Diablo 4: Die ersten konnten es auf der BlizzCon testen – Das sagen sie

Diablo 4 wurde auf der BlizzCon nicht einfach nur gezeigt, das Hack ’n Slay ließ sich sich sogar anspielen. Einige Streamer und auch Vertreter der Spiele-Presse haben dies getan und gaben ihre Eindrücke wieder.

Wie kommt Diablo 4 generell an? Was man von Diablo 4 sieht, erinnert auch an Diablo. Blizzard macht keine Experimente beim Gameplay, führt aber dennoch Innovationen wie die offene Spielwelt und MMO-Elemente ein. Etwa, dass ihr in der Welt auf fremde Spieler trefft.

Das kommt aktuell sehr gut an. Diablo 4 bleibt Diablo. Das war vielen wichtig. Dennoch wagt Blizzard auch einige neue Schritte und auch das ist gut so. Dass die Action-RPG-Reihe nach dem eher bunten dritten Teil wieder düsterer und brutaler wird, begrüßt die Community ebenfalls.

Eine Demo für BlizzCon-Besucher

Was konnte gespielt werden? Blizzard hatte eine Demo zusammengestellt, in welcher die BlizzCon-Teilnehmer einen kleinen Teil des RPGs zu sehen bekamen. In der Rolle der Zauberin, des Druiden oder des Barbars konnte ein Wildnisgebiet mit Dungeons erkundet werden. Dabei war auch gut der „Shared-World-Aspekt“ zu sehen.

Denn während die Dungeons „privat“ für Solo-Spieler oder eine Party waren, griffen gleich mehrere Spieler in der Wildnis einen gigantischen Boss an.

Diablo 4 Kampf 5

So kommt Diablo 4 momentan an

Was sagen die Tester? Im Großen und Ganzen ist die Stimmung sehr positiv. Diablo 4 hat den meisten Spaß gemacht und es herrscht nun große Vorfreude auf den Release, der aber wohl noch recht lange auf sich warten lässt.

  • Mike Minotti, Redakteur der Seite VentureBeat, vergleicht Diablo 4 mit dem zweiten Teil. Gerade die düstere Atmosphäre, die sich vom comicartigen Looks des dritten Teils unterscheidet, gefällt ihm. Ebenso lobt er, dass sich die Kämpfe an Diablo 3 orientieren. Jeder, der den dritten Teil gespielt hat, wird sich sofort zurecht finden. Abschließend bemerkt er: „Ein Zyniker könnte Diablo 4 als „mehr vom selben“ bezeichnen. Wenn man Diablo 3 gespielt hat, dann fühlt sich Teil 4 nicht viel anders an. Aber die ästhetischen Veränderungen sind wichtig. Diablo 4 ist düster und brutal.“
Diablo 4 Kampf 1
  • James Duggan von IGN freut sich besonders über den „Shared World“ -Aspekt, der ihn sehr an Destiny erinnert hat. Er zeigt sich von der Open World begeistert, in der es sehr viel zu tun gibt, darunter öffentliche Events oder Bosskämpfe, die man gemeinsam in Gruppen bestreiten kann. Die Kämpfe sollen sich richtig gut anfühlen, weil man beispielsweise auch aktiv ausweichen muss. Loot und Skills machen ebenso richtig Spaß. Er meint: „Diablo 4 fühlt sich wie eine 2019-Evolution der Marke an. Ich kann es kaum erwarten, mehr spielen zu können.“
  • Autorin Heather Alexandra konnte das Action-RPG für Kotaku anspielen. Sie ist der Meinung, dass Diablo 4 den Fokus darauf legt, den Spielern zu gefallen und herausfordernde Kämpfe zu bieten. Jeder soll sich im Spiel auf genau das konzentrieren können, was ihm gefällt. Die Spieler werden ihrer Meinung nach das Gameplay lieben „Das Ergebnis war eine Diablo-Erfahrung, die ich wirklich genossen habe und definitiv noch einmal ausprobieren möchte“, erklärt sie.
Diablo 4 Kampf 2
  • Ozzie Mejia, leitender Redakteur bei Shacknews meint zu Diablo 4, dass Blizzard mit dem Action-RPG wohl versucht, das Beste aus Diablo 3 beizubehalten und noch eine Schippe drauf legen will. Besonders gefallen haben ihm die Zwischensequenzen in Spielgrafik, bei denen die Kamera aus der Iso-Sicht herabzoomt und man eine Sequenz erlebt, die individuell zu dem gewählten Helden passt. „Es gab viel, was ich nicht ausprobieren konnte und das scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass Diablo 4 wohl noch eine Weile im Ofen bleiben muss“, meint er.
  • Paul Tassi von Forbes dagegen zeigt sich nicht so begeistert vom Spiel. Ihn stört der neue Look. Die Grafik und die Animationen wirken für ihn klobig. Zudem findet er die Idee einer „Shared World“ mit PvP nicht so gut. Er fragt sich einfach, welche Einschränkungen dies für PvE-Spieler mit sich bringt. Zudem steht die große Frage im Raum, was Blizzard mit dem Thema Mikortransaktionen vor hat. „Versteht mich nicht falsch. Ich freue mich sehr auf Diablo 4,“ meint er. „Aber je mehr ich vom Spiel sah und darüber hörte, desto mehr Alarmglocken läuteten bei mir.“

Streamern gefällt das Hack ’n Slay

Was meinen denn Streamer? Die Meinung von bekannten Streamern ist heutzutage ebenfalls sehr viel wert, weswegen Blizzard auch einige zur Blizzcon eingeladen hat.

  • Bluddshed zeigt sich begeistert von Diablo 4. Er meint, dass es sich einfach sehr gut spielt und richtig klasse anfühlt. Er bezeichnet das Spiel als rund und cineastisch. Es passt einfach alles für ihn.
  • Rhykker hatte ebenfalls viel Spaß mit der Demo und sieht Diablo 4 als das wahre Sequel zu Diablo 2 an. Er mag den düsteren Look und lobt auch das Gameplay.

Diablo 4 kommt nach der Präsentation von Blizzard und dem ersten Anspielen bei den Testern also richtig gut an. Bei euch auch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

3 Fehler aus Diablo 3, die Blizzard in Diablo 4 nicht wiederholen wird
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Sgt. Butterbread
Sgt. Butterbread
6 Monate zuvor

Grundsätzlich würde ich erstmal allen den Wind aus den Segeln nehmen von den reviewern. Die wurden dahin eingeladen, die wollen sowas auch weiterhin, die sagen sowieso nichts Schlechtes. Die Meinungen sind also alles andere als ernstzunehmend.
Das Spiel ist also immer noch Diablo. Ja was ist das denn? Der 2. und 3. waren so unterschiedlich (ich mag beide), das klassische Diablo gibt’s doch eigentlich kaum noch. Aussehen tut das ganze wie der dritte mit dem Artstyle vom zweiten, das sieht alles andere mach Innovation aus bis jetzt.
Die shared world passt mMn überhaupt nicht zu Diablo. Destiny war clever gemacht, es wurde gleich etabliert, dass es viele Hüter gibt, es war ganz natürlich, dass es andere Spieler in der gleichen Welt. Diablo hatte immer mehr was vom einsamen Helden, mit maximal 3 anderen, was noch ging. Eine ganze Horde von Helden macht da bis jetzt einfach keinen Sinn.

JoeMido991
JoeMido991
6 Monate zuvor

Also Diablo 3 habe ich immer im Couch-Coop mit Freunden gespielt und da hat es echt einfach alles richtig gemacht. Das die Talenbäume nicht fix sind, sondern man umskillen kann, bietet für mich viel Freiheit! Außerdem müssen sich nicht alle (nicht so krassen Nerdfreunde von mir) stundenlang einlesen. Man kann einfach drauf los zocken. Das war in D3 schon ziemlich geil. Und so konnte man mal die halbe Kampagne an einem Abend durchzocken und hat sich dann noch 1-2x getroffen und das Teil beendet. Solo habe ich natürlich noch die weiteren Qualstufen gezockt..

Was ich nicht zwangsweise brauche, ich die Sharedworld. Für Vielspieler oder Leute die das Game als Hauptspiel zocken wollen, ist das aber doch eine geile Änderung. Auch um Mates zu finden und die Kommunikation zu erhöhen. Das Spielgefühl und die Atmosphäre könnte dabei aber leiden.

Ich denke, das Game ist einfach sehr modern, einige Parts von Destiny die gut funktionieren wurden übernommen, optisch dürfte es dann die D2 Veteranen ansprechen.. Bleibt abzwuarten, ob das Spiel abliefern wird. Das Problem haben solche Titel immer, die Erwartungen der Cummunity sind enorm riesig und das füht dann oft zu Frust bei Release, da der Titel diese hohen Erwartungen manchmal gar nicht erfüllt.

Tipp von mir: Offen an das Game rangehen, erstmal durchspielen und dann, nach ein paar zweistelligen Spielstunden schauen, wie es einem gefällt. Den Vergleich würde ich dann erst auf die Lange sicht ziehen.

IchhassePvP
IchhassePvP
6 Monate zuvor

„Aber je mehr ich vom Spiel sah und darüber hörte, desto mehr Alarmglocken läuteten bei mir.“

Geht mir exakt auch so!

Was genau ist denn bitte D2 an und in D4 abgesehen von der düsteren Atmosphäre und der Rückkehr von den Runenwörtern sowie der Rückkehr des Handels?

Aus meiner Sicht schlicht rein gar nichts!

Und genau das ist für mich auch ein sehr, sehr schlechtes Zeichen.

Gameplay technisch jedenfalls nach den bisherigen Infos herzlich wenig, wenn man wirklich den kompletten Talentbaum skillen können wird, wenn man auf den Schlüssel Endgame Maps permanent seinen Char anpassen muss an die Affixe dann hat das für mich mit D2 alles schon gar nichts mehr zu tun, sondern es ist schlicht vielmehr D3 und vielmehr WoW als D2.

Auch die Unterscheidung der Items geht mir schon wieder viel zu weit, auch hier hätte ich mir gewünscht man würde sich an der Itemisierung von D2 orientieren dass man eben wirklich die Items nach den geeignetsten Stats für seinen Char zusammen sucht und nicht wieder nur blind ein Set sammelt wie in D3.

In Summe denke ich hat sich meine Vorahnung bereits jetzt bestätigt, dass D4 ein Spiel sein wird welches mich nicht ansatzweise ansprechen können wird. Der erste Eindruck war gut, nur umso mehr Infos ich eingeholt habe, desto düsterer wurde der Eindruck, leider.

Vallo
Vallo
7 Monate zuvor

Also ich Stimme da Paul Tassi voll und ganz zu. Ich freue mich drauf, aber viele Aspekte machen mir Sorgen.

Violet Ricochet
Violet Ricochet
7 Monate zuvor

Also am meisten Stört mich schon wieder, dass es im PvP only Items gibt, auch wenn es glaub ich nur kosmetisch oder so sein sollen, aber das finde ich mal wieder einen Zwang. Klar braucht man das nicht, aber vl. ist es doch nicht nur kosmetisch sonder auch interessant für den PvE content. Naja wirklich was innovatives ist D4 ja nicht aber muss es ja nicht immer sein aber in 2 Jahren bis zum möglichen release kann sich noch viel ändern. Das mit der shared world finde ich jetzt nicht so schlimm, aber musste auch nicht unbedingt sein. Weiters ist lt. Gamestar (Maurice) die Worldbosse wo der Gegner nur 3 Attacken hat und 12 Spieler hämmern 10 Minuten lang ihre Skills raus (Erinnert mich an Guild Wars 2 Drachen kampf) Da musste man auch gefühlt 30min oder länger wie blöd skills rauskloppen). Sehr anspruchsvoll klingt das alles nicht und eine Komplexität eines Path of Exile ist D4 Lichtjahre entfernt. Naja mal abwarten. Gehyped bin ich nicht.

IchhassePvP
IchhassePvP
6 Monate zuvor

„Sehr anspruchsvoll klingt das alles nicht und eine Komplexität eines Path of Exile ist D4 Lichtjahre entfernt.“

Es wird halt das nächste „Casual“-Diablo nach D3 so wie es den Anschein hat.

Wer Tiefgang möchte der muss D2 oder PoE spielen, wohl auch nach dem Release von D4.

GehtDichNixAn88
GehtDichNixAn88
7 Monate zuvor

Ich hab in D4 nix gesehen wa ich nicht schon gesehen habe. Die haben einfach nur bei Lost Ark und PoE geklaut das wars.

Martin
Martin
7 Monate zuvor

Und wo haben PoE und Lost Ark geklaut?

schaican
schaican
7 Monate zuvor

hi wer wo was geklaut hat ist egal, hauptsache es wird gut umgesetzt, PoE und Lost Ark haben das, über D4 ist noch zu wenig bekannt um was zu sagen also abwarten und Tee trinken

marty
marty
7 Monate zuvor

Ich weiß nicht so richtig, aber ist es sinnvoll ein Spiel schon so zu hypen, wenn es wahrscheinlich erst in 2 Jahren auf den Markt kommt? Da gibts dann schon eine komplett neue Konsolengeneration und die gezeigten Ausschnitte sind dann ja schon uralt. Wenn das Spiel im ersten Halbjahr 2020 rauskommt okay, aber so ist das nicht wirklich aussagekräftig!

Novastone
Novastone
7 Monate zuvor

Das kann ja alles noch kommen. Dnekt dran, des was die gezeigt haben ist alles wahrscheinlich mit Anfangs-Gammelgear. Mit entsprechender Ausrüstung sieht die Sache dann wohl wieder ganz anders aus.

Sunface
Sunface
7 Monate zuvor

Naja auf den Forbes gebe ich keinen Cent aber wenn die beiden Main-Youtuber für Diablo 3 das Spiel gut finden hat das deutlich mehr Wert. Gut. Bin gespannt wenn ich es dann 2022 evtl auch spielen kann… smile

Aber mal ne andere Frage: Ich find das ja alles ganz nett aber so richtiger Hype ist bei mir dieses Jahr nicht entstanden. Wahrscheinlich weil alles noch scheinbar mehrere Jahre entfernt liegt. Das Autochess würd ich mir anschauen aber Hype kommt da nicht auf. Irgendwie komisch

JoeMido991
JoeMido991
6 Monate zuvor

Beachte, dass die Youtube ihre Main-Titel vermutlich nicht ultra schlecht reden werden. Die verdienen ihr Geld mit ihrer Main-Community, die nunmal Main-Diablo-Content bevorzugt. Würde er das Game kritisieren und nicht spielen, geht denen ja die Einnahmequelle flöten.. Ähnlich wie viele Youtuber für Destiny ja oft jede neue Waffe als Godroll, als Awesome und Gamechanging-Meta bezeichnen, um Klicks zu generieren und die Leute beim Game halten wollen…

Tearfox
Tearfox
7 Monate zuvor

Open World ist cool aber wie kann man sich denn auf eine Shared World in Diablo 4 freuen? Ich meine das nimmt doch jegliche Atmosphere wenn mir anderen Leute ständig übern weg laufen und mobs abgefarmt werden.

Sunface
Sunface
7 Monate zuvor

Naja bei Destiny ist es auch so und da werden nicht einfach alle zusammen geworfen sondern gefühlt maximal 20-30. Da farmt sich auch keiner was weg das gibt einem einfach ein angenehmes Gefühl von Gesellschaft. Man macht Events zusammen und geht dann wieder seine Wege. Wenn es so wird dann stört es eigentlich gar nicht. Ich glaube sowas nennt man „leichte MMO Elemente“

Jag Arilon
Jag Arilon
7 Monate zuvor

Ich finde es super, dass es shared world ist. Die „Oberwelt“ bereist man mit mehreren und die „Unterwelt“ alleine oder in ausgewählten Gruppen, wodurch die Stimmung bleibt. Finde den Spagat sehr gut. Bin eigentlich nicht so der H&S Spieler, aber die ersten Gameplays fand ich ganz cool. Mit klettern und runterspringen sowie Mounts. Bin nicht gehyped, aber in freudiger Erwartung :-).

IchhassePvP
IchhassePvP
6 Monate zuvor

Kann damit auch nichts anfangen, mit 1-3 Freunden oder Online-Bekanntschaften zusammen auf der selben Map zocken gerne, aber mehr auch nicht.

Plague1992
Plague1992
7 Monate zuvor

Wir leben in einer Zeit in der eine, rein objektiv gesehen, sehr ernüchternde Präsentation stellenweise hoch gelobt, oder zumindest mit offenen Armen empfangen wird, einzig weil es sich um Diablo handelt oder dinge anders macht wie der kontroverse Vorgänger.

Ganz ehrlich, würde mir jemand das Gameplay zeigen, ohne Bezug zu Diablo, ich würde denken es wäre ein 0815 Hack’n Slay auf Steam. Der einzige Wermutstropfen für mich ist die ( zum glück ) noch anstehende ~3 jährige Entwicklungszeit in der die Entwickler hoffentlich noch all ihre Versprechungen und Visionen umsetzen werden um doch noch ein Spiel zu erschaffen was sich irgendwie von der Masse hervorhebt und den Titel „Diablo“ würdig ist.

Kendrick Young
Kendrick Young
7 Monate zuvor

Naja ich hab nun schon mehrere Videos und Meinungen gehört, und wenn man die geschaut hat, gibt es auch genügend Dinge wo man skeptisch sein muss!

Dave
Dave
7 Monate zuvor

das sieht auf den bildern alles gut aus. mich reizt diablo generell auch schon. hatte die demos gespielt. nur gefällt mir die perspektive einfach nicht. isoperspektive weiß ich bei strategiespielen schon zu schätzen, aber nicht so sehr bei action rollenspielen

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