Amazon hat endlich neue Details zum Shooter Crucible geteilt. Dieser soll bereits im Mai erscheinen und wird mit mehreren Helden und Spielmodi veröffentlicht. Auch das Release-Datum wurde nun bekannt gegeben.
Was steckt hinter Crucible? Der neue Helden-Shooter von Amazon wird Free2Play und soll wettbewerbsorientiert sein. Er tritt damit in Konkurrenz zu Valorant, dem neuen Shooter von Riot Games. Zwei Spiele, die zeitnah zueinander erscheinen und um die Aufmerksamket der Spieler buhlen, die generell Interesse an einen neuen kompetitiven und kostenlosen Shooter zeigen. Beide Titel haben einen starken Fokus auf Twitch, die Streaming-Plattform, die Amazon gehört und auf der Valorant die aktuelle Nummer 1 ist.
Crucible bietet verschiedene Spielmodi mit unterschiedlichen Aufgaben und Zielen. In allen spielt ihr im Team, wobei die Größe der Teams sehr unterschiedlich ausfallen kann. In einem Modus kämpft ihr in kleinen Gruppen aus 2 Spielern, während ein anderer Modus 8er-Teams benötigt. Insgesamt befinden sich jedoch nie mehr als 16 Spieler in einem Match.
Für jeden Kampf stehen euch 10 unterschiedliche Helden, in Crucible Jäger genannt, zur Verfügung, die verschiedene Rollen einnehmen können. Sie entstammen dabei den Rassen Mensch, Alien oder Roboter. Im Laufe eines Matches sammelt ihr Essenzen, um euren Jäger aufzuleveln und seine Fähigkeiten zu verbessern.
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3 verschiedene Modi mit unterschiedlichen Aufgaben
Was bietet Crucible? Zum Start des Spiels wird es 3 verschiedene Modi im Shooter geben:
Im “Herzstück der Schwärme” kämpfen die Spieler in 4er-Teams gegen gewaltige Boss-Gruppen, um ein Herz zu bekommen. Das erste Team, dass sich 3 Herzen erkämpft, gewinnt das Match. Dabei können sich die feindlichen Teams gegenseitig behindern.
Hinter “Erntemaschinenkommando” verbirgt sich ein Capture-Point-Modus, bei dem 2 Team mit je 8 Spielern versuchen, möglichst viele Maschinen zu erobern und zu verteidigen. Das Team, das als erstes 100 Punkte erreicht, gewinnt.
Der Modus “Alphajäger” ist ein klassischer Deathmatch-Modus, bei dem 2er-Teams versuchen, als letzte im Gefecht zu überleben. In diesem Modus erwarten euch neben feindlichen Spielern auch PvE-Kreaturen, die das Überleben als schwierig gestalten.
Crucible verzichtet zumindest zu Release auf einen Deatmatch-Modus im 5v5, wie man ihn aus taktischen Shootern wie CS:GO oder eben Valorant kennt.
Im Shooter Crucible warten spannende Feuergefechte mit anderen Spielern auf euch.
Wo ist das bekannte Battle Royale? Vor der neuen Pressemitteilung war zu Crucible recht wenig bekannt. Es wurde jedoch gemunkelt, dass Crucible ein Battle Royale wird, bei dem ein 13ter Spieler die Rolle des Game Masters einnimmt. Er sollte Events auslösen und Einfluss auf das Geschehen nehmen.
Von diesem Modus ist in der Pressemitteilung jedoch nichts zu finden.
Welche Helden bietet der Shooter? Crucible soll zu Release 10 verschiedene Jäger bieten. Die ersten drei wurden bereits kurz vorgestellt:
“Earl” ist ein interstellarer Trucker, der das Format eines Panzers hat und eine passende Kanone dazu.
“Bugg” hingegen ist ein Roboter-Botaniker, der sich vor allem um die Pflanzen in der Welt sorgt.
Der dritte Jäger trägt den Namen “Summer” und war mal Schweißerin. Darum kämpft sie mit einem Flammenwerfer auf dem Schlachtfeld.
Zwei weitere Jäger tragen die Namen Ajonah (Titelbild) und Tosca. Zu ihnen wurden bisher jedoch nur jeweils ein Bild veröffentlicht.
Die Jägerin Tosca
Der Jäger Bugg
Wann erscheint Crucible? Der Helden-Shooter soll am 20. Mai 2020 auf dem PC starten. Bisher wurden keine Versionen für PS4 oder Xbox One angekündigt.
Crucible wird dabei von Rentless Studios, einem Team innerhalb von Amazon, entwickelt. Ein anderes Entwickler-Studio vom Versandriesen arbeitet derzeit an New World, einem neuen MMO, das viel Wert auf soziale Features und Festungskämpfe legt.
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Ein 9-jähriger aus Brasilien wurde von Entwickler Epic Games aus Fortnite verbannt – offenbar, weil er als zu junger Spieler im Arena-Modus unterwegs war. Das bewegt die Community in Brasilien: Die fordern seine Freilassung und bringen den Hashtag #FreeZenon auf Twitter zum Trenden.
Dafür wurde der Junge gebannt: Der 9-jährige Spieler Victor “Zenon” Hugo hat den Arena-Modus von Fortnite gespielt. Das ist der kompetitive Modus, über den sich Spieler für Turniere qualifizieren. Der Modus ist ab 13 Jahren freigegeben.
Zenon hat die Nachricht erhalten, er sei für 1.460 Tage gesperrt, das sind 4 Jahre. Als der Junge den Bann erhielt, weinte er hörbar. Wenn der Bann ausläuft, wäre er 13 Jahre alt und könnte damit „legal“ den Modus spielen.
Der 9-Jährige spielte zwar mit der Erlaubnis und unter Aufsicht seines Vaters, aber der Bann kam trotzdem.
Wie aus der Bann-Nachricht auf Portugiesisch hervorgeht, wurde der Junge dafür gebannt, “jünger zu sein, als erlaubt.” Die Banndauer beträgt 1.460 Tage – 4 Jahre.
Die Nachricht seines Banns über 4 Jahre brachte den Jungen zum Weinen. Quelle: YouTube
Das ist die Reaktion: Unter dem Hashtag #FreeZenon posten nun auf Twitter viele Nutzer. Sie fordern Epic auf, den Bann des Jungen aufzuheben. Der hätte nichts Schlimmes gemacht, sondern widme sich nur dem Spielen.
Die Leute sagen: „Es bricht mir das Herz, ihn so weinen zu sehen.“
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Der Hashtag hat in weniger als 12 Stunden 91.000 Tweets angesammelt. Die Leute markieren Fortnite-Profis wie Tfue, Ninja oder Mongraal, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.
In Brasilien trendet #FreeZenon um 14.48 Uhr am 5. Mai unserer Zeit. Der Hashtag mehr als 120.000 Tweets.
So reagieren Streamer: Der Streamer Tyler “Ninja” Blevins hat bereits geantwortet. Er sagt: Der Junge müsse nicht gleich aus Fortnite gebannt werden.
Man müsse ihn nur von den Modi fernhalten, in denen es um Geld geht. In den kompetitiven Modi habe er mit 9 Jahren nichts zu suchen, die seien ab 13. Das sei aber kein Grund, ihn von “ganz Fortnite” auszuschließen.
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Das ist der Junge: Der brasilianische Spieler Victor Hugo ist als Zenon bekannt. Der Junge hat gerade einen Vertrag mit „Detona Gaming“ unterzeichnet, einem bekannten Team zu Counter Strike, und ist daher formal Profi-Spieler.
Wie eine brasilianische Seite berichtet, wird der 9-jährige von seinem 30-jährigen Vater voll unterstützt. Der Vater sagt, der Junge habe angefangen, Gameplay zu sehen und sich für Fortnite begeistert. Vorher hatte Zenon schon Battlefield gespielt. Für Fortnite hat er dann von Xbox One auf den PC gewechselt.
Der Junge ist auch auf Twitch aktiv, obwohl man eigentlich 13 sein muss, um dort zu streamen. Aber der Vater betreibt den Kanal und ist als Aufsichtsperson dabei.
Mit seinem Vater hat der Junge eine Abmachung: Er darf so lange zocken, wie seine Schulnoten okay sind.
Kinder und Videospiele sind in Deutschland ein heikles Thema.
In anderen Ländern werden “minderjährige Gamer”, die mit Einverständnis der Eltern spielen, nicht so kritisch gesehen. Da genießen spielende Kinder offenbar mehr Sympathie und der Bann erweckt dann Mitleid.
Aktuell werden zahlreiche Spieler in Call of Duty: Modern Warfare und CoD Warzone von kaputtem Matchmaking und scheinbar fehlendem Fortschritt im Battle Pass genervt. Doch die Entwickler sind dran, Lösungen für diese beiden nervigen Probleme sind bereits in Arbeit.
Was hat es mit den Problemen auf sich? Vergangene Woche erhielt Modern Warfare am 28. April zunächst das Update 1.20, mit dem einige Probleme ins Spiel kamen. Am darauf folgenden Wochenende (30. April) gab es dann nochmal einen Not-Patch, der die Lage jedoch für einige sogar noch weiter verschlimmerte.
sowie scheinbar kein Fortschritt mehr im Rahmen des Battle Pass
Matchmaking und Battle Pass kaputt – So geht’s weiter
Das ist das Problem mit dem Matchmaking: Seit dem Update und vor allem dem Hotfix für das Matchmaking dauert es nun für einige Spieler länger, bis ein Match startet. In Extremfällen und je nach Modus warten Spieler teils 15 bis 20 Minuten, bevor es endlich losgeht.
Das ist das Problem mit dem Battle Pass: Seit Update 1.20 meldeten sich vermehrt Spieler zu Wort, die sich darüber beklagten, dass sie im Rahmen des Battle Pass keinen Fortschritt mehr erzielen konnten.
Bei einigen wurde der Fortschritt nach mehrmaligen Ein- und Ausloggen dann in minutenlangen Popup-Session “nachgereicht”, bei anderen tut sich aber einfach nichts.
Was sagen die Entwickler? Die Kritik und die Probleme sind nicht ungehört geblieben. Infinity Ward hat bereits erklärt, dass man sich dieser 2 nervigen (und weiteren Probleme) bewusst ist und unter Hochdruck an einer Lösung arbeitet.
So wird bereits an einem Fix für das Matchmaking gearbeitet, wie Joe Cecot, der Co-Design Director für den Multiplayer, vor Kurzem auf Twitter erklärte.
Auch an einem Fix für den Battle Pass wird bereits geschraubt, wie der Support von Activision per Tweet mitteilte.
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Der Battle-Pass-Fortschritt, den man währenddessen erzielt, ist übrigens nicht verloren, damit ist alles in Ordnung. Der Pass erscheint einfach für einige Spieler als inaktiv.
Wann genau sollen die Fixes kommen? Für beide Fixes wurde kein genauer Termin genannt. Doch beide genießen bei den Entwicklern aktuell höchste Priorität.
Es ist also durchaus denkbar, dass die Lösung für diese nervigen Probleme noch diese Woche eintrifft – möglicherweise Donnerstag oder sogar schon heute beziehungsweise morgen früh (je nach dem, um welche Uhrzeit das Update in den USA live geht).
Durch Verkäufe eines speziellen Item-Pakets im deutschen MMORPGs Albion Online kamen fast 43.000 Euro zusammen: Geld, das die Entwickler an den COVID Solidarity Fund spenden.
Was für eine Aktion fand im Spiel statt? Die Corona-Krise hält die gesamte Welt in Atem und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versucht, Aktivitäten zu koordinieren, um den Kampf gegen das Virus und die Krankheit COVID-19 an vielen Fronten zu gewinnen. Dazu braucht die WHO aber Spendengelder. Diese werden über den COVID Solidarity Fund gesammelt.
Daher entschloss sich das deutsche Entwicklerstudio Sandbox Interactive dazu, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Dazu verkauften die Entwickler im MMORPG Albion Online das “Stab des Hermes”-Paket. Dieses enthält:
den Stab des Hermes, ein Prestige-Kostüm für die Nebenhand
ein zum Stab des Hermes passender Avatar-Ring
Viele Spieler kauften in Albion Online den Stab des Hermes, um den COVID Solidarity Fund zu unterstützen.
Eine fantastische Aktion
Wie viel der Einnahmen wurden gespendet? Es kamen nun durch den Verkauf insgesamt 42.644,94 Euro zusammen, von denen 100% an den COVID Solidarity Fund gespendet werden. Albion Online hat nicht nur dank des Free2Play-Release eine sehr aktive Community, deren Spielerzahlen in letzter Zeit stark steigen.
Was meinen die Entwickler dazu? Das Team hat diese Nachricht veröffentlicht:
Wir sind sehr stolz auf die Albion Community für die riesige Unterstützung dieses Projekts. Besonderen Dank an jeden, der Screenshots des Stabs des Hermes in Aktion gepostet hat.
Sandbox Interactive
Was passiert jetzt mit dem Geld? Die Gelder im COVID Solidarity Fund werden für Aktivitäten des “Strategic Preparedness and Response” Plan genutzt. Zu diesen gehören unter anderem:
Einführung von Aktivitäten zur Verfolgung und zum Verständnis der Ausbreitung des Virus
Sicherstellen, dass die Patienten die Pflege erhalten, die sie benötigen
Kauf und Versand von wichtigen Verbrauchsmaterialien wie Masken, Handschuhen und Schutzkleidung für Frontarbeiter
Erstellung evidenzbasierter Richtlinien und Ratschläge sowie Sicherstellung, dass Gesundheitspersonal und Einsatzkräfte die Informationen und Schulungen erhalten, um betroffene Patienten zu erkennen und zu behandeln
Erstellung von Leitlinien für die breite Öffentlichkeit und für bestimmte Gruppen zur Erstellung von Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung und zum Schutz von sich selbst und anderen
Beschleunigung der Bemühungen zur Entwicklung von Impfstoffen, Tests und Behandlungen
Borderlands 3 macht noch viel mehr Spaß, seit es das abgedrehte Event „Revenge of the Cartels“ gibt. Höhepunkt des Events ist der Sturm auf die Villa des Kartellbosses. Das macht unserem MeinMMO-Autor Jürgen Horn so viel Spaß, das er am liebsten nichts anderes mehr täte.
Darin soll ich Maurice, dem freundlichen Dino aus der Nachbarschaft, aus der Patsche helfen. Der hat aus Versehen nach einem Pokerspiel ein Mitglied des großen Eridium-Kartells gefressen und jetzt sind die Killer des Kartells hinter ihm her. Den Arm haben sie der armen Echse schon gebrochen, jetzt wollen sie ihm endgültig ans Dino-Leder!
Die Lösung ist zum Glück einfach: Ich soll Kartellleute killen, so den Standort der Villa vom Oberboss rausfinden und dann die Bude mitsamt dem Boss und allen seinen Schergen in Schutt und Asche legen.
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Hier seht ihr den launigen Trailer zum Event “Revenge of the Cartels”.
Nie war Hausfriedensbruch schöner
So schön ist das Kartell-Event: Das Event ist eigentlich auf den ersten Blick nichts Besonderes. Es spawnen ab und an Kartell-Schläger auf beliebigen Maps und wenn man genug von ihnen erledigt hat, kann man in die Villa vom Boss eindringen.
Doch was simpel klingt, macht einfach einen Heidenspaß. Denn neben dem Humor und Storytelling machen die wilden Ballereien in Borderlands am meisten Spaß. Das herrliche Gunplay mit unzähligen abgedrehten Waffen macht einfach fett Laune!
Durch die Kartell-Gegner werden beliebige Kämpfe im Spiel ordentlich aufgepeppt. Denn wo früher vielleicht ein Dutzend Gegner kamen, sind es jetzt gut doppelt so viele, inklusive Mini-Bosse und entsprechendem Loot. Die Gegner strömen nur so auf einen ein und man kann froh sein, wenn die Munition reicht!
So viel Spaß mach der Sturm auf die Villa: Das Vorab-Gemetzel in der regulären Spielwelt ist schon eine nette Vorspeise, doch in der Villa widme ich mich dann dem Hauptgang. Denn dort erwartet mich eine gute Viertelstunde lang ein episches Gemetzel der Extraklasse. Von allen Seiten fallen Gegner über mich her und ich brauche meine besten Waffen, um der Feindesflut Herr zu werden.
Während ich durch die Villa stürme, knallt und rumpelt es an allen Ecken und Enden!
Besonders cool: Bei jedem Durchgang kommen andere Gegnertypen und Abschnitte der Villa zum Einsatz. Einmal sind es High-Tech-Security-Truppen, dann eine Horde Psychos mit Food-Fetisch und dann wieder lauter kleine Wichtel-Zwerge mit dicken Wummen!
So sieht die Villa aus: Dazu kommt noch der Abgedrehte Stil der Villa. Die ist ganz im Stil einer Gangsterboss-Villa aus einem 80er-Jahre Action-Film gestaltet. Ihr habt es also mit geschmacklosem Protz-Decor in Gold- und Purpur zu tun.
Überall stehen prollige Statuen und Deko-Elemente herum und sogar die Klos sind vergoldet. Wer übrigens alle Scheißhäuser in der Villa benutzt, bekommt ein Achievement.
Die geschmacklos-protzige Gangstervilla ist die ideale Kulisse für die wilde Action im Event.
Außerdem lässt sich vieles in der Villa kaputtschießen. Und mal ehrlich: Eine protzige Proll-Gangster-Villa zu verwüsten ist doch etwas, das jeder mal gern machen würde.
Mit diesem Soundtrack macht’s mir am meisten Spaß: Und auch wenn der 80s-Soundtrack der Villa cool ist, bevorzuge ich meine eigene Shooter-Playlist auf Spotify. Zu dieser Musik ballere ich mich wie im Rausch durch die schier unermesslichen Gegnerhorden und vor allem der Endkampf ist so noch epischer.
So cool ist der Bosskampf: Das ganze Baller-Spektakel endet traditionell im Keller der Villa im Allerheiligsten des Bosses Joey Ultraviolet. Der hetzt mir diverse Gegner, seine Unterbosse und sautödliche Laserfallen und Säureseen auf den Hals.
Ratet mal, was die Lieblingsfarbe dieses Kameraden hier ist.
Der Endkampf ist ein wildes Geballer und Gehüpfe, weil ständig aus allen Richtungen Gegner wild brüllend auf mich zu rennen. Da geht jedes Mal mein Adrenalinspiegel gehörig nach oben und wenn alles am Ende vorbei ist, stehe ich in einem Meer aus Trümmern, toten Gegnern und exquisitem Loot.
Der beste Loot im Spiel
Darum macht es bei der Wiederholung noch mehr Spaß: Wie ein gutes Chili, das erst beim wiederholten Aufwärmen richtig gut wird, macht die Villa bei weiteren Besuchen noch mehr Spaß. Das Event lässt sich nämlich beliebig wiederholen und bei jedem Durchgang winkt die Chance auf besonders fette Beute. Denn die beiden derzeit am meisten überpowerten Waffen im Spiel könnt ihr in der Villa finden:
Das Atlas-Sturmgewehr OPQ-System, das massig Schaden pro Schuss raushaut und auch noch autonom als Drohne agiert!
Das dicke Sturmgewehr „NoPewPew“ von der COD, das einfach abartig schnell schießt und so ebenfalls Bataillone von Gegnern in blutigen Sprühnebel verwandelt.
Mit diesen Knarren werden weitere Durchgänge der Villa gleich noch spaßiger. Da kann man ruhig auch mal ein paar der neuen Mayhem-Stufen hochschalten, um die Herausforderung oben zu halten! Und das wiederum führt zu noch besserem Loot! Ein exquisiter Teufelskreis, aus dem ich nie mehr raus will.
Meine heißgeliebte Wumme OPQ-System. Die Knarre ist einfach nur noch OP!
Deswegen lohnt sich die Villa noch zusätzlich: Außerdem ist es das Eridium-Kartell, dem ich hier in den Hintern trete. Daher liegen hier überall Haufen der seltenen Ressource herum. Zusammen mit dem ohnehin schon üppigen Loot ist jeder Raubzug durch die Villa des Kartellbosses ein Fest für mein Geldkonto im Spiel und selten gehe ich ohne Level-Up oder diverse Guardian-Ränge aus der Villa raus.
Wenn ihr Borderlands liebt, dann liebt ihr auch das Cartel-Event
Ich, der Jürgen, gebe zu: Ich bin süchtig danach, Villen zu verwüsten. Der allabendliche Hausfriedensbruch mit anschließendem Blutbad und finaler Loot-Orgie ist mittlerweile ein fester Bestandteil meiner Feierabendroutine.
Denn das Event ist einfach zeitlich perfekt portioniert. Denn während reguläre Borderlands-Quests oder Events oft recht lange dauern und teilweise eine Gruppe benötigen, kann ich durch die Villa halt mal schnell in 15 bis 20 Minuten alleine durchrumpeln und ein fettes Erfolgserlebnis samt optimalem Loot abgreifen.
Das kommt mir gerade in meiner aktuellen Situation als Vater eines 1-jährigen Kindes gelegen. Die Villa kann ich auch mal schnell machen, wenn der Kleien mal eine halbe Stunde mit der Mamma spielt oder ein Schläfchen macht.
Das und die Non-Stop-Borderlands-Action machen die Villa aus dem Event „Revenge of the Cartels“ für mich so gut. Daher schließe ich mich dem Ruf der Fans an: „Bitte bringt mehr Content in dieser Form und lasst am besten die Villa als permanentes Event im Spiel!“
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Der Battle-Royale-Shooter Call of Duty: Warzone ist nicht an Call of Duty: Modern Warfare gebunden, macht Activision Blizzard nun klar. Ein Ende des Spiels ist nicht in Sicht. Warzone soll sogar für PlayStation 5 und Xbox Series X erscheinen und eine Konstante des „Call of Duty“-Franchise werden. Damit ändert der Konzern seine Strategie für die Marke.
Das ist die Ansage: Taylor Kurosaki (Titelbild), der Narrative Director von Infinity Ward, hat große Ansagen zur Zukunft von Call of Duty: Warzone gemacht:
Call of Duty sei selbst ein eigenes Genre mit verschiedenen Zweigen
all diese Zweige seien auf irgendeine Weise miteinander verbunden
Warzone werde die durchgehende Linie, die alle „Unter-Marken“ von Call of Duty miteinander verbindet
Kurosaki sagt, er freut sich schon drauf, zu sehen, wie künftige Spiele von Call of Duty sich in den „kommenden Jahren“ bei Warzone einfügen.
Unter-Marken von Call of Duty würden nach vorne drängen und zurückweichen, doch Warzone werde die “eine Konstante” sein.
Der Plan sei es, dass Warzone „für eine ganze Weile da sein wird.“
Über Seasons soll Call of Duty: Warzone noch lange funktionieren.
Wichtige strategische Neuausrichtung von Call of Duty
Das steckt dahinter: Die Haupttitel von Call of Duty sind normalerweise nur ein Jahr relevant, werden unterstützt, weiterentwickelt und dann durch das nächste Spiel der Reihe ersetzt.
So gab es bei Call of Duty: Black Ops 4 (2018) zwar den Battle-Royale-Modus „Blackout“, der ist heute aber kaum noch relevant.
Das ist eine wichtige strategische Änderung für die Marke Call of Duty. Man fährt fortan zweigleisig:
während die Hauptspiele jährlich als Retail-Titel erscheinen, in die Läden kommen und traditionell Geld verdienen
bleibt das Free2Play Warzone konstant relevant und nimmt Geld über Mikrotransaktionen ein
Damit schließt Activision Blizzard eine Lücke im Portfolio und stellt Fortnite und Apex Legends einen eigenen Free2Play-Dauer-Titel entgegen. Außerdem stärkt man die Marke “Call of Duty”, ein erklärtes Ziel von Activision Blizzard.
Wie Fortnite und Apex Legends hat auch Warzone kein Ende und wird als “Endlosspiel” weiterentwickelt.
Das ist eine strategisch deutliche Änderung gegenüber früheren Titeln der Spielereihe. Spannend wird sein, wie sich Call of Duty: Warzone verhält, wenn Modern Warfare keine Rolle mehr spielt und dafür etwa das 2020er-Call-of-Duty erscheint, das in Vietnam spielen soll.
Die neuen kostenlosen PS Plus Spiele für den Mai 2020 stehen nun im PS Store zum Download bereit. Die 2 neuen monatlichen Gratis-Games richten sich vor allem an Simulations-Fans. So könnt ihr und eure PS4 euch auf die die aktuell beste Städtebau-Sim sowie auf einen sehr beliebten Landwirtschafts-Simulator freuen.Doch gerade dafür lachen uns einige aus.
Das sind die neuen PS Plus Spiele im Mai 2020: Wie Sony vor kurzem offiziell verlauten ließ, können die PS-Plus-Abonnenten sich im Mai auf folgende zwei PS4-Spiele freuen:
Cities: Skylines – PlayStation®4 Edition, eine Städtebau-Sim
Landwirtschafts-Simulator 19 (Farming Simulator 19), eines der wohl “deutschesten Video-Spiele überhaupt”
Dabei handelt es sich um zwei beliebte Simulationen, auf die sich so manch ein Spieler freuen dürfte.
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Wann gibt es die neuen PS Plus Gratis-Spiele für die PlayStation 4? Beide Titel stehen ab sofort allen PlayStation-Plus-Mitgliedern kostenlos als digitaler Download im PS Store zur Verfügung.
Cities: Skylines
Was ist Cities: Skylines? Bei Cities: Skylines handelt es sich um eine Städtebau-Simulation mit coolem Modelbau-Look und enormer Detail-Verliebtheit, die sich beim Gameplay an den beliebten Kult-Klassiker SimCity anlehnt.
Dort geht es im Prinzip darum, die Stadt eurer Träume zu erschaffen und sie am Laufen zu halten. Dabei wird die Entwicklung der Stadt unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren wie zum Beispiel Bürger-Bedürfnisse, Steuern, Wirtschaft, Gesundheit, Verkehrslage oder Bildung simuliert.
Habt ihr euch für eine zufällige Landschaft entschieden, sie mit dem starken Editor angepasst oder eure eigene fertiggestellt, dann könnt ihr damit beginnen, die Stadt mit
verschiedenen Zonen,
Gebäuden,
Straßen,
Stromnetz,
Kanalisation,
Grünflächen
oder allerlei weiteren Features auszustatten und das Projekt nach euren Vorstellungen zu gestalten.
Mit zahlreichen Addons lässt sich eurer Städtebau-Erlebnis zusätzlich ausbauen und um zahlreiche weitere, coole Features wie beispielsweise Öko-Gebäude, Naturkatastrophen, Safari-Parks oder um ein umfangreicheres Transport-Netz bereichern.
Was macht Cities: Skylines so besonders? Cities Skylines gilt plattformunabhängig bei vielen Fans und Kritikern als die aktuell beste Städtebau-Sim auf dem Markt. Das Spiel bietet so viel Tiefe und berücksichtigt so viele Faktoren, dass es zum Teil auch in der realen Welt für die Planung von Städten oder neuen Stadtteilen mit berücksichtigt wird.
Für wen lohnt sich Cities: Skylines? Kurzum: Interessiert ihr euch auch nur im Geringsten für Städtebau oder habt früher mal SimCity gesuchtet? Dann ist Cities: Skylines ein absolute Pflichtanschaffung für euch.
Für lau sollte sich aber wirklich jeder, der mit Aufbau-Spielen oder Strategie etwas anfangen kann, sich das Spiel genauer anschauen. Vielleicht findet ihr so ja euer nächstes Lieblingsspiel.
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Was ist Landwirtschafts-Simulator 19? Hierbei handelt es sich um eine Landwirtschafts-Simulation, bei der es darum geht, seinen Hof oder Farm zu gestalten und dann zu einem erfolgreichen modernen Landwirt aufzusteigen.
Gespielt wird auf 2 riesigen Karten in Amerika und Europa, wo ihr allerlei landwirtschaftlichen Aktivitäten rund um Nutzpflanzen und Tiere nachgeht – von Traktor-Fahren über Felder bestellen, bis hin zu Kühe füttern wird so einiges geboten, das Ganze geht dabei auch im Multiplayer.
Ihr steuert und bedient mehr als 300 authentische, detailgetreue Landmaschinen und Gerätschaften aller führenden Hersteller von landwirtschaftlichem Equipment und Fahrzeugen.
Das Spielprinzip ist dabei relativ simpel, aber auch fesselnd: Ihr baut an, erntet und verkauft dann eure Erträge an verschiedene Abnehmer. So verdient ihr Geld, um euren Hof und den Fuhrpark am Laufen zu halten und immer weiter auszubauen. Gespielt werden dabei übrigens einzelne Szenarien oder der Karriere-Modus.
Was macht den Landwirtschafts-Simulator 19 so besonders? Auch wenn man das auf den ersten Blick vermuten könnte: die Landwirtschafts-Simulator-Reihe ist längst kein kleines Nischen-Spiel mehr und gehört zu den meistverkauften Video-Spielen in Deutschland und der Schweiz. Er ist aber auch in England und Frankreich überaus beliebt.
Der Farming-Simulator gilt dabei zahlreichen Fans und Kritikern als richtiger Geheimtipp und hat schon so manch einen Spieler in seinen Bann gezogen, der an sich mit der eigentlichen Materie absolut nichts am Hut hatte.
Doch wegen des Farming-Simulators werden wir auch von so manch einem belächelt. So machen sich einige ausländische Spieler darüber lustig, der Landwirtschafts-Simulator sei das wohl deutscheste Spiel, das es gibt und wohl auch deshalb bei uns so beliebt (auch wenn es eigentlich von einem Schweizer Entwickler stammt). Dass ausgerechnet für dieses in Deutschland so beliebte Spiel dann auch noch eine eigene E-Sport-Liga gegründet wurde, die Farming Simulator League, sorgt zusätzlich für Lacher.
Für wen lohnt sich Landwirtschafts-Simulator 19? Wer die Vorgänger mochte, dürfte auch mit dem Farming-Simulator 19 seinen Spaß haben. Es gibt mehr von dem, was man bereits lange und gerne getan hat, zudem noch einige inhaltliche Neuerungen – und das alles verpackt in einen hübscheren Grafik-Gewand.
Wer jetzt zum ersten Mal von diesem Spiel hört oder bisher vom Preis abgeschreckt wurde, hat nun die Chance, das Phänomen Landwirtschafts-Simulator selbst mal auszuprobieren – für lau. Viel verkehrt machen könnt ihr also nicht. Vielleicht verfallt ihr so aber am Ende selbst dem Mythos um das virtuelle Leben als Landwirt.
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Habt ihr ein PS-Plus-Abo? Denn das ist die einzige Voraussetzung für die kostenlosen PS4-Spiele im Rahmen von PlayStation Plus.
Für eine Mitgliedschaft bezahlt ihr je nach Abo-Dauer circa 60€ im Jahr. Damit bekommt ihr dann jeden Monat 2 PS4-Games als Gratis-Download und profitiert von einigen weiteren Vorteilen des kostenpflichtigen Abo-Dienstes.
Das spricht für PS Plus: Neben den monatlichen Spielen bekommt ihr mit PlayStation Plus zudem
den Zugang zum Online-Multiplayer in vielen Spielen
exklusive Rabatte im PS Store
exklusive Ingame-Inhalte für zahlreiche Titel
Zugang zu den Free Trials, mit denen ihr einige vollwertige Titel kostenlos ausprobieren könnt
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Am heutigen 5. Mai dürfen Backer der Kickstarter-Kampagne erste Schritte im ungewöhnlichen aber sehr interessanten Online-RPG Book of Travels unternehmen. Wir stellen euch das Spiel vor.
Was ist Book of Travels? Das Online-RPG ist kein MMORPG und möchte auch keines sein. Dennoch seid ihr in der Fantasywelt mit anderen Spielern unterwegs und könnt miteinander interagieren. Allerdings soll es bewusst selten sein, auf Mitspieler zu stoßen. Und Kommunikation findet ohne Worte statt.
Ab wann kann man spielen? Die Beta startet heute, den 5. Mai auf Steam. Allerdings können vorerst nur Backer der Kickstarter-Kampagne von Book of Travels mitmachen. Diese bekommen einen Key zugeschickt, den sie dann auf Steam einlösen und anschließend loslegen.
Wann die Beta für Nicht-Backer geöffnet wird, steht noch nicht fest. Der Early-Access-Releasetermin ist allerdings für Ende des Jahres geplant.
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So ungewöhnlich sieht das Online-RPG Book of Travels aus.
Ein ungewöhnliches Online-Rollenspiel
Was ist das Besondere am Spiel? Book of Travels möchte euch viele Freiheiten bieten. Ihr seid in einer wunderschön gestalteten Fantasywelt unterwegs, in der es aber keine übergeordnete Story und kein Ende gibt. Es geht um eure Reise, sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinn.
Während ihr die handgezeichnete Landschaft mit eurem persönlichen Helden erkundet, entfalten sich Events, die ihr meistern müsst. Darüber hinaus steht ihr immer wieder vor Hindernissen, die ihr überwinden sollt, um etwa neue Orte zu erreichen. Wie ihr diese Events und Challenges angeht, bleibt euch überlassen. Ihr entscheidet sogar, ob ihr diese alleine oder mit der Hilfe von anderen Spielern bewältigen wollt.
Es gibt wenig Hilfen und kein sogenanntes “Handholding”. Ihr müsst selbst herausfinden, wie ihr vorgehen sollt.
Was ist der Fokus des RPGs? In Book of Travels geht es darum, Rollenspiel auszuüben. Ihr müsst eine bestimmte Figur verkörpern und diese wirklich spielen. Während man in anderen Online-Rollenspielen immer mal wieder aus der Rolle fällt, indem man etwa auf reguläre Weise mit Mitspielern spricht, ist das in Book of Travels nicht möglich.
Denn Kommunikation findet nur nonverbal über Emotes statt. Ähnlich wie ihr das vielleicht aus dem Abenteuerspiel Journey (wobei es hier keine wirklichen Emotes gab) oder eher aus dem Mobile Game Sky: Children of Light kennt. Deswegen ist es wichtig, immer wieder neue Emotes zu erlernen, um anderen Spielern mitzuteilen, was ihr von ihnen möchtet.
Diese nonverbale Kommunikation zieht sich durch das gesamte Spiel und demonstriert, dass es sich bei Book of Travels um ein sehr ruhiges Spiel handelt. Es kann fast schon meditativ sein, die wunderschön gestaltete Welt zu erkunden.
Trefft ihr in Book of Travels auf andere Spieler, dann finden “Gespräche” nicht in einem Chat statt, sondern über Emotes.
Ein Rollenspiel mit Emotionen
Emotionen sind wichtig: Book of Travels setzt außerdem darauf, Gefühle zu vermitteln. Es kann beispielsweise sein, dass ihr den Tod eines NPCs miterlebt. Dieses Erlebnis lastet dann schwer auf der Spielfigur und sie muss diese Schwermut erst loswerden, indem sie das Grab der Person besucht. Daraus zieht ihr dann neue Kraft.
Reisen ins Unbekannte: Book of Travels führt euch ins Unbekannte. Denn ihr wisst nie, was euch als nächstes erwartet. Dabei spielt das Visuelle, die Optik eine große Rolle. Ihr erkundet keine 3D-Welt, sondern reist durch handgezeichnete Landschaften, die eine ganz eigene Atmosphäre versprühen. Es soll immer etwas ganz besonderes sein, wenn im irgendwas Spiel passiert. Sei es nur das Vorüberziehen einiger Dorfbewohner oder das Auftauchen von Wildtieren.
Vielleicht trefft ihr auf einen NPC, der eine Aufgabe für euch hat und ihr müsst schnell entscheiden, ob ihr diese erledigen wollt oder nicht. Manche Events erlebt ihr nur nachts oder nur bei Regen an einem bestimmten Ort. Das soll es sehr interessant machen, einfach nur die große Spielwelt zu erkunden, um zu sehen, was alles passieren kann.
Manchmal wird auch Teamplay wichtig. Denn bei einigen Events kann es beispielsweise vorkommen, dass ihr eine Maschine in Gang setzen müsst. Das klappt aber nur in der Gruppe. Oder ihr müsst mit einem Boot über einen Fluss übersetzen, braucht dazu aber noch Ruderer.
Kämpfe in Book of Travels laufen in Echtzeit ab.
Was ist mit Kämpfen? Während eurer Reise durch die Welt Braided Shore begegnen euch nicht nur Wesen, die freundlich mit euch umgehen. In der Wildnis trefft ihr auf bösartige Kreaturen, die ihr mit Waffen, Skills und Zaubersprüche bekämpft. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, wobei jede Aktion eine gewisse Zeit braucht, um ausgeführt zu werden. Ein Treffer setzt diese Zeit wieder zurück, weswegen ihr darauf achten solltet, nicht getroffen zu werden.
MeinMMO-Autor Andreas Bertits meint: Book of Travels hat auf Kickstarter sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Zunächst aufgrund der ungewöhnlichen und atmosphärischen Optik und dann durch das spannende Spielprinzip.
Ein Online-RPG, in dem nicht alle fünf Sekunden ein Spieler über den Bildschirm hüpft, sondern in dem es etwas Besonders ist, Mitspieler zu treffen, könnte sehr spannend werden. Dadurch erhalte ich das Gefühl, dass meine Spielfigur nicht wie jeder andere ist.
Book of Travels ist allem Anschein nach ein etwas gemächlicheres Online-RPG, bei dem Ruhe und Atmosphäre wichtiger sind, als Loot, Kämpfe und so schnell wie möglich der Beste auf dem Server zu werden. Das wird natürlich nicht jeden ansprechen, bringt aber doch frischen Wind ins Genre. Und genau das ist wichtig bei einem Genre wie MMORPGs, das langsam erwachsen wird und sich daher verändern muss.
Wird WoW: Shadowlands aufgrund der Corona-Krise verschoben? Der Game Director Ion Hazzikostas gibt dazu eine klare Ansage.
Als World of Warcraft: Shadowlands 2019 auf der BlizzCon vorgestellt wurde, war die Freude unter den Fans groß. Viele freuen sich auf das neue Addon, das 2020 erscheinen sollte.
Doch ab März begann dann die Corona-Krise die Welt in ihren Würgegriff zu nehmen. Immer mehr Unternehmen stellten auf Home-Office um und die Produktivität sank dabei unweigerlich – Blizzard hatte sogar Care-Pakete an Mitarbeiter verteilt. Viele Filme und Spiele verzögern sich.
Doch trifft das auch für auf World of Warcraft: Shadowlands zu? Diese Sorge haben zumindest viele Fans.
Ion Hazzikostas ist sich recht sicher – Shadowlands erscheint auch weiterhin 2020.
Was sagt der Game Director? In einem Interview mit Zoltan sprach der Game Director vor einigen Tagen über die Veröffentlichungspläne. Die Fragestellerin wollte nämlich wissen, ob die ganze Covid-19-Sache dazu führen würde, dass Blizzard den Release-Plan nicht einhalten könne.
Das verneinte Hazzikostas jedoch. Der Zeitplan war schon auf der BlizzCon recht locker gehalten, weshalb man nur 2020 angegeben hätte. Das habe sich nicht geändert. Auf die genaue Frage, ob Shadowlands noch immer für 2020 geplant war, gab Hazzikostas ein klares “Ja” als Antwort.
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So ist Blizzard mit der Krise umgegangen: Laut Hazzikostas hat die Corona-Krise das Entwickler-Team von World of Warcraft nur gering in ihren Fähigkeiten eingeschränkt. Zwar gab es eine Woche der Eingewöhnung, die für alle eine Umstellung war, doch danach lief es gut.
Das zeige sich auch daran, dass die Entwicklung aktuell gut vorangeht und wöchentlich eine neue Alpha-Version aufgespielt wird, die neue Inhalte und Neuerungen aus Shadowlands mit sich bringt. Aktuell sammelt man viel Feedback zum Turm Torghast und den ersten Questgebieten.
Season 20 von Diablo 3 ist jetzt schon knapp zwei Monate aktiv. Normalerweise verlässt MeinMMO-Redakteur Patrick Freese nach Erfüllen der Saisonreise schnell die Motivation. Gerade hat S20 für ihn aber nochmal Fahrt aufgenommen.
Um was geht es? Die aktuelle Season 20 in Diablo 3 startete für mich pünktlich am 13. März. Seitdem habe ich schon einige Stunden in die Saison gesteckt und startete direkt mit einem Wirbelwind-Barbaren durch.
Danach hatte ich keine großen Ziele mehr. Nur das übliche: Gear optimieren und in den großen Nephalemportalen klettern.
Normalerweise verlässt mich etwa 2 Wochen nach Start einer Season die Motivation, weiterzuspielen. Diesen Tenor liest man auch oft in der Community.
Jetzt habe ich allerdings eine neue Klasse erstellt und ich muss sagen: Das macht gerade nochmal richtig viel Spaß.
Neuer Hexendoktor in Season 20 motiviert mich
Was hab ich geändert? Im Prinzip hab ich meinen Barbaren in die Ecke gestellt und mich gefragt, auf was ich noch Bock hätte. Dabei schoss mir sofort das neue Hexendoktor-Set in den Kopf. Das steht auch in der Tier List von Season 20 ganz oben und hat eine Menge Potential.
Da hilft auch all der Loot nicht weiter – Sorry, Barb. Ich stell dich erstmal in die Ecke
Das machte Spaß: Und schon das Leveln des Hexendoktors sorgte bei mir für Freude. Immer wieder erhielt ich neue legendäre Gegenstände. Mit ihren legendären Boni passte ich die Level-Methode immer wieder an und spielte andere Builds. Mal mit Pets, mal mit Dots. Auch Zombies durften auf dem Weg zu Level 70 nicht fehlen.
Für mich ging der wahre Spaß dann los, als ich auf Level 70 die ersten Teile für Mundunugus Ornat sammelte. Das war zwar mühsam, doch ich wusste aus Streams und Videos, wie lustig der Spielstil des Sets aussieht. Die ganze Zeit ballert das Geisterspeerfeuer auf die Gegner in der Nähe und lässt alles platzen. Super!
Schon hatte ich wieder ein Ziel vor Augen: Den Sechserbonus des Sets freischalten. “Ab dann wird der Spaß maximiert”, dachte ich mir.
Es dauerte einen Abend, bis ich grundlegende Teile zusammenhatte. Und obwohl ich das Gear für den starken Build noch nicht vollständig zusammen habe, macht Diablo 3 gerade wieder mega Laune.
Ich freue mich über neue uralte/archaische Set-Teile
Habe das Ziel vor Augen, das Set zu komplettieren
Genieße den frischen Wind, weg vom WW-Barbaren
Meine neue Spaßzentrale in Diablo 3 – Der Hexendoktor mit Mundunugus Set
Klar: Eine neue Klasse zu erstellen ist jetzt nicht die neuste Idee in Diablo 3. Dabei aber etwas zu wählen, das man lange nicht oder noch nie spielte, ist der Knackpunkt für mich.
Diese Kombination mit den neuen Zielen vor Augen und dem ganz anderen Spielstil ist für mich wichtig. Ich musste mal was anderes sehen und hören, als immer nur den Barbaren. Und das kann ich euch auch empfehlen. Mit dem neuen Set gehe ich wieder gern Grinden. Probiere aus, wo die Stärken und Schwächen liegen und pushe mich in immer höhere Rifts.
Wenn ihr in Season 20 gerade festgefahren seid, aber eigentlich Bock aufs Spiel habt: Dann schnappt euch doch jetzt mal eine andere Klasse mit anderem Spielstil. Vom Nahkämpfer zum Zauberer oder auch umgekehrt. Am besten einen Build, den ihr lange nicht angerührt habt oder machts wie ich: spielt eins der drei neuen Sets.
Wie lange die aktuelle Season 20 noch geht, ist unklar. Das Team von Blizzard will sich etwa zwei Wochen vor Ende melden und dann ein Datum bekanntgeben. Wir bei MeinMMO haben schon mal analysiert, wann ein Ende von Season 20 und Start von Season 21 bei Diablo 3 in Frage kommen würde-
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Bei The Division 2 gibt es heute auf der PS4, der Xbox One und auf dem PC Wartungsarbeiten, die Server gehen auf allen Plattformen für einige Stunden offline. Wir fassen alles Wissenswerte zum Ablauf sowie den Patch Notes für euch zusammen.
Update 12:11 Uhr: Laut Massive kommen die Server auf allen Plattformen jetzt schon wieder online. Die Wartung ist also rund 20 Minuten kürzer ausgefallen, als ursprünglich geplant. Viel Spaß und guten Loot, Agents.
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Was steht heute bei The Division 2 an? Heute startet bei The Division 2 mit “Wiederbelebt” (Reanimated) ein neues Event aus der Season 1. So manch einer ist gespannt, was es damit auf sich hat. Es wurden sogar Zombies vermutet.
Doch bevor ihr euch selbst ein erstes Bild von dem Event machen könnt, gibt es Wartungsarbeiten inklusive Server-Down. Ihr müsst heute Vormittag also eine mehrstündige Zwangspause einlegen, wenn ihr The Division 2 zocken wollt.
Alles Wichtige zur Division-2-Wartung am am 5. Mai
So läuft die Wartung heute ab: Per Tweet gaben die Entwickler bereits bekannt, welche Zeiten heute wichtig werden.
Start der Wartung ist um 9:30 Uhr deutscher Zeit. Zeitgleich beginnt auch die Downtime, die Division-2-Server gehen offline
Für den Server-Down sind heute 3 Stunden angesetzt. In diesem Zeitfenster werden die Änderungen implementiert, ihr könnt kein The Division 2 zocken.
Läuft alles ohne Probleme ab, sollten die Server gegen 12:30 Uhr wieder online kommen. Damit würde auch die Wartung enden und ihr könnt euch anschließend wieder in die Action stürzen.
Bedenkt, dass die Zeit-Angaben, vor allem das Ende der Wartung, sich im Verlauf noch angepasst werden könnten, das war bereits öfters der Fall. Sollte sich am heutigen Ablauf etwas ändern, dann werden wir den Artikel entsprechend aktualisieren.
Was ändert sich heute? Die Patch Notes: Auch die heutigen Änderungen wurden bereits seitens Massive kommuniziert. Diese fallen heute dabei recht überschaubar aus:
Es wurden mehr Spawn-Punkte für die Verstärkung während der Warhound-Konvoi-Aktivität hinzugefügt. Damit soll die benötigte Zeit für den Abschluss dieser Aktivität an die der übrigen Aktivitäten in der Open World angepasst werden.
Ein Problem wurde behoben, wodurch es möglich war, Kajika, einen der Warlords aus der neuen Erweiterung, in der “Pathway Park”-Hauptmission bereits vor der finalen Begegnung zu töten
Wie geht es mit The Division 2 im Mai weiter? Während serverseitige Updates weiterhin regelmäßig die dringendsten Kleinigkeiten im Spiel fixen sollen, schrauben die Entwickler bereits am nächsten großen Client-Update, dem Title Update 9.1 (TU 9.1).
MeinMMO-Autor Alexander Leitsch hat das lange Mai-Wochenende genutzt, um ausgiebig MMORPGs zu spielen. Dabei hat er eine alte Liebe wiederentdeckt, die man in vielen modernen Spielen kaum noch findet. Was ihn daran besonders fasziniert, erzählt er euch in einer Kolumne.
Das Wochenende um den 1. Mai war regnerisch in NRW und dank Corona gab es für mich sowieso wenig zu tun. Also entschied ich mich dazu, ein Abo für WoW abzuschließen und in Classic reinzuschauen.
Obwohl ich ein riesiger MMORPG-Fan bin, ist meine WoW-Vergangenheit überschaubar. Da ich 2004 zu Zeiten von Vanilla erst 12 Jahre alt war und mir die Abo-Kosten nicht leisten konnte, spielte ich vor allem Guild Wars 1. Dort, und im Nachfolger Guild Wars 2, verbrachte ich viele tausend Stunden Spielzeit.
Nur zu Release von Cataclysm in einem Let’s Play und später zu Legion spielte ich jeweils rund 2 Monate. Doch Retail-WoW konnte mich nie völlig überzeugen. Im August 2019 versuchte ich bereits kurzzeitig WoW Classic zu spielen, doch bedingt durch Arbeit, Urlaub im Ausland und zu vollen Servern brach ich das Projekt schnell ab.
Nun wollte ich es ein letztes Mal wissen: Kann mich WoW irgendwie überzeugen oder bin ich einfach nicht für dieses MMORPG gemacht?
Über den Autor: Alexander Leitsch ist verantwortlich für MMORPGs auf MeinMMO.
Neben den beiden “Guild Wars”-Teilen hat er etliche Asia-MMORPGs, Black Desert, SWTOR und Rift gespielt.
Nur mit WoW ist er über viele Jahre nicht warm geworden.
Langsames leveln ist ungewohnt, aber wunderschön
Mein Neustart in Classic: Aus meinem ersten Versuch hatte ich bereits einen Zwergen-Jäger auf Stufe 12. Mit diesem sollte es weitergehen. In den ersten Quests merkte ich jedoch, dass ich mich auf gar keinen Fall überschätzen durfte.
Während ich in GW2 auch Kreaturen besiegen kann, die einige Stufen über mir sind, bestraft WoW Classic meine Überheblichkeit sofort mit einem Tod. Und das gefiel mir.
Noch mehr allerdings lernte ich mit der Zeit das langsame Leveln zu schätzen. Denn es war genau das Gegenteil von dem, was ich die letzten Monate gemacht habe und es entschleunigte mich ungemein.
Warum war das Leveln für mich besonders? In den letzten Wochen und sogar am 1. Mai selbst habe ich einige Free2Play-MMORPGs ausprobiert, um die Zeit Zuhause zu überbrücken.
Doch gerade in der jetzigen Situation mit Corona ist Geschwindigkeit nicht unbedingt entscheidend, sondern ein gutes Gefühl. Und während ich in Lineage 2 blitzschnell Level 50+ war, hatte ich zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Hoch. Bei WoW Classic war das genau andersrum.
Lineage 2 feiert derzeit den 16. Geburtstag mit einem Event. Darum hab ich es mir angesehen, doch es konnte mich nicht überzeugen.
Das Glücksgefühl beim Level-Up: Jeder Aufstieg im Level fühlte sich bedeutend an. Ich konnte plötzlich Quests erledigen, die vorher zu hoch für mich waren. Ich konnte neue Talente lernen und regelmäßig ein neues und höheres Gebiet betreten.
Ich hatte total vergessen, dass Level-Ups ein so positives Gefühl auslösen können. Für mich waren sie in den letzten Monaten eher lästig, als schön.
Außerdem hatte die lange Level-Phase auch etwas Erfrischendes: Ich lernte die Leute um mich herum kennen, etwas, was modernen MMORPGs fehlt.
Während der drei Tage am Wochenende traf ich mehrfach auf den gleichen Schurken, mit dem ich erst in Westfall zusammen “Old Murk-Eye” besiegt und später “Jauler” im Rotkammgebirge verhauen hatte. Auch Mitglieder meiner Todesminen-Gruppe liefen mir mehrfach über den Weg. Ein anderer Spieler lud mich nach einer gemeinsam Quest sogar in seine Gilde ein, mit der ich derzeit auf Lucifron unterwegs bin.
Mein Charakter Sputti und sein Tiergefährte.
Über eine Spielzeit von knapp 12 Stunden am Wochenende erreichte ich 14 Level-Ups, hoch bis Stufe 26. Zu keinem Zeitpunkt fühlte es sich nach Arbeit an, was auch daran lag, dass ich keinen Drang verspürte, schnell auf Level 60 zu kommen.
Zum ersten Mal seit meinen Abenteuern in Rift, die ich Ende 2013 nach dem Wechsel auf Free2Play startete, dauerte das Leveln wirklich lange. Und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Auf langes Leveln wird verzichtet und ich verstehe es
Wie sieht es in modernen MMORPGs aus? Viele MMORPGs, die in den letzten Jahren erschienen sind, verzichten auf lange Level-Phasen:
In Guild Wars 2 geht das Leveln auf 80 selbst im ersten Durchgang relativ schnell und wird später durch erspielbare Schriftrollen noch schneller.
ESO “verzichtet” auf eine Level-Phase im klassischen Sinne, da sofort der gesamte Content mit Stufe 1 entdeckt werden kann.
Black Desert ermöglicht schnelles Leveln in den relevanten Stufen, bleibt nach oben hin jedoch offen, sodass man theoretisch endlos grinden kann.
Selbst WoW überarbeitet mit Shadowlands sein Level-System, sodass neue Spieler und Twinks schneller leveln. Nach Tests von MeinMMO-Autor Benedict Grothaus braucht man weniger als 24 Stunden Spielzeit bis Level 60.
Dieser Umstand ist für mich vollkommen nachvollziehbar. MMORPG-Spieler klagen immer wieder über Zeitmangel. Die Zahl der Unterhaltungs-Angebote ist dank Netflix und Co. gestiegen, während gleichzeitig viele ältere MMORPG-Fans inzwischen einen Job und Familie haben.
Doch gerade während der Corona-Zeit fand ich das Leveln in WoW Classic ungemein entschleunigend. Es riss mich kurzzeitig aus dem derzeit eingeschränkten Alltag heraus und bot mir eine gute Alternative zu modernen MMORPGs.
Eigentlich kennt man mich und meinen Waldläufer eher aus Guild Wars 2
Bleibe ich WoW Classic treu? WoW Classic macht mir derzeit unheimlich Spaß. Das Leveln und auch die dadurch entstandenen sozialen Kontakte empfinde ich als sehr positiv.
Es ist gut möglich, dass ich nach Corona, wenn ich anderen Hobbys nachgehen und Freunde und Familie wieder regelmäßig treffen kann, mit Classic blitzschnell wieder aufhöre. Dann greift auch bei mir der Zeitmangel wieder.
Doch bis dahin genieße ich die Langsamkeit.
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Der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs nähert sich. Das Onlinespiel World of Tanks feiert dies mit einem neuen PvE-Modus. Lohnt sich das Spiel noch 2020?
Was ist das für ein Modus? Der “Weg nach Berlin” ist zeitlich begrenztes PvE-Event, welches den 75. Jahrestag des Endes von WW2 zum Anlass hat. Bis zum 18. Mai erlebt ihr spannende Schlachten in und um Berlin.
Zunächst ist es nötig, über die Maps Kvelburg, Oder und Westwall nach Berlin vorzudringen. Erst ab dem 9. Mai kurz nach Mitternacht gelangt ihr dann dort an und kämpft um die Befreiung der Stadt. Dazu schließen sich fünf Spieler zusammen und müssen fünf aufeinanderfolgende Ziele erledigen:
Erobert Zone A.
Verteidigt Zone A.
Erobert Zone B.
Verteidigt Zone B und durchbrecht die gegnerische Verteidigung.
Vernichtet im Endkampf die gegnerischen Kommandanten.
Als Belohnung kommt ihr so an unter anderem an den einzigartigen sowjetischen schweren Premiumpanzer der Stufe VII, IS2-S.
Diesen sowjetischen Premiumpanzer gibt es als Belohnung für das Meistern des Events ” Der Weg nach Berlin”.
Ein Event mit Problemchen
Was meinen die Spieler zum Event? Das Event spaltet die Spieler etwas. Manche finden es zu schwer, anderen sind die Belohnungen nicht gut genug. Wieder andere freuen sich aber über die knackige Herausforderung.
gustavo33 meint auf reddit: „Der Weg nach Berlin ist ein Witz. Ich mag den Spielmodus überhaupt nicht. Er ist extrem grindy und man bekommt keine guten Belohnungen.“
Acronos schreibt im offiziellen Forum: „Netter Modus, nette Aufstiegsmöglichkeiten der Panzer und echt fordende KI, aber was zur Hölle habt euch mit den EP/Siegpunkten gedacht?! Hätte man da nicht irgendwie fairer sein können?“
Trubo2Sven erklärt im offiziellen Forum: „An und für sich ist das Event “Der Weg nach Berlin” gut, aber wenn man nur von Artys (Artillerie) gefokust wird, nervt es auf Dauer. Das könnte einige davon abhalten, das Event zu spielen.“
wumpboy meint im offiziellen Forum: „Habe nun auch ein paar Runden gedreht. Der Modus ist spaßig und mal was anderes.“
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So läuft das Event “Der Weg nach Berlin” in World of Tanks ab.
Die Panzer halten die Stellung
Wie steht es aktuell um World of Tanks? World of Tanks hat eine treue Community. Ihr findet sicher immer genug Mitspieler für ein Match. Allerdings weisen die Spieler auch auf einige Probleme hin.
So ist der Einsteig für Neulinge für manche zu heftig. Es sollte Boni für Neueinsteiger geben, damit diese schnell zu den Veteranen aufholen können und die niedrigeren Tiers sollten eine Überarbeitung erfahren, wie Jak_Atackka auf reddit anmerkt.
Darüber hinaus wird immer wieder die Artillerie kritisiert, die laut Spieler 3ULL einfach zu sehr nervt.
Laut Loupojka macht World of Tanks aber nach wie vor Spaß, nur der Grind ist etwas zu heftig.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass World of Tanks nach wie vor vielen Spielern Spaß macht aber auch seine Probleme hat.
Lohnt sich das Spiel 2020? World of Tanks hat trotz seines Alters von fast zehn Jahren noch jede Menge Spieler und bietet die bekannte, spaßige und solide Panzer-Action. Zudem erscheinen immer wieder neue Updates mit neuen Fahrzeugen, wie etwa den schnellen Radpanzern. Als Einsteiger hat man es allerdings etwas schwer, wie bereits erwähnt. Dennoch handelt es sich um ein Free2Play-Spiel und jeder kann sich selbst ein Bild davon machen, ob ihm WoT liegt oder nicht.
Ein Community-Manager von Bungie hat nun eine Liste mit Waffen vorgestellt, über die sich Spieler in Destiny 2 aktuell am stärksten beschweren. Deckt sich die Auswahl mit euren Erfahrungen?
Was hat es mit der Liste auf sich? Destiny 2 ist bekannt dafür, das immer wieder bestimmte Waffen aus dem Meta herausstechen und besonders dominant sind.
Ob nun das Automatikgewehr Hartes Licht, das bis vor Kurzem noch das PvP dominiert hat, dann aber generft wurde, oder das neue exotische MG Erben-Erscheinung, das nun aufgrund von “unendlich Munition” in aller Munde ist – es gibt zahlreiche Waffen-Exemplare die für hitzige Debatten in der Community sorgen.
Bungies Community Manager dmg04 hat nun eine Liste mit Waffen veröffentlicht, über die sich Spieler immer wieder bei ihm beschweren. So heißt es, sie seien overpowered (OP), nervig oder bräuchten einen Nerf.
Welche Waffen sind dabei? Die Liste umfasst insgesamt 12 Waffen – 4 Exotics und 8 legendäre Schießeisen. So stehen im Fokus der Spieler-Beschwerden
Astralhorizont, eine legendäre Schrotflinte aus den Trials
Geliebt, ein legendäres Scharfschützengewehr aus der Menagerie
Auge von Sol, ein legendäres Scharfschützengewehr aus den Trials
Erben-Erscheinung, ein neues exotisches Maschinengewehr aus der Season 10
Laut dmg04 stehen die Waffen jedoch nicht in einer wertenden Reihenfolge.
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Was dabei auffällt: Im Prinzip sind das fast alles Waffen, die vor allem im PvP glänzen. Die meisten beschweren sich bei Bungie also offenbar im Zusammenhang mit dem Schmelztiegel.
Das sagt Bungie zu der Liste: Ergänzend zu seiner Liste merkte dmg04 noch an, dass es im Vergleich zu Destiny 1 hier etwas mehr Vielfalt bei den Waffen gibt, die Spieler als OP empfinden.
Doch es würde sich immer noch so anfühlen, als würden sich die Leute nach dem Motto beschweren: “Die Waffe kommt mit einem Spielstil, von dem ich nicht weiß, wie man ihn kontern soll. Also muss sie OP sein”
Er sei zudem froh, dass es Live-Spiel ist, bei dem Dinge angepasst werden können. Das heißt nicht, dass irgendetwas auf der Liste nun generft wird. Doch Dinge könnten sich ändern.
Was sagt ihr? Wie seht ihr das Ganze? Sind diese Waffen wirklich übermächtig und sollten abgeschwächt werden? Oder sollten sie zum Standard werden, an dem sich andere schwächere Schießeisen orientieren sollten?
Deckt sich diese Liste mit euren eigenen Erfahrungen? Oder seht ihr ganz andere Knarren aktuell als problematisch an? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Wie geht es mit Destiny 2 weiter? Auch, wenn dieser Insider-Einblick durchaus interessant ist, so hat Destiny 2 aktuell mit viel größeren Problemen zu kämpfen, als mit dem Waffen-Meta. Bungie hat bereits selbst eingestanden, man wüsste, dass viele aktuell mit dem Spiel unglücklich sind – auch unser Destiny-Experte Sven Galitzki.
Und es bleibt spannend, welche Problemfelder Bungie in den kommenden Wochen noch ansprechen wird. Denn ob nun die vielen zu dominante Rolle der Everversum-Inhalte, fehlende Innovationen, magere saisonale Inhalte oder die mittlerweile generell wenigen Anreize, Destiny 2 als Langzeit-Fan oder Veteran weiterzuspielen – Probleme und Kritik gibt es aktuell genug.
In Valorant ist der neue Ranked-Mode mit den Ranglisten-Kämpfen online. Doch das System hat laut Top-Twitch-Streamer Myth eine große Schwäche. Denn wer alleine antritt, hat womöglich derbe Nachteile.
Was ist Myths Problem mit dem Ranked-System? In der Beta von Valorant kam Anfang Mai das lang ersehnte Ranked-System online. Darin könnt ihr in Ranglisten spielen und geratet so eher an Gegner und Mitspieler eures spielerischen Niveaus.
Doch Ali „Myth“ Kabbani, ein populärer und einer der erfolgreichsten Valorant-Streamer (über 6 Millionen Follower) auf Twitch, hält noch nicht viel von dem neuen Ranked-System. Denn laut seiner Aussage sei es eine sehr schlechte Idee, da allein, also als Solo-Spieler anzutreten. Der Grund: Das Matchmaking unterscheidet nicht zwischen der Gruppengröße.
So kann es gut sein, dass ihr als Solist mit 4 anderen euch unbekannten Solo-Spielern gegen ein gut eingespieltes 5er-Team antretet, die sich alle gemeinsam zum Ranglisten-Match angemeldet haben.
Die 5er-Gruppe sei da klar im Vorteil, denn die kennen sich und spielen koordiniert, während in der Random-Gruppe auf der anderen Seite womöglich nicht Mal die gleiche Sprache gesprochen wird.
Warum kein Ranked-System wie in LoL?
So könnte das Problem behoben werden: Laut Myth ergibt es also quasi keinen Sinn, alleine anzutreten. So würde man sich lediglich seinen Rang versauen und regelmäßig von gut koordinierten 5er-Squads ausradiert werden. Dabei würde er wirklich gerne Solo spielen, aber er hat einfach keinen Bock auf Niederlagen. Daher sei das System in seinen Worten auch „Müll“ und einfach „dumm“.
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Viel sinniger wäre es dafür für ihn, wenn man ein Ranked-System verwenden würde, das unterschiedliche Ranglisten führt. Nämlich eine für Solo und Duo-Spieler und eine für 5er-Gruppen. Die würden dann jeweils eigene Ränge haben, da es ja auch zwei völlig verschiedene Dinge sind.
Auch andere Streamer, wie der CS:GO-Veteran Spencer „Hiko“ Martin, sehen das ähnlich. Kurioserweise hat Riot Games bei seinem anderen Spiel, League of Legends, genau solch ein Ranking-System mit Solo/Duo-Listen. Es ist also gut möglich, dass Riot sich dieses System noch als Vorlage nimmt. Immerhin befindet sich Valorant noch in der Beta. Ein besonders guter Spieler hat übrigens trotz aller Schwächen des Ranked-Systems schon nach 30 Stunden den maximalen Rang erreicht.
Bei Call of Duty: Modern Warfare und Warzone steht das wöchentliche Playlist-Update an. Es startet mal wieder eine Shipment-Woche, dazu gibts einen ganz neuen Modus in MW 2019 und rosa Trucks für die Warzone.
Was steht diese Woche an? Im Vergleich zu letzter Woche, als mit dem umfassenden Update 1.20 so einige Neuerungen zu Call of Duty: Modern Warfare und BR-Ableger Warzone kamen, ist es diese Woche relativ ruhig.
Aber nur an der Update-Front, denn auf den CoD-Schlachtfeldern kracht es mal wieder so richtig – Shipment 24/7 kommt zurück. Dazu gibt es 2 launige Modi, die es in der Form noch nicht im Multiplayer gab. Die Warzone kriegt eine wenig Farbe und stellt modebewussten Soldaten einen Anime-inspirierten Truck zum Verkauf. Natürlich komplett in Rosa.
Was uns die Woche sonst noch bringt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
Update 6. Mai, 8:00 Uhr – Hier die aktuellen Playlisten:
Multiplayer
Bodenkrieg zu Fuß
Feuergefecht-Baupläne
Waffenspiel-Reloaded
Sprengkommando (Demolition)
Shipment 24/7
Warzone
BR-4er
BR-3er
BR-Einzel
Blutgeld (Trio)
Quadratisch, tödlich, gut – Shipment wird gehasst und geliebt. Diese Woche mal wieder als reiner 24/7 in der Playlist.
Playlist-Update am 05.05. bringt Action-Modus und rosa Trucks
Wann kommt das Update?Der Activision-Blogpost gibt dieses Mal keine Infos über den Veröffentlichungs-Zeitraum. Erfahrungsgemäß kommt das Playlist-Update entweder am Dienstagabend gegen 19 Uhr oder am Mittwochmorgen um 8 Uhr. Wir halten den Artikel aktuell und tragen die neue Playlist hier nach, sobald sie online ist.
Was gibts neues im Multiplayer? Modern Warfare setzte diese Woche auf eine Mischung aus alt-bewährten und super-neuen Modi.
Shipment 24/7 – Die Mini-Map Shipment als Moshpit
Demolition – Suchen & Zerstören mit Sonderregeln
Blaupausen Waffen-Spiel – Das spaßige Gun-Game mit Blaupausen-Waffen
Was können die Modi? Shipment 24/7 ist seit dem Release der neu aufgelegten Mini-Karte ein absoluter Dauerbrenner in der CoD-Playlist. Hier spielt ihr auf engem Raum verschiedenste Modi und müsst euch aktuell gegen fiese Rauchangriffe zur Wehr setzen. Da viele Spieler derzeit das neue MG Bruen Mk9 freischalten wollen, gibt es kaum ein Match ohne Nebelschwaden. Übrigens soll die Challenge des neuen LMGs bald geändert werden.
Demolition ist ein S&Z mit Sonderregeln und feierte sein Debüt schon mit Modern Warfare 2, das vor kurzem mit der „Remastered Kampagne“ auf Xbox und PC online ging. Doch die Regeln sind gänzlich anders als im sonst eher taktischem Suchen & Zerstören. Alle Spieler können respawnen und jeder Angreifer hat immer eine Bombe dabei. Wenn die Angreifer beide Ziele (A und B) zerstören, gewinnen sie die Runde. Es wird ein Best-of-Three gespielt, bei 2 Runden-Siegen ist also Schluss.
Bei dem Waffen-Spiel habt ihr festgelegte Waffen die sich mit jedem Abschuss ändern. Wenn ihr mit jeder vorgegebenen Waffe einen Kill landet, gewinnt ihr die Runde. Standard sind es 20 verschiedene Waffen, also Minimum 20 Kills. Bei dieser besonderen Version bekommt ihr verrückte Blaupause-Waffen in die Hand gedrückt und müsst euch mit den vorgegebenen Aufsätzen auseinandersetzen.
Was gibts neues in Warzone? Hier ist es verhältnismäßig ruhig. Der Trio-Beutegeld-Modus kehrt als „Blood Money“ zurück. Hier gibts mehr Cash für Abschüsse als bei dem üblichen Plunder-Modus.
Zudem kommt ein neues Bundle in der Echtgeld-Store – „Anime Express“. Sollte euch demnächst ein rosa Truck auf eine Spritztour einladen, denkt an eure Erziehung und steigt nie in fremde Wägen ein. Haltet eher eure besten Raketenwerfer bereit und macht aus dem Farbfeuerwerk eine Truck-Explosion.
Erste Infos zu Season 4 bekannt – Warzone hat schwieriges Wochenende hinter sich
Was geht sonst bei CoD? Call of Duty gab in den letzten Tagen einige Infos über die Zukunft des BR-Ablegers Warzone bekannt. Sie stellten zum Beispiel neue Map-Areale der BR-Karte Verdansk für Season 4 in Aussicht.
Am BR-Duo-Modus schrauben die Entwickler weiter. Einen Termin wollten die Verantwortlichen noch nicht ausgeben, doch es gibt wohl noch einiges zu tun, bevor wir als Zweier-Team auf die Jagd gehen können. Möglicherweise arbeitet die Warzone sogar an 13 weiteren Modi, wie ein Leak nun verraten hat.
Doch wichtig wäre für viele Spieler erst einmal die Behebung der aktuellen Probleme. Nach dem umfassenden Update 1.20 kam es zu Server-Warteschlangen, verpufften Erfahrungs-Punkten und massiven Problemen mit Lags. Activision reagierte zwar schon, doch das Wochenende war für viele Fans eine Qual. Auf eine bessere Woche!
Die beliebte Raidstunde in Pokémon GO feiert diese Woche ihr Comeback. Doch die Trainer haben Bedenken, ob sie wie geplant funktionieren kann.
Was ist die Raidstunde? In der Raidstunde tauchen sechzig Minuten lang vermehrt Raids mit einem bestimmten Pokémon auf. Dieses Event fand regelmäßig einmal pro Woche statt. Zu Anfang der Corona-Krise wurde sie allerdings abgesagt und in den Folgewochen ausgesetzt, um Gruppenbildung zu vermeiden.
Mit den Fern-Raids kehrt die Raidstunde nun aber zurück.
Wann kehrt die Raidstunde zurück? Die nächste Raidstunde hat Pokémon GO für Mittwoch, den 06. Mai 2020, angekündigt. Sie läuft von 18:00 bis 19:00 Uhr und bringt das legendäre Pokémon Giratina in der Wandelform mit.
Giratina gehört zu den besten Pokémon in der PvP-Liga und ist damit ziemlich nützlich. Allerdings sorgt die neue Raid-Stunde trotzdem für Bedenken bei den Trainern.
Giratina wartet in der Raidstunde auf euch
Kann die Raidstunde in dieser Form funktionieren?
So ist die Raidstunde gedacht: In der Ankündigung von Niantic ist die Grundidee eigentlich recht einfach gehalten. Spieler sollen sich einen der neuen Fern-Raidpässe im Shop holen, einen Giratina-Raid in der Nähe auswählen und das Monster mit Freunden aus der Ferne herausfordern. In der Praxis ist das aber nicht immer umsetzbar.
Das ist das Problem: Um Giratina zu besiegen, braucht man mindestens drei Spieler – und die richtigen Konter. Genug Spieler über Fern-Raids zusammenzubekommen, ist allerdings ziemlich schwierig, denn es gibt keine Möglichkeit, Freunde direkt zu Raids einzuladen.
Wer alleine wohnt, kann also nur hoffen, auf einen Raid zu klicken und zum richtigen Zeitpunkt genug Trainer in der Umgebung vorzufinden, die ihn ebenfalls angehen wollen.
Das kann zwar funktionieren, doch etwa in ländlichen Gegenden ohne viele Spieler, oder Orte ohne viele Arenen, wird das schwierig. Die Raid-Stunde bietet zwar die Möglichkeit, sich vorher abzusprechen – dennoch können die unterschiedlichen Distanzen zu Arenen es erschweren, die nötigen Trainer zusammenzubekommen.
Die Raid-Stunde mit Giratina könnte in dieser Situation schlicht zu schwierig sein. Und das sorgt für Unmut bei den Spielern.
Nicht alle Spieler können auf viele Raids und Trainer in der Umgebung zurückgreifen
Das sagen die Trainer: Bei reddit kam die Wiedereinführung der Raidstunde nicht besonders gut an. Die Umsetzung des Events wird kritisiert:
„Ich verstehe nicht, warum sie im Moment nicht einfach 1, 2 und 3-stufige Raids anbieten“, findet etwa User CosmicWizzerd (via reddit). Dann wäre man nicht auf andere Spieler angewiesen und könnte sich spannende Pokémon sichern.
Öfter taucht in den Kommentaren etwa das Pokémon Praktibalk auf, das leicht zu besigen ist, aber mit Meistagrif eine sehr starke Entwicklung bietet: „Die Leute würden mehr Pässe für Raids kaufen, von denen sie wissen, dass sie sie zumindest alleine durchführen können, auch wenn die Pokemon keine OP-Legenden sind.“
Anders würde die Situation wohl aussehen, wenn man Freunde zu Raids einladen könnte: „Diese Funktion und Ankündigung ist eine Beleidigung für alle Gebiete, die noch im Lockdown sind“, findet User CrizzyBeez (via reddit): „Fern-Raids sollten erst dann freigegeben werden, wenn wir Spieler einladen können.“ In der aktuellen Form, kritisieren die Spieler, sei es ziemlich schwierig, Fern-Raids zu koordinieren. Ein Einladungs-Feature könnte Abhilfe schaffen – bisher fehlt ein solches allerdings.
Neben der Raidstunde läuft diese Woche auch noch der erste Teil der Nostalgie-Herausforderung. Die bringt im Laufe der kommenden Wochen einiges an schillernden Pokémon mit – hier findet ihr alle Nostalgie-Shinys in der Übersicht.
In China gab es nun einen Anblick, der an das Spiel Death Stranding erinnert. Ein Mann mit einem Exoskelett stemmt ziemlich große Lasten ohne Probleme.
Death Stranding war eines der großen Spiele der vergangenen Monate und definitiv eine eher verrückte Spielerfahrung – und eines unserer besten Endzeit-Spiele. Aber das war bei einem Spiel von Hideo Kojima wohl auch nicht anders zu erwarten.
Doch so weit von der Realität war das Spiel offenbar gar nicht weg, wie wir alle dachten – zumindest in einem Aspekt. Denn die große Beladung, mit der euer Hauptcharakter in Death Stranding durch die Weiten der Spielwelt spaziert, gibt es auch in der echten Welt.
Zumindest in China wurde nun jemand gesichtet, der ein Exo-Skelett trug und damit große Lasten transportieren konnte. Allein optisch erinnert das schon stark an Death Stranding.
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Was ist das für ein Gerät? Das Exoskelett wurde von ULS Robotics entwickelt und kommt gerade in China zu Testzwecken zum Einsatz. Das chinesische Unternehmen Ele.me, ein großer Essenslieferant, experimentiert gerade mit dem Exoskelett von ULS.
Wenn die Tests erfolgreich sind, soll es den Lieferanten dabei helfen, kinderleicht Lasten von bis zu 50kg zu transportieren. Die Tragelast wird dabei vor allem auf das Exoskelett übertragen, der Lieferant hingegen „lenkt“ das Skelett quasi nur in die richtige Richtung.
Zum Vergleich – so sah das in Death Stranding aus:
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Auch wenn die Bewegungen im Video noch ein wenig langsam und zaghaft aussehen, vor allem beim Auf- und Absteigen von Treppen, könnte so ein Exoskelett schon bald massenhaft für Lieferanten im Einsatz sein und deren Arbeit deutlich erleichtern.
Was haltet ihr von so einem Exoskelett? Eine coole Sache, die sicher viele Anwendungen finden wird? Oder entwickelt sich die Welt gerade viel zu schnell in Richtung gruseliger Science-Fiction?
Ein bekannter Spieler aus der Community von Fallout 76 hatte einen schweren Unfall. Damit er die Last nicht ganz alleine tragen muss, zeigt die Spieler-Gemeinschaft wieder einmal Zusammenhalt – und sammelt Spenden.
Diese Rolle spielte er schon weit vor der Einführung von NPCs mit dem Wastelanders-Update. Er hat dabei anderen Spielern sogar „Quests“ gegeben, in denen er sich von ihnen hat eskortieren lassen, um sie am Ende mit nützlichen Dingen wie Stimpaks zu belohnen.
Der Doc hilft anderen Spielern dabei, sich für Kämpfe gegen Brandbestien zu schützen oder versorgt sie gezielt mit Mutationen. Die Rolle ist in der Community äußerst beliebt und bekannt geworden. Der YouTuber JerseyGhost hat ihn sogar in einem Highlight-Video vorgestellt
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Was ist ihm passiert? Am Samstag, den 2. Mai 2020 soll es in seinem Haus im Bundesstaat Pennsylvania (USA) gebrannt haben, wie der Fallout-Podcaster Kenneth Vigue berichtet (via GoFundMe).
Brent soll dabei mehrmals in das brennende Haus gegangen sein, um seine Frau sowie seinen Sohn zu retten. Dabei erlitt er angeblich Verbrennungen ersten und zweiten Grades und musste in eine Spezialklinik eingewiesen werden.
MeinMMO hat Kontakt zum Podcaster Kenneth Vigue aufgenommen und um Bestätigung der Geschichte gebeten. Er erklärte uns, dass Brent etliche Verletzungen davongetragen habe. Mittlerweile (4. Mai) gehe es ihm aber etwas besser und er sei aus der Intensivstation entlassen:
Seine Füße wurden verbrannt, er kann also nicht mit ihnen laufen. Seit heute ist sein Beatmungs-Schlauch entfernt, aber seine Lungen wurden vom Rauch beschädigt, deswegen kann er nur schwer sprechen. Er schaut gerade Star Wars und erholt sich im Krankenhaus.
Kenneth Vigue zu MeinMMO
Uns wurden auch einige Bilder vom Unfall geschickt, die wir euch hier zeigen dürfen:
Brent bereue, dass er sich an seinen ersten Heli-Flug (ins Krankenhaus) nicht erinnern kann. An seinem Haus seien erhebliche Schäden entstanden.
Fallout-Community spendet und hilft
Vigue hat zur Unterstützung eine Kampagne auf GoFundMe erstellt, um dem Doc in dieser Zeit zu helfen. Mittlerweile sind dabei schon über 4.200 $ an Spendengeldern zusammengekommen.
Die Fallout-Community will ganz offensichtlich helfen. Sie stehen dazu, andere Spieler von Fallout 76 zu unterstützen.
Brents Schwiegermutter und Schwester haben sich auf die Aktion der Spieler bereits gemeldet. In einer Mail an Kenneth schrieb seine Schwester:
Ich wollte euch allen nur mal Danke sagen! Ich bin ehrlich, eigentlich bin ich jemand, der immer mit den Augen rollt beim Gaming, aber jetzt könnte ich nicht dankbarer sein. Es bewegt mich, dass mein Bruder eine Community hat, die so für ihn da ist, wenn er sie braucht. Danke, danke, danke!
Die Hilfsbereitschaft der Fallout-76-Community ist mittlerweile schon legendär. Sie hat sich schon oft einen Namen damit gemacht, selbstlos anderen zu helfen, wo es nur geht. Selbst auf MeinMMO sind etliche gute Seelen unterwegs, wie die freundliche Architektin Stomatome, die für euch euer Camp aufbaut.
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YouTube hat in einer überraschenden Aktion verkündet, dass Felix „PewDiePie“ Kjellberg im Mai 2020 einen exklusiven Streaming-Deal mit ihnen geschlossen hat. Dadurch wird der Schwede nur noch auf YouTube streamen. Das ist ein klarer Angriff auf den Platzhirschen Twitch.
Das ist die Ansage: Der Schwede Felix “PewDiePie” Kjellberg (30) hat einen exklusiven Streaming-Deal mit YouTube geschlossen.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, sagt PewDiePie, er werde 2020 und darüber hinaus einen stärkeren Fokus auf Livestreaming legen.
Daher sei es gut für ihn, mit YouTube zusammenarbeiten zu können und an der vordersten Front eines neuen Produkts zu sein. Damit meint er die Streaming-Abteilung des Videoportals, die bis Mai 2019 als YouTube Gaming bekannt war.
PewDiePie bezeichnet YouTube als “sein Zuhause seit mehr als einem Jahrzehnt.” Das Streamen auf YouTube fühle sich an, als passe es ganz natürlich zu ihm, der jetzt nach neuen Wegen sucht, um Inhalte zu erstellen und mit seinen Fans weltweit in Verbindung zu treten.
PewDiePie war der erste Mensch auf YouTube mit 100 Millionen Abos.
Gestreamt hat er bis vor kurzem aber exklusiv auf der eher unbedeutenden Plattform DLive. Dort hatte er ziemlich genau vor einem Jahr einen Exklusiv-Vertrag unterschrieben, der mutmaßlich nun ausgelaufen ist.
YouTube hat sich nun seine Dienste gesichert.
Wie hoch das Interesse an PewDiePie ist, konnte man bei einem Fortnite-Turnier im Juni 2019 erleben, bei dem PewDiePie indirekt über andere Kanäle auf Twitch zu sehen war. Da kam es zu Ausfällen der Streaming-Plattform, weil das Interesse enorm hoch war.
Das steckt dahinter: YouTube gehört zu Google. Sie wollen seit einigen Monaten ernsthaft ins Live-Streaming von Games einsteigen. Im Moment ist Twitch in diesem Gebiet führend. Twitch gehört zu Amazon.
YouTube hat in den letzten Monaten einige Streamer wie CouRage, Typical Gamer oder Valkyriae exklusiv verpflichtet. Dabei soll wohl viel Geld geflossen sein.
Die Verpflichtung des größten YouTube-Stars PewDiePie ist jetzt ein ernster Angriff auf den Platzhirschen Twitch.
Details des Exklusiv-Vertrages sind nicht bekannt. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass PewDiePie nicht günstig war.
Seit dem August 2019 kommt es zu 2 Phänomen bei Streamern:
Star-Streamer verlassen Twitch und unterschreiben Exklusiv-Verträge mit anderen Plattformen wie Mixer, Facebook Gaming oder YouTube
oder Streamer unterzeichnen Exklusiv-Verträge mit der Plattform, die ohnehin ihre Hauptplattform war
Mit dem Wechsel von Ninja im August 2019 von Twitch zu Mixer begannen die Kämpfe um Streamer.
Die Verpflichtung von PewDiePie passt zur Strategie von YouTube. Statt Stars von Twitch abzuwerben, wie Mixer das mit shroud und Ninja getan hat, setzt YouTube auf eigene Talente, die auf YouTube durch Video-on-Demands groß geworden sind und verpflichtet sie zu regelmäßigen Live-Streams.
So hat man das jetzt mit einigen Gamern getan: Dabei konzentrierte sich YouTube bislang vor allem auf einen Markt außerhalb der USA und verpflichtete etwa verstärkt Kanadier und Australier, zudem scheinen sie eine Schwäche für Fortnite-Streamer entwickelt zu haben.