Destiny 2: In der Menagerie erlebt Ihr das Coolste aus Raids, bloß entspannt

Eines der größten Features von Season 7 in Destiny 2 ist die Menagerie, eine neue Spitzenaktivität für Gruppen. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Aktivität? Wie spielt sie sich? Wir klären auf.

Was hat es mit der Menagerie auf sich? Am 4. Juni ist bei Destiny 2 die Saison der Opulenz gestartet. Mit an Bord eine neue Aktivität für 6 Spieler – die Menagerie. Das Team ist also genau so groß wie beim Raid. Nur ist es eben kein Raid. Genau nach so einer Aktivität haben zahlreiche Fans seit langer Zeit gefragt.

Doch bei der Vorstellung der Menagerie ging Bungie nicht ins Detail und lieferte nur oberflächliche Erklärungen zu den Abläufen und Mechaniken. Vielen Fans ist immer noch nicht ganz klar, was sich überhaupt hinter diesem neuen Feature verbirgt. Wir versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Das steckt hinter der Menagerie – So spielt sich die neue Aktivität

Das müsst Ihr vorher erledigen: Um die Menagerie bestreiten zu lönnen, müsst Ihr zunächst eine Einführungsquest absolvieren. Sprecht dazu Benedict 99-44 im Turm an. Von ihm gibt es eine Quest, die Euch schnell auf Power-Level 690 bringt, Euch den Kelch der Opulenz vorstellt und Euch in die Menagerie einführt.

Der Kelch ist übrigens eine wichtige Mechanik der Menagerie, die Euch einige der besten Waffen und Rüstungen des Spiels verschaffen kann. Mehr dazu findet Ihr hier: Mit diesem Kelch gibt’s bald einige der besten Ausrüstungsteile von Destiny 2

So startet ihr in die Aktivität: Sobald Ihr die Menagerie über die Nessus-Karte startet, kommt Ihr an Bord der Leviathan, des riesigen Raumschiffs von Imperator Calus.

Dort bekommt Ihr im ersten Raum einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was Euch erwartet. Ihr müsst einige Oger-Majors erledigen und Lampen mit Orbs entzünden, die von ihnen fallengelassen werden.

Das erwartet Euch in der Menagerie: Danach geht es in einer Art Labyrinth durch bisher unentdeckte Abschnitte dieses gigantischen Schiffs, die von Monstern überrannt sind. Der normale Modus bietet Matchmaking, Ihr kommt also ziemlich fix an weitere Mitspieler.

Das Coole dabei: Die Menagerie spielt sich wie eine Art kleiner Raid und setzt den Fokus auf das coolste Feature dieser Aktivitäten – nämlich ihre Mechaniken.

In einer zufälligen Reihenfolge sucht Ihr verschiedene Räume des Labyrinths auf, die durch Tunnel und Gänge mit einander verbunden sind. In diesen Räumen bekämpft Ihr dort Gegner-Horden, löst Puzzles beziehungsweise meistert fordernde Mechaniken und absolviert knackige Boss-Begegnungen.

Das macht die Menagerie so interessant: Im Prinzip bekommt Ihr hier eine „Best of“-Auswahl bisheriger Raid- und Aktivitäts-Mechaniken aus der gesamten Destiny-Reihe geboten, die erfrischend im Rahmen einer Aktivität mit einander kombiniert werden.

Mal habt Ihr einen Raum, wo Ihr Vex-Schädel aufsammeln sollt. Mit diesen müsst Ihr Kristalle kaputtschießen – ganz im Stile der Boss-Begegnung gegen Argos aus dem Weltenverschlinger-Trakt.

Ein anderes Mal müsst Ihr Platten einnehmen, während Scharen von explodierenden Leibeigenen auf Euch zustürmen und ein Schar-Boss wie die Dunkelklinge aus Destiny 1 Jagd auf Euch macht.

Im nächsten Raum könnten dann beispielsweise geschützte Scharritter auf Euch warten, deren Schild Ihr nur mit einem Schwert knacken könnt, dass es von anderen Rittern in diesem Raum gibt – wie bei Crota in Destiny 1.

Es gibt noch so einige weitere Mechaniken dieser Art, die Destiny-Veteranen schnell wiedererkennen dürften.

Das unterscheidet die neue Aktivität stark vom Raid: Doch im Gegensatz zum Raid könnt in der Menagerie nicht „verlieren“ und bestimmt selbst, wie entspannt oder eben hektisch Euer Match wird. Ihr müsst zwar immer noch auf Mechaniken achten und solltet sie lernen, doch an ihnen scheitern könnt Ihr nicht. Auch gibt es keine Team-Wipes.

So läuft die Menagerie genau ab: Während Ihr Euch gegen die Uhr (3 Minuten pro Raum) durch die einzelnen Räume kämpft, füllt Ihr einen Fortschritts-Balken. Jeder Raum trägt je nach Eurer Leistung einen gewissen Teil zum Fortschritt des Balkens bei.

Meistert Ihr die Mechaniken des jeweiligen Raumes, schickt Calus immer härtere Gegner und einen Boss. Knackt Ihr ihn, so habt Ihr den Raum „geschafft“. Tötet Ihr dabei mehr und schneller Gegner, gibt es entsprechend mehr Punkte und somit mehr Fortschritt.

Bekommt Ihr die Mechanik hingegen nicht in den Griff, versagt Eurer Team komplett und läuft der Timer aus – kein Problem. Fortschritt macht Ihr trotzdem, nur eben weniger. Sobald der Balken dann irgendwann voll ist, gehts zum Boss. Dort kommt Ihr also immer an. Eure Leistung entscheidet lediglich darüber, wie schnell. Bezwingt Ihr auch den ultimativen Endgegner der Menagerie, gibt’s eine Truhe mit Loot. Die Art, Qualität und Quantität hängt dabei ganz von Eurem Kelch der Opulenz ab.

Deshalb bietet die Menagerie etwas für jeden Hüter: Ambitionierte Teams können so an der perfekten Strategie und den Mechaniken feilen und zusätzliche Herausforderungen bei den härteren Gegnern suchen. Spieler, die mit den Mechaniken nicht so vertraut sind, können sie so lernen und trotzdem Fortschritt erzielen. Die Mechaniken in der Menagerie stellen dabei im Gegensatz zu Raid jedoch keine unüberwindbaren Hürden dar. So ist für jeden Spielertyp etwas dabei.

Die Menagerie ist also im Prinzip eine Art Light-Version eines Raids, wo man entweder richtig schwitzen oder eine entspannte Runde zwischendurch einlegen kann. Wie Ihr diese Aktivität spielt, liegt an Euch selbst beziehungsweise an Eurem Team. Sie ist aber definitiv verzeihender als ein Raid.

Wer keine Zeit für lange Raid-Nächte hat oder einfach keine Mitspieler für Raids findet, für den stellt die Menagerie durchaus eine kurzweilige Alternative dar, die vieles bietet, was auch die Raids haben – nur in einer zugänglicheren und entspannteren Form.

Was halten die Fans bisher von dieser neuen Aktivität? Inwieweit die Menagerie auf lange Sicht überzeugen kann, muss sich zunächst noch zeigen. Das betonen zahlreiche Spieler.

Doch aktuell ist diese Aktivität in den Augen vieler Fans eine Bereicherung und eine coole Erfrischung für Destiny 2. Zahlreiche Spieler haben da weitaus weniger erwartet und sind nun positiv überrascht.

Was haltet ihr von dieser neuen Aktivität? Werdet Ihr mal reinschauen oder konntet bereits selbst Erfahrungen dort sammeln?

Neue Herbst-Erweiterung für Destiny 2 geleakt – So geht’s nach Season 7 weiter
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Quelle(n): RedditReddit
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