Die World of Warcraft ohne Helden, dafür von Murlocs überrannt. Genau das bekommen wir wohl in Dragonflight zu sehen.
Dass die World of Warcraft so aussieht, wie sie heute aussieht, geht vor allem aus der reichhaltigen Geschichte des Warcraft-Universums hervor. Unzählige Konflikte, Invasionen von Dämonen und anderen kosmischen Mächte, riesige Kriege und Fehler im Umgang mit Magie formten Azeroth. Aber was wäre, wenn einige Details in der Geschichte anders verlaufen wären? Genau das scheint Blizzard mit der neuen Erweiterung Dragonflight erforschen zu wollen und bringt eine Welt, in der Murlocs die Herrschaft errungen haben. Zumindest sieht es danach aus.
Was wurde gefunden? Beim Datamining haben die Leute von wowhead einige interessante Karten entdeckt, die im Zusammenhang mit einem neuen Feature stehen sollen. Das auffälligste ist dabei eine Karte, die zu „Azmerloth“ gehört. Das zeigt eine Karte der Drachenöde, allerdings mit einigen besorgniserregenden Änderungen: Sämtliche Orte haben einen „Murloc-Namen“ bekommen, wie ihr auf der Karte sehen könnt:
Eine sehr murlocige Variante der Drachenöde. Bildquelle: wowhead
Ein paar Beispiele der Umbenennungen:
Aus „Azjol Nerub“ wurde „Mrshy Blggrb“
„Galakronds Ruhestätte“ ist „Glrlurglokr“
Der „Wyrmruhtempel“ wird zu „Ergbrgls Flrgmrbbl“
Aus „Eiskrone“ wird schlicht „Brrrrrgl“
Wozu gehört das? Das ist noch nicht gänzlich klar. Bisher sind diese Karten erst in den Spieldateien gefunden und gehören zu einem Feature, das aktuell noch „Grand Adventure Time“ („Zeit der großen Abenteuer“) heißt – das könnte aber noch ein interner Name und nicht final sein. Zu diesem Feature gehören bisher mehrere Karten, die es alle so oder ähnlich bereits im Spiel gibt. Mit dabei sind:
Das Schwarze Imperium (Ny’alotha)
Die Revolution der Pandaren (Tal der Ewigen Blüten)
Krieg der Sandstürme (Silithus)
Der Gnoll-Krieg (Wald von Elwynn)
Azmerloth (Drachenöde)
Morgen der Primalisten (Dracthyr-Startgebiet)
Was könnte das sein? Am naheliegendsten ist, dass es sich dabei um ein neues Zeitreise-Feature in Verbindung mit den bronzenen Drachen handelt. Denn die ersten 4 Ereignisse (Schwarzes Imperium, Revolution der Pandaren, Krieg der Sandstürme und der Gnoll-Krieg) sind wichtige Vorkommnisse in der Vergangenheit von World of Warcraft. Wäre auch nur eines dieser Ereignisse anders verlaufen, sähe Azeroth heute wohl gänzlich anders aus. Es wäre also denkbar, dass Charaktere hier die Möglichkeit haben werden, diese Ereignisse in einer Art „Flashback“ zu erleben – ähnlich wie die Szenarien und Geschichten damals in Mists of Pandaria.
Die Geschichte von „Azmerloth“ oder dem „Morgen der Primalisten“ könnten dann wiederum alternative Zeitlinien sein, indem etwa eines der Ereignisse anders ausging – also etwa die Murlocs zur dominanten, vernunftbegabten Spezies auf Azeroth geworden sind.
In jedem Fall klingen diese Geschichte schon jetzt interessant, obwohl bisher nicht mehr als ein paar Karten dazu bekannt sind. Hoffen wir, dass die nächsten Wochen in der Alpha und Beta von Dragonflight mehr dazu enthüllen werden …
Was ist das für ein Update? Regelmäßig veröffentlicht GTA Online große Updates, die neue Inhalte, Autos, Storys, Missionen, Heists, Charaktere und mehr ins Spiel bringen.
Nun steht das Sommer-Update 2022 an. Neue Missionen, massig „Quality of Life“-Anpassungen und weiterer Content kommt in Spiel.
Wir zeigen euch in der Übersicht, wann wir das Update erwarten und was drinsteckt. Die DLCs für GTA Online sind immer kostenlos erhältlich. Dafür müsst ihr Inhalte wie neue Autos dann mit GTA-Dollar im Spiel kaufen, wenn ihr sie haben wollt.
Den englischen Trailer zum Sommer-Update 2022 „The Criminal Enterprises“ binden wir euch hier ein:
Video starten
Wann erscheint das Sommer DLC 2022? Alles zum Release
Wann kommt das Update? Am Dienstag, dem 26. Juli, geht es los. Eine genaue Uhrzeit gibt es noch nicht. Das letzte Winter-Update „The Contract“ ging um 11 Uhr morgens online.
Sollte es zu Problemen beim Update kommen, begleiten wir den Release und versorgen euch mit den neusten Infos:
Wie groß ist das Update? Auch dazu gibt es bisher keine offiziellen Infos. Aufgrund der Erfahrungen aus früheren Updates rechnen wir mit einer Größe zwischen 5 und 10 GB. Zwischen den Plattformen kann es zudem zu Schwankungen bei der Größe kommen.
Was steckt im Sommer Update 2022?
Wir listen euch die wichtigsten bekannten Anpassungen auf:
Keine Strafe mehr, wenn ihr bewaffnete Spieler-Fahrzeuge vernichtet
Mehr Tuning-Optionen für Avenger und Mobile Kommando-Zentrale
Raketen-Nerf für das Fliege-Moped „Oppressor Mk II“
Schnellere Fahrzeug-Lieferung vom Mechaniker
Ihr habt schnelleren Zugriff auf Snacks
Allgemeine Anhebung der Auszahlung vieler Aktivitäten
Zugang vom „Cayo Perico“-Heist wird drastisch reduziert
Zudem könnt ihr wie immer ein paar neue Fahrzeuge erwarten, vielleicht sogar ein paar Neulinge bei den schnellsten Autos von GTA Online. Dazu noch ein paar neue Waffen und weitere „Quality of Life“-Verbesserungen.
Der reduzierte Zugang zum „Cayo Perico“-Heist wird übrigens schon rege diskutiert:
Über welche Inhalte freut ihr euch beim großen Sommer DLC 2022 für GTA Online? Habt ihr bestimmte Orte oder Charaktere, denen ihr mehr Aufmerksamkeit wünscht? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.
Die meisten kennen Apple als eine der größten Hardware-Firmen der Welt, die für ihre Smartphone- und Notebook-Produkte bekannt sind. Aber sie haben sich in der Vergangenheit auch an Konsolen versucht.
Im Frühjahr 2022 kreisten in der Gaming-Industrie Gerüchte um ein neues Produkt vom Smartphone-Gigangen Apple (via Gamerant). Eine interne Quelle habe angeblich verraten, dass Apple die Möglichkeiten einer eigenen Konsole in Betracht zieht.
Seit den ursprünglichen Meldungen hat sich an der Front nichts gerührt und ob von Apple tatsächlich eine eigene Konsole kommt, steht in den Sternen. Aber es wäre nicht ihre erste Erfahrung mit dem Konsolen-Markt. Die haben sie bereits 1996 mit Apple Pippin gemacht.
Pippin – Gemeinsames Produkt von Apple und Bandai
Wie kam es dazu? Das Vorhaben, eine eigene Apple-Konsole auf den Markt zu bringen, kam etwa 1994 auf und kam ursprünglich von Bandai. Der CEO der Tochterfirma von Namco Bandai ging auf Apple zu, mit dem Vorschlag, gemeinsam eine eigene Konsole herzustellen.
Während der 90er-Jahre erschienen pro Jahr bis zu 6 neue Konsolen von verschiedensten Firmen. Die Branche war damals um einiges vielfältiger als ab etwa 2005, nachdem sich Nintendo, Sony und Microsoft als unangefochtene Marktführer etabliert haben. Entsprechend hat Apple beschlossen, die Idee aufzugreifen und sie umzusetzen.
So sah die Konsole von Apple aus.
Das war Apple Pippin: Das ursprüngliche Design basierte auf dem Macintosh Classic II, einem PC von Apple, der im Oktober 1991 auf den Markt ging. Die Konsole hatte die gewaltige Auflösung von 640×480 und lief auf der Macintosh Systemsoftware.
Während Apple die eigentliche Hardware von Pippin entwickelte, lieferte der Partner-Bandai das Casing, die Verpackung. Das Ziel war eine kompaktere und günstigere Version des PCs zu entwickeln, die zwar Games und andere CD-basierte Multimediaprodukte abspielen konnte, aber gleichzeitig auch Internet-fähig war.
Obwohl Bandai auch für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich war, erhielt die Konsole ihren Namen dennoch von Apple. Nach der üblichen Manier der Firma wurde die Konsole nach einer Apfelsorte benannt, dem Newton Pepping (Newtown Pippin), der übrigens ein Verwandter vom Macintosh-Apfel ist.
Seinen Launch feierte Pippin im März 1996 in Japan und später im Juni in den USA. Sie kostete 64.800 Yen, was heute umgerechnet etwa 465 € wären.
Diese Spiele gab es: Die Liste der veröffentlichten Spiele für Pippin ist tatsächlich gar nicht so kurz. Sie umfasst über 100 Titel, die teils richtige “Games” im klassischen Sinne sind, teils aber in die Kategorie “Edutainment” fallen.
“Edutainment” ist ein Begriff, der sich aus den Wörtern “Education” (Bildung) und “Entertainment” (Unterhaltung) zusammensetzt. Darunter versteht man alle Angebote im Freizeitbereich, die Bildung mit Unterhaltung verbinden. Bei Edutainment-Software spricht man also von Lehrsoftware mit Unterhaltungswert. Mehr dazu auf Wikipedia.
Der Großteil der Spiele für Pippin erschien allerdings in Japan. In den USA gab es lediglich 20 Releases. Viele der Spiele basierten außerdem auf den Marken von Bandai wie Dragon Ball, Gundam, Power Rangers und Ultraman, zu denen die Firma schon damals zahlreiche Action-Figuren veröffentlichte.
Dazu gehören zum Beispiel:
Ultraman Quiz King
Anime Designer: Dragon Ball Z
Gundam 0079: The War for Earth
Power Rangers Zeo Versus The Machine Empire
Goldene Version der Konsole, die im Computer History Museum (USA) aufbewahrt wird. Foto von Anton Chiang.
Der Untergang von Pippin
So ging es aus: Der damalige CEO von Bandai, Makoto Yamashita, schätzte, dass in Japan innerhalb eines Jahres etwa 200.000 Einheiten von Pippin verkauft werden würden. Beim Launch in den USA rechnete man mit weiteren 300.000 Einheiten im ersten Lebensjahr bei einem Preis von $599 (Die Inflation einberechnet wären es heute etwa $1,131).
Bandai steckte über 93 Millionen Dollar (heute $175.633.671) ins Marketing, doch es half nichts. Die gemeinsame Konsole von Apple und Bandai floppte hart und kam weltweit auf nur 42.000 verkaufte Einheiten.
Pippin hatte es nicht geschafft, sich gegen die frisch erschienene PlayStation zu behaupten, die seit 1994 auf dem Konsolenmarkt wütete. Zudem erschien am 23. Juni 1996 die Nintendo 64, die Konsolenspieler ebenfalls wie im Sturm eroberte.
Den beiden Giganten fiel nicht nur Pippin zum Opfer, sondern diverse andere Konsolen, die in dem Zeitraum erschienen waren, wie etwa Playdia von Bandai und Toshiba oder Casio Loopy von Casio.
Die miesen Verkaufszahlen führten am Ende dazu, dass die Pippin im Dezember 1997, keine 2 Jahre nach dem Release, wieder eingestellt und mittlerweile fast vergessen wurde.
Wie findet ihr die gescheiterte Konsole von Apple und Bandai? Habt ihr von ihr gewusst oder noch nie vorher gehört? Erzählt es uns in euren Kommentaren.
Manchmal kann man stolz sein auf Besserwissersei. Aber habt ihr auch in Bezug auf World of Warcraft das Zeug dazu? Stellt euch unserem Quiz.
Wenn ihr in World of Warcraft unterwegs seid, dann lest ihr mit ziemlicher Sicherheit ziemlich viele Chats. Egal ob der „Allgemein“-Kanal in dem jeweiligen Gebiet oder der Handels-Chat in den Hauptstädten. Und wo Spielerinnen und Spieler sich unterhalten, dann geschehen auch Fehler.
Oft gibt es Fragen und Antworten. Jemand möchte wissen, wo sich ein bestimmter NPC befindet oder hat eine allgemeine Frage zum Spiel. Anstatt euch zu beteiligten, beobachtet ihr nur den Chat und wartet auf euren Moment – und da ist er schon. Jemand hat zwar inhaltlich die korrekte Antwort gegeben, aber einen klitzekleinen Fehler begangen. Egal ob ein Rechtschreibfehler oder ein minimales Detail. Und das ist eure große Stunde.
Ihr spürt dieses Kribbeln in den Fingern. Das unbändige Verlangen, nach Minuten des Schweigens endlich den Chat aufzumachen und sich zu beteiligen. Zur Sicherheit googlet ihr auch noch einmal rasch, um bloß keine Schmach zu erleben, die ihr gleich jemanden zufügen werdet.
Denn ihr seid ein Besserwisser und müsst solche Fehler korrigieren. Das hilft zwar am Ende niemandem so wirklich, aber ihr habt das wohlig warme Gefühl, die Welt mit ein bisschen mehr eures erhabenen Wissens bereichert zu haben.
Diesen Drang kennt ihr nicht? Herzlichen Glückwunsch, dann seid ihr vermutlich ein besserer Mensch (oder Elf, Zwerg, und so weiter). Solltet ihr aber doch manchmal zur unnötigen „Klugscheißerei“ neigen, dann wird dieses Quiz euch auf die Probe stellen und herausfinden, ob ihr wirklich auf alle Fragen die exakt korrekte Antwort habt.
Ein letzter Hinweis: Die Fragen im Quiz gehen von der deutschen Version von World of Warcraft aus.
Habt ihr das Zeug zum absoluten Besserwisser in World of Warcraft? Dann findet es mit diesem Quiz heraus:
Dieses Quiz ist geschlossen.
Na, wie viele Fragen konntet ihr korrekt beantworten? Natürlich dürft ihr alle „15, war super easy“ in die Kommentare schreiben. Immerhin habt ihr ja einen Ruf zu verlieren!
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Pokémon GO ist ein besonderes Spiel, das in seinen besten Momenten Spieler zusammenbringt und für tolle Erlebnisse in der realen Welt sorgt. Doch der ursprüngliche Zauber des Spiels ist verflogen – und kommt nur ganz, ganz selten zurück, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.
Alle möglichen Leute hatten eine Meinung zu dem großen Trend, der im Sommer 2016 um die Welt ging. Zu den riesigen Trainer-Gruppen, die Parks bevölkerten und wahre Fang-Feldzüge von Straßenbahnen aus starteten. Zu all den Menschen, die kreuz und quer durch die Gegend rannten, weil an irgendeiner Ecke ein Dragoran aufgetaucht war.
Einige Wochen lang war Pokémon GO mehr oder weniger allgegenwärtig.
Bis heute bin ich ein bisschen traurig, dass ich diesen Hype damals verpasst habe – denn mein veraltetes Smartphone war tatsächlich nicht in der Lage, dieses Spiel wiederzugeben. Für mich ging es erst im Februar 2018 los.
Doch obwohl ich die “ganz große” Anfangszeit von PoGo verpasst habe, konnte mich das Spiel einfangen. Weil es einfach wahnsinnig viel Spaß machte, sich vor die Tür zu bewegen und überrascht zu werden. Denn es gab immer etwas Spannendes, das man suchen konnte.
Über jedes Monster freute ich mich, weil es entweder neu war oder mich der nächsten Entwicklung näher brachte. Erst nach Wochen traf ich zum ersten Mal auf Relaxo und brauchte ewig, um es zu fangen. Bei meinem ersten Raid stand ich plötzlich mit 15 Leuten zusammen rund um ein Restaurant – nur um das legendäre Rayquaza am Ende nicht zu fangen. Diese Dinge sind bis heute hängengeblieben.
Fängt man neu mit Pokémon GO an, hat man einfach jede Menge zu tun und vor allem zu entdecken. Es lohnt sich, rauszugehen und zu suchen. Doch mit der Zeit nimmt das leider ab – und das Spiel schafft es kaum noch, einen zu überraschen.
Keines der anderes Features ist so gut, wie neue Monster
Eins vorweg: Mir ist völlig bewusst, dass wir mittlerweile 2022 haben und das Spiel sechs Jahre alt ist – und dass ich auch schon vier Jahre dabei bin. Das ist im Vergleich zu anderen Spielen eine sehr lange Zeit und vermutlich überhaupt schon eine Kunst, dass es einen so lange am Ball hält.
Gleichzeitig ist Pokémon GO als Live-Service-Game, das auch immer wieder neue Inhalte bringt, kein Spiel, das den Anspruch hat, “durchgespielt” zu werden. Dennoch fühlt es sich für mich mittlerweile eben genau so an: durchgespielt.
Während ich früher jedes Mal motiviert raus ging, um etwas Neues zu entdecken, bringt Pokémon GO eigentlich immer nur noch mehr vom alten. Ich weiß nicht, wie viele Staralili ich schon gesehen und gefangen habe. Auf jeden Fall sind es genug.
Was hat sich geändert? Es werden keine Monster-Generationen mehr auf einen Schlag gebracht, die man in der “Wildnis” suchen könnte. Stattdessen gibt es häppchenweise mal ein bis zwei neue Monster zu Events, die man dann nach 20 Minuten herumwandern auch direkt gefangen hat. Die kann man dann noch x-mal schnappen und entwickeln – dann war es das.
Es gibt keinen “Entdecker”-Modus mehr in Pokémon GO, sozusagen, sondern nur noch gezieltes Suchen, Fangen, Verbessern. Und das ist irgendwie schade.
Klar, es gibt seltene Ausnahmen wie Miniras, oder früher Milza und Kaumalat. Und das will ich dem Spiel auch gar nicht absprechen, dass es einen freut, wenn man sowas findet. Gleichzeitig sind die aber wieder so dermaßen selten, dass solche Momente ebenfalls kaum vorkommen. Dasselbe gilt für schillernde Monster.
Selten findet man Monster wie Miniras, die man nicht schon zu oft hat
Dass man vor die Tür tritt und überrascht wird – das schafft Pokémon GO im Grunde nur noch ganz, ganz selten. Stattdessen geht man raus, fängt mehr vom selben und fragt sich am Ende, wozu eigentlich.
Natürlich hat Pokémon GO auch noch jede Menge andere Features, denen ich etwas abgewinnen kann. Raids, PvP-Liga, Team GO Rocket, Leveln – seit dem Release hat sich viel getan und das ist alles nett. Aber es ist nicht der Kern des Spiels.
Für mich war Pokémon GO in erster Linie besonders, weil es ein Sammel-Spiel ist, das zum Entdecken einlädt. Das Problem mit Sammel-Spielen ist nur, dass sie irgendwann schal werden, wenn man mehr oder weniger alles hat. Und so wirkt Pokémon GO mittlerweile auf mich: Wie ein Panini-Sticker-Album, das zu 99 % voll ist. Und da würde ich ja irgendwann auch keine Sticker-Packs mehr kaufen.
Als Abwechslung bringt Pokémon GO gern mal Monster mit Hüten. Aber so richtig spannend ist das auch nicht.
Was ist die Lösung? Es ist schwierig, das geb ich zu. Wie kann man Spieler wieder überraschen, die im Grunde schon alles gefunden haben? Denkbar wäre, einfach mal eine ganze Generation von neuen Monstern auf einen Schlag ins Spiel zu werfen. Bei der 2. Generation wurde das noch so gehalten. Oder zumindest mal wieder 20 bis 40 Monster.
Die könnte man dann an unterschiedlichen Orten verstecken, anstatt an zeitliche Faktoren wie Events gebunden. Sodass es sich lohnt, wieder im Wald oder am See zu suchen, anstatt auf das nächste Event zu warten und dann den besonderen Spawn einzusammeln. Aktuell fühlt es sich eher an, als würde man überall das selbe finden.
Aber so scheint Pokémon GO heutzutage nicht mehr zu funktionieren. Stattdessen gibt es in der Regel nur noch vereinzelt neue Monster bei Events oder spezielle Pokémon, die man dann in Raids suchen darf. Die Jagd nach solchen Monstern hat sich dann aber – meistens – auch schnell wieder erledigt.
Gleichzeitig ist auch klar, dass Niantic nicht einfach alle möglichen Monstern auf einen Schlag veröffentlichen kann. Denn: Was bringt man dann danach noch ins Spiel, außer wieder neue Versionen vom Alten?
Wie seht ihr das? Ist der Sammel-Faktor in Pokémon GO auch so entscheidend für euch – oder ist das alles für euch gar kein Problem? Reichen euch die anderen Features im Spiel, findet ihr, es gibt noch genug zu entdecken? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Seit WotLK wollen viele Fans die Tuskarr in World of Warcraft spielen. Mit Dragonflight wird das allem Anschein nach möglich – aber mit einem dicken Haken. Denn ein echtes Volk werden sie wohl erst einmal nicht.
Was ist das für ein Volk? Die Tuskarr erschienen in World of Warcraft 2008 mit der Veröffentlichung von Wrath of the Lich King. Das anthropomorphe Volk erinnert an Walrosse, ist traditionell eher etwas mollig und lebt an den eisigen Küsten des Nordens.
Seit es sie gibt, wünschen sich Spieler immer wieder, sie als Volk wählen zu können. Vor allem als Jäger würden sie sich eignen, aber auch etwa als Druiden mit besonderen Säbelzahn-Formen.
Mit der neuen Erweiterung Dragonflight bekommen die Tuskarr eine optische Überarbeitung mit neuem Aussehen und endlich weibliche Versionen sowie Kinder und eigene Reittiere.
Auf reddit brodelt deswegen schon seit April die Gerüchteküche. Und tatsächlich wissen wir seid der neusten Alpha, dass ihr als Tuskarr spielen könnt – nur nicht als echtes Volk.
Eines der neuen Desserts im Spiel sind Walrossmuffins. Die Beschreibung sagt lediglich: „Lecker… ?“ Verzehrt ihr einen Muffin, erhaltet ihr für 20 Minuten einen Buff, der euch in einen Tuskarr verwandelt. Das fanden die Kollegen von wowhead heraus.
Wir konnten leider bisher noch nicht testen, wie das aussieht, denn das Rezept benötigt Buttermilch, die wir aktuell nicht kaufen können. Das passt aber auf jeden Fall gut zu den verrückten Alchemie-Tränken aus Dragonflight.
Was wir dagegen testen konnten, war die neue Rufer-Klasse für ganze 7 Stunden. Diese ist an das neue Volk der Dracthyr gebunden. Gameplay zum Rufer haben wir hier für euch eingebunden:
Video starten
Zwar ging etwas Ähnliches schon früher mit Spielzeugen, nun spielen die Tuskarr aber eine größere Rolle. Sie haben neue Architektur, neue Modelle und eigene Fraktions-Reittiere – alles, was ein verbündetes Volk braucht.
Ob die Tuskarr aber wirklich als spielbares Volk kommen, wissen wir nicht. Fans vermuten, dass sie kaum eine so umfassende Überarbeitung bekommen hätten, nur um als NPCs herumzustehen. Das gleiche hoffen sie ebenfalls von den Naga.
Falls euch die Tuskarr im Original nichts sagen: noch 2022 soll WotLK Classic erscheinen, laut Leak schon am 26. September. Da könnt ihr euch die Kameraden mit den großen Stoßzähnen genau ansehen.
Ihr könnt euch spätestens mit dem Release von Dragonflight selbst ein Bild davon machen. Der Release soll noch 2022 passieren, Schätzungen belaufen sich aktuell auf November. Ein konkretes Datum gibt es aber noch nicht.
MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist mit den Tests bisher auf jeden Fall zufrieden:
Im neuen MMO Path of Titans bekämpft ihr keine Dinos, sondern werdet selbst zu einer urzeitlichen Echse. Kommende Woche startet nun die Beta zum MMO.
In Spielen wie ARK: Survival Evolved züchtet ihr große Dinos, macht sie zu euren Reittieren und bekämpft mit großen Konstrukten eure Gegner. Doch das Spiel „Path of Titans“ stellt das Prinzip auf den Kopf.
Denn anstatt Dinos zu züchten, schlüpft ihr selbst in die Rolle eines dieser Giganten und müsst euch um Nahrung und Co kümmern.
Und ihr seid damit aber nicht alleine. 200 andere Spieler haben die gleichen Interessen wie ihr, nämlich in der urzeitlichen Wildnis zu überleben. Dabei könnt ihr euch zusammenschließen oder als Einzelgänger durch die Welt reisen.
Einen ersten Eindruck von Path of Titans könnt ihr euch mit dem folgenden Video machen:
Video starten
In neuem MMO werdet ihr selbst zum riesigen Dinosaurier
Was genau spielt man da? Die Entwickler haben sich zum Ziel gemacht, dass sich das Leben als Dinosaurier in ihrem Spiel besonders realistisch anfühlen soll. Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Fleisch- oder Pflanzenfressern, die alle ihre eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Anstatt euch wie in Jurassic Park um Dinos zu kümmern, seid ihr also selbst einer von ihnen.
Die Hersteller haben auf ihrer Webseite bereits erklärt, welche Features ihr im Spiel finden könnt:
Umfangreicher Mehrspielermodus
Charakteranpassung
Quests und Ereignisse
Attribute und Fähigkeiten
Schwimmen, Tauchen und Fischen
Modding
Spannend dürfte für viele User die aktive Mod-Unterstützung der Entwickler sein. Das Team von Alderon Games will die Tools frei zur Verfügung stellen, sodass ihr euer ganz persönliches Dino-Abenteuer bauen könnt.
Hinzu kommt ein umfangreicher Support für verschiedene Plattformen. So könnt ihr euch sowohl auf eurem PC, auf der Xbox, der PS4/PS5 oder auf dem Handy um euren Dino kümmern, damit dieser nicht verhungert oder von seinen Kollegen gefressen wird.
Auch auf dem Handy soll das Spiel funktionieren.
Wann kann man das Spiel ausprobieren? Das Team von Alderon Games hat angekündigt, dass die geschlossene Beta am 27. Juli 2022 auf PlayStation, Xbox, PC und Mobilgeräten starten soll. Wer sich das Spiel im offiziellen Shop für rund 30 Euro kauft, hat dann Zugriff auf die Beta und das Spiel, sobald es offiziell erscheint.
Weitere spannende Survival-Games: Ihr sucht nach weiteren spannenden Spielen, wo ihr ums Überleben kämpfen müsst? Dann schaut doch einmal in unsere Liste mit den besten Survival-Spielen. Neben Dinos findet ihr auch Vampire und Wikinger auf unserer Liste mit den besten Spielen:
In Destiny 2 gibt es nicht nur Waffen-Exos, die jeder Spieler nutzt, sondern auch Exemplare, um die manch Hüter lieber einen großen Bogen macht. Doch einigen Waffen ergeht es zu Unrecht so. Deshalb haben wir euch heute drei coole Builds mit Außenseiter-Exo-Waffen herausgesucht, die eure Freunde sicherlich das Staunen lehren werden.
Um welche Exos geht’s? Wir haben uns alle Waffen-Exos angeschaut und drei Probanden herausgesucht, mit denen aktuell durchaus vernünftige Builds möglich sind. Dabei fiel unsere Wahl auf folgende Knarren:
Ob eine Waffe nun gut oder schlecht ist, liegt im Auge eines jeden Betrachters. Im Groben handelt es sich aber bei diesen drei Waffen derzeit um keine Meta-Knarren, die jeder Spieler permanent in seinem Inventar trägt.
Sie werden nur selten oder gar nicht berücksichtigt, da es in den Augen der Community bessere Alternativen gibt, um Gegner zu dominieren. Wir zeigen euch aber diesmal drei Builds, die euch Abwechslung bringen und vor allem zeigen, dass ihr nicht nur mit Meta-Exos mächtig sein könnt.
3 Builds mit überraschend viel Abwechslung
Bei diesen drei Builds handelt es sich um zwei Warlock-Builds und ein Titan-Build. Da die Jäger sowieso immer Meta sind, werden sie diesmal ausgeschlossen. Wir bieten dafür diesmal den Außenseitern der Hüterfraktionen die Bühne.
Der brennende Mafioso Titan
Alle Fähigkeiten die ihr benötigt
Was ist das für ein Build? In diesem Build wird der Titan in Kombination mit Solar 3.0, dem Exo-Helm “Lorelei-Prunkhelm” und dem exotischen Automatikgewehr “Tommys Streichholzbriefchen” zu einem wandelnden Kugelhagel der Vernichtung.
Diese Kombi ermöglicht es euch nicht zu sterben und gleichzeitig eine große Menge an Schaden auszuteilen, da die “Tommy-Gun” durch ihren Verbrennungseffekt euch mehr Schaden schenkt.
Um jedoch den erlittenen Schaden zu kompensieren und vom Bonusschaden zu profitieren, haben wir uns für folgendes Build entschieden.
Was braucht ihr für das Build? Hier zählen wir euch alle Dinge auf, die ihr für das Build braucht:
Wie funktioniert das Build? Ihr stellt eure Barrikade auf und tötet einen Gegner. Durch die Mod “Unnachgiebiger Quellenschöpfer” erhaltet ihr beim Kill eine Leere-Elementarquelle, die euch erhöhte Schadensresistenz bietet.
Tötet dann Gegner mit eurem Streichholzbriefchen und sammelt die Solar-Elementarquellen ein. Während eure Fähigkeiten nun aktiv sind und ihr eine erhöhte Erholung genießt, trefft einen weiteren Feind mit eurem aufgeladenen Wurfhammer.
Dieser gibt euch den Effekt “Strahlend”, um damit noch mehr Schaden auf eure Gegner zu bewirken. Besonders praktisch ist, dass ihr durch die Synergien eurer Fähigkeiten und Mods das ganze Magazin der Tommy abfeuern könnt, ohne euch über den negativen Verbrennungseffekt zu sorgen.
Weiter gehts mit dem explosiven Warlock und seiner Graviton-Lanze auf der nächsten Seite.
Seit dem neusten Update hat Magiefund in Diablo Immortal eine neue Beschreibung. Einige Spieler sind sich sicher, dass der Wert generell geändert wurde und jetzt sogar besser ist als zuvor.
Was ist das für ein Wert? Magiefund ist ein Wert, den ihr in Diablo Immortal erst relativ spät zuverlässig steigern könnt. Die umstrittenen legendären Edelsteine gewähren ab Rang 5 mehr Magiefund, sonst ist die Haupt-Quelle für den Wert euer Paragon.
In den Diablo-Spielen erhöht Magiefund traditionell eure Wahrscheinlichkeit, einen seltenen oder legendären Gegenstand und sogar Set-Teile zu bekommen.
Diablo Immortal hat jedoch bisher einen anderen Ansatz verfolgt. Zumindest sind sich da die Spieler sicher. Mit dem Udpate 1.5.2. vom 20. Juni wurde jedoch anscheinend veränder, wie der Wert funktioniert.
Was wurde an Magiefund geändert? Seit dem Patch hat Magiefund eine andere Beschreibung. Wenn ihr euer Charakterblatt öffnet und den Wert auswählt, hat sich der Info-Text dazu geändert:
Vorher: „Erhöht die Chance, Gegenstände mit höherer Qualität von Monstern zu erhalten.“
Jetzt: „Erhöht die Chance, dass Monster magische, seltene oder legendäre Gegenstände fallen lassen.“
Durch die vorige Beschreibung und Tests, etwa von Spielern, die 1.000 Rifts abgeschlossen haben, hat sich der Verdacht erhärtet, dass Magiefund tatsächlich nur die Qualität gefundener Items erhöht. Also: wenn ohnehin ein Legendary fallen würde, hat dieses bessere oder mehr Werte.
Jetzt ist allerdings klar, dass tatsächlich die Drop-Chance für Legendarys erhöht wird. Ob das auch für Set-Teile aus Dungeons gilt, ist nicht klar. Auch, ob es sich tatsächlich um eine Änderung oder nur um eine präzisere Formulierung handelt, darüber streiten Fans noch (via reddit).
Wollt ihr Magiefund erhöhen, ist eure beste Möglichkeit das Aufwerten legendärer Edelsteine. Seit Update 1.5.2 geht das ebenfalls leichter, wenn ihr eure Erlöschenden Funken richtig nutzt. Im Video verraten wir, wo ihr legendäre Edelsteine bekommt und wie sie funktionieren:
Das steckt noch im Update: Grundsätzlich hat das Update den Pay2Win-Faktor verringert, da nun mehr legendäre Embleme pro Woche und pro Monat zu bekommen sind, ohne dafür zu zahlen. Dazu kamen neue Events und Aufgaben ins Spiel.
Außerdem wurden 36 neue Legendarys hinzugefügt, 6 Stück für jede Klasse. Wenn ihr euren Magiefund ausprobieren oder die neuen Legendarys suchen wollt, findet ihr bei uns auf MeinMMO die besten Farm-Spots für Legendarys, Monsteressenzen und mehr. Die Patch-Notes zum Update findet ihr hier:
Die größte Änderung war das neue Klassenwechsel-Feature. Mit diesem könnt ihr nun einfach eine neue Klasse ausprobieren, wenn euch eure aktuelle nicht gefällt.
In unserer Tier-List zu Diablo Immortal findet ihr die besten Klassen. Im Video zeigen wir euch, wie ihr eure Klasse wechselt:
Video starten
Generell kommt das Update recht gut an, auch ungeachtet der Diskussion darüber, ob Magiefund nun verbessert wurde oder nicht. Der Konsens ist: viel Unterschied mache es sowieso nicht, da die Drop-Chance so gering ist, dass es kaum auffalle.
Wir sprachen mit einem Vielspieler über seine Eindrücke zum Farming in Diablo Immortal, den Stärken und Schwächen des Spiels und das neue Update:
Rockstar verändert eine beliebte Methode, wie ihr schnell viel Geld in GTA: Online verdienen könnt. Der Nerf trifft vor allem viele Solo-Spieler, die schnell und allein ihr Konto aufbessern wollten.
In GTA: Online ist Geld und Geldverdienen ein essentieller Bestandteil des Spiels. Denn viele Fahrzeuge oder Häuse kosten jede Menge GTA-Dollar. Und wer es von euch schnell zu etwas bringen will, der braucht für viele Dinge Millionen von GTA-Dollar.
Es ist daher wenig überraschend, dass viele Gamer jeden Trick und jede Option ausnutzen, um ihr Konto aufzubessern. Doch ein beliebter Heist wurde von Rockstar jetzt generft. Und das gefällt vielen Gamern nicht.
GTA: Online hat auch sein großes Sommerupdate 2022 vorgestellt. Alle Informationen zum neuen Update und was euch alles erwartet, könnt ihr in unserem Artikel nachlesen:
Und genau das machte den Heist bisher so attraktiv: Mit vergleichsweise wenig Zeit konntet ihr viel Geld verdienen.
Was wurde jetzt geändert? Rockstar verlängert die Zeit, die ihr warten müsst, wenn ihr einen neuen Heist starten wollt (via rockstargames.com). Bisher konntet ihr nach etwa 15 Minuten den Heist erneut starten, doch diese Zeiten wurden angepasst:
Solo-Spieler müssen nun drei Ingame-Tage im Spiel warten, bevor sie sich wieder in die Warteschlange einreihen können.
Wer in einer Gruppe spielt, muss einen Ingame-Tag warten, bis er sich wieder einreihen kann.
Ihr könnt daher jetzt nicht mehr Cayo Perico abschließend und 15 Minuten später erneut starten, um erneut ein paar Millionen GTA-Dollar zu sammeln. Jetzt müsst ihr als Solist knapp 3 Stunden warten, bis ihr den Überfall erneut starten könnt.
Video starten
Spieler ärgern sich über die Anpassungen beim Cayo Perico
So reagieren die Spieler: Im subreddit von GTA-Online regen sich viele Spieler über die Änderungen am Heist auf. Denn der Cayo-Perico-Heist sei für viele Solisten eine gute Möglichkeit gewesen, schnell an Geld zu kommen.
Vor allem als Solist müsst ihr jetzt mit langen Wartezeiten rechen, wodurch Cayo Perico unattraktiver werden dürfe. Und genau darüber ärgern sich viele User. Denn viele Spieler hätten einfach keine Lust, sich eine Gruppe zufälliger Spieler zu suchen, denn das sei einfach nur stressig und nervig. So schreibt jemand auf reddit.com:
Der Versuch, die ursprünglichen Heists mit Randoms zu machen, fast 30 Minuten Schlange stehen, nur um 3 weitere Leute zu bekommen, sodass sie 5 Minuten nach dem Heist mehrmals sterben und aufgeben können.
Viele erklären, dass sie dann doch lieber allein spielen wollen, bevor sie ihre Zeit mit “Randoms” verschwenden würden. Diese Änderung würde genau die Spieler treffen, die auf diese Zufallsmitspieler einfach keine Lust hätten.
Wenn ihr genau wissen wollt, wie ihr in GTA Online mit dem Fahrzeughandel oder den Raubüberfällen sowie 11 weiteren Methoden ein Vermögen anhäufen könnt, zeigt euch MeinMMO 13 Wege, um 2022 schnell Geld zu verdienen.
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Mit Ra.One erschien 2011 eins der schlechtesten Spiele für die PS3. Heute müsst ihr dafür viel Geld zahlen, wenn ihr es haben wollt. Doch warum muss man für ein so schlechtes Spiel heute so viel Geld zahlen?
Ra.One ist ein Videospiel zu einem Science-Fiction-Film und erschien 2011. Man versuchte, an den Erfolg eines Films anzuknüpfen, der in Indien bis heute zu den erfolgreichsten (und teuersten) Bollywood-Filmen gehört. Das Spiel gehört unter Kennern zu den schlechtesten PS3-Spielen, die je veröffentlicht wurden. Doch zumindest hat man die Kopien des Spiels nicht in der Wüste verbuddelt, wie das fürchterliche ATARI-E.T-Spiel
Mittlerweile müsst ihr für das schlechte Spiel mehr als 300 Euro zahlen. Das liegt vor allem daran, weil ihr das Spiel in Deutschland nie offiziell kaufen konntet.
Für ein exklusives, indisches Spiel für die PS3 müsst ihr heute hunderte Euro zahlen
Um was geht es überhaupt? Ende 2011 erschien mit Ra.One ein großer Science-Fiction-Film in den Kinos. Neben dem Film gab es auch ein großes Budget fürs Marketing: Eine umfangreiche Werbekampagne, jede Menge Merchandise und auch ein Videospiel, welches zum Filmstart erscheinen sollte.
Zum Release des Films erschien dann das gleichnamige PS3-Spiel Ra.One am 26. Oktober 2011. Dort ballert ihr euch euch durch dutzende Gegner. Mehr müsst ihr zum Gameplay nicht wissen, denn das war wirklich unterirdisch.
Das Online-Magazin Indianvideogamer erklärt im Review, dass das Spiel unfassbar schlecht sei. Es gebe jede Menge Bugs, die euch vom Durchspielen abhalten und die ganze Spielwelt wirke generisch und austauschbar.
Auch auf reddit erklären einige, wie schlecht das Spiel gewesen ist. So schreibt ein User:
Mein 30-Minuten-Lauf war ein Wechselbad der Gefühle. Lachen, weinen, mich selbst und mein Leben verfluchen, Erleichterung… Alles
Falls ihr euch von der „Qualität“ des Spiels überzeugen wollt, dann schaut euch doch mal das Gameplay auf YouTube an. Wir haben hier das Video des YouTubers WindyCornerTV für euch eingebettet:
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Warum ist das Spiel so teuer? Das Spiel Ra.One erschien exklusiv in Indien. Sony verkaufte das Spiel außerdem als Bundle mit der PlayStation 3. In Europa, in den USA oder in Japan konntet ihr dieses Spiel nie offiziell erwerben.
Wollt ihr das Spiel jedoch doch kaufen, um eure PS3-Sammlung zu vervollständigen oder einfach um herauszufinden, wie schlecht das Spiel wirklich ist, dann werden euch die Preise erschlagen. Denn ihr müsst etwa auf ebay mindestens 350 Euro für das Spiel zahlen.
Auf eBay könnt ihr das Spiel etwa für 360 Euro kaufen. Doch vermutlich wollt ihr das gar nicht wirklich.
Weitere schlechte Spiele: MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat für euch das am schlechtesten bewertete MMORPG auf Steam gespielt. In seinem Artikel erklärt er euch, ob das Spiel wirklich so schlecht ist oder ob es einen besseren Ruf verdient hätte:
Blizzard hat die Testphase für die neue Season 27 in Diablo 3 verlängert. Das bedeutet: ihr müsst noch ein wenig länger auf den Start warten. MeinMMO verrät, wann ihr mit dem Release rechnen könnt.
Wann ist der Release von Season 27? Nachdem sich in der Rangliste von Season 26 nicht mehr viel tut, warten nun viele Fans auf Season 27. Allerdings hat Blizzard angekündigt, dass der PTR-Test verlängert wird. Dieser endet nun erst am 8. August.
Es gibt noch kein konkretes Release-Datum von Season 27, aber da die Seasons immer an einem Freitag starten, sind mögliche Daten:
Freitag, der 12. August
oder Freitag, 19. August
Die gleichen Daten vermutet auch der Diablo-Experte jessirocks in seinem YouTube-Video.
Ursprünglich sollte der PTR am 28. Juli enden, die Season also Ende Juli oder Anfang August starten. Durch die Verschiebung dauert Season 26 nun aber 5 Monate und damit deutlich länger als die Seasons zuvor.
Übrigens wurde auch die Beta von Diablo 4 schon im Client gefunden, die soll aber aktuell nur für interne Tests sein. Den Trailer zu Diablo 4 seht ihr hier:
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Release von Season 27 später – Neue Talente sind zu stark
Darum wurde die Season verschoben: Auch, wenn kein konkreter Grund angegeben wurde, dürfte das neue Season-Thema der Grund sein. In Sesaon 27 könnt bekommen alle Klassen neue Boni, die im aktuellen Zustand aber viel zu stark sind.
Viele der neuen Talente sorgen dafür, dass Gegner entweder sofort getötet werden oder massiven Schaden erhalten. Das sorgt aktuell dafür, dass 4-er Teams sich durch die Greater Rifts schmelzen. Die Ranglisten sind voll mit Teams auf der Höchststufe 150 mit unter 2 Minuten.
Selbst die Solo-Ranglisten sind gefüllt mit erfolgreichen Runs auf Stufe 150 bei fast allen Klassen, wie jessirocks im Video zeigt. Die Talente müssen nun vermutlich noch angepasst oder vollständig ausgetauscht werden, ehe Season 27 live gehen kann.
Was steckt in Season 27? Das Thema der Saison wird ein besonderer Staub, mit dem ihr eure Items „erwecken“ könnt – ein ähnliches System wie in Diablo Immortal. Ab Stufe 70 könnt ihr diesen Staub farmen.
Erweckt ihr damit dann einen Gegenstand, werden die Werte neu gerollt und er erhält ein zusätzliches Talent aus der Liste der neuen Talente – die nach aktuellem Stand zu stark sind. Die Talente verstärken jeweils eine eurer Fähigkeiten und die Builds bauen sich dann meist um den entsprechenden Skill herum auf.
Wenn ihr Season 26 schon zur Genüge gespielt habt und Alternativen bis zur nächsten Saison braucht, haben wir eine Liste mit Alternativen für euch:
Auch fast 2 Monate nach Release hat Diablo Immortal noch immer viele Fans, die regelmäßig einloggen. Wir sprachen mit einem Vielspieler, der seit Tag 1 täglich zockt und fragten ihn nach seinen Motivationen und Methoden im Spiel.
Seit dem Release von Diablo Immortal am 2. Juni 2022 hat sich im neuen Mobile-Titel viel getan:
Die Pay2Win-Diskussion beherrscht das Spiel dabei noch immer, auch wenn das neuste Update viel Fairness gebracht hat. Wir fragten deshalb einen Spieler, der seit Release regelmäßig spielt, was ihn noch an Diablo Immortal begeistert.
In unserem Video zeigen wir euch in 3 Minuten alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst:
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„Ich komme mit 1-1,5 Stunden am Tag gut voran“
MeinMMO: Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du und wie stehst du zu Diablo Immortal und der Diablo-Reihe?
Michael: „Ich bin Michael, Ingenieur in der Automobilindustrie, 31 Jahre alt. Als Kind habe ich anfangs mit dem Vater zusammen Diablo 2 gespielt, später auf dem ersten eigenen PC dann alleine, bis die Eltern den Strom abgestellt haben.
Anschließend viele viele Jahre auf den Nachfolger gewartet und dann sehr sehr viele Stunden in Diablo 3 versenkt. Über die Zeit ist das immer weniger geworden. Ich hab den Spaß verloren, als die Dropchancen immer höher wurden und man irgendwann aus einem Portal mit 10 legendären Items gekommen ist.
Von Diablo Immortal war ich tatsächlich seit der Ankündigung sehr gehyped und habe dort auch die ersten 2-3 Wochen richtig viel Zeit investiert. Aus aktueller Sicht macht mir das Spiel noch sehr viel Spaß und ich gehe allen PvE-Aktivitäten nach. Wie lange der Spielspaß noch da ist, wird sich über die nächsten Wochen noch zeigen, da durch den viel diskutieren P2W-Faktor natürlich die Spanne zwischen Walen und F2P-Spielern immer größer wird.”
MeinMMO: Wie lange und intensiv spielst du schon Diablo Immortal?
Michael: „Ich spiele seit Release. In den ersten Wochen ca. 3-4 Stunden pro Tag. Aber danach hat sich für mich schon herausgestellt, dass der klassische Diablo-Grind hier nicht wirklich effizient funktioniert. Ob jetzt durch Loot-Grenzen oder unverschämt niedrige Dropchancen, man ist im Grind auf jeden Fall begrenzt.
Dazu kommt das Serverparagon, welches das Leveln deutlich ausbremst. Ich komme aktuell mit einem Zeitaufwand von ca. 1-1,5 Stunden pro Tag ohne Probleme gut voran. Dabei erledige ich alle Dailys und schließe automatisch die wöchentlichen Aufgaben mit ab. So bin ich stets etwa 1-2 Level über dem Serverparagon.”
MeinMMO: Wie viel Geld hast du bisher in das Spiel investiert?
Michael: Das dürften so zwischen 50 und 60 Euro gewesen sein.
MeinMMO: Was hat dich seit Release am meisten an Diablo Immortal begeistert?
Michael: „Wie immer schon viele sagen: ‘Diablo Immortal ist das bessere Diablo 3.’ Die Bereiche in der Open World mit den ständig aufploppenden Events sind super. Die verstecken Dungeons, oder Horte, machen Laune, da sie Edelsteine droppen und hohe Chance auf Legendarys haben.
Generell dauern alle Aktionen egal ob Raids, Rifts oder Dungeons unter 5 Minuten, was mir sehr gut gefällt, da ich Immortal mittlerweile nur nebenbei spiele. Man muss immer daran erinnern: Wir reden hier von einem Handyspiel, was man immer gerne vergisst, da die Qualität weit über der von anderen Mobile-Titeln liegt.”
MeinMMO: Welches Feature hat dich so richtig enttäuscht und warum?
Michael: „Tatsächlich die schon angesprochenen ‘Progressbremsen’. Wenn ich Wochenende mal so richtig Lust habe, 5-6 Stunden zu grinden, dann ist meist nach 2 Stunden die Luft raus, weil gefühlt nichts mehr droppt und der Paragon-Balken sich kaum noch bewegt. Es ist cool, so kurze 5-Minuten-Sachen zu haben, aber zu oft am Stück kann man die einfach nicht machen.
Natürlich gibt es noch einen Fortschritt, aber der steht in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand. Und natürlich bin ich auch nicht sonderlich begeistert von den legendären Edelsteinen. Aber es ist ja bekannt, was da die Probleme sind.“
Die legendären Edelsteine sind der große Kritikpunkt an Diablo Immortal. Man bekommt legendäre Edelsteine zwar kostenlos, ist durch Bezahlen aber deutlich schneller beim Grind. Wie das Feature funktioniert und wo ihr die Edelsteine bekommt, verraten wir im Video:
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„Season 2 war enttäuschend“ – Aber danach wurde es besser
MeinMMO: Wie fandest du den Patch zu Season 2 von Immortal?
Michael: „Der Season-2-Patch war enttäuschend. Ich habe mir den Battle Pass gekauft und dort alle Boni und das Transmog-Set mitgenommen. Ich denke aber, ich werde mir in Zukunft keinen Battle Pass mehr kaufen. Es hat sich mit Season 2 einfach nichts geändert. Enttäuschend.“
MeinMMO: Was hältst du von dem neuen Update mit Klassenwechsel und Co.?
Michael: „Der neue Patch gefällt mir sehr gut. Es wurden neue Quests eingebaut, die einfach ohne Aufwand mit den täglichen Aufgaben abgeschlossen werden können und die zusätzliche Belohnung geben. Ich finde es sehr gut, dass man über die Raids einmal pro Woche an ein legendäres Emblem kommt.
Den Klassenwechsel finde ich eine super Idee. Ich selber werde ihn aber nicht nutzen, weil ich mit meinem Totenbeschwörer sehr zufrieden bin. Außerdem will ich nicht nochmal alle Set-Teile und Legendarys farmen.“
In unserer Tier-List findet ihr die besten Klassen in Diablo Immortal. Im Video seht ihr Gameplay von allen Klassen des Spiels:
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MeinMMO: Du warst schon Schatten und Unsterblicher. Welches Gameplay ist besser und warum?
Michael: „Es hat beides Vor- und Nachteile. Als Unsterblicher hat man mehr tägliche Aufgaben zu erledigen, um das Maximum rauszuholen, aber die Schatzkammer verteidigen macht wirklich keinen Spaß. Dafür ist das Immortal-Transmog super.
Als Schatten hat man die Qualifikations-Matches im Schattenkrieg und die Verträge. Wenn man jeden Tag das Maximum an Aufgaben erledigen will, ist man als Schatten viel schneller fertig.
Ich kann nicht sagen, was besser oder schlechter ist. Aber man will immer als Schatten unsterblich werden und es danach auch bleiben.“
Mehr zu den Fraktionen von Diablo Immortal lest ihr in unserem Special:
MeinMMO: Ein Tipp für alle Spieler: Was ist die beste Farm-Methode?
Michael: „Lasst euch nicht von Leuten provozieren, die noch nie Diablo Immortal gespielt haben und euch über Pay2Win aufklären wollen. Lasst euch nichts von Leuten erklären, die Quinn geschaut haben und meinen, sie kennen das Spiel.
Spielt es einfach und habt Spaß – und wenn es keinen Spaß macht, schaltet es aus. Ich finde es unmöglich, wenn mir erzählt wird, das Spiel sei totaler Müll, weil ja alles P2W ist. Bitte, Leute, einfach spielen oder schweigen!
Meine beste Farm-Methode … Hm. Ich habe da keinen super geheimen Trick. Einfach die bekannte Route im Reich der Verdammnis ablaufen. Generell bin ich der Meinung, dass Farmen in der Open World das Beste ist, sowohl für Erfahrung als auch für Drops. Abgesehen von den Set-Teilen, die es eben nur in Dungeons gibt.“
MeinMMO: Danke für die Antworten!
Für viele, die nicht so viel spielen wie Maniac, stellt übrigens Hölle 3 eine große Hürde dar. Die Community weiß aber Abhilfe:
Die Twitch-Streamerin Clare „Keffals“ Sorrenti sagt, sie wurde auf der Plattform Twitch für 28 Tage gebannt, weil sie zeigen wollte, wie viele Beleidigungen sie als transsexuelle Streamerin auf der Plattform erlebt.
Das ist Keffals auf Twitch:
Die Streamerin Keffals ist seit 2020 auf der Plattform. Vor etwa einem Jahr wechselte sie von Gaming-Streams zu politischen Kommentaren in der „Just Chatting“-Sektion. Sie selbst bezeichnet sich als jemand, der „Politik und News“ begleitet. Dabei hat sie immer wieder Themen der LGBTQ+-Community im Fokus.
Keffals spielte eine Rolle im Bann des populären und kontroversen Twitch-Streamers Destiny: Er war im März 2022 nach 11 Jahren auf der Plattform permanent von Twitch gebannt worden, weil er geschmacklose und transphobe Anspielungen auf Keffals machte.
Jetzt sieht sich Keffals aber selbst von Twitch gebannt.
Streamerin wollte Liste mit üblen Beschimpfungen zeigen
Wofür wurde sie gebannt? Keffals sagt, sie hatte eine Liste zusammengestellt an „homophoben und transphoben Beleidigungen“, die sie über die Jahre gesammelt hat. Diese Liste wollte sie im Stream zeigen und diskutieren.
Doch noch bevor der Stream auf Twitch startete, sei sie Opfer einer Kampagne von „Mass Reporting“ geworden und Twitch habe sie für 28 Tage von der Plattform gebannt, weil schon ein Thumbnail der Liste mit den Beleidigungen gegen die Regeln verstoße.
Keffals sagt:
Ich wurde noch mal für 28 Tage gebannt, weil ich eine Liste an hasserfüllten Beleidigungen zeigen wollte, die mir von Heuchlern entgegengeschleudert wurde. Ich war noch nie so enttäuscht.
Im Gespräch mit der Seite PCGamer sagt Keffals, dass sie versteht, warum diese Beleidigungen in manchen Fällen zu Banns führen: Es müsse sichergestellt sein, dass Hass-Sprache nicht zur Normalität wird.
Aber ihr Bann laufe der Idee völlig entgegen, dass man Angehöriger marginalisierter Gruppen dabei hilft, sich gegen den Missbrauch auszusprechen, den sie auf Twitch erleiden. Sie sagt auch, dass sich niemand von Twitch bei ihr gemeldet habe – ihr Einspruch gegen den Bann sei abgelehnt worden.
In einem Tweet sagt sie:
Twitch bannt eine ihrer größten Transgender-Streamer von ihrer Seite dafür, dass sie offen über die Misshandlung spricht, die ihr widerfährt. Ich verstehe nicht, wie Twitch es schafft, es so hart zu vermasseln.
Was steckt hinter dem Begriff „Mass Reporting?“ Keffals spricht ein Phänomen an, über das schon länger berichtet wird. Angeblich sollen sich böswillige Menschen im Internet zusammentun und Personen auf Twitch gezielt schaden, indem sie ihre Inhalte „massenhaft“ melden, bis Twitch die Person automatisch sperrt.
Die Logik hinter dieser Annahme ist, dass große Dienste wie Twitch solche Reports nicht einzeln prüfen, sondern durch Algorithmen automatisch reagieren und Banns verteilen, wenn nur genügend Menschen einen Inhalt als „anstößig“ melden.
Laut eines ehemaligen Twitch-Mitarbeiters soll dieses „Mass Reporting“ aber nicht automatisch zu einem Bann führen. Wie ein früherer Twitch-Mitarbeiter 2019 verriet (via gamerant), werde jeder Bann auf Twitch manuell von einem Menschen ausgesprochen. Selbst 1.000 Meldungen einer Sache würden nicht zu einem automatischen Bann führen.
Allerdings ist das umstritten, wenn man sich so manchen Bann anschaut. Twitch wird immer wieder vorgeworfen, dass es ihnen bei Bann-Entscheidungen an Fingerspitzengefühl fehlt. Eine Streamerin dafür zu bannen, dass sie zeigt, wie sie beleidigt wird, statt gegen die Leute vorzugehen, die sie beleidigen, scheint ein weiter dieser Fälle zu sein.
In kommenden Jahren stehen 5 MMORPGs an, die für die Fans des Genres interessant werden können. Wir stellen sie euch in der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts vor.
Nach mehreren Releases der vergangenen Jahre ist es 2022 etwas ruhiger an der MMORPG-Front. Spiele wie Swords of Legends Online, Elyon und New Word sind gescheitert, doch an ihre Stelle drängen sich bereits die nächsten MMO-Games. Dazu gehören Indie-MMOs, die über Kickstarter finanziert wurden, und MMORPGs von bekannten Entwicklern wie ArenaNet.
Ashes of Creations ist ein Sandbox-MMO vom Millionär Steven Sharif. Die Idee für das Spiel entstand, weil er das MMORPG ArcheAge gespielt hat, aber etwas Besseres wollte. Das MMO bringt innovative Ideen mit und setzt auf User-Generated-Content.
Crimson Desert ist der Nachfolger des koreanischen MMORPGs Black Deser Online. Im Gegensatz zum Vorgänger liegt der Fokus des Spiels aber auf der Story und der Kampagne. Man wird Crimson Desert alleine oder im Multiplayer-Modus “Another Story” spielen können.
Star Citizen ist ein Weltraum-MMO im Sci-Fi-Setting, das bereits seit vielen Jahren in der Entwicklung ist. Es hat auf Kickstarter etwa 500 Millionen Dollar gesammelt. Spieler übernehmen die Rolle eines Piloten, der ein riesiges Universum erkunden soll. Man kann bereits eine Vielzahl von Weltraumschiffen verschiedenster Art kaufen.
Project TL, das mittlerweile den Namen Throne and Liberty erhalten hat, hat eine lange und holprige Entwicklung hinter sich. Ursprünglich sollte es ein Action-MMORPG im Stile von Lineage für PC und Mobile werden. Das Projekt wurde jedoch umgewälzt und zu einem klassischen Action-RPG wie Blade & Soul oder Black Desert.
Nach vielen Gerüchten hat Riot Games vor einiger Zeit bestätigt, dass die Firma tatsächlich an einem eigenen MMORPG arbeitet. Das Setting ist in dem Universum von „League of Legends“, Runeterra, angesiedelt. Entsprechend werden auch die Champions aus LoL dort vorkommen. Viele Infos zu dem Gameplay und anderen Inhalten gibt es allerdings noch nicht.
In der aktuellen Podcast-Folge stellen Alex, Schuhmann und Benedict diese Spiele vor und reden über ihre Besonderheiten sowie geschätzten Release-Zeitraum.
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Kennt ihr euch mit der Release-Geschichte eurer der großen Spielentwickler aus? Testet es in unserem Quiz.
Wenn man mit Videospielen aufwächst oder allgemein ein großer Fan davon ist, setzt man sich auch oft mit den Firmen auseinander, die diese Spiele entwickeln. Namen wie Blizzard, Square Enix, Bioware oder Capcom sind weltweit für ihre großen Titel und bombastischen Spiele bekannt.
Doch selbst die größten Firmen haben mal klein angefangen. Vor vielen Jahren, als das Gaming noch in den Kinderschuhen steckte, hatten sie die Krachertitel wie Warcraft, Final Fantasy oder Street Fighter, für die sie bekannt wurden, noch nicht veröffentlicht.
Sie waren aber schon fleißig dabei, Games zu entwickeln, die heutzutage aber quasi in Vergessenheit geraten sind und die kaum jemand noch kennt. Oder etwa doch?
Wie gut kennt ihr eure Lieblings-Developer oder allgemein die Geschichte der großen Spielentwickler? Testet es in unserem Quiz.
So funktioniert das Quiz: In dem Quiz-Tool weiter unten findet ihr 10 große Entwickler und Publisher, die bereits seit Jahrzehnten Spiele veröffentlichen. Zu jedem davon werden je 4 Spielnamen angezeigt.
Ihr müsst korrekt angeben, welches der 4 Spiele das Erste ist, das von dem jeweiligen Entwickler oder Publisher veröffentlicht wurde. Alle Spiele in diesem Quiz existieren wirklich und wurden auch wirklich von den jeweiligen Firmen rausgebracht, wir haben uns also nichts ausgedacht. Aber welche waren die Ersten?
Dieses Quiz ist geschlossen.
Erzählt mal: Was war euer Ergebnis? Habt ihr die Antworten auf die Fragen gewusst oder geraten? Gab es Antworten, die dich überrascht haben?
Schreibt uns eure Ergebnisse in die Kommentare und viel Spaß bei dem Quiz!
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Mit fast 77.000 gleichzeitigen Nutzern ist die „Wallpaper Engine“ von 2 deutschen Entwicklern eines der 10 Spiele auf Steam mit den meisten gleichzeitigen Spieler. Das wundert seit Jahren doch einige. Jetzt erklärt ein neuer Bericht, was hinter dieser Anomalie steckt.
Auch heute steht die „Wallpaper Engine“ auf Platz 10 der Spiele mit den meisten gleichzeitigen Spielern, zwischen den MMOs Ark: Survival Evolved und Rust.
In einem neuen Bericht wird jetzt das Rätsel um die mysteriöse „Wallpaper Engine“ gelöst.
Die “Wallpaper Engine” hat mehr Spieler als Destiny 2 oder Warframe gerade (Stand 23.7., 13:02 Uhr).
Was war so verwirrend an der Wallpaper Engine? Dass ein solches Programm auf Platz 10 der gleichzeitigen Nutzer steht, war schon immer ein Rätsel. Denn sonst stehen ausschließlich Spiele derart hoch auf Steam.
In China sind Pornos verboten – Aber Steam ist erlaubt …
Warum ist die Engine so beliebt? Wie ein Bericht in „MIT Technology Review“ erklärt, wird das Programm stark von Chinesen genutzt, die es als eine Art „Cloud Drive“ verwenden, um Dateien zu tauschen, die in China sonst streng verboten sind. Vor allem Pornos:
„Mehr als 200.000 Steam-Reviews sind in Chinesisch verfasst, von 2016 bis 2022. Diese Reviews drehen sich fast alle um eine Sache: Porn. Oder spezifischer darum, die Software als Cloud Drive und Videoplayer zu nutzen, um Erwachsenen-Inhalte zu tauschen.“
Laut dem Magazin sei Online-Pornografie in China stark zensiert und wird unter Strafe gestellt. Steam sei eine der einzigen globalen Plattformen, die in China überhaupt verfügbar sei. Also haben Chinesen einen kreativen Weg gesucht, um über internationale High-Speed-Server Inhalte zu vertreiben.
Mit solchen Bildern wirbt das Programm selbst für sich.
Von den 1,6 Millionen Einreichungen an Wallpapern seien 7,5 % als „für Erwachsene“ gekennezeichnet. Häufig seien es Anime-Charaktere in sexuell eindeutigen Posten.
Populär wurde das deutsche Programm in China etwa 2020 durch einen Artikel des Journalisten Cui Jaianyi: Der hatte auf der Wallpaper Engine unter anderem Pornos, Hentai Animes, Donald Trump Memes und Raubkopien von Hollywood-Filmen wie „Joker“ entdeckt.
Solche Spiele kommen sonst aus Deutschland auf Steam:
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Wie reagieren die Entwickler darauf? Der Bericht zitiert Kristjan Skutta, der 2019 zu einem Event in China eingeladen und darauf angesprochen wurde, wie sein Programm verwendet wird. Es heißt, er habe auf die Frage mit einem Lachen reagiert und gesagt:
„Was soll daran falsch sein? Die Wallpaper Engine ist nur ein Framework. Es spielt keine Rolle, was man damit hochlädt – auch verrückte Videos. Ich glaube nicht, dass es ein Problem ist.“
Die chinesische Regierung könnte das aber anders sehen. Viele Chinesen, mit denen das Magazin sprach, gaben an, sie befürchteten, dass China das Schlupfloch auf Steam schließen könnte.
Das Rollenspiel Darkest Dungeon hat tausende Spieler auf Steam. Eine Firma hat über ein Kickstarter-Projekt nun eine sehr erfolgreiche Brettspiel-Version geplant, die bald erscheinen wird. Durch Komplikationen fallen aber Mehrkosten an, für die nun die Unterstützer aufkommen sollen, die schon gezahlt haben.
Das ist der Streit:
Mythic Games hat einen offiziellen Brettspiel-Ableger vom Abenteuer-RPG Darkest Dungeon angeboten.
Das Spiel kommt nicht in die Läden, sondern ist rein über Kickstarter zu erhalten, wenn man die Entwicklung unterstützt.
Nach einer sehr erfolgreichen Kampagne verlangen die Macher nun aber mehr Geld von den Unterstützern. Die fühlen sich „bei helllichtem Tage ausgeraubt“ oder “erpresst”.
Kickstarter funktioniert per “Crowdfunding”, das durchaus auch schiefgehen kann, wie 4 gefloppte MMORPGs zeigen:
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Was ist das für ein Projekt? Darkest Dungeon: The Board Game bringt das beliebte RPG auf den heimischen Tisch. Das kooperative Brettspiel ist für 1-4 Spieler ausgelegt und soll ähnlich funktionieren wie das Videospiel.
Ihr helft dem Erben eines alten Anwesens dabei, seinen Familiensitz wieder aufzubauen und müsst dazu Monster bekämpfen und Bösewichte beseitigen. Das Spiel ist ein klassischer Dungeon Crawler und kommt mit Miniaturen der Helden aus dem Videospiel, Karten und sogar Erweiterungen.
Das ursprüngliche Ziel der Kickstarter-Kampagne waren lediglich 300.000 US-Dollar (etwa 293.700 Euro). 28.842 Unterstützer sorgten aber dafür, dass fast 4,9 Millionen Euro zusammenkamen. Nun sollen sie aber nochmal in die Tasche greifen.
Brettspiele sind für viele eine willkommene Abwechslung zu kooperativen Videospielen:
Entwickler klagen über erhebliche Mehrkosten in der Herstellung und im Versand
Warum fallen Mehrkosten an? Wie Mythic Games in einem Statement erklärt, seien die Preise für Rohstoffe und Versandt seit Start der Kampagne deutlich gestiegen – bis zu 600 % heißt es. Grund seien Covid-19 und auch der Ukraine-Krieg.
Es fallen umgerechnet über 1,7 Millionen Euro an Mehrkosten an. Die Hälfte davon will Mythic Games selbst in Zusammenarbeit mit Darkest-Dungeon-Erschaffer Red Hook stellen. Die andere Hälfte sollen die Unterstützer beitragen.
Dabei sei die Menge der Beteiligung abhängig von der Größe des gekauften Sets. Wer nur das Kern-Set gekauft hat, soll umgerechnet 17,62 Euro draufzahlen. Hat man einige Zusatz-Optionen gewählt, fallen etwa umgerechnet 28,39 Euro an.
Rückerstattung problematisch – Kickstarter warnt vor Risiken
So reagieren die Unterstützer: Fans, die bereits bezahlt haben, sind empört über das Vorgehen. Sie fühlen sich „ausgeraubt“, wie es in einem Kommentar heißt. Die Praxis sei „schäbig“, meinen andere. Ein Nutzer auf reddit kann nicht verstehen, wieso Käufer die Kosten tragen sollten:
In jedem anderen Gewerbe, das mir in den Sinn kommt, geht das Finanzrisiko vom Unternehmen aus, welches das Produkt anbietet. Dieses Risiko wird gegen den potentiellen finanziellen Gewinn aufgewogen, das Produkt auf den Markt zu bringen.
Meist läuft dies zugunsten der Firma […] aber manchmal eben nicht. Ich verstehe nicht, warum die zusätzlichen Kosten mein Problem sein sollten. Jedem tut [die Situation] gerade weh.
Doc_Serious auf reddit
Es gibt allerdings auch durchaus Stimmen, welche zu Mythic Gams stehen und die Mehrkosten gerne tragen, um ihr Spiel zu erhalten. Zugleich versuchen einige Leute, ihr Geld zurück zu bekommen – was jedoch nicht so leicht ist.
Das sagt Kickstarter dazu: In den offiziellen Regeln von Kickstarter sind Anbieter lediglich dazu verpflichtet, die Arbeit wie versprochen abzuliefern und auf Bedenken einzugehen. Unterstützer werden allerdings ebenfalls in die Pflicht genommen.
Sie werden dazu ermahnt, dass sie beim Kickstart eines Projekts ein Risiko eingehen: „Kickstarter ist kein Laden. Wenn ihr ein Projekt unterstützt, helft ihr dabei, etwas neues zu erschaffen – ihr kauft nicht etwas, das schon existiert.“
Da Kickstarter keine Rückerstattungen anbiete, solle man sich vorher gut überlegen und gut recherchieren, was das für Projekte sind, in die man investiert.
Probleme mit Spielen und Refunds gibt es auch an anderen Stellen:
Zwei kommende Werke zu den beliebten Reihen von Dungeons & Dragons und Herr der Ringe haben neue Trailer gezeigt. Und obwohl es sich bei beiden nicht einmal um Videospiele handelt, haben sie harte MMORPG-Vibes.
Was sind das für Trailer? In den kommenden Monaten erscheinen eine TV-Serie zu Herr der Ringe, Die Ringe der Macht („Rings of Power“) und ein waschechter D&D-Film, Ehre unter Dieben („Honor Among Thieves“).
Zur Comic-Con 2022 wurden neue Trailer gezeigt, die voller klassischer MMORPG-Elemente stecken und Lust machen, wieder das Schwert aufzuheben und Orcs und Drachen zu jagen.
D&D: Honor Among Thieves – Trailer spielt mit Nerd-Charme
Das ist der Trailer: Der neue D&D-Film dreht sich um die Geschichte einer Gruppe an Dieben, die … nun, etwas klauen soll. Fans des Rollenspiels entdecken sicherlich Anspielungen wie ikonische Zauber oder den legendären Gallertwürfel im Trailer.
Honor Among Thieves spielt im neusten Trailer aber vor allem mit völlig abgedrehtem Humor und klassischen MMORPG-Szenen. Eine zierliche Druidin verwandelt sich in einen gigantischen Eulenbären, der rechtschaffene Paladin erledigt eigenhändig fiese Bösewichte und der Barde … ist halt auch dabei.
Honor Among Thieves soll am 3. März 2023 in die Kinos kommen.
Was steckt hinter D&D? Dungeons & Dragons ist eines der bekanntesten und größten Rollenspiele der Welt. Als Pen & Paper wird es eigentlich am Tisch mit Charakterbögen, Erzähler und Würfeln gespielt. Die längste Session läuft schon seit 40 Jahren.
Das Spiel hat mit seinen Zaubern und dem Würfel-System heutige MMORPGs geprägt wie kaum ein anderes Spiel. Die Zufallswerte und sogar der Schaden von Waffen in Videospielen wird oft noch auf Grundlage der D&D-Regelwerke berechnet.
Herr der Ringe: Die Ringe der Macht erzählt eine epische Geschichte
Das ist der Trailer: Der Trailer von Ringe der Macht auf die Erzählung, die schon Herr der Ringe als Buch und Film so erfolgreich gemacht hat. Der neuste Trailer zeigt Sauron in seinen frühen Jahren als dunkler Herrscher.
Eigentlich wollen sich die Elfen, Zwerge und andere Bewohner Mittelerdes endlich dem Frieden zuwenden. Das Böse regt sich jedoch und die Ringe der Macht, welche für die „Herr der Ringe“-Saga zentral sind, werden geschmiedet, um die Welt zu unterwerfen
Die Ringe der Macht starten ab dem 2. September exklusiv auf Amazon Prime Video.
Was steckt hinter Herr der Ringe? Die epische Erzählung von J.R.R. Tolkien hat schon viele Spiele und Spieler inspiriert. Mit Herr der Ringe Online hat das Franchise sogar sein eigenes MMORPG, das seit April vollkommen Free2Play ist.
HDRO, wie auch die Serie, schlagen aber einen ernsteren Ton an. Es geht um den Kampf gegen das Böse und den Krieg, da ist nur wenig Platz für Humor. Wer aber auf tiefgehende Erzählungen steht, ist hier genau richtig.
Zu Herr der Ringe erscheint sogar bald ein neues Survival-Spiel mit Zwergen. Return to Moria erscheint wohl erst nach der HDR-Serie von Amazon, begeistert aber schon im ersten Trailer:
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In den neuen Trailern von der Comic-Con steckt alles, was man als MMORPG-Fan in seinem Spiel sehen will und die beiden Franchises bieten praktischerweise gleich ihr eigenes MMORPG mit an. Wollt ihr lieber anderweitig stöbern, findet ihr in unser Liste sicherlich ein Spiel, auf das ihr nun Lust bekommen habt:
Diablo Immortal ermöglicht viele Builds, um euren Charakter zu spielen. Normalerweise sind die Builds darauf ausgelegt, möglichst viel Schaden zu verursachen – so wird fast alles leichter. Ein YouTuber hat sich aber einen Necro-Build überlegt, der so gut wie gar keinen Schaden anrichtet, sondern nur auf Kontrolleffekte („CC“) setzt.
Was ist das für ein Build? Der YouTuber und Twitch-Streamer DM: Diablo Immortal hat auf seinem Kanal ein Video hochgeladen, in dem er seinen „zDPS PvP Necromancer“ vorstellt. zDPS steht dabei für „zero DPS“, also: 0 Schaden pro Sekunde.
Obwohl Totenbeschwörer in der Tier-List von Diablo Immortal nicht zu den besten Klassen gehören, kann DM (kürz für: DarthMicrotransaction) mit seinem Build sichtlich dominieren. Das liegt daran, dass er Gegnern einfach jegliche Handlungsmöglichkeit nimmt.
Anders als unser empfohlener Build für den Totenbeschwörer soll der zDPS-Build Gegner durchgehend kontrollieren. Laut DM soll der Build einfach „so nervig wie möglich“ sein. Sein Video dazu haben wir hier für euch eingebunden:
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Das macht den Build so stark: Mit den entsprechenden Fähigkeiten können Gegner so lange an Bewegung und Aktionen gehindert werden, bis eure Team-Kollegen sie erledigt haben.
Das hilft sogar gegen lästige Gegner wie Kreuzritter oder Barbaren mit ihren Unverwundbarkeits-Effekten, denn diese machen sie normalerweise nicht immun gegen Kontrolle. Ihr könnt also einfach ausharren und anschließend erledigen.
Dazu setzt der Build von DM auf Überleben mit Schilden, statt wie von Nekromanten sonst gewohnt auf Begleiter. Durch die Schilde könnt ihr sogar Schadens-Effekte ignorieren, die euch im PvP sonst vom Heilen mit Verbänden abhalten.
Kennt eure Gegner, wenn ihr im PvP spielt! Im Video zeigen wir euch Gameplay aller Klassen von Diablo Immortal:
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Totenbeschwörer mit Kontrollfähigkeiten nervt einfach nur im PvP
Was brauche ich für den Build? Grundsätzlich baut der Build lediglich auf 4 der Fähigkeiten des Totenbeschwörers in Kombination mit entsprechenden Legendarys auf:
Geisterform mit Eindringende Furcht
fügt Gegnern, durch die ihr euch hindurch bewegt, Schaden zu und lässt sie vor Furcht fliehen
Knochenstacheln mit Gesicht ohne Mund
statt die Fähigkeit aufzuladen feuert ihr 3 Linien an Stacheln, die Gegner in die Luft schleudern
Knochenrüstung mit Gewicht der Grabeserde
gewährt zusätzlich Immunität gegen Effekte, die euch von der Position stoßen würden („knockbacks“)
Knochenwand Rückgrat des Ausgräbers
beschwört eine Säule verwesender Kadaver, die Gegner in die Luft schleudert und weitere in der Nähe verlangsamt
Euer Primärangriff ist frei wählbar, wobei DM Seelenfeuer nutzt, um den Build ein wenig vielseitiger zu machen und etwas Schaden auszuteilen. Das ist zwar nicht notwendig, da ihr nur auf CC setzt, aber eine nützliche Erweiterung.
Dementsprechend sind Waffen und Schilde auch zweitrangig. DM nutzt in seinem Build Faszination des Scheiterhaufens, um die Knochenwand zu entzünden, und Simulcrator, um gegnerische Pets abzulenken.
So spielt ihr den Build: Die Spielweise ist recht einfach, ihr rotiert eure Fähigkeiten durch, um Gegner in die Höhe zu werfen. Denkt dabei aber daran, die Skills nicht zu schnell nacheinander zu wirken.
Ihr könnt Feinden eine Sekunde oder weniger Zeit lassen, ehe ihr den nächsten CC nutzt, um ihre starken Abklingzeiten zu ködern oder eure eigenen Abklingzeiten besser in Einklang zu bringen.
Geisterform nutzt ihr sowohl für den Angriff, um Gegner mit Furcht zu belegen, als auch für die Flucht. Habt ihr wenig Lebenspunkte, zieht euch zurück und nutzt vor der Heilung unbedingt eine Knochenrüstung. Denn so lange Schadens-Effekte nur euren Schild und nicht eure Lebenspunkte betreffen, könnt ihr euch dennoch heilen.
Überleben steht dabei an oberster Stelle, ihr wollt Gegner schließlich so lang wie möglich kontrollieren. Geht keine unnötigen Risiken ein und lasst eure Mitspieler für den Schaden sorgen.