Neues MMORPG ist auf Steam so beliebt, dass Spieler in der Warteschlangen-Hölle schmoren

Das Hardcore-MMORPG Mortal Online 2 startete jüngst auf Steam und die Entwickler unterschätzten wohl das Interesse an dem Onlinerollen-Spiel. Es kamen mehr Spieler als erwartet und aufgrund einiger fragwürdiger Design-Entscheidungen saßen Spieler teils 24-Stunden und länger in Warteschlangen fest. Lest die ganze Story hier auf MeinMMO!

Was ist Mortal Online 2? Mortal Online 2 ist ein Hardcore-MMORPG auf Steam, das vom schwedischen Entwickler Star Vault stammt. In Mortal Online 2 kämpft ihr aktiv aus der ersten Person. Ihr müsst eure Angriffe gut zielen und timen, damit ihr was trefft.

Es gibt volles, immer aktives PvP, bei dem ihr alles verlieren könnt, wenn ihr draufgeht. Außerdem sollt ihr um die 600 Skills lernen können. Wie gesagt, das Spiel wendet sich an Hardcore-MMORPG-PvP-Spieler.

Der Vorgänger, Mortal Online, hatte zu Hochzeiten etwas mehr als 1.100 Spieler (via SteamDB). Doch Mortal Online 2 sprengte alle Vorstellungen der Entwickler.

Mortal Online 2 viel erfolgreicher, als Entwickler dachten

Was ist nach dem Launch passiert? Am 25. Januar 2022 startete Mortal Online 2 auf Steam und war wohl erfolgreicher, als die Entwickler dachten. Laut PCGamer wurde das Spiel bereits über 110.000-mal verkauft. Auf dem Höhepunkt waren knapp unter 10.000 Spieler zur gleichen Zeit online. Im Schnitt sind es um die 3.000 Spieler in den Tagen seit Release (via Steamcharts).

Das wiederum führte zu massiven Problemen beim Login. So berichteten Spieler von Warteschlangen, die 24 Stunden und länger gedauert hätten. Ein Spieler behauptete sogar, dass er 36 Stunden am Stück warten musste, bis er endlich wieder ins Spiel kam.

Doch was sind die Gründe für diese enormen Wartezeiten? Eine Ursache sollte darin liegen, dass ein „Feature“ des Spiels darin liegt, dass alle Spieler eines Kontinents auf einem einzigen Server zocken. Dessen Kapazitäten waren wohl schneller erreicht, als die Devs ahnten.

Dazu kam noch, dass es wichtiges Feature aus vielen MMORPGs fehlt. Denn in Mortal Online 2 werdet ihr nicht automatisch vom Server gekickt, wenn ihr zu lange AFK seid. Stattdessen könnt ihr, sobald ihr im Spiel seid, ewig online bleiben und blockiert so euren Slot im Server.

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Spieler sind sauer über Warteschlangen aus der Hölle

Wie reagieren die Spieler? Die Spieler überschütten im Gegenzug das Spiel auf Steam mit negativen Bewertungen. Stand 07.02.2022 sind nur knapp 50 % der aktuell 3.896 Reviews positiv. Und das, obwohl viele Spieler das Game durchaus schätzen und es sehr gerne spielen – wenn sie denn nur könnten.

Doch die Warteschlangen aus der Hölle frustrieren die Spieler und so mancher Spieler macht die Sache noch schlimmer, indem er sich an seinen Slot im Spiel klammert und nie wieder ausloggt, weil sicher ist, dass er danach wieder einen guten Tag in der Schlange stehen müsste.

Ein wirklich tolles Spiel, was gut aussieht und endlich die alten Werte eines MMORPG aufgreift a la Ultima Online.

Es macht wirklich Spaß und das Kampfsystem ist fordern und nicht so eintönig wie bei allen anderen.

Jetzt kommt aber das große ABER:

Bis man mal im Spiel ist, ist für den normal Bürger Schluss mit seiner Freizeit.

Gestern 3 Stunden in der Warteschlange verbracht, ohne Erfolg. Bin dann frustriert ins Bett.Hab das Spiel jetzt eine Woche und von meinen Spielstunden war ich 2/3 in der Warteschleife um überhaupt auf den Server zu kommen.

Wenn man einmal drin ist, Top, keine Frage. Aber wie gesagt, reinkommen [ist] eine Katastrophe.

Und solange Sie das nicht in den Griff bekommen, kann ich jedem raten, mit dem Kauf zu warten.

Steam-User Elron in seiner Review auf Steam

Entwickler ändern das Konzept, gehen von “Einem einzigen Server” weg

Was wollen die Entwickler unternehmen? Am 6. Februar meldeten sich die Entwickler via Steam endlich zu den Problemen und erklärten schweren Herzens, dass sie nun doch weitere Server und Instanzen ins Spiel implementieren werden. Das widerspräche zwar dem ursprünglichen Konzept des Spiels, in dem jeder auf dem selben Server unterwegs sein soll, aber anders ließe sich der Ansturm der Spieler nicht beheben.

Es habe aber schon kleinere Patches und Anpassungen gegeben, die den Player-Count etwas erhöhen dürften. Außerdem raten die Entwickler, sich erstmal nur im Tutorial-Gebiet herumzutreiben und nicht gleich in die große, weite Welt zu reisen. Außerdem werden die Abo-Gebühren erstmal ausgesetzt, solange Spieler so schwer ins Spiel kommen.

So viel zu den aktuellen Problemen und geplanten Lösungen zu Mortal Online 2. Wenn ihr wissen wollt, ob das Spiel trotzdem gut ist, dann lest doch den Review unseres MMORPG-Experten Alexander Leitsch:

Ich spiele seit 15 Jahren MMORPGs: In keinem bin ich so oft gestorben wie in Mortal Online 2.

Quelle(n):
  1. PCGamer

Lost Ark: Heute startet der Preload – Alle Infos zu Download und Startzeit

Amazon hat in der Nacht einen Blogpost veröffentlicht, der endlich die genauen Startzeiten von Lost Ark verrät. Wir wissen nun auch, wann ihr preloaden könnt und welche Server zum Start vorhanden sind. Sogar die Zeiten der Weekly-Resets sind jetzt bekannt.

Wann könnt ihr Lost Ark herunterladen? Der Preload des Spiels beginnt am Montag, dem 7. Februar, um 5 pm GMT oder auch 18:00 Uhr deutscher Zeit. Es ist dabei auch egal, ob ihr eines der Vorbesteller-Pakete besitzt und schon am 8. Februar starten könnt, oder ob ihr auf die Free2Play-Variante am 11. Februar wartet.

Jeder, der Lost Ark spielen möchte, kann die 50 GB, die das Game benötigt, vorab ab Montag herunterladen. Damit sollte sichergestellt sein, dass ihr rechtzeitig loslegen könnt. Der Download von Lost Ark erfolgt ausschließlich über Steam.

Wann könnt ihr spielen? Nun beginnen die Unterschiede zwischen den Free2Play-Spielern und solchen, die sich eines der Pakete vorbestellt haben. Die Vorbesteller unter euch dürfen ab dem 8. Februar um 18:00 Uhr loslegen, also genau 24 Stunden nach dem Start des Preloads.

Alle, die Lost Ark nicht gekauft haben, müssen noch drei weitere Tage warten und dürfen dann am 11. Februar um 18:00 Uhr spielen. 

Wisst ihr schon mit welcher Klasse ihr spielen wollt? Vielleicht hilft euch unsere Tier List für PvE und PvP da weiter.

Wie funktionieren die Vorbesteller-Pakete? Wenn ihr das Game noch nicht vorbestellt habt und am 8. aber neidisch werdet, wenn all eure Freunde spielen, ist das kein Problem. Ihr könnt auch noch in der Zeit zwischen dem 8. und 11. Februar die Pakete erwerben und erhaltet dann sofortigen Zugang zum Spiel.

Die Boni der Pakete bekommt ihr automatisch in euer Lager, wenn ihr sie über Steam selbst gekauft habt. Wenn ihr über Amazon vorbestellt habt, erhaltet ihr einen Key, den ihr dann in Steam aktivieren müsst, um die Gegenstände zu erhalten.

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Keine deutschen Server zum Start

Welche Server gibt es? Vorerst erhalten wir in Mitteleuropa Zugang zu 9 verschiedenen Servern. Ein dedizierter deutscher Server ist allerdings nicht dabei. Lost Ark setzt hier also eher darauf, Communitys aus verschiedenen Ländern zu vermischen und eine breitere Spielerbasis auf den Servern aufzubauen.

Dennoch haben sich bereits große Communities zusammengeschlossen und damit inoffizielle Server für einige Länder auserkoren. Demnach wird Asta wohl von der deutschsprachigen Community bevorzugt.

Folgende Server könnt ihr ab dem 8. Februar für Mitteleuropa wählen:

  • Neria
  • Kadan
  • Trixion
  • Calvasus
  • Thirain
  • Zinnervale
  • Asta
  • Wei
  • Slen

Wann sind die Resets? Viele Aktivitäten in Lost Ark sind dadurch eingeschränkt, dass ihr sie nur begrenzt oft pro Tag oder Woche ausführen könnt. Wichtig ist daher auch, wann für den Server ein neuer Tag ist und ihr euren Abenteuern wieder nachgehen könnt.

Die täglichen und wöchentlichen Resets erfolgen um 1 Uhr morgens der jeweiligen Serverzeit. Dabei werden die Zeitverschiebungen der verschiedenen Regionen sowie Sommer- und Winterzeit mit einberechnet. Für den Server Mitteleuropa gilt eine Zeitverschiebung von UTC +1.

Das bedeutet für uns, dass der Reset um 2 Uhr nachts im Winter und um 3 Uhr nachts im Sommer stattfinden wird. 

Kleiner TIpp: Lasst euch von der Uhr im Spiel nicht verwirren. Diese zeigt nämlich nicht eure PC-Zeit an, sondern immer die Zeit des Servers auf dem ihr spielt. Wenn ihr nach der Uhr im Spiel richtet, erfolgt der Reset also um 1 Uhr nachts.

Habt ihr Lost Ark bereits vorbestellt? Freut ihr euch auf den Release und werdet direkt am 8. loslegen oder wartet ihr lieber den 11. Februar ab, um zu sehen, wie das MMORPG wird, ohne vorher Geld zu investieren? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Direkt zum Start bringt Lost Ark übrigens noch drei neue Gebiete und ein höheres Max-Level.

Quelle(n):
  1. playlostark

CoD Warzone erklärt seine wechselnden Playlisten – Spieler sind nicht begeistert

Das kostenlose Battle Royale Call of Duty: Warzone wechselt in planbarer Regelmäßigkeit seine Playlist. Dadurch kommen neue Modi ins Spiel, alte werden mal wieder verfügbar und auch die Team-Größen ändern sich. Nun haben die Entwickler genauer erklärt, warum sie die Modi durchrotieren. Die Reaktionen dazu waren eindeutig.

  • Ein Teil der Content-Strategie von Call of Duty: Warzone sind wechselnde Modi.
  • Mindestens wöchentlich kommen neue Spiel-Modi mit unterschiedlichen Team-Größen, die für eine gewisse Abwechslung sorgen.
  • Das sorgt regelmäßig für Gesprächsstoff in der Community. Besonders bei Spielern, die ihren Lieblings-Modus vermissen, wenn der mal wieder aus der Playlist fällt.
  • Nun haben sich die Entwickler ausführlich dazu geäußert, warum es die Playlist-Updates überhaupt in der aktuellen Form gibt.

Entwickler wollen „das nächste große Erlebnis“ finden

Wie entstehen die Playlisten von Warzone? Die Entwickler von Raven Software haben in einem ausführlichen Blogpost genau erklärt, welche Überlegungen hinter den Playlisten stecken (via ravensoftware.com).

Im Grunde geht es darum, eine gewisse Abwechslung ins Spiel zu bringen und Feedback von der Community zu bekommen.

Mit dem Start einer neuen Season überlegen sich die Warzone-Macher, welche Modi zu welchem Zeitpunkt im Spiel sein sollen. Dabei berücksichtigen sie folgende Einflüsse:

  • Spielermotivation
  • Überraschung und Begeisterung
  • Squad-Größen
  • Kommunikation/Feedback

Spielermotivation: Bei der Erstellung der neuen Playlisten wollen die Entwickler so viele Spieler glücklich machen wie möglich.

Ihnen ist bewusst, dass die Geschmäcker der Community unterschiedlich sind. Doch sie haben immer im Hinterkopf, dass die Entwickler mit ihren Playlisten so viele Spieler wie möglich ansprechen wollen.

Überraschung und Begeisterung: Neue Modi sollen für Überraschungen sorgen und sind für die Entwickler auch eine Möglichkeit, um zu experimentieren. Sie sind immer auf der Suche nach dem „nächsten großen Warzone-Erlebnis“.

Dabei helfen wechselnde Playlisten. Ist der Lieblings-Modus eines Spielers mal nicht verfügbar, ist der Spieler eher geneigt, mal in die neuen Modi zu schauen.

Die Warzone-Macher suchen dabei immer nach einem Gleichgewicht zwischen „Experiment“ und „alten Favoriten“.

cod warzone playlisten anfang februar 2022
Die aktuelle Playlist bietet immer Stoff für Diskussionen.

Squad-Größen: Die Entwickler geben zu, dass die unterschiedlichen Squad-Größen öfter für Konflikt-Potenzial sorgten. Sie haben die Team-Größen ähnlich behandelt wie eigene Modi und merken nun, wie schwierig es ist, dort eine Balance zu finden.

Denn häufig sind die Team-Größen weniger davon abhängig, worauf man Lust hat. Es kommt eher auf die soziale Situation des Spielers an.

Hier könnt ihr in Zukunft mehr Stabilität statt Rotation erwarten. Ob das nun bedeutet, dass die Modi ab jetzt immer mit allen Team-Größten kommen, lässt sich daraus noch nicht ablesen. Doch Squad-Größen sollen in Zukunft weniger Probleme bereiten.

Kommunikation/Feedback: Als weiteren Punkt geben die Entwickler an, dass sie weniger Feedback bekommen würden, wenn sie immer alle Modi im Spiel hätten.

Aktuell ist zum Beispiel der Modus „Vanguard Royale“ nicht auf der Playlist. Spieler fordern nun, dass der Modus wieder ins Spiel kommen soll – am besten dauerhaft.

Diese Art von Feedback hätten die Entwickler ohne eine rotierende Playlist nicht bekommen. Sie können dadurch besser einschätzen, wie wichtig einigen Spieler bestimmte Modi sind, was sie für zukünftige Playlist-Überlegungen verwenden können.

Spieler sind nicht begeistert von der Ansage

Was sagen Spieler dazu? Die Playlist-Infos und der Blog wurden von Raven Software über Twitter geteilt. Unter dem Tweet bekamen die Entwickler auch wieder einen Schwung „Feedback“. Mehr als 900 Kommentare sammelt der Tweet bereits an (Stand 07.02. – 12:20 Uhr).

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Vereinzelt schreiben CoD-Fans, sie freuen sich über die neue Art der Kommunikation und dass die Entwickler nun mehr darüber teilen, warum sie bestimmte Dinge angehen.

Ein Großteil der Kommentatoren äußert sich jedoch negativ. Sehr oft wird bemängelt, dass der Modus „Vanguard Royale“ bereits seit einigen Wochen in der Playlist fehlt. In diesem Modus sind nur Waffen und Ausrüstungen von CoD: Vanguard erlaubt und Flugzeuge bevölkern den Himmel über Caldera.

So schreibt zum Beispiel @gypsypickle_ auf Twitter: „Es ist ziemlich deutlich, dass ihr das Feedback der Community nicht berücksichtigt, wenn sich so viele Tweets zu euren neuen Playlisten um das Fehlen von Vanguard Royale drehen.“

Eine dritte Gruppe – und wie so oft in letzter Zeit auch die größte – fordert weitere Bugfixes und deutet auf Fehler im Spiel hin. Die Entwickler haben bereits Season 2 verschoben, um das Spiel wieder in Ordnung zu bringen.

Wovon in dem Blogpost übrigens keine Rede war: die Teilung der Spielerbasis bei zu vielen Modi. Gibt es mehr Modi, verteilen sich die Spieler breiter auf den unterschiedlichen Regelwerken.

In der Community galt dieser Gedanke lange als einer der Hauptgründe, warum Call of Duty eine rotierende Playlist bietet. Verteilen sich zu viele Spieler, dauert das Matchmaking länger.

Offiziell ist die Teilung der Spielerbasis also kein Grund für die rotierenden Playlisten.

Lasst uns gern einen Kommentar da und sagt uns, was ihr von den Playlisten haltet. Hättet ihr lieber alle Modi jederzeit im Spiel und findet ihr es richtig, mit der Rotation uns Spieler dazu zu bringen, andere Dinge auszuprobieren?

Manch ein Spieler würde sich ja sogar noch mehr Rotation in Warzone wünschen: Viele mögen die neue Map von CoD Warzone nicht – Ein Feature aus Apex Legends soll helfen

Quelle(n):
  1. Raven Software

Über 8 Jahre nach Release feiert Path of Exile einen neuen Spielerrekord auf Steam

Path of Exile ist bereits seit Herbst 2013 auf Steam verfügbar, doch kann immer wieder Wellen an Spielern anziehen. Eine solche schwappte nun auch vor einigen Tagen wieder auf die Server – es war die größte, die Path of Exile bisher überhaupt verzeichnen konnte.

Das ist der Rekord: Über 8 Jahre nach dem ursprünglichen Release schaffte es Path of Exile, mehr gleichzeitige Spieler auf einen Schlag anzuziehen als je zuvor: Auf Steam waren am Freitag, den 04. Februar 2022, im Peak ganze 158.140 Spieler gleichzeitig unterwegs.

Damit wurde der bisherige Peak-Rekord von Path of Exile knapp überboten: Im Januar 2021, also vor etwas mehr als einem Jahr, waren es 157.091 Spieler, die gleichzeitig auf Steam im Spiel waren.

Tatsächlich erstreckt sich der neue Rekord aber auch über die Steam-Grenzen hinaus – zumindest den PoE-Entwicklern von Grinding Gear Games zufolge: Plattformübergreifend sollen insgesamt 270.260 Spieler gleichzeitig Path of Exile gespielt haben (via pathofexile.com)

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Was ist in Path of Exile los?

So kommt der Rekord zustande: Der plötzliche Spielerzuwachs, nachdem man in den vergangenen Monaten eher absteigende Zahlen vom fünfstelligen in den höheren vierstelligen Bereich sah, ist mit der neuen Erweiterung “Siege of the Atlas” zu erklären.

Die wurde am 04. Februar veröffentlicht und sorgte dafür, dass zahlreiche Spieler wieder reinschauten. Die Entwickler sprechen von einem “glatten Release ohne Zwischenfälle”, der viele Spieler wieder einfing. Ein Muster, das sich in der Vergangenheit übrigens mehrfach wiederholte.

Path of Exile kann immer wieder rund um die neuen Erweiterungen Spieler in Wellen zurückholen, woraufhin das Interesse dann in der Regel wieder abflaut. Das gelingt dem Spiel aber seit mehreren Jahren – und einen so hohen Peak wie jetzt gab es noch nie.

Was ist Path of Exile eigentlich? Path of Exile ist eine der beliebtesten Alternativen zu Diablo. In dem Action-RPG wird wie bei Diablo gelootet und gelevelt, wobei PoE mit viel Komplexität und einem härteren Schwierigkeitsgrad auffällt. Manchmal sorgte aber gerade die Schwierigkeit auch für Kritik.

In der neuen Erweiterung sind nun Inhalte wie zusätzliche Bosse, die neue “Archnemesis-Liga” mit individualisierbaren Herausforderungen sowie ein extrem umfangreicher Skilltree enthalten.

Außerdem ist auch eine komplette Fortsetzung des Spiels in Arbeit. Mit dem Release von Path of Exile 2 wird es aber wohl noch etwas dauern.

Nach einem starken Start verliert Halo Infinite immer mehr Spieler auf Steam und Xbox – Wieso?

Halo Infinite hatte nach großen Erwartungen einen fantastischen Start. Doch immer weniger Spieler zocken noch den Vorzeige-Shooter von Microsoft. MeinMMO sagt euch die Gründe.

Als Halo Infinite am 15. November 2021 seinen heiß erwarteten Multiplayer überraschenderweise früher startete als angekündigt, war der Hype groß. Shooter-Fans stürzten sich auf Halo Infinite, die Stimmung bei Spielern und Kritikern war fantastisch. Auch in der MeinMMO-Redaktion kam das Spiel sehr gut an.

Zum Start spielten über 200.000 Steam-Spieler gleichzeitig Halo Infinite, damit war es in den Top-10 der beliebtesten Games auf Steam. Am 25. Januar teilte der offizielle Twitter-Account von Halo mit, dass Halo Infinite über 20 Millionen Spieler hat. Damit sei es der größte Launch in der Halo-Geschichte (via Twitter).

Doch schon knapp 3 Monate nach dem Start vom Multiplayer verliert das Spiel immer weiter an Spielern. Und obwohl das Spiel weiterhin größtenteils positive Reviews auf Steam hat, haben in den letzten 30 Tagen nur 65 % der Spieler Halo Infinite positiv bewertet. 

Was ist passiert?

Interesse an Halo Infinite sinkt auf Steam, Xbox und Twitch

Dass die Stimmung bei Halo Infinite langsam kippt, ist nicht nur in den Steam-Reviews zu erkennen. Auch das Interesse der Spieler an Halo Infinite im Allgemeinen sinkt ab.

Wie beliebt ist das Spiel aktuell? Das abfallende Interesse an Halo Infinite ist Anfang Februar 2022 deutlich an den Zahlen abzulesen: 

  • Auf Steam pendelt sich die Spielerschaft für Halo Infinite täglich bei etwa 10.000 bis 20.000 Spielern ein – ein Bruchteil von den Zahlen zum Start.
  • Auch auf der Xbox ist der Shooter nicht mehr in der Top 5 der meistgespielten Spiele. Aktuell ist es auf Platz 6 – direkt hinter Roblox. Das ist bemerkenswert, weil die Halo-Games seit 20 Jahren die Prestige-Spiele für die Xbox sind. 
  • Auf Twitch aber hat es Halo Infinite am schwersten: Das Spiel schafft es häufig nicht einmal in die Top-50 der beliebtesten Spiele auf der Streaming-Plattform (via Forbes)

Dieser Trend scheint eine Konsequenz zu sein aus einer langanhaltenden, negativen Stimmung in den Fan-Communitys des Shooters. Die Laune war sogar so negativ, dass auf reddit zu drastischen Mitteln gegriffen wurde.

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Doch warum ist das Spiel, trotz anfänglicher Begeisterung, so viel und so stark in der Kritik?

Technische Probleme und wenige Inhalte sind die größten Baustellen 

Was steckt hinter dem Absturz? Auch wenn Halo Infinite deutlich weniger öffentlich mit Problemen zu kämpfen hat als Battlefield 2042 oder Call of Duty, nerven einige Dinge die Spieler seit Launch. Ein paar Punkte davon wiegen besonders schwer:

  • Wenige Inhalte: Das Spiel hat für Halo-Verhältnisse sehr wenige Maps und Spielmodi – der Map-Editor “Forge” soll im Mai erscheinen und Abhilfe schaffen. Dazu hat das Spiel weiterhin nicht den für viele Spieler essenziellen Koop-Modus
  • Performance-Probleme auf PC: Mit beliebten Grafikkarten wie der AMD RX 580 schafft das Spiel nur etwa 30 – 40 FPS. Selbst auf absoluten High-End-Rechnern sind konstant hohe FPS für Top-Monitore kaum zu knacken.
  • Lästige Bugs: Einer der beliebtesten Spielmodi, Big Team Battle (BTB) war monatelang kaum spielbar. Schuld war kaputtes Matchmaking. Erst am 4. Februar wurde das Problem nach mehreren Versuchen gelöst (via Twitter)
  • Netzwerk-Probleme: Spieler berichten immer wieder von Matches mit hohem Ping und Latenz-Problemen. Gerade die so wichtigen Nahkampf-Angriffe verpuffen so häufig konsequenzlos, was zu frustrierenden Toden führt.
  • Schlechte Belohnungen: Eines der meistdiskutierten Themen unter Fans sind die schlechten Belohnungen. Das Challenge-System vom Battle Pass nervt, die Skins im Shop sind zu teuer. Viele Versuche wurden unternommen, das Problem zu verbessern – zufrieden sind die Fans aber immer noch nicht.
  • Cheating-Probleme: Das Spiel leidet unter Cheatern – selbst in der Profi-Szene. Insbesondere das Crossplay, das man nicht abstellen kann, frustriert die Spieler.
  • Schwerer Einstieg: Halo als Arena-Shooter spielt sich dank hoher TTK und ungewöhnlicher Schild-Mechanik deutlich anders, als die meisten beliebten Shooter. Das macht den Einstieg für Neueinsteiger schwer.
  • Controller dominiert: Dank sehr starkem Aim-Assist und der Schild-Mechanik dominieren Controller-Spieler in Halo Infinite. Wie gigantisch der Unterschied ist, hat bereits ein Fan statistisch gezeigt.

Gerade die technischen Probleme und wenigen Inhalte sind dabei die größten Themen in den Fan-Foren.

User tunaburn auf reddit sagt etwa: “Der Multiplayer hat Spaß gemacht, aber er fühlt sich sehr limitiert an, als ob etwas fehlt. Ich war gelangweilt, nachdem ich den Battle Pass beendet habe. Big Team Battle war so lang kaputt, dass ich vergessen hab, dass es existiert.”

Major_Warren_Dingus fasst es so zusammen: “Infinite ist in einer Beta gestartet und hatte Glück, neben Battlefield 2042 gestartet zu sein, was in der Alpha releast wurde.” (via reddit)

Halo Infinite war auch dank Free-to-Play und Game Pass erfolgreich

Warum war der Start so erfolgreich? Ein wichtiger Grund für die große Beliebtheit von Halo Infinite zum Start waren die positiven Reviews und der große Hype im Vorfeld. Dazu enttäuschte die große Shooter-Konkurrenz in Form von Battlefield 2042 und Call of Duty: Vanguard sehr.

Aber auch die kleinen Einstiegs-Hürden spielten eine große Rolle:

  • Halo Infinite ist das erste Spiel in der beliebten Shooter-Reihe, das gleichzeitig auf mehreren Plattformen startete. Es unterstützt 2 Generationen von Xbox-Konsolen (Xbox One und Series X|S), ist dazu auch auf dem PC verfügbar. 
  • Dazu ist der Multiplayer komplett Free-to-Play und auch über Steam zu spielen, die Kampagne dank Xbox Game Pass so zugänglich wie noch nie.

Diese Zugänglichkeit zusammen mit der positiven Stimmung machten Halo Infinite zum erfolgreichsten Ableger der legendären Shooter-Reihe. Aber nur kurzfristig.

Dass Halo Infinite die vielen neuen Spieler nicht langfristig bei der Stange halten konnte, liegt auch an Fehlern mit dem Belohnungssystem. Entwickler 343 Industries kennt die Probleme von Halo Infinite und will sie beheben. Wie viele Leute das Spiel noch zocken, wenn die Lösungen da sind, ist aktuell die große Frage.

Wie findet ihr Halo Infinite? Macht euch das Spiel (immer noch) Spaß? Oder hat es euch enttäuscht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Trotz zahlreicher Waffen fehlen in Halo Infinite einige ikonische Knarren aus den alten Spielen. Welche davon unbedingt noch kommen sollten, sagen wir euch hier:

7 Kult-Waffen aus Halo, die Halo Infinite unbedingt noch bringen muss

YouTuber sperrt 10 Bosse aus Fortnite in einem Raum – Welcher ist der Stärkste?

In Fortnite vertreiben sich oft Spieler die Zeit mit lustigen Spielen aus dem Kreativmodus. Ein YouTuber hat nun seine Zeit dazu genutzt, ein irrsinniges Experiment durchzuführen. Er und seine Kollegen haben eine Mischung aus 10 NPCs und Bossen in einem Raum versammelt, um zu gucken, wer der Stärkere ist.

Was ist passiert? In Fortnite hat der Youtuber “By Post” alle verfügbaren NPCs und Bosse zusammengesucht und sie in eine selbstgefertigte Arena hineingeschmissen. Sein Ziel war es zu sehen, welcher von diesen Bossen oder NPCs es lebend rausschafft.

Dabei hat er mit seinen Kollegen versucht jeden NPC in die Arena zu kutschieren, jedoch waren nicht alle Bosse anwesend, da er dieses Experiment im Kampflabor arrangiert hat.

23 Bosse und NPCs und nur ein Gewinner

Auf der neuen Map gelandet haben “By Post” und seine Freunde begonnen, das ganze Meer um die Foundationstatue mit Böden zu bedenken. Als Arena wurde in der Nähe der tiefe Bunker verwendet. Dieser besteht aus unzerstörbaren Material, was sich hervorragend für Kämpfe eignet. Dabei können die NPCs auch nicht ausbüxen.

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Als das Meer bedeckt und der Bunker ausgehöhlt wurde, teilten sich alle 12 Spieler auf, um die verschiedensten NPCs zur Arena zu transportieren. Das mit Boden überdeckte Meer sollte den Transportweg erleichtern, da einige Spieler gewisse Bosse auf Pickups aufluden und sie dann zur Arena fuhren.

Da Epic das Zeitlimit im Kampflabor von vier auf zwei Stunden reduziert hatte, musste alles recht zügig gehen. Da beispielsweise das Fundament, auch einer der “Battle Pass”-Skins, sich nicht rekrutieren lassen kann, musste ihn “By Post” mit einer Angelrute quer durch die Map „fischen“.

Gab es Schwierigkeiten? Einige Bosse wie „Gunnar“ sind gegenüber allem feindlich gesinnt und greifen sofort bei Sichtkontakt an. Ihn zur Arena zu bringen, war die schwerste Herausforderung, da er sich oft da hinbewegte, wo es ihm gerade passte. Ganze 40 Minuten haben sie gebraucht, ihn in der Arena abzuliefern.

Wer hat gewonnen? Der aggressive Gunnar hat durch einen Granatenwurf den Kampf entfacht. Dabei wurde Gunnar zuerst ins Kreuzfeuer genommen und von fast jedem Spieler niedergemetzelt. Danach stürzten sich fast alle auf das Fundament, während der Wissenschaftler ausbüxte.

Schlussendlich blieben nur noch der Wissenschaftler und der Nudelverkäufer übrig. Dabei gewann der Wissenschaftler den Kampf und sorgte mit gezielten Pistolenschüssen für ein schnelles und schmerzloses Ende.

Nach diesem Experiment ist also der Wissenschaftler als stärkster NPC in Fortnite hervorgegangen und macht seinen Titel alle Ehre. Durch seine wissenschaftlichen Tricks konnte er entkommen und so genug Energie für den Endkampf sichern.

Solche Tests sind allemal cool anzusehen und zeigen, dass man aus Langeweile viel in Fortnite anstellen kann. Habt ihr solche Tests durchgeführt, nur um euch die Zeit totzuschlagen? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie ihr das Experiment fandet.

Angeblich soll Stadia verkleinert werden – Jetzt fürchten Gamer um ihre Spiele

Aktuell gibt es Gerüchte, dass sich bei Googles Service Stadia einiges ändern soll. Die Community rund um Stadia befürchtet, dass sie am Ende das Nachsehen haben müssen. MeinMMO erklärt, worum es geht.

Was ist Stadia? Stadia ist ein Cloud-Dienst von Google, wo ihr eure Spiele in der Cloud zocken könnt. Ihr installiert nichts mehr auf eurer Festplatte, sondern zockt die Spiele über die Stadia-Server. Im Gegensatz zu etwa GeForce Now könnt ihr jedoch keine Steam-Spiele streamen, sondern müsst die Spiele bei Stadia kaufen.

Nun gibt es jedoch Gerüchte, dass Google seinen Cloud-Service umkrempeln möchte. Schon lange gibt es Diskussionen darüber, dass Google Stadia kaum oder nur wenig entwickelt. Doch die neusten Gerüchte beunruhigen auch die Spieler, die dem Dienst noch treu sind.

Die Umstellung von Gaming auf Technologie bei Stadia ist nicht überraschend

Bereits vor ziemlich genau einem Jahr, am 1. Februar 2022, erklärte Phil Harrison, Vize-Präsident und General Manager bei Google, dass man die „Stadia Games and Entertainment“-Abteilung schließen werde. Stattdessen wolle man Stadia als Technologie-Plattform weiter ausbauen.

Bereits hier dürfte vielen Gamern klar gewesen sein, dass Gaming bei Stadia schon lange nicht mehr im Vordergrund steht. Dass Google seinen Cloud-Dienst umbauen will, wirkt insgesamt wenig überraschend. So soll laut einem Insider Google mehrere Millionen Euro in Stadia investiert haben.

Was soll jetzt genau passieren? Die aktuellen Gerüchte erzählen, dass Google seine Technologie hinter Cloud-Gaming dazu nutzen möchte, um etwa Entwickler zu unterstützen. Diese Entwickler können dann etwa Spiele oder Demos in der Cloud ausprobieren.

So berichtet das Online-Magazin Business Insider, dass intern schon lange über eine Umstellung diskutiert wird. Gaming sei nur noch ein sehr kleiner Anteil:

Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sagten, die Priorität liege nun auf dem Proof-of-Concept für Google Stream und der Sicherung von White-Label-Geschäften. Ein Mitarbeiter schätzt, dass etwa 20 % der Aufmerksamkeit auf die Verbraucherplattform gerichtet sind.

„Es gibt intern viele Leute, die die Plattform gerne am Laufen halten würden, also arbeiten sie wirklich hart daran, dass sie nicht stirbt“, sagten sie. „Aber sie sind nicht diejenigen, die die Schecks ausstellen.“

(via business-insider.com, Artikel hinter Paywall)

Was sagen die Gamer? Die Meinungen in der Community gehen stark auseinander. Viele sind enttäuscht von Googles Einstellungen und erklären, dass sie nicht bereit seien, in ein Produkt zu investieren, wenn man nur 20 % Aufmerksamkeit bekomme (via reddit.com).

Vor allem über die Aussage mit den 20 % empören sich viele User. Viele fühlen sich als zahlende Gamer nicht genug gewürdigt und von der Aussage herabgestuft, nur weil man nicht genug zahle.

Andere erklären, dass sie keine Spiele kaufen oder das Abo zahlen werden, „weil sie Angst haben, weiterhin Zeit und Geld in etwas zu investieren, von dem sie wissen, dass das jederzeit enden kann.“ (via reddit.com)

Einige befürchten sogar, dass die Zeit von Stadia für Gamer bald ganz zu Ende sei. Doch man hoffe immer noch, dass Google in Zukunft auch ein paar positive Nachrichten für den wackelnden Cloud-Dienst habe.

Stadia startete mit einigen Problemen, die bis heute andauern

Bereits zum Release hatte Stadia mit einigen Problemen zu kämpfen. Dazu gehörte etwa die stark eingeschränkte Auswahl von Spielen. Denn zum Release bot Stadia kaum Spiele an und wer auf Stadia spielen wollte, musste sich viele Vollpreis-Titel noch einmal auf Stadia kaufen.

Google bot rund um den Kosmos „Stadia“ nicht nur Software, sondern auch Hardware wie Controller an. Doch insgesamt blieb der Erfolg sehr überschaubar. Bereits zum Release gingen die Meinungen zum neuen Cloud-Dienst stark auseinander. Das lag aber vermutlich auch daran, weil viele sich in Stadia ein „Netflix für Gamer“ erhofften, was es aber am Ende nicht war:

Erfolg oder Fail? Das sind die Kritiken und Hoffnungen zu Google Stadia

Twitch-Streamer shroud erklärt, warum er FPS-Spiele wie Destiny 2 nicht streamt

Destiny 2 wird durch das Interesse an der neuesten Erweiterung Witch Queen für viele Spieler immer ansprechender. Auch auf Twitch. So musste sich nun der sehr bekannte Twitch-Streamer und ehemaliger CS:GO-Profi Michael ‘shroud’ Grzesiek auf Frage der Fans erklären, warum er das FPS-Spiel nie streamt.

Der Twitch-Streamer shroud hat sich bereits in fast jedem FPS versucht. Seine Gaming-Karriere begann als Counter-Strike-Profi, bevor er Vollzeit zum Streaming wechselte. Danach stellte er seine starken FPS-Fähigkeiten in anderen MMO-Spielen, wie Escape from Tarkov, Apex Legends oder Valorant unter Beweis.

Es gibt jedoch ein Spiel, das er zu meiden scheint: Destiny 2. Gerade dieses Game ist aber eigentlich so nah an einem MMO dran, wie es ein Franchise nur sein kann. Seine Fans, die am 05. Februar in seinem Livestream dabei waren, wollten also von ihm wissen, warum das so ist.

Shroud erklärt, warum er kein Destiny 2 streamt:

Wegen ihrer [Bungies] Einschränkung, wie man Destiny 2 im Stream erfassen kann, habe ich es nicht gespielt. Ich wollte es, es sah nach einer Menge Spaß aus, meine Freunde spielten es und ich wollte mit ihnen grinden. Aber sobald ich herausfand, dass ich das Spiel nicht im Stream aufnehmen konnte, habe ich Alt-F4 gedrückt und es sofort deinstalliert.

Da er das Spiel nicht über OBS streamen konnte und auch der Stream „verzögert“ gewesen wäre ist das sowohl für ihn, als auch für seine Zuschauer uninteressant.

shroud erklärt, warum er kein Destiny 2 spielt

Darum verbietet Destiny 2 teilweise Streaming-Apps: Shroud nutzt die Streaming-App OBS für seine Twitch-Videos und das ist bei Destiny 2 eben nicht erlaubt. Bungie stellt damit sicher, dass Drittanbieter-Apps keinen Code in den Game-Client eingeben können.

Würde er den Game-Capture-Modus von Apps wie OBS nutzen, könnte das in Destiny 2 sogar zu einem Bann führen.

Das könnte jedoch nicht der einzige Grund sein: Bereits 2019, zur Veröffentlichung der Erweiterung Destiny 2: Shadowkeep, hatte sich shroud zu dem FPS-Shooter geäußert, warum er es nicht spielt.

Damals nahm er in einem kurzen Clip Destiny 2 als Beispiel für Spiele, die eine routinemäßige Formel im Gameplay beinhalten. Man führt eine bestimmte Aufgabe aus und dann steht und schießt man auf ein Ziel.

Damit hat er nicht Unrecht. In Destiny 2 enden die meisten Herausforderungen wie, Dämmerungen, Dungeons oder Raids damit, dass man gemeinsam bestimmte, knifflige und einzigartige Mechaniken erledigen muss. Erst wenn das geschafft ist, kann Damage auf die Schwachstelle des jeweiligen Endboss gemacht werden.

Taniks Raid Boss Krypta Destiny 2 Titel
Taniks, der Raid-Endboss aus der Tiefsteinkrypta erfordert Mechanik und Gunplay

Destiny 2 erfordert eben nicht nur gute Waffenfähigkeiten: Die herausfordernsten Gegner in Destiny 2 brauchen mehr als nur grundlegende, wenn auch perfektionierte Waffenfertigkeiten. shroud kann also vermutlich in Destiny 2 nicht innerhalb weniger Sekunden seinem Publikum wie gewohnt seine herausragenden Präzisionsfähigkeiten präsentieren.

Auch im Schmelztiegel von Destiny 2 sind derzeit noch die Fähigkeiten eines Hüters ein großer Bestandteil des Gameplays. Selbst wenn Bungie das wieder mehr in Richtung Gunplay verschieben will, ist das möglicherweise aber ebenfalls ein Grund, warum shroud eher menschliche Ziele bevorzugt. Die Fans müssen also weiterhin auf ein Debüt von shroud in Destiny 2 verzichten.

Wer ist eigentlich euer Lieblings-Streamer für Destiny 2? Habt ihr shroud bisher vermisst oder hört ihr heute zum ersten Mal von ihm? Was sagt ihr dazu, dass Bungie nicht alle Game-Overlays und Streaming-App-Features zulässt? Findet ihr, das muss sich ändern? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Gamerant

DOTA 2: Profi (19) wird vorgeworfen, seine schwangere Freundin nach WM-Sieg verlassen zu haben

Magomed „Collapse“ Khalilov ist einer der besten Spieler von Steam-Dauerbrenner DOTA 2. Mit dem „Team Spirit“ gewann der 19-jährige Russe das „The International 2021“, die riesige Weltmeisterschaft mit einem Preis-Pool von über 40 Millionen $. Aber jetzt kamen Vorwürfe auf, der 19-jährige habe seine schwangere Freundin betrogen und verlassen.

Wie groß war der WM-Sieg?

  • Das „The International“ ist das lukrativste E-Sport-Event überhaupt. Das „The International 2021“ fand im Oktober letzten Jahres in Bukarest statt. 18 der besten DOTA-Teams der Welt traten vom 7. bis zum 17. Oktober 2021 gegeneinander an.
  • Insgesamt wurde um ein Preisgeld von über 40 Millionen US-Dollar gespielt. Das hohe Preisgeld kommt zusammen, weil 25% der Verkäufe des Battle Passes von DOTA 2 in den Preis-Pool wandern. Und DOTA 2 ist ein riesiges Spiel auf Steam.
  • Das russische „Team Spirit“, das die WM 2021 gewann, sackte ein Preisgeld von über 18 Millionen US-Dollar ein. Sogar Putin gratulierte zum Sieg. Collapse, der im Team an Position 3 spielt, hatte also einen großen Zahltag. Position 3 ist der sogenannte „Offlaner“, der dem Gegner-Team die Tour vermasseln soll.
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Ex-Freundin sagt, Profi habe sich nach WM-Sieg drastisch verändert

Was wirft ihm seine Freundin vor? Vor wenigen Tagen erschien ein Instagram-Post der ehemaligen Freundin von Collapse auf Russisch.

Sie schreibt: In ihrer Beziehung sei alles okay gewesen, bis Collapse das International gewonnen habe. Das habe ihren Freund „drastisch verändert“ – man hätte angefangen, häufiger zu streiten, er sei aggressiver geworden, habe auch angefangen, sie „rau zu schubsen.“

Dennoch habe sie sich für ihn gefreut, weil es schon immer sein Traum war, das International zu gewinnen. Doch nun zeigte sich, dass er im Spiel ganz anders als im Leben sei.

Sie habe sich dazu entschieden, eine Weile nach Kasachstan zurückzugehen. Collapse habe sie innerhalb von einer Woche betrogen und verlassen, obwohl er wusste, dass sie schwanger war.

Sie schreibt, sie hätte nie gedacht, was er wirklich für ein Mann sei. Sie wolle jetzt aber auch keine Negativität erzeugen und kein Mitleid erregen.

Das waren die Reaktionen: Die Geschichte wurde über Twitter auch im englischsprachigen Netz verbreitet:

  • Viele Kommentare gehen in Richtung „Geld verdirbt den Charakter“.
  • Es heißt, Geld würde aus „Menschen Dämonen“ machen
  • Andere sagen: Es gäbe auch Spieler wie Topson, die zweimal das International gewonnen hätten, und das Geld nutzten, um eine wunderbare Familie aufzubauen

Spieler sagt: Situation war ganz anders, will sich aber um das Kind kümmern

So reagiert Collapse: Der Spieler sagt, die Situation sei ganz anders (via twitter). Tatsächlich hätte es in der Beziehung schon seit langem gekriselt, er habe schon vor Monaten versucht, mit ihr Schluss zu machen, sogar bevor er gewusst habe, dass sie sein Kind trägt. In der Zeit hätte man sich tatsächlich auch oft gestritten, er sei aber nie handgreiflich geworden.

Laut Collapse hätte man sich gemeinsam geeinigt, dass man zu jung sei, um Eltern zu werden und wollte daher die Geburt abbrechen. Doch seine Freundin habe die Schwangerschaft im Geheimen fortgesetzt. Darauf habe Collapse wütend reagiert – diese Chatnachrichten habe seine Ex-Freundin dann gepostet. Schon in der Vergangenheit habe Collapse seine Freundin vor Schaden bewahren müssen, weil sie drauf und dran war, sich etwas anzutun.

Letztlich sagt Collapse aber, er habe zugestimmt, sich um das Kind zu kümmern.

Die Geschichte von Collapse erinnert an Sinatraa, einem der besten Overwatch-Spieler aller Zeiten. Auch der sah sich nach einem großen Erfolg mit Vorwürfen seiner Ex-Freundin konfrontiert:

Blizzard distanziert sich vom ehemals besten Overwatch-Spieler der Welt

New World bringt erste Server-Zusammenlegung 2022 – Kündigt direkt weitere an

Schon 2021 hat New World etliche Server zusammengelegt und damit geht es jetzt im neuen Jahr weiter. Vorerst betrifft das nur einen europäischen Server, doch weitere Merges sind bereits geplant.

Welche Server werden zusammengelegt? Am 8. Februar wird der Server Ramaja in den Server Avalon integriert. Diese Zusammenlegung findet um 17:00 Uhr deutscher Zeit statt.

Zuvor wird es eine Downtime für eine Stunde geben, die um 2:55 Uhr am Morgen beginnt. Nach dieser Downtime werden Spieler auf Ramaja und Avalon nicht mehr in der Lage sein, einen Weltentransfer vorzunehmen oder Kriege zu erklären.

Um 17:00 Uhr selbst findet dann die Zusammenlegung statt, die mit einer Downtime von etwa 2 Stunden für beide Server verbunden ist.

Wie geht es weiter? Community Manager Luxendra teilte im Forum von New World mit, dass diese Zusammenlegung erst “der Beginn” sein soll. Weitere Merges kommen “bald”.

Die Population der Server ist ein großes Problem bei New World. Das MMO von Amazon startete anfangs mit viel zu wenigen Servern und öffnete dann über hundert neue im Laufe von 48 Stunden. Doch die Spielerzahlen gingen runter und viele Server verwaisen nun.

Großer Merge fand im Dezember statt, doch noch immer gibt es Probleme

Was hat New World bisher unternommen? Zum Release spielten in der Spitze 913.634 Spieler gleichzeitig. In den letzten 24 Stunden lag der Peak bei 64.503 Spielern (via SteamDB). Dieser Spielerschwund hat dazu geführt, dass einige Server kaum noch aktive Nutzer hatten.

Bereits im Dezember fand eine große Zusammenlegung statt, bei der allein in Europa über 100 Server überarbeitet wurden. Das führte auf etlichen Welten dazu, dass sich die Spielerzahlen stabilisiert haben. Aber noch immer gibt es einzelne Server, auf denen selbst zu Hochzeiten weniger als 500 Spieler aktiv sind.

New World Spielerzahl Februar 2022
So haben sich die Spielerzahlen von New World seit Release entwickelt.

Wie genau läuft so eine Server-Zusammenlegung ab? Die kleineren Server werden in einen größeren Server X integriert. Sämtlicher Fortschritt wie Level, Gold, Items, Fraktionen oder die Kompanien bleiben dabei bestehen.

Allerdings bleibt die Welt in der Version vorhanden, die es gerade auf dem großen Server X gibt. Das gilt etwa für den Stand von Events, Ausbauten der Siedlungen und Besitz der verschiedenen Territorien.

Die Spieler und Kompanien, die von anderen Servern kommen, müssen sich also erstmal die Territorien erobern.

Was sagt ihr zu den Server-Zusammenlegungen? Wie sieht es derzeit auf euren Servern aus? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Im Februar dreht sich in New World alles um das Thema Bugfixes. Und die geplanten Änderungen sehen richtig gut aus:

New World: Patch im Februar wird viele kritische Probleme lösen – Kommt bei Spielern richtig gut an

Pokémon GO: Registeel Konter – Die 20 besten Angreifer im Raid-Guide

Die besten Konter gegen Registeel in Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die besten Angreifer und Movesets. Damit könnt ihr Registeel in Raids besiegen.

Was ist Registeel für ein Pokémon? Registeel stammt aus der dritten Spielgeneration von Pokémon und gehört zum Typ Stahl. Zusammen mit Regice und Regirock gehört es zu den Legendären Giganten. Regelmäßig trefft ihr es in den Raids der Stufe 5.

Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Registeel und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).

Registeel im Raid besiegen mit diesen Kontern

  1. Mega-Glurak Y mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  2. Crypto Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
  3. Crypto Entei mit Feuerzahn und Hitzekoller
  4. Crypto Machomei mit Konter und Wuchtschlag
  5. Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller
  6. Mega-Glurak X mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  7. Crypto Glurak mit Feuerwirbel und Lohekanonade
  8. Skelebra mit Feuerwirbel und Hitzekoller
  9. Crypto Hariyama mit Konter und Wuchtschlag
  10. Mega-Hundemon mit Feuerzahn und Flammenwurf
  11. Lucario mit Konter und Aurasphäre
  12. Crypto Tornupto mit Einäschern und Lohekanonade
  13. Crypto Arkani mit Feuerzahn und Flammenwurf
  14. Crypto Ho-Oh mit Einäschern und Feuersturm
  15. Crypto Magbrant mit Feuerwirbel und Feuerschlag
  16. Crypto Brutalanda mit Feuerzahn und Feuersturm
  17. Flampivian mit Feuerzahn und Hitzekoller
  18. Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
  19. Crypto Hundemon mit Feuerzahn und Flammenwurf
  20. Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag

Schwächen von Registeel: Das Pokémon gehört zu dem Typ Stahl und hat Schwächen gegen Kampf, Boden und Feuer. Setzt in Raids also vor allem auf Angriffe und Pokémon dieser Typen, um Registeel zu besiegen.

Gibt es Shiny Registeel? Ihr könnt Registeel in Pokémon GO finden und fangen. Mit etwas Glück findet ihr das Shiny direkt nach einem Raid.

Pokémon-GO-Registeel-Shiny
Registeel in der normalen und in der Shiny-Form – das schillernde Pokémon seht ihr rechts

Wie viele Trainer benötigt man? Wenn ihr die Top-Konter-Pokémon besitzt und schon ein recht hohes Level (40+) in Pokémon GO erreicht habt, könnt ihr Registeel zu dritt bekämpfen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, solltet ihr auf mehr Trainer setzen.

Großer Twitch-Streamer entbannt 25.000 Leute – Es läuft so, wie ihr es euch vorstellt

Der Twitch-Streamer Matthew „Mizkif“ Rinaudo wollte gebannten Zuschauern in seinem Chat eine zweite Chance geben und entbannte ganze 25.000 Menschen. Wie das ausging, berichten wir von MeinMMO.

Das ist Mizkif:

  • Er gehört zu den größten Streamern auf Twitch und verbucht knapp 27.000 Abonnenten und 1,8 Millionen Follower.
  • Durchschnittlich schauen ihm 27.000 Menschen in seinen Streams zu.
  • Mizkif gehörte zum engeren Zirkel vom ehemaligen Twitch-Streamer Ice Poseidon und war sein Kameramann. Er zählt heute zu Ice Poseidons „Erben“ auf der Livestream-Plattform.
  • Wenn Mizkif zockt und nicht im „Just Chatting“-Bereich abhängt, greift er zu Spielen wie League of Legends, Super Mario 64 oder Mario Kart 8 Deluxe.
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Zwischen Hate, Spam und Liebe – Zuschauer eskalieren

Was passierte vor der Entbannung? Schon seinen Livestream-Titel schmückte Mizkif sehr liebevoll mit den Worten: „Ich entbanne 25.000 Menschen, bevor ich starte… Das könnte hässlich werden… schaut zu.“

Bevor er den Vorgang startete, betonte er nochmal, wie verrückt seine Aktion sei. Zudem stellte Rinaudo zehn neue Moderatoren für den Chat ein, die die Leute erneut bannen sollen, die sich wieder nicht benehmen können. Allerdings war Mizkif der Meinung, dass jeder eine zweite Chance verdiene – manche Banns waren ungerecht und Jahre her.

So lief die Entbannung: Als Mizkif unter epischer Musik den Bot starten ließ, um die Menschen zu entbannen war ihm klar: „Der Chat wird die Hölle sein. Pures Chaos.“

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Er sollte Recht behalten, denn einige Zuschauer gingen direkt dazu über, den Streamer zu beleidigen und sinnlose Nachrichten in den Chat zu spammen. Diese wurden größtenteils direkt wieder gebannt.

Jedoch zeigte sich, dass manche wirklich eine zweite Chance verdienten: Ein paar Nachrichten im Chat berichteten darüber, wie sie vor Jahren etwas Dummes schrieben und bis heute bereuten. Sie waren dankbar dafür wieder am Chat teilnehmen zu dürfen.

Der Chat und die entbannten Leute feierten die Aktion mit vielen Donations, verschenkten Abos und Follows. Ein Zuschauer spendete ihm sogar 100 $ als Dank.

Scherzhaft meinte Mizkif, dass alle, die entbannt wurden, ihm ein Abonnement mit Amazon Prime dalassen sollen. Tatsächlich taten dies einige Zuschauer.

Die Aktion scheint für den überwiegenden Teil jedoch positiv ausgefallen zu sein. Gerade seine treuen Zuschauer freuten sich darüber, endlich wieder ein vollwertiger Bestandteil der Community sein zu können. Die Trolle und Beleidigungen wurden den gesamten Stream über wieder gebannt.

Die aktuell 5 größten Streamerinnen in Deutschland: Wer sie sind und was sie machen

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WoW-Spieler wollen eine uralte Regel beseitigen: die „25-Quest-Grenze“

Langjährige Spieler haben viele Wünsche geäußert, wie World of Warcraft besser sein könnte. Ein Ziel scheint klar zu sein: Die Obergrenze im Questlog soll endlich fallen.

Erst vor einigen Tagen hatten wir darüber berichtet, dass der große Wandel in World of Warcraft langsam aber sicher begonnen hat. Blizzard ist dazu bereit, die bisher unumstößlichen Säulen des Spiels und antiquierte Spielsysteme zu hinterfragen und zu ändern. Das lässt die Spielerinnen und Spieler im Subreddit des MMORPGs träumen und hoffen, dass ein anderes Relikt aus der Vergangenheit endlich eingemottet wird:

Die Beschränkung im Questlog.

Limit für gleichzeitige Quest ist seit 15 Jahren gleich

Worum geht es? World of Warcraft hat seit jeher ein Maximum an Quests, die gleichzeitig pro Charakter angenommen werden können. In den Zeiten von Vanilla lag dieses Maximum bei 20, während „The Burning Crusade“ (2007) wurde dieses Limit dann auf 25 erhöht – und seitdem nicht mehr angerührt.

Was ist das Problem? Auch wenn 25 Quests in aller Regel deutlich mehr ist, als Spieler in einem einzigen aktuellen Gebiet zeitgleich annehmen können, wird diese Obergrenze bei immer mehr Charakteren ausgereizt. Vor allem Charaktere, die sich auch in alten Inhalten tummeln, kommen oft an ihre Grenzen.

Wer nämlich gleichzeitig aktuelle Shadowlands-Quests verfolgt und dann, etwa zum Sammeln von Transmog oder Achievements, in alte Gebiete zurückkehrt, wird oft mal mit der Questlog-Grenze konfrontiert.

Besonders problematisch ist das bei Quests, die zwangsweise über mehrere Wochen abgeschlossen werden müssen. Viele Raids haben Missionen, in denen man über 4 Wochen Items sammeln muss, um später gewisse Bosse überspringen zu können. Hier fühlen sich Spieler quasi dazu genötigt, die Quest über Wochen oder Monate zu behalten – denn ein nachträgliches Abbrechen der Quest würde den Fortschritt komplett zurücksetzen.

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Was sagt Blizzard dazu? In der Vergangenheit hatte sich Blizzard zu der Problematik immer mal wieder geäußert. Auf Nachfragen hin – etwa auf den BlizzCons – gab man die Antwort, dass das Questlog den Zweck erfüllt, den Spieler auf einige Aufgaben zu fokussieren. Wenn das Questlog voll sei, muss man sich von einigen Quests trennen. Es sei schlicht eine Begrenzung, um den Spieler nicht mit zu vielen Aufgaben gleichzeitig zu überladen. Seither gab es dazu kein neues Statement.

Mit mehr und mehr Erweiterungen und immer mehr Aufgaben, die Tage oder Wochen andauern können, wurde das aber zunehmend zu einem Problem.

So reagieren die Spieler: Im Subreddit von WoW kocht gerade ein Thread hoch, der bereits nach wenigen Stunden mehr als 3.200 Upvotes gesammelt hat und die Aufhebung der Quest-Begrenzung fordert. Mit stolzen 96 % Zustimmung scheint das ein Thema zu sein, hinter dem der sich im Subreddit befindliche Teil der Community fast geschlossen steht.

Captain_Saftey schreibt dazu:

Es ist ziemlich verrückt, dass sie das Cap in Burning Crusade von 20 auf 25 erhöht und es danach einfach nie wieder angefasst haben.

Donteatthedonuts erklärt seine Probleme mit der Begrenzung:

Ich erreiche die Grenze viel zu oft, besonders in alten Inhalten, die ich abschließen möchte. Das sorgt dafür, dass ich oft Dinge verpasse und dann umherirre, um die eine Quest zu finden, die ich nicht mehr annehmen konnte …

Ich finde, das Problem ist vor allem durch die Quests ausgelöst, die für viele Wochen im Questlog sind, während man an deren Abschluss arbeitet. Ich weiß nicht, ob das Limit komplett verschwinden sollte, aber ich würde gerne zumindest eine Erhöhung sehen.

Die einheitliche Meinung scheint hier zu sein: Das Spiel, mit seinen abertausenden Quests, von denen viele auch noch wiederholbar sind, ist schlicht zu groß geworden, um ein Quest-Cap von 25 noch zu rechtfertigen.

Was haltet ihr davon? Seht ihr die Sache ganz ähnlich?

LoL: Ein außergewöhnlicher Coach mischt mit irren Plänen die League of Legends auf

In den USA passieren gerade seltsame Dinge in der League of Legends. Das Team Cloud9 hat sich von seinem europäischen Star Perkz getrennt und setzt jetzt „voll auf Korea“. Der neue Coach LS überzeugt mit innovativen Konzepten und irren Plänen. Die ersten 2 Spiele der Liga LCS 2022 hat Cloud9 jetzt mit spannenden Champions in der Mid-Lane gewonnen.

Das ist die Situation bei Cloud9:

  • 2021 hatte Cloud9 den Plan „Wir holen die besten Spieler aus Europa und dann wird das schon“ – Cloud9 mit Perkz und ADC Sven hielt aber nur ein Jahr, dann war der Kroate nach einer durchwachsenen Saison weg. Sven hatte sich mit dem Team verkracht und war Teile der Saison ins Nachwuchs-Team verbannt worden.
  • Für 2022 hatte Cloud9 völlig andere Pläne: Man holte den kontroversen US-Analysten Nick „LS“ de Cesare aus Korea, verpflichtete noch dessen Kumpel, Malice, einen 24-jährigen Jungler, und einige junge Talente aus Korea. Für Sven war kein Platz mehr im Kader. Den legendären Perkz in der Mid-Lane ersetzte man durch den eigenen Top-Laner Fudge.
  • Bei diesen seltsamen Aktionen rieb sich so mancher den Kopf, was bei Cloud9 da los ist. Doch nach den ersten Spielen steht Cloud9 fantastisch da.
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Cloud9 setzt auf Ivern und Soraka in der Mid-Lane – Gewinnt beide Spiele

So läuft es jetzt für Cloud9: Im ersten Spiel der neuen Saison in der LCS trat Cloud9 mit dem Champ „Ivern“ in der Midlane an, das ist ungewöhnlich. Wenn Ivern überhaupt gespielt wird, dann meist im Jungle. Auf der Top-Lane spielte der Koreaner summit den Helden „Gnar“, auch das ein eher ungewöhnlicher Pick im Westen.

Die eigenwillige Aufstellung von Cloud9 führte zu einem Spiel, bei dem der Gegner, die Golden Guardians, zwar den Beginn des Matches für sich entschied, aber in der Teamfight-Phase chancenlos war. Die Seite Dotesports bescheinigt Cloud9 ein „unglaubliches Verständnis für Macro-Play und mechanischen Skill“.

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Der Teamfight kippte das Spiel gegen die Golden Guariands zu Gunsten von Cloud9.

Im zweiten Match der LCS traf Cloud9 auf „Evil Genaues“. Cloud9 setzte auf den dem Supporter Soraka in der Mid-Lane, auch das ein ungewöhnlicher Pick für die LCS. Fudge spielte 0-3-11 mit der Heldin, die Cloud9 es praktisch erlaubte, mit 2 Supportern anzutreten.

In dem Spiel lief jetzt der neue koreanische ADC, Berserker, Amok. Der holte 8-0-5 auf Aphelios. Berserker ist erst 19 Jahre alt und kommt vom legendären Team T1. In den Kommentaren bei reddit fragt man sich, was T1 seinen Carries nur zu futtern gibt, ob das vielleicht “Faker Flakes” seien.

Auf reddit ist man ohnehin begeistert von dem neuen „koreanischen Cloiud9“: Auch der Südkoreaner Summit auf der Top-Lane sei eine ganze Ecke besser als alles, was sonst in der LCS so spielt.

LoL Soraka Wallpaper
Soraka in der Midlane ist ein ungewöhnlicher Pick.

Ein ungewöhnlicher Coach geht seinen Weg

Was macht LS so ungewöhnlich? Der neue Coach von Cloud9 ist Nick „LS“ De Cesare. Der gilt als ein ungewöhnlicher LoL-Kopf, der eigentlich von strategischen Kartenspielen kommt. Von LS stammt etwa die These, dass Spieler und Coaches in LoL keine Ahnung vom Draft haben. Der sei etwas für Strategie-Experten wie ihn.

LS ist offenbar von Korea und der koreanischen Art, LoL zu spielen begeistert, hat in Korea auch ein Team trainiert, war dort aber erfolglos. Als mal im Gespräch war, LS solle das legendäre Team T1 trainieren, protestierten die südkoreanische Fans öffentlich dagegen.

LS gilt als jemand, der oft das aktuelle Meta hinterfragt, und für andere Ideen steht. So jemanden als Coach zu verpflichten und ihn das Team aufstellen zu lassen, war schon ein Risiko, das sich jetzt aber offenbar auszahlt.

Das steckt dahinter: Vor der Saison wurde etwas gelästert, dass Cloud9 jetzt eigentlich eine Außenstelle der LCK wird – so wie Team Liquid ein Team der europäischen LEC und Team Solo Mid eine „chinesische Enklave“ wird.

Nach den ersten zwei Spielen sieht es aus, als wird Cloud9 eines der spannendsten Teams in League of Legends 2022.

Die Ideen von LS, auf einen „10er Kader zu setzen“, der hohes Niveau im Training bietet und zielgerichtet Taktiken einstudieren kann, scheint sich schon jetzt auszuzahlen. Die beiden hungrigen Talente aus Korea überzeugen schon jetzt in den ersten Spielen.

Die besten Skills in Dying Light 2, die ihr euch so schnell wie möglich holen solltet

Ihr könnt in Dying Light 2 auf vielfältige Weise durch die von Zombies verseuchten Straßen kommen. Doch egal, ob ihr euch über Dächer bewegt oder eine brachiale Methode wählt, solltet ihr eine bestimmte Auswahl an Skills nicht vergessen. Erfahrt hier auf MeinMMO, welche Skills alternativlos in der Zombie-Apokalypse sind.

Worauf kommt es in Dying Light 2 an? Dying Light 2 erlaubt vielfältiges Vorgehen. Ihr könnt euch wie ein Parcours-Künstler über die Dächer und Mauern bewegen oder einfach stur durch die Horden der Untoten und menschlichen Gegner marschieren und alles zu Klump hauen.

Achtet dann nur auf die Haltbarkeit eurer Waffen, die sich nur mit diesem Trick reparieren lassen. Doch ein paar Skills sind so nützlich, dass sie eigentlich immer Sinn ergeben.

Diese Skills solltet ihr unbedingt zuerst aufleveln

Insgesamt gibt es zum Launch von Dying Light 2 zwei Skill-Trees mit je 24 Skills. Unterteilt wird hier in Kampfskills und Fähigkeiten für Parcours, also die Kunst, schnell und akrobatisch durch die Gegend zu hechten.

Ihr bekommt Erfahrungspunkte für die jeweiligen Skills, indem ihr Dinge macht, die zu den Skills gehören. Also durch Kämpfe levelt ihr Kampf-Skills, durch Rumgehüpfe die Parcours-Fähigkeiten.

Damit ihr eure sauer verdienten Skillpunkte nicht unnütz vergeudet, haben wir hier ein paar essenzielle Skills zusammengetragen.

Die wichtigsten Kampf-Skills

Diese sechs Skills solltet ihr euch schnell holen, denn sie erleichtern euch die Kämpfe spürbar. Wählt zuerst den Pflicht-Skill Vault Kick / Sprungtritt. Allein damit könnt ihr schon zwischen Gegner hin und her springen und ihnen fette Tritte verpassen. Danach holt ihr euch die folgenden Skills:

  • Perfect Dodge / Perfektes Ausweichen: Wenn ihr hier das Timing hinbekommt, könnt ihr den Gegner ins Taumeln bringen, was euch wiederum einen Vault Kick ermöglicht.
  • Air Kick / Lufttritt: Ein sehr nützlicher Skill, um von Höhen herab Gegner zu plätten. Da ihr eh oft auf Dächern herumturnt, ist dieser Skill essenziell.
  • Dropkick / Dropkick: Mit diesem Skill könnt ihr einen oder mehrere Gegner mit einem massiven Dropkick von euch wegstoßen. Ideal, um sie von Dächern oder in Stacheln oder andere ungesunde Hindernisse zu donnern.
  • Power Attack / Kraftangriff: Mit diesem Skill könnt ihr aus großen, zweihändigen Waffen das Optimum rausholen und Gegner richtig derb zusammenschlagen und betäuben. Ideal, um weitere Kombos rauszuhauen.
  • Perfect Parry / Perfekte Parade: Dieser Skill funktioniert wie Perfect Dodge, nur mit einem Block. Er schaltet außerdem den nächsten, sehr nützlichen Skill frei.
  • Block Projectiles / Projektile blockieren: Einige der härtesten Kämpfe im Spiel sind gegen Gegner, die sich in sicherer Distanz verschanzen und euch mit Pfeilen und anderen Geschossen beharken. Mit diesem Skill könnt ihr die Projektile aber problemlos abblocken und den Gegnern so ihren Vorteil nehmen.

Die wichtigsten Parcours-Skills

Als ersten Skill holt ihr euch hier den High Jump / Hochsprung. So kommt ihr schonmal höher hinauf, was für Parcours unerlässlich ist. Danach holt ihr euch die folgenden Skills:

  • Firm Grip / Fester Griff: Damit könnt ihr noch ein letztes Mal zugreifen, wenn ihr an Kanten hängt und euch die Puste ausgeht. Außerdem könnt ihr im Fallen noch nach rettenden Haltemöglichkeiten greifen und euch so vor vielen Stürzen in den Tod retten.
  • Active Landing / Aktivlandung: Hiermit könnt ihr mit einem Tastendruck nach einem Fall euch abrollen und so weniger Schaden bekommen.
  • Far Jump / Weiter Sprung: Hier könnt ihr von Hindernissen aus abspringen, was ebenfalls einen großen Vorteil verschafft.
  • Safe Landing / Sichere Landung: Hier wird die Distanz, die ihr unbeschadet fallen könnt, weiter erhöht, was euch viele Fehler im Parcours verzeiht.
  • Dart: / Bestürmen Ihr könnt in Dying Light 2 nicht einfach rennen. Dazu braucht es einen Skill und dieser hier gibt euch einen kurzen Geschwindigkeitsschub, der auch die Sprungweite erhöht.
  • Sleek Runner / Schnittiger Runner: Hier wird eure Geschwindigkeit erhöht, wenn ihr über schmale oder anderweitig schwer zu bewältigende Stellen lauft.

Soviel zu unserer Auswahl an wichtigen Skills in Dying Light 2. Habt ihr eine andere Auswahl liebgewonnen oder anderweitig Ratschläge für Spieler in Dying Light 2? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Hier gibt’s übrigens noch 8 Tipps, die jeder zum Start von Dying Light 2 kennen sollte.

7 tote MMOs, die viel zu schnell von uns gegangen sind

Nicht jedes MMO-Spiel, das vorzeitig das Zeitliche gesegnet hat, verdiente dieses Schicksal. Oft war einfach die Zeit noch nicht reif oder man hatte falsche Vorstellungen von dem Spiel. Damit wir diese verschollenen Perlen der MMO-Geschichte nicht vergessen, stellt MeinMMO euch hier eine Auswahl von Games vor, die viel zu schnell von uns gegangen sind.

Jedes Jahr erwischt es ein paar Service-Games und MMOs, denen aus diversen Gründen der Stecker gezogen wird. Oft sind es mangelnder Erfolg und eine suboptimale Umsetzung von versprochenen Features, die letztendlich zum Tod eines MMOs führen. Auch 2021 wurden diverse Games beerdigt und schon Anfang 2022 hat es das erste Spiel erwischt.

Doch nicht jedes Spiel hat sein Ende verdient. Manche waren echte Perlen, die nach wie vor von ihren Fans betrauert werden. Ein paar der wichtigsten Spiele aus dieser Sparte stellen wir euch in den folgenden Absätzen kurz vor.

Wie wurde ausgewählt? Maßgeblich für unsere Auswahl sind Spiele, die nicht einfach nur aufgrund von liebloser Umsetzung und dem daraus resultierenden Spielerschwund starben. Hier sollen Spiele vorkommen, die unter anderem eine großartige Grundidee, eine besonders liebenswerte Umsetzung oder sonst Features vorwiesen, die eigentlich gut ankamen. Aber eben aufgrund von anderen, widrigen Umständen dann doch den Tod finden sollten.

[toc]

WildStar

Was war das für ein Spiel? WildStar war ein großes MMORPG vom Studio Carbine. Dort arbeiteten viele Ex-WoW-Entwickler. Ihr Ziel: Ein zweites, großes MMORPG wie WoW entwickeln. Das Setting war allerdings eine abgedrehte SciFi-Welt, in der ein fieses Imperium und eine Bande von Rebellen einen neuen, unbekannten Planeten kolonisieren wollten.

Es gab viele Gebiete des Planeten Nexus zu erkunden und dabei diverse PvP-Aktivitäten. Glanzstück von WildStar war das flotte Action-Kampfsystem, die humorvolle Story und das quietschbunte Setting. Außerdem wollten die Entwickler MMORPGs wieder zu den Wurzeln zurückführen: mit hartem Content und fetten 40-Spieler-Raids.

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Was war daran so toll? WildStar faszinierte die Spieler schon von Beginn an mit seiner verrückten, quietschbunten Optik. Das Spiel nahm sich nie wirklich ernst und hatte sehr viel Humor – wenn auch derben und schwarzen.

So gab es eine Quest, in der ein auf dem Grill liegender Space-Hamster noch zig Quests erteilt, aber nicht mehr vom Grill runterwill, weil er „schon durch“ ist.

Oder die herrlich gierige und extrem kapitalistische Protostar-Firma, die mit jedem noch so bescheuerten Spin versucht, euren Helden das Geld abzuluchsen.

Wer hingegen mehr auf handfeste Action stand, der konnte sich in dem herrlich dynamischen Kampfsystem austoben. Denn WildStar hatte bis heute eines der besten und ausgeklügeltesten Kampfsystem im MMORPG-Genre. Nur, was direkt vor der Waffe war, wurde auch getroffen.

Prominente Telegraphen, die genau anzeigten, wo ein Angriff landet, waren nötig, um das Maximum aus euren Helden rauszuholen.

Darüber hinaus musstet ihr Angriffen ausweichen und sie anderweitig auffangen. Einfach nur dastehen und die Rotation raushauen, führte bei WildStar nie zum Erfolg.

Ein weiteres Highlight, das schmerzlich vermisst wird: WildStar hatte ein geniales Housing, in dem man sich wild austoben konnte. Man hatte eine fliegende Parzelle Land und konnte die mit allerlei Kram vollbauen. So bauten sich manche Spieler eine Bar, in der ihre Gilde bewirtet wurde.

WildStar Christmas Protostar
Hallo! Kann ich all dein Geld haben?

Warum musste es sterben? Leider machten die Entwickler einen entscheidenden Fehler und unterschätzten, wie schnell Spieler heutzutage durch Content durchfetzen. Was zur WoW-Release-Zeit noch monatelang gehalten hätte, war in der Zeit von WildStar schnell durchgespielt und bald nach dem Release wollten die Spieler mehr. Doch Nachschub blieb aus und kam nicht in ausreichender Zahl.

Dazu kam noch, dass einige der Hardcore-Features für viele Casual-Spieler viel zu hart waren und die besonders deftigen Raids im Endgame von einem Gros der Spieler gar nie gezockt wurden.

Außerdem gab es einen Grund, warum 40-Spieler-Raids in WoW und andere Games nicht mehr vorkamen. Es ist einfach extrem stressig zu organisieren und durchzuführen. Nur eine kleine Minderheit von Spielern wollte sowas wirklich wiederhaben und diese Community allein war nicht ausreichend, um WildStar zu tragen.

Der große Erfolg blieb also aus und auch eine Umstellung auf Free-2-Play brachte auf Dauer keine Wendung. Daher schaltete man am 28. November 2018 – 4 Jahre nach Release – die Server von WildStar endgültig ab.

Allerdings fordern Fans nach wie vor eine Neuauflage des Spiels.

Noch heute erinnere ich mich gut an meine ersten Schritte in WildStar:

WildStar war das erste MMORPG, mit dem ich beruflich zu tun hatte. Ich schrieb – damals noch bei Buffed – über die Closed-Beta zum Spiel und versuchte lange vergeblich, Zugang zu bekommen. Als es dann endlich so weit war, verbrachte ich viele Stunden in der Beta und genoss jede Minute.

Vor allem das exzellente Kampfsystem werde ich nie vergessen. Seitdem fühlen sich die meisten anderen MMORPGs lahm und langweilig an. In WildStar machte es einfach Riesenspaß, um die Gegner herumzutanzen und im rechten Moment vernichtende Kombos rauszuhauen.

Kein MMORPG hat mich seitdem mehr so geflasht.

Jürgen Horn, Redakteur bei MeinMMO

Pokémon GO: Trainer besiegt Pottrott solo und wird gefeiert – Warum?

In Pokémon GO zählt der Raid mit Pottrott für Solo-Spieler zu den gefürchtetsten. Zwar ist die Schildkröte nicht sonderlich stark, hält aber richtig viel aus. Nun besiegte sie ein Trainer im Alleingang und die Community feiert das Video.

Was hat der Trainer gemacht? Auf reddit zeigt Nutzer ArktisPingvin ein Video von seinem Kampf gegen Pottrott und erklärt, dass man sich sehr wohl mit der Schildkröte anlegen kann. In Vergangenheit haben Trainer das schon versucht, aber scheiterten kläglich, da die Kröte in ihrem Panzer so stark geschützt ist. Man verlor schlicht gegen die Zeit.

Nun tauchen vermehrt Videos von Trainern auf, die das kalte Wetter ausnutzen und die Schildkröte endlich als einzelner Trainer mit nur einem Pokémon besiegen.

“Wow, es war immer noch sehr knapp”

Das zeigt der Trainer: Zu seinem Video schreibt ArktisPingvin, dass er auf den Solo-Sieg gegen Pottrott schon sehr lange wartete. Doch dann fand er einen Raid, als es im Spiel schneite. Durch das Wetter sind die Angriffe “Patronenhieb” und “Sternenhieb” seines Crypto Metagross verstärkt und fügen Pottrott noch mehr Schaden zu. Dieser Bonus ist wichtig für den Solo-Raid.

Als Angreifer nutzte er ein Crypto Metagross auf Level 50 mit 15 Punkten im Angriff und einem IV-Wert von 91.

Mit einer Rest-Zeit von etwa 10 Sekunden konnte er die gepanzerte Schildkröte dann schließlich besiegen. Das Video des Kampfes binden wir euch hier im Artikel ein:

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Das sagen die Spieler: Das Video kommt in der Community von TheSilphRoad gut an. Spieler freuen sich, zu sehen, dass man Pottrott jetzt wirklich alleine besiegen kann, sofern das Wetter stimmt. Ein anderer Nutzer veröffentlichte danach ein Video, das zeigt, dass sogar ein Crypto Metagross auf Level 45 den Kampf gewinnen kann (via reddit.com).

Spieler schreiben in den Kommentaren auf reddit:

  • “Oh wow, das war immer noch sehr, sehr knapp. Glückwünsch. Was für ein exklusives Solo”
  • “Ich erinnere mich, ich und mein Freund waren etwa Stufe 30/32. Es war das erste Mal, dass Pottrott in Stufe-3-Raids veröffentlicht wurde und nur in Raids verfügbar war. Wir versuchten, es im Duo zu besiegen, aber es ging nicht. Damals gab es noch kein Metagross mit Sternenhieb. Seitdem habe ich unzählige Stufe-3-Raids im Alleingang bestritten. Aber dieses Pottrott bereitet mir immer noch Alpträume.”
  • “Mann, ich hatte einen perfekten Crypto, ich habe über zwei Jahre darauf gewartet, dass Pottrott zu Raids zurückkommt, um das zu tun. Ich hatte einfach kein Glück mit dem Wetter hier oder mit einer Schnee-Einladung aus der Ferne.”

Warum ist Pottrott auf Stufe 3 so schwer? Das Besondere ist, dass man Raids der Stufe 3 eigentlich im Alleingang schaffen kann. Mit Pottrott tun sich einige Spieler aber sehr schwer. Grund dafür sind die enormen Verteidigungswerte.

Schauen wir auf seine Werte: Mit einem Angriff von 17 landet es, gemeinsam mit Crypto Pottrott, auf Platz 982 und 983 von 983 Plätzen. Also das Schlusslicht. Sein Ausdauerwert von 85 bringt es auf Platz 971 von 983. Knapp vor Karpardor. Dafür besitzt Pottrott einen Verteidigungswert von 396, der es an die absolute Spitze der 983 Pokémon setzt. Noch vor der Defensiv-Form von Deoxys, welches über 330 Verteidigung verfügt.

Darum brauchen Trainer in diesem Stufe-3-Raid ungewöhnlich lange.

Wollt ihr es mit eurer Gruppe gegen Pottrott versuchen? Die 20 besten Konter gegen Pottrott in Pokémon GO in unserem Raid-Guide.

In Lost Ark müsst ihr mit NPCs flirten, wenn ihr zum Start viel Gold haben wollt

Lost Ark ist ein vollständiges MMORPG, auch wenn es häufig mit Diablo vergleichen wird. Zu diesem MMO gehören auch viele Mechaniken, die man sonst nur aus RPGs kennt, unter anderem ist das Flirten mit den Bewohnern der Welt essenziell. Sie geben euch Geld und kommen bei genügend Sympathie mit auf eure Insel.

Was ist das für eine Mechanik? Die Mechanik, dass ihr mit den Charakteren in der Welt von Lost Ark flirten müsst, begrüßt euch bereits relativ früh im Spiel. Sobald ihr euch durch das Tutorial gekämpft habt und die Stadt Prideholm erreicht habt, trefft ihr auf die ersten NPCs.

Habt ihr die ersten Hauptquests abgeschlossen, erwarten euch direkt zwei Charaktere, mit denen ihn anbahnen könnt. Die Tavernen-Keeperin Neria ist die Erste, die ihr trefft.

Im Gespräch mit ihr und anderen Charakteren, mit denen ihr eure Beziehung verbessern könnt, habt ihr zwei große Boxen zur Auswahl. Eine davon startet stets die normalen Gespräche oder questbezogene Gespräche, die andere, herzförmige, startet eure Flirts mit den Charakteren.

Die Linke “Rapport”-Aktion schaltet die Flirt-Gespräche frei

Wie genau funktioniert das? Kurz nach eurem Treffen mit Neria trefft ihr auf die Bardin Siera, die zweite Figur in Prideholm, mit der ihr euch langsam besser verstehen könnt. Bereits jetzt merkt ihr die Unterschiede der beiden Charaktere und dass ihr unterschiedliche Dinge tun müsst, um ihnen näherzukommen.

  • Neria müsst ihr versichern, dass sie gut kocht. Und ihr müsst beweisen, dass ihr das wirklich denkt, denn kochen kann sie überhaupt nicht.
  • Der Bardin Siera hingegen müsst ihr ein Lied vortragen oder ihr ihre Lieblingsblumen vorbeibringen.

Wenn ihr eine Vertrautheitsstufe mit ihnen aufsteigt, könnt ihr euch eine Belohnung abholen. Auch diese variiert von NPC zu NPC. Gerade Neria lohnt sich am Anfang sehr, da sie euch nach wenig Zeit in der zweiten Stufe einfach 10.000 Silber schenkt.

Steigt ihr dann eine weitere Vertrautheitsstufe auf, dann schaltet ihr unter anderem auch neue Quests mit den NPCs frei, bei denen ihr sie näher kennenlernen dürft. Diese Aufgaben halten meistens spannende oder witzige Geschichten parat und sind detailreich ausgeschmückt. Zuhören lohnt sich also.

Die Figuren in Arkesia, die für eure Bemühungen offen sind, sind auf der Minimap übrigens mit einem roten Herz markiert, damit ihr sie direkt aufsuchen könnt.

Bardin Sierra könnt ihr über die Minimap finden. Sie ist mit einem roten Herz markiert.

Nicht nur euer Geldbeutel freut sich

Was bringen die Flirts? Die Beziehungen zu den verschiedenen NPCs zu verbessern bringt aber noch mehr als nur euren Geldbeutel auf Vordermann. Denn die Items, die euch die NPCs schenken, variieren stark.

Neben dem Silber oder Gold, was ihr bekommt, erhaltet ihr so auch zusätzliche Erfahrungspunkte, Items, um eure Ausrüstung zu verbessern und Gegenstände, die euch im Kampf zur Seite stehen. Doch auch abseits von Loot und Level bringen euch die Beziehungen Vorteile ein.

Habt ihr eine Person nämlich erst einmal genug umgarnt, könnt ihr dem NPC anbieten, euch auf eure Insel zu folgen. Dann könnt ihr den Charakter von nun an auch dort finden und für eure Expeditionen nutzen.

Die verschiedenen Figuren haben dabei jeweils andere Boni, welche sie mit auf eure Insel bringen und in eure Abenteuer einbringen können. Außerdem gibt es sogar Skins zu kaufen, mit denen ihr den neuen Herzenspersonen andere Outfits verpassen könnt.

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Wie viel Zeit müsst ihr aufwänden? Da ihr die Zuneigungsaktionen nur insgesamt 5 Mal am Tag durchführen könnt, dauert es eine beträchtliche Zeit, bis euch manche der NPCs tatsächlich vertrauen.

Bis dahin müsst ihr ihnen also eine Menge Sachen schenken, ihnen viele Lieder vorspielen und einiges für die NPC-Freunde erledigen. Doch wie oben bereits erwähnt, lohnt sich der Aufwand.

Durch das tägliche Limit allerdings dauert es gefühlt ewig, bis ihr manche NPCs für euch gewinnen könnt. Während euch die Bardin Sierre in Prideholm schon nach 10 Tagen völlig vertraut und mit auf eure Insel kommen würde, dauert es bei Ninav auf den Flüsterinseln ganze 87 Tage, bis ihr auch sie überzeugen könnt.

Mit wem könnt ihr eure Beziehung verbessern? Während es am Anfang wirkt, als könntet ihr nur hübsche Frauen umgarnen und ihr Vertrauen gewinnen, wird dieses Schema bereits in der zweiten Stadt durchbrochen.

Dort könnt ihr dann auch mit Männern flirten. Doch dabei hört es nicht auf. Im Laufe der Geschichte von Lost Ark trefft ihr viele NPCs, mit denen ihr eure Beziehung verbessern könnt. Das ist nicht immer im Sinne von Flirts, sondern oft geht es auch einfach um Vertrauen.

So könnt ihr beispielsweise sogar verschiedene Tiere als NPC-Vertraute gewinnen. Insgesamt könnt ihr in Lost Ark eine Beziehung zu 77 verschiedenen Charakteren aufbauen. Eure Insel kann also ganz schön voll werden.

Was haltet ihr von den Flirtquests? Nervt es euch, dass ihr euch plötzlich um irgendwelche NPCs kümmern müsst? Oder steigert es eher die Immersion, wenn ihr euch Zeit für die Charaktere in der Welt nehmen könnt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Unser Autor Mark Sellner sagt übrigens: Wenn ihr 2022 nur ein MMORPG zocken könnt, dann Lost Ark.

Quelle(n):
  1. Papunika

Neues MMORPG erinnert an Avatar und erschien auf Steam – Muss nach 2 Monaten schließen

Das MMORPG Element Quest ist ein buntes 2D-Spiel, das ein wenig an den Anime “Avatar, Herr der Elemente” erinnert. Es startete am 24. November 2021 als Free2Play-Spiel auf Steam, doch bekam nur ausgeglichene Reviews. Inzwischen wurde das Spiel auf der Plattform abgeschaltet. Die Entwickler stellen aber eine mögliche Rückkehr in Aussicht.

Was war das für ein Spiel? Element Quest ist ein 2D-Side-Scroller und erinnert damit an das erfolgreiche Spiel MapleStory. Kern des Spiels sind die verschiedenen Elemente, die dem Charakter eine der typischen Rollenspiel-Aufgaben an die Hand geben:

  • Feuer legt den Fokus auf Schaden
  • Erde arbeitet mit Kontrolle und war eine Art Tank
  • Wasser übernimmt die Rolle des Heils
  • Luft ist die Hybrid-Klasse, die Schaden, etwas Support und Crowd Control beherrscht

Zudem betonten die Entwickler, dass ihr Spiel auf soziale Aspekte setzt. Mit den Expeditionen gibt es eine Art Dungeon-System für Gruppen aus 3 bis 5 Spielern. Allerdings sollen diese Abenteuer aus zufällig generierten Leveln und Bosskämpfen bestehen. Gerade die Bosskämpfe mit verschiedensten Mechaniken sollen das Herzstück des Spiels sein.

Außerdem setzt Element Quest auf eine offene Spielwelt, die einen Tag-Nacht-Zyklus bietet. Dieser Zyklus hat Auswirkungen auf die vorhanden NPCs und Händler. Der Shop ist komplett frei von Pay2Win und bietet lediglich kosmetische Inhalte für 7 bis 15 Euro, sowie zusätzliche Charakterplätze.

In einer Roadmap kündigten die Entwickler zudem weitere Features an, darunter zwei neue Elemente, mindestens 3 neue Social Hubs, ein PvP-System mit Rangliste, neue Expeditionen und Minispiele in Tavernen.

Einen Einblick in das Spiel bietet euch dieses Video von Indie Patron:

https://www.youtube.com/watch?v=6knu0TeX-b0

Was ist nun passiert? Ende Januar kündigten die Entwickler die Abschaltung der Steam-Version an (via Steam). Sie gestanden sich einige Fehler ein, betonten aber auch, dass die viele Negativität der Spieler sie demotiviert habe.

Das MMORPG bekam auf Steam 109 Reviews, von denen nur 69 % positiv ausfielen. Im Peak spielten nur 30 Nutzer gleichzeitig.

Element Quest machte viele Fehler, die Spieler stark kritisierten

Was waren die Probleme von Element Quest? Laut den Entwicklern gab es einige Aspekte, die zur Abschaltung geführt haben:

  • Die Spieler sollen das MMORPG als bereits fertiges Produkt und nicht das Potential gesehen haben, dass das Spiel in der Zukunft bieten könnte. Dadurch gab es viel Negativität.
  • Die Entwickler wiederum wollten ein zu großes Publikum ansprechen und haben dadurch die Qualität des Spiels vernachlässigt.
  • Sie glaubten, dass durch eine Google-Übersetzung in verschiedene Sprachen die Spieler, die kein Englisch können, trotzdem ihr MMORPG spielen und so die Zahler der Spieler insgesamt wachsen würde.
  • Es gab einen Mangel an Spielern, weil die Entwickler nicht wussten, wo und wie sie ihr Spiel bewerben sollten. Es gab wohl auch keine Zusammenarbeit mit der Presse.
  • Die vielen negativen Kommentare haben dazu geführt, dass der Haupt-Entwickler das Spiel kurz nach Release verlassen hat.
  • Das Spiel soll allgemein nicht genug Geld gebracht haben, weswegen sich die Version auf Steam nicht rentiert.

Wie geht es mit dem Spiel weiter? Während die Steam- und damit die PC-Version abgeschaltet wurde, soll Element Quest auf Mobile erstmal weiterlaufen. Eine Rückkehr zu Steam ist wohl geplant, doch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Entwickler schreiben dazu:

Hoffentlich wird das Spiel in naher Zukunft wieder in Betrieb genommen. Mit einem besseren Spielerlebnis, einem kleineren Zielpublikum, ohne Lokalisierung und vielleicht unter einem anderen Namen.

Fändet ihr eine Rückkehr von Element Quest interessant? Oder ist das MMORPG zurecht gescheitert? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Element Quest ist zudem nicht das erste MMO, das seine Abschaltung 2022 angekündigt hat. Ein Spiel ist bereits komplett gestorben, drei weitere haben ihren Tod angekündigt:

4 MMOs und Online-Spiele, deren Tod für 2022 bereits feststeht