CoD Warzone erklärt seine wechselnden Playlisten – Spieler sind nicht begeistert

CoD Warzone erklärt seine wechselnden Playlisten – Spieler sind nicht begeistert

Das kostenlose Battle Royale Call of Duty: Warzone wechselt in planbarer Regelmäßigkeit seine Playlist. Dadurch kommen neue Modi ins Spiel, alte werden mal wieder verfügbar und auch die Team-Größen ändern sich. Nun haben die Entwickler genauer erklärt, warum sie die Modi durchrotieren. Die Reaktionen dazu waren eindeutig.

  • Ein Teil der Content-Strategie von Call of Duty: Warzone sind wechselnde Modi.
  • Mindestens wöchentlich kommen neue Spiel-Modi mit unterschiedlichen Team-Größen, die für eine gewisse Abwechslung sorgen.
  • Das sorgt regelmäßig für Gesprächsstoff in der Community. Besonders bei Spielern, die ihren Lieblings-Modus vermissen, wenn der mal wieder aus der Playlist fällt.
  • Nun haben sich die Entwickler ausführlich dazu geäußert, warum es die Playlist-Updates überhaupt in der aktuellen Form gibt.

Entwickler wollen „das nächste große Erlebnis“ finden

Wie entstehen die Playlisten von Warzone? Die Entwickler von Raven Software haben in einem ausführlichen Blogpost genau erklärt, welche Überlegungen hinter den Playlisten stecken (via ravensoftware.com).

Im Grunde geht es darum, eine gewisse Abwechslung ins Spiel zu bringen und Feedback von der Community zu bekommen.

Mit dem Start einer neuen Season überlegen sich die Warzone-Macher, welche Modi zu welchem Zeitpunkt im Spiel sein sollen. Dabei berücksichtigen sie folgende Einflüsse:

  • Spielermotivation
  • Überraschung und Begeisterung
  • Squad-Größen
  • Kommunikation/Feedback

Spielermotivation: Bei der Erstellung der neuen Playlisten wollen die Entwickler so viele Spieler glücklich machen wie möglich.

Ihnen ist bewusst, dass die Geschmäcker der Community unterschiedlich sind. Doch sie haben immer im Hinterkopf, dass die Entwickler mit ihren Playlisten so viele Spieler wie möglich ansprechen wollen.

Überraschung und Begeisterung: Neue Modi sollen für Überraschungen sorgen und sind für die Entwickler auch eine Möglichkeit, um zu experimentieren. Sie sind immer auf der Suche nach dem „nächsten großen Warzone-Erlebnis“.

Dabei helfen wechselnde Playlisten. Ist der Lieblings-Modus eines Spielers mal nicht verfügbar, ist der Spieler eher geneigt, mal in die neuen Modi zu schauen.

Die Warzone-Macher suchen dabei immer nach einem Gleichgewicht zwischen „Experiment“ und „alten Favoriten“.

cod warzone playlisten anfang februar 2022
Die aktuelle Playlist bietet immer Stoff für Diskussionen.

Squad-Größen: Die Entwickler geben zu, dass die unterschiedlichen Squad-Größen öfter für Konflikt-Potenzial sorgten. Sie haben die Team-Größen ähnlich behandelt wie eigene Modi und merken nun, wie schwierig es ist, dort eine Balance zu finden.

Denn häufig sind die Team-Größen weniger davon abhängig, worauf man Lust hat. Es kommt eher auf die soziale Situation des Spielers an.

Hier könnt ihr in Zukunft mehr Stabilität statt Rotation erwarten. Ob das nun bedeutet, dass die Modi ab jetzt immer mit allen Team-Größten kommen, lässt sich daraus noch nicht ablesen. Doch Squad-Größen sollen in Zukunft weniger Probleme bereiten.

Kommunikation/Feedback: Als weiteren Punkt geben die Entwickler an, dass sie weniger Feedback bekommen würden, wenn sie immer alle Modi im Spiel hätten.

Aktuell ist zum Beispiel der Modus „Vanguard Royale“ nicht auf der Playlist. Spieler fordern nun, dass der Modus wieder ins Spiel kommen soll – am besten dauerhaft.

Diese Art von Feedback hätten die Entwickler ohne eine rotierende Playlist nicht bekommen. Sie können dadurch besser einschätzen, wie wichtig einigen Spieler bestimmte Modi sind, was sie für zukünftige Playlist-Überlegungen verwenden können.

Spieler sind nicht begeistert von der Ansage

Was sagen Spieler dazu? Die Playlist-Infos und der Blog wurden von Raven Software über Twitter geteilt. Unter dem Tweet bekamen die Entwickler auch wieder einen Schwung „Feedback“. Mehr als 900 Kommentare sammelt der Tweet bereits an (Stand 07.02. – 12:20 Uhr).

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Vereinzelt schreiben CoD-Fans, sie freuen sich über die neue Art der Kommunikation und dass die Entwickler nun mehr darüber teilen, warum sie bestimmte Dinge angehen.

Ein Großteil der Kommentatoren äußert sich jedoch negativ. Sehr oft wird bemängelt, dass der Modus „Vanguard Royale“ bereits seit einigen Wochen in der Playlist fehlt. In diesem Modus sind nur Waffen und Ausrüstungen von CoD: Vanguard erlaubt und Flugzeuge bevölkern den Himmel über Caldera.

So schreibt zum Beispiel @gypsypickle_ auf Twitter: „Es ist ziemlich deutlich, dass ihr das Feedback der Community nicht berücksichtigt, wenn sich so viele Tweets zu euren neuen Playlisten um das Fehlen von Vanguard Royale drehen.“

Eine dritte Gruppe – und wie so oft in letzter Zeit auch die größte – fordert weitere Bugfixes und deutet auf Fehler im Spiel hin. Die Entwickler haben bereits Season 2 verschoben, um das Spiel wieder in Ordnung zu bringen.

Wovon in dem Blogpost übrigens keine Rede war: die Teilung der Spielerbasis bei zu vielen Modi. Gibt es mehr Modi, verteilen sich die Spieler breiter auf den unterschiedlichen Regelwerken.

In der Community galt dieser Gedanke lange als einer der Hauptgründe, warum Call of Duty eine rotierende Playlist bietet. Verteilen sich zu viele Spieler, dauert das Matchmaking länger.

Offiziell ist die Teilung der Spielerbasis also kein Grund für die rotierenden Playlisten.

Lasst uns gern einen Kommentar da und sagt uns, was ihr von den Playlisten haltet. Hättet ihr lieber alle Modi jederzeit im Spiel und findet ihr es richtig, mit der Rotation uns Spieler dazu zu bringen, andere Dinge auszuprobieren?

Manch ein Spieler würde sich ja sogar noch mehr Rotation in Warzone wünschen: Viele mögen die neue Map von CoD Warzone nicht – Ein Feature aus Apex Legends soll helfen

Quelle(n): Raven Software
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M3

ehrlich, bitte hört doch auf mit dieser PlaylistScheisse, sollen alle Modis aktivieren und die Spieler sollen sich das aussuchen, was sie spielen möchten, dieser Zwang ist nur noch zum kotzen!!

Retrocollector_247

totaler Rotz, wenn man Gelegenheitsspieler ist und man eine Playlist mit den Kollegen spielt die dann aber nicht mehr verfügbar ist, ist das mehr als mies.

Ich verstehe aber die Ansätze und finde es gut, nur sollte man einige Listen stehen lassen.

BuckyVR6

Content in die Länge ziehen plus Bundle und Spiel Verkaufdenk ich mir, natürlich erhalten Sie auch mehr Feedback aber die die es doch spielen sagen nichts. Wie ich 😅.
Ich finde die sollten vanquard royal raus lassen genauso vanguard Plunder, liegt aber auch eventuell daran das vanquard ein grottiges spiel ist in meinen Augen.

Hawkeye1987

Ich gehe auch davon aus das es darum geht alten Mist zuverkaufen die machen Beutegeld für Vanguard heißt das die meisten nur Vanguard Waffen leveln können. Gleichzeitig ein BR für alles. Und dort kommt eine alte Meta nach der anderen MW Waffen oder CW Waffen wer die Spiele nicht hat muss sich ja genötigt fühlen sich die Teile zukaufen um die neue Meta schnell leveln zukönnen. Ich selber habe über legt hab alle Teile auf Ps4 und mein Sohn hat diese übernommen samt Profil und ich habe mit Ps5 neu angefangen seit Vanguard. Und wenn ich sehe wie gerade die alten Waffen preformen denkt man über das leveln nach aber ohne beutegeld keine Chance aber dafür kaufen würde ich die alten Spiele nicht nochmal aber andere könnten schwach werden

Mr. Killpool

Vanguard royale Wochenlang rauszunehmen war mit Sicherheit die dümmste Sache die man machen konnte.
Das hat auch nichts mit Abwechslung am Hut, die wollen einfach nur ihre steinalten bundles verkaufen. Aber in Vanguard royale kann man die ja nicht spielen, da muss der Modus erstmal wochenlang raus, damit alle in die alten royale Reinmüssen. Ich find Vanguard royal echt Klasse, vor allem weil da nicht jeder Idiot mit ner Sniper stundenlang im Busch oder so hängt.

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