Zwei MMORPGs machen Hoffnung für 2023, eins bereitet jedoch Sorgen

In dieser Woche hat The Elder Scrolls Online seine neue Erweiterung vorgestellt und Throne and Liberty einen neuen Test angekündigt. Zudem gab es Diskussionen um die Entlassung eines WoW-Mitarbeiters, es gibt zwei neue MMORPGs auf Steam und ein Spieler hat sich viel Geld in RuneScape erschummelt. Wir haben alle News der Woche zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Brian Birmingham, der Tech-Lead von World of Warcraft Classic, wurde entlassen, weil er seine Mitarbeiter nicht für eine Quote schlecht bewerten wollte. Er bekommt viel Zuspruch und Activision Blizzard erneut Kritik.

Die Diskussion der Woche: Wir haben die KI gefragt: Was ist das beste MMO, das man gerade spielen kann? Heraus kamen die üblichen Verdächtigen. Allerdings sorgte dieser Beitrag für Diskussionen rund um den Begriff MMO und generell zum Thema KI.

Die Woche im Podcast: Im Podcast MMO News sprechen Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem die Verschiebung von Blue Protocol, die Einstellung von WoW in China und die Roadmaps der MMORPGs für 2023.

Hier könnt ihr euch die Folge auf Spotify anhören:

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Kartelle in WoW und zwei neue MMORPGs auf Steam

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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The Elder Scrolls Online: Necrom – Cinematic

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Die besten MMOs und MMORPGs 2023 findet ihr in dieser Liste: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023.

Netflix nimmt in einigen Ländern eine der schlechtesten Videospiel-Umsetzungen aus ihrem Angebot

Netflix entfernt die Verfilmung zu Red Faction. Doch die dürfte niemand wirklich vermissen, denn die Kritiken fielen damals sehr negativ aus.

Filme oder Serien zu Spielen sind häufig umstritten, denn etliche werden ihrem „Vorbild“ oft nicht gerecht. Andere Umsetzungen von Spielen kommen hingegen gut an. So übertrifft etwa die „Last of Us“-Serie die Erwartungen vieler Fans.

Nun verschwindet mit Red Faction: Origin eine Videospiel-Verfilmung von Netflix, die viele „Fans“ eher nicht vermissen dürften. Bereits am 15. Februar 2023 verlässt Red Faction: Origins Netflix. Das gilt übrigens nicht für Deutschland, denn hier könnt ihr Red Faction: Origins bereits nicht mehr über Netflix abrufen (via jeuxvideo.com).

Film zu Red Faction bietet gute Technik, wird sonst schwach bewertet

Red Faction ist eine Ego-Shooter-Reihe, die erstmals 2001 erschien. Ihr schlüpft dabei in eine Widerstandsgruppe, die auf dem Mars und später auch auf der Erde gegen ihre Unterdrücker kämpft.

Nach dem vierten Spiel, Red Faction: Armageddon, wurde die Serie schließlich nach schlechten Verkaufszahlen von THQ eingestellt und seitdem ist es ruhig um die Reihe. Der Film erschien kurz nach dem 4. Spiel und erzählt die Hintergründe des Spiels.

Wie wird der Film bewertet? Red Faction: Origins bekommt insgesamt keine guten Kritiken:

  • Auf der IMDb etwa liegen die Bewertungen bei 5,1 von 10 Sternen bei mehr als 3.000 Rezensionen (via imdb.com).
  • Auf RottenTomatoes fallen die Bewertungen mit einer Audience Score von 24 % noch schlechter aus (via rottentomatoes.com).

Die Effekte seien ziemlich stimmig für einen Science-Fiction-Film. Ansonsten sei die Story nichts Besonderes: Eine Familie ist geteilt und der Held müsse seine Familie wieder zusammenbringen. Das habe man auch in dutzenden anderen Filmen bereits gesehen.

Die Besetzung durch die Schauspieler sei ebenfalls in Ordnung, doch der ganze Film wirkt überzogen. Einige erklären den schwachen Film auch deswegen, weil das Budget sehr gering gewesen sei.

Auch andere Videospiel-Umsetzungen sorgen eher für Unmut als Begeisterung unter den Fans. So hatte der Film zu Monster Hunter: World nicht nur schlechte Kritiken kassiert, sondern auch das Videospiel mit schlechten Kritiken erwischt:

Auf Steam läuft Review-Bombing gegen Monster Hunter: World – Der Film ist schuld

Quelle(n):
  1. jeuxvideo.com

Final Fantasy XIV: 5 schwere Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet

Als Neuling macht man in MMORPGs wie Final Fantasy XIV oft Fehler, die vermieden werden können. Hier sind 5 Fehler, auf die man beim Lernen des neuen Spiels gut verzichten kann.

Ein neues MMORPG anzufangen, kann sehr erschlagend sein, vor allem, wenn das Spiel sich schon seit vielen Jahren auf dem Markt befindet. Es kann und wird daher passieren, dass man als Anfänger so manchen schweren Fehler begeht und Probleme beim Spielen hat.

FFXIV bildet da keine Ausnahme, obwohl das Spiel versucht, den frischen Einstieg so leicht zu gestalten, wie es nur geht. Generell sind Fehler ja keine große Sache, man soll aus ihnen ja bekanntlich lernen.

Es gibt aber Fehler, auf die man selbst und auch die Mitspieler, mit denen man unterwegs ist, gerne verzichten können. Hier sind 5 davon.

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Final Fantasy XIV Trailer zum Update 6.3

Kein Jobkristall

Jobkristalle sind kleine bunte Steinchen, die aber extrem wichtig sind. Man startet FFXIV, indem man eine Klasse wählt. Ab Level 30 wird diese Klasse nach Abschluss einer Reihe von Quests zu einem Job hochgestuft. Dadurch bekommt man Zugriff auf neue Fähigkeiten und Ressourcen.

Das passiert, indem man in sein Charakter-Menü geht und den entsprechenden Job-Kristall anlegt. Bei fortgeschrittenen Jobs wie Dunkelritter, Tänzer oder Rotmagier passiert das automatisch, wenn man ihre Waffe anlegt. Bei Starterklassen aber nicht. Es muss manuell erledigt werden.

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Ab Level 30 sollte jeder einen Jobkristall tragen.

Man kann es nicht oft genug betonen: Macht eure Klassen- und Job-Quests und legt ab Level 30 unbedingt euren Jobkristall an. Klebt das Ding an euch fest, tackert es an eure Ausrüstung dran, injiziert es unter die Haut, solange es immer ausgerüstet bleibt. Die Jobkristalle sind eure Freunde.

Ohne sie verliert ihr auf höheren Leveln Zugriff auf teilweise mehr als die Hälfte eurer Fähigkeiten und macht euer eigenes Leben und das Leben eurer Gruppe unnötig schwer. Ihr müsst die Kristalle auch nicht bei jedem Klassen- oder Jobwechsel anlegen. Sie zählen als Ausrüstungsgegenstände und können auch zusammen mit Rüstungssets abgespeichert werden.

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Final Fantasy XIV Klassen-Guide: Welcher Job passt zu dir?
von Irina Moritz

Skill-Beschreibung nicht lesen

Klingt seltsam, ist aber so. Wenn man sich für eine Klasse oder Job entscheidet, dann sollte man auch wissen, was man damit machen kann und was nicht. Das Kampfsystem von FFXIV benutzt den sogenannten Global Cooldown, also eine kurze Abklingzeit, die ein Teil der Fähigkeiten untereinander teilt. Wenn ein Skill genutzt wird, können andere kurzzeitig nicht eingesetzt werden.

Das führt dazu, dass die meisten Jobs in FFXIV im Kampf die Skills in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander einsetzen, um zum Beispiel Schaden zu machen. Wie diese Reihenfolge aussieht, erfährt man aus den Skill-Beschreibungen.

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In dem Kommando-Menü bekommt ihr eine Übersicht über alle eure Fähigkeiten.
  • Manche Fähigkeiten bilden längere Kombo-Ketten und man muss sie ohne Unterbrechung nacheinander einsetzen.
  • Andere Skills geben euch einen Schadens-Boost und man sollte sie zusammen mit seinen stärksten Angriffen einsetzen.
  • Andere wiederum lösen durch “Procs” Kettenreaktionen aus und ermöglichen den Einsatz von Fähigkeiten, die vorher ausgegraut waren.

Mal abgesehen davon, dass es als Heiler ganz nützlich ist, zu wissen, welche Knöpfe man drücken muss, damit die Gruppe nicht kollektiv ins Gras beißt.

In Gebieten wie Sommerfurt-Höfe oder Tiefer Wald stehen spezielle Trainingspuppen, an denen ihr eure Fähigkeiten und Kombos ausprobieren könnt, also haut rein!

Neue Ausrüstung nicht anlegen

Die Jagd nach immer besserem Gear gehört zu MMORPGs dazu und FFXIV ist da keine Ausnahme. Ihr startet wie üblich mit gammeliger Anfängerausrüstung, die im Verlauf des Levelns jedoch sehr schnell durch Dungeon-Drops, gecraftete Rüstung oder Ausrüstung von NPCs und Quests ausgetauscht wird.

Ihr müsst nur daran denken, sie auch wirklich anzulegen. Während des Levelns werdet ihr teilweise mit Gear zugeschüttet, es kann für neue Spieler daher schwierig sein, da die Übersicht zu behalten. Aber verzaget nicht, in FFXIV gibt es dafür eine Lösung.

In eurem Charakterfenster gibt es oben direkt über dem Waffen-Slot den kleinen aber feinen Knopf [Recommended Gear]. Dieser Knopf öffnet ein neues Fenster, in dem eure aktuelle Ausrüstung angezeigt wird und euch die Option gibt, sie gegen die bestmögliche Ausrüstung aus eurem Inventar auszutauschen.

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Wenn ihr Gear besitzt, das besser ist als euer aktuelles, dann wird es in dem Fenster als Vorschlag angezeigt.

Das System checkt dabei, ob ihr die Sachen überhaupt tragen könnt, und schaut, welche Gegenstandsstufe und Werte sie haben. Dann wird das beste Gear zusammengewürfelt und euch als Vorschlag rausgegeben.

Pflichtinhalte wie Dungeons und Prüfungen haben in FFXIV eine Mindest-Gegenstandsstufe, die ihr erfüllen müsst, wenn ihr den Inhalt betreten wollt. Sonst müsst ihr draußen bleiben. Tut euch daher selbst einen Gefallen und haltet eure Rüstung immer möglichst aktuell.

Flächenangriffe nicht nutzen

In den Dungeons von FFXIV wimmelt es nur so von Dämonen, Untoten, Räubern, Monstern und sonstigen Feinden, die euch an die Gurgel wollen. Während eines Dungeon-Runs werden sie von den Tanks öfters mal in große Haufen zusammengezogen, damit die Gruppe sie gemeinsam ins Jenseits befördern kann.

In so einem Fall müsst ihr als DDs, Heiler und Tank immer eure verfügbaren Flächenangriffe einsetzen, um die Gegner möglichst effizient runterzuprügeln. Ja, in der Skill-Beschreibung steht bei Einzelangriffen eine höhere Zahl. Fähigkeiten, die sich gegen einzelne Gegner richten, haben normalerweise höheren Angriffswert.

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Flächenschaden ist der beste Weg für Tanks, die Aggro von großen Gegnergruppen auf sich zu behalten.

Es ist dennoch effizienter, bei 3 oder mehr Gegnern Flächenschaden anzurichten, weil er sich auf alle verteilt und dadurch multipliziert. Für Tanks spielen die Flächenangriffe noch mal eine wichtigere Rolle. Sie helfen ungemein dabei, den Hate der Gegner auf sich zu behalten.

Sobald man die Tankhaltung aktiviert hat, verursachen alle Angriffe gegenüber Feinden verstärkt Hate. Bei größeren Gegnergruppen sollte man als Tank daher immer Flächenangriffe einsetzen, um den Hate auf allen Gegnern gleichmäßig immer weiter aufzubauen.

Ihr müsst euch dann keine Sorgen machen, dass ein Gegner sich dann plötzlich umdreht und dem Heiler links und rechts eine klatscht oder einem DD die Zähne einschlägt. Also denkt dran: Flächenangriffe sind Liebe. Bei 3 oder mehr Gegnern.

Keine Kommunikation

Da FFXIV ein MMMORPG ist, in dem auch andere Menschen unterwegs sind, wird es vorkommen, dass ihr mit ihnen zusammen spielen müsst. Das passiert meistens in Instanzen wie Dungeons oder Prüfungen, in denen ihr mit bis zu 8 Leuten gleichzeitig unterwegs seid.

Da kann es schon ganz nützlich sein, wenn man vorher kommuniziert, dass man ein neuer Spieler ist und die alten Hasen etwas Rücksicht darauf nehmen sollten. Redet mit den Leuten. Neue Spieler werden in FFXIV zwar mit einem kleinen Pflänzchen ausgezeichnet, um zu signalisieren, dass sie noch nicht sehr erfahren sind, aber das kann richtige Kommunikation nicht ersetzen.

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Auch wenn viele Inhalte in FFXIV auch solo erledigt werden können, werdet ihr früher oder später mit anderen Leuten zusammen spielen müssen.

Wenn ihr als Heiler mit dem Heilen nicht hinterherkommt, dann bittet den Tank, das Pull-Tempo runterzuschrauben. Oder wenn ihr vor einem Boss steht und gerne die Kampfmenchaniken wissen würdet, dann fragt die Gruppe, worauf man am besten achten sollte.

Erfahrungsgemäß werden auch die meisten Leute auf euch normal reagieren und die Fragen beantworten. Sie können aber nicht wissen, ob zwei Gegnergruppen vielleicht zu viel sind, wenn ihr das nicht sagt.

Wenn die Leute dann trotz Nachfragen und Bitten sich weiterhin arschig verhalten, kann man den Inhalt immer noch verlassen und die Leute blockieren oder melden. Schwarze Schafe gibt es überall, ihr dürft euch nur nicht davon entmutigen lassen, denn Kommunikation ist wichtig und kann euch viel Frust ersparen.

Welche Fehler kennt ihr noch, die Neueinsteiger in FFXIV lieber vermeiden sollten? Schreibt sie uns in die Kommentare.

Mehr Infos für Neulinge gibt es in unserem ausführlichen Guide:

Final Fantasy XIV: Einsteiger-Guide für einen glatten Start ins MMORPG

Destiny 2 erschafft eine noch nie dagewesene Exo-Waffe, doch taugt sie was?

In Destiny 2 gibt es seit Season 19 eine besondere Exo zu erspielen, die nicht nur zwei Waffen in einem vereint, sondern auch sehr vielseitig zu sein scheint. Wir zeigen euch, wie gut das Impulsgewehr Revision Null tatsächlich ist und ob sich der Grind für sie lohnt.

Was ist das für eine Waffe? Es handelt sich hier um ein durchschlagkräftiges Impulsgewehr aus der Häkke-Manufaktur gepaart mit dem Karbon-Design einer Ikelos-Waffe. Beide Komponenten ergeben das Impulsgewehr “Revision Null”, das während der Season-Quest “Mehr als eine Waffe” verdient werden kann.

Das Gewehr erhält eine separate Quest, die dann in der Enklave auf dem Mars selbst geschmiedet werden kann. Das Besondere an diesem Gewehr sind jedoch die Katalysator-Vorteile, denn von ihnen gibt es vier Stück.

Aus diesem Grund lässt sich mit etwas Zeit und Geduld eine Waffe nach euren Vorstellungen schmieden, die sich im PvE als auch im PvP als nützlich erweisen kann. Unser Destiny-2-Autor Christos Tsogos hat sich die Waffe genauer angekuckt und zeigt euch, ob sich der Grind um dieses Ausnahmetalent überhaupt lohnt.

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Destiny 2 Lightfall: Der neue Trailer “Neomuna”

Revision Null – Ein nützliches Werkzeug, aber kein Monster

Was kann die Waffe? Das Impulsgewehr besitzt von Natur aus schildbrechende Geschosse, die euch helfen, die Schilder von Barriere-Champions zu durchschlagen.

Zusätzlich könnt ihr bei erfolgreichen Präzisionstreffern den Balken eurer Zielerfassung aufladen. Dieser neue Balken sorgt dafür, dass ihr je nach Aufladung in einen sekundären Feuermodus wechseln könnt. Dieser Feuermodus ähnelt dem einer Sniper mit einem überaus soliden Visier.

Sollte euch das noch nicht beeindrucken, könnt ihr bei der Waffe selbst während ihrer Inspektion die Salven anpassen. Zur Auswahlen steht die:

  • Leichte Häkke-Salve
    • Feuert eine stabile Salve von vier leichten Geschossen ab
  • Schwere Häkke-Salve
    • Feuer eine weniger stabile Salve von zwei Geschossen ab, mit hohem Schaden und großer Reichweite
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Ein cooles Gewehr mit vielen Einsatzmöglichkeiten

Je nach Salven-Typ bekommt ihr mehr oder weniger Reichweite oder Stabilität. Ist das immer noch nicht genug, könnt ihr euer Impulsgewehr noch mit einem von vier verfügbaren Katalysator-Vorteilen veredeln.

Folgende stehen zur Auswahl:

  • Fressrausch-Umbau
  • Druck-Umbau
  • Gesetzloser Umbau
  • Viermaliger Umbau

Das alles zusammen macht das Gewehr zu einer vielseitigen Waffe in Destiny 2. Man könnte sogar meinen, es handelt sich bislang um die vielseitigste Knarre des gesamten Loot-Shooters. Doch genug von der Packungsbeilage, wie steht es um die Praxis?

So gut ist die Waffe im PvE

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Wie gut ist die Waffe gegen Champions?

Kann die Waffe im PvE überzeugen? Nun, das hängt davon ab, wo ihr sie benutzen wollt. Ich hatte das Gewehr in fast jeder PvE-Aktivität dabei und muss sagen, dass das Impulsgewehr mich nicht umhauen konnte. Einige Dinge bremsen die Revision Null aus, in der sie glänzen könnte, dazu gehören:

  • Enttäuschender Schaden gegenüber Barriere-Schilde
  • Viel zu langsames Aufladen der Zielerfassungsdaten
  • Kaum harmonierenden Perk-Kombos im PvE

Ich hatte das Gefühl, dass die Waffe tatsächlich stark ist, das merkt man vor allem von dem sekundären Sniper-Modus, der guten Schaden verteilt, jedoch hab ich das Gefühl Bungie bremst das Gewehr absichtlich aus. In normalen Strikes, Dungeons, dem Gambit sowie einigen Raid-Passagen kann ich das Gewehr sehr gut empfehlen, doch in Großmeister-Aktivitäten würde ich den Bogen “Wunschender” vorziehen.

Kommen wir jetzt zum PvP.

So gut ist die Waffe im PvP

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Im PvP sieht es für die Waffe anders aus

Wie gut ist die Waffe im PvP? Im muss sagen das die Revision Null im PvP eher einen Platz verdient hat, jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das Gewehr kann mit den richtigen Perks Gegner in nur zwei Salven in die Knie zwingen, wenn ihr die leichte Häkke-Salve ausgerüstet habt.

Lasst lieber die Finger von der schweren Salve, da diese wenige Fehler verzeiht und ihr im Eifer des Gefechts oft die Schüsse deplatziert und somit Gunfights verliert. Darüber hinaus ist das Impulsgewehr ein Laser und kann auch auf sehr weiten Strecken gut mithalten. Als Perks würden wir euch folgende empfehlen:

  • Pfeilspitzenbremse
  • Prallgeschosse
  • Perpetuum Mobile
  • Halbschaft
  • Druck- oder Gesetzloser-Umbau

Fazit zur Revision Null: Das Impulsgewehr ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass man es sofort durch andere Überflieger ersetzten sollte. Das neue Feature, mit der ihr die Waffenart mit einem Knopfdruck wechseln könnt, sorgt für coole Momente, in denen es Spaß macht, die Revision Null zu benutzen.

Sollte man jedoch in ernsten Aktivitäten zocken wollen, dann ausschließlich im PvP und das auch nur in ausgewählten Maps mit offenen Flächen. Großmeister-Raids oder -Dämmerungen sollten lieber mit einem effektiveren Spielzeug angegangen werden.

Das war unser Fazit zur Revision Null. Wie findet ihr das Experiment von Bungie? Wollt ihr mehr dieser herstellbaren Exo-Waffen? Findet ihr das Gewehr gut und nutzt ihr es auch in Großmeister-Aktivitäten? Lasst uns gerne einen Kommentar dazu da!

Hütern ist Destiny 2 zu leicht – Bungie will sie mit Lightfall wieder herausfordern

Neues MMORPG auf Steam startet mit 87 % positiven Reviews – Bietet Dungeons, Seefahrt und Crafting

The Adventurer’s Domain Online, kurz TADO, ist ein neues MMORPG auf Steam. Entwickelt wird es vom Indie-Studio Unbalanced Equations.

Am 26. Januar 2023 startete TADO in den Early Access auf Steam. Fast alle bisherigen Bewertungen dort fallen positiv aus – insgesamt 87 %. Viele Spieler betonen die optische Ähnlichkeit zu RuneScape, zumindest zu seiner Version beim Release 2001.

Ein Abenteuer mit vielen stressfreien Inhalten

Was ist das für ein Spiel? TADO ist ein Indie-MMORPG mit Third-Person-Perspektive. Es möchte klassische Aspekte eines MMOs mit denen eines Action-Combat-RPGs mischen. Dabei betonen die Entwickler, dass es kein hochwertiges MMORPG sein soll, sondern sich eher an Spieler richtet, die eine entspannende Zeit haben wollen.

Das Spiel setzt auf ein klassenloses System, in dem ihr eure Erfahrungspunkte ausgeben könnt wie ihr möchtet. Entweder ihr levelt damit euren Charakter oder nutzt die Punkte für eure Fertigkeiten. So spezialisiert ihr beispielsweise das Großschwert gleichzeitig mit Okkultismus und werdet zu einer Mischung aus Krieger und Magier.

TADO bietet unterschiedliche PvE-Inhalte wie Dungeons für Einzelspieler oder Gruppen, doch auch PvP ist möglich. Das ist allerdings optional und soll nur bei bestimmten Events stattfinden.

Welche Inhalte bietet es noch?

  • Erkundung an Land oder auf dem Schiff
  • Eine Story mit zahlreichen Quests und Nebenquests
  • Angeln, was ihr auch vom Boot aus tun könnt
  • Ein Flotten-System bei dem ihr Waren mit eurem Boot transportiert und verkauft, um Coins zu sammeln
  • Sammeln und Crafting

Im Video seht ihr den offiziellen Trailer zum MMORPG:

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The Adventurer’s Domain Online MMORPG Trailer

Für wen lohnt es sich? Wer wert auf anspruchsvolle, sehr detaillierte Grafiken legt, ist bei TADO absolut falsch. Das MMORPG richtet sich an Spieler, die ein entspanntes Abenteuer genießen und dabei ein nostalgisches Flair verspüren möchten.

Wenn ihr Alternativen zu den großen MMORPGs wie Lost Ark, New World und WoW sucht oder einfach mal etwas Neues testen wollt, könnt ihr TADO eine Chance geben.

Auf Steam kostet das MMORPG knapp 15 €.

Was denkt ihr über The Adventurer’s Domain Online? Wollt ihr das MMORPG direkt kaufen und mal anspielen oder wartet ihr lieber, bis es den Early Access eines Tages verlässt? Welche Indie-MMORPGs habt ihr bisher gespielt und welche sind eure Favoriten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Am meisten gespielt werden auf Steam aktuell diese MMORPGs:

Die 10 MMORPGs mit den meisten Spielern auf Steam im Januar 2023

Call of Duty: Warzone 2 könnte bald beliebte Maps zurückbringen, doch das reicht den Spielern nicht

Activision hat mit seiner Umfrage die Community gefragt, welche nächste große Map sie den gern aus der Vergangenheit für Call of Duty: Warzone 2 sehen würden, jedoch haben die Fans einen anderen Wunsch.

Was wurde gefragt? Laut CharlieIntel (via twitter.com) hat Activision eine Umfrage an viele Fans von CoD: Warzone 2 gesendet. Die Entwickler hatten die Spieler gefragt, welche große Map sie gern im Spiel sehen wollen würden, wenn ein Mapwechsel anstehen würde. Folgende Optionen standen zur Auswahl:

  • Eine ganz neue Map
  • Rückkehr von Verdanks ’84 (2021)
  • Rückkehr von Caldera (2021)
  • Rückkehr von der originalen Verdanks-Map (2020)
  • Rückkehr von Blackout – Map von Black Ops 4 (2019)

Spieler konnten dann bis zu drei Antworten auswählen und ihre Favoriten festlegen. Während das Ergebnis dieser Umfrage aber nicht angezeigt wird, sind sich Fans auf Twitter einig, was sie wirklich wollen und das ist nicht nur eine Map.

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CoD Warzone 2 – 3 Tipps, wie ihr eure Waffen schnell aufleveln könnt

Mehrere Maps für Warzone 2 genauso wie in Apex Legends

Was wollen die Spieler? In den Kommentaren auf Twitter wird klar, dass Caldera einer der unbeliebtesten Maps ist. Verdanks und Blackout gesellen sich dann eher zu den beliebteren Optionen. Zu guter Letzt wollen viele Fans jedoch nur eines und das ist die Rotation einer Sammlung von Maps.

Im Grunde dasselbe System wie bei Apex Legends, indem Spieler alle 60 – 90 Minuten auf anderem Terrain kämpfen können. Dabei kommentieren die Spieler mit folgenden Aussagen:

  • @LoochyTV – “ROTIERENDE MAPS WIE APEX BITTE MANN…”
  • @Shupp610 – “Rotation oder einfach mehrere Optionen pro Woche!”
  • @devilslayerr_ – “Wenn ihr eine neue Karte veröffentlicht, implementiert bitte eine Rotation der Maps. Werdet Al Mazrah nicht los. Sie (die Map) ist solide. […]”
  • @djacksonweather – “Warum nicht eine Rotation implementieren? […]”

Wann kommt eine neue große Map? Das weiß bislang noch niemand. Season 2 steht für Warzone 2 bald vor der Türe. Am 15. Februar ist es so weit, doch bevor ein neuer Battle Pass die Spieler dazu animiert erneut ihren Grind vorzusetzen, bekommen sie eine kleine Battle-Royale-Map spendiert.

Diese haben sich Spieler schon seit geraumer Zeit gewünscht und wird bald im Laufe der 2. Season für die Spieler zugänglich gemacht. Bis also Activision die Umfrage ausgewertet und die Stimmen der Community analysiert hat, bleibt es abzuwarten, wie sich die Entwickler bezüglich einer größeren Map entscheiden werden.

Ist eine Map-Rotation wahrscheinlich? Wer Warzone 2 spielt, weiß, in welch einem desolaten Zustand es sich befindet, das Team bemüht sich aber, mit stetigen Updates die Bug-Flut einzudämmen. Viele Fehler sind aber dennoch im Spiel präsent und wuchern weiter.

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass Activision ein solches Feature in kommender Zeit implementieren wird. Trotz dessen ist es aber nicht unwahrscheinlich, denn wie man beim Wiederbelebungs-Modus sehen kann, erfüllt das Team gern die Wünsche der Spieler, um sie bei Laune zu halten. Es könnte sich also nur um eine Frage der Zeit halten, bis Activision sich doch noch für ein solches Feature entscheidet.

CoD Warzone 2 ändert in Season 2 Rucksäcke und Panzerplatten – Das zeigt die Zwickmühle, in der die Entwickler stecken

Weltraum-Spiel mit Koop begeistert die Spieler mit niedlichem Design – „Absolute Empfehlung von ganzem Herzen“

In Astroneer baut ihr euch eine Basis auf einem fremden Planeten auf und erkundet das Weltall. Das Game begeistert die Spieler auf Steam und hat 91 % positive Bewertungen. Noch dieses Wochenende ist das Spiel um die Hälfte reduziert und kostet 14 €.

Astroneer ist ein Basenbau-Spiel mit Erkundungselementen im All. Ihr befindet euch im 25. Jahrhundert und werdet auf eine intergalaktische Entdeckungstour geschickt.

Ihr begebt euch auf eine Mission, die Grenzen des bisher bekannten Weltraums auszuweiten. Baut euch eine Basis auf einem fremden Planeten auf und bastelt euch hilfreiche Gadgets und Geräte zusammen, um auch in gefährlichen Gebieten überleben zu können.

Das Spiel ist auf dem Steam Deck spielbar, erfordert jedoch etwas Extra-Aufwand bei der Interaktion oder Konfiguration.

Hier seht ihr einen Trailer zu Astroneer:

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Astroneer – Release Trailer

Baut eure Basis und erkundet mit Freunden den Planeten

Wie sieht das Gameplay in Astroneer aus? Zu Beginn werdet ihr in einer Raumkapsel auf einen Planeten transportiert und steht zunächst vor einer unberührten Landschaft.

Nach und nach baut ihr euch dann eure Basis auf, indem ihr euch Ressourcen zusammensucht und mithilfe von Terraforming den Planeten so gestaltet, wie ihr es braucht.

Behaltet dabei aber immer eure Sauerstoff-Anzeige im Blick, denn sonst könnt ihr schnell in der fremden Atmosphäre draufgehen. Ihr könnt euch aber auch eine Leitung zu eurer Basis aufbauen, die euch dauerhaft mit Luft versorgt, sodass ihr auch weiter entfernte Orte entdecken könnt.

Das Sonnensystem in Astroneer besteht aus 7 Planeten, auf denen ihr auf Erkundungstour gehen könnt. Rast mit Fahrzeugen durch die Gegend oder erkundet Höhlensysteme und grabt euch bis zum Kern des Planeten vor. Ihr werdet auf eurer Reise auch auf rätselhafte Phänomene stoßen, deren Geheimnisse ihr ergründen könnt.

Ihr könnt das Spiel sowohl allein als auch im Koop mit Freunden zocken und gemeinsam die fremden Planeten unsicher machen.

Schickt uns eure Spielempfehlungen

Habt ihr ein absolutes Lieblingsspiel auf Steam oder kennt wahre Geheimtipps, die mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Dann schreibt uns einen Kommentar dazu oder schickt uns eure Spielempfehlungen an die E-Mail-Adresse [email protected] mit dem Betreff „Spielempfehlung“. Vielleicht ist euer Spiel das nächste, was auf MeinMMO vorgestellt wird.

Schreibt uns in 3-4 Sätzen, was ihr an dem Game so gut findet und wir werden euren Kommentar in unserem Empfehlungs-Artikel einbauen.

Wie bewerten Spieler Astroneer? Das Basenbau-Spiel schneidet auf Steam sehr gut ab. Von den insgesamt 87.829 Reviews sind 91 % positiv (Stand: 27. Januar 2023, via Steam).

Vor allem der putzige Grafik-Stil wird von den Spielern schon in der Early-Access-Version gefeiert, aber auch das Gameplay überzeugt. Viele bezeichnen es als ein nettes, entspanntes Spiel, das im Koop sogar noch mehr Spaß mache:

  • TeeSaufen: „Absolute Empfehlung von ganzem Herzen. Einfach nur knuffig, mit viel Liebe für Details. Bin jetzt bei meinem 12. Spielstand und fange immer wieder neu von vorne an. Totaler Suchtfaktor und ich bin immer noch auf der Suche herauszufinden, wie viele Leuchtmurmeln das Spiel nun hat. Bin bis jetzt in einem Spielstand bei 32 angekommen. Wer findet mehr?“
  • -JCBRKER-: „Wir spielen Astroneer seit einer Woche und ich kann sagen, dass es das Geld sowas von Wert ist! Die Grafik ist schön, der Grafikstil ist total niedlich und unglaublich detailverliebt […] Man merkt beim Spielen an den Dutzenden Details die Liebe zum Spiel und die Mühe, die sich die Entwickler geben“.
  • Siscoprofit: „Spaßiges Spiel mit Schwerpunkt auf Erkundung und Basisaufbau. Wirklich toll, mit Freunden im Koop“.

Wie viel kostet Astroneer? Ihr bekommt das Spiel aktuell um 50 % reduziert. Statt 27,99 € kostet Astroneer damit 13,99 €. Das Sonderangebot endet am 30. Januar 2023.

Auch ein Bundle aus Spiel und Soundtrack kostet aktuell statt 32,98 €, mit einem Rabatt von 52 %, nun 15,86 € (Stand: 27. Januar 2023).

Wenn ihr immer auf der Suche nach guten Spielen seid, findet ihr hier die 15 aktuell besten MMOS und MMORPGs 2023.

LoL: Nerf gegen Yuumi sollte furchterregend sein – „Ich will, dass Pros aufhören, sie zu spielen“

Bei League of Legends wird die magische Katze Yuumi mit dem Patch 13.1b stark generft. Der zuständige LoL-Entwickler erklärt: Die Nerfs sollten „fucking huge“ aussehen, um jedem Profi klarzumachen: Spielt Yuumi nicht mehr. Gleichzeitig sollen die Nerfs auf dem Papier schlimmer aussehen, als sie eigentlich sind.

Wer spricht da? David „Phreak“ Turley“ (35) startete 2009 seine Karriere als Caster für League of Legends. Seit 2022 ist er als „Riot Phreak“ ein Mitglied des Design-Teams.

Vor seiner Karriere für Riot war ein professioneller „Warcraft 3“-Spieler.

Über welchen Nerf spricht er? Mit dem Update 13.1B wird der Champ Yuumi hart generft. Es sind insgesamt 8 Nerfs, die ihre Grundwerte, ihre passive Fähigkeit und die Skills W und E betreffen:

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Ein bombastisches Video zu League of Legends hat mittlerweile 138 Millionen Aufrufe u0026#8211; Zeigt, wie riesig LoL ist

Nerfs sollten „fucking huge” aussehen, um Profis abzuschrecken

Was steckt hinter den Nerfs? Phreak erklärt in einem Video:

  • Das Ziel des Nerfs war es, Yuumi ganz aus dem Spiel der Profis rauszunehmen – das sollte sich dadurch verbessern.
  • Der Nerf sollte abschreckend aussehen und spezifisch Profis daran hindern, Yuumi je wieder anzufassen.
  • Für “normale Spieler” sollte der Nerf aber gar nicht so schlimm sein.
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von Schuhmann

Phreak sagt: „Der Nerf ist nicht so schlimm, wie er auf dem Papier aussieht.“ Er sollte nur „verdammt riesig aussehen“, sodass die Profis aufhören, Yuumi zu spielen und die normalen Spieler in der Solo-Queue aufhören, Yuumi zu bannen: Eigentlich sei der Nerf aber gar nicht so schlimm.

Die Grundwerte von Yuumi seien so stark gewesen, dass sie sogar gegen die besten ADCs wie Caitlyn bestehen konnte. Die Profis hätten die Grundwerte ausgenutzt, um ihre Lanes zu gewinnen. Normale Support-Spieler hätten von den Grundwerten nicht derart stark profitiert.

Für ihn sei Yuumi aber als ein „Noob-freundlicher“ Champion gedacht, der insgesamt schwächer ist.

Mit dem Nerf glaubt er, die gesetzten Ziele jetzt zu erreichen:

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass Yuumi jetzt aus dem Spiel der Profis verschwindet. Es sind zu starke Nerfs in der Laning-Phase, als dass sie im Pro-Play noch spielbar wäre. Ich hoffe echt, Profis sagen jetzt: ‚Na ja, gut, wir spielen sie nicht mehr, sie ist weg‘ und dass die Profi-Spiele jetzt besser werden.“

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Bleibt das jetzt so? Für eine Weile wird das wohl so bleiben. Man nimmt bei Riot in Kauf, dass der Champion jetzt auch im normalen Spielen eine schwere Zeit haben wird.

Langfristig ist ein großes Rework für die Katze angekündigt. Einen Zeitplan, wann wir die neue Yuumi sehen, gibt es aber noch nicht.

Die Katze Yuumi hat durch ihre besondere Mechanik, mit einem Spieler zu verschmelzen und so unangreifbar zu werden, eine Sonder-Rolle in League of Legends, die schon immer extrem kontrovers diskutiert wurde:

LoL überarbeitet den unbeliebtesten Champion – Aber völlig falsch, meinen die Spieler

Quelle(n):
  1. dotesports
  2. dexerto

Twitch-Streamer sammelt 11.000 $ für guten Zweck, muss 10 Stunden eine langweilige Wand anstarren: „Geistig destruktiver Stream“

Matthew ‘Mizkif’ Rinaudo gehört zu den aktuell umstrittensten Streamern auf Twitch. Jetzt hat er eine einzigartige Challenge gestartet: Stundenlang eine weiße Wand anstarren. Das Geld hat er für eine Organisation gesammelt, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert.

Mizkif hat sich eine neue Challenge für einen guten Zweck einfallen lassen und hat 10 Stunden lang eine weiße Wand angestarrt. Dafür hat er seinem Setting und den Zuschauern den Rücken zugekehrt und einen Timer von 10 Stunden laufen lassen. Den Stream könnt ihr euch direkt auf Twitch ansehen.

Erst ist übrigens nicht der einzige Streamer, der sich verrückte Ideen für seinen Stream ausdenkt:

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von Maik Schneider

Twitch-Streamer will Wand anstarren, um den eigenen Verstand zu testen

Er selbst erklärt vor seinem Stream, dass diese Aktion ziemlich anstrengend werden würde: „Es ist ein sehr geistig destruktiver Stream. Es ist sehr anstrengend. Der Grund, warum ich diesen Stream gerne mache, ist, dass er meinen Verstand testet.“

Mizkif musste auch selbst feststellen, dass eine weiße Wand anzustarren jetzt nicht unbedingt zu den kreativen Glanzleistungen seiner Karriere gehört. So bemerkte er:

Das wird lächerlich, ich sage euch, ihr wollt nicht hier sein, es sei denn, ihr seid ein absoluter Idiot. Was ich wahrscheinlich bei fast jedem Stream, an dem ich teilnehme, voraussetzen würde. Es ist wirklich dumm.

Wie viel und für wen hat er gesammelt? Mizkif beendete den Stream am 27. Januar 2023. Insgesamt hat er 11.000 US-Dollar mit seinem Stream gesammelt. Das Geld geht an Rise Above The Disorder (RAD). Das ist eine gemeinnützige Organisation, die die Kosten für die psychische Betreuung von Menschen auf der ganzen Welt übernimmt.

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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Mizkifs Karriere stoppte jäh, als er über großen Skandal stürzte

Mizkif gehört zu den umstrittensten Streamern auf Twitch. Er zählt zu den großen Zynikern, die selten ein Blatt vor den Mund nehmen. Er erklärte einmal, er streame nur mit attraktiven Frauen, um seine Views zu erhöhen.

Schließlich hatte man ihm in einem Stream vorgeworfen, dass er in sexuelle Übergriffe verstrickt sei. Die Diskussion um diesen Vorwurf erfasste innerhalb kurzer Zeit nicht nur die Community von Mizkif, sondern die von Twitch und Twitter.

Auch, weil er die ganze Sache zu Beginn erst einmal nicht richtig ernst genommen hatte und ihm etliche Kollegen und Freunde beigesprungen waren.

Nach dem Skandal wurde er zwar nicht gebannt, aber er verschwand wochenlang von der Bildoberfläche. Das hatten ihm wohl auch seine Kollegen geraten, erst einmal Gras über die Sache wachsen zu lassen.

Mittlerweile ist Mizkif wieder auf Sendung, hatte sich für sein Verhalten aber perfekt entschuldigt:

Der Berufs-Zyniker von Twitch entschuldigt sich reuevoll und perfekt inszeniert – Damit sie ihn nicht vom Hof jagen

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Spieler in Destiny 2 warten seit 5 Jahren auf legendäre Bedrohung – Jetzt erklärt Bungie, dass sie nie zurückkehren wird

Mit dem DLC „Rise of Iron” hat Bungie eine neue und abstrakte Bedrohung geschaffen. SIVA, die replizierende Nano-Technik von BrayTech hat viel Unheil in Destiny 1 angerichtet und Spieler hoffen seit Jahren auf eine Rückkehr in Destiny 2. Bungie hat in einem neuen Q&A Fragen beantwortet und eine davon drehte sich um diesen alten Feind.

Q&A mit Bungie – Wer war anwesend? Bungie veranstaltete mit ausgewählten Medien ein Q&A, indem Nikko Stevens, der Senior Narrative Designer und Liz Baker, die Narrative Designerin für Erweiterungen anwesend waren. Es wurden Fragen über die Story-Entwicklung von Witch Queen zu Lightfall, sowie spezifischen Inhalten in Season gestellt.

Eine jedoch interessante Frage, die vor allem Veteranen aus Destiny 1 interessieren sollte, ist, weshalb es SIVA, eine sich selbst replizierende Nanotechnologie, nicht in Season 19 geschafft hat. Viele feindliche Rassen hatten auch mit Destiny 2 ihr Comeback. Von der Schar, bis hin zu den Besessenen war alles vertreten, doch SIVA mit den teuflischen Splicern wurden gekonnt vernachlässigt. Bungie erklärt nun, warum ein Comeback unwahrscheinlich ist.

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Destiny 2 Lightfall: Der neue Trailer “Neomuna”

SIVA ist eine Story, die einfach abgehakt ist

Was sagen die Entwickler zu einer Rückkehr? Zu dieser Frage meldete sich Nikko Stevens zu Wort und erklärte, dass SIVA oft ein Thema war, wenn es um eine Rasputin-Season ging. Dazu meinte er:

Wir reden immer über jeden verwandten Story-Thread, wenn wir mit etwas Neuem beginnen. Wann immer also der Warmind auftaucht, sei es damals in der Saison der Würdigen oder jetzt, war SIVA erzählerisch ein Teil des Gesprächs. Wir reden darüber, wir treten damit herum. Aber letztendlich denke ich, dass SIVA eine Geschichte ist, die in Rise of Iron erzählt und in Rise of Iron abgeschlossen wurde.

Viele Hüter hoffen schon seit dem Release von Destiny 2, dass SIVA erneut einen Auftritt im Loot-Shooter erhalten könnte. Die Waffen und ihr Design sowie die Mechanik hinter der Nanotechnologie waren schon immer ein Hingucker, jedoch haben es in Destiny 2 nur die Exo-Waffe “Perfektionierter Ausbruch” und einige Exo-Ornamente ins Spiel geschafft.

Nikko Stevens spricht aber auch ein Problem an, welches einem SIVA-Release im Weg steht und das ist die Story von Destiny 2 selbst:

Während es narrativ möglich ist, diese Geschichten auf den Kopf zu stellen und zurückzubringen, denke ich, dass wir saisonal eine Sache tun müssen, um sicherzustellen, dass wir uns auf die Geschichte konzentrieren, die die Saison erzählt – und dass wir uns nicht an Stücken ergötzen, die nicht unbedingt die Geschichte vorantreiben. Ich denke, SIVA ist zwar cool, aber es wäre ein Schritt rückwärts. Wir haben versucht, auf Neomuna und Lightfall aufzubauen und sicherzustellen, dass diese Geschichte Raum zum Atmen hat – Raum zum Erblühen hat – bevor die Spieler dieses neue Ziel betreten.

Während Nikko selbst ein Comeback nicht verneint, stellt der Senior Narrative Designer aber klar, dass die Hauptstory um die Licht- und Dunkelheits-Saga die oberste Priorität hat. Alles, was nicht zur Story dazu passt, wird auch nicht hinzugefügt. Dazu zählt auch SIVA.

Wann hatte SIVA seinen ersten Auftritt? SIVA hatte seinen ersten Auftritt am September 2016 mit dem DLC “Das Erwachen der Eisernen Lords” in Destiny 1. In dieser Erweiterung konnten Hüter erneut nach Alt-Russland reisen, um dort eine versiegelte Bedrohung einzudämmen.

Die teuflischen Splicer, die sich durch SIVA verändert haben

Dabei handelte es sich bei der Bedrohung um eine sich selbst replizierende Nanotechnologie namens SIVA. Die Eisernen Lords wollten diese Technik für das Gute benutzen, denn SIVA konnte alles an Materie in seine Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzten. Während die Eisernen Lords versucht hatten diese Technologie zu bergen, gerieten sie in einen Hinterhalt einer künstlichen Intelligenz und wurden dann bis auf einige Überlebende von SIVA selbst beseitigt.

Aus diesem Grund wird SIVA als höchst gefährlich eingestuft und von Lord Saladin selbst bewacht, damit niemand auf die Idee kommt, erneut eine SIVA-Krise herbeizuführen.

Wie findet ihr es, dass Bungie seinen Fokus lieber auf aktuellere Themen wie dem kommenden DLC “Lightfall” setzt? Findet ihr es gut oder schade, dass SIVA womöglich nie ein Comeback erhalten könnte? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Destiny 2: Alles zum Lightfall-DLC von 2023 – Release, Neue Fähigkeit und Editionen

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Tech-YouTuber testet winzigen PC für 160 Euro, ist nicht größer als eure Hand – „Ziemlich überzeugend.“

Linus Tech Tips gehört zu den bekanntesten Tech-Kanälen auf YouTube. Er hat einen winzigen PC ausprobiert, der rund 160 Euro kostet.

Mit dem „Pantera Pico PC“ hat sich Linus einen winzigen PC gekauft. Der kostet laut Hersteller rund 160 Euro in der günstigsten Version. Linus zeigt sich überrascht, wie gut sich der Alltag mit dem Gerät bewältigen lässt – wenn man nicht kompetitiv spielen möchte.

In unserem Artikel stellen wir euch das Gerät vor und erklären, was Linus darüber denkt.

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Mini-PC setzt auf Intel-Prozessor und ist bereit für Windows 11

Was für Hardware steckt in dem Gerät?

  • Intel J4125 (Prozessor)
  • UHD-Graphics 600 (GPU)
  • 8 B LPDDR4 (Arbeitsspeicher)
  • 512 GB M.2 SATA-SSD (Speicher)
  • Kompatibel mit Windows 11

Der Intel J4125 gehört zu den absoluten Einsteigerprozessoren und ist langsam unterwegs. Er ist aber für die meisten Alltagsaufgaben wie Office oder Videostreaming problemlos geeignet. Vorteil ist, dass der Chip nur eine TDP von 10 Watt hat und daher nur sehr wenig Strom verbraucht.

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Bekommen wir dank Intel endlich gute Grafikkarten für weniger als 300 € ?
von Benedikt Schlotmann

Hinzu kommt übrigens ein winziger Beamer, der etwa genauso groß ist wie der eigentliche PC. Für den Beamer allein werden jedoch auch noch mal rund 180 Euro fällig. Kaufen kann man das Gerät und den Beamer übrigens auf Indiegogo.com.

Gut fürs Office, ziemlich schwach für Gaming

Wie brauchbar ist das Gerät? Linus erklärt, dass das Gerät durchaus Potential besitze. Der PC sei nicht sehr groß und wenn man nur YouTube-Videos schauen würde und obendrein noch ein wenig Office betreiben würde, dann würde das kleine Ding locker „für Jahre“ reichen.

Ansonsten sei das Gerät „kind of compelling“, also ziemlich überzeugend – außer man wolle damit anfangen wirklich zu spielen. Linus testet zwar nur CounterStrike, doch richtig gut sieht das Spiel nicht aus und es läuft nicht richtig flüssig. Wie andere Spiele dann auf diesem Gerät aussehen, könnt ihr euch vermutlich vorstellen. Einen echten Ersatz für einen leistungsstarken Desktop-PC findet man hier also nicht.

Der Projektor sei obendrein ganz interessant und biete coole Touch-Features, sei aber ansonsten ziemlich schwach und das Bild ziemlich schlecht. Von so einem günstigen Gerät sollte man aber auch keine Meisterwerke erwarten.

Pantera PC mit Beamer
Der Beamer (links) und der PC (rechts).

Mini-PCs sind keine Seltenheit mehr: Mittlerweile bieten verschiedene Hersteller solche kleinen Geräte an, die genügend Performance für den Alltag versprechen. Oftmals kommen in solchen Geräten mobile Chips zum Einsatz, die man auch in Laptops finden kann. Preislich liegen die Geräte häufig zwischen 150 und 500 Euro.

MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich selbst so ein Gerät gekauft, 350 Euro investiert und verrät, warum sich so ein Gerät für euch und euren Alltag lohnen könnte:

Mein neuer PC ist so groß wie 2 Äpfel und spart mir jeden Monat 10 Euro Stromkosten

FIFA 23: Twitch-Streamer stecken zum TOTY hunderte Euro in Packs, zeigen die schlechten Chancen auf Top-Spieler

In FIFA 23 Ultimate Team läuft gerade das „Team of the Year”, also das „TOTY”-Event. Das bringt einige der besten Karten im Spiel. Doch die sind kaum zu kriegen.

Das ist das TOTY: Im “TOTY” stehen insgesamt 12 Karten, die brutal verbessert wurden. Spieler wie Mbappé, van Dijk oder Haaland sind dabei und haben Werte in den hohen 90er-Bereichen bekommen. Sie gehören zu den besten, aber auch teuersten Karten im Spiel.

Das Team wurde über die vergangenen Woche in drei Phasen veröffentlicht. Defensivspieler, Mittelfeldspieler und Angreifer gab es jeweils für wenige Tage in Packs, dazu neue “TOTY”-Icons – bis Freitagabend, den 27. Januar.

Da wurde dann das ganze Team of the Year auf einen Schlag in Packs gesteckt. Darüber hinaus wurden auch noch weitere Karten veröffentlicht: “Honourable Mentions”, also Spieler, die es knapp nicht ins TOTY geschafft haben, aber nun zumindest ein kleines Upgrade bekommen haben. Sie sind allerdings deutlich schwächer und weniger wertvoll, als die 12 “echten” TOTY-Karten.

Viele Spieler sparen sich für das TOTY ihre Packs auf, um die Chance zu haben, eine der begehrten Karten zu ziehen. Doch die Chancen darauf sind sehr niedrig. Das beweisen gerade auch einige Twitch-Streamer, die sehr viel Geld in das Event stecken.

Twitch-Streamer kaufen FIFA-Points, investieren – Doch TOTY-Karten bleiben die Ausnahme

Viele FIFA-Content-Creator zeigen auf Plattformen wie Twitch und YouTube, wie sie Packs in Ultimate Team öffnen. Doch dabei verdeutlichen sie quasi nebenbei, wie gering die Chance auf die besten Karten in FIFA 23 aus Packs sind.

Ein Beispiel ist einer der größten Streamer zu FIFA 23, “Castro1021”. Der ist zum einen für seine laute Art, aber eben auch Pack-Openings bekannt. Seit dem Start des TOTY-Events vor über einer Woche ist er dabei, jede Menge FIFA-Points zu investieren und Packs zu ziehen.

In seinem neuen Video zeigt er den Abend, an dem dann alle TOTY-Karten in den Packs landeten. Hier sollte es klappen und er zieht seine erste TOTY-Karte – die von Torhüter Courtois. Wenig später zieht er noch ein TOTY. Wieder Courtois.

Er freut sich zwar riesig über die Karte und torpediert sein Streaming-Zimmer mit Konfetti, erklärt aber auch, bereits nahezu 10 Millionen Münzen über die Woche, und nahezu 1 Million FIFA-Points investiert zu haben.

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Coins kann man durch Transfers oder Belohnungen in Ultimate Team bekommen, FIFA-Points aber nicht. Will man FIFA-Points in Ultimate Team kaufen, kann man aus verschiedenen Sets wählen. Das größte bringt 12.000 Points für 99,99 Euro. Rechnet man das auf eine runde Million hoch, kommt man bei über 8.000 Euro im Laufe einer Woche raus.

Ähnlich erging es zwei anderen Streamern, die am “Komplettes-Team-Abend” Points investierten.

Einer davon ist “Bateson87”, der 100.000 FIFA-Points an diesem Abend investierte (ca. 833 Euro). Über die Woche zuvor habe er bereits zwei TOTYs und 3 TOTY-Ikonen gezogen, zeigt Bateson im Video. Die 100.000 Points an einem Abend sollten aber keine einzige weitere TOTY-Karte bringen, lediglich drei der schwächeren “Honourable Mentions” (via YouTube).

Auch YouTuber Danny Aarons steckte 100.000 Points in den TOTY-Abend, aber bekam keine TOTY-Karte damit (via YouTube): “Ich kann es nicht glauben, ich hab wieder 100.000 Points investiert und hab kein TOTY gezogen.”

Das war allerdings auch nicht sein erstes Opening: “Jedes Pack-Opening kostet 600 britische Pfund, und das hier ist das neunte”, rechnet er vor: “Ich werde das nicht durchrechnen, weil es mich krank machen wird. Aber Leute, rechnet es durch – und ihr habt noch nicht gesehen, wie ich ein TOTY ziehe.” Insgesamt hat er also wohl 5.400 Pfund (ca. 6.100 Euro) investiert.

Insgesamt können sich die Streamer über die schiere Menge der Karten aus den Packs, die sie da ziehen, letztlich einen Großteil der TOTY-Karten auf dem Transfermarkt kaufen.

Doch sie verdeutlichen gleichzeitig, wie niedrig die Chancen auf TOTYs aus Packs sind. Natürlich kann man Glück haben und diese Karten ziehen. Doch man sollte nicht damit rechnen.

Die Chancen auf einen TOTY-Spieler liegen im einstelligen Prozent-Bereich

Wie hoch sind die Chancen? FIFA 23 zeigt im Shop, wie die Chancen auf TOTY-Karten aus Packs aussehen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeiten sind, ist von den einzelnen Packs abhängig.

Ein paar Beispiele:

  • Bei typischen Premium-Gold-Packs liegt die Chance bei unter einem Prozent.
  • Beim aktuellen Promo-Pack “Elite Pack Plus” kommt die Chance auf 1,1 Prozent. Da stecken 26 seltene Goldspieler drin, mindestens einer davon mit 86 oder höher und zusätzlich gibt es noch ein Seltene-Spieler Pack dazu. Es kostet 150.000 Münzen oder 3.000 FIFA-Points.
  • Die höchste Chance bietet noch das “Neujahr-Spezial-Set”, hier sind es 6,2 %. Das Pack bringt einen FUT Hero, 75 seltene Gold-Spieler über 80 und mindestens sechs davon über 86.

Aber: Das Pack kostet auch ganze 500.000 Münzen oder 3.000 FIFA-Points. Zudem sind die Inhalte des Packs untauschbar. Was auch immer man letztlich daraus zieht, kann man also nicht auf dem Transfermarkt verkaufen.

Wer nicht in Ultimate Team unterwegs ist, kann in FIFA 23 beispielsweise auf den Offline-Karrieremodus setzen. Dort kann man seinen eigenen Club aufbauen und an die Weltspitze führen. Hier findet ihr dafür die besten Talente in FIFA 23.

2023 hab ich zum ersten Mal das Gefühl, mit meiner PS5 die falsche Konsole zu haben

Mit Hi-Fi Rush hat Entwickler „Tango Games” einfach mal einen Überraschungshit für Xbox und PC rausgehauen. Als PS5-Spieler kann MeinMMO-Autor Max Handwerk nur etwas wehmütig zuschauen – womöglich nicht zum letzten Mal in diesem Jahr.

“Horizon, God of War, Spider-Man. Horizon, God of War, Spider-Man. Horizon, God of War, Spider-Man.” Seit knapp zwei Tagen wiederhole ich dieses Mantra in meinem Kopf, um mich daran zu erinnern, was für grandiose Spiele die PS5 bereits über meinen Bildschirm flimmern lassen hat.

Allerdings wird dieses Mantra immer wieder unterbrochen. Und zwar vom dem lautstark pulsierenden Beat des Trailers von “Hi-Fi RUSH”. Ein Spiel, das keiner kommen sehen hat, an dem es dafür aber gerade kein Vorbeikommen gibt.

Auf der Xbox-Bethesda-Show wurde der Rhythmus-Kracher im Comic-Stil vorgestellt, und dann auch noch direkt über Steam und den Game Pass veröffentlicht. Was das Spiel ausmacht, sehr ihr recht schnell im Trailer:

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Seht euch den Trailer zu Hi-Fi Rush an – Ein verrücktes Spiel, das voll auf Musik und Rythmus setzt

Held Chai kloppt sich durch eine bunte Welt, in der alles auf den selben Rhythmus synchronisiert ist. Angriffe werden je nach Taktgefühl immer stärker und für eine ordentliche Portion Lockerheit und Humor ist auch gesorgt.

Das Spiel trifft offenbar einen Nerv bei Leuten, die was für bunten, krachenden Spielspaß übrig haben. Schaut man im “Games”-Subreddit vorbei, werden die starken Reviews des Spiels diskutiert. Zahlreiche Spieler erzählen, was für ein Spaß der Überraschungs-Hit ist. Bei Steam sammelt das Spiel positive Reviews, es liegt bei 98 % wohlwollenden Rezensionen.

Und ich sitze hier, schaue Gameplay-Videos und blicke etwas wehmütig auf meine PlayStation.

Ich habe weder eine Xbox, noch einen besonders leistungsstarken PC bisher besonders vermisst. Nun aber geht der “Hi-Fi Rush” an mir vorbei, obwohl das Spiel in all seiner Action-Comic-Guitar-Hero-Haftigkeit definitiv etwas für mich wäre.

Und wenn ich mir das restliche Xbox-Jahr so anschaue, könnte sich dieses Gefühl noch öfter einstellen.

Exklusive Titel im Jahr 2023 – hat Xbox die Nase vorn?

Bisher habe ich eine Xbox in Sachen Exklusivtitel wirklich nicht gebraucht, für mich war die PlayStation in der Regel mit den passenderen Titeln ausgerüstet. Ich würde zum Beispiel immer God of War über Halo wählen.

Worauf ich hingegen immer schon etwas neidisch schaute, ist das Argument “Game Pass”. Das Angebot der Xbox ist sowieso schon wirklich stark, der Katalog steckt voll mit spannenden Spielen.

Und dass dort sogar regelmäßig starke Titel ab Tag 1 erscheinen, wie jetzt Hi-Fi Rush, ist einfach ideal, wenn man gern neue Spiele ausprobiert. Wer weiß, ob Hi-Fi Rush mit seinem ungewöhnlichen Ansatz nicht einfach im “Nichts” verschwinden würde, nachdem es so überraschend veröffentlicht wurde, wenn Spieler es nicht direkt ausprobieren könnten.

Und dann hat die Xbox dieses Jahr auch einfach noch ein paar gute Argumente in der Hinterhand. Eines davon ist das kommende Spiel von Arkane Studios, Redfall.

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Redfall – Detaillierter Gameplay-Trailer

Der kommende Koop-Shooter erscheint am 2. Mai 2023, ebenfalls nur für die Xbox und den PC, außerdem ebenfalls ab dem ersten Tag im Game Pass. Auch, wenn noch nicht ganz klar ist, wie stark das neue Spiel der Arkane Studios wird: Spannend sieht es allemal aus.

Das letzte Spiel der Macher von Redfall, Deathloop, war ironischerweise auch ein zeitbegrenzter Exklusiv-Titel, jedoch für die PlayStation. Das Gameplay des Shooters hat mich damals mitgerissen, und verbunden mit dem Koop-Aspekt, den ich beispielsweise in Games wie Borderlands liebe, würde mich Redfall auf jeden Fall ansprechen.

Tja, und dann wäre da noch Starfield.

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7 Gameplay-Highlights aus Starfield, die ihr kennen solltet

Auch hier bleibt abzuwarten, wie stark der Titel letztlich wird, wenn er im Laufe des Jahres 2023 erscheint. Doch nach all meinen Stunden in Morrorwind, Skyrim oder den Fallout-Titeln wäre das Space-Abenteuer von Bethesda definitiv auf meiner Liste gelandet, wenn es auf der PlayStation erscheinen würde.

Tut es aber nicht. Dafür steckt es auch im Game Pass.

Hat die Xbox die Nase vorne? Das bleibt erstmal noch abzuwarten. Schließlich wird auch die PlayStation ihre Titel dieses Jahr bekommen. So stehen etwa das neue Spider-Man, oder auch der nächste Teil des Final Fantasy 7 Remakes an – wenn auch erst im Herbst und Winter. Dazu kommen weitere Games, die beide Konsolen kriegen werden.

Aber einige spannende Titel fehlen der PlayStation dieses Jahr eben auch. Aus meiner Sicht bewegt sich die Xbox auf jeden Fall auf einem richtig guten Weg. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das weiter entwickelt – und ob die Xbox noch mehr interessante Argumente sammeln kann, die man als PS5-Spieler vermissen würde.

Was haltet ihr von den Releases, die dieses Jahr anstehen? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Die große Release-Liste der MMOs und Multiplayer-Spiele 2023 findet ihr hier.

Fiese Kartelle von gierigen Spielern entscheiden, wer in WoW gebannt wird

In World of Warcraft herrschen fiese Spieler-Kartelle. Wer sich nicht an die Preise hält, wird weggebannt. Was steckt dahinter?

Blizzard hat mit World of Warcraft Dragonflight viele Versprechen eingelöst. Eines davon war, dass Handwerksberufe endlich wieder richtig nützlich und wichtig sein sollten. Genau so ist es auch gekommen, denn der Handel floriert und viele der besten Ausrüstungsstücke kann man von Handwerkern herstellen lassen, solange man die Materialien heranschafft.

Doch das System hat auch seine Schattenseiten. Denn wo auf der einen Seite die Interaktion zwischen den Spielerinnen und Spielern gefördert wird, versuchen andere möglichst viel Gewinn aus dem System zu schlagen und Konkurrenz auch mit unlauteren Methoden zu beseitigen.

Das Elementarschleifen-Kartell schaltet Konkurrenz aus

Auch wenn es eine Reihe von nützlichen, hergestellten Gegenständen gibt, ist keines so begehrt wie die Elementarschleife (“Elemental Lariat”). Diese Halskette wird im Grunde von allen Klassen und Spezialisierungen gewünscht, da sie einen sehr mächtigen, zusätzlichen Effekt hat und die Werte frei bestimmt werden können. Leichter ist es kaum möglich, an eine starke Halskette zu kommen.

Zumindest in der Theorie. Das Rezept für die Elementarschleife ist allerdings ein sehr seltener Drop von einigen starken, seltenen Feinden aus den Elementarstürmen. Es kann Dutzende Kills dieser Feinde benötigen, bis man das Rezept in die Finger bekommt. Das wiederum führt dazu, dass nur wenige Juwelenschleifer pro Realm überhaupt in der Lage sind.

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Die beste Halskette für fast alle. Harte Kartelle bestimmt die Preise.

Eines dieser Beispiele ist Schlay vom Server Thrall, über den wir vor einigen Tagen berichtet hatten. Er hatte sich gegen das „Kartell“ auf seinem Realm gestellt und die Elementarschleife quasi kostenlos bzw. zu einem selbstgewählten Trinkgeld angeboten und seine Dienste immer wieder beworben. Obwohl es viele dankbare Kunden und viel Zuspruch gab, wurde Schlay zuerst „gesilenced“ – er konnte also nicht länger im Chat schreiben. Das geschieht, wenn Nachrichten von vielen anderen gemeldet werden, etwa als „Spam“ oder „Beleidigungen“.

Die naheliegende Vermutung: Die Juwelenschleifer, die ihren Preis von 20.000 Gold für die Herstellung stabil halten wollten, meldeten Schlay gemeinsam, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Nach Ablauf seiner Strafe nahm Schlay seine Dienste wieder auf und stellte zahlreiche Kunden zufrieden, bewarb sein Handwerk erneut. Doch nur wenige Tage später wurde der Account dann komplett gesperrt – für satte 10 Tage.

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Strafen für Leute, die dem Kartell im Weg stehen. Das Melde-System macht es möglich.

Spieler berichten über Drohungen und Druck: Schlay ist dabei kein Einzelfall und auf den meisten großen Servern scheinen sich solche Kartell-Strukturen gebildet zu haben. Viele Juwelenschleifer stehen untereinander in Kontakt und scheinen ihre Preise stabil halten zu wollen – mit allen Mitteln.

Viele berichten in verschiedenen Beiträgen im Subreddit auf World of Warcraft, dass sie von Juwelenschleifern angeschrieben werden, nachdem sie im Handelschannel nach einem Hersteller für die Elementarschleife gesucht haben. Wenn sie dann erklären, dass sie einen günstigeren Anbieter gefunden haben, sind die „Kartell-Mitglieder“ ganz erpicht darauf, den Namen herauszufinden und neigen dabei sogar zu Drohungen und Beleidigungen, wenn die Käufer den Namen nicht rausrücken wollen.

So erzählt etwa Fast-Like-A-Snail:

Auf meinem EU-Realm gibt es ein Kartell, die Preise für verschiedene Handwerksaufträge festlegen und wenn du dich nicht daran hältst, dann verwarnen sie dich und danach melden sie dich. Wenn du nicht Teil des Kartells bist, dann wirst du gesilenced und gebannt und darfst Dinge nicht günstiger anbieten.

Ich schätze, so ist das wohl auf vielen Realms und das ist etwas, um das sich Blizzard kümmern sollte. Diese Kartelle sind nicht besser als die Boosting-Communitys, die sie gebannt haben.

Account-Strafen werden zu leicht vergeben: Blizzard hatte zwar in der Vergangenheit immer wieder betont, dass jede Account-Strafe zuvor von einem Mitarbeiter geprüft wird, doch gibt es an dieser Aussage ernsthafte Zweifel. So berichten viele davon, dass sie ganz genau wissen, wie viele Meldungen es etwa auf eine Chat-Nachricht braucht, um diesen Spieler sofort mit einer „milden“ Sanktion zu belegen, wie etwa ein Sprechverbot im Chat für einige Stunden.

Andere stellen die Vermutung auf, dass bei einer Accountsperre vielleicht tatsächlich noch ein Mitarbeiter die finale Entscheidung ausführt, doch dass es sich dabei quasi nur noch um ein paar Klicks handelt, bei der Anschuldigungen gar nicht geprüft werden. Das sei vielleicht gar kein böser Wille, sondern einfach der Druck, eine gewisse Anzahl an Vorfällen pro Stunde abhandeln zu müssen.

Wie genau Blizzard bei den Strafen und Prüfungen vorgeht, ist nicht bekannt. In den letzten Jahren gab es allerdings immer wieder Beschwerden über ungerechtfertigte Strafen, die dann auch im Nachhinein zurückgenommen wurden.

Klar ist allerdings, dass Blizzard an diesem System etwas ändern muss. Dass sich regelrechte Kartelle für Handwerksberufe bilden, die alle „wegbannen lassen“, die einen günstigeren Preis anbieten, kann für das Spiel nicht gesund sein.

Wie steht ihr zu dieser Thematik? Was sollte sich ändern und wie können Blizzard und die Spieler da realistisch gegensteuern?

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Fantasy-MMORPG setzt voll auf PvE und Entdeckung – Jetzt gerade könnt ihr es gratis ausprobieren

Ihr wollt ein neues MMORPG ausprobieren? Dann könntet ihr bei Embers Adrift reinschauen: Das Indie-MMO veranstaltet jetzt am Wochenende einen Gratis-Test.

Wann läuft das Gratis-Wochenende? Embers Adrift hat sein Gratis-Wochenende bereits gestartet. Es begann am Freitag, den 27. Januar um 07:00 Uhr und läuft noch bis Montag, den 30. Januar um 07:00 Uhr.

Um teilzunehmen, muss man sich auf der Website von Embers Adrift registrieren und dann das Spiel herunterladen. Dann kann man laut Entwicklern bis Montagfrüh die Zeit nutzen, um das Spiel als Neuling auszuprobieren oder sich als zurückkehrender Spieler anzuschauen, was sich verbessert oder verändert hat.

Was kostet Ember Adrift? Will man nach dem Wochenende weiterspielen, muss man sich das Spiel kaufen, denn Embers Adrift ist kein F2P-Spiel:

  • Embers Adrift wird für 39,99 Dollar plus Steuern angeboten (am Wochenende 29,99 Dollar), darin ist auch ein Monat Spielzeit enthalten.
  • Danach müsst ihr allerdings noch ein Abo-Preis von 9,99 Euro pro Monat abschließen.
  • Im Spiel selbst gibt es bisher keinen Echtgeld-Shop oder ähnliche Optionen, Geld auszugeben.

Was das für ein Spiel ist, zeigen wir euch hier.

Embers Adrift setzt auf Abo, PvE-Inhalte und Oldschool-Flair

Was ist Embers Adrift für ein Spiel? Embers Adrift erschien am 15. Oktober 2022, ist nun also etwas mehr als drei Monate alt. Es handelt sich bei dem Spiel um ein PvE-Sandbox-MMORPG, das auf PvP-Inhalte verzichtet. Weder in der offenen Welt, noch in Arenen tretet ihr gegen andere Spieler an.

In dem Spiel sollen Spiele sich ihre eigenen Abenteuer schaffen, dementsprechend wird wenig Orientierung vorgegeben. So gibt es beispielsweise keine Markierungen oder eine Minimap. Stattdessen müsst ihr Questtexte genau lesen und euch daran orientieren, wenn ihr eine Aufgabe lösen möchtet.

In der Form ist Embers Adrift “Oldschool”, das gilt allerdings auch für die Optik des Spiels. Fans von moderner, gestochen scharfer Grafik könnten hier enttäuscht werden.

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Embers Adrift gibt tiefere Eindrücke in die Story des düsteren, neuen PC-MMORPG – Erscheint noch diese Woche

Diese Quests stellen einen wichtigen Teil des Spielerlebnis dar, genau wie schwierige Bosse oder Dungeons. Schon im Startgebiet erwarten Spieler teilweise schwere Herausforderungen, etwa in Form von mächtigen Gegnern. Die kann man jederzeit angreifen, es bietet sich allerdings nicht unbedingt an.

Mit was für einem Charakter man rein geht, ist einem selbst überlassen. Drei Klassen und ein Charakter-Editor stehen zur Auswahl.

Einen detaillierten Überblick der Features von Embers Adrift findet ihr hier.

Für wen ist das Spiel etwas? MeinMMO-MMORPG-Experte Alexander Leitsch hat sich Embers Adrift bereits im vergangenen Jahr genau angeschaut.

Sein Fazit war am Ende zwiegespalten: Embers Adrift sei ein Spiel voller Gegensätze, das vor allem funktioniert, wenn man in einer Gruppe spielt. Er bezeichnete Embers Adrift mit seinem freien Abenteuer-Ansatz als Nischen-Spiel, das nicht für jeden etwas ist, aber gerade entdeckunsfreudigen Gruppen Spaß machen könnte.

Die genaue Einschätzung von Alexander Leitsch zu Embers Adrift könnt ihr hier lesen.

Gerade das Abo-Modell und der Kaufpreis könnten Spieler abschrecken. Wer dennoch mal einen Blick werfen möchte, hat nun am Wochenende noch die Gelegenheit dazu, ohne Geld zu investieren.

Destiny 2 war über 20 Stunden offline und niemand konnte spielen – Entwickler erklären, woran es lag

Der Loot-Shooter Destiny 2 war auf PC, Xbox und PS5 über 20 Stunden lang offline. Jetzt erklären die Entwickler, warum ihr so lange nicht spielen konntet.

Destiny war am 24. und 25. Januar 2023 über einen Tag lang offline. Auf MeinMMO hatten wir auch davon berichtet, dass Destiny 2 nicht zugänglich war. Beim Update hatte man wohl die falschen Daten auf die Server kopiert und damit für Verluste bei Spielern gesorgt.

Ein Konfigurationsfehler eines Tools ist an den Problemen Schuld.

Nun haben sich die Entwickler zu den Problemen geäußert. Für die Probleme hat man ein internes Tool verantwortlich gemacht, das wohl für Ärger sorgte. Dabei hatten die Entwickler wohl Daten aus der alten Erweiterung „Beyond Light“ in das Spiel kopiert. Das hatte wiederum Spielfortschritte rückgängig gemacht (via bungie.net):

Wir haben herausgefunden, dass das Problem dadurch verursacht wurde, dass einige derzeit nicht abschließbare EDZ- und Nessus-Triumphe aus Forsaken in den archivierten Triumphe-Bereich verschoben wurden. Um diese Änderung vorzunehmen, haben wir ein Tool benutzt, das den Status eines Spielers von einem Ort zu einem anderen im Konto des Spielers verschieben kann. Dieses Tool ist sehr leistungsfähig, erfordert aber eine sorgfältige und vorsichtige Handhabung.

Aufgrund eines Konfigurationsfehlers haben wir versehentlich einen älteren Migrationsprozess, der für die Beyond Light-Version verwendet wurde, erneut ausgeführt. Das Ergebnis war, dass wir alte Daten aus der Zeit vor Beyond Light in die aktuelle Konfiguration kopiert haben, wodurch bestimmte Aspekte des Spielfortschritts seither rückgängig gemacht wurden.

Was geht durch den Reset verloren? Dieser Fehler hat das Problem verursacht und wurde nun behoben, allerdings nicht ohne den Verlust von fast drei Stunden Spielzeit.

Entschädigungen werden übrigens nicht erwähnt. Immerhin werden alle Käufe, die in der verlorenen Zeitspanne getätigt wurden, zurückerstattet. Solltet ihr also Geld ausgegeben haben, solltet ihr es mittlerweile zurückerhalten haben.

Wie lange war Destiny 2 offline? Der veröffentlichte Hotfix 6.3.0.5 sorgte für unerwartete und gravierende Probleme.

Nachdem erst einmal Triumphe und Katalysatoren spurlos verschwunden waren, hatten die Entwickler die Server heruntergefahren und nach dem Fehler gesucht. Insgesamt war Destiny 2 länger als 20 Stunden offline, bis der Fehler schließlich behoben wurde.

Destiny ist mittlerweile ein kostenlos spielbares Live-Service-Game. Seither haben sich viele Spiele ebenfalls an diesem Modell versucht, wie The Division 2, Marvel Avengers oder Anthem. Sie alle sind aber gescheitert. Auf MeinMMO könnt ihr nachlesen, warum Destiny 2 weiterhin eine große Ausnahme ist:

Destiny 2 dominiert dort, wo andere scheitern – Ist damit die große MMO-Ausnahme der Live-Service-Games

Quelle(n):
  1. bungie.net

Wie wichtig ist Endgame in Spielen wie WoW? Einige glauben, die „Sucht“ danach habe MMOs schweren Schaden zugefügt

Spieler fordern regelmäßig neues Endgame, also Inhalte, die euch auch später noch beschäftigen. Doch diese Forderungen haben jetzt eine hitzige Diskussion ausgelöst.

Endgame kommt für viele User nach der „langweiligen“ Level-Phase. Denn hat man seinen Charakter auf das maximale Level gebracht, dann kommen die eigentlich spannenden Herausforderungen: Knackige Raids, PvP oder ein komplexes Handwerkssystem, welches gemeistert werden will. Spiele wie WoW bieten hier jede Menge Möglichkeiten:

  • Dungeons im heroischen und mythischen Modus meistern.
  • Tägliche Weltquests, die man erfüllen kann.
  • Quests der Fraktionen, die man jeden Tag abschließen kann.
  • Ihr könnt gemeinsam mit anderen Spielern epische Gegner erledigen, um Ruf zu sammeln.
  • Außerdem kann man Handwerkswissen durch wöchentliche und einmalige Aktivitäten sammeln, um die Berufe aufs Maximum zu bekommen.

Gibt es keinen oder kaum „Endgame“, dann beginnen sich einige Spieler schnell zu langweilen, denn dann gibt es für sie nichts mehr zu tun und keinen Grund mehr, das Spiel zu starten. Doch braucht es wirklich „Endgame“, damit Spiele wirklich gut sind?

Brauchen Spieler wirklich „unendlichen Fortschritt“?

Auf reddit diskutieren Spieler darüber, ob es wirklich diese „Sucht“ nach mehr Endgame wirklich brauche. Die „Sucht“, dass man jede Woche einen neuen Raid laufen könne oder sein Gear um noch 3 weitere Punkte zu verbessern.

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Für viele Spieler sei die Levelphase nur noch ein verlängertes Tutorial, bevor man endlich mit dem richtigen Spiel, dem Endgame, anfangen könne. Spiele wie ESO beschleunigen bewusst die Level-Geschwindigkeit, damit Leute schneller in die finalen Inhalte kommen können. Dabei stecken viele Entwickler auch in der „Levelphase” Zeit in schöne und traurige Quests, wie eine Geschichte aus WoW zeigt.

So erklärt jemand, dass Entwickler immer zwei Spiele entwickeln müssten und das würde langfristig schaden, weil keiner der beiden Teile gut wäre:

  • Zum einen das Spiel, wo Personen ihre Charaktere auf das Maximum leveln.
  • Zum anderen das Spiel, wo man sich dann im Endgame austoben kann.

Dabei glauben einige, dass es diese „Sucht“ gar nicht brauche. Denn Endgame und eine tolle Balance seien gar nicht so wichtig, wenn die Spieler genügend Abwechslung bekämen. Denn dann würden sie sich auch nicht langweilen:

Alles, was die Spieler brauchen, ist Abwechslung, und dann werden sie den Rest der Arbeit selbst erledigen. Wenn ein Monster eine coole Waffe fallen lässt, die man in Elden Ring nicht benutzen kann, fängt man an, darüber zu fantasieren, wie man seinen nächsten Charakter bauen könnte, um sie zu benutzen. Die Leute sind auch über ein Jahrzehnt später noch süchtig nach Skyrim, weil es immer eine neue Mod gibt, die sie beim nächsten Durchspielen ausprobieren können.

– Das meint User Infidel-Art (via reddit)

Spiele wie Elden Ring würden auch heute noch tausende Spieler fesseln. Und das nicht, weil sie tolles Endgame böten, sondern weil sie eine lange Geschichte erzählen, die aber auch irgendwann endet. Spieler würden sich freuen, dann ein neues Abenteuer zu beginnen.

Gibt es auch positive Beispiele? Andere nennen als Gegenbeispiele etwa Spiele wie EVE: Online, die kein maximales Level besitzen, auf welches Spieler stoßen könnten. Hier entwickeln Spielern ihre eigenen Geschichten.

Zu solchen Spielen gehört etwa auch das Singleplayer-Spiel Crusader Kings 3, welches davon lebt, dass Spieler bei jedem Spieldurchlauf ihre eigenen Geschichten entwickeln:

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Viele wollen einen Charakter spielen und starke Freundschaften

Doch die Meinung über das Endgame teilen nicht alle. Es gibt genügend Nutzer, die erwidern: Viele wollen über Jahre hinweg den gleichen Charakter spielen und nicht immer neu anfangen. Schließlich habe man seinen Charakter auch lieb gewonnen und verbinde Erinnerungen damit. Man habe mit ihnen Schlachten geschlagen oder sei erbittert gescheitert. Das habe nichts mit dem verteufelten Endgame zu tun.

Moderne MMORPGs würden in ganz anderen Aspekten schwächeln. So hätten moderne MMORPGs „den sozialen Aspekt des Genres“ vergessen und es gehe nicht nur um Kämpfe, sondern um die vielen kleinen Dinge, die ein MMORPG ausmachen würden (via reddit.com).

Bereits früher gab es die Diskussion, ob Solo-Inhalte nicht sogar MMORPGs töten, weil die Leute lieber alleine spielen wollen und keine Lust auf soziale Kontakte haben. Denn Features wie Dungeon-Finder machen MMOs ohnehin zu leicht, sodass man keine sozialen Kontakte mehr pflegen müsse.

Auch MeinMMO-Autorin Anny glaubt, dass soziale Kontakte in MMORPGs heute so gut wie gar nicht mehr stattfinden. Und dafür seien verschiedene Dinge verantwortlich:

Soziale Medien haben gestohlen, was ich an MMORPGs früher liebte

Trainer steckt über 6 Jahre Mühe in Pokémon GO und verwandelt seine Stadt in ein PokéStop-Paradies – Verrät, wie es geht

Wer auf dem Dorf oder in kleinen Städtchen spielt, kennt es: Man will Pokémon GO spielen, doch weit und breit gibt es nur vereinzelt Stops oder Arenen. Das Problem hatte auch ein Trainer, der das Ganze dann selbst in die Hand nahm. Wir haben nachgefragt, wie das lief.

Klar, spielt man Pokémon GO in einer großen Stadt, sind die Wege kurz. In Städten wie Hamburg, Berlin oder München gibt es jede Menge Stops oder Arenen, die man nutzen kann. Spawns, Rocket-Rüpel, Items – das alles kann man locker einsammeln, wenn man einen kleinen Spaziergang einlegt.

Der nächste 5-Sterne-Raidboss ist auch oft nur einen kleinen Hüpfer entfernt – und mit Glück trifft man auch noch ein paar Mitspieler, die das Monster einsacken wollen.

Doch in kleineren Städten und Dörfern sieht das schon anders aus. Da kann es passieren, dass man wenige bis gar keine Stops hat und man muss im Zweifel in den nächsten Ort fahren, um einen Raid abzuschließen.

Das Problem hatte auch ein italienischer Pokémon-GO-Spieler. Unter dem Namen “AMindJoke” teilte er einen Tweet seiner kleinen Stadt in der Toskana, aus dem Jahr 2016. Da war nicht viel los in Sachen Stops oder Arenen.

Auf der anderen Seite teilte er aber auch einen Bildschirm mit deutlich mehr Stops – und erklärte, selbst viel dafür getan zu haben, dass seine Stadt immer mehr zum PokéStop-Paradies wurde.

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So sieht es in “AMindJokes” Nachbarschaft aus – 2016 vs Heute

„Am Anfang war es echt schwierig“

Der Trainer mit dem Namen „AMindJoke“ spielt eine Menge Pokémon GO und ist seit dem Sommer 2016 dabei – also gute sechseinhalb Jahre.

Er ist unter anderem in der Kampfliga unterwegs, streamt mitunter auf Twitch und hat bereits mehr als 2 Millionen gefangene Pokémon im Spiel zu verzeichnen. Anfangs spielte der Trainer mehrere Stunden am Tag, bevor Job und Beziehung das Spielen eher auf den Abend verlegten.

Um so große Zahlen zu erreichen, so der Trainer, brauchte es einen Zeitplan und feste Ziele – aber eben auch einen guten Ort, an dem man spielen kann. Und genau den schuf er sich mit ein paar Freunden in der Nachbarschaft selbst. Das erzählt er uns im Interview.

Warum hast du angefangen, PokéStops einzureichen? „Am Anfang gab es keinen großen Anreiz, hier zu spielen. Im ersten Jahr des Spiels bin ich ständig in größere oder bessere Städte gefahren, um zu spielen, hauptsächlich Florenz und Viareggio“, erklärt der Trainer.

Anfang 2018 fingen er und ein Freund dann an, PokéStops zu erstellen – über Umwege. Die beiden mussten auf das Vorgängerspiel „Ingress“ zurückgreifen, um interessante Orte vorzuschlagen.

Denn in Pokémon GO selbst ging das noch nicht: „Alles begann damit, dass ein Freund mir zeigte, dass es durch Ingress möglich war, mehr Portale zu erstellen, die in unserem geliebten Spiel zu Pokéstops oder Arenen umgewandelt wurden“, erinnert sich AMindJoke.

„Wir fingen an, auch zusammen Ingress zu spielen, sodass wir eine Zeit lang zwei Spiele gleichzeitig zockten“, erklärt er. Dadurch musste er zum Fangen nebenher aber ein GO Plus nutzen – denn er hatte ja nur ein einzelnes Handy zur Verfügung.

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Viele PokéStops zu haben, lohnt sich – auch, um an die Rockets zu kommen

Wie habt ihr es geschafft, so viele Pokestops zu bekommen? „Wir wussten, dass es in der Gegend wahnsinnig viele Sehenswürdigkeiten gibt, die nie in Ingress angefragt wurden. Schließlich sind viele Städte in Italien mit vielen historischen Dingen gesegnet“, berichtet der Trainer.

Doch nur, weil man passende Orte hatte, hieß das nicht, dass es auch direkt mit dem PokéStop klappte: „Am Anfang war es sehr schwer, dass sie angenommen wurden. Nur die Ingress-Community bewertete zu dieser Zeit Orte, und es gab geradezu ‘Kriege’ zwischen ihnen, sodass es schwer war, dass sie akzeptiert werden“, so AMindJoke.

Für einige wirklich gute Kandidaten wie historische Paläste, sogar mit der Plakette am Eingang, brauchten wir 7 bis 8 Anfragen, bis sie akzeptiert wurden!

Teilweise konnte es Wochen bis Monate dauern, dass eine Anfrage durchging. Das änderte sich, als Vorschläge auch von Pokémon-GO-Spielern eingereicht und bewertet werden konnten: „Von da an wurde es schneller und wir konnten die Stadt schneller füllen!“

Zum Bewerten von Stops wird heute das Programm „Niantic Wayfarer“ genutzt.

Hast du Tipps, wie man seine Nachbarschaft ebenfalls in ein Pokestop-Paradies verwandeln könnte?

AMindJoke schlägt vor, dass man in den Austausch geht: „In Italien gibt es Communities, in denen man sich über ‘Portale’ austauschen kann, ob sie genehmigungsfähig sind, wie man seine Anfragen verbessern kann und solche Dinge.“

Je klarer die Anfragen, und desto mehr Erfahrung man sammelt, desto schneller lernt man, was funktioniert:

Ich denke, der beste Weg, um mehr Erfolg bei der Annahme deiner Anfragen zu haben und deine Stadt zu füllen, ist, die Niantic-Richtlinien für Anfragen zu lernen und auch mit Leuten in jeder Community zu sprechen, um zu sehen, was sie genehmigen und was nicht, denn letztendlich gibt es in jedem Land bestimmte Dinge, die mehr genehmigt werden als andere!

Ein solches Beispiel nennt der Trainer auch: „Zum Beispiel Briefkästen in Großbritannien. Sie sind dort eine übliche Sache für PokéStops, während sie in Italien nicht akzeptiert werden würden. Versucht also immer herauszufinden, welche Dinge am besten zu beantragen sind, und lernt auch die Regeln, wie man einen Pokéstop einreicht (Titel, Beschreibung, Standort usw.)“

Wie man in Pokémon GO Stops einreicht, zeigen wir euch hier.

Klar ist aber auch: Um erfolgreich so viele Stops zu bekommen, benötigt es Mühe und letztlich auch Zeit. Denn geeignete Kandidaten für Stops gibt es nicht unbedingt an jeder Ecke. Wie findet man die?

Auch hier hat der Trainer aber einen Weg gefunden: „Wie finde ich all die Dinge, die ich beantragen kann? In meinen Arbeitspausen fahre ich gerne mit Google Street View in meiner Stadt herum und suche nach potenziellen Kandidaten und finde die Positionen, um dann dorthin zu gehen und sie anzufordern“, so AMindJoke.

Wie sieht es bei euch in der Nachbarschaft aus? Reicht ihr regelmäßig Stops ein, oder ist bei euch eh alles voll? Versucht ihr öfter, Stops einzureichen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ansonsten steht in Pokémon GO aktuell das Hochspannungs-Event an. Was drin steckt, erfahrt ihr in der Übersicht.

Nutzer hat keine Lust, PC und Monitor durch die Gegend zu tragen – Baut Gaming-PC in einzigartigen „Laptop“ um

Ein Nutzer baut seinen Gaming-PC in ein mobiles System um – aber nicht auf die gewöhnliche Art. Das sieht ziemlich faszinierend aus.

Ein User hat ein faszinierendes System gebaut: Er hat den Monitor seines Computers in das Gehäuse integriert und sich noch ein paar andere Kniffe einfallen lassen.

Er hat sich so ein ungewöhnliches, leistungsfähiges Gerät für unterwegs zusammengebaut. Das stellen wir euch hier vor.

Desktop-PC mit integrierter Display-Einheit kann in Koffer transportiert werden

Ein Nutzer stellte sich als Video-Editor vor und erklärte, dass er nicht immer seinen Computer und Monitor durch die Gegend schleppen wolle. Daher hatte er sich etwas Besonderes einfallen lassen: Denn er hat einen einzigartigen „Laptop“ gebaut (via reddit.com):

Ich bin ein Video-Editor. Ich hatte es satt, meinen kompletten Tower und Monitor mit mir herumzuschleppen, also habe ich einen Prototyp für diesen All-in-One-Reisekoffer entwickelt, der sich um den kleinsten 4k-Monitor dreht, den ich finden konnte. Mehr Details in den Kommentaren.

Welche Technik hat er verbaut?

  • LG 24UD58, 4K 60 Hz (Monitor)
  • Asus Prime Z390-A (Mainboard)
  • i9-9900K (Prozessor)
  • 64 GB G.Skill ddr4 3.200 Mhz (RAM)
  • MSI GeForce RTX 2080 (Grafikkarte)
  • 1 TB n.2 nvme Samsung 990 Pro (SSD)

Das Gehäuse für die Hardware und die Display-Einheit hat er übrigens selbst entworfen. So handelt es sich um ein Gehäuse aus Aluminium und die Panele an den Seiten hat er mit einem 3D-Drucker hergestellt.

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„Ja, ein Laptop ist für diesen Anwendungsfall besser geeignet.“

In den Kommentaren stellen einige User die Frage, warum er sich nicht einfach ein Notebook mit zusätzlichen Display kauft. Denn das sei doch viel leichter zu handhaben, als so ein schwerer Desktop-PC. Der Thread-Starter erklärt in einem Kommentar auch selbst, dass das vermutlich die bessere Idee gewesen sei, aber er habe auch viel Spaß beim Bau gehabt.

Welche Notebooks gibt es aktuell? Auf dem Markt gibt es aktuell genügend Alternativen für mobiles Gaming oder Arbeit.

  • Apple hatte seine MacBooks mit M1- und M2-Chip veröffentlicht. In Tests haben diese einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht und liefern jede Menge Performance (via theverge.com).
  • Derzeit auf dem Markt sind etliche leistungsfähige Notebooks mit RTX 3000. Notebooks mit AMD-Grafikkarte sind selten anzutreffen. AMD hatte aber für 2023 neue Chips vorgestellt.
  • Für anspruchslose Anwender gibt es außerdem Computer im Taschenbuch-Format, die auch ins Handgepäck passen. Das ist übrigens auch eine Möglichkeit, im Alltag Strom und Geld zu sparen.

An Nvidias mobilen Grafikkarten gibt es jedoch schon länger Kritik. Denn Nvidia bezeichnet seine mobilen Grafikkarten als „Laptop GPU“, aus den technischen Details der Notebooks geht aber selten hervor, wie stark die verbaute GPU am Ende nun wirklich ist (via computerbase.de).

Denn Nvidia verbaut unter gleichem Namen unterschiedliche Grafikkarten, die unterschiedlich leistungsfähig sind. Dafür muss man dann auf die TDP des verbauten Chips achten. In einigen Fällen ist dann eine RTX 3070 Mobile sogar schneller als eine RTX 3080 Mobile. Nvidia will auch bei Notebooks mit RTX 4000 an dieser Beschriftung festhalten.

Mein neuer PC ist so groß wie 2 Äpfel und spart mir jeden Monat 10 Euro Stromkosten

Destiny 2 dominiert dort, wo andere scheitern – Ist damit die große MMO-Ausnahme der Live-Service-Games

Destiny 2 setzte 2019 Maßstäbe als man vom Pay-to-Play-Shooter zu einem kostenlos spielbaren Live-Service-Game wurde. Seither haben sich viele Spiele ebenfalls an diesem Modell versucht, wie The Division 2, Marvel Avengers oder Anthem. Sie sind jedoch alle daran gescheitert. Wir sagen euch, warum das bei Bungie nicht so ist, obwohl die Community oft darüber meckert.

Live-Service-Games sind gefragt: Der Begriff des “Live-Service” oder “Games-as-a-Service” verspricht Spielern über Jahre hinweg einen konstanten Fluss an Content für Spiele, die normalerweise nach ihrer Kampagne zu Ende gewesen wären. Durch das Modell kann man ein Spiel nicht nur viel länger zocken. Die Entwickler können es auch länger monetarisieren.

2019 wagte Bungie den Schritt und stellte den Fokus für Destiny 2 auf eben dieses neue Live-Service-Modell um. Dazu spendierte man seinem Top-Shooter mit „New Light“ zusätzlich Free-to-Play. Hüter, die sich für weiteren Content interessierten, konnten diesen ab dann einfach jederzeit dazukaufen.

Das Modell weckte jedoch nicht nur das Interesse der Spieler. Auch die Konkurrenz zog nach, sprang auf den „Games-as-a-Service“-Zug und steckte seine Ressourcen ins langfristige Spielerlebnis. Doch was Bungie so easy managte, war für viele andere Spiele eine unglaublich große Aufgabe, die so einige Entwickler dramatisch scheitern ließ.

Natürlich ist Destiny 2 nicht das einzige erfolgreiche Live-Service-Spiel da draußen. Größtes Beispiel ist wohl das MMORPG World of Warcraft. Trotzdem scheinen es nur die wenigsten Entwickler zu schaffen, diesen Spießrutenlauf für ein funktionierendes Live-Service-Game zu überleben und vor allem auch dafür das Nötige bereitzustellen.

Blickt man nun 2023 auf Destiny 2 ist auch dort nicht immer alles nur rosig bei den fortlaufenden, saisonalen Inhalten.

In Season 17 beschwerten sich die Hüter massiv über das Content-Recycling des einstigen Flagschiffs von Calus, der Leviathan. Bungie knüpfte damit zwar an die laufende Story an brachte jedoch den alten Raid als „neue“ Location zurück.

Die Leviathan, das riesige Schiff des Kabal-Kaisers, kam in Season 17 verändert aber mit emotionaler Botschaft zu Destiny 2 zurück:

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Destiny 2 zeigt die neue Season im abgefahrenen Trailer u0026#8211; u0026#8220;Du wirst zum Vertilger der Angstu0026#8221;

Dieses Muster setzte sich in Season 19 fort, wo man Inhalte aus Season 10 recycelte. Neben dem von der Dunkelheit verschluckten Mars kamen auch die Seraph-Bunker wieder aus der Versenkung hervor. Als Erklärung dafür diente Bungie eine praktische Zeitdilatation.

Was ist es also, das Bungie trotzdem zur Ausnahme im Live-Service macht und dafür sorgt, dass der Loot-Shooter bislang das Modell trotz allem so erfolgreich vertreibt?

Eine einzigartige Mischung mit solider Basis

Bungie profitiert nicht nur von Markt-Dominanz: Destiny 2 ist ein MMO-Shooter, der vor allem von seiner guten Mischung aus kompetitiven und kooperativen Elementen lebt. Spieler haben damit immer für jede Stimmung einen passenden Spielmodus.

  • Wer gerne PvP zockt hat in Destiny gleich mehrere Modis zur Auswahl: Normales PvP, ein Eisenbanner-PvP-Event und das PvP-Endgame Trials.
  • Wer lieber gegen Aliens ballert kann das ebenfalls tun. Hier geht es über verschiedene Schwierigkeitsgrade bis zum Spitzenreiter für Hardcore-Spieler.
  • Und wer beides zusammen will, hüpft in den PvEvP-Modus ins Gambit und kann dort sowohl gegen Aliens als auch andere Hüter kämpfen.

Sowohl Anthem als auch Marvel’s Avengers boten ihren Spielern lediglich reine PvE-Inhalte. Und nicht nur das. Ihre Geschichte wurde zudem nie als fortlaufendes Story-Update weitererzählt. Etwas das Bungie ebenfalls bei seinem Live-Service für Destiny 2 von Anfang an gemacht hat.

Tom Farnsworth, Bungies Senior Design Lead, betonte einst gegenüber MeinMMO, dass man eben nicht nur guten Service bieten muss.

[…] die wirkliche Stärke von Live-Service-Spielen ist, dass du immer weiter zu etwas Besserem baust.

erklärt Tom Farnsworth, Bungies Senior Design Lead gegenüber Mein-MMO.de

Somit schwebt in Destiny 2 über all den spielerischen Herausforderungen auch noch eine fesselnde, sich fortsetzende Story, die man als Hüter aktiv erleben kann. Genau diese über mehrere Seasons hinweg optimierte „Bungie-Formel“ schafft es, dass man sich von anderen Spielen recht gut absetzen kann.

Kann Bungie seinen Service-Standard halten? Das bleibt abzuwarten. Manch anderes Live-Service-Spiel, das gescheitert ist, fühlte sich von Anfang an unfertig an. Es gab häufig technische Probleme, viele davon wurden zu spät oder nie behoben. Und der Live-Service bestand nicht immer aus neuen Inhalten, sondern aus Contentdürren, weil Inhalte nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Das vergrault am Ende dann auch noch die letzten nervenstärksten Spieler.

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Zumindest noch kann Bungie mit einer Fülle an Vorteilen aufwarten.

  • Bei Fehlern greift der Support schnell ein und kümmert sich um zeitnahe Updates oder wartet das Spiel, damit Fehler nie sehr lange verweilen können.
  • Die Story aus Licht und Dunkelheit fesselt viele Spieler und macht sie neugierig auf das was noch kommt.
  • Man kann Destiny 2 mit seinen Freunden spielen und die Welt gemeinsam erkunden oder sich gemeinsam Herausforderungen stellen.

Die starke Fassade bekommt jedoch Risse, wenn schwerwiegende Bugs das Spiel plagen, Cheater über das PvP herfallen und übertriebenes Recycling bei langjährigen Spielern als immer kritischer angesehen wird.

Nach Destiny 2 sollen auch die nächsten Spiele vermutlich in der gleichen Art und Weise mit neuen Inhalten versorgt wie der aktuelle Loot-Shooter des Studios. Bungie wird demnach die dringendsten Probleme, die Destiny 2 aktuell plagen, nicht allzu lange aufschieben können.

Das könnte ansonsten vielleicht das Vertrauen vieler Spieler langfristig beeinflussen und sich damit auch auf den eigentlich stets hervorragenden Ruf auswirken. Der beste Live-Service bringt nichts, wenn eine verbitterte Community das Spiel deinstalliert.

Welches Live-Service-Game ist euch noch in Erinnerung geblieben, dass es heute nicht mehr gibt und was habt ihr dort vermisst? Glaubt ihr, Bungie wird den gleichen Weg nehmen? Oder wird der Entwickler sein Ziel fest im Blick haben und dafür sorgen, dass seine Community wieder zufriedener wird? Schreibt uns gerne eure persönliche Ansicht dazu in die Kommentare.

Zumindest sind bereits erste Schritte gemacht. Für Lightfall kommen viele Veränderungen, die durchaus einen Neuanfang markieren und Destiny 2 für die Zukunft auf Kurs bringen sollen:

Destiny 2: Lightfall wird das Build-System radikal ändern – Soll ein Neuanfang sein

Quelle(n):
  1. CBR
  2. Gridly