Pokémon GO veranstaltet wohl bald Raid-Tag mit Pinsir – Aber für Zuhause

In Pokémon GO gibt es Hinweise auf den nächsten Raid-Tag. Dieser soll sich wohl um das Käfer-Pokémon Pinsir drehen. Wir zeigen euch die bisherigen Infos.

Daher stammen die Daten: Dataminer haben wiedermal den Code von Pokémon GO ausgelesen und sind dabei auf neue Daten zu diesem Raid-Tag gestoßen. Dieser dreht sich um Pinsir, doch ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.

Es wird allerdings der erste Raid-Tag sein, den ihr von Zuhause aus spielen könnt. Seit der Einführung der Fern-Raids gab es nämlich bisher keine Raid-Tage.

Raid-Tag mit Pinsir – Das weiß man bisher

Das sind die gefundenen Daten: 3 Textpassagen sprechen für diesen Raid-Tag. So heißt es:

  • “Raid Tag: Pinsir”
  • “Das besondere Pokémon erscheint in allen Raids”
  • “Pinsir erscheint in allen Raids”

Damit ist wohl klar, dass es bald einen Raid-Tag mit Pinsir geben wird. Einzig das Datum ist noch nicht klar, denn hierüber gibt es noch keine Infos.

Pokémon GO Shiny Pinsir
Am Raid-Tag könntet ihr gute Chancen auf Shiny Pinsir haben

Wie läuft ein Raid-Tag ab? Normalerweise dauert ein solches Event immer 3 Stunden und auf jeder Arena erscheint dann für 3 Stunden lang ein Raid von dem Event-Pokémon.

Das Event-Pokémon hat dann eine erhöhte Shiny-Chance und lernt in der Regel eine besondere Attacke, die es nur dann erlernen kann.

Das ist bei diesem Event neu: Erstmalig würde ein Raid-Tag auch von Zuhause aus spielbar sein. Die neuen Fern-Raids ermöglichen es euch an allen Raids in Sichtweite teilzunehmen.

Solltet ihr also in einem Gebiet wohnen, wo man viele Arenen im Umkreis sehen kann, dann könntet ihr diese problemlos von Zuhause aus erledigen, vorausgesetzt ihr habt noch einen weiteren Trainer, der euch helfen kann.

Es bleibt abzuwarten, ob Niantic noch weitere Anpassungen an den Fern-Raids vornimmt, damit auch noch mehr Trainer, die eben keine Raids von Zuhause aus sehen, nicht nach draußen müssen, um am Raid-Tag teilzunehmen.

Was haben Dataminer noch gefunden? Es gibt noch einige weitere Funde der Dataminer, die interessant sind. So wurden Infos über ein Raid-Wochenende mit Latias und Latios gefunden. Hier sagen die Dataminer aber, dass bereits mehrere vergangene Events ohne erkennbaren Grund hingefügt worden sind. Es kann also gut sein, dass dieses Raid-Wochenende ebenfalls dazuzählt.

Außerdem kann man wohl bald die Freundschaftsliste nach Freunden sortieren, die noch ein Geschenk erhalten können. Der Suchbefehl “giftable” wurde gefunden. Wie genau dieser auf Deutsch heißen könnte, ist noch nicht klar.

Ein solcher Suchfilter wurde bereits letztens schon gefunden, doch dieser enthielt Fehler, weshalb er wieder gelöscht wurde.

Quelle(n):
  1. reddit

Publisher von Black Desert bringt ein Wikinger-MMORPG: Es sieht umwerfend aus

Mit Odin: Valhalla Rising bringt Kakao Games, Publisher des MMORPG Black Desert, das nächste Online-Rollenspiel mit bombastischer Grafik. Und das, obwohl es sich um ein Mobilegame handelt, das auch für PC erscheint.

Was ist Odin: Valhalla Rising? Das MMORPG basiert auf der nordischen Mythologie. Ihr bereist Orte wie Midgard, Jotunheim, Niflheim, und Alfheim in einer riesigen Open World. Dort bekämpft ihr Monster und gigantische Riesen. Das MMORPG Odin: Valhalla Rising nutzt die Unreal Engine 4 und sieht für ein Mobilegame umwerfend gut aus. Es soll aber auch für PC erscheinen. Dies liegt mit an den Animationen, die per Motion-Capture-Technologie eingefügt werden.

  • Es gibt bisher vier bestätigte Klassen: Krieger, Schurke, Priester und Zauberin, wobei das Holy Trinity aus Tank, Damage Dealer und Healer zum Einsatz kommt
  • PvP-Schlachten spielen eine Rolle
  • Ihr genießt eine große Bewegungsfreiheit und könnt etwa klettern und schwimmen
  • Mit Mounts ist es sogar möglich, zu fliegen
  • Das Szeanario erinnert etwas an The Elder Scrolls 5: Skyrim
Odin Valhalla Rising Stadt
Das MMORPG Odin: Valhalla Rising erscheint über Kakao Games.

Ein beeindruckendes MMORPG

Wer bringt das MMORPG heraus? Kakao Games haben sich die Vertriebsrechte für Odin: Valhalla Rising des koreanischen Entwicklerstudios Lionheart Studio gesichert. Das Onlinespiel soll zunächst in Südkorea veröffentlicht werden. Eine PC-Version laut des Trailers ebenfalls geplant.

Was bedeutet dies für einen Release hierzulande? Es gibt noch keine offizielle Aussage bezüglich eines Release von Odin: Valhalla Rising im Westen. Doch Kakao Games ist bekannt dafür, die Spiele international anzubieten, wie etwa Black Desert Online. Zudem heißt es, dass das MMORPG zuerst in Südkorea erscheinen soll, was impliziert, dass danach weitere Veröffentlichungen in anderen Regionen geplant sind.

Daher stehen die Chancen für einen Release in Europa und den USA recht gut.

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So gut sieht das MMORPG Odin: Valhalla Rising aus.

Wie sieht das Spiel überhaupt aus? Die Entwickler haben einen neuen Trailer veröffentlicht, der dieses Mal mehr vom Spiel zeigt als das letzte Video. Es gibt nun etwa am Ende die Kämpfe zu sehen. Diese laufen allem Anschein nach extrem schnell und actionreich ab.

Besonders beeindruckend sind die gigantischen Monster, die im Video auftauchen. Darüber hinaus macht die Grafik allgemein einen fantastischen Eindruck. Man könnte gar nicht glauben, dass es sich bei Odin: Valhalla Rising auch um ein Mobilegame handelt. Die Figuren sind extrem detailreich, die Welt lädt zum Erkunden ein und in der Stadt herrscht reges Treiben.

Nun wird es Zeit, dass wir mehr über das Gameplay an sich erfahren. Denn wie genau sich Odin: Valhalla Rising als MMORPG spielt, ist noch unklar.

Ihr interessiert euch für Mobile-MMORPGs, da sich dieses Genre in der vergangenen Zeit sehr stark entwickelt hat? Dann lest euch den MeinMMO-Artikel zu Mobile-MMORPGs, die ihr im Auge behalten solltet oder die ihr schon jetzt spielen könnt, durch.

ESO hat erneut Wartungsarbeiten – Hotfix gegen nervigen Lag

Der Server-Status von The Elder Scrolls Online steht erneut auf offline. Grund sind Wartungsarbeiten, die weitere Probleme beheben sollen, die seit dem Start von Greymoor das Spiel plagen. Dieses Mal soll es dem übermäßigen Lag an den Kragen gehen.

Wie ist der Server-Status von ESO? Wer sich aktuell in ESO einloggen will, bekommt erneut die Meldung, dass die Server gerade offline sind und Hotfixes aufgespielt werden.

Wie lange werden die Server offline bleiben? Die Downtime wird laut ZeniMax von 08:00 bis 11:00 Uhr unserer Zeit am 29. Mai andauern.

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Server-Status offline wegen Lag-Hotfix

Warum sind die Wartungsarbeiten nötig? Seit dem Start von Greymoor, der vierten großen Kapitel-Erweiterung von ESO, wird das Spiel von Massen von Problemen geplagt. Hier eine kurze Chronologie der Ärgernisse:

  • Zum anvisierten Start kam überhaupt niemand ins Spiel
  • Später ging es, aber Käufer von Greymoor kamen nicht nach Skyrim
  • Zu deren Hohn kamen aber wohl Leute nach Skyrim, die nicht Mal Greymoor gekauft hatten. Die sollen sogar die begehrten Vorbesteller-Goodies bekommen haben.

Die Login-Probleme wurden in mehreren Downtimes wohl einigermaßen gefixt, doch es blieb das Problem von massiven Lags. Einige Spieler fanden, dass das Spiel dadurch unspielbar geworden sei, weil gerade im Kampf oft eine große Verzögerung zwischen Eingabe und Ausführung bestand.

Daher soll der aktuelle Hotfix das Problem nun endlich angehen. Laut ZeniMax sei der große Ansturm von Spielern auf das neue Gebiet schuld:

Mit der Einführung von Greymoor und Update 26 stellten wir ein Problem fest: Je mehr Personen sich in einen Bereich im Spiel einloggten, desto länger dauerte es, bis die Fähigkeiten zum Angreifen oder andere kampfbezogene Aktionen abgeschlossen waren (wie z.B. leichte/schwere Angriffe, Auf- und Absteigen aufs Mount usw.). Dieser Hotfix sollte diese Situationen erheblich verbessern, in denen der Kampf oder die Fähigkeiten nicht richtig zu funktionieren scheinen oder in denen eure Latenzanzeige erheblich hohe Zahlen anzeigen würde.

So reagieren die Spieler: Die Community ist merklich sauer über die Probleme. Doch die Ankündigung der Hotfixes wird allgemein gut aufgenommen:

  • Twitter-Userin Brittany schriebt: „Ich danke euch für all die harte Arbeit, die ihr alle geleistet habt. Wir verstehen, dass es beim Start immer Probleme gibt, von denen ihr erst wisst, wenn das Spiel für alle eröffnet wird. Wir werden in der Warteschlange stehen und bereit sein, wenn die Server wieder öffnen. Weiter so mit der großartigen Arbeit!“
  • Kristine auf Twitter findet Fixes gut, aber würde auch mal gerne länger spielen: „So sehr ich die Fixes auch zu schätzen weiß, ich möchte einfach einen ganzen Abend spielen. Dies ist buchstäblich der vierte Abend in Folge.“

Was wird noch gefixt? Außerdem soll laut ZeniMax der Bug mit der nicht weitergehenden Hauptstory von Greymoor schon gefixt sein. Jetzt fehlt nur noch der Fix für die zu langen Wartezeiten der an sich populären Gramstürme. Bleibt zu hoffen, dass ESO und Greymoor dann endlich so laufen, wie es die Entwickler schon zum Launch geplant hatten und die Spieler wieder zufrieden sind.

WoW Classic: Blizzard erhört Flehen, ändert viel am Schwarzen Lotus

Der schwarze Lotus war ein Problem in World of Warcraft Classic. Doch jetzt greift Blizzard ein und ändert mehrere Details am beliebten Kraut.

In World of Warcraft Classic gibt es einige Probleme. Neben zahlreichen Bots, die nicht gebannt werden läuft auch vieles andere nicht so, wie Spieler das damals in Erinnerung hatten. Besonders das Kraut „Schwarzer Lotus“ sorgt immer wieder für Ärger, denn das ist fest in der Hand einiger Spieler, die den ganzen Markt kontrollieren. Das ändert Blizzard jetzt durch einige Anpassungen.

Was war das Problem? Auf fast allen Classic-Realms ist der Schwarze Lotus eine absolute Luxus-Ressource geworden. Die Preise schwankten in den vergangenen Wochen zwischen 100 Gold und 300 Goldstücken – eine gigantische Summe in World of Warcraft Classic. Der Schwarze Lotus ist vor allem für Fläschchen notwendig, die zu den besten Buff-Tränken gehören, die es im Spiel gibt.

Viele Bots und Multiboxer errichteten förmlich eine „Lotus-Mafia“ und beobachteten sämtliche Spawn-Punkte des Lotus. Für normale Spieler war es nahezu unmöglich, an diese Ressource ranzukommen.

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Die Zeiten der “Schwarzer Lotus”-Mafia sind wohl vorbei.

Was ändert Blizzard? In einem Blue-Post im offiziellen Forum haben die Entwickler nun erklärt, dass es einige Änderungen am Schwarzen Lotus geben wird. Das sind vor allem:

  • Es gibt viel mehr Spawnpunkte für Schwarzen Lotus.
  • Die Spawnrate von Schwarzem Lotus wird deutlich erhöht, er erscheint also öfter.

In einem weiteren Hotfix sorgt Blizzard dann noch dafür, dass tote Spieler Schwarzen Lotus auf der Minimap nur noch sehen können, wenn sie mindestens Rang 300 in Kräuterkunde besitzen. Viele Farmer nutzten nämlich tote Level-1-Charaktere, um die Lotus-Spawns zu kontrollieren.

WoW Classic hat aber auch amüsante Nachrichten. Ein Spieler hat die “Southpark-Challenge” tatsächlich gemeistert.

Was hat das für Auswirkungen? Allein die Ankündigung dieser Änderung hat auf vielen Realms bereits zu einem Preissturz des Schwarzen Lotus geführt. So berichten mehrere Spieler, dass der Preis auf ihrem Realm von 300 Gold auf 50 Gold gefallen ist – und das innerhalb von wenigen Stunden.

Wie stark die Auswirkungen dieser Änderungen in der Praxis sind, wird sich noch zeigen müssen. Allerdings nimmt die Community im Subreddit diese Änderung bisher positiv auf, selbst wenn das eine weitere Abweichung vom „originalen“ Vanilla-WoW ist.

Was haltet ihr von der Anpassung am Schwarzen Lotus?

Destiny 2 Season 11: Wann gibt es endlich Infos? Wir haben Hinweise gefunden

So manch ein Spieler hatte gehofft, dass es mit dem aktuellen “This Week at Bungie”-Blog endlich erste Details zur kommenden Season 11 von Destiny 2 geben würde. Das war nicht der Fall. Und es sieht so aus, als könnte es diese Infos erst kurz vor oder erst zum Start der neuen Saison geben.

Noch keine Infos zur neuen Saison: Bei Destiny 2 dürfte am 9. Juni, also bereits in weniger als 2 Wochen, die laufende Season 10 enden und neue Season 11 an den Start gehen. Doch frische Infos zur nächsten Saison sind bislang Mangelware. Zwar gewährte Bungie bereits einige Einblicke in

aber wir wissen im Prinzip nichts über das Setting, die Story – also dass, was die Hüter bald erwartet.

Durch bisherige Entwicklungen im Spiel deutet einiges darauf hin, dass wir dort erstmals einer massiven Streitmacht der Dunkelheit gegenüberstehen könnten. Doch bestätigt ist das Ganze bislang nicht.

Offiziell weiß man nur: Die Season 11 soll viele Dinge und Entwicklungen in Destiny 2 zusammenführen. Die Saison soll dabei etwas ganz Besonderes werden – wie keine andere Season zuvor.

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Die Flotte der Dunkelheit

Was das nun konkret heißt – darauf müssen wir möglicherweise bis zum Beginn der Season 11 noch warten.

Wann gibt es denn nun endlich frische Infos zur Season 11? Im aktuellen TWaB gab es nur kryptische Andeutungen. Doch es sieht so aus, als würde die Season 11 erst mit ihrem Start oder am Start-Tag enthüllt werden.

So heißt es bei This Week at Bungie, man freue sich darauf, den Dialog fortzusetzen und Destiny gemeinsam weiterzuentwickeln. Und man könne es kaum erwarten, uns in 12 Tagen zu zeigen, woran man gearbeitet habe.

Das wäre dann am 9. Juni, also wohl genau zum Start der neuen Saison. Es könnte zwar sein, dass damit gemeint ist, dass Spieler dann endlich den neuen Content endlich selbst erleben können. Doch es klingt nicht so, als würde man bereits vorher mit den Infos rausrücken.

Übrigens, passieren wird das Ganze in Form eines Streams auf den “üblichen Kanälen”, also wohl auf YouTube und Twitch.

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Die Dunkelheit könnte auch im Herbst-Addon eine zentrale Rolle spielen

Infos zur Herbst-Erweiterung kommen mit Reveal der Season 11: Das Interessante dabei: Es sieht zudem ganz danach aus, als könnte es zeitgleich mit den Infos zur nächsten Saison auch erste Neuigkeiten zur kommenden großen Herbst-Erweiterung geben.

So heißt es im TWaB unter anderem: “Ihr erfahrt Neues über die nächste Saison von Destiny 2, während wir gleichzeitig über das nächste Kapitel dieser Geschichte reden, die sich jahrelang entfaltet hat.” Dabei kann es sich im Prinzip nur um die Herbst-Erweiterung sowie um die Pläne für Jahr 4 handeln.

Auch das hatte Bungie bereits im Rahmen seiner Info-Offensive angekündigt, die man nun offenbar für einige Zeit pausiert. Doch dabei handelt es sich wohl um die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm. Denn schon bald dürfte es viel mehr Infos geben, als nur zur kommenden Season 11.

Was denkt ihr? Bekommen wir wirklich erst am 9. Juni erste Details zur Season 11? Oder wird Bungie die neue Saison eurer Meinung nach bereits früher vorstellen? Bis dahin sollten wir aber zumindest erfahren, wie die laufende Season 10 ausgeht: Mysteriöse Musik im Turm – Kommt endlich das Saison-Finale?

Quelle(n):
  1. Polygon
  2. Bungie

Pokémon GO: Heute endet die Nostalgie-Herausforderung – So geht’s weiter

In Pokémon GO neigt sich das Sinnoh-Event und damit auch die Nostalgie-Herausforderung dem Ende entgegen. Doch Niantic hat bereits verraten, wie es jetzt weitergeht.

So steht es um die Nostalgie-Herausforderung: Der komplette Mai 2020 stand in Pokémon GO im Zeichen dieses Events. Jede Woche rückte eine andere Generation in den Mittelpunkt.

Diesen Freitag, am 29. Mai um 13:00 Uhr Ortszeit, endet das Sinnoh-Event und damit der letzte Teil der Nostalgie-Herausforderung.

Niantic legt aber nach und veranstaltet eine Feier rund um diese Herausforderung. Das ist ein neues Event mit ganz neuen Pokémon.

Feier zur Nostalgie-Herausforderung startet nächste Woche

So geht es weiter: Am 3. Juni, also kommenden Mittwoch um 13:00 Uhr Ortszeit startet diese Feierlichkeit. Diese halten dann bis zum 8. Juni um 13:00 Uhr Ortszeit an.

Wir werden jetzt also erstmal für einige Tage kein Event haben. Die Pause wird von Freitag bis Mittwoch sein. In diesem Zeitraum dürften die Spawns wieder ganz normal sein – zumindest ist bisher nichts anderes angekündigt.

Pokemon GO Gen 1 bis 4
Die Nostalgie-Herausforderung neigt sich dem Ende zu.

Was bringt das neue Event? In diesem Event werden weitere Pokémon der Galar-Region freigeschaltet. Es gibt aber auch noch andere Boni:

  • Eine neue Spezialforschung wird verfügbar sein, die unter anderem Genesect als Belohnung bereithält
  • Die Galar-Formen von Flunschlik, Mauzi, Zigzachs und Flampion kommen ins Spiel und sind in 7-km-Eiern verfügbar. Galar-Flunschlik sogar in Raids und der Wildnis
  • Pokémon aus der Einall-Region, also aus Gen 5, erscheinen vermehrt in der Wildnis

Das müsst ihr zur Spezialforschung wissen: Diese Spezialforschung bekommt ihr nur, wenn ihr in den vergangenen Wochen alle 4 Spezialforschungen zu Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh abgeschlossen habt. Dann erhaltet ihr sie allerdings direkt zum Event-Start und völlig kostenlos.

Wenn ihr nicht alle Forschungen geschafft habt, dann könnt ihr die neue Spezialforschung zum Eventstart auch für 7,99€ im Ingame-Shop kaufen.

Wer alle Forschungen geschafft hat, der kann ebenfalls eine veränderte Version der neuen Spezialforschung im Shop kaufen. Dort erhaltet ihr dann anstatt der Pokémon jeweils 10 Bonbons davon und Sternenstaub.

Folgende Dinge sind in der Spezialforschung enthalten:

  • Begegnungen mit Galar-Mauzi und Galar-Flunschlik
  • Begegnungen mit Serpifeu, Floink, Ottaro, Elezeba, Ohrdoch, Flampion, Mollimorba und Genesect
  • Die Brille von Professor Willow für euer Avatar
Galar Formen
Diese Galar-Formen sind angekündigt.

Lohnt sich das neue Event? Die neuen Galar-Pokémon solltet man sich zumindest für den PokéDex sichern. Das bedeutet auch, dass ihr ganz neue Pokémon erhalten könnt. So entwickelt sich Galar-Mauzi zu Mauzinger und Galar-Geradachs zu Barrikadax.

Es bleibt auch abzuwarten, ob Galar-Porenta ins Spiel kommt und damit auch seine Weiterentwicklung Lauchzelot. Immerhin gab es dafür bereits Funde von Dataminern.

Die Spawns rund um die 5. Generation klingen ebenfalls spannend. So kann man hoffen, dass dort noch einige Pokémon spawnen, die Trainern im PokéDex fehlen.

MMORPG Crowfall startet Alpha, sagt: „Registriert euch schnell, geht bald richtig los“

Das MMORPG Crowfall startete 2015 mit einer Kickstarter-Kampagne und zog damit viel Aufmerksamkeit auf sich. Nun, rund 5 Jahre später, geht das Spiel offiziell in die Alpha. Die Beta soll schnell folgen und der Release noch 2020 stattfinden.

Was ist los bei Crowfall? Das MMORPG kann bereits seit einigen Jahren von den Backern, Personen, die das Spiel mit Geld unterstützt haben, ausgiebig getestet werden. Einen Zugang gibt es bereits für knapp 50 Euro.

Diese Tests hatten jedoch keine offizielle Bezeichnung wie Alpha oder Beta. Doch das hat sich nun geändert und Crowfall möchte sich zudem zeitnah für die Masse öffnen.

Was ist neu? In einer Pressemitteilung gab es am 28. Mai die Info, dass Crowfall offiziell den Alpha-Status erreicht hat. Grund dafür ist die Veröffentlichung von “Dregs”, dem GvG-Modus des MMORPGs.

Auf diese Alpha sollen nun zeitnah die Beta, für die euch registrieren könnt, und der Release folgen. Beides ist für 2020 geplant.

Crowfall Belagerung 2
PvP und Kämpfe um Festungen spielen in Crowfall eine wichtige Rolle.

Mit Start der Beta kann jeder mitmachen

Wie geht es mit Crowfall jetzt weiter? Die derzeitige Alpha soll dazu genutzt werden, um die Infrastruktur und die Performance zu verbessern. Auf die Alpha soll zeitig die Beta folgen.

Die hätte zwar bereits seit Ende Februar im Grunde „jeden Tag“ beginnen können, denn es sollten nur noch ein paar Bugs beseitigt werden. Doch anscheinend war ein einziger Fehler so hartnäckig, dass es zu einigen Monaten Verzögerung kam.

Mit der Beta sollen dann alle Spieler mitmachen können, die sich für das MMORPG registriert haben. Das sind derzeit laut Pressemitteilung über 350.000 Spieler, die den bisherigen 65.000 Backern von Crowfall beitreten können.

Crowfall Villa
In den Eternal Kingdoms, der sozialen Welt, spielt Housing eine wichtige Rolle. Spieler sollen sogar ganze Burgen besitzen können.

Registriert euch für die Teilnahme: Wer Crowfall selbst testen möchte, soll sich laut J. Todd Coleman, dem Co-Founder und Creative Director vom Entwickler ArtCraft Entertainment, schnell registrieren, bevor die Beta gestartet wird.

Das könnt ihr auf der offiziellen Webseite tun.

Crowfall soll so erscheinen, wie es bei Kickstarter versprochen wurde

Was steckt in Crowfall? Crowfall macht viele Dinge anders als andere MMORPGs. So verzichtet es auf eine große Spielwelt und teilt sich stattdessen in mehrere sogenannte Kampagnen auf, die alle unterschiedliche Regeln haben:

  • Die Eternal Kingdoms sind eine soziale Welt, in der Spieler handeln, eigene Häuser errichten und sich austauschen können. Diese Welt wird nie zurückgesetzt.
  • God’s Reach ist eine reine PvE-Welt, die Spieler an Crowfall heranführen soll.
  • The Infected ist eine PvP-Welt, in der drei Fraktionen gegeneinander kämpfen.
  • Dregs ist eine Kampagne spezifisch für den Kampf Gilde gegen Gilde.

Die Kampagnen bestehen teilweise aus mehreren Welten und durchleben einen Zyklus von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Am Ende wartet immer der Hunger, der die Welten verschlingt und damit die Kampagne beendet.

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Hält Crowfall seine Versprechen? Laut J. Todd Coleman soll Crowfall mit dem Start der Alpha den Zustand erreicht haben, der zum Start der Kickstarter-Kampagne versprochen wurde.

So soll sich eine Kampagne in Crowfall so intensiv wie eine Season Game of Thrones spielen, in der man Verbündete und Feinde hat, sich betrügen kann und um Besitz bekämpft. Und anders als in anderen MMORPGs kann man tatsächlich das Spiel “gewinnen”.

Während die Welten und Kampagnen immer wieder Neustarten und auch regelmäßig Regeländerungen und neue Settings bekommen sollen, werden Erfolge in den Eternal Kingdoms sichtbar und bleiben dort für immer.

MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch glaubt an den Erfolg von Crowfall.

Ob das Konzept aufgeht und ob die Spieler langfristig Spaß an Crowfall haben werden, könnte schon das Jahr 2020 zeigen. Ich, Alexander Leitsch, habe bereits in einer Kolumne bei MeinMMO geschrieben, dass ich an den Erfolg von Crowfall und zwei anderen MMORPGs 2020 glaube.

CoD Warzone: Pros holen schnellsten Sieg aller Zeiten – So haben sie’s gemacht

Ein Team aus Profis hat in Call of Duty: Warzone einen neuen Rekord aufgestellt: Schneller als jeder andere haben sie eine Runde für sich entschieden. Wie sie das angestellt haben, verraten wir euch hier.

Wer sind die Profis? Es geht um ein mittlerweile recht bekanntes 4-er Squad bestehend aus den Profis Priestahh, Abezy und Cellium (alle FaZe Clan) sowie Vikkstar, der Teil der bekannten YouTuber-Gruppe Sidemen ist.

Die vier haben sich bereits zuvor einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Tagen haben sie mit 138 Kills einen Weltrekord in Warzone aufgestellt.

Wie schnell ging die Runde? In ihrem neuen Rekord haben sie nun die schnellste Runde in Warzone bisher abgeschlossen. Nach gerade einmal 20 Minuten und 4 Sekunden war das Match zu Ende und die vier siegreich.

Den Sieg haben sie damit davongetragen, noch ehe sich der vierte Gas-Kreis überhaupt schließen konnte. Ihre Stats sind dagegen nicht so imposant wie zuvor: „nur“ 83 Kills gehen auf das Konto der Profis. Das Video zu ihrem Sieg haben wir hier eingebunden:

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Kill-Taktik führt auch zu schnellstem Sieg

Wie haben sie das angestellt? Ihre Taktik ist dabei ähnlich wie bereits beim Rekord für die meisten Kills. Die vier Profis teilen sich in Zweier-Teams auf und räumen der Reihe nach Gegner ab. Dadurch haben sie einige Vorteile:

Mit ihrer gesammelten Kohle kaufen sie sich dann relativ früh Loadouts mit den besten Waffen, obwohl Vikkstar anfangs darauf verzichtet und stattdessen die AK von einem getöteten Gegner übernimmt.

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von Sven Galitzki

Relativ früh im Match sieht es jedoch so aus, als würden sie verlieren. Fast das ganze Team wird ausgelöscht und findet sich im Gulag wieder. Hier zeigen sie jedoch ihre Stärke als erfahrene Spieler und können sich selbst mit den unbeliebten neuen Waffen schnell ins Spiel zurückballern.

Im Anschluss blieben sie lose im Verbund zusammen, um sich schnell helfen zu können, wenn etwas schiefläuft, oder um mit dem Heli schnell gemeinsam weite Strecken zurückzulegen.

cod warzone fahrzeuge heli soldaten
Der Heli half dem Team bei der Fortbewegung.

Es wäre noch schneller gegangen: Kurz vor Ende des Spiels macht Vikkstar den letzten Kill auf einen Gegner. Fünf Überlebende werden davor noch im UI angezeigt. Allerdings taucht der erwartete Sieges-Screen nicht auf.

Es dauert eine Weile, bis sie realisieren, was passiert ist: Der letzte Gegner hängt noch im Gulag fest und kommt nicht raus. Er findet keinen weiteren Gegner zum Bekämpfen.

Es dauert deswegen noch einmal rund 45 Sekunden, ehe er die Runde verlässt und die Profis gewinnen. Die schnellste Runde hätte also sogar noch schneller laufen können.

Fortnite verschiebt doch noch Start Season 3 und Live-Event – Neues Datum

Der Start von Season 3 in Fortnite verschiebt sich nochmal. Nachdem bereits im April eine Verlängerung der Season 2 angekündigt wurde, gibt es nun noch eine Woche obendrauf.

Was ist passiert? Wie am 28. Mai über die offizielle Webseite bekannt gegeben wurde, verschiebt sich der Release von Kapitel 2 – Saison 3 um eine weitere Woche.

Der neue Starttermin ist nun am Donnerstag, dem 11. Juni.

Entsprechend verzögert sich auch das einzigartige Live-Event “Das Gerät”, das zum Ende der Season 2 stattfinden soll. Dies ist nun für Samstag, den 6. Juni, um 20:00 Uhr deutscher Zeit geplant.

Fortnite Map Kapitel 2
Mit Kapitel 2 bekam Fortnite eine ganz neue Map. Was passiert mit dieser nun in Season 3?

Warum kommt es zur Verzögerung? Laut Epic Games soll alles zum Start der Season 3 “ordentlich vorbereitet” werden. Damit dies gelingt, verzögert sich der Release um eine Woche.

Genauere Angaben zu den Gründen der Verschiebung gibt es nicht. In Zeiten von Corona und der Arbeit im Homeoffice kommt es jedoch häufiger zu Verzögerungen.

Nicht die erste Verschiebung der Season 3

Was ist auffällig? Erst am 26. Mai startete Fortnite einen Countdown, der das Event für Samstag, den 30. Mai, angekündigte. Aktuell (Stand 28. Mai um 17:45 Uhr) zeigt dieser Ingame-Countdown noch immer dieses Datum. Dort dürfte es aber bald zu einer Anpassung kommen.

Außerdem verschiebt sich der Start der Season 3 bereits zum zweiten Mal. Mit der offiziellen Ankündigung zur Season 3 wurde mitgeteilt, dass die Season 2 um eine Woche verlängert werden sollte.

Ihr könnt jedoch die verlängerte Zeit nutzen, um noch fehlende Aufgaben im Battle Pass der Season 2 abzuschließen. Denn dieser wird zusammen mit der Season 2 verlängert.

Fortnite Battle Pass Titel Season 2
Skins aus dem Battle Pass der Season 2.

Was passiert beim neuen Event? Derzeit steht noch nicht genau fest, was beim Live-Event “Das Gerät” passieren wird. Es deutet vieles darauf hin, dass das Weltuntergangs-Gerät irgendwie die Map von Fortnite verändern könnte.

Dabei gibt es Leaks, die auf einen Hurrikan hindeuten, der die Karte heimsuchen könnte und damit alles überfluten lässt. Der neue geleakte Skin weist jedenfalls auf ein solches Szenario.

Fortnite-map-unter-wasser
Im „Travis Scott“-Konzert konnte man für kurze Zeit unter Wasser schwimmen und die ganze Map war überflutet.

Ein solches Szenario würde MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp jedoch nicht gefallen. Sie kann sich ein Fortnite Unterwasser nur schwer vorstellen. Ob es tatsächlich dazu kommt, wissen wir zwar nicht, doch das Live-Event am 6. Juni solltet ihr nicht verpassen.

CoD MW & Warzone: Beste Sound-Settings für lautere Schritte geben euch den Vorteil

Die Schrittgeräusche waren schon seit dem Start ein Streitthema bei Call of Duty: Modern Warfare und auch in der Warzone ist das mit den Footsteps so eine Sache. MeinMMO zeigt euch hier die beste Audio-Einstellung für laute Schritte und gibt Infos zu dem wohl wichtigsten Sound-Effekt im Spiel.

Was bringen individuelle Audio-Settings? Bei Call of Duty könnt ihr euch auf viele Wege einen Vorteil verschaffen. Das funktioniert einfach nur deshalb, weil manche Spieler auf bestimmte Dinge nicht so sehr achten.

Ein angepasstes „Field of View“ auf dem PC oder die richtige Einstellung des Aim-Assist für Spieler mit dem Controller, helfen manchmal schon, um dem ein oder anderen Soldaten-Kollegen den entscheidenden Schritt voraus zu sein.

So sieht es auch bei den Audio-Settings aus. Der Knackpunkt sind hier die Schrittgeräusche (engl. Footsteps). Erfahrt hier wichtige Infos zu den Schritten in Modern Warfare und Warzone und mit welchen Einstellungen ihr die Geräusche am besten hören könnt.

cod warzone gas action fahrzeug
Wenn es in der Warzone oder im Multiplayer mal wieder lauten wird, hört ihr eh keine Schritte. Für alle anderen Situationen gibts die richtigen Sound-Einstellungen.

Schritte besser hören – Welches Setting sollte ihr wählen?

Woher stammen die Infos? Um die beste Einstellung zu finden, wurden mehrere YouTube-Videos von CoD-Experten und -Spielern verglichen. Darunter tiefe Analysen von „jackfrags“ und „Tech-Guides“, aber auch von einigen Spieler, die ein kurzes Video darüber posteten, welche Settings sie wählen.

Mit welchen Voreinstellungen höre ich Schritte am besten? Die beste Audio-Mischung, um die Schritte am lautesten und aus der größten Entfernung zu hören, bieten 2 der Voreinstellungen:

  • Heimkino (Home Theater)
  • Tiefen-Boost (Boost Low)

Interessant hierbei, dass die Analysen der Experten eher die Heimkino-Einstellungen empfehlen, während Spieler, die durch Testen und Erfahrung auf ihre Einstellung gekommen sind, eher den Tiefen-Boost bevorzugen.

Macht die Hardware einen Unterschied? Ja, allerdings. Um Geräusche wie die Footsteps gut hören zu können, eignen sich Kopfhörer in den meisten Fällen am besten, doch auch hier gibt es Unterschiede. Wenn ihr allerdings nach Einstellungen sucht, nehmt diese beiden direkt in die engere Auswahl und testet ein wenig durch.

Nutzt ihr Kopfhörer, kann es sein, dass eine eigene Soundkarte verbaut ist. Dieser „Mini-Sound-Mixer“ bearbeitet die Ton-Spuren ebenfalls und kann damit zu anderen Ergebnissen führen. Verringert die Nachbearbeitung so gut es geht oder versucht euch selbst mit dem Mixer. Manche Geräte bieten schon werksmäßig eine „Footstep“-Voreinstellung, das solltet ihr ebenfalls mal ausprobieren.

cod modern warfare warzone audio settings footsteps dynamik und frequenzband
Dynamik-Umfang und Frequenz-Bänder der empfohlenen Audio-Einstellungen.

Footsteps: Daten-Vergleich der Voreinstellungen und weitere Infos

Warum sind das die besten Einstellungen? Der YT-Kanal „Tech Guides“ schaute sich die normalen Lauf-Geräusche und Einstellungen ganz genau an und verglich die unterschiedlichen Voreinstellungen. Er testete unter anderem die

  • Distanz, ab der ihr Schritte auf der Straße hören könnt.
    • Heimkino: 39 Meter
    • Tiefen-Boost: 38 Meter
    • Bester Wert: 40 Meter – Dynamisches Heimkino
    • Schlechtester Wert: 37 Meter – Studio und Boost
  • Distanz, ab der ihr Schritte auf Schnee hören könnt.
    • Heimkino: 34 Meter
    • Tiefen-Boost: 33 Meter
    • Bester Wert: 34 Meter – Dynamisches Heimkino und Heimkino
    • Schlechtester Wert: 31 Meter – Studio und Mitternacht
  • Differenz zwischen den Umgebungs-Geräuschen und Schritten.
    • Heimkino: 14,9 Dezibel
    • Tiefen-Boost: 14,4 Dezibel
    • Bester Wert: 15,7 Dezibel – Studio
    • Schlechtester Wert: 9,2 Dezibel – Boost

Alles in allem zeigen die Daten von „Tech Guides“, dass die Heimkino-Einstellung den besten Mix bietet, aus lauten Schritten, Umgebungs-Geräuschen und der Entfernung, aus der ihr die Footsteps der Gegner hören könnt. Auf der Chaos-Map Shipment hört ihr wahrscheinlich trotzdem keine Schritte, aber der Reiz liegt da auch ganz woanders.

Was gibt es noch über Footsteps und die Audio-Einstellungen zu wissen? Zusätzlich zu den blanken Werten gaben die Videos noch ein paar andere Infos, die euch in bestimmten Situationen helfen können:

  • Stellt die „Musiklautstärke“ am besten auf 0 oder maximal 15. In der Warzone startet im Endgame Musik, die stören kann
  • Die Footsteps der Team-Mitglieder sind leiser, als die von Feinden
  • Hört ihr ungedämpftes Waffen-Feuer, ist die Quelle maximal 250 Meter entfernt
  • Wände, Türen, Fenster – Alles, was zwischen euch und dem Gegner ist, dämpft Schrittgeräusche. Bewacht ihr ein Haus, macht die Fenster kaputt oder öffnet die Türen, um Gegner besser zu hören.
  • Die unterschiedlichen Lauf-Geschwindigkeiten ändern die Lautstärke der Schritte.

Mit diesen Infos habt ihr nun einen großen Vorteil gegenüber Spielern, die im Warzone-Endgame der heroischen Kampfmusik lauschen oder ihren Audio-Mix auf der Standard-Option lassen. Hier sind weitere 12 Settings, die euch in der Warzone besser machen.

Twitch-Star erklärt, warum sich AD-Carry in LoL wie ein langweiliger Job anfühlt

Der Twitch-Streamer und ehemalige Profi Michael “Imaqtpie” Santana hat in League of Legends eine kuriose Situation erlebt. Obwohl das gegnerische Team einen Spieler weniger hatte, musste er als AD-Carry in der Bot-Lane weiter farmen. Seine Teammitglieder wiederum hatten den Spaß für sich. Er klagt: ADC fühlt sich wie ein 9-to-5 Bürojob an.

Was ist passiert? 13 Minuten nach Start eines LoL-Matches befand sich der Streamer Imaqtpie in einer seltsamen Situation. Für sein Team lief es sehr gut:

  • Die gegnerische Seite hatte aufgrund eines Disconnects nur noch 4 statt 5 Spieler.
  • Seine Mid-Lane befand sich bereits am Inhibitor-Turm.

Doch er selbst konnte sich nicht daran erfreuen. Während seine Mitspieler mit dem Töten von Gegnern beschäftigt waren, befand sich Imaqtpie am äußersten Turm auf der Bot-Lane und farmte weiter Minions.

Er erklärte auch direkt wieso:

Das ist ein 4v5 und ich bin immer noch daran gebunden, die verdammten Minions zu farmen, denn wenn ich es nicht tue, mache ich daraus ein 4v4.

Das Leben als AD-Carry ist wie ein 9-to-5-Job

Imaqtpie vermisst den Spaß: Wie der Streamer weiter im Clipp ausführt, hätte er gerne so viel Spaß wie seine Teamkameraden. Die können sich überall auf der Karte austoben.

Er als AD-Carry hingegen muss hart arbeiten, um dann nützlich zu sein:

Meine Zoe und mein verdammter Jungler – sie haben alle Spaß daran, herumzulaufen und Leute umzubringen, und ich sitze einfach nur hier… Ich arbeite buchstäblich von 9 bis 5 Uhr, während diese Jungs draußen sind und feiern.

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Warum musste der Streamer weiter farmen? Damit ein AD-Carry ein Spiel auch wirklich entscheidend beeinflussen kann, muss dieser sich erstmal mit Items ausstatten und das kostet Gold.

Bevor man richtig gute Items hat, ist man in den Teamkämpfen eher Kanonenfutter, zudem alle Gegner sofort versuchen den AD-Carry aus dem Spiel zu nehmen.

Das bemängelt auch Rasmus “Caps” Winther, der nach einem Rollentausch den AD-Carry für das europäische Team G2 Esports spielt:

Sobald man die Gegenstände hat, ist man eigentlich stark, oder? Aber es ist im Grunde genommen so frustrierend, [als ADC] bis zu diesem Punkt zu spielen. Weil es sich anfühlt, als ob es der Job von jedem ist, dich zu töten, und du nur versuchst zu überleben, und du hast nicht wirklich die besten Werkzeuge dafür.

Für Imaqtpie ging das Match am Ende jedoch gut aus. Noch vor der Marke von 20 Minuten konnte sein Team den gegnerischen Nexus zerstören. Doch nicht immer läuft es gut für den Streamer.

Im April 2019 spielte er live im Stream als Support und verlor das Match haushoch. Im Anschluss daran wurde er dann sogar noch von Riot selbst getrollt.

Quelle(n):
  1. Dotesports

Neues MMORPG startet heute Test für alle – Wer sollte sich Fractured anschauen?

Fractured (PC), ein Sandbox-MMORPG in der Entwicklung, veranstaltet einen Stresstest, an dem auch Spieler teilnehmen können, die bisher kein Geld investiert haben. Doch für wen lohnt sich der Test und was bietet das neue Online-Rollenspiel?

Was ist das für ein Test? Am 26. Mai um 14:00 Uhr unserer Zeit startet Fractured einen Test, an dem vorerst nur die teilnehmen können, die das MMORPG bereits im Vorfeld mit Geld unterstützt haben.

Ab Donnerstag, den 28. Mai, ebenfalls um 14:00 Uhr dürfen dann alle Nutzer spielen, die sich auf der offiziellen Webseite registriert haben.

Der Stresstest läuft bis Montag, den 1. Juni, um 10:00 Uhr.

Was kann bei diesem Test erlebt werden? Fractured ist ein Action-MMOPRG in der ISO-Perspektive, jedoch in einem frühen Stadium. Derzeit befindet es sich in der Alpha 2.

Während des Tests habt ihr trotzdem Zugriff auf viele Inhalte, darunter:

  • Ein Startgebiet, in dem ihr in Tutorial-Quests mit dem Crafting-System vertraut gemacht werdet.
  • Eine offene Welt mit Monstern und anderen Spielern.
  • Das Knowledge-System, welches den Level-Prozess ersetzen soll.
  • Verschiedene Social-Features wie Gruppen und Gilden.

Ganz neu für diesen Test ist das “Militias”-System, bei dem ihr euch einer von drei Fraktionen anschließen könnt, aber nicht müsst. Wenn ihr euch einer Fraktion anschließt, seid ihr mit den anderen automatisch verfeindet. Die Fraktionen sind jedoch an den Charakter gebunden und können gewechselt werden. PvP ist in Startgebieten und Städten nicht möglich.

Was euch in etwa in Fractured erwartet, zeigt der Trailer aus 2019, der die Inhalte von Alpha 2 genauer vorgestellt hat:

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Ein altes Sandbox-MMORPG, aber mit moderner Technik

Für wen ist das Spiel interessant? Fractured orientiert sich an dem Sandbox-Klassiker Ultima Online und lässt den Spielern viele Freiheiten. Wer ein klassisches Themepark-Spiel mit Quests und Story á la WoW oder Final Fantasy XIV sucht, ist hier falsch.

Stattdessen setzt Fractured auf:

  • Das Sammeln von Rohstoffen zum Herstellen von Items.
  • Ein Wirtschaftssystem, das komplett von den Spielern abhängig sein soll.
  • Das Errichten eigener Häuser und sogar ganzer Königreiche.
  • Das Kennenlernen von Pflanzen, Monstern und den Umgebungen des Spiels über das Knowledge-System.

Fractured setzt für das Erreichen dieser “alten” Ziele jedoch auf moderne Technik. Mithilfe von SpatialOS soll die Spielwelt riesig werden. Diese teilt sich zudem in 3 “Unter-Welten” auf, was PvP-Muffeln und -Fans gleichermaßen gefallen sollte.

Fracutured Housing 3
Das Housing in Fractured soll eine wichtige Rolle spielen.

Wie funktioniert das PvP in Fractured? Mit der Wahl eurer Rasse bestimmt ihr, wie viel PvP ihr in Fractured erleben wollt:

  • Spielt ihr einen Menschen, dann ist PvP stark eingeschränkt und es unterliegt den Regeln eines Justiz-Systems.
  • Spielt ihr die Beastmen, gibt es in ihrer Welt kein PvP.
  • Bei den Dämonen dagegen dreht sich alles um PvP und Territorialkämpfe.

Unter besonderen Bedingungen sollt ihr die Möglichkeiten haben, die Welten zu wechseln. Grundsätzlich jedoch seid ihr mit eurer Rasse an den entsprechenden Spiel-Stil gebunden.

Der Talentbaum in Fractured.

Wie lernt man neue Fähigkeiten? In Fractured gibt es keine Level, die ihr aufsteigen könnt. Stattdessen bestimmt ihr bei der Charaktererstellung eure Attribute und damit euren ungefähren Spiel-Stil.

Das Freischalten von Fertigkeiten läuft über einen Talentbaum. Durch das Spielen entdeckt ihr (zufällig) die Fertigkeit und von da an müsst ihr spezifische Aufgaben verrichten, um diese zu meistern.

Vielversprechende Entwicklung, aber Release frühstens 2021

Wie läuft die Entwicklung von Fractured? Im Juni 2018 starteten die Entwickler von Dynamight Studios eine Kickstarter-Kampagne und wollten darüber 100.000 Euro sammeln.

Am Ende sind es 111.662 Euro geworden und zudem wurden einige weitere Ziele erreicht, besonders in der Zahl der verschiedenen Unterstützer.

Schon im Dezember 2018 begann eine erste Pre-Alpha mit etwa 150 Spielern, die jedoch unter NDA stand. Im April 2019 startete das Spiel offiziell in die Alpha.

Fractured Header
Artwork zur Dämonen-Rasse in Fractured.

Wann erscheint Fractured? Derzeit gibt es keine konkrete Aussage dazu, wann Fractured erscheinen soll. Im Juni soll Alpha 2 Test 3 stattfinden, der dann die Talentbäume und die Spieler-Städte bringen soll (via Fractured). Damit macht das Spiel den nächsten großen Schritt.

Auf den Test soll auf jeden Fall noch eine Beta folgen. Das macht einen Release vor 2021 mehr als unwahrscheinlich.

Doch die Entwickler sollen sich ruhig Zeit lassen. Denn Fractured hat die Chance das zu schaffen, was Legends of Aria und anderen Spielen nicht gelungen ist: Ein Oldschool Sandbox-MMORPG zu werden, das Spieler langfristig beschäftigt.

Quelle(n):
  1. Fractured

GTA Online: Schnell! Das sündhaft teure, fliegende Auto gibt es jetzt zum halben Preis

Eine neue Bonus-Woche in GTA Online ist gestartet. Einige Aktivitäten versorgen euch jetzt mit doppelten oder dreifachen Belohnungen. Außerdem gibt es das fliegende Auto für kurze Zeit zu einem Schnäppchenpreis.

Warum gibt es mehr Geld? In GTA Online ist eine neue Bonus-Woche gestartet. Für euch bedeutet das, dass es nun in verschiedenen Ingame-Aktivitäten doppelt so viel Geld und RP zu verdienen gibt.

Zumindest bis zum Donnerstag, dem 4. Juni 2020, wenn dann eine neue Bonuswoche ausgewürfelt wird.

Welche Boni sind aktiv? In dieser Woche gibt es die doppelten und dreifachen Belohnungen in verschiedenen Bereichen des Spiels:

  • Lowrider-Missionen geben euch die doppelte Menge an GTA$
  • Die Dispatch-Missionen von Martin Madrazo belohnen euch mit doppelter Beute
  • Die Issi Classic Stunt-Rennen bringen diese Woche sogar dreifache Belohnungen

Schaut also diese Woche unbedingt bei diesen Aktivitäten vorbei, um so viel Geld wie möglich abzugreifen. Seid ihr noch neu bei GTA Online und kennt diese Aktivitäten noch nicht? MeinMMO gibt euch Tipps, wie ihr den Alltag in Los Santos meistern könnt.

Teuren Deluxo zum halben Preis kaufen

Welches Fahrzeug lohnt sich jetzt besonders? Habt ihr genug Geld gesammelt und möchtet euch einen schicken Wagen kaufen, dann lohnt sich diese Woche besonders für euch.

Das futuristische, fliegende Auto Imponte Deluxo gibt es jetzt zum halben Preis. Ihr spart euch also über 2 Millionen GTA$, die ihr für andere Fahrzeuge verwenden könnt.

Für Spieler, die eine Basis besitzen und die Weltuntergangs-Missionen abgeschlossen haben, gibt es 40% Rabatt auf den Deluxo.

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Warum lohnt sich das Spielen jetzt noch?

Das Podiums-Auto hat gewechselt: Neben neuen Geld-Boni wechselte auch der Wagen, der sich auf dem Podium des Casinos im Kreis dreht. Da findet ihr jetzt den Weeny Issi Classic.

Gta-issi-classic-casino
Den Issi Classic könnt ihr jetzt am Glücksrad gewinnen

Spieler vermuteten schon, dass es einen Trick gibt, um sicher das Podiums-Auto in GTA Online zu erhalten.

Aktuelle Rabatte in GTA Online

Wo könnt ihr jetzt sparen? Zusätzlich gibt es diese Woche einige Rabatte auf Fahrzeuge. Diese Autos sind im Angebot:

  • Progen PR4 (30% Rabatt)
  • Vysser Neo (40% Rabatt)
  • Declasse Mamba (40% Rabatt)
  • ImponteDeluxo (40-50% Rabatt)
  • HVY Brickade (30% Rabatt)
  • Issi Sport (50% Rabatt)
  • Issi Classic (50% Rabatt)
  • Issi (50% Rabatt)
  • Truffade Nero (40% Rabatt)
GTA Online Podium Vysser Neo
Den Vysser Neo gab es mal beim Glücksrad zu gewinnen

Geschenk für Twitch-Prime

Neue Spieler, die ihren Account bis zum 3. Juni mit Twitch-Prime verbinden, bekommen einen großen Geldbonus geschenkt. Als Belohnung für das Verlinken von eurem Konto gibt es nämlich 1.25 Millionen GTA$ auf euer Guthaben.

Wenn ihr also schnell Geld verdienen wollt oder ein Fahrzeug ins Visier genommen habt, das gerade rabattiert ist, solltet ihr unbedingt diese Woche in GTA Online vorbeischauen. Im Mai lohnt es sich sowieso für alle GTA-Spieler ins Spiel einzuloggen, weil man 500.000$ von Rockstar geschenkt bekommt. Nutzt also die letzten Tage dafür noch aus.

Quelle(n):
  1. Rockstar Games

Amazons 1. Spiel startet auf Steam sogar noch schlechter als der Flop Battleborn

Für den neuen Helden-Shooter Crucible könnte der Start kaum schlechter aussehen. Der Helden-Shooter interessiert nur wenige tausende Spieler auf Steam, damit ist man auf einer ähnlichen Kurve wie die größten Flops der letzten Jahre im Genre, wie Lawbreakers und Battleborn. Auch das waren Helden-Shooter.

Das ist die Situation: Helden-Shooter haben in den letzten Jahren keinen guten Lauf.

Das Genre sah 2016 mit dem Release von Overwatch für kurze Zeit wie das neue Hype-Gerne aus. Die Free2Play-Alternative Paladins konnte sich so bis 2018 zu einem stabilen Hit auf Steam entwickeln und dort halten.

Battlejürgen 1.3. Streifen
MeinMMO-Autor Jürgen Horn mochte alle Heldenshooter und trauerte um Battleborn.

Doch die Spiele, die nach Overwatch und Paladins kamen, und in die Helden-Shooter-Richtung gehen wollten, fanden alle ein rasches Ende, selbst wenn große Namen hinter ihnen standen:

  • Battleborn gilt als ein großer Flop. Der lag 2016 wie Blei in den Regalen. Das Spiel von den „Borderlands“-Machen konnte nie die Spielerbasis finden, die es brauchte – trotz guter Kritiken. Battleborn floppte so schlimm, dass es Gearbox auf die „Todesliste“ brachte: Unternehmen, die um ihre Existenz bangen müssen
  • Lawbreakers sollte im August 2017 eine starke Alternative im Bereich First-Person-Shooter werden. Hat aber ebenfalls nie funktioniert, sank wie ein Stein zu Boden und nahm das Studio gleich mit
  • Das knuddelige Gigantic stand nie auf richtig sicheren Beinen und trudelte von Negativ-Meldung zu Negativ-Meldung, bis es schließen musste.
  • Sogar Paragon hat es erwischt: Das war in Mix aus MOBA und Helden-Shooter, der eigentlich herausragend aussah. Das machte Epic Games damals zugunsten von Fortnite dicht. Da hatte selbst Epic das Gefühl, es ist nicht zu retten.

All diese Spiele sind seit längerem beendet.

Zum Release von Amazons neuem Shooter Crucible war daher die Frage: Kann das Spiel da siegen, wo andere scheiterten?

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Das war Lawbreakers – auch der Shooter scheiterte glücklos.

Das sind die höchsten Spielerzahlen auf Steam zum Release: Helden-Shooter haben in den letzten Jahren keinen guten Lauf auf Steam. Schon das anfängliche Interesse ist gering.

Helden-ShooterSpielerzahlen-Höchstand zum Release
Battleborn (Mai 2016)12.070
Crucible (Mai 2020)10.600
Gigantic (Juli 2017)8.303
Lawbreakers (Juni 2017)7.482
Die Zahlen stammen von steamcharts.

Das ist jetzt beängstigend: Das sind die „höchsten Spielerzahlen“ auf Steam, die fallen nach dem Release für gewöhnlich hart und schnell runter. Die Zahlen von Crucible liegen nach einer Woche im 24-Stunden-Höchststand nur noch auf 3518.

Die Steam-Reviews von Crucible erreichen nur ein 44%-Rating.

Die meisten anderen Helden-Shooter auf Steam hatten zumindest noch PS4- und Xbox-One-Versionen. Crucible ist jetzt nur auf dem PC.

Auch auf Twitch kann Crucible im Moment noch nicht für viel Aufmerksamkeit sorgen

Im Moment spricht alles dafür, dass Crucible trotz Amazon im Rücken nicht den „Helden-Shooter-Fluch“ brechen kann, dem seine Vorgänger zum Opfer fielen.

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Helden-Shooter – das Genre, das ständig floppt

Woran liegt das? Helden-Shooter basieren darauf, dass Spieler im Team zusammenspielen, die Eigenschaften ihrer Helden nutzen und taktisch klug vorgehen.

Die aktuell seit Jahren im Trend liegenden “Battle-Royale”-Spiele tun genau das nicht. Hier können Spieler sogar alleine unterwegs sein, ohne auf jemanden Rücksicht zu nehmen. Ein Spielen im Team ist optional. Wenn man im Team spielt, hat aber jeder Spieler die gleichen Möglichkeiten.

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Paragon galt als Shooter-Moba.

Es ist kein Zufall, dass der Solo-Trend im Gaming mit dem Aufstieg von Twitch einhergeht. In Teamspielen wie Overwatch, League of Legends oder CS:GO sind nicht die einzelnen Spieler die Stars, sondern die Teams. In den neuen Battle-Royale-Shooter sind Einzelpersonen die klaren Stars und Helden.

Zudem zerfallen Teamspiele oft in mehrere Phasen und laufen gemächlich auf einen Höhepunkt zu, während in einem Battle-Royale-Shooter zu jeder Zeit etwas passieren kann.

Beide Eigenschaften, die spontanen Höhepunkte und der individuelle Personen-Kult um Spieler, scheinen besser zu unserem individualisierten Zeitgeist zu passen als Teamwork und ein strategischer Match-Aufbau.

Der aktuelle Twitch-Hit Valorant versuchte auch klar zu machen: Sie sehen sich als Taktik-Shooter wie die erfolgreichen CS:GO und Rainbow Six Siege, nicht etwa als der nächste Helden-Shooter wie etwa Overwatch.

Crucible Amazon Shooter Titel
Die Aussichten stehen schlecht für Crucible.

Es ist jetzt die Frage, ob es Amazon gelingt, den Shooter Crucible noch soweit zu verbessern und zu stabilisieren, dass der Free2Play-Shooter seine Spielerbasis findet und gegen den Trend doch noch Erfolg hat.

Alles zu Amazons neuem Shooter Crucible findet ihr hier.

Quelle(n):
  1. Forbes

ESO: Die neuen Gramstürme in Greymoor sind cooler als Drachen

The Elder Scrolls Online hat mit Greymoor das vierte große Kapitel-Addon bekommen. Wir vom MeinMMO-Team waren kurz nach Launch im neuen Skyrim-Gebiet unterwegs und haben es sehr genossen. Unter anderem wegen der lebendigen Welt und den gruseligen Harrowstorms.

Wer war in Greymoor unterwegs? Ich, Jürgen Horn und meine Kollegin Larissa Then vom MeinMMO-Team waren mit einem weiteren Kumpel im westlichen Skyrim unterwegs. Das ist das neue Gebiet vom jüngst erschienen neuen Kapitel Greymoor.

Dort wollten wir einfach mal ein paar Stunden auf Streifzug gehen und sehen, was uns alles erwartet. Sozusagen eine zwanglose Tour durch das neue Kapitel. Wie ihr uns das nachmachen und die neue Story starten könnt, findet ihr bei uns von MeinMMO:

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Harrowstorms sind die neuen Drachen!

Das war unser Highlight des Abends: Während unserer Streifzüge durch das malerische Skyrim begegnete uns plötzlich ein finsterer Sturm am Horizont. Da braute sich im wahrsten Wortsinne etwas zusammen. Es war einer der gefürchtete Gramstürme (Harrowstorms), eine finstere Beschwörung von Hexen, die dunkle Mächte zu uns noch unbekannten Zwecken entfesseln.

Wir stürzten uns todesmutig in den Sturm und zum Glück waren noch ein paar weitere Spieler zur Stelle und wir trotzten hart dem Sturm. Doch es wurde immer schlimmer und die blutrot wabernden Sturmfronten spien immer mehr abscheuliche Kreaturen aus. Wir kämpften wie von Sinnen und selbst das zuletzt erschienene Riesenmonster hatte am Ende keine Chance und sank tot in den Staub.

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Das Herz eines Gramsturms sind solche mysteriösen, blau leuchtenden Artefakte.

Der Sturm war vorbei, doch das unheilvolle Gelächter einer nicht sichtbaren Hexe und ihre Worte, das dieser Sturm nur einer von vielen war und unser Sieg völlig bedeutungslos wäre, ließ uns mit bangem Gefühl zurück. Aber zumindest gab es Loot, darunter eine neue Schatzkarte für Larissa.

Darum sind die Gramstürme cooler als die Drachen: Die Gramstürme ähneln vom Gameplay her stark den Dolmen und dunklen Ankern, die man aus dem Grundspiel kennt. Die fand ich damals schon sehr cool so als Zeichen der ewigen Bedrohung, die Molag Bal für Tamriel darstellt. Und dass es immer wieder neue Anker gibt, bis die Gefahr endgültig gebannt ist. Man bekämpft hier also nur die Symptome und nicht die Ursache.

Das gleiche Gefühl habe ich bei den Gramstürmen. Allein, dass die fiese Hexe uns verhöhnt und sagt: „Macht ruhig diesen einen Sturm kaputt, der hat schon seien Zweck erfüllt“, lässt mir einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen. Anscheinend sind diese Stürme viel gefährlicher, als die Monster, die sie ausspucken.

Eso_Elsweyr_Drache
So cool Drachen auch waren, ich finde Gramstürme cooler.

Das steht für mich im Kontrast zu den Drachen aus Elsweyr. Die waren extrem eindrucksvoll und gefühlt auch viel gefährlicher als der Gramsturm. Doch irgendwie wollte sich bei mir nie das Gefühl der Bedrohung breitmachen, das ich bei Ankern und Gramstürmen hatte.

Denn die Drachen kamen mir eher wie Opfer denn als Angreifer vor. Kaum war ein solches Biest erschienen, wurde es erbarmungslos von einer Riesenhorde Spieler gehetzt und abgemurkst. Dass die Viecher wirklich das Land bedrohen, war hier nicht zu erkennen.

Vielmehr taten mir die Biester sogar leid. Und die Immersion in der Spielwelt störten die Drachen auch. Denn eigentlich sind solche Viecher ja recht selten und dass in den Kolosshallen wirklich Tausende von Drachen Platz gefunden hätten, mag sich mir auch nicht logisch erschließen. Mehr zur Lore und den Drachen gibt’s auch bei uns von MeinMMO:

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Daher sind Gramstürme für mich ein würdiger und besserer Ersatz für die Drachen aus dem letzten Kapitel.

Doch das war nicht unser einziges Highlight in Greymoor.

Schatzsuche, Vampirhäuser und juckende Bären – Das haben wir noch alles erlebt

So cool ist die Atmosphäre in Greymoor zum Start: Schon zu Beginn unserer Runde war mir klar, warum ich ESO so sehr schätze. Die Atmosphäre zum Start einer neuen Erweiterung ist immer herrlich. Überall laufen Spieler herum und gehen ihren Aufgaben nach. Da das Spiel aber weder Namen noch sonstige Overlays einblendet, sieht das wirklich wie eine lebendige Stadtszene aus.

Jeder Spieler könnte auch ein NPC sein. In der Tat hat sogar ein Gildenkamerad von Larissa sich als Nord-Koch namens „Nils Smörrebröd“ verkleidet und auf den Markt gestellt. Er konnte sich wohl vor „Kunden“ gar nicht mehr retten, die dachten, er wäre ein NPC-Händler und würde Koch-Utensilien anbieten.

ESO trubel
Zum Start war in Greymoor ordentlich was los.

So lebendig ist die Spielwelt: Doch nicht nur Spieler, die emsig herumlaufen, in ihren Taschen kramen oder Karten konsultieren, tragen zur lebendigen Welt bei. Unterwegs fanden wir immer wieder coole Naturszenen:

  • Ziegen weiden in entlegenen Hügeln
  • Säbelzahntiger fressen sich an jenen Ziegen satt und greifen uns wütend an, wenn wir uns nähern
  • Füchse huschen vor uns davon und suchen Schutz im Gebüsch
  • Ein Bär, dem anscheinend ordentlich der Pelz juckt, reibt sich genüsslich an einem Baumstamm.

Gerade dieser Bär hatte es uns total angetan. Daher ließen wir das Viech auch in Ruhe und machten einen ordentlichen Umweg um Meister Petz.

ESO-Bär-Baum-reiben-Greymoor
Da läuft man durch die Wildnis und plötzlich rubbelt sich ein Bär an einem Baum!

Darum wollen wir alle das dicke Vampirschloss haben: Später erkundeten wir über einen nahen Dwemer-Aufzug die Unterwelt der Schwarzweite. Der Aufzug brachte uns direkt vor die schauerliche Vampirfestung Greymoor selbst. Dort wollten wir aber noch nicht rein.

Dafür erkundeten wir etwas noch viel cooleres. Denn auf der Map stand groß und breit ein Spielerhaus, das sich direkt vor der Festung befand. Die „Bastion Sanguinaris“ ist im Prinzip die Festung Greymoor als Spieler-Haus.

Wir konnten sie zwar (noch) nicht kaufen oder anderweitig freischalten. Aber eine Vorabbesichtigung ging schonmal. Und ja, wir waren uns alle einig, dass wir unbedingt eine Miniatur-Vampirfestung des Bösen in der Schwarzweite brauchen.

Das Haus hat endlos Platz, beeindruckt durch gewaltige, gotische Hallen und hat sogar einen Balkon, der auf einen schummrigen Kristallgarten blickt. Wenn ihr mehr über Häuser in ESO erfahren wollt, haben wir von MeinMMO hier eine Liste für euch:

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Darum haben wir alle Käse gekotzt: Ebenfalls witzig war unser erster Vorstoß auf ein Riesen-Lager. Denn überall auf der Map haben die schlaksigen Giganten Orte, wo sie Mammuts halten und aus ihnen wohl einen deftigen Käse gewinnen. Den Käse kann man sich reinpfeifen, wenn man die Riesen vertrieben hat.

Dann passieren seltsame Dinge. Zum einen begannen unsere Charaktere plötzlich im Strahl zu Kotzen! Der Käse war wohl wirklich etwas herb! Und dann rief Larissa verwundert aus „Hey, schaut mal, ich bin groß!“ Und in der Tat, Larissas zierliches kleines Waldelflein war jetzt ähnlich groß wie Lyris Titanenkind aus dem coolen Greymoor Trailer. Unser dicker Nord im Team war sogar noch gigantischer.

Nach einiger Zeit nahm der Effekt aber ab und wir waren wieder normalgroß. Wir werden jedoch der Sache später weiter nachgehen, womöglich gibt es eine Story hinter dem Riesenwuchs durch Stinkerkäs.

So lief unsere erste Schatzsuche: Mein Kumpel und ich waren auch völlig vernarrt in die neue Schatzsuche. Wer den Antiquaren in Einsamkeit beitritt, bekommt via cooler Minigames die Möglichkeit, überall auf der Map Schätze zu finden und dann sorgsam auszubuddeln.

Auf diese Art soll man sogar an die neuen mythischen Items kommen, die mit Greymoor dazu kamen. Und außerdem gibt’s die Schätze nicht nur in Skyrim. Es gibt also einen Grund, mal wieder die alten Gebiete von ESO zu besuchen.

ESO schatzsuche 02
Hier kann man Schätze sorgsam ausgraben.

Diese Probleme hatten wir: Unser Streifzug ging mehrere Stunden und wir hatten beim Einloggen keine Probleme. Larissa und ich wurden auch sonst vor Bugs und Schwierigkeiten verschont. Lediglich unser Freund hatte teils mit derbem Lag zu kämpfen.

Eines der Start-Probleme von Greymoor, welche viele Spieler derzeit berichten. Außerdem wurde er einmal grundlos von NPCs angefallen, obwohl er kein Kopfgeld auf sich liegen hatte. Da scheint es einen Bug mit Werwölfen zu geben, denn unser Kumpel war einer, wenn auch ein unbescholtener.

Unser MeinMMO-Fazit zu Greymoor

Larissa und Ich (Jürgen Horn) vom ESO-Team bei MeinMMO finden Greymoor durchweg gelungen. Hier sind unsere abschließenden Meinungen:

Das sagt Jürgen: Ich war mir nicht sicher, ob Greymoor an mein geliebtes Elsweyr heranreichen kann. Und dank dem großen Khajiit-Bonus hat das Land im Süden auch leicht die Nase vorn. Aber in Sachen Atmosphäre und Stimmung ist Greymoor klar der Gewinner.

Denn während man in Elsweyr nicht viel davon mitbekam, dass eigentlich Krieg herrscht, ist die düstere, bedrohliche Stimmung in Greymoor allgegenwärtig. Das zeigt sich besonders krass, wenn plötzlich mitten in einer idyllischen Schneelandschaft hinter dem Hügel ein Gramsturm losbricht und alles mit blutrotem Wind überzieht.

ESO Vampirfestung 02
Die finstere Stimmung hat es mir angetan.

Aber auch wenn Greymoor nicht mit Dämonen ins Gesicht knallt, bleibt die Stimmung bedrohlich. Denn in der schönen, wildromantische Landschaft trifft man immer wieder auf unheilvolle Ruinen aus alter Zeit oder Zeugnisse von grausamen Vorkommnissen.

Zusammen mit der schaurig-schönen Unterwelt der Schwarzweite und den mürrischen Nord des westlichen Himmelsrand ergeben einen tollen Mix an Atmosphäre und Spannung, der mich so schnell nicht wieder loslassen wird.

Larissas Eindruck: Es ist sehr schön, zu Beginn eines Addons in ein belebtes Gebiet zu starten. Überall ist etwas los, alles wuselt. Gerade ich als Fashion-Hunter und Liebhaber hübscher oder verrückt aussehender Charaktere habe dort viel zu sehen. Aber natürlich war das in Himmelsrand nicht das einzige, das mich fasziniert hat.

ESO Reiten Harrowstorm Gruppe Greymoor
Das blutrote Pferd von Larissa passt perfekt zum Harrowstorm.

Ich musste ständig stehen bleiben und meine Umgebung beobachten. Die Höhlen sind schön ausgearbeitet. Überall glitzert es oder hängt voller Spinnenweben. Auf der freien Fläche waren Bären, die sich an Bäumen gerieben haben. Andere haben sich um Beute gestritten. Zugegeben, das sind nur Kleinigkeiten, aber sie machen Greymoor unglaublich atmosphärisch.

Doch das neue Kapitel schaut nicht nur geil aus, es spielt sich auch gut. Ich traf wieder auf charismatische NPCs und die Abfahrt in die Schwarzweite klappt reibungslos. Mit am eindrucksvollsten finde ich jedoch die neuen Stürme.

Die Gegner, auf die man dort trifft, sind herausfordernder als bei den früheren Kapiteln. In einer kleinen Gruppe mussten wir uns richtig anstrengen, um uns die Beute unter den Nagel reißen zu können. Mit mehr Spielern werden sie natürlich wie die Dolmen oder Anker wieder einfacher.

Ich freue mich jedenfalls auf alles, was da noch kommt. Als Nächstes werde ich auf Antiquitätenjagd gehen, ein paar Orte habe ich dafür schon.

So steigt ihr gut wieder ein: Wenn ihr übrigens auch zu Greymoor wieder nach ESO zurückkehren wollt, dann haben wir hier etwas für euch. Zusammen mit der deutschen ESO-Community haben wir von MeinMMO einen ausführlichen Guide für Rückkehrer verfasst, der euch den Wiedereinstieg in Tamriel erleichtern soll.

Was Blizzard mit den Elfen in WoW: Shadowlands macht, gefällt mir nicht

Cortyn von MeinMMO hat ein Problem mit den Elfen in WoW: Shadowlands. Wenn alle gleich aussehen können, geht die Individualität verloren.

Für viele Spieler war es sicher eine tolle Botschaft. Blizzard hat den jahrelangen Wünschen der Fans nachgegeben und gibt endlich beiden Seiten, also Horde und Allianz, die optische Möglichkeit, Hochelfen zu spielen. Blutelfen können ihre Augen künftig blau einfärben und Leerenelfen können die Hautfarben von Blutelfen benutzen. Doch ist das wirklich klug?

Ich mag die Story von World of Warcraft, die Lore der Spielwelt. Das ist mir wichtig und macht für mich einen großen Teil des Spielspaßes aus. Klar, die Lore verändert sich immer mal wieder und damit muss man leben – das gehört dazu. Doch dass Blizzard nun einfach allen “Hochelfen” gibt, finde ich schade.

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Ja, das sind alles Leerenelfen – so können die in Shadowlands aussehen.

Auf der einen Seite freut das sicher sehr viele Spieler, die sich das lange gewünscht haben. Schon seit Warcraft II träumen viele davon, endlich einen Hochelfen spielen zu können und jetzt wird das endlich wahr.

Auf der anderen Seite beerdigt Blizzard damit einen Wunsch der Community. Denn durch die Option der „Leerenelfen als Hochelfen“ dürfte die Idee von eigenständigen Hochelfen als Verbündetes Volk mit eigenen Fähigkeiten, Traditionsrüstung und Questreihe endgültig gestorben sein.

Alles wird spezieller, nur Elfen nicht

Mit Shadowlands bringt World of Warcraft sehr viele ziemlich coole Neuerungen für die Charakter-Anpassung:

Das ist ziemlich cool. Fast immer sorgen diese neuen Optionen dafür, dass der Charakter noch ein bisschen individueller wird und noch etwas mehr seines Ursprungs zeigt. Die Tattoos von Zwergen verraten ihre Clan-Zugehörigkeit, die Hautfarben der Trolle ihren Ursprungsstamm. Jedes Volk bekommt die Möglichkeit, sich innerhalb seines Volkes optisch weiter zu „spezialisieren“ und das ist verdammt cool!

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Hochelfen für alle!

Doch genau hier stört mich, was Blizzard mit den Blutelfen und Leerenelfen anstellt. Sicher, die beiden Gruppen waren bis vor Kurzem das gleiche Volk. Deshalb haben sie das gleiche Model. Doch die neuen Anpassungsmöglichkeiten wären eine Gelegenheit gewesen, den Leerenelfen „neue Kultur“ zu verschaffen und zu zeigen, wie sie sich von ihren ehemaligen Brüdern und Schwestern unterschieden.

Es wäre toll gewesen, wenn die beiden Völker sich weiter individualisiert hätten und das auch optisch klar zu erkennen wäre.

“Neue” Elfen oder Anpassung der Story?

Dass jetzt Leerenelfen einfach einen Großteil der Anpassungen der Blutelfen bekommen – besonders in Bezug auf die Hautfarbe – finde ich recht schwach. Zumal die bisherigen Hochelfen ihre blasse, blaue bis graue Hautfarbe aus ihrer Hintergrundgeschichte haben, immerhin ist das durch einen Unfall bei der Forschung entstanden. Hier nun die Rolle rückwärts zu machen und zu sagen „Ja, es gibt auch Leerenelfen mit den normalen Hautfarben der Blutelfen“ ist aus meiner Sicht der falsche Weg.

Die klassische Leernelfe – auf Wunsch bald kaum noch als solche zu erkennen.

Mehr Optionen sind grundsätzlich eine gute Sache, die ich begrüße. Wenn mehr Optionen aber bedeutet, dass die einzelnen Völker sich weniger voneinander unterscheiden, besonders wenn sie zwei unterschiedlichen Fraktionen angehören, dann finde ich das schade und ist für mich ein Schritt in die falsche Richtung.

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Sicher freut es mich für die vielen Leute, denen es nur um „Elfen mit blauen Augen“ ging. Die werden nun glücklich und können endlich ihre Träume ausleben oder im Rollenspiel von Sturmwind Hochelfen angemessen verkörpern.

Doch so richtig glücklich bin ich nicht, denn diese „Jeder kriegt alles“-Sache finde ich schade. Ich hätte mir mehr Unterschiede zwischen den beiden Völkern gewünscht, nicht mehr Gleichheit.

Oder wie seht ihr das?

Spieler glauben: CoD Warzone bekommt in Season 4 spannenden Nachtmodus

Die Season 4 von Call of Duty: Modern Warfare und seinem Battle Royale Warzone steht bevor. Vor allem ein Gerücht rund um einen Nachtmodus in Warzone sorgt aktuell für Aufsehen.

So steht es um Season 4: Die neue Saison startet am 3. Juni 2020. Dabei wird sich auch in der Warzone einiges verändern und ein neuer Trailer hat bereist Captain Price als neuen Operator vorgestellt.

Spieler glauben allerdings auch an einen Nachtmodus, da es dafür zwei Hinweise gibt. Es kann also gut sein, dass wir bald auch in der Nacht in Verdansk auftauchen werden.

Nachtmodus in Warzone? Diese Hinweise gibt es

Das sagt Captain Price: Im neusten Trailer zu Season 4 sieht man den Kult-Charakter Captain Price und dieser sagt kurz vor dem Absprung aus dem Flugzeug: “Bravo Six – going dark!”

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Ganz am Ende des Trailers sagt Captain Price den wichtigen Satz

Es könnte also ein Hinweis darauf sein, dass ihr euch mit Captain Price in ein dunkles Gefecht begeben müsst.

Im Trailer selbst sieht man dann auch mehrmals einen Charakter mit Nachtsichtgerät. Ein weiteres Indiz darauf, dass man dieses Gerät in Season 4 in der Warzone wohl nutzen sollte.

Diese Bilder geben Hinweise: Ein findiger reddit-Nutzer hat einen Screenshot von der Website battle.net geteilt, einer Seite von Activision Blizzard, zu denen Entwickler Infinity Ward gehört.

Warzone Teaser Season 4
Quelle: reddit

Dort sieht man ein Bild, das für Season 4 Werbung machen soll. Der Hintergrund ist ziemlich dunkel und es sieht ein wenig nach Dämmerung aus. Der bisher blaue Himmel von Verdansk passt da nicht rein.

Passend zu dem Bild auf reddit gibt es auch einige Kommentare dazu. So meint User r_cantero: “Nacht-Version von Verdansk?!”

Wie denkbar ist ein Nachtmodus? In Modern Warfare kennt man diesen Nachtmodus bereits. So musste man beispielsweise in der Kampagne mehrere Missionen mit Nachtsichtgerät spielen.

Es ist also gut vorstellbar, dass Infinity Ward diese Mechanik auch in Warzone einbauen möchte. Immerhin will man brutal realistisch sein und wechselndes Wetter und die Dunkelheit gehören zur Realität dazu.

Spätestens zum Season-Start am 3. Juli wissen wir dann, ob es der Nachtmodus tatsächlich in die Warzone geschafft hat. Was noch alles wichtig zum Season-Start sein wird, zeigen wir euch in unserem umfangreichen Hub zur Season 4. Dort erfahrt ihr auch alles über neue Waffen und Operator.

Quelle(n):
  1. Dexerto

17-jähriger Deutscher soll höchstes Level in Fortnite haben – So spielt er

Ein 17-jähriger Spieler soll das höchste Level in Fortnite und sogar den goldenen Agenten Peely schon lange freigeschaltet haben. MeinMMO hat ihn gefragt, wie er das geschafft hat.

Um welchen Spieler geht es? Hier handelt sich um den deutschen YouTuber Talocan, der 17 Jahre alt ist. Er soll das höchste Level der Welt in Fortnite haben.

Es scheint fast unglaublich, aber der junge YouTuber hat es schon bis Level 542 geschafft. Die meisten anderen kämpfen schon damit, überhaupt Stufe 350 zu erreichen, um den goldenen “Agent Peely”-Skin freizuschalten.

Ob der Spieler wirklich das höchste Level in Fortnite hat, ist leider nicht bestätigt, aber eine extreme Leistung ist das sicherlich.

Wie hat er das geschafft?

Wer Fortnite in dieser Season 2 gespielt hat, weiß, wie anstrengend es sein kann, überhaupt Level aufzusteigen. Man muss wirklich täglich spielen und alle Missionen erledigen, die man abgreifen kann.

Doch Talocan hat es geschafft und das sogar bis Level 542. Seine Methode bleibt dabei aber fast immer gleich. Auf Instagram hat uns Talocan in einem Interview erklärt, wie er dabei vorgegangen ist. Hier findet ihr den YouTuber auf Instagram.

So ist er vorgegangen: Der YouTuber spielt durchschnittlich 4 Stunden am Tag. Er hat alle Challenges erledigt und spielt sonst den Modus Gruppenkeile. Dort konzentriert er sich meistens aufs Looten, spielt aber manchmal die ganze Runde bis zum Schluss durch.

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In diesem Video sieht man, wie der YouTuber Level 520 erreicht

Im Interview mit MeinMMO, hat der Fortnite-Spieler ein paar Hintergrund-Informationen zu ihm angegeben:

  • Er geht noch zur Schule, die gerade aber wegen der Pandemie geschlossen ist
  • Seine Motivation dabei ist es das höchste Level zu haben, was er vermutlich auch geschafft hat
  • Einen Ausgleich zum Spielen schafft er sich durch Sport
  • Er hat sich nur 3 Stufen aus dem Battle-Pass gekauft
  • Ab Season 5 hat er immer das höchste Level erreicht
  • In Season 1 Kapitel 2 hat es der YouTuber sogar geschafft bis Level 586 zu kommen, ohne sich eine Battle-Pass-Stufe zu kaufen

Talocan scheint also ein Spieler zu sein, der Spaß am Leveln in Fortnite hat und täglich spielt, um so viele Level wie möglich zu erreichen.

Wenn ihr in Fortnite auch so viele Level aufsteigen oder mindestens die Gold-Varianten für die Battle-Pass-Skins freischalten möchtet, solltet ihr in unserem Level-Guide vorbeischauen, wo ihr ein paar Tipps findet, wie ihr schneller Level aufsteigen könnt.

Quelle(n):
  1. Fortniteintel

ESO: Greymoor im Livestream: Kommt mit uns nach Skyrim und gewinnt mit etwas Glück die CE des neuesten ESO-Kapitels

Zum PC-Reales des neuesten ESO-Kapitels Greymoor streamen wir gemeinsam mit Bethesda und Mein-MMO unsere Sightseeing-Tour durch ein Skyrim vor 900 Jahren.

Vampire, Werwölfe, düstere Geheimbünde und düsterere Pläne für Himmelsrand: Wer sich bei ESO: Greymoor an das Skyrim-Addon Dawnguard erinnert fühlt, liegt goldrichtig, denn auch das MMO-Kapitel widmet sich ganz den Blutsaugern in den dunklen Verliesen des Nordens. Kommen alte Skyrim-Hasen also jetzt online voll auf ihre Kosten?

ESO Greymoor Vampire Titel
Vampire spielen eine wichtige Rolle in Greymoor.

Findet’s gemeinsam mit uns heraus, wenn wir am Freitag, 29. Mai, von 19 bis 22 Uhr ESO: Greymoor spielen! Was erkennt man als Skyrim-Spieler sofort wieder, was sieht anders aus? Und für die MMO-spieler unter euch: Was hat sich spielmechanisch in ESO getan? Überarbeitete Vampire und ein neues Antiquitätensystem versprechen nämlich auch ESO-Veteranen frisches Futter.

Mehr zum Thema
Das neue Intro von ESO Greymoor ist genial, gerade für Skyrim-Fans – Seht es hier
von Andreas Bertits

Zuschauen lohnt sich aber nicht nur, um mehr Infos zum Spiel zu bekommen – wir verlosen unter unseren Zuschauern auch ein cooles ESO-Bundle mit der CE zu Greymoor und dem neuen Elder-Scrolls-Kochbuch! Wir sehen uns im Stream!

Alle Infos zum Greymoor-Stream im Überblick

  • Wann? Freitag, 29. Mai, ab 19 Uhr
  • Wer? Julius, Jürgen & Leya von Mein-MMO, Kai von Bethesda
  • Wo? Auf Twitch bei MAX

Wir müssen reden: Was ist eure Meinung zum Early Access in MMOs?

Unzählige neue MMOs verlassen sich heutzutage auf Early Access, also den frühen Zugriff durch Spieler. Wie steht ihr zu dieser häufig umstrittenen Praxis?

Worum geht’s hier? Der Early Access, also der frühe Zugriff der Spieler auf ein noch nicht veröffentlichtes Game, ist eine Praxis, die schon seit Jahren gängig ist.

Grundsätzlich wird der Early Access in der Gaming-Industrie als ein Finanzierungsmodell behandelt. Die Spieler bezahlen vorab für ein Produkt, dass sich noch in der Entwicklung befindet und erhalten als Gegenleistung eben den frühen Zugang zum Spiel.

Das grenzt den EA von zum Beispiel einem Closed-Beta-Test ab. Diese Tests sind in der Regel kostenlos. Early Access bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Das sind die Vorteile des Early Access:

  • Die Entwickler können ihre Spiele in einer “Live”-Umgebung testen, direktes Feedback reinholen und es umsetzen
  • Durch den Verkauf des Spiels können die Entwickler bereits erste Umsätze machen, die der Entwicklung zugutekommen
  • Die Spieler können Spiele, auf die sie sich freuen, mitgestalten und die Richtung der Entwicklung direkt beeinflussen

Das sind die Nachteile des Early Access:

  • Early Access bedeutet, dass man ein Produkt erhält, das oft stark fehlerhaft ist und es gibt keine Garantie, dass daraus ein gutes Spiel entsteht
  • Es dauert für die Entwickler länger, das Spiel tatsächlich zu veröffentlichen, weil durch das neue Feedback zusätzliche ungeplante Änderungen in der Entwicklung auftreten
  • Der schlechte erste Eindruck vom Early Access kann die Spieler abschrecken

Da das Thema “Early Access” in der Gaming-Community häufig umstritten ist, wollten wir wissen, wie die MeinMMO-Leser dazu stehen und haben daher diese Umfrage aufgestellt.

PUBG Title
PUBG war eins der Spiele, die im Early Access gestartet sind

Wie funktioniert die Umfrage? Wenn ihr an der Umfrage teilnehmen wollt, dann könnt ihr in dem Tool unten eure Stimme abgeben. Jeder Leser hat nur eine Stimme und eure Wahl kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Also schießt los: Was ist eure Meinung zum Early Access? Habt ihr ihn schon mal genutzt? Wenn ja, bei welchem Spiel? Oder lasst ihr lieber die Finger von allen Games im EA? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Die Umfrage endet am 1. Juni.

Viel Spaß beim Abstimmen!