Warum die Drachen auch trotz Skyrim in die Lore von ESO passen

The Elder Scrolls Online bringt Drachen als neue Supermonster im neuen Addon Elsweyr. Das verwirrt viele Fans der Lore, doch es gibt dennoch gute Gründe für die Riesenechsen im Spiel.

Warum sind Drachen ein vermeintliches Lore-Problem in ESO? The Elder Scrolls Online baut auf einem gewaltigen Lore-Hintergrund auf. Wenn also Entwickler etwas ins Spiel einbauen wollen, müssen sie gut aufpassen, dass sich nichts mit schon etablierten Gegebenheiten in der Spielwelt beißt.

ESO Elsweyr Environment

Daher sorgte die Ankündigung von Drachen in ESO für Verwunderung. Denn wie jeder Fan weiß, werden die geschuppten Feuerspeier erst in Skyrim mit dem Erscheinen von Alduin und seinen Artgenossen wieder ein Thema werden.

Skyrim spielt aber über 1.000 Jahre nach den Ereignissen in ESO. Wie kann es also sein, dass schon vorher Drachen auf Tamriel losgelassen wurden? Kennen die Entwickler, wie die Designer der Drachen in Elder Scrolls: Legends, ihre eigene Lore nicht?

Die Lösung für das Drachen-Problem

Darum ergeben Drachen auch in der ESO-Zeit Sinn: In unserem Reveal-Stream zu Elsweyr wurde diese Frage eifrig unter euch Zuschauern diskutiert. Da wir zum Glück den deutschen ESO-Community-Manager Kai Schober im Stream hatten, wurde der flugs zu dem Thema befragt.

ESO Elsweyr DragonBoss

Kai entgegnete, dass das Storytelling von ESO nicht aus einer allwissenden Perspektive passiere. Wenn ihr im Spiel ein Buch findet, das von einem bestimmten Ereignis aus der Vergangenheit berichtet, dann heißt das noch lange nicht, dass diese Quelle wirklich korrekt ist.

Wenn es also heißt „Es gab keine Drachen-Erscheinungen vor den Skyrim-Ereignissen“, dann ist das die Sichtweise des Autors dieser Quelle und muss das noch lange nicht komplett zutreffen.

Entwickler verrät, warum 2019 für ESO etwas ganz Besonderes wird

Hier gab es schon Mal einen Hinweis auf die ESO-Drachen-Story: Kai holte sogar noch weiter aus und nannte einen konkreten Beweis für die Story aus ESO. Denn laut einer obskuren Quelle aus dem Spiel Oblivion sei schon Mal im zweiten Zeitalter ein „Drachenbruch“, also eine Drachenerscheinung, in der Provinz Elsweyr aufgetreten.

Auch dafür gibt es eine gute Erklärung. Denn wie jeder ESO-Spieler weiß, ist die Zeit des Spiels eine extrem chaotische, turbulente Epoche. Das Kaiserreich ist zerfallen, Nekromantenkulte beschwören daedrische Anker aus dem Himmel und drei verfeindete Fraktionen kämpfen im Krieg der drei Banner um die Vorherrschaft.

ESO Elsweyr SunspireTrial

In diesen chaotischen Zeiten ist mit keiner akkuraten und andauernden Geschichtsschreibung zu rechnen und durch die vielen Kämpfe und Katastrophen gehen viele Aufzeichnungen verloren. So kann es durchaus sein, dass selbst so ein extremes Ereignis wie ein Drachenbruch nicht das Rampenlicht bekam, das ihm in friedlicheren Zeiten zuteil geworden wäre.

Drachen, aber kein Drachenblut

Darum sind die Drachen in ESO schlimmer als in Skyrim: Es wird also in ESO einen ähnlichen „Drachenbruch“ wie in Skyrim geben. Also die gleiche Prozedur nochmal? Keineswegs, denn die Entwickler offenbarten im Stream einen signifikanten Unterschied: In ESO gibt es keinen Dovahkiin!

Anders als der drachentötende Superheld aus Skyrim könnt ihr nicht einfach beliebige Drachen mit euren Schreien vom Himmel holen und im Alleingang verknuspern. Wenn in ESO ein Drache auftaucht, dann solltet ihr also erstmal laufen! Und erst wiederkommen, wenn ihr Kumpels und eine gute Taktik dabei habt.

Die Drachen, vor allem das Oberviech Kaalgrontiid, sollten also für wirklich spannende Kämpfe sorgen, die sowohl zur Lore passen, als auch wirklich einzigartige Erfahrungen im Spiel darstellen werden.

Außerdem könnten Drachen für mehr Spieler in ESO sorgen:

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