Kickstarter zu Fractured ist gestartet: Der Beginn der MMO-Zukunft?

Mit Fractured möchte der Indie-Entwickler Dynamight Studios ein Sandbox-MMORPG im Stil von Ultima Online erschaffen, das dank Spatial OS eine riesige Welt bietet.

Lust auf ein neues Sandbox-MMORPG, das an den Klassiker Ultima Online erinnert? Dann könnt ihr euch jetzt an der Kickstarter-Kampagne von Fractured beteiligen und bei der Finanzierung mithelfen. Knapp 35.000 US-Dollar wurden bereits gesammelt, 117.100 US-Dollar sollen es am Ende werden.

fractured screenshot

Eine neue, große Sandbox-Welt

Was ist Fractured? Das MMORPG will eine klassische Sandbox-MMO-Erfahrung bieten, in der ihr euren eigenen Weg in einer riesigen offenen Welt geht.

  • Ihr erkundet eine große Welt
  • Ihr baut Rohstoffe ab, um Items zu craften oder Häuser zu bauen
  • Ihr beteiligt euch an einem Wirtschaftssystem, das komplett von den Spielern gesteuert wird
  • Es ist sogar möglich, ein Imperium zu errichten und zu verwalten
  • Ihr kämpft in schnellen, actionreichen Kämpfen gegen Monster
  • Ihr schließt euch mit anderen Spielern zu Gilden zusammen
  • PvP spielt eine Rolle, besitzt aber einige Besonderheiten

Die Wahl des Volkes bestimmt das Gameplay. Fractured möchte mit einem interessanten System frischen Wind in das Genre bringen. Und zwar bestimmt die Wahl eures Volkes, wie ihr spielt.

  • Menschen – Menschen können selbst bestimmen, wie sie leben möchten. Ihr entscheidet und müsst auch die Konsequenzen eurer Handlungen tragen. PvP ist zwar möglich, unterliegt aber einem strengen Justiz-System.
  • Beastmen – Die Beastmen leben in einer Gesellschaft der Harmonie und des Friedens. Hier spielt PvP keine Rolle, dafür werden kooperative Elemente in den Vordergrund gerückt.
  • Dämonen – Bei den Dämonen dreht sich alles um Dominanz und Kampf. Daher herrscht bei diesem Volk offenes PvP, in dem es darum geht, zum mächtigsten Krieger zu werden.

Jedes Volk lebt in einer eigenen Welt. Es ist zwar möglich, zwischen den Welten zu reisen, doch das unterliegt strengen Regeln.

Neues MMO Fractured will mit Wunder-Technik große Welten schaffen
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Riesige Welten dank Spatial OS

Spatial OS ermöglicht simulierte Welten. Die Entwickler von Fractured nutzen die Spatial-OS-Technologie, die es ermöglicht, gigantische, simulierte Welten zu erschaffen. Es wird eine sehr große Welt versprochen, die sich lebendig anfühlt und bei der es Spaß machen soll, sie zu erkunden.

Diablo-Kämpfe, MOBA-Entwicklung. Die Kämpfe in Fractured erinnern stark an Diablo. Ihr spielt nämlich aus der isometrischen Perspektive und kämpft aktiv, indem ihr auf Feinde klickt und über 400 Spezialattacken ausführt. Euren Helden verbessert ihr mit der Zeit durch eine horizontale Progression, die an MOBAs erinnert. Wie genau das ablaufen soll, möchten die Entwickler später genau erklären.

Kickstarter kommt gut voran. Über eine kürzlich gestartete Kickstarter-Kampagne soll das MMORPG finanziert werden. 100.000 Euro möchte das Team bis zum 25. Juli haben, was aber nur einen Bruchteil der Kosten deckt. Mit diesem Geld sollen neue Mitarbeiter eingestellt werden, um das MMORPG schneller in einen spielbaren Zustand zu bringen.

Release, Alpha und Beta. Fractured wird als Buy2Play-Spiel in diesen Dezember in eine erste Alpha-Phase starten. Die Beta ist für das kommende Jahr geplant. Über einen Release ist aktuell noch nichts bekannt, da dieser davon abhängt, wie die Testphasen laufen.

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Quelle(n): MassivelyOP
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Kralith

Dynamight konnte den Kickstarter erfolgreich nach Hause bringen.
Damit können sie nun einen Schritt weiter gehen.

Ich wünsche dem Dynamight Team, wie auch all deren Followern, dass das Spiel erfolgreich wird, wenn es dann in 3 Jahren auf das Release zugeht.

Nach einer kleinen Urlaubsphase im August wird das Studio mit frischer Kraft auf die Alpha zuarbeiten. Ab Ende Dezember werdet ihr damit dann einiges mehr an Informationen über die Spielwelt erfahren, da es für die Alpha 1 keine Verschwiegenheitsverpflichtung geben wird.

Kralith

Ich muss nun aber mal für Fractured in die Bresche springen.

Zunächst einmal zum Thema “altbackene Grafik”.
– Die Grafik ist noch ein sehr sehr früher Status, Pre Pre Alpha und die entsprechenden Testphasen starten erst Ende des Jahres. Das Studio konzentriert sich zunächst auf die Umsetzung der Welt und verbessert Animationen und Grafik nach und nach.
– Bedenkt, dass die Entwicklung solch eines Spieles mehrere Jahre dauern wird und Dynamight startete mit ihrer Idee erst vor ca. einem Jahr.
Schaut ggf. mal hier in die neue Roadmap: https://fracturedmmo.com/de
Das ganze auch noch mal in Deutsch: https://forum.fracturedmmo….

Thema “Ich traue den ganzen Kickstartern nicht mehr.”
– ganz sicher habt ihr recht, dass es ziemlich viel Abzockerei dort gab, aber muss man damit bei jedem neuen Projekt direkt auch davon ausgehen, dass es hier auch so ist?
– Man sollte sich ggf. erst einmal mit der Idee beschäftigen und vor Allem mit den Hintergründen, wieso sie einen Kickstarter machen:
Ganz kurz erklärt, der Kickstarter ist nicht dafür da, das Spiel zu bezahlen und bei Weitem nicht dazu geeignet “Kohle abzuschöpfen”. Der Kickstarter wurde erstens ausdrücklich von der Fractured Community gewünscht und dient alleine dazu, noch 1-2 Leute einzustellen, die das Projekt ein wenig beschleunigen können.
Für das Spiel an sich steht ein solider Businessplan und außerdem stehen die Entwickler mit ihrem echten Namen für das Projekt.
Sie wären ganz schön dumm, diese noch sehr jungen Namen in der Spieleentwicklungsszene zu verbrennen.
Hier zur Kickstarter Kampagne: https://fracturedmmo.com/ch
Und da gibt es noch einige News mehr, wo sich die Entwicker erklären.

Zu guter Letzt zum Thema “keine neue Idee, ist ja alles nur von UO aufgetaut”.
– Nein, ist es nicht. Bevor man sich über eine Idee die Mäuler zerreißt sollte man sich mit der Idee erst einmal auseinander setzen und ggf. auch mit der Wahl der Platform.
– In Fractured geht es darum, PVE und PVP Spieler in einer Welt zusammen zu gleichwertigem Spielspaß zu verhelfen. Das 3-Planeten-System gibt diese einizigartige Möglichkeit. Und dies war in der Tat bisher bei keinem Titel in der Sandbox-MMO Szene bisher auf dem Tisch.
– Sicher erinnern einige Features an UO oder auch andere neuere Titel, aber es wäre ja auch ein wenig komisch, wenn nicht, da man im Spielemarkt kaum noch wirklich das Rad neu erfinden kann. Das wird wohl erst mit VR wirklich möglich.

Ich für meinen Teil konnte mich nie mit den Visionen von Albion & Co. anfreunden, aber Fractured fing mich ein, sogar schon vor 9 Monaten, wo es so gut wie keine Informationen außer ein paar Spotlights und ein paar handgemalten Grafiken gab.
Aber was Dynamight mit Jacopo an der Spitze die letzten Monate an Communityarbeit leisteten, zeigt mir, dass sie auf einem sehr guten Weg sind.

Übrigens, heute Abend startet der dritte Q&A Stream über das Crafting und Building.
https://fracturedmmo.com/ju
Und die Zusammenfassungen der letzten Q&As:
https://forum.fracturedmmo….

Julian Gerrentroter

“Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist.” (Schopenhauer)

Die Perspektive ist isometrisch, ja. Altbacken ist an dem Game gar nichts. Die Spielwelt kann auch in einem 3rd-Person- oder First-Person-Spiel überzeugen und ist doch keinesfalls veraltet.

Es handelt sich dabei ja schließlich um eine
dynamische Welt, die offen und durch Spieler veränderbar ist, in der
Hunderte oder Tausende, vielleicht mehr, miteinander interagieren. Wie
toll soll die Welt denn aussehen? Wie in BF1? Und dann kann es keiner
spielen und alle plärren rum.

Actioncombat – gut derartiges gab es auch in deutlich langsamerer Form bei Diablo 1 schon – aber ist eigentlich das modernere System in MMORPGS nach gefühlten Ewigkeiten des Tabtargeting.

Lahm wirkt das Kampfsystem auch nicht, es sei denn man steht auf die technische Aufforderung zum epileptischen Anfall wie bei DmC oder Black Desert oder sowas – aber da gibts ja auch einiges, was man spielen kann.

Gerade im MMO Bereich tritt die Spieleindustrie wieder heraus aus dem Schatten von World of Warcraft, den sie sich selbst zum Maßstab gemacht haben. Es ist schon interessant, dass viele Menschen zig Tausende Stunden Ultima Online gespielt haben, ebenso DAoC, Everquest, Everquest 2 oder auch jetzt schon Tausende Stunden Conan Exiles, das ja ach so schrecklich für eine andere Fraktion von Spielern ist. Interessant ist dabei, dass all diese Spiele keine 8.000 Achievements haben, keine Lootboxen, keine 2 Mrd. Quests und auch keine wahnsinnig ausgeklügelte und 50 Romane umfassende Story.

Viel mehr geben sie die technische Grundlage für Spieler, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, miteinander Inhalte zu ersinnen und miteinander zu spielen. Das nennt man Sandbox, denk ich. Außerdem ist endlich mal begriffen worden, dass Spiele, die sich wie interaktive Filme spielen und kaum Herrausforderung bieten zwar jede Menge Spieler dazu bringen, das Ganze mal anzuspielen oder falls möglich auch durchzuspielen aber dass sie es nicht schaffen, die Spieler zu binden, es sei denn man schießt seitens der Entwickler ständig Content nach.

Ist ja schön und gut, wenn einige Menschen CoD mögen, andere BF und wieder andere Diablo. Und auch gut ist es, wenn Leute World of Warcraft spielen oder Guild Wars 2. Es gibt aber jede Menge Spieler, die seit vielen Jahren auf eine würdige Ablöse für Ultima Online warten und ja, ich weiß, dass die Entwicklerstudios das absolut nicht aus Wohltätigkeit machen aber DANKE, dass ihr es endlich wieder versucht.

Jeder von uns muss sich damit abfinden, dass es nunmal verschiedene Geschmäcker gibt. Man kann, wenn man das Spiel so nicht okay findet (wohl gemerkt nach 7 Monaten durch 7 Personen entwickelt) sagen, dass man es nicht mag und selbst nicht spielen würde, da es den eigenen Maßstäben nicht entspricht. Diese Maßstäbe sind allerdings subjektiv bestimmt weshalb es in diesem Zusammenhang sinnvoll scheint, sie hinsichtlich der Transparenz offenzulegen um anderen nicht zu suggerieren, das Spiel sei faktisch schlecht.

Julian Gerrentroter

Kleiner Nachtrag:

https://fracturedmmo.com/

Die dort beschriebenen Features sind übrigens in der Tat innovativ und auch bloß durch dieses spartialOS möglich, wie mir scheint. Die Umgebung durch Skills beeinflussen, Flüsse einfrieren oder die Macht des Flusses für sich nutzen? Bäume entflammen? Allemal nett aus meiner Perspektive! 🙂

Kralith

Danke für deine Einschätzung. GENAUSO sehe ich das auch. 🙂

Androlus von Friedenstein

Ich wünsche ihnen viel Glück aber das mit dem spatialOS sollten die gleich fallen lassen und wie SBS auf Javascript wechseln sbs hatte ca. Das 10fache an Kohle wie dyhnamight Studio überhaupt sammeln will
und SBS hat für chronicles of Elyria auch spatialOS fallenlassen.
Was ich aber nicht schlimm finde ist dass das Spiel eine alte Grafik und Spielweise hat.

N0ma

Auch wenn das was du schreibst technisch keinen Sinn ergibt 😉 , bin ich auch der Meinung das SpatialOS overestimated ist und wahrscheinlich ist der Implementierungsaufwand grösser als für so ein kleineres Spiel sinnvoll.

Androlus von Friedenstein

spatialOS sollte bei chronicles of Elyria zum Teil mit verantwortlich sein für den Wachstum der Bäume und ehrliche Dinge und dieses haben sie mit einem Programm gemacht das mit Javascript programmiert wurde was es erheblich günstiger gemacht wurde da ich von so etwas keine Ahnung habe muss der Fehler bei der Berichterstattung von mein MMO gewesen sein da es ein Bericht von dieser Seite war und ich es ebend übernommen habe.

Gerd Schuhmann

CoE hat sich gegen SpatialOS entschieden, weil es auf Dauer für ihre Bedürfnisse zu teuer gewesen wäre. Sie wollten diese Mehrkosten für den Betrieb nicht auf die Kunden umlegen.

Das war die offizielle Begründung.

Was genau da zu teuer war, damit haben wir uns nicht beschäftigt.

Der Gag bei SpatialOS ist, dass vieles “echt” ist und “wirklich berechnet” wird, das bei anderen MMOs nur so aussieht und wo in Wirklichkeit getrickst wird. Bei anderen Spielen sieht die Welt nur lebendig aus. Bei SpatialOS soll die Welt wirklich lebendig sein, da sollen wirklich zig Sachen gleichzeitig berechnet werden. Das ist da der Gag.

Androlus von Friedenstein

Also bezog sich das mit dem Javascript auf das spatialOS nicht auf das Programm was sie jetzt benutzen?

PS. Ich muss mich bei mein MMO entschuldigen das mit dem Javascript stand nicht im Artikel es wurde bei den Diskussionen erwähnt.
Wobei ich mich bei der Antwort Frage wie bei anderen spielen getrickst wird?
Entweder ein Baum wächst oder nicht und ober er in Echtzeit oder in Zyklen wächst sollte relativ egal sein da man es als Spieler eh nicht mitbekommen da ich ja nicht stdundenlang den Baum beobachte sondern während des Spielens zwischendurch vorbei komme wenn überhaupt und wenn die neue/(alte) Methode günstiger ist würde ich sowieso die günstigere Methode wählen.

Lektor

Punkt, Komma, Groß-und Kleinschreibung ist schon ne feine Sache. Bekommt man ja einen Augenkrampf wenn man deine Posts liest! XD

Gerd Schuhmann

Ich meinte mit dem Tricksen nicht spezifisch das Wachstum des Baums.

Den Artikel mit den Hintergrundinformationen, was genau SpatialOS zu MMOs bringen kann, meinte ich: http://massivelyop.com/2018

In der Kurzfassung: Aktuell ist technisch oft nur ein “Themepark” möglich mit festgefahrenen Routen – mit SpatialOS könnten es eher lebendige Welten werden, weil dann genug Power da ist, um auch die Seitenwege zu berechnen.

N0ma

Javascript ist bei spatialOS eine API gewesen, die benutzt man nur wenn man eh mit Javascript programmiert, diese ist weggefallen. Wenn jemand anders nicht mit Javascript programmiert, dann braucht er diese API nicht.
“that SpatialOS had depecrated support for JavaScript SDK among other issues. ” Wikipedia. Das heisst wird in der nächsten Version nicht mehr unterstützt.

Steed

Irgendwie versucht jedes kickstarter MMORPG ein geistiger Ultima online Nachfolger zu sein oder sich davon inspirieren zu lassen… gab es nicht mal Albion online die das auch wollten… und zich andere. Ich persönlich Backe keine Kickstarter mehr dieses System wurde völlig überflutet von leeren Versprechungen und Geldgier die wenigsten spiele wurden wirklich akzeptabel fertig.
Sollen sich nen Publisher suchen zumindest für mich die bessere Wahl eines Kaufs wert wenn es dann fertig ist und überzeugen kann.
Die Idee hinter kickstarter hörte sich mal so toll an aber was daraus wurde ist nur traurig eine Möglichkeit für vaporware zu bezahlen oder dlc in unfertigen spielen.

N0ma

Hat erstmal mit kickstarter nichts zu tun. Die Frage wäre evtl wieviel Sinn macht kickstarter bei MMO’s?

Steed

Falsch die Frage ist wie viel Sinn macht Kickstarter bei Videospielen? es sind ja nicht nur mmos betroffen.

N0ma

du hast meine Frage nur erweitert , deshalb ist meine Frage nicht falsch 😉

Bertram

An sich ist Kickstarter ja nicht verkehrt, es gibt auch ein paar gute Beispiele. Pillars of Eternity oder Divinity, obwohl beide auch ziemlich altbacken vom Gameplay sind. Aber wie sich das alles entwickelt hat ist schon komisch. Hatte mir vor 5 Jahren auch mehr erhofft, als größtenteils nur Retro und Indiegames.

Das Problem ist wahrscheinlich dass eben nicht soviel Geld reinkommt um ein modernes Spiel zu entwickeln, mit neuen Ideen und Ansätzen. Gerade Kickstartergames orientieren sich leider oft eher an klassischen Spielen und wirken technisch total veraltet.

SotA war auch eine große Enttäuschung und mal abwarten was aus Star Citizen wird….wenn es dann irgendwann endlich mal erscheint?

Steed

Hab leider mehr schlächte Erfahrungen gemacht als positive obwohl ich nicht jedes X beliebige Projekt unterstützt habe. Aber ja es gibt auch ganze wenige gute Spiele die dabei rum gekommen sind RimWorld kann ich auch sehr empfehlen wenn man diese Art spiele mag. Es gibt leider noch keine formell nach der man gehen kann was man Backen sollte oder wovon man lieber die Finger lassen sollte.

Fain McConner

Die Spiele, die du erwähnst sind partybasierte RPG’s mit rundenbasierten taktischen Kämpfen. Das Genre wurde kurzerhand für tot erklärt, und die größeren Studios brachten nur noch RPG’s die an Shooter erinnerten. Auch bis dahin erfolgreiche Reihen wie Fallout oder Dragonage sprangen auf die Actionschiene auf.
Ohne die Kickstarter-Aktionen hätte es die von dir genannten Spiele sicher nicht gegeben – sie waren aber durchaus sehr erfolgreich, denn es gibt nun mal Leute, die genau so etwas wollen.
Sie kommen nicht an die großen alten Spiele heran, die ja auch noch eine gute deutsche Syncro hatten – aber zumindest sorgen sie dafür, dass es nicht nur Einheitsbrei gibt.

Mit Action-Kampfsystemen, evtl sogar aus Ego-Perspektive kannst du mich jagen – dafür hab ich sogut wie alles aus dem rundenbasierten Genre.

Steed

????????

sijaulung

Ist nicht nur Kickstarter. Auch die ganze EA-Scheisse nervt einfach nur noch. Jeder Hobby-Wochenendprogrammierer will sein eigenes supertolles, noch nie da gewesenes Hypersuperduperspiel auf den Markt bringen und sich pauschal schonmal VORAB dafür bezahlen lassen.
Ist doch auch ne Super Geschäftstrategie…Was versprechen, Kohle abgreifen und dann entweder nichts oder nur Schrott liefern. eigentlich wie unsere Politikschranzen^^
Jedesmal wird das Blaue vom Himmel gelogen und in 90% der Fälle kommt das Spiel nie, zum Teil, erheblich abgespeckt, oder gammelt jahrelang im EA rum bevors sang und klanglos verschwindet.
Wenn die Studios mal endlich wieder anfangen FERTIGE Spiele auf den Markt zu bringen (ohne das noch jahrelang Bugs behoben werden müssen), anstatt irgendwelche cruden Ideen, dann würden sie auch locker von nem Publisher gesponsert werden–aber halt….dann müsste ja man zu einem Termin was Fertiges liefern und das geht ja gar nicht mehr heute. Also doch lieber Kickstarter…und siehe da, schon beisst sich die Schlange in den Schwanz….

Steed

Ich hab das erste mal von Early Access gehört bei Kickstarter deswegen ist das für mich „fast“ das selbe bei beiden werden Versprechungen gemacht und Kohle vorab verlangt bei beiden weiß man nicht was bei rum kommt. Naja und Early Access werden meistens durch Kickstarter finanziert ist ja mittlerweile das Pseudonym für Schwarmfinanzierung.

Aber ja die Spiele Industrie hat sich schon arg ins negative verändert lootboxen, Kickstarter, early Access, dlc, vorbestellet bonis, season pass, Bananen Produktion. Alles neumodischer Nonsens den es früher nicht gab und nicht gebraucht wurde aber die Spieler zahlen ja dafür deswegen sind die nicht ganz Umschuldung an dieser Entwicklung.

h4sh

Naja EA und Kickstarter sind schon 2 verschiedenen Dinge. Kickstarter dient eher dazu um überhaupt Geld für die Entwicklung zu bekommen. Meist existiert nur eine Idee oder ein Spiel im absoluten Anfangsstadium. EA ist eine frühe Version die schon gekauft und gespielt werden kann, der Entwickler baut dabei im Idealfall auch auf die Erfahrungen und das Feedback der Spieler um das Spiel zum bestmöglichen Abschluss zu bringen und trotzdem schon Einnahmen zu erzielen. Klar bei vielen Games bezahlt man quasi für eine Art Open Beta aber man hat das Spiel ja trotzdem gekauft auch wenn es dann released wird.

Es gibt halt leider viele schlechte Beispiele wo es nicht gut funktioniert hat aber eben auch einige Spiele wo es ganz gut gelaufen ist. Klar mich nervt diese Entwicklung auch, vor allem dass man kaum noch fertige Spiele bekommt und sich alles scheibchenweise extra kaufen muss. Aber wenn die Spieler das mitmachen und für jeden Mist extra zahlen….und sich klassische Spiele (also die man fertig kauft wie früher) kaum noch lohnen längerfristig. Bei Onlinespielen ist es ja ok, da will man die Motivation lange hoch halten und das geht natürlich nur mit regelmäßigen Updates und neuem Content. Aber mittlerweile ist es ja bei fast jedem großen Titel so dass haufen Extras (Packs, Lootboxen, Extraskins oder Missionen) angeboten werden.

Auch Kickstarter ist für mich an sich eine ziemliche Enttäuschung, es gibt kaum ein Spiel was daraus hervorging was mich wirklich interessiert und überzeugt hat!

Bertram

Der Beginn der MMO-Zukunft?

Wie ist das gemeint? Wenn ich mir das Spiel anschau seh ich ein weiteres völlig veraltet aussehendes Indie-Sandbox-MMORPG. Ich frag mich wieviele da noch kommen und in der Belanglosigkeit untergehen wollen?

Das Gameplay sieht wirklich ziemlich träge und lahm aus, die Grafik ist total langweilig und absolut nicht mehr zeitgemäß. Das mit den Rassen und den Zufallswelten klingt ja ganz interessant aber ich befürchte es werden ziemlich einfach gehaltene zufallsgenerierte Gebiete mit kaum Höhepunkten.

Naja ich freu mich natürlich immer über neue MMORPGs aber leider ist die Luft echt raus. Zum einen hat man noch die Asiaten die mit dem immer gleichen Schnulli kommen, ohne Neuerungen oder kreativen Eigenheiten…zum anderen halt die Indiefraktion die fast alle völlig veraltete Games bringen und auf Nostalgie setzen, also leider auch kein frischen Wind ins Genre bringen.

Domenik Heimes

.”Das Gameplay sieht wirklich ziemlich träge und lahm aus, die Grafik ist total langweilig und absolut nicht mehr zeitgemäß.”

Da muss ich dir zustimmen. Die Kämpfe und das Gameplay waren wirklich lahm in dem Video. Grafik würde ich jetzt noch nicht so hart Bewerten. Es ist immerhin noch eine PreAlpha. Sollten sie allerdings vor haben das tatsächlich so zu lassen….. haben älter spiele aus dem Jahr von D2 sogar schon mehr zu bieten.

Alles in allem spricht das Spiel mich so wie sie es vorgestellt haben mich auch garnicht an.

“Naja ich freu mich natürlich immer über neue MMORPGs aber leider ist die
Luft echt raus. Zum einen hat man noch die Asiaten die mit dem immer
gleichen Schnulli kommen, ohne Neuerungen oder kreativen
Eigenheiten…zum anderen halt die Indiefraktion die fast alle völlig
veraltete Games bringen und auf Nostalgie setzen, also leider auch kein
frischen Wind ins Genre bringen.”

Traurig aber wahr. Es ist zum heulen wie viele MMORPGs aus dem Boden sprießen aber keines was wirklich einzigartiges mit sich bringt.

Schlimmer finde ich noch das es so viele sind das die ganzen Leute sich so dermaßen verteilen auf die Spiele das viele a) auf der strecke bleiben und b) kaputt gehen weil sie zu wenig aktive Spieler besitzen. Umkehrschluss die leute hören wieder auf weil keiner 2h warten will bis er in einen Dungeon kann.

N0ma

Wenn so die MMO Zukunft aussieht bin ich nicht dabei. Sowohl Grafik als auch Kampfsystem erwarte ich mehr als ein 15 Jahre altes Diablo2. Wünsch ihnen aber trotzdem alles gute.

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