6 geheime Spots in CoD Warzone, die ihr nur mit Tricks erreicht

In Call of Duty: Warzone gibt es etliche Punkte auf der Map, die nicht so leicht zu erreichen sind. Mit einigen davon könnt ihr Gegner überraschen oder sogar lästige Camper einfach ausschalten. MeinMMO verrät euch, wo ihr diese Spots findet und wie ihr sie erreicht.

Was sind das für Spots? Die verschiedenen Locations, die wir euch hier zeigen, sind allesamt schwer zu erreichende Stellen. Ihr benötigt entweder bestimmte Gegenstände oder ein gutes Gefühl für Timing und Sprünge, um zu ihnen zu gelangen.

Einige von den Spots befinden sich in den Stadt-Gebieten der Karte oder den Vororten mit den kleineren Häusern. Andere befinden sich eher am Rand der Map und im Gebirge. Wir zeigen euch zu jedem Spot eine kurze Anleitung sowie einen entsprechenden Clip.

Mit den vorgestellten Tricks könnt ihr dabei sicherlich noch weitere Orte erreichen, die hier nicht vorgestellt werden. Wenn ihr schnell zu einem Punkt gelangen wollt, schaut euch hier unsere Tipps für schnellere Bewegung in Warzone an.

Wozu ist das gut? Die meisten dieser Spots erlauben es euch, Gegner von Positionen zu treffen, die sie nicht erwarten. Ihr könnt etwa auf Bergen stehen und sie abfangen, ohne dass sie eure Position überhaupt prüfen. Euch erwartet dort schlicht niemand.

Mit anderen Tricks könnt ihr lästige Camper von hinten überrumpeln, indem ihr euch ihren Stellungen von Positionen aus nähert, mit denen sie nicht rechnen.

1. Hochhäuser in Downtown

Die Hochhäuser in Downtown kennt ihr vermutlich schon aus dem Bodenkrieg (Ground War), aus dem dieser Bereich der Warzone-Map stammt. Dort gibt es mehrere, riesige Gebäude, deren Dächer über Treppen zu erreichen sind und Downtown selbst ist einer der besten Lande-Spots in Warzone.

Diese Treppen sind allerdings im Regelfall tödlich, wenn sich oben bereits ein Team befindet, weil sie eigentlich nur durch eine leicht zu bewachende Tür zugänglich sind. Außer, ihr nutzt diesen Trick:

  • geht über die Treppe bis ganz nach oben aber nicht durch die Tür
  • vor euch sollte ein Fenster sein oder ihr seid bereits auf einer Art Balkon (je nach Haus-Art)
  • vom Fenster/Balkon aus solltet ihr bereits einen Teil des Daches sehen können
  • springt aus dem Fenster oder über den Balkon und haltet euch direkt am Rand des Daches fest
  • ihr solltet nun einfach seitlich hochklettern und die Gegner von der Flanke überraschen können

Einige Gebäude erlauben es euch sogar, auf das Treppenhaus zu klettern und Gegner von oben zu überrumpeln. Außerdem habt ihr an diesen Stellen die Möglichkeit, Gegner zu überraschen, die nach oben kommen, indem ihr den Weg einfach umgekehrt geht. Das Video vom YouTuber und CoD-Experten Drift0r zeigt, wie es geht (startet etwa bei Minute 4:30):

2. Rotes Haus in Bloc 6

In Bloc 6, ein Stück nordöstlich von Stadium, liegt häufig starker Loot. Der Spot ist aber deswegen auch bei Spielern recht beliebt. Die Eingänge lassen sich leicht verteidigen und sind für Verteidiger schnell einsehbar.

Es gibt allerdings eine Technik, mit der ihr euch an die Gegner anpirschen und sie überrumpeln könnt:

  • nähert euch dem Gebäude von Osten, dort solltet ihr eine dünne Betonwand sehen
  • springt an der Betonwand nach oben und zieht euch auf sie
  • das kann einige Versuche benötigen, weil sie recht dünn ist und ihr eventuell herunterfallt
  • vor euch ist nun ein Teil des begehbaren Daches
  • springt auf das Dach und ihr habt einen sonst nicht zu erreichenden Zugang

Vom Dach aus könnt ihr die Tür öffnen, die ins Gebäude (bzw. aus diesem heraus) führt. Im Clip von jhz123 zeigt dieser, wie er die Tür nur einen Spalt öffnet, um Gegner herauszulocken und so alleine ein ganzes Team auszuschalten:

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3. Gora Tunnel bei Dam (von Süden)

Ein Stück südöstlich von Dam führt der Gora Tunnel durch einen Berg. Dieser Tunnel verbindet die Gebiete bei Dam und Bloc 17. Allerdings hat der Tunnel den Nachteil, dass ihr dort nur den Weg nach vorne und zurück habt, wenn ihr angegriffen werdet – nicht optimal für einen Kampf.

Mit einem kleinen Sprung-Puzzle könnt ihr allerdings eine andere Route nehmen – über den Berg. So könnt ihr Gegner überraschen oder sicher die Bereiche wechseln, ohne den Tod befürchten zu müssen. Das geht jedoch nur vom südlichen Eingang:

  • nähert euch dem Tunnel von Süden her
  • links von euch sind Beton-Absperrungen – klettert auf diese
  • springt von den Absperrungen auf die schrägen Fundamente des Tunnels
  • von dort springt ihr in die Ecke, wo sich Tunnel und Berg treffen
  • ihr solltet euch nach einigen Versuchen an einem kleinen Vorsprung hinaufziehen können
  • springt weiter zwischen Tunnel und Felsen nach oben, bis ihr die Spitze erreicht

Zu sehen ist das Ganze im kurzen Video vom YouTuber Kurt Perry:

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Der Ort eignet sich nicht nur gut, um den Tunnel zu umgehen, sondern bietet auch eine gute Aussicht für euch, falls ihr mit Scharfschützengewehren oder anderen Waffen auf lange Distanz spielt. Die besten Waffen mit Setups für Warzone findet ihr hier.

4. Gora Tunnel bei Dam (von Norden)

Durch den gleichen Tunnel gibt es einen weiteren Weg von der anderen Seite, den ihr bedenken solltet, wenn ihr den Trick nutzt. Er führt auf den gleichen Berg und über den gleichen Tunnel wie der dritte Spot unserer Liste.

Allerdings ist er etwas schwieriger zu erreichen. Ihr habt keine Beton-Absperrung zur Verfügung, sondern müsst euch mit einem Dixi-Klo zufriedengeben:

  • nähert euch dem Tunnel von Norden her
  • links von euch auf der Straße findet ihr ein blaues Klohäuschen
  • vom Häuschen aus springt ihr auf das schräge Fundament des Tunnels
  • lauft bis fast ganz nach oben und springt dann links auf einen flachen Felsvorsprung
  • klettert weiter nach oben bis auf den Berg

Der CoD-Profi Priestahh vom FaZe-Clan hat dem Twitch-Streamer Crimsix während dessen Stream gezeigt, wie es geht:

Dieser Trick hat uns beim Testen die meiste Zeit gekostet, weil der Vorsprung schwerer zu erreichen ist, als er erscheint. Dabei sind uns auch einige Fehler unterlaufen – wie etwa, dass wir den Gas-Kreis vergessen haben. So etwas gehört definitiv zu den häufigen Fehlern in Warzone, die ihr vermeiden solltet:

Mehr zum Thema
10 häufige Fehler in CoD Warzone, die ihr unbedingt vermeiden solltet
von Benedict Grothaus

Spots gegen Camper

Die beiden letzten Spots sind nicht eindeutig auf der Karte zu finden, sondern tauchen häufiger auf. An mehreren Stellen in Verdankst findet ihr die entsprechenden Häuser, die gerne als Spot zum Campen dienen. Wir zeigen euch, wie ihr sie räumt.

5. Zweistöckige Häuser

Jeder, der Warzone spielt, kennt vermutlich die Häuser mit einem Erdgeschoss und einem Dachboden, auf dem liebend gerne Camper hocken und aus den Fenstern ballern. Diese sind normalerweise schwer einzunehmen, denn es gibt nur eine Treppe.

Mit ein wenig Geschick könnt ihr jedoch einfach unerwartet durch eines der Fenster gelangen. Allerdings benötigt ihr dazu ein Fahrzeug wie einen Jeep. So geht’s:

  • findet ein Haus, in dem sich ein Camper verbarrikadiert hat
  • fahrt mit dem Jeep direkt vor die Haustür mit dem kleinen Vordach
  • steigt aus und klettert auf den Jeep
  • vom Jeep aus, klettert auf das kleine Vordach
  • von dort aus seht ihr bereits das Fenster – springt seitlich herein und überrumpelt den Spieler dort

Obwohl der andere Spieler das Auto sehen kann, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass ihr ihn von der Treppe aus angreifen wollt. Er wird also diese im Auge behalten und nicht seinen Rücken. Der Clip von Lucky_-1y auf reddit zeigt, wie das aussieht:

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6. Flache Dächer

Die zweite Technik ist etwas umständlicher, denn ihr benötigt eine mobile Deckung (einen aufstellbaren Schild) dazu. Diesen Gegenstand habt ihr nicht immer bei euch, denn ihr müsst ihn finden. Anders als weitere wichtige Gegenstände könnt ihr den Schild nicht kaufen.

Ein Gebäude-Typ, bei dem der Trick gut funktioniert, sind Polizeistationen. Diese haben flache Dächer und ein leicht zu erreichendes Vordach. Er funktioniert aber bei den meisten Gebäuden mit entsprechenden Voraussetzungen:

  • besorgt euch eine mobile Deckung
  • stellt euch direkt unter das Dach, das ihr erreichen wollt
  • das Dach sollte höchstens etwa dreimal so hoch sein wie der Schild
  • stellt den Schild direkt an der Hauswand auf, sodass er im rechten Winkel vor ihm steht
  • klettert von der Seite auf den Schild und von diesem aufs Dach

Der reddit-Nutzer Mikyuno zeigt in seinem Clip, wie es funktioniert:

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Besonders nützlich ist es bei den beiden Camper-Tricks übrigens, wenn ihr vorher mit einem Herzschlag-Sensor prüft, ob sich dort Gegner befinden. Der Herzschlag-Sensor ist das stärkste Gadget in Warzone.

Bedenkt jedoch, dass Spieler mit dem „Geist“-Perk nicht vom Sensor erfasst werden. Verlasst euch also nicht darauf, dass dort niemand ist, wenn ihr keinen Punkt auf dem Radar seht. Seid dennoch vorsichtig.

Diese Spots und Tricks helfen euch generell dabei, Gegner zu überraschen und auszuschalten oder selbst sicher in bestimmte Positionen zu kommen. Wenn ihr euch lieber anderweitig auf der Map umschauen wollt, besucht die neuen Bunker, in denen haufenweise Loot und Geheimnisse warten. Die Fundorte aller Bunker und wie ihr sie öffnet, findet ihr hier.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Nur wer wirklich gut springen kann, entdeckt den neuen, versteckten Ort in Destiny 2

In Destiny 2 könnt ihr jetzt einen zuvor unerreichbaren Ort betreten und dort eine alte Herausforderung meistern, um ganz hoch hinauszukommen.

Um diesen Ort geht’s: Ihr könnt in Destiny 2 jetzt die Ruinen des Eisernen Tempels am Fuße des Felwinter-Gipfels betreten. Hier könnt ihr auch die Hochseilbahn erkunden. Das Gebiet ist aus dem Vorgänger Destiny 1 bekannt und diente als Schauplatz der Erweiterung “Rise of Iron“. Es war ein belebter Social Space.

Damals gab es eine besondere Herausforderung: Jeder Hüter, der etwas auf sich hielt, musste mühsam die Spitze des verschneiten Berges erklimmen. Jetzt könnt ihr auch in Destiny 2 zum Gipfelstürmer werden.

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Der Social Space am Felwinter Gipfel in Destiny 1

Felwinter-Gipfel in Destiny 2 erklimmen

So kommt ihr zum Berg: In der Quest “Die Lüge” sollt ihr für Rasputin Signaturen auf Vostock scannen. Diese Location dient sonst als PvP-Karte und befindet sich am Felwinter-Gipfel.

Doch statt wie gefordert die Map abzuklappern und für den Kriegsgeist Detektivarbeit zu verrichten, dreht ihr euch zum Start um und springt über die Hängebrücke. Sorgt euch nicht um die aufploppende Warnung, die euch zum Umkehren bewegen will. Auf der anderen Brückenseite verschwindet diese und ihr könnt euch ungehindert umsehen.

Und siehe da, ihr befindet euch am Eingang des Eisernen Tempels, den manche noch aus Destiny 1 kennen dürften.

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Ein strohblonder Hüter – von MeinMMO-Lesern Prinz Eisenherz genannt – schaut vom Gipfel herab

Die Felwinter-Herausforderung knacken: Wenn ihr schon hier seid, solltet ihr euch auch unbedingt als Bergsteiger versuchen und den Felwinter-Gipfel bis zur Spitze erklimmen. Damals war die Aufgabe schon nicht einfach, stand einem doch kein Doppelsprung oder andere Ability im Social Space zur Verfügung.

Diesmal dürft ihr alle Skills nutzen und braucht diese auch. Denn ohne präzise Hüpfer, den ein oder anderen Einsatz von Bewegungs-Exotics sowie Schwert-Sprüngen kommt ihr nie am Gipfel an.

Schaut euch hier an, wie der Destiny-Experte Esoterikk den Berg hinaufkraxelt:

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Felwinter-Gipfel betreten und erklimmen im Video

Warum ging das vorher nicht? Zwar war der Felwinter-Gipfel und das Gebiet schon vor der Quest “Die Lüge” im Spiel, aber der Bereich war als PvP-Karte klar abgesteckt. Bewegt ihr euch dort zu weit aus der Arena, sterbt ihr unweigerlich.

Ihr könnt die besagte Quest übrigens mit einem zweiten Charakter bei Ana auf dem Mars annehmen und recht zügig zum Vostock-Schritt kommen – Solltet ihr die Aufgabe schon auf eurem Main erfüllt haben. So kommt auch ihr in den Genuss, das Dach der Destiny-Welt zu besteigen.

Habt ihr eure Sprungkünste schon bewiesen und seid in Destiny 2 zum Gipfelstürmer geworden? Was die Belohnung der Quest, Felwinters Lüge, alles auf dem Kasten hat, verrät euch MeinMMO hier: Destiny 2: Felwinters Lüge im Test – So stark ist die neue Schrotflinte

Legends of Runeterra: 10 Tipps, mit denen der Einstieg gelingt

Legends of Runeterra, das Kartenspiel zu League of Legends, ist am 28. April offiziell erschienen. Seitdem könnt ihr es am PC oder über Android und iOS spielen. Hier findet ihr 10 grundsätzliche Tipps, mit denen euch der Einsteig in das Spiel gelingt.

Worum geht es in dem Artikel? Dieser Beitrag soll euch grundsätzliche Tipps zu Legends of Runeterra verraten. Einiges davon ist sehr allgemein gehalten und kann auf viele Kartenspiele angewandt werden. Andere Tipps beziehen sich spezifisch auf LoR.

Dabei geht es um grundsätzliche Informationen wie den Ablauf von Spielzügen und den Bau eigener Decks, aber auch spezifische Inhalte wie das schnelle Sammeln von Karten oder das Ausnutzen von Quests.

Dieser Beitrag erscheint ergänzend zum MeinMMO Anfänger-Guide, der bereits zum Start der Beta verfasst wurde.

Falls ihr Legends of Runeterra direkt jetzt spielen möchtet, könnt ihr euch kostenlos auf der offiziellen Webseite registrieren und direkt loslegen.

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Nutzt eure Spielzüge richtig aus

Wie läuft ein Spielzug ab? Legends of Runeterra verrät euch bereits im Tutorial den grundsätzlichen Ablauf eines Spielzugs. Dieser ist dynamisch. Auf die meisten Aktionen von euch folgt eine Reaktion des Gegners.

Wenn ihr also eine Karte ausspielt, kann der Gegner direkt darauf reagieren:

  • Er kann einen Sofort-Zauber spielen. Auf diese könnt ihr nicht reagieren, sie wird sofort ausgeführt.
  • Er kann einen schnellen Zauber spielen, der nur von einer weiteren schnellen Karte gekontert werden kann,
  • Oder er spielt eine langsame Karte, auf die ihr wiederum mit allen drei Optionen reagieren könnt.

Immer abwechselnd ist dabei ein Spieler der Angreifer, einer der Verteidiger. Der Angreifer kann seine Kreaturen aktiv in den Kampf schicken, während der Verteidiger seine zum Blocken der Attacke nutzt.

Sollte der Angriff nicht geblockt oder durch Zauber verhindert werden, verursachen die Kreaturen direkten Schaden am Nexus. Wenn dieser auf 0 Lebenspunkte fällt, hat man das Spiel gewonnen.

Zauber Legends of Runeterra

Versucht direkte Antworten zu finden: In Legends of Runeterra ist es wichtig, dass ihr auf Antworten des Gegners gut reagieren könnt. Wenn dieser beispielsweise mit einem Zauber eine eurer Kreaturen zerstören möchte, könnt ihr den Zauber mit anderen Karten abwehren oder ihm zuvorkommen.

Dabei gilt die sogenannte Stapel-Regel. Das heißt: Die Zauber werden in umgekehrter Reihenfolge ausgelöst. Der Zauber, der zuletzt ausgespielt wurde, aktiviert sich als Erster.

Wie kontert man Gegner? Ein Beispiel: Mit der Karte “Blick ins Jenseits” könnt ihr für 2 Mana eine Verbündete Kreatur töten, um dafür im Gegenzug 2 Karten zu ziehen.

Wenn euer Gegner zuvor den Zauber “Racheakt” benutzt hat, um eure Kreatur zu töten, läuft dieser ins Nichts, da euer Zauber zuerst auslöst. Der Gegner hat dafür 7 Mana und damit mehr als ihr ausgegeben und ihr profitiert durch das Ziehen der Karten. Ein klarer Punktgewinn für euch.

Wichtig ist zudem, dass ihr zwar mit Zaubern das Ausspielen von Kreaturen kontern könnt, ihre besonderen Effekte wie das Einfrieren von Gegnern oder der Schaden trotzdem ausgeführt werden.

Nehmt euch Zeit, um die Karten kennenzulernen

Warum ist das Kennen der Karten wichtig? Mit dem Release des Spiels wurden 120 neue Karten eingeführt. Insgesamt bietet euch Legends of Runeterra über 600 verschiedene Karten, die ihr zumindest grob kennen solltet.

Denn für ein erfolgreiches Spiel solltet ihr wissen, ob der Gegner eher aggressiv oder defensiv spielt. Das ist für den Sieg meist entscheidend, weil ihr anders auf die Spielzüge reagieren könnt.

  • Gegen aggressive Spieler solltet ihr eure Zauber zur Vernichtung von Kreaturen früh einsetzen, da sie sonst euren Nexus zerstören.
  • Gegen defensive Spieler, bei denen die starken Karten erst zum Ende des Matches ausgespielt werden, solltet ihr solche Zauber eher zurückhalten.
Legends of Runeterra GangPlank
Gangplank, eine der neusten Karten aus Legends of Runeterra.

Wie lernt man Karten am besten kennen? Ein guter Tipp ist es, einfach viel zu Spielen und so die Karten kennenzulernen. Legends of Runeterra bietet dabei verschiedene Möglichkeiten:

  • Es gibt ein intensives Tutorial und daran anschließend Herausforderungen, die euch die Grundzüge des Spiels und coole Combos verraten.
  • Ihr könnt ausgiebig gegen die KI spielen, bevor ihr euch an andere Spieler wagt.

Doch auch Matches im Unranked könnt ihr problemlos bestreiten, weil ihr so am meisten über die Decks von anderen Spielern lernt.

Die Kontrolle über das Spielfeld ist wichtig

In Legends of Runeterra solltet ihr im Bestfall nie ohne Kreaturen auf dem Feld dastehen. Denn der Angreifer kann euch direkt zum Auftakt seiner Runde attackieren und so dem Nexus Schaden zufügen. Darauf könnt ihr dann nur mit schnellen Zaubern reagieren.

Doch auch abseits von Angriff und Verteidigung sind eure Kreaturen auf dem Feld wichtig, beispielsweise wenn ihr sie mit anderen Karten verstärken, über sie neue Karten ziehen oder sie für die Aktivierung einer Combo einsetzen wollt.

Kontrolle über das Spielfeld ist wichtig, doch dabei kann es auch chaotisch zugehen, wie in diesem Bild.

Kreaturen sind also wichtig und so kann es sogar sinnvoll sein, dass ihr gegnerische Angriffe nicht blockt, sofern euer Nexus genug Lebenspunkte hat.

Denn auch diese Ressource könnt ihr nutzen, sie darf nur nicht auf 0 fallen.

Findet heraus, was die Siegesstrategien der Decks sind

Bei Kartenspielen gibt es in der Regel 3 Arten von Spielweisen, die auch auf Legends of Runeterra zutreffen:

  • Aggro = Aggressive Spielweise, bei der ihr schnell Schaden am Nexus verursachen möchtet.
  • Control = Defensive Spielweise mit vielen Kontern, mit der ihr versucht ein Spiel möglichst lang hinauszuzögern und dann mit starken Karten zu gewinnen.
  • Midrange = Eine Spielweise, die je nach Gegner aggressiv oder defensiv gespielt werden kann.

Jede dieser Spielweisen hat ein anderes Ziel und eine andere Art, um das Spiel zu gewinnen. Zudem unterscheidet sich jedes Deck im speziellen nochmal, wenn es darum geht, ein Match zu gewinnen.

Manche Control-Decks setzen beispielsweise auf Kommandant Ledros, eine Karte, die die Lebenspunkte des gegnerischen Nexus halbiert, immer zu euren Gunsten aufgerundet.

Kommandeant Ledros Legends of Runeterra
Eine starke Karte in Control-Decks.

Durch den letzten Atemzug kehrt die Karte nach dem Tod immer wieder auf eure Hand zurück. Die Karte kann also ein Match quasi im Alleingang entscheiden.

Es ist also wichtig zu wissen, wie ihr mit eurem Deck Spiele gewinnt, aber auch wie es die Gegner tun. Das erhöht eure Siegchancen ungemein.

Nutzt ihr die Belohnungspfade optimal

Über Belohnungspfade könnt ihr in Legends of Runeterra kostenlos neue Karten verdienen. Dazu wählt ihr eine Region aus, von der ihr die Karten sammeln möchtet, und spielt danach einfach drauflos, um den Belohnungspfad voranzubringen.

Dabei gibt es jedoch zwei Strategien, die jeweils ein unterschiedlichens Ziel verfolgen:

Euer Umgang hängt also davon ab, ob ihr langfristig einer Region die Treue halten und möglichst viele Karten daraus freispielen wollt, oder ob ihr lieber mit möglichst vielen Karten und Decks experimentieren möchtet.

Legends of Runeterra Belohnungspfad
Am Ende einer Region warten die dicken Belohnungen, wobei man die Region jederzeit und kostenlos wechseln kann.

Erledigt eure täglichen Quests

Tägliche Quests geben euch zusätzliche Erfahrungspunkte, die für den Fortschritt der Belohnungspfade nützlich sind. Darum solltet ihr darauf achten, dass ihr eure täglichen Missionen abschließt.

Sollte eine Mission dabei sein, die euch aufgrund der zu erledigenden Aufgabe nicht zusagt, könnt ihr sie einmal pro Tag kostenlos neu auswürfeln lassen.

Tägliche Quests in Legends of Runeterra.

Vermeidet Expeditionen am Anfang, nutzt sie später intensiv

Was sind Expeditionen? In den Expeditionen stellt ihr aus zufällig ausgewählten Karten ein Deck zusammen und baut es während der Expedition immer weiter aus – vergleichbar mit „Draft“ aus Magic oder der „Arena“ aus Hearthstone.

Die Expeditionen machen Spaß, weil man es seinen gewohnten Decks und der Meta etwas ausbricht und gleichzeitig auch der Gegner mit den zufälligen Mitteln ein Deck bauen musste. Zudem lassen sich darüber gute Belohnungen verdienen.

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Warum sollte man Anfangs darauf verzichten? Der Zugang zu den Expeditionen kostet Eintritt. Ihr zahlt für eine Runde:

  • 300 Münzen
  • 3000 Splitter
  • oder eine Expeditions-Marke

Eine Runde endet, wenn ihr wahlweise zweimal in Folge verloren oder 7 mal insgesamt gewonnen habt. Zwar erhaltet ihr schon ohne einen Sieg eine Champion-Karte, aber die beste Belohnung gibt es erst bei 7 Siegen. Und die erreicht ihr zum Start nur bedingt.

Bevor ihr euch also in die Expeditionen stürzt, solltet ihr euch erst mit den Karten und möglichen Decks vertraut machen. Einige grundsätzliche Tipps findet ihr zudem im Expeditionen-Guide von MeinMMO.

Sobald ihr aber zuversichtlich seid, dass ihr dort einige Siege einfahren werdet, lohnen sich die Expeditionen sehr. Jedoch erhaltet ihr nur in den ersten 3 Durchgängen pro Woche Belohnungen.

Lernt von den Profis

Zu Legends of Runeterra gibt es verschiedene Webseiten, die euch Tipps zur aktuellen Meta und zu starken Decks geben. An diesen kann man sich orientieren, wenn man schnell Erfolg haben möchte.

Wie in vielen anderen kompetitiven Spielen auch, gibt es zudem Streamer und Turniere, bei denen ihr euch Spielzüge und Decks abschauen und diese nachbauen könnt. Meist verraten die Streamer und Shoutcaster dabei viele ihrer Tricks.

Auf MeinMMO wurde beispielsweise das Control-Deck vom Spieler Prismaticismism vorgestellt. Mit diesem hat er das „Principles of Strength Community Invitational“ in Nordamerika gewonnen. Das Deck eignet sich auch hervorragend in normalen und Ranked-Matches.

Legends of Runeterra bestes Deck
Das Deck von Prismaticismism (via Mobalytics).

Ob ihr euch an den Decks von Profis orientiert oder selbst experimentiert, bleibt euch überlassen und hängt vor allem davon ab, was ihr in dem Kartenspiel erreichen möchtet.

Habt keine Angst vor Ranked

Das Spielen im Ranglisten-Modus kann auf den ersten Blick abschreckend wirken, denn niemand möchte dauerhaft einen niedrigen Rang im Spiel haben. Doch es hat auch Vorteile, euch in diesen Modus zu trauen:

  • Ihr lernt gegen “richtige” Gegner zu spielen und findet so heraus, wie gut ihr in LoR seid.
  • Ihr bekommt am Ende einer Season Belohnungen abhängig von dem erreichten Rang.

Legends of Runeterra bietet dabei ein Ranking mit “Sicherheitsnetz”. Habt ihr einmal ein neues Ranking wie Bronze, Silber oder Platin erreicht, dann könnt ihr nicht mehr auf ein tieferes Ranking zurückfallen.

Seht Niederlagen positiv und lernt daraus

Legends of Runeterra ist ein Kartenspiel, in das man schnell einsteigen kann. Trotzdem bietet es eine strategische Tiefe, die sich mit der Zeit entfaltet. Gleichzeitig stehen Spaß und das Basteln neuer Decks im Vordergrund.

Dabei kann es auch passieren, dass ihr immer wieder eine Runde verliert. Lasst euch jedoch nicht von Niederlagen entmutigen.

Versucht aus euren Fehlern in den Spielzügen zu lernen und euch stetig zu verbessern. Dann wird sich der Erfolg in der Zukunft auch einstellen.

Legends of Runeterra jetzt kostenlos spielen

MMORPG EVE Online boomt – Spielerzahlen sind so stark wie zuletzt 2016, aber wieso?

EVE Online ist ein komplexes Weltraum-MMORPG, das seine Fans seit Jahren begeistert. Anfang 2019 sorgten Bannwellen bei Bots dafür, dass die Spielerzahlen spürbar nach unten gingen. Doch seit Mitte 2019 gibt es einen positiven Trend, der nun zu starken Zahlen führt. Wir schauen auf die Gründe.

Das sind die Spielerzahlen von EVE Online 2020: Die Kollegen von PCGamesN haben im Zuge des EVE Fanfests mit Brand Manager Sæmundur Hermannsson gesprochen. Dieser verriet Details zu den Spielerzahlen von EVE Online.

So sollen aktuell an den Wochenenden regelmäßig 40.000 gleichzeitige Spieler eingeloggt sein. Diese Zahlen wurden zuletzt Mitte 2016 erreicht.

Die Corona-Krise, die zu einem Boom bei vielen MMORPGs geführt hat, hat auch bei EVE geholfen. Doch einen positiven Trend mit wachsenden Spielerzahlen soll es laut Hermannsson bereits seit August/September 2019 geben. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen auf Steam wider (via Steamcharts).

EVE Online Spielerzahlen Steam
Die Spielerzahlen bei Steam sind ebenfalls in der Tendenz deutlich steigend.

Bessere Erfahrung für Neueinsteiger hilft

Woher kommt die Trendwende? Am 30. März 2020 gab es einen Blogpost der EVE-Entwickler, der sich um das Thema Ökosystem im MMO drehte. Dabei verrieten sie, dass es durch den Kampf gegen Botter zu einem deutlichen Einbruch der Spielerzahlen kam. Im Zuge dessen wurden sogar Namen der Allianzen genannt, die Botter in den eigenen Reihen hatten.

Dieser Einbruch der Spielerzahlen soll aber wieder ausgeglichen worden sein, und zwar durch neue Spieler und Rückkehrer und damit durch echte Spieler statt Botter. Die Zahl der Bots soll sich seitdem um 80% reduziert haben.

Neue Spieler profitieren wiederum durch viele Anpassungen, die CCP vor allem für den Einstieg vorgenommen hat.

EVE Online Schlachtschiff
EVE Online ist bekannt für riesige Raumschlachten, aber nicht für einen leichten Einstieg.

Free2Play-Verbesserung und besserer Einstieg helfen EVE

Wie ist EVE für Neueinsteiger? Das Weltraum-MMO gilt als komplex und schwierig. Doch die Entwickler arbeiten stetig daran, den Einstieg zu verbessern, wie Hermannsson verriet:

Wir haben bei jedem neuen Inhalt darauf geachtet, dass wir auch in neue Spieler und die Basistechnologien von EVE investieren.

Hermannsson bei PCGamesN

2016 wurde EVE Online mit der Erweiterung “Ascension” Free2Play. Gleichzeitig wurde der Einstieg in das Spiel etwas vereinfacht und Tutorials angepasst. Mit Aura kam eine AI dazu, die den Grundaufbau des Spiels erklärt, sogar mit Vertonung.

Doch da hörten die Anpassungen nicht auf. So wurde beispielsweise 2019 ein System vorgestellt, was Spielern helfen soll, wenn sie ihr erstes Schiff verlieren.

Wie geht es für EVE weiter? Auch für das aktuelle Jahr 2020 sind einige Updates geplant. EVE teilt dabei das Jahr in Quadranten, also vier Abschnitte, in denen größere Updates und passende Events stattfinden. Am 6. April begann Eclipse, der zweite Quadrant.

Ein Teil davon ist das dritte und letzte Kapitel der Triglavia-Invasion. Es erschien am 20. Mai.

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EVE Online wird regelmäßig um neue Inhalte und Verbesserungen erweitert und ist 2020 deutlich einsteigerfreundlicher, als noch vor einigen Jahren.

Doch gleichzeitig soll es immer komplex und schwer bleiben, denn der Verlust von Schiffen gehört zum Spiel und schweißt die Spieler zusammen, wie Hilmar Pétursson, der Chef von CCP Games, verriet.

Multiboxing in MMORPGS wie WoW – Ist das fair oder wie ein Cheat?

Multiboxing in MMORPGs ist ein großes Thema. Doch ist das cool, was diese Spieler machen? Oder stört es massiv den Spielspaß der anderen?

So manch einem MMORPG-Veteran werden diese Spieler schon aufgefallen sein. Sie spielen häufig die gleiche Klasse und laufen in einem großen Pulk umher, um Ressourcen zu sammeln oder Quests abzuschließen. Alle Charaktere machen exakt die selben Bewegungen. Doch was von außen für den Laien wie ein Bot in World of Warcraft aussieht, ist oft ein sogenannter Multiboxer.

Doch sind Multiboxer eher „Hui“ oder „Pfui“? Wie steht ihr zu diesen Spielern und was haltet ihr von ihnen?

Was sind Multiboxer? Multiboxer sind Spieler, die mehrere Accounts eines Spiels (meistens MMORPGs) gleichzeitig betreiben und diese auch parallel spielen. Je nach Spiel sind dabei mehrere PCs im Einsatz. Durch spezielle Software und Makros werden die Eingaben so vorgenommen, dass die Charaktere parallel bewegen und gleichzeitig handeln. Oft fungiert dabei ein Charakter als „Main“, dem die anderen Charaktere dann folgen.

WoW Multibox Name Steal Human nightelf
Gegen Multiboxer hat man kaum eine Chance – erst recht nicht beim Farmen.

Was bringt Multiboxing? Das Spielen mehrerer Charaktere gleichzeitig bringt je nach Spiel eine Menge Vorteile. So kann der Multiboxer schwere Aufgaben im PvE im Alleingang bewältigen und ist nicht auf andere Mitspieler angewiesen. Im PvP stellt er eine starke Kraft dar, die einzelnen Spielern oft überlegen ist. Auch gegen Gruppen kann ein Multiboxer im Vorteil sein, weil er nahezu perfekten „Fokusschaden“ verursachen kann – deshalb wurde Multiboxing im PvP auch verboten.

Ein letzter Aspekt ist die Effektivität, mit der ein Multiboxer Ressourcen farmen kann. In Spielen wie World of Warcraft, in denen mehrere Charaktere aus der gleichen Quelle Beute ergattern können, sammelt ein Multiboxer mit 10 Charakteren etwa die zehnfache Menge an Kräutern, wodurch Multiboxer den Preis einiger Ressourcen bestimmen können, zugleich aber auch viele Ressourcen anbieten. “Normale” Spieler kommen kaum an die Ressourcen ran.

Multiboxer – eine Lawine des Todes. Aber nur ein Spieler.

Was sind die Nachteile? Zu den Nachteilen gehören im oft die gesteigerten Kosten. Denn wer mehrere PCs benötigt und auch mehrere Spiel-Accounts anschaffen muss, zahlt dafür auch einen hohen Preis. Hinzu kommt, dass Multiboxer in vielen Spielen einen schlechten Ruf haben, wenn sie etwa zu viel Marktdominanz aufbauen, etwa beim Farmen von Ressourcen. Davon ab ist das Spielen mehrerer Charaktere ziemlich anstrengend und benötigt eine Menge Aufmerksamkeit.

Multiboxing – ist das Mist oder voll okay?

Aber kommen wir nun zu euch! Was haltet ihr von Multiboxern? Sind die cool und gehören zu einem Spiel einfach dazu? Oder sollte Multiboxing generell verboten sein?

Wenn ihr eure Antwort ein bisschen weiter ausführen wollt oder eigene Erlebnisse mit Multiboxern teilen wollt, dann lasst doch einen Kommentar da.

Bekommen wir dank Wundertechnik das ultimative Sandbox-MMORPG?

Aaryn Flynn arbeitete bei Bioware unter anderem an Dragon Age und Mass Effect mit. Nur entwickelt er ein MMORPG, das auf der Technologie SpatialOS basiert. Diese soll spannende Dinge ermöglichen und könnte eine Art ultimate Sandbox werden. Denn SpatialOS bringt Simulationen großer Welt zu MMORPGs.

Woran arbeitet Aaryn Flynn derzeit? Sein neues Spiel hat noch keinen Titel. Allerdings arbeitet er für das Studio Improbable, den Machern von SpatiaLOS, gemeinsam mit seinem Team an einem neuen MMORPG.

Dieses basiert nicht auf einer bekannten Marke, sondern stellt etwas Neues dar. Deswegen dauert die Entwicklung auch relativ lange, da im Grunde der komplette Hintergrund, die Lore, die Spielwelt und das Spielsystem von Grund auf entwickelt werden müssen.

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Der Ansatz von SpatialOS: Viele Server (Worker) erledigen einzelne Aufgaben, um die Welt zu schaffen. Bildquelle: Improbable

Wundertechnik in neuem MMORPG

Wie kommt SpatialOS dabei zum Einsatz? Improbable ist eigentlich nicht für Spiele bekannt, sondern für die Technologie SpatialOS, die an andere Studios lizenziert wird. Nun jedoch entsteht beim Unternehmen ein eigenes MMORPG.

SpatialOS soll es Entwicklern ermöglichen, gigantische, persistente Spielwelten zu erschaffen, die deutlich mehr Simulation erlauben, als dies in aktuellen Onlinespielen der Fall ist. Dies alles soll sich einfach steuern und verwalten lassen, weswegen selbst kleine Team riesige, simulierte Welten erschaffen können.

Beim neuen MMORPG von Aaryn Flynn spielt SpatialOS eine große Rolle. Der Entwickler möchte noch nicht genau darauf eingehen, wie genau die Technologie zum Einsatz kommt. Allerdings deuten seine Hinweise darauf hin, dass wir mehr Rollenspiel im MMORPG erwarten dürfen.

Die Versprechen von SpatialOS waren immer die Persistenz, Simulation und die Größe. Die Herausforderung für uns als Entwickler besteht darin, herauszufinden, was wir damit machen können. Was ermöglicht die Technik den Spielern? Das Rollenspiel als grundlegendes Genre oder Aspekt des Gameplays ist eine großartige Linse, um diese Dinge zu betrachten und herauszufinden was wir tun können.

Wie verbessert sich das Rollenspiel mit Beharrlichkeit? Wie verbessert das Rollenspiel die Simulation? Wie verbessert sich das Rollenspiel mit der Skalierung? Das sind die Dinge, die wir herausfinden müssen, während wir das Spiel entwickeln.

Aaryn Flynn
Worlds Adrift war ein MMORPG mit SpatialOS. Allerdings musste das Spiel eingestellt werden.

Was könnte dies bedeuten? Wenn mehr Wert auf Rollenspiel gelegt werden soll, dann kommt dies sicher dem dem sozialen Aspekt eines MMORPG zugute. Viele Spieler, die gemeinsam in einer riesigen Welt leben und viele Freiheiten genießen. Konzerte von Spielern, die wie in Black Desert Online ihre eigene Musik schreiben wären da eine Möglichkeit.

Ein von den Spielern getriebenes Wirtschaftssystem, bei dem vielleicht Feldfrüchte angepflanzt, geerntet, verkauft und verarbeitet werden müssen, könnte ebenfalls eine Option sein. Genau wie ein Politiksystem, in dem Spieler über Städte oder sogar ganze Königreiche herrschen.

Wie genau die Rollenspiel-Elemente im MMORPG von Improbable aussehen, ist aber noch unklar.

Es könnte sein, dass wir eine Art ultimatives Sandbox-MMORPG bekommen, bei dem wir in einer simulierten Welt noch mehr tun können und noch mehr Freiheiten genießen, als das jetzt schon möglich ist.

Wie weit ist das Spiel fortgeschritten? Laut Aaryn Flynn ist man inzwischen so weit, dass nun Assets für das Spiel erstellt werden und mach sich über die zugrunde liegende Technologie Gedanken macht. Über eine Prototyp-Phase ist man aber noch nicht hinaus.

Nicht nur Improbable will kleinen Teams dabei helfen, riesige Spiele zu entwickeln. Auch Google verfolgt einen solchen Plan. So sollen Entwicklerstudios mehr MMORPGs wie WoW produzieren können.

Black Desert bringt eine coole MMORPG-Idee für mehr Rollenspiel und Kreativität

Das MMORPG Black Desert Online (PC, Xbox One, PS4) hat ein Musiksystem bekommen, mit dem ihr eure eigenen Songs komponiert und diese öffentlich vorspielen könnt. Allerdings hat das System einen kleinen Haken.

Was ermöglicht das neue Musiksystem? Im sehr erfolgreichen MMORPG BDO findet ihr die neue Funktion Music Album. Dazu klickt ihr unter Community das entsprechende Icon an. Jetzt startet ihr eine Komposition. Über das Menü ist es möglich, ganze Songs zu komponieren.

Ihr wählt aus, welches Instrument welche Noten spielen soll, wie die Taktart und Geschwindigkeit ist. Sogar die Lautstärke pro Note lässt sich festlegen. Es lassen sich sehr komplexe Stücke arrangieren.

Diese Kompositionen speichert ihr auf Notenblättern ab, die ihr dann mit anderen Spielern teilt.

Black Desert Online Musik Komponieren
So funktioniert das Komponieren von Musik in Black Desert Online.

Erfreut Spieler mit selbst komponierter Musik

Und wie sieht es mit dem Spielen von Musik aus? Hier kommt der kleine Haken ins Spiel. Denn nur die Klasse Shai kann Musik spielen. Es ist also möglich, dass jeder zum Komponisten wird, die Songs können aber nur diejenigen spielen, welche die Klasse Shai verkörpern.

Um einen Song zu spielen, wählt ihr das Notenblatt aus eurem Musikalbum aus. Anschließend wählt ihr Vorspielen und schon ertönt das Lied, das euer Charakter automatisch zum Besten gibt.

Es ist nicht erlaubt, urheberrechtlich geschützte Werke nachzuspielen.

Was bietet das System noch? Es gibt sogar Tages- und Musik-Fortschritt-Quests, welche die Shai ausführen können. Dadurch kommt ihr an EXP und eure Musikalitäts-Stufe steigt. Je höher die Musikalitäts-Stufe ist, desto mehr Takteinheiten und Noten könnt ihr spielen. 

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Mit Musik erfreut ihr andere Spieler in Black Desert Online.

Mehr Rollenspiel im MMORPG

Was bringt das System? Black Desert Online will mehr als nur ein MMORPG sein, das sich um Grinding, Housing, und Handel dreht. Es möchte den Spielern eine soziale Spielerfahrung bieten, eine Art zweite Heimat, in der ihr euch ausleben könnt.

Das zeigt sich daran, da die Shai-Klasse im Grunde nicht wirklich ein Kämpfer ist. Es handelt sich um eine soziale Klasse, die eben genau für derartige Aktivitäten, wie das Spielen von Musik, erschaffen wurde.

BDO möchte den Spielern so mehr Rollenspiel-Möglichkeiten bieten, damit sie sich in der Welt wohlfühlen.

Und da spielt Musik eben eine große Rolle. Denn schon das MMORPG „Der Herr der Ringe Online“ kann seine Community durch ein ähnliches Musik-System begeistern. Es finden ganze Konzerte in der Spielwelt statt. So etwas fördert den Zusammenhalt zwischen den Spielern und erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl.

Solche Elemente kommen vornehmlich in Sandbox-MMORPGs vor, die sich nicht um Quests oder Story drehen. Wenn ihr mehr über die Unterschiede zwischen den beiden Untergenres erfahren wollt, dann lest den MeinMMO-Artikel Sandbox- oder Themepark-MMORPG – Welches Genre eignet sich für wen?.

CoD Warzone könnte neuen Modus bringen, in dem jeder ein mächtiger Juggernaut ist

Die Entwickler der Call of Duty: Warzone möchten das Battle Royale mit Events und ausgefallenen Modi spannend halten. Dank eines Glitches wissen wir jetzt: Selbst Juggernauts könnten wir bald im Battle Royale sehen.

Was ist das für ein Glitch? Dank kleiner technischer Fehler bekommen Spieler immer mal wieder etwas bei Call of Duty: Modern Warfare & Warzone zu sehen, dass eigentlich versteckt bleiben sollte – Wie zum Beispiel Waffen, die noch nicht veröffentlicht wurden.

Aktuell schauen Soldaten des Battle Royale nicht schlecht, wenn vor ihnen plötzlich eine Mini-Gun auf dem Boden liegt. Die Waffe gehört eigentlich zum Juggernaut-Kampfanzug. Zwar gab es bisher schon die Möglichkeit, die Mini-Gun eines gefallenen Juggers aufzunehmen, doch das galt für den Multiplayer.

In der Warzone waren diese gepanzerter Riesen bisher nicht anzutreffen. Aber dank des neuerlichen Waffen-Fundes im Battle Royale, kochen die Gerüchte um einen Juggernaut-Modus hoch. Doch wie wahrscheinlich ist ein solcher Modus und wie könnte er aussehen?

Mini-Gun in der Warzone – Juggernaut-Modus könnte kommen

Was ist das da mit der Mini-Gun? Die schwere Waffe kann derzeit offenbar aus Loot-Kisten dropen oder ein erledigter Gegner kann das Gerät fallen lassen. Hier ein Beweis-Foto:

cod warzone leak modus juggernaut minigun
Plötzlich liegt eine dicke Mini-Gun auf dem Boden – Hinweise auf Juggernauts in der Warzone? – Quelle: Twitter

Wenn ihr die Waffe aufhebt, kriegt ihr aktuell aber keine Mini-Gun in die Hand. Das Modell scheint sich irgendwie über die richtige Waffe zu legen, die eigentlich dort zu sehen sein sollte.

Hebt ihr sie auf, ist es so wie vor ein paar Wochen, als ein Hund plötzlich als Waffe aus Kisten fiel. Ihr habt dann keine Mini-Gun, sondern bekommt die Waffe, die tatsächlich dort liegt. Es handelt sich hier wohl um einen rein grafischen Fehler.

Was sind Juggernauts? Erstmalig bei Call of Duty 4: Modern Warfare als Perk verfügbar, der den Schaden von Kugeln und Explosionen verringert, treten „Juggernauts“ seit MW2 auch als Gegner auf.
Dabei handelt es sich um starke Feinde, die mit einer mächtigen Panzerrüstung und Mini-Gun auf die Spieler losgehen.
Bei Modern Warfare 2019 gibts die Kampfanzüge inklusive Mini-Gun als Killstreak für 15 Kills am Stück. Man ist sehr stark gepanzert, dafür aber ziemlich langsam unterwegs.
Der erste erspielte Juggernaut ist für so einige Spieler ein Meilenstein im Multiplayer und könnte auch in der Warzone für ordentlich Spaß und Chaos sorgen.

Release und Ablauf unklar – Jeder könnte ein Juggernaut sein

Wie wahrscheinlich ist ein Juggernaut-Modus in der Warzone? Die Gerüchte speisen sich derzeit an 2 gefundenen Hinweisen:

  • Die Mini-Guns in der Warzone
  • Mini-Gun im Trailer zu sehen
  • Der Leak-Account „Modern Warzone“ verbreitet auf Twitter, dass ein Juggernaut-Modus in den Daten gefunden wurde

Schon im Trailer zur Warzone von Anfang März kann man kurz eine Mini-Gun sehen, die wohl aus einem Heli auf den großen Tower beim Flugplatz feuert.

cod warzone trailer minigun juggernaut
Gehört die Mini-Gun zum Fahrzeug oder doch zum gepanzerten Insassen?

Zusammen mit den Ankündigungen des Leak-Accounts „Modern Warzone“ auf Twitter und den nun entdeckten Mini-Guns sind sich so manche Spieler sicher: Bald gibts einen verrückten Juggernaut-Modus in Call of Duty: Warzone.

Und wie könnte ein solcher Modus aussehen? Konkrete Hinweise auf den Modus gibt es nicht, doch einige Soldaten haben sich schon Gedanken gemacht, wie der Modus aussehen könnte.

  • Es gibt mehrere Anzüge auf der Map, um einen Juggernaut zu bekommen, muss man darum kämpfen. Der Jugger-Spieler muss dann ein bestimmtes Ziel erreichen
  • Die Anzüge droppen erst mit den letzten Gas-Kreisen und es kommt zur großen Jugger-Schlacht im Endgame
  • Alle Spieler sind Juggernauts! Das Spielfeld könnte von vornherein kleiner sein und das Gas langsamer

Ein Schlachtfeld mit 150 Juggernauts wäre sicher eine interessante Erfahrung. Wie der Modus am Ende aussieht, werden wir jedoch erst zum Release sehen – Vielleicht schon zu Season 4. Als sicher gilt allerdings, dass mit der nächten Season wieder neuen Waffen kommen. 5 mögliche Schießeisen dazu, wurden ebenfalls in den Daten gefunden.

Nach Ninja bekommt nun der nächste Star einen eigenen Fortnite-Skin – So soll er aussehen

Die Twitch-Streamerin Kathleen “Loserfruit” Belsten bekommt nach Ninja ihren eigenen Skin in Fortnite. Dataminer konnten den Skin in den Daten von Fortnite finden. Wir zeigen euch, wie der Skin aussehen soll.

Um welche Streamerin handelt es sich? Die australische Twitch-Streamerin Kathleen “Loserfruit” Belsten oder auch bekannt als Lufu hat auf Twitch 1.2 Millionen Follower.

In einem ihrer Streams sammelte Loserfruit Spenden, um Bäume zu pflanzen.

Die typische Erdbeere, die ihr Logo auszeichnet, konnte man schon in der Ankündigung der Icon-Reihe in Season 1 Kapitel 2 erkennen. Dort wurde bekannt gegeben, dass man sich auf eine Kollaboration mit Loserfruit freuen kann.

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Loserfruits typisches Logo ist die Erdbeere.

Dataminer leaken den Loserfruit-Skin

Wie soll der Skin der Twitch-Streamerin aussehen? Dataminer konnten, nachdem Update 12.60, das am 20. Mai 2020 aufgespielt wurde, einen Skin finden, der Loserfruit im Spiel sein soll:

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Besondere Merkmale an diesem Skin sind die langen Haare, die bis zu den Hüften reichen und die coolen Effekte an ihren Kleidern und Schuhen, die aufleuchten.

Doch es soll nicht nur bei einem Skin bleiben, denn mit dazu wird es noch weitere Gegenstände geben. Diese Dinge sollen im Set enthalten sein:

  • Der Loserfruit-Skin
  • Ein Emote (Fruit Puncher)
  • Ein Rückenaccessoire

Ihr Rückenaccessoire besteht aus einem Rucksack, der das typische Erdbeer-Logo zeigt und ein paar Fortnite-Plüschtieren, die aus dem Rucksack gucken.

So sieht man das Fortnite-Maskottchen Peely die Banane, die schon einige gruselige Geschichten durchlebt hat und den Tomatenkopf.

So sieht der Loserfruit-Rucksack aus, der geleakt wurde:

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Ob das nun der endgültige Fortnite-Skin der Streamerin ist, bleibt abzuwarten. Eigentlich werden solche Skins von den betroffenen Streamern selbst angekündigt. Es könnte also sein, dass noch Änderungen daran vorgenommen werden.

Loserfruit wäre nun die zweite Streamerin, die einen offiziellen Skin in Fortnite bekommt. Ninja hatte in Kollaboration mit der Symbol-Reihe als Erstes einen eigenen Skin bekommen und das hatte sogar ein verstecktes Feature, das besonders gute Spieler belohnte. Dazu gab es dann das ganze Ninja-Set im Item-Shop, das sich Spieler erwerben konnten.

Destiny 2: Felwinters Lüge im Test – So stark ist die neue Schrotflinte

In Destiny 2 schwärmen die Profis gerade von Felwinters Lüge im PvP. MeinMMO wirft einen Blick auf das, was die Schrotflinte so stark und vor allem verlässlich macht.

Um diese Waffe geht’s: Felwinters Lüge (Felwinter’s Lie) ist eine legendäre Schrotflinte für den Energie-Slot. Das Teil schießt langsam, haut aber ordentlich rein. Die Waffe besitzt intrinsisch die neue Eigenschaft “Schusspaket”, wodurch die Streuung gleichmäßig ausfällt. Zudem kommt Felwinters Lüge stets mit den gleichen Perks und das ist ein wahrer Segen.

Jeder Spieler erhält immer die identische, mächtige Version der Waffe – ihr müsst kein Glück mitbringen oder bei jedem Drop für einen guten Roll beten. Aus diesem Grund sagen die Experten, dass die Felwinters der neue Platzhirsch im Schrotflinten-Gehege ist.

Felwinters Lüge in Destiny 2 verlässt sich nicht auf Glück und kommt stets sau stark daher

Wo gibt’s die Schrotflinte? Um das Schmuckstück in euren Händen zu halten, müsst ihr die Quest “Die Lüge” absolvieren. Am Ende der Aufgabenreihe wartet dann die begehrte Felwinters Lüge auf euch.

Wir erklären euch hier, warum die Waffe aktuell wohl zu dem besten zählt, was ihr ausrüsten könnt und geben euch Tipps für den Einsatz.

Felwinters Lüge im Praxistest

So schlägt sich die Waffe im PvP: Im Schmelztiegel macht die Pumpe eine enorm gute Figur. Das liegt an den exzellenten Perks und der maximalen One-Shot-Reichweite von 8 bis 9 Metern – das ist absolute Spitze und wird von keiner anderen traditionellen Schrotflinte erreicht.

Die Konkurrenz im selben Archetypus kommt auf ungefähr 7,5 bis 8, 5 Meter. Schneller feuernde Schrotflinten erledigen Hüter mit einem Schuss nur bis zu 7,5 Metern.

Möglich wird die Reichweite durch:

  • Vollchoke: verengt die Projektilstreuung (reduziert aber Präzisions-Schaden)
  • Aggressive Geschosse: +10 Reichweite
  • Reichweiten-Meisterwerk: +10 Reichweite
  • Schusspaket – Die gleichmäßige Streuung nimmt einen großen Teil des berüchtigten Schrotflinten-Glücks

Die Waffe entfernt das Glück also auf zwei Arten. Ihr erhaltet immer ein sehr ähnliches Schuss-Muster und müsst euch auch keine Sorgen um einen guten Roll machen.

Felwinter Pellet Spread Vergleich Verlässlichkeit Drewskys Destiny 2
Das Muster der Projektilsteuung ist so einheitlich wie bei keiner anderen Schrotflinte – Quelle: Drewskys

Jeder Perk hat einen Platz: Felwinters Lüge bietet euch vier der besten Schrotflinten-Perks. Jeder Davon hat seine Daseinsberechtigung und fördert eine Spielweise oder gleicht eine Schwäche aus.

Perk-Slot 1 bietet:

  • Im Rutschen: Durchs Rutschen wird das Magazin aus der Reserve nachgeladen, dazu erhaltet ihr kurzzeitig mehr Reichweite und Stabilität – So gleicht ihr die langsame Nachladegeschwindigkeit aus und freut euch über den Stat-Boost.
  • Fixer Zug: Waffe kann schnell gezogen werden – Der Schub lässt euch permanent die Waffe schneller wechseln und erhöht das Handling. So gleicht ihr eine andere Schwäche von langsamen Schrotflinten aus.

Perk-Slot 2 bietet:

  • Erster Schuss: Verbessert Reichweite und Präzision beim ersten Schuss – Dieser Bonus gibt euch die stärkste Reichweiten-Steigerung auf Schrotflinten und ist sehr selten.
  • Vorpalwaffe: Erhöht euren Schaden gegen feindliche Super und mächtige Gegner – So wird es möglich Roaming Super mit einer “Schuss + Nakampf”-Kombo auszuschalten. Dieser lässt sich sonst auf keiner vergleichbaren Pumpe finden

So solltet ihr spielen: MeinMMO empfiehlt auf “Fix Zug” plus “Erster Schuss” zu setzen. So habt ihr die Schrotflinte in Duellen schnell zur Hand, legt zügiger an und reizt die wichtige One-Shot-Reichweite schön aus. Zielt idealerweise nicht auf den Kopf, sondern die Körpermitte.

Setzt ihr auf Exotics die eure Handhabung deutlich verbessern (wie der Ophidianische Aspekt) könnt ihr auch von dem Bonus im Rutschen profitieren.

Anrutschen, zielen, feuern – im Pvp schwer zu kontern

Wollt ihr mit Vorpalwaffe spielen, empfiehlt sich, auf diesen Perk erst nach einigen Minuten zu setzen, wenn Feinde ihre Super geladen haben. Am Anfang des Matches zieht ihr keinen Vorteil daraus. So könnt ihr in den Trials wechseln, wenn die Anzeige verrät, dass eure Gegner ihr Ulti zur Hand haben.

Ihr könnt Schrotflinten-Ziel-Perks auf eurer Rüstung nutzen, um den Aimassist etwas zu boosten. Dadurch biegt ihr das Glück noch mehr in eure Richtung und die Schrotkugeln in eure Feinde.

Felwinters Lüge im PvE brauchbar? Theoretisch könnt ihr die Waffe auch außerhalb des PvPs nutzen. Aber im PvE reißt das Teil keine Bäume aus. Sie ist höchstens solide, aber klar für den Schmelztiegel und Kampf gegen andere Hüter gedacht.

Wenn ihr im PvE kämpfen wollt, ist Vorpalwaffe gegen stärkere Feinde nützlich, auch der Archetyp kann seine Vorteile bieten. Denn ohne es zu nennen, gehört Felwinters Lüge zu den aggressiven Schrotflinten und erhält nach Kills höhere Feuergeschwindigkeit. Jedoch behindert der fehlende Präzisions-Schaden euch im PvE.

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“Die Leute schätzen Beständigkeit”

Das macht Felwinters besser als die Konkurrenz: Die beiden Herausforderer für die neue Schrotflinte dürften die Trials-Waffe Astralhorizont und die Mindbender sein. Experten, die sich in der Community einen Namen gemacht haben, wie:

  • Aztecross
  • Drewskys
  • Fallout
  • CoolGuy

sind sich einig und sagen: Felwinters Lüge ist aktuell die wohl beste Schrotflinte im PvP. Sie ist nicht komplett OP wie noch in den Anfangstagen von Destiny 1, sondern einfach das Idealbild einer Schrotflinte im Schmelztiegel.

Verlässlichkeit ist hier das Zauberwort. Die hohe Reichweite ist die Kirsche auf dem köstlichen Shotgun-Eisbecher, metaphorisch gesprochen. Dank der intrinsisch verengten Streuung habt ihr pure Verlässlichkeit in den Händen. Die gesteigerte Verlässlichkeit wirkt sogar auch in der Luft, andere Waffen benötigen dafür spezielle Mods.

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Schaut euch hier die Tests der neuen Waffe im Video an

Besitzt ihr einen God-Roll der anderen beiden Waffen seht ihr zunächst keine so starke Verbesserung. Aber auf Dauer werden die Hüter das Gefühl der Beständigkeit lieben lernen, heißt es in den Tests der PvP-Pros. Zudem benötigt ihr keine unzähligen Stunden Grind, der auch schnell frusten kann, wenn RNG-Jesus euch sich gesegnet hat.

Durch Felwinters Lüge dürfen die Hüter ein Jahr lang die Sau im PvP rauslassen. Wer noch keine God-Roll-Pumpe hat, greift unbedingt zu. Selbst wenn ihr schon eure erwählte, treue Schrotflinte habt, lohnt sich ein Blick auf den Platzhirsch definitiv.

Warum eine PvE-Legende denkt, dass ihr euch irrt und in Destiny 2 bald alles gut wird, lest ihr hier.

Neues MMORPG mit nordischer Mythologie ankündigt – Das macht es so spannend

Das chinesische Unternehmen NetEase hat mit Project Ragnarök ein neues MMORPG angekündigt. Die Story basiert auf nordischer Mythologie und die Entwickler planen, interessante Features zu integrieren.

Was ist Project Ragnarök? Das neue MMORPG von NetEase versetzt euch in eine riesige, offene Spielwelt. Die Story erzählt von Ragnarök, dem Ende der Welt. Die Götter der nordischen Mythologie stürzen aus dem Himmel und die Überlebenden müssen die Welt neu aufbauen.

Es gibt noch keine Details zum Spiel, daher ist unklar, ob ihr in die Rolle eines Gottes schlüpft oder ein anderes Wesen spielt. Aus dem Video zu Project Ragnarök geht hervor, dass ihr zumindest übernatürliche Kräfte besitzt, und etwa fliegen könnt.

NetEase ist im Übrigen als Entwickler des Mobile-RPGs Diablo Immortal bekannt.

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Dieser Trailer kündigt das neue MMORPG Project Ragnarök an.

Was ist das Besondere am MMORPG? Laut NetEase soll das Spiel nicht die typischen wiederholbaren Tagesaufgaben besitzen. Die Entwickler möchten euch stattdessen mit besonderen Herausforderungen erfreuen. Wie diese aussehen, ist aber noch nicht klar. Diese Challenges sollen mehr Abwechslung mit sich bringen als die immer gleichen, wiederholbaren Aufgaben anderer MMORPGs.

Interessant ist außerdem die Spielwelt. Es soll möglich sein, so gut wie überall hinzugelangen. Seht ihr beispielsweise in der Ferne einen Berg, so könnt ihr diesen erklimmen. Dazu ist es möglich, ähnlich wie in den Assassin’s Creed Spielen, zu klettern.

Darüber hinaus gibt es ein dynamisches Wettersystem, was die Spielwelt noch realitätsnäher machen soll.

Welche weiteren Features bietet das Onlinespiel? Pets spielen eine große Rolle. Ihr könnt Tiere in der Wildnis zähmen und als Begleiter nutzen. Ihr kommt auf diese Weise sogar an Mounts.

Darüber hinaus möchte NetEase mit einer großartigen, musikalischen Untermalung punkten. Der Soundtrack stammt von Komponist Inon Zur, der schon Musik für Spiele wie Dragon Age, Fallout 3, Fallout 4, Prince of Persia und Lineage 2 komponierte.

Project Rangnarök Artwork
Project Ragnarök erscheint für PC, Konsolen und mobile Geräte.

Wann und für welche Plattformen erscheint Project Ragnarök? Ein Releasetermin wurde bisher noch nicht genannt. Ebenso steht nicht fest, wann die Beta-Phase beginnt. NetEase möchte das MMORPG aber global veröffentlichen. Es ist also nicht nur für den asiatischen Markt geplant.

Die Entwickler erklärten, dass Project Ragnarök für PC, Konsole und mobile Geräte erscheint. Für welche Konsolen genau, ob PS4, PS5, Xbox One oder Xbox Series X ist jedoch noch unklar.

Es gibt natürlich noch mehr MMORPGs, die erst 2020 und darüber hinaus erscheinen. In unserer MeinMMO-Liste der 15 spannenden MMORPGs, die wir erst ab 2020 erwarten, könnt ihr nachlesen, welche das sind.

The Division 2: Nutzer findet Hinweis auf Endlos-Modus und Monate neuer Story

Bei The Division 2 hat ein Nutzer in versteckten Audio-Dateien gewühlt. Er fand Hinweise auf die nächsten Monate an Story und auf einen neuen Modus, in dem Spieler einen Wolkenkratzer erobern können. Das erinnert ihn an Underground, einen beliebten Endlos-Modus aus dem ersten Teil.

Update 27.5.: Ubisoft hat die Richtigkeit der Informationen in diesem Artikel mittlerweile bestätigt. Es heißt, es seien “unglücklicherweise” mehr Informationen im Build gewesen, als eigentlich gewollt.

Daher kommen die Informationen: Am 22. Mai bekam The Division auf dem Test-Server das neue Title Update 10. Spieler können sich diese neue Version herunterladen. Ein reddit-Nutzer hat das getan und die Dateien untersucht, dabei ist er auf Audio-Daten gestoßen, die noch nicht im Spiel sind, aber auf künftige Inhalte hinweisen könnten.

Einige dieser neuen Audio-Files sind von den bekannten Sprechern aufgenommen worden, andere sind noch Platzhalter.

Es gibt zwei mögliche Szenarien, warum diese Audio-Files in den PTS-Daten sind:

  • es könnten „Überreste von früher” sein, die niemals ins Spiel kommen werden
  • oder es sind Anzeichen dafür, was in The Division 2 in den nächsten Monaten passieren wird.
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Das ist Agent Kelso. Sie könnte der NPC für den neuen Wolkenkratzer werden.

Das könnte der Endlos-Modus werden: Der Nutzer sagt, es gibt Audio-Files von Kelso über einen Wolkenkratzer in New York City, den Agenten „Etage für Etage“ erobern müssen. Es gäbe „sichere Etagen“: Hier kann man das Gebäude verlassen.

Der Nutzer entwirft dann ein Szenario, wie der Modus ablaufen könnte:

  • der Wolkenkratzer hat 100 Etagen
  • jede 10. Etage wäre eine sichere Etage, zu der man zurückgeworfen wird, wenn man scheitert
  • ab der 80. Etage gäbe es dann keine sicheren Etagen mehr und man müsste die 20 letzten am Stück spielen

Das Interessante sei, dass jemand auf reddit genau so einen Modus mal als „Underground 2.0“ vorgeschlagen hatte: Als einen wiederspielbaren Endlos-Content.

Division 2 wird häufig vorgeworfen, dass genau diese Modi nun in Teil 2 fehlten, die in Teil 1 viel des Reizes ausgemacht haben. Die “Expeditionen” können das in The Division 2 nicht leisten.

Einen Endlos-Dungeon, wie er hier beschrieben wird, gibt es etwa im MMORPG Final Fantasy XIV.

Details für Manhunt-Missionen der nächsten Monate

Das hat der Nutzer noch gefunden: Der Nutzer hat Informationen über die „Manhunt Missions“ in The Division für Season 2, 3 und 4 gefunden. Manhunt-Missionen sind saisonale Quest-Reihen, die eine Story erzählen.

In der Story-Linie für die Season 2, 3 und 4 kommen bekannte Figuren aus The Division 1 zurück und neue mächtige Feinde.

Wer genau wissen will, was sich The Division 2 für die nächsten Monate ausdenkt, kann die Spoiler hier auf Englisch lesen (via reddit).

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Wie viel investiert Ubisoft noch in The Division 2?

Das steckt dahinter: Auch wenn wir jetzt noch nicht wissen, ob die Elemente kommen, ist der Fund interessant. Der zeigt uns, dass Ubisoft und Massive planen, The Division 2 auf absehbare Zeit weiter zu unterstützen.

Spannend ist vor allem der Endlos-Modus. Denn neue Modi würden zeigen, dass sich Ubisoft der Marke „The Division“ stark verbunden fühlt und hier Inhalte nachreicht, die man sonst von kostenpflichtigen DLCs erwarten würde.

Bestätigt sind die neuen Inhalte allerdings alles noch nicht – Spieler sollten ihre Erwartungen nicht zu hoch hängen.

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Neue Modi würden The Division 2 einen höheren Wiederspielwert bescheren.

The Division 2 wird häufig dafür kritisiert, dass dem Spiel, die Modi Survival und Underground aus Teil 1 fehlten. Dafür setzt The Division 2 die Story über Missionen fort – dass weitere Story-Missionen fehlten, wurde wiederum The Division 1 vorgeworfen.

Für The Division 2 war der beliebte Modus “Survival” eigentlich sogar versprochen. Als es dann hieß, das sei nicht geplant, reagierten Spieler enttäuscht. Hier beschreiben wir genau, was Massive zu dem beliebten Modus in The Division 2 gesagt hat.

Quelle(n):
  1. Kotaku

ESO – PvP-Guide: So meistert ihr Cyrodiil, Kaiserstadt & Schlachtfelder

Drei Allianzen kämpfen in The Elder Scrolls Online um den Kaiserthron, Ruhm, Ehre, Gold und einfach so zum Spaß. Unser großer PvP-Guide zeigt, wie ihr das alles kriegt. Von Sascha Penzhorn.

Vielleicht habt ihr ja diese coolen Render-Trailer zu ESO gesehen, in denen es sich die Helden der drei spielbaren Allianzen so richtig dreckig geben – falls nicht, unbedingt nachholen! Dabei geht’s im Spiel selbst ja eigentlich verdammt friedlich vor sich. Klar, in den Story-Missionen legt ihr euch mal mit KI-Kämpfern der anderen beiden Fraktionen an, aber sämtliche Mitspieler sind eure Freunde.

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Falls ihr den epischen Trailer nochmal sehen wollt, hier ist er.

Egal, für welche Seite sich ein anderer Spieler entschieden hat, könnt ihr mit ihm handeln und tauschen, Gruppen bilden, Chat-Nachrichten austauschen und alles machen, wovon eine gewisse Allianz mit Vertretern der Horde meilenweit entfernt ist. Offene Auseinandersetzungen zwischen Spielern gibt es in der regulären Spielwelt nicht. Hier kommt es allenfalls zu Duellen, wenn man ihnen denn zustimmen möchte.

Kurz: Wer nicht auf PvP steht, kommt damit auch nicht in Kontakt. Auf der anderen Seite könnt ihr ESO aber auch als reines PvP-Spiel nutzen, euren Charakter ausschließlich durch Spielerkämpfe hochleveln und ausrüsten und das PvE den Leuten überlassen, die menschlichen Gegnern einfach nicht gewachsen sind.

Wieso tut man sich PVP ÜBERHAUPT an?

Neben der offensichtlichen Antwort, dass es einfach spannender sein kann, sich mit echten, denkenden Gegnern statt einer gescripteten KI anzulegen, gibt es im PvP exklusive Belohnungen von kosmetischen Gegenständen (Skins, Pets, Kostüme, Titel) über bergeweise Gold bis zu kompletten Ausrüstungs-Sets, die man nirgends sonst erhält.

Wart ihr Teil einer erfolgreichen Cyrodiil-Kampagne, findet ihr schon mal um die 20.000 Goldstücke und diverse Epics im Briefkasten. Im Kampf gegen andere Spieler sammelt ihr Allianzränge. Für jeden Rangaufstieg bekommt ihr einen Fertigkeitspunkt. Es gibt spezielle Fertigkeitslinien für den Allianzkrieg, die ihr nur dort freischalten könnt. Darin befindet sich beispielsweise Elan, eine der besten Heilfertigkeiten im Spiel.

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So krass können PvP-Massenkämpfe in ESO ablaufen.

Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, in einem Heer von Spielern feindliche Festungen zu erobern, sie mit Rammen, Katapulten und Ballisten anzugreifen, Schutzmauern einzureißen und die Verteidiger aus ihrer Burg zu prügeln – oder selbst eine Feste zu verteidigen und eure Angreifer mit siedendem Öl zu übergießen. PvP bietet Spielerfahrungen, die findet man nirgends sonst in ESO.

Nur für ganz Harte

Wir stehen total auf die Spielerkämpfe in ESO und finden, dass jeder, der auch nur ein klein wenig Interesse an PvP hat, unbedingt diesen Teil des Spiels ausprobieren sollte. Bei aller Begeisterung gibt es aber auch ein paar Hürden und Probleme, mit denen ihr euch hier abfinden müsst:

Hohe Lernkurve: Vielleicht seid ihr ja ein Naturtalent und haut vom ersten Moment an alles weg, was euch in die Quere kommt. Realistischer ist aber, dass ihr erst mal ordentlich Dreck fresst.

Eure Gegenspieler machen sich unsichtbar, Zauberer teleportieren wild durch die Gegend, Feinde greifen bevorzugt aus dem Hinterhalt und in der Überzahl an und verwenden dabei gerne exakt die Skillungen und Spielweisen, mit denen sie euch am schnellsten ins virtuelle Nirwana befördern.

Falls ihr neu im PvP seid, tretet ihr gegen eine Community an, die seit Jahren nichts anderes macht. Mit Niederlagen müsst ihr leben können, sonst seid ihr hier falsch.

ESO-PvP-cyrodiil_02
Es vergeht kaum ein Tag in Cyrodiil, an dem nicht irgendwas zu Bruch geht.

Hohe Latenz: An guten Tagen werden eure Attacken und Zauber wie geplant ausgeführt, eure Angriffe treffen ins Schwarze, alles läuft cremig und alle haben Spaß.

Gute Tage sind selten, besonders in Cyrodiil und der Kaiserstadt. Wenn die Server nicht mitspielen, kann es im Kampf zu mehreren Sekunden Eingabeverzögerung kommen, die Taste zum Waffenwechsel funktioniert spontan einfach mal gar nicht und ihr kommt nicht mehr aufs Reittier, obwohl sich weit und breit kein Gegner um euch herum befindet.

Auch toll: Wenn euer Heer auf die Armeen der feindlichen Allianzen prallt und plötzlich ploppt ein Ladebildschirm auf, der so lange anhält, bis alle tot sind – ihr eingeschlossen. Damit wollen wir euch selbstverständlich nicht abschrecken, dennoch solltet ihr euch dieser Problematik bewusst sein. Lag gehört zum PvP.

Hohle Mitspieler: Der allergrößte Teil der PvP-Community will einfach nur Spaß haben. Es gibt aber auch immer eine Handvoll Trolle, die alles daransetzen, genau das zu ruinieren. Dann rennt schon mal ein Spieler der eigenen Fraktion mit einer Schriftrolle, einer namensgebenden Elder Scroll, die auf dem Schlachtfeld wichtige Vorteile gewährt, voll vor die nächstbeste gegnerische Festung, um die Rolle dem Feind zu übergeben.

Spieler schließen sich zu Raids zusammen, die ganz bestimmte Fähigkeiten spammen und damit die Server in die Knie zwingen. Kreative Abenteurer finden auch immer wieder mal Methoden, sich irgendwie durch feindliche Burgmauern zu schummeln, ohne diese vorher einzureißen.

ESO-PvP-Helden
Eure Mitspieler sind manchmal echt übel drauf.

Beliebt ist auch, einen Charakter bei einer feindlichen Allianz zu erschaffen, in einer PvP-Kampagne den Chat mitzulesen und dann alle Pläne an die eigene Fraktion auszuplaudern. Fairness ist eben nur was für Verlierer!

Härterer Umgangston: Die Community von ESO ist überwiegend ausgesprochen nett und hilfsbereit. Aber liegt eure Fraktion in einer PvP-Kampagne hinten und der Anführer eurer Gruppe erwischt euch ohne Lebensmittel-Buffs oder ihr steht während einer Belagerung untätig vor der Burg rum, weil ihr wieder mal kein Katapult eingepackt habt, dann gibt das schon mal Stress.

Auch für unerfahrene Spieler ist es nicht schwer, sich für die eigene Fraktion nützlich zu machen. Atmet euren Verbündeten nicht einfach nur die Luft weg. Esst was und stellt Belagerungsmaschinen auf.

Spezielle Skillungen: Versteht sich eigentlich von selbst, aber mit einer für PvE spezialisierten Skillung entstehen euch Nachteile im PvP und umgekehrt. Es gibt ganz einfach Charakterwerte und Fertigkeiten, die taugen viel eher für einen, aber nicht den anderen Bereich des Spiels.

Wollt ihr intensiv PvP spielen, besonders in den Bereichen mit aktivierten Champion-Punkten, kommt ihr um eine entsprechende Spezialisierung nicht herum.

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Ganz persönlich: Duelle

Duelle sind zweifellos die unkomplizierteste Art, sich mit seinen Mitmenschen zu prügeln. Ein Spieler spricht die Herausforderung über das Interaktionsmenü aus, der andere Spieler nimmt sie an, dann wird gekämpft bis zum Tod. Das passiert öfter mal einfach so zum Zeitvertreib vor den Lagern der Unerschrockenen, während Spieler darauf warten, dass Dungeon-Mitspieler in der Gruppensuche gefunden werden.

Diese Kämpfe sind tendenziell recht kurz, aber alles andere als schmerzlos. Hierbei handelt es sich um die einzige PvP-Variante, die ihr auf jedem Level und nicht erst ab Level 10 spielen dürft. Anbei ein paar Dinge, die ihr beachten solltet:

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Duelle sind PvP für Zwischendurch ohne Konsequenzen.

Immer mit CP: Verfügt ein Charakter über Champion-Punkte, profitiert er in Duellen aus allen daraus resultierenden Buffs. Wenn euch ein niedrigstufiger Charakter plötzlich zum Kampf fordert, ist es durchaus möglich, dass er mit 810 CP ausgestattet ist und ein vermeintlich leichter Sieg gar nicht mehr so sicher ist. Und das bringt uns direkt zum nächsten Punkt…

Level-Scaling wirkt auch im PvP: Wenn euch ein Spieler herausfordert, dessen Stufe unter der euren liegt, hat er möglicherweise weniger Fertigkeiten und Zauber in seinem Repertoire als ihr. In Hinsicht auf seine Lebensreserven, Angriff und Verteidigung kann er euch aber immer noch ebenbürtig oder sogar überlegen sein. Wer seinen Gegner unterschätzt, zahlt oft einen hohen Preis.

Bis auf den Tod: Natürlich sind Spielertode in ESO nicht wirklich dramatisch. Dennoch solltet ihr wissen, dass Duelle hier nicht einfach enden, wenn eine Seite klar unterliegt und entsprechend schwer verletzt ist. Der Kampf endet erst, wenn einer der Kontrahenten stirbt.

Alles nur Spaß: Nehmt eine Niederlage nicht persönlich. Gerade in Gebieten mit vielen neuen, unerfahrenen Spielern wird man öfter mal überraschend zum Duell herausgefordert.

Es gibt immer wieder Leute, deren Charaktere sind entsprechend spezialisiert und warten mit voll aufgeladenem Ultimate darauf, arglosen Newbies eine Abreibung zu verpassen. Ebenso gibt es natürlich auch freundliche, respektvolle Zeitgenossen unter den Duellanten.

Zur Not abschalten: Falls ihr gar keine Lust darauf habt, beim Einkaufen, in der Dungeon-Warteschlange oder anderen Aktivitäten von fremden Menschen unterbrochen und zum Duell herausgefordert zu werden, könnt ihr entsprechende Anfragen auch automatisch ablehnen:

  • Geht zu den Einstellungen
  • Wählt dort “Soziales”
  • Aktiviert dort “Duelle automatisch ablehnen”

Im kleinen Kreis: Schlachtfelder

Auf Schlachtfeldern kämpfen drei Teams zu je vier Spielern gegeneinander um den Sieg. Champion-Punkte werden hier ignoriert, was in der Regel für sehr viele und rasche Tode sorgt, weil Spieler hier einfach nicht so abartig hohe Resistenzen haben.

Die Teams werden zufällig und unabhängig von Allianzzugehörigkeit zusammengewürfelt. Dazu ruft ihr einfach die Gruppensuche auf und meldet euch für ein Schlachtfeld an. Ein Schlachtfeld dauert an, bis ein Team ein vorgegebenes Punktelimit erreicht oder ein Timer von 15 Minuten abläuft.

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Auch in Schlachtfeldern gibt’s cooles Gear zu holen.

Die einfachste Schlachtfeldvariante ist der Todeskampf, in dem es einfach darum geht, feindliche Spieler umzuhauen, was eurem Team Punkte beschert. Ein typisches Deathmatch eben. Natürlich ist etwas Taktik hier trotzdem nicht verkehrt – die Mannschaft, die gemeinsam vorrückt, einander heilt und unterstützt, trägt eher den Sieg davon als eine Truppe von Einzelgängern.

Ein weiterer Modus ist die Reliktjagd, die sich exakt so spielt wie Capture the Flag: Jedes Team verteidigt ein Relikt und versucht, die Relikte der feindlichen Teams zu stehlen. Im Modus Vorherrschaft haltet und verteidigt ihr derweil durch Flaggen markierte Kontrollpunkte auf der Karte, was ihr vielleicht aus anderen Spielen unter dem Namen Domination kennt. Haltet möglichst viele Punkte, so lange ihr könnt und verhindert, dass feindliche Spieler Punkte einnehmen!

Dieser Modus hat noch zwei Varianten. Eine davon nennt sich Irrer König. Läuft im Prinzip auch nicht anders ab als Vorherrschaft, nur dass es hier immer nur einen Kontrollpunkt gibt, der an einem zufälligen Ort auf dem Schlachtfeld erscheint und nach einer Weile wieder verschwindet, um andernorts aufzutauchen.

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Auf den Schlachtfeldern werden die Spieler unabhängig der Allianz auf drei zufällig ausgewählte Teams verteilt.

Die andere Variante ist Chaosball. Anstelle eines Kontrollpunktes haltet ihr einen Ball, der in der Schlachtfeldmitte erscheint. Punkte kassiert immer nur das Team, das die Kontrolle über den Ball hat. Diese fiese Murmel schadet aber ihrem Träger und schwächt ihn immer mehr, sodass ein einzelner Spieler den Ball niemals beliebig lange halten kann.

Neben Crafting-Motiven und Rangpunkten für Allianzränge kassiert ihr für diese Aktivitäten Allianzpunkte, mit denen ihr in Cyrodiil einkaufen könnt. Dort gibt’s außer Belagerungswaffen auch legendäre Set-Ringe und -Halsketten sowie legendäre Teile aus Monster-Sets.

Diese findet ihr bei einer golden leuchtenden Händlerin, Adhazabi Aba-daro, die jedes Wochenende in Cyrodiil erscheint und regelmäßig wechselnde Gegenstände verkauft. Was die Dame aktuell im Angebot hat, erfahrt ihr auch immer auf der Webseite BenevolentBod.

Zudem erhaltet ihr für eure Teilnahme regelmäßig kleine Belohnungspakete mit Gold, Transmutationssteinen und Setgegenständen in der Post. Jede Woche bekommen die besten und aktivsten Spieler zusätzliche Belohnungen – die regelmäßige Teilnahme rentiert sich also.

Belohnt werdet ihr übrigens nicht nur für Kills oder Schaden, sondern auch für Heilung, das Beschützen und Erobern von Relikten und Kontrollpunkten und ähnliche Aktionen, die zum Sieg eures Teams beitragen.

Für Risikofreudige: Die Kaiserstadt

Über das Allianzkrieg-Menü könnt ihr euch für die Kaiserstadt-Kampagne mit oder ohne CP anmelden. Hier kämpft ihr in erster Linie um Tel’Var-Steine, die ihr bei Händlern gegen einzigartige Ausrüstungs-Sets, Kosmetik, aber auch seltene und wertvolle Crafting-Rohstoffe tauscht.

Letztere sind eine hervorragende Methode, die begehrten Steine in Gold umzuwandeln, weil die Materialien reißenden Absatz bei anderen Spielern finden. Dieser Teil des Spiels ist PvPvE. Soll heißen: Ihr kämpft sowohl gegen feindliche Spieler als auch gegen Monster.

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In der Kaiserstadt lauern PvE-Gegner und feindliche Spieler.

Die Kaiserstadt ist in sechs Bezirke unterteilt. In jedem treiben Molag Bals Schergen ihr Unwesen und betteln um eine Abreibung. Vertrimmt ihr die KI-Gegner, hinterlassen sie die begehrten Tel’Var-Steine.

Euer Hauptziel ist also, möglichst viele Feinde umzunieten und Steine zu sammeln, mit denen ihr Belohnungen kauft. Wichtig ist dabei, dass Gegner mehr Steine fallen lassen, je mehr ihr bereits davon in eurem Besitz habt. Das motiviert natürlich dazu, möglichst viele Steine mit sich rumzuschleppen. Die Sache hat allerdings zwei Haken.

Da ist zum einen die Gefahr, dass ihr sterbt. Beim Tod verliert ihr die Hälfte der Tel’Var-Steine in eurem Besitz. Je mehr ihr von dieser Währung mit euch herumschleppt, desto größer also euer Verlust, wenn ihr abtretet. Und dann sind da die Spieler feindlicher Allianzen. Die sind nicht nur an eurem Tod interessiert, um euch den Tag zu versauen – kloppt ihr einen Gegenspieler weg, erhaltet ihr die Hälfte seiner Steine.

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Solche Bosse bringen besonders dicken Loot.

Für gewöhnlich ist euer Tod durch diese Mechanik nur eine Frage der Zeit, was den Ausflug in die Kaiserstadt zum nervenaufreibenden Erlebnis macht. Tragt ihr große Mengen Währung mit euch herum, um durch PvE-Kills richtig abzusahnen und riskiert massive Verluste beim Tod? Oder lagert ihr die Währung lieber regelmäßig ein, backt kleine Brötchen, kommt langsamer voran, minimiert aber das Risiko?

Spieler können jeden Bezirk der Kaiserstadt einnehmen und für ihre Allianz kontrollieren. Je mehr Bereiche eure Seite kontrolliert, desto mehr Steine erhaltet ihr beim Töten der mächtigen Bosse, die in den Bezirken herumspazieren. Bei denen erbeutet ihr außerdem Fragmente von Schlüsseln, mit denen ihr Schatzkammern im äußeren Ring der Kaiserstadt und in den beiden Kaiserstadt-Dungeons plündern könnt.

Unterirdische Gefechte

Unter der Kaiserstadt befindet sich eine Kanalisation, über die ihr alle Bezirke erreichen könnt. Hier tauscht ihr eure Steine gegen Belohnungen aus und holt euch tägliche Quests ab. Einen Kurort findet ihr dort unten natürlich trotzdem nicht.

Offenes PvP zwischen den Allianzen findet auch in den Abwasserkanälen statt, zudem hat es hier mächtige Bosse, die auch wieder Tel’Var-Steine fallen lassen. Die Menge hängt in diesem Fall übrigens davon ab, wie viele Spieler an der Tötung beteiligt sind – je weniger Mitstreiter, desto fetter die Beute.

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Ein weiteres eklige Bossmonster aus der Kaiserstadt.

In der Mitte der Kanalisation, dem Barathrum Centrata, befinden sich drei Portale, die mächtige Xivkyn-Generäle beschwören. Habt ihr ein paar Freunde im Gepäck und schafft es, alle drei Portale zu schließen, bevor ihr von feindlichen Spielern überrannt werdet, könnt ihr gegen ein Simulacrum von Molag Bal kämpfen. Wenn ihr gewinnt, könnt ihr hier diverse Schatzkammer-Gegenstände abstauben. Ab und zu lässt der Boss auch ein Pet oder einen Skin fallen.

Grundsätzlich ist hier weniger los als beispielsweise in Cyrodiil, wo man auch als unerfahrener Spiele Erfolge feiern kann, indem man bei Belagerungen hilft. Der Trip in die Kaiserstadt lohnt sich eher, wenn ihr gleichgesinnte Verbündete dabeihabt und über ein gewisses Maß an Frustresistenz verfügt. Natürlich könnt ihr auch allein losziehen, müsst dann aber damit rechnen, wiederholt von denselben feindlichen Spielern umgenatzt zu werden. Auch die Bosse haben es in der Variante ohne CP echt in sich.

Die Krönung des PvP: Cyrodiil

Wer auf brachiale Massenschlachten mit schweren Belagerungsmaschinen, hunderten Spielern und wochenlangen, erbitterten Ranglistenkämpfen steht, der ist hier richtig. In Cyrodiil prallen riesige Heere von Spielern aufeinander, Kaiser werden gekrönt und genauso schnell wieder vom Thron gestoßen, und talentierte Taktiker und Anführer werden zu Legenden ihrer Allianz.

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In Cyrodiil geht es oft chaotisch zu.

Und ein paar PvE-Quests nebst kleineren öffentlichen Dungeons und Himmelsscherben gibt es hier auch. Zur Überraschung von absolut niemandem werden diese aber allgemein ignoriert, weil es einfach keinen Spaß macht, beim Blumenpflücken und Wildschweinjagen plötzlich von 200 Mann niedergetrampelt zu werden.

Nichts für Einzelgänger

Für antisoziale Spieler gilt beim Betreten von Cyrodiil erst mal: Zonen-Chat an! Hier wird besprochen, wo Belagerungen stattfinden, in welchen Festungen Verteidiger gebraucht werden, es werden Raubzüge auf Schriftrollen geplant und ja, natürlich wird hin und wieder auch einfach mal gemotzt, denn wir sind hier schließlich im PvP.

Wer wissen will, was in der Kampagne gerade los ist, kommt um den Chat nicht herum. Zudem erfreut ihr euch einfach keiner besonders großen Überlebenschancen in Cyrodiil, wenn ihr auf eigene Faust loszieht. Spielt das Tutorial, lernt, wie man Belagerungsmaschinen verwendet, nehmt ein paar davon mit und schreibt LFG in den Chat. Folgt einer Weile euren Mitspielern, dann ergibt sich der Rest ganz von selbst.

Reisen mit Transitus

Die Schnellreise in Cyrodiil tätigt ihr über die sogenannten Transitus-Schreine, die mit einem blauen Feuer brennen und von euch kontrollierte Punkte auf der Karte miteinander verbinden. Es ist wichtig, dass ihr den Umgang mit diesen Schreinen versteht, um eurer Schlachtgruppe in Cyrodiil helfen zu können.

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Es ist essenziell, schnell die Tempel der Schriftrollen zu erreichen und diese zu erobern.

Ihr könnt natürlich auch versuchen, eure Mitspieler zu Fuß oder auf einem Reittier einzuholen. Dann seid ihr aber unnötig lange unterwegs und könnt jederzeit von versteckten Mitspielern abgefangen werden. Seid schlau, benutzt Schreine! Deren aktive Verbindungen könnt ihr jederzeit auf der Weltkarte einsehen.

Grundsätzlich könnt ihr alles bereisen, was im Besitz eurer Allianz ist, solange euer Zielgebiet nicht aktiv angegriffen wird, umliegende Produktionsstätten an den Feind verloren hat (eine Farm, eine Mine und ein Sägewerk) oder ein weiterer Kartenpunkt auf dem direkten Weg zu eurem Ziel in feindliche Hände gefallen ist.

Gelegentlich erhaltet ihr für die Teilnahme am Cyrodiil-PvP auch verbrauchbare Steine in der Post, mit deren Hilfe ihr an Orte teleportieren könnt, die eurer Fraktion gehören, auch wenn sie vom Transitus-System abgeschnitten sind.

Was mache ich hier eigentlich?

Grundsätzlich ist Cyrodiil der Kampf um die Kaiserkrone. Erobert eine Allianz alle sechs Festungen, die rund um die Kaiserstadt verteilt sind, wird der Spieler dieser Fraktion mit der gegenwärtig höchsten Punktzahl in Cyrodiil zum Kaiser.

Das gewährt ihm mächtige Buffs und entsprechende Vorteile in der Schlacht. In der Folge verbünden sich die beiden anderen Fraktionen oft gegen die Allianz, die aktuell den Kaiser stellt. Verliert des Kaisers Bündnis die Kontrolle über alle sechs Festungen in der Kartenmitte, fliegt er stante pede vom Thron.

So aufregend das alles klingt, ist das Rennen um die Kaiserkrone für die meisten Spieler eher belanglos. Um eine reelle Chance auf den Thron zu haben, müsst ihr Tag und Nacht stundenlang spielen, um mehr Punkte zu kassieren als all eure Konkurrenten in Cyrodiil.

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Belagerungsgeräte können über den Sieg entscheiden.

Trotzdem lohnt sich der Spaß, auch wenn ihr ein Leben lang dem gemeinen Pöbel angehören solltet. So gibt es für eure Anstrengungen Allianzpunkte, mit denen ihr an Wochenenden legendäre Belohnungen bei der Händlerin Adhazabi Aba-daro kaufen könnt.

Zudem bekommt ihr nur hier die bereits erwähnten Fertigkeiten aus dem Allianzkrieg. Absolviert ihr hier brav die wiederholbaren täglichen Quests, für die ihr feindliche Spieler umnietet, Festungen erobert und andere PvP-Aktivitäten erledigt, steigt ihr zudem fix in den Allianzrängen auf, was euch jedes Mal Fertigkeitspunkte beschert.

Neben fetten Belohnungen für eure Teilnahme am Ende einer Kampagne (besonders, wenn eure Seite gewinnt), bekommt ihr nebenher beim Spielen in Cyrodiil immer wieder Belohnungspakete in der Post. Darin stecken exklusive Set-Gegenstände, Gold und Transmutationskristalle. So könnt ihr euch recht gemütlich einfach nebenher episch ausrüsten und mit Set-Boni stärken und dabei sogar euer Konto aufbessern.

Woher weiß ich, was ich machen soll?

Ruft ihr in Cyrodiil die Karte auf, seht ihr auf einen Blick, welche Allianz gerade welche Punkte auf der Karte beherrscht. Umkämpfte Burgen werden auf der Karte hervorgehoben. Für gewöhnlich spielt ihr hier in einem Schlachtzug, der entweder den Angreifern eurer Seite dabei hilft, gegnerische Festungen zu erobern, oder sich in einer der Burgen unter eurer Kontrolle verschanzt, um Gegner von dort fernzuhalten.

Auf der Karte seht ihr, wo sich eure Gruppenmitglieder gerade aufhalten, zudem markiert der Anführer eurer Gruppe für gewöhnlich euer nächstes Ziel, das ihr auf der Karte und im Kompass an einem roten, pulsierenden Kreis erkennt. Habt ihr gerade keine Gruppe, schaut euch auf der Karte an, welche für euch erreichbaren Orte gerade angegriffen werden und helft eurer Seite.

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Eine zünftige Belagerung in Cyrodiil.

Investiert zwischen den Belagerungen immer mal ein paar Allianzpunkte in frische Lebensmittel und Belagerungsmaschinerie. Ein Spieler, der etwas gegessen hat, verfügt über viele Tausend Lebenspunkte mehr als Kämpfer mit leerem Magen. Ein Rammbock knackt das Tor einer feindlichen Festung immer schneller als ein freundliches Lächeln. Ihr müsst keine perfekten Krieger mit bestmöglicher Ausrüstung sein, um in Cyrodiil einen Unterschied zu machen.

Eine clever platzierte Balliste kann das Kampfgeschehen zu euren Gunsten wenden, selbst wenn ihr sonst Probleme damit habt, das scharfe Ende eures Schwerts zu finden. Im Cyrodiil-Tutorial lernt ihr in aller Ruhe den Umgang mit Belagerungswaffen. Wer nutzlos herumsteht und seiner Gruppe nicht hilft, fliegt schlimmstenfalls raus. Wenn die Allianzen Kopf an Kopf liegen und jeder Punkt zählt, setzen die Anführer auf fähige Mitspieler.

Selbst Anführer werden

Menschen hassen Verantwortung und ziehen es oft vor, jemanden zu haben, der den Ton angibt. Das ist auch in Cyrodiil so – nicht selten suchen haufenweise Spieler im Chat nach Gruppen, aber niemand hat den Mut, selbst eine zu starten und Mitstreiter einzuladen und zu führen. Macht euch das zum Vorteil!

Natürlich nicht gleich in den ersten fünf Minuten und wenn ihr selbst noch lernt, wie alles funktioniert. Doch an gute, siegreiche Gruppenleiter erinnert sich die Community, man schließt schnell Freundschaften, kommt mit gleichgesinnten Spielern in Kontakt und hat so auch bessere Chancen, vielleicht doch mal an die Kaiserkrone zu kommen. 

Kritische Resistenz und Durchdringung im PvP?

Im PvE ist Resistenz gegen kritische Treffer so nützlich wie ein Impeachment-Prozess: Man kann sich darüber streiten, ob das überhaupt irgendwas bringt. Aber wenn ihr euch mit einem Spieler anlegt, der mühelos mehr kritische als reguläre Treffer austeilt, segnet ihr ohne entsprechende Schutzvorkehrungen in Sekundenbruchteilen das Zeitliche.
Ungeschützt nehmt ihr durch kritische Treffer mindestens 50 Prozent Schaden zusätzlich. Ist euer Widersacher auf kritischen Schaden spezialisiert, werden daraus schnell 80 Prozent und mehr. Daher lohnt es sich, einige Champion-Punkte im Schlachtross-Sternbild unter Resistent zu verteilen, um eure kritische Resistenz zu erhöhen.
Zudem sind Rüstungsteile mit der Eigenschaft Undurchdringlich hervorragend geeignet, um die kritische Resistenz noch weiter zu steigern. Ab einem Resistenz-Wert von 3.300 negiert ihr eingehende kritische Treffer mit 50 Prozent Zusatzschaden. Das kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

So werdet ihr zum Panzerknacker

Weil viele Spieler dies wissen und sich entsprechend panzern, solltet ihr auch den Rüstungsdurchstoß, beziehungsweise die Magiedurchdringung, nicht vernachlässigen. Das ist auch im PvE wichtig, wenn ihr Veteranen-Inhalte und ähnlich fordernden Content spielt.

Macht ihr hingegen überwiegend Zonen-Quests und einfache Dungeons, geht aber auch nicht die Welt unter, wenn ihr diesen Wert vernachlässigt. Aber in Spielerkämpfen mit aktiven CP könnt ihr überhaupt nicht genug Durchdringung haben!

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Der Mundusstein “die Liebende” hilft im PvP.

Durchdringung erhaltet ihr beispielsweise über den Segen der Liebenden, über Passivboni durch leichte Rüstung (für Zauber) und Waffen (Streitkolben, Keulen), sowie durch CP. Für Rüstungsdurchschlag ist das Durchdringend im Sternbild des Rituals, für Magiedurchdringung verteilt ihr Punkte auf Magieerosion im Sternbild des Lehrlings.

Auch die Waffeneigenschaft Geschärft sorgt für größere Durchdringung. Achtung: Entwickler Zenimax experimentiert momentan damit, Spielern einen Mindestwert an Krit-Resistenz zu gewähren. Ab Juni 2020 kann es deshalb sein, dass ihr auch mit weniger CP und CP-Ausrüstung auskommt.

Volles Risiko, auch bei den Klamotten

Die Kaiserstadt spielt mit eurer Risikobereitschaft. Das spiegelt sich auch in einem der exklusiven Sets wieder, die ihr hier erbeuten könnt: Kaiserliche Physis. Neben recht bescheidenen Buffs auf Ausdauer- und Magicka-Regeneration und etwas Waffen- und Magiekraft beschert euch das vollständige Set 1.032 zusätzliche Punkte auf Leben, Magicka und Ausdauer. Dieser Wert wird um 600 Prozent erhöht, wenn ihr in der Kaiserstadt 10.000 oder mehr Tel’Var-Steine mit euch herumtragt.

Hier gibt’s noch mehr nützliche ESO-Guides:
·         So schafft ihr sogar Dungeons alleine
·         Die beste Klasse für jede Spielweise
·         4 Tipps, wie ihr euch optimal auf Greymoor vorbereitet
·         So funktioniert der Kronenshop
·         Das sind die nützlichsten UI-Mods für ESO

In einer direkten Konfrontation mit einem feindlichen Spieler habt ihr so recht klar die Oberhand. Dumm nur, dass euch dieser Effekt außerdem mit einer grellblauen Aura umgibt, der euch leuchten lässt wie etwas aus Rambos Spielzeugkiste. Auf der einen Seite signalisiert ihr so: »Kommt mir nicht zu nahe, ich bin gebufft bis unter die Hutkrempe!« Andererseits bemalt ihr euch so mit einer riesigen Zielscheibe. Denn die Spieler wissen ja – wenn ihr sterbt, regnet es Steine!

Vier Sorten Cyrodiil

Bevor ihr ins ganz große PvP einsteigt, müsst ihr euch zunächst mal im Allianzkrieg-Menü für eine Kampagne entscheiden. »Kampagne« bedeutet einfach, dass die PvP-Kämpfe eine bestimmte Laufzeit haben, an deren Ende die Fraktion mit der höchsten Punktzahl zum Sieger erklärt wird.

Je besser eure Seite abschneidet, desto bessere Belohnungen erhaltet ihr in der Post, falls ihr an der Kampagne beteiligt wart. Danach wird alles zurückgesetzt, die Punkte der Fraktionen werden genullt und ihr startet eine neue Runde. Für Cyrodiil stehen gegenwärtig vier Kampagnen zur Auswahl.

So gibt es die Geschmacksrichtungen Standard, Standard ohne CP und Bis Stufe 50. Die Standardkampagne ist genau das – hier zählen eure durch Champion-Punkte erhaltenen Boni, jeder Charakter ab Stufe 10 ist erlaubt, die Kampagne dauert 30 Tage und ihr dürft mit Helden unterschiedlicher Allianzen beitreten.

Die Kampagne ohne CP funktioniert genauso, nur dass ihr hier nicht von Buffs und Boni durch Champion-Punkte profitiert. Die Kampagne Bis Stufe 50 hat eine verkürzte Laufzeit von sieben Tagen. Auch hier sind CP deaktiviert. Zudem gibt es noch die Kampagne mit der Bezeichnung Für Allianz gesperrt.

Diese läuft genau wie die Standard-Kampagne ab, nur dass ihr hier lediglich mit Helden derselben Allianz beitreten könnt. Betretet ihr diese Kampagne beispielsweise mit einem Charakter, der dem Ebenherz-Pakt angehört, müssen andere Helden, mit denen ihr in diese Kampagne nach Cyrodiil wollt, ebenfalls dem Ebenherz-Pakt angehören, sonst dürfen sie nicht rein. Dies soll Spieler ermutigen, ihren jeweiligen Bündnis die Treue zu halten und nicht immer auf die Fraktion umzusteigen, die gerade die Oberhand hat.

So OP ist Raze immer noch in Valorant: Rasiert ganzes Team ohne Waffen

In Valorant soll man eigentlich vor allem durch Geschick und Waffennutzung Kills abstauben. Doch mit der Heldin Raze geht es auch anders. Ein Spieler räumte ein ganzes Team ab, ohne seine Waffe sinnvoll einzusetzen.

Was ist passiert? In einem Valorant-Match hat der reddit-User Morphiac eine eindrucksvolle Show abgeliefert und ein „Ace“ erzielt. So nennt man es, wenn ein einzelner Spieler für alle Kills in einer Runde verantwortlich ist.

Die Runde war die erste in der Partie und niemand hatte gute Waffen. Alles begann recht nachteilig für das Team von Morphiac. Sie waren in der Defensive und die Gegner rushten Punkt A. Sie drangen aggressiv vor und blockten schnell die halbe Seite mit einer meisterhaft platzierten Eismauer von Sage ab.

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So kam der Ace zustande: Hinter der Mauer wollten sie sich formieren und den Punkt vollends übernehmen. Doch Morphiac hatte die wilde Raze als Agentin gewählt und nachdem er mit seiner popeligen Gratis-Pistole keine Erfolge erzielen konnte, warf er einfach eine Granate über die Mauer. Bumm hat’s gemacht und 2 Gegner waren tot!

Als Nächstes warf er den Boom-Bot, eine Art fahrende Bombe, über die Mauer. Der Bot sprang sofort einen Gegner an, der aufgrund der kurzen Distanz nicht reagieren konnte. Bumm und tot war er!

Mittlerweile hatte Morphiac durch die vielen Kills die Granate wieder aufgeladen. Also warf er sie, zusammen mit einem Sprengpaket, über die Mauer und wieder knallte es laut und die letzten beiden Gegner lösten sich in Staub auf.

Geschafft, Morphiac hatte mit Raze alleine das ganze Gegner-Team ausgelöscht. Seine Mitspieler standen eigentlich nur um ihn herum und bewunderten seine Arbeit.

Ace-Aktion mit Raze wirft alte Kontroverse wieder auf

Was ist das Problem? Bis auf ein paar ineffektive Schüsse zu Beginn hatte Morphiac für seinen Ace allerdings nur die Skills seiner Agentin Raze genutzt. Und während solche Aktionen in Spielen wie Overwatch völlig okay wären, sind Heldenskills in Valorant eher darauf ausgelegt, den Spielstil zu unterstützen und taktische Vorteile zu gewährten. Kills, so die Entwickler, mache man primär mit seinen Waffen, nicht mit Skills.

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Diesem Designgrundsatz scheint Raze zu widersprechen, denn ihr komplettes Skill-Kit dreht sich nur um Schadensausteilung:

  • Ihre Granaten explodieren und setzen Clusterbomben frei, die auch nochmal explodieren
  • Ihr Boom-Bot ist ein zielsuchender Killer, der Gegner anspringt und explodiert
  • Ihre Sprengpakete können Schaden anrichten und helfen ihr beim Sprung
  • Ihre Ultimate – die hier nicht Mal zum Einsatz kam – ist ein tödlicher Raketenwerfer, der gleich mehrere Gegner killt und besonders von Pro-Streamer Summit gehasst wird.

Daher kam schon auf reddit schnell die Diskussion auf, ob den Raze zu stark sei, und zwar nicht nur, um Noobs zu klatschen:

  • Sie ist verdammt noch mal OP und braucht mehr Nerfs. Granaten sollten nicht One-Shot-Kills sein
  • Riot: VALORANT ist ein auf Fähigkeiten basierender Shooter, Fähigkeiten können nicht töten. Raze: HIER KOMMT DER PARTY! BOOM!!
  • Ja. Leute, die sagen, “aber sie ist nicht konkurrenzfähig im Wettkampf”, haben sich keine Ranglistenspiele auf höchstem Niveau angesehen. Tonnen von Spielern wählen sie aus, weil der Chip-Schaden in diesem Spiel wirklich gut ist, und manchmal bekommt man einfach Gratis-Kills.

Andere wiederum verteidigten die Agentin:

  • Nun… das ganze gegnerische Team hat sich zusammengeschlossen und alle 5 in den gleichen Bereich gedrängt, was eindeutig das Schlimmste ist, was man in einem taktischen Shooter machen kann.
  • Ich bin völlig einverstanden! Razes Granaten sind relativ leicht auszuweichen. Ihr Boom-Bot lässt sich auch sehr leicht herausnehmen. Es hängt wirklich alles davon ab, wie die Raze-Spielerin ihre Fähigkeiten einsetzt.

Es bleibt also spannend, wie sich Raze noch im Spiel entwickelt, vor allem, da ja schon bald die Release-Version von Riots taktischem Team-Shooter erscheint. Zum Release werden sicherlich noch weitere Updates und Anpassungen kommen, womöglich auch ein weiterer Raze-Nerf.

Quelle(n):
  1. DoteSports

Pokémon GO: Gewinner für Community Days im Juni und Juli stehen fest

Die zwei Gewinner der Wahl für die Community Days im Juni und Juli 2020 bei Pokémon GO wurden ermittelt. Ihr habt gewählt und euren Favoriten die meisten Stimmen gegeben.

Um was geht es? Am vergangenen Wochenende konntet ihr Trainer bis 03:00 Uhr morgens am Montag dafür abstimmen, welche Pokémon ihr bei den nächsten beiden Community Days sehen wollt.

Auf Twitter konnte jeder Nutzer eine Stimme verteilen. Die beiden Pokémon, die in den 24 Stunden der Wahl die meisten Stimmen sammelten, sind die Teilnehmer für die folgenden Community Days.

Wer hat gewonnen? Die meisten Stimmen bei der Umfrage erhielt das Käfer/Gift-Pokémon Hornliu. Mit 34,1 % gewann es die Stimm-Mehrheit. Dicht dahinter, mit 32,3 % der Stimmen, wartet Gewinner Nummer 2 – Das Geist-Pokémon Nebulak.

  1. Hornliu mit 34,1 % der Stimmen
  2. Nebulak mit 32,3 % der Stimmen
  3. Schiggy mit 22,8 % der Stimmen
  4. Sandan mit 10,8 % der Stimmen

An der Umfrage auf Twitter nahmen 671.633 Nutzer teil.

Für viele Spieler von euch ist dieses Ergebnis vermutlich wenig überraschend. Denn schon vor der offizielle Umfrage starteten wir hier auf MeinMMO eine Umfrage, die zeigte, dass Hornliu und Nebulak eure 2 Favoriten sind.

Was bedeutet das für euch?

Anhand der Wahl-Ergebnisse ist nun klar, welche Spezies bei den nächsten beiden Community Days im Fokus stehen werden.

Community Day im Juni mit Hornliu

Das wissen wir: Da Hornliu die meisten Stimmen bekam, wird es als Pokémon beim Community Day im Juni im Rampenlicht stehen.

Welche Boni da aktiv sind, wollte Niantic zu diesem Zeitpunkt nicht verraten.

Der Community Day läuft am Samstag, den 20. Juni. Wenn ihr während des Events Kokuna zu Bibor entwickelt, dann erlernen diese die besondere Boden-Attacke “Schlagbohrer”.

Pokémon GO Shiny Hornliu Familie

Community Day im Juli mit Nebulak

Das wissen wir: Da Nebulak die zweitmeisten Stimmen sammelte, wird es als Pokémon beim Community Day im Juli im Rampenlicht stehen.

Zu den zusätzlichen Boni hat Niantic auch hier noch nichts gesagt.

Entwickelt ihr während des Events Alpollo zu Gengar, dann erlernt Gengar die Geist-Attacke Finsterfaust.

Pokémon GO Shiny Nebulak Familie

Wie hat euch die Wahl für die kommenden Community Days gefallen? Sollte Niantic das öfter auf Twitter machen oder wünscht ihr euch in Zukunft so eine Option direkt im Spiel?

Holt euch doch jetzt als Belohnung für das Voten noch schnell Promo-Codes ab. Ein neuer kam in der Nacht auf den 25. Mai hinzu und spendiert massig PokéBälle.

WoW Shadowlands bekommt einen Zauber, der 10.000 Jahre lang hält

In WoW: Shadowlands hat ein Zauber eine besonders lange Wirkungsdauer. Stolze 10.000 Jahre muss man warten, bis er seine Wirkung verliert …

Manche Zauber in World of Warcraft haben eine lange Zauberzeit. Andere eine unerwartet lange Wirkungsdauer. Den neuen Rekord stellt hier aber wohl „Warden Shackles“ auf. Einmal gesprochen hat er nämlich eine Dauer von 10.000 Jahren – das sagt zumindest der Tooltip aus.

Was ist das für ein Zauber? Der Zauber „Warden Shackles“ ist eine Abwandlung der Dämonenjäger-Fähigkeit „Einkerkern.“ Diese sperrt eigentlich einen Dämon, einen Humanoiden oder ein Wildtier für eine Minute ein und nimmt die Kreatur somit aus dem Kampf – ein recht simpler Crowd-Control-Effekt.

WoW Warden Shackles Skill
Eine Dauer von 10.000 Jahren … da will man nicht Opfer sein.

„Warden Shackles“ ist eine der Anima-Kräfte aus der neuen Erweiterung Shadowlands und dem Turm Torghast. Diese Kraft erhöht die Dauer von „Einkerkern“ auf satte 10.000 Jahre – das geht zumindest aus dem Datamining hervor.

Was hat das für einen Nutzen? Wenn man einen bestimmten Gegner nicht bekämpfen will, kann man diesen also permanent aus dem Kampf nehmen. Das macht es leichter, sich in Torghast Kämpfe auszusuchen, die man wirklich austragen will. Eigentlich sind Feinde nur für eine Minute durch Einkerkern aus dem Kampf genommen, doch so kann man sie quasi für den ganzen Aufenthalt in Torghast verbannen. Eine gute Möglichkeit, um unliebsame Feinde komplett zu vermeiden.

WoW Einkerkern Demon Hunter Wild

Hält das wirklich 10.000 Jahre? Nein und das hat vor allem den Grund, dass die Server einmal pro Woche (im Regelfall) neugestartet werden oder Wartungsarbeiten stattfinden. Dabei werden auch die Instanzen wie Torghast zurückgesetzt. Im schlimmsten Fall hält der Zauber also 7 Tage auf einem Ziel – und das auch nur, wenn ihr euch niemals in dieser Zeit ausloggt.

Die Dauer von 10.000 Jahren ist übrigens eine Anspielung auf den Dämonenjäger Illidan Sturmgrimm. Dieser war für 10.000 Jahre eingesperrt und wurde erst im Verlauf der Handlung von Warcraft III wieder befreit.

Hoffen wir, dass kein Spieler einen Weg findet, diesen Effekt durch einen Bug ins PvP zu schmuggeln – oder freuen wir uns auf die ersten Videos davon.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Pros machen ernst in CoD Warzone, holen 138 Kills bei neuem Quad-Weltrekord

Der Quad-Modus in Call of Duty: Warzone hat einen neuen Kill-Weltrekord. Der letzte ist noch gar nicht so lange her, da wird er auch schon wieder gebrochen. Ganze 138 Kills hat ein Squad aus E-Sport-Profis im Battle-Royale-Modus geholt.

Das ist passiert: Erst in der letzten Woche haben Spieler den Killrekord in Call of Duty: Warzone geholt. Beeindruckende 121 Kills staubte das Team ab.

Jetzt hat ein Profiteam bestehend aus dem YouTuber Vikram “Vikkstar123” Singh Barn sowie 3 Spielern des Call of Duty League eSport-Teams Atlanta FaZe, den Rekord gebrochen und stolze 138 Kills im Battle Royale erreicht.

Das war die Teamleistung: Die 138 Kills teilen sich unter den 4 Spielern wie folgt auf:

  • Cellium erreicht 36 Kills mit 11.403 Schaden
  • Vikkstar123 erreicht 35 Kills mit 11.237 Schaden
  • Priestahh erreicht 34 Kills mit 10.681 Schaden
  • ABeZy erreicht 32 Kills mit 10.961 Schaden

Zwei 2er-Teams gehen auf die Jagd für maximale Kills

So lief die Runde ab: Die Runde kam in einem Livestream zustande aus der Sicht von Cellium. Der Rekord startet ab ca. 01:14:00 und geht bis etwa 01:42:00.

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Wie schon das letzte Rekordteam, teilen sich auch die Profispieler in zwei 2er-Gruppen auf, um möglichst viele Spieler platt zu machen.

Erst spät im MAtch treffen sie sich, um koordiniert die restlichen Teams auszuschalten. Dabei wirken vor allem die letzten Minuten sehr hektisch und stressig.

So sind 138 Kills möglich: Call of Duty: Warzone wird mit 150 Spielern auf einer riesigen Map gespielt. Dabei haben bereits gekillte Spieler die Chance, sich durch einen gewonnenen Zweikampf im Gulag erneut ins Match einzusteigen.

Teamkameraden können bereits erlegte Spieler auch wieder zurückkaufen. So ist es durchaus möglich, dass ein Spieler mehrere Versuche hat, den ersten Platz zu erreichen. Anderen Teams, wie den Weltrekordhaltern, wird auf diese Weise die Möglichkeit gegeben, viele Kills abzustauben.

Wenn ihr auch so gut werden und anderen Spielern den Gar ausmachen möchtet, haben wir hier 10 wertvolle Tipps für euch, mit denen ihr in Call of Duty Warzone den entscheidenden Vorteil erhaltet. Viel Übung benötigt ihr aber dennoch, eSportler sind in Shootern nicht umsonst solche Killermaschinen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Vorteile durch hohe FPS in MMORPGs? Was euch starke Grafikleistung bringen kann

Bei Shootern wird oft gesagt, dass eine hohe Framerate wichtig sei, um ganz oben mitzuspielen. Doch auch bei MMORPGs bringt das gewisse Vorteile. In manchen Spielen kann eine bessere Grafikleistung sogar euren verursachten Schaden erhöhen.

Was steckt hinter der Framerate? Die Framerate (zu deutsch Bildfrequenz oder Bildrate) beschreibt die Zahl der Bilder, die in einem bestimmten Zeitraum angegeben werden. In der Regel werden diese in FPS (Frames per Second) angegeben.

Eine hohe Bildrate sorgt also dafür, dass ihr mehr Bilder in einer Sekunde sehen könnt. Und das wiederum nimmt Einfluss auf euer Spiel-Verhalten.

Um das jedoch perfekt auszunutzen, muss auch euer Monitor über eine passende Hertz-Zahl verfügen. Andernfalls kriegt ihr die schnelleren Bilder gar nicht angezeigt. Auch die Input-Latenz der Hardware spielt eine Rolle.

Doch mit der richtigen Hardware könnt ihr tatsächlich Vorteile in MMORPGs haben. Wir verraten euch was sich genau verändert.

Hohe FPS machen euch schneller und können sogar den DPS erhöhen

Wie profitiert man von hohen FPS? Durch eine schnellere Übertragung von Bildern seid ihr reaktionsschneller. Ihr seht mitunter einen Bruchteil von einer Sekunde eher einen Angriff, als ein Spieler, der nur 30 FPS oder einen höheren Input-Lag als ihr hat. Genauso könnt ihr einen Bruchteil eher selbst eine Fertigkeit verwenden.

Shroud und weitere Shooter-Spieler haben an einem Test teilgenommen, der gezeigt hat, dass bessere Hardware tatsächlich Vorteile bringt. Dabei ging es um die Kombination von hohen FPS und Hz.

Natürlich spielen noch viele weitere Faktoren wie die Latenz eurer Internet-Verbindung eine entscheidende Rolle. Trotzdem sollte die Bildrate nicht komplett außer Acht gelassen werden.

Framerate Test flick shot
Die Ergebnisse vom Test zur Framerate zeigen, dass mehr Treffer gelandet wurden.

Wie nimmt die Bildrate Einfluss auf MMORPGs? Gerade in modernen MMORPGs mit actionreichen Kampfsystemen und Ausweichrollen müsst ihr blitzschnell reagieren, um Schaden zu entgehen.

Doch ihr könnt sogar durch zusätzliche FPS euren verursachten Schaden verstärken. Ein besonders extremer Fall ist Black Desert Online, wo es etliche Diskussionen gibt, dass das Spiel Pay2Win sei, weil man einen guten PC für das PvP brauche (via reddit).

Doch auch in Guild Wars 2 und anderen Spielen hilft eine gute Bildrate.

Black Desert als Extremfall

Was ist so Besonders an Black Desert? Bei Black Desert Online gibt es seit Jahren eine Diskussion über die Framerate. Denn in diesem MMORPG könnt ihr euren DPS sichtbar erhöhen, wenn euer System einfach besser ist.

Wie extrem die Unterschiede sein können, zeigt ein Video auf YouTube. Dort brauchte der Ersteller:

  • 5:14 für den Kill mit 60 FPS
  • 5:28 für den Kill mit 30 FPS
  • 10:12 für den Kill mit 5 FPS

Laut Aussagen verschiedener Nutzer im reddit erreicht man die besten Resultate sogar erst mit 140 FPS. Der Unterschied zwischen 60 und 140 Bildern pro Sekunde soll bei bis zu 5% des Schadens liegen (via reddit).

https://www.youtube.com/watch?v=wZf7egzeg08&feature=youtu.be

Warum klappt das? Die Gründe für den höheren DPS liegen in zwei Punkten:

  • Schnellere Reaktionen
  • Das Überspringen des Aftercasts

Die schnelleren Reaktionen erklären sich von selbst und sind besonders dann spürbar, wenn ihr anstatt mit 60 FPS mit 10 FPS spielt. Alles fühlt sich automatisch langsamer und behäbiger an.

Der “Aftercast” hingegen beschreibt den Teil der Animation, der nach dem Verursachen des Schadens noch ausgeführt wird. Diese Animation könnt ihr mit entsprechender Übung und schneller Bildrate abbrechen und durch die nächste Fertigkeit überschreiben. So entstehen sogar Fertigkeiten-Combos, die eigentlich vom Spiel nicht vorgesehen waren.

Black Desert Kampf gegen Riese
Manche Animationen in Black Desert dauern lang und können mit Übung übersprungen werden.

Auch andere MMORPGs profitieren von besserer Bildrate

Wie sieht das in anderen MMORPGs aus? In Guild Wars 2 ist es ebenfalls bekannt, dass man den Aftercast umgehen kann. Dazu drückt ihr bei längeren Animationen kurz die Taste, die die Waffe wegsteckt und verwendet dann direkt die nächste Fertigkeit.

Dieser Trick lässt sich schneller nutzen, wenn man die Bilder schneller vor Augen und es ein bisschen trainiert hat. Hier gibt es allerdings nicht so starke DPS-Unterschiede, wie es bei Black Desert der Fall ist.

Auch bei Spielen wie Warframe (via Warframe-Forum) und WoW (via MMO Champion) gibt es solche Diskussionen.

Guild Wars 2 Legendary Inventar
Gerade einige Großschwert-Fertigkeiten haben in GW2 eine lange Animation.

Wie kommt man an mehr FPS? Wer eine höhere Bildrate in MMORPGs erreichen möchte, kann in einem ersten Schritt erstmal die Grafik des entsprechenden Spiels reduzieren. Meist hilft dies besonders, wenn viele Spieler in der Nähe sind und viele Animationen genutzt werden.

In einem weiteren Schritt hilft es natürlich, die Hardware nachzurüsten, sowohl beim PC, als auch beim Monitor.

Doch anders als in Shootern kommt es in MMORPGs nicht immer auf das perfekte Setup und den perfekten Schaden an. Wer vor allem gemütlich spielt und auch auf die Optik des Spiels achtet, der wird auf zusätzlichen DPS zugunsten von wunderschöner Grafik wie bei den 5 schönsten kommenden MMORPGs verzichten.

Fortnite: Warum ihr Seiten wie newfreeskins nicht nutzen solltet

Es gibt Seiten wie newfreeskins, die euch unendliche kostenlose Fortnite-Skins versprechen. Doch von diesen Seiten solltet ihr euch fernhalten und wir bei MeinMMO zeigen euch, warum.

Was sind das für Seiten? Seiten wie newfreeskins werben mit kostenlosen Skins. Egal welchen Skin man haben möchte, auf diesen Seiten soll man sich den ganz einfach und kostenlos generieren können.

Ähnlich wie bei den V-Bucks-Generatoren, mit denen man sich angeblich eine Menge V-Bucks generieren kann, soll das Ganze auch hier funktionieren.

Was passiert, wenn man eine dieser Seiten öffnet? Wenn man darauf klickt, erscheint eine Seite, auf der man seinen Epic-Usernamen und die Plattform, auf der man spielt, eingeben soll.

Hat man das gemacht, kann man den Skin angeblich “generieren”. Wenn der Prozess aber durchgeführt wurde, erscheint eine Meldung, dass man noch eine kurze “Sponsor Activity” erledigen muss. Das solle dabei helfen, für die Skins zu zahlen.

Fortnite-newfreeskins-seite
Hier soll man noch eine Aktivität durchführen, um die eigentlich kostenlosen Skins zu bezahlen

Eigentlich sollten die Fortnite-Skins ja kostenlos sein, doch dort wird erwähnt man müsse erst die Aktivität durchführen, um bei der Bezahlung der Skins zu helfen. Da sollte jeder Nutzer gleich skeptisch werden.

Nutzt diese Seiten nicht!

Warum ihr solche Seiten nie nutzen solltet: Solche Seiten solltet ihr nicht nutzen, da es nicht garantiert ist, ob ihr die Skins dann wirklich bekommt oder vielleicht doch dafür zahlen müsst. Außerdem ist es nicht erlaubt, sich außerhalb des Fortnite-Shops Skins zu erwerben – das könnte als auch eine Account-Strafe nach sich ziehen.

Ihr solltet eure Daten wie euren Epic-Namen oder Passwort nicht teilen. So können eure Daten gestohlen oder eurer Account entwendet werden. Ihr könnt dadurch sogar euren Epic-Account mit allen Käufen verlieren. Wir raten dringend davon ab, Generatoren, Hacks oder solche dubiosen Seiten zu benutzen.

Warum stoßen solche Seiten auf großes Interesse?

Warum werden Spieler darauf aufmerksam? Skins kann man sich nur für V-Bucks in Fortnite holen. Wenn es dann mal kostenlose Skins gibt, stammen sie aus einer besonderen Aktion, doch dies kommt selten vor.

Wenn man jetzt aber unbedingt einen Skin haben möchte, aber kein Geld dafür ausgeben will, klingen solche Seiten sehr verlockend. Damit dem Spieler mehr Sicherheit suggeriert wird, nutzt diese Seite sogar das gleiche Browser-Icon wie die offizielle Seite von Epic Games.

Stellt man die Icons gegenüber, merkt man keinen Unterschied

So könnten Spieler denken, dass es sich dabei, um eine Seite handelt, die von Epic Games unterstützt wird und somit erlaubt ist. Spieler, die weniger Ahnung von dem Thema haben, könnten leicht darauf reinfallen.

Eine Versuchung ist das auch für Kinder, die sich keine V-Bucks leisten können. Sie denken dann vielleicht, das wäre die perfekte Lösung. Dann müssten sie nicht die Kreditkarte der Eltern benutzen, um eine große Menge an V-Bucks zu kaufen.

Solche Seiten sollten nicht genutzt werden. Wer aber trotzdem V-Bucks sammeln oder verschenken möchte, ohne diese direkt im Shop von Fortnite zu erwerben, hat ein paar Möglichkeiten, die auch erlaubt sind. Wer den Modus “Rette die Welt” besitzt, kann sich dort einige V-Bucks dazuverdienen.

Mit V-Bucks-Geschenkkarten kann man Fortnite-Fans eine Freude machen. Die Methoden, wie man legal V-Bucks in Fortnite verdient, haben wir für euch zusammengetragen.

Pokémon GO: Community Day Voting ist zur Hälfte rum – Diese 2 Monster liegen vorne

In Pokémon GO läuft aktuell das Voting für die Community Days im Juni und Juli. Die halbe Wahl ist vorbei – Zeit für einen Zwischenstand.

Was ist das für eine Wahl? Die beiden Community Days im Juni und Juli haben noch kein festgelegtes Pokémon. Stattdessen bestimmen wieder die Trainer, welche Monster an den beiden Events im Fokus stehen sollen. Zur Auswahl stehen vier Monster:

  • Schiggy
  • Hornliu
  • Nebulak
  • Sandan

Die Wahl startete in der Nacht vom Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr. Sie läuft genau 24 Stunden. Bis dahin kann man seine Stimme abgeben. Und die aktuellen Zahlen lassen schon ein recht klares Bild erkennen, welche Monster uns im Juni und Juli erwarten werden.

Pokémon GO Community Day Juni Juli Shinys
Alle zur Wahl stehenden Pokémon in der Übersicht

Eure Favoriten liegen vorne – Wahl endet in 12 Stunden

So sieht die Wahl aus: Stand jetzt (Sonntag, 15:00 Uhr) liegen zwei Monster einigermaßen komfortabel in Führung. Dabei handelt es sich um Hornliu (ca. 34 % der Stimmen) und Nebulak (ca. 32 % der Stimmen).

Diese beiden Monster lagen auch bei unserer Vorab-Abstimmung auf MeinMMO ganz vorne, bei der ihr eure Favoriten angeben konntet. Zumindest Schiggy (ca. 23 %) kann sich dabei noch Außenseiter-Chancen ausrechnen. Sandan liegt abgeschlagen auf dem vierten Platz (ca. 11 %).

Die Wahl ist jetzt zur Hälfte abgeschlossen, über 550.000 Spieler haben über Twitter bereits abgestimmt. Sollte sich im Laufe des Tages keine extreme Trendwende mehr ergeben, dürften Hornliu und Nebulak wohl die Event-Monster an den kommenden Community Days werden.

Hornliu Nebulak
Nebulak und Hornliu liegen in der Abstimmung vorne

Sollten Hornliu und Nebulak am Ende gewinnen, erwarten euch folgende Spezialattacken:

  • Hornlius letzte Entwicklung, Bibor, lernt die Boden-Attacke Schlagbohrer.
  • Nebulaks Entwicklung Gengar würde die Geist-Attacke Finsterfaust lernen.

Noch ist die Wahl aber nicht entschieden. Wenn ihr dafür sorgen wollt, dass entweder Schiggy oder Sandan noch auf die beiden Top-Plätze rücken, habt ihr bis 03:00 Uhr heute Nacht Zeit, eure Stimme abzugeben. Aktuell läuft noch der Community Day im Mai. Hier steht das Pokémon Samurzel im Vordergrund, das ihr noch bis 17:00 Uhr vermehrt antreffen könnt.