Destiny 2: Ist der Ophidianische Aspekt noch so mächtig wie in Destiny 1?

Handelt es sich bei den exotischen Warlock-Handschuhen „Ophidianischer Aspekt“ um ein starkes Exotic in Destiny 2? Sind sie noch so stark wie in Destiny 1?

In Destiny 1 kam der „Ophidianische Aspekt“ mit der Erweiterung „Das Erwachen der Eisernen Lords“ ins Spiel. Dabei handelte es sich um exotische Warlock-Handschuhe, welche speziell für den Leere-Läufer designt waren und sich aufgrund der Perks schnell als ein starkes Exotic herauskristallisieren konnten. Sowohl im PvE als auch im PvP erfreuten sie sich stets großer Beliebtheit.

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Mit dem Release der „Fluch des Osiris“-Erweiterung für Destiny 2 feierten diese exotischen Handschuhe vor kurzem erneut ihren Einzug in die Welt von Destiny.

Ophidianischer Aspekt – So kommt Ihr an das Exotic

Für diese exotischen Handschuhe gibt es mehrere mögliche Quellen:

Das macht den Ophidianischen Aspekt in Destiny 2 aus

Die Handschuhe verfügen nun über folgende Perks:

  • Kobra-Totem (intrinsisch): Waffen sind sehr schnell bereit und laden sehr schnell nach. Nahkampf ist erweitert.

Zusätzlich habt Ihr die Wahl zwischen:

  • Mobilitätsverbesserungsmodifikation: erhöhte Mobilität
  • Plasstahlverstärkungsmodifikation: erhöhte Belastbarkeit
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Intrinsischer Perk: Kobra-Totem

Was können die Handschuhe im PvE und PvP?

Eines springt sofort ins Auge: Grundsätzlich eignet sich der Ophidianische Aspekt nun für alle drei Fokusse des Warlocks. War der Handschuh in Destiny 1 noch gänzlich auf den Leere-Läufer zugeschnitten, profitieren nun alle Warlocks von den Perks – unabhängig von ihrer Spezialisierung. Denn der intrinsische Perk fokussiert sich ausschließlich auf die Waffenhandhabung und den Nahkampfangriff und läßt dabei die individuellen Skills des Warlocks komplett unangetastet.

Kobra-Totem – das bewirkt der intrinsische Perk im Detail

Vorteil 1: Die Waffen sind durch das Tragen der Handschuhe schneller bereit. Konkret bedeutet das, dass die Zeit, die benötigt wird, um die Waffe in Anschlag zu bringen und durch das Visier zu zielen, verkürzt wird.

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Der Unterschied zur regulär benötigten Zeit ist dabei minimal – lediglich einige Frames – aber auf hohem Niveau kann das im PvP bereits entscheidend sein.

Vorteil 2: Um einiges spürbarer macht sich hingegen die verkürzte Nachladezeit. Diese ist bei einigen Waffen wirklich enorm.

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Ferner lassen sich durch Nachlade-Mods für die Rüstung und durch Waffen-Perks, die die Nachladezeit der Waffe ebenfalls senken, weitere wertvolle Synergien aufbauen, von denen man zwar auch im PvE, besonders jedoch im PvP, immens profitiert.

Vorteil 3: Die Nahkampfreichweite des Trägers wird ebenso erhöht – und das nicht zu knapp!

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Dabei erhalten alle Warlock-Klassen die gleiche Reichweite! Der Sturm-Beschwörer hält hier nicht länger das Monopol. Die Erhöhung der Reichweite ist sowohl für das PvE als auch für das PvP von Nutzen. Besonders der Leere-Läufer mit der Hungereinstimmung-Skillung und dem Verschlingen-Perk kann hier massiv profitieren – auch, wenn die höhere Nahkampfreichweite allen Warlocks zugute kommt. Lediglich ein Titan mit exotischen Synthoceps-Handschuhen verfügt in Destiny 2 über eine höhere Reichweite.

Für wen lohnt sich der Ophidianische Aspekt?

Prinzipiell lohnen sich die Handschuhe für alle Warlocks, auch wenn sicherlich der Leere-Läufer am intensivsten ihr Potential abrufen kann. Kein Warlock, der einen aggressiven Spielstil bevorzugt und sich gerne – zum Beispiel in Kombination mit einer SMG – in den Nahkampf stürzt, macht jedoch etwas falsch, wenn er sich diese Handschuhe überzieht – weder im PvE noch im PvP.

Fazit: In Destiny 2 erweist sich der Ophidianische Aspekt nicht nur als eine starke Wahl für PvP und PvE, vielmehr verkörpern diese exotischen Handschuhe in Anbetracht der Alternativen wohl eines der zurzeit besten – wenn nicht sogar DAS beste Exotic – was ein Warlock momentan tragen kann und sie sind definitiv einen Exo-Slot wert. Solltet Ihr Euch für sie entscheiden, macht Ihr definitiv nichts verkehrt.

Wie denkt Ihr über dieses Exotic? Schreibt Eure Meinung gerne in den Kommentar-Bereich.


Destiny 2: Transversive Schritte – Sind sie nun besser als in Destiny 1?

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