Legends of Runeterra: 10 Tipps, mit denen der Einstieg gelingt Anzeige

Legends of Runeterra, das Kartenspiel zu League of Legends, ist am 28. April offiziell erschienen. Seitdem könnt ihr es am PC oder über Android und iOS spielen. Hier findet ihr 10 grundsätzliche Tipps, mit denen euch der Einsteig in das Spiel gelingt.

Worum geht es in dem Artikel? Dieser Beitrag soll euch grundsätzliche Tipps zu Legends of Runeterra verraten. Einiges davon ist sehr allgemein gehalten und kann auf viele Kartenspiele angewandt werden. Andere Tipps beziehen sich spezifisch auf LoR.

Dabei geht es um grundsätzliche Informationen wie den Ablauf von Spielzügen und den Bau eigener Decks, aber auch spezifische Inhalte wie das schnelle Sammeln von Karten oder das Ausnutzen von Quests.

Dieser Beitrag erscheint ergänzend zum MeinMMO Anfänger-Guide, der bereits zum Start der Beta verfasst wurde.

Falls ihr Legends of Runeterra direkt jetzt spielen möchtet, könnt ihr euch kostenlos auf der offiziellen Webseite registrieren und direkt loslegen.

Nutzt eure Spielzüge richtig aus

Wie läuft ein Spielzug ab? Legends of Runeterra verrät euch bereits im Tutorial den grundsätzlichen Ablauf eines Spielzugs. Dieser ist dynamisch. Auf die meisten Aktionen von euch folgt eine Reaktion des Gegners.

Wenn ihr also eine Karte ausspielt, kann der Gegner direkt darauf reagieren:

  • Er kann einen Sofort-Zauber spielen. Auf diese könnt ihr nicht reagieren, sie wird sofort ausgeführt.
  • Er kann einen schnellen Zauber spielen, der nur von einer weiteren schnellen Karte gekontert werden kann,
  • Oder er spielt eine langsame Karte, auf die ihr wiederum mit allen drei Optionen reagieren könnt.

Immer abwechselnd ist dabei ein Spieler der Angreifer, einer der Verteidiger. Der Angreifer kann seine Kreaturen aktiv in den Kampf schicken, während der Verteidiger seine zum Blocken der Attacke nutzt.

Sollte der Angriff nicht geblockt oder durch Zauber verhindert werden, verursachen die Kreaturen direkten Schaden am Nexus. Wenn dieser auf 0 Lebenspunkte fällt, hat man das Spiel gewonnen.

Zauber Legends of Runeterra

Versucht direkte Antworten zu finden: In Legends of Runeterra ist es wichtig, dass ihr auf Antworten des Gegners gut reagieren könnt. Wenn dieser beispielsweise mit einem Zauber eine eurer Kreaturen zerstören möchte, könnt ihr den Zauber mit anderen Karten abwehren oder ihm zuvorkommen.

Dabei gilt die sogenannte Stapel-Regel. Das heißt: Die Zauber werden in umgekehrter Reihenfolge ausgelöst. Der Zauber, der zuletzt ausgespielt wurde, aktiviert sich als Erster.

Wie kontert man Gegner? Ein Beispiel: Mit der Karte „Blick ins Jenseits“ könnt ihr für 2 Mana eine Verbündete Kreatur töten, um dafür im Gegenzug 2 Karten zu ziehen.

Wenn euer Gegner zuvor den Zauber „Racheakt“ benutzt hat, um eure Kreatur zu töten, läuft dieser ins Nichts, da euer Zauber zuerst auslöst. Der Gegner hat dafür 7 Mana und damit mehr als ihr ausgegeben und ihr profitiert durch das Ziehen der Karten. Ein klarer Punktgewinn für euch.

Wichtig ist zudem, dass ihr zwar mit Zaubern das Ausspielen von Kreaturen kontern könnt, ihre besonderen Effekte wie das Einfrieren von Gegnern oder der Schaden trotzdem ausgeführt werden.

Nehmt euch Zeit, um die Karten kennenzulernen

Warum ist das Kennen der Karten wichtig? Mit dem Release des Spiels wurden 120 neue Karten eingeführt. Insgesamt bietet euch Legends of Runeterra über 600 verschiedene Karten, die ihr zumindest grob kennen solltet.

Denn für ein erfolgreiches Spiel solltet ihr wissen, ob der Gegner eher aggressiv oder defensiv spielt. Das ist für den Sieg meist entscheidend, weil ihr anders auf die Spielzüge reagieren könnt.

  • Gegen aggressive Spieler solltet ihr eure Zauber zur Vernichtung von Kreaturen früh einsetzen, da sie sonst euren Nexus zerstören.
  • Gegen defensive Spieler, bei denen die starken Karten erst zum Ende des Matches ausgespielt werden, solltet ihr solche Zauber eher zurückhalten.
Legends of Runeterra GangPlank
Gangplank, eine der neusten Karten aus Legends of Runeterra.

Wie lernt man Karten am besten kennen? Ein guter Tipp ist es, einfach viel zu Spielen und so die Karten kennenzulernen. Legends of Runeterra bietet dabei verschiedene Möglichkeiten:

  • Es gibt ein intensives Tutorial und daran anschließend Herausforderungen, die euch die Grundzüge des Spiels und coole Combos verraten.
  • Ihr könnt ausgiebig gegen die KI spielen, bevor ihr euch an andere Spieler wagt.

Doch auch Matches im Unranked könnt ihr problemlos bestreiten, weil ihr so am meisten über die Decks von anderen Spielern lernt.

Die Kontrolle über das Spielfeld ist wichtig

In Legends of Runeterra solltet ihr im Bestfall nie ohne Kreaturen auf dem Feld dastehen. Denn der Angreifer kann euch direkt zum Auftakt seiner Runde attackieren und so dem Nexus Schaden zufügen. Darauf könnt ihr dann nur mit schnellen Zaubern reagieren.

Doch auch abseits von Angriff und Verteidigung sind eure Kreaturen auf dem Feld wichtig, beispielsweise wenn ihr sie mit anderen Karten verstärken, über sie neue Karten ziehen oder sie für die Aktivierung einer Combo einsetzen wollt.

Kontrolle über das Spielfeld ist wichtig, doch dabei kann es auch chaotisch zugehen, wie in diesem Bild.

Kreaturen sind also wichtig und so kann es sogar sinnvoll sein, dass ihr gegnerische Angriffe nicht blockt, sofern euer Nexus genug Lebenspunkte hat.

Denn auch diese Ressource könnt ihr nutzen, sie darf nur nicht auf 0 fallen.

Findet heraus, was die Siegesstrategien der Decks sind

Bei Kartenspielen gibt es in der Regel 3 Arten von Spielweisen, die auch auf Legends of Runeterra zutreffen:

  • Aggro = Aggressive Spielweise, bei der ihr schnell Schaden am Nexus verursachen möchtet.
  • Control = Defensive Spielweise mit vielen Kontern, mit der ihr versucht ein Spiel möglichst lang hinauszuzögern und dann mit starken Karten zu gewinnen.
  • Midrange = Eine Spielweise, die je nach Gegner aggressiv oder defensiv gespielt werden kann.

Jede dieser Spielweisen hat ein anderes Ziel und eine andere Art, um das Spiel zu gewinnen. Zudem unterscheidet sich jedes Deck im speziellen nochmal, wenn es darum geht, ein Match zu gewinnen.

Manche Control-Decks setzen beispielsweise auf Kommandant Ledros, eine Karte, die die Lebenspunkte des gegnerischen Nexus halbiert, immer zu euren Gunsten aufgerundet.

Kommandeant Ledros Legends of Runeterra
Eine starke Karte in Control-Decks.

Durch den letzten Atemzug kehrt die Karte nach dem Tod immer wieder auf eure Hand zurück. Die Karte kann also ein Match quasi im Alleingang entscheiden.

Es ist also wichtig zu wissen, wie ihr mit eurem Deck Spiele gewinnt, aber auch wie es die Gegner tun. Das erhöht eure Siegchancen ungemein.

Nutzt ihr die Belohnungspfade optimal

Über Belohnungspfade könnt ihr in Legends of Runeterra kostenlos neue Karten verdienen. Dazu wählt ihr eine Region aus, von der ihr die Karten sammeln möchtet, und spielt danach einfach drauflos, um den Belohnungspfad voranzubringen.

Dabei gibt es jedoch zwei Strategien, die jeweils ein unterschiedlichens Ziel verfolgen:

Euer Umgang hängt also davon ab, ob ihr langfristig einer Region die Treue halten und möglichst viele Karten daraus freispielen wollt, oder ob ihr lieber mit möglichst vielen Karten und Decks experimentieren möchtet.

Legends of Runeterra Belohnungspfad
Am Ende einer Region warten die dicken Belohnungen, wobei man die Region jederzeit und kostenlos wechseln kann.

Erledigt eure täglichen Quests

Tägliche Quests geben euch zusätzliche Erfahrungspunkte, die für den Fortschritt der Belohnungspfade nützlich sind. Darum solltet ihr darauf achten, dass ihr eure täglichen Missionen abschließt.

Sollte eine Mission dabei sein, die euch aufgrund der zu erledigenden Aufgabe nicht zusagt, könnt ihr sie einmal pro Tag kostenlos neu auswürfeln lassen.

Tägliche Quests in Legends of Runeterra.

Vermeidet Expeditionen am Anfang, nutzt sie später intensiv

Was sind Expeditionen? In den Expeditionen stellt ihr aus zufällig ausgewählten Karten ein Deck zusammen und baut es während der Expedition immer weiter aus – vergleichbar mit „Draft“ aus Magic oder der „Arena“ aus Hearthstone.

Die Expeditionen machen Spaß, weil man es seinen gewohnten Decks und der Meta etwas ausbricht und gleichzeitig auch der Gegner mit den zufälligen Mitteln ein Deck bauen musste. Zudem lassen sich darüber gute Belohnungen verdienen.

Warum sollte man Anfangs darauf verzichten? Der Zugang zu den Expeditionen kostet Eintritt. Ihr zahlt für eine Runde:

  • 300 Münzen
  • 3000 Splitter
  • oder eine Expeditions-Marke

Eine Runde endet, wenn ihr wahlweise zweimal in Folge verloren oder 7 mal insgesamt gewonnen habt. Zwar erhaltet ihr schon ohne einen Sieg eine Champion-Karte, aber die beste Belohnung gibt es erst bei 7 Siegen. Und die erreicht ihr zum Start nur bedingt.

Bevor ihr euch also in die Expeditionen stürzt, solltet ihr euch erst mit den Karten und möglichen Decks vertraut machen. Einige grundsätzliche Tipps findet ihr zudem im Expeditionen-Guide von MeinMMO.

Sobald ihr aber zuversichtlich seid, dass ihr dort einige Siege einfahren werdet, lohnen sich die Expeditionen sehr. Jedoch erhaltet ihr nur in den ersten 3 Durchgängen pro Woche Belohnungen.

Lernt von den Profis

Zu Legends of Runeterra gibt es verschiedene Webseiten, die euch Tipps zur aktuellen Meta und zu starken Decks geben. An diesen kann man sich orientieren, wenn man schnell Erfolg haben möchte.

Wie in vielen anderen kompetitiven Spielen auch, gibt es zudem Streamer und Turniere, bei denen ihr euch Spielzüge und Decks abschauen und diese nachbauen könnt. Meist verraten die Streamer und Shoutcaster dabei viele ihrer Tricks.

Auf MeinMMO wurde beispielsweise das Control-Deck vom Spieler Prismaticismism vorgestellt. Mit diesem hat er das „Principles of Strength Community Invitational“ in Nordamerika gewonnen. Das Deck eignet sich auch hervorragend in normalen und Ranked-Matches.

Legends of Runeterra bestes Deck
Das Deck von Prismaticismism (via Mobalytics).

Ob ihr euch an den Decks von Profis orientiert oder selbst experimentiert, bleibt euch überlassen und hängt vor allem davon ab, was ihr in dem Kartenspiel erreichen möchtet.

Habt keine Angst vor Ranked

Das Spielen im Ranglisten-Modus kann auf den ersten Blick abschreckend wirken, denn niemand möchte dauerhaft einen niedrigen Rang im Spiel haben. Doch es hat auch Vorteile, euch in diesen Modus zu trauen:

  • Ihr lernt gegen „richtige“ Gegner zu spielen und findet so heraus, wie gut ihr in LoR seid.
  • Ihr bekommt am Ende einer Season Belohnungen abhängig von dem erreichten Rang.

Legends of Runeterra bietet dabei ein Ranking mit „Sicherheitsnetz“. Habt ihr einmal ein neues Ranking wie Bronze, Silber oder Platin erreicht, dann könnt ihr nicht mehr auf ein tieferes Ranking zurückfallen.

Seht Niederlagen positiv und lernt daraus

Legends of Runeterra ist ein Kartenspiel, in das man schnell einsteigen kann. Trotzdem bietet es eine strategische Tiefe, die sich mit der Zeit entfaltet. Gleichzeitig stehen Spaß und das Basteln neuer Decks im Vordergrund.

Dabei kann es auch passieren, dass ihr immer wieder eine Runde verliert. Lasst euch jedoch nicht von Niederlagen entmutigen.

Versucht aus euren Fehlern in den Spielzügen zu lernen und euch stetig zu verbessern. Dann wird sich der Erfolg in der Zukunft auch einstellen.

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