Das Pokémon GO Fest steht nächsten Monat an und die Bilder zum Event geben schon interessante Einblicke. Wir sagen euch, was bisher zu den Spawns bekannt ist.
Darum soll es gehen: Welche Pokémon auf dem GO Fest erscheinen, ist zum Großteil ein Geheimnis. In unserem Interview mit Niantic verrieten die Entwickler allerdings, dass die Bilder zum Event interessante Einblicke in die Spawns geben sollen.
MeinMMO stellt euch hier also alle Pokémon vor, die bisher auf den Bildern erschienen sind und geht den möglichen Theorien hinter deren Erscheinung auf dem GO Fes auf den Grund.
Die Bilder zum GO Fest und deren Pokémon
Wie viele Bilder gibt es? Richtige Bilder zum GO Fest gibt es aktuell 2 Stück. Es sind aber auch noch weitere Bilder im Umlauf, die in Verbindung mit dem GO Fest stehen könnten.
Pikachu: Dieses Pokémon wird sicherlich einen Auftritt auf dem GO Fest haben. So war es schon in den letzten Jahren. Außerdem erscheint Pikachu mit besonderen Outfits auch davor beim dreiwöchigen Event-Marathon zum GO Fest.
Sicherlich werden wir dann auch Pikachu mit einem speziellen Hut auf dem GO Fest treffen.
Myrapla: Das Pflanzen-Pokémon ist bereits in seiner Shiny-Version im Spiel zu erhalten. Es würde also super passen, wenn das Monster auch auf dem GO Fest erscheint.
Dort wird es eine erhöhte Shiny-Rate geben und wer noch kein Myrapla hat, kommt dort auf seine Kosten.
Pummeluff: Dieses Pokémon gibt es zwar schon als Shiny, doch nur durch die Entwicklung von Shiny Fluffeluff. In der Wildnis kann man es noch nicht als Shiny fangen.
Auf dem GO Fest könnte das aber durchaus anders sein. Dort könnte erstmalig Shiny Pummeluff auch in der Wildnis auftauchen.
Alola-Kokowei: Das Pokémon passt gut auf das GO Fest. Aktuell bekommt man es nur aus Raids und auf dem GO Fest könnte das seltene Pokémon durchaus auftauchen. Es kann zudem noch Shiny sein – es würde also passen.
Kinoso: Dieses Pokémon wirft am meisten Fragen auf. Kinoso kann noch nicht Shiny sein. Außerdem ist es die Weiterentwicklung von Kigugi, was nur aus Eiern oder Lockmodulen erscheint. Ob man Kinoso als Weiterentwicklung dann als Shiny fangen kann, bleibt fraglich.
Es könnte durchaus sein, dass Kinoso als neues Shiny ins Spiel eingeführt wird. Immerhin ist es sonst ziemlich nutzlos und frisst viele Bälle – nicht sehr förderlich für das GO Fest.
Das zweite offizielle Bild zum GO Fest
Um dieses Bild geht es: Das zweite Bild wurde veröffentlicht, als die Details zum GO Fest bekannt gegeben wurden. Es zeigt gleich 10 Pokémon, die wohl auf dem GO Fest eine Rolle spielen werden:
Diese Pokémon kennt man vom ersten Bild: Mit Pikachu und Alola-Kokowei findet man hier 2 Monster, die auch schon auf dem ersten Bild zu sehen sind.
Icognito: Dieses Pokémon ist eines der Gesichter vom GO Fest. Das sonst seltene Monster taucht auf Live-Events regelmäßig auf und die unterschiedlichen Buchstaben schreiben immer ein Wort.
Auf dem Bild sieht man ein “G”. Das könnte beispielsweise für “GO Fest” stehen. Ein anderes Wort wäre aber auch denkbar.
Evoli: Neben Pikachu ist wohl Evoli das bekannteste Pokémon im Spiel. Im letzten Jahr fand man es auch auf dem GO Fest. Dort trug es einen Blumenkranz.
Ein ähnliches Event-Evoli könnte uns in diesem Jahr ebenfalls erwarten.
Kaumalat: Das sonst so seltene Pokémon dürfte viele Spieler erfreuen. Kaumalat gehört zu den seltensten Pokémon im Spiel und kann zudem noch Shiny sein.
Es ist sehr gut vorstellbar, dass Kaumalat auf dem GO Fest zu finden sein wird. Die Shiny-Form dürfte ziemlich begehrt bei den Trainern sein.
Sengo und Vipitis: Die beiden regionalen Pokémon sind bereits von Niantic für das GO Fest bestätigt. Wir deutschen Spieler dürfen also Vipitis als regionales Pokémon erwarten.
Beide Monster können auch Shiny sein. Man kann also hoffen, dass man die regionalen Pokémon dort auch in der schillernden Version ergattern kann.
Glurak: Hierüber gibt es mehrere Spekulationen. Glurak ist eines der Pokémon, die auch eine Mega-Entwicklung haben. Diese besonderen Entwicklungen wurden zuletzt angekündigt – möglicherweise sehen wir auf dem GO Fest ja schon ein Mega-Glurak.
Außerdem verriet Niantic, dass Fern-Raids eine große Rolle spielen werden. Vielleicht findet man auch dort ein Glurak und ihr könnt es bekämpfen.
Das verrät das kommende Event: Im Juli müsst ihr 3 Wochen lang unterschiedliche Spezialforschungen abschließen. Wenn genügend Trainer die Forschungen abschließen, gibt es folgende Pokémon auf dem GO Fest:
Palimpalim
Mamolida
Chaneira
Kastadur
Alola-Sleima
Alola-Knogga
Togetic
Dratini
Lichtel
Die Events vor dem GO Fest könnten weitere Spawns für das Event bringen.
Wie sieht es mit Team Rocket aus? Das GO Fest wird wohl auch ein neues Feature rund um Team Rocket bringen. Schaut man sich die Bilder zum GO Fest genauer an, dann erkennt man dort einen kleinen Heißluftballon von Team GO Rocket.
Das müsst ihr bedenken: Bestätigt sind aktuell nur die wenigsten Pokémon, die hier genannt sind. Sie sind allerdings allesamt Bestandteil der Bilder oder Aufgaben von Niantic. Man kann also durchaus damit rechnen, dass man sie auf dem GO Fest finden kann.
Wann läuft das GO Fest? Das große Live-Event läuft am 25. und 26. Juli. Ihr könnt allerdings nur teilnehmen, wenn ihr ein Ticket kauft.
Blizzard hat zwei NPCs aus WoW entfernt, die dem Streamer „Swifty“ eine Ehre sein sollten. Das geschah, nachdem Anschuldigungen gegen ihn aufkamen, er habe sich in einer Beziehung falsch verhalten. Das wird jetzt kritisiert. So sagt der Twitch-Streamer Asmongold, Blizzard habe hier voreilig gehandelt und die Sache schlimmer gemacht.
Welche NPCs wurden aus WoW entfernt? Es sind gleich 2 NPCs:
ein junger Pandare, Swifty, im Schrein der Sieben Sterne in Pandaria
der Allianz-Hauptmann John Swifty in Ashran
Beide NPCs wurden am 22. Juni durch einen Hotfix von Blizzard entfernt. Das waren aber offenbar undokumentierte Änderungen, die zwar nicht in den Patch Notes auftauchten, aber von Seiten wie wowhead registriert wurden.
Die NPCs waren in WoW zu Ehren des WoW-Streamers Swifty von Blizzard aufgestellt worden (607.804 Follower).
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Twitch-Streamerin beschuldigt Swifty – Blizzard löscht dessen NPCs
Das ist der Zusammenhang: Am 22. Juni erhob die Twitch-Streamerin Takarita (48.668 Follower) Vorwürfe gegen Swifty, der sei ihr gegenüber sexuell übergriffig geworden. Takarita war früher mit Swifty zusammen, ist mittlerweile von ihm getrennt.
Swifty habe sie, während er mit ihr zusammen war, immer wieder zu einem Dreier oder zu sexuellen Handlungen mit Dritten überreden wollen – mit verschiedenen Männern und Frauen. Gegen diesen Vorschlag habe sie sich gewehrt. Swifty habe das aber vehement von ihr verlangt. Darüber sei die Beziehung zerbrochen, schildert Takarita.
In einer Episode wollte Swifty sie angeblich dazu überreden, Sex mit einem seiner Freunde zu haben. Takarita weigerte sich, ließ sich aber letztlich die Augen verbinden: Ein Mann hatte Sex mit ihr, von dem sie dachte, es sei Swifty. Es stellte sich aber heraus, dass es dessen Freund war, mit dem sie ausdrücklich keinen Sex haben wollte.
Takarita schildert dann, dass Swift sie schlecht behandelt und wie das die Beziehung und sie belastet habe. Die Streamerin beschreibt eine Beziehung, der sie nur schwer entkommen konnte, weil sie, nach ihrer Darstellung, emotional und finanziell von Swifty abhängig war.
Offenbar hat Blizzard die NPCs aus WoW entfernt, direkt nachdem diese Geschichte bekannt wurde.
Vor 4 Jahren teilte Swifty auf Instagram ein Bild, das ihn mit Takarita zeigt:
So wie Takarita haben sich in den letzten Tagen einige Frauen zu Wort gemeldet und Vorwürfe gegen männliche Twitch-Streamer erhoben, die hätten sie sexuell belästigt.
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So reagiert Swifty: Der verwehrt sich gegen die Vorwürfe. In einem Statement vom 25. Juni sagt er, die Vorwürfe seien unwahr.
Diese Vorwürfe seien gegen all seine Werte, komplett gegen seine Natur. So habe er sich nie verhalten. Mehr wolle er dazu auch nicht sagen.
Auch andere Mitglieder der WoW-Community stehen Swifty bei. Die Streamerin Mia Rose (83737 Follower) verteidigt ihren Freund und sagt, Takarita hätte ein Alkoholproblem. Sie sei es, die sexuell aggressiv auftrete, nicht Swifty. Der sei ein Gentleman.
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Er kritisiert Blizzard scharf für ihre Reaktion, die beiden NPCs aus WoW zu entfernen.
Asmongold findet diese Reaktion verführt. Blizzard habe da wohl nach dem Motto gehandelt „Erst schießen, dann fragen“. Das sei Handeln rein auf Verdacht (via YouTube).
Der WoW-Streamer Asmongold wünscht sich mehr Geduld von Blizzard.
Blizzard würde es mit dem Entfernen der NPCs schlimmer machen und für eine Vorverurteilung sorgen. Man müsse über so etwas reden und Swifty die Chance geben, sich zu verteidigen.
Asmongold sagt, er mag die Idee überhaupt nicht, dass sich Leute oder Firmen sofort von wem zurückziehen, gegen den solche Anschuldigungen aufkommen. Es gebe da überhaupt keine Untersuchung, man werde nicht gefragt, sondern einfach rausgeworfen.
Laut Asmongold würde er jede Frau verklagen, die solche falschen Gerüchte über ihn im Umlauf bringt und fordern, dass sie der Plattform verwiesen werde. Falsche Anschuldigungen würden der Sache schaden, sie würden den Frauen schaden und den Männern.
Auch wenn er gehört habe, dass Swifty unschuldig sei, wolle er sich kein Urteil erlauben und fordert eine Untersuchung, bevor Konsequenzen gezogen werden.
Der Streamer Asmongold gerät häufiger mal mit Blizzard aneinander. Zu einer tollen Szene kam es, als Asmongold mit einer Gruppe von Spielern in Gebieten von Shadowlands unterwegs war, in denen er eigentlich nichts zu suchen hatte:
Die PS4 und der Dualshock 4 haben ein paar tolle Features. Doch die wenigsten Spiele verwenden die Features wie das Touchpad. Und es gibt weitere Eigenschaften, die eher selten verwendet werden. Einige Fans nun glauben sogar, dass den Features der PS5 das gleiche Schicksal zuteil werden könnte.
Der Dualshock 4 ist der offizielle Controller der PlayStation 4 und hat einige coole Funktionen. Auf reddit diskutieren derzeit verstärkt die Spieler über die Funktionen der PlayStation 4 und über die Features der PlayStation 5.
Viele Fans sind sich dabei einig, dass vor allem zwei Features von der PlayStation 4 viel zu selten benutzt werden. Wir stellen euch die beiden Features vor, die die Spieler bei vielen Spielen vermissen.
Auf der PS4 eher selten benutzt: das Touchpad des Dualshock 4
Das Touchpad war eine der neusten Funktionen, die der PS4-Controller vom Dualshock 3 auf den Dualshock 4 bekommen hatte. Mittlerweile kann man sogar Spiele wie CoD Mobile mit dem Controller zocken. Das Besondere am Touchpad: Es reagiert auf Berührungen durch Finger oder durch einen Druck auf das Feld.
Das Touchpad wird selten richtig verwendet: Aber nur die wenigsten Spiele verwenden das Feature wirklich oder richtig sinnvoll. So erklären unsere Kollegen von der GamePro, dass Days Gone ein paar coole Möglichkeiten hatte: Je nachdem wo man auf das Touchpad gedrückt hatte, öffnete sich das Inventar, die Karte oder die Fähigkeiten.
In den meisten Spielen wird das Touchpad hingegen einfach „versimpelt“: Meistens öffnet man nur die Menüs oder die Minikarte, aber die eigentliche Touchfunktion spielt häufig keine große Rolle.
Einem Spieler ist übrigens sein PS4-Controller kaputtgegangen. Er hat sich etwas besonders Kreatives einfallen lassen, um seinen kaputten Controller gebührend zu ehren:
Der Bewegungssensor ist ein weiteres Feature des Dualshock 4, welches selten benutzt wird. Dieser Sensor erkennt, wie man den Controller hält, ob man ihn neigt oder bewegt.
Wenige Exklusivtitel wie Concrete Genie nutzen den Bewegungssensor: Hier malt man mithilfe der Bewegungen des Controllers Kunstwerke an die Wände der Spielerstadt.
Welche Funktion wünschen sich Spieler? Damit in Verbindung steht eine Funktion, die sich auf reddit viele Spieler wünschen: das sogenannte Gyro-Aiming. Dahinter steht die Möglichkeit, in Verbindung von Thumbstick und Sensor besonders treffsicher zu zielen.
So schreibt der User InsanityEx über Gyro-Aiming: „Gyro-Unterstützung für Shooter wäre fantastisch! Dank Gyro habe ich Shooter auf dem Switch wirklich genossen, und das ist eine Sache, von der ich hoffe, dass sie von den Entwicklern auf der PS5 unterstützt wird. Viele Leute können sagen, dass es ein Gimmick ist, aber es gibt einen Grund, warum viele Switch-Besitzer dies in Spielen verlangen.“
Und ein anderer User schreibt: „Verdammt richtig. Das einzige mir bekannte Spiel auf PS4, das Gyro Aiming verwendet, ist Paladins. Das allein ist schon ein Grund, warum ich regelmäßig spiele. Ich ziele in diesem Spiel viel besser als in jedem anderen FPS auf PS4.“
Switch nutzt Sonys Dualshock-Features: Einige nehmen auch die Switch als Beispiel: So konnte man in Breath of the Wild mithilfe des Bewegungssensors mit dem Bogen zielen. In Horizon Zero Dawn war das auf der PlayStation 4 nicht möglich. Viele wundern sich, warum Sony die vorhandenen Features nicht verwendet.
Spiele wie Concrete Genie nutzen den Bewegungssensor: So konntet ihr mithilfe des Sensors Kunstwerke an die Wand malen. Gewöhnungsbedürftig, aber cool gemacht.
Spieler hoffen: Sony setzt Funktionen auch auf der PS5 ein
Viele wünschen sich, dass Sony die alten Features und die neuen Features auf der PS5 aktiv verwenden wird. Viele nennen als Beispiele Days Gone oder The Last of Us Part II, wo ein paar Features verwendet worden sind. Das sind aber Spiele, die ganz am Ende der Generation stehen. So schreibt beispielsweise reddittomarcato:
Ich stimme von ganzem Herzen zu. Der Gedanke, dass es bis Days Gone und TLOU2, beides End-of-Cycle-Spiele, dauerte, um Touchpad-Menüs zu implementieren und auf lustige, einfache Weise zu schütteln, ist verrückt. Hoffentlich schauen sie sich bei diesen First-Party-Publishern für Ideen für die PS5 um.
Das befürchten die Spieler: Es gibt aber auch Befürchtungen. Denn wenn die Features von Sonys eigenen Entwicklern kaum benutzt werden, dann haben andere Entwickler ebenfalls keine Interesse daran.
Threadstarter Loldimorti 1 erklärt in seinem Post: „Ich möchte, dass Sony seine Anstrengung auf all diese Funktionen und die neuen Funktionen, die sie mit der PS5 hinzugefügt haben, verdoppelt. Wenn nach ein oder zwei Jahren nicht einmal First-Party-Spiele diese [Features] unterstützen, warum sollten sich dann Third-Party-Entwickler die Mühe machen?“
So bietet der PS5 Dualsense-Controller viele spannende Funktionen wie adaptive Trigger oder ebenfalls wieder ein Touchpad.
Spiele wie Days Gone oder The Last of Us Part 2 nutzen die Features des Dualshocks 4.
Nicht nur der Dualshock 4 ist ein guter Controller für die PlayStation 4. In unserem Artikel stellen wir euch die besten PS4-Controller 2020 vor und erklären, für welche Spieler sie sich lohnen. Mit dabei ist natürlich auch der Dualshock 4.
Das wusste auch ein Kill-Dieb, der zwar erst die Eliminierung abstaubte, doch sich dann auf besondere Art entschuldigt hat: Er eliminierte sich einfach selbst.
Spieler entschuldigt sich ganz selbstlos – erntet viel Respekt
Das ist der Clip: Auf reddit wurde das Video mit der Szene veröffentlicht. Mittlerweile hat es schon etwa 9000 Upvotes (Stand: 28. Juni um 12:30 Uhr):
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In dem Clip läuft ein Spieler auf einen Gegner zu und führt die Vollstrecker-Animation aus. Genau in der Animation staubt aber ein Teamkamerad den Kill ab und die Animation bricht ab.
Der Kill-Dieb weiß genau, was er getan hat und bestraft sich selbst. Er wirft eine Thermit-Granate direkt vor seine Füße und eliminiert sich damit selbst.
Der beklaute Mitspieler bedankt sich daraufhin nur mit einem Kopfnicken und spielt weiter.
Wie reagieren Mitspieler darauf? Der Kill-Dieb wird von den Zuschauern gefeiert. Der Top-Kommentar zum Clip heißt einfach nur “Respekt” und viele weitere Zuschauer staunen ebenfalls über diese Tat.
Andere Spieler wünschen sich ebenfalls solche Teamkameraden: “Meine Vollstrecker-Animationen werden immer wieder unterbrochen und meine Teamkameraden laufen einfach davon als hätten sie nichts falsch gemacht.”
Gibt es mehr solcher Clips? Immer wieder gibt es spektakuläre Aufnahmen im Shooter. Zuletzt sorgte ein Spieler mit einem irren Trommel-Solo für Aufsehen. Über 40.000 Spieler bejubelten ihn dafür.
Außerdem landete ein Spieler einen Doppelkill, weil sein Gegenüber einen totalen Tunnelblick hatte und ihn einfach nicht sah, obwohl er direkt vor seiner Nase stand. Zuschauer fragten sich nur “Wo hat der Typ hingeschaut?” Der passende Clip dazu sorgte für verwirrte Zuschauer und tausende Upvotes auf reddit.
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Der Streamer Guy „Dr Disrespect“ Beahm gehört zu den 10 größten Streamern auf Twitch. Er hat einen Exklusiv-Vertrag und gilt als Star der Plattform. Dennoch wurde sein Kanal überraschend gesperrt. Nun äußert er sich selbst zu seinem Bann. Wir zeigen zudem 4 Theorien, warum Dr Disrespect von Twitch gebannt wurde.
Das sagt Dr Disrespect zu seinem Bann:
Champions Club,
Twitch hat mich nicht über den spezifischen Grund informiert, der hinter ihrer Entscheidung steht. Ein fester Händedruck an alle für ihre Unterstützung während dieser schwierigen Zeit.
Dr Disrespect
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Das ist bemerkenswert an der Aussage: Es fallen zwei Sachen auf:
Zum einen dauerte es mehr als 30 Stunden, bis dieses Statement von Dr Disrespect überhaupt kam. Normalerweise ist zu erwarten, dass ein Streamer sofort seine Fans darüber in Kenntnis setzt, was mit seinem Kanal los ist, wenn er gebannt wird
Zum anderen sagt Dr Disrespect, Twitch habe den „spezifischen Grund“ nicht mitgeteilt. Das heißt wahrscheinlich, dass Twitch ihm – wie es üblich ist – einen übergeordneten Grund genannt hat. Normalerweise posten Streamer, die gebannt werden, die Bann-Nachricht von Twitch, in der zumindest dieser allgemeine Grund steht. In diesem Fall tut Dr Disrespect das nicht
Wusste Dr Disrespect, dass er gebannt wird? Es gibt zumindest Hinweise darauf.
So ganz unvorbereitet traf Dr Disrespect der Bann wahrscheinlich nicht. Wie einige bemerkt haben, war das Ende des letztes Streams von Dr Disrespect auffällig. Da hatte er wohl gegen Ende des Streams eine Nachricht auf seinem Handy gelesen, die ihn irgendwie beeindruckt hatte und sein Gemüt beeinflusste.
Der Stream beendete er dann wenige Minuten später auf einer seltsamen Note, sprach davon, dass man “durchkommen müsse” und dass es “schräge Zeiten” sind.
Das hätte man so verstehen können, dass er vielleicht die neueste Corona-News gelesen hat, nach dem Bann wirkt sein Verhalten aber anders.
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Was für Gerüchte und Theorien gibt es zum Bann? Niemand weiß im Moment mit Sicherheit, warum Dr Disrespect von Twitch gebannt wurde. Jedenfalls niemand, der damit an die Öffentlichkeit gehen will. Es gibt einige sehr düstere, mögliche Gründe und andere, die eher harmlos sind.
Das wäre schon ein starkes Stück. Twitch könnte damit einen Teil seiner Glaubwürdigkeit verlieren.
Hat sich Dr Disrespect wirklich mit den 2 zusammengetan?
Business-Entscheidung: Ein anderes, sehr wildes Gerücht, stammt von 4chan. Dort heißt es, Dr Disrespect habe sich mit shroud und Ninja zusammengetan, um eine neue Streaming-Plattform für Spotify aufzubauen. Ninja und shroud sind nach dem Ende von Mixer frei. Dr Disrespect habe dann Streamer abwerben wollen, Twitch sei dahintergekommen und reagiere.
Schweres Vergehen: Die düstere Theorie ist es, dass Dr Disrespect etwas „so Schlimmes“ getan hat, dass keiner öffentlich darüber sprechen will und dass der Bann im Zuge der aktuellen Diskussion um sexuelle Belästigung erfolgt. Da müsse “in den letzten Tagen” etwas an Twitch übermittelt worden sein, dass denen keine andere Wahl lässt.
Das wäre schon sehr ernst. Für diese Theorie spricht ein Tweet der Streamerin Shannon “ShannonZkiller” Planete, der später gelöscht wurde.
So reagieren die Twitch-Größen: Die halbe Streamer-Elite hat sich mittlerweile zu dem Vorfall geäußert.
Tim The Tatman „hofft das Beste.“
xQc spricht vom „GOD MODE“ – was immer er damit auch meint.
Streamer wie Cohh Carnage oder Lirik verstehen einfach nicht, was da los ist. Cohh Carnage sagt, die müssten ihm doch den Grund nennen. Das wär doch verrückt.
IS THIS LITERALLY COCK AND BALLS TORTURE HOLY SHIT
Der WoW-Streamer Asmongold spricht von „Folter“. Er will unbedingt wissen, was da abgeht.
Damit ist Asmongold wohl nicht alleine.
Dr Disrespect wird auf Twitch schon schmerzlich vermisst.
Mehr Informationen zum Bann von DrDisrespect und Hintergründe zu der Person von Dr Disrespect erfahrt ihr in unserem großen Artikel zu seinem Bann von Twitch:
Das abgedrehte kommende MMORPG Corepunk erinnert an viele Genres und Stilrichtungen. So mischt es fröhlich Fantasy, Cyberpunk und Post-Apokalypse. Doch auch im Gameplay haben die Entwickler ein paar kuriose Eigenheiten ausgeheckt und sich unter anderem an League of Legends (LoL) orientiert. MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn hat sich im Interview mit Game Producer Eugene Kiver unterhalten und stellt euch die Besonderheiten von Corepunk vor.
Corepunk ist laut Aussage der Entwickler ein „Top-Down-MMORPG in einer offenen Welt mit “Fog of War”. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick, als wenn man die bunte Grafik und das punkige SciFi-Fantasy-Setting des verstorbenen MMORPGs WildStar mit dem Gameplay eines MOBA à la League of Legends (LoL) vermischt hätte.
Das Spiel stammt von dem niederländischen Studio Artificial Core aus Amsterdam und wird ebenfalls in der ukrainischen Stadt Kiew programmiert. Zum Einsatz kommt die vielseitige Unity-Engine.
Corepunk ist schon seit gut 5 Jahren in Entwicklung und soll 2021 als Buy2Play-Titel erscheinen. Es soll zusätzlich noch kosmetische Items geben, die aber keine Spielvorteile bieten.
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Hier seht ihr das neue Gameplay-Video mit einer Dauer von 15 Minuten, das von IGN enthüllt wurde und bei den Zuschauern gut ankommt. Darin enthalten ist der Ablauf einer Quest.
Wie kommt Corepunk an? Der verrückte Genre-Mix scheint durchaus den Nerv der Zielgruppe getroffen zu haben. Das vor kurzem erschienene 15-minütige Gameplay-Reveal-Video erzielte bereits über 125.000 Views (Stand 27.6.2020). Dazu gab es viele Kommentare, die sich positiv und interessiert zu dem Spiel zeigten und im Verhältnis überwogen die Likes klar die Dislikes.
Doch was steckt alles in dem kuriosen Spiel, das gleich mehrere Genres verbindet und dabei so ziemlich jede „Punk“-Stilrichtung mitnimmt? Was soll Corepunk sein und wer ist die Zielgruppe?
MeinMMO hat für euch alle verfügbaren Infos zu Corepunk gesichtet und ein exklusives Interview mit dem Producer Eugene Kiver geführt, um noch mehr konkrete Infos zum neuen MMORPG herauszubekommen.
Eugene Kiver, Producer
Corepunk – Was soll das eigentlich sein?
Was bietet Corepunk? In Corepunk spielt ihr einen Helden in einer bizarren Welt, die eine Mischung aus Fantasy, Post-Apokalypse und Cyberpunk-SciFi darstellt. Auf den ersten Blick sieht das Spiel aus, als wenn man das abgedrehte MMORPG WildStar mit LoL gekreuzt hätte. Statt Lanes und Jungle zu sichern und taktisch um Abwehrtürme zu kämpfen, macht man halt Quests und Open-PvP.
Das Gameplay mit der Mischung aus Skillshots und AoE mit Auto-Attacks erinnert an LoL.
Wie ist das Gameplay von Corepunk? Dieser Vergleich zum MOBA-und MMORPG-Gameplay trifft im Kern zu. Denn in Corepunk habt ihr ein Gameplay, das an klassische MMORPGs wie WoW erinnert. Ihr nutzt für eure normalen Attacken und einige Skills Tab-Targeting, kein Action-Combat. Das heißt, ihr wählt ein Ziel fest aus und eure Aktionen treffen dann automatisch.
Es gibt aber auch die aus League of Legends und Co. bekannten „Skillshots“ und AoE-Skills. Die müsst ihr von Hand ausrichten und könnt so – abhängig vom eigenen Geschick – besonders vernichtende Angriffe mitten in die Gegnerhorde semmeln.
Das Gameplay sieht auf den bisher verfügbaren Videos eher gemütlich und fast schon langsam aus. Das sei aber Absicht. Laut den Entwicklern sollt ihr später Items und Eigenschaften bekommen, die euch auf Wunsch signifikant schneller laufen und zuschlagen lassen.
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Hier erklärt der Chef, wie es mit der Geschwindigkeit zugeht.
Wann startet die Beta? Obwohl die Corona-Krise bei Artifical Core für Probleme sorgte, habe man die Situation wohl im Griff und sei seit kurzem wieder ins Studio zurückgekehrt. Daher sieht Eugene den Start einer Closed Beta für das Jahresende 2020 nicht in Gefahr.
Auf meine Frage hin, ob er mit Jahresende eher „September“ oder doch eher „Weihnachten“ meinte, gab Eugene schmunzelnd klar „Rechne eher mit Weihnachten“ an. Wenn aber alles klappt wie geplant und nicht weitere Katastrophen eintreten, sollte womöglich sogar eine Open Beta am Jahresende möglich sein.
Die Release-Version ist dann nach wie vor für 2021 geplant. Auf der offiziellen Seite von Corepunk könnt ihr euch für die Beta anmelden.
Corepunk mixt verschiedene Stile, beispielsweise Fantasy und Cyberpunk.
Auf welchen Plattformen kommt Corepunk? Erstmal wird Corepunk ausschließlich für den PC erscheinen. Doch hier hatte Eugene nette Neuigkeiten für uns. Man hat als Langzeitziel nach dem Launch auch den Start auf den Konsolen PlayStation und Xbox im Blick. Womöglich sogar auf den neuen Versionen PS5 und Xbox Series X.
Offenes PvP, Fog of War, Endgame und Klassenvielfalt – Das sind die Besonderheiten von Corepunk
Was ist das große Alleinstellungsmerkmal von Corepunk? Als großes Merkmal nannte mir Eugene zuerst die Top-Down-Ansicht und den „Fog of War“. Also ein aus Strategiespielen bekannter “Nebel des Krieges”, der die Spielwelt verdeckt, die eure Spielfigur nicht sehen kann. Das würde für einen besonderen Kick an Spannung sorgen:
Die Top-Down-Ansicht und der „Fog of War“, das sind die wichtigen Alleinstellungsmerkmale. Das ist wichtig für unsere Spielerfahrung. Man weiß so nie, was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet. Das macht die Spannung aus, man kann jederzeit auf etwas Gefährliches treffen.
Ein Beispiel: Du rennst mit deiner Gruppe in der offenen Welt einer anderen Gruppe in die Arme. Die haben es auf denselben Open-World-Boss abgesehen wie ihr. Da könnte jetzt alles Mögliche passieren. Sie könnten dir helfen, sie könnten euch aber auch angreifen, wir haben Open-World-PvP.
Das macht die Spannung aus. Wenn man eine Teleport-Fähigkeit hat – die kann man sich etwa via Artefakte holen, wenn man keinen Skill dafür besitzt – kann man so schnell ein Versteck finden und sich vor Gegnern verbergen. Das ist ein wichtiges Merkmal. In einem Spiel, in dem man eh alles sieht, ist das nicht so einfach möglich.
Das gilt übrigens auch für das Erkunden der Spielwelt. Da man nie weiß, was euch hinter der nächsten Biegung erwartet, macht das Erkunden der Spielwelt besonders viel Spaß und ist einer der großen Motivationspunkte von Corepunk.
Hier seht ihr den Fog-of-War im Spiel. Was sich da oben versteckt, seht ihr erst, wenn ihr hingeht.
Ebenfalls cool: Wenn ein Spieler etwas Spannendes findet, kann er es via Ping-System schnell seinen Kameraden mitteilen. Außerdem gibt es einen dynamischen Tag/Nacht-Wechsel. Das erhöht die Atmosphäre beim Erkunden noch zusätzlich.
Doch in zwei Aspekten unterscheiden sich die Aufgaben vom Großteil der anderen MMORPGs. Euer Held nickt zum einen nicht nur stumm die Aufgaben der NPCs ab. Er oder sie hat eine eigene Stimme und spricht selbst, wenn ihr eine Option im Dialogmenü anklickt. Das sorgt für eine viel dichtere Atmosphäre und Identifikation mit dem Charakter.
In manchen Quests habt ihr außerdem die Wahl, was ihr tun wollt. So sollt ihr etwa auf einem Schrottplatz Ersatzteile besorgen, um den Table-Dance-Sex-Bot in einer schäbigen Kneipe zu reparieren. Doch auf dem Schrottplatz haben sich versprengte Soldaten eingenistet. Deren Kommandant verlangt, dass ihr ihm weitere Teile bringt, dann würde er nicht das Feuer eröffnen. Es liegt an euch, welchen Weg ihr wählt.
Im Gameplay-Video dazu verweigern die Helden dies und es folgt ein brutaler Bossfight, den die beiden Spieler gerade so gewinnen und sich so die Soldaten in Zukunft zum Feind machen. Wer also solche Art von Quests in Story-MMORPGs wie SWTOR oder ESO schon gut fand, der wird hier wohl auf seine Kosten kommen.
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Helden oder Klassen? So viel Rollenspiel steckt in Corepunk
Welche Klassen könnt ihr spielen? Wer erste Videos zu Corepunk sieht, dem fällt schnell auf, dass die „Klassen“ im Spiel eher wie vordefinierte Helden in einem MOBA aussehen. Sie heißen auch Helden und umfassen unter anderem gepanzerte Orks, Paladine, Schwertkämpfer und zierliche Mädchen mit Katzenöhrchen und Sprengstoff.
Kann man also nur die vorgegebenen Typen wie den Ork „Ironclad“ oder das quirlige „Bombergirl“ spielen? Hier gibt Eugene zum Glück Entwarnung:
Du kannst bei einem Helden einiges anpassen, zum Beispiel das Geschlecht. Und du kannst dein Aussehen anpassen. Das ist bei einem MMO echt wichtig, ebenso wie für Action-RPG-Spieler. Jeder Held hat drei Waffenmeisterschaften, also drei Waffen, die man mit diesem Helden benutzen kann. Und diese Meisterschaft definiert deine Klasse. Jeder Held kann so drei Klassen darstellen.
In unserem Gameplay-Trailer, da sind ja zwei Charaktere in einer Gruppe. Das ist ein und derselbe Held! Der männliche Held ist auf Nahkampf mit Schwertern geskillt, die andere ist weiblich und wurde als Bogenschützin aufgestellt.
Wer also statt „Bombergirl“ lieber „Bomberboy“ spielen will und das noch mit ganz anderen Waffen, der kann das in Corepunk wohl problemlos so machen.
Hier seht ihr die Vielfalt der Anpassungs-Optionen. Jeder Held ist Wahlweise männlich oder weiblich.
Welche Klassenrollen gibt es? Die Klassen in Corepunk lassen sich also sowohl optisch als auch beim Spielstil vielfältig anpassen. Jeder „Held“ kann drei verschiedene Klassen verkörpern, die je bis zu 14 Skills haben. Doch wie sieht es mit Rollen aus? Setzt Corepunk auf die „Heilige Dreifaltigkeit der MMORPGS“, also das Gespann aus Tank, Heiler und DPS-Klasse?
Das bejahte Eugene, er sagte aber, dass es neben den oben genannten Rollen noch den “Support” gäbe. Moment, dachte ich mir dann: Ist Support nicht im Prinzip der Heiler?
Ja, nicht nur. Kurz gesagt, Support kann euch heilen. Aber Support kann auch Gegner aufhalten und behindern. Oder eben Spielern helfen, indem man unerreichbare Orte erreichbar macht. Die Support-Klasse ist eigentlich eher für Kontrolle zuständig.
So läuft das PvP in Corepunk
Wie sieht das PvP aus? Nachdem schon mehrfach das PvP angesprochen wurde, fragte ich Eugene auch dazu aus. Er verriet mir, dass es die aus anderen MMORPGs bekannten PvP-Instanzen, wie Arena und Schlachtfelder gibt. Aber ein Kernaspekt des Spiels ist das offene PvP mit Gildenkriegen, das aber optional ist. Dennoch wird es vom Entwickler klar empfohlen. Es gibt aber Sanktionen gegen willkürliches Ganking, also das gezielte Abschlachten von meist chancenlosen, niedrig stufigen Spielern:
Wenn du schwächere Spieler gankst, dann bekommst du negative Karma-Punkte. Dann kann dich jeder umbringen, ohne das ihm Strafe droht. Und wenn du getötet wirst, steigt die Chance, dass du Items und Artefakte, die du gerade trägst, verlieren kannst.
Das ist ein Anreiz für andere Spieler, dich zu töten, wenn du ein Ganker bist. Und als Ganker hast du gar nix davon, außer vielleicht die Befriedigung, schwache Gegner getötet zu haben. Wenn du also Low-Level-Spieler gankst, wirst du es schwer haben, das Spiel noch zu genießen.
Dazu erzählte er mir noch eine Annekdote, wie er in Albion Online einst als Founder besondere Items bekam. Die hat er aber nie benutzt, weil er Angst hatte, sie im Open-PvP zu verlieren. Daher sollen rechtschaffene Spieler im PvP bei Corepunk ihr Zeug behalten können, wenn sie im PvP besiegt werden.
Mit den richtigen Skills ist jeder Held im PvP mächtig.
Was sind die Vorteile von Gildenkriegen? Eugene nannte mir gegenüber, das es in der Open-World Kriege unter Gilden gäbe. Da könne man sich ungestraft gegenseitig killen und kein Karma verlieren. Doch was bringt das, abgesehen von der reinen Gaudi, andere Spieler zu verdreschen?
Wir haben eine Territoriums-Kontroll-Mechanik im Spiel. Wenn man als Gilde Territorien beherrscht, kann man von da Steuern einstreichen. Wenn man also die andere Gilde verprügelt und vertreibt, kann man das Territorium von dieser übernehmen.
Dann gibt’s die schon genannten Steuern, aber ihr könnt da auch besser Farmen und Ressourcen abbauen. Zum Beispiel gibt es in einem Territorium ein episches Schwert von einem bestimmten Boss. Wenn euch die Gegend gehört, droppt es für euch schneller.
Kritische Frage: Endgame – Dicke Addons wie bei World of Warcraft in Planung
Wie schnell kommt man ins Endgame? In so gut wie jedem MMORPG ist die Frage nach dem Endgame essenziell. Immerhin gibt es die coolsten Inhalte meist erst, wenn man seinen Helden durchgelevelt hat und Corepunk will mit diesen Endgame-Inhalten richtig stark überzeugen. Doch oft ist gerade im Endgame die Luft bei vielen MMORPGs recht dünn und es gibt nur wenig zu tun. Hier will Corepunk aber auch einiges anders machen:
Unsere Spieler, vor allem erfahrene Spieler, werden schnell das Endgame-Level-Cap erreichen. Du wirst aber trotzdem in Ruhe die Story erleben können, man ist nur recht schnell im Endgame und das Meiste im Spiel ist auf dieser Stufe angesiedelt. Wir haben es 40/60 aufgeteilt. Also 60 Prozent der Welt ist High-End-Content.
Corepunk will euch auch in Zukunft viel neuen Content bieten.
So sieht die Zukunft aus: Corepunk will euch also schnell ins Endgame befördern und dort erst richtig loslegen. Doch wie stellen sich die Entwickler die Zukunft des Spiels vor? Immerhin scheiterten schon einige ambitionierte MMORPGs genau am Content-Nachschub. Wie will Corepunk solch ein Schicksal verhindern?
Ja, wir haben noch einiges vor, was wir in der Beta noch gar nicht reinbekommen werden. Wir werden Addons bringen, neue Kontinente in der Welt, mehr Helden, mehr Story. Im Prinzip so wie bei dem neuen Addon Shadowlands für World of Warcraft. Eine komplett neue Story, neue Gebiete und alles.
Wir haben mit unserem aktuellen Content schon eine ziemlich tiefgründige Welt. Aber wir wissen, wie MMO-Spieler drauf sind. Wir sind ja auch so, wir wollen immer neuen Content von Zeit zu Zeit. Uns ist das bewusst.
Wir wollen wirklich ein langfristiges, nachhaltiges MMO bauen, das die Spieler noch in Jahren spielen können. Da denke ich echt oft drüber nach. Daher denke ich nicht, dass der Content-Nachschub ein Problem sein wird. Wir werden tun, was wir können, um das zu verwirklichen.
Zumindest Eugene scheint also klar ein beinharter MMORPG-Fan zu sein, der sehr genau weiß, auf was es bei der langfristigen Entwicklung ankommt. Bleibt zu hoffen, dass er und sein Team der Herausforderung gewachsen sind.
Was soll “Corepunk” überhaupt heißen? Das steckt hinter dem Titel In unserem Interview mit Producer Eugene Kiver stellte ebenfalls Fragen um den abgedrehten Grafikstil des Spiels. Dazu gab er eine Geschichte der Punk-Genres zum Besten:
“Unser Stil war schon von Anfang an so. Wir mögen alle diese Stile. Wir mögen Fantasy, beziehungsweise ‘Manapunk’. Dann mögen wir den Stil von Mad Max, da kam dann der post-apokalyptische Stil rein, also ‘Dieselpunk’. Und wir lieben Steampunk! Als wir mit dem Spiel angefangen haben, gab es kaum Steampunk-Spiele. Daher wollten wir das auch haben. Und Cyberpunk! Wer mag nicht Cyberpunk? Daher haben wir das alles.”
Daraufhin fragte ich, ob das denn der Grund für den Namen des Spiels sei. Sozusagen Corepunk als der Kern (Core) aller „Punkigkeit“? Daraufhin lachte Eugene und meinte sogleich:
“Ja, kann man so sagen. Und ‘Core’ ist ja auch der Name der Firma, Artificial Core. Und das Konzept eines Kerns ist auch tief in der Lore verwurzelt. Der Kern der Welt im Spiel ist so eine Art ‘Wiege des Lebens’. Das ist nur nach einigen Ereignissen in der Vergangenheit explodiert. Und dann sind überall Portale aufgetaucht, die Artefakte und Dinge zurück in den Kern bringen.”
Lohnt es sich, auf Corepunk zu warten?
Wer soll Corepunk spielen? Auf die Frage nach der Zielgruppe nannte uns Eugene drei Sorten von Spielern, die wohl Ende 2020 sich die Beta anschauen sollten:
Unsere Zielgruppe sind zum einen Fans von MMORPGs, wie World of Warcraft, Guild Wars 2, Lineage 2, Final Fantasy XIV. Also vollwertige MMORPGs. Und dann werden sich wohl auch Spieler von Action-RPGs bei uns wohlfühlen, vor allem auf den höheren Leveln.
Wir haben da dann 14 Fähigkeiten und ein erhöhtes Tempo im Kampf. Das ist aber auch recht taktisch, es ist kein Action-RPG, wo man große Horden von Gegnern schlachtet, es ist aber trotzdem eine intensive Erfahrung.
Und dann sollten noch MOBA-Spieler hier Spaß haben, vor allem die, die sich tiefer mit ihrem Charakter beschäftigen und die Welt gern erkunden.
Wenn ihr also Lust auf ein neues, ungewöhnliches MMORPG mit abgedrehten Stil und viel Klassenvielfalt sowie offenen PvP wollt, dann solltet ihr euch die Zeit um Weihnachten 2020 rot im Kalender anstreichen.
Pro
Wunderschöne Comic-Grafik
Mischung aus Action-Combat und Tab-Targeting
Vielfältige, abgedrehte Klassen
Offenes, faires PvP
Vollvertonte Quests mit Optionen
Contra
Spieltempo könnte zu langsam sein
Abgedrehter Spielstil, der nicht allen zusagt
Reicht der Content wirklich auf lange Zeit für das Endgame?
Womöglich der Geheimtipp 2021
Ich muss zugeben, dass ich bis zum Auftrag, über Corepunk ein Special zu schreiben, keine große Ahnung von dem Spiel hatte. Doch je mehr ich dazu recherchierte und erst recht nach dem sehr angenehmen Gespräch mit Eugene Kiver, war ich Feuer und Flamme für das Spiel.
Denn Corepunk bietet einiges, was mir auf Anhieb gut gefiel:
Es gibt vielfältige Klassen mit zig Anpassungsmöglichkeiten
PvP ist optional und vor allem fair, Ganking wird hart bestraft
Der Spielstil ist abgedreht und bunt und scheint viel Wert auf Humor zu legen
Das Erkunden der Spielwelt dürfte mit dem Fog of War noch spannender werden
Da verzeihe ich, dass das Kampfsystem zumindest noch zum Teil das von mir verhasste Tab-Targeting nutzt und das Spieltempo teilweise arg gemütlich daherkommt. Zumindest im Endgame sollte sich das ja ändern lassen.
Jetzt hoffe ich nur, dass Eugene sein Versprechen umsetzt und wirklich so viel Content für die Zukunft des Endgames liefern kann, wie er mir im Interview versichert hat. Wenn das alles klappt, könnte Corepunk ein echter Geheimtipp für Fans eher ungewöhnlicher MMORPGs sein.
Jürgen Horn Redakteur bei Mein-MMO
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Bei Destiny 2 steht die Rückkehr eines der beliebtesten Exotics bevor. MeinMMO geht davon aus, dass alle Handfeuerwaffen-Liebhaber im Herbst deswegen Grund zur Freude haben werden.
Normalerweise stehen viele Hüter neu aufgelegten Inhalten aus dem Erstling recht kritisch gegenüber, aber der Anblick ihres Babys Falkenmond (Hawkmoon) löste überwiegend Euphorie aus.
Doch in welcher Form könnte der elegante Revolver neu aufgelegt werden und warum gehen wir davon aus, dass alle Handwaffen-Liebhaber bald einen Grund zur Freude haben werden?
Warum sich die Spieler bald auch auf den ikonischen “Gläserne Kammer”-Raid in neuem Gewand freuen dürfen, lest ihr hier:
In welcher Form kommt Falkenmond zu Destiny 2? Ursprünglich setzte Falkenmond auf eine ordentliche Prise Glück. 3 zufällige Geschosse im Magazin fügten Bonus-Schaden zu – was von einem unverkennbarem Sound (via YouTube) begleitet wurde. In den Anfangstagen meinte es das Glück etwas zu gut und ermöglichte unglaublichen Schaden.
Destiny-Chef Luke Smith bestätigte bereits, dass Falkenmond auch in Destiny 2 auf die charakteristische Glücks-Mechanik setzen wird. Jedoch wolle man in eine andere Richtung als zufälliger Schaden gehen.
Die sogenannte Dreifaltigkeit der Handfeuerwaffen: Dorn, Falkenmond und Letztes Wort
Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie das Exotic in seiner überarbeiteten Form aussehen wird. Doch betrachtet man andere Zurückkehrer kann man davon ausgehen, dass der Charakter der Waffe erhalten bleibt aber mit ein oder zwei interessanten Kniffen zurückkommt.
Beispiele für Exotics aus Teil 1, die in Destiny 2 besser als zuvor (aber nicht komplett broken) sind:
Da Bungie Falkenmond aktuell dafür nutzt, massig Vorfreude zu generieren, gehen wir davon aus, dass das Exotic es auch wert sein wird. MeinMMO geht sogar noch weiter und vermutet, dass Falkenmond die Rettung vieler Handfeuerwaffen werden könnte.
Steht den Handfeuerwaffen endlich eine Überarbeitung bevor?
Das ist das Problem: Seit ihrer letzten großen Überarbeitung sind 2 von 4 Handfeuerwaffen-Archetypen quasi nutzlos, einer kratzt an der Nützlichkeit und nur einer überzeugt derzeit. Im Februar berichteten wir, dass Bungie daran erstmal nichts ändern wird, sehr zur Trauer der Hüter – sind die stylischen Revolver doch die Lieblingswaffen der Hüter.
So stehen die 4 Archetypen da:
180er: Feuern schnell und sehr präzise, haben dafür unterirdischen Schaden – Sind nur für Controller-Spieler interessant, weil sie quasi auf Rückstoß verzichten.
150er: Sind die erste Wahl aller Handfeuerwaffen-Liebhaber – Sie verleihen intrinsisch einen Geschwindigkeit-Boost, haben hervorragendes Handling und guten Schaden.
140er: Ähneln den 150er sind aber langsamer und deutlich unterlegen – Der Schaden ist so minimal höher, dass es keinen Unterschied macht, zudem fehlen die geschmeidigen Boni. Die 150er machen alles einfach einen Ticken besser.
110er: Schießen elend langsam, kicken wie ein Gaul, aber treffen hart – leider bringt der etwas höhere Schaden in der Praxis kaum einen Unterschied und die charakteristische Reichweite wurde gedeckelt. Es gibt keine nennenswerten Gründe, eine 110er auszurüsten.
Gerade legendäre Handfeuerwaffen sind also auf die 150er beschränkt.
Alle Handfeuerwaffen sollen endlich wieder richtig knallen
Der geforderte Buff steht wohl bevor: Falkenmond gehörte in Destiny 1 zu den 140er Handfeuerwaffen – also zu den aktuellen “Versagern”. Immer wieder gab Bungie durch, Feedback zur Lieblings-Gattung der Hüter zu sammeln.
Wir gehen davon aus, dass im Herbst ein ordentlicher Buff ansteht. Denn mit den großen Herbst-Erweiterungen kamen bislang auch die größten Sandbox-Anpassungen ins Spiel.
Welcher Zeitpunkt wäre besser als die Rückkehr eines der beliebtesten Exotics der Gattung, um eine Überarbeitung durchzuführen?
Ob 140er dabei wieder so “großzügig” wie in Destiny 1 werden, ist nicht sicher. Hier wurde im PvP ein kritischer Treffer und 2 Körper-Treffer benötigt, damit ein Spieler Geschichte war. Momentan sind es 3 meist kritische Treffer – für 150er und 140er.
So könnte man die beiden Archetypen aber deutlich voneinander abgrenzen, schnelle Feuerrate, bessere Handhabung aber gutes Zielen oder etwas schlechtere Werte, dafür aber keine so hohe Präzisions-Anforderung.
Im Herbst soll dann die Reichweite von Revolvern wohl auch endlich wieder eine Rolle spielen, wie Bungie im Mai andeutete (via TWaB). Das käme besonders den lange vernachlässigten 110ern zugute.
Was denkt ihr, in welcher Form könnte Falkenmond zurückkommen und das charakteristische Zufalls-Prinzip beibehalten, ohne dabei das Spiel zu brechen? Denkt ihr auch, dass es an der Zeit für eine Überarbeitung der Handfeuerwaffen ist? Sagt uns eure Meinung zum Thema doch in den Kommentaren.
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Genre: MMO-Shooter| Entwickler: Wargaming| Plattform: PC, PS4, Xbox One| Release: 17.09.2015 | Interview-Partner: Philip Molodkovets
Das Kriegsschiff-MMO World of Warships (WoWS) hat mit Update 0.9.5 ein cooles neues Feature bekommen. Ihr erhaltet im Spiel die Werft im Hamburger Hafen und könnt dort zwei außergewöhnliche deutsche Kriegsschiffe selbst bauen. MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn sprach zu diesem Thema mit den Entwicklern über das neue Feature, welche Herausforderungen die historische Korrektheit ans Gamedesign stellt sowie lustige Anekdoten über zockende Museumsmitarbeiter.
Das Militär-MMO World of Warships lässt euch taktische Gefechte mit tonnenschweren Kriegsschiffen aus der Zeit um die beiden Weltkriege nachspielen. Je nachdem, welche Klasse ihr wählt – vom schnittigen Zerstörer über vielseitige Kreuzer bis hin zu trägen und schwerbewaffneten Schlachtschiffen ist alles dabei – habt ihr eine andere Rolle im Gefecht.
Dabei sind die Entwickler besonders stolz, massenweise Schiffe aus der echten Welt detailgetreu in ihr Spiel übertragen zu haben. So findet man legendäre Kriegsschiffe wie die “Bismarck”, die “Yamato” oder die “Aurora” im Spiel wieder.
Doch auch Schiffe, die es niemals im echten Krieg gab und die nur als niemals fertiggestellte Projekte oder gar nur als Blaupausen vorlagen, sind zum Teil im Spiel enthalten. Mit dem neuen Update 0.9.5 gibt es ein solches „Blaupausen-Schiff“ als Preis, die “Odin”, wenn ihr diverse Aufgaben erledigt.
World of Warships bietet eine Vielzahl von historisch korrekten Schiffen.
Und das alles findet in der berühmten Werft von Hamburg statt, wo damals viele deutsche Kriegsschiffe vom Stapel liefen. Um mehr über die Hintergründe dieses Events und die Herausforderungen, die Schiffe wie die “Odin” ans Gamedesign stellen, habe ich, Jürgen Horn von MeinMMO, bei den Entwicklern bei Wargaming nachgefragt. Philip Molodkovets, Wargamings Executive Producer für World of Warships, war hier zu einem Interview bereit.
Das steckt alles im Update 0.9.5
Wie schon erwähnt, gibt es in Update 0.9.5 die neue Werft, in der ihr zwei Schiffe „bauen“ könnt. Dazu müsst ihr Aufgaben, sogenannte „Direktiven“ abschließen und so Stück für Stück das Schiff fertig bauen.
Den Baufortschritt seht ihr dann in der Werft im Hauptmenü. Je mehr ihr freispielt, desto fertiger wird das aktuelle Schiff.
Das Event hat 20 Phasen und nach 10 fertigen Phasen läuft das erste Schiff, das “Westentaschen-Schlachtschiff” “Admiral Graf Spee”, vom Stapel. Unter dem Begriff “Westentaschen-Schlachtschiff” verstand man damals im Krieg übrigens Schiffe, die eigentlich zur Klasse der mittelgroßen Kreuzer zählten, aber sich bei Bewaffnung und Panzerung sonst eher an dicken Schlachtschiffen orientierten.
Wer dann noch die restlichen 10 Phasen fertigstellt, bekommt sogar die mächtige “Odin”, ein ungewöhnliches Schlachtschiff, das auf Geschwindigkeit und Feuergeschwindigkeit auf nahe Distanz setzt. Das war zwar geplant, aber wurde niemals gebaut. Im Spiel gibt es beide Schiffe schon länger, aber man musste sie bisher als Premium-Modelle für Echtgeld kaufen.
Die “Odin” kommt allerdings nicht komplett kostenlos daher. Für die letzten beiden Bau-Phasen müsst ihr die Echtgeldwährung “Dublonen” bezahlen. Es handelt sich um umgerechnet 11,51 Euro. Schiffe dieser Größe kosten im Premiumshop sonst aber eher um die 40 Euro.
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Hier gibt’s alle Infos zum Update 0.9.5 und der Werft.
Der Hamburger Hafen im Spiel – Warum eigentlich?
MeinMMO: Warum habt Ihr die Hamburger Werft für das Event gewählt?
Philip Molodkovets: In unserem Spiel geht es um Kriegsschiffe, und der Bau eines Schiffes ist eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Schiffes. Unsere Spieler sehen in dem Spiel jedoch bereits gebaute Schiffe. Deshalb haben wir beschlossen, die Spieler ihr eigenes Schiff bauen zu lassen. Dieses Konzept gefällt uns sehr gut und wir wollten uns gegenüber der vorherigen Version des Events verbessern.
Die Werft braucht jedoch ein Schiff zum Bauen: Unter mehreren Varianten entschieden wir uns für das Schlachtschiff “Odin”. Das befand sich zu dieser Zeit in der Entwicklung, eignet sich perfekt für den Bau in der Werft und würde von den Spielern geschätzt werden. Außerdem ist der ideale Standort für den Bau eines deutschen Schiffes natürlich der Hamburger Hafen. Auf diese Weise wurden alle Elemente des Puzzles zu der endgültigen Idee für dieses Ereignis zusammengefügt.
Ein Artwork des Hafens von Hamburg.
MeinMMO: Wird es in Zukunft weitere Hafenstädte und Werften geben, zum Beispiel das Hauptquartier der Royal Navy in Portsmouth?
Philip Molodkovets: Die Werft ist eines der jüngsten ungewöhnlichen Ereignisse in unserem Spiel. Die Idee, ein Schiff zu bauen, gefällt uns und den Spielern sehr gut. Deshalb werden wir in Zukunft auf jeden Fall ähnliche Events durchführen. Nun, was die Lage der künftigen Werften betrifft, können wir euch leider noch keine Einzelheiten nennen, aber ich versichere euch, dass die neue Werft nicht weniger beeindruckend sein wird als Hamburg.
MeinMMO: Die Idee, die 2 Schiffe über Direktiven zu “bauen”, ist großartig. Plant ihr, in Zukunft mehr solcher “Bau-Projekte” für andere Premium-Schiffe zu bringen?
Philip Molodkovets: Wie wir bereits gesagt haben, wird es auf jeden Fall neue Werften geben. Unverändert bleibt aber nur die Idee, ein Schiff zu bauen. Die Struktur, die Regeln des Events und die Belohnungen können in Zukunft völlig anders aussehen. Wir lernen unsere Lektionen und versuchen, unsere Events jedes Mal zu verbessern.
MeinMMO: Welche Details waren beim Wiederaufbau der Hamburger Werften wichtig? Welche Wahrzeichen wird ein Hamburger sofort erkennen?
Na, erkennt ihr Hamburg wieder?
Philip Molodkovets: Ein Hamburger Bürger aus der Mitte des 20. Jahrhunderts würde sich in dieser Umgebung sicher vertraut fühlen. Schließlich befindet sich unsere Werft an der gleichen Stelle, an der das Original stand, wenn auch in leicht umgebauter Form.
Im Detail ging es uns vor allem darum, die Details zu entwerfen und umzusetzen, die den Bauablauf sicherstellen: das Trockendock selbst, Zufahrtsstraßen, Baukräne, Lager und Werkstätten, in denen die Schiffselemente hergestellt werden.
Was die Wahrzeichen Hamburgs betrifft, die vom Hafen und von der Werft aus sichtbar sind, so gibt es einige, die man sofort erkennen würde. Zum Beispiel der Kirchturm der St. Michaelis-Kirche, die Bismarck-Statue oder die Speicherstadt.
„Komische Kreuzer“ und „Blaupausen-Schiffe“ – Die Herausforderungen ans Gamedesign
MeinMMO: Eines der Schiffe, die Sie erwerben können, ist die “Admiral Graf Spee”. Dieses Schiff war eine berühmte Mischung aus einem Kreuzer und einem Schlachtschiff, ein sogenanntes “Westentaschen-Schlachtschiff”. Was waren die wichtigsten Herausforderungen beim Game-Design eines Schiffes, das eindeutig eine Mischung aus zwei verschiedenen Klassen von Kriegsschiffen ist?
Philip Molodkovets: Ein solches Schiff muss die Eigenschaften von zwei Schiffstypen gleichzeitig annehmen und ein ziemlich spezifisches Gameplay haben. Es sollte jedoch mit seinen Klassenkameraden im Gleichgewicht sein. Daher besteht die Schwierigkeit darin, die Eigenschaften des Schiffes so anzupassen, dass sein Konzept und seine einzigartigen Eigenschaften erhalten bleiben, es aber nicht zu stark oder zu schwach wird.
“Admiral Graf Spee” hat zum Beispiel eine leistungsstarke 283-mm-Kanone mit guter Schussweite, aber die Geschütze haben eine sehr niedrige Feuerrate. Und für seine große Anzahl von Trefferpunkten bezahlt das Schiff mit geringer Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit. Die Entwicklung solcher Schiffe wird durch die Tatsache erschwert, dass solche Schiffe die Eigenschaften von zwei Typen kombinieren, aber innerhalb des Spiels gehören sie nur zu einem einzigen Klasse und müssen bis zu einem gewissen Grad die Erwartungen der Spieler dieses Typs erfüllen.
Ein schnelles Schlachtschiff, das mit Geschützen bewaffnet ist, die eher Kreuzern ähneln, sollte dennoch gut gepanzert sein und den Gegnern durch die Salve soliden Schaden zufügen. Und ein Kreuzer, selbst mit starken Geschützen und einer großen Anzahl von Trefferpunkten, die eher für ein Schlachtschiff typisch sind, sollte immer noch ein Universalschiff sein, das aufgrund seiner Eigenschaften und Verbrauchsmaterialien eine Vielzahl von Kampfaufgaben erfüllen kann. All diese Faktoren zusammen machen die Schaffung solcher Schiffe zu einer sehr interessanten Herausforderung in Bezug auf das Spieldesign.
Die berühmte “Admiral Graf Spee” in WoWS.
MeinMMO: Wie war die Leistung und das Feedback des Spielers an die “Admiral Graf Spee”? Hat euer Konzept so funktioniert, wie ihr es euch erhofft habt?
Philip Molodkovets: “Admiral Graf Spee” ist ein Kreuzer mit einem sehr ungewöhnlichen Gameplay: Starke 283-mm-Geschütze, viele Trefferpunkte und geringe Manövrierfähigkeit machen ihn eher zu einem Schlachtschiff als zu einem Kreuzer. Es ist uns jedoch gelungen, dieses Schiff interessant und ausgewogen zu gestalten, und die Spieler mochten es im Allgemeinen wegen seiner Fähigkeiten im Kampf.
MeinMMO: Mit dem Schlachtschiff “Odin” habt ihr euch für die Realisierung eines Schiffes entschieden, das es in der echten Welt nie gegeben hat und das ausschließlich auf Blaupausen und Projektdaten basiert. Was ist die größte Herausforderung bei solchen “Entwurfsschiffen”? Sind diese Schiffe einfacher oder schwieriger in die bestehende Struktur des Spiels zu implementieren?
Philip Molodkovets: Die Rekonstruktion eines echten Schiffes und die Entwicklung eines Schiffes auf der Grundlage eines “Bauplans” sind unterschiedliche, aber ebenso komplexe Aufgaben: Die Hauptschwierigkeit bei der Nachbildung eines historischen Schiffes besteht darin, es exakt seinem Prototyp anzupassen. Im Falle eines Schiffes, das nur ein Projekt war, besteht die Hauptschwierigkeit darin, ein Schiff so zu erschaffen, wie der Konstrukteur es beabsichtigte, und zwar auf der Grundlage fragmentierter Dokumente im Rahmen der damals vorhandenen Technologien und nationalen Besonderheiten des Schiffbaus.
Das Schlachtschiff “Odin” gab es in der Realität nur als Projekt, aber im Spiel kann sie nun doch noch für die Kriegsmarine in See stechen.
MeinMMO: Warum habt ihr euch überhaupt für ein eher unbekanntes Entwurfsschiff entschieden, anstatt Schiffe ins Spiel zu bringen, die in der Vergangenheit wirklich existierten und noch nicht implementiert sind?
Philip Molodkovets: Die Schiffe in World of Warships sind vor allem für das Gameplay konzipiert. Daher beginnt die Erstellung eines neuen Schiffes immer mit dem Gamedesign. Diesmal wollten wir ein deutsches Schlachtschiff mit einem nicht-standardmäßigen Gameplay erstellen: ein gut gepanzertes Nahkampfschiff, mit Artillerie von kleinerem Kaliber als die der Klassenkameraden, aber mit einer großen Feuerrate für ein Schlachtschiff. Das Projekt, auf dem wir die “Odin” gebaut haben, war für solche Zwecke am besten geeignet. In Wirklichkeit ist dieses Projekt nicht über die Prototyp-Kanonen hinausgekommen, aber wir konnten es in unserem Spiel umsetzen, das wir für genauso großartig halten wie die Nachbildung realer Schiffe.
MeinMMO: World of Warships ist bekannt für seine historische Genauigkeit. Aber wie viel davon muss geopfert werden, um ein ausgewogenes Spiel zu erreichen? Oder mit anderen Worten: Wann muss die historische Genauigkeit den praktischen Entscheidungen im Spieldesign weichen?
Philip Molodkovets: Wir versuchen, die historische Genauigkeit in jedem Aspekt des Spiels beizubehalten, wo es dem Spielverlauf nicht schadet. Selbst wenn wir Schiffe entwerfen, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat, verlassen wir uns auf die Dokumente und Merkmale des Schiffbaus jener Zeit. Es versteht sich von selbst, dass es in unserem Spiel viele Annahmen gibt, die aber oft mit der Spielmechanik zusammenhängen.
Es wird schwierig sein, sie alle aufzulisten, daher beschränke ich mich auf einige Beispiele: Die Entfernungen und Geschwindigkeiten der Schiffe in unserem Spiel sind so skaliert, dass die Kämpfe 20 Minuten statt Tage dauern, wie es in der Realität der Fall war. Oder, zum Beispiel, die Schiffe in unserem Spiel haben endlose Munition, was in der Realität natürlich nicht der Fall war. Ein weiteres Beispiel: Radar in WoWS ist kein System, das auf den meisten Schiffen vorhanden ist, sondern eine Fähigkeit, die auf bestimmten Schiffen vorhanden ist und die ein Spieler für eine kurze Zeit aktivieren kann.
Diese und viele andere Konventionen sind notwendig, um sicherzustellen, dass das Spiel unterhaltsam und fesselnd ist und gleichzeitig historische Genauigkeit und den Geist des Seekampfes beibehält.
Hier liegt eine fast fertige “Odin” im Hafen.
Fans von World of Warships können überall auftauchen
MeinMMO: Für eure Projekte müsst ihr ja eng mit Historikern und Museen zusammenarbeiten. Dort trefft ihr womöglich auf Leute, die vielleicht noch nie zuvor Computerspiele gespielt haben. Was war die lustigste oder aufregendste Anekdote, die ihr über solche Treffen und Kooperationen erzählen könnt?
Philip Molodkovets: Nun ist es schwierig, sich an die Anekdote zu erinnern, aber dein Kommentar zu der Tatsache, dass Museumsmitarbeiter oft keine Computerspiele spielen, erinnerte mich an eine Geschichte.
Vor einigen Jahren drehten wir einen Dokumentarfilm im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Im Museum trafen wir einen jungen Mann im Schulalter, der ein Yamato-T-Shirt trug. Dieser junge Mann erregte unsere Aufmerksamkeit, da das Publikum unseres Spiels normalerweise einer älteren Altersgruppe angehört.
Als wir mit ihm sprachen, fanden wir heraus, dass er ein begeisterter Spieler von World of Warships war, und es war seine Liebe zum Spiel, die ihn dazu trieb, freiwillig im Museum zu arbeiten. Es ist also sicher, dass ein Teil des Museumspersonals Computerspiele spielt und einige von ihnen Computerspiele sogar dazu ermutigt haben, sich für diese Art von Arbeit zu entscheiden.
MeinMMO: Danke für das Interview.
Ein cooles neues Feature, das zum Spielen motiviert
So viel Spaß kompetitive Spiele auch machen, der Sieg über andere Spieler allein gibt mir relativ wenig. Viel wichtiger ist für mich, dass man noch zusätzliche Motivation zum Spielen hat. Das man sich Dinge freispielt, die man nur durch viel Fleiß und gute Leistung bekommt.
Die neue Werft mit den beiden freispielbaren Schiffen ist solch ein Motivationsfeature, das mir sehr gut gefällt. Denn durch die liebevoll nachgebaute Hamburger Werft sehe ich stets sogar, wie weit meine Bemühungen bereits gekommen sind und dass ich womöglich nur noch wenige Erfolge brauche, um endlich mein fertiges Schifflein zu bekommen.
Dass Wargaming zwei ungewöhnliche Schiffe als Prämien ausgewählt hat, finde ich dabei besonders cool. Denn Schiffe wie die “Graf Spee” oder die “Odin”, die sich klar vom Gameplay ihrer jeweiligen Klasse abheben, machen im Spiel oft einen besonderen Nervenkitzel aus.
Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie Wargaming das Werft-Event in zukünftigen Updates wieder aufgreifen wird.
Jürgen Horn Redakteur bei Mein-MMO
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Die Spieler in Red Dead Redemption 2 werden ungeduldig. Für den Online-Modus Red Dead Online kam schon lange kein großes Update mehr. Dabei sollte das Western-MMO doch ähnlich groß werden wie GTA Online. Es gibt bereits Spott gegen Rockstar.
So sieht es aktuell aus: Red Dead Online wird zwar immer wieder von kleineren Fixes und Updates unterstützt, doch schon lange gab es nichts großes Neues mehr im Spiel.
Nun fordern Fans ein neues Update haben – das letzte ist immerhin etwa 7 Monate her.
“Es waren 84 Jahre….”
Hier gibt es gerade Spott: im Subreddit von Red Dead Online tauchte ein Bild auf, was viele Spieler gut verstehen können. Dort sieht man 3 ältere Männer, die zusammen zocken. Darüber steht geschrieben “Die Jungs und ich, die gerade das nächste RDO-Update zocken.”
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Content-Dürre verhindert großen Aufschwung nach Steam-Start
Darum ist das ein Problem: Red Dead Redemption 2 wurde nach GTA 5 als nächstes großes Spiel von Rockstar angekündigt. Wie bei GTA 5 war schnell klar, dass Rockstar keine Singleplayer-DLCs bringen würden, aber den Multiplayer-Modus, Red Dead Online, weiter mit Inhalten versorgen wollte.
Red Dead Redemption 2 erschien im Oktober 2018. Im November startete dann Red Dead Online. Nachdem der Multiplayer-Part zum Start eher lahmte, schien es dann mit einigen Updates und dem Port auf den PC Ende 2019 doch an Fahrt aufzunehmen. Im Januar 2020 erzielte Red Dead Online sogar einen Spieler-Rekord – der Start auf Steam lief richtig gut.
Doch das war auch das einzige Hurra in diesem Jahr.
Während GTA Online noch fleißig wöchentliche Boni verteilt und im letzten Jahr sogar mit dem Casino noch ein riesiges Update brachte, ist es in Red Dead Online 2020 ziemlich ruhig geworden.
Bislang ist noch nichts bekannt über ein kommendes Update für Red Dead Online. Bis dahin müssen wir uns noch skurrilen Aktionen unterhalten. So lachen Hunderttausende über eine extreme Schlittenfahrt von einem Spieler. Solche Videos tauchen immer wieder auf und belustigen zahlreiche Zuschauer und Fans von Red Dead Redemption 2.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat einen Twitch-Streamer aus seinem Stream Team geworfen. Der soll persönliche Daten von Mitgliedern der Community veröffentlicht haben. Er sagt aber, dass da irgendein anderer die Finger im Spiel hatte. Er trete selbst aus dem Team aus.
Das sagt ESO selbst: Am Abend des 27. Juni hat Zenimax Online Studios ein Statement über Twitter veröffentlicht. Sie haben sich von einem Mitglied des Stream Teams zu The Elder Scrolls Online getrennt, also von einem Streamer, den sie vorher unterstützten.
Der hätte ein Dokument erstellt und geteilt, das persönliche Daten von Community-Mitgliedern enthält. Man untersuche den Fall jetzt weiter und werde entsprechend handeln.
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Laut der US-Seite MassivelyOp ging es bei den Daten, die kursierten, um:
echte Namen
Arbeitgeber
Social Media Accounts
die Namen der Spielfiguren
Bei den Personen, die da „gedoxt“ wurden, sei auch ein Minderjähriger dabei gewesen.
Streamer sagt, er wurde belästigt – wollte Trolle an Zenimax melden
Das sagt der Betroffene: Zenimax selbst nennt den Namen nicht, aber es handelt sich bei der Person ganz offenbar um den Twitch-Streamer Kyle Dempster. Der hat knapp 18.000 Follower auf Twitch, im Schnitt schauen ihm 200 Leute zu.
Dempster stellt sich aber nicht als Täter, sondern als Opfer dar. Er sagt, er würde von Trollen belästigt; ihm wurden sogar Todesdrohungen gesendet. Gegen die wollte er sich wehren und Hilfe von Zenimax erhalten.
Laut Dempster habe er ein Dokument erstellt, in dem er Daten von „öffentlichen Accounts“ zusammentrug. Die Accounts gehörten angeblich den Trollen, die ihm Todesdrohungen schickten.
Dieses Dokument mit den Daten habe Dempster dann an Zenimax und die Polizei gesendet, nicht an Privatpersonen. Jemand bei Zenimax oder ein Mitglied des Stream Teams müsste dann, laut Dempster, diese Datei in Umlauf gebracht haben.
Das tue ihm leid. Das sei nicht seine Absicht gewesen. Er versucht jetzt herauszufinden, wer dieses Dokument geleakt hat.
Dempster stellt es selbst so dar, dass er aus dem Stream Team zurückgetreten ist, weil er nicht mit einer Firma zusammenarbeiten kann, die seine Streamer nicht schützt.
Das ist die Reaktion: Das Verhalten, persönliche Informationen von Personen zu veröffentlichen, nennt man „Doxing“ – das ist verpönt. Viele Twitter-Nutzer bedanken sich bei Zenimax dafür, so durchgegriffen zu haben.
Offenbar wird die Schuld im Moment eher bei dem gesehen, der das Dokument erstellt hat, nicht bei dem, der es dann angeblich in Umlauf brachte.
Ein Denkmal für einen toten Spieler.
Die Community von ESO gilt als außergewöhnlich und das Team von Zenimax weiß das offenbar zu schätzen. Im Februar 2020 verstarb ein bekannter und beliebter Spieler mit nur 22 Jahren. Das führte zu einem feierlichen Begräbnis in der Welt von The Elder Scrolls Online, als hunderte Spieler von ihm Abschied nahmen.
In der Folge bekam der Spieler sein eigenes Denkmal in ESO:
Das Käfer-Event in Pokémon GO ist in vollem Gange. Vor allem ein Bonus rund um das Item Rauch ist verdammt stark. Wir sagen euch, weshalb ihr aktuell immer einen Rauch nutzen solltet, wenn ihr die Käferkrabbelei spielt.
Das ist das Käfer-Event: Noch bis zum 1. Juli könnt ihr in Pokémon GO überall Käfer-Pokémon fangen. Die Käferkrabbelei beschert euch viele Boni und bringt erstmalig Shiny Lithomith ins Spiel.
Ein Highlight ist der aktuelle Rauch-Bonus: Ihr lockt durch das Item aktuell nur Käfer-Pokémon an und bekommt dadurch die Chance auf seltene Shinys.
Rauch ist verdammt stark und bringt seltene Shinys
Das passiert genau mit dem Rauch: Das Event ist vergleichbar mit dem Rauch-Tag. Es stellt nämlich immer ein Käfer-Pokémon in den Mittelpunkt. Der genaue Zeitplan ist:
Von Freitag, den 26. Juni um 8:00 Uhr bis Samstag, den 27. Juni um 23:59 Uhr (Ortszeit) erscheint vor allem Nincada im Rauch
Von Sonntag, den 28. Juni um 12:00 Uhr bis Montag, den 29. Juni um 23:59 Uhr (Ortszeit) taucht Waumpel vermehrt im Rauch auf
Von Dienstag, den 30. Juni um 12:00 Uhr bis Mittwoch, den 1. Juli um 22:00 Uhr (Ortszeit) gibt es mehr Sichlor im Rauch
Die erhöhten Spawns mit Nincada sind also schon Geschichte, doch jetzt stehen noch Waumpel und Sichlor an.
Ähnlich wie beim Rauch-Tag mit Wiesor steht aktuell immer ein Pokémon im Mittelpunkt vom Rauch.
Diese Pokémon lockt Rauch im Moment an
Warum ist das so stark? Der Rauch lockt genau 60 Pokémon pro Stunde an und im Moment ausschließlich Käfer-Monster. Ihr könnt also ganz entspannt von der Couch aus das Käfer-Event ausnutzen und müsst nicht mal rausgehen.
Trainer auf reddit berichten davon, dass es pro 60 Spawns in etwa 10 bis 20 der Pokémon gibt, die im Mittelpunkt stehen. Aktuell wäre das also Waumpel und ab dem 30. Juni um 12:00 Uhr dann Sichlor.
Es tauchen aber auch immer wieder Lithomith auf und damit das neue Shiny, was aktuell jeder haben möchte. Lithomith ist in der Wildnis nicht allzu häufig – ihr habt im Rauch also beste Chancen auf ein Shiny.
So nutzt ihr es gut aus: Jedes Mal, wenn ihr sowieso eine Runde dreht, dann zündet auch Rauch. Das erhöht nur die Chance auf ein begehrtes Shiny.
Ihr könnt den Rauch aber auch entspannt von Zuhause nutzen. Wenn ihr einen Film schaut, dann könnt ihr die App und den Rauch nebenbei laufen lassen und auch hier abkassieren.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat eine wunderbare Art, mit dem Thema LGBTQ+ umzugehen, findet zumindest MeinMMO-Autorin Larissa Then. Sie verrät euch, was ihr daran so gut gefällt.
Was bedeutet LGBTQ+? Bei LGBTQ+ handelt es sich um eine Community rund um lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, queere und weitere Personen.
Gerade jetzt im Pride-Month wird wieder viel über die Gleichstellung verschiedenster Formen der Liebe und Geschlechter diskutiert und das ist auch gut so. Es ist eine in meinen Augen längst überfällige Maßnahme. Wir von MeinMMO sowie GameStar und GamePro positionieren uns hier ganz klar.
Wieso interessiert mich das? Ich, MeinMMO-Autorin Larissa Then, bin selbst Teil der Community, auch wenn ich momentan in einer heterosexuellen Partnerschaft lebe. Daher bin ich nur noch selten das Opfer von Anfeindungen, bekomme es aber in meinem engsten Freundeskreis mit. Die Welt ist leider immer noch sehr rückständig gegenüber allem, was nicht der Norm in ihren Köpfen entspricht.
Und was hat das mit ESO zu tun? Umso positiver überrascht bin ich stets, wenn ich in The Elder Scrolls Online über einen LGBTQ+-Charakter stolpere. In Tamriel, der Welt von ESO, spielt in Sachen Liebe das Geschlecht nämlich fast keine Rolle. Das sieht man unter anderem an einigen Quests und NPCs.
Was ist der Pride-Month? Innerhalb des Pride-Month gedenken Anhänger des Gay-Pride und auch viele andere Menschen den Stonewall-Unruhen. In New York City wurde am 28. Juni 1969 erneut eine Razzia auf das Stonewall Inn durchgeführt, das für sein homo- und transsexuelles Publikum bekannt war. Offen ausgelebte Homosexualität galt damals als anstößiges Verhalten und wurde unter Strafe gestellt. Bei dem Einsatz in 1969 kam es zum ersten Mal vor, dass sich viele Menschen der Verhaftung widersetzten. Dieses Ereignis galt als ein erster Aufschrei für Gleichberechtigung und wird jährlich durch die “Christopher Street Day”-Paraden oder eben den Pride-Month gewürdigt.
Eine Quest mit bleibendem Eindruck
Was ist das für eine Quest? Ich teile immer gerne meine Lieblingsquests mit euch. Eine meiner eindrucksvollsten Erfahrungen in die Richtung LGBTQ+ in ESO war eine kleine Quest in Grünherz namens “Die Blume der Jugend”. Dort stolpert man über den Bosmer Hartmin, der neben seinem sterbenden Eheman Mirilir steht.
Die beiden sind an den Ort ihrer Jugend zurückgekehrt. Dorthin haben sie sich immer geschlichen, als sie frisch verliebt waren. Es gab an dieser Stelle wunderschöne Blumen, jedoch sind diese jetzt verschwunden.
Da Hartmin zu alt ist, die Blumen selbst zu besorgen, bittet er die Spieler, Samen der Pflanze zu sammeln. Der weitere Verlauf der Story ist durch einen Spoilerkasten zensiert, den ihr bei Interesse jedoch anklicken könnt.
So geht die Quest weiter
Kommt ihr mit euren beiden Questgegenständen zu Hartmin zurück, ist Mirilir leider tot. Dennoch ist Hartmin glücklich über die Samen und pflanzt sie um sich und den Leichnam. Er sagt, alles was zählen würde, ist, dass sie bis zuletzt zusammen waren.
Was mag ich daran so? Die Quest erzählt eine herzzerreißende Geschichte über zwei Männer, die ihr gesamtes Leben miteinander verbracht haben. Auch wenn es nur kleine Fragmente sind, kann man die Liebe förmlich durch den Bildschirm spüren.
Das Gespräch mit Hartmin
Das liegt vor allem an den Dialogen. Es ist etwas theatralisch, aber ich habe den beiden ihre Geschichte und ihre Gefühle durchaus abgenommen und konnte mitfühlen. Das Beste ist jedoch: Die beiden verliebten Männer stehen und liegen bei ESO einfach an der Ecke, als wäre es das normalste der Welt – danke.
In der realen Welt sehe ich so gut wie nie ältere gleichgeschlechtliche Pärchen. Das mag auch an der Stadt leben, in der ich wohne. Ich hoffe, dass in 30 oder 40 Jahren, wenn ich selbst alt bin, die Parkbänke voll sind mit den buntesten Konstellationen.
Was ist das für eine Quest? Hierbei handelt es sich um “Das Herrenhaus der Masken” aus dem Sommersend-Addon. Ihr sollt hier für Rinyde ihren Bruder Larydel finden. Eine weitere Schlüsselfigur der Quest ist eine Frau namens Alchemie.
Die Magierin Alchemie mit ihrer Maske
Für diese beiden müsst ihr einige Zwischenschritte erledigen und bekommt letztendlich ein Tagebuch von Rinyde, in dem einiges zum Leben mit ihrem Bruder geschrieben steht.
Dort steht, er würde sich immer mehr abkapseln und sie sei besorgt um ihn. Eines Nachts kam er nach Hause, roch nach Parfüm und war mit Lippenstift verschmiert. Als eine Schauspieltruppe in ihre Stadt kommt, verschwindet ihr Bruder ganz und gar. Wie die Suche weiter abläuft, packe ich euch in einen Spoilerkasten.
So geht die Suche weiter
Bei der Quest sucht ihr weiter nach dem Bruder und lernt einige Künstler kennen. Letztendlich landet ihr wieder bei Alchemie, die euch fragt, ob ihr überhaupt mal daran gedacht hättet, was denn Larydel, der Bruder, möchte.
Sie erzählt euch, dass Larydel seinen eigenen Weg gewählt hat und kein Magier sein will. Seine Schwester solle das bitte akzeptieren. Nach einigem hin und her kommt heraus, dass Alchemie eigentlich Larydel ist und ihrer Schwester Rinyde nicht im Weg stehen wollte.
Die beiden versöhnen sich am Ende und Rinyde möchte nur, dass ihr Bruder Larydel oder jetzt ihre Schwester Alchemie glücklich ist.
Was mag ich daran so? Die Geschichte steckt voller Zweifel einer transsexuellen Person, in die ich mich gar nicht wage, hineinzuversetzen. Jedoch baut ESO die Story sehr schön auf. Die Tagebucheinträge zeigen eine nachvollziehbare Außensicht auf das Geschehen.
Außerdem sind da die Dialoge, die auch die Seite des Bruders aufzeigen. Er will seinen eigenen Weg gehen, dabei aber niemanden verletzen und einfach akzeptiert werden.
Letztendlich wird sein Weg von seiner Schwester akzeptiert. Sie will nur, dass ihr Bruder glücklich ist. Davon könnten sich einige Menschen eine Scheibe abschneiden.
Die Künstler in dieser Quest verstecken sich alle hinter solchen Masken
Und wie ist das mit der Ehe in ESO? Ihr könnt in ESO als Spieler heiraten und dabei Vorteile abstauben. Beispielsweise gibt es 10% Erfahrung obendrauf, wenn ihr mit eurem Partner zusammen spielt.
Welches Geschlecht und welche Rasse ihr beiden seid, ist dabei absolut egal. Heiraten kann in ESO jeder jeden. Alle haben die gleichen Rechte und Pflichten – schöne Vorstellung, oder? Aber immerhin in Sachen Ehe sind wir in der realen Welt ein ganzes Stück weiter gekommen im letzten Jahr.
Es ist nicht alles eitel Sonnenschein
Jetzt zu glauben, ESO sei eine perfekte Welt ohne Gewalt und Hass ist jedoch naiv. Gerade zwischen den Rassen herrschen viele Vorurteile. Es gibt Elfen mit Erziehungslagern für in ihren Augen “minderwertige Rassen”. Die Vampire werden von vornherein gehasst und im neusten Addon Greymoor versucht die Nord Lyris erst einmal, den helfenden Vampir zu töten.
Die Orks leben in patriarchalischen Verhältnissen und halten sich Harems aus verschiedenen Frauen. Nichts an der Lore-Welt in ESO ist perfekt. Es ist immer noch eine Welt im Krieg mit Strukturen, die zerbrochen werden müssen, damit alle frei leben können.
Der Umgang mit gleichgeschlechtlicher Liebe oder transsexuellen Personen ist jedoch gut getroffen. Sie sind einfach da. Ganz normale Menschen an irgendwelchen Ecken, die halt nach ihrer Frau und nicht ihrem Mann suchen oder umgekehrt. Niemanden interessiert das und so würde ich es mir auch in der echten Welt wünschen.
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Total War auf der einen Seite, Crusader Kings auf der anderen. Knights of Honor 2 sucht sich zwischen zwei Bergen einen Platz an der Sonne und könnte damit genau die richtige Balance finden, erklärt die GameStar.
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In der Call of Duty: Warzone könnt ihr seit dem Start von Season 4 mysteriösen Nachrichten finden. MeinMMO zeigt euch hier die Geheimdaten (Intel) der Woche 1 für die Mission “Gespalten”
Was sind Intel-Missionen? Zusammen mit der Einführung von Season 4 starteten neue Intel-Missionen, die ihr im Herausforderungs-Tab des Menüs von Call of Duty: Warzone prüfen könnt. Unter dem Punkt “Missionen” findet ihr ganz rechts den Tab “Geheimdaten”.
Hier gibts relativ einfach viele Erfahrungs-Punkte zu erbeuten und Hintergründe der Geschichte von Verdansk zu erfahren. Da soll wohl noch einiges auf uns zukommen, nach den Aussagen eines zuständigen Entwicklers.
Insgesamt müsst ihr für die Mission der Woche 1 sechs Informationen sammeln, die überall auf der große Map des Battle Royals verteilt sind. Damit ihr die Intels der Mission “Gespalten” nicht alleine suchen müsst, hier die einzelnen Geheimdaten mit Markierung auf der Warzone-Map. Hier gibts die Intels der anderen Wochen:
Ghost steht im Mittelpunkt der Story rund um Verdansk und brauch eure Hilfe.
So löst ihr die 7 Schritte der Intel-Mission in CoD Warzone
Tipp: Pro Runde lässt sich nur ein Schritt der Quest erledigen. Insgesamt müsst ihr 6 Informationen sammeln und entsprechend auch mindestens 6 Matches starten. Geht am besten allein in eine Runde mit großen Teams, also Trio oder 4er. So habt ihr zwar mehr Feinde in den einzelnen Teams, aber insgesamt weniger Teams, die euch in die Quere kommen.
Beinahe alle Intels erreicht ihr schnell nach euer Landung mit dem Fallschirm. Sackt die Info ein und startet gleich ins nächste Match. So könnt ihr die insgesamt 42.500 XP innerhalb einer halben Stunde kassieren. Erledigt ihr die Missionen im Team, muss jedes Mitglied die Intels selbst aufsammeln.
Bug-Alarm: Einige Intels der Woche 1 lassen sich nicht einsammeln. Steckt ihr an einem Punkt der Mission fest, bleibt euch aktuell leider nichts anderes übrig, als auf einen Patch zu warten. Selbst der Start eines neuen Matches bringt nichts.
1. Finden Sie die Position aus der Nachricht von Ghost
Belohnung: 2.500 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Landet auf dem westlichen Dachstück der TV-Station, das etwas tiefer gelegen ist. Dort geht es Richtung Osten durch 2 Türen, um in den Raum zu kommen, der oberhalb des großen Hauptraumes liegt. Springt durch das Fenster (gar nicht so leicht) und geht unten nach links. Auf dem runden Tisch Richtung Ausgang liegt eine goldene Münze. Aktiviert ihr das Edelmetall habt ihr die ersten Geheimdaten gefunden.
2. Die Evakuierung ist unterwegs …
Belohnung: 5.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Landet auf dem kleinen Dachstück, das in der Mitte des Flughafens Richtung Norden zeigt. Lauft Richtung Süden und springt in den Flughafen. Sobald ihr unten seid, dreht euch um und springt über den Schreibtisch. Der Computer dort verbirgt die Geheimdaten.
3. Die Kommunikation ist vor dem Angriff abgebrochen. Folgen Sie der Spur …
Belohnung: 5.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Dieses Mal müsst ihr den Computer Richtung Süden oben im Flughafen-Tower aktivieren. Achtet beim Landen darauf, auf welcher Ebene ihr landet. Seid ihr zu weit oben, kommt ihr nur schwierig in den Teil darunter. Der Eingang des Towers unten ist westlich und bietet einen Aufzug, falls ihr den konventionellen Weg gehen wollt.
4. Verdansk-ATC hat gemeldet, dass ein Transporter offline ist.
Belohnung: 5.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Diese Geheimdaten findet ihr südlich der Military-Base in dem abgestürzten Flugzeug. Hier gibt es einen gefrorenen See und einen der begehbaren Loot-Bunker der Warzone. Im “Kopfstück” des abgestürzten Fliegers liegen ein paar Dokumente, die ihr für Ghost sammeln sollt.
5. Ein abgeschossener Flieger hat versucht, den Arklov-Luftstützpunkt zu kontaktieren …
Belohnung: 5.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Die letzten beiden Intels sind bei der Military-Base zu finden. Die ersten Daten sind in einer der Baracken beim großen Hangar. Kommt ihr von Süden rein untersucht den Schreibtisch gegenüber und aktiviert den Computer um die Daten mitzunehmen.
6. Die Fernmelde- und Elektronische Aufklärung hat nach dem Angriff eine Nachricht entschlüsselt.
Belohnung: 10.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Der letzte Computer mit Geheimdaten steht südlich in der Air-Force-Basis, bei einem der Sendemasten. Wenn ihr aus Richtung Süden reinkommt, haltet euch rechts und drückt ein paar Knöpfe auf dem Gerät und schließt damit die erste Suche ab.
7. Mission abgeschlossen
Belohnung: 10.000 Erfahrungspunkte
So löst ihr die Aufgabe: Für den letzten Schritt braucht ihr nichts mehr zu machen. Bei eurer Rückkehr aus dem Match spürt ihr ein digitales Schulterklopfen von Ghost in Form von weiteren 10.000 Erfahrungs-Punkten auf eurem Konto.
Wollt ihr euch die einzelnen Punkte nochmal genauer im Video ansehen, haben wir euch hier ein 4-minütiges Video des deutschen YouTubers Storm 4044 eingebunden:
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Die kleine “Story-Kampagne” der Warzone gibt Einblicke in die Geschehnisse rund um den Angriff auf Verdansk und bringt ordentlich Erfahrungs-Punkte. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Story und die Map weiterentwickelt. Leaks zufolge stehen das Stadion, unterirdische Züge und Nuklear-Raketen im Fokus der nächsten Entwicklungen.
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Shadowlands hat in der Charaktererstellung echt viel zu bieten. Damit sieht jeder Charakter in World of Warcraft endlich einzigartig aus.
In den letzten Wochen haben wir viel über die großen Neuerungen von World of Warcraft: Shadowlands gesprochen. Vom Turm Torghast über die Pakte bis hin zu den einzelnen Gebieten wie der Ardenwald oder Bastion. Doch ein kleines Feature haben wir dabei bisher immer nur am Rande berührt, obwohl es mich, Cortyn von MeinMMO, extrem glücklich macht.
Denn die neue Charakter-Anpassung wird mich wohl stärker ans Spiel binden als einige andere Features.
Bisher war die Charakteranpassung in WoW eher mäßig möglich. Es gibt nur wenige verschiedene Besonderheiten pro Volk und im Regelfall laufen viele Spieler mit den gleichen Anpassungen herum, denn viele sehen einfach nur nach Müll aus.
Und ganz ehrlich: Es kommt ziemlich oft vor, dass man einem Charakter begegnet, der schon ziemlich genau wie der eigene aussieht. Vor allem bei den beliebteren Völkern wie Menschen, Blutelfen oder Draenei ist das regelmäßig der Fall. Da denke ich mir immer insgeheim „Hey, lösch’ dich, das ist mein Charakter!“ und bin ein kleines bisschen angefressen. Immerhin ist so ein Charakter ja doch etwas, mit dem man viel verbindet.
Umso schöner wird das in Shadowlands. Wenn ich schon jetzt sehe, was für neue Kombinationen und was für eine Vielzahl an Einstellungen in Shadowlands möglich sein wird, dann bin ich richtig zufrieden.
Im Subreddit von WoW tauchen jeden Tag neue Screenshots von Spielern auf, die entweder in der Alpha von Shadowlands oder dem Dressing-Room von wowhead ihre Charaktere basteln. Nehmen wir zum Beispiel dieses Bild hier:
Allein wie viele unterschiedliche, coole Charaktere da zu sehen sind, macht mich glücklich. Nachtelfen mit Blättern im Haar, tolle Bärte bei Menschen, erloschenes Augenlicht, Halsketten und Schmuck oder auch einfach nur die neuen Frisuren. All das sieht so gut aus, dass ich beim Release von Patch 9.0 sicher erstmal einen Tag nur beim Friseur sitze, um meine Charaktere so aussehen zu lassen, wie ich sie im RP immer beschrieben habe.
Das Artwork der Nachtelfen – endlich können Chars so aussehen!
Natürlich ist die Charakter-Anpassung im großen Ganzen nur ein kleines Puzzleteil und wenn die Gameplay-Features nicht passen, dann hilft es nur wenig. Doch endlich „meinen“ Charakter haben zu können und mir ziemlich sicher zu sein, dass höchstens ein oder zwei andere auf dem Realm das exakt gleiche Aussehen haben – das macht mich schon sehr, sehr glücklich.
Und wer wollte nicht schon immer Blätter im Haar einer Nachtelfe haben, um das berühmte Artwork aus Warcraft 3 endlich nachstellen zu können?
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Der chinesische Konzern Tencent will anscheinend ins Streaming-Geschäft einsteigen. Streamer, die auf der Platform Trovo starten, sollen saftige finanzielle Spritzen erhalten. Dabei erinnert die Plattform Trovo stark an den Marktführer Twitch.
Was ist Trovo? Bei Trovo Live handelt es sich um einen neuen Streaming-Dienst, der seinen Firmensitz in den USA hat. Die noch sehr junge Plattform befindet sich in der Beta und verzeichnet keine große Zuschauerzahlen.
Dahinter verbirgt sich der chinesische Konzern-Riese Tencent. Tencent ist dafür bekannt, dass sich die Firma gerne bei Gaming-Entwicklern einkauft:
So gehört Riot Games, die Entwickler von League of Legends, vollständig zu Tencent
Nun scheint Tencent auch ins Streaming einsteigen zu wollen und macht keinen Hehl daraus, von wem sie dabei lernen wollen. Wer sich das Layout von Trovo auf der Startseite und der Games-Übersicht anschaut, wird sicherlich einige Ähnlichkeiten mit Twitch entdecken.
Startseite und die Games-Übersicht bei Trovo
Was verspricht Trovo Stramern? Noch befinden sich die höchsten Zuschauerzahlen im dreistelligen Bereich, was im Vergleich zu anderen Plattformen verschwindend gering ist, doch das soll sich ändern.
Tencend verpasste dem Streaming-Dienst eine Finanzspritze von 30 Millionen Dollar, die dazu dienen soll, neue Streamer auf die Plattform zu locken. Die gesamte Summe soll dafür verwendet werden.
Um neue Streamer für sich zu gewinnen, hat Trovo das “Creator Partnership Program” aufgestellt. 500 Streamer, die auf der Plattform streamen und bestimmte Vorgaben bei Zuschauerzahlen und Stunden erfüllen, erhalten Zahlungen in Höhe von 600 bis zu 4.200 Dollar.
Es wird außerdem noch weitere Boni geben, die auf der Geschwindigkeit des Wachstums und dem Ranking basieren. Insgesamt können neue Streamer bis etwa 5.000 Dollar kassieren.
In einer Grafik werden die verschiedenen Stufen der Belohnungen erklärt und die Boni, die die Streamer dafür erhalten werden.
Die Investition von Tencent ist ein interessanter Schritt, wenn man bedenkt, dass Twitch seit Jahren unangefochtene Spitzenposition im Bereich Streaming hält.
Twitch hat während dessen ein jährliches Wachstum von fast 100% verzeichnet, wenn man den Nicht-Gaming-Content wie “Just Chatting” ausschließt:
Statistiken aus dem April 2020 zeigen, dass Twitch an der Spitze der Streaming-Plattformen steht
Es bleibt abzuwarten, welche Strategie Tencent mit dem Streaming-Dienst Trovo verfolgen wird. Bei der 30-Millionen-Investition wird es wahrscheinlich aber nicht bleiben.
World of Warcraft Shadowlands bringt ein gutes Gefühl mit sich, endlich etwas ganz frisches zu entdecken – denn Blizzard konnte ohne Zwang neues erschaffen.
Ich, Cortyn von MeinMMO, habe in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit in der Alpha von Shadowlands verbracht. Da mein Herz vor allem für die Story von World of Warcraft schlägt, schaue ich mich immer nach kleinen Details um und freue mich, wenn es neue Völker, neue Lore und frisches Hintergrundwissen gibt. Genau das wartet in Shadowlands in Hülle und Fülle.
In Battle for Azeroth gab es zwar auch neue Gebiete mit neuen Inhalten, doch die dahinterliegende Story war weitestgehend bekannt. Es war schon klar, was das Zandalari-Imperium ist oder wie die Kul Tiraner leben. Hier wurden zwar viele kleine Wissenslücken geschlossen, doch etwas „komplett neues“ war das nicht. Das ist zwar nicht grundsätzliches etwas Schlechtes, führte aber dazu, dass besonders große Überraschungen ausblieben.
Neue Spezies und viel neue Lore.
In Shadowlands ist das anders. Dort gibt es auf den ersten Blick nur wenig Bekanntes. Das große Ganze ist das Unbekannte und es sind nur einige Details, die vertraut vorkommen – genau umgekehrt zu dem, was wir in den letzten Erweiterungen erlebt haben.
Shadowlands bringt das Gefühl des Entdeckens zurück
Beim Leveln und Spielen der Shadowlands-Gebiete fühle ich mich an meine besten Zeiten aus Vanilla-WoW erinnert. Die ganze Spielwelt ist neu und noch unbekannt. Es gibt keine großen Konstanten, die klar vorgeben, wie die Story in einem Gebiet zu verlaufen hat. Damals war das so, weil ich noch nicht alle Details zu Warcraft kannte. Ich wusste nicht genau, wie die Zentauren-Stämme in Desolace agieren und hatte auch keine Ahnung von den Apothekern der Verlassenen und ihren Machenschaften.
Im wunderschönen “Bastion” landen wir zuerst. Doch auch hier gibt es viele Probleme.
Heute, in Shadowlands, ist das „Unbekannte“ zurück, obwohl ich so ziemlich die meisten Details zu Warcraft kenne. Trotzdem habe ich vor dem Betreten des Ardenwalds keine Ahnung, was diese komischen Baumwesen sind oder welchen Nutzen die Feen erfüllen.
Ich weiß nicht genau, was die engelsgleichen Kyrianer eigentlich für eine Rolle spielen und ob sie tatsächlich so gut und hochheilig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Es ist mir ein Rätsel, warum in Revendreth alle komische Grabsteine auf dem Rücken tragen. Es ist neu, ich muss es entdecken, um es zu verstehen. Ich bin nicht auf den Ausgang der Story als solcher gespannt, sondern muss erst wieder das zugrunde liegende Konzept einer neuen Zivilisation begreifen.
Ich fühle mich, als wäre ich 15 Jahre jünger und würde die World of Warcraft wieder zum ersten Mal kennenlernen.
Klar – kleine Parallelen gibt es immer wieder. Vor allem in Maldraxxus ist vieles an die Geißel angelehnt und dort trifft man auch viele bekannte Helden der Vergangenheit. Doch auch hier wird rasch klar, dass die Geißel in Azeroth nur ein kleines Detail eines viel größeren Konstrukts war, das wir jetzt in seiner Gänze erleben.
Sicher, am Ende beeinflusst das nur die Story-Erfahrung während des Levelns. Das gibt keinen Aufschluss darüber, wie gut die repetitiven Inhalte, wie Dungeons, Raids oder Torghast am Ende sein werden. Doch zumindest die Level-Erfahrung bietet eine frische Spielwelt, die nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch so manch einen Lore-Veteranen mit frischen Ideen entzücken kann.
Das Tolle am Setting der Schattenlande ist auch, dass sie endlos erweiterbar sind – selbst über das Addon Shadowlands hinaus. Denn die Schattenlande bestehen aus unzähligen Reichen und nicht nur den fünf, die wir zum Launch der Erweiterung kennenlernen.
Kommende Patches könnten also noch weitere Reiche hinzufügen. Das Design der Hauptstadt Oribos legt diese Vermutung sogar nahe, denn die Portale sind so angeordnet, dass noch Platz für weitere ist.
Damit wären die Schattenlande unendlich oft erweiterbar und könnten selbst in kommenden Addons immer mal wieder eine Rolle spielen, wenn ein neues Reich aus den Schattenlanden – aus welchen Gründen auch immer – Hilfe benötigt. Die bloße Möglichkeit, in die Schattenlande zu gehen, erschafft eine schier endlose Möglichkeit, neue Reiche hinzuzufügen.
Das fühlt sich auch weitaus passender an als das übliche „Oh, da ist wieder eine Insel aus dem Meer aufgeploppt“, was von Spielern oft kritisiert wurde.
Ich liebe es, neue Gebiete, Stories und ganze Kulturen in einem Spiel kennenzulernen. Wenn es euch ganz ähnlich geht, dann wird zumindest die Level-Erfahrung in Shadowlands mit zu dem spannendsten gehören, was ihr in den vergangenen Jahren in World of Warcraft erleben durftet.
Bot sind in MMORPGs eine Plage und Final Fantasy XIV ist keine Ausnahme. Ein zufälliges Boss-Monster hat einer Gruppe von Bots aber gehörig den Abend versaut und dafür Applaus geerntet.
Was ist passiert? Eigentlich wollte der Spieler Akiha Rumiho in Ruhe seine Quests in FFXIV erledigen, um in der Story voranzukommen. Doch als er in einem der Gebiete des MMORPGs unterwegs war, traf er auf eine große Gruppe von Bots, die plötzlich alle am Teleport-Kristall erschienen.
Offensichtlich waren sie von etwas getötet und zu Kristall zurück teleportiert worden. Als sie wieder auferstanden waren, hackten sie sich anscheinend sofort wieder zu ihrem Farm-Platz zurück. Und wurden wieder getötet.
Nach einiger Suche in dem Gebiet fand der Spieler auch heraus, was die Bots tötete:
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Das Jagd-Monster Ghede Ti Malice ist eine Art Mini-World-Boss in Final Fantasy XIV. Es gibt solche Monster in jedem nicht instanziiertem Gebiet und sie sind in der Regel viel stärker als andere Mobs.
Früher wurde Ghede zusammen mit anderen Jagd-Monstern von den Spielern regelmäßig getötet. Mittlerweile werden die Jagden in niedrigen Level-50-Gebieten aber eher selten erledigt.
Deswegen konnte Ghede Ti Malice sich ungestört durch die Gruppen von Bots schnetzeln, die direkt neben ihm auftauchten. Die Bots waren darauf programmiert, sich immer wieder an die Stelle zu bewegen, wo das Monster sie erwartete, und waren in einem Kreislauf des Todes gefangen.
Auch wenn es für die Bots wahrscheinlich kein allzu großer Verlust gewesen sein muss, hat das Boss-Monster ihnen doch einiges an Fortschritt gekostet. Ein anderes solches Jagd-Monster hat bei den Spielern hingegen für viele Lacher gesorgt.
Das sagen Spieler auf reddit: Der Ersteller des Videos postete es auch auf reddit, wo es von anderen Spielern Zuspruch erhielt.
Zwar wurde Ghede nicht massiv mit Tausenden von Upvotes gefeiert, aber einige Spieler sprachen dennoch ihre Freude über den Zwischenfall aus. Der Top-Kommentar in dem Thread hat Ghede sogar für eine Position als Game Master nominiert.
Der Kampf gegen Windmühlen
Das Problem mit Bots und RMTs (Real Money Trader) ist in FFXIV wie auch in vielen anderen MMORPGs keine Neuheit.
Die Bann-Wellen kommen in wöchentlichen Abständen und sperren mehrere Tausende Accounts gleichzeitig. Seit Anfang Juni wurden laut den Angaben auf der FFXIV-Hauptseite, Lodestone, etwa 11.000 Accounts für Botting und Gold-Selling-Aktivitäten gesperrt.
Die Botter geben aber nicht auf und erstellen immer wieder neue Accounts. Da kommt die Hilfe seitens eines Monsters im Spiel sehr gelegen.
Eine Fernsehshow vom amerikanischen Sender CNBC sorgte bei vielen Streamern für Lacher. So meinte eine Analystin, dass niemand den echten Namen vom Streamer Ninja kenne.
Um diese Aussage geht es: Der Sender CNBC sprach gerade über die Schließung vom Streaming-Dienst Mixer. Die Internet- und Medien-Analystin Laura Martin sprach über die Auswirkungen der Schließung und sprach dort auch den bekanntesten Streamer der Plattform, Ninja, an.
So sagte sie “Da ist ein Video-Gamer mit dem Namen Ninja, er hat einen realen Namen, doch niemand weiß wie dieser ist.”
Diese kleine und doch falsche Aussage landete schnell in den sozialen Netzwerken und auch der Streamer selbst reagierte auf diese Aussage.
Ninja versteht die Welt nicht mehr – Andere Streamer lachen
Wie reagiert Ninja darauf? Der Streamer, der mit wirklichem Namen Tyler Blevins heißt, reagiert auf Twitter nur mit einem GIF auf die Aussage der Analystin:
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Der kurze Clip zeigt einen nachdenklichen Pablo Escobar aus der Serie “Narcos”. Das GIF wird gerne genutzt, wenn man zeigen will, dass man über sein Leben und seine Entscheidungen nachdenkt.
Macht Ninja ein Geheimnis aus seinem Namen? Ganz im Gegenteil. Ninja ist zwar eine große Marke, doch auch privat gibt der Streamer immer wieder Einblicke.
Seine Ehefrau Jessica trägt ebenfalls den Nachnamen Blevins und auf Twitter zeigt er sich immer wieder zusammen mit ihr. Sie selbst nennt ihn oftmals auch nur Tyler. Ein Geheimnis ist sein Name also definitiv nicht.
Was sagen andere Streamer dazu? Auch andere Streamer nehmen die Aussage der Analystin sehr ironisch auf. TimTheTatman schreibt beispielsweise einfach nur “Wer?” und einen lachenden Smiley.
Der Streamer-Kollege Lazerbeam meint: “Ich hab noch nie von Ninja gehört. Er kann nicht so berühmt sein.”
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Der Fortnite-Profi Svennoss ist sogar recht hart und sagt: “Stellt euch vor, ihr arbeitet bei einer News-Redaktion und seid so schlecht bei eurem Job.”
Ninja selbst dürfte das Ganze wohl auch sehr locker sehen. Er hatte 2019 einen exklusiven Deal mit Mixer abgeschlossen und selbst jetzt, nach der Bekanntgabe der Schließung, kassiert der Streamer nochmal ordentlich ab.