Darum sind Handfeuerwaffen die coolsten Waffen in Destiny

In Destiny 2 sind und in Destiny 1 waren Handfeuerwaffen einfach cool. Warum das?

Meine Liebe zu Handfeuerwaffen: Ich weiß es noch wie heute – meine erste exotische Waffe überhaupt war die Falkenmond. Eine Handfeuerwaffe, die Macht und Eleganz harmonisch in Einklang brachte, einen hervorragenden Sound hatte und sich einfach wunderbar in der Hand anfühlte. Damit verbrachte ich herrliche Monate im Destiny-Universum.

Seitdem haben es mir die Handfeuerwaffen in Destiny und Destiny 2 angetan. Seitdem spiele ich so oft wie möglich mit dieser coolen Waffengattung. Auch aktuell kommt mir keine andere Waffe als das Dienstvergehen in den Kinetik-Slot – doch dazu später mehr.

Ich weiß, dass ich nicht der einzige Handfeuerwaffen-Narr da draußen bin. Denn Handfeuerwaffen sind seit den ersten Destiny-Tagen Kult und haben eine große Fangemeinde. Wie kam es dazu?

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Handfeuerwaffe in Destiny 1

Die drei ikonischen, exotischen Handfeuerwaffen

Die „Trinität“ der Hand Cannons: Jeder Hüter, der im Jahr 1 von Destiny dabei war, kennt die Falkenmond, die Dorn und Das letzte Wort. Wirklich. Jeder. Und jeder wird Geschichten über sie erzählen können. Denn es waren die Kult-Waffen schlechthin:

  • Die Falkenmond war eine PlayStation-exklusive Waffe, die mit einer enormen Reichweite glänzte und selbst mit Scout-Gewehren und Snipern konkurrieren konnte. Zudem besaß sie zufällige Kugeln im Magazin, die Bonus-Damage anrichteten. So war die Falkenmond eine ohnehin schon mächtige Waffe, die immer wieder mit zusätzlichem Schaden überraschte.
  • Die Dorn zählte gegen Ende von Jahr 1 zu den mächtigsten Waffen im Schmelztiegel, die den Tag so einiger Hüter vermiesen konnte. Die „Giftspritze“ tötete heimtückisch, da sie zusätzlich Schaden über Zeit anrichtete und so noch Gegner eliminierte, die sich bereits zur Regeneration zurückgezogen haben. In den Trials konnte man sich sicher sein, dass mindestens 2 von 3 Gegnern die Dorn hatten.
  • Das letzte Wort machte die Hüter direkt zu Beginn von Destiny zu wahren Revolverhelden. Denn das Besondere an der Waffe war, dass man sie „aus der Hüfte“, also ohne Zoom, abfeuern sollte. So entfaltete Das letzte Wort einen tödlichen Mix aus Stabilität und Durchschlagskraft. Als Gimmick hat sich Bungie eine besondere Schuss-Technik einfallen lassen: Der Hüter drückt, während er feuert, mit dem Handballen den Hahn wieder nach unten, um so das Schießen zu beschleunigen. Das nennt man „Fanning“-Technik – und beflügelte die Western-Fantasien.
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Dorn, Falkenmond und Letztes Wort

Diese drei Exotics bestimmten grundlegend die Destiny-Erfahrung im ersten Jahr, bis sie im Jahr 2 zurückgelassen oder generft wurden. Alle drei Waffen legten dann aber eine Rückkehr hin – die Falkenmond mit gestutzen Flügeln schon in Jahr 2, die Dorn in Jahr 3 und Das letzte Wort Ende erst Januar 2019 in Destiny 2. An die Macht von Einst kamen sie aber nicht mehr heran.

Das Duell – Eyasluna oder Palindrom?

Nicht nur exotische Handfeuerwaffen, auch legendäre bestimmten die Gespräche rund um Destiny für Monate.

Die Top-Waffen in Jahr 3: Im Jahr 3 von Destiny 1 war zwar allgemein recht wenig los, dafür sorgte ein „Duell“ zweier Handfeuerwaffen immer wieder für hitzige Diskussionen: War nun das Palindrom oder die Eyasluna besser?

Lange Zeit führten diese beiden legendären Handfeuerwaffen die Bestenlisten im PvP an. Sie gehörten dem starken „Falkenmond“-Archetyp an, hatten eine identische Feuerrate, eine identsiche Schlagkraft und das Nachladetempo war auch noch exakt gleich.

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Das mächtige Palindrom in Destiny 1

Gerade weil diese beiden hervorragenden Wummen so ähnlich waren, bildeten sich Fanlager für jede Waffe – und alle führten Argumente auf, warum eben die Eyasluna oder das Palindrom besser waren.

Während die Eyasluna eine höhere Stabilität aufweisen konnte, protzte das Palindrom mit einer leicht höheren Reichweite. Größere Unterschiede ließen sich erst bei den versteckten Stats ausmachen: Das Palindrom hatte deutlich bessere Werte beim Aim-Assist und bei der Recoil-Direction.

Laut den Statistiken hatte das Palindrom also die Nase vorn, es wurden auch im PvP deutlich mehr Kills damit erzielt. Jedoch waren sich die meisten Hüter einig, dass die Eyasluna deutlich besser als das Palindrom aussah – was für viele eben auch wichtig bei der Waffenwahl war. Und Top-Waffen waren ohnehin beide …

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Sah nicht nur gut aus – Eyasluna

Nicht nur exotische Handfeuerwaffen, sondern auch legendäre Handfeuerwaffen sorgten damit monatelang für Gesprächsstoff. Andere Waffengattungen standen nie so dominant im Rampenlicht. Und dann gab’s ja auch noch einen Schicksalsbringer oder eine Crotas Wort …

Revolverheld-Gefühle in Destiny

Cooler Spielstil: Ich erinnere mich an eine Aussage eines Kumpels, als ich meine Falkenmond erhielt. Er hatte damals früher als ich mit Destiny begonnen und war anfangs deutlich erfahrener. Er sagt mir, die Falkenmond sei eine starke Waffe, allerdings müsse man Handfeuerwaffen beherrschen. Den Umgang damit müsse man erst lernen. Und er hatte Recht.

Denn im Gegensatz zu anderen Waffen, wie den Automatikgewehren, kann man nicht volles Rohr auf die Gegner ballern, in der Hoffnung, irgendwas dabei zu treffen – stattdessen muss jeder Schuss einzeln gezielt werden.

Nicht jeder Hüter ist der „Handfeuerwaffen-Typ“. Aber wenn man die Waffen beherrscht, dann machen sie enormen Spaß. Sie haben einen starken Sound und hauen guten Schaden raus, wenn man einen Headshot nach dem anderen landet. Da kommen Revolverheld-Gefühle auf – selbst ohne Das letzte Wort.

Destiny 2 Kriegsgeist Handfeuerwaffe
Handfeuerwaffe in Destiny 2

Hand Cannons in Destiny 2 stehen gut da

Hand Cannons in Destiny 2: In Destiny 2 haben auch schon ein paar Handfeuerwaffen auf sich aufmerksam gemacht. Im Jahr 1 war beispielsweise die Bessere Teufel sehr beliebt und in Jahr 2 spielen viele Hüter mit dem Vertrauen. Zudem machen Lunas Geheul und die Nicht Vergessen das PvP unsicher.

Meine aktuelle Lieblingswaffe: Ich spiele zurzeit ebenfalls wieder mit einer Handfeuerwaffe (zumindest im PvE und in Gambit). Einer Exotischen noch dazu. Nämlich mit dem Dienstvergehen.

Diese Waffe sieht meiner Meinung nach nicht nur heftig aus, sondern hat auch starke Perks, die ich persönlich super finde. Denn ich muss mich in keinen bestimmten Spielstil zwängen, um irgendwelche Boni zu triggern, stattdessen ballere ich nach Herzenslust auf die Feinde und wenn sie genügend Kugeln gefressen haben, gibt’s herrliche Explosionen, die Zusatzschaden anrichten.

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Dienstvergehen

Das ist eine Waffe ganz nach meinem Geschmack. Eine Handfeuerwaffe mit coolem Design, coolem Sound und mit coolen Perks. Im Grunde vereint sie Macht und Eleganz – so wie einst die Falkenmond.

Ob die Falkenmond in Destiny 2 zurückkehren wird, steht momentan noch in den Sternen. Das letzte Wort ist bereits wieder da und eine mögliche Rückkehr der Dorn wurde auch schon angeteast.

Der Kult um die Handfeuerwaffen wird also definitiv nicht so schnell abbrechen. Und viele Hüter werden die Geschichten rund um die Hand Cannons noch lange in Erinnerung halten. Deshalb sind die Handfeuerwaffen für mich die coolsten Wummen in Destiny.

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