Destiny: Lohnt sich „Das Letzte Wort“ für PvP und PvE?

In Destiny verkauft der Händler Xur an diesem Wochenende die exotische Handfeuerwaffe „Das Letzte Wort.“ Ist die Waffe die 23 seltsamen Münzen wert?

Im Schmelztiegel noch immer eine Macht

Destiny-The-Last-Word„Das Letzte Wort“ ist eine exotische Handfeuerwaffe in Destiny und damit eine Primärwaffe, die Kinetikschaden verursacht. Vor allem im Schmelztiegel galt sie lange Zeit als gefürchtet und nahm bei Umfragen immer einen der vordersten Plätze ein. Dabei war sie im November, als noch sehr wenige die Waffe überhaupt hatten, sogar in den Top 3,. Da war ein regelrechter Kult um sie entstanden. Im Januar schaffte sie es dann bei der großen reddit-Umfrage noch auf Platz 6.

Auch nach einigen Änderungen in dem Waffen-Balance-Patch, der die Reichweite von Handfeuerwaffen beschränkte, gilt sie noch als eine der stärksten Allzweck-Waffen im Schmelztiegel, wenn sie auch mit der Falkenmond für Playstation-Spieler starke Konkurrenz hat.

Dabei eignen sich die Handfeuerwaffen am besten für erfahrene Spieler, die gut und rasch zielen können.

Aus der Hüfte geschossen

Die Besonderheit der „Das Letzte Wort“ liegt darin, dass man sie „aus der Hüfte“, also ohne Zoom, abfeuern sollte. Nur dann entfaltet die Wumme ihre Wirkung. Es ist daher wichtig, in rascher Folge, ohne heranzuzoomen, idealerweiser Kopftreffer zu landen. Dann kann sie im Schmelztiegel die meisten Feinde im Eins-gegen-Eins auf mittlere Distanz bezwingen. Da mit dem aktuellen Patch Spezialmunition und damit auch Schrotflinten seltener geworden sind, könnte sie in Zukunft stärker brillieren.

Zu den Stärken der Waffe gehören ihre enorme Durchschlagskraft und ihre Stabilität. Sie feuert sich einfach gut, auch dank Flächenfeuer, einem Perk, der vollautomatisches Feuern ermöglicht.

Dieses „schnelle Feuern“ kommt allerdings zu einem Preis: Das kleine Magazin (nur 8 Schuss) ist schnell leer. Daher sollten Schützen unbedingt darauf achten, dass jeder Schuss zählt und bei jeder Gelegenheit nachladen.

Wie ein Revolverheld im Wilden Westen

Beim Design der Waffe standen Revolverhelden aus dem Wilden Westen Pate, die es in der Realität wohl nie derart ausgeprägt gab, wie in unserer durch Hollywood geprägten Version der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Im Prinzip ist die „Das letzte Wort“ eine Waffe wie aus einem klassischen Western: Man zieht schnell, feuert rasch, lädt dann nach. Als besonderes Gimmick hat sich Bungie eine besondere Schuss-Technik einfallen lassen: Der Hüter drückt, während er feuert, mit dem Handballen den Hahn wieder nach unten, um so das Schießen zu beschleunigen. Das nennt man „Fanning“-Technik.

Im Wilden Westen hat wohl niemand so geschossen, wohl aber in Filmen über diese Zeit. Im „richtigen Leben“ wäre es Gift für den Revolver und die Zielgenauigkeit des Schützen. Zum Glück sind wir nicht im richtigen Leben! Es sieht einfach gut aus.

Destiny-The-Last-Word

Fazit: Die „Das Letzte Wort“ ist eine der Kult-Waffen in Destiny und den Kauf für jeden wert, der 23 Münzen übrig hat und beim „Schmelztiegel“ nicht zuerst an Berlin denkt. Allein der markante Stil der Waffe sollte die Investition rechtfertigen.

Im PvE gibt es allerdings kaum einen Grund zur Waffe zu greifen. Da sind Primärwaffen ohne Elementarschaden ohnehin nicht sehr gefragt. Das kleine Magazin schwächt „Das Letzte Wort“ zudem.

Mit Handfeuerwaffen zu spielen, ist nicht jedermanns Ding, aber ein attraktiver Spielstil, der ein relativ hohes „Skill-Ceiling“ hat: Gute Spieler können aus der Feuerwaffe viel rausholen. Es ist eine Waffe, um den Skill im Schmelztiegel zu trainieren und zu vervollkommen.

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