Content-Creator müssen sich häufiger anhören, sie sollten lieber mal einer “richtigen Arbeit” nachgehen. Mit Twitch-Streamer “Mcky” traf es jetzt aber den Falschen, denn der 30-Jährige kennt sich mit harter Arbeit aus. Hauptberuflich zu zocken, gefällt ihm aber besser.
Was ist das für ein Streamer? Michael alias “Mcky” gehört zu den meistgesehenen Streamern im deutschen Twitch. Auf seinem Kanal MckyTV hat er mehr als 1,3 Millionen Follower. Doch das war nicht immer so: Früher war er laut eigener Aussage spielsüchtig und hoch verschuldet.
Heute lebt Mcky seinen Traum. Für den fiesen Spruch eines Zuschauers hat er da allerdings wenig Verständnis.
Der Werdegang von Twitch-Kollege MontanaBlack war ebenfalls nicht immer einfach:
Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
Zuschauer ätzt im Stream, doch das geht nach hinten los
Was war das für eine Situation? Am 25. April berichtete Mcky auf Twitter von einem Vorfall, der sich während seines Streams am Vorabend ereignet hatte. Ein Zuschauer habe ihn im Chat aufgefordert, vernünftig arbeiten zu gehen, statt zu streamen.
Wie reagierte der Streamer? Der erklärte dem Zuschauer, er habe früher normal gearbeitet, verdiene sein Geld jedoch lieber mit Videospielen. Dem Zuschauer wünschte er aber noch “viel Spaß beim Ackern.” Damit hätte die Sache erledigt sein können, wäre da nicht noch die Community des Streamers.
Denn die Fans überschütteten Mcky erstmal mit Geschenkabos. Der kam kaum hinterher, sich bei jedem einzeln zu bedanken. Der Streamer stellt fest, dass sich der Zuschauer für seinen Spruch da wohl den falschen Kanal ausgesucht hätte: Seine Community wäre da einfach so drauf, dass sie ihn dann erst recht beschenken.
Bei seinen Fans bedankte er sich für die Unterstützung:
Ihr seid der Grund, warum ich das seit Jahren hier machen kann und ich stehe jeden Tag auf und denke: “Was hab ich für ein geiles Leben?” Dass ich das machen kann, was ich tue, wie ich es mache, ohne shady Deals anzunehmen, ohne meinen Arsch an Glücksspiel zu verkaufen, ohne Alkohol zu bewerben. Einfach nur, dass ich ich sein kann und dafür bin ich sehr dankbar und das schon seit Jahren. Liebe, Liebe, Liebe.
Mcky via Twitch
Streamer will etwas zurückgeben
Was steckt dahinter? Auf Twitter führte der Streamer aus, warum ihm die Unterstützung seiner Fans so viel bedeutet. Mcky erzählt von seiner Vergangenheit. Mit 19 habe er in einem Möbelgeschäft gearbeitet, mit 23 arbeitete er tagsüber und setzte sich abends noch hin, um zu streamen.
Tatsächlich ist Mcky schon seit 2015 auf Twitch unterwegs, doch erst im November 2017 schaffte er den Durchbruch. Innerhalb von 4 Monaten sprang er von durchschnittlich 44 Zuschauern auf 1.309, mittlerweile sind es über 4.500 (via sullygnome).
Den Tweet haben wir euch hier eingebunden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Angesichts der Unterstützung seiner Fans ist es Mcky wichtig, dankbar zu bleiben. In einem Kommentar schreibt er, es sei wichtig, diesen Segen nicht nur für sich selbst zu nutzen, sondern auch etwas zurückzugeben: an seine Community, an gemeinnützige Zwecke, an das eigene Umfeld (via Twitter).
Für Leute, die einem eher traditionellen Beruf nachgehen, ist es manchmal schwer nachzuvollziehen, wie viel Geld große Content-Creator dafür bekommen, den halben Tag zu zocken. Das kann auch mal zu hitzigeren Diskussionen führen. So etwa bei Twitch-Streamer Elotrix, dem die Bemerkung eines Zuschauers überhaupt nicht passte:
Epic Games hat den Twitch-Streamer Cody “Clix” Conrod (18) für zwei Wochen gesperrt. Auf Twitter sprechen sich viele Twitch-Streamer und Fans dafür aus, ihn freizulassen. Der Bann sei zu hart. „Das Gesicht von Fortnite“ habe das nicht verdient.
Wofür gab es den Bann?
Clix hat ein Online-Turnier gespielt und war dort in ein Duell mit einem feindlichen Spieler verstrickt
In einem Hausbau-Kampf feuerten beide auf die Stellung des anderen, da sprang der Gegner aus seiner Deckung und legte ein starkes Item ab. Clix wechselte die Stellung, sprang zum Gegner rüber, schnappte sich dieses Item und konnte so das Turnier gewinnen.
Epic bannte Clix daraufhin 2 Wochen aus Fortnite wegen Teaming: Ein anderer Spieler habe ihm zum Sieg verholfen, das ist gegen die Regeln.
Video starten
Fortnite: Chapter 4 Season 2 – Gameplay-Trailer
Warum will Clix entbannt werden? Wir haben auf MeinMMO gestern über den Vorfall berichtet. Clix sagt, der Gegner war kein Freund, sondern ein 15-Jähriger „Hater“, dessen Leben sich darum dreht, Clix zu schaden und der ihn gezielt bannen wollte.
Der Gegner sei ein Stream-Sniper, habe den Stream von Clix beobachtet und daraus einen Vorteil gezogen.
Clix gesteht, dass er das starke Item nicht hätte nehmen sollen, findet den zwei Wochen Bann nun aber viel zu hart. Mit dem Hashtag #FreeClix möchte er erreichen, dass sich Leute an Epic Games oder die Bosse der Firma wenden und für eine Aufhebung des Banns streiten.
Das ist seitdem passiert: Zumindest die erste Hälfte des Plans geht auf: Etwa 560.000-mal wurde das Video von Clix auf Twitter gesehen. Es haben auch einige Leute an Epic Games oder den Boss Tim Sweeney geschrieben.
Aber mit der zweiten Hälfte des Plans hapert es noch: Der Hashtag #FreeClix wurde zwar bedient, schaffte es aber noch nicht in die Twitter-Trends. Auch von einer Aufhebung des Bannes gibt es noch keine Spur.
“Epic bannt den einzigen Streamer, der ihnen irre Clicks im E-Sport bringt”
Wie sind die Reaktionen? Die weitaus meisten Leute auf Twitter stellen sich auf die Seite von Clix. So sagt der bekannte Fortnite-Streamer Spyher PK, der Bann sei für etwas, das „in der Hitze des Gefechts passiere“ sicher zu hoch. Das sei etwas ganz anderes, als wenn 2 Spieler zusammenspielten. Er sei gestreamsnipet worden und habe dann mitten im Gefecht falsch reagiert. Ein kürzer Bann sei ausreichend.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Creator für Ghostgaming sagt: Das wahre Problem seien Stream-Sniper. Die müsste Epic mal permanent bannen, um ein Zeichen zu setzen.
Ein Freund von Clix, Ronaldo, fragt, wie Epic die einzige Person bannen kann, die ihnen „kranke Zuschauerzahlen im E-Sport“ bringt.
Auch ein anderer sagt: „Gut gemacht, Fortnite. Ihr habt den einzigen Streamer gebannt, der euer Spiel relevant hält und dann noch dafür.“
Es schwingen 3 Argumente mit:
Epic solle gegen Stream-Sniper vorgehen, nicht gegen deren Opfer
Epic solle berücksichtigen, dass hier alles “In der Hitze des Gefechts passiert ist”
Epic müsse berücksichtigen, wie wichtig Clix für die Zuschauerzahlen ist und ihn daher bevorzugt behandeln
Gibt es auch Leute, die es anders sehen? Ja, einige wenige Stimmen sagen: Clix verdiene keine Sonderbehandlung. Wenn er entbannt wird, sei das unfair gegenüber allen normalen Leute. Die sollte Epic dann gefälligst auch entbannen.
Twitch-Streamer und eine vermeintliche Sonderbehandlung sind ein großes Thema in Games:
Der Hersteller AMD bietet Prozessoren mit einem X im Namen an. Doch wofür steht das Suffix X und lohnt es sich eine CPU mit X zu kaufen?
AMD bietet verschiedene Prozessoren für unterschiedliche Einsatzgebiete an. Doch einige Ryzen-Modelle kommen mit einem X als zusätzliches Kürzel, einem sogenannten Suffix.
MeinMMO erklärt euch, was hinter dem X bei Ryzen steckt und ob sich beim Kauf eines Prozessors lohnt.
Das X bei Ryzen steht für automatische Übertaktung
Wofür steht das X bei Ryzen? Das X bei AMDs Prozessoren für Extended Frequency Range (XFR). Das bedeutet, dass eure CPU automatisch übertaktet wird, wenn eure Kühlung ausreichend ist und die Leistung benötigt wird. Der Precision Boost optimiert dann zusätzlich noch die Taktraten.
Auf dem Papier unterscheiden sich die Modelle mit X kaum von ihren Geschwistern:
Der AMD Ryzen 5 5600 bietet 6 Kerne/ 12 Threads und taktet zwischen 3,5 und 4,4 Ghz.
Der AMD Ryzen 5 5600 X bietet ebenfalls 6 Kerne /12 Threads, taktet mit 3,7 bis 4,6 Ghz leicht höher.
Muss ich für mehr Leistung das Modell mit X kaufen? Theoretisch könnt ihr aber mit einem Ryzen 5 5600 ohne X die gleiche Performance oder Taktrate erreichen wie mit einem Ryzen 5 5600X. Auf diese Weise könnt ihr 30 bis 60 Euro sparen.
Wollt ihr wirklich mehr Leistung haben, dann solltet ihr gleich zur nächsten Leistungsklasse greifen. Also anstatt einem Ryzen 5 etwa einen Ryzen 7 kaufen. Hier lohnt sich der Aufpreis und das zusätzliche Leistungsplus auf jeden Fall.
Neben dem X-Suffix gibt es noch Modelle mit „XT.“ Diese Versionen sind dann noch etwas flotter als die X-Modelle.
Bei den neuen Ryzen-7000-Prozessoren (für AM5) gilt zusätzlich, dass die X-Modelle einen deutlich höheren Stromverbrauch haben. Während der Ryzen 5 7600 mit 65 Watt TDP auskommen soll, liegt die TDP beim Ryzen 5 7600 X bei 105 Watt.
Mehr zu Hardware und Tech: Interessiert ihr euch für Grafikkarten, dann schaut euch einmal folgenden Artikel auf MeinMMO an. Hier erklären wir euch, wie groß der Unterschied bei Grafikkarten zwischen AMD und Nvidia ausfällt.
Der 23-jährige Däne Rasmus „Caps“ Borregaard gilt seit einigen Jahren als der beste Midlaner Europas, vielleicht neben Perkz sogar als bester Spieler des Kontinents in League of Legends. Nach durchwachsenen Playoffs steht mit den MSI 2023 ein großes Turnier an und der Däne präsentiert sich in Top-Form. Vor allem mit der Schlangendame Cassiopeia läuft es gut. Aber ob es eine gute Idee war, sich „Faker Slayer“ zu nennen, wird man wohl abwarten müssen.
Wer ist Caps? Einige seiner Bewunderer sagen, Caps mache den großen Unterschied aus, durch den Europa in LoL mit China und Südkorea mithalten kann – die USA aber nicht. Er alleine habe EU in einigen Jahren auf ein höheres Niveau gehoben:
Caps ist ein hochtalentierter Däne, der sich noch blutjung 2 Jahre lang einen Namen bei Fnatic als Midlaner machte.
2018 wechselte Caps zu G2 Esports, wo eigentlich kein Platz für ihn war. Aber sein Rivale, der Kroate Perkz, machte für Caps Platz und wechselte in die Bot-Lane.
Caps war dann Teil des wahrscheinlich stärksten EU-Teams aller Zeiten, die 2019 nur knapp die Weltmeisterschaft verfehlten und im Finale den Chinesen FunPlus Phoenix unterlagen. Doch das Team ist mittlerweile auseinander gebrochen.
Caps nennt sich “Faker Slayer” und legt sich mit ihm an:
Video starten
Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Wie lief es zuletzt für Caps? Durchwachsen. G2 ist nicht mehr der Koloss, der er all die Jahre war. Das Team von einst ist in alle Winde verstreut: Zuerst ging Perkz in die USA, danach wurde aussortiert, als letztes musste Jungler Jankos gehen, sogar der CEO Ocelote ist mittlerweile weg. Nur Caps und Suppporter Miyx sind übrig, der Slowene war eigentlich auch schon weg, kam aber nach 10 Monaten wieder zurück ins Team:
Im kurzen Winter-Split im Februar lief’s für G2 aber klasse und man hat sich nach einer schwachen regulären Saison noch als Meister durchgesetzt und sich damit einen Platz im MSI gesichert.
So bereitet sich Caps auf das Turnier vor: Caps hat in den letzten Tagen eine starke Leistung in der Solo-Queue von LoL abgeliefert:
Wie Dotesports weiß, konnte Caps vor allem auf „Controll Mages“ wie Cassiopeia dominieren. Er hat dort eine Winrate von 73 % und konnte 13 Spiele in Folge gewinnen. Auch mit Jayce (68 %), Ahri (66 %) und Akali (68 %) kommt er stark zurecht.
Die Solo-Queue ist der “Ranked-Modus” von LoL, der von jedem gespielt werden kann. Profis halten sich mit Matches in den höchsten Stufen dort fit und probieren neuen Taktiken und Champs aus.
Vor einigen Tagen hatte er einen starken Lauf und konnte 31 von 40 Spielen gewinnen, an einer Stelle sogar 15 und 16 – das brachte ihm Platz 1 in der Ladder von EUW ein.
In den letzten Matches riss die Strähne aber etwas und er sank auf Platz 4 zurück.
Faker hat seit 2020 dieselben Leute um sich herum – Caps hat immer wieder neue Mitspieler
Reicht es für Caps bei den MSI? Auch wenn Caps in bestechender Form zu sein scheint, wirkt eine Sache doch etwas übertrieben. Denn Caps spielt aktuell unter dem Namen „Faker Slayer“, eine Anspielung auf den Südkoreaner Faker, der immer noch als Titan in der Midlane gilt.
Gegen Faker könnte es beim MSI dann tatsächlich gehen, aber zunächst muss sich Caps erstmal durch eine Vorrunde quälen, bis er sich würdig erweist, gegen Faker anzutreten.
So ist bis heute ein Clip aus 2019 legendär, als Faker im Match gegen G2 und Caps die Hände zitterten:
Tatsächlich hat sich Caps einst diesen Namen verdient, weil es Caps immer wieder gelang, den Titanen Faker ins Wanken zu bringen und seine Teams zu schlagen. So ist bis heute ein Clip aus 2019 legendär, als Faker im Match gegen G2 und Caps die Hände zitterten:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Problem für Caps: Es wird kein 1vs1 gegen Faker sein, bei dem Caps vielleicht gute Chance hätte. Faker hat einen Top-Kader um sich: 4 Stars, die inzwischen seit Ende 2020 fest zusammenspielen und herausragend als Team funktionieren.
Caps hingegen bekommt zurzeit ständig neue Teamkameraden an die Seite gestellt, die ihre internationale Qualität noch beweisen müssen.
Alle Welt schwärmt gerade von dem neuen Super Mario Bros. Film, was unweigerlich zu Vergleichen mit der böse gefloppten Verfilmung aus dem Jahr 1993 führt. John Leguizamo, der damals Luigi spielte, verriet nun ein pikantes Detail aus dem Original, mit dem der kunterbunte Animationsfilm nicht mithalten kann.
Was hat es mit der alten Verfilmung auf sich? Super Mario Bros. war 1993 die erste Live-Action-Verfilmung basierend auf einem Videospiel. Nintendo hatte dem Regie-Paar Rocky Morton und Annabel Jankel freie Hand bei der Umsetzung gelassen, so groß war wohl das Vertrauen in Mario als Marke.
Das Ergebnis war ein überraschend düsterer Film, der aus Mario und Luigi unter Geldsorgen leidende Klempner machte. Der Film fiel sowohl bei Kritikern als auch bei den Zuschauern durch und konnte gerade einmal 39 Millionen Dollar seines Budgets von 42 bis 48 Millionen Dollar einspielen.
Mittlerweile hat Super Mario Bros. jedoch bei einigen Zuschauern eine Art Kult-Status erreicht. Diese Fans wird es wohl freuen zu hören, dass die ursprüngliche Vision der Regisseure sogar noch düsterer war.
Video starten
Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI
Was war das Problem des Originals? In einem Video-Interview mit dem Männermagazin GQ sprach John Leguizamo über seine Karriere und die Verfilmung von 1993. Der heute 62-Jährige verriet, dass Disney, die sich die Rechte am Vertrieb gesichert hatten, nicht einverstanden mit der düsteren Vision der Regisseure gewesen waren.
Denn während Morton und Jankel eine erwachsene und feministische Geschichte im Mario-Universum erzählen wollten, hatten die Produzenten Sorge, man entferne sich zu weit von der Zielgruppe junger Erwachsener und Familien.
Es sei da zu einer Menge Unstimmigkeiten gekommen, erinnert sich Leguizamo. Insbesondere verweist er auf eine Szene des Films, die im Nachtclub “Boom Boom Bar” spielte: Das seien alles “Stripperinnen aus North Carolina” gewesen, wo der Film gedreht wurde.
Diese Party-Szene? Das waren alles Stripperinnen aus North Carolina, die sie auf das Set gebracht und in die freizügigsten Kleider und Kostüme gesteckt haben. Disney war nicht glücklich. Sie mussten viel davon herausschneiden, mit CGI bearbeiten, was auch immer man damals für schlechte Technologie hatte.
Womöglich waren es diese kreativen Differenzen, die den Film letztlich scheitern ließen. Leguizamo selbst betont allerdings, wie dankbar er den Regisseuren sei, eine Hauptrolle mit ihm als Latein-Amerikaner besetzt zu haben, das sei damals eine große Sache gewesen.
Vom neuen Mario-Film ist Leguizamo bekanntermaßen kein großer Fan. Der Schauspieler kritisierte bereits den Mangel an Diversität im Cast und die Besetzung der Sprecher von Mario und Luigi mit weißen Männern (via 3D Juegos).
Seit 1993 hat es viele Versuche gegeben, Videospiele für Film und Fernsehen zu adaptieren. Serien zu The Witcher, League of Legends und Last of Us erfreuen sich großer Beliebtheit. Wenn ihr wissen wollt, wie die Serien bei euch, den Lesern von MeinMMO, abgeschnitten haben, findet ihr hier die Ergebnisse unserer Abstimmung:
In MMORPGs stellt ihr euch zusammen mit anderen Spielern gefährlichen Abenteuern. Um euch gegenseitig zu unterstützen, erfüllen Helden verschiedene Aufgaben, wie tanken, heilen oder Schaden verursachen. Doch nicht jedes MMORPG setzt auf diese Holy-Trinity.
Die Holy-Trinity aus Tank, DD und Heiler ist in MMORPGs besonders durch World of Warcraft berühmt geworden. Für viele Spieler ist es kaum vorstellbar, dass es auch MMORPGs gibt, die auf diese Rollenverteilung verzichten.
Welche Vorteile hat der Verzicht auf die Holy-Trinity? Durch den Wegfall der Holy-Trinity verzichtet man auf Warteschlangen bei Gruppen-Inhalten. Es müssen nicht krampfhaft Heiler und Tanks gesucht, sondern jede Klasse kann mitgenommen werden.
Auch im Level-Prozess bringt es Vorteile, wenn man nicht an eine Rolle wie Heiler oder Tank gebunden ist. Man kann als Damage-Dealer leveln und diesen Weg auch im Endgame weitergehen.
In diesem Beitrag möchten wir euch fünf Spiele vorstellen, die genau dies tun. Diese Liste ist nur eine Teil-Auswahl und ihr dürft uns gerne weitere MMORPGs ohne Holy-Trinity nennen.
Dieser Artikel erschien ursprünglich im August 2019 und wurde zuletzt am 25. April 2023 aktualisiert. Wir haben die Informationen zu GW2, Black Desert, Blade and Soul, sowie etliche Links überarbeitet.
[toc]
Guild Wars 2
Setting: Fantasy | Entwickler: ArenaNet | Plattform: PC | Release-Datum: 26. August 2012 | Modell: Buy2Play
Was ist Guild Wars 2? Guild Wars 2 ist ein Themepark MMORPG vom amerikanischen Entwickler ArenaNet und erschien 2012. Das Grundspiel ist kostenfrei, jedoch gibt es inzwischen drei Erweiterungen, die käuflich erworben werden müssen.
An welche Spieler richtet sich Guild Wars 2? Das MMORPG fokussiert sich vor allem auf PvE-Spieler, die gerne mit anderen in der offenen Welt spielen. Dort warten Weltbosse oder Gruppen-Events auf die Spieler.
Wie spielt sich Guild Wars 2 ohne Holy Trinity? Das MMORPG erschien 2012 mit der großen Ankündigung, dass auf eine Holy Trinity verzichtet wird. Stattdessen sollten alle Klassen in der Lage sein, sich selbstständig zu heilen.
Gleichzeitig sollte das aktive Kampfsystem aus aktiver Ausweichrolle und ständiger Bewegung dazu führen, dass die Spieler einkommenden Schaden direkt vermeiden können.
Das System funktioniert auch, wobei schon kurz nach Release Kritik laut wurde, dass in Dungeons und Fraktalen einfach die Spieler gewinnen, die den meisten Schaden verursachen. So umging man einfach alle Mechaniken und Schwierigkeiten eines Bosskampfes.
Mit der Erweiterung Heart of Thorns haben die Entwickler angefangen, Abwandlungen von Tanks und Heilern einzuführen. Das MMORPG hat inzwischen Tanks, wobei diese mehrheitlich aus Mesmern und damit Stoffklassen bestehen, und Supportern, die neben Heilung auch auf Buffs oder CC achten müssen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wird Guild Wars 2 noch aktiv unterstützt? Trotz der Entlassungen 2019 geht es Guild Wars 2 noch immer gut. Es kommen regelmäßige Updates und 2022 erschien die dritte Erweiterung und es fand der Release auf Steam statt.
14 Jahre lang hat Blizzard seine Online-Spiele wie WoW, Overwatch, Hearthstone oder Diablo 3 in China veröffentlicht. Dafür ging man eine Partnerschaft mit dem chinesischen Partner NetEase ein. Im Januar 2023 ging diese Partnerschaft in die Brüche und die Server der Spiele von Blizzard schlossen – sehr zum Leidwesen der chinesischen Fans. Jetzt will NetEase Geld sehen und das nicht zu knapp.
Update 25.4., 14:30 Uhr: Wie WoWHead berichtet, gibt es bei der Klage offenbar ein Missverständnis. Schon die Einreichungen ans Gericht waren offenbar fehlerhaft und wurden mittlerweile korrigiert:
Die Klage gegen Blizzard ist zwar so eingereicht wurden, wie berichtet (und wie auch wir bei MeinMMO im folgenden Artikel berichtet haben). Der Kläger ist aber nicht der chinesische Ex-Partner NetEase, sondern eine Privat-Person, namens Yang Jun
Yang Jun hatte 2019 selbst Klage gegen NetEase über Game-Time in WoW eingereicht
Man glaubt jetzt, dass die Gerichtsunterlagen irgendwie so vermischt wurden, dass es so wirkt, als hätte NetEase geklagt. Auf diese Schriften bezogen sich die chinesische Quelle und westliche Medien. Wie dieser Fehler in den Einreichungen ans Gericht zu Stande kam, ist aber nicht klar
Die Original-Meldung vom 24.4. (nicht angepasst):
Das ist der Hintergrund der Klage: Um in China als westliche Firma Geschäfte zu machen, muss man eine Partnerschaft mit einem chinesischen Unternehmen eingehen. Für Blizzard war das 14 Jahre lang NetEase. Man setzte durch die Partnerschaft jährlich 750 Millionen US-Dollar Umsatz um.
Doch Verhandlungen um eine Verlängerung des langjährigen Vertrages gingen 2021, laut Insider-Berichten, in die Brüche und es kam zu einer hässlichen, öffentlichen Scheidung. Während Blizzard kühl wirkte, rastete NetEase regelrecht aus und zertrümmerte eine Orc-Statue.
Jetzt hat die Scheidung ein Nachspiel.
Was ist das für eine Klage? Über die Klage berichtet die chinesische Seite Sina.com am Nachmittag des 24.4:
NetEase reichte die Klage in Shanghai ein und warf Blizzard vor, eine Reihe von Lizenzvereinbarungen verletzt zu haben
Als Entschädigung fordert man 300 Millionen chinesische Yuan, das sind etwa 43,448 Millionen Euro
Video starten
Wir waren mitten im Chaos, das den Release von WoW Dragonflight darstellt: „Ich kann hier nix annehmen“
Blizzard soll in China noch offene Rechnungen haben
Was wirft man Blizzard alles vor? Unter anderen heißt es: Blizzard habe den chinesischen Spielern versprochen, ihnen Geld zurückzuerstatten, wenn die chinesischen Server offline gehen. NetEase habe diese Verpflichtung gegenüber 1,12 Millionen Spieler übernommen und will jetzt dafür entschädigt werden. Blizzard habe sich geweigert, NetEase die “Kommission” für die nationalen Server in Höhe von fast 13,15 Millionen Euro zu zahlen.
Außerdem will NetEase Geld für „nicht verkauftes Merchandise-Material“.
Und die Rede ist von einer „Klausel“, nach der NetEase im Voraus hohe Summen für “mehrere Spiele” überwiesen hat. Blizzard soll das Geld nicht zurückgezahlt haben, obwohl die versprochenen Spiele nicht kamen.
Was ist denn da los? Wir haben auf MeinMMO schon häufiger über die Trennung von Blizzard und NetEase berichtet. NetEase war offenbar extrem wütend, wie die Trennung gelaufen ist. Man zerstörte sogar eine Ork-Statue von Blizzard.
2021 soll es bei Verhandlungen, den Deal zu verlängern, zu Missverständnissen gekommen sein
NetEase wollte die Partnerschaft anders gestalten und forderte mehr Rechte, auch um die chinesische Regierung zu beschwichtigen, die argwöhnisch auf solche Deals schaut
Blizzard wollte wiederum bessere Konditionen für sich, die man bei NetEase aber unverschämt fand. Die chinesische Seite bezieht sich auf einen Bericht der New York Times und spricht von einer Einmal-Zahlung über 500 Millionen US-Dollar, die Blizzard angeblich gefordert habe, damit man den Vertrag verlängere.
Letztlich soll NetEase etwas gesagt haben, das von Activision Blizzard als Drohung aufgefasst wurde, NetEase könnte Einfluss auf die chinesische Regierung nehmen, damit die sich gegen den Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft aussprechen würden.
Bei NetEase sah man das aber nicht als Drohung, sondern man sah das eigene Vertrauen als entgegenkommend an.
Nach der vermeintlichen Drohung brachen die Verhandlungen zusammen und viele Zehntausende WoW-Spieler verloren in China ihre virtuelle Heimat.
In jedem Fall scheint sich die ohnehin schon schmutzige Trennung jetzt noch weiter zuzuspitzen.
Mit Immortals of Aveum bringt EA noch im Sommer 2023 einen Shooter heraus, der komplett auf klassische Schusswaffen verzichtet. Doch kann das gut gehen?
Was ist das für ein Spiel? Immortals of Aveum ist ein kommender First-Person-Shooter, der von Ascendant Studios entwickelt und von EA Originals veröffentlicht wird. Der Release ist schon am 20. Juli 2023 für PS5, Xbox Series und PC (Steam, Epic, EA).
Das Besondere an dem Singleplayer-Titel ist, dass Immortals of Aveum auf klassiche Waffen wie gewehre und Pistolen verzichtet und stattdessen auf Magie setzt – obwohl es ein Ego-Shooter ist.
Ihr schlüpft in die Rolle von Jak, einem talentierten jungen Mann, der einer Art Elitetruppe aus Kampfmagiern beigetreten ist, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Auf eurem Weg bekämpft ihr dann mithilfe eurer magischen Kräfte Gegnerhorden und bestreitet Bosskämpfe.
Den ersten Gameplay-Trailer zu Immortals of Aveum seht ihr hier:
Video starten
Immortals of Aveum – Erster Gameplay-Trailer
Kann ein Shooter ohne Waffen gut gehen?
Das sagen Spieler: Einige User äußern auf YouTube unter dem Gameplay-Trailer Zweifel. Viele stören sich an den magischen Angriffen. Es wirke, als würden diese keine Auswirkungen auf die Gegner haben (via YouTube).
Generell gab es einiges an Kritik für das gezeigte Gameplay. Ein Nutzer schreibt: „Ich sehe nichts, was besonders fesselnd am Gameplay ist“. Andere finden, das gezeigte Gameplay habe zu viele bunte Effekte und man könne kaum erkennen, was hinter den Effekten mit den Gegnern passiere.
Ein solches Problem existiert in der Regel bei einem normalen Shooter nicht, wenn ein Schuss mit einem Gewehr auf einen NPC abgegeben wird. Mit den magischen Angriffen kommt das Chaos, findet ein Kommentator: „Wenn der Spieler zaubert, ist es chaotisch, so viele Dinge passieren gleichzeitig.“
Gibt es vergleichbare Shooter? Ja und nein. Ein Shooter, der komplett ohne Waffen auskommt und stattdessen magische Angriffe aus seinen Händen schießt, scheint eine innovative Idee zu sein. Trotzdem haben einige Spiele ähnliche Aspekte, darunter beispielsweise der Helden-Shooter Overwatch.
In Overwatch gibt es nicht nur Chaos und viele bunte Farben, sondern Helden, deren Waffen keine klassischen Gewehre sind. Die Genetikerin Moira nutzt kein Sturmgewehr, sondern einen Strahl, der entweder Leben schenkt oder es nimmt. Der Mönch Zenyatta nutzt seine spirituelle Kraft, um „Sphären der Zerstörung“ zu erschaffen und mit einer Handbewegung auf Gegner zu schießen.
Obendrein gibt es in Loot-Shootern wie Destiny und Outriders Klassenfähigkeiten, die etwa Flächenschaden mit Feuerangriffen machen. Klar, in beiden Titeln spielen Sturmgewehre und Pistolen eine entscheidende Rolle, doch einzelne Skills zeigen, dass es auch ohne möglich ist.
Für wen könnte das interessant sein? Das Spielprinzip von Immortals of Aveum richtet sich eher an Shooter-Spieler, die gleichermaßen Fantasy-Fans sind. Wenn ihr auf realistische Spiele wie Escape from Tarkov und Squad steht, dann werdet ihr mit dem Magie-Abenteuer gegebenenfalls nicht glücklich.
Wer allerdings nach der Story von Titanfall 2 rüber zu Elder Scrolls Online gewechselt ist, der sollte mit dem Magie-Shooter wahrscheinlich kein Problem haben. Für Spieler von Overwatch 2, Destiny 2 und Outriders kann der Titel ebenfalls interessant sein.
Letztendlich wird bei dem Erfolg von Immortals of Aveum auch die gelieferte Qualität eine Rolle spielen. Kritisierte Aspekte wie die Treffer-Wirkung oder die überproportionalen Effekte sollten vor dem Release angegangen werden, wenn EA ein weiteres Anthem vermeiden möchte.
Das jüngste Beispiel eines nicht optimal gelaufenen „EA Orginals“-Releases ist das Jagdspiel Wild Hearts, welches das Genre mit einem Bausystem innovativ erweitern wollte:
AMID EVIL ist ein irrer Fantasy-Shooter im Retro-Design, der mit 95 % positiven Reviews sehr gut auf Steam ankommt. Gerade erhaltet ihr das Spiel zum Sonderpreis für weniger als 5 €.
AMID EVIL ist ein Fantasy-FPS, in dem ihr im Retro-Stil zahlreiche Gegner mithilfe von Nah- und Fernkampfwaffen sowie Magie vernichtet.
Als” Champion” kämpft ihr gegen böse Mächte und fiese Kreaturen, um die Herrschaft des Terrors über die Welten zu beenden.
Es handelt sich bei AMID EVIL um einen reinen Einzelspieler-Titel.
Hier seht ihr einen Uncut Gameplay-Trailer zum kommenden DLC The Black Labyrinth:
Video starten
AMID EVIL: The Black Labyrinth – Uncut Gameplay
Irrer FPS-Shooter mit spannendem Level-Design
In AMID EVIL metzelt ihr mit verschiedenen Waffen durch Horden an Gegnern. Neben Fern- und Nahkampfwaffen, könnt ihr auch magische Gegenstände verwenden, die sich mit den Seelen der Toten überladen lassen.
Ihr spielt euch durch 7 Episoden, wobei am Ende jedes Abschnitts ein besonderer Boss mit herausfordernden Spielmechaniken auf euch wartet. Innerhalb der non-linearen, verschiedenen Level gibt es zudem Geheimnisse und uralte Geschichten zu entdecken.
Ein kleiner Hinweis: Deutsch wird im Spiel nicht unterstützt. Ihr könnt AMID EVIL nur auf Englisch zocken.
Wie viel kostet AMID EVIL? Momentan erhaltet ihr AMID EVIL im Tagesangebot mit einem Rabatt von 75 %. Statt 16,99 € zahlt ihr aktuell 4,24 €. Das Angebot endet am 26. April 2023 um 19 Uhr.
Auch die Bundles zum Spiel sind gerade reduziert. So bekommt ihr AMID EVIL gemeinsam mit der VR-Version für 10,89 € statt 36,49 €.
Die “New Blood FPS Trilogy”, in der ihr AMD EVIL zusammen mit DUSK und ULTRAKILL erhaltet, kostet statt 54,97 € gerade 38 €. Das ist ein Rabatt von 31 % (Stand: 25. April 2023).
Wie wird AMID EVIL bewertet? Auf Steam schneidet der FPS äußerst positiv ab. Von den insgesamt 5.001 Reviews fallen 95 % gut aus (Stand: 25. April 2023).
Die Spieler loben vor allem das Gameplay des Shooters. Durch das Retro-Design nennen es einige auch einen spaßigen “Boomer Shooter”, der durch seinen außergewöhnlichen Stil und gelungenes Level-Design überzeugt:
Sister Sizrobe Dislozeck: “Ein phänomenaler Run ‘n’ Gun Boomer-Shooter. Das Gameplay ist erstklassig. Ich muss das Leveldesign-Team besonders loben. Es gibt keine Karte im Spiel, aber ich habe mich fast nie verloren gefühlt […] Ich liebe den Lo-Fi-Retro-Stil, der mich an Heretic oder Hexen erinnert, der aber dank Raytracing auch für den modernen Verbraucher wunderschön ist”.
iddqd87: “Der seltsamste aller Retro-Shooter, sehr hübsch und verrückt und ziemlich zufriedenstellend”.
mysteriouspoetd: “Solider Boomer-Shooter. Wirklich coole Grafik und Musik. Keine absolute Neuheit hier, aber manchmal braucht man das auch gar nicht”.
World of Warcraft bringt euch bald den großen Content-Patch 10.1. Darin sind eine Menge Inhalte, die das Addon Dragonflight noch attraktiver für alle WoW-Fans machen sollten.
Was ist Patch 10.1? Nur 6 Wochen nach dem Start des letzten großen Updates legen die Entwickler bei Blizzard für World of Warcraft: Dragonflight bereits nach und bringen euch schon am 3. Mai 2023 Patch 10.1. Das Content-Paket ist prall gefüllt mit coolen, neuen Inhalten und trägt den verheißungsvollen Namen “Glut von Neltharion”.
Die 5 größten Features von Patch 10.1 “Glut von Neltharion” für World of Warcraft: Dragonflight
Patch 10.1 bringt eine Menge Content, darunter einen Raid, ein neues Gebiet und ein cooles Feature, das euch fraktionsübergreifende Gilden spendiert. Was das alles im Detail bedeutet, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.
Lasst es im neuen Raid “Aberrus, Schmelztiegel der Schatten“ krachen
Das Herzstück des Addons “Glut von Neltharion” ist das Vermächtnis des namensgebenden, früheren Drachenaspekts. Denn schon bevor er als Todesschwinge bekannt wurde, hat dieser mächtige Drache in seinem geheimen Labor Aberrus finstere Experimente abgehalten.
Das führte zwar auch zur Erschaffung der Dracthyr, aber auch anderer Kreaturen, die besser niemals befreit werden sollten. Auch war Aberrus der Ort, an dem Neltharion dem Einfluss der Alten Götter anheim fiel und den unglückseligen Pfad betrat, der später zum großen Verrat an den anderen Aspekten führte.
Video starten
WoW: Neues Cinematic „Den Pfad öffnen“ zeigt den neuen Plan der Drachen
Doch, wie im eindrucksvollen Cinematic zu sehen, haben die drei verblieben Ur-Inkarnationen herausgefunden, wo sich Aberrus befindet und planen, die dort verborgene Macht für sich zu gewinnen. Doch auch die abtrünnigen Dracthyr von der Splitterflamme unter ihrem Anführer Sarkareth wollen die Macht des “Schmelztiegels der Schatten” für sich gewinnen.
Mittendrin stehen eure Helden, die all diese Schurken davon abhalten müssen, die unheiligen Geheimnisse Neltharions erneut in die Welt zu bringen. Doch um das zu verhindern, müsst ihr an neun Bossen vorbei, darunter die bizarren Kreationen Neltharions sowie leibhaftige Riesen.
Am Ende trefft ihr aber nicht auf eine weitere Inkarnation, sondern auf den abtrünnigen Dracthyr Sarkareth. Die verbliebenen Inkarnationen Fyrakk, Vyranoth und Iridikron will sich Blizzard als große Endbosse für spätere Meilensteine der Dragonflight-Story aufheben.
Wie in Dragonflight mittlerweile üblich, erscheint der neue Schlachtzug auf allen Schwierigkeitsstufen gleichzeitig. Wie zu erwarten, wird es ein neues Tier-Set für den Raid geben.
Erkundet die Unterwelt der Dracheninseln
Die Suche nach dem geheimen Labor von Neltharion führt euch in den Untergrund der Dracheninseln, und zwar in die gewaltige Zaralekhöhle. Dieses Monstrum von einer Kaverne unterhöhlt einen großen Teil der Inseln. Dort erwarten euch wunderschöne Edelsteinformationen, aber auch allerlei Gefahren.
Die Ur-Inkarnation Fyrakk will eine Allianz mit dem Volk der riesenhaften Djaradin schmieden und auch die abtrünnigen Dracthyr von der Splitterflamme sind hier unterwegs, da sie das Labor ihres Schöpfers Neltharion als ihr Geburtsrecht betrachten.
Aber auch eure Helden werden hier auf Verbündete stoßen: und zwar auf niedliche Maulwurfwesen mit dem knuffigen Namen “Niffen”. Diese Kreaturen haben sich bisher von der Oberfläche ferngehalten und sind somit völlig neu. Ihr könnt leider (noch) keine Niffen spielen, aber die knuffigen Wühler bieten euch einen neuen Ruhmespfad mit weiteren Goodies.
Erlebt die weitere Story um Tyr und den Blauen Drachenschwarm
Dragonflight brachte einige spannende Storys ins Rollen und nachdem die roten und schwarzen Schwärme zuletzt etwas Aufmerksamkeit bekommen hatten, sind laut Game Director Ion Hazzikostas nun endlich die arg gebeutelten blauen Drachen an der Reihe. Ihre Story soll in Patch 10.1 eine Fortsetzung finden. Womöglich steht sogar eine Art Rückkehr von Malygos an.
Wer die Story von Dragonflight mitverfolgt hat, weiß auch um die Reinkarnation des legendären Titanenwächters Tyr. Doch seine Wiedererweckung blieb bislang unvollständig. In Patch 10.1 soll diese Story weitergehen und ihr könnt erleben, wie die Geschichte um den Titanenwächter weitergeht.
Schließt euch zu fraktionsübergreifenden Gilden zusammen
Nachdem Horde und Allianz bereits zusammen die Dracheninseln erkunden können und es unter anderem gemischte Gruppen gibt, in denen sich Orc und Mensch die Hände reichen, geht Blizzard mit Patch 10.1 noch einen Schritt weiter. Bald sind auch gemischte Gilden möglich, in denen beide Fraktionen problemlos zusammenarbeiten können.
Diese kleine, aber feine Neuerung kommt vielen Spielern entgegen, die Helden auf beiden Fraktionen spielten und so gezwungen waren, Kopien ihrer Gilde bei der jeweils anderen Fraktion anzulegen.
Jetzt könnt ihr endlich mit all euren Twinks zusammen spielen und die Vorteile einer Gilde, wie Gildenchat, Gildenressourcen und das allgemeine soziale Gefüge einer Gilde nutzen. So wird World of Warcraft noch zugänglicher und bringt die Spieler näher zusammen.
Stürzt euch in die nächste Season Mythic+ mit neuen Affixen
Lange schon wünschte sich die Community von World of Warcraft eine Änderung am Mythisch+-Modus. Mit Patch 10.1 wird dieser Wunsch endlich umgesetzt und es kommen massive Änderungen am System der Affixe. So wird es künftig nur noch drei Affixe geben und diese kommen auch nicht mehr so früh wie gewohnt ins Spiel. Ihr erhaltet den ersten Affix auf Stufe 2, den zweiten auf Stufe 7 und den letzten auf Level 14.
So will Blizzard für eine gerechtere Verteilung der Beute sorgen. Außerdem sollen Spieler mehr Zeit haben, sich mit den Mechaniken der Dungeons auseinanderzusetzen, bevor eine Übermacht an Affixen sie frühzeitig in die Knie zwingt. So fällt die Lernkurve insgesamt sanfter aus und auch Neulinge haben mehr Spaß am System.
All diese Neuerungen von Patch 10.1 von World of Warcraft: Dragonflight sollten die Qualität und den Content des Addons nochmal um einiges steigern und erweitern. Worauf wartet ihr also noch? Auf nach Azeroth und zu den Dracheninseln!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bungie sucht stetig neue Talente für die Weiterentwicklung kommender Projekte. Einer dieser Talente war Derick Tsai, ein ehemaliger Angestellter von Disney. Er sollte Destiny 2 vorantreiben und die Marke auch in weiteren Medien etablieren wie TV-Serien oder Comics, doch die Pläne haben sich geändert.
Wer ist Derick Tsai? Es handelt sich hierbei um einen Senior Development Executive mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung. Sein Spezialgebiet ist es, globale Unterhaltungs-Franchises und -Universen in bekannten Medien (Animation, Gaming, Film, TV, Streaming, Comics, Publishing) aufzubauen.
Darunter gehörte auch Bungie mit Destiny. Derick wurde im Januar 2022 deshalb als Sr. Development Executive | Head of Destiny Universe Transmedia eingestellt, doch jetzt verließ er Bungie im März 2023 und das lautlos.
Video starten
Alles, was ihr zu Destiny 2 wissen müsst – in 2 Minuten
Bungie will Destiny erweitern, verliert nach 15 Monaten seinen Chef für Transmedia
Was ist der Plan von Bungie? Destiny 2 hat mit seiner Story und den Figuren im Universum ein großes Potenzial auch außerhalb des Gamings zu existieren. Das hat Bungie erkannt und möchte deshalb die Marke an sich weiter ausbauen. Fans spekulierten deshalb, ob Bungie nicht insgeheim an einer TV-Serie arbeitet, die Storys innerhalb des Destiny-Universums thematisieren.
Verschiedene Talente, unter anderem auch Derick Tsai, könnten deshalb angeworben sein, um für Bungie zu arbeiten und kreative Arbeiten im Team zu erledigen. Und obwohl Tsai vielversprechend und sogar für Disney und Riot gearbeitet hat, endete sein Weg bei Bungie im März 2023 ohne jegliches Statement.
Das interessante jedoch ist, dass in seiner LinkedIn-Berufserfahrung (via linkedin.com) ein Beitrag von Forbes mit dem Thema “Anime-Serie für Destiny 2” verlinkt ist (via forbes.com). Das könnte darauf hindeuten, dass Derick an solch einem Projekt gearbeitet hat, welches noch offiziell geheim ist.
Ein Teaser auf das, was die Community erwartet? Der Beitrag von Paul Tassi thematisiert im Grunde das, was auch die Community theoretisiert hat – eine Serie zu Destiny. Laut Tassi könnte Bungie aber stattdessen an einem Anime arbeiten als an einer TV-Serie mit realen Menschen. Es wäre also gut möglich, dass Derick Tsai den Beitrag von Forbes als Teaser genommen hat, um auf etwas aufmerksam zu machen, das in Zukunft erscheinen könnte.
Eins ist klar, Bungie hat ein Talent dafür illustrativ die Geschichte in seinen Seasons von Destiny 2 darzustellen. Hintergrundgeschichten wie die des 14. Heiligen oder von Zavala wurden oft in diesem Format dargestellt und kamen in der Community gut an. Es ist also gut möglich, dass Bungie genau in dieser Form einen Anime plant.
Was haltet ihr von der Idee? Glaubt ihr, Bungie arbeitet nach der Trennung von Derick Tsai immer noch an einer Serie oder glaubt ihr, die Entwickler planen etwas Größeres? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Lost Ark war zum Release das größte MMORPG auf Steam. Über 1,3 Millionen gleichzeitige Spieler konnte der Titel anlocken. Heute ist jedoch nur noch ein Bruchteil davon übrig. Doch Amazon hat einen genialen Plan, um das wieder zu ändern.
Was ist das Kernproblem von Lost Ark? In den vergangenen Monaten hatte Amazon immer wieder vereinzelte Umfragen durchgeführt, um das herauszufinden. Eine häufig aufkommende Beschwerde ist die Kommunikation zu den Spielern, der sie direkt gegenübertreten.
In einem offenen Brief an die Community erklärt Amazon nämlich nun das Ergebnis dieser Umfragen, und wie man damit in Zukunft umgehen wird. Der Publisher spricht weiter über die Zukunft von Lost Ark bei uns im Westen und verkündet einen Plan, um neue Spieler und Wiederkehrer gleichermaßen zurückzuholen.
Doch was waren die Probleme denn genau? Viele Spieler und auch Amazon selbst nannten die Bots als eins der größten Mankos an dem Spiel. Davon gab es zeitweise richtig viele und man konnte in Anfangsgebieten kaum noch laufen, ohne über Bots zu stolpern. Heute, so Amazon, konnte man knapp 99 % der Bots und deren Einfluss auf die Wirtschaft im Spiel bannen und hat den neuen Zuwachs deutlich besser im Griff.
Des Weiteren nennen die Publisher den großen Aufwand, um überhaupt ins Endgame zu kommen, wo dann der wirklich gute Content von Lost Ark wartet, nämlich die Raids. Gleichzeitig seien die aber auch zu schwierig für Anfänger.
Als letztes Problem widmet sich Amazon im Brief dem enorm hohen Zeitaufwand, den das Spiel für Leute im Endgame kosten kann. All diesen Problemen möchte sich der Publisher in nächster Zeit annehmen und erklärt sogar schon teilweise, wie Amazon das vorhat.
Die Painter ist die letzte Ergänzung bei uns gewesen:
Video starten
Lost Ark zeigt die neue Klasse im Trailer – Schwingt den Pinsel gegen Brelshaza
Komplette Level-Phase wird umgeworfen, Raids sollen leichter sein
Wie möchte man neue Spieler zurückgewinnen? Aktuell ist der Weg ins Endgame ein langer, der euch durch 4 verschiedene Tiers oder Itemstufen führt. Bei diesen müsst ihr aktuell jedes Mal euer bereits verbessertes Set gegen ein neues tauschen, dass ihr dann von vorne verbessern müsst.
Das soll bald der Vergangenheit angehören, denn aus den 4 Tiers (302, 802, 1302 und 1340) sollen in Zukunft nur noch 2 werden. Wie genau diese Trennung aussehen wird, ist aktuell noch nicht bekannt, doch der Plan ist eigentlich genial.
Man könnte spekulieren, dass die mittleren beiden Tiers, also 802 und 1302 wegfallen könnten. Dann würde man, beispielsweise, die erste Endgame-Rüstung bis 1100 verbessern und dann direkt das legendäre Set mit 1340 bekommen. Das würde Sinn ergeben und den nervigen Grind, der aktuell am Ende von Tier 2 steht, vollkommen beseitigen.
Raids sollen leichter sein und früher kommen: Für diese Theorie sprechen auch weitere angekündigte Änderungen. So soll der erste Raid im Spiel, Argos, deutlich früher auf die Spieler zukommen und zudem um einiges entschärft werden. Er soll praktisch als Übung für spätere Raids dienen und daher nicht mehr so hart bestrafen.
Konkret heißt es, Argos soll keine Wipe-Mechaniken mehr ausführen, also keine Skills, die die gesamte Gruppe aufgrund von Fehlern einzelner tötet. Das würde so früh im Spiel nur die Moral senken, so Amazon.
Man denke auch darüber nach, die ersten beiden Legion-Raids, Valtan und Vykas, auf ähnliche Weise zu überarbeiten, ist dort aber noch nicht auf einen Punkt mit Entwickler Smilegate gekommen.
Details zu den angekündigten Änderungen gibt es bisher noch nicht. Doch bereits diese Woche soll die Roadmap für die zweite Hälfte 2023 erscheinen. Diese könnte einige offene Fragen klären.
Zu viel zu tun, zu wenig Zeit
Was kommt noch? Noch keinen konkreten Plan gibt es bei dem großen, täglichen Workload, den Spieler in Lost Ark bewältigen müssen. Amazon nutzt den Brief aber trotzdem, um der Community zu zeigen, dass man auch an diesen Themen arbeitet.
Man denke darüber nach, tägliche Chaos Dungeons und Guardian Raids von jeweils 2 auf einen zu reduzieren, doch all diese Pläne seien noch nicht spruchreif. Man würde jedoch erkennen, dass das bei Spielern zu Problemen und Stress führe.
In der Übergangszeit kündigten sie jedoch den überarbeiteten Cube an, der in Korea bereits live ist. Dieser soll schon bald ins Spiel kommen und Boss-Rausch und Würfel zu einem vereinen. Das geht dann schneller und gibt mehr Loot, als bisher. Damit möchte Amazon den Spielern entgegenkommen und eine Zwischenlösung anbieten.
Wie geht es konkret weiter? Das wird im Laufe der Woche deutlicher. Der Brief an die Community befasst sich nur mit groben Plänen über das Jahr. Eine Roadmap soll aber zügig folgen. Dort kündigte Amazon bereits eine große Überraschung an.
In einem Teaser auf Twitter sieht man dabei die beiden neuen Klassen Aeromancer und Slayer. Was das zu bedeuten hat, bleibt aber abzuwarten.
Was haltet ihr davon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
In Pokémon GO warten die Trainer bereits gespannt auf die ersten Infos zum GO Fest 2023. Nun haben Spieler einen Hinweis gefunden, der auf das erste Live-Event zum GO Fest hindeuten könnte. Wir von MeinMMO erklären euch, was bisher vermutet wird.
Um welches Event geht es? Pokémon GO veranstaltet jedes Jahr das sogenannte GO Fest. Es ist eines der größten und beliebtesten Events im Spiel, weshalb es sich meist über mehrere Tage streckt und mit verschiedenen Live-Events zusätzliche Highlights bieten soll.
Auch 2023 wird es wieder ein solches Event geben. Wie ein aktueller Tweet von Pokémon GO zeigt, soll es demnach auch wieder 3 Live-Events geben. Wann und wo diese sein werden, ist bislang aber noch nicht bekannt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Und auch zu anderen Infos rund um das GO Fest 2023 herrscht bislang gähnende Leere. Doch nun hat ein Trainer einen versteckten Hinweis gefunden, der den Termin und Ort des ersten Live-Events zum GO Fest verraten könnte. Wir zeigen euch nachfolgend, was gefunden wurde.
Erstes Live-Event zum GO Fest wohl schon Anfang Juni
Tourismus-Seite gibt Hinweis: Viele Trainer von Pokémon GO warten bereits sehnsüchtig auf die ersten Informationen zum kommenden GO Fest, insbesondere auf die Termine und Veranstaltungsorte zu den geplanten Live-Events.
Nun hat die Tourismus-Seite der Stadt Vancouver (Washington) hierzu aber einen ersten Hinweis gegeben, der von den Entwicklern wohl nicht gewünscht war und somit inzwischen schon wieder von ihrer Seite verschwunden ist. Doch das ging an dem Reddit-User ricardorcd trotzdem nicht vorbei.
Er entdeckte nämlich auf der Tourismus-Seite der Stadt Vancouver (Washington) einen Veranstaltungshinweis, der auf das diesjährige GO Fest hinweisen sollte und teilte diese Information im Subreddit von TheSilphRoad. Doch auch dieser Beitrag wurde inzwischen durch einen Moderator wieder entfernt.
Wann soll das GO Fest dort stattfinden? Wer den Beitrag auf der Seite von Vancouver (Washington) noch rechtzeitig lesen konnte, entdeckte dort einen Veranstaltungshinweis für das Wochenende vom 03. bis 04. Juni 2023. Demnach soll an diesen Tagen im Fort Vancouver National Historic Site das beliebte GO Fest stattfinden.
Dazu schrieb die Seite: “Das GO Fest ist ein neues Event in Vancouver für Pokemon GO. Die Veranstaltung findet in Fort Vancouver statt, aber die Teilnehmer verteilen sich nach dem Einchecken über die ganze Stadt.”
Gibt es weitere Hinweise zum GO Fest?
Neues Event-Ticket: Ja, denn auch die PokeMiners, eine Gruppe von Dataminern, haben bereits einen Hinweis auf das GO Fest entdeckt. So wurde am 22. April ein neues Event-Ticket unter dem Namen “Evergreen-Ticket” im Spielcode gefunden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das würde ebenfalls zu dem Fund auf der Tourismus-Seite von Vancouver (Washington) passen. Der Veranstaltungsort befindet sich nämlich im “Evergreen Blvd”.
Allerdings hat Niantic dabei in der Vergangenheit immer auf die gleichen Grafiken beim Ticket gesetzt. Das wundert auch Reddit-User Luke9251, der eher an ein von Fans organisiertes Event glaubt. Er schreibt in den Kommentaren (via reddit.com): “Sie haben nie spezielle Ingame-Tickets für Live-Events angeboten, es ist schon seltsam, dass sie jetzt damit anfangen.”
Besondere T-Shirts: Doch das war noch nicht alles, denn es gibt noch einen weiteren Hinweis. Eine lokale Pokémon GO-Gruppe aus Vancouver sorgte im März mit einem Facebook-Beitrag nämlich für Aufsehen in ihrer Community.
Zu sehen sind in ihrem Beitrag vom 25. März zwei Logos, die die Skyline von Vancouver (Washington) zeigen und die Texte “Vancouver, USA” sowie “GO Fest” beinhalten. Dazu schreibt der Ersteller (via facebook.com): “Neue Designs für unsere GO Fest- und Vancouver Arena-Shirts! Was denkt ihr?”.
Auf die Nachfrage eines Users, ob es dort ein GO Fest geben wird, antwortete der Verfasser des Beitrags (via facebook.com): “Die Stadt hat unserer Gruppe einen Zuschuss zur Finanzierung einer Veranstaltung während des GO Fest gewährt. Weitere Informationen folgen”.
Das spricht gegen ein GO Fest in Vancouver
Content Creator dementiert Info: Trotz der vielen Hinweise, die für ein mögliches Live-Event zum GO Fest in Vancouver sprechen, gibt es auch Dinge, die dagegen sprechen. So teilt GO Stadium, ein Mitglied des Creator-Programms von Niantic, über seinen Twitter-Account mit, dass es sich bei diesem Hinweis um eine falsche Information handeln würde.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
So schreibt er (via twitter.com): “Wir wurden direkt von Niantic informiert, dass diese Information falsch ist”. Allerdings stellen sich viele Trainer in den Kommentaren die Frage, weshalb eine Stadt mit einem solchen Event werben sollte, wenn es dort nicht geplant sei. Eine mögliche Erklärung wäre dabei tatsächlich die Überlegung von Luke9251, dass es lediglich eine von Fans organisierte Veranstaltung ist.
Kurze Vorbereitungszeit: Hinzu kommt, dass es bis zum ersten Juni-Wochenende nicht mehr viel Zeit ist. Niantic hatte in den vergangenen Jahren in der Regel mit einem globalen Event gestartet und die Live-Events erst danach veranstaltet. Zu diesem ist bislang jedoch noch keine Ankündigung erfolgt.
Allerdings wurde bereits vor Monaten ein zweitägiges Event für das Pfingst-Wochenende am 27. und 28. Mai angekündigt, nur der Inhalt ist noch nicht bekannt. Auch mit der Event-Ankündigung für den Mai wurde dies nicht aufgelöst und ist somit immer noch geheim.
Grundsätzlich wäre es also denkbar, dass an diesem Wochenende das globale GO Fest veranstaltet wird, auch wenn die Vorlaufzeit darauf, im Vergleich zu den Vorjahren, unheimlich gering wäre. Und auch für den Verkauf von Event-Tickets für ein mögliches Live-Event Anfang Juni bliebe nicht mehr viel Zeit.
Wann das GO Fest nun also tatsächlich stattfindet und ob sich Trainer aus Vancouver (Washington) freuen können, bleibt vorerst abzuwarten. Sobald es weitere Informationen dazu gibt, erfahrt ihr es aber bei uns auf MeinMMO.
Wie ist eure Meinung zu den gefundenen Hinweisen? Glaubt ihr, dass die Daten zu früh veröffentlicht und deshalb wieder entfernt wurden? Oder vermutet ihr eher einen Fehler hinter diesem Veranstaltungshinweis? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen zu diesem Thema aus.
Sony will in Zukunft mehr auf Service-Games setzen, die einen Multiplayer bieten. Welche Infos es zu den Spielen gibt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
PlayStation-Hersteller Sony baut nicht nur Konsolen, sondern besitzt auch viele Entwickler-Studios, die im Auftrag des japanischen Konzerns neue Spiele erschaffen.
Sony ist aktuell dabei, seine Strategie zu diversifizieren. Anders als Xbox, wo man sich derzeit stark auf den Game Pass und Abo-Modelle konzentriert, sieht Sony die Zukunft in Service-Spielen mit Multiplayer.
In einem Interview mit der US-Seite Axios bestätigte Hermen Hulst, Head Of PlayStation Studios, dass man aktuell an 12 Service-Titeln arbeiten würde (via axios.com). Schon vor einigen Monaten rechnete man mit mindestens 10 neuen Service-Titeln.
Es gibt bisher kaum konkrete Infos zu den Titeln, nur kurze Aussagen oder Mini-Infos von den einzelnen Studios. Was bisher bekannt ist, sammeln wir jedoch hier für euch.
Was ist bereits bekannt? Für 7 der 12 Spiele kennen wir bereits das Entwickler-Studio und eine mögliche Richtung des Titels. Zudem wissen wir, dass von den 7 Spielen die meisten brandneue Marken entwickeln:
Firewalk Studios: AAA-Multiplayer für PC / PS5 mit neuer Marke
Bungie: Arbeitet an einer komplett neuen Marke mit Multiplayer
Deviation Games: Komplett neue Marke
PlayStation London Studio: Fantasy-Spiel mit Online-Kämpfen
Dabei handelt es sich zumeist um Multiplayer-Spiele, die so angelegt sind, dass sie nach dem Release noch lange unterstützt werden sollen. Oft setzen solche Games auf ein Free2Play-Modell, das zum Release so viele Spieler wie möglich anziehen soll, um eine gesunde Spielerbasis zu erschaffen.
Danach erscheinen über Seasons oder ähnlichen Modelle neue Inhalte, die Spieler möglichst über Jahre einen Grund geben, immer mal wieder reinzuschauen.
Sobald es mehr Infos zu den einzelnen Spielen gibt, findet ihr dazu mehr auf MeinMMO. Damals hieß es noch, mindestens 10 der Spiele erscheinen bis 2026. Im neusten Interview gibt es jedoch keine neuen Release-Infos. Man möchte auch weiter auf Singleplayer setzen.
Welche Spiele könnten sonst kommen? Im Interview mit Axios hat der Head Of PlayStation Studios noch verraten, dass auch einige altbekannte Sony-Marken eine Chance auf eine Rückkehr als Service-Titel haben. Allerdings wird er auch hier nicht konkreter.
Ein YouTuber zum Sammelkartenspiel Magic: The Gathering erhielt unverhofft ein Booster-Display voller Karten aus einem unveröffentlichten Set und drehte ein Video dazu. Hersteller Wizards of the Coast wollte die Karten zurück haben und griff zu drastischen Methoden: Sie schickten Privat-Ermittler zu ihm nachhause, die Detektive von “Pinkerton” kennen Gamer sonst nur aus dem Western Red Dead Redemption 2.
Was stellte der YouTuber an? Er postete ein Video auf seinem Kanal oldschoolmtg, in dem er Booster-Displays von Magic: The Gathering öffnete. So, wie er es schon zig Mal getan hatte.
Der entscheidende Unterschied war jedoch, dass es sich bei dem Display nicht um die am 21. April erschienene Erweiterung “March of the Machine” handelte, sondern um die sogenannten “Epilog Booster” March of the Machine: The Aftermath, die erst am 12. Mai erscheinen sollten.
Die Karten waren also noch geheim und hätten gar nicht bekannt werden dürfen.
Das mittlerweile gelöschte Video verbreitete sich schnell und wurde von anderen Content Creatorn zu Magic als Grundlage für Reaktionen auf die neuen Karten genutzt, die somit geleakt worden waren. Davon bekam auch Wizards of the Coast Wind.
Doch statt den YouTuber zu kontaktieren, schickten sie ihm Privat-Ermittler vorbei, um die Karten zurückzuholen.
Mehr Sammelkarten seht ihr bei uns im Video:
Video starten
Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 Karten im neuen Design
Wie beschreibt der YouTuber den Vorfall? In einem Video vom 22. April berichtete oldschoolmtg von seinem ereignisreichen Vormittag: Er sei am Samstagmorgen dabei gewesen, Videos für seinen Kanal zu drehen, als seine Hunde begannen, zu bellen.
Seine Frau habe die Tür geöffnet und sei Ermittlern der Pinkerton-Agentur gegenübergestanden. Der YouTuber beschreibt sie als “große Schlägertypen”, die von Diebesgut und Gefängnisstrafen gesprochen sowie seine Frau verängstigt hätten.
Die Pinkertons haben laut oldschoolmtg alles mitgenommen: nicht nur die Karten selbst, sondern auch sämtliche Verpackungen inklusive der leeren Boxen und Folien.
Die Pinkerton-Agentur ist eine Detektei, die 1850 vom Detektiv Allan Pinkerton gegründet wurde. In den USA sind die Pinkertons berüchtigt, da sie sich im 19. Jahrhundert auch als Streikbrecher verdingten und vor Gewalt nicht zurückschreckten. Mittlerweile gehört die Agentur zum schwedischen Sicherheitskonzern Securitas AB und bietet auch Sicherheitsdienste sowie “Schadensverhütung” an. In Rockstars Western Red Dead Redemption 2 sind die Pinktertons eine antagonistische, böswillige Fraktion, eine Darstellung, gegen die die Agentur klagte (via GamePro).
Austausch mit Wizards of the Coast war “nett und entspannt”
Drohen dem YouTuber Konsequenzen? Wie die Hersteller-Firma gegenüber Polygon bestätigte, sei die Beschlagnahmung der Karten Teil ihrer Ermittlung. Offenbar soll damit herausgefunden werden, wer die unveröffentlichten Boxen geleakt haben könnte.
oldschoolmagic erklärt jedoch, dass es sich eher um eine Verwechslung als um einen Diebstahl gehandelt haben könnte. Die Namen der Sets seien einfach zu ähnlich, jemand habe wohl die falschen Boxen verschickt.
Er selbst habe die Karten legal erworben, sein Händler sei jedoch eher der “Yu-Gi-Oh!- und Pokémon-Typ”. Dem Verkäufer sei wohl selbst gar nicht klar gewesen, dass es sich um das unveröffentlichte Aftermath-Set handelte und nicht um eine Art Collector’s Edition.
oldschoolmtg selbst wandte sich an WotC, um die Sache zu klären. Der Vertreter des Herstellers sei freundlich gewesen und habe sich entschuldigt, seine Frau gleich morgens zum Weinen gebracht zu haben. Der YouTuber soll zumindest teilweise für die konfiszierten Karten entschädigt werden.
Insgesamt sei WotC “nett und entspannt” gewesen. Für den YouTuber scheint die Sache damit erledigt zu sein. Er entfernte das Video und riet auch allen dazu, die es für ihre eigenen Inhalte genutzt hatten. Mittlerweile veröffentlichte er auch Videos zum richtigen March-of-the-Machine-Set.
Wizards of the Coast scheute in diesem Fall keine Mühe, um die Karten zurückzubekommen. Ihre Sammelkarten-Kollegen von Pokémon hatten da mehr Glück, denn ein Dieb wertvoller Karten lief ihnen mehr oder weniger in die Arme. Was dahinter steckt, könnt ihr hier nachlesen:
In Pokémon GO läuft heute, am 25. April, die Rampenlicht-Stunde mit Tangela. Wir zeigen euch hier alles zum Shiny, Start und Boni des Events.
Was ist das für ein Event? In Pokémon GO läuft jeden Dienstagabend eine Rampenlicht-Stunde. Während des einstündigen Events steht ein Pokémon im Fokus, das deutlich häufiger zu finden ist. Dazu gibt es einen Bonus. Jeden Monat legt Niantic neu fest, welche Pokémon und Boni an den Dienstagen aktiv sind.
Heute erwartet euch Tangela aus der ersten Spielgeneration. Dazu gibt es einen Bonus, der sich auf euren Sternenstaub auswirkt.
Rampenlicht-Stunde am 25. April: Start, Shiny und Boni
Wann ist Start? Wie ihr das von diesen Events schon kennt, beginnt die Rampenlicht-Stunde auch heute wieder um 18:00 Uhr. Eine Stunde später, um 19:00 Uhr, ist das Event dann wieder vorbei.
Welche Boni gibt es? Solange das Event läuft, werdet ihr nahezu überall in der Wildnis auf Tangela treffen. Das Pokémon gehört zum Typ Pflanze und kann sich zu Tangoloss weiterentwickeln. Wenn ihr Rauch aktiviert, könnt ihr eure Begegnungen mit Tangela noch weiter erhöhen.
Dazu gibt es für das Fangen von Pokémon die doppelte Menge Sternenstaub als Belohnung. Das zählt für alle Pokémon, die ihr in der Event-Zeit fangt.
Beim heutigen Event handelt es sich um die vierte und damit letzte Rampenlicht-Stunde im April. Eine Übersicht über die Stunden im Mai findet ihr bei unserer Event-Übersicht:
Kann man Shiny Tangela fangen? Ja, die schillernde Form von Tangela wurde bereits in Pokémon GO aktiviert und ist fangbar. Bedenkt aber, dass die Chancen darauf während einer Rampenlicht-Stunde nicht erhöht sind. Ihr braucht also viel Glück.
Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Als Angreifer in Raids oder im PvP ist Tangela zu vernachlässigen. Tangoloss schafft es als Raid-Angreifer immerhin in das obere Mittelfeld, hat aber auch stärkere Alternativen.
Lohnenswert bei diesem Event ist der Fang-Sternenstaub, der sich für euch verdoppelt. Wenn ihr die Zeit nutzt, um viele Exemplare zu fangen, könnt ihr eure Ressourcen damit gut füllen. Mit Glück könnt ihr euch sogar ein Shiny sichern.
WoW Classic soll bald ein Update bekommen. Der ehemalige Entwickler Brian Birmingham weckt unter einem Tweet Hoffnungen, dass es das heiß erwartete “Classic Plus” sein könnte.
“Ich bin etwas voreingenommen, aber ich glaube, ihr werdet es mögen. Ein unglaubliches Team arbeitet daran”, twittert Birmingham.
Daraufhin fragt ein User, ob es sich um Classic Plus handelt. “Ich kann das weder bestätigen noch bestreiten, aber ich kann sagen, dass ich die Vorstellung immer geliebt habe”, lautet Birminghams Antwort (via Twitter).
Im Video seht ihr den Trailer zu Wrath of the Lich King, dem aktuellen Addon in WoW Classic:
Video starten
WoW Classic: Der Trailer zu Wrath of the Lich King
Gerücht: Das kommende Update könnte Classic Plus sein
Was ist Classic Plus? Dabei handelt es sich um ein Update für WoW Classic, worüber es schon länger Gerüchte gibt. Es soll das grundlegende Gameplay von Classic nicht verändern, aber einige Funktionen und Items aus den neusten WoW-Versionen in das MMORPG bringen.
WoW Classic lässt euch derzeit nahezu so spielen wie 2004, als das Spiel herauskam. Es gibt ein paar Neuerungen, die sich Spieler wünschen: Quality of Life Änderungen, Bosse, Zonen und Items, die ihnen in WoW Classic einfach fehlen. Die Grafik samt Nostalgie-Gefühl würden die Entwickler dabei nicht verändern, das meiste vom Vanilla-WoW bliebe beim Alten.
Wer nicht nur die eigentliche Classic-Version spielen möchte, hat zudem Zugriff auf WOTLK Classic und die Saison der Meisterschaft mit zusätzlichen Herausforderungen.
Wie wahrscheinlich ist der Release? Ein Update wird definitiv kommen. Ob es sich um Classic Plus handelt, können wir aktuell nicht sagen.
Was sagt ihr zum möglichen Release von Classic Plus? Seid ihr dafür oder steht ihr dem eher kritisch gegenüber? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Am 4. Januar 2019 erschien die Mod Auto Chess für das MOBA Dota 2. Dabei handelt es sich um abgewandelte Form von Schach mit Helden aus Dota, die gegeneinander antreten. Diese war so ein Erfolg, dass sich daraus gleich mehrere Spiele entwickelt haben, von denen MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch einigen noch folgt.
Das Genre Auto Chess, das auch als Auto-Battler bezeichnet wird, löste 2019 einen Hype aus. Damals startete es als Mod für DOTA 2 und schon in den ersten Wochen abonnierten über 2 Millionen Menschen diese. Ich selbst habe mir dafür extra Dota 2 heruntergeladen, obwohl ich mit dem Spiel selbst wenig zu tun hatte. Mich faszinierte das Strategiespiel viel mehr.
Viel Strategie und kurze Runden begeistern die Spieler
Bei Auto-Battlern handelt es sich um Untergenre der Multiplayer-Strategiespiele. Die Matches finden auf einem Spielbrett statt, auf dem die Spieler vor jeder Kampfrunde Einheiten in der eigenen Hälfte positionieren können.
In einer Kampfphase tritt man direkt gegen einen Mitspieler an, der die andere Hälfte des Bretts zugewiesen bekommt. Die Spielfiguren bekämpfen sich dann automatisch. Der Verlierer bekommt Lebenspunkte abgezogen und fallen diese irgendwann auf null, scheidet er aus dem Spiel aus.
Bei Auto-Battlern spielen verschiedene strategische Elemente eine Rolle, darunter das Aufwerten der Figuren, die Synergien zwischen ihnen, die richtige Platzierung auf dem Spielfeld und Nebenobjekte wie etwa Items, die man den Spielfiguren an die Hand geben kann.
Mich faszinieren dabei vor allem zwei Dinge: Der ständige Kampf gegen andere Spieler und das Entwickeln neuer Strategien.
Wie das Gameplay etwa von TFT aussieht und was es so genial macht, könnt ihr euch in diesem Highlight-Video vom Golden Spatula Cup anschauen:
Video starten
TFT – Champion Moments Golden Spatula Cup
Strategiespiele hatten schon immer einen besonderen Reiz für mich, weil ich mich gerne tief in Games einarbeite. Doch bei Titeln wie Siedler, Stronghold oder auch Warcraft 3 war schnell die Luft raus, wenn ich nur gegen NPCs spielte. Sie waren einfach zu durchschaubar und nach wenigen Anläufen fand ich ideale Strategien gegen sie.
Irgendwann entdeckte ich dann die Multiplayer-Runden für mich, was viel mehr Dynamik mit sich brachte. Zwei Menschen spielen niemals gleich und vorgefertigte Strategien halfen nur zu Beginn – Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wurden wichtiger. Doch so manches Match in Civilization oder Age of Empires 2 zog sich über Stunden, etwas, das ich als Vater nur noch in Ausnahmefällen schaffe.
Auto-Battler hingegen haben eine feste Ablaufzeit. Ich weiß, dass ich im Hyper Roll in 20 Minuten durch ein Match komme oder mit etwa 50 Minuten für ein reguläres Ranked-Game planen sollte. Zudem kann ich die meisten der Spiele auch nebenbei am Handy zocken.
Gerade Teamfight Tactics verlangt dabei unheimlich viel Anpassungsfähigkeit von mir, etwa wenn ich meine favorisierten Champions oder Items nicht bekomme. Dann muss ich mein komplettes Team-Building verändern.
Spannend ist auch das Ende, etwa wenn einer der Gegner die perfekte Counter-Comp für mich hat. Baue ich jetzt nochmal um und spekuliere auf den ersten Platz, mit dem Risiko weiter nach unten zu fallen, oder gebe ich mich mit dem sicheren zweiten Platz zufrieden?
Obwohl ich meine meiste Zeit mit MMORPGs verbringe, bin ich gerade zum Start von neuen Seasons in TFT sehr aktiv. Dann gibt es neue Champions, neue Regeln und manchmal sogar neue Items. Dann fühlt es sich fast wie ein komplett neues Spiel an und man muss vieles neue entdecken.
Dank der Turniere um Preisgelder gibt es zudem YouTuber und eine Streaming-Szene, die man aktiv verfolgen und bei der man mit anderen Spielern mitfiebern kann. TFT befindet sich mit durchschnittlich 23.454 Zuschauern auf Platz 20 aller Spiele auf Twitch in den letzten 30 Tagen (via Sullygnome). Das Genre ist also auch vier Jahre nach dem Start noch aktiv.
Habt ihr selbst Erfahrung mit Auto-Battlern? Wart ihr zu Beginn dabei oder spielt ihr heute noch? Erzählt gerne eure Geschichte!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Electronic Arts und Respawn Entertainment stellten in einem Story-Trailer die neue Legende der kommenden Season “Arsenal” in Apex Legends vor: Mit “Ballistic” kommt ein in Ungnade gefallener Superstar, der seinen Sohn beschützen möchte.
Bald kommt die neue Legende “Ballistic” in Apex Legends. Respawn veröffentlichte am 25. April 2023 einen Story-Trailer, der bereits erste Einblicke zum neuen Helden lieferte. Die Hintergrundgeschichte erinnert dabei an bekannte Filme mit Liam Neeson.
Neeson spielt in seinen Action-Filme häufig am Leben gescheiterte Männer, die sofort die Flasche weglegen und anfangen, jeden umzubringen, der ihnen über den Weg läuft, sobald das Leben eines geliebten Familienmitglieds bedroht ist
Ballistic ist ein ehemaliger Revolverheld der Donnerkuppel-Spiele (dem Vorläufer der Apex-Spiele), der nun sein großes Comeback hat.
Hier seht ihr den Story-Trailer zur neuen Legende:
Video starten
Apex Legends – Stories from the Outlands – “Encore”
Mit “Ballistic” kehrt ein Veteran in die Apex-Spiele zurück
Hinter “Ballistic” steckt August Montgomery Brinkman, ein ehemaliger Superstar der Donnerkuppel-Spiele, der für seinen skrupellosen und egoistischen Kampfstil bekannt war. Dieser hatte jedoch den Tod eines Teammitglieds zur Folge, weshalb sich Ballistic, von Schuldgefühlen geplagt, aus der Öffentlichkeit zurückzog und seine Karriere beendete.
Für fast 40 Jahre lebte die in Ungnade gefallene Legende als Einsiedler und wurde von der Außenwelt vergessen. Jedoch eifert ihm jetzt sein Sohn Nathaniel nach und möchte das Vermächtnis seines Vaters fortführen. Also qualifiziert er sich für die Apex-Spiele, was Ballistic voller Schrecken in den Nachrichten erfährt.
Daraufhin packt Ballistic seine ehemalige Kampfausrüstung aus, schnappt sich seine Waffen und ballert sich durch die Gänge des Syndikats, um einen Deal mit einem alten Bekannten zu machen: Anstelle von Nathaniel wird Ballistic in die Arena zurückkehren und sich erneut in den Spielen beweisen.
Die Hintergrundgeschichte zu Ballistic erinnert dabei an einen typischen Rache-Thriller wie “Taken” oder “Run All Night” mit Liam Neeson, Mel Gibsons “Blood Father” oder den “John Wick”-Filmen.
In denen befindet sich ein ehemaliger Killer bereits im Ruhestand, ist jedoch aufgrund eines Ereignisses mit seiner Familie (oder seines Hundes) dazu gezwungen, wieder in sein altes Leben zurückzukehren, um blutige Rache auszuüben
Wann kommt das neue Update in Apex Legends? Am 9. Mai 2023 erscheint unter dem Motto “Arsenal” das neue Update in Apex Legends. Gemeinsam mit der neuen Legende Ballistic.
Zwar ist das Strategie-Rollenspiel Wartales schon eine ganze Weile im Early Access auf Steam, aber erst jetzt am 12. April kam der Release mit 1.0. Unser Autor Schuhmann hat Wartales schon in einer frühen Phase gespielt und schaut jetzt zum Release wieder rein. Er sagt: „Seit 30 Jahren wollte ich so viele Charaktere in einen Kampf mitnehmen, wie ich will – Jetzt darf ich das und ich weiß nicht, ob das so gut ist.“ Er vergleicht Wartales damit, eine Raidgruppe in WoW allein zu steuern und zu versorgen.
Was ist die Idee von Wartales? Wartales spielt in einer düsteren, realistischen Fantasy-Welt, in der es keine Drachen oder mächtige Zauberer gibt, sondern Hungersnöte, eine durch Ratten übertragene Pest und Zuwanderungsprobleme.
Ihr spielt keine einzelne Person, sondern leitet eine verdreckte und irgendwie räudige Söldnerbande: Ihr fangt mit 4 Leute an, rekrutiert weitere, werdet so immer mächtiger, aber müsst euch auch um die Bezahlung und Versorgung eurer Leute kümmern.
Eure Söldner müssen es warm haben und satt sein, sonst meckern sie und wehe, der Schurke haut aus Versehen mal dem Krieger mit einer Bereichsfähigkeit aufs Maul – dann ist die Stimmung im Keller.
Video starten
Wartales – Official Release Trailer
6 Klassen und 18 Subklassen machen den Kern des Gameplays aus
Das eigentliche Gameplay sind die Kämpfe, die rundenbasiert stattfinden. Hier glänzt Wartales mit seinen z6 verschiedenen Klassen, die alle noch mal je 3 Subklassen haben und sich strategisch angenehm voneinander abheben und unterscheiden: Zwar sind Pikenier und Harpunier dicht beisammen, aber sie erfüllen unterschiedliche strategische Funktionen:
Der Pikenier ist eher defensiv und lässt den Gegner kommen
der Harpunier steht in der 2. Reihe und versucht, möglichst 2 oder mehr Gegner zu erwischen, die in einer Linie stehen, um sie alle zu durchbohren.
Das ganze System lädt zum Experimentieren ein und fordert euch dazu auf, nach Synergie-Effekten zu suchen.
Magier gibt es nicht, auch keine Heiler. Ihr müsst die Kämpfe so gestalten, dass sich der Schaden eurer Feinde auf eure gut gepanzerten Krieger mit Schild und Plattenrüstung verteilt, während leichte Nahkämpfer, Bogenschützen und Schurken möglichst wenig Schnitte, Stiche und Bisse kassieren.
Wenn eure Söldner sterben, sind sie tot und müssen ersetzt werden. Nach jedem Kampf gilt es, Wunden zu versorgen und Ausrüstung zu reparieren.
Der Sentinel ist ein klassischer Tank, aus dem guten Mann hätte bei Level 2 aber auch ein Berserker oder ein “Executioner” werden können, beide eher Damage-Dealer oder Off-Tanks:
Wie in einem klassischen Rollenspiel nehmt ihr in einer Taverne Aufträge an und rekrutiert neue Söldner. In Wartales ist alles moralisch grau, ihr könnt den Geflüchteten helfen, in einem neuen Land zu überleben, oder ihr könnt den Einheimischen dabei helfen, die Flüchtlingsplage zu beseitigen.
Die Stärke bei Wartales ist ein großes und mehrteiliges Fortschritts-System. Alles wächst und wird stärker: Eure Söldner, deren Ausrüstung und Fähigkeiten, das Camps, eure Rezeptbücher, sogar eure Ponys werden ständig besser und nützlicher. Das führt bei Wartales zu so einem Effekt, dass man Steam immer mit dem Gefühl, schließt, wieder ein Stück mächtiger geworden zu sein.
Das Camp ist eng mit dem ausladenden Crafting-Teil von Wartales verbunden. Es wächst immer weiter an: Mehr Leute, mehr Stationen, mehr Ponys.
Früher war alles irgendwie heldenhafter und weniger dreckig
Welchen Spielen ähnelt Wartales? Das grundsätzliche Konzept solcher Taktik-RPGs gibt es schon ewig. Ich hab vor 30 Jahren „Shining Force“ auf dem Sega Mega Drive gespielt: Da war das alles noch viel heldenhafter, aber auch da sammelte man verschiedene Charaktere, die man ins Feld führen konnte, man kämpfte in taktischen Schlachten gegen Feinde.
Modernere Versionen dieses Gameplay gibt es in Battle Brothers, Fire Emblem und den XCom-Spielen. „Mount & Blade“ hat viele Ähnlichkeiten, bietet aber Actionkämpfe.
„Jagged Alliance 2“ gilt als ein Meilenstein dieser Art von Spiele, weil dort viel Wert auf die Persönlichkeit der einzelnen Söldner gelegt wurde. Die Rivalitäten und Freundschaften unter den Söldner verschiedener Nationen sind legendär und bis heute unerreicht.
Wartales: “Battle Brothers in schön?”
Die meisten vergleichen Wartales aber mit “Battle Brothers in schön”, wie etwa YouTuber HandofBlood schreibt (via youtube). Der Vergleich ist okay, aber es gibt einen wichtigen Unterschied:
Bei Battle Brothers ist man frei – man ist in einer Sandbox, wie man sie aus Ultima Online kennt
Bei Wartales folgt man einer klaren Story – wie bei einem Themepark á la WoW
Das macht Wartales so einzigartig: Was Wartales so besonders macht: Es gibt keine Einschränkung für die Größe der eigenen Armee.
Normalerweise ist es in all diesen Spielen so, dass der Kader der verfügbaren Einheiten zwar wächst, aber nur 6 oder 12 Leute wirklich an einem Kampf teilnehmen können. Der Rest der Gruppe läuft irgendwie so mit. Bei “Last Eidolons” (Steam, 2022) etwa werden überzählige Charaktere dann irgendwie zu “Helfern” der Leute, die man tatsächlich einsetzt.
Bei Wartales gibt es diese Einschränkung nicht und man kann, wenn man das möchte, wirklich mit 20, 30 Leuten losziehen und jeden einzelnen davon steuern. Auch Ponys können mitkämpfen oder man fängt Wildschweine und Wölfe und nimmt die in den Kampf mit.
So viele Leute zu steuern fühlt sich so an, als leitet man seinen eigenen WoW-Raid, nur ohne Magier und Heiler.
Er ist ein typischer Schurke, wie man ihn aus WoW kennt. Alles vergiften und zudotten.
Wie ist das denn mit der Balance? Der Spieler muss diese Entscheidung früh treffen:
Wenn er „dynamisch“ spielen will, passen sich die Gegner der eigenen Gruppenstärke an. Jeder Söldner, den man rekrutiert, macht auch die Gegner stärker
Wenn man aber „fest“ spielen will, bleiben die Gegnergruppen statisch. Beim Kämpfer im Anfängergebiet steht man plötzlich mit 12 erfahrenen Kindern 3 unschuldigen Wölfen gegenüber, die abhauen, sobald man den ersten Wolf erdolcht hat
Die vielen Quadrate stehen für freie Plätze, auf denen noch mehr eigene Söldner am Kampf teilnehmen könnten.
Wartales erfüllt eine Machtphantasie, aber es ist auch mühsam
Und wie spielt sich das so? Mühsam. Zwar ist die Machtphantasie von einer Söldner-Gruppe, die immer weiter wächst und immer größer und mächtiger wird, reizvoll. Und tatsächlich gibt sich Wartales auch große Mühe dabei, die einzelnen Klassen unterschiedlich zu gestalten und clevere Synergie-Effekte zu erzeugen, der Haken ist aber das Ressourcen-Management im Spiel:
Denn jeder Söldner will einmal am Tag ordentlich essen und regelmäßig bezahlt werden
Bei einer großen Gruppe führt das dazu, dass man ständig damit beschäftigt ist, für Nahrungsmittel zu sorgen und Auftrage zu erledigen, damit Geld in die Kasse kommt. Das sind Elemente in dieser Art von Spiel, die es vor 30 Jahren bei Shining Force noch nicht gab. Da gab man das Geld nur dafür aus, bessere Ausrüstung zu kaufen, und Essen war noch kostenlos.
91 % positive Reviews für Wartales auf Steam
Und davon sind Leute begeistert? Ja, mit 91 % hat Wartales wirklich sehr gute Bewertungen. Der Fokus des Lobs liegt vor allem auf den vielen taktischen Möglichkeiten, die der gewaltige Kader liefert und die starke bedrückende Atmosphäre des Spiels.
So finde ich Wartales: Ganz so begeistert wie viele Steam-Reviews, bin ich nicht, ich würde aber für Genre-Fans eine Empfehlung aussprechen: 35 € sind alleine die Atmosphäre wert, die Story und die sehr guten Kämpfe.
Auf Metacritic steht Wartales gerade bei 78 % – ich denke, diese Bewertung ist fair. Wenn das Spiel noch 1, 2 Jahre weiterentwickelt wird, könnte es in Richtung 85 % gehen.
Die Klassen, die Weiterentwicklung der Charaktere und die Kämpfe an sich finde ich gut. Wie sich das Camp über die Zeit entwickelt, wenn man immer mehr Gegenstände freischaltet und im Camp aufstellt, ist gut gemacht und motiviert. Aus diesen Progress-Elementen wächst der Langzeit-Spaß des Spiels.
Es fühlt sich wirklich so an, als leitet man eine Raid-Gruppe, die mit jedem Kampf stärker wird.
Was mir fehlt, sind die Persönlichkeiten der einzelnen Söldner. Zwar gibt es Perks und rudimentäre Rollenspiel-Elemente, wenn die Helden mal meckern, weil sie zu viel Bergbau betreiben mussten und sich das Abenteuer-Leben “irgendwie abenteuerlicher” vorgestellt haben, aber mit vorgefertigten Helden wie in Jagged Alliance 2 und dem gegenseitigen Hass aufeinander war mehr Pep in den Dialogen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Und das Beschaffen von Futter und Geld für den immer größeren und gefräßigeren Tross von Söldner ist mühsam und sorgt für einen Beschaffungs-Druck, den ich nicht unbedingt brauche. Das Erkunden und Rumstöbern in der Welt, mal wieder zurücklaufen und sich umschauen, fällt flach, wenn man sich ständig darum kümmern muss, genug Salz dabei zu haben, um aus den Wolfskadavern köstliche Wolfswürste zu machen.
Letztlich ist es wirklich so, wie einen WoW-Raid zu leiten, nur dass man ständig gegen Trash kämpft und nebenbei noch in seiner Freizeit farmen muss, um sich die Reparaturkosten des Raids zu leiten. Und wenn man damit fertig ist, muss man noch fischen. Die Leute haben Hunger.