Deutscher Modder wird in ARK für grandiose Maps gefeiert – Seine neueste Kreation streicht ein beliebtes Feature des Spiels

Der deutsche Modder Nekatus wird in ARK: Survival Evolved für seine Maps Fjördur und Valguero gefeiert. Jetzt ist seine neuste Kreation fertig, doch die Karte kommt ohne ein beliebtes Feature des Survival-Games.

Um welchen Modder geht es?

  • Nekatus ist ein deutscher Modder für ARK: Survival Evolved
  • Nekatus ist bekannt für die Erstellung von Maps wie Valguero und Fjördu
  • 2019 brachte Wildcard seine Map Valguero offiziell ins Spiel, im Juni 2022 folgte der offizielle Release von der Map Fjördur
  • Aktuell probiert Nekatus zudem viel in der Unreal Engine 5 aus und zeigt, wie ARK in der UE5 aussehen könnte, weil ARK 2 und das Remaster ASA die Engine nutzen werden.

Was wird das für eine neue Map? Die neuste Map von Nekatus heißt Svartalfheim. Am Samstag, dem 22. April gab der deutsche Modder nun bekannt, dass die Karte das letzte große Content-Update erhielt und fortan fertiggestellt sei. Dennoch versprach er, werde Svartalfheim weiterhin Anpassungen und Fixes erhalten (via Twitter).

Svartalfheim spielt in einem Zwergen-Setting und zeichnet sich durch zahlreiche Höhlen aus. Obendrein gibt es auf der Map einen neuen Gegner-Typen: die Zwergen-Krieger (Dwarfen Warriors). Ebenso findet ihr auf Svartalfheim mit den S-Dinos eine neue Dino-Variante, die mit einer separaten Mod heruntergeladen werden muss.

  • Die Mod-Map Svartalfheim findet ihr auf Steam:

Den offiziellen Trailer von Svartalfheim binden wir euch hier via YouTube ein:

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Der Trailer zu Mod-Map Svartalfheim auf YouTube

Svartalfheim streicht das Fliegen

Welches Feature streicht die Map? Bei Svartalfheim handelt es sich um eine sogenannte „no fly“-Map. Das heißt, dass ihr auf der Karte nicht fliegen könnt. Ihr könnt allerdings weiterhin Kreaturen wie den Maewing und den Rock Drake nutzen, die gleiten können.

Ein weiteres Beispiel für eine „no fly“-Map ist die offiziell im Spiel erschienene Karte „Abberation“, mit welcher der Rock Drake dem Spiel hinzugefügt wurde.

Wird es die Map auch auf Konsole geben? Ja, es wird Svartalfheim auch auf Konsole geben, aber nicht in ARK: Survival Evolved.

Nekatus verriet, dass er plane, die Map auf Unreal Engine 5 upzugraden und in das ARK-Remaster „ARK: Survival Ascended“ zu konvertieren. Dazu müsse er jedoch auf das Devkit warten (via Twitter).

Das Remaster soll im August erscheinen und die Nutzung von Mods auf PS5 und Xbox Series X|S ermöglichen. Voraussichtlich können dann auch Konsolen-Spieler Svartalfheim spielen.

MeinMMO-Autor Dariusz Müller glaubt, dass das Gameplay auf PS5 durch die Nutzung von Mods deutlich besser wird:

Das Remaster von ARK wird das Gameplay auf PS5 massiv verbessern, weil Konsolen-Spieler dann endlich Mods bekommen

XDefiant: Beta endet morgen – So bekommt ihr heute noch Codes

Wie lange läuft die Beta von XDefiant auf PC, Xbox Series und PS5? Wo bekomme ich noch Codes kurz vor dem Schluss? MeinMMO liefert Antworten.

Wie lange läuft die Beta von XDefiant? Ihr könnt noch bis Mittwoch, dem 26. April, um 08:00 Uhr morgens zocken. Eigentlich sollte der Test längst rum sein, doch es gab eine Verlängerung.

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Wo bekomme ich noch Keys für die Beta von XDefiant? Ihr braucht etwas Glück, doch es sind noch viele aktive Codes im Umlauf. Die Codes von Alienware und die Twitch-Drops sind nicht mehr verfügbar.

Sucht dafür auf Twitter nach:

  • Twitter-Suche: xdefiant beta codes

Die Entwickler haben massig Codes an Creator verteilt, viele davon lassen sich mehrmals verwenden, manche sogar bis zu 100 Mal. Schaut euch ein wenig um und versucht ein paar Codes.

Wie löse ich den Beta-Code von XDefiant ein? Arbeitet dafür folgende Punkte ab:

  • Geht auf die Ubisoft-Seite zum Einlösen von XDefiant
  • Gebt den Code ein und checkt, ob er noch funktioniert
    1. Klappt es nicht: Sucht einen anderen Code
    2. Hat geklappt: Nächster Punkt
  • Meldet euch jetzt mit eurem Ubisoft-Account an und wählt eure Plattform
  • Ihr erhaltet dann einen Code per E-Mail für eure ausgewählte Plattform

Was ist XDefiant? Der neue Shooter von Ubisoft erinnert viele Spieler an Call of Duty. An manchen Stellen wirkt es sogar so, als hätte man die Kritik der CoD-Community genommen und XDefiant so angepasst, um Wünsche enttäuschter Spieler von Call of Duty zu bedienen.

Beispiele dafür sind:

Für einen tieferen Einblick startet den „Deep Dive Trailer“ von XDefiant:

Video starten
XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer

Wann erscheint XDefiant? Ein festes Release-Datum gibt es noch nicht. Aktuell spricht Publisher Ubisoft von „bald“ und nennt 2023 als Release-Zeitraum.

Wir halten euch in folgendem Artikel auf dem Laufenden, wenn es ein konkretes Datum für den Release von XDefiant gibt: XDefiant Release – Wann erscheint endlich der „CoD-Killer“ von Ubisoft für PC, Xbox, PS4 und PS5?

Pokémon GO bringt Elektro-Event mit vielen Shinys, Trainer können ihr Glück kaum glauben

In Pokémon GO erwartet euch im Mai das besonderes Elektro-Event “Ein intuitiver Held”, dass euch jede Menge Shinys sowie zwei neue Monster bringt. Wir von MeinMMO zeigen euch welche Event-Inhalte euch genau erwarten und wie die Reaktionen der Trainer darauf sind.

Um welches Event geht es? Nachdem ihr Mitte April bereits Blanche bei ihren Forschungen helfen solltet, ist nun Spark an der Reihe. Im Rahmen des Elektro-Events “Ein intuitiver Held” wird der Schwerpunkt auf dem Ausbrüten von Eiern liegen. Dabei wird es sogar eine erhöhte Shiny-Chance geben, was besonders Shiny-Jäger freuen dürfte.

Und auch zwei neue Monster feiern ihr Debüt im Spiel. Neben dem einem oder anderen Elektro-Pokémon wird es aber noch jede Menge anderer Monster zu finden geben. Welches das sein werden und auf welche weiteren Inhalte ihr euch freuen könnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Wann läuft das Event? Das Event “Ein intuitiver Held” startet am 02. Mai 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 08. Mai 2023 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Ignivor und Ramoth feiern ihr Debüt im Spiel

Anlässlich des bevorstehenden Elektro-Events könnt ihr erstmals auf das Käfer- und Feuer-Pokémon Ignivor treffen. Es stammt aus der 5. Spiele-Generation und lässt sich mit Hilfe von 400 Bonbons zu Ramoth weiterentwickeln.

Erkennen könnt ihr Ignivor an seinem weißen, felligen Körper sowie den schwarzen Armen und Gesicht. Sein Rücken und Hinterteil ist bräunlich. Am Hinterkopf trägt es fünf rötliche Hörner. Seine Weiterentwicklung hat hingegen einen etwas länglichen insektenförmigen schwarzen Körper mit hellblauen Seiten. Aus den roten Hörnern von Ignivor haben sich nun sechs Flügel entwickelt.

Ignivor und Ramoth (via pokemon.com)

Während des Events wird Ignivor in den 2-, 5- und 10-km-Eiern zu finden sein. Da ihr jede Menge Bonbons braucht, um euch auch Ramoth zu sichern, bleibt euch nichts anderes übrig, als fleißig Eier zu brüten. Als Shiny ist es jedoch noch nicht verfügbar.

Alle Spawns & Boni zum “Ein intuitiver Held”-Event

Alle Spawns: Während des Events dreht sich dieses Mal alles um das Brüten von Eiern. Aus diesem Grund wird es auch nur in den Eiern veränderte Spawns geben. Die Pokémon, die ihr in der Wildnis sowie in Raids finden könnt, werden also nicht thematisch angepasst.

Dafür stehen eure Chancen auf Shinys dieses Mal richtig gut, denn einige der Event-Pokémon werden in ihren schillernden Formen zu bekommen sein. Mantirps feiert zudem sein Shiny-Debüt im Spiel.

Alle Monster, die ihr außerdem mit etwas Glück als Shinys fangen könnt, haben wir euch nachfolgend mit einem (*) markiert.

2-km/ 5-km/ 10-km-Eier: Erdreht ihr euch Eier mit einer Distanz von 2, 5 oder 10 km an einem PokéStop oder einer Arena, dann könnt ihr euch folgendes Event-Pokémon sichern:

  • Ignivor

Aus der Erfahrung von vergangenen Events kann davon ausgegangen werden, dass ihr in diesen Eiern zudem auf die üblichen Spawns treffen könnt, die es dort außerhalb bestimmter Events gibt. Welche das aktuell sind, haben wir euch im nachfolgende Beitrag zusammengefasst:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Eier ausbrüten im Mai 2025 u0026#8211; Inhalte der 2er, 5er, 7er, 10er und 12er Eier
von Franzi Korittke

7-km-Eier: Wenn ihr euch die 7-km-Eier während des Events aus den Geschenken eurer Freunde sichert, dann erwarten euch folgende Pokémon:

  • Pantimimi*
  • Wonneira*
  • Mantirps*
  • Praktibalk*
  • Laukaps*
  • Milza*
  • Schnuthelm*
  • Viscora

Alle Boni im Überblick: Neben den veränderten Inhalten in den Eiern, könnt ihr euch auch auf den einen oder anderen Bonus freuen, der damit in Verbindung steht. Auf folgendes könnt ihr euch somit freuen:

  • Höhere Shiny-Chance beim Ausbrüten von 2-km-, 5-km- und 10-km-Eiern
  • doppelte EP beim Schlüpfen
  • doppelter Sternenstaub beim Schlüpfen
  • Event-Feldforschungen
  • Begegnungen mit Magneton, Chaneira*, Elektek*, Magmar*, Relaxo*, Mantax*, Palimpalim*
  • Spezialforschung “Ein intuitiver Held”
  • Einmalige Begegnung mit Elekid mit einem Accessoire von Spark*

Trainer sagen: “Es ist zu schön, um wahr zu sein”

In der Community kommt das neue Event soweit gut an. Besonders über die erhöhten Shiny-Chancen und das Shiny-Debüt von Mantirps freuen sich viele Trainer. Und auch der Release von Ignivor sorgt für Begeisterung.

Allerdings sind einige Trainer auch irritiert, dass es einen starken 7-km-Eier-Pool gibt, bei dem auch nahezu alle Monster als Shinys schlüpfen können, bei dem die erhöhte Shiny-Chance jedoch nicht greift. Das neue Pokémon Ignivor wurde wiederum dem Eier-Pool mit erhöhter Shiny-Chance hinzugefügt, obwohl es selbst noch gar kein Shiny sein kann.

Zudem hätten viele Trainer Ignivor eher bei einem Event erwartet, dass besser zu seinem Typen passt. Aus diesem Grund stehen einige den Inhalten des Events noch eher skeptisch gegenüber und können ihr Glück noch nicht ganz glauben. So kann man folgendes in den Kommentaren lesen (via reddit.com):

  • Potabs120: “Seht euch das an. Ignivor ist endlich da.”
  • krispyboiz: “Dieses Event scheint… nicht real. Es hat eine Menge Gutes, aber es ist SO VERRÜCKT. Ignivor debütiert, aber nicht während eines Käfer-, Feuer-, Sonnen-, Sonnenwende-Events, sondern nur während eines zufälligen Funken/Instinkt-Events? Hm? Ignivor und Shiny-Boosts gibt es in 2-, 5- und 10-km-Eiern, aber dann gibt es einen separaten Event-Pool für 7-km mit einem neuen Shiny?”
  • EmptyRook: “Es ist zu schön, um wahr zu sein”

Kritik an Boni: Und auch die Kritik an den Boni bleibt nicht aus. Einige vermissen nämlich schmerzlich einen wichtigen Bonus, der zu einem solchen Schlüpf-Event ihrer Meinung nach gehört: verkürzte Schlüpf-Distanz.

So schreibt aguskope (via reddit.com): “Ja, kein Schlüpfdistanz-Bonus. Und ja, es sind wirklich seltsame Boni, keine erhöhte Shiny-Chance in 7-km-Eiern und warum haben sie nicht Ignivor in 7-km-Eier gesetzt.”

Hinzu kommen Bedenken, dass während des Events der Abenteuer-Sync nicht richtig funktionieren könnte. Bei diesem Feature berichten Trainer nämlich immer wieder über Probleme. So werden die zurückgelegten Strecken darüber nicht immer korrekt erfasst.

Wie gefallen euch die Event-Inhalte? Freut ihr euch auf die erhöhte Shiny-Chance? Oder hattet ihr euch andere Boni gewünscht? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens: Nachdem es bei den Top-Raids zu Problemen kam, erwartet euch im Mai ein Ersatz-Event mit Regidrago.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

Google soll seine Karriere vor 17 Jahren ruiniert haben – Jetzt muss man dem Mann 500.000 $ zahlen

Ein Mann wird fälschlich beschuldigt, in verschiedene Vorfälle verwickelt zu sein. Geschäftsleute wenden sich von ihm ab, seine Karriere ist zerstört. Jetzt hat er erfolgreich Google verklagt, welche die falschen Anschuldigungen nicht entfernen lassen wollte.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

Google und ein Mann aus Kanada führten jahrelang Streit über eine Reihe von Suchergebnissen. Denn in diesen wurde der Mann fälschlich als Krimineller bezeichnet. Er verklagte deswegen Google, weil er der Meinung gewesen ist, dass die Suchmaschine ihm damit seine Karriere ruiniert hätte.

Denn Freunde, Kollegen und Geschäftspartner hätten Links über ihn mit der Suchmaschine finden können.

Mann wird fälschlich beschuldigt, Google will Links nicht entfernen

Um welchen Beitrag ging es? Ein Geschäftsmann suchte mit der Suchmaschine seinen Namen und fand einen Beitrag, der ihm fälschlicherweise Kindesmissbrauch unterstellte. Der Artikel über ihn erschien im April 2006, das ist also mittlerweile 17 Jahre her. Und das sorgte für jede Menge Wirbel:

  • Geschäftspartner wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben.
  • Sein Sohn, der in der gleichen Branche arbeitete, musste sich von ihm distanzieren.
  • Seine Firma erlitt große Umsatzeinbußen.

Doch der Gründer dieser Website weigerte sich standhaft, den Beitrag zu entfernen. Der Chef der Seite erklärte, dass er niemals Beiträge entfernen lasse und forderte den Mann auf, einen Nachweis für seine Unschuld zu erbringen, dass er nie wegen des Verbrechens angeklagt worden sei.

Der Mann bittet Google um Hilfe: Da der Geschäftsmann auf diese Weise den Beitrag nicht entfernen lassen konnte, wendete er sich an Google, um den Link zu dem Artikel löschen zu lassen. Das ging jahrelang, denn manchmal löschte Google die Links, diese tauchten dann aber später wieder auf.

Google argumentierte, dass man für die Inhalte Dritter nicht haftbar gemacht werden könne und man keine Verpflichtung dazu habe, die Links zu entfernen. Dieser Argumentation folgte jedoch der oberste Gerichtshof nicht.

Wie ging die Klage aus? Zuerst hatte die klagende Person 6 Millionen US-Dollar Schadensersatz gefordert. Dem war aber das Gericht nicht nachgekommen. Stattdessen wurden dem Mann 500.000 Dollar für moralische Verletzungen zugesprochen. Das sind rund 450.000 Euro.

Denn der ehemalige Geschäftsmann sei persönlich stark belastet worden und habe viel Geld durch die Verleumdungen verloren, erklärte das Gericht.

Zusätzlich muss Google alle Links zu entsprechendem Beitrag in der kanadischen Stadt Quebec entfernen und darf 45 Tage lang keine Informationen zu dem Fall zeigen.

Auch eine andere Firma wird jetzt für viel Geld verklagt:

WoW: Blizzard wird auf 39,4 Millionen € verklagt – Scheidung von Ex-Partner war hässlich, könnte jetzt auch teuer werden

Vor 18 Jahren erhielt ein Junge eine einzigartige Yu-Gi-Oh!-Karte – Jetzt will er sie verkaufen und könnte reich werden

Vor 18 Jahren wurde der damals schwerkranke Tyler Gressle auf einer einzigartigen Yu-Gi-Oh!-Karte verewigt. Jetzt ist er bereit, sich von dem wertvollen Sammlerstück zu trennen.

Was ist das für eine Karte? Bei Tyler the Great Warrior handelt es sich um eine Karte, die nur ein einziges Mal gedruckt wurde. Das alleine würde sie schon wertvoll machen, doch die Karte hat auch noch eine ganz besondere Geschichte.

Sie entstand mithilfe der Make-A-Wish-Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die schwerkranken Kindern Wünsche erfüllt. Tyler Gressle war ein solches Kind. Er litt an einer seltenen Form von Leberkrebs.

Die Make-A-Wish-Foundation und Konami ermöglichten es Tyler, seine eigene Yu-Gi-Oh!-Karte zu entwerfen. 2005 enthüllte Konami schließlich die offizielle Karte und lud den Jungen sowie seine Familie zu einer Tour durch die Yu-Gi-Oh!-Anlage in New York ein.

Seitdem befindet sich die Karte im Besitz von Gressle, der glücklicherweise vollständig genesen ist. Jetzt, nach 18 Jahren, steht die Karte zum Verkauf auf eBay.

Noch mehr Sammelkarten seht ihr im Video:

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Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 Karten im neuen Design

Besitzer freut sich auf neuen Lebensabschnitt

Warum verkauft er die Karte jetzt? In einem Interview mit Instagram-Nutzer asianyensation erklärte Gressle 2015, er habe bereits darüber nachgedacht, die Karte zu verkaufen, als er finanzielle Schwierigkeiten hatte.

Das höchste ernsthafte Angebot habe sich damals auf etwas über 75.000 US-Dollar belaufen. Letztlich behielt er die Karte. In einer kurzen Doku, mit der der YouTuber Alex Cimo die Bewertung der Karte begleitete, erklärt der heute 32-jährige, er habe er die Karte lange gehabt.

Nun sei es an der Zeit, für jemanden anderen, die Karte in Ehre zu halten. Zudem wolle eine Familie gründen, die Welt bereisen, ein Geschäft aufbauen.

Ein Teil des Erlöses soll außerdem der Make-A-Wish-Foundation zugunsten kommen.

Zeit hinterließ Spuren am “Großen Krieger”

Wie wertvoll ist die Karte? Obwohl Tyler the Great Warrior sein schützendes Gehäuse bis zur Auktion nie verlassen hatte, befindet sich die Karte nur in “near-mint”-Zustand, die lange Zeit im Case hat einige kleine Spuren hinterlassen. Tyler the Great Warrior erhielt einen BGS-Score von 7 von 10.

Dennoch machen die besondere Geschichte und ihre Einzigartigkeit die Karte wertvoll. Dazu kommt noch, dass Kazuki Takahashi, der Künstler hinter Yu-Gi-Oh!, der auch die Vorlage für das endgültige Design der Karte zeichnete, inzwischen verstorben ist.

Der YouTuber Gage “Nyhmnim” Poljak, reiste mit Cimo zu Beckett Collectibles, der Agentur, die Tyler the Great Warrior in Gressles Auftrag versteigert, um die Karte zu bewerten. Er ist sicher, dass die Karte einen “respektablen Preis unter TCG-Sammlern” einbringen kann.

Aktuell steht die Auktion bei einem Gebot von 160.000 $, umgerechnet 145.000 € (Stand: 25.04.2023, 9:45). Bis zum Ende der Auktion am 29. April ist aber noch Zeit, um den Preis in die Höhe schießen zu lassen.

Ergänzung 26.04.2023: Ursprünglich stand hier, der Musiker Post Malone halte den Rekord für die teuerste Sammelkarte. Diese Angabe wurde korrigiert.

Den Rekord für die teuerste TCG-Karte hält der umstrittene YouTuber Logan Paul, der 4,4 Millionen Euro für ein seltenes Pikachu hinlegte. Während die meisten Sammler so einen Schatz wohl gut geschützt aufbewahren würden, hatte der YouTuber andere Pläne damit.

Kontroverser YouTuber gibt über 4,4 Millionen Euro für eine Pokémon-Karte aus, trägt sie als Halskette

Neues Mittelalter-MMORPG auf Steam könnt ihr jetzt 12 Tage kostenlos testen

Reign of Guilds ist ein neues Mittelalter-MMORPG für den PC, das derzeit einen Playtest auf Steam am Laufen hat. Es lässt euch in der First-Person-Ansicht gegen gefährliche Monster, aber auch andere Spieler kämpfen. Dabei will es sich auf die “klassischen” Elemente von MMORPGs berufen.

Was ist das für ein Spiel? Reign of Guilds will zurück zu den Wurzeln des Genres und setzt dazu auf eine Mischung aus dunklem Mittelalter gepaart mit Fantasy-Elementen. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte zwischen den Gilden, doch auch abseits davon soll es jede Menge zu tun geben.

  • Das MMORPG setzt auf eine große, offene Welt mit verschiedenen Kontinenten und Reittieren.
  • Zu Beginn erstellt ihr euch einen Charakter ohne Klasse und könnt die ersten Attributspunkte nach Belieben verteilen. Ab Stufe 16 müsst ihr euch entscheiden, ob ihr ein physischer, magischer oder universaler Charakter sein wollt. Danach habt ihr die Möglichkeit, euch auf eine von 14 “Mini-Klassen” zu spezialisieren.
  • Crafting spielt eine wichtige Rolle, weil ihr euch darüber die stärksten Items im Spiel selbst herstellen könnt. Außerdem verlieren die Waffen und Rüstungen mit der Zeit an Stärke, weil sie sich abnutzen. Ein abgenutzter Gegenstand auf Stufe 12 soll schlechter sein können, als ein brandneuer Gegenstand der Stufe 10.
  • Es gibt Player-Housing und ihr könnt als Gilde sogar eine ganze Stadt besitzen.
  • Für PvE-Fans wird es Dungeons und Weltbosse geben.
  • Beim Action-Kampfsystem des Spiels müsst ihr selbst aktiv zielen. Tab-Targeting wie in WoW wird es nicht geben.

Der große Fokus des Spiels liegt jedoch auf dem PvP. So wird es Gildenkriege mit bis zu 150 Spielern geben, in denen um die Festungen gekämpft wird. Über 60 verschiedene Burgen sind enthalten. Außerdem gibt es PvP in den meisten Gebieten der offenen Welt mit einem ausgeklügelten Karma-System.

Wer immer nur “böse” Feinde ausschaltet, wird irgendwann zum Heiligen gekürt. Er braucht keine Strafen fürchten und bekommt sogar Rabatte bei Händlern. Wer jedoch wehrlose Opfer außerhalb seiner Level-Reichweite angreift, wird zum “Psycho”. Diese verlieren einen Teil der Ausrüstung und der Erfahrungspunkte, wenn sie getötet werden. Außerdem wollen ab einem gewissen Punkt die Händler nicht mehr mit einem sprechen.

Einen ersten Einblick ins Gameplay bekommt ihr hier:

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Neues Mittelalter-MMORPG gibt ersten Einblick in seine PvP-Arena

Auf welches Bezahlsystem setzt Reign of Guilds? Das MMORPG verzichtet vollständig auf direktes Pay2Win, aber auch “indirektes Pay2Win” soll es nicht geben. Damit meinen die Entwickler bestimmte Premium-Features, die häufig auch als Pay2Progress bezeichnet werden.

Im Gegenzug wird Reign of Guilds ein Pay2Play-Titel, den ihr auch noch kaufen müsst. Das bedeutet, dass ihr euch sowohl das Spiel einmalig holen müsst, als auch einen monatlichen Betrag bezahlt, um spielen zu können.

Kostenloser Playtest auf Steam läuft bis zum 7. Mai

Wann könnt ihr Reign of Guilds spielen? Aktuell haben die Entwickler den dritten offiziellen Playtest für das Spiel gestartet. Dieser läuft seit dem 24. April und bleibt noch bis zum 8. Mai um 2:00 Uhr nachts online.

Für die Teilnahme müsst ihr nur die Steam-Seite besuchen und dort den Zugriff für den Playtest anfordern. Ihr bekommt diesen sofort und könnt direkt mit dem Download beginnen.

Neu im Test sind die Gildenkämpfe, weswegen dieser auch insgesamt 14 Tage laufen soll.

Wann erscheint Reign of Guilds? Wann das Spiel tatsächlich erscheinen soll, ist aktuell unklar. Reign of Guilds erhält zwar regelmäßig Updates auf Steam und die Entwicklung geht voran. Ursprünglich war der Release jedoch für 2021 geplant. Ein weiteres Datum war das erste Quartal 2023, das ebenfalls nicht eingehalten wurde.

Was sagt ihr zu Reign of Guilds? Spricht euch das Game an? Oder werdet ihr von der altbackenen Grafik und dem Abo-Modell eher abgeschreckt?

Wer 2023 auf ein neues MMORPG hofft, findet hier eine Übersicht der kommenden Games:

6 neue MMORPGs, die 2023 definitiv erscheinen sollen

LoL: 3 Profis scheiterten bei ihren alten Teams, sind nun die neuen Könige Europas – MAD Lions gewinnt LEC spektakulär

In League of Legends wurde am Sonntagnacht die Meisterschaft in der europäischen Profi-Liga LEC entschieden. Die Playoffs im Spring Split 2023 fanden mit einem “Reverse Sweep” des Außenseiters ein spektakuläres Ende. Das spanische Team MAD Lions setzte sich in einem packenden Finale durch. Das hatte ihnen kaum wer zugetraut, denn in der Aufstellung standen 3 Leute, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte.

Wer sind die 3 LoL-Profis, die vorher scheiterten? MAD Lions sind an sich ein extrem erfolgreiches Team, aber sie haben im November 2022 mit dem Türken Armut (Toplane) und dem Deutschen Kaiser (Support) zwei ihrer besten Spieler abgegeben.

Aus ihrem Erfolgs-Team war eigentlich nur der Jungler Elyoya übrig. Stattdessen holte man 2022 drei Profis dazu, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte:

  • Im Mai 2022 kam der Belgier Nisqy ins Team: Der Midlaner war bei Fnatic ständig in der Kritik, galt als Schwachpunkt des Teams
  • Ebenfalls von Fnatic kam der Supporter Hylissang: Er war für die Fans von Fnatic ein rotes Tuch. Ein „Coin-Flip“-Spieler sei der, jemand, der zwar Leistung bringen, aber auch Spiele im Alleingang verlieren könne
  • Zudem kam „Carzzy“ neu ins Team. Eigentlich galt der ADC als ein starker Spieler, der 2 Jahre lang bei MAD Lions glänzte. Der 21-jährige Tscheche hatte seinen guten Ruf aber mit einem erfolglosen Jahr in Frankreich bei „Team Vitality“ beschädigt, wo er einfach nicht funktionierte

Alles 3 Spieler, die aus Krisen-Situationen kamen und die sich offenbar nicht wirklich ausgesucht hatten, ihre mit Stars gespickten Teams zu verlassen.

Zwei davon kamen ausgerechnet von Fnatic, die gerade in jüngster Zeit riesige Probleme hatten. Und diese Drei sollten jetzt Meister werden? Das galt als unwahrscheinlich.

In der regulären Saison reichte es nur für Platz 8 von 10. Eigentlich ein Wunder, dass sich die MAD Lions überhaupt ins Finale spielen konnte.

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Außenseiter MAD Lions kam grade so in die Playoffs, schlägt alle Giganten

Wie lief’s für die Mad Lions? Die MAD Lions hatten einen schweren Weg ins Finale: Sie waren gerade so in die Playoffs gezogen und mussten an den größten Stars Europas vorbei. Erst ging es gegen G2 mit Caps, die man 3-2 bezwang, danach musste man sich mit Perkz und Team Vitality rumschlagen, die man 3-1 besiegen konnte.

Für ihre Final-Gegner, BDS, war es ein leichter Weg ins Finale: Nur Team Vitality war als Hürde zu nehmen, die man mit 3-0 abfertigte.

Wie war dann das Finale? Im Finale gab es die ersten 2 Spiele relativ klare Niederlagen von MAD Lions: In 30 und 33 Minuten war es vorbei. Vor allem Nisqy musste in beiden Spielen einstecken und insgesamt 11 Tode verkraften.

Die Spielen waren zwar an sich ausgeglichen, kippten aber im Mid-Game beide zugunsten des Schweizer Team BDS.

Als entscheidendes Beispiel für Spiel 1 kann etwa dieser Teamfight dienen, der mit einem Pentakill von ADC Crownie (Team BDS) endete:

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Doch ab Spiel 3 wendete sich das Blatt plötzlich. Irgendwie schien es, als muss MAD Lins mal mit dem Rücken zur Wand stehen, dann läuft es plötzlich. Das Team kämpfte sich in Match 3 zurück in die Partie und dann war es plötzlich ein Selbstläufer.

MAD Lions dominierte mit 17-6, 15-5 und 14-0 plötzlich die Gegner.

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“Niemand hat an uns geglaubt”

Wie wird das kommentiert? Nach dem Match twitterte der Top-Laner Chasy: „Niemand hat uns geglaubt, aber wir haben die LEC gewonnen“.

Damit haben wohl tatsächlich nur sehr wenige gerechnet.

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Im Reddit spricht man von einer “Aschenputtel”-Geschichte. Besonders herausgestellt wird die Leistung von Toplaner Chasy, der in den letzten 3 Spielen der Playoffs auftrumpfte.

Ironisch ist wohl, dass in der Vergangenheit viele LoL-Profis zu Fnatic oder Team Vitality wechseln, um dort Meister zu werden. Jetzt sind aber 3 Spieler Meister geworden, die von dort weggewechselt und zum Außenseiter hingegangen sind.

Viele Profis würden alles dafür tun, einmal Meister in der LEC zu werden, etwa Rekkles:

LoL: „Außer dem Spiel ist da nicht viel in meinem Leben“, sagt ein Star-Spieler und beginnt, auf Twitch zu weinen

Quelle(n):
  1. dotespirts
  2. reddit

Steam: Legendärer Entwickler erklärt, warum er bei 2 erfolgreichen RPGs absichtlich schlechte Entscheidungen traf

Der 47-jährige Spiele-Entwickler Josh Sawyer ist der Kopf hinter einigen der beliebtesten PC-Rollenspiele aller Zeiten wie Fallout 3 oder Fallout: New Vegas. Pillars of Eternity 1 und 2 sind Lieblinge der RPG-Fans auf Steam. Aber der Entwickler sagt, die beiden Spiele hätten besser sein können, er sei da Kompromisse eingegangen und habe sehenden Auges schlechte Design-Entscheidungen getroffen, weil er sich „ultra-nostalgischen Spielern“ verpflichtet fühlte.

Was für Spiele hat Sawyer gemacht?

  • Sawyer hat 1998 mit Mitte 20 als Designer und Lead Designer bei „Icewind Dale“ angefangen, einem Spiel, das wie Baldur’s Gate möglichst genau das Tabletop-Rollenspiel „Dungeons and Dragons“ als Computerspiel abbilden wollte.
  • Später arbeitete er als Lead Designer an Fallout 3 und Fallout New Vegas. Das ist die Königsklasse an Rollenspielen: Fallout: New Vegas steht auf Steam bei 96 % positiven Reviews. Dazu arbeitete er an Neverwinter Nights 2.
  • 2015 und 2018 war er als Chef-Entwickler bei „Pillars of Eterntiy“ tätig. Das sind zwei „Rollenspiele wie früher“, die über Kickstarter finanziert wurden.
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5 Koop-Spiele, die ihr unbedingt ausprobieren solltet

Zu Beginn seiner Karriere wollte er nur Dungeons and Dragons als Computerspiel machen

Das sagt er jetzt: Bei einem Panel von PC Gamer während der Entwickler-Konferenz GDC erklärte er:

Ich habe D&D seit 1985 gespielt und andere Tabletop-Rollenspiel seitdem auch. Als ich 1998 mein erstes Spiel gemacht habe, war es Icewind Dale und ich war so YEAH! Ich war so heiß drauf.

Sawyer führt aus, er habe jede einzelne Idee, die er beim Rollenspielen von Dungeons and Dragons hatte, ab 1998 in Icewind Dale einfließen lassen.

Aber 2012, 14 Jahre später, wollte er dann „Pillars of Eternity“ entwickeln, das über Kickstarter fast 4 Millionen $ eingenommen hatte. Und jetzt kam es zu einer schwierigen Situation.

Ultra-nostalgische Fans wollten „Spiel wie früher“, obwohl er bessere Ideen hatte

Das war sein Problem: Sawyer sagt: Pillars of Eternity 1 und 2 seien wahrscheinlich die Spiele, bei denen er die meisten Kompromisse eingegangen sei.

Denn er hatte sich in 14 Jahren als Entwickler weiterentwickelt und hatte neue Ideen im Kopf, wie er die Spiele gestalten würde. Aber es waren zwei über Kickstarter, von den Kunden finanzierte Spiele und die Kunden äußerten sich in Richtung: „Nein, wir wollen Dungeons and Dragons, wir wollen genau dieselbe Erfahrung wie bei den Infinity Engine Games.“

Sawyer sagt: Dadurch, dass die Leute für ein Spiel „wie früher“ bezahlt hatten, habe er die Pflicht gefühlt, die Spiele auch so zu entwickeln – eigentlich wider besseren Wissens:

Ich hab diese Verpflichtung gefühlt, aber ich hatte auch das Gefühl, dass ich letztlich schlechte Design-Entscheidungen treffen musste. Es war so, als würde ich ein Spiel schlechter machen, damit ich auf die Vorlieben eines Publikums reagiere, die etwas ultra-Nostalgisches wollten.

Nicht nur Publisher fordern Kompromisse – auch Fans

Das steckt dahinter: Das ist paradox. Denn man sagt bei Videospielen wie Star Citizen eigentlich, dass Entwickler nur über „Crowdfunding“ unabhängig sind und ihre eigene Vision umsetzen können, ohne Kompromisse zu machen, die ein Publisher fordert.

Nur wenn man nicht auf „die Leute in Anzügen“ hören müsse, könne was großes Eigenes entstehen, sagen Befürworter des Crowdfundings.

Aber auch Fans haben ihre Bedürfnisse, die nicht immer der Vision des Entwicklers entsprechen.

Pillars of Eternity 1 und 2 haben je 87 % positive Reviews auf Steam. Gute Frage, ob die „Original-Version“ von Sawyer vielleicht sogar die 90 % geknackt hätte. Wir werden es wohl nie erfahren.

Rollenspiele wie Pillars of Eternity funktionieren gut über Kickstarter. MMORPG haben keine so tolle Bilanz:

6 aussichtsreiche Crowdfunding-MMORPGs, die krachend gescheitert sind

Asus ROG Ally: Alle Gerüchte zum Release, Preis und möglicher Performance

Mit dem Asus ROG Ally wurde ein neuer Handheld vorgestellt. MeinMMO fasst alle Informationen zum Preis und Release zusammen und erklärt außerdem, ob ihr den Asus ROG Ally schon vorbestellen könnt.

Was ist das für ein Gerät? Mit dem ROG Ally hat Hersteller Asus einen neuen Handheld vorgestellt, der es mit dem Steam Deck aufnehmen soll.

MeinMMO stellt euch alle offiziellen Informationen, Hinweise und Gerüchte zum Asus ROG Ally vor. Beachtet aber, dass die meisten Informationen Leaks und Gerüchte sind, die der Hersteller selbst noch nicht bestätigt hat.

Asus ROG Ally Release – Wann erscheint der Handheld?

Wann kommt der ROG Ally raus? Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand April 2023) gibt es noch keinen offiziellen Release-Termin, wann der Handheld erscheinen soll. Laut Asus soll das Modell noch im Sommer 2023 erscheinen.

Asus erklärte dem Tech-Channel Linus Tech Tips in einem Statement, dass das Gerät in den „nächsten Monaten“ veröffentlicht werden solle (via dexerto.com).

Asus ROG Ally Preis – Was wird das Modell kosten?

Was kostet der ROG Ally? Laut bekanntem Leaker (via twitter.com) soll das Gerät zwischen 649 und 699 US-Dollar kosten. Damit würde der Preis rund 100 US-Dollar höher als das teuerste Modell vom Steam Deck liegen.

Valve bezeichnete den Preis für das Steam Deck als schmerzhaft, daher wäre es wenig überraschend, wenn Asus den Preis für das ROG Ally über dem Steam Deck ansiedeln würde.

Im Vergleich zur weiteren Konkurrenz fällt der Preis vom ROG Ally noch niedrig aus. Denn andere Geräte, wie etwa das Aya Neo, kosten teilweise mehr als 1.000 Euro und hier ist der teils hohe Versand noch nicht eingerechnet. Die besten Alternativen zum Steam Deck findet ihr in folgendem Artikel:

Mehr zum Thema
Steam Deck: Das sind die 9 spannendsten Alternativen 2025
von Benedikt Schlotmann

Asus ROG Specs und Performance – Schneller als das Steam Deck?

Den ROG Ally durfen bereits einige YouTuber ausprobieren, über offizielle Specs und verbaute Hardware durfte aber bisher niemand sprechen.

Welche Hardware steckt im ROG Ally? Laut Leaks soll ein völlig neuer Ryzen-Prozessor mit Grafikchip (eine sogenannte APU) von AMD in dem System stecken (via twitter.com). Angeblich soll eine APU, die 8 Kerne und 16 Threads besitzt und mit 3,3 GHz takten soll. Im Boost soll sich die Leistung sogar auf 5 GHz steigern lassen.

Die ersten Benchmarks sprechen bereits jetzt schon für eine hohe Performance des ROG Ally, die deutlich vor dem Steam Deck liegen solle.

Wie gut ist die Akkulaufzeit vom ROG Ally? Das Steam Deck und auch andere Handheld-Geräte werden für eine eher schwache Akkulaufzeit kritisiert. Vor allem mit Blick auf die angeblich hohe Leistung könnte die Akkulaufzeit die Achillesferse des ROG Ally sein. Bisher sind noch keine offiziellen Hinweise auf den verbauten Akku oder die Kapazität bekannt.

Asus ROG Ally vs. Steam Deck: In folgender Tabelle stellen wir euch die teils offiziellen, teils spekulierten Daten mit dem Steam Deck gegenüber.

Asus ROG Ally vs. Steam Deck im Vergleich:

Steam DeckAsus ROG Ally
BetriebssystemSteamOS 3.0 (basiert auf Arch-Linux)Windows 11
Display7-Zoll-Display, 1200×800 Pixel, 60 Hz Wiederholungsrate1920×1080 Pixel, 120 Hz Wiederholungsrate
Helligkeit400 nits500 nits
ProzessorAMD APU, Zen 2 4c/8t, 2.4-3.5GHzAMD APU, Zen 4
Grafikchip8 RDNA 2 CUs, 1.0-1.6GHzAMD Radeon RDNA 3 graphics
Arbeitsspeicher16 GB LPDDR5 RAMLPDDR5 RAM
Interner Speicher64 GB eMMC / 256 GB SSD / 512 GB SSD
BluetoothBluetooth 5.0
Batterie40 Whr Akku, 2 – 8 Stunden Spielzeit
Größe298 mm x 117 mm x 49 mm280 mm x 110 mm x 120 mm
Gewicht~669 Gramm~ 589 Grann
Anschlüsse3.5mm Stereo-Kopfhöreranschluss, MicroSD-AnschlussROG XG Mobile Anschluss, 3,5mm Kopfhöreranschluss, USB-C

Wo kann man das Asus ROG Ally vorbestellen?

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand April 2023) kann man den Asus ROG Ally noch nicht vorbestellen. Die besten Anlaufpunkte, falls ihr das Gerät vorbestellen möchtet, sind folgende Shops (keine Garantie auf Vollständigkeit):

  • Der offizielle Webshop von ASUS
  • Amazon
  • MediaMarkt und Saturn

Sobald die Vorbestellung des Asus ROG Ally verfügbar ist, aktualisieren wir den Artikel für euch.

Auch Sony soll in nächster Zeit eine Handheld-Konsole auf den Markt bringen. Alle bisher dazu bekannten Informationen findet ihr in folgendem Artikel direkt auf MeinMMO:

Sony bringt angeblich Handheld für die PlayStation, soll noch vor PS5 Pro erscheinen

XDefiant verzichtet auf das umstrittene SBMM von Call of Duty – Spieler ersetzen es mit „Rage-Quit“

Mit dem neuen Shooter XDefiant trifft Publisher Ubisoft den Zeitgeist und viele Spieler hoffen auf eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Call of Duty. Besonders ein fehlendes Feature in öffentlichen Matches gibt vielen Spielern Hoffnung. Doch man müsse dann selbst Hand anlegen.

Mit XDefiant wildert „Assassin’s Creed“- und „The Division“-Publisher Ubisoft in den Jagdgründen von Call of Duty. Der neue Shooter wirkt nicht nur auf den ersten Blick so, als hätten man sich hier einiges beim Branchen-Primus CoD abgeschaut.

Allerdings geht man auch eigene Wege und hat sich dabei offenbar bei der Community von Call of Duty umgehört, welche Wünsche und Sorgen Spieler schon länger plagen.

Bei CoD-Spielern steht dabei regelmäßig das SBMM ganz oben auf der Liste – Skill-basiertes Matchmaking. XDefiant verzichtet in öffentlichen Matches darauf und das kommt bei vielen Spielern sehr gut an.

Allerdings können Matches ohne SBMM besonders für Anfänger ein Albtraum sein. Auch beim Waffen-Leveln können starke Spieler den Spaß killen. Ein viel diskutierter Tweet bietet die Lösung: Rage-Quit.

Mehr zum neuen Ubisoft-Shooter findet ihr im Trailer:

Video starten
XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer

YouTuber schlägt vor, Matches einfach zu verlassen

Was wird diskutiert? Es handelt sich um einen Clip vom YouTuber „ProReborn“, den er auch auf Twitter gepostet hat:

https://twitter.com/ProRebornYT/status/1650232461450682371

Was ist im Video zu sehen? ProReborn spielt ein Match XDefiant und im Gegnerteam ist mindestens ein heftig schwitzender Spieler, der unfassbar gut spielt. ProReborn möchte aber lieber ganz in Ruhe seine M4 aufleveln. Die Meta-Waffe MP7 besitzt er noch nicht einmal – im Gegensatz zu seinem Peiniger.

Für solche Situationen in einem Spiel ohne SBMM hat er eine Lektion auf Lager:

Alles klar, wir zeigen dem Internet heute einmal was. Der Typ geht steil, hat die MP7 – die hab ich noch gar nicht freigespielt – er macht sein Ding, er trifft alles. Er schwitzt ein wenig zu hart für das, was ich derzeit machen möchte.

Derzeit möchte ich meine M4 aufleveln. Mich zurücklehnen, entspannen und meine M4 aufleveln.

Also machen wir Folgendes in einem Spiel ohne Skill-basiertem Matchmaking: [er beendet das Match und geht zurück zum Hauptmenü] und dann finde ich ein anderes Match, in dem ich nicht das Gefühl habe, Meta-Waffen benutzen zu müssen, um gegenhalten zu können.

Verrücktes Konzept, oder?

Er macht sich dann noch über Fürsprecher von SBMM lustig und sagt mit verstellter Stimme: „Oh, ich brauche SBMM, das mich beschützt“ und endet mit normaler Stimme: „Verlasse das Match, finde ein anderes“.

Rage-Quit statt SBMM – Ist das die Lösung?

Wie wird das diskutiert? Da die Aussagen von ProReborn bereits ziemlich scharf vorgetragen wurden, bekommt der Tweet dazu passende Kommentare. Der Ton unter dem Tweet ist rau, aber nicht unbedingt aggressiv.

Viele geben ProReborn recht, öffentliche Matches brauchen kein SBMM. Ein User schreibt etwa: „Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen“. Viele sind sich einig – öffentliche Matches brauchen das System nicht, nur Ranked-Matches sollten mit SBMM laufen.

Doch ob ein Rage-Quit die richtige Vorgehensweise ist, da gehen nicht alle mit. Einige argumentieren, dass man das aktuelle Match durchziehen solle. Genau deswegen wollten viele Spieler ja kein SBMM – es geht darum, in einem Match dominiert zu werden und in einem anderen selbst zu dominieren.

Matches, in denen man dominiert wird, seien dabei die Matches, in denen man etwas lernt, in denen man besser wird, Neues ausprobiert und vorankommt. Nach dem Match könne man immer noch die aktuelle Playlist verlassen und sich neue Gegenspieler suchen.

Vereinzelt finden sich Kommentare, die SBMM verteidigen und die Vorteile für neue Spieler aufzählen. Aber die Befürworter des Systems sind deutlich in der Unterzahl.

Wie steht ihr zum Thema SBMM? Lasst einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Der neue Shooter von Ubisoft soll noch 2023 erscheinen, kürzlich wurde die Beta ein paar Tage verlängert.

Es muss sich noch zeigen, ob XDefiant das Zeug dazu hat, Call of Duty die Stirn zu bieten. Die Beta kämpfte mit einigen Problemen, auch die Skepsis gegenüber Publisher Ubisoft ist groß.

Allerdings hat sich das Ansehen des Shooter seit der Vorstellung schon deutlich verbessert. Das negative Feedback zum Announcement war uns damals eine News wert: Der neue Shooter von Ubisoft kommt jetzt schon schlecht an – 10.000 Downvotes auf YouTube

Diese Woche starten 2 neue MMORPGs – Für wen sind sie interessant?

In der letzten April-Woche feiern die MMORPGs Aion Classic und Mad World ihren Release. Wir stellen sie euch kurz vor und erklären, für wen sie interessant sein könnten.

Was sind das für MMORPGs? Die beiden Free2Play-Titel sind keine regulären MMORPGs – Aion Classic ist, wie der Name schon sagt, eine Classic-Version der ursprünglichen Server. Bei Mad World hingegen handelt es sich um ein MMORPG, das ihr in eurem Browser zocken könnt.

Während sich Aion eher an PvP-Fans richtet, kommen bei Mad World auch PvE-Fans auf ihre Kosten.

Aion Classic – Spielt Aion wie zur Version 1.9

Was macht das Spiel aus? Mit den Classic-Servern könnt ihr Aion spielen wie im Jahr 2008. Ihr erlebt die Inhalte bis Level 50, darunter Fliegen in der offenen Welt, alte Dungeons, Rifts und die PvP-Schlachten im Abyss.

Technische Anpassungen und Balance-Patches, die es seither gab, bleiben allerdings erhalten. Genauso wie Bug-Fixes.

Außerdem wird Aion Classic in Korea weiterentwickelt. Es gibt dort bereits eine komplett neue Klasse und ein neues Dungeon. Diese Änderungen sollen wir auch in Europa bekommen, wie Publisher Gameforge bestätigt. Aion Classic wird also eher ein Format wie Old School RuneScape mit neuen Inhalten statt wie WoW Classic.

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Aion Classic – Trailer zum EU-Release

Für wen lohnt es sich? Besonders spannend ist Aion Classic für die Fans des früheren Aion. Diese sind zum Teil enttäuscht von der Entwicklung des aktuellen MMORPGs und wünschen sich die guten alten Zeiten zurück, in denen es noch kein Autoplay gab.

Wer Aion früher nicht gespielt hat, aber PvP mag, ist hier dennoch richtig. Im Abyss gibt es große Schlachten um Festungen und auch in der offenen Welt kommt es immer wieder zu kleinen Scharmützeln zwischen den beiden Fraktionen Asmodier und Elyos.

Wer kein PvP mag kann dennoch mal reinschauen, denn im PvE gibt es schwierige und abwechslungsreiche Dungeons.

Wann genau erscheint es? Aion Classic startet am 25. April 2023. Bereits jetzt könnt ihr das Spiel herunterladen, um dann direkt zocken zu können, wenn es soweit ist.

Mad World – Ein düsteres MMORPG im Browser

Was macht das Spiel aus? Bei Mad World handelt es sich im Grunde um ein Browser-Game, das auf HTML5 basiert. Es ist kein Download erforderlich, ihr könnt direkt im Browser loslegen. Entwickelt wird Mad World von Jandisoft, die vorher unter anderem am MMORPG-Klassiker Metin 2 gearbeitet hatten.

Mad World wirft euch in eine postapokalyptische Fantasywelt, die von dunklen Mächten heimgesucht wird. Ihr müsst für eine bessere Zukunft kämpfen.

Euren Charakter seht ihr aus der ISO-Perspektive, ähnlich wie in Lost Ark. Die einzigartigen und skurillen Gegner, die aussehen, als kämen sie direkt aus dem Einzelspieler-Hit Darkest Dungeon, sind laut Entwicklern alle handgezeichnet.

Ihr erkundet diese Welt gemeinsam mit Freunden und trefft auf NPCs, die Quests für euch haben, die die Story von Mad World weitererzählen. Neben PvE spielen auch PvP und Crafting eine Rolle.

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Mad World – Trailer zum PvE

Für wen lohnt es sich? Das MMORPG lohnt sich für Fans des Genres, die mal etwas ganz anderes erleben wollen. Die Grafik ist auf ihre eigene Art ansprechend und überzeugt mit grotesk aussehenden Monstern, die von Hand gezeichnet sind.

Fans von aufwendig animierten 3D-Grafiken mit riesigen offenen Welten sind hier falsch. Allerdings habt ihr nichts zu verlieren – Wer sich Mad World mal anschauen will muss das MMORPG weder herunterladen noch kaufen, da es auf ein Free2Play-Modell setzt.

Wann genau erscheint es? Mad World startet am 27. April 2023. Wer ein Founders-Pack gekauft hat, konnte bereits ein paar Tage eher spielen.

Was sagt ihr zu den beiden MMORPGs? Wollt ihr eins davon ausprobieren? Wenn ja: Lieber Aion Classic oder lieber Mad World? Schreibt uns gerne einen Kommentar!

Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch meidet Licht, lebt im Chaos und liebt WoW – Alles über Asmongold

Pokémon GO: Trainer zeigt großen Fehler, den viele beim Fangen von legendären Monstern machen

In Pokémon GO haben es die meisten Trainer besonders auf die legendären Monster abgesehen. Doch ein Spieler zeigt nun einen großen Fehler, den viele beim Fangen dieser Exemplare machen und der euch wertvolle Items kostet. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.

Um welche Pokémon geht es? Neben den “normalen” Pokémon, die fleißig durch die Wildnis streifen und von euch dort gefangen werden können, habt ihr in Level-5-Raids die Möglichkeit, gegen die begehrten legendären Pokémon anzutreten und sie nach einem erfolgreichen Kampf zu fangen.

So könnt ihr hier auf Monster wie Mewtu, Kyogre oder Groudon treffen, die allesamt zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehören.

Aus diesem Grund versuchen sich die meisten Trainer ein starkes Exemplar zu sichern. Aber auch die Shinys haben es ihnen angetan. Doch vor allem beim Fangen von diesen machen viele Spieler einen großen Fehler, wie ein Trainer in der Reddit-Community zeigt. Wir zeigen euch welcher das ist und wieso es sich lohnt, es zukünftig anders zu machen.

Update vom 25. April 2023: Wir haben die Rückmeldung von Niantic zur Fang-Chance im Artikel ergänzt.

Trainer warnt vor der Gabe von goldenen Himmihbeeren

Um welchen Fehler geht es? Habt ihr den Raid gewonnen und nun die Chance eurer legendäres Pokémon zu fangen, dann wollen es die meisten auch um jeden Preis bekommen. Aus diesem Grund setzt die Mehrheit der Spieler beim Fangen auf goldene Himmihbeeren, denn diese sorgen dafür, dass auch hartnäckige Exemplare besser im Ball bleiben. Immerhin sind die Bälle nach dem Raid limitiert.

Doch diese Beeren sollten nicht immer eure erste Wahl sein, wie der Beitrag des Reddit-User Raspberryweiner zeigt. In diesem will er andere Trainer nämlich vor einem großen Fehler warnen. So schreibt er (via reddit.com): “Macht nicht diesen Anfängerfehler”.

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Darunter ist das Bild eines schillernden Mewtu zu sehen, dem gerade eine goldene Himmihbeere gefüttert wird. Darüber befindet sich folgende Aufschrift (via reddit.com): “Irgendwo auf der Welt verschenkt gerade jemand eine goldene Himmihbeere an einen schillernden Raid-Boss”.

Darum solltet ihr lieber eine andere Beere nutzen

Warum ist das ein Fehler? Auch wenn es auf den ersten Blick vielen Trainern logisch erscheint einem starken legendären Pokémon eine goldene Himmihbeere zu füttern, ist das bei einem Shiny eher nicht nötig. In den meisten Fällen bleibt das schillernde Exemplar nämlich direkt nach dem ersten Wurf im Ball, weshalb dies eine gute Gelegenheit ist, euren Bonbon-Haushalt aufzubessern.

Aus diesem Grund solltet ihr daher lieber auf Sananabeeren setzen. Diese verdoppeln nämlich die Menge an Bonbons bei diesem Fang. Wer dennoch Bedenken hat, dass das Monster wieder aus dem Ball springt, kann alternativ auch auf silberne Sananabeeren setzen. Auch diese verdoppeln die Bonbons, behalten Monster aber besser im Ball.

Hinzu kommt, dass legendäre Monster im Gegensatz zu anderen Pokémon in der Regel nur in den Level-5-Raids oder ab Rang 20 als Belohnung in der GO-Kampfliga zu finden sind.

Wer also ein starkes Exemplar hochleveln möchte, muss jede Menge Bonbons sammeln und somit entweder einige Raids absolvieren, mit dem Pokémon spazieren gehen oder Sonderbonbons verwenden. Es lohnt sich also diese Gelegenheit zu nutzen, um zusätzliche Süßigkeiten zu erhalten.

Eine Auswahl der stärksten Angreifer, haben wir euch im nachfolgenden Video zusammengefasst:

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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Sind legendäre Shinys garantiert? Bereits seit Jahren gehen die Trainer davon aus, dass die legendären Shinys nach einem Raid garantierte Fänge sind. Sie können demnach nicht flüchten. Allerdings gibt es auch hin und wieder Berichte von Spielern, denen ein solches Shiny doch entwischt sein soll. Hier vermutet die Community einen GPS-Drift.

So schreibt auch Gimetulkathmir (via reddit.com): “Ich frage mich, ob das neu ist. Keines meiner legendären Shinys wurde beim ersten Ball gefangen und ich hatte ein Shiny-Entei, dass geflohen ist.”

Um diese Frage zu klären, haben wir Niantic um ein Statement gebeten und wollten wissen, ob der Fang bei einem legendären Shiny nach dem Raid garantiert ist oder ob dieses flüchten kann. Ihre Antwort war, dass sie keine exakten Fangraten kommentieren.

Wie reagieren die Trainer auf diesem Hinweis?

Viele Spieler freuen sich über den Tipp: Für diesen Hinweis erhält Raspberryweiner aus der Community ordentlich Zuspruch. Bislang hat sein Beitrag bereits mehr als 3.600 Upvotes und über 280 Kommentare (Stand 24.04.23 13:20 Uhr).

Durch die Kommentare wird deutlich, dass vielen der Fehler gar nicht bewusst war, denn sie wussten nicht, dass legendäre Shinys aus dem Raid nicht so einfach flüchten können und sie sind ihm für die Info dankbar. Der User footballheir schreibt daher (via reddit.com): “Das wusste ich nicht, und jetzt bin ich froh, dass ich es weiß.”

Aber auch die langjährigen Spieler geben in den Kommentaren zu, dass sie es aus der Gewohnheit heraus trotzdem häufig falsch machen. Oft haben sie dann nur das Shiny im Sinn und wollen es sich so schnell wie möglich holen.

So schreibt Resident-Scallion949 (via reddit.com): “Das passiert sogar den Nicht-Neulingen. Sie verlieren den Verstand, wenn Sie diese Funken sehen.”

Unsicherheit bei manchen Trainern: Andere Spieler vertrauen jedoch nicht darauf, dass die Shinys wirklich eine garantierte oder zumindest höhere Fangchance haben und wollen aus diesem Grund lieber auch weiterhin auf goldene Himmihbeeren beim Fangen setzen (via reddit.com):

  • PMB4evr: “Ich bin das, ich tue es (nur für den Fall)”
  • curious-is-me: “Erzähle das dem Kerl, der ein schillerndes Groudon verloren hat… Ich vertraue Niantic nicht – ich benutze eine goldene Beere”

Nutzt ihr auch immer goldene Himmihbeeren beim Fangen von legendären Shiny-Raid-Bossen? Ist euch vielleicht sogar schon ein solches Monster entwischt? Oder wollt ihr die zusätzlichen Bonbons haben und setzt deshalb auf Sananabeeren? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

In Pokémon GO gibt es Funde zu einem neuen Item. Wir zeigen euch, was wir zum Meisterball bereits wissen.

Linker Twitch-Streamer fürchtet, Ärger für neuen Welpen zu bekommen – Ist einfach zu teuer, um politisch korrekt zu sein

Der Polit-Streamer Hasan “HasanAbi” Piker (31) gibt sich auf Twitch betont links. Doch ausgerechnet sein niedlicher Welpe könnte sich negativ auf das Image des Streamers auswirken: Denn die Rasse ist einfach zu teuer.

Was ist das für ein Hund? Am 22. April verkündete HasanAbi auf Twitter, stolzer “Hunde-Vater” eines “riesigen Welpen” zu sein. Der Streamer hatte nach dem Tod seines letzten Hundes Fish schon länger einen neuen Vierbeiner aufnehmen wollen und im Stream bereits Tierheime besucht.

Einen Tag später präsentierte HasanAbi den knuddeligen Neuzugang zur großen Freude seiner Fans:

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Kleiner Welpe ganz groß

Was hat es mit dem Hund auf sich? In einem Stream am Sonntag stellte HasanAbi seinen noch namenlosen Welpen offiziell vor. Stolz hielt er das Tier, das rein optisch auch ein Bärenjunge sein könnte, in die Kamera und erklärte: “Sie ist ein großes Mädchen.”

Laut dem Streamer soll der stattliche Welpe zwischen siebeneinhalb und acht Wochen alt sein. Die Rasse sei zwar nicht bekannt, es handle sich jedoch möglicherweise um einen Tibetmastiff oder einen Mischling daraus.

Das würde zumindest die Größe der “Kleinen” erklären, denn Tibetmastiff-Damen können ein Gewicht von über 50 kg erreichen.

Wie ist HasanAbi auf den Hund gekommen? Nachdem sich der Streamer im März bereits in Tierheimen umgesehen hatte, wurde er schließlich auf Craigslist fündig. Das Portal ist vergleichbar mit eBay Kleinanzeigen.

Auf dem Portal habe er nach großen Hunden gesucht und sei dabei auf einen riesigen Welpen gestoßen. Während sein vorheriger Hund ausgesetzt worden war, stammt der Neuzugang aus einer Familie, die ihr nicht gerecht werden konnte.

Das “Gucci-Shirt” unter den Hunden

Warum könnte der Hund zum Problem werden? Verantwortungsbewusst möchte sich HasanAbi über die Bedürfnisse von Kaya, wie der Welpe mittlerweile genannt wurde, informieren. Bei einem Video zur Rasse wird der Streamer jedoch hellhörig, denn darin heißt es:

Tibetmastiffs gehören zu den unglaublichsten Hüterassen der Welt. […] Es ist leicht zu verstehen, warum sie die teuerste Rasse der Welt sind.

Ein Tibetmastiff-Welpe kostet in den USA zwischen 3.000 und 5.000 Dollar. Das teuerste Exemplar dieser Rasse wechselte in China für 12 Millionen Yuan den Besitzer. Das sind umgerechnet circa 1,5 Millionen Euro und machten ihn zum wertvollsten Hund der Welt.

HasanAbi hat es also geschafft, versehentlich eine Art Luxus-Hund zu adoptieren. Dabei gilt der Streamer eigentlich als ausgesprochener Kapitalismus-Gegner. Nun fürchtet er, dass Kaya ein gefundenes Fressen für seine Kritiker sein könnte:

Oh-oh. Die sind verdammt teuer, überleg dir das mal. Neuer Cancel-Grund freigeschaltet, wird mir gerade klar. Die Mistkerle werden sagen: “Ja, ich weiß, dass du den Hund von jemandem bekommen hast, der sich nicht um sie kümmern konnte, weil sie ein riesiger Hund ist. Und ich weiß, dass sie ein Mischling ist, aber das ist mir alles egal. Das ist das Gucci-Hemd unter den Hunden.” Das werden sie sagen.

Ganz unbegründet ist die Sorge nicht, denn trotz seiner politisch linken Einstellung hat HasanAbi eine Schwäche für teure Häuser und edle Autos, was ihm bereits Kritik einbrachte. Kritiker halten den Streamer für einen Heuchler, da er zwar über Reiche schimpft, aber selbst als Content Creator im Luxus lebt.

Angesichts der Niedlichkeit von Kaya scheint den Kritikern bislang aber doch die Lust auf das Meckern zu vergehen. Oder sie gehen unter in einem Meer von Fans, die gar nicht genug von den riesigen Pfoten und dem flauschigen Fell des Welpen bekommen können (via YouTube).

Kaya ist bereits auf dem besten Weg, sich zum heimlichen Star der Twitch-Streams von HasanAbi zu entwickeln. Der Streamer hat sogar eine zweite Kamera, mit der seine Zuschauer den Welpen beobachten können.

So manch ein Hund auf Twitch zockt sogar mit den stolzen Besitzern:

Twitch: “Ist mein Hund in Elden Ring besser als du?”, fragt eine Streamerin und teilt einen erstaunlichen Clip

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Sportskeeda

Destiny 3 trendete am Wochenende auf Twitter – Doch die Gründe dafür könnten euch beunruhigen

Am Wochenende trendete der Begriff „Destiny 3“ im Gaming-Bereich auf Twitter. Etwas mehr als 1.700 Tweets wurden verfasst, die sich mit einer Fortsetzung von Destiny 2 befassten. Aber dahinter steckt kein Release eines dritten Teils, den Bungie überraschend angekündigt hat, sondern eine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Zustand des Shooters aus dem Jahr 2017 – vor allem der technische Zustand von Destiny 2 wird bemängelt.

Wie startete der Trend? Es sind zwei Tweets, die den Twitter-Trend ins Laufen brachten:

  • Am 22. April um 15 Uhr twittere „The Destiny Show”: Unbeliebte Meinung. Destiny 3 muss kommen. (via twitter)
  • Am 23. April um 6:56 Uhr twittere „DestinyTracker“ dann: Heiße, reingeworfene Meinung: Destiny 3 oder irgendein neues Destiny-Spiel muss kommen (via twitter).

So fing damals alles an:

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Destiny – Become Legend Official Trailer

Destiny 2 kriselt wegen technischen Problemen – Spieler fordern neue Engine

Was steckt hinter dieser Debatte? Einige Leute wünschen sich ein Destiny 3. Sie haben mehrere Gründe dafür:

  • Vor allem wünscht man sich eine neue Engine, denn die aktuelle Engine sei hoffnungslos veraltet. Sie stamme noch aus „Halo 3“-Tagen
  • Dem aktuellen Zustand von Destiny 2 merke man das Alter der Engine an. Die aktuelle Engine stoße schon lange an ihre Grenzen, überall gebe es Bugs und Probleme. Ein Neuanfang sei reizvoll, weil das Spiel jetzt in einem chaotischen Zustand ist. Von Schlamassel ist die Rede.
  • Außerdem wünscht man sich ein Destiny 3, das auf die Next-Gen optimiert wird und dann vielleicht einen neuen Hype erzeugt
  • Das neue Spiel könne dann gleich als „MMO“ angelegt sein – mit der Hilfe des neuen Besitzers Sony sei sicher etwas Großes möglich

Spieler fürchten um geliebten Items und scheuen eine lange Zeit, in der nichts passiert

Sind alle dafür? Nein, gar nicht. Man sieht auch einige Nachteile in einem Destiny 3:

  • So gäbe es dann eine „lange tote Zeit“, während in Destiny 2 nichts passiert
  • Noch mal von vorne anzufangen und alle Items zu verlieren, sei zudem ein Problem. Ein Twitter-Nuzter erklärt, er hätte lieber ein Destiny 2.1 – ein Spiel, bei dem man alle Items aus Destiny 2 behält und einfach eine neue Engine bekommt

Ein Nutzer erklärt:

Das ist ein klassisches MMO-Problem. Wenn sie Destiny 3 bringen, stirbt Destiny 2. Aber Destiny 3 könnte viele der grundlegenden Probleme lösen, die Destiny 2 plagen. Die Frage ist: Werden neue Leute zu Destiny 3 kommen und werden Spieler aus Destiny 2 wechseln?

Ein Nutzer ist sogar noch krasser. Man brauche kein Destiny 3 – schon Teil 2 hätte nie passieren dürfen.

Warum Destiny als Spiel für 10 Jahre scheiterte – Die 3 größten Fehler von Bungie

Quelle(n):
  1. dexerto

Twitch: Der größte Streamer zu LoL kommt nach Berlin, grindet 760 Games in 30 Tagen – Wirkt noch irrer als sonst

Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist der weltweit größte Streamer zu League of Legends auf Twitch. Seit knapp einem Monat spielt er jedoch in Berlin und möchte hier beweisen, dass er auch in Europa zu den besten Spielern überhaupt zählt. Nach einigen zähen Wochen hat er nun den Rang Grandmaster erreicht und hofft, auch noch die letzten Schritte zum Challenger zu machen.

Was macht Tyler1 hier? In Amerika hat der Streamer alles erreicht, was er erreichen konnte. So brachte er alle 5 Positionen im Spiel bis auf den Rang Challenger, dem höchsten in LoL. Den bekommen nur die 300 Spieler mit den meisten Ligapunkten.

Deswegen versucht er sich in anderen Regionen zu beweisen. In Korea ist er mit diesem Projekt bereits gescheitert, doch nun ist er in Europa unterwegs – und meckerte gleich über die Infrastruktur in Deutschland.

Inzwischen ist er seit 36 Tagen hier und spielte über 750 Matches. Das sind knapp 21 Games pro Tag. Nach diesem irren Grind ist er jetzt endlich im Grandmaster-Rang angekommen. Doch bis zu Challenger ist es noch ein weiter Weg.

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Wie der schlimmste Troll von Twitch zum Gesicht von League of Legends wurde

54 % Winrate, doch ein Deutscher toppt ihn deutlich

Wie läuft es genau für Tyler1? Zu Beginn ging es richtig gut los. Nach wenigen Tagen übersprang er die Ränge Silber, Gold und Platin. In Master blieb er jedoch eine ganze Weile stecken.

Mit insgesamt 409 Siegen und 345 Niederlagen steht der nordamerikanischer Streamer trotzdem relativ gut da. Er kam auf eine Winrate von 54 % und verdiente sich so 732 Ligapunkte. Das bringt seinen Account FREEDOMFIGHTER28 auf den Ranglistenplatz 1.010 in Europa (via Op.gg).

Seine meistgespielten Champions sind Nautilus und Ivern, mit 191 und 106 Matches. Die meiste Zeit ist er in der Botlane unterwegs, allerdings gab es auch vereinzelte Ausflüge in die Mitte. Seine höchste Winrate hat er mit Karthus, mit dem er 65 % seiner Spiele gewinnen konnte.

Doch die Spielweise in Europa macht dem Streamer sichtlich zu schaffen. Immer wieder fängt er sich Tode ein, die ihn fast zur Weißglut treiben, wie in diesem Clip:

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Zudem ist der Rang Challenger noch weit entfernt. Dafür benötigt er knapp 1.000 Ligapunkte und mit jedem neuen Sieg werden die Gegner schwerer. Für die letzten 300 Ligapunkte brauchte er außerdem knapp 20 Tage. Einige vermuten deshalb, dass Tyler1 auch in Europa an dem Projekt scheitern könnte.

Wer macht es derzeit besser? Während Tyler1 in Europa schwer zu kämpfen hat, läuft es für den deutschen Streamer NoWay4u deutlich besser. Er sitzt derzeit an einem Projekt, in dem er 5 Accounts gleichzeitig auf Challenger in Europa bringen möchte – einen pro Position. Das ist extrem anspruchsvoll.

Mit seinem Midlane-Account ist NoWay derzeit ebenfalls im Grandmaster-Rang, aber mit 852 Ligapunkten. Zudem brauchte er nur 143 Spiele, weil er eine solide Winrate von 69 % hatte.

Gleichzeitig hat er einen AD-Carry mit 540 LP, einen Toplaner mit 377 LP, einen Supporter mit 417 LP und einen Jungler mit 319 LP. Alle haben eine Winrate über 60 %.

NoWay hat sich das Ziel gesetzt, mit allen 5 Accounts den Rang Challenger bis Juli zu erreichen. Bekannt für diesen verrückten Erfolg wurde übrigens der Europäer MagiFelix, der ihn bereits 2019 aufstellte:

LoL: „SoloQ“-Gott erreicht Top-Rang in allen 5 Rollen, aber kriegt keinen Profi-Spot

Quelle(n):
  1. Dotesports

1993 zockte ein 12-Jähriger im Fernsehen und wurde damit zum wohl ersten Gaming-Streamer

1993, fast zwei Jahrzehnte bevor Twitch online ging, wurde der damals 12-jährige J.J. Styles zum wohl ersten Gaming-Streamer. Wir von MeinMMO erzählen euch die Geschichte von Zot the Avenger.

Wer ist Zot the Avenger? Hinter dem Namen steckt der Amerikaner J.J. Styles. In den 90er-Jahren, als das Internet noch in seinen Kinderschuhen steckte, ging der damals 12-jährige Zot mit seiner TV-Show “Video Games and More” auf Sendung.

Die Sendung wies verblüffende Ähnlichkeit zu modernen Twitch-Streams auf, wie wir sie kennen. Das brachte Zot den Spitznamen “der originale Streamer” ein. Aber der Reihe nach.

Alles fing in einem kleinen Lokalsender in Tuscon an

Wie kommt ein 12-Jähriger an eine eigene Sendung? Video Games and More lief auf Access Tuscon, einem offenen Kanal. Das war ein Lokalsender in Arizona, der es Bürgern ermöglichte, ihre eigenen Sendungen auszustrahlen.

Styles’ Mutter arbeitete mit einer Organisation für adoptierte Kinder, um ihre biologischen Eltern ausfindig zu machen. Eine Fernsehsendung half ihnen, Informationen über die Organisation an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der Junge begleitete seine Mutter ins Studio und lernte dort, wie man ein Set beleuchtet, die Kameras bedient und Schnittgeräte benutzt. Styles entwickelte ein Händchen für die Arbeit hinter den Kulissen und arbeitete bereits mit 10 Jahren an den Produktionen des Senders mit.

Styles hätte sich wohl kaum ausmalen können, dass einmal ein “Ninja” vor mehr als 600.000 Zuschauern Fortnite zocken würde.

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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?

Ein Streamer, bevor es Streaming überhaupt gab

Wann ging es los? Nachdem Styles an den Projekten anderer mitgearbeitet hatte, startete er schließlich seine eigene Sendung. Dafür suchte er sich Verstärkung in Form seines Kumpels Jason Kingman. Gegenüber der US-Seite PC Gamer sagte er in einem Interview 2021:

Ich habe an seinem Programm gearbeitet, Regie geführt und gesagt: ‘Schau mal, du musst mir helfen, Co-Moderator meiner Show sein, weil ich das nicht alleine machen will.’ Das ist zu viel Druck für ein 12-jähriges Kind.

J.J. Styles via PC Gamer

Warum gilt er als der originale Streamer? Video Games and More schaffte es, ein klares Produkt seiner Zeit zu sein und war ihr gleichzeitig sehr weit voraus. Die Ähnlichkeiten zu einem modernen Twitch-Stream sind verblüffend:

  • Wie viele Twitch-Streamer trat Styles mit einem Pseudonym auf: Zot the Avenger
  • Zot und Jason zocken vor einem Greenscreen, während hinter ihnen Gameplay eingeblendet wird
  • Die beiden kommentieren nicht nur ihr Gameplay und reden miteinander, sondern auch mit ihren Zuschauern, die live zugeschaltet werden

Eine der ersten Folgen haben wir euch hier eingebunden, damit ihr euch ein eigenes Bild vom Vorläufer der Twitch-Streams machen könnt. Zot the Avenger arbeitete auch mit der Website Internet Archive zusammen, um die originalen S-VHS-Kassetten zu digitalisieren. Das Ergebnis findet ihr hier.

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Baseball-Caps und Mortal Kombat

Wie sah die Sendung aus? Mit Video Games and More kombinierte der damals 12-Jährige seine Begeisterung für die Talkshow “Wayne’s World” aus dem gleichnamigen Film mit seiner Leidenschaft fürs Gaming. Mit langen Haaren, übergroßen Shirts und einer verkehrt herum aufgezogenen Baseball-Cap ausgestattet, stellte sich Zot the Avenger vor die Kamera.

In den ersten zwei Folgen, Vorläufer der 37-teiligen Serie, zockten Styles und sein Freund das Eishockey-Spiel EA Sports NHL ’93 und Mortal Kombat, dessen blutige Kämpfe für Debatten über die Gewalt in Videospielen sorgten.

In anderen Segmenten zeigte Zot zuvor aufgenommenes Gameplay, während sein schwebender Kopf dazu eingeblendet wird. Außerdem wurden Anrufer live zugeschaltet und konnten Fragen stellen. Ungefähr 50 Zuschauer soll er mit seiner Sendung durchschnittlich erreicht haben.

Zot The Avenger ging es allerdings nicht nur darum, entspannt zu zocken und dabei zu quatschen. In einer Zeit, in der man nicht einfach mal eben nahezu jede erdenkliche Information mit wenigen Klicks parat hatte, bemühte er sich, Gaming für seine Zuschauer zugänglicher zu machen.

Fernsehen von Kids und für Kids

Wie stellte er das an? Durch sein junges Alter wusste er genau, was seine Zielgruppe, andere Kinder und Jugendliche, beschäftigte: So kritisierte er in einer Episode den Gameboy, da der nur mit einem Batterie-betriebenen Zusatzlicht im Dunkeln spielbar war – denn woher sollten Kinder ständig das Geld für neue Batterien nehmen?

Styles abonnierte eine Reihe von Magazinen zu Gaming und Technologie, somit war er stets bestens informiert. Einen weiteren Vorteil hatte er durch die Unterstützung seiner Technik-affinen Mutter:

Sie ermutigte ihn, das Geld, das er für einen “McDonald’s”-Werbespot erhalten hatte, in einen Apple II zu investieren. Ausgestattet mit einem unbegrenzten Internetzugang – damals eine große Sache – begann er, Cheat Codes und Walkthroughs online zu sammeln.

Sein gesammeltes und weitreichendes Wissen teilte Zot the Avenger mit seinen Zuschauern: vom begehrten Blut-Code für Mortal Kombat bis hin zu einem eigenen Segment für Hardware-News:

Videospiele waren für Kinder schon immer unerreichbar, weil es sich um teure Hardware handelt. Also, wenn du deine Eltern um ein Geburtstagsgeschenk anbetteln willst, musst du im Voraus wissen, worum du betteln musst. Ich habe versucht, diese Informationen bereitzustellen, weil ich wusste, wie wichtig es ist.

J.J. Styles via PC Gamer

Styles hatte Erfahrung damit, aus wenig möglichst viel zu machen. Mit einem Lötkolben oder einer Bohrmaschine verwandelte er normale VHS-Kassetten in die etwas teureren S-VHS-Kassetten, die eine bessere Auflösung hatten.

Überhaupt machte er viel selbst: Das rotierende Logo, welches in den späteren Folgen eingeblendet wird, erstellte er mit Deluxe Paint auf einem Amiga 2.000 und animierte es eigenständig. Bei anderen Sachen, wie etwa der Einblendung von Codes zum richtigen Zeitpunkt, verließ er sich auf sein Team:

Ich bin sehr stolz auf mich selbst für das, was ich in diesem Fernsehstudio erreicht habe, weil ich mich reingehängt habe. Ich habe mich auf niemanden verlassen, außer, auf meine Crewmitglieder. Sie wurden normalerweise in das Programm aufgenommen, weil ich ein kleiner Controllfreak war, der ihnen live auf Sendung sagte, was sie tun sollen.

J.J. Styles via PC Gamer

Technologie soll Menschen verbinden

Was wurde aus Zot The Avenger? 1997 endete Video Games and More. Styles musste sich auf die Schule konzentrieren, studierte und wurde Musikproduzent. Für ihn sei das keine große Sache gewesen, er habe keine Zeremonie für seinen Abschied gebraucht, sagte Styles gegenüber PC Gamer.

Die Streaming-Kultur, für die er in den 90er-Jahren den Weg ebnete, verfolgte er hingegen weniger, obwohl er glaubt, Live-Streaming könne das Radio und Fernsehen in vielen Bereichen vollkommen ersetzen. Dafür hat er allerdings eine Einstellung, an der sich so einige moderne Streamer orientieren könnten:

Ich war mir sehr dessen bewusst, was ich da ausstrahlte. Und je mehr Macht man einem Kind gibt, desto verantwortungsvoller wird es sein. Und Streaming ist Macht.

J.J. Styles via PC Gamer

Für Styles war Video Games and More etwas, das die Menschen zusammen brachte. Niemand sei reich gewesen, niemand habe sich das technologische Equipment alleine leisten können, aber sie hätten zusammen gearbeitet, um ihre Botschaften zu teilen.

Dafür sei Technologie letztlich auch da: Um Kommunikation zwischen Menschen zu ermöglichen und zu verbessern.

10 Jahre, nachdem sich Zot the Avenger und Video Games and More verabschiedet hatten, ging eine Seite ins Netz, aus der später der Streaming-Gigant Twitch werden sollte. Die Geschichte der Website und eine Antwort auf die Frage, wer eigentlich den Titel des ersten Twitch-Streamers beanspruchen darf, könnt ihr hier nachlesen:

Wer war eigentlich der erste Twitch-Streamer und was macht er heute?

Der milliardenschwere Chef von Epic schimpft auf Twitter über „coole Kids, die uns Nerds in der Schule ausschlossen“

Tim Sweeney (52), der Gründer und Chef von Epic Games (Fortnite), hat zwar ein Milliarden-Vermögen, findet aber dennoch, dass es auf Twitter einfach zu elitär zugeht.

Um welches System geht es? Wie viele soziale Netzwerke verfügte Twitter über ein Verifizierungssystem, mit dem namhafte Nutzer ihre Identität bestätigen konnten.

Das Verifizierungs-Abzeichen, der sogenannte blaue Haken, war vor allem für Twitter-Nutzer gedacht, deren Identität genutzt werden könnte, um Lügen oder Fake News zu verbreiten: Politiker, Nachrichten-Agenturen und Prominente, inklusiver zahlreicher Content Creator.

Auf Twitter gibt’s Ärger um den blauen Haken

Was ist das Problem an dem System? Kritiker des Verifizierungssystems auf Twitter bemängeln, dass der blaue Haken bestimmten Menschen vorbehalten ist und halten das für eine Art Bevorzugung.

Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk gab es neue Aufregung um die blauen Haken: Erst wurde mit Twitter Blue ein Bezahlsystem eingeführt, mit dem Nutzer das Abzeichen einfach erwerben konnten, was zu zahlreichen echt aussehenden Fake-Accounts führte.

Dann kündigte Elon Musk an, die alten “Legacy Verifizierungen” zu entfernen, was ab dem 20. April zwar umgesetzt, jedoch mittlerweile zum Teil schon wieder rückgängig gemacht wurde. Das Hin-und-Her sorgte übers Wochenende für viel Verwirrung und zahlreiche Diskussionen.

In die Diskussion um die Verifizierung schaltete sich nun auch Tim Sweeney, der Chef von Epic Games, ein. Am 22. April setzte er eine Reihe von Tweets ab, als Reaktion auf den Hashtag #BlockTheBlue. Bei dem Hashtag handelte es sich um den Vorschlag, Nutzer, die bereit sind, monatlich für die Verifizierung zu bezahlen, einfach zu blockieren.

Tim Sweeny ist mitverantwortlich für die Unreal Engine, die die Grundlage erfolgreicher Spiele wie Fortnite darstellt.

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Unreal Engine 5.2: Next-Gen Graphics Tech Demo – State of Unreal 2023

Epic-Chef fühlt sich ausgeschlossen von den “coolen Kids”

Was hat Tim Sweeney zu sagen? Der Epic-CEO störte sich an der #BlockTheBlue-Kampagne und erklärte, die Nutzer dahinter seien “Versager und Schlägertypen”, die “coolen Kids”, die “uns Nerds” schon in der Schule ausgeschlossen hätten.

Das “elitäre” alte System habe er bereits seit 2018 kritisiert, erklärte Sweeny und teilte dazu einen seiner eigenen Tweets aus dem Jahr 2020. Damals schrieb er, er wolle nicht verifiziert sein, solange der Prozess dafür bestimmten Leuten vorbehalten sei.

Sweeney, dessen Vermögen laut Bloomberg fast 10 Milliarden US-Dollar betragen soll, führte weiter aus, dass eine Online-Community eine Meritokratie sein sollte, die ausschließlich Leistung belohnt. Stattdessen habe Twitter sein Verifizierungssystem genutzt, um vermeintlich beachtenswerte Eliten zu bevorzugen.

Der 52-Jährige behauptete auch, Mitarbeiter von Twitter hätten das alte System genutzt, um sich daran zu bereichern und Verifizierungen gegen Gefälligkeiten getauscht. Den Anfang des Threads haben wir euch hier eingebunden:

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Sweeney nimmt es nicht ganz so genau mit der Wahrheit

Wie kam das an? Nicht besonders gut. In den Kommentaren versuchten zahlreiche Twitter-Nutzer, Sweeney zu erklären, warum seine Einschätzung des alten Verifizierungssystems nicht ganz treffend war.

So sei das System keineswegs ausschließlich Eliten vorbehalten gewesen, auch Lokal-Reporter mit eher geringem Einkommen hätten ihrer Berichterstattung damit Glaubwürdigkeit verleihen können. Andere fragten sich, warum ein 52-Jähriger sich immer noch über Schul-Cliquen ärgert.

Unter einigen Tweets von Sweeney stellten Nutzer zusätzlichen Kontext zur Verfügung. Die Behauptung, das alte System habe nichts damit zu tun gehabt, die Identität mit offiziellen Dokumenten zu bestätigen, wurde widerlegt.

Ein Tweet von Tim Sweeney, unter dem Nutzer zusätzlichen Kontext zur verfügung stellten.

Wie reagierte Sweeney? Der nahm sich die Zeit, einige Kommentare zu beantworten und lenkte etwas ein. Er erklärte schließlich, die beste Lösung sei wohl eine Mischung aus dem alten und dem neuen System: Identitäten sollten zwar überprüft werden, der Prozess dafür sollte aber allen offen stehen und im Idealfall sogar kostenlos sein (via Twitter).

Tim Sweeney hat nicht nur an Twitter etwas auszusetzen, den Epic-Konkurrenten Steam kritisierte er unlängst in einem Telefonat. Denn auch von Steam fühlt er sich ausgeschlossen, die würden ihren größeren Marktanteil ausnutzen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen:

Chef von Epic Games lässt sich über Steam aus – Kritisiert die Multiplayer-Funktionen der Plattform

Quelle(n):
  1. Kotaku

Pokémon GO: Neue Funde zum Meisterball – Was wir bisher zum Item wissen

In Pokémon GO könnte es bald einen Meisterball zum Fangen der kleinen Taschenmonster geben, denn neuen Funde lassen Trainer auf einen baldigen Release hoffen. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was zum neuen Item bereits bekannt ist.

Was ist der Meisterball? Beim Meisterball handelt es sich um den stärksten Ball der Pokémon-Welt. Im Gegensatz zu den anderen Bällen in Pokémon GO erhöht der Meisterball nicht einfach nur eure Chance, ein Monster zu fangen, sondern mit diesem ist euch der Fang sicher. Ein Monster kann aus einem Meisterball nämlich nicht flüchten.

Das macht es vor allem für legendäre Pokémon interessant, weshalb sich Spieler das lilafarbene Item bereits seit langem auch in Pokémon GO wünschen. Den neuesten Funden der PokeMiners nach zu urteilen, könnte es aber möglicherweise bald so weit sein. Wir zeigen euch nachfolgend, was bereits zum neuen Item bekannt ist.

Wer sind die PokeMiners?
Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern, die in regelmäßigen Abständen im Spielcode von Pokémon GO nach neuen Informationen suchen. Diese Funde stellen sie dann anderen Trainern öffentlich zur Verfügung und zeigen so bereits im Voraus, welche neuen Features und Inhalte im Spiel geplant sind.

Auch wenn sie sich bislang als zuverlässige Quelle erwiesen haben, handelt es sich bei den Daten nicht um offizielle Informationen. Somit kann Niantic diese Inhalte auch immer noch ändern oder sich sogar gegen einen Release entscheiden.

Das ist über den Meisterball in Pokémon GO bereits bekannt

Tutorial zum neuen Meisterball: Die PokeMiners sind bereits im Februar auf die ersten Informationen zum neuen Ball gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt wurde in den Spieldaten jedoch lediglich ein Tutorial zum neuen Item angelegt, mehr war noch nicht bekannt.

Neue Inhalte beim Fangen: Nun haben die PokeMiners weitere Informationen zum Meisterball entdeckt (via pokeminers.com). Allen voran wurden verschiedene Änderungen im Hintergrund vorgenommen. So soll es in Raids zukünftig eine Ballauswahl geben. Hierbei wird vermutet, dass man dort dann den Meisterball auswählen kann.

Außerdem wurde wohl eine besondere Sequenz für das Werfen des Meisterballs hinterlegt. Und auch eine neue Warnung soll ins Spiel eingebaut wurden sein. So sollt ihr bald einen Hinweis bekommen, wenn ihr zum Fangen nur noch einen letzten Ball zur Verfügung habt.

Neue Assets zum Meisterball gefunden

Neben einigen neuen Texten rund ums Fangen wurden nun auch die ersten Bilder im Zusammenhang mit dem neuen Meisterball im Spielcode hinterlegt, wie man im Tweet der PokeMiners sehen kann:

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So wurden nicht nur eine Reihe von neuen Rocket-Inhalten, die auf kommende Crypto-Raids hindeuten, dem Spielcode hinzugefügt, sondern auch ein sogenannter “Meisterball-Container”. Dabei scheint es sich um eine besondere Aufbewahrung des Balls zu handeln, der sogar über eine eigene Animation verfügt. Wie dieser in Aktion aussieht, zeigt ein das nachfolgende Video der PokeMiners:

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Wie und wann kann man den Meisterball bekommen?

Wie erhält man den Ball? Im Zusammenhang mit dem neuen Meisterball-Container und dessen Animation haben einige Trainer bereits eine Vermutung, auf welchem Weg man an den begehrten Ball kommt.

So könnte sich der Reddit-User Optimistic_Mystic vorstellen, dass diese Aufbewahrung ähnlich wie die Meltan-Box funktioniert und man alle paar Tage eine Aktion durchführen muss, um sie zu aktivieren. So schreibt er:

Angesichts der Animation frage ich mich, ob der Meisterball ein wiederverwendbares Item sein wird, wie die Meltan-Box, die man ‘aufladen’ und in X Tagen einen weiteren Meisterball verwenden kann. Abgesehen davon, dass man nur einen Meisterball im Spiel haben soll, halte ich das für keine allzu schlechte Idee. Ich habe das Spiel bereits verlassen, aber wenn sie Änderungen vornehmen, die mich zurück ins Spiel locken, wäre das eine effektive Strategie für dieses Gimmick.

Optimistic_Mystic via reddit.com

Wie die PokeMiners in ihrem Twitter-Beitrag vom 22. April mitteilen, soll es den Meisterball aber zukünftig voraussichtlich aus Forschungsaufgaben geben (via twitter.com). Wie oft man diese bekommen kann und ob man mehr als einen in der Aufbewahrung stapeln kann, ist bislang jedoch noch nicht bekannt. Auch ob hierbei der Meisterball-Container eine Rolle spielen wird, ist noch offen.

Wann wird er endlich ins Spiel kommen? Ein mögliches Release-Datum geht aus den Funden der PokeMiners bislang nicht hervor. Wann und wie es so weit sein wird, bleibt für den Moment also nur abzuwarten. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, erfahrt ihr es hier bei uns auf MeinMMO.

Wie gefallen euch die Aussichten, dass es bald einen Meisterball im Spiel geben könnte? Gehört ihr auch zu den Trainern, die sehnsüchtig darauf warten? Oder kommt ihr mit den vorhandenen Bällen super zurecht? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens: Pokémon GO bringt im Mai ein Entschuldigungs-Event mit Regidrago. Wir zeigen euch alle Inhalte.

Einer der besten Shooter auf Steam kostet gerade nur 2,50 € – Hat 95 % positive Reviews

Bis zum 01. Mai könnt ihr auf Steam einen beliebten „Wild West“-Shooter mit 95 % positiven Bewertungen für nur 2,50 € kaufen.

Um welches Spiel geht es? Call of Juarez: Gunslinger ist wohl einer der besten Shooter auf Steam und kann bei über 13.900 Rezensionen mit starken 95 % positiven Reviews beeindrucken. Da können nicht mal andere beliebter Shooter wie Red Dead Redemption 2 (90 % positiv) oder Doom Eternal (91 % positiv) mithalten.

In dem bereits 2013 von Techland veröffentlichten Call of Juarez nehmt ihr die Rolle des Kopfgeldjägers Silas Greaves ein, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist und von seinen erlebten Abenteuern erzählt.

Im Verlauf der Story bekämpft ihr berüchtigte Banditen des Wilden Westens und trefft beispielsweise auf Billy the Kid und Jesse James. Dabei liefert ihr euch Gefechte mit altmodischen Gewehren und bestreitet Revolver-Duelle – wer schneller zieht, gewinnt.

Manchmal lassen allerdings die Erinnerung des alten Silas etwas nach und er muss mitten im Level seine Erzählungen korrigieren, wodurch sich einige Details ändern können.

Was ist das für ein Angebot? Call of Juarez: Gunslinger ist auf Steam bis zum 01. Mai 2023 um 80 % reduziert. Statt dem eigentlichen Kaufpreis von 12,49 Euro zahlt ihr während des Angebots nur 2,49 Euro.

  • Hier geht es zu dem Angebot auf Steam
Video starten
Call of Juarez Gunslinger – Reveal Trailer

Was bietet Call of Juarez? In der knapp fünf Stunden langen Hauptstory könnt ihr einige Skills freischalten, um euren Revolverhelden zu verbessern und einen Konzentrationsmodus nutzen, der die Handlungen kurzzeitig in Zeitlupe versetzt sowie Gegner rot markiert. Obendrein besitzt euer Kopfgeldjäger eine Art siebten Sinn, der euch eine tödliche Kugel vorausahnen und ausweichen lässt.

Nachdem ihr die Story des Shooter abgeschlossen habt, könnt ihr sie in einem “New Game+” inklusive euer erlernten Skills auf einem erhöhten Schwierigkeitsgrad erneut erleben. Zudem gibt es einen Arcade-Modus, in dem ihr eine Auswahl von Leveln absolvieren und Punkte sammeln müsst, um in den Leaderboards aufzusteigen sowie einen Duell-Modus.

„Die Western-Stimmung trieft aus jeder Pore“

Was sagen die Spieler? In den fast 14.000 Rezensionen loben die Spieler vor allem die Wild-West-Story und die Atmosphäre des Shooters:

  • Sharkiera: „Ich war sehr überrascht von diesem Spiel. Eine wirklich fesselnde Story um einen saufenden Kopfgeldjäger […]. Ein traumhafter Egoshooter, tolle Story (via Steam).“
  • Monguntiacum: „Großartiges Spiel. Ich mag die Westernstory und das Leveldesign. Die Story, die der Opa erzählt, ist einfach genial. Ich muss so oft lachen (via Steam).“
  • TSN: „Sehr linearer Shooter mit extrem gutem Waffenhandling, aufbereitet mit humorvollem Storytelling und Westerngeschichten (via Steam)!“
  • Schrompf: „Das ist ein richtig geiles Spiel! Cooles Geballer, schicke Zeitlupeneffekte, die Western-Stimmung trieft aus jeder Pore, die Musik passt prima und die Geschichte ist ok. Besonders cool fand ich den Grafikstil (via Steam).“

Wenn ihr keine Lust auf Singleplayer-Shooter habt und euch stattdessen mit euren Freunden in verschiedene Gefechte stürzen wollt, haben wir auf MeinMMO eine Liste mit den besten Multiplayer-Shootern für euch:

Die 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox.

Diablo 4 macht deutlich, was es von einem MMO unterscheidet – „Nicht dazu gedacht, ewig gespielt zu werden“

Noch etwas mehr als einen Monat bis zum Release von Diablo 4 und es gibt noch immer viele ungeklärte Fragen. Die neue Aussage eines hohen Entwicklers bringt Licht ins Dunkel, wirft aber auch wieder neue Fragen auf.

Das neue Action-RPG Diablo 4 erscheint am 06. Juni 2023 und noch immer ist nicht ganz klar, wie der Titel auch langfristig begeistern möchte. Immerhin wurden die Vorgänger Diablo 2 und 3 auch noch lange nach dem Release tot-gegrindet, warum sollte das nicht auch für das neuste Spiel der Reihe gelten?

Zusätzlich bietet Diablo 4 viele MMO-Features und einen Service-Ansatz inklusive Battle Pass und Season-System. Auf den ersten Blick wirkt es so, als wolle man die Hobby-Zeit seiner Spieler komplett und über Jahre buchen – ähnliche wie es andere MMOs und MMORPGs gern versuchen.

Doch eine Aussage von Associate Game Director Joe Piepiora (Titelbild) lässt aufhorchen. Er meint, Diablo 4 soll für die einzelnen Klassen ein Ende bieten, nachdem sich ein Weiterspielen nicht mehr wirklich lohnt. Ein heftiger Boss soll sogar am Ende der Reise stehen. MeinMMO zeigt euch die Details.

Diablo 4 bietet im Endgame bei manchen Aktivitäten „Targeted Loot“. Mehr zum Endgame gibts im Video:

Video starten
Diablo 4: Einblick ins Endgame

Es gibt einen Endboss, der alles andere übersteigt

Wie läuft das „Ende von Diablo 4“ ab? Nach dem Abschluss der ersten Kampagne erhaltet ihr Zugang zu höheren Schwierigkeitsstufen und Endgame-Aktivitäten für das PvE-Gameplay:

Insgesamt kann man bis Level 100 grinden, das allein soll rund 180 Stunden dauern. Für die schwierigsten PvE-Aktivitäten im Spiel sorgen dann die Albtraum-Dungeons. Die sollen auch weit über Level 100 mit eurer Stärke skalieren.

Allerdings geht das nicht ewig so weiter, wie Game Director Piepiora in einem Interview mit GamesRadar+ verraten hat:

[Diablo 4] ist nicht dazu gedacht, ewig gespielt zu werden.

Es gibt Kreaturen, die einen immer höheren und höheren Schwierigkeitsgrad bieten [über Level 100]. Aber das ist Content, der euch fordern soll, um zu sehen, wie weit ihr es mit eurem Build bringen könnt, statt zu versuchen, auch über Level 100 hinaus endlose Belohnungen zu sammeln.

Interview mit GamesRadar+

Eine spannende Aussage, die ein spielerisches Ende einer bestimmten Klasse ins Spiel bringt. Man kann eine Klasse also „Fertigspielen“. Piepiora meint, es gibt einen Punkt, an dem ihr „die maximale Kraft der Ausrüstung“ erreicht habt.

Wie sich das konkret im Spiel äußert, ist aktuell unklar.

Es sei ein unbestimmter Punkt im Laufe des Spiels, an dem man seinen perfekten Build erstellt. Und erst dann sei man bereit, die größte Herausforderung anzugehen. Einen sogenannten „pinnacle boss encounter“, eine Boss-Begegnung auf dem Höhepunkt.

Spieler, die Level 100 erreichen, werden es bei dieser Boss-Begegnung extrem schwer haben. Die Erwartung ist, dass ihr eure Klasse nehmt, euren Build versteht, ihr alles maximiert, was möglich ist und die [Boss-]Begegnung bereits sehr gut kennt. Das ist der Weg, wie ihr den Boss vielleicht legen könnt.

Interview mit GamesRadar+

Jede Klasse hat also ein Ziel vor Augen und Diablo 4 gibt sich damit selbst ein Ende. Ein dicker Boss am Ende des Tunnels, der so fies sein soll, dass man offenbar jede Lücke in seinem Build schließen muss, um nur annähernd eine Chance zu haben.

Nach der Aussage beginnen die Spekulationen darüber, wer die Rolle dieses letzten Bosses übernimmt. Was denkt ihr? Lasst uns eure Einschätzung und Meinung zum Thema in den Kommentaren da.

Der Mega-Endboss von Diablo 4 muss auf jeden Fall ordentlich was auf dem Kasten haben, damit ihn die Pro-Spieler nicht mit einem Fingerschnippen aus dem Bild schlagen.

Schon in der Beta wurde der Weltboss solo gelegt, der eigentlich für deutlich mehr Spieler gedacht war: Ein Typ hat den heftigen 12-Spieler-Boss von Diablo 4 allein gelegt: „Du bist eine Maschine!“

Quelle(n):
  1. GamesRadar+