Der Nutzer SIDESKETCH hat einen Screenshot zu World of Warcraft im reddit gepostet. Der sah so cool aus, dass viele Spieler wissen wollten, wie seine Einstellungen sind. Dabei verriet er einige Kniffe, die die Grafik in WoW tatsächlich schöner und sogar die Performance besser machen.
Was sind das für Tricks? Für die Anpassungen benötigt ihr kein externes Tool und auch keine Addons, sondern ihr nehmt nur gezielte Anpassungen in den Einstellungen des Spiels vor.
Die wohl wichtigste und für viele überraschendste ist die Anpassung der Auflösungsskalierung. Diese steht standardmäßig auf 100 % und passt sich damit eurer Bildschirmauflösung an. SIDESKETCH hat jedoch herausgefunden, dass sowohl die Performance als auch die Grafik davon profitieren, wenn ihr diese Skalierung um 4 bis 10 % reduziert.
Weiterhin betont er, dass die Resample-Technologie FidelityFX der „MVP“ sei, wenn es darum ginge, das Beste aus dem Spiel herauszuholen. Die Einstellung dazu findet ihr unter „System -> Erweitert -> Rekonstruktionsqualität“.
Den kompletten Thread mit seinen Erklärungen und Begründungen findet ihr im reddit.
Wie sind die weiteren Einstellung von SIDESKETCH?
Bei Antialiasing wählt er MSAA x8
Projizierte Texturen müssen aktiviert sein
7 bei der Sichtweite
Schattenqualität: Hoch
Computer-Effekte: Hoch
Wenn euer Monitor nur 60Hz schafft, solltet ihr die FPS bei 60 cappen, mit 120Hz bei 120
Dieses Vergleichsbild teilte der Nutzer im reddit.
“Als hätte ich in WoW plötzlich eine Brille aufgesetzt”
Sieht das wirklich so viel besser aus? Viele Spieler sagen, dass die Änderungen das Spiel für sie tatsächlich hübscher machen. Vor allem die Effekte etwa bei Waffen und Zaubern werden hübscher und Objekte wie der Boden oder Mauern wirken weniger verwaschen.
Unser WoW-Dämon Cortyn hat die Einstellungen selbst ausprobiert und ist vor allem von der Auflösungsskalierung begeistert: “Ich finde den Unterschied so krass. Als hätte ich in WoW plötzlich eine Brille aufgesetzt.”
Auch im reddit werden dieser Trick und die Anpassungen auf FidelityFX mehrfach gelobt. Der ganze Rest bestünde eher aus Standardeinstellungen oder generellen Tipps, die man auch an anderer Stelle findet.
Wer einen direkten Vergleich sehen möchte, findet hier ein Slider-Bild von SIDESKETCH (via imgsli) und hier ein weiteres aus der Community (via imgsli).
Funktioniert der Trick wirklich bei allen? Nein. In den Kommentaren finden sich einige Personen, die sagen, dass sie keinen Unterschied wahrnehmen. Zudem soll der Effekt variieren, je nachdem, in welchem Gebiet ihr euch befindet.
Einige schwören für eine bessere Grafik lieber auf den NVidia Sharpening Filter. Der funktioniert allerdings nur mit Grafikkarten des Herstellers und zudem nur im Vollbild.
Wie findet ihr diesen Trick? Hat er euch ebenfalls geholfen oder hattet ihr euch mehr erhofft? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Im Test habe ich vier Staubsaug-Roboter denselben Aufgaben aus dem Alltag gestellt: Saugen, Wischen und Hindernisse umfahren – und wie laut sind sie bei ihren Aufgaben? Die Roboter kosten zwischen 215 € und 750 €. Welchen Unterschied macht der Preis für Casual-Nutzer Zuhause?
Wer testet hier? Ich bin Patrick und habe mir vor drei Jahren meinen ersten Staubsaug-Roboter gekauft. Der ging allerdings noch am selben Tag zurück, weil ich absolut unzufrieden war. Ein klassischer Blindkauf im Angebot, man kennt es. Vor dem Kauf meines nächsten Roboters habe ich mich etwa 6 Stunden ins Thema eingelesen und dazu etwa 20 Test-Videos zu den marktführenden Saugern angesehen. Seitdem schickte ich keinen Roboter mehr zurück.
Mein Fuhrpark der Dreckbekämpfung besteht inzwischen aus vier Fahrzeugen. Sie gehören verschiedenen Preiskategorien an und sind vom Budget für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Aber welchen Unterschied macht ein Staubsauger im Set für 750 € im Vergleich zum günstigeren 215-€-Modell?
Für meinen Test habe ich alle Probanden in einen Raum gesperrt, in dem sie dasselbe Szenario meistern müssen. Cornflakes vom Teppich aufsaugen, Marmelade vom Boden wischen und Flaschen sowie eine Stehleiter umfahren (ohne sie umzuschmeißen). Dabei habe ich auch die Lautstärke gemessen.
Die Test-Geräte – X500 Pro, S50, X8 Hybrid, Q7 Max+
Meine vier Test-Kandidaten im Vergleich
Der Tesvor X500 Pro: Mein erster guter Staubsaug-Roboter, den ich mir nach dem Auswerten vieler Tests besorgt habe. Preislich gut für Einsteiger, kann wischen und saugen. Mit einem Kaufpreis von knapp 229 € ist er der günstigste Teilnehmer im Test.
Der Roborock S50: Preislich liegt der Staubsauger eine Stufe über dem Tesvor X500 Pro. Er kann auch wischen und saugen und soll laut Tests besser abschneiden als der Tesvor. Ist der Preis von rund 400 € damit gerechtfertigt?
Der Eufy X8 Hybrid: Das Besondere beim Eufy X8 Hybrid ist, dass er mit einer Twin-Turbine-Technology arbeitet, die eine richtig starke Saugleistung ermöglichen soll. Zeigt sich das auch im Test gegen die anderen Teilnehmer? Mit einem Preis von knapp 499 € (UVP) ist er etwa gleich teuer wie der Q7 Max+.
Der Roborock Q7 Max+: Als neuester und teuerster Teilnehmer des Tests sind meine Augen besonders auf ihn gerichtet. Er wurde uns von Roborock zum Test zur Verfügung gestellt. Das Besondere ist, dass im Paket eine Absaug-Station enthalten ist. Daher beläuft sich der Preis auf insgesamt 750 €. Ohne Station kostet der Sauger 470 € (UVP). Da ich die Station allerdings beim Test mitbewerte, gehen wir hier vom Set-Preis aus.
Technische Details aller Test-Geräte im Überblick:
Saugleistung
Max. Laufzeit
Akkukapazität
Max. Fläche
Staubbehälter
Karten-speicherung
Maße
Preis
Tesvor X500 Pro
1.800 Pa
100 Min
2.500 mAh
150 m²
600 ml
Erstellen ja, speichern nein
35,3 x 35 x 9,65 cm
~215,00 €
Roborock S50
2.000 Pa
150 Min
5.200 mAh
150 m²
480 ml
Ja
35,3 x 35 x 9,65 cm
~ 400,00 €
Eufy X8 Hybrid
2.000 Pa
180 Min
5.200 mAh
180 m²
400 ml
Ja
34,5 x 34,5 x 9,75 cm
~ 499 €
Roborock Q7 Max+
4.200 Pa
180 Min
5.200 mAh
240 m²
470 ml
Ja
35,3 x 35,3 x 9,65 cm
~ 750 €
Die Saugleistung wird in PA (Pascal) angegeben
Mit der Navigation könnt ihr direkt zum entsprechenden Abschnitts des Artikels springen:
So wurde getestet: Im Testraum, der eine Größe von etwa 12 – 13 qm hat, habe ich einen Kurzflorteppich ausgelegt (Maße: 130 cm x 190 cm, Florhöhe 12 mm). Ich habe eine Schale Cornflakes (30 Gramm) zerkleinert und auf dem Teppich verteilt und bin anschließend mit Schuhen drübergelaufen, um die Krümel zu zerkleinern und in den Stoff einzuarbeiten.
Dann habe ich die Staubsauger nacheinander für eine Komplett-Reinigung gestartet (keine punktuelle Flecken-Reinigung, sondern für den ganzen Raum) und habe anschließend die Cornflakes gewogen, die zum Schluss im Auffangbehälter des Roboters landeten. So kann man ungefähr ermitteln, wie gut die Saugleistung der verschiedenen Modelle ist. Bei jedem Roboter habe ich das gleiche Test-Szenario mit einer neuen Schale Cornflakes (30 Gramm) aufgestellt.
So schnitten die Modelle ab:
Gerät
Gesaugte Menge
Tesvor X500 Pro
24/30 Gramm
Roborock S50
27/30 Gramm
Eufy X8 Hybrid
29/30 Gramm
Roborock Q7 Max+
29/30 Gramm
Das fiel beim Saugen auf
Der Tesvor X500 in Arbeit – Er hat als einziger Staubsaug-Roboter dieses Tests zwei Bürsten – Eine links und eine rechts
Tesvor X500 Pro: In der App stelle ich bei der Reinigung ein, ob die Saugleistung “normal” oder “stark” sein soll. Über eine Teppich-Erkennung, bei der die Saugleistung automatisch erhöht wird, verfügt der X500 Pro nicht. Mit dem Erkennen von Objekten tut er sich schwer, die Stehleiter schmiss er während der Reinigung fast um, dafür erkannte er die Flaschen gut und umfuhr sie sicher. Möbel rammte der Robo recht hart. Außerdem blieb er einige Male an der Teppichkante hängen und brach die Reinigung einmal mittendrin ab.
Von den Cornflakes hat der X500 Pro ungefähr 24 Gramm aufgesaugt. Einige Flakes wurden von den Bürsten im Raum verteilt, kleinere Krümel blieben im Teppich hängen. Für ein grobes Staubsaugen in dieser Preiskategorie ist das Modell recht gut und für Einsteiger okay. Nach oben ist aber bei der Leistung viel Luft. Wem also ein gründlich gesaugter Fußboden viel wert ist, der sollte zu einem anderen Modell greifen. Um einmal am Tag das Gröbste wegzuschaffen, damit die Hauptreinigung am Wochenende weniger anstrengend ist, ist der X500 Pro okay.
Pro
Treppen erkennt er sicher
Für Einsteiger geeignet
Gute Preis/Leistung
Geringe Höhe von 7,5 cm
Staubbehälter fasst 0,6 Liter
Contra
Die WeBack-App ist nicht sonderlich nutzerfreundlich
Maps eurer Wohnungen/Räume lassen sich in der App nicht speichern
Sehr abgespeckte Funktionen
Wisch-Funktion mit zu wenig Anpassungen
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Der Roborock S50 bei seiner Arbeit
Roborock S50: Positiv fällt die automatische Teppich-Erkennung auf, die man in den Einstellungen der Xiaomi-Home-App für den S50 aktivieren kann. Es dauert nur Zehntelsekunden, bis der Staubsauger beim Drüberfahren einen Teppich erkennt und die Saugleistung nach oben schraubt. Bei der Gesamtreinigung fährt er die äußeren Wände ab und zieht danach quer durch den Raum seine Saug-Reise. Die Objekt-Erkennung funktioniert gut – die Flaschen blieben stehen, die Leiter hat nur kurz gewackelt. Die Teppichkanten hat er sicher gemeistert und blieb nicht hängen. Andere Objekte im Raum, wie die Kontrahenten der Putzkolonne, wurden vorsichtig angesteuert.
Von den Cornflakes hat er ungefähr 27 Gramm aufgesaugt. Im Teppich fanden sich ein paar Flakes wieder, andere schoss die Bürste durch den Raum. Das Saug-Ergebnis ist für den Preis richtig stark.
Pro
Saugt recht schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
Gutes System beim Saugen – Erst die Ränder und dann quer den Raum
App ist leicht zu verstehen, mit vielen Optionen
Contra
Recht hoch (9,6 cm), passt nicht unter jedes Möbelstück
Staubbehälter fasst nur 0,48 Liter
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Hier bahnt sich der Eufy X8 Hybrid seinen Weg über den Cornflake-Teppich
Eufy X8 Hybrid: Der Kandidat von Eufy fährt bei der Gesamt-Reinigung zuerst ganz penibel die Wände ab und tastet sich von außen nach innen. Die Objekterkennung arbeitet hervorragend – die Stehleiter hat er nur ganz leicht touchiert und die Flaschen sicher umfahren. Mit dem Teppich hatte der X8 Hybrid gar keine Probleme und schmiss direkt, dank aktivierter Teppich-Erkennung, auf dem Kurzflor seinen Turbo an. Dazu arbeitet er richtig schnell und schafft pro Minute etwa einen Quadratmeter zu reinigen.
Von den Cornflakes sammelte er etwa 29 Gramm ein, was fast ein perfektes Ergebnis ist. Auf dem Teppich fand ich vereinzelt Cornflakes, im Raum so gut wie gar keine.
Pro
Saugt schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
Ist beim Arbeiten recht leise
Hervorragende Objekterkennung
Starke Saugleistung
Contra
Neutral: App ist leicht verständlich, Wisch-Optionen fehlen aber
Keine Einstellungen für die Wischfunktion
Höhe von 9,78 cm, passt nicht unter jedes Möbelstück
Kleiner Staubbehälter mit 400 ml
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Der Roborock Q7 Max auf dem beschmutzten Teppich
Roborock Q7 Max+: Zu Beginn der Raum-Reinigung fährt der Q7 Max+ zuerst die Ränder des Raumes an und widmet sich dann gezielt dem inneren Bereich. Beim Beobachten fällt auf, dass die Laser-Navigation ihn sehr gewissenhaft durch den Raum lotst. Die Stehleiter wurde nur ganz leicht berührt, die Flaschen nur wenige Millimeter zur Seite geschoben. Sobald er einen Teppich erreicht, springt der Turbo in wenigen Zehntelsekunden an. Das funktioniert gefühlt sogar noch etwas schneller als bei dem S50 und dem X8 Hybrid. Die Reinigungsgeschwindigkeit ist hingegen mit etwa 1 qm pro Minute ähnlich schnell wie bei den beiden anderen. Der Tesvor ist etwas langsamer.
Der Q7 Max+ saugte etwa 29 Gramm der verteilten Cornflakes auf dem Teppich ein, etwa genauso gut wie der X8 Hybrid. Da kann man nicht meckern, das ist ein starkes Ergebnis.
Ein Besuch bei der automatischen Absaug-Station leert die Cornflakes aus dem Staubbehälter
Bonus: Da ich hier im Test den Set-Preis für 750 € inklusive der Absaugstation bewerte, gehe ich auf das Zubehör ein. Es ist super praktisch, dass der Staubsauger direkt nach dem Reinigen in der Absaugstation leergesaugt wird. In der Station befindet sich ein Staubbeutel, in dem Staub und Schmutz landen. So spart man es sich, jedes Mal nach dem Saugen den Behälter aus dem Roboter zu nehmen und im Müll zu entleeren. Das fällt dann alle paar Wochen mal an. Je nachdem, wie viel Schmutz der Sauger vom Boden aufnimmt.
Andere Stationen aus dem Hause Roborock setzen auf eine beutellose Aufbewahrung, was ich persönlich besser finde, denn dann spart man sich die Beutel und den dadurch entstehenden Müll. Im Test mit den Cornflakes hat die Absaugstation gut funktioniert und den Roboter direkt beim ersten Versuch entleert.
Allerdings habe ich den Q7 Max+ schon einige Wochen bei mir im Einsatz und mit Tierhaaren kommt die Station nur sehr schlecht zurecht. Bei mir lebt eine Schäferhündin, die im Fellwechsel stark haart. Oft schafft die Station es nicht, den vollen Staubbehälter mit Fell und Staub zu entleeren, was dazu führt, dass ich die Box dann doch wieder selbstständig auskippen muss. Das Problem habe ich bereits an Roborock weitergeleitet, doch noch keine Lösung erhalten. Durch die Absaugstation kostet der Q7 Max satte 300 € mehr – da hätte ich mir mehr Zuverlässigkeit versprochen. Kleinere Ladungen des Staubbehälters schafft die Station mühelos abzusaugen.
Pro
Sehr starke Saugleistung
Hervorragende Erkennung von Objekten
Saugt schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
Leicht verständliche App-Steuerung
Contra
Mit Absaugstation recht teuer und unzuverlässig
Nur 470 ml Staubbehälter
9,65 cm hoch, passt nicht unter jedes Möbelstück
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Der Wisch-Test – Gegen Marmelade
So wurde getestet: Aus dem Alltag kennt man es, dass das Brötchen gerne mal mit der bestrichenen Marmeladen-Seite auf dem Boden landet.
Ich habe bei mir auf dem Laminat-Fußboden für jeden der vier Roboter Marmelade verteilt und einen Tag einwirken lassen. Die Flecken wurden hart und klebrig. Ich hetzte die Putzteufel mit ihrer Fleckenreinigung gezielt auf die verunreinigten Stellen.
Das müsst ihr wissen: Alle Roboter im Test sind Hybride. Sie können also saugen und wischen. Es gibt explizite Wisch-Roboter, die sich auf die Fahne schreiben, gut wischen zu können – davon habe ich keinen getestet. Keiner der 4 Teilnehmenden verfügt über die Option, den Mopp anzuheben (das machen Wisch-Roboter, sobald sie einen Teppich erkennen). In meinem Fall habe ich den Teppich aus dem Test-Raum entfernt. Eine Alternative ist es, auf den Maps in den Apps der Roboter “No-GO-Zonen” einzurichten, wo Teppiche liegen. Sie meiden dann diese Stellen und wässern eure Teppiche nicht.
Im Test wird klar, dass diese vier Roboter hauptsächlich staubsaugen können. Das Wischen ist eher ein “nettes Beiwerk”, um oberflächlichen Dreck und Staub vom Boden zu wischen. Nicht aber, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Sie fahren, einfach gesagt, mit einem nassen Lappen durch die Räume.
Ich habe alle Wassertanks mit lauwarmem Wasser befüllt und die Wischtücher angefeuchtet.
So schnitten die Modelle ab:
Tesvor X500 Pro: Die WeBack-App des Tesvor ist recht umständlich und so dauerte es ein paar Minuten, bis ich den Roboter gezielt zu der Stelle schicken konnte, an der der Marmeladen-Fleck war. Während des Wischens fiel auf, dass der Roboter sehr viel Wasser nutzt und den Fußboden tränkt. Dazu war die Flecken-Reinigung auf einen recht großen Bereich von etwa 2-3 Quadratmetern ausgebreitet, was ein gezieltes Putzen erschwerte.
In den Wassertank passen 350 ml.
Der Wisch-Tank ersetzt den eigentlichen Staubbehälter – dadurch ist beim Saugen viel weniger Platz für Staub im Tank
Schlecht übersetzte Wisch-Regulierung in der App mit “langsam”, “schnell”, “Normal” als Wisch-Modi (Und nein, sie regulieren nicht die Geschwindigkeit des Roboters)
Der Tesvor X500 Pro beim Wischen
Roborock S50: Beim Roborock S50 ist die Flächenreinigung über die App kompliziert. Im Stillstand konnte ich sie nicht aktivieren, erst als ich den Roboter gezielt zu einem Punkt schickte und er noch fuhr, konnte ich während der Fahrt die Reinigung starten. Dafür findet man auf dem Kopf des Robos aber einen Knopf, um die Fleckenreinigung gezielt an genau der Stelle zu starten, an der der Roboter steht.
Das Wischen selbst verlief okay. Die genutzte Wassermenge war für den Laminat-Fußboden okay, lässt sich in der App aber auch justieren. Vom Marmeladen-Fleck hat der Roboter kaum etwas entfernen können – fuhr aber gezielter als der Tesvor. Bin hier bei einer Note von 4- beim Wischen.
In den Wassertank passen nur 140 ml
Den Wasser-Tank steckt man an der Unterseite des Roboters zusätzlich auf, das Staubsaugen wird dadurch nicht beeinflusst
Den Mob kann man in den Tank “einschieben”, er lässt sich leicht waschen
Verständliche Wisch-Konfiguration in der App
Der Roborock S50 beim Wischen
Eufy X8 Hybrid: Beim X8 weisen die Hersteller explizit darauf hin, dass der Wischmodus nicht für hartnäckige Flecken gedacht ist. Vermutlich hat man deshalb in der App auch keine Optionen dafür, die Wischleistung auf irgendeine Weise zu regulieren. Man klemmt den Wassertank mit dem Tuch hinten unter den Roboter und wählt die Reinigung aus. Der X8 düst dann ganz normal los, wie bei seiner Staubsauger-Reinigung – Nur dass er eben einen Mopp unter sich hat, der durch Ventile im Wassertank automatisch befeuchtet wird. So ist dann auch die Wischleistung – Nichts Besonderes. Note 5 beim Wischen.
In den Wassertank passen 250 ml
Keine App-Steuerung für den Wischmodus
Wirkt ohne Steuerung sehr lieblos
Der Eufy X8 Hybrid beim Wischen
Roborock Q7 Max+: Beim Q7 Max+ ist die Wischleistung schon durchdachter als bei den anderen Kandidaten meiner Putzkolonne. Auf dem Mopp sollen laut Hersteller an jeder Stelle 300g einheitlicher Druck sein. Mit bis zu 30 Stufen für den Wasserfluss, die man einzeln anwählen kann oder sie in vorgegebenen Kategorien aussucht, lässt sich genau konfigurieren, wie viel Nässe der Boden abkriegen soll. Beim Wischen machte der Q7 Max+ den besten Eindruck im Vergleich mit den anderen Kandidaten und konnte einen sichtbaren Teil des Fleckes entfernen. Jedoch nicht die ganze Marmelade.
So musste ich selbst nochmal mit einem feuchten Papiertuch ran und konnte dann alle Marmeladenreste mit wenig Aufwand aufwischen. Dem Q7 Max+ gebe ich beim Wischen die Note 4 – gerade so ausreichend, wenn man den Boden von Staub und leichtem, oberflächlichem Dreck befreien will. Mehr aber auch nicht.
In den Wassertank passen 350 ml
Bestes Wisch-Ergebnis im Test
Verständliche Steuerung in der App mit 30 Stufen-Regulierung
Der Roborock Q7 Max beim Wischen
Lautstärke – Wer saugt leise und effizient?
So wurde getestet: Bei der Flächenreinigung des Saug-Tests habe ich im Test-Raum einen Lautstärke-Messer von der Decke auf Kopfhöhe hängen lassen. Damit habe ich dann pro Roboter die leiseste und lauteste Lautstärke im Raum aufgenommen. Eben so, als würden sie bei euch durchs Büro düsen. Dazu habe ich alle Roboter einmal auf der höchsten Saugleistung fahren lassen, um den Max-Wert im gesamten Raum zu ermitteln.
Gerät
Lautstärke (Min/Max)
Tesvor X500 Pro
63 – 74 db
Roborock S50
68 – 80 db
Eufy X8 Hybrid
63 – 74 db
Roborock Q7 Max+
60 – 73 db
Fazit: Mehr Geld = Mehr Leistung?
Von den blanken Werten auf dem Papier bringen die teuren Modelle schon eine bessere Leistung. Aber lohnt sich der Aufpreis zu den günstigen Modellen? Das kommt darauf an, was ihr damit vorhabt. Der Roborock S50 hat eine gute App-Steuerung und ist, gemessen am Preis für knapp 400 €, ein solider Staubsaug-Roboter für Einsteiger. Wer gerade neu bei Staubsaug-Robotern einsteigen will, aber hohe Ansprüche an eine Reinigung hat, der kriegt hier eine starke Preis/Leistung. Klar geht das mit dem Tesvor X500 Pro auch günstiger, aber da muss man starke Abstriche machen – allein die App-Steuerung ist dabei um Welten schlechter.
Mit höheren Ansprüchen und mehr Budget guckt man dann bei den Test-Kandidaten in Richtung X8 Hybrid und Q7 Max+. Beide Sauger kosten etwa gleich viel (Q7 Max 499 € UVP – 769,99 € mit Absaugstation, X8 Hybrid 499 € UVP) und unterscheiden sich doch. Die Wischfunktion wirkt beim X8 Hybrid einfach lieblos, komplett ohne App-Steuerung. Wer also einen empfindlichen Boden hat, sollte da lieber zum Q7 Max greifen, bei dem die Wassermenge einstellbar ist. Das Saug-Ergebnis ist bei beiden teuren Modellen etwa gleich, doch der X8 Hybrid geht die Wände noch etwas penibler ab. Die Kartenspeicherung funktioniert sehr gut und die Objekterkennung sowie der Teppich-Boost arbeiten nach Plan. Beide kommen auch mit Tierhaaren klar, sollten dann aber mindestens einmal täglich unterwegs sein, damit die Staubbehälter nicht während der Fahrt voll werden und die Saugleistung verschlechtert wird.
Wer sich wegen der Absaugstation für den Q7 Max+ entscheiden will, muss sich über die Probleme aus meinem Test klar sein. Sobald Tierhaare mit im Spiel sind und der Staubbehälter des Roboters damit recht voll ist, saugt die Station diesen nicht mehr wie vorgesehen ab. So konnte ich es bei mir im Test beobachten. Möglicherweise macht die Art der Tierhaare dabei einen Unterschied, aber in dem aktuellen Zustand ist mir die Absaugstation den Aufpreis nicht wert.
Zusammenfassend rate ich euch: Wenn ihr einfach mal in die Welt der Staubsaugroboter einsteigen wollt, dann greift mindestens zu einem Modell auf Niveau des Roborock S50. Die fortgeschrittene Technologie macht das Reinigen recht angenehm. Wenn ihr das Budget noch etwas ausreizen könnt und noch mehr Einstellungsmöglichkeiten sucht, sind der Eufy X8 Hybrid und der Q7 Max starke Kandidaten. Für einen Haushalt ohne Tierhaare eignet sich dann auch die Absaugstation ganz gut. Dabei gilt es zu bedenken, dass es beispielsweise für den Roborock S7/Max eine Absaugstation ohne Staubbeutel gibt, die man dann direkt in den Mülleimer entleert.
Welcher Roboter für welches Budget?
Wenn ihr maximal 250 € ausgeben wollt, dann würde ich euch den Tesvor X500 Pro aus meinem Test empfehlen, der sich mit 215 € an Einsteiger richtet. Ihr müsst aber auch eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen, da einige Komfort-Features wie Kartenspeicherung fehlen. Alternativen, die immer wieder empfohlen, sind der Roborock E5 und der Trouver Finder.
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Wenn ihr maximal 400 € ausgeben wollt, dann ist kann ich euch anhand meines Tests den Roborock S50 empfehlen, der neu etwa 400 € kostet. Das ist ein solider Staubsauger, der schon viele Komfort-Funktionen der Großen kann (wie Kartenspeicherung, Wischmodus). Allerdings ist der S50 beliebt und oft ausverkauft, da es auch schon ein älteres Modell ist. Als Alternativen kann ich euch den großen Bruder Roborock S5 Max für 400 € oder den 360 S7 für 319 € empfehlen.
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Wenn ihr Maximal 500 € ausgeben wollt, dann kommen für euch sowohl der Eufy X8 Hybrid für 499 € und der Roborock Q7 Max für 499 € aus meinem Test in Frage. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, sind aber solide Käufe. Die Saugleistung bei beiden Geräten ist solide, wobei der X8 in manchen Szenarien etwas penibler ist. Dafür hat der Q7 Max die Nase beim Wischen ganz klar vorne.
Als Alternativen kann ich euch den Ecovacs T8 Aivi für 479 € (UVP liegt bei 799, aber das Modell ist immer wieder im Angebot) oder den Roborock S7 für 499 € empfehlen.
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Sollte Geld für euch keine Rolle spielen, dann bietet sich der Roborock Q7 Max+ (mit Absaugstation) aus meinem Test an. Dabei solltet ihr aber bedenken, dass die Station so ihre Probleme dabei hat, wenn der Staubbehälter voller Tierhaare ist. Hättet ihr gern ein anderes Modell dieser Art, dann bietet sich der Roborock S7 MaxV Plus mit beutelloser Absaugstation für 999 € an. Bei dem Modell liegt die maximale Saugkraft laut Hersteller bei 5100 Pa (der Q7 Max bietet 4200 Pa) und er bringt die Mopp-Anhebe-Funktion im Wischmodus mit. Viel Komfort also.
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Habt ihr auch schon einen Staubsauger-Roboter bei euch Zuhause im Einsatz? Oder habt ihr vielleicht durch diesen Test ein Modell gefunden, das ihr euch anschaffen wollt? Schreibt uns eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und erzählt uns von euren Erfahrungen.
In Destiny 2 könnt ihr virtuelle Items wie Emotes, Ornamente, Schiffe und Sparrows mit Echtgeld erwerben. Viele Hüter sehen die Preise, die Bungie im Shop aufstellt, schon als teuer an. Doch es gibt auch Verkäufer, die veräußern Items aus Destiny zu noch exorbitanteren Preisen.
Um welche Items handelt es sich? Vorwiegend handelt es sich hierbei um Embleme. Diese Abzeichen können normalerweise in Destiny 2 erspielt und ausgerüstet werden.
Es wird jedoch unter seltenen und nicht so seltene Emblemen unterschieden, denn manche erfordern besondere Challenges, die erfüllt werden müssen, um sich das Abzeichen verdienen zu können.
Mit einem seltenen Emblem gibt man einem Hüter also nicht nur ein cooles Statussymbol, sondern auch den letzten Feinschliff seiner Identität. Hüter rüsten deshalb gerne Embleme von Solo-Flawless-Runs aus Dungeons aus, um damit zu zeigen, dass sie sich erfolgreich dieser Challenge gestellt haben.
Es gibt jedoch auch seltene und coole Embleme, die nicht erspielbar sind und nur durch den Merchandising-Shop oder besonderen Spendenaktionen von Bungie verfügbar sind. Diese Abzeichen sehen nicht nur toll aus, sondern sind sogar so selten, dass sie für Wucherpreise auf Ebay für 800€ verhökert werden.
Was wird denn noch alles verkauft? Es werden aber auf Ebay nicht nur Embleme, sondern auch Dienstleistungen für Echtgeld angeboten:
Raid-Carries
Flawless-Carries für die Prüfungen von Osiris
Exo-Quest-Abschlüsse
Dungeon-Abschlüsse
Das erledigen für Beutezüge
Man könnte meinen man bezahlt andere Hüter dafür euch den spaßigen Teil von Destiny 2 wegzunehmen. Aufgaben und Challenges, die meist viel Aufwand oder sogar Übung benötigen, werden von fähigen Spielern übernommen und das für “kleines” Geld.
Ist das legal? Rechtlich gesehen ist es kein Vergehen, als Hüter jemanden mit in einen Raid zu nehmen. Der Käufer bezahlt quasi für den zeitlichen Aufwand, den der Verkäufer aufbringt, um ihn durch den Raid oder die Mission zu ziehen. Allerdings steht man dann auch meist nur herum, um schlussendlich den Loot für nichts einzusacken.
Anders sieht es jedoch aus, wenn es um Embleme geht. Da bewegt man sich tatsächlich in einer Grauzone, in der schwer abzuschätzen ist, ob es legal ist, solch einen digitalen Inhalt zu verkaufen.
Sollte jedoch der Verkäufer eure Daten haben wollen, damit dieser sich in euer Profil einloggen kann, um euch durch den Raid zu ziehen oder Embleme in eurer Inventar zu packen, verstößt das gegen die AGBs von Bungie. Sollte also Bungie davon Wind bekommen und ihr werdet gemeldet, wird euer Account gebannt. Das kann sogar so weit gehen, dass ihr euch nie wieder mit dem betroffenen Account einloggen könnt.
Was haltet ihr von diesen seltenen Emblemen und dem Geschäft, aus dem die Spieler ihren Profit daraus ziehen? Findet ihr es okay oder seid ihr strikt dagegen und Bungie sollte die Verkäufer zur Rechenschaft ziehen? Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr euch auch mal ein Emblem auf Ebay gekauft habt!
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Der Gerichtsprozess zwischen Hollywood-Stars Johnny Depp und Amber Heard ist aktuell der größte Twitch-Trend. Streamer und Zuschauer reagieren gleichzeitig und machen einen emotional aufgeladenen juristischen Prozess zu einem Mega-Event. Was dahintersteckt, erfahrt ihr hier.
Im Jahr 2021 gab es auf Twitch verstärkt einige Mega-Trends, die sich vom Gaming größtenteils abgewendet haben:
Auch dank Amouranth wurden ASMR-Streams ein gigantischer Trend. Das Flüstern in oder Abschlecken von einem Mikrofon wurden von Zuschauern als angenehm empfunden, doch auch eine erotische Komponente spielte eine große Rolle.
Was ist der neue Trend? Twitch wird aktuell dominiert von Streamern wie Asmongold, Pokimane oder Hasanabi, die die TV-Übertragung vom Gerichtsprozess zwischen den Hollywood-Stars Johnny Depp und Amber Heard schauen und live darauf reagieren.
Diese Streams sammeln tausende Zuschauer, die Startseite von Twitch ebenso wie die beliebtesten Kategorien werden vom Thema dominiert. Dazu entstehen viele virale Clips.
Auf reddit wie auch auf YouTube geht aktuell etwa ein Clip von Asmongold steil, in dem er auf einen kurzen Blick in die Kamera von Amber Heard reagiert und ihn analysiert. Er möchte herausfinden, ob ihr Weinen geschauspielert ist:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Was macht die Streams so beliebt? Der Reiz von diesem Format besteht zu großen Teilen darin, dass bekannte Gesichter aus Hollywood und Twitch mit einem sehr dramatischen und kontroversen Thema konfrontiert werden.
Da sowohl die Übertragung vom Prozess als auch die Reaktionen der Streamer live sind, wirken die Reaktionen und Emotionen umso echter. Dazu können die Zuschauer im Chat ebenfalls reagieren, fühlen sich damit als Teil einer Stammtisch-ähnlichen Gemeinschaft.
Weiterhin ist der Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard ein emotional sehr aufgeladenes Thema, sowohl für die Beteiligten als auch für viele Zuschauer und Fans. So entstehen starke Meinungen, kontroverse Momente und dramatische Geschichten – und das sowohl im Gerichtssaal als auch vor den Monitoren der Zuschauer.
Die Live-Übertragungen des Prozesses sind insbesondere in den USA beliebt, sind aber auch auf Social-Media-Plattformen wie TikTok ein Hit.
Auf Twitch bekommt dieser Prozess mit dem React-Format neue Dimensionen, und wird dort zu einem ganz besonderen Spektakel für die Streamer und Zuschauer. Pokimane etwa hält grafisch fest, wie oft Heard während des Prozesses geweint hat oder wie oft Depp grinsen oder gar lachen musste.
Streamerin Pokimane zählt die Emotionen von Heard und Depp während des Prozesses, reagiert nebenbei auf die Geschehnisse.
Gerichtsprozess Depp v Heard – Das sind die Hintergründe
Der Gerichtsprozess Depp v Heard, der seit dem 11. April läuft, ist ein komplexer und schwieriger. Eigentlich geht es um einen angeblich diffamierenden Zeitungsartikel, doch es geht vor allem um die Frage, wer in der Beziehung zwischen Johnny Depp und Amber Heard wen missbraucht hat.
Johnny Depp ist dank einer illustren Schauspielkarriere in Filmen wie Fluch der Karibik und der zweifachen Wahl zum ‘Sexiest Man Alive’ einer der bekanntesten Gesichter Hollywoods. Auch Amber Heard hat eine respektable Hollywood-Karriere mit Filmen wie Magic Mike XXL oder Aquaman, ist aber nicht so bekannt wie Depp.
Die beiden Schauspieler hatten eine Beziehung, die 2012 begann. 2015 heirateten die beiden, 2016 reichte Heard die Scheidung ein und stellte einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Depp.
Der Gerichtsprozess um fast 48 Millionen Euro versucht, aufzuklären, was zu der Zeit und seitdem passiert ist. Er beinhaltet auch viele dramatische und traumatische Beschreibungen von häuslicher Gewalt mit körperlichen und sexuellen Dimensionen, ebenso wie Alkohol- und Drogenmissbrauch.
Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher mit dem Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:
Wichtiger Hinweis:Bei akuten gewalttätigen Übergriffen durch den Partner solltet ihr, wenn möglich, die Notruf-Nummer 110 wählen. Frauen finden beim „Hilfetelefon – Gewalt gegen Frauen“ unter der Nummer 08000 116 016 oder per Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de rund um die Uhr, kostenfrei und anonym Unterstützung, Männer wenden sich an die Nummer 0800 1239 900 oder online unter www.maennerhilfetelefon.de.
Der Prozess Depp v Heard wird ab dem 9. Mai eine kurze Pause einlegen, soll aber am 16. Mai weitergehen und planmäßig am 27. Mai enden.
Das Thema Sexismus ist ein allgemein großes auf Twitch. Erst neulich hat eine Streamerin einem Zuschauer diesbezüglich die Leviten gelesen:
Theorycraft Games ist ein neues Studio, welches aus vielen ehemaligen Entwicklern von Riot und Blizzard besteht. Jetzt haben sie ihr erstes Spiel angekündigt, was wohl wie League of Legends ein MOBA wird. Und dabei erwähnt, dass der Art Supervisor der Netflix-Serie Arcane mit am Start ist.
League of Legends, Valorant, Destiny, Overwatch, Halo – an diesen Spielen haben die Entwickler vom neuen Studio Theorycraft Games mitgearbeitet. Auf Twitter sagt das Studio über sich selbst, dass sie „auf der Mission sind, tiefgründige Spiele mit 10.000 Stunden Spielzeit zu entwickeln, die einfach besser sind, wenn man sie mit Freunden spielt.“
Das erste Spiel, das diese „Mission“ erfüllen soll, trägt aktuell den Codenamen ‘Loki’. Das wurde von Theorycraft Games jetzt offiziell angekündigt. Mit der Ankündigung wurde auch verraten, dass weitere kreative Köpfe zum Studio stoßen:
Andrew Yip, ehemaliger Game Designer bei Legends of Runeterra.
Kévin Le Moigne, Art Supervisor der beliebten Netflix-Show Arcane. Er war für Konzepte und die Farbgestaltung in der LoL-Serie zuständig.
Es gibt zwar noch keinen Trailer oder Gameplay-Szenen zu sehen. Erste Bilder zeigen aber jetzt schon, wie das „skurille“ Spiel aussehen soll.
Erste Bilder zeigen den „pop-apokalyptischen“ Stil von Loki – und lassen erahnen, wie die MOBA-Maps aufgebaut sind (Quelle: Theorycraft Games)
Loki ist für Fans von „MOBAs, Abenteuer mit Freunden und teambasiertes, kompetitiven PvP“
Was genau für ein Spiel Loki sein soll, ist aktuell noch nicht ganz klar. Es handelt sich aber wohl um ein MOBA, was einen quietschbunten Grafikstil mit einem post-apokalyptischen Setting vereint. Die Entwickler nennen diese Mischung „pop-apokalytisch“.
Die Entwickler haben auch klar formuliert, an wen sich das Spiel richten soll: „Wenn du MOBAs, Abenteuer mit Freunden und teambasiertes, kompetitives PvP magst, haben wir etwas Neues für dich!“
Das Spiel ist seit über einem Jahr in der Entwicklung und will aktuell mit vielen Playtests am Gameplay feilen. Bereits über 100 Spieler konnten es testen und es sollen mehr dazu kommen.
Allerdings ist der Aufruf für neue Playtester aktuell begrenzt auf Spieler aus Nordamerika. Ob deutsche Gamer bald die Chance bekommen werden, selbst mitzumachen, ist zum jetzigen Stand nicht bekannt.
Falls ihr aber denkt, dass diese Ankündigung Staffel 2 von Arcane beeinträchtigt, haben wir gute Nachrichten. Nach Sorgen um die Zukunft vom Netflix-Hit hat Riot reagiert und eine klare Antwort gegeben:
Anfang 2021 fanden Dataminer zu Pokémon GO ein Bild, auf dem Lapras eine Fliege trägt. Nun hat dieses Event-Pokémon Stats bekommen und vieles deutet darauf hin, dass es schon bald erscheinen könnte.
Was ist das für ein Pokémon? Das 2021 gefundene Bild trägt den Namen Lapras Costume 2020 und wird von der Community auch „Drip Lapras“ genannt. In dieser besonderen Event-Version trägt Lapras eine blaue Fliege. Dieser Skin basiert auf einer Plüschtier-Kollektion, die Nintendo 2018 herausgebracht hat.
Lange Zeit gab es nur dieses Bild in den Dateien. Es fehlten Icons, Stats und weitere Infos. Nun haben die PokéMiners jedoch neue Details zu Drip Lapras gefunden:
Bereits am 14. April wurde ein optisches Update zu dem Lapras-Skin festgestellt
Heute, am 7. Mai, haben die PokéMiners dann die Stats und Fähigkeiten gefunden
Kurzzeitig zeigte das Kostüm zudem die Option, dass es zu Pokémon HOME transferiert werden könnte. Das wurde nicht mal eine Stunde nach dem Datamining aber deaktiviert.
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Wann kommt das Kostüm ins Spiel? Dazu gibt es bisher keine offizielle Aussage. Drip Lapras befindet sich seit mindestens einem Jahr in den Dateien des Spiels und es besteht die Möglichkeit, dass es auch noch etwas länger dort verweilt.
Allerdings findet vom 12. bis zum 20. Mai das Wasserfestival statt. Genaue Informationen zu diesem Event gibt es noch nicht. Viele hoffen nun, dass das Lapras mit der Fliege bei diesem Event erscheint.
Warum freuen sich so viele auf das Lapras? Drip Lapras wird von vielen sehnsüchtig erwartet, weil die Fliege das Pokémon zu einem echten Gentleman macht.
Es gibt sogar einen eigenen Twitter-Account, der den Namen „Where is Drip Lapras“ trägt (via Twitter). Dieser Account twitterte bereits, dass die News zu Drip Lapras seinen Tag gerettet habe.
Was haltet ihr von dem Lapras-Kostüm? Wartet ihr auch sehnsüchtig auf das Pokémon mit der Fliege?
Wer übrigens gegen ein Lapras antreten und es fangen möchte, kann das aktuelle Luft-Event nutzen, das noch bis zum 8. Mai läuft. Dort ist Lapras ein Teil der Raids auf Stufe 3. Alles rund um das Luft-Event findet ihr hier:
Das Studio Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo 3) hat nach einem Sexismus-Skandal im Sommer 2021 große Probleme. Mit Jen Oneal hatte man eigentlich eine neue Chefin gefunden, die für Gleichberechtigung stand. Doch sie hat nach nur wenigen Monaten im Job hingeworfen. Oneal bekam weniger Geld als ihr Mit-Chef. Jetzt präsentiert Blizzard mit Jessica Martinez die nächste Hoffnungsträgerin als neue Nummer Zwei.
Wer war bislang der Boss von Blizzard?
Über Jahre wurde Blizzard von Mike Morhaime (54) geführt, einem sympathischen, leise sprechenden Mann, der ein familiäres Klima verbreitete und bei Fans und Angestellten beliebt war. Er kam noch aus der Zeit, als Blizzard selbstständig war. Morhaime hatte das Studio 1991 in Irvine, Kalifornien, mitgegründet
2018 übernahm J. Allen Brack ein altgedienter WoW-Mann das Kommando. Der hatte sich mal hervorgetan, als er sagte, die Leute wollten gar kein WoW Classic, die glaubten das nur, es sei aber nicht so. Nach dem Sexismus-Skandal im Sommer 2021 musste Brack gehen. Man sah in ihm einen „Vertreter der alten Garde“, der mal auf der BlizzCon darüber gelacht hatte, dass sich eine Frau beschwerte, die Frauen in WoW sähen aus, als kämen sie aus einem Unterwäsche-Katalog.
Activision installierte im August 2021 mit Mike Ybara und Jennifer „Jen“ Oneal eine Doppelspitze bei Blizzard. Doch nach nur wenigen Monaten warf Oneal hin. Seitdem leitet der ehemalige Technik-Chef Ybara alleine Blizzard innerhalb des größeren Konzerns „Activision Blizzard“, die ja bald zu Microsoft gehören könnten.
Chefin ging, weil sie kein Vertrauen in die Firma hatte, das mit Gleichstellung ernst zu nehmen
Warum kündigte Oneal so früh? Offiziell kündigte Oneal im November 2021, weil sie an anderer Stelle für die gute Sachen kämpfen wollte.
Tatsächlich hat sie aber offenbar gekündigt, weil sie weniger Geld bekam als ihr Mit-Vorsitzender Ybara. Angeblich hatte der aufgrund seines alten Jobs ein höheres Gehalt als sie und Blizzard wollte ihr Gehalt nicht angleichen – erst, als es zu spät wär, lenkte man ein.
Oneal fand offenbar, dass es Blizzard mit der „Erneuerung“ doch nicht so ganz ernst annahm, wie öffentlich verkündet, und trat zurück.
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Das ist jetzt die Neue: Blizzard hat jetzt Jessica Martinez als „First Vice President“ und „Head of Culture“ präsentiert. Sie ist damit sozusagen „die Nummer 2“ bei Blizzard hinter Ybara, den man im Februar 2022 geräuschlos zum “President” befördert hat. Vorher war er nur “Leader”, was immer das heißt (via activisionblizzard).
Martinez soll an der „Kultur“ von Blizzard arbeiten, sich um die Entwicklung und Förderung von Talenten kümmern. Das entspricht wohl auch einer Vereinbarung, die Blizzard mit einem Gleichstellungs-Komitee getroffen hat (via mmorpg.com).
Martinez kommt von 14 Jahren bei Disney, wo sie als Personalchefin und strategische Beraterin gearbeitet hat. Blizzard stellt heraus, dass sie sich auch bei Disney um die Kultur verdient gemacht hat.
Kirsten Hines ist sozusagen die neue Gleichstellungs-Beauftragte bei Activision Blizzard.
Neben Martinez hatte Activision Blizzard bereits im April Kirsten Hines als neue Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.
Der umstrittene Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, hatte bei der Vorstellung von Heines betont, man wollte die „inklusivste Firma in der Gaming-Industrie“ werden.
Mit dem “Frauen-Problem” von Blizzard haben wir uns auf MeinMMO schon ausführlich beschäftigt:
Im Mai bekommt Lost Ark das zweite große Update seit dem Release im Februar. Im Fokus stehen die neue Klasse Destroyer und viele Gruppen-Inhalte. Highlights sind der Legion-Raid und ein neuer Wächter-Raid. Für diese Inhalte benötigt ihr jedoch eine hohe Gegenstandsstufe. Doch auch Gelegenheitsspieler kommen auf ihre Kosten.
Was steckt genau im Mai-Patch? Der Patch bringt die folgenden Neuerungen:
Den Legion-Raid Valtan
Den neuen Wächter-Raid Deskaluda
Die Klasse Zerstörer
Die neue wöchentliche Aktivität Prüfungs-Wächter-Raids
Den schwierigen Modus der Chaoslinien
Neue Aktivitäten in Süd-Vern
Das neue Gebiet Wildflügel-Insel
Neue PvE- und PvP-Aktivitäten für die Gilde
Nerias Garderobe – ein zeitlich begrenzter Skin-Shop
Balance-Änderungen an vielen Klassen
“Quality of Life”-Features, darunter das Beschwören zufälliger Reittiere und neue Frisuren
Der Umfang des Updates fällt also sehr groß aus. Wer sich nach den ersten drei Monaten in Lost langsam anfängt zu langweiligen, wird nun viele neue Aufgaben vor sich haben.
Wann erscheint der Patch? Ein konkretes Release-Datum gibt es noch nicht. Allerdings hieß es in den letzten Patch Notes, dass das Update nicht vor der dritten Mai-Woche erscheinen wird. Mögliche Termine für das Update sind also nur der 19. oder der 26. Mai.
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Neue Raids werden herausfordernd und setzen hohen Gearscore voraus
Was sind die Highlights des Updates? Für Vielspieler sind die beiden neuen Raid-Inhalte die großen Highlights.
Valtan ist der erste Legion-Raid im Westen. Diese Inhalte sind besonders schwer und setzen viel Teamarbeit voraus. Wie auch schon bei Argos gibt es Kontrollpunkte, die ihr erreichen könnt, um ersten Loot einzusacken und euren Fortschritt zu speichern. Valtan kommt direkt mit dem normalen Modus (1.415 Gearscore) und dem schwierigen Modus (1.445 Gearscore).
Deskaluda wiederum ist ein neuer Wächter-Raid, der einen Gearscore von 1.415 voraussetzt. In diesem Raid kämpft ihr nur gegen einen Gegner, den ihr sogar allein attackieren könnt – wenn ihr es versuchen wollt.
Was bringt der Patch sonst? Im neuen Gebiet Süd-Vern, das erst im April veröffentlicht wurde, warten neue Herausforderungen auf euch. Neben dem schwierigen Modus der Chaoslinie gibt es auch neue Aktivitäten, darunter:
Donnerflügel-Gebietsboss
Das Chaosportal von Süd Vern
Geisterschiff von Süd Vern
Chaosdungeons von Süd Vern
Außerdem wird die Wildflügel-Insel veröffentlicht, ein Ort, an dem ihr euch in ein Huhn verwandelt und gegen den Gockelkönig um Event-Münzen kämpft. Das klingt urkomisch und sieht auf dem ersten Screenshot bereits witzig aus.
Gegen diesen Hahn kämpft ihr auf der Wildflügel-Insel.
Für Gilden-Spieler gibt es zudem eine neue PvP-Aktivität, bei der ihr gegen andere Gilden um Eroberungspunkte kämpfen könnt. Für PvE-Gilden gibt es zudem ein Raid-Match, bei dem ihr gegen den Sylmael-Verschlinger kämpft. Je schneller ihr ihn besiegt, desto höher setzt sich eure Gilde in einer Rangliste fest.
Spieler fordern neue Skins und bekommen sie
Was hat es mit der neuen Garderobe auf sich? Mit dem Mai-Update wird Nerias Garderobe einen Monat lang öffnen. Dort könnt ihr neue Skins kaufen, wie T-Shirts, Jeans und Kleider. Nach einem Monat soll der Shop wieder verschwinden.
Unklar ist jedoch, ob ihr dort für Ingame- oder Echtgeld-Währung bezahlt.
Wie steht es um die Balance? Im Blogpost heißt es, dass Smilegate vor Kurzem in Korea einen Balance-Patch für viele Klassen veröffentlicht hat. Dieser scheint auch zu uns zu kommen. Einzelheiten dazu sollen aber erst mit den Patch Notes veröffentlicht werden.
Was sagt ihr zu den Änderungen im Mai? Spricht euch das große Update an? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Schon seit einiger Zeit gibt es Inhalte, die eine Rückkehr und ein Aufholen im Gearscore einfacher machen. Damit hat sich unser Autor Mark Sellner intensiv beschäftigt:
In FIFA 22 Ultimate Team ist mit dem Premier League TOTS das erste große Team of the Season erschienen. Welche Spieler dabei sind, erfahrt ihr hier.
Nachdem bereits am vergangenen Freitag das Community TOTS sowie das Eredivisie TOTS erschienen sind, ist es heute an der Zeit für das große Premier League Team of the Season.
Das ist das Premier League TOTS: Beim Premier League TOTS hatten die Fans die Möglichkeit, für die besten Premier-League-Spieler der noch aktuellen Saison 2021/22 abzustimmen. Die Spieler mit den meisten Votes sind im neuen TOTS mit massiv aufgewerteten Spezialkarten gelandet. Diese sind in FIFA Packs zu finden.
Das sind die Karten des Premier League TOTS
Diese Karten sind dabei: Im neuen Premier League TOTS sind wie erwartet eine Menge extrem starker Karten vertreten. Besonders die neuen TOTS-Karten von Ronaldo (97), Salah (97), Van Dijk (96), De Bruyne (96) und Mané haben unglaublich starke Werte.
Eine wirklich schwache Karte sucht man in diesem heftigen TOTS vergebens.
Schon zuvor machte sich die Community Gedanken, wie das TOTS aussehen könnte. Wie nah die Predictions dran waren, seht ihr im folgenden Abschnitt.
So sahen die Predictions zum Premier League TOTS aus
Was sind TOTS-Predictions? Bei den Predictions zum Team of the Season handelt es sich um Vorhersagen der Community. Es wird versucht zu erahnen, welche Spieler es anhand ihrer starken Saison-Leistungen sowie den Votes der Fans in das TOTS schaffen könnten.
Bedenkt aber, dass es sich bei den Vorhersagen um keine Garantien handelt. Das finale TOTS könnte sich noch deutlich von den Predictions unterscheiden.
Die Predictions stammen von der FIFA-Seite futbin:
Torhüter:
TH: Mendy (Chelsea FC)
Verteidiger:
RV: Alexander-Arnold (Liverpool FC)
IV: Van Dijk (Liverpool FC)
IV: Ruben Dias (Manchester City)
LV: Cancelo (Manchester City)
Mittelfeldspieler:
ZM: De Bruyne (Manchester City)
ZOM: Silva (Manchester City)
Stürmer:
RF: Salah (Liverpool FC)
LF: Son (Tottenham Hotspur)
ST: Ronaldo (Manchester United)
ST: Kane (Tottenham Hotspur)
Ersatzbank:
TH: Jose Sa (Wolverhampton Wanderers
LV: Robertson (Liverpool FC)
IV: Rüdiger (Chelsea FC)
RM: Bowen (West Ham United)
ZOM: Mount (Chelsea FC)
LF: Mané (Liverpool FC)
ST: Diogo Jota (Liverpool FC)
ST: Toney (Brentford)
ZDM: Rice (West Ham United)
RM: Saka (Arsenal FC)
ZM: Gallagher (Crystal Palace)
RAV: James (Chelsea FC)
Video starten
So kommt ihr an die neuen TOTS-Karten
Diese Möglichkeiten habt ihr: Es gibt verschiedene Optionen, um an die starken TOTS-Karten zu gelangen. Die günstige, aber gleichzeitig stressigste, Methode ist die Weekend League, denn dort gibt es jetzt TOTS-Karten als Belohnung. Bei den FUT Champions Finals müsst ihr mindestens Rang VI erreichen, damit TOTS-Karten des Premier League Teams garantiert sind.
Die nächste Möglichkeit ist der FUT-Transfermarkt, bei dem die Preise für starke TOTS-Karten jedoch ziemlich heftig sind. Da ist es eventuell klüger eine der wöchentlichen TOTS-SBCs (Squad Building Challenges) zu machen, die eine sichere TOTS-Karte garantieren. Allerdings können dabei auch die schlechtesten TOTS-Spieler herausspringen.
Zu guter Letzt gibt es dann Packs, in denen sich TOTS-Spieler verstecken können. Die Chancen auf starke TOTS-Karten sind hier allerdings verschwindend gering.
Einen Überblick über das komplette TOTS-Event findet ihr hier:
Destiny 2 empfängt heute Xur, den weltbesten Exotic-Händler diesseits des Sonnensystems. Pünktlich um 19 Uhr, wird er euch erneut besuchen, damit ihr euer exotisches Arsenal vervollständigen oder verbessern könnt. MeinMMO zeigt euch, wo ihr ihn findet und was sein Angebot beinhaltet.
Des Weiteren meldete sich sogar Bungie zur Abtreibungs-Debatte zu Wort und positioniert sich klar auf eine Seite. Das sorgte jedoch für Konflikt und Bungie bekommt einiges zu hören.
Alle Infos zu Xur am 06. Mai 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Der Exo-Händler bezieht jeden Freitag um 19 Uhr seinen Posten und verkauft ab dann seine Waren.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: So pünktlich er jedoch bei seiner Ankunft auch ist, Spieler müssen ihn nach seinem Eintreffen jedes Wochenende erst aufspüren, denn Xur ist gerne mysteriös. Diesmal befindet er sich in der ETZ, in der Gewundenen Bucht.
Dort befindet sich sein Lager für dieses Wochenende
Xurs Inventar vom 06.05 –10.05. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur verkauft jede Woche eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen. Was er genau im Sortiment hat, ergänzen wir euch ebenfalls ab 19 Uhr.
Waffe: Himmelsbrennereid – Scout-Gewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: Herz des innersten Lichts – Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +4
Belastbarkeit: +14
Erholung: +17
Disziplin: +2
Intellekt: +14
Stärke: +14
Gesamt: 65
Jäger: Himmlischer Nachtfalke – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +17
Belastbarkeit: +15
Erholung: +2
Disziplin: +10
Intellekt: +14
Stärke: +7
Gesamt: 65
Warlock: Felwinters Helm – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +16
Belastbarkeit: +8
Erholung: +9
Disziplin: +2
Intellekt: +12
Stärke: +14
Gesamt: 61
Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.
Das hat Xur diese Woche dabei
Im Video vom Nexxoss Gaming, seht ihr alle Items nochmal genauer:
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Außerdem bietet er euch in jeder Woche auch einen einzigartigen Roll für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen an. Derzeit hat er jede Woche diese zwei Waffen im Angebot.
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk “Mörderischer Wind”
Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk “Bewegliche Zielscheibe”
Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.
Prüfungen von Osiris am 06.05 – 10.05. – Map, Waffen und Infos
Die Hüterspiele 2022 sind in vollen Gange und heute Abend könnt ihr dann auch die Anwärterkarte für die Prüfungen von Osiris, kurz „Trials“, bei Eva erledigen. In den Trials werden sich dann erneut die besten Hüter messen und gegeneinander antreten. Zeigt also, dass eure Lieblings-Klasse auch dort dominieren kann.
Welche Map ist diese Woche dran? Jedes Wochenende spielt ihr nur auf einer festgelegten Map. Wir ergänzen euch die Map, sobald sie bekannt ist. Diesmal könnt ihr auf der Map Altar der Flamme kämpfen, da diese schon im Vorfeld von den Hütern auserkoren wurde.
Das ist eure Map für dieses Wochenende
Falls ihr daran interessiert seid, die Prüfungen im Team zu spielen, empfiehlt euch MeinMMO die Callout-Maps über Warmind. So könnt ihr eurem Einsatztrupp gut beschreiben, wo sich die Gegner auf der Map gerade befinden, was nützliche Informationen für das gesamte Team sind.
So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rufrangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:
Sieben Siege
50 Runden
sowie den berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Diese Woche ist das Solar-Automatikgewehr “Der Beschwörer” an der Reihe. Die Waffe könnt ihr bis zum kommenden Dienstag, 19 Uhr erspielen.
Alle Prüfungs-Waffen haben einen Trials-Ursprungsperk: „Eilfertigkeit“ – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.
Wenn ihr eure Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunschwaffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.
Wann starten die Trials? Die Trials (Prüfungen von Osiris) starten diesen Freitag zum Daily-Reset um 19:00 Uhr.
Wie findet ihr aktuell Xurs-Inventar? Habt ihr jetzt Gründe den Schwarzmarkt-Händler endlich wieder zu besuchen oder ist euch das zu mühsam und ignoriert den guten Kerl lieber? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Ragnarok Online ist ein MMORPG, das 2002 im Westen erschien. Allerdings schlossen die offiziellen Server vor einigen Jahren bei uns. Seitdem greifen viele Spieler auf Privatserver zurück. Doch genau gegen diese geht der Entwickler Gravity nun vor.
Was macht Gravity gerade? Die koreanische Firma kündigte vor knapp zwei Wochen an, gegen Privatserver zu Ragnarok vorzugehen. In einem Statement heißt es:
In Zusammenarbeit mit offiziellen und privaten Stellen untersuchen wir private Server und ergreifen Maßnahmen in Übereinstimmung mit den einschlägigen Gesetzen und Vorschriften. Ein illegaler privater Spieleserver ist definiert als ein Spieleserver, der urheberrechtlich geschützte Werke und geistiges Eigentum ohne Lizenz oder ordnungsgemäße Vereinbarung mit dem rechtlich anerkannten Eigentümer nutzt. Dies schadet der künftigen Entwicklung des offiziellen Spiels, da private Server den Rechteinhabern Einnahmen entziehen.
Laut Gravity laufen derzeit sieben Gerichtsverfahren allein in Nordamerika und etliche weitere weltweit.
Welche Auswirkungen hat das? Die ersten Privatserver zu Ragnarok Online haben bereits geschlossen. Einige andere laufen noch, obwohl sie sich teilweise bereits in einem Rechtsstreit befinden.
Der Entwickler von Ragnarok Online soll außerdem gegen Twitch-Streamer vorgehen, die Privatserver von Ragnarok zeigen. Einige Streamer beschweren sich über Copyright Strikes, die zu Löschungen von Aufnahmen und sogar zu vorübergehenden Sperren geführt haben sollen (via reddit). Die Rede ist in mehreren Kommentaren von 48-Stunden-Banns.
Derzeit deutet vieles darauf hin, dass Fans der Marke künftig nur noch auf offiziellen Servern spielen können – was vielen jedoch nicht gefällt.
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Privat-Server setzen auf Nostalgie und eine andere Monetarisierung
Welche Server sind derzeit bedroht? Der Webseite MassivlyOP liegt dabei ein Schreiben vor, in dem Gravity den Server NovaRO verklagt. Dieser hat seinen Sitz in Kalifornien. Trotz der Klage sind derzeit (am 6. Mai um 16:30 Uhr) über 2.600 Spieler gleichzeitig online (via NovaRO).
Ein anderer Server, TalonRO, hat bereits vorsichtshalber komplett geschlossen (via reddit).
Auch andere Betreiber sollen damit begonnen haben, unauffälliger zu werden, indem sie ihre Online-Präsenz versteckt oder ihren Namen geändert haben.
Zwar gibt es seit 2021 wohl offizielle Server über 4Game, die mit Ragnarok Online Prime eine moderne Version des Spiels anbieten. Doch viele Spieler wollen nicht die aktuelle Version spielen, sondern die alte, die sie in ihrer Jugend geliebt haben. Diese Classic-Server werden jedoch von Gravity überhaupt nicht angeboten.
Einige Spieler meiden zudem die offiziellen Server, weil diese von Hackern und Bots verseucht sein sollen. Es soll auf vielen Privatservern deutlich angenehmer zugehen.
Warum genau Gravity jetzt gegen Privatserver vorgeht, ist nicht ganz klar. Immerhin gibt es diese Server teilweise schon seit Jahren. Allerdings bringt Gravity derzeit auch wieder viele neue Ragnarok-Spiele heraus, die durch die Privatserver bedroht sein könnten.
Jedoch können viele der neuen Spiele gerade nicht überzeugen:
In League of Legends ist G2 Esports das beste Team Europas. Doch das koreanische LoL-Team T1 hat noch eine Rechnung mit ihnen offen: Die Koreaner um Superstar Faker gelten aktuell als das stärkste LoL-Team der Welt. Sie sind Favorit, das Turnier MSI 2022 zu gewinnen. Die Herausforderung spricht G2 jetzt in einem kultigen Clip aus: Es dreht sich um den deutschen Top-Laner Broken Blade, den Topfather.
Was ist da mit G2 und T1 los?
Es gibt nur wenige Anlässe, in denen Teams aus verschiedenen Regionen in LoL gegeneinander spielen: Entweder bei den Worlds oder beim MSI, dem „Mid-Season“-Turnier.
G2 Esports ist es 2019 als eigentlicher Außenseiter gelungen, T1 im Halbfinale aus dem so wichtigen Worlds-Turnier zu kegeln. Denn sie spielten lange einen chaotischen „Aufs Maul“-Stil, mit dem die planvoll agierenden Koreaner nicht klarkamen. Seitdem hat vor allem Faker eine Rechnung mit G2 offen und will sich die Veteranen, Jungler Jankos und Midlaner Caps, vorknöpfen – Was er bei jeder Gelegenheit erwähnt.
G2 wiederum genießen ihren Ruf als „Korea-Schreck“ und freuen sich bereits auf das anstehende Turnier MSI 2022. Denn da könnten sie wieder auf T1 treffen. Nach einer längeren Pause von der internationalen Bühne und glanzlosen Monaten ist das MSI ein Highlight für G2. Und das Social-Media-Team läuft einmal mehr zur Hochform auf.
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Video um den “Topfather” soll die Fans aufs MSI heiß machen
Das ist jetzt das Video: In einem Video über dreieinhalb Minuten zelebriert G2 eine Parodie auf den Film „Der Pate“: Der Mafia-Klassiker heißt auf Englisch „The Godfahter“, also wird aus dem Deutsch-Türken Broken Blade plötzlich der „Topfather“.
Seine Teamkameraden treten als Bittsteller und Killer zu ihm. Vor allem Jankos brilliert da in seiner Rolle – der hat offenbar mal wieder seinen Speer mit Nidalee verpasst, druckst herum und muss nun die Konsequenz tragen.
Nidalee ist eine Junglerin in LoL: Es ist knifflig, mit ihrem Speerwurf zu treffen. Das ist aber entscheidend für den Erfolg. Jankos ist bekannt dafür, extrem stark mit Nidalee zu carrien, wenn er die Speere trifft, und völlig unterzugehen, wenn er mit den Speeren verfehlt. Das ist eine Caps/Craps-Situation.
Im Video ist unter anderem ein Seitenhieb auf “Evil Geniuses” versteckt, die waren in den USA überraschend Meister geworden und hatten es gewagt, G2 herauszufordern: Mit diesen großmäuligen Genies, die nach einem einzigen Erfolg gleich das Maul aufreißen, werde man kurzen Prozess machen, kündigt der Topfather an, als er sich mit einer Ente unterhält.
Letztlich erscheint auch Teamchef Ocelote, der eine Bitte an den „Topfather“ richtet, er solle doch dafür sorgen, dass G2 das Turnier gewinnt.
Das könne er nicht machen, heißt es vom Topfather. Aber T1 aus dem Turnier kegeln, das sei schon drin.
Chaotische Außenseiter gegen junges Team um den größten aller Zeiten
Wie gut sind beide Teams denn? Auf dem Papier hat T1 die wohl dominanteste Saison eines Teams in LoL überhaupt gespielt. T1 hat in Korea einfach nie verloren, sondern alles gewonnen.
T1 hat seinen Star Faker, den “unsterblichen Dämonenkönig”, jetzt mit herausragenden jungen Talenten umgeben, wie dem Supporter Keria und seinem genialen Botlane-Partner Gumayusi. Nach einigen schwachen Jahren wirkt das erfolgshungrige T1 im Jahr 2022 richtig stark. Faker ist heiß drauf, sich nach 2013, 2015 und 2016 endlich die vierte Weltmeisterschaft zu holen.
2022 könnte nach vielen Jahren Dürre wieder das Jahr von T1 und Faker werden.
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G2 hingegen galt eigentlich seit Jahren als formschwach, das Team brach vor 2022 sogar auseinander und musste sich neu aufstellen. Letztlich konnte sich G2 nach einer mäßigen Saison aber in Form spielen und dann doch mal wieder die Meisterschaft der LEC gewinnen.
Auf dem Papier hat G2 eigentlich keine große Chance, das MSI zu gewinnen, und T1 gilt als hoher Favorit. Buchmacher sehen:
T1 bei 1:1.57
Royal Never Give Up bei 1:2.75
G2 Esports aber bei 1:8
Allerdings haben miese Chance G2 noch nie gestört. Der Topfather wird’s schon richten.
Wie wichtig T1 und vor allem Faker in Südkorea sind, erkennt man etwa an solchen Meldungen:
Das kostenlose Battle Royale Call of Duty: Warzone feierte zum Release 2020 fantastische Erfolge, verlor dann aber über die Zeit immer mehr an Anziehungskraft. Das lag zu einem großen Teil an fehlendem, spannenden Content und vielen Problemen im Spiel – was sich auf eine kleine Fehleinschätzung zurückführen lässt.
Mit Call of Duty: Warzone versuchte sich CoD erstmals mit einem Free2Play-Titel auf PC und Konsolen. Und was soll man sagen: Warzone ging durch die Decke, übers Dach, bis zum Mond. Das Battle Royale übertraf alle Erwartungen bei Publisher Activision Blizzard.
Genau da liegt auch das Problem an dem Titel. Falsche Erwartungen führen im unternehmerischen Umfeld schnell zu Fehlentscheidungen. Und die kritische Fehlentscheidung bei Warzone: Der Shooter sollte eigentlich nur eine Zugabe zu CoD MW 2019 sein.
„Wir haben’s versaut“ – Entwickler mit ehrlichem Eingeständnis
Der eine Fehler: Man hat einfach nicht mit dem unfassbaren Erfolg von Warzone gerechnet. Und man kann es den Verantwortlichen auch kaum übel nehmen.
Warzone kam zu einer Zeit, in der quasi der halbe Globus im Lockdown war. Im März 2020 kam Corona so richtig ins Rollen. Das hatte während der Entwicklung wohl niemand auf dem Zettel.
Bei einem Gespräch mit der Presse haben Leute von den Entwickler-Studios Infinity Ward und Raven Software sowie von Publisher Activision es mit folgendem Satz auf den Punkt gebracht: „Wir haben’s versaut“ (via CharlieIntel.com).
Warzone sollte demnach nur so lange laufen wie CoD MW 2019 – maximal also bis November 2020.
Dann kam das Umdenken: Aufgrund des großen Erfolges sollte Warzone weiterlaufen und thematischen Content der folgenden Premium-CoDs übernehmen. Warzone bekam alle Waffen von Cold War und CoD Vanguard.
Das führte dazu, dass Warzone immer mehr an eigenem Charakter verlor. Die Entwickler sagten dazu: „Es fühlt sich nicht mehr wie Modern Warfare an, aber auch nicht wie Black Ops“.
Dazu kamen die geringen Kapazitäten. Call of Duty ist eine gut geölte Maschine mit großen, jährlichen Releases. Da mal eben ein weiteres großes Spiel „nebenbei“ weiterzuentwickeln, ist schwierig.
Da führte zu „signifikanten Entwicklungs-Herausforderungen“ und man lernte „die Grenzen der eingesetzten Technologie“ kennen.
Durch die Einführung der Elemente aus Cold War und Vanguard rannte man den Fehlern ständig hinterher und schaffte es auch nicht, spannende Inhalte in einem zufriedenstellen Maß zu produzieren.
Der Höhepunkt dieser Entwicklung sah man Ende Januar 2022. Vanguard und Warzone waren voll von Fehlern, das ganze Franchise litt unter dem einen Fehler.
Auch Cheater haben sich in der Zeit zu einem größeren Problem entwickelt. Die beliebte Free2Play-Warzone hat Schummler magisch angezogen und es dauerte bis Ende 2021, um ein neues Anti-Cheat-System auf die Beine zu stellen.
Auch hier lässt sich der Bogen zur Fehleinschätzung schlagen, dass Warzone nicht so erfolgreich wird. Free2Play-Spiele sind bekannt dafür, mehr Cheater anzuziehen, weil die Kosten für das Spiel bei einem Bann nicht so hoch sind.
Hätte man mit dem Erfolg gerechnet, wäre hier wahrscheinlich auch mehr im Vorfeld passiert.
Wie geht es jetzt weiter? Der Nachfolger von Warzone soll noch dieses Jahr vorgestellt werden und wahrscheinlich 2023 erscheinen. Allerdings lässt man die aktuelle Warzone nicht komplett verkümmern.
Nach der Verschiebung der Season 2 von Vanguard und Warzone ging es stetig bergauf und viele Fehler wurden ausgebügelt. Bei weitem jedoch nicht alle. Doch das Tempo in Warzone ist gestiegen – beim Content, Änderungen im Spiel und Fehler-Behebungen.
Warzone 2 soll jedoch von Grund auf neu gebaut werden und damit die Fehler von Teil 1 nicht wiederholen.
Wie sich die aktuelle Warzone bis zum Release des Nachfolgers hält, muss auch die derzeit laufende Season 3 zeigen. Mit dem bisher engagiertesten Event könnt ihr als Godzilla und King Kong über die Map Caldera randalieren. Da kann das Battle Royale nochmal zeigen, was es drauf hat.
Wir möchten auch von euch wissen, was ihr von dem Thema haltet. Welche Fehler hat Warzone eurer Meinung nach gemacht? Kann ein Nachfolger am Erfolg anknüpfen? Lasst uns gern ein Kommentar da.
Am 23. April kündigte das YouTube-Urgestein Manuel „GermanLetsPlay“ B. in einem Video an, die Plattform auf unbestimmte Zeit zu verlassen. Einige Content-Creator reagieren auf das Video und gerade Maximilian „Trymacs“ Stemmler ist sich ziemlich sicher, dass GLP bald zurückkommen werde.
GermanLetsPlay redete in seinem Abschieds-Video von einer falschen Diagnose seitens der Ärzte, die ihn 10 Jahre lang im Glauben ließen, dass er bald sterben müsse. Erst Ende 2021 fand er heraus, dass er die tödliche Krankheit primäre sklerosierende Cholangitis gar nicht habe, aber trotzdem etwas im Argen liege. Was genau, könne kein Arzt bisher sagen.
Nun kündigte der 30-Jährige aufgrund seiner Krankengeschichte an, dass er YouTube verlassen werde. GLP sagte, dass er vielleicht bei größeren Spielupdates wie Rift oder Minecraft punktuell zurückkehren werde, aber man nicht auf ihn warten solle.
Er gilt für viele Zuschauer als Kindheitslegende und viele seiner YouTube-Kollegen respektieren ihn. Trymacs meinte in seiner Reaktion auf das Video: „Er wird schneller wiederkommen, als wir denken“.
Trymacs, Paluten, Rezo und Niekbeats reagierten auf GLPs Abschied
Was sagte Trymacs in seiner Reaktion? Er lobte GermanLetsPlay zunächst und hob hervor, wie lange der YouTuber schon als Let’s Player mit dabei ist. Er zählte nur noch Gronkh und Paluten als Vergleiche auf. Zudem stellt Trymacs fest, dass GLP der erfolgreichste deutsche YouTuber ohne Facecam sei.
Als GermanLetsPlay im Video erzählte, dass er bei großen Updates eventuell ein paar Videos bringe, meinte Stemmler, dass er mit Sicherheit schneller wiederkommen werde, als alle denken:
Er wird so wiederkommen. (…) Er wird auf jeden Fall erstmal eine Pause machen, aber es macht ihm auch zu viel Spaß – der wird 100 prozentig wiederkommen. (…) Aber man sollte ihn auf gar keinen Fall nerven. Der wird schneller wiederkommen, als wir denken.
Des Weiteren zeigte Trymacs sich schockiert über die Fehldiagnosen seitens der Ärzte und äußerte, dass man Ärzte in den USA wegen falscher Diagnosen bereits auf Milliarden-Beträge verklagt hätte. Das Video habe ihn mehr mitgenommen als er dachte und er wünsche GLP eine gute Besserung.
Der YouTuber reagierte absichtlich nicht auf das Video von GermanLetsPlay, da er sich zu solchen Themen nicht so gut äußern könne.
Außerdem gehört Paluten zu GLPs besten Freunden und wusste schon vor dem Video über die unbestimmt lange Pause Bescheid. Die beiden bilden zusammen mit YouTuber Zombey und Maudado die bei den Zuschauern beliebte „Freedom Squad“.
Die Fans äußerten Bedenken, dass sich der Freedom Squad nun auflöse, aber dies verneinte Paluten und bekräftigte, dass die 4 mehr sind als nur irgendwelche YouTube-Kollegen – sie seien sehr gute Freunde.
Weiterhin schaute Paluten sich ein anderes Video namens „Das Ende von GermanLetsPlay“ an, in dem nochmal einige Ausschnitte von ihm zusammen mit den anderen drei zu sehen waren. Dabei äußerte er traurig: „Dass man die epischen Momente nicht mehr miteinander teilt, das ist schon – joa…“ und senkte seinen Kopf.
Paluten sagte zudem, dass „auf YouTube einfach was fehlen“ werde und die Entscheidung seines Freundes vollstens unterstütze.
Was meint Rezo zu GLPs Video?
Rezo habe nicht sonderlich viele Berührungspunkte zu GermanLetsPlay, aber ließ sich von seinen Zuschauern überreden, das Video anzusehen (via YouTube). Auch er äußerte, dass es belastend gewesen sein muss 10 Jahre mit einer Todesdiagnose zu leben, die sich hinterher als falsch herausstellte.
Jedoch brachte Rezo Verständnis gegenüber den Ärzten mit: „Leute wollen einfach teilweise durch ihren Tag durchkommen oder machen Fehler oder treffen falsche Entscheidungen oder so – das machen halt alle, das geht ja gar nicht anders.“ Ärzte seien auch nur Menschen, genau wie zum Beispiel ein Klempner, meinte Rezo und man solle immer definitiv eine 2. oder 3. Meinung einholen.
Zuletzt betonte Rezo, dass GLP die richtige Entscheidung traf, sich eine Auszeit zu gönnen.
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Niek sagte in seiner Reaktion, dass das schon echt „n großes Ding“ sei, wenn so jemand die Szene verlasse. Außerdem tue GLP ihm leid und er verdiene sich seine Auszeit, nachdem er etliche Jahre durchgeschuftet habe.
Am Abschluss äußerte Niek noch: „Man denkt sich halt immer: Die YouTuber und Streamer leben ihr bestes Leben und so. Aber man hat halt genau solche Probleme, wie jeder andere. Oder auch teilweise gesundheitliche Probleme. Die hat halt jeder, man ist ja nicht unsterblich durch das Privileg.“
Gespannt wartet die Gaming-Community darauf, mehr Informationen zu GTA 6 zu bekommen. Bisher ist kaum etwas bekannt, nicht mal der Name steht fest. Und doch bricht der neue GTA-Titel schon einen Rekord.
Das schlug in der Community riesige Wellen. Auf YouTube, reddit, Facebook, Twitter und vielen weiteren sozialen Kanälen wurde die Nachricht massenweise geteilt und ging viral. Ohne auch nur die kleinste offizielle Info zum Inhalt des Spiels bricht GTA 6 aber schon einen Gaming-Rekord.
GTA 6 auf Twitter am beliebtesten
Das ist der Rekord: Mit der großen Nachricht und der Bestätigung der Arbeit am neuen Teil der GTA-Serie heimste sich Rockstar Games den “am meisten gelikten Tweet aller Zeiten mit Gaming-Bezug” ein. Im Tweet schreibt Rockstar Games am 4. Februar 2022:
“Angesichts der beispiellosen Langlebigkeit von GTA V haben uns viele von euch nach dem nächsten Teil der Grand-Theft-Auto-Reihe gefragt. Bei jedem neuen Projekt, das wir in Angriff nehmen, ist es stets unser Ziel, deutlich über das hinauszugehen, was wir bisher geliefert haben – deswegen freuen wir uns sehr, bestätigen zu können, dass die Entwicklung für den nächsten Teil der Grand-Theft-Auto-Serie in vollem Gange ist.”
Am 6. Mai 2022 um 13:35 Uhr steht der Tweet mit 599.442 Likes auf Platz 1 der Gaming-Tweets. Wir binden ihn euch hier im Artikel ein:
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Welche Tweets sind noch beliebt? Auf dem zweiten Platz der Gaming-Tweets mit den meisten “Gefällt mir”-Angaben finden sich Tweets von Sony und Splatoon.
Auf Platz 3 der Rangliste mit den beliebtesten Gaming-Tweets findet man einen Tweet von Splatoon, der erst am 22. April 2022 abgesetzt wurde. Damit kündigte man Splatton 3 an. Über 364.000 Likes wurden bisher dafür kassiert.
Außerhalb des Gaming-Themas sammelten Tweets viele Millionen “Gefällt mir”. So twitterte Elon Musk kürzlich “Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola und bringe das Kokain wieder rein”. Für den Tweet erhielt er 4,8 Millionen Likes.
Im Jahr 2020 schickte Schauspieler Macaulay Culkin einen Tweet in die Welt und schrieb: “Hey Leute, wollt ihr euch mal alt fühlen? Ich bin 40. Bitteschön.” Viele kennen den Schauspieler noch von seiner Rolle als “Kevin McCallister” in Kevin – Allein zu Haus, bei der er zehn Jahre alt war.
Am 5. Mai wurde die neue Erweiterung Sentinel für Path of Exile angekündigt. Diese nimmt wieder Anpassungen am Gameplay vor und bringt die gleichnamigen Sentinels, die ihr aufsammeln und mit denen ihr Feinde stärken könnt. Diese Neuerung wird mit gemischten Reaktionen aufgenommen. Allerdings stören sich die Spieler viel stärker an fehlenden Balance-Anpassungen.
Was kommt mit der neuen Erweiterung? Die neue Erweiterung dreht sich im Kern um die Sentinels. Diese kleinen Drohnen können von euch beschworen werden. Einmal beschworen sorgen die Sentinels für Buffs – allerdings nicht für euch, sondern für die Gegner.
Diese Buffs sind abhängig von den Farben und den Konfigurationen der Sentinels. Denn ihr selbst könnt diese Buffs über einen Skill-Tree noch tödlicher machen.
Neben den Drohnen gibt es auch noch weitere Anpassungen durch die Erweiterung:
Euer Atlas bekommt 20 neue Keystone-Notes, die mit der letzten Erweiterung eingeführt wurden, darunter Buffs, die euren Gegnern weniger Leben, aber dafür mehr Schaden verpassen.
Die Archnemesis-Mechanik aus der letzten Season wird vereinfacht, lässt euch aber noch immer eigene Minibosse bauen.
Es gibt Anpassungen am UI.
Die Controller-Steuerung am PC wird eingeführt und soll Path of Exile auch über Steamdeck spielbar machen.
Es gibt neue einzigartige Skins, die ihr euch verdienen könnt.
Es wird wieder eine organisierte Liga geben. Wer darin als Erstes den neuen Pinnacle Boss besiegt, darf ein einzigartiges Item oder eine Divination Card designen, die im Augst ins Spiel kommt.
Eine Besonderheit bei dieser Season ist zudem, dass es keine Balance-Anpassungen geben wird. Die Entwickler wollen den Spielern die Möglichkeit geben, mit ihren aktuellen Builds auch in der neuen Season spielen zu können. Doch genau das kommt nicht gut an.
Wann erscheint Sentinels? Der Release ist für den 13. Mai auf dem PC und dem 18. Mai auf Konsolen geplant.
Einen Einblick in die neue Erweiterung gibt euch dieser Trailer:
Video starten
Sentinels buffen eure Gegner und sind etwas kompliziert
Wie genau funktioniert das mit den Sentinels? Die Sentinels werden von Gegnern fallengelassen. Habt ihr die Drohne einmal gesammelt, könnt ihr sie über spezielle Slots im Interface beschwören. Jede Farbe hat dabei einen anderen Effekt:
Rote Sentinels schweben einige Zeit in eurer Nähe und buffen dabei konstant die Feinde in eurer Nähe
Blaue Sentinels laufen direkt nach vorne und stärken einmalig alle Feinde, die gerade im Sichtfeld sind
Gelbe Sentinels buffen konstant wie die roten, allerdings nur seltene Mobs und Boss-Gegner. Diese sollen dafür besonders stark werden können
Die genauen Effekte und das genaue Verhalten lässt sich über den sogenannten Sentinel Controller steuern. Dieser Controller ist wie ein verzweigter Skill-Tree aufgebaut und ihr schaltet mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten frei:
Links ist der Sentinel Controller zu sehen.
Jeder Sentinel kann jedoch nur einmal pro Gebiet eingesetzt werden. Außerdem gehen ihnen irgendwann die Batterien aus. Dazu passend gibt es einen neuen Crafting-Gegenstand namens Power Core.
Für diesen Gegenstand könnt ihr zwei Sentinels verschrotten und daraus einen neuen kreieren. Dieser erbt zudem die Perks seiner Eltern, wie dieser Screenshot zeigt:
Warum sollte man überhaupt Feinde buffen? Wer die Feinde mit den Sentinels verstärkt, erhöht gleichzeitig die Chance auf bessere Beute bei diesen Gegnern. Ein höheres Risiko bringt also eine bessere Belohnung.
Wie kommt die Mechanik an? Grundsätzlich wird die Mechanik positiv, wenn auch nicht überschwänglich gut aufgenommen. Viele Spieler freuen sich darauf, bestimmte Gegner noch schwieriger zu machen und die Sentinels mit den Atlas-Passives zu kombinieren.
Andere empfinden die Mechanik jedoch als umständlich und unübersichtlich. Es hätte in ihren Augen einfachere Methoden gegeben, um den gleichen Effekt zu erzeugen.
Problematisch ist zudem, dass die Sentinels von einer anderen Design-Entscheidung überschattet werden. Denn die fehlenden Balance-Änderungen kommen bei vielen nicht gut an.
“Ohne Balance-Änderungen wird es eine langweilige Season”
Was sagen die Spieler zur neuen Erweiterung? Im reddit kritisieren viele Spieler die Entscheidung, keine Änderung an der Balance vorzunehmen. Im offiziellen Statement der Entwickler heißt es:
Wir werden in dieser Erweiterung etwas Neues mit der Charakterbalance ausprobieren. Wir werden absichtlich keine Änderungen an der Charakterstärke vornehmen. Das bedeutet keine Nerfs, keine Buffs, nichts. Jeder einzelne Build und jeder einzelne Build-Guide, der Siege of the Atlas erstellt wurde, wird in Sentinel genau gleich funktionieren.
Ihr könnt jetzt mit der Planung eurer Liga beginnen und euch darauf verlassen, dass ihr genau wisst, wie sich der Charakter spielen wird.
Doch einige Spieler kehren zu einer neuen Erweiterung zurück, gerade weil es diese Balance-Änderungen gibt. Zudem sollen einige Klassen gerade nicht sonderlich stark sein, was die Fans dieser Klassen demotiviert:
jzstyles schreibt etwa: “Das Aufregendste an jeder Liga ist für mich das Spielen von verschiedenen Builds, die aufgrund von Nerfs/Buffs entstehen. Das ist ziemlich enttäuschend.”
Der Nutzer Lacain verliert sogar den ganzen Hype für die Liga: “Keine Nerfs oder Buffs für Fertigkeiten ist meiner Meinung nach ein Fehler. Mir war nicht klar, wie sehr das meinen Hype für die Liga zerstören würde, bis sie es offiziell angekündigt hatten.”
Der Hardcore-Shooter Escape from Tarkov gilt als eines der realistischsten Spiele des Genres. Jetzt teilte ein Tarkov-Spieler in einem Clip auf Reddit seine jüngste Entdeckung: Er fand eine Telefonnummer auf seinem Gewehr, rief sie an und legte anschließend panisch auf, als den Anruf tatsächlich jemand entgegennahm.
Was ist in dem Video zu sehen? Der Reddit-User u/JudgeDreddMain befindet sich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme des Videos in einem Raid in dem Shooter Escape from Tarkov. Dort schaut er sich sein ausgerüstetes Gewehr genauer an. Er entdeckt eine Telefonnummer und stellt fest, dass diese sehr realistisch ausschaut.
Der Spieler zögert nicht lang und entscheidet sich, die Telefonnummer des Gewehres im realen Leben anzurufen. Dabei stellt sich heraus, dass die Telefonnummer nicht nur echt aussieht – sie ist es.
Nach einigen Sekunden des Klingelns meldet sich eine Frauenstimme am Telefon und fragt, was sie für den Anrufer tun könne. Der Spieler realisierte, dass dies die tatsächliche Kundendienst-Telefonnummer des amerikanischen Waffenherstellers “Knight’s Armament Company” ist.
Das Video endet mit der verblüfften Reaktion des Spielers, der den Anruf panisch beendet. Zur selben Zeit sagt ihm sein Mitspieler, der den Anruf über Lautsprecher mithören konnte: “Leg auf”. Daraufhin entgegnete der anrufende Spieler lachend mit den Worten “Habe ich.”
Falls euch interessiert, wie der Anruf ablief, könnt ihr das Video von Reddit-User u/JudgeDreddMainhier sehen:
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Reddit-Rser u/JudgeDreddMain ruft eine Telefonnummer an, die er in Ecape from Tarvov auf einem Gewehr entdeckte
Nach dem Anruf: Spieler haben Fragen an den Kundendienst
Was sagt der Spieler zu seiner Erfahrung? Der Spieler schreibt in dem Reddit-Post mit dem Video: “Ich weiß, dass Battlestate Games [Anm. d. Red.: Entwicklerstudio von Escape from Tarkov] versucht, einen sehr realistischen Shooter zu machen, aber das könnte ein bisschen zu realistisch sein.”
In den Kommentaren auf Reddit gab es anschließend zahlreiche Vorschläge, was der Anrufer den Support hätte fragen sollen. Doch u/JudgeDreddMain antwortete auf einen dieser Vorschläge mit der Aussage, er wollte die Zeit des Kundendienstes nicht verschwenden.
Wie reagierte die EFT-Community? Die Reddit-Community von Escape from Tarkov amüsierte sich über das Video. Während einige Spieler Ideen mit Fragen an den Support äußerten und Schabernack treiben wollten, fanden andere die panische Reaktion des Anrufers lustig.
Doch auch das mit dem Anruf gezeigte Maß an Realismus in Escape from Tarkov sorgte für Gesprächsstoff. MeinMMO zeigt euch eine Auswahl der Kommentare, die das Video erntete:
u/FetusMeatloaf via Reddit: “Du hättest nach dem Gewicht des Handschutzes fragen sollen, um zu sehen, ob es dem Gewicht im Spiel entspricht.”
u/Immortal_Crab via Reddit: “Hahaha, ich liebe dieses Maß an Neugierde. Und dann die totale Panik und Angst, ihre Zeit nicht zu verschwenden, lol. So lustig. BattleState Games geht aufs Ganze.
u/VoodooSweet via Reddit: “Es ist also tatsächlich die Telefonnummer der echten Knight’s Armament Company – ziemlich cool! Die werden sich fragen: ‘Wer zum Teufel ist Nikita [Anm. d. Red.: Nikita Buyanov ist der Chef-Entwickler von Escape from Tarkov] und warum fragen all diese Leute, wann der Wipe ist?'”
u/jasonalloyd via Reddit: “Du hättest ihnen sagen sollen, dass du Probleme mit deinem Gewehr hast und Unterstützung brauchst. Dann drehst du deine Lautstärke auf und beginnst zu schießen, lol.”
EFT: Hardcore-Shooter mit Langzeitmotivation
Was ist Escape from Tarkov? Der von Battlestate Games entwickelte Hardcore-Shooter Escape from Tarkov setzt auf Realismus. Neben zahlreichen Mechaniken, die reale Bewegungen und Waffenhandhabungen darstellen sollen, sticht besonders das Sound-Design des Shooters hervor.
Das Spielprinzip von Tarkov begründet unter Shooter-Fans sogar einen neuen Genre-Begriff: EFT-Like. Das sind Shooter, die wie Escape from Tarkov auf Raids setzen, in denen PvEvP gespielt wird. Dabei wird das Ziel verfolgt, Ausrüstung zu sammeln und die eigenen Besitztümer sowie die Basis stetig aufzuwerten.
MeinMMO fasst euch einige Kernaspekte von EFT oder EFT-Like-Spielen zusammen:
Keine immer kleiner werdende Zone: Die Map bleibt den gesamten Raid unverändert.
Ihr könnt Ausrüstung in einen Raid mitnehmen, die ihr in vorherigen Raids gesammelt, gekauft und gegebenenfalls aufgewertet habt.
Während in einem Battle Royal das Ziel der Rundensieg ist (der letzte Überlebende gewinnt), zählt in EFT der Fortschritt über einen längeren Zeitraum.
Langzeitmotivation durch Wipes, die den gesamten Fortschritt der vergangenen Monate zurücksetzen und die gesammelte Ausrüstung aus dem Besitz eines Spielers entfernt.
Escape from Tarkov ist seit einigen Jahren ein erfolgreicher Shooter, der seine Fans regelmäßig neu begeistert. Auch auf der Streaming-Plattform Twitch ist EFT ein echter Zuschauermagnet.
Nach dem letzten Wipe im Dezember 2021 erreichte EFT im Januar 2022 durchschnittlich 125.000 Zuschauer (via SullyGnome.com)
Falls euch der Realismus von EFT reizt und ihr euch jetzt fragt, wie und wo ihr Escape from Tarkov kaufen könnt, hat MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus alle Informationen zusammengefasst, die ihr benötigt.
Der Videospiel-Entwickler Bungie (Destiny 2) hat sich zu einer aktuellen politischen Debatte um das Recht auf Abtreibung in den USA geäußert. Das löst wiederum eine Diskussion aus, ob sich Bungie politisch so klar positionieren sollte. Einige Twitter-Nutzer finden, die sollten sich lieber um Spiele kümmern. Mit so einer Haltung verärgere man nur eine Hälfte der Spielerschaft. Bungie und ein anderer Teil der Nutzer sehen das aber völlig anders.
Worum geht’s da? Der oberste Gerichtshof in den USA ist unter Donald Trump mit konservativen Richtern besetzt worden. Das Gericht ist gerade offensichtlich dabei, eine Grundsatzentscheidung zum Abtreibung-Recht aus dem Jahr 1973, „Roe v. Wade“, zurückzunehmen. Vor 30 Jahren legte man fest, dass die Frau über einen Abbruch oder eine Fortführung der Schwangerschaft selbst entscheiden kann.
Jetzt aber gibt es Bestrebungen in den USA, Abtreibungen generell für illegal zu erklären, außer die Geburt gefährde das Leben der Mutter.
Das oberste Gericht in den USA hat nun die Tendenz erkennen lassen, die Entscheidung, ob ein Schwangerschafts-Abbruch legal oder illegal ist, in die Hände der Bundesstaaten zurückzugeben. Man geht davon aus, dass bis zu 26 der US-Bundesstaaten dann Abtreibungen verbieten würden (via guttmacher institute).
Es kursiert ein Gesetzes-Entwurf, der zwar noch nicht final ist, aber schon für viel Aufregung sorgt (via politico).
Letztlich geht’s bei der Entscheidung also darum, ob Abtreibung weiterhin legal bleibt und eine Entscheidung der Frau sein soll, oder ob Abtreibung in weiten Teilen der USA illegal wird.
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„Bleibt bei Games“ vs. “Wir stehen zu unseren Werten”
Das ist die Diskussion: Unter dem Tweet brach eine Diskussion aus, weil mehrere Leute Bungie daran erinnerten: „Ihr macht Videospiele“ – „Ihr seid eine Videospiel-Firma“.
Es hieß, wenn sich Bungie für eine Seite entscheide, würde man nur die andere Seite verärgern. Bungie solle sich raushalten und sich darum kümmern, Leute mit ihren Spielen glücklich zu machen. Das sei ihr Job.
Bungie sagt aber: Die Entscheidung des Gerichtshofs sei sehr bedeutsam für ihre Mitarbeiter. Man werde „nie aufhören“, sich zu Politik zu äußern.
Die Entwickler von Destiny 2 betonen: Die Werte, für die man stehe, gelten auch jenseits der eigenen Spiele. Man habe sich für eine Seite entschieden – und das sei nicht schwer gewesen.
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Es gibt auch Leute, die Bungie gezielt für ihre klare Haltung in dem Fall loben. Gerade von Frauen kommt Unterstützung. Eine Twitter-Nutzerin sagt: “Das ist der Grund, warum ich Destiny auch mit 66 Jahren trotz des Grinds spiele.”
Die Entscheidung sollte bei jeder Frau liegen. Die Regierung solle aufhören, sich in das Leben von Frauen einzumischen.
Bungie als das „Anti-Ubisoft“
Das steckt dahinter: Bungie erweist sich hier als das „Anti-Ubisoft“. Ubisoft behandelt in seinen Spielen häufig politische Themen oder lässt seine Games in politisch höchst brisanten Settings spielen, wie etwa „The Division 2“, wo man bewaffnet nach Washington zieht, um eine korrupte Regierung auszuschalten.
Dabei betont Ubisoft aber immer wieder, man sei nicht politisch.
Bungie hingegen macht einen Science-Ficiton-Shooter, der herzlich wenig mit aktuellen politischen Diskussionen zu tun hat, positioniert sich aber klar politisch.
Im Dezember 2021 gab es einen Insider-Bericht, dass auch Bungie mit internen Problemen zu kämpfen hat:
Eigentlich ist in Destiny 2 das Gjallarhorn gerade einem Nerf entkommen und wurde erstmal von Bungie verschont. Doch der exotische Raketenwerfer hat eine lange Geschichte im Space-Shooter und sein Ruf als die ultimative Waffenikone eilt ihm meilenweit voraus. MeinMMO sagt euch, warum der Nerf fürs Gjallarhorn noch nicht vom Tisch ist.
Viele Spieler hatten im größten TWaB aller Zeiten einen klaren Nerf für das Gjallarhorn erwartet. Doch der blieb erstmal aus. Bungie ließ das Gjallarhorn, wie es ist und die Spieler konnten wieder durchatmen. Doch wirklich sicher ist das beliebte „Gjally“ damit nicht vor einem Nerf und das wissen auch die Spieler.
Das Gjallarhorn ist einfach auch weiterhin eine der schlagkräftigsten Waffen im ganzen Spiel.
Der exotische Raketenwerfer hat, durch seinen Katalysator, zwei Raketen im Magazin.
“Gjally” ist eine 3in1-Waffe, die stark beim Add-Clearing, bei Champions und bei Bossen ist.
Das Exo hat zudem zielverfolgende Geschosse und beim Gjallarhorn muss man, anders als beim Raid-Exo „Augen von Morgen“, nicht auf die Zielerfassung warten.
Im Gambit ist das Gjallarhorn für viele Spieler ein Muss und eine Plage zugleich.
Die Nutzungsraten der Ikone im PvE und PvP steigen, laut Warmind, weiter an.
Die Spieler sehen einfach keinen Grund es nicht zu verwenden, denn momentan toppt es alles. Genau das war jedoch schon einmal der Grund, warum die Waffe einen saftigen Nerf kassierte. Bungie wird nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt.
Auf das Gjallarhorn will auch 2022 kaum ein Hüter verzichten.
Das Gjallarhorn weiß, wie man Destiny dominiert: Der exotische Raketenwerfer ist nicht umsonst die berühmteste Waffe in ganz Destiny. Das ganze PvE in Jahr 1 von Destiny stand im Schatten des Gjallarhorns. Viele Teams verlangten, dass man die Waffe besaß. Ohne das Hörnchen durfte man damals teilweise gar nicht im Endgame mitmachen.
Jeder wollte ganz oben mitspielen, also wollte auch jeder das Gjallarhorn. Der Hype um die Waffe war deswegen riesig und wie heute nicht unbegründet.
Bereits damals punktete das Gjallarhorn durch schnelles Nachladen und hatte stets 2 Raketen im Lauf – falls nach dem ersten Atomschlag noch etwas kriechen konnte.
Der Schaden war so hoch, dass viele Spielmechaniken mit dem Exo-Raketenwerfer einfach umgangen oder gebrochen werden konnten.
Sogar Raid-Mechaniken konnten mit dem Gjallarhorn einfach ausgehebelt werden.
Die Geschichte wiederholt sich: Aufgrund dieser Stärke hat das Gjallarhorn auch einst den Spitznamen „die goldene Brechstange“ bekommen.
Wo bekommt man das Gjallarhorn derzeit? Der exotische Raketenwerfer kam mit dem 30-Jahre-Bungie Paket Ende 2021 wieder ins Spiel zurück und sollte an vergangene Zeiten erinnern. Spieler müssen sich für seinen Erhalt zunächst das „30 Jahre Bungie“-Paket kaufen. Danach kann man recht zügig, im Rahmen der exotischen Quest „Alle Wölfe fliegen hoch“ im Dungeon „Sog der Habsucht“ an den Exo-Raketenwerfer und seinen Katalysator gelangen.
MeinMMO hat euch einen Guide zu dieser Quest erstellt:
Wenn man sich aktuell die aktuellen Waffen-Meta-Statistiken für das PvE anschaut, dann ist der Exo-Raketenwerfer auch im Jahr 2022 zu einer Allzweckwaffe geworden, die verhindert, dass Spieler kreativ werden. Sie steht sowohl im PvE, im Gambit und sogar im PvP auf Platz 1 der von den Spielern aktuell genutzen Waffen. Die alte Ikone ist damit auf dem besten Weg, diesem Spitznamen “goldene Brechstange” erneut gerecht zu werden.
Auch Bungie sieht diese Entwicklung. In ihrem aktuellen Zustand ist der exotische Raketenwerfer wirklich sehr stark. Das Gjallarhorn ist seit Wochen die Nummer 1 bei den Powerwaffen.
Ein Nerf könnte das Gjallarhorn mit anderen Powerwaffen in Einklang bringen und dafür sorgen, dass Spieler wieder zu mehr Diversität in ihrem Powerwaffen-Slot finden.
Wie seht ihr das? Gehört ihr auch zu den Spielern, die das Gjallarhorn in jede Aktivität mitnehmen? Oder seid ihr vom exotischen Raketenwerfern schon so genervt, dass ihr es begrüßen würdet, wenn Bungie ein paar Korrekturen vornimmt? Sagt uns gerne in den Kommentaren eure Meinung dazu.
Das neue Kampf-Paket für Season 3 in Call of Duty: Warzone und CoD: Vanguard ist verfügbar. Als Abonnent von PS Plus könnt ihr euch damit jetzt einen Skin, zwei Blueprints (Waffenbaupläne), eine Calling Card und weitere Inhalte sichern.
Was ist das für ein “Geschenk”? Durch die Kooperation zwischen Call of Duty und PlayStation erscheinen regelmäßig besondere Inhalte für die Spieler auf PS4 und PS5.
Dabei spielen die neuen Kampf-Pakete eine wichtige Rolle, denn ihr kriegt damit Skins, Blueprints und mehr. Jedenfalls, wenn ihr ein Abo bei PS Plus aktiviert habt. Wir zeigen euch hier, was im Paket steckt.
Combat Pack Odyssee für Season 3 – Was steckt drin?
Das steckt im Paket: Die neue Season 3 in Warzone dreht sich um den Kampf zwischen Godzilla, King Kong und der Map Caldera. Damit ihr dafür auch ideal ausgestattet seid, findet ihr folgende Inhalte im neusten Kampf-Paket:
Legendärer Operator-Skin für Padmavati Balan
Legendärer LMG-Waffenbauplan
Legendärer MP-Waffenbauplan
Episches Emblem
Epische Uhr
Epischer Talisman
Epische Visitenkarte
60-minütiges Doppel-EP-Token
Wie sieht das aus? Einen Vorgeschmack auf das Bundle findet ihr im Tweet von Call of Duty:
Ihr könnt sie im Laufe der 3. Saison abholen. Ob es da ein Zeitlimit gibt, bis wann ihr sie abholen könnt, ist aktuell unklar. In der Regel gehen die Bundles erst als Kauf-Option offline, wenn ein neues Kampf-Paket aktiviert wird.
Das müsst ihr bedenken: Damit ihr den Operator-Skin nutzen könnt, müsst ihr CoD: Vanguard besitzen. Die anderen Items lassen sich auch ohne Vanguard in Warzone einsetzen.
Gibt’s das auch für PC und Xbox? Die Kampf-Pakete sind exklusiv für Spieler auf PlayStation-Konsolen vorgesehen. Bisher gab es für Spieler auf PC und Xbox nicht die Möglichkeit, sie in den Stores der Plattformen zu kaufen.