Leak zu Arma – Reforger ist der Nachfolger zum beliebten Steam-Hit, der das Shooter-Genre prägte

Gespannt warten alle darauf, wie es in Zukunft mit Arma weitergeht. Denn Arma 3 prägte mit einer Mod zu “Battle Royale” das moderne Shooter-Genre. Das Team kündigte einen Livestream für den 17. Mai an, doch nun tauchte ein großer Leak auf. Offenbar ist Arma Reforger der neue Teil, der eine Brücke zu Arma 4 bilden soll.

Was ist das für ein Leak? Auf reddit tauchte ein Leak zu Arma auf, der offenbar einen Marketingplan enthüllt. Darin geht es um Arma Reforger – viele hatten auf Arma 4 gehofft, doch Reforger ist offenbar eine Art Zwischenschritt.

Wir zeigen euch hier in der Übersicht die Details des Leaks. Bedenkt, dass die Informationen nicht offiziell sind und ihr den Leak deshalb mit einer Portion Skepsis nehmen solltet.

Was ist Arma Reforger?

Das macht es besser: Laut Leak soll das Militär-Spiel mit der neuen “Enfusion-Technology”-Engine von Bohemia Interactive laufen. Das sorgt bei der Community des Franchises für Hoffnung, denn mit der neuen Engine könnte auch endlich eine bessere, moderne Grafik folgen, die Spieler sich wünschen.

Es soll den Spielern einen ersten Blick auf Arma 4 bieten und dabei taktische Tiefe liefern, aber gleichzeitig für ein breites Publikum zugänglich bleiben. Darunter auch Konsolen-Spieler. Die Mod-Unterstützung ist natürlich auch mit dabei.

Was ist das Setting? Laut Leak spielt Arma Reforger in einem alternativen 1989. Als Spieler sollt ihr eure Karriere beim Militär vorantreiben und entweder den US-Mächten oder den Sowjet-Mächten beitreten. Gekämpft wird um das strategisch wichtige Island of Everon.

Die Features:

  • Setting im Kalten Krieg
  • Everon als Insel im Atlantik mit 52 km²
  • Multiplayer-Spielmodus – Kompetitiv oder als Koop
  • 3 Fraktionen
  • 6 Fahrzeuge (mit 18 Varianten)
  • 15 Waffen
  • 2 Granaten-Typen
  • 13 Kampf-Rollen
  • Game Master Szenario-Editor, Multiplatform-Workshop und voller Mod-Support
  • Beständige Profile für Spieler

Das ist auch spannend: Im geleakten Material wird die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Bohemia und dem internationalen Komitee des Roten Kreuzes betont. Die Serie soll einen “humanitären, Anti-Kriegs-Fokus” haben. Dazu gibt es das Ziel, weiterhin “das humanitäre Völkerrecht im Spiel aufzudecken, zu verbreiten und zu fördern.”

Video starten

Wann gibt es mehr Infos? Am 17. Mai um 19:00 Uhr deutscher Zeit läuft auf Twitch auf Stream, der sich mit der Zukunft von Arma beschäftigt. Es ist davon auszugehen, dass das Spiel dort offiziell vorgestellt wird.

Arma 3 prägt Shooter-Genre durch “Battle Royale”-Mod

Warum ist Arma 3 so wichtig? Der Militär-Shooter Arma 3 erschien 2013 auf Steam und hat seit Februar 2014 konstant im Schnitt zwischen 10.000 und 20.000 Spieler auf der PC-Plattform.

Das Shooter-Genre prägte Arma 3 vor allem durch eine Mod zu “Battle Royale”. Das ist kein Zufall, dass es gerade in Arma 3 passiert, denn das Spiel gilt als extrem freundlich für Modder: So entwickelte Brendan Greene, der “PlayerUnknown”, 2014 seine “Battle Royale”-Mod für das Spiel.

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Diese Mod wurde letztlich prägend für das Shooter-Genre der letzten 7 Jahre, denn aus ihr erwuchsen Spiele wie:

  • H1Z1 – King of Kill – hier hatte Greene mitgearbeitet
  • PlayerUnkown’s Battlegrounds – das war das eigene Spiel von Greene
  • Fortnite: Battle Royale – dem Spiel wurde vorgeworfen, PUBG kopiert zu haben
  • Apex Legends – das 3er Battle Royale von EA
  • Call of Duty: Warzone – die Antwort von Activision Blizzard auf den Hype

Wie gefällt euch der Blick auf Arma Reforger? Ein cooler Zwischenschritt auf dem Weg zu Arma 4? Oder wünscht ihr euch andere Inhalte, die der Leak bisher noch nicht nennt? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Ihr liebt das Shooter-Genre? Die 10 besten Free-to-Play-Shooter 2022 findet ihr bei uns auf MeinMMO.

Quelle(n):
  1. PCGamer

Activision Blizzard will divers sein, gibt Arabern 7 von 10 Punkten – Löst eine katastrophale Reaktion aus

Der Entwickler Activision Blizzard (WoW, Call of Duty, Diablo) haben ein Tool vorgestellt, mit dem sich die Diversität von Charakteren in Videospielen darstellen lässt. Als Beispiel nimmt man Figuren aus Overwatch und Call of Duty: Vanguard. Was offenbar gut gemeint war, löst ein katastrophales Feedback aus. Denn Activision Blizzard weist Eigenschaften wie Rasse, Kultur oder sexuelle Orientierung direkte Punktwerte zu.

Das ist das Tool, das Activision Blizzard zeigt: Am 12. Mai veröffentlichte Activision Blizzard einen Blogpost, in dem man ein Modell vorstellt, das der Mobile-Entwickler King bereits 2016 etablierte. Das Tool soll im Beta-Test nun in der ganzen Firma verwendet worden sein.

Der Original-Blogpost wurde mittlerweile stark verändert, ist aber noch im Web-Archiv zu sehen (via web.archige.org).

Das Modell soll dazu dienen:

„Vor unbewussten Vorurteilen und Exklusion zu schützen, die bei der Entwicklung von Spielen und ihren Charakteren auftreten“.

Es heißt: Dieses Tool solle allen Entwicklern bei Activision Blizzard dabei helfen, die festsitzenden Ideen darüber zu hinterfragen, wie Figuren in Videospielen aussehen müssten. So will man Figuren erschaffen, die aus dem Klischee herausbrechen, und auf diese Weise besser Frauen, nicht-binäre Menschen und unterrepräsentierte Minderheiten in den Spielen darstellen.

Das sei auch bitter nötig, denn zwischen 2017 und 2021 seien in 80 % der bestverkauften Videospiele die Protagonisten männlich und weiß gewesen.

Als Beispiel dafür, wie das Tool schon im Einsatz wirkt, zeigt Activision Blizzard den diversen Cast von Call of Duty: Vanguard. Es heißt, die Resultate des Tools seien „sofort festzustellen“ und lösten „Enthusiasmus“ aus.

Auch das Team von Overwatch 2 habe das Tool schon getestet und sei ebenfalls “enthusiastisch”, nach den ersten Eindrücken.

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Das Bild soll zeigen, wie divers der Cast von Call of Duty: Vanguard ist.

Activision Blizzard gibt Punkte für Alter, Aussehen, Rasse

Was für ein Bild regte die Leute auf? Man veröffentlichte ein Bild der Heldin Ana aus Overwatch mit einem Punkte-System:

  • Ana bekam 7 von 10 Punkten, weil ihre Kultur mit „ägyptisch“ wohl divers genug ist
  • „Arabisch“ bei Rasse kriegt 7 Punkte
  • Für ihr Alter „60“ erhält sie ebenfalls 6 Punkte
  • Der körperliche Makel „Hat nur ein Auge“ kriegt immerhin noch 4 Punkte
  • Aber bei Körperform geht sie leer aus, denn sie wird als „schlank und kurvig“ beschrieben
  • Ebenfalls 0 Punkte gibt es für ihre soziale Stellung (Mittelklasse) und ihre sexuelle Orientierung (heterosexuell)
  • Dass sie eine Frau ist, ist immerhin noch 5 Punkte wert.

In einem Diagramm, das ihre Punkte darstellt, sieht man dann: Sie brilliert mit Punkten bei Kultur, Rasse und Alter, sonst ist sie eher „nicht-divers“.

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Gerade dieses Bild löst eine extrem negative Reaktion im Netz aus.

“Was soll das überhaupt bedeuten, eine Figur hat eine höhere Rasse als die andere?”

Wie ist die Reaktion? Die Reaktion war schlimm. Auf Twitter sagten Leute (via twitter):

  • „Ihr setzt numerische Werte an Rasse und Kultur. Wie könnt ihr nur bis dahin kommen und nicht sehen, wie schräg das ist?“
  • „Wie könnt ihr Rasse und sexuelle Orientierung quantifizieren – Was soll es überhaupt bedeuten, dass eine Figur eine höhere Rasse als andere hat?“
  • „Das ist peinlich, stellt einfach diverse Menschen ein und ihr seht diverse Charaktere“

Blizzard wird außerdem dafür kritisiert, dass sie so etwas posten, sich öffentlich aber gegen die Gründung von Gewerkschaften stellen.

In einem Podcast haben wir uns kritisch mit der Situation von Blizzard nach dem Sexismus-Skandal 2021 beschäftigt:

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Mitarbeiter von Blizzard an Overwatch distanzieren sich von Tool

Wie ist die interne Reaktion? Die Reaktion auf den Post ist extrem negativ. Sogar die eigenen Mitarbeiter von Overwatch 2 distanzieren von dem Post. Dabei hieß es in dem Blogpost doch deren erster Eindruck sei “enthusiastisch” gewesen.

Doch Entwicklerin Melissa Kelly schreibt (via twitter):

„Gott, ich schwöre, unsere eigene Firma versucht so hart jeden guten Willen zu schlachten, den die Devs aufgebaut haben, die das Spiel wirklich machen.

Overwatch nutzt nicht mal diesen gruseligen, dystopischen Chart. Unsere Autoren haben Augen. Unsere Künstler haben Augen.“

Kelly sagt: Was tatsächlich die Diversität von Overwatch vorantreibe, seien die Entwickler. Denn die seien wirklich aus diesen Kulturen: Das sei das ganze Geheimnis.

Kelly postete dann ein Schild, das andeutete, die eigene Firma mache gerade den Ruf von Activision Blizzard kaputt.

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Kelly arbeitet an den Figuren in Overwatch.

Auch die Kritik der Designerin läuft daraufhin hinaus, dass das Tool eine “bürokratisch-technische Lösung” für einen offensichtlichen Miss-Stand ist.

Wie ein Autor von PC Gamer sagt: “Man braucht keine mathematische Lösung, um zu sehen, dass es zum Launch von Overwatch keine schwarze Frau in der Charakter-Auswahl gab.”

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Blizzard löscht alle Bilder

So reagiert Blizzard: Blizzard hat den Blogpost stark bearbeitet und alle Bilder aus dem Blogpost entfernt. Auch alle Hinweise auf die Verwendung des Tools in Overwatch oder Call of Duty: Vanguard wurden nachträglich entfernt.

Es heißt jetzt, man habe den Post bearbeitet, um zu zeigen, dass das Tool nicht in der aktiven Entwicklung genutzt wird.

Man betont, das Tool sei ein Hilfsmittel, kein Ersatz für „wichtige Bemühungen der Teams in dieser Angelegenheit“. Das Tool werde auch keinen Einfluss auf die Einstellungs-Ziele haben.

Gerade für Activision Blizzard ist das Thema “Diversität” besonders wichtig:

Das Horror-Jahr 2021 bei Blizzard – Alle Vorfälle und die Zukunft

Kappa, Bits und Drops – Wie gut kennt ihr euch mit Twitch aus?

Fast jeder Gamer kennt vermutlich die Streaming-Plattform Twitch oder hat zumindest schon einmal etwas von ihr gehört. Millionen Leute nutzen sie täglich, um Streamern beim Zocken zuzusehen, bei ihrer Arbeit oder einfach, um mit ihnen zu quatschen. Aber wie gut kennt ihr euch mit Twitch wirklich aus?

Was ist Twitch? Twitch ist eine Streaming-Plattform, auf der quasi jeder mit einer Webcam oder einem Gerät, das Streaming-Software unterstützt, übertragen kann, auf was er Lust hat – solange es nichts Illegales ist. Einige versuchen sich sogar an verrückten Weltrekorden. Potenziell zehntausende Leute können ihm dann dabei zusehen.

Um diese „Streamer“ und Twitch selbst hat sich in den vergangenen Jahren ein regelrechter Kult gebildet. Viele Streamer haben mit ihren Zuschauern eigene Insider-Witze und eine gewisse Verbindung, die häufig etwa mit Community-Treffen verstärkt wird.

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Selbst berühmte Komiker wie Kaya Yanar streamen auf Twitch.

Auch auf Twitch selbst gibt es übergreifend eine Art von Gesellschaft, die sich gebildet hat mit eigenen Worten, Phrasen und Verhaltensweisen – ähnlich wie beim Gaming, das bereits eine eigene Sprache entwickelt hat. Wie gut ihr den Gamer-Slang beherrscht, könnt ihr hier testen.

Wer neu auf Twitch ist, kann sich deswegen etwas verloren fühlen, ehe er sich in die Community einfindet. Wer schon länger dabei ist, wird jedoch vieles schon kennen. MeinMMO hat 10 Fragen zusammengestellt, anhand derer ihr testen könnt, wie groß euer Wissen um Twitch und die Leute dort ist.

10 Fragen zu eurer Twitch-Expertise

Worum geht es im Quiz? Die Fragen, die wir uns ausgedacht haben, reichen von Basis-Wissen zu Twitch-Emotes oder der Funktionsweise von Twitch, über die Geschichte von Twitch bis hin zu den bekanntesten Streamern. Wer bereits die größten deutschen Streamer auf Twitch kennt, hat dabei sicherlich einen gewissen Vorteil.

Das Ziel ist es, dass ihr herausfinden könnt, wie viel ihr wirklich über Twitch wisst. Darum gibt es einige leichtere Fragen aber auch schwere, auf die nur echte Veteranen die Antwort kennen.

Wie funktioniert das Quiz? Wir stellen euch 10 Fragen in Folge, die ihr richtig beantworten sollt. Auf jede Frage gibt es nur eine richtige Antwort. Am Ende seht ihr dann euer Ergebnis.

Beachtet: Sobald ihr eine Antwort antippt oder anklickt, gilt sie als gegeben! Ihr könnt euch nicht umentscheiden! Wollt ihr das Quiz neu starten, ladet einfach die Seite erneut. Viel Spaß!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wie gut ist euer Ergebnis? Habt ihr die volle Punktzahl erreicht und seid ein echter Twitch-Kenner, oder müsst ihr noch ein paar Zuschauerstunden sammeln? Schreibt es uns in die Kommentare! Wenn euch das Quiz gefallen oder euch dazu angeregt hat, es selbst einmal zu versuchen, findet ihr in unserem Guide alles, was ihr braucht, um ein Streamer auf Twitch zu werden.

Die 5 nervigsten Mitspieler, die mich in Shootern auf Steam und PS5 in den Wahnsinn treiben

Jeder Shooter-Fan könnte sich stundenlang über Mitspieler aufregen, die man in seinen Spielen so trifft. Ganz gleich, ob auf der PS5, Steam, oder Xbox – man trifft immer wieder dieselben, nervigen Mitspieler. MeinMMO-Autor Marko Jevtic sagt euch, welche 5 Leute aus Online-Shootern er am schlimmsten findet.

Ganz egal, ob im Discord mit Freunden oder im In-Game-Voice-Chat mit komplett fremden Leuten – die Kommunikation mit Mitspielern in Shootern bringt mich immer wieder an meine Grenzen.

Quasi jeder beliebte Shooter auf dem Markt setzt euch in ein Team. Zusammen sollt ihr Strategien aushecken, euch unterstützen und gewinnen. Teamplay wird großgeschrieben, von Battle Royales wie CoD Warzone und Apex Legends über klassische Shooter wie CoD Vanguard oder Halo.

Doch in der Realität sind das meistens ganz anders aus, als in den Werbetrailern, die sich die Marketing-Firmen immer ausdenken. Statt koordiniertem Teamplay gibt es vogelwilde Einzelgänger, und wo Strategien besprochen werden sollten, fallen Schimpfwörter.

Ich verrate euch deshalb die 5 Typen von Shooter-Spielern, die mich komplett in den Wahnsinn treiben. Diese Leute bringen mich immer wieder dazu, den Ton ganz runterzustellen – oder den Abend doch mit einem Buch im Bett zu verbringen, statt frustriert vor der PS5 oder dem PC.

1. Der Rager

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Der Rager ist Prototyp vom schlechten Teammate – das einzig wahre Original. Ganz gleich, ob es gut läuft oder nicht, der Rager schreit, motzt, meckert, und beschuldigt alle anderen. Die Beleidigungen sind nie kreativ oder witzig, aber immer unter der Gürtellinie.

Wer den Rager im Team hat, weiß, dass die Stimmung immer mies ist. Eine Waffe, die gestern noch unfassbar OP und Bullshit war, ist heute eine nutzlose Dreckswaffe –  ausgerechnet dann, als sie in seinen Händen ist.

Denn der Rager selbst kann nie einfach schlecht sein, oder einen miesen Tag haben. Alles ist eine Verschwörung gegen ihn. Ganz gleich, ob es das Waffen-Balancing ist, die Teammitglieder, oder die Gegner – die immer alle dreckige und laggende Cheater sind, natürlich.

Und so rennt der Rager alleine los, ignoriert alle Aufgaben vom Spielmodus und stirbt immer und immer wieder auf dieselbe Art und Weise. Ihr verliert mehr Spiele; er verliert noch weiter die Fassung, und das immer deutlicher.

Hier hilft nicht einmal mehr ein Snickers, sondern nur noch der Aus-Knopf.

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2. Der Möchtegern-Profi

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Der Möchtegern-Profi ist so etwas wie die anspruchsvollere, raffiniertere Weiterentwicklung vom Rager. Auch er schreit viel und ist nie zufrieden, aber er geht mit mehr Finesse an die Sache.

Jede Spielsituation braucht eine Strategie, jede Kleinigkeit braucht die exakt richtige Reaktion, und wenn ein Mitspieler nicht absolut perfekt und ESL-reif spielt, gibt’s Ärger.

Spielspaß gibt es mit diesem Teammitglied nicht, jedes Match ist so wichtig, wie ein Pro-League-Finale. Man kann diesen Spielern nicht vorwerfen, nicht mit genügend Herzblut an die Sache zu gehen, oder die Aufgaben im Spiel zu ignorieren.

Aber wenn jede Runde Team Deathmatch in Call of Duty einem Militär-Bootcamp gleicht, verlieren die Teammates schnell den Spaß am Spiel selbst.

Wo wir schon beim Militär sind…

3. Der Militär-Roleplayer

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Realisitisch-anmutende Ballerspiele wie Escape from Tarkov, Insurgency oder sogar Battlefield locken diese Spieler an wie die Flamme Motten: die Militär-Roleplayer.

Diese Leute bestehen auf klare Hierarchien, wollen gesiezt werden und nennen Gegner „Tango“. Statt „ja“ sagt man „roger that“. Sie selbst sind immer natürlich Sergeant oder Colonel – denn warum sollte man als einfacher, austauschbarer Soldat roleplayen?

Das passiert, wenn man Full Metal Jacket schauen will und nach etwa einer halben Stunde einschläft. Man will jetzt jede Spielminute genau so drauf sein, wie der Bootcamp-Instructor aus dem Film.

Dass diese Figur in Full Metal Jacket ein unausstehlicher Bösewicht ist, merken diese Leute leider nicht. Man zeigt ihnen aber besser nicht, was mit dem Drill Sergeant in dem Film passiert. Sie haben zu viel Spaß daran, herumzukommandieren, Leute „Maden“ zu nennen und allgemein einen rauen Ton vorzugeben.

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4. Die Labertasche

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Das Schöne an Multiplayer-Spielen ist, dass man sie mit Freunden spielen kann und sogar neue Freunde in den Matches finden kann. Small-Talk gehört dazu und macht auch Spaß. Aber manche Leute übertreiben es.

Es ist eine intensive Situation im Match, es ist der letzte und alles entscheidende Kampf im Match. Jedes Schrittgeräusch kann wichtig sein und zum wohlverdienten Sieg führen, aber ihr hört es nicht. Denn der Random Teammate erzählt euch im Voice Chat gemütlich von seinem Spaziergang im Park, wo er einen süßen Hund gesehen hat.

Ihr schreit im Chat verzweifelt nach einem Heiler, der euch wieder aufpäppelt, doch eure Supports sind abgelenkt. Sie hören nur die Beschreibung eines wedelnden Schwänzchens und dem unendlich putzigem Aufsammeln eines viel zu großen Stocks – mindestens dreimal so groß wie der Hund selbst!

Ein gegnerischer Soldat sprintet in eurer Versteck, ihr werdet gefraggt, das ganze Gegner-Team teabaggt euch, ein großes, rotes „Verloren“ leuchtet euch vom Bildschirm in die Augen. Währenddessen wird im Voice Chat unbekümmert aufgezählt, wie viele Leckerlis es gab. Euch huscht trotzdem ein Lächeln aufs Gesicht. Er klingt halt doch wahnsinnig süß, dieser Hund.

5. Der Mikrofon-Missbraucher

Eine beliebte Kategorie etwa auf Twitch ist ASMR. Hier flüstern Leute mit sanfter Stimme in ihre Mikrofone oder lassen Gegenstände etwas rascheln, um mit angenehmen Geräuschen die Zuhörer zu beruhigen.

In meinen Shootern gibt es so Leute aber nicht. Stattdessen höre ich Gamer, die offenbar eine radioaktiv verseuchte Pringles-Dose als Mikrofon missbrauchen. 

Wenn ihr selber so eine lästige Pest sein wollt, geht das in 5 ganz einfachen Schritten:

  1. Findet das billigste Mikrofon der Welt.
  2. Stellt es so sensibel ein, dass es die Fliege auf der anderen Straßenseite aufnehmen kann.
  3. Fixiert das Mikrofon direkt vor Mund und Nase, als wäre es eine FFP2-Maske.
  4. Habt Voice Chat immer aktiv.
  5. Atmet wie ein Darth Vader und redet so laut wie es geht.
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Voila! Jedes Wort von euch klingt jetzt wie eine explodierende Atombombe auf dem Trommelfell eurer Mitspieler. Bonuspunkte bekommt ihr, wenn ihr dazu noch eine richtig laute Tastatur habt, auf einem quietschenden Stuhl sitzt und im Hintergrund den schlechtesten Nu-Metal der frühen 2000er laufen lasst.

Aber selbst, wenn ihr eine herzensgute Seele seid, die nur nettesten und intelligentesten Sachen der Welt erzählt – jeder wird euch hassen, und ich werde euch sofort stumm stellen.

Das sind für mich die 5 nervigsten Mitspieler in Shootern. Stimmt ihr dieser Liste und den Beschreibungen zu? Habt ihr selber eine weitere Kategorie, die euch tierisch auf die Nerven geht? Oder erkennt ihr euch vielleicht sogar in einer dieser Beschreibungen wieder? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Falls ihr noch auf der Suche nach weiteren Shootern seid, in der ihr diese Leute kennenlernen könnt, haben wir hier einen Überblick für euch:

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LoL: Riot streicht Team 3 Siege – Die rufen „Unfair!“, lassen ihren Frust an armen Brasilianern aus

Riot Games hat bei einem Turnier in League of Legends eine kontroverse Entscheidung getroffen: Sie strichen dem chinesischen Team RNG gleich 3 Siege beim MSI 2022. Die Chinesen beschwerten sich über eine unfaire Behandlung, überlegten sogar, aus dem Turnier auszusteigen, aber letztlich spielte man weiter und dominierte noch schlimmer als vorher.

Warum wurden Siege gestrichen?

  • Beim MSI 2022 spielen 11 der besten Teams der Welt in Busan, Südkorea, gegeneinander. 10 Teams sind vor Ort – die Chinesen von Royal Never Give Up spielen aber von Shanghai in China aus. Sie unterliegen strengen Reisebeschränkung wegen Covid.
  • Eigentlich wollte es Riot so regeln, dass alle 11 Teams mit einem Ping von 35 spielen, um gleiche Voraussetzungen zu gewährleisten. Doch durch einen technischen Fehler von Riot spielten die Teams in Busan wohl mit einem schlechteren Ping, dadurch hatten die Chinesen, die nicht in Busan waren, einen Vorteil.
  • Als der Fehler auffiel, strich Riot Games die 3 Siege von RNG – der chinesischen Meister mussten seine Spiele wiederholen.
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Chinesen sehen Entscheidung als unfaire Behandlung an

So war die Reaktion der Chinesen: Die Chinesen waren offenbar ziemlich verstimmt über diese Entscheidung. Das geht aus einem langen Post des Cheftrainers auf Twitter hervor (via twitter).

Der Coach Zhu „KenZhu“ Kai sagte.

„Meine erste Reaktion war Verwirrung. In meinen Jahrzehnten der Beschäftigung habe ich niemals sowas erlebt.“

Der Coach sagt, auch die Spieler waren verwirrt. Die Entscheidung kam nur zwei Stunden vorm ersten Spiel des Tages. KenZhu sagt, er musste seine Spieler beruhigen, bevor die Matches losgingen und ihnen erklären, sie seien Profis, und müssten trotz der Ungerechtigkeit ihre Gegner, das Spiel und die Fans respektieren.

League of Legends ist für seine großartigen Cinematics bekannt:

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Chinesen sind seit 6 Wochen im Lockdown – Stimmung ist angespannt

Für die Chinesen seien die letzten 6 Wochen ohnehin heftig gewesen: Denn man musste den speziellen Lockdown-Regeln in Shanghai folgen. Man lebe ein Leben, das auf „Bleib zu Haue“ hinausläuft. Durch die Situation entstehe ein unheimlicher Druck: Die Tage bestünden aus Training und Covid-Tests. Zudem müsse man die Technik selbst aufbauen.

Ständig sei man unter der Aufsicht von Riot – mache alles, was die wollen. Trotzdem kriege man eine Strafe aufgebrummt für etwas, das nicht der eigene Fehler sei und die man nur stumm ertragen könne. Dieser Fehler von Riot falle dann auch noch erst an Tag 3 auf.

Man habe sogar darüber nachgedacht, aus dem Wettbewerb auszusteigen, aber eine „tatsächlich starke Person“ solle nicht zurückweichen im Angesicht von Schwierigkeiten, sondern sich ihnen stellen und an ihnen wachsen.

Chinesen besiegen Brasilianer in 20 Minuten – Rekordzeit

Das war die Reaktion: Die Chinesen waren offenbar nach der Strafe ziemlich geladen. Ihr Wiederholungs-Spiel gegen die Brasilianer RED Canids gewannen sie in 20 Minuten und 33 Sekunden. Das ist der Rekord für einen Sieg beim MSI.

Dabei holte sich der 21-jährige Botlaner GALA seinen Penta-Kill zurück, der ihm von Riot Games abgesprochen wurde:

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Auch alle anderen Spiele gewann RNG klar und schloss die Vorrunde mit 6-0 auf Platz 1 ab.

Alle 3 Favoriten beim MSI 2022 noch ungeschlagen

Wie läuft das Turnier? Die Vorrunde des MSI 2022 läuft bislang fast ohne Überraschungen:

  • Die Südkoreaner T1 dominieren Gruppe A mit 4-0.
  • Die Chinesen von RNG stehen an der Spitze der Gruppe B mit 6-0.
  • G2 Esports aus Europa ist in Gruppe C mit 8-0 durchmarschiert.

Es wird erst in der Rumble-Runde spannend, wenn die 6 Top-Teams aufeinander treffen. Heute am Sonntag, dem 15.5., entscheidet sich, wer den letzten Platz bekommt, wahrscheinlich werden es die Vietnamesen Saigon Buffalos – die anderen 5 Teilnehmer stehen schon fest.

Neben den 3 Favoriten ziehen auch Evil Geniuses (USA) und PSG Talon (Hongkong) in die Rumble-Runde ein.

Die aufmüpfigen US-Amerikaner Evil Geniuses stehen übrigens bei 4-4: Sie haben alle ihre 4 Spiele gegen G2 Esports verloren – dabei dachten die jungen Europäer vorm Turnier, sie seien “klar besser”:

LoL: Junges US-Team verspricht, Europa fertig zu machen – Trifft im 1. Match den Endgegner und der ist Däne

Diablo 3: Season 26 ist jetzt noch besser – Nutzt den Kopfgeld-Bonus aus

In Diablo 3 läuft gerade Season 26. Zum Geburtstag des Spiels aktivierte Blizzard nun einen Bonus, der für den Rest der Saison aktiv ist.

Warum gibt es die Verbesserung? Blizzard feiert den 10. Geburtstag von Diablo 3 und hat ein paar Geschenke für euch dabei. Eins der Geschichte wirkt sich auf den Rest von Season 26 aus, die noch ein paar Wochen aktiv ist.

Das zweite Geschenk an die Spieler ist ein Endgame-Feature, das in S26 aktiviert wurde und jetzt für immer im Spiel bleibt.

Kopfgeld-Bonus für den Rest von Season 26

Was ist der Bonus? Ihr erhaltet seit dem 12. Mai bis zum Ende von Season 26 die doppelte Menge an Horadrischen Würfelchen, wenn ihr eure Belohnungen bei Tyrael abholt. Das könnt ihr jetzt im Spiel direkt ausprobieren, wenn ihr mit einem Saison-Charakter in einem Akt fünf Kopfgelder abschließt und euch anschließend bei Tyrael die Belohnungen abholt. Statt eines Würfelchens gibt es dann gleich zwei ins Inventar.

Diablo-3-Season-26-Horadrisch

Blizzard erklärt dazu, dass die Beuteraten von Belohnungen durch den Bonus nicht verändert werden. Ihr bekommt also einfach doppelt so viele Würfel.

Das ist ein Vorteil, wenn ihr noch Materialien oder bestimmte Gegenstände wie den Ring des königlichen Prunks farmt. Die Materialien aus den Würfelchen sind wichtig für bestimmte Rezepte in Kanais Würfel, mit denen man legendäre Eigenschaften extrahieren oder legendäre Gegenstände umschmieden kann.

Durch den Bonus spart ihr jetzt richtig Zeit beim Farmen und das lohnt sich.

Wenn euch der Bonus nun motiviert, in der aktuellen Season weiterzuspielen, dann nutzt doch die Saisonreise richtig aus. Denn da könnt ihr euch jetzt wieder einen Begleiter freispielen. Wir zeigen euch, wie ihr 3 leichte Errungenschaften löst, um euch den Knabberdämon zu sichern.

Wie gefällt euch der Kopfgeld-Bonus? Genau das, was der Saison gefehlt hat oder nur eine Dreingabe, die zur Mitte der Saison schon viel zu spät kommt?

7 Sprüche, die in absolut jeder Gaming-Werbung vorkommen

Publisher stecken viel Geld und Mühe in die Vermarktung ihrer Spiele. Die Gaming-Trailer sollen beeindruckend und die Werbung soll überzeugend sein. Doch bei manchen Buzzwords und Floskeln übertreiben sie maßlos. Hier sind 7 davon.

Marketing ist eine sehr wichtige Angelegenheit, die riesige Summen an Geld verschlingen kann. Activision pumpte etwa satte 200 Millionen Dollar ins Marketing von CoD: Modern Warfare 2 (2009) bei einem Entwicklungs-Budget von nur etwa 40 bis 50 Millionen.

Die Publisher versuchen, ihre Spiele so attraktiv, cool, spannend und außergewöhnlich zu präsentieren, wie es nur geht. Und… übertreiben dabei hin und wieder etwas. Denn großen Versprechungen von fotorealistischer Grafik, völlig innovativen Features und Spielspaß für über 700 Stunden begegnen die Gamer mittlerweile eher mit Skepsis.

Hier sind daher 7 Floskeln, die in quasi allen Trailern und Gaming-Werbespotts vorkommen und die man in manchen Fällen echt nicht mehr hören kann.

„Content für die nächsten 10 Jahre“

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Viele Gamer müssen gut überlegen, wie und worin sie ihre begrenzte Zeit und ihr Geld investieren. Spiele, die Langzeitspielspaß oder hohen Wiederspielwert bieten, klingen daher sehr verlockend. Es ist ja auch ein guter Deal, wenn man sein Geld investiert und in dem Game Hunderte von Stunden verbringen kann.

Multiplayer-Spiele und MMOs stehen da meistens an vorderster Front. Sie werden (im Optimalfall) fortlaufend mit Updates versorgt, die neuen Content liefern. Doch manchmal überschlagen sich die Spiele mit Versprechungen.

Riesige Roadmaps mit Content-Plänen für die nächsten 10 Jahre klingen in unserer Zeit, in der jeden Monat Spiele verschoben, abgebrochen und offline genommen werden, doch eher unglaubwürdig. Und erfahrungsgemäß überleben solche Spiele auch keine 10 Jahre, um den ganzen Content auch zu liefern.

„Die bisher größte Openworld!“

Open-World-Games sind ja an sich nichts Schlechtes. Sie haben ihre Vorzüge und ihr Zielpublikum, das sie gerne spielt. Nur hat sich bei diesem Spielgerne in letzten Jahren ein leicht megalomanischer Trend abgezeichnet, sie immer größer und größer zu machen.

Maps wie von älteren Spielen wie GTA San Andreas oder Skyrim, die eigentlich als riesig gelten, liegen geschätzt bei etwa “schlappen” 38 Km². Im Vergleich dazu sind Games wie Ghost Recon Wildlands mit 440 Km² und Death Stranding mit 596 Km² absolut gigantisch.

Die riesigen Gebiete müssen aber auch mit Inhalten gefüllt werden und gerade da hapert’s bei so manchem gigantischen Open-World-Spiel. Repetitive Quests, Icon-Flut und öde Nebenaufgaben werden nicht spaßiger, wenn man sie auf einer größeren Karte verteilt. Größer ist daher nicht immer besser.

„Dynamische und lebendige Welt”

Red Dead Redemption 2 Sheriff-Kill 7 Farley

Diese Floskel wird normalerweise immer im Zusammenhang mit der Open World benutzt. Denn neben der größten aller Maps wird in der Werbung auch angepriesen, wie „dynamisch“ und „lebendig“ die Welt ist. Sie fühlt sich ja fast wie echt an.

Nur leider ist das so gut wie nie der Fall. Die Dynamik beschränkt sich oft auf einen Tag-Nacht-Zyklus und Gegner, die nur in bestimmten Situationen aktiv sind. In manchen Fällen reagieren NPCs auf gewisse gescriptete Veränderungen beim Story-Verlauf. Doch so dynamisch und lebendig wie in Trailern angepriesen, wird es selten.

Daher haben sich die Versprechen von „dynamischen und lebendingen Welten” mit der Zeit immer weiter zum PR-Sprech entwickelt, von dem man eigentlich nicht viel erwartet. Aber hey, vielleicht ändert sich das ja in Zukunft.

„Packende Story“

Eine der mit Abstand häufigsten Werbe-Floskel ist zweifelsohne “Packende Story”, was aber auch daran liegt, dass es bei vielen anderen Medien verwendet wird. Auch Filme und Bücher bedienen sich des prägnanten Spruchs, der Spaß und Spannung verspricht.

Begleitet wird dieser Spruch gerne von weiteren, die ihn stützen. Die Charaktere “begeben sich auf eine spannende Reise voller Abenteuer und Gefahren!” oder sie “decken ein Komplott auf, der alle Länder in einen Weltkrieg führen wird!” und so weiter.

Bei dieser Floskel wird das Versprechen häufiger eingehalten, als bei so manchen anderen, auch weil die Spannung im Auge des Betrachters liegt. Dennoch wird der Spruch in der Werbung so oft benutzt, dass er nur noch leer klingt.

„Brandneue Erfahrung“

LoL-Brand

Die “brandneue Erfahrung” hat vor allem in unserer Zeit starke Tendenz zu grenzenloser Übertreibung. Denn irgendwie war alles schon mal da, alles hat man schon mal gesehen und erlebt. Kaum etwas fühlt sich wirklich neu an.

Gerade der AAA-Bereich bewegt sich oft in sehr sicheren Gewässern von Genres und Gameplay-Elementen, die bereits getestet und für sicher befunden wurden. Bei dem nächsten Shooter, Open-World-Spiel oder Action-RPG von einer “brandneuen Erfahrung” zu sprechen ist… mutig.

Außer natürlich, wenn der Spruch sich lediglich auf ein neues Spiel bezieht. In dem Fall wäre aber automatisch jedes Spiel eine solche Erfahrung und die Floskel hätte keinerlei Aussagekraft über den Inhalt des Spiels.

„Endlose Möglichkeiten“

Der Werbeslogan der „endlosen Möglichkeiten“ kann in mehreren verschiedenen Versionen vorkommen. Da gibt es zum Beispiel auch „Mehr Freiheit als je zuvor“ oder die „unendliche Build-Vielfalt“.

Meistens beziehen sie sich auf die Gameplay-Elemente, die mit der Gestaltung des eigenen Charakters zusammenhängen. Und während der Gedanke dahinter sicherlich nett gemeint ist, gilt hier wie bei der Open-World die Regel, dass mehr nicht immer besser ist.

Und seien wir mal ehrlich: Am Ende wird sich eh wieder nur eine Meta bilden, die alle benutzen. Man wird sich davor nicht retten können. Damit geht dann auch die ganze große Freiheit und die unendlichen Skill-Kombinationen flöten.

„Bestelle jetzt vor, um…“

Und zu guter Letzt kommt am Ende vieler Trailer der Aufruf, dass man jetzt vorbestellen soll. Das ist an sich nichts Verwerfliches, immerhin wollen die Publisher, dass man ihr Spiel kauft und spielt. Nur hängt da immer ein langer Rattenschwanz an.

Denn der „Bestelle jetzt vor…”-Spruch geht meistens weiter mit „… und sichere dir jetzt exklusive Skins, Avatare, Waffen, Bonus-Charaktere, Pakete mit seltenen Ressourcen oder Währungen“ und so weiter. Oftmals gibt es nicht nur ein Vorbestellbonus, sondern eine ganze Reihe, abhängig davon, bei welchem Laden oder in welchem Land vorbestellt wird.

Wenn Publisher mit ihren Preorders völlig eskalieren, gibt es auch mal einen Shitstorm seitens der Community, wie es etwa bei Deus Ex: Mankind Devided der Fall war (via Polygon). Es ist also besser für alle Beteiligten, damit auf dem Boden zu bleiben.

Und wie sieht’s bei euch aus? Welche Floskel, Buzzwords oder Versprechen aus Gaming-Werbung könnt ihr nicht mehr hören? Erzählt es uns in den Kommentaren.

MeinMMO-Quiz: Finde heraus, welcher typische NPC aus MMORPGs du wärst

Lost Ark bannt Bots und plant großes Update, doch es gibt auch schlechte Nachrichten

In dieser Woche drehte sich bei den MMORPGs viel um Lost Ark und WoW. Zwar tat sich auch bei den anderen Spielen etwas, doch die großen Neuigkeiten gab es vor allem bei diesen beiden. Wir haben alle News der Woche wieder für euch zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Die Aufreger der Woche:

Die Diskussion der Woche: Welches MMORPG hat das beste Housing? Lasst es uns in dieser Umfrage wissen:

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Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passiert bei den kleinen MMORPGs:

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Das passiert bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Wer sich für alle MMORPGs interessiert, die 2022 noch erscheinen sollen, findet hier eine Liste dazu:

12 neue MMORPGs, die 2022 noch erscheinen sollen

Bastler baut starken Gaming-PC mit RTX 3090 in einen Koffer, sagt „fühlt sich richtig cool an”

In seinem wasserdichten Koffer findet man eine RTX 3090, 128 GB Arbeitsspeicher einen 16-Kern-Prozessor und fast alles, was das Gamer-Herz begehrt. Sein Video geht viral und der Bastler zeigt, was er sich beim Bau gedacht hat.

Was ist das für ein Build? Der Bastler wollte einen Desktop-PC haben, mit dem er leicht verreisen kann. Dazu sollte er wasserdicht sein und gut mit der Hitze seiner Reiseziele umgehen können. Was daraus entstand, ist ein starker Gaming-PC, der in einem Rollkoffer durch die Gegend gefahren werden kann und den Entwickler auf Flügen begleitet.

Sein Video sammelt viele Hundert Kommentare und mehrere Hunderttausend Aufrufe. Wir zeigen euch, was drinsteckt und was kritisiert wird.

So stark ist der PC

Das ist das Video: Auf reddit teilte ein Nutzer das Vorstellungs-Video des Koffer-Builds mit dem Titel „Der Build ist wild. Was sagt ihr dazu?“. Im Video hört man eine Frau, die die Zuschauer fragt, was da wohl im Koffer sei. Dann wird der Koffer geöffnet und der Bastler erklärt, dass sich darin sein Custom-PC befindet. Er erklärt, dass er im Zuge eines Umzugs einen neuen PC bauen wollte, der

  • Leicht zu transportieren ist (denn man reist mit dem Flugzeug)
  • und wasserdicht ist (wenn man mit dem Boot zum Ziel fährt)

Wir binden euch das Video hier ein:

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Wie ihr im Video seht, ist alles im PC vorhanden, was benötigt wird. Eine Maus sowie Tastatur liegen darin. Man klappt den Koffer also auf, nimmt die beiden Teile heraus, klemmt den Rechner an den Strom an und kann loslegen. Ein Monitor, der mit Klettverschlüssen im Deckel befestigt ist, sorgt für das Bild.

Diese Hardware steckt drin:

  • Aluminium-Extrusion-Rahmen
  • Motherboard: Micro ATX (wird nicht genauer benannt)
  • Prozessor: AMD Ryzen 9 5950x Prozessor mit 16 Kernen
  • Arbeitsspeicher: 128 GB Ram (4x 32 GB)
  • Grafikkarte: Nvidia RTX 3090
  • Netzteil: Corsair SF750 mit 750 Watt
  • Speicher: 4 TB 2,5″ SSD + 2 TB NVMe-SSD
  • Display: 13″ Touchscreen mit 4k-Auflösung
  • Sonstiges: Antennen für WiFi und Bluetooth, SD-Kartenleser, Kopfhörer-Anschluss, USB-C-Anschluss, Anschluss für zweiten Monitor, USB-Hub, Anschluss für Ethernet
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So ein kleines Display für den Mega-Rechner? Die Kritikpunkte

Das sagen andere Nutzer: Allein auf reddit hat das Video über 500 Kommentare erhalten. Auf TikTok findet man 756 weitere Kommentare bei über 240.000 Aufrufen.

  • „Also ignorieren wir einfach, wie die Tastatur total ungesichert zwischen einer 3090 und einem 4k-Monitor hin und her rattert?” fragt Udonomefoo auf reddit.
  • MrBohannan vermutet auf reddit: „Steckt eine 3090 in einen Pelican-Koffer, um einen kleinen 4k-Touchscreen zu betreiben. Durch die Hitze kann man wahrscheinlich Geld anzünden.“

Andere fragen, warum er denn nur ein 750-Watt-Netzteil nutze. Das sei recht wenig für eine so potente Grafikkarte. Außerdem fällt oft der Kommentar, dass man sich doch auch einfach einen Laptop kaufen könne.

Auf TikTok veröffentlichte der Bastler auf seinem Kanal technicallyinpanama ein weiteres Video. Diesmal geht er auf die Fragen der Zuschauer ein.

  • Viele fragten nach den Temperaturen des Rechners. Bei einem FurMark 4k-Benchmark kommt der Rechner auf etwa 55 Grad CPU-Temperatur und etwa 65 Grad GPU-Temperatur bei einer Raumtemperatur von etwa 26 Grad – Bei einem CPU-Benchmark ging dessen Temperatur auf etwa 65 Grad hoch
  • Sein 750-Watt-Netzteil erklärt er damit, dass es Spitzenbelastungen von bis zu 967 Watt aushält und er damit bisher gut klargekommen ist
  • Warum er keinen Laptop nimmt? Das sei zum Teil sein persönlicher Geschmack. Er hatte immer schon Desktop-PCs. Dazu sei es einer Meinung nach nicht möglich, so viel Power wie bei seinem Koffer-Build in einem Laptop zu finden. Gründe dafür sind der benötigte Platz der Komponenten und die Temperatur. Dazu kann er kaputte Teile viel einfach austauschen. Er sagt: „Außerdem hat das Bauen viel Spaß gemacht und das Nutzen fühlt sich richtig cool an.“

Was sagt ihr zu dem Build des Bastlers? Findet ihr das cool und wollt sowas auch für euch privat haben oder ist das gar nicht euer Stil und ihr nutzt unterwegs dann lieber einen Laptop? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Lesern über das Thema aus.

Anthem hätte niemals sterben dürfen – Der tragische Tod des großen Shooters von BioWare

In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts erinnern wir uns an den verstorbenen Loot-Shooter Anthem. Das Spiel hatte viel Potenzial, wurde am Ende von EA aber doch fallen gelassen. Das hätte für die gesamte Gaming-Landschaft niemals passieren dürfen.

Die Veröffentlichung des Loot-Shooters Anthem stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits in der Beta bemängelten die Tester Bugs und Performance-Fehler, der Release brachte dann miesen Loot und einen Mangel an Endgame-Content.

Es wurde schnell klar, dass Anthem nicht der große Hit sein würde, den EA sich erhofft hatte. Zu den Beschwerden der Spieler gesellten sich interne Berichte über miserable Arbeitsbedingungen der Entwickler und das Spiel verlor mehrere Projektleiter.

Trotz eines ursprünglichen Rettungsversuches hat EA das Spiel am Ende fallen lassen. Eine 2.0-Version des Spiels à la Final Fantasy XIV kam nie zustande.

Leya und Schuhmann schauen auf die Entwicklung von Anthem und den langsamen Tod des Spiels zurück und philosophieren darüber, warum der Verlust von Anthem so schade fürs gesamte Gaming ist.

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir behandeln in unseren regelmäßigen Podcasts auch Sonderthemen wie die Ankündigung von Witcher 4 und laden besondere Gäste ein, wie die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Lost Ark bannt Millionen Bots und zeigt, mit welchen Methoden man das nervigste Problem lösen will

Seit dem Release hat Lost Ark ein großes Problem mit Bots. Diese überfluteten buchstäblich die Server und machten Spielern das Leben schwer. Nun wurden laut Entwickler Millionen Bots gebannt, außerdem ergreift man einige weitere Maßnahmen.

Was ist das Problem mit dem Bots?

  • Bots fluten seit Monaten das Startgebiet. Sie farmen vor allem Gold und handeln damit.
  • Spieler versuchten immer wieder, mit einigen Tricks gegen Bots anzukämpfen, doch die Zahl ist einfach viel zu groß, um auf solchen Wegen irgendwas zu ändern.
  • Anfang März hat Lost Ark bereits über 1 Million Accounts von Bots gesperrt.

Nun gab es wieder ein neues Update zur Lage und die Entwickler stellen weitere Mittel vor, die man gegen die Bot-Fluten anwenden möchte.

Video starten

Erneut “Millionen” Bots gesperrt, Chat-Maßnahmen und veränderte Quest-Belohnungen

Was genau wurde jetzt getan? In einem neuen Blog-Eintrag haben die Lost-Ark-Macher den neuesten Stand veröffentlicht. So habe man “einige Millionen” Bots gesperrt.

Obendrein gibt es einige neue Maßnahmen, die zusätzlich verhindern sollen, dass Bots weiterhin so einfach Gold farmen können:

  • Der Bereichs-Chat wurde eingeschränkt, um brandneue Konten davon abzuhalten, Goldverkaufs-Werbung zu spammen.
  • Aktive Aktualisierung der automatischen Chat-Moderation des Spiels mit Zeilen und Phrasen, von denen wir wissen, dass sie häufig von Goldverkäufern verwendet werden.
  • Die Belohnungsstrukturen von Quests und Ereignissen wurden geändert, um eine stärkere Abschreckung gegen die Verwendung von Bots zum Farmen von Gold zu bieten.
  • Die Erkennungsfunktionen von Easy Anti Cheat wurden aktualisiert und verbessert, um Bots besser zu identifizieren und gegen sie vorzugehen.
  • Aktivierung eines nativen Erkennungssystems, um Bösewichte schnell zu identifizieren und Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.
  • Verbesserte Meldetools im Spiel, damit unsere Spieler Bots melden können und unsere Support-Mitarbeiter schneller auf Meldungen reagieren können.
  • Wir haben IP-Adressen aus Regionen blockiert, in denen wir keine Veröffentlichungsrechte haben und die große Mengen an Bot-Aktivitäten gezeigt haben.
  • Gesperrte VPNs, um zu verhindern, böswillige Akteure IP-Sperren umgehen.

Laut den Entwicklern ist das nur ein Teil der Maßnahmen, die man ergreifen möchte, um den “Krieg gegen die Bots” zu gewinnen.

Es gäbe noch weitere Schritte, die eingeleitet wurden, über die man sich aber nicht äußern werde, damit Bot-Ersteller keine Einzelheiten zur Umgehung dieser Maßnahmen bekommen.

Man arbeite dabei an neuen Methoden und Erkennungsmaßnahmen, die Arbeit sei noch lange nicht beendet.

Außerdem gehen die Entwickler auf Feedback und Fragen der Community ein. So gab es offenbar Fragen nach einem Captcha-System oder Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Dazu sagen sie: “Diese Tools würden erhebliche Änderungen an der Plattform und der Architektur erfordern, um sie in Lost Ark zu implementieren.”

Es gäbe Unterschiede zwischen den Regionen, in denen Lost Ark läuft. So habe die westliche Version andere Systeme als die koreanische. Man untersuche diese Optionen aber dennoch.

Was haltet ihr davon? Stimmen euch die Maßnahmen und das Statement optimistisch? Oder seid ihr skeptisch, ob die Methoden Wirkung zeigen?

Übrigens: Der Mastermind hinter Lost Ark hört auf – Offenbar war der Stress zu viel

Gjallarhorn dominiert aktuell Destiny 2 – Doch so schlimm wie in Destiny 1 wird es wohl nie wieder

Das Gjallarhorn ist die berühmteste Waffe von Destiny und das liegt nicht an ihrem schicken Aussehen. Schon früh etablierte sich das Teil in Destiny 1 als eine Art Überwaffe und entwickelte sich schließlich zur Meta-OP-Waffe schlechthin. MeinMMO-Autor Maik Schneider erinnert sich an die Entstehung der Legende.

Destiny 1 hat mich bei seinem Release im September 2014 voll erwischt. Mein Studium lief so nebenher, Call of Duty hatte mit „Ghosts“ keine Sternstunde und ich suchte schon lange nach einem Spiel, mit dem ich endlich komplett auf die PlayStation 4 umsteigen konnte.

Viel Freizeit und noch mehr Bock auf Zocken. Da kam Destiny.

Über den Autor Maik Schneider: Das erste Destiny bestimmte nach Release für ein paar Monaten mein ganzes Leben. Ich war so tief im Spiel, wie man es nur sein konnte.

Etwas mehr als 4.000 Stunden standen am Ende auf der Uhr und viele besondere Erlebnisse werde ich nie vergessen. Wer weiß, wie viele Stunden es noch geworden wären, wenn sich mein Trupp nicht aufgelöst hätte.

Mein Fungaming-Clan blühte plötzlich wieder richtig auf, alle wollten diesen geilen neuen Shooter spielen. Limited Edition gekauft und schnell rein ins Abenteuer.

Als ganz besonders anziehend empfand ich von vornherein Exotics. Damals gab es Exos nur als Loot und ich hatte in den ersten Tagen auch bewiesen, dass ich die richtige Portion Glück mitbringe, um alle zu sammeln.

Das ging sogar so weit, dass ich bei diesem neuen, verrückten Händler Xur einen hübschen Raketenwerfer nicht gekauft habe. Das Ding hieß „Gjallarhorn“ und einer meiner Kameraden hatte das Ding schon bei dem komischen Geist-Händler gekauft.

„Ich muss dem doch nicht alles nachmachen, da halte ich lieber meine seltsamen Münzen zusammen“, dachte ich mir. Das war der Moment, an dem die Gjallarhorn-Legende ihren Anfang nahm.

Destiny-Gjallarhorn
Schon in Destiny 1 eine Schönheit – das Gjallarhorn.

Gjallarhorn übernimmt das PvE in Destiny

Xur war zu diesem Zeitpunkt erst das zweite Mal überhaupt auf dem Turm zu Besuch und verteilte das gute Stück großzügig. Es sollte gut ein Jahr dauern, bis der mysteriöse Händler wieder das Gjallarhorn verteilte.

Und in der Zwischenzeit war der Raketenwerfer das Maß aller Dinge im PvE. Der Schaden war so heftig, dass Gegner-Massen, Zwischen-Bosse und sogar die Raid-Bosse kapitulierten. Egal, was man damals im PvE gespielt hat – mit Gjallarhorn ging alles schneller.

Spätestens mit der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ und der Einführung des Raids „Crotas Ende“ war das Teil absolute Meta. Der Raketenwerfer galt sogar als Pflichtausrüstung im Raid.

Was heißt Gjallarhorn eigentlich? Wie bei vielen besonderen Items aus Destiny, hat sich Bungie auch beim Gjallarhorn an unserer Mythologie bedient.

In der nordischen Sagenwelt gehört Heimdall, dem Wächter der Götter, das Gjallarhorn. Heimdall bläst dieses Horn, um die Götter zu warnen, wenn der letzte aller Tage ansteht: Ragnarök.

Hatte man nicht gerade eine eigene Gruppe, die auch für die gemeinsame Erfahrung gespielt hat, war es extrem schwierig, fremde Spieler zu finden, wenn ihr kein Gjallarhorn hattet.

Das fiese Teil hat so heftig Schaden rausgehauen, dass die Raid-Mechaniken fast übergangen wurden. Man musste seinen Mitspielern wenig erklären. Man hielt drauf, sah Crota leiden, einer fuchtelte mit dem Schwert und man sackte den Loot ein. Ende.

Die meisten fremden Mitspieler wollten einfach nur so schnell wie möglich durch den Raid, nicht noch irgendwas erklären. Also wurden Spieler ohne Gjallarhorn knallhart abgewiesen.

Der Kult um den Raketenwerfer entsteht

Nachdem sich die Macht der Waffe herumgesprochen hatte – als Schadens-Verteilen und Raid-Eintrittskarte – wollte jeder das Teil haben. Und erstmals fiel auf, wie schwierig ganz bestimmte Exotics zu bekommen sind.

Hüter jagten Monate nach dem Teil und nicht alle hatten das Glück, eines einzusacken. Manche tanzten um Truhen, andere verzweifelten regelrecht.

Ich selbst hatte Glück, wie so oft in Destiny. Ich bekam mein Gjallarhorn nur wenige Tage, nachdem ich das von Xur abgelehnt hatte.

Doch viele in der Community mussten leiden, warteten ewig und gaben teilweise auf, darauf zu hoffen. Und dann gab es den „Heilige Scheiße“-Moment:

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Destiny hatte vor 3 Jahren seinen berühmten “Heilige Scheiße”-Moment
von Tom Rothstein

Am 14. August 2015 hatte Xur einen seiner besten Tage. Man erzählt sich sogar, einigen hätten ihn Grinsen gesehen. Denn Xur hatte das Gjallarhorn ein zweites Mal dabei – was für ein Ding.

Bis heute wird dieser Tag gefeiert und der 14. August gilt in der Community als der Gjallarhorn-Tag. Der G-Day.

Und auch, wenn das Gjallarhorn aktuell mal wieder die Aktivitäten in Destiny 2 beherrscht – so schlimm wie damals, als der Raketenwerfer als Content-Eintrittskarte galt, wird es wohl nie wieder.

Mich interessieren auch eure Storys rund ums Gjallarhorn oder andere Exotics. Ich wurde zum Beispiel öfter angemacht, weil ich lieber den Donnerlord gespielt habe als das Hörnchen. Lasst uns gern einen Kommentar da.

Pokémon GO Events in den nächsten Tagen: Rampenlicht, Raids und Community Day

Was passiert in den nächsten Tagen bei Pokémon GO? In der Übersicht zeigen wir euch alle Events, die anstehen.

In der kommenden Woche stehen bei Pokémon GO ein paar Termine an. Wir zeigen euch, auf was ihr euch vorbereiten könnt und ob sich die Events für euch lohnen.

Dabei sind die wöchentlichen Raid- und Rampenlicht-Stunden und der große Community Day mit Alola-Kleinstein.

Rampenlicht-Stunde am 17. Mai

Was passiert da? Bei der Rampenlicht-Stunde am 17. Mai steht ab 18 Uhr das Pokémon Karpador eine Stunde lang im Fokus. Nahezu überall in der Wildnis trefft ihr dann auf den Fisch. Dazu gibt es einen Bonus, der euch doppelt so viele EP für das Entwickeln von Pokémon beschert. Um 19:00 Uhr endet das Event wieder.

Lohnt sich das? Das Event lohnt sich aus verschiedenen Gründen. Es gibt die Chance, Shiny Karpador in Pokémon GO zu fangen. Das Pokémon ist in der schillernden Form gelb/gold und bei Spielern beliebt. Seine Weiterentwicklung Garados ist ein starker Angreifer und sieht als Shiny in rot auch richtig gut aus.

Pokemon-Go-Garados
Das normale Garados und die Shiny-Version

In unserer Übersicht über die besten Angreifer in Pokémon GO darf Garados nicht fehlen.

PvP: Außerdem läuft vom 17. Mai bis 24. Mai im PvP die Meisterliga und ML-Premier-Classic. Beidet mit dreifachem Sternenstaub für Siege.

Raid-Stunde am 18. Mai

Was passiert da? Die Raid-Stunde am 18. Mai läuft mit Kapu-Kime von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Lohnt sich das? Eine Raid-Stunde in genau dieser Form gab es bereits am 11. Mai. Wer also noch weitere Kapu-Kime-Bonbons sammeln oder starke Exemplare für seine Sammlung fangen will, kann die Stunde ausnutzen. In unserem Konter-Guide zeigen wir euch die 20 besten Konter gegen Kapu-Kime.

Community Day am 21. Mai

Was passiert da? Jeden Monat läuft in Pokémon GO ein Community Day, der ein ausgewähltes Pokémon für den Event-Zeitraum in den Fokus rückt. Im Mai ist Alola-Kleinstein das Pokémon. Dazu gibt es Boni wie dreifachen Fang-Sternenstaub, doppelte Fang-Bonbons, längere Dauer von Rauch, reduzierte Sternenstaubkosten beim Tauschen und einen zusätzlichen Spezialtausch. Dazu gehört auch wieder eine Spezialforschung für den Preis von 1 €, die ihr jetzt sogar an andere Trainer verschenken könnt.

Lohnt sich das? Die C-Day-Events sind für die Trainer immer wichtig. Erst kürzlich gab es viel Kritik an Niantic, die die Dauer der C-Day von 6 Stunden zurück auf 3 Stunden gedreht haben. Die Erklärung dafür konnten Trainer einfach nicht glauben.

Allein wegen der Boni des Events lohnt sich das Mitmachen auf jeden Fall. Dreifacher Sternenstaub beim Fangen sollte eure Reserven wieder gut füllen. Dazu bietet die 1-€-Forschung auch immer gute Möglichkeiten, günstig an wertvolle Items zu kommen.

Unsere Übersicht über den Community Day mit Alola-Kleinstein im Mai zeigt euch alle Inhalte des Events. Im Laufe der Woche findet ihr hier auf MeinMMO außerdem einen Event-Guide, der euch optimal auf den Termin vorbereitet.

Final Fantasy XIV: Pechvogel verliert wertvolles Item, weil er eine Grundregel ignoriert, die ihr alle kennt

MMORPGs wie Final Fantasy XIV lassen Spieler oft endlos grinden, um an die beste Ausrüstung zu kommen. Häufig geht man leer aus. Doch ab und zu sind Spieler auch selbst schuld, wenn sie nicht für die härtesten Aktivitäten belohnt werden. Ein Beispiel ist ein Pechvogel, der sich selbst um seinen extrem wertvollen Loot gebracht hat.

Ein Spieler hat im Subreddit von FFXIV nach dem Abschluss es neuen Ultimate Raids, dem Drachenkrieg, einen Screenshot geteilt, der für Spott und Mitleid sorgt. Einer seiner Gruppenmitglieder hat einen fatalen Fehler gemacht.

  • Der Screenshot zeigt, welche Belohnungen von den Beteiligten empfangen wurde. Einer der anderen Spieler bekam einen Drachenkrieg-Token, ein besonders wertvolles Item.
  • Der Token lässt sich gegen mächtige Waffen eintauschen, kann aber maximal einmal pro Woche eingelöst werden.
  • Das Problem: Der Spieler hatte ein volles Inventar. Offenbar hat er nicht darauf geachtet, zuvor sein Inventar in Ordnung zu bringen und somit eine der Grundregeln von Final Fantasy XIV beachtet.

Denn wenn man ein volles Inventar hat und dann Items aufheben will, verschwinden diese. Der Spieler hat somit aufgrund seiner Unachtsamkeit eine sehr wertvolle Belohnung verloren.

Zahlreiche Spieler kommentieren das und bemitleiden den Pechvogel, andere machen sich über ihn lustig, so hat er doch eine der simpelsten Regeln beim wohl härtesten Raid im Spiel ignoriert.

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“Stellt euch vor, ihr habt genug Skill für einen Ultimate Raid, aber nicht für ein aufgeräumtes Inventar”

So reagieren die Spieler: Einige Kommentatoren spekulieren, ob es nicht theoretisch möglich sein müsste, das Item von einem Game Master noch nachträglich zurückzubekommen. Hier gehen die Meinungen auseinander, ob das möglich ist und wenn ja, ob man es tun sollte.

Es herrscht auch Uneinigkeit darüber, ob der Verlust für den Spieler kein großes Problem darstellt. So schreibt beispielsweise plantainrepublic, dass es zwar gedauert haben dürfte, den Raid zu meistern.

Doch beim zweiten Mal sollte es dem Pechvogel deutlich leichter gelingen, da er nun die Mechaniken kenne: “Es hat 100 Stunden gedauert, das erste zu bekommen. Es dauert wahrscheinlich 100 Minuten, um die zweite zu bekommen.”

Einige kritisieren das Inventar-System als Ganzes und schlagen mögliche Verbesserungen vor. So gibt es ein paar Vorschläge, beispielsweise sollte es für solche Items eine Art Timer geben, damit Spieler noch Platz im Inventar schaffen können.

Eine weitere Idee ist, dass “verlorene” Items einfach per Post an das Lager der Spieler geschickt werden sollte, wie das in vielen anderen MMOs auch der Fall sei. Generell hat Square Enix in den vergangenen Jahren bereits Verbesserungen vorgenommen und unter anderem die Kapazität erhöht.

Einige Kommentatoren machen sich über den Spieler einfach nur lustig. So schreibt LightSamus: “Stell dir vor, du hast die Zeit und die Skills, einen Ultimate Raid zu schaffen, aber null Skills, ein ordentliches Inventar zu haben.”

Offenbar scheint das Item dem betreffenden Spieler aber ohnehin nicht so wichtig gewesen zu sein. So meldete sich reddit-Nutzer MierinEronaile zu Wort: “Das ist ein Bild von meinem Raid-Leiter und er hat es zwar nicht absichtlich gemacht, aber die Tokens interessieren ihn nur nicht so sehr, weil man sie ohnehin bekommt. Das ist ihm mit TEA auch passiert.” Ob die Aussage zutrifft, lässt sich leider nicht nachprüfen.

Grundsätzlich empfiehlt sich aber: Räumt euer Inventar auf, dann verliert ihr auch keine wertvollen Items.

Aber wie seht ihr die Sache? Findet ihr das halb so wild, oder stimmt ihr den Kritikern am Inventarsystem zu? Wie sieht es mit eurer Ordnung aus?

Falls ihr neu in FFXIV seid, empfehlen wir euch unseren Guide mit weiteren Dingen, die ihr unbedingt beachten solltet:

Final Fantasy XIV: Einsteiger-Guide für einen glatten Start ins MMORPG

FIFA und EA streiten, bringen aber gemeinsam FIFA 23 – Was wird das für ein Spiel?

Ab 2023 will EA das neue “EA Sports FC” etablieren, vorher wird es aber noch ein FIFA 23 geben – in Zusammenarbeit mit der FIFA. Womit können Spieler rechnen?

Das ist die Situation: In den letzten Tagen wurde offiziell bekannt, dass EA Sports und die FIFA (also der Fußball-Weltverband) getrennte Wege gehen werden. Das gilt allerdings erst ab 2023, in dessen Sommer EA Sports dann weitere Informationen bringen will, wie das neue “EA Sports FC” aussehen soll. Die FIFA will gleichzeitig ihr eigenes Spiel rausbringen, das dann aus ihrer Sicht das “einzige authentische, echte, beste Spiel” sein soll (via fifa.com).

Da das ganze aber erst nächstes Jahr losgeht, ergibt sich die seltsame Situation, dass die FIFA und EA Sports nun, ein Jahr zuvor, noch ein weiteres Spiel nach dem alten Schema bringen – obwohl schon klar ist, dass man danach ohneeinander weitermachen will.

Was soll das trotz Trennung für ein Spiel werden?

Was ist schon zu FIFA 23 bekannt?

Das ist bislang offiziell klar: Sicher ist zunächst, dass dieses Jahr noch ein FIFA 23 kommt, das dem bekannten Modell entsprechen wird. Damit ist auch davon auszugehen, dass es beim gewohnten Release-Fenster im Herbst bleibt – wobei das noch nicht offiziell bestätigt ist.

Konkrete Infos zu FIFA 23 gibt es bislang vergleichsweise wenig, doch aus den Statements von EA und FIFA zur Trennung kann man zumindest ein wenig entnehmen.

Cam Weber von EA sprach in seinem Statement kurz von FIFA 23 und erklärte, es werde “unser bisher umfangreichstes Spiel mit unserem derzeitigen Namensrechtepartner FIFA […]. Wir werden dafür sorgen, dass das nächste FIFA unser bestes Spiel aller Zeiten wird, mit mehr Features, Spielmodi, WM-Inhalten, Vereinen, Ligen, Wettbewerben und Spielern als jeder andere FIFA-Titel zuvor.”

Das klingt zum Großteil erstmal nach “mehr von allem, was wir schon kennen” – was aber auch nicht überrascht, das kennt man ja von der FIFA-Reihe.

Außerdem erklärte Weber, dass in “EA Sports FC” folgende Features wieder auftreten werden, die man von FIFA kennt:

  • Ultimate Team
  • Karrieremodus
  • Pro Clubs
  • VOLTA Football 

Damit ist auch davon auszugehen, dass diese Dinge in FIFA 23 erneut auftauchen und ausgebaut werden – man wird ja keine Pause für einen der Modi einlegen.

Video starten

Was bei Webers Aussage auffällt, ist das Thema “WM-Inhalte”. Das wird nämlich auch im Statement der FIFA aufgegriffen: “Darüber hinaus hat die FIFA mit dem bestehenden Verlag EA SPORTS eine kurzfristige Vertragsverlängerung vereinbart, um in diesem Jahr die 23er-Version des FIFA-Spiels herauszubringen, bei der die Weltmeisterschaften der Männer und Frauen erstmals in einem Spiel vereint sind”, heißt es da (via fifa.com).

Dementsprechend denkbar wäre, dass die Weltmeisterschaft in FIFA 23 einen großen Platz einnehmen könnte. Da könnte auch reinspielen, dass die diesjährige WM im Winter und nicht im Sommer ausgespielt wird. Sie fällt damit voll in den Zeitraum, wo die FIFA-Titel in der Regel am meisten Aufmerksamkeit bekommen – nämlich kurz nach deren Release.

Es würde sich also anbieten, hier einen Fokus draufzulegen. Gleichzeitig hat die FIFA aber weitere Games zum Thema Weltmeisterschaft angekündigt, jedoch ohne die EA-Sports-Beteiligung. Offen ist also, wie viel die FIFA in diesen Projekten umsetzt – und was EA Sports letztlich in FIFA 23 machen darf.

Die Gefahr eines Übergangstitels

Was ist mit weiteren Neuerungen? EA Sports spricht in seinem Statement von “frischen Chancen, um innovativ zu werden, zu kreieren und sich weiterzuentwickeln” – allerdings in Bezug auf EA Sports FC. Was tatsächlich an Fan-Wünschen in FIFA 23 umgesetzt wird, ist derweil offen. Denkbar ist, dass Crossplay eine Rolle spielen wird, dafür laufen schließlich schon Tests.

Aber ansonsten? Da heißt es abwarten.

Denn die aktuelle Situation liest sich ein wenig wie das klassische Fußballdilemma, wenn ein wichtiger Spieler den Verein verlässt. Da weiß man schon im Februar, dass der Top-Stürmer im Sommer möglicherweise für die Konkurrenz spielt – aber er muss eben noch bis zur neuen Saison bleiben und möglichst gut abliefern. Bei EA Sports und der FIFA beträgt dieser Zeitraum allerdings über ein Jahr.

Nun gibt es, zumindest vereinfacht gesehen, zwei Möglichkeiten:

  • Option A: Stürmer und Verein reißen sich zusammen und spielen die Saison konsequent zu Ende. Der Stürmer schießt Tore, der Verein gewinnt, die Zuschauer sind glücklich und am Ende trennt man sich vernünftig.
  • Oder Option B: Man überwirft sich, der Stürmer sitzt auf der Bank und schont sich schon mal für den neuen Verein, während der alte Verein unzufrieden ist, weil er weiter bezahlt und keine Leistung bekommt. Die Fans sind auf beide sauer und die Stimmung ist schlecht.

In welche Richtung es bei EA Sports und der FIFA geht, dürfte sich wohl in den kommenden Wochen und Monaten offenbaren. Denn typischerweise wird immer im Sommer die Marketing-Maschinerie für den nächsten FIFA-Teil angeworfen. Dementsprechend dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Eindrücke zu FIFA 23 auftauchen.

Dann wird sich zeigen, ob FIFA 23 nur ein Übergangstitel wird – oder ob das neue Spiel mit spannenden Neuerungen aufwarten kann.

Bevor es soweit ist, geht FIFA 22 erstmal in sein “Saisonfinale”. Dort ist gerade erst das Bundesliga Team of the Season erschienen.

Quelle(n):
  1. ea.com
  2. fifa.com

Twitch-Streamer schreit Zuschauer an, weil sie ihm Abos schenken und die amüsieren sich köstlich

Eigentlich sind kostenlose Subs ein nettes Geschenk, das man anderen auf Twitch machen kann. Der Streamer und Rollenspieler Jack hat bei einer Session GTA Online aber erfahren, dass diese auch durchaus “gefährlich” sein können und sogar seine eigenen Zuschauer angebrüllt, weil diese ihm am laufenden Band Abos geschenkt haben. Aber wo liegt denn das Problem?

Wer ist das überhaupt? Jack zeigt auf seinem Twitch-Kanal mit rund 123.000 Followern hauptsächlich, wie er als Rollenspieler auf dem großen NoPixel-Server in GTA Online unterwegs ist.

Dort verkörpert er die Figur “Jack ‘Cookie’ Knox”. Doch bei einer kürzlichen Session gab es für den Streamer Anlass zum Frust. Denn einige Witzbolde unter seinen Zuschauern haben ihn mit geschenkten Abos ordentlich zur Weißglut getrieben.

Was hat es mit diesen Subs auf sich? Normalerweise kostet eine Subscription auf Twitch Geld. Doch man kann anderen so ein Abo auch schenken, wodurch der Streamer potenziell neue Abonnenten bekommt, die ansonsten nicht zahlen wollen würden.

Deswegen handelt es sich hierbei eigentlich um eine nette Geste. Doch bei Jack wurde diese Geste verwendet, um den Streamer gleichzeitig zu trollen.

Denn während Jack ‘Cookie’ Knox mitten im Gefecht war, fanden diese es spaßig, ihm kostenlose Subs zu schenken. Bei jedem dieser Subs aktiviert sich eine Animation samt Stimme und Soundeffekt, die ziemlich ablenkend wirken und sein Spiel sogar ruckeln lassen.

Das führte daraufhin wiederum zum Ingame-Tod des Streamers, der das gar nicht witzig fand. Hier könnt ihr euch den Teil des Streams anschauen:

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“Hey, ihr sorgt dafür, dass ich verliere!”

Anfangs bedankte sich der Streamer noch für die Subs, merkte aber an, dass sie sein Spiel damit ruckeln lassen. Zunächst bittet er noch höflich, damit aufzuhören: “Leute, ihr bringt mein Spiel zum laggen, hört bitte auf. Ich bin im Feindgebiet.”

Doch je hektischer die Situation im Spiel wurde, desto mehr nervten ihn die geschenkten Abos und er wurde immer lauter.

Schließlich wurde Jack erschossen, wenige Sekunden nachdem ihm ein Sub im Feuergefecht beeinträchtigt hatte. Der konnte nur immer wieder rufen: “Hört auf mir Subs zu schenken, hört auf mir Subs zu schenken! Ich kann NICHT spielen!”

Nachdem Jack im Spiel ins Gras gebissen hat, hören seine Zuschauer natürlich nicht auf, sondern schenken ihm immer weitere Subs. Ohnehin ging es im Chat munter und lustig zur Sache, dennn die Zuschauer amüsierten sich köstlich auf Kosten von Jack, den sie den Cookieman nennen.

Die kriegten sich gar nicht mehr ein, abseits von den geschenkten Abos gab es quasi nur noch Nachrichten der Marke “OMEGALUL” und weiteren Subs, die immer wieder auf den Streamer einprasselten.

Einige wiesen andere sogar an, noch mehr Subs zu verschenken, andere spotteten über den PC des Streamers. Am Ende deaktivierte Jack einige der nervigen Einblendungen, um den Trollen entgegenzuwirken.

Insgesamt war es für den Twitch-Streamer zwar nervig, aber als er sich die Szenen noch einmal selbst anschaut, muss er selbst bereits wieder lachen. Für seine Zuschauer war es wohl ein köstlicher Spaß, der Chat hat sich jedenfalls gar nicht mehr eingekriegt.

Auch spannend: GTA 6 ist noch nicht mal draußen und bricht schon jetzt einen Gaming-Rekord

Wie Smash Bros für PC? Neues Fighting-Spiel MultiVersus startet Alpha mit euch auf Steam, PS5, Xbox

Das neue Spiel MultiVersus kommt im Gameplay-Video super bei Smash-Bros-Fans an. Es wird ein kostenloses Fighting-Spiel für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Ihr könnt euch jetzt für die Alpha registrieren.

Was ist das für ein Spiel? Es gab schon einige Versuche, die Kult-Reihe von Smash Bros auf dem PC umzusetzen, doch laut den Kommentaren unter den Gameplay-Videos von MultiVersus scheint dies eine vielversprechende Lösung zu sein. Zuschauer loben die gelungenen Animationen und die Liebe zu Detail der Charaktere wie Shaggy, Wonder Woman und Tom & Jerry.

Durch den Publisher Warner Bros. Games kommt das Spiel zu euch. Nächste Woche startet eine Alpha, für die ihr euch jetzt registrieren könnt. Wir zeigen euch, was drinsteckt.

MultiVersus – Gameplay, Plattformen, Inhalte

Wie spielt es sich? MultiVersus ist ein kostenloses Plattform-Fighter-Spiel. Es bringt verschiedene Online-Modi wie Team 2v2, 1v1-Matches und 4-Spieler-Free-for-All. Regelmäßig sollen neue Seasons starten, die für Abwechslung und neue Inhalte sorgen.

Titel: MultiVersus
Entwickler: Player First Games
Publisher: Warner Bros. Games
Preis: Das Spiel ist kostenlos, bietet aber Ingame-Käufe an
Plattformen: PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One, PC (Steam)
Release: Der weltweite Release ist für 2022 geplant
Crossplay: Es gibt Crossplay und Crossprogression, direkt zum Start

Welche Charaktere gibt es? Bereits bekannt sind die folgenden Charaktere:

  • Batman (DC Super Hero)
  • Superman (DC Super Hero)
  • Wonder Woman (DC Super Hero)
  • Harley Quinn (DC Super-Villain)
  • Shaggy (Scooby-Doo)
  • Bugs Bunny (Looney Tunes)
  • Arya Stark (Game of Thrones)
  • Jake the Dog (Adventure Time)
  • Finn the Human (Adventure Time)
  • Steven Universe (Steven Universe)
  • Garnet (Steven Universe)
  • Tom & Jerry
  • Reindog (eine neue Figur)

Das Spiel soll sich allerdings mit neuen Charakteren weiterentwickeln. Es heißt, dass “viele neue Charaktere” weiter hinzugefügt werden.

Trailer: Im ersten Trailer könnt ihr euch bereits einen Eindruck des Spiels machen:

Video starten

Mehr Gameplay gibt es im neuen Video, in dem die Smash-Profis NAKAT und VoiD gegen die Entwickler antreten und dabei sichtlich Spaß haben. Das Video binden wir euch hier ein:

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Das sagen die Zuschauer: Wir haben uns die Reaktionen der Zuschauer im neusten Video, in dem die Pros gegen die Devs spielen, angeschaut. Dort wird viel Lob für das Gameplay ausgesprochen. Dazu gibt es aber auch Kritik an ein paar Inhalten, die Spieler bis zum Release verbessert sehen wollen.

Spieler loben die Liebe fürs Detail, wenn Charaktere wie Tom oder Shaggy ihre typischen Schreie von sich geben, wenn sie besiegt werden.

  • “Tom & Jerry haben ein paar der besten, coolsten Animationen. Es ist wirklich so, als würden die beiden einfach versuchen, gegeneinander zu kämpfen. Das ist großartig.”
  • “Ich hoffe wirklich, dass dieses Spiel Erfolg hat. Free-to-Play-Crossplay mit Rollback-Netcode ist ein großer Schritt […].”
  • “Die Ring-Out-Animationen, die Sprachausgabe der Charaktere, die Combos und sogar die gesamte Ästhetik des Looks und der Lobby-Musik bis hin zu den Sprüchen, die sich die Charaktere im Kampf zuwerfen, sind erstaunlich. Mir gefällt, wie konsequent Tony mit der Community bei Updates ist und hart daran arbeitet, das Spiel zum Leben zu erwecken. Macht weiter so! Ich kann es kaum erwarten, es so sehr zu genießen, wie diesen Spieltest als Video”

Kritik gibt es hingegen für die Fall-Animationen, die laut Zuschauern im Video mehr wie ein Segeln aussehen und noch schneller werden sollen.

Für Alpha von MultiVersus registrieren

So geht’s: Wenn ihr jetzt Lust auf das Spiel bekommen habt und es testen wollt, könnt ihr euch für die Closed Alpha registrieren. Bedenkt, dass ich dazu noch etwas Glück braucht, denn die Registrierung garantiert euch keinen Platz in der Alpha, sondern gibt die Chance darauf.

Inhalte der Beta:
Charaktere: Batman, Superman, Wonder Woman und Harley Quinn (DC); Shaggy (Scooby-Doo); Bugs Bunny (Looney Tunes); Arya Stark (Game of Thrones); Jake the Dog und Finn the Human (Adventure Time); Steven Universe und Garnet (Steven Universe); Tom & Jerry; und eine “original creature” namens Reindog. Batman, Superman, Wonder Woman, Arya Stark, Steven Universe, und Garnet sind erstmal nicht verfügbar, können aber mit Gameplay freigeschaltet werden. Alle anderen Charaktere gibt es direkt zum Start der Alpha.
Maps: The Batcave (DC), Tree Fort (Adventure Time), Scooby’s Haunted Mansion (Scooby-Doo), Trophy’s E.D.G.E., Trophy’s E.D.G.E. 2, Classic 3 Platform und Training Room.
Modi: 2v2 Team-Koop-Modus, 1v1-Matches, 4-Spieler Free-for-All und The Lab (Übungsmodus)

Der Alpha-Test läuft auf Konsolen und dem PC vom 17. Mai (um 18:00 Uhr) bis zum 29. Mai und bringt direkt auch Crossplay. Auf der Webseite von wbgames.com könnt ihr euch für die Geschlossene Alpha von MultiVersus registrieren. Außerdem können euch Freunde einladen, wenn sie ihren Alpha-Code eingelöst haben.

Wenn ihr für die Alpha angenommen werdet, erhaltet ihr ab dem 17. Mai darüber Auskunft per Mail.

Gefällt euch der Blick auf MultiVersus und wollt ihr bei der Alpha mitmachen, oder ist das gar kein Spiel nach eurem Geschmack? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Weitere Alternativen zeigen wir euch bei den 8 der besten Kampf-Spiele auf Switch, PS, Xbox und PC.

Gilde weckt 22 Jahre alten Drachen in einem MMORPG – Bringt den ganzen Server gegen sich auf

Auf einem Privat-Server zum MMORPG Everquest hat eine Gilde eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Sie haben einen Drachen geweckt. Doch das ist verpönt, denn damit verändert man das ganze MMORPG und nimmt Inhalte für immer aus dem Spiel.

Was ist das für ein Server?

  • Auf dem 3 Jahre alten Fan-Server, „Project 1999 Green“, wird ein Everquest gespielt, wie das MMORPG im Jahr 2000 war. Alles auf dem Server soll „hardcore“ sein, man kann sich nichts durch Mikrotransaktionen erkaufen – es gelten die knallharten Regeln von einst.
  • Statt der 28 aktuellen Erweiterungen zu Everquest gibt es auf Project Green nur die ersten zwei Erweiterungen – auch die wurden erst nach dem Release des Servers aufgespielt, der im Oktober 2019 war. Erst im Juli 2021 erschien die zweite Everquest-Erweiterung „Scars of Velious“ und brachte den ominösen Drachen Kerafyrm.
  • Die 1. Erweiterung von Everquest, “Ruins of Kunark”, gilt übrigens als eine der besten MMO-Erweiterungen aller Zeiten.
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Ein Schläfer, den man nicht wecken darf oder er ist für immer weg

Was ist das für ein Drache? Das frühe Everquest ist anders, als MMORPGs heute gedacht werden: Heute sollen MMORPGs möglichst fair und zugänglich sein. Alle sollen das gleiche Spielerlebnis genießen können. Daher sind MMORPGs streng reglementiert und genormt: wie portionierte Päckchen Butter.

Das war damals nicht so. Damals waren MMORPG Abenteuer, in denen irgendwie alles möglich schien:

  • Im Dezember 2000 erschien damals die Erweiterung EverQuest: The Scars of Velious, die extrem starke Monster in das MMORPG bringen sollte, das für seine extrem starken Monster bekannt ist.
  • Der schwerste Dungeon der Erweiterung war „Sleeper’s Tomb“, ein Dungeon für die Stufe 60-75.
  • Die Idee war, dass 4 Wächter in dem Dungeon waren, die einen riesigen Drachen, „den Schläfer“, in seinem Schlaf hielten. Spieler konnten die 4 Wächter regelmäßig für ihren Loot töten. Die respawnen nach einem strengen Timer, wie das in Everquest damals so üblich war.

Dieser Drache “Kerafyrm” soll das mächtigste Wesen in Norrath überhaupt sein. Er ist aus der Paarung von zwei Drachen unterschiedlicher Elementar-Arten entstanden, was eigentlich streng verboten ist.

Trotz seiner gottgleichen Macht ist Kerafrym auch total irre und erschlägt andere Drachen, die sich ihm in den Weg stellen. Ja, er ist solch eine Abscheulichkeit, dass die anderen Drachen beschlossen haben, er müsste unter Kontrolle gehalten werden.

Da es unter Drachen streng verboten ist, andere Drachen zu töten, wurde er nach einer großen Schlacht in einen permanenten Schlaf versetzt: 4 Wächtern wachen über seinen Schlaf.

Nur wenn die Wächter besiegt sind, erwacht Kerafyrm (via wiki.project1999). Das will man aber eigentlich unbedingt vermeiden.

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Was ist daran so schlimm, den Drachen zu wecken? Das Problem ist: Wenn der Schläfer einmal erweckt wird, setzt ein einmaliges Event ein, das den Server unwiederbringlich verändert:

  • Der Drache läuft Amok, weil er eben total irre ist. Er tötet alles in seinem Weg. In der Geschichte von Everquest ist es nur ein einziges Mal gelungen, den Drachen aufzuhalten und ihn zu töten.
  • Danach verschwindet der Schläfer für immer.
  • Auch die 4 Wächter, die ihn im Schlafen halten sollten, tauchen danach nie wieder auf – ihr begehrter Loot ist aus dem Spiel verschwunden.

Deshalb gilt es bei Everquest schon immer als verpönt, so egoistisch zu sein und den Drachen zu töten.

Entscheidung, den Drachen zu wecken, spaltet Gilde und den Server

Das war die Diskussion auf dem Server: Wie die Seite PC Gamer meldet, hatte auf dem Server eine Hardcore-Gilde über lange Zeit die Kontrolle über die Spawns der Wächter: Sie hatten ein Monopol auf die Drachen (via pcgamer.com).

Aber eine andere Gilde machte ihnen Konkurrenz und begann ebenfalls, die Drachen zu farmen.

Offenbar brach bei der dominanten Gilde intern eine Diskussion aus, ob man das jetzt beenden sollte, um den Schläfer zu wecken. Auch in der Gilde war man zerstritten über die Entscheidung:

  • Manche wollten den Schläfer sofort wecken. Auch, damit man wieder was anderes machen kann, als sich nur auf den Loot der Wächter zu konzentrieren
  • Andere wollten den Drachen für immer schlafen lassen, sahen sie doch keinen Grund, ihn aufzuwecken und den ganzen Server zu verärgern. Denn mit dem Wecken würde man ja alle anderen um die Chance bringen, auch mal die Wächter zu töten. Dem ein oder anderen mag auch noch ein Item der Wächter gefehlt haben.

Letztlich hatten einige der Mitglieder der Gilde die Schnauze voll, nahmen die Sache selbst in die Hand und organisierten einen Raid, um die Drachen-Sache ein für alle Mal zu beenden.

Das konnte in letzter Minute von der Gildenleitung gestoppt werden, indem sie Passwörter änderten und hart eingriffen.

Dennoch war nach dieser Aktion klar, dass der Drache geweckt werden würde. Entweder planvoll oder planlos. Also ließ die Gilde darüber abstimmen, ob man den Drachen wecken würde oder nicht und entschied sich schließen dazu, es in einem einmaligen Event zu tun: Der Drache musste erwachen.

Laut PC Gamer taten sich mehr als 100 Spieler zusammen und zogen Mitte April 2022 feierlich und scherzend in die Schlacht. Sie machten ein großes Event daraus und weckten den Drachen:

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Rest des Servers sabotiert Kill des Schläfers

Was passierte dann? Na ja, der Drache rastete aus, lief Amok und tötete jeden in seinem Weg.

Die Gilde forderte den ganzen Server zwar dazu auf, sich zu versammeln, um den Drachen zu töten. Aber die anderen Gilden dachten gar nicht daran, wie PC Gamer schreibt. Im Gegenteil: Vor lauter Wut über die egoistische Gilde haben sie sogar aktiv daran mitgearbeitet, dass der Schläfer überlebt und entkommt.

Ein Versuch, den Drachen zu stoppen, wurde also vereitelt. Wenn man sich das im Video anschaut, war das ein ziemliches Lag-Fest, überall liegen Leichen rum. Der Streamer “LevelUpLarry” hatte aber seinen Spaß:

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Das ist jetzt die Diskussion: In Everquest gilt es als verpönt, den Drachen zu wecken. Wer es doch tut, dessen Gilde ist dem Untergang geweiht. Denn was gibt es nach so einer Tat in einem MMORPG noch zu tun?

Im Forum schreibt ein wütender Everquest-Spieler:

„Eure Entscheidung den Drachen zu wecken, wird nicht nur euren Ruhm beschädigen und der Grund dafür sein, dass Leute mit Abscheu auf eure Gilde zurückblicken. Es wird auch unwiederbringlich zu eurem Untergang führen. Erinnert euch an meine Worte!“

Everquest ist für viele Veteranen ein absolutes Kult-MMORPG und wird heute noch gespielt:

8 alte MMORPGs, die immer noch gespielt werden

Quelle(n):
  1. pcgamer

Ein MMORPG ist so stark Pay2Win, dass ich über Kritik an Lost Ark und Black Desert nur lachen kann

Der Begriff Pay2Win bezeichnet ein Spiel, in dem man bezahlt, um stärker zu werden. Allerdings verschwimmen die Grenzen, was genau Pay2Win ist und was noch als akzeptabel gilt. In den letzten Monaten bekommen vor allem Lost Ark und Black Desert starken Gegenwind. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch erinnert sich jedoch an seiner Erfahrungen, die er mit Perfect World gemacht hat.

Die Grenzen zwischen Pay2Win, Pay2Convenience und dem, was von der breiten Masse akzeptiert wird, verschwimmt immer mehr. Ich selbst bin jemand, der recht schmerzfrei an Spiele herangeht.

Ich habe zum Beispiel kein Problem mit Level-Boostern und sehe sie sogar als sehr hilfreich an, weil es mir oftmals ermöglichte, das Midgame eines MMORPGs schneller zu erreichen und mir so ein besseres Bild von dem Spiel zu machen. Das gibt auch der bekannte MMORPG-YouTuber Josh Strife Hayes zu bedenken.

Lost Ark sehe ich auch eher unproblematisch, weil mit absehbarem Grind das Gleiche erreicht werden kann, wie mit Echtgeld. Bei Black Desert und der Aufwertungsmechanik der Ausrüstung bin ich schon zwiegespaltener, weil hier auch der Grind etwas anders ausfällt.

Doch beide Spiele verblassen neben Perfect World International. Zwar habe ich dieses Spiel seit 2013 nicht mehr angeführt, doch noch von damals habe ich ein kleines Trauma mitgenommen.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. Er spielt am liebsten Guild Wars 2, New World und ESO, hat aber auch etliche Stunden in Black Desert, WoW Classic oder Indie-Spielen wie Broken Ranks verbracht. Erst ist denn MMORPGs so verfallen, dass er keine Singleplayer-Games mehr zocken kann.

Perfect World verkauft Tränke und Pets, die es nur für echtes Geld gibt

Perfect World hat viele Systeme, die ich als Pay2Win ansehen würde. Mein größtes Problem hatte ich damals mit den “Zaubern”, zwei Tränken, die Lebenspunkte und Mana wiederherstellen. Diese Tränke waren quasi Pflicht im Spiel, weil sie einen PvP-Kampf im Alleingang entscheiden konnten. Und PvP gibt es schon ab Level 30 in der offenen Welt.

Beide Tränke gab es aber nur für Echtgeld und sie waren in ihrer Nutzung begrenzt. Das heißt, sie waren irgendwann aufgebraucht und ich musste erneut zur Brieftasche greifen.

Auch heute gibt es diese Tränke noch, wie ich nach einem kurzen Blick in den Shop erkennen konnte:

Perfect World Tränke

Zwar kann man diese Potions auch auf dem Ingame-Marktplatz erwerben, aber nur, wenn ein anderer Spieler diese für Echtgeld gekauft und dann verkauft hat. Was uns quasi direkt zu Pay2Win Nummer zwei bringt: Echtgeld in Ingame-Währung tauschen.

Ja, diesen Tausch gibt es auch in Guild Wars 2 oder Lost Ark. Aber gerade in Guild Wars 2 habe ich mir innerhalb weniger Tage die maximale Ausrüstung organisiert. Ich kann mir nicht mehr Stärke kaufen. Und auch die Stärke in Lost Ark ist begrenzt, zumindest im organisierten PvP.

In Perfect World ist das nicht so. Dort gibt es PvP in der offenen Welt und auch PvP um Territorien. In beiden Fällen gilt: Die Ausrüstung ist King.

Die Ausrüstung selbst hatte zu meiner Zeit auch Eigenschaften, die voll unter Pay2Win fallen. Denn um damals an das beste Gear im Spiel zu kommen, musste man Reputation sammeln. Oder man griff direkt zur Bankverbindung und kaufte sich die beste Ausrüstung im Spiel.

Diese musste natürlich auch aufgewertet werden. Das ging am besten mit Orbs aus dem Shop, die zu 100 % zu einer Aufwertung führten. Denn der Zufall ist nur was für Geringverdiener! Für die beste Ausrüstung wurden pro Teil aber auch deutlich über 100 Euro fällig – wennschon, dennschon!

Video starten

Der vierte Aspekt, der mir negativ aufgefallen ist, waren die Pets für den Venomancer. Die konnte man zähmen, aber einige legendäre Monster auch nicht. Die gab es nur für damals ich meine rund 200 Euro im Shop.

Und ratet, welche später in den Dungeon-Gruppen von den Mitspielern immer gefordert wurden. Richtig….

Gegenstände im PvP verlieren

Wer übrigens in Perfect World aktiv PvP spielt, kann seine Items oder sogar seine getragene Ausrüstung verlieren. Dies gilt dann, wenn man sich einen hohen Rang erkämpft und gerne mal Leute tötet, die einen niedrigeren Rang oder PvP in der offenen Welt deaktiviert haben.

Dies gilt allerdings oftmals nicht für Shop-Items. Dort steht mit dabei: “Wird beim Tod nicht fallen gelassen”.

Zudem gibt es beim Tod EP-Verlust, es sei denn, ihr habt einen passenden Buff aus dem Shop aktiv.

Es scheint nur schlimmer statt besser geworden zu sein

Ich habe Perfect World jahrelang nicht verfolgt. Doch über einen Thread im MMORPG-reddit bin ich auf das Thema Pay2Win aufmerksam geworden. Dort nannten einige Perfect World als Paradebeispiel für das MMORPG mit dem schlimmsten Shop. Und das scheint in den letzten Jahren noch schlimmer geworden zu sein.

Im Shop befinden sich derzeit über 150 verschiedene Gegenstände, die ihr mit Echtgeld kaufen könnt. Unter diesen befinden sich:

  • Dutzende Pakete mit Währungen, von denen ich keine Ahnung habe, wie wichtig sie sind
  • Lootboxen, auf denen steht, dass die Chance auf Gegenstand X besteht – aber nicht, was man sonst bekommen kann
  • Pakete zur Freischaltung von Skills oder Glyphen
  • Teleports zu Orten meiner Wahl
  • Titel, die für 30 Tage zusätzliche Stats wie +10 Physischer und Magischer Angriff verleihen
  • EP-Booster

Dazu gibt es ein paar Rüstungs-Skins, Waffen-Skins und Reittiere. Die Reittiere beginnen im Preis bei knapp 40 Euro.

Perfect World Stat Boost
Bestimmte Titel geben euch für 30 Tage zusätzliche Stats.

Im reddit berichten Spieler davon, dass die Entwickler sogar einige Zwischenstufen in den Drops entfernt haben sollen, was es schwieriger macht, als Free2Play-Spieler mit der Ausrüstung mitzuhalten und einen schon fast dazu zwing, Geld auszugeben. Das kann ich mit der aktuell fehlenden Erfahrung weder bestätigen noch verneinen.

Perfect World hat im Grunde alles, was schlimm ist

Perfect World vereint also das Schlimmste aus allen Spielen:

  • Ihr könnt über Boosts leveln.
  • Ihr könnt direkt die stärkste Ausrüstung kaufen und aufwerten. Generell gilt bei der Aufwertung, dass die Chance auf Fehlschlag existiert, wenn ihr nicht auf Shop-Items zurückgreift.
  • Ihr könnt euch mit zusätzlichen Stats und Tränken versorgen und im PvP dominieren.
  • Ihr könnt theoretisch endlos viel Ingame-Währung generieren.
  • Ihr könnt euch überallhin teleportieren, egal, ob ihr dort schon gewesen seid.
  • Ihr könnt euch gegen Schaden resultierend aus dem Tod “versichern”.

Natürlich kann man damit argumentieren, dass fast alles davon auch von Free2Play-Spielern erreicht werden kann, etwa weil die Tränke im Markt handelbar sind oder weil die Rüstung erfarmbar ist.

Doch zum einen muss mindestens ein Verkäufer Echtgeld für diese Gegenstände ausgegeben haben, um sie zu verkaufen und zum anderen soll der Farm-Aufwand bei mehreren Jahren liegen – also kein Vergleich zu Lost Ark.

Perfect World hatte eine coole Idee, doch die kann es nicht retten

Perfect World hatte mich damals mit der Idee geködert, dass ich in der Luft fliegen und sogar kämpfen kann. Doch der Shop hatte mir damals den Spielspaß schnell verdorben.

Persönlich ist mir kein PC-MMORPG untergekommen, dass ein schlimmeres Pay2Win-System hat, eben auch weil es PvP in der offenen Welt gibt. Aber ich lasse mich gerne von euch belehren. Kennt ihr ein Spiel, das schlimmer ist? Dann schreibt es gerne in die Kommentare!

Nicht umsonst steht Perfect World bei mir im E-Tier der MMORPGs:

Wo stehen die 50 größten MMORPGs derzeit? Die Tier List 2022

Pokémon GO: Schnappschuss von Wasser-Pokémon für Poni-Abenteuer – So geht’s

Für die Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” in Pokémon GO sollt ihr einen Schnappschuss eines Wasser-Pokémons machen. Allerdings ist die Aufgabe unklar gestellt – Wir zeigen euch, wie ihr sie löst.

Was ist das für eine Aufgabe? Für die Trainer von Pokémon GO läuft gerade das große Wasserfestival. Pokémon dieses Typs stehen dabei im Fokus und sind häufiger in Raids, in der Wildnis und auch in Eiern zu finden. Die Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” ist gleichzeitig aktiv und bringt euch ein paar Quests, die zum Event passen.

Doch Trainer haben gerade ausgerechnet Probleme mit der Aufgabe “Mache einen Schnappschuss eines Wasser-Pokémons”, die eigentlich so einfach klingt. Wie löst man sie?

Trick für Wasser-Schnappschuss

Wo gibt es die Aufgabe? In der Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” findet ihr bei Kapitel 2 die Schnappschuss-Aufgabe. Ihr werdet dafür mit einer Begegnung mit Wailmer belohnt und müsst die Aufgabe abschließen, um in Kapitel 3 weitermachen zu können.

So klappt es: Der Schnappschuss funktioniert nicht, wenn ihr ein wildes Wasser-Pokémon knipst. Ihr müsst den Schnappschuss von einem Wasser-Pokémon machen, das sich bereits in eurer Sammlung befindet. Öffnet dafür eure Pokémon-Sammlung, sucht nach einem Wasser-Pokémon und tippt dann auf das Kamera-Symbol. Anschließend könnt ihr einen Schnappschuss machen und habt die Aufgabe damit erfüllt.

Hier hätte Niantic die Aufgabe klarer formulieren können. Denn es gibt auch andere Forschungen, die explizit nach Schnappschüssen von Pokémon aus der eigenen Sammlung oder aus der Wildnis fragen.

Nachdem ihr die Aufgabe gelöst habt, könnt ihr fleißig die Spezialforschung zum Poni-Abenteuer weiterspielen. In Kapitel 3 sollt ihr Pokémon fangen, Stops drehen und eine gewisse Distanz laufen. In Kapitel 4 erwartet euch dann eine Begegnung mit Alola-Kokowei.

In wenigen Tagen startet der Community Day im Mai – das steckt drin.