Fans eines der ältesten F2P-Shooter bekommen von Bethesda offizielle Server, weil sie es sich verdient haben

Fans von Wolfenstein haben es sich zur Aufgabe gemacht, den F2P-Multiplayer-Shooter „Enemy Territory“ lange am Leben zu halten. Nun tritt Bethesda selbst zum Vorschein und bietet den treuen Spielern sogar offizielle Server für ihre Schlachten an.

Was ist das für ein Shooter? Wolfenstein: Enemy Territory ist ein online Multiplayer-Shooter, welcher am 29. Mai 2003 veröffentlicht wurde. In diesem Spiel treten zwei Teams gegeneinander an. Dabei ist es, abhängig vom Spielmodus, die Mission der jeweiligen Teams entweder Aufgaben zu erfüllen oder das Gegnerteam daran zu hindern und sie zu sabotieren.

Seit seinem Release erfreuten sich viele Shooter-Fans an diesem Spiel und das aus gutem Grund. Denn er wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Ihr musstet dafür also keinen Cent zahlen und konntet das Spiel ohne Probleme downloaden und sofort loslegen. Doch wie bei jedem Game werden die Server irgendwann vom Netz genommen.

Das war bei “Enemy Territory” nicht anders. Deshalb halfen sich Fans des Shooters gegenseitig und stellten eigene Server zur Verfügung. So konnte das Spiel erstmal weiter leben.

Nun, nach fast 20 Jahren seit dem Release meldete sich Bethesda selbst und verkündete, dass auch sie offizielle Server zur Verfügung stellen wollen.

Kostenlose Server mit originalen Regeln

Was sind das für Server? Bethesda stellt vier offizielle und nicht modifizierte Server zur Verfügung. Ihr könnt also den Shooter in seiner Vanilla-Variante zocken und das mit allen bekannten Maps, die es auch zum Release gab. Folgende Regionen sind abgedeckt:

  • US: Texas
  • EU: Niederlande
  • AU: Canberra
  • UK: London
Wolfenstein-Enemy-Territory-Kampf
Nostalgie pur und das sogar kostenlos!

Zusätzlich werdet ihr standardmäßig nur mit dem Modus „Kampagne“ zocken können, dabei treten zwei Teams mit jeweils acht Spieler gegeneinander an. Teambeschuss ist eingeschaltet, sorgt also dafür, dass eure Knarre nur auf die Gegner gerichtet ist. Darüber hinaus wird es eine Anti-Lag-Funktion geben und keine Waffeneinschränkungen.

Was hält die Community davon? Die Spieler feiern den Schritt von Bethesda. Sie erinnern sich an ihre Jugend zurück und wie viel Spaß der Shooter gemacht hat. Dabei meint der reddit-User Spodokom221745 : „Oh Mann, ich habe dieses Spiel damals absolut geliebt. Vielleicht muss ich es nach all den Jahren noch einmal testen!“.

Doch auch neue Spieler haben das Verlangen, das Spiel auszutesten: „Werde es wohl installieren und ausprobieren. Ich habe es nie gespielt, aber Dirty Bomb ist vielleicht mein absoluter Lieblings-FPS und ich bin gespannt, wie es im Vergleich abschneidet.“ meint User Linkfromsoulcalibur.

Wie kann ich dem Server beitreten? Dazu müsst ihr einfach nach dem Server “id Software Official Vanilla Server – (Region)” suchen. Es wird vier Stück in der Anzahl geben, die für die jeweiligen Regionen zuständig sind. Wählt nun eine davon aus und schon kann es losgehen.

Bethesda ist sich im Klaren, dass die Community viel Zeit und Mühe hineingesteckt hat, damit das Spiel weiter mit Mods und Servern am Leben bleibt. Die Entwickler empfehlen deshalb selbst, falls ihr Bock auf den Shooter habt, auch die Kreationen der Fans zu begutachten. Solltet ihr aber eher Lust auf eine nostalgische Runde Wolfenstein haben, dann könnt ihr ruhig auf die Server der Entwickler zugreifen.

Wie findet ihr es, dass Bethesda den Spielern noch weitere Möglichkeiten bietet, um mit Freunden oder neuen Fans zu zocken? Habt ihr vor, dem Shooter auch eine Chance zu geben und es auszuprobieren? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Quelle(n):
  1. reddit

The Witcher 4: Neue Saga besteht aus mehr als einem Spiel, erzählt riesige Geschichte

Nicht nur Witcher 4, sondern auch mindestens Witcher 5 und vielleicht auch Teil 6 – darauf können sich die Fans freuen, wie CD Projekt RED jetzt bestätigte.

Wenn man auf die großen Rollenspiel-Hits der letzten Jahre zurückschaut, dann ist „The Witcher 3: Wild Hunt“ sicher einer der ganz großen Erfolge. Wohl kaum jemand hat von dem RPG-Epos um Geralt und Ciri nicht zumindest gehört – die meisten dürften es in irgendeiner Variante auch für PC oder Konsole besitzen. Immerhin hat sich der 3. Teil der Saga mehr als 40 Millionen Mal verkauft.

Was wurde gesagt? Während eines „Earning’s Call“, also einer Investorenkonferenz, wurde über die Zukunft des Witcher-Franchise gesprochen. Dabei hat der CEO von CD Projekt RED, Adam Kicinski, offenbart, dass es gleich mehrere Witcher-Teile geben soll, die eine neue Saga erzählen.

Wir denken dabei an mehr als ein [Spiel]. Die erste Saga bestand aus 3 Spielen und jetzt denken wir über mehr als eines und wir sind in der Vorproduktion des ersten Spiels der zweiten Witcher-Saga.

Im Klartext heißt das, dass es mehrere Witcher-Spiele in den kommenden Jahren geben wird und dass die Spiele der neuen Saga wohl aufeinander aufbauen werden, um eine durchgehende Geschichte zu erzählen.

Ganz ähnlich war es schon bei den ersten 3 Witcher-Titeln, in denen die Entscheidungen Auswirkungen auf die Handlung der folgenden Teile hatte. So konntet ihr in Witcher 3 an vielen Stellen die Auswirkungen der Entscheidungen spüren, die ihr in Teil 2 getroffen hattet.

Worum geht es in der neuen Saga? Zur Story der neuen Witcher-Saga ist bisher ausgesprochen wenig bekannt. Klar ist nur, dass die Geschichte um Geralt und Ciri wohl auserzählt ist. Die Handlung wurde im Großen und Ganzen mit Witcher 3 abgeschlossen – Es sollte also wohl niemand damit rechnen, nochmal in die Rolle des einstigen Protagonisten zu schlüpfen.

Ein erster Teaser zeigte vor mehreren Monaten ein Luchs-Medaillon, das zu einer der großen Hexer-Schulen gehörte. Fans vermuteten dahinter einen Fokus auf Ciri, doch auch das ist noch nicht bestätigt.

Was ist sonst noch bekannt? Leider vergleichsweise wenig. Interessant ist, dass der neuste Witcher-Teil in Zusammenarbeit mit Epic Games entstehen soll, denn der erste Titel der neuen Saga wird die Unreal Engine 5 nutzen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der nächste Witcher-Titel nur im Epic Games Store erscheint. Man will das Spiel auf möglichst vielen Plattformen zugänglich sein, vor einem Exklusiv-Release auf der einen oder anderen Plattform braucht also niemand Angst zu haben.

Schon im März hatten wir die Ankündigung eines neuen Witcher-Teils im Podcast besprochen:

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Mit einem baldigen Release sollte aber wohl auch noch niemand rechnen. Da sich der nächste Witcher-Teil noch immer in der „Vorproduktion“ befindet, scheint ein Release innerhalb der nächsten Jahre mehr als unwahrscheinlich. Vor 2025 braucht also wohl niemand mit einer neuen Reise in den Witcher-Kosmos rechnen.

Wer bisher noch gar nicht mit dem Hexer Geralt unterwegs war, sollte sich vielleicht noch ein wenig gedulden. Denn eine überarbeitete Version von Witcher 3 für die neuste Konsolen-Generation soll noch in diesem Jahr erscheinen und dürfte zumindest die Wartezeit für den nächsten großen Titel etwas überbrücken.

Rund um “Witcher” ist übrigens ein richtiger Kult entstanden – es gab sogar eine echte Witcher-Schule, die mehr als 3.000 Witcher ausgebildet hat.

Sony hat heimlich eine neue PS5-Version vorgestellt – Soll euch beim Gaming rund 10 % Strom sparen lassen

Sony hatte eine neue Version der PS5 veröffentlicht. Ein YouTuber hat sie jetzt untersucht und festgestellt, dass ihr mit der neuen PlayStation 5 Strom sparen könnt. MeinMMO stellt euch die Erkenntnisse vor.

Woran erkennt man die neue Version? Jede PS5-Konsole hat eine Versionsnummer, die auf die Baureihe hinweist. Bisher gehörten alle Konsolen zur Baureihe 1100. Etwa hinter der kryptischen Nummer CFI-1115A steht die Modellnummer der Konsole. Doch in Australien sind jetzt Geräte mit der Modellnummer 1200 aufgetaucht.

Bereits seit August 2022 ist bekannt, dass die neuen Konsolen deutlich leichter sein sollen als die bisherigen Modelle. Doch ein YouTuber hat weitere Verbesserungen festgestellt, die vor allem viele Gamer freuen dürfte. MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt.

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YouTuber nimm PS5 auseinander und testet die Veränderungen

Wer hat hier getestet? Der YouTuber Austin Evans und sein Team gehören zu den bekanntesten Tech-YouTubern. Mit über 5 Millionen Abonnenten gehört er neben Linus Tech Tips zu den größten Kanälen.

Nun hat Evans in seinem aktuellen Video die neue PS5 in seine Bestandteile zerlegt und untersucht. Dabei hatten er und sein Team gleich mehrere Dinge festgestellt, die Sony im Inneren der PS5 verändert hatte. Das gesamte Video könnt ihr euch hier ansehen:

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Was sind die Erkenntnisse? Sony hat das Innenleben stark verändert. Die Platine, die Kühlelemente und auch andere Bauteile sind kleiner geworden. Dadurch wird die Konsole wieder ein ganzes Stück leichter.

Die zweite Erkenntnis ist aber viel spannender, denn der Stromverbrauch der PS5 sinkt durch die Veränderungen ebenfalls. Evans hatte auf der neuen Version mehrere Spiele ausprobiert. Bei diesen Tests hatte er festgestellt, dass die Konsole zwischen 20 und 30 Watt weniger verbraucht. Das sind immerhin zwischen 10 und 20 % Strom, welchen die Konsole weniger benötigt.

Ob sich der verringerte Stromverbrauch auch auf den Ruhemodus oder Streaming auswirkt, können wir euch nicht sagen.

Die Next-Gen-Konsolen fressen viel Strom: Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X sind ziemliche Stromfresser und brauchen beim Gaming rund 200 Watt. Das ist auch ein Grund, warum ihr eure PS5 nicht für Netflix und Co nutzen solltet, denn auch hier bleibt der Verbrauch sehr hoch:

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Neue “PlayStation 5”-Version braucht weniger Material, sind bald mehr Konsolen lieferbar?

Warum verändert Sony seine PS5? Hersteller sind dafür bekannt, ihr Produkt regelmäßig zu überarbeiten und “Finetuning” zu betreiben. Auch Sony nimmt neue Anpassungen an seiner Konsole vor. Bei einem letzten Update soll sich etwa die WLAN-Leistung der PS5 spürbar verbessert haben. Langfristig profitieren die Kunden daher von solchen Änderungen.

Hinzu kommt, dass die Konsolen weniger Material bei der Herstellung benötigen. Das weckt zumindest die Hoffnung, dass es in Zukunft mehr Konsolen zu kaufen geben könnte.

Weitere Updates zur PS5: Sony bringt regelmäßig neue Updates mit Features für die PS5-Konsole. Auch jetzt hat Sony wieder ein umfangreiches Update veröffentlicht. Mit dabei ist ein Feature, welches in unserer Redaktion bereits sehnlichst erwartet worden ist:

Sony bringt heute endlich das Feature auf die PS5, auf das ich seit 2 Jahren warte

Xbox garantiert der PS5 neue „Call of Duty“-Spiele nur für wenige Jahre – Sony ist sauer, macht Druck: „Reicht nicht“

Es gibt Ärger zwischen Sony und Xbox über die Spiele-Reihe „Call of Duty“. Durch den geplanten Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft würde Xbox die Rechte an der wichtigen Shooter-Reihe erhalten. Sony fürchtet: Irgendwann könnte Call of Duty nicht mehr für die PlayStation 5 erscheinen. Der PlayStation-Chef Ryan fordert offenbar eine weitergehende Garantie.

Das ist die Situation:

  • Microsoft plant seit dem Januar 2022, Activision Blizzard zu kaufen. Dafür braucht man das Okay von einigen Aufsichtsbehörden weltweit.
  • Sony hat sich im August 2022 über den Kauf beschwert. Sie sagen: Call of Duty ist einzigartig und hat keine Konkurrenz. Das impliziert: Wenn Xbox die Rechte an der Reihe hat, könnte eine marktbeherrschende Stellung entstehen, wenn Xbox beschließt, Call of Duty nicht mehr auf die PS5 zu bringen.
  • Der Xbox-Chef Phil Spencer hat diesem Eindruck entgegengewirkt und garantiert: Call of Duty werde für „einige weitere Jahre“ über den aktuellen Deal hinaus auf die PlayStation kommen. Außerdem garantierte Spencer der Konkurrenz von PlayStation eine „Feature- und Content-Gleichheit.“

Sony will die Spiele-Reihe Call of Duty für PlayStation aber garantiert haben.

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Was ist das Problem? Wie wir in einem Artikel auf MeinMMO am 4. September erörtert haben, gab es 2 offene Fragen nach dem Statement von Phil Spencer:

  • Wie lange geht der bestehende Deal zwischen Sony und Activision Blizzard, der Call of Duty für die PS5 garantiert? Man munkelt, er geht noch bis 2023, aber sicher ist das nicht.
  • Wie lange geht die neue Garantie von Phil Spencer über den Deal hinaus?

“Reicht auf vielen Ebenen nicht”

Das ist jetzt der neue Konflikt: Der PlayStation-Chef Jim Ryan hat sich jetzt an die Öffentlichkeit gewandt (via gamesindustry.biz):

Ich hatte nicht vor, das zu kommentieren, was ich für eine private Geschäftsbesprechung hielt, aber ich fühle mich jetzt dazu genötigt, die Sache richtigzustellen, weil Phil Spencer die Diskussion öffentlich gemacht hat.

Microsoft hat lediglich angeboten, dass Call of Duty für 3 weitere Jahre auf der PlayStation bleiben kann über die jetzige Vereinbarung hinaus.

Nach fast 20 Jahren mit Call of Duty auf der PlayStation genügt dieser Vorschlag auf vielen Ebenen nicht und berücksichtigt nicht den Einfluss auf unsere Spieler. Wir möchten PlayStation-Spielern garantieren, dass sie die bestmögliche Call-of-Duty-Erfahrung genießen. Microsofts Vorschlag unterläuft diesen Grundsatz.

Jim Ryan, PlayStation CEO

Was heißt das? Nach diesen neuen Informationen wäre Call of Duty wohl bis 2026 oder vielleicht 2027 für die PlayStation 5 sicher – je nachdem, wie lange der aktuelle Deal andauert. Das reicht Sony offenbar nicht.

Man wünscht sich offenbar eine längere Garantie oder andere Zugeständnisse.

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Sony macht Druck, solange Microsoft nett sein muss

Das steckt dahinter: Sony macht öffentlichen Druck. Jetzt geht das noch. Denn Microsoft braucht die Zustimmung der Aufsichtsbehörden zum Kauf. Wenn der Deal erst mal abgeschlossen ist, dann muss Microsoft gar nichts mehr zugestehen.

Sony will offenbar eine längere Laufzeit der Garantie herausschlagen, solange Microsoft noch nett sein muss.

Man geht davon aus, dass Microsoft plant, das neue Call-of-Duty-Spiel in ihr „Flatrate-Gaming-Angebot“, in den Xbox Game Pass, zu bringen:

Der größte Alptraum von Sony wird wahr: Xbox-Chef will Call of Duty in den Game Pass packen

Mit einer neuen Funktion könnt ihr in Pokémon GO jetzt ordentlich Datenvolumen sparen – So geht’s

In Pokémon GO klagen die Trainer immer wieder über den hohen Datenverbrauch. Damit könnte nun aber endlich Schluss sein, denn mit einer neuen Funktion, könnt ihr im Spiel jetzt ordentlich Datenvolumen sparen. Wir von MeinMMO zeigen euch, wie das geht.

Welches Problem haben die Trainer? Wer regelmäßig Pokémon GO spielt und somit außerhalb seines WLANs unterwegs ist, dem wird sicher schon einmal aufgefallen sein, wie viel Datenvolumen das Spiel in kürzester Zeit zieht. Das ist besonders dann sehr ärgerlich, wenn man nur einen kleinen Daten-Vertrag hat.

Nun hat Niantic eine neue Funktion veröffentlicht, die es euch möglich macht, alle Spieldaten auf einmal zu downloaden und zwar genau dann, wenn es euch gerade passt. Was es mit der Funktion genau auf sich hat, welche Daten ihr damit herunterladen könnt und wie es funktioniert, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Das ist die neue Funktion zum Sparen von Datenvolumen

Welche Daten werden dabei geladen? Mit der neuen Funktion habt ihr die Möglichkeit, alle Spieldaten, wie die Informationen zu den Pokémon, auf einmal zu laden. Das war in der Vergangenheit nicht so. Ein Teil des verbrauchten Datenvolumens wurde nämlich dafür aufgewendet, diese Informationen unterwegs zu beschaffen, wenn ihr beispielsweise auf ein neues Monster getroffen seid.

So konnte es in der Vergangenheit vorkommen, dass euch anstatt eines Pokémon auf der Karte zunächst nur ein leuchtender, heller Ball gezeigt wurde. Das ist besonders bei den starken Galar-Vögeln aus dem Abenteuerrauch aufgefallen.

Grund dafür waren die zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden Daten zu dem jeweiligen Pokémon, die das Spiel nun erst von den Niantic-Servern besorgen musste, um euch ein Fangen zu ermöglichen.

Welchen Vorteil hat die Funktion? Damit ihr unterwegs für diese Art von Downloads kein unnötiges Datenvolumen verbraucht, könnt ihr mithilfe der neuen Funktion nun die entsprechenden Daten im WLAN herunterladen und somit auch selbst den Zeitpunkt bestimmen.

Dabei werden dann gleich alle für das Spiel benötigten Informationen heruntergeladen, also auch von Pokémon, denen ihr möglicherweise noch gar nicht begegnet seid.

Trefft ihr diese dann zukünftig in der Wildnis, dann sind die Daten zu diesem Pokémon bereits vorhanden und müssen nicht erst geladen werden. Somit solltet ihr auch keinen leuchtenden Ball mehr angezeigt bekommen und verbraucht unterwegs nur noch Datenvolumen für das eigentliche Spielerlebnis.

So könnt ihr den Download durchführen

Der Download aller Spiel-Daten ist in Pokémon GO ganz einfach. Geht folgendermaßen vor:

  1. Öffnet Pokémon GO und meldet euch dort mit eurem Account an.
  2. Klickt nun auf das Pokéball-Symbol am unteren Bildschirmrand, um das Menü zu öffnen.
  3. Nun wechselt ihr in die Einstellungen, die ihr über das Zahnrad in der rechten oberen Ecke auswählen könnt.
  4. Scrollt nun bis nach unten zum Punkt “Erweiterte Einstellungen” und öffnet diesen.
  5. Wählt nun “Alle Inhalte herunterladen”.
  6. Jetzt erhaltet ihr eine Abfrage, ob ihr den Download wirklich starten wollt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass ihr euch im Wi-Fi (also WLAN) befinden müsst und genügend Speicherplatz benötigt. Ist das der Fall, dann bestätigt den Download mit “Ja, Herunterladen”.

Nun wird der Download gestartet und euch wird euer entsprechender Fortschritt angezeigt. An dieser Stelle habt ihr auch die Möglichkeit, den Download zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Hier könnt ihr den Download starten

Wie viel Speicherplatz benötigt man? Einem Blick in die Kommentare auf reddit nach zu urteilen, scheint das sehr verschieden zu sein. Dort werden nämlich Werte zwischen 100 MB und 825 MB genannt.

Auch ich habe die neue Funktion für euch getestet. Bei mir mussten 435 MB heruntergeladen werden. Allerdings solltet ihr etwas Zeit einplanen, denn der Download läuft derzeit verhältnismäßig langsam.

Ab wann ist das Feature verfügbar? Die neue Funktion ist bereits aktiv und kann von allen Trainern genutzt werden. Dabei ist es egal, ob ihr ein Android- oder iOS-Gerät nutzt.

Wie oft ist ein Download notwendig? Da Niantic immer wieder neue Inhalte ins Spiel bringt, solltet ihr von Zeit zu Zeit einen Download durchführen, um auch auf diese Daten direkt zurückgreifen zu können und weiterhin von einem geringeren Datenverbrauch zu profitieren.

Wie gefällt euch die neue Funktion? Werdet ihr euch die Daten nun regelmäßig im WLAN herunterladen, um unterwegs Datenvolumen zu sparen? Oder ist euch das zu viel Aufwand und ihr nehmt lieber einen etwas höheren Daten-Verbrauch in Kauf? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainer darüber aus.

Die Trainer von Pokémon GO zeigen stolz ihrer irren Pikachu-Sammlungen. Wir zeigen euch, wie viele sie schon gesammelt haben.

Twitch streicht ein Feature, das gerade für kleine Streamer wichtig ist: „Will Twitch nicht, dass wir wachsen?“

Der Streaming-Gigant Twitch kündigt die Entfernung eines wichtigen Features an. Gerade kleinere Accounts konnten damit besser von potenziellen Zuschauern entdeckt werden. Jetzt beschweren sie sich über die Änderung.

Um dieses Feature geht es: Am 6. September gab Twitch bekannt, dass der beliebte Host-Modus schon ab dem 3. Oktober nicht mehr verfügbar sein soll.

Das Feature erlaubte es Kanälen, einen anderen Account zu hosten, während sie selbst offline sind. Dadurch konnten größere Kanäle ihre Reichweite teilen, kleinere hatten die Chance, leichter entdeckt zu werden.

Der Host-Modus wurde 2014 eingeführt, um es Streamern zu ermöglichen, ihren Zuschauern einen anderen Stream zu zeigen, wenn sie offline gehen.

Von der Entfernung des Host-Modus sind vor allem kleinere Streamer betroffen. Doch wer waren eigentlich die ersten, die mit dem Streamen richtig groß wurden?

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Twitch findet, Host-Modus passt nicht zur Plattform

Warum will Twitch den Host-Modus dann entfernen? Wie die Streaming-Plattform nun über die FAQ des Hosting-Features bekannt gab, passe das Erlebnis nicht zu den Erwartungen, mit denen Zuschauer zu Twitch kämen (via Twitch).

Denn anders als bei einem sogenannten Raid, werden die Zuschauer nicht zu dem gehosteten Kanal weitergeleitet, sie bleiben auf der Seite des Hosts und in dessen Chat. 

Zuschauer hätten aber den Wunsch, mit Streamern zu interagieren, genau das würde durch das Feature verhindert. Dadurch würde auch das Wachstum der Streamer eingeschränkt werden.

Wie geht es jetzt weiter? Mit der Abschaltung des Host-Modus am 3. Oktober sollen auch der „/host“-Befehl und der „Host Channel“-Stream-Manager nicht länger verfügbar sein.

Die Einstellung „Autohost“ wird durch „Vorgeschlagene Kanäle“ ersetzt. Twitch rät dazu, kleinere Accounts, mit denen man seine Reichweite teilen möchte, auf diese Liste vorgeschlagener Kanäle zu setzen. Außerdem könnten Streamer Kanälen, die sie unterstützen wollen, einen Shoutout geben, oder ihre Follower am Ende des eigenen Streams dorthin schicken.

Streamer machen sich Sorgen wegen Entdeckbarkeit

So fielen die Reaktionen aus: Auf Twitter kam die angekündigte Änderung gar nicht gut an. Die Reaktionen reichten von Trauer über Unverständnis bis hin zu Wut. Viele Streamer mit kleinerer Reichweite fürchten jetzt, nicht mehr so leicht gefunden werden zu können.

Einige sehen hier einen Widerspruch von Twitch. Schließlich hätte die Plattform selbst gesagt, der Modus helfe kleinen Streamern, mehr Reichweite zu bekommen (via Twitter). Bei manchen kommt daher die Frage auf, ob Twitch gar nicht am Wachstum kleiner Streamer interessiert sei.

https://twitter.com/carstairsbur/status/1567270976273907713?s=20&t=mt3maaqH7jU3K7GHju9eBQ

Viele Streamer berichteten, dass der Host-Modus ihnen geholfen habe, von neuen Zuschauern entdeckt zu werden – oder, dass sie selbst einige ihrer liebsten Kanäle durch das Feature gefunden hätten. Auch der deutsche YouTuber und Streamer Erik „Gronkh“ Range trug zu der Diskussion bei.

Gronkh forderte, den Streamern mehr Entscheidungsfreiheit zu lassen. Die Entscheidung könne er absolut nicht nachvollziehen, Raids seien zudem kein guter Ersatz, da nicht alle Zuschauer sie mitbekommen würden (via Twitter).

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Gibt es auch positive Reaktionen? Ja, die gibt es tatsächlich auch. Einige Nutzer der Streaming-Plattform sind froh über die Entfernung des Host-Modus. Der habe nur für Verwirrung gesorgt, da Zuschauer oft nicht den Streamer gesehen hätten, den sie erwartet hatten (via Twitter).

Außerdem könne die Entfernung Streamer dazu bringen, verstärkt die Raid-Funktion zu nutzen, welche ohnehin wertvoller sei (via Twitter).

Was haltet ihr von der Entfernung des Host-Modus? Habt ihr die Erfahrung gemacht, auf den Kanal eines Streamers zu gehen und unerwartet einen ganz anderen Streamer zu sehen? Oder hat es euch geholfen, einen neuen Liebling zu entdecken? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Während die Entfernung des Host-Modus für Frust sorgt, machte Twitch kürzlich erst ein wichtiges Zugeständnis: Streamer haben jetzt mehr Freiheiten, auch auf anderen Plattformen zu streamen. Das kam aber mit Einschränkungen, was der ehemalige Goldjunge von Twitch sofort nutzte, um gegen die Plattform zu sticheln.

DrDisresepct findet neuen, innovativen Weg, sich über Twitch lustig zu machen

Quelle(n):
  1. dexerto

Overwatch 2 ändert die Art, wie ihr neue Helden bekommt – „Wenn ihr das macht, fasse ich OW2 nicht an“

Overwatch 2 veröffentlicht seinen PvP-Part mit einem Free2Play-Modell und möchte sich dabei auch über einen Battle Pass finanzieren. Jon Spector, Overwatch Commercial Leader, erklärte auf Twitter genauer, wie das funktioniert und kassiert ordentlich Gegenwind für die Ansage, dass neue Helden über den Battle Pass freigeschaltet werden.

Schon vor Monaten zeigten erste, geleakte Bilder von Overwatch 2, dass ein Battle Pass ins Spiel kommt. Mittlerweile ist klar: Der Battle Pass kommt zusammen mit einem Live-Season-System. Dafür fallen die Lootboxen komplett weg.

Zudem ist der PvP-Part von Overwatch 2 komplett Free2Play. Der PvE-Part könnte zumindest für Abonnenten des Xbox Game Pass keine weiteren Kosten verursachen.

Neu ist jetzt allerdings, dass ihr über den Battle Pass die neuen Helden freischaltet. Nachdem ein etwas unklarer Werbetext für Unmut in der Community gesorgt hatte, versuchte Jon Spector, Overwatch Commercial Leader die Wogen auf Twitter zu glätten.

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Er erklärte, dass neue Helden immer über den kostenlosen Pfad freigeschaltet werden. Wie der Battle Pass funktionieren könnte und welche Reaktionen es dazu gab, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Der neue Held von Overwatch in Season 1 heißt Kiriko. Davor kam Junker Queen in der Beta, die könnt ihr hier im Trailer begutachten:

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Battle Pass von Overwatch womöglich wie bei Call of Duty

Wie könnte der Battle Pass funktionieren? Es ist noch nicht alles über den Pass bekannt, aber wir wissen bereits:

  • Es wird Live-Seasons geben
  • Jede Live-Season kommt mit einem Battle Pass
  • Der Pass hat einen kostenlosen Pfad und einen Premium-Pfad, der Geld kostet
  • Helden werden über den kostenlosen Pfad freigespielt
  • Kauft ihr den Premium-Pass, schaltet ihr einen neuen Helden sofort frei

Unter dem Tweet Jon Spector wird klar, dass noch viele Fragen ungeklärt sind. Wie viel Zeit muss man ins Spiel stecken, um Helden freizuspielen? Wie schaltet man die Helden frei, wenn man sie in einem Battle Pass verpasst hat? Aktuell gibt es dazu keine konkreten Antworten.

Allerdings hat Activision Blizzard schon vor einiger Zeit erklärt, dass sie sich bei solchen Systemen an ihr erfolgreichstes Vorbild halten wollen: Call of Duty.

In Call of Duty schaltet ihr die neuen Waffen einer Season ebenfalls über den Battle Pass frei. Hier findet ihr zwei neue Waffen immer auf Stufe 15 und Stufe 31 von 100. Jede Stufe, „Tier“ genannt, dauert dabei 40 bis 60 Minuten. Das ist auch abhängig davon, wie gut ihr spielt.

Der Premium-Pass kostet 1.000 CoD-Points (ca. 10,- €). Für 150 CoD-Punkte (ca. 1,50 €), lassen sich einzelne Stufen überspringen. Zudem gibt es immer ein großes Battle-Pass-Bundle für 2.400 CoD-Points (ca. 24,- €), das euch Extra-Cosmetics ins Inventar schiebt und bereits 20 Stufen im Pass aufsteigen lässt.

Verpasst ihr eine Waffe, weil ihr die Stufen in einer Season nicht erreichen konntet, schaltet ihr die Waffen danach über Gameplay-Herausforderungen frei. „3 Nahkampf-Kills in 15 verschiedenen Matches“ wäre eine klassische Aufgabe für eine neue Waffe.

Wie das dann bei Overwatch 2 läuft, bleibt noch abzuwarten.

Wie sehen die Reaktionen auf die Ankündigung aus? Unter dem Tweet von Jon Spector gibt es kaum jemanden, der sich über die Änderungen freut. Es wird mit Boykott gedroht und versucht zu erklären, warum Helden im Battle Pass eine miese Idee für Overwatch 2 wäre:

  • @OWJaeger: „Ich habe gut über 3.000 Stunden in deinem Spiel […], aber wenn ihr das macht, fasse ich OW2 nicht an.“
  • @MirrorkatFeces: „Also, Helden werden nicht automatisch freigeschaltet? Das ist ein Fehler.“
  • @NotTheRealRin: „Das ist eine wirklich besorgniserregende Änderung und ich möchte, dass du weißt, dass sie gefährlich für das Spiel ist. Einer der besten Punkte von Overwatch ist, dass alle gleich sind. Jeder hat Zugriff auf die gleichen Charaktere.“

Vereinzelt gibt es jedoch auch andere Stimmen. @plantarctica schreibt etwa, dass er Overwatch seit 2020 spielt und noch nie erlebt hat, dass ein neuer Held ins Spiel kommt. Er meint, dass dieses neue System doch ganz normal sei und es viele Konkurrenten genauso machen. Für ihn keine tragische Änderung. Er fragt sich eher, warum die Leute so aufgeregt darüber seien.

Lasst uns auch eure Meinung zum Thema da und schreibt einen Kommentar. Wollt ihr lieber mehr über Overwatch 2 lesen, schaut hier vorbei: Beta zu Overwatch 2 endet mit rätselhafter Nachricht – Bringt Blizzard eine neue Fuchs-Heldin?

Quelle(n):
  1. Dexerto

WoW: Der Pre-Patch zu Dragonflight ist spielbar, ihr könnt schon jetzt vieles testen

Ihr könnt den Pre-Patch 10.0 von World of Warcraft Dragonflight spielen. Der Testrealm ist live – und jeder kann mitmachen.

Die größten Neuerungen von WoW: Dragonflight könnt ihr zum Teil schon jetzt ausprobieren – und das ganz ohne Beta-Zugang! Der Pre-Patch 10.0 wurde auf den PTR aufgespielt und kann ab sofort von allen getestet werden.

Was kann man auf dem PTR ausprobieren? Vor allem die großen Systemänderungen sind bereits im Pre-Patch spielbar, was vor allem das überarbeitete Talentsystem ist, das grundlegend überarbeitet wurde. Aber auch alle sonstigen Klassen-Änderungen lassen sich spielen und können ausprobiert werden.

Was passiert mit dem Talent-System? In Dragonflight bekommt jede Klasse mehrere Talentbäume, die denen aus der Vanilla-Zeit von World of Warcraft ähneln. Jede Spezialisierung hat dabei zwei Talentbäume, die jeweils mit eigenen Punkten versorgt werden.

  • Der 1. Talentbaum ist an die Klasse gebunden und bietet allgemeine Eigenschaften, die diese Klasse grundsätzlich mitbringt (Priester, Krieger, Magier etc.)
  • Der 2. Talentbaum ist an die jeweilige Spezialisierung gebunden, bringt Zauber und Fähigkeiten, die zu einer bestimmten Spezialisierung gehören (Feuer, Frost, Arkan etc.)

Im Spezialisierungs-Baum finden sich viele Fähigkeiten, die WoW-Spieler schon seit Jahren kennen. Fast alle Fähigkeiten, die zur absoluten Basis-Rotation einer Klasse gehören, müssen hier freigeschaltet werden.

Allerdings gibt es auch viele interessante Neuerungen und wiederkehrende Talente, die etwa aus vorangegangenen Erweiterungen stammen. Zahlreiche Pakt-Fähigkeiten aus Shadowlands sind dort zu finden, aber auch etwa alte Azerit-Kräfte oder Fähigkeiten der einstigen Artefaktwaffen aus Legion.

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Wie kann man das ausprobieren? Wenn ihr selbst schon einen Blick auf das neue Talentsystem und die sonstigen Änderungen des Pre-Patches in Dragonflight werfen wollt, dann müsst ihr den entsprechenden Client für den Testrealm herunterladen. Das geht ganz einfach in der Battle.net-App.

  • Ruft die Seite für World of Warcraft in der Anwendung auf
  • Klickt das Drop-Down-Menü unter „Spielversion und Account“ an
  • Wählt unter „In Entwicklung“ die Version „Öffentlicher Testrealm (PTR)“
  • Klickt auf „Installieren“ oder „Aktualisieren“ – je nachdem, ob ihr bereits eine PTR-Version besitzt

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, könnt ihr das Spiel starten und euch selbst auf dem PTR einloggen und einen Charakter erstellen, um die Neuerungen auszuprobieren.

Beachtet allerdings, dass alles, was ihr auf dem PTR oder in der Beta von Dragonflight erspielt, nicht auf das Live-Spiel übertragen wird. Eure Charaktere werden am Ende der Testphase gelöscht und haben keinerlei Einfluss auf eure Live-Version.

Wann geht der Patch dann live? Ein konkretes Release-Datum für den Pre-Patch gibt es noch nicht. Allerdings lässt sich zumindest ein grobes Release-Datum abschätzen, da wir ein paar Eckdaten kennen:

  • Dragonflight soll noch im Jahr 2022 starten, also spätestens Ende Dezember, könnte aber auch noch im November erscheinen.
  • Der Pre-Patch läuft in der Regel für 4 bis 6 Wochen vor dem Release der Erweiterung.

Daraus ergibt sich, dass der Pre-Patch wohl frühestens Mitte Oktober, spätestens Ende November erscheint. Damit kann man zumindest grob planen.

Habt ihr den PTR schon ausprobiert? Wie gefallen euch die neuen Talente?

Mein liebstes Zubehör für die PS5 ist eine SSD und auch ihr solltet eine kaufen

Bereits seit der Markteinführung der PS5 im November 2020 gibt es eine Menge an mehr oder weniger nützlichen Gadgets für die begehrte Konsole. Hier könnt ihr nachlesen, warum das absolute must-have für MeinMMO-Redakteur Maximilian Dettenthaler eine Speichererweiterung für die PS5 ist – so unspektakulär das zunächst auch klingen mag.

Die Fülle an unterschiedlichsten Gadgets, Gaming Gears und Gimmicks für Sonys – nicht mehr allzu – neue Konsole ist riesig. Von offiziell lizenzierten Produkten wie der Ladestation für den DualSense, dem PULSE 3D-Headset oder farbigen Sideplates, über eine multifunktionale Ladestation, die noch dazu Konsolen-Ständer und Kühlung in einem ist, zu wirklich obskurem Zubehör, wie einem Shisha-Schlauchhalter für den DualSense-Controller – es gibt gefühlt kaum etwas, was es für die begehrte Konsole nicht gibt. 

Dennoch ist mein allerliebstes Zubehör ganz schlicht und ergreifend eine interne M.2-SSD. In diesem Artikel erkläre ich euch deshalb, warum das so ist.

Die Speichererweiterung mit einer SSD ist absolut notwendig

Wie groß ist der Hauptspeicher der PS5? Sowohl die Disc Version, als auch die Digital Edition der Konsole verfügen ab Werk über einen internen Speicher mit einer Kapazität von 825 GB. Zunächst mag das auch nach gar nicht so wenig klingen. Dennoch beträgt der tatsächliche Speicherplatz der Konsole allerdings nur in etwa 667,2 GB – also knapp 158 GB weniger als „versprochen“. Dieser Speicher wird für das Betriebssystem, die Firmware und gewisse Updates benötigt.  

Wenn man dann noch bedenkt, dass gerade die großen Triple A-Games immer mehr Speicherkapazität erfordern, wird einem schnell klar, dass der Standardspeicher der Konsole höchstwahrscheinlich nicht lange reichen wird. 

In unserem Guide könnt ihr nachlesen, welche PS5-Version sich für euch am meisten lohnt und wo die Unterschiede liegen:

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PS5: Welche Konsole ist besser, mit oder ohne Laufwerk?
von Benedikt Schlotmann

Besonders schwer fällt der kleine Speicher bei der Digital Edition der PS5 ins Gewicht. Denn hier müsst ihr alle Spiele herunterladen und könnt nicht auf eine Disc zurückgreifen. 

Wie schnell ist der Speicher der PS5 randvoll? Ich selbst besitze das digitale Modell der Konsole und mit dem Download von Spielen wie

  • Final Fantasy 7 Remake (94,87 GB)
  • der PS5 Version von Ghost of Tsushima (61,43 GB)
  • Hitman 3 (67,08 GB)
  • oder Elden Ring (45,08 GB) 

kann ich förmlich dabei zusehen, wie der Konsolenspeicher immer mehr schrumpft. Allein mit diesen vier Spielen ist beinahe mein halbes Speicherkontingent aufgebraucht.

Noch absurder wird es aber, wenn man sich die Top 3 der größten Spiele ansieht. So schafft man es mit lediglich den drei Games 

  • Call of Duty: Black Ops Cold War (225,3  GB)
  • Marvel’s Avengers (184,1 GB)
  • Gran Turismo 7 (183,2 GB) 

den Speicher der Konsole nahezu randlos vollzumachen. Spätestens jetzt müsste ich mir daher überlegen, welche Spiele ich wieder von meinem internen Speicher schmeiße, wenn ich wieder neue installieren möchte. Und dann gibt es da ja auch noch PS Plus.

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PS Plus ist ein weiterer Grund, warum eine M.2-SSD für die PS5 notwendig ist

Da es, wenn man PS Plus-Mitglied ist, jeden Monat außerdem drei bis vier neue Spiele für umsonst und einen riesigen Katalog an weiteren verfügbaren Games gibt, wird man sehr schnell eine Menge an Zeit dafür verwenden, frustriert den Konsolenspeicher zu sortieren bzw. auszumisten. 

Deswegen: Holt euch unbedingt eine Speichererweiterung für eure Konsole.  

Alle wichtigen Infos rund um das neue „PS Plus“-Modell könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:

Mehr zum Thema
PS Plus Extra und Premium sind online – Alle 566 Spiele im neuen „Game Pass“ auf PS4 u0026 PS5
von Maik Schneider

M.2-SSDs sind nicht mehr so teuer wie früher und der Einbau ist einfach 

Welche M.2-SSD kann ich für die PS5 empfehlen? Am meisten kann ich euch hierfür die WD_Black SN850 mit integriertem Kühlkörper empfehlen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Diese M.2-SSD gibt es mit verschiedenen Speicherkapazitäten (500 GB, 1 TB, 2 TB) und momentan sogar im unschlagbaren Angebotspreis von 132,99 € statt 234,99 € für das 1-TB-Modell bei Media Markt und Saturn

Und nicht nur ich bin Fan von dieser M.2-SSD: Auch der Chef-Architekt hinter der PS5 zeigt sich von der SSD begeistert.

Muss man was beim Kauf beachten? Grundsätzlich passen nur bestimmte M.2-SSDs in eure PS5 hinein. Sony hatte erklärt, welche Mindestanforderungen eine M.2-SSD für die PS5 erfüllen muss.

Solltet ihr lieber ein anderes Modell kaufen wollen, dann solltet ihr außerdem dringend beachten, dass die M.2-SSD bereits einen Kühlkörper hat. Ihr könnt so einen Kühlkörper zwar nachrüsten, das ist aber aufwändig. Obendrein spart ihr nur bedingt Geld.

Weitere empfehlenswerte Modelle für die PS5 findet ihr etwa in unserer Kaufberatung auf MeinMMO:

Mehr zum Thema
PS5: Welche M.2-SSD ist die Beste?
von Benedikt Schlotmann

Natürlich ist das immer noch eine Stange Geld, aber dennoch muss man sagen, dass es gute interne SSDs mit ausreichend Speicher mittlerweile schon sehr viel günstiger zu kaufen gibt, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war.  

Und dann gibt es noch einen weiteren Punkt, welchen manche PS5-Nutzer wohl noch vor dem Kauf einer Speichererweiterung abgehalten hat: Als das ersehnte Update,  welches die Speichererweiterung für die PS5 endlich ermöglichte, im Sommer des letztens Jahres kam, konnte man in den sozialen Medien von einigen Usern lesen, die abgeschreckt waren, ihre Konsole für den Einbau der internen SSD erst einmal  „aufschrauben“ zu müssen.  

Wie kompliziert ist der Einbau einer M.2-SSD in die PS5? Sicherlich ist ein Slot-System wie bei der Xbox Series X praktischer und komfortabler. Aber dennoch kann ich euch versichern, dass der Einbau auch bei der PS5 nicht schwer ist. Sony hatte bereits selbst erklärt, was ihr beim Einbau einer M.2-SSD in eure PS5 beachten müsst.

Außerdem gibt es genügend gute YouTube-Videos, die den Einbau der Speichererweiterung langsam und gründlich erklären, sodass ihr wirklich keine Sorge haben braucht, dass ihr etwas an eurer teuren Konsole oder der SSD kaputt macht. 

Abschließend bleibt mir also nur noch einmal zu sagen: ja, der Kauf einer zusätzlichen SSD-Festplatte ist gewissermaßen mit ein wenig Aufwand verbunden und eine Investition; aber eine, die sich meiner Meinung nach definitiv lohnt und den Genuss des Komforts der schnellen Konsole somit erst wirklich ermöglicht.

Ihr könnt endlich euren PS5-Speicher erweitern – Das solltet ihr wissen

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Entwickler schummeln bei Event von CoD Warzone – Helden hätten sonst keine Chance gegen Bösewichte

In Call of Duty: Warzone läuft aktuell das Event „Das letzte Gefecht“ – Helden gegen Bösewichte, Gut gegen Böse. Spieler sammeln Punkte für eine Seite, um eine Katastrophe auf der Map Caldera zu verhindern. Doch auch die Entwickler haben offenbar etwas gegen die „Katastrophe“ und greifen den Helden unter die Arme.

Call of Duty: Warzone spielte lange auf einer sowjetisch angehauchten Map – Verdansk. Große Wohnblöcke prägten das Stadtbild, die Farben waren wenig gesättigt, eine übertriebene Funkanlage symbolisierte die Machtphantasien der Sowjets im Kalten Krieg.

Lange forderten Spieler eine neue Map und es kam das Insel-Paradies Caldera. Ein absolutes Kontrast-Programm.

Doch die Map ist bis heute umstritten, auch massive Änderungen auf Caldera konnten daran bisher nichts ändern. Also wollen viele Spieler die alte Map Verdansk zurück und sahen in der aktuellen Season 5 eine Möglichkeit, eine Chance, das über die Story irgendwie zu rechtfertigen.

Denn die Ansage zum Event war: Sollten die Bösewichte gewinnen, könnte das zu einer Katastrophe auf Caldera führen. Etwa die komplette Vernichtung der Insel. Die Bösewichte warfen im Story-Trailer der Season 5 bereits irgendetwas in den Vulkan, der seither fies brodelt:

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Ob es nun an der narrativen Aussicht auf die alte Map lag oder CoD-Spieler es einfach lieben, böse zu sein: Die Fieslinge rund um Raul Menendez konnten sehr viel mehr Punkte sammeln, waren schon wenige Tage nach Event-Start beinahe uneinholbar in Führung.

Doch die böse Seite der CoD-Community hat die Rechnung ohne die Entwickler von Raven Software gemacht. Man beschloss schon vor ein paar Tagen, dass die Token der guten Seite für 4 Tage doppelt so viele Punkte bringen.

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Und siehe da: Aktuell liegen die beiden Seiten wieder annähernd gleich auf. Die gute Seite liegt sogar 4 Milliarden Punkte vorn.

  • Event-Stand 07.09. – 12:30 Uhr
    • Gute Seite: 145.226.168.386
    • Böse Seite: 141.098.006.800
    • Differenz: 4.128.161.586

Beim Schreiben des Artikels habe ich die Zahlen etwas verfolgt und die böse Seite scheint tatsächlich wieder aufzuholen. Trotzdem diskutieren Spieler auf Reddit jetzt, ob der Event-Ausgang komplett vorherbestimmt ist und die Entwickler doch mehr schummeln, als sie zugeben wollen.

Was sagen Spieler dazu? Auf Reddit hat sich dazu ein größerer Thread gebildet. Mit gut 500 Upvotes in 12 Stunden gehört er aktuell zu den stärksten Themen im Warzone-Subreddit. Der Titel: „WTF Leute? Ich dachte, wir sind alle Bösewichte …“:

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Im Thread gibt es keine positiven Aussagen zum Event. Tatsächlich wird eine Menge gemeckert und das Event generell kritisiert. Es sei lahm und würde nur dazu führen, dass zusätzliche Sound-Effekte das Gameplay beeinträchtigen. Im Vergleich werden sogar die Halloween-Events gelobt:

Mehr zum Thema
Halloween in CoD Warzone ist das beste Event, das mir je meine Matches zerstörte
von Maik Schneider

Außerdem sind viele Kommentatoren enttäuscht darüber, wie das Event von den Entwicklern offen manipuliert wurde. Manche gehen noch weiter und sagen, es ist sogar „vorbestimmt“, welche Fraktion am Ende gewinnen würde. Nämlich die Guten.

Der Kommentar mit den meisten Upvotes lautet entsprechend: „Jo, das ist alles vorbestimmt. Blödestes Event überhaupt“. Es gibt viele User, die das ähnlich sehen und schreiben „Manipulierte Wahl, 100 %“. User rhinsaur- schreibt: „Das ist fake. Keine Chance, dass es sich so gedreht hat.“

Es steht zudem die Vermutung im Raum, dass die Verantwortlichen einen Sieg der bösen Seite verhindern wollen, um die Aussicht auf eine Rückkehr von Verdansk zu verhindern.

Wie steht ihr zu dem Thema? Wird hier mehr geschummelt, als man zugeben will? Denkt ihr, es liegt an der alten Map Verdansk und einer möglichen Rückkehr? Lasst gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Möchtet ihr euch jedoch lieber über die aktuell angesagten Waffen im Spiel informieren, dann schaut hier vorbei: CoD Warzone: Die besten Waffen mit Setups – Ständig aktualisert.

Neues Online-Spiel versucht mutiges Konzept, setzt auf PvP-Schlachten aus MMORPGs – Open Beta auf Steam ab Montag

Warlander ist ein brandneues Free2Play-Online-Spiel auf Steam und verpackt Schlachten, wie man sie aus MMORPGs kennt, in ein abgespecktes Format. MeinMMO konnte auf der gamescom bereits Gameplay sehen und stellt euch den Titel kurz vor. Wollt ihr selbst reinschauen, startet am 12. September eine Open Beta.

Was ist Warlander für ein Spiel? Das Action-Game wird entwickelt vom japanischen Studio Toylogic und wirft bis zu 100 Spieler auf eine Map, die in Third-Person-Ansicht um den Sieg ringen.

In einem Mittelalter-Setting kämpft ihr als Krieger, Kleriker oder Magier. Die Rollen selbst lassen sich durch freispielbare Fähigkeiten verändern und auf euren Spielstil anpassen. Ein Krieger gilt als Tank, kann aber auch viel Schaden verteilen. Ein Kleriker soll heilen, möglich wäre aber auch ein Fokus auf Buffs.

  • Warlander startet am 12. September 2022 seine Open Beta auf Steam. Aktuell ist die Steam-Seite jedoch noch nicht erreichbar, die geht spätestens am Montag online.

Auf der gamescom konnten wir bereits Gameplay von einem der zwei geplanten Modi begutachten. Wir sahen einen Modus mit maximal 40 Spieler, die in zwei Teams versuchen, die gegnerische Festung einzunehmen.

Aufbau und Tempo der Gefechte erinnern dabei an PvP-Schlachten aus MMORPGs wie Elder Scrolls Online oder Guild Wars 2. Wir binden euch ein kurzes Gameplay-Video ein für einen ersten Eindruck. Der Clip stammt von den Entwicklern, Spieler-Gameplay ist in Third-Person:

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Warlander dringt damit in eine Nische, die das PvP-Gefühl der großen MMORPGs in ein Format mit schnellen Lobbys pressen möchte. Statt lange spielen zu müssen, um euren Charakter auf ein PvP-Match vorzubereiten, startet ihr in Warlander ein Match und bekommt eine ähnliche Erfahrung serviert.

Ein solches Konzept ist durchaus mutig, da PvP in MMORPGs selbst eher als Nischen-Thema gilt und die großen Online-Rollenspiele immer weniger auf PvP setzen.

Wie laufen Matches ab? Der 40-Spieler-Modus ist ein Gefecht mit 2 Teams um Festungen, der 100-Spieler-Modus geht eher Richtung Battle Royale.

Über den Modus mit 40 Spieler wissen wir bereits mehr, hier konnten wir schon einiges an Gameplay sehen. Ziel ist es, die gegnerische Festung einzunehmen und einen „Kern“ zu zerstören.

warlander festungs angriff ramme
Ihr müsst Rammen einsetzen, um das Haupttor einzutreten.

Die Teams setzen sich aus Einheiten mit je 5 Kämpfern zusammen und jede Einheit bekommt vor dem Match eine bestimmte Rolle zugewiesen. Da gibt es etwa Angriffs-Team oder Festungs-Verteidigungs-Teams.

Beim Aufbau der Gefechte kommen MOBA-Elemente ins Spiel. Es gibt mehrere „Lanes“, die unterschiedliche Spielweisen fordern.

Zudem gibt es Türme und Tore, die den Fortschritt zum gegnerischen Kern blockieren. Sind die Barrieren einmal zerstört, lassen sie sich nicht wieder aufbauen. Außerdem steigert ihr einen „Valor“-Wert mit eurem Team. Je höher der Wert, desto stärkere Spielfiguren sind erlaubt.

Viele Elemente auf den Maps lassen sich dabei eindrucksvoll zerstören und die Festung ist am Ende kaum wiederzuerkennen. Das liegt auch an mächtigen Zaubersprüchen, die selten spawnen und verheerende Angriffe auf die feindlichen Linien erlauben.

warlander festung zerstörung
Ein Meteor-Angriff auf die feindliche Festung sieht eindrucksvoll aus.

Auf dem Weg zum feindlichen Kern müsst ihr bestimmte Bereiche einnehmen, um einen Belagerungsfortschritt zu erzielen. Diese Bereiche können sich Feinde aber auch zurückholen.

Durch Teleport-Punkte und unterschiedliche Spawns soll zudem eine Gefechts-Dynamik entstehen, die es ständig nötig macht, die Team-Taktik neu zu bewerten und von einem Bereich zum nächsten zu rotieren.

Über den 100-Spieler-Modus wissen wir bereits, dass das Team gewinnt, das am Ende noch steht. Als besiegtes Team könnt ihr euch dann dem Team anschließen, das euch besiegt hat. Mehr Details kennen wir jedoch noch nicht.

warlander team attacken
Es gibt „Ultimate“-Angriffe, die im Team stärker sind.

Welche Motivation bietet das Spiel? Die Spielfiguren bilden den Kern von Warlander. Es gibt einen Charakter-Editor für individuelle Figuren und massig neue Fertigkeiten, die sich freischalten lassen.

Jeder Kämpfer beginnt mit 4 Fertigkeiten, 2 kommen von der gewählten Klassen, 2 von der Waffe. Schaltet ihr über das Fortschritts-System neue Fertigkeiten frei, könnt ihr die 4 Fertigkeiten komplett austauschen und eure Figur anpassen.

Warlander ist als Live-Service-Game angelegt und möchte nach dem vollen Release alle 3 bis 4 Monate einen ordentlichen Schwung neuen Content bringen. Cosmetics sind ebenfalls Teil der erspielbaren Items.

Es lohnt sich, mehrere Spielfiguren zu erstellen und zu pflegen. In jedem Match könnt ihr bis zu 5 Figuren in euer Deck packen, deren Stärke auch durch ihr „Valor“-Level bestimmt wird.

Eine Figur auf Valor-Level 3 könnt ihr jedoch erst einsetzen, wenn euer Team im Match dieses Valor-Niveau erreicht hat. Da es 6 Valor-Level gibt (0 bis 5), müsst ihr immer vorher überlegen, für welche Valor-Level ihr Spielfiguren mitnehmt und welche Klasse sich lohnen könnte.

Wann ist der Release von Warlander? Einen konkreten Release-Termin gibt es noch nicht. Uns wurde gesagt, dass man Ende 2022 den vollen Release auf Steam feiern möchte. Läuft alles nach Plan, kommt 2 Monate später der Release auf den Konsolen von PlayStation und Xbox.

Wollt ihr schon vorher ins Spiel hineinschauen, dann startet am Montag, dem 12. September 2022 eine Open Beta auf Steam. Doch auch danach müsst ihr nichts für Warlander zahlen: Es wird komplett Free2Play.

Was haltet ihr von den ersten Bildern? Gefällt euch die Aussicht, MMORPG-PvP ohne großen Grind zu erleben? Schreibt einen Kommentar zum Thema.

Möchtet ihr lieber mehr über neue Spiel lesen, die ebenfalls auf MMORPG-PvP setzen, dann schaut hier vorbei: Neues MMO auf Steam macht das Arena-PvP aus WoW zu einem eigenen Spiel

Disclaimer: Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) hat die Spielemesse gamescom 2022 als offizieller Medienpartner begleitet.

Pokémon GO: Community Day im September mit Kiesling und Boni enthüllt

Der Community Day im September 2022 läuft bei Pokémon GO mit dem Pokémon Kiesling. Wir zeigen euch alles zur Startzeit, Boni, der exklusiven Attacke, Raid-Abend und den Shinys des Events.

Was ist neu? In Pokémon GO wurde der Termin für den C-Day im September 2022 schon vor einigen Tagen angekündigt. Nun ist auch klar, welche Boni euch während des Events erwarten und welches Pokémon dabei in den Fokus rückt.

In der Übersicht zeigen wir euch, was euch erwartet.

Community Day im September 2022 – Zeiten, Boni, Raids und Shinys

Wann läuft das Event? Am Sonntag, den 18. September, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ortszeit.

Welches Pokémon? Im Fokus des Events steht Kiesling. Es gehört zum Typ Stein und stammt aus der fünften Spielgeneration. Seine Weiterentwicklungen sind Sedimantur und Brockoloss.

Welche Attacke? Die exklusive Attacke zum Event ist Meteorstrahl vom Typ Gestein. Sie verursacht in Trainerkämpfen 120 Schaden und in Arena- und Raidkämpfen 140 Schaden. Entwickelt ihr Sedimantur während des Events oder bis zu fünf Stunden danach, dann erlernt Brockoloss die Lade-Attacke Meteorstrahl.

Welche Boni? Während des Events könnt ihr folgende Boni ausnutzen:

  • Eier, die ihr während des Events in Brutmaschinen legt, schlüpfen viermal so schnell
  • Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge Bonbons
  • Rauch hält drei Stunden an
  • Ein zusätzlicher Spezialtausch
  • Beim Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelten Chancen auf XL-Bonbons (Dafür müsst ihr mindestens Level 31 erreicht haben)
  • Lockmodule halten drei Stunden an
  • Schnappschüsse bringen Pokémon-Begegnungen
  • Tauschen kostet 50 % weniger Sternenstaub
  • (Die Boni für den zusätzlichen Spezialtausch und die 50 % Tauschkostenreduzierung sind von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr aktiv. Die restlichen Boni von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr)

Spezialforschung: Für den Preis von etwa 1 € könnt ihr euch wieder ein Ticket für eine Spezialforschung kaufen. Die nennt sich “Rock ‘n’ Roll”. Bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch am Event-Sonntag alle Quests und Belohnungen der Forschung.

Wie sehen die Shinys aus? Einer der wichtigsten Inhalte während der Community Days ist für viele Trainer das Shiny, das man fangen kann. In der folgenden Grafik zeigen wir euch die Kiesling-Familie im Shiny-Vergleich:

Pokémon-GO-Kiesling-Familie-Shiny

Bonus-Raidkämpfe: Am Event-Sonntag laufen nach dem C-Day, von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr, besondere Raid-Kämpfe. Die Raids der Stufe 4 bringen euch Kämpfe gegen Sedimantur. Besiegt ihr das Pokémon in Raids, spawnen 30 Minuten lang an der bekämpften Arena weitere Kiesling. Die Raids können nur mit Ex-Raid-Pässen und Premium-Raid-Pässen bestritten werden – Nicht mit Fern-Raid-Pässen.

Die Termine für die Community Days im Oktober und November 2022 stehen auch fest.

Nintendo hat für Pokémon Karmesin & Purpur die schönste Version der Switch vorgestellt – Ich hänge sofort am Haken

Nintendo hat eine neue Version der Nintendo Switch vorgestellt und MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist sofort begeistert vom Design. Was macht sie so besonders?

Wer schreibt hier? MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist ein langjähriger Pokémon-Fan. Seit seiner ersten Edition, blau auf dem klassischen Gameboy, hat er nahezu alle Pokémon-Spiele gespielt und auch etliche Stunden den Anime des beliebten Franchise geschaut.

Was ist das für eine Switch-Version? Nintendo hat eine neue Version der Nintendo Switch im passenden Design zu den kommenden Pokémon-Spielen Karmesin und Purpur vorgestellt. Und was soll ich sagen … ich werde mein Bestes geben eine zu ergattern.

Warum ist die Konsole für mich so interessant? Seit Jahren bin ich Pokémon-Fan, habe mich aber bislang vor dem Kauf einer Switch gesträubt. Die Konsole konnte mich bislang einfach nicht überzeugen.

Trotzdem beobachte ich seit Monaten den Markt und hoffe auf einen Rabatt, schließlich steht der Release von Karmesin und Purpur an. Zur 9. Generation der Taschenmonster will ich nicht nur wieder in das Franchise einsteigen, ich muss auch noch die Spiele Schwert und Schild sowie Legends: Arceus nachholen.

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Nintendo Switch OLED Pokémon Karmesin & Purpur Edition kaufen

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Nintendo Switch OLED Pokémon Karmesin & Purpur Edition
Die Nintendo Switch verfügt über einen 7-Zoll-OLED-Bildschirm mit schmalerer Einfassung und kommt im exklusiven Pokémon-Design. Verfügbar ab dem 4.11.
359,99 €
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Natürlich hat Nintendo es jetzt geschafft, mich von meinem Sparkurs abzubringen und ich bin sogar versucht, mir eine der teuren Varianten der Switch zuzulegen. Genau erklären, warum ich die Sonderversion haben möchte, kann ich nicht. Mir gefällt schlichtweg das Design, wobei der Pokémon-Stil sicherlich bei der Überzeugungsarbeit geholfen hat.

Damit ihr eventuell sogar nachempfinden könnt, wie Nintendo mich mit dem speziellen Design überzeugen konnte, binde ich euch ein paar Bilder ein, die auf Nintendo.com veröffentlicht wurden:

Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, ist nicht nur die Switch und dessen Rückseite in das spezielle Design gehüllt, sondern auch die Joy-Cons und das Dock.

Somit sind zwar auch die Joy-Cons ein echter Hingucker, doch ich persönlich werde mir wahrscheinlich einen Handheld-Controller für die Switch zulegen, da für mich hauptsächlich das Design der Rückseite entscheidend ist. Durch den Controller lässt sich die Konsole zudem besser greifen.

Generell sind im Bestellumfang der Switch im Special-Design zusätzlich folgende Dinge enthalten:

  • Joy-Con L & R im Spezial-Design
  • Joy-Con-Gurte im Spezial-Design
  • Nintendo Switch Dock im Spezial-Design
  • Nintendo Switch AC Adapter
  • 1x Highspeed HDMI-Kabel
  • Joy-Con Grip

Zu meinem Enttäuschen musste ich leider feststellen, dass es die Switch nicht in einem Bundle mit Pokémon Karmesin oder Purpur gibt. Nintendo betont, dass die Spiele separat gekauft werden müssen.

Welches Modell der Switch ist das? Bei der Switch-Version im Pokémon-Design handelt es sich um das OLED-Modell, das besonders für User vorgesehen ist, die eine Switch häufig im Handheld Modus benutzen wollen.

Welche Vorteile die Switch OLED sonst noch hat, zeigt euch MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann in seinem Vergleich der beiden Modelle:

Mehr zum Thema
Nintendo Switch OLED vs Nintendo Switch – Welche Konsole lohnt sich für mich?
von Benedikt Schlotmann

Wann ist der Release? Nintendo gibt auf seiner Webseite an, dass die Spezial-Version der Switch ab November verfügbar sein wird. Ein genaues Datum, wann die Konsole bestellbar ist, gab Nintendo noch nicht an.

Was wissen wir über den Preis? Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch kein Preis für die Spezial-Version der Switch bekannt. Die Switch im Special-Design zu dem bunten Shooter Splatoon 3 wird für 349,00 € auf Amazon gehandelt. In der Preisklasse könnte dementsprechend auch die Pokémon-Version sein.

Die normale Switch OLED kostet in der Regel um die 339,99 €. Einen kleinen Aufpreis muss ich also für das besondere Design leisten.

Was sagt ihr zu der neuen Switch-Version? Findet ihr sie optisch genauso eindrucksvoll wie ich oder schreckt euch der lila-rote Stil eher ab? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Falls es euch jetzt genauso geht wie mir und ihr ebenfalls über den Kauf einer Switch nachdenkt, hat MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotman noch einen kleinen Tipp für euch, mit dem ihr eure Akkulaufzeit deutlich steigern könnt.

Eine kleine Funktion der Switch hilft euch, die Akkulaufzeit deutlich zu verlängern

Spieler warten 4 Jahre auf cooles Luftschiff-MMORPG der PUBG-Macher – Nach 11 Monaten auf Steam ist Elyon nun tot

Im November 2017 stellten Bluehole, die Entwickler des Shooters PUBG, ein neues MMORPG vor: Ascent: Infinite Realm sollte ein Action-MMORPG mit Luftschiffen werden. Im Oktober 2021 erschien das Spiel als „Elyon“ dann wirklich im Westen. Doch bereits nach 11 Monaten kündigt Publisher Kakao am 7. September ein Ende an: Das Free2Play-MMORPG schließt am 7. Dezember. Es hat katastrophale Spielerzahlen auf Steam.

Warum freute man sich so lange auf das Spiel?

  • 2017 war eine andere Zeit: Damals war Bluehole dank “PlayerUnknown’s Battlegrounds” einer der angesagtesten und heißesten Entwickler im Gaming. Bevor Fortnite das Spiel kopierte und noch größer wurde, hatten die Koreaner mit PUBG einen Mega-Hit auf Steam. Außerdem besaßen sie dank TERA, einem Action-MMORPG schon Erfahrungen mit Online-Rollenspielen.
  • A:IR sollte damals zusammen mit Kakao entwickelt werden, den Publishern des MMORPGs Black Desert, das damals wegen seiner tollen Grafik überzeugte.
  • Zudem sah Ascent: Infinite Realm in ersten Trailer spannend aus (via youtube) und brachte mit der Idee, auf Luftschiffen zu kämpfen, einen spannenden, neuen Spin ins MMORPG-Genre. Statt immer nur Fantasy strahlte das Spiel einen schrägen Steampunk-Flair aus.

Hier ist alles Wichtige, was ihr zu Elyon wissen müsst:

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Wie lief die Entwicklung dann? Die Entwicklung lief aus Sicht von westlichen MMORPG-Fans überhaupt nicht gut. Wie für koreanische MMORPGs üblich, war das MMORPG immer wieder für lange Phasen aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden, als die Entwickler „dark“ gingen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Ruhe zu entwickeln:

Im April 2020 machte das Spiel dann einen großen Cut: Aus „Ascent: Infinite Realm“ wurde Elyon. Das sollte jetzt ein Action-MMORPG werden, mit einem besonderen Skill-System und Massenschlachten. Das MMORPG wirkte fast schon wie neu und erinnerte stark an TERA.

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Wie lief’s dann zum Release? Schlecht. Es ist dem Team nie mehr gelungen an den anfänglichen Hype anzuschließen, den die ersten Trailer von A:IR im Jahr 2017 erzeugten. Irgendwie verflachte die Aufregung um Elyon total.

Als das Spiel im Oktober 2021 endlich auf Steam erschien, erreichte es im Schnitt lediglich 8,689 Spieler und die waren schnell weg. Bereits im Februar 2022 hatte das MMORPG nur noch 560 Spieler.

Die Reviews auf Steam sind auch nur durchwachsene 54 %.

Das ist jetzt die Entscheidung der Entwickler: Publisher Kakao Games sagt, nach langen Unterhaltungen mit Bluehole habe man sich entschlossen, die Server von Elyon in Europa und Nordamerika einzustellen:

  • Nur sehr wenige Spieler, die mit Elyon anfingen, blieben auch beim MMORPG
  • Die Zahl der aktiven Spieler sei immer weiter geschwunden
  • Daher könne man den Spieler nicht die MMORPG-Erfahrung bieten, nach denen sie sich sehnen

Dafür entschuldigt man sich.

Die Server werden am 7. Dezember offline gehen (via elyon).

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Das steckt dahinter: Elyon hatte ein Problem: Ihnen fehlte der „Unique Selling“-Point, das eine Element, mit dem das Spiel auf sich aufmerksam machen und aus der Masse an MMORPGs herausstechen konnte.

Als A:IR hatte man noch die Idee mit den Luftkämpfen, die exotisch wirkten.

Als die Luftkämpfe gestrichen wurden, war das Urteil der Experten sowas wie: „Solides MMORPG mit gutem Kampfsystem – aber auch nix Besonderes.“ Zudem hatte Elyon das Pech gerade in der Bugwelle von New World zu erscheinen, das 2021 alle Aufmerksamkeit auf sich zog.

Elyon stand übrigens auf der „Todesliste“ unseres MMORPG-Experten Alexander Leitsch:

Ich sage voraus: Diese 6 MMOs sterben 2022

Sony bringt heute endlich das Feature auf die PS5, auf das ich seit 2 Jahren warte

Sony hat ein großes Update für die PS5 vorgestellt. Das freut vor allem MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann, denn mit dem Update kommt am 7.9. ein Feature für die PlayStation 5, auf welches er schon lange gewartet hat.

Sony stellt regelmäßig neue Funktionen und Features für die PS5 vor. Nachdem im Sommer das große Update mit dem Support für eine zusätzliche SSD gekommen war, gibt es nun ein weiteres großes Update.

Auch dieses Mal gibt es wieder jede Menge neue Funktionen. Mit dabei ist ein Feature, über welches ich mich besonders freue: Die offizielle Unterstützung von WQHD. Eine Auflösung, die bei immer mehr Gamern Einzug findet.

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Endlich kann ich mit der PS5 einen WQHD-Monitor nutzen

Was bringt das neue Update überhaupt? Das neue Update für die PS5 bringt gleich eine ganze Handvoll an Verbesserungen und neuen Features (via blog.playstation.com). Dazu gehören etwa:

  • YouTube-Suche per Sprachbefehl
  • Remote Play direkt über die PS App starten
  • Option zum Senden von Freigabeanfragen an Freunde
  • Benachrichtigungen zum einfacheren Beitritt zu Spielen von Freunden über den Party-Chat
  • 1440p-HDMI-Videoausgabe auf Fernsehern und Monitoren

Außerdem könnt ihr jetzt eure Spielesammlung auf der PS5 in Ordnern sortieren. Dadurch kommt ihr viel schneller zu euren wichtigen Spielen, wenn ihr ein paar mehr Spiele auf eurer PS5 installiert habt.

Vor allem das letzte Update mit der WQHD-Unterstützung ist für mich ein wichtiger Punkt, auf den ich schon seit Release der Konsole warte. Denn ich zocke an der PlayStation 5 hauptsächlich an meinem Gaming-Monitor und der bietet mir eine Auflösung von 1440p. Doch genau hier liegt das Problem.

Bisher konnte ich die PS5 an meinem Monitor nur auf Full-HD nutzen. Dabei ist der Unterschied zwischen Full-HD und WQHD gewaltig. Ein Kollege von mir hatte erklärt, warum ein WQHD-Monitor zu seinen wichtigsten Gaming-Käufen gehört und ich kann ihm da nur beipflichten.

Firmware Update für die PS5 bringt Feature, das riesigen Unterschied macht

Ist der Unterschied wirklich so groß? Falls ihr mir nicht glaubt, wie sichtbar der Unterschied zwischen Full-HD und WQHD ist, dann schaut euch etwa folgendes YouTube-Video an. Ihr könnt deutlich mehr sehen und vor allem wirken die Texturen schärfer und klarer. Die Pixeldichte von 1920×1080 zu 2.560 x 1.440 Pixeln steigt übrigens ebenfalls deutlich an, dadurch sind mehr Details erkennbar und das Bild sieht einfach “besser” aus.

https://www.youtube.com/watch?v=CEJvm5fnbG4

Warum nutze ich nicht 4K? 4K-Monitor waren mir zum einen bisher einfach zu teuer. Einen 4K-Fernseher besitze ich ebenfalls nicht, sondern nur einen älteren Full-HD-Fernseher.

Hinzu kommt, dass ich in meinem Rechner eine Radeon RX 6700 XT verbaut habe, nachdem ich jahrelang auf einer Radeon RX 570 unterwegs gewesen bin. Die RX 6700 XT ist eine Grafikkarte von AMD, die hervorragend für Auflösungen bis einschließlich WQHD geeignet ist und nur bedingt für 4K. Für mich ist WQHD daher der beste Kompromiss zwischen Leistung und Qualität gewesen. Umso mehr freue ich mich über das Update, welches Sony jetzt veröffentlicht hat.

Einen Nachteil gibt es jedoch immer noch: VRR auf der PS5 unterstützt wird nur bei Full-HD und 4K-Videoausgabe unterstützt, jedoch nicht bei 1440p (WQHD). VRR sorgt dafür, dass die Bildrate zwischen Monitor und PC/Konsole synchronisiert werden. Das soll verhindern, dass es unschöne Zerreißeffekte (sogenanntes Tearing) gibt. Aber vielleicht ergänzt Sony dieses Feature noch nachträglich.

Die fehlende WQHD-Unterstützung war für mich auch lange ein Grund, warum man sich keine PS5 kaufen sollte. Damit muss ich in Zukunft bei der Bildqualität keine Kompromisse mehr eingehen, wenn ich an der PS5 zocke:

6 Gründe, warum ihr gerade keine PS5 kaufen solltet

Microsoft stellt neuen Pro-Controller für PC und Xbox vor – Das ist der Xbox Elite Wireless Controller 2 – Core in Weiß

Microsoft hat bekannt gegeben, dass der neue Xbox Elite Wireless Controller Series 2 – Core in Weiß ab sofort vorbestellbar ist! Wir stellen euch den leistungsfähigen und individuell anpassbaren Controller vor.

Heute hat Microsoft mit dem Xbox Elite Wireless Controller Series 2 – Core (das Ding heißt wirklich so!) einen neuen Pro-Controller angekündigt! Das super schicke Gamepad in Weiß erscheint zum 21. September 2022 und lässt sich auf der Microsoft-Homepage vorbestellen.

Ein paar von euch werden den ersten Xbox Elite-Controller aus dem Jahr 2015 womöglich noch kennen. Dieser sehr beliebte Controller erhielt mit dem Xbox Elite 2 einen Nachfolger, der zusätzliche Funktionen erhielt und den man sogar noch weiter auf die eigenen Bedürfnisse anpassen konnte.

Das heute angekündigte Modell erweitert nun also die Xbox Elite-Serie.

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Das kann der Xbox Elite Wireless Controller 2 – Core

Der neue Xbox Elite Wireless Controller Series 2 – Core kommt erneut mit den essenziellen Komponenten und Eigenschaften, die auch seinen Vorgänger schon so beliebt machten:

  • Controllsticks mit anpassbarer Spannung
  • eine spezielle Gummi-Beschichtung für besonders viel Grip
  • 40 Stunden Akkulaufzeit
  • eine besonders robuste Bauweise

Darüber hinaus könnt ihr das Gamepad mit der Xbox Zubehör-App weiter auf eure persönlichen Bedürfnisse anpassen – beispielsweise, indem ihr das Button-Mapping für die Tasten verändert.

Natürlich ist das neue Gamepad neben der Xbox wie gehabt auch am PC nutzbar und kommt außerdem mit einer einjährigen Garantie von Microsoft.

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von Benedikt Schlotmann

Was kostet der neue Xbox Elite Controller?

Der Xbox Elite Wireless Controller Series 2 – Core ist zu einem Preis von 129,99 € erhältlich und somit satte 50 € billiger als sein Vorgänger – der aktuelle Xbox Elite Wireless Controller Series 2 in Schwarz. Das Gamepad ist demnach vor allem auch für Spieler geeignet, die sich einen günstigen, aber hochwertigen Xbox Elite 2-Controller kaufen wollen.

Der billigere Preis erklärt sich vor allem darin, dass im Vergleich zu dem Xboc Elite 2 Core-Controller allerdings keine austauschbaren Komponenten mitgeliefert werden. Diese müsst ihr euch mit dem Complete Component Pack für knapp 59,99 € selbst kaufen.

Teil dieses Complete Component Packs sind:

  • 1 austauschbares Steuerkreuz (Standard)
  • 4 austauschbare Ministicks (2 klassische, 1 großer, 1 Kuppel)
  • 4 Paddles (2 mittel, 2 mini)
  • 1 Transporttasche
  • 1 Ladestation
  • 1 USB-C-Kabel
Xbox Elite Wireless Controller Series 2 - Core
Die Unterschiede zwischen den beiden Elite Wireless Controller – Series 2

Eher PS5- statt Xbox-Fan? Falls ihr euch stattdessen eher für die PS5 interessiert, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.

Es kommt regelmäßig zu PS5-Angeboten bei den verschiedenen Händlern. Wenn ihr unseren Liveticker im Auge behaltet, sinkt die Chance, dass ihr die beliebte Konsole verpasst.

PS5 kaufen – Passt ab sofort auf diese Händler auf

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Amazon erklärt, warum das tolle, neue MMO zu „Herr der Ringe“ gescheitert ist, von dem wir 2 Jahre lang träumten

Amazon hatte 2019 angekündigt, ein neues MMO zu „Herr der Ringe“ zu entwickeln, das sicher prächtig an der Seite der neuen Fernsehserie „Ringe der Macht“ ausgesehen hätte. Doch das Projekt wurde 2021 plötzlich eingestellt. Jetzt erklärt der Gaming-Chef von Amazon, warum das schiefging.

Was war das für ein Projekt? Amazon hatte im Juli 2019 angekündigt, neben einer neuen TV-Serie zu „Herr der Ringe“ auch ein MMO zu entwickeln:

  • Das Spiel sollte vor den „Herr der Ringe“-Filmen und Büchern spielen, Free2Play werden und für PC und Konsolen erscheinen
  • Das Spiel sollte von der chinesischen Firmen „Leyou“ entwickelt werden, denen auch der Warframe-Entwickler Digital Extremes gehörte
  • Von dem Projekt hörte man 2 Jahre lange immer mal wieder ein Lebenszeichen: So hieß es, es solle ein großer AAA-Titel werden. Aber dann kam im April 2021 die traurige Nachricht: Amazon hatte das Projekt eingestellt.

Die neue TV-Serie ist gerade Gesprächsthema weltweit:

Tencent und Amazon waren beide zu groß, um miteinander zu arbeiten

Das sind die neuen Informationen: Jetzt sprach der Chef von Amazon Gaming, Christoph Hermann, mit GameSpot über das Ende des MMOs.

Er sagt: Als Leyou von dem Tech-Konzern Tencent aufgekauft wurde, begannen die Dinge „sehr kompliziert“ zu werden. Letztlich habe sich Amazon entschieden, das Projekt fallen zu lassen und weiterzuziehen:

Wir hatten einen Deal mit einer Firma in Hong Kong, Leyou. Ich glaube, es wäre toll gewesen, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber Leyou wurde von Tencent gekauft und die Dinge wurden sehr kompliziert.

Christop Hartmann, Amazon Games President

Laut Hartmann hatte sich der Inhaber der Urheberrechte, Middle-earth Enterprises, eine Klausel im Vertrag zusichern lassen, dass sie den Deal beenden konnten, wenn einer der Partner aufgekauft werden würde: Als Tencent Leyou kaufte, zog Middle-earth Enterprises die Klausel und die Dinge stoppten.

Hartmann sagt: Er glaube zwar, es sei möglich gewesen, das „Herr der Ringe“-MMO weiterzuentwickeln, aber nachdem sich die Verhandlungen in die Länge gezogen hatten, habe Amazon das beendet.

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Letztlich, sagt Hartmann, waren Amazon und Tencent zu große Konzerne, um als Partner gemeinsam ein Projekt anzugehen und ein Spiel zu entwickeln. Also entschied man sich, lieber nicht zusammenzuarbeiten. Es hätte sich einfach zu lange hingezogen.

Bei dem riesigen Erfolg der Serie „Ringe der Macht“ auf Amazon Prime könnte sich so mancher bei Amazon wünschen, die Dinge wären damals etwas anders gelaufen. Ein neues MMO zu Herr der Ringe würde man Amazon gerade sicher aus der Hand reißen:

2 neue Trailer zu Dungeons & Dragons und Herr der Ringe machen wieder richtig Lust auf Fantasy-MMORPGs

Ein Anime-Mädchen auf Twitch und ein radfahrender YouTuber zeigen, dass es bei allen Skandalen auch Wohlfühl-Influencer gibt

Der YouTuber Connor „CDawgVA“ Colquhoun (26) fuhr eine Woche lang mit dem Fahrrad quer über die japanische Insel Hokkaido und sammelte damit Geld für eine Stiftung für Immunkrankheiten. Die befreundete Twitch-Streamerin ironmouse ist selbst erkrankt und zeige sich überwältigt vor lauter Rührung.

Das ist CDawgVA: Connor ist ein walisischer Synchronsprecher und YouTuber. Berühmt wurde er mit Inhalten zu Anime und Cosplay, mittlerweile lebt er in Tokyo und ist dort Teil des beliebten „Trash Taste“-Podcast, bei dem unter anderem schon Jacksepticeye und LilyPichu zu Gast waren.

Auf YouTube hat Connor 3,82 Millionen Abonnenten über mehrere Kanälen verteilt, den „Trash Taste“-Podcast schauen sich regelmäßig über 1 Million Menschen an. Jetzt machte er mit einer wohltätigen Aktion von sich reden.

Streamer und Influencer landen oft mit Skandalen in den Schlagzeilen, doch manchmal gibt es auch schöne Momente, wie diesen zuckersüßen Clip:

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YouTuber sammelt über 300.000 € für Immunerkrankungen

Das hat Connor geleistet: Gemeinsam mit dem befreundeten YouTuber Chris “Abroad in Japan” Broad fuhr CDawg einmal mit dem Fahrrad über die japanische Insel Hokkaido. Insgesamt legten sie eine Strecke von über 800 Kilometern zurück.

Der ganze “Cyclethon” wurde ab dem 29. August auf Connors Twitch-Kanal übertragen, wo durchschnittlich über 16.000 Menschen die Aktion verfolgten. Zum krönenden Abschluss der Radtour am 5. September sahen sogar über 30.000 Leute zu (via sullygnome).

In diesem Clip ist zu sehen, wie Connor und Chris ihr Ziel, eine Bahnstation im Süden Hokkaidos, erreichen. Das Video erhielt bereits über 80.000 Aufrufe.

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So erfolgreich war die Spendenaktion: Auf Twitter gab Connor das Ende des „Cyclethon“ bekannt und teilte, wie viele Spenden mit der Aktion gesammelt werden konnten. Das Ziel von 250.000 $ wurde dabei weit überschritten.

Insgesamt konnten Connor und Chris 316.469,69 $, umgerechnet fast 320.000 €, für die Immune Deficiency Foundation sammeln. Die Stiftung verbessert laut eigenen Angaben die Diagnostik, Behandlung und Lebensqualität von Menschen mit Primären Immundefekten (via Twitter).

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Connor bedankt sich für die Unterstützung nach seiner Spendenaktion

Vtuberin mit Immunerkrankung weint vor Rührung im Stream

Um diese Streamerin geht es: Die Streamerin ironmouse ist eine sogenannte Vtuberin. Das steht für Virtual YouTuber und bedeutet, dass sie in ihren Streams nicht persönlich auftritt. Stattdessen verwendet sie einen computergenerierten Avatar, der ihre Mimik und Gestik übernimmt.

Wie viele VTuberinnen tritt ironmouse als niedliches Anime-Mädchen auf und hat damit großen Erfolg: Auf Twitch hat sie 1,3 Millionen Follower, ihre Streams erreichen im Schnitt knapp 10.000 Zuschauer. Nach Hololives Gawr Gura ist sie die zweiterfolgreichste Vtuberin weltweit (via sullygnome, sportskeeda).

Das ist der emotionale Stream: Eigentlich ist ironmouse, die als pinkhaariges Dämonenmädchen auftritt, für ihre freche und lebendige Persönlichkeit bekannt. Doch in einem Stream vom 5. September wurde ironmouse von ihren Gefühlen überwältigt.

Gemeinsam mit ihren Zuschauern sah sie sich die letzte Etappe von Connors und Chris’ Radtour an und hielt am Ende eine emotionale Ansprache. Sie bedankte sich bei den YouTubern für die Spendenaktion und dankte allen, die das Event unterstützt oder Geld gespendet haben.

Dabei war ihr die Rührung deutlich anzumerken. Immer wieder schluchzte und schniefte ironmouse, während sie sich ausführlich bedankte.

Ehrlich, es bedeutet wirklich sehr viel für mich, dass Connor das macht. Als er mir gesagt hat, dass er das macht, habe ich so geweint. Ich habe ziemlich geweint, weil es so eine Überraschung war, dass jemand keine Mühe scheut, etwas so Unglaubliches und Selbstloses, so Belastendes für den Körper zu tun. Alles für einen guten Zweck, über den kaum jemand Bescheid weiß. Also danke. Danke Connor, dass du das gemacht hast.

ironmouse via Twitch
https://www.youtube.com/watch?v=MdGBJo1Po70&t=106s
Hier seht ihr die emotionale Dankesrede auf Englisch

Das ist der Hintergrund des emotionalen Clips: ironmouse leidet an CVID, einem „allgemeinen variablen Immundefekt“, und einer Lungenkrankheit. Damit ist sie größtenteils bettlägerig und auf Sauerstoff angewiesen. Die Krankheit beendete auch ihren Traum, Opernsängerin zu werden.

Diese Krankheiten sind zudem der Grund für die markante hohe Stimme der Streamerin. ironmouse hat auch persönliche Erfahrung mit der Stiftung, für die Connor und Chris das Geld sammelten: Die IDF sei für sie da gewesen, als sie große Angst gehabt und nicht gewusst habe, was mit ihr los war.

Auch die Community ist gerührt: Clips von Connors „Cyclethon“ und der Reaktion von ironmouse verbreiteten sich in den sozialen Medien. Dort zeigten sich die Menschen gerührt von der Freundschaft der beiden Streamer und bewunderten Chris und Connor für ihren Einsatz.

„Ein ganz normaler Tag für Connor, selbstlos wie gewöhnlich. Ein echter Gigachad.“ So kann man es auch sagen (via YouTube).

Wie findet ihr die Aktion? Habt ihr sie vielleicht sogar selbst verfolgt? Findet ihr, Streamer und YouTuber sollten ihre Reichweite vermehrt für gute Zwecke einsetzen, oder doch lieber beim Gaming bleiben? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Auch andere Streamer begeisterten ihre Zuschauer schon mit wohltätigen Aktionen. Die YouTube-Truppe PietSmiet veranstaltet gemeinsam mit dem bekannten Streamer Gronkh ein jährliches Charity-Event.

Friendly Fire 7 war so überwältigend wie noch nie – Sammelt fast 2 Mio Euro Spenden über Twitch

Quelle(n):
  1. sportskeeda
  2. dexerto

MontanaBlack erklärt, warum sein Glücksspiel auf Twitch okay war – Das von Scurrows und orangemorange jetzt aber nicht

Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris zeigte über Jahre Casino-Streams auf der Streaming-Plattform. Im September 2019 wurde er mit Casino-Streams sogar zu einem der größten Twitch-Streamer der Welt. In einem Stream erklärt der 34-Jährige nun, unter welchen Bedingungen er damals Glücksspiel gezeigt hat – und wie das heute bei den Streamern Theo „Scurrows“ Bottländer und Kevin „orangemorange“ Bongers läuft.

Was hat MontanaBlack mit Glücksspiel zu tun?

  • MontanaBlack hat lange Glücksspiel auf Twitch gezeigt. Seinen Höhepunkt erreichte das im September 2019 – damals wurde MontanaBlack zu einem der größten Streamer weltweit. Glücksspiel-Stream spielten dabei eine entscheidende Rolle: Wenn er Casino-Streams zeigte, schauten ihm durchschnittlich 65.000 Leute zu.
  • MontanaBlack sagte später, er habe Glücksspiel im deutschen Twitch populär gemacht, er sprach sogar davon, dass deutsche Twitch damit „verseucht“ zu haben – alle wollten nur noch Casino-Streams sehen.
  • Allerdings zeigt MontanaBlack seit langem kein Glücksspiel auf Twitch mehr. Offenbar hatte er Ärger mit deutschen Behörden. Wir von MeinMMO haben mit einem Anwalt darüber gesprochen, warum MontanaBlack kein Glücksspiel mehr zeigt.

MontanaBlack hat bereits angedeutet, sollte er mal aus Deutschland ins Ausland ziehen, werde er wieder anfangen, Casino-Streams auf Twitch zu zeigen.

Video starten

Das ist der aktuelle Konflikt um Casino-Streamer: In die Fußstapfen von MontanaBlack sind in den letzten Monaten andere deutsche Twitch-Streamer getreten wie Scurrows und orangemorange.

Sie sind in einen Konflikt mit einer Reihe von Meinungsbloggern wie Tanzverbot verwickelt, die ihnen vorwerfen, Leute mit ihren Casino-Streams zum Zocken zu verführen. Der Konflikt eskalierte auf der gamescom 2022 in einem Handgemenge.

Orangemorange Tanzverbor Scurrows
Die deutschen Twitch-Streamer orangemorange, Tanzverbot und Scurrows (von links).

International wird vor allem das Krypto-Casino Stake kritisch gesehen, mit dem auch deutsche Casino-Streamer verbandelt sind: So trägt der Streamer Scurrows eine Kette von Stake um den Hals.

Man glaubt, die Streamer hätten besondere Deals und günstige Konditionen bei Stake, durch die ihre Verluste ausgeglichen würden – die Verluste der Zuschauer, die den Streamern nacheifern, werden aber durch nichts abgefedert.

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von Schuhmann

MontanaBlack sagt, er hat für die „Unterhaltung“ gestreamt – Mit Bonus-Geld des Casinos

So sieht MontanaBlack sein eigenes Casino-Streamen: In einem Twitch-Stream nach der gamescom vom Bett eines Hotelzimmers aus, spricht MontanaBlack über seine eigene Vergangenheit als Glücksspiel-Streamer (via twitch):

Chat, ihr kennt meine Einstellung zu Casino. Aber ich hab auch in einer Zeit damals Casino gestreamt, das ist ja auch schon 4 Jahre her, ich hab damals Casino gestreamt für die Unterhaltung. Da ging’s nicht um Millionenbeträge. Da ging’s nicht darum: Du streamst so und so oft und kriegst 2 Millionen Euro in einem Monat.

Bruder, da hab ich selbst aus eigener Tasche aufgeladen und hab halt einen Bonus gehabt, wo ich das Doppelte, Dreifache – also, ich hab 2000 aufgeladen und hatte halt 4000, 6000 zum Spielen. Das war eine ganz andere Zeit, Diggah.

MontanaBlack

So sieht er das Streamen von Scurrows und orangemorange: MontanaBlack scheint kein Problem damit zu haben, dass die Streamer mutmaßlich Millionen von Euro über Deals mit dem Casino verdienen. Ihn stört, wie sie sich im Internet verhalten, seitdem sie so viel Geld machen.

MontanaBlack sieht das Verhalten der Casino-Streamer Scurrows und orangemorange kritisch:

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Seiner Ansicht nach würden Scurrows und orangemorange ihren Reichtum jetzt raushängen lassen. Das viele Geld habe ihren Charakter verdorben:

Die denken, die sind Neuzeit-Rapper und haben irgendwas in ihrem Leben gerissen. Dabei haben sie einfach nur Reichweite, die sie aufgebaut haben, für Casino hergegeben. […] Die führen sich im Internet im Moment auf, wie die letzten Vollpfoten.

Ich hab orangemorange eine Sprachnachricht geschickt, als er gerade mit Casino-Streams angefangen hat und hab zu ihm gesagt: „Diggi, halt doch einfach dein verf*** Maul im Internet, zieh deine Streaming-Kacke durch mit Casino und gut is‘.

MontanaBlack

Der Streamer urteilt: Du kannst noch so viel Geld haben. Wenn du menschlich gesehen Müll bist, dann bist du Müll.

MontanaBlack hatte auf der gamescom ebenfalls einen Auftritt:

Massenauflauf durch MontanaBlack-Fans führt zu Gewalt auf der gamescom – Das sagen die Veranstalter

Schönster Bogen in Destiny 2 bekommt endlich, was er verdient – Ist nach 4 Jahren nun richtig stark

Destiny 2 hat so einige Bögen, die viele Hüter oft und gerne verwenden. Doch der schönste Bogen gehörte nie wirklich dazu. In Season 18 hat Bungie jedoch neue Optionen für verschiedene Exo-Waffen ins Spiel gebracht, die das nun geändert haben. Jetzt ist der exotische Bogen „Wunschender“ nicht nur edel und schön, sondern auch ein wahres Monster im Kampf.

Um welchen Bogen geht es? 2018 veröffentlichte Bungie die Erweiterung „Forsaken“ und brachte damit auch einen der schönsten Exo-Bogen ins Spiel – den Kinetik-Bogen „Wunschender“.

Über eine exotische Quest im Dungeon „Der Zerbrochene Thron“ konnten sich die Spieler dieses einzigartige Schmuckstück bei Sjur Eido abholen. Doch nur, wenn sie in der mehrstufigen Quest „Träumende Token“ erfolgreich aufladen und abgeben konnten.

Allerdings konnte der Wunschender-Bogen, trotz seiner exotischen Eigenschaften, die Hüter nie wirklich von sich überzeugen. Lediglich ein massiver Exploit, der seinen Schaden fast vervierfachte, verhalf ihm einst kurzzeitig zu einem traumhaften Revival.

Ansonsten hüteten die Spieler das geschnitzte, weiße Schmuckstück in ihrem Tresor oder der Sammlung, wo er fast genau vier Jahre verstaubte.

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von Benedict Grothaus

Bungie hat sein Schmuckstück noch nicht vergessen: Jetzt, fast 4 Jahre nach der Veröffentlichung seiner exotischen Quest, kann der Wunschender endlich zeigen, wozu er wirklich in der Lage ist. Und das sogar richtig stark und ohne Exploit.

Season 18 gibt dem alten Exotic “Wunschender” endlich das, was er seit vier Jahren braucht.

Grundsätzlich bietet der Bogen folgende exotischen Vorteile:

  • Exo-Perk “Zorn der Königin”: Wenn man die Zielvorrichtung mit voll angespanntem Bogen benutzt, werden Kämpfer hinter Mauern markiert und Pfeile durchbohren Schilde.
  • Breitband-Kopf: Durchdringende Pfeilspitze, die dem Ziel sowohl bei Eintritt als auch bei Austritt schadet. Ein Schuss kann zudem mehrere Ziele durchdringen.

In Season 18 profitiert „Wunschender“ aber zusätzlich von mehreren neuen Anpassungen:

  • So hat Bungie in Season 18 den Schaden aller exotischen Primärwaffen gegen Kämpfer mit rotem Balken grundsätzlich erhöht.
  • Die Anzahl der Treffer mit Wunschender gegen die meisten Ziele wurde von 2 auf 3 erhöht (mehr Treffer gegen Fahrzeuge, weiterhin 2 gegen Spieler). 
  • Zudem wurde sein Schaden gegen Champions, Majors und Minibosse um 10 % erhöht.
  • Der Exo-Bogen bekam auch einen fest eingebauten, also intrinsischen, Anti-Barriere-Perk gegen Champions verpasst.
  • Und seine Ziehzeit wurde von 828 auf 820 Millisekunden verringert.

Wie wirken sich die Änderungen im Spiel aus? Nach diesen Änderungen in Season 18 sieht der Bogen nicht mehr nur schön aus, sondern performt auch hervorragend.

Je nach Schwierigkeitsgrad können die Hüter mit ihm problemlos mit 1 – 2 Schüssen Oger und Kabal-Gladiatoren mit rotem Balken und sogar Kreischer erledigen. Auch Gegner mit orangem oder gelbem Balken können solide damit beseitigt werden.

Die Erhöhung der Anzahl der Treffer von 2 auf 3 entspricht nämlich bei den meisten Zielen einer Schadenserhöhung von etwa 50 %. Das kommt zwar nicht ganz auf den einstigen Exploit raus, stärkt den Bogen jedoch zusätzlich.

Durch die intrinsische Anti-Barriere-Eigenschaft genügt ein vollständig gezogener Schuss oder maximal 2 Schüsse und das Schild des Champions gibt nach.

Doch auch sonst kann euch der Bogen durch die Anti-Barriere-Pfeile nützlich sein. Nervige Schilde oder Immunisierungen durchdringt er ebenso mühelos. Genau wie jede andere Waffe, die über Anti-Barriere-Eigenschaften verfügt oder über den saisonalen Mod damit ausgestattet wird.

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Kann der Wunschender schon bald die Arbalest vom Thron stoßen?

Ist der Bogen besser, also der momentane Anti-Barriere-King? Derzeit gilt in Destiny 2 das exotische Linear-Fusionsgewehr „Arbalest“ als Best-in-Slot gegen Anti-Barriere-Champions. Die große Frage ist also, könnte der Bogen diese Waffe würdig ersetzen?

Absolut! Denn während die Arbalest nur gegen Champions stark ist, überzeugt Wunschender auch als momentan stärkste Option gegen alle andere Feinde. Auch dass er, anders als das Linear-Fusionsgewehr, nicht lange Aufladen muss ist ein weiterer Vorteil.

Damit gehört der Bogen zu den stärksten Waffen im Spiel. Womöglich ist der Wunschender sogar aktuell die Top-Waffe in Destiny 2.

Falls ihr den Bogen noch nicht euer Eigen nennt, dann ist jetzt die Zeit gekommen, ihn euch zu langen. Und das geht sogar etwas einfacher als noch vor 4 Jahren.

So bekommt ihr Wunschender 2022: Erfreulicherweise hat Bungie den Bogen nicht einfach nur zum Kaufen in den Vermächtnis-Kiosk gepackt. Die Quest um das Exotic wurde stattdessen angepasst und so verändert, dass sie wieder gespielt werden kann. Das war notwendig, weil ein alter Zielort der Quest inzwischen aus dem Spiel genommen wurde.

  • Interessierte Spieler sollten im Besitz der Forsaken-Erweiterung sein.
  • Die Exo-Quest kann beim Quest-Archiv auf dem Turm gekauft werden. Es befindet sich links neben der Post.
  • Zudem bekommt ihr dort auch schon gleich die notwendigen Talismane, die man sich früher über die Wirrbucht erspielt hat.

So ausgestattet habt ihr alles, was ihr braucht, um mit der Quest im Inventar den Dungeon „Der Zerbrochene Thron“ einmal bis zur Statue von Sjur Eido zu spielen. Sie steht direkt hinter dem ersten Encounter mit dem großen Oger.

In unserem Wunschender-Guide erfahrt ihr, wie ihr die einzelnen Quest-Schritte von einst genau meistert.

Werdet ihr jetzt auch zu Robin Hood und geht statt mit der Arbalest nun mit dem Wunschender auf die Jagd? Oder sagt ihr: „Bögen sind nur was für Strumpfträger und nichts für gestandene Hüter?“ Hinterlasst der Community und uns gerne eure Meinung zum exotischen Kinetik-Bogen und seinem Revival in Season 18.

Quelle(n):
  1. Forbes