In Destiny 2 gibt es seit Kurzem eine interessante neue Entwicklung: NPCs, die für Spieler das Spiel spielen können. Und das sogar oftmals effizienter als die Hüter selbst. MeinMMO zeigt euch, wie effektiv die neuen Verbündeten sind und warum die Spieler das so gar nicht witzig finden.
Welche Verbündeten hat Destiny 2 ins Rennen geschickt? Seit ein paar Seasons hat die Vorhut ein Bündnis mit den Kabalen. Das bedeutet Caiatl, die aktuelle Kaiserin des Kabal-Imperiums, lässt ihre Truppen Seite an Seite mit den Hütern kämpfen. Und das immer öfter.
- Seit der Season der Auferstandenen unterstützen die Kabal-Streitkräfte der Kaiserin die Hüter. Erstmals in den Psi-Ops Schlachtfeldern auf dem Mond.
- In der Lightfall-Kampagne verteidigen die Truppen der Kabale mit den Hütern gemeinsam den ominösen Schleier, das zentrale Objekt der Kampagne, in einem epischen Kampf vor der Dunkelheit.
- Nun, in der aktuellen Season 20 sind die neuen Kabal-Verbündeten sogar gleich zu mehreren im überarbeitenden Strike „Der Waffenhändler“ zu finden – also aktiver Teil der Playlist.
Klingt gut. Das Problem ist nur, dass diese Verbündeten entweder im Weg rumstehen oder in manchen Fällen sogar effektiver als die Hüter selbst sind. Sie nehmen den Spielern stellenweise das größte Vergnügen, den Kill des Strike-Endboss, eiskalt vor der Nase weg.
Hüter spielen in Strikes nur noch die zweite Geige
So manchem Hüter passt das gar nicht, wie dem bekannten Destiny-2-Streamer Gladd. Er beschwert sich auf Twitter bei Bungie, dass die neuen Kabal-Verbündeten ihm nur im Weg rumstehen und er so nicht mehr spielen kann.
Entgegen der Streamer-Luxusprobleme von Gladd erkennen andere Hüter in Destiny 2 ein viel wichtigeres Problem mit der Unterstützung durch Caiatls Truppen, wie der Spieler SneakyBeaver.
Wenn NPCs den Spielern nun eiskalt die Kills klauen, auch mit Präzisionskills die sogar Cayde-6 in den Schatten stellen, dann kostet Spieler das effektiv ihre Punkte. Im schlimmsten Fall verpasst man damit den erfolgreichen Strike-Abschluss von 130.000 Punkten und braucht noch einen Run.
Dementsprechend antwortete SneakyBeaver Gladd mit einem Kommentar und schreibt:
Ich hatte eigentlich das gegenteilige Problem. Ich habe versucht, Punkte zu farmen und die Kabal-Verbündeten nehmen einem die Kills weg und man bekommt die Punkte nicht, wenn man [die Gegner] nicht [selbst] erschossen hat.
bemerkt SneakyBeaver gegenüber Gladd auf Twitter
Wie effizient die Truppen von Caiatl auf der Schwierigkeitsstufe “Großmeister” dabei vorgehen, könnt ihr euch in diesem Video-Clip ansehen:
Im Strike “Der Waffenhändler” in der Europäischen Todeszone wurde Destiny 2 zocken fast schon zu einem automatisierten Prozess für die spielenden Hüter, sodass sie nur noch Emotes machen konnten.
Die Kabale gehen währenddessen aggressiv auf ihre Verwandtschaft los und machen ohne Unterlass Schaden. Den Hütern bleibt also nur noch vom Seitenrand dem Treiben zuzusehen und sich zu wundern, warum sie plötzlich nur noch die zweite Geige in Destiny 2 spielen.
Echte Hilfe oder lästige Blockade? Während Gladd sich blockiert fühlt, gibt es andere Spieler, welche die neuen NPC-Verbündeten trotzdem nützlich finden.
Besonders für Solo-Spieler oder Spieler, die Schwierigkeiten haben, bestimmte Aktivitäten zu bewältigen, könnten Caiatls Truppen durchaus eine willkommene Unterstützung sein. Durch ihre hohe Effektivität helfen sie schließlich dabei auch schwierige Aufgaben zu bewältigen und die Spielzeit zu verkürzen.
Uns würde eure Meinung und Erfahrungen mit den NPC-Truppen interessieren. Sind sie für euch kein Problem oder sind sie euch im Strike “Der Waffenhändler” genauso lästig wie Gladd? Hinterlasst uns gerne eure Meinung zum Thema in den Kommentaren.
Falls ihr lieber etwas ohne Kabal-Unterstützung macht – wie wäre es mit dem Farmen von Ressourcen?
10 Tipps, wie man in Destiny 2 effektiv die wichtigsten Ressourcen farmt
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