WoW BC Classic: Die Preise für so ziemlich alles sind ein schlechter Witz

Zusätzliche Inhalte in Burning Crusade Classic haben gesalzene Preise. Die Community diskutiert noch, ob das nur „frech“ oder gnadenlos gierig ist.

Gestern haben die Entwickler von WoW Classic enthüllt, dass es tatsächlich schon am 1. Juni (bzw. am 2. Juni bei uns) mit BC Classic losgeht. Damit einher ging auch die Offenbarung, was denn die Deluxe-Edition und zusätzliche Dienste wie der Charakter-Klon kosten. Die Spielerschaft scheint sich bei den gesalzenen Preisen recht einig zu sein: Die Preise sind frech, gierig und absolut unangemessen.

Was ist passiert? Gestern wurden verschiedene Versionen und Dienste von Burning Crusade Classic enthüllt. Grundsätzlich benötigt man zum Spielen nur ein Abo, allerdings gibt es eine Reihe von optionalen Diensten und Angeboten, die den Einsatz von Echtgeld benötigen:

  • Deluxe Edition: Die Deluxe-Edition enthält 30 Tage Spielzeit, einen Charakter-Boost und ein paar Spielzeuge für satte 70 $.
  • Die Charakter-Kopie, falls man einen Charakter sowohl in Classic als auch in BC Classic weiterspielen will, kostet stattliche 35 $.

Wie zu erwarten, reagierte die Community überwiegend negativ.

So reagieren die Spieler: Unter den verschiedenen Nachrichten zur Preisankündigung gibt es viele Spieler, die fassungslos reagieren. Darunter fallen Kommentare wie diese (via reddit):

  • „Es gibt wahnwitzige Illusionen. Und dann gibt’s noch Blizzard.“
  • „Was wir wollten: Classic+ Was wir bekommen haben: TBC$“
  • „Lass uns das mal zusammenfassen. 70 $: 2 Reittiere (1 in BC, 1 in Retail), 2 Spielzeuge, 30 Tage Spielzeit, einen Charakterboost auf 58: Und jetzt sagen wir, ich will meinen Hexenmeister kopieren, dann bezahle ich 105 $. Was zur Hölle.“

Besonders verärgert sind Spieler, weil der hohe Preis des Charakter-Klonens die Community noch mehr spalten könnte. Viele Spieler werden vom hohen Preis abgeschreckt sein und nicht 35 $ investieren wollen, um einen Charakter auch auf einem Classic-Realm weiterspielen zu können.

Auch großer WoW-Streamer meckert: Auch unter den großen WoW-Streamern werden die Preise heiß diskutiert, wobei auch hier eine eher einhellige Meinung herrscht. Asmongold bezeichnete die Preise auf Twitter etwa als „verdammt lächerlich“ und sieht das als „Schande“.

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Allerdings gibt es auch ein paar Stimmen, die mit den Preisen weniger Probleme haben, auch wenn man das nur vereinzelt liest. Immerhin seien die Käufe optional und die meisten würden ohnehin nur noch BC spielen und nicht mehr in Classic verweilen. Man werde nicht zum Kauf gezwungen.

Die große Mehrheit der Spieler, die sich dazu in Foren oder im Subreddit meldet, ist aber eher negativ eingestellt.

Cortyn meint: Wer mich und meine Artikel halbwegs verfolgt, weiß schon, dass ich mit WoW Classic schon vor einer Weile abgeschlossen hatte. Ich logge zwar gelegentlich noch für RP oder einen Dungeon ein, das ist aber eher seltener der Fall.

Auf Burning Crusade Classic hatte ich mich gefreut, denn an die Erweiterung habe ich – wie wohl viele andere auch – noch gute Erinnerungen von durchzockten Nächten und chaotischen Abenteuern im Schattenlabyrinth.

Für mich war klar, dass ich meine Menschenmagierin sowohl auf einem Classic-Realm als auch auf einem BC-Realm haben möchte. Doch den Preis für eine Charakter-Kopie bin ich nicht bereit zu zahlen. Das ist ein Dienst, der Hunderttausendfach Verwendung findet, wenn man an einem Beta- oder PTR-Test in WoW teilnimmt. Ganz platt gesagt, wird da einfach nur eine Datei von A nach B kopiert. Um dafür 35 $ (vermutlich 30 €) zu verlangen, muss man eigentlich nur eines sein: Dreist.

Oder wie seht ihr das?

„Wir sind im Krieg mit unserer Community und verlieren seit 18 Jahren“, sagt Direktor von EVE Online

Das MMORPG EVE Online feierte am 6. Mai seinen 18. Geburtstag. MeinMMO hat sich mit dem Creative Director Bergur Finnbogasson und dem Brand Director Saemi Hermannsson über ihr Spiel und ihre liebsten Erinnerungen unterhalten.

Was ist bei EVE Online los? EVE Online gehört zu dem Urgestein der MMORPGs, die sich aktuell auf dem Markt befinden. Seit nun satten 18. Jahren ist das Spiel schon online. Es erfreut seine Fans mit immer neuem Content und erstaunt Außenstehende und die Gaming-Community mit den gewaltigen Ausmaßen seiner Weltraumschlachten.

Zur Feier des 18. Geburtstags von EVE haben wir von MeinMMO mit dem Creative Director Bergur Finnbogasson (auf dem Titelbild links) und dem Brand Director Saemi Hermannsson (auf dem Titelbild rechts) in einem Interview gesprochen. Die beiden Entwickler erzählen uns von ihren Erfahrungen in der Industrie und vor allem mit der sehr eigensinnigen Community von EVE Online.

Was sich geändert hat, was gleich blieb.

MeinMMO: Du arbeitest seit mehr als 10 Jahren in der Gaming-Industrie. Was waren die größten Veränderungen, die passiert sind und die EVE beeinflusst haben?

Bergur Finnbogasson: Ja, es stimmt, dass ich in der Gaming-Industrie seit bereits über 10 Jahren arbeite. Ich hatte keine große MMO-Erfahrung bevor ich dem CCP beigetreten bin. Ich habe natürlich damals Ultima Online und Everquest gespielt, aber in den Jahren seit meinem Beitritt gab es eine gewaltige Wandlung weg von Spielen, die sehr hardcore waren, hin zu casual. Und dann wieder zurück zu Hardcore. 

Und ich bin auch sehr glücklich darüber, dass die Welt nicht zu weit ins Casual-Gaming gerückt ist. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass viel von den casual Spielen viel gelernt haben, spezifisch durch das Wachstum der Mobile-Spiele.

Ich habe das Gefühl, dass viele Spieler eine niedrigere Toleranz gegenüber zu komplexen User Interfaces haben. Die “Usability” ist ein sehr viel wichtigeres Element geworden im Gaming. Und das ist etwas, woran wir aktuell arbeiten. Die Vereinfachung und Nützlichkeit des User-Interfaces in EVE. Es ist definitiv eine der größten Änderungen.

eve online user interface beispiel
Beispiel für eine User-Interface-Konfiguration vom User Trudeaux Margaret aus den offiziellen EVE-Foren

Eine andere bemerkenswerte Sache ist das Streaming der Spiele, die eine riesige Veränderung war. Es hat definitiv die Art und Weise verändert, wie Leute die Spiele konsumieren und sie spielen. Vor 10 Jahren hast du einfach nur das Spiel gespielt, heute gibt es aber selbst bei Singleplayer-Spielen noch dieses soziale Element, das durch das Streamen und diese gemeinsame Beschäftigung als Community kommt. 

Und als Letztes finde ich, dass die Spiele “normalisiert” worden sind. Es ist nichts Exotisches mehr, dass man Videospiele spielt. Es ist nicht mehr eine Handvoll von Leuten. Die Spiele sind jetzt einfach ein Teil des täglichen Lebens, es ist viel lockerer. Es war früher eher eine Nische und jetzt ist es völlig normal. Es ist schon fast seltsam, wenn jemand keine Spiele spielt. 

MeinMMO: Wie haben sich die Community und die Spieler im Laufe der Jahre verändert?

Bergur Finnbogasson: EVE Online ist ein Massively Multiplayer Online-Sandbox Game. Das Spiel hat sich über die Jahre stark verändert. Ich muss die Entwickler oft daran erinnern, dass, als das Spiel rauskam, noch die Dial-Up Modems genutzt wurden. Und wenn jemand die Spieler zu Hause angerufen hatte, dann würden sie die Verbindung zum Spiel verlieren.

Die meisten erfolgreichen Spiele haben eine Lebenserwartung von etwa 4 bis 5 Jahren. Wir haben um das Vierfache überlebt. Wir haben das Spiel im Laufe der Jahre 3 bis 4 Mal komplett umgewälzt, dann man sich alle Änderungen anschaut. Aber die Kern-DNA des Produkts blieb erhalten. Es ist immer noch diese dunkle, düstere, harsche Welt. Es ist schwer darin alleine zu überleben und es ist besser in eine Gruppe mit anderen Spielern zu fliegen, um gegen die ganze Scheiße anzukommen, die es auf dich wirft. 

Wir hielten viele Jahre lang die Position, dass EVE schwer zu lernen und noch schwerer zu meistern sein soll. Jetzt arbeiten wir hart daran, dass EVE leichter zu lernen, aber immer noch sehr schwer zu meistern sein soll. Es sollte immer schwer zu meistern sein. 

Was sich aber über die Jahre nicht verändert hat, ist die Community. Die unglaublich starke Community, die das Spiel am Laufen hält, die die Welt weiterentwickelt. Die unglaublichen Allianzen, die das Universum formen. Und das ist im Grunde, die eine große Sache, die das Spiel am Leben hielt, es relevant und spannend machte.  

Saemi Hermannsson: Die eine Sache, die ich in den letzten 2,5 Jahren äußerst interessant fand, waren unsere Gespräche mit der Community darüber, wie wichtig neue Spieler für EVE sind. Wie wichtig es ist, nicht nur neue Spieler für das Spiel zu gewinnen, sondern sie auch zu fördern. 

Bergur brachte den Punkt über das Meistern und leichter verstehen am Anfang. Und es ist unglaublich zu sehen, wie sehr die Community sich für dieses Konzept begeistert hat. Wie sie selbst verstehen, wie wichtig es ist, dass wir viele Investitionen, Mühe und Fokus aufgebracht haben, um neuen Spielern dabei zu helfen, ihren Halt im Spiel zu finden.

Es ist ein Segen und manchmal auch ein Fluch, wie schlau unsere Spieler sind. Aber das ist eine der Situationen, wo es definitiv ein Segen ist. Sie können das Konzept der Wichtigkeit von neuen Spielern verstehen, wie Bergur es gesagt hat. Mehr Spieler bedeuten mehr Content und mehr Content bedeutet ein besseres Spiel. Es liegt in der Natur der Dinge. 

“Wir können nur raten, was passieren wird und das ist super gruselig”

MeinMMO: Eine der Hauptregeln von CCP in Bezug auf EVE ist, dass ihr euch in die Events innerhalb des Spiels möglichst nicht einmischt. Was waren die Gründe für diese Entscheidung?

Bergur Finnbogasson: In erster Linie liegt es darin, dass wir das Versprechen der wahren Sandbox halten wollten. Es ist diese Idee, dass wir die Verwalter dieses Universums sind und die Spieler treiben das Spiel voran. Im Laufe der Jahre mussten wir unsere Meinung zu diesem Thema etwas anpassen. Wir mussten gewisse Regeln festlegen. 

Normalerweise nehmen wir die Haltung von “Spielerkontrolle kommt zuerst” an, aber um erfolgreiche Systeme zu entwickeln, müssen wir unsere Finger auf bestimmte Dinge legen. Das ist aber einer der großen Reize von EVE Online, dass es so extrem von der Community angetrieben ist und es so viele Dinge gibt, die von den Spielern kontrolliert werden. 

Wir können nur raten, was passieren wird und es ist super gruselig. Wir kennen es nicht anders, daher machen wir es immer so. Bei den meisten meiner Kollegen, die an MMOs arbeiten, ist das immer die erste Frage: “Wie zur Hölle könnt darauf vertrauen, dass eure Spieler nicht einfach nur furchtbare Sachen machen?”

Es gibt diese bekloppte Maßeinheit, die von vielen Leuten im Game-Development genutzt wird, die “Time to Penis” genannt wird. Es ist die Zeit, die benötigt wird, bis in einem neuen Feature oder von einem neuen Spieler ein Penis irgendwo gemalt wird. Und in EVE ist voll von solchen Elementen. Und in vielen Fällen heißen wir es einfach willkommen, anstatt es zu bekämpfen. 

Es gab schon so viele Features in dem Spiel, die wir auf eine bestimmte Weise geplant haben und sie wurden von den Spielern für etwas völlig anderes genutzt. Und es ist die Schönheit von EVE Online. Wir geben die Werkzeuge für die Spieler, um das Beste daraus zu machen. 

MeinMMO: Wie entscheidet ihr, wann ihr in das Spiel eingreift?

Bergur Finnbogasson: Das hängt sehr stark von dem jeweiligen Fall ab und es ist eine sehr vieldimensionale Entscheidung. Denn natürlich gib es Dinge auf dem Kunden-Support-Level, wir haben da klare Richtlinien. Und dann haben wir Dinge wie die Ökonomie, wo wir gar nicht eingreifen. 

Wir haben einige Hebel, die wir ziehen können, um zum Beispiel die Steuern zu ändern. Aber wir greifen nicht ein, wenn jemand Marktmanipulation betreibt. Das liegt komplett in der Hand der Spieler.

Eine Sache, die wir im Laufe der Jahre verändert haben, ist, dass wir beim Griefen der neuen Spieler strikter geworden sind. Es gab Elemente im Spiel, die es extrem leicht gemacht haben, neue Spieler zu griefen. Und wir haben das Spiel so verändert, dass diese Aktivität nun schwerer geworden ist. Natürlich kommt es weiterhin vor. Aber das ist so das stärkste, was wir gemacht haben, um in das Ökosystem in EVE einzugreifen. 

Und dann gibt es natürlich Drohungen, die in das echte Leben übertragen werden. Da haben wir eine sehr niedrige Toleranz. 

Als Griefer bezeichnet man in Online-Games Spieler, die gezielt versuchen, anderen Spielern den Spaß am Spiel zu nehmen. Oft sind Griefer Spieler mit hohem Level, die Neulinge angreifen und sie immer wieder töten oder anderweitig belästigen.

“Wir sind seit 18 Jahren im Krieg gegen unsere Community.”

MeinMMO: Eine Situation, bei der CCP ins Spiel eingegriffen hat, war die Schlacht von M2-XFE, die massiven Server-Lag verursacht hatte. WWB2 ist noch lange nicht zu Ende und Spieler erwarten weitere riesige Schlachten. Wie wollt ihr das Problem von der Entwicklerseite angehen?

Bergur Finnbogasson: Das ist eine interessante und philosophische Frage. Wir sind im Grunde in einem Rüstungswettlauf mit unseren Spielern, wenn es um die epischen Schlachten in EVE Online geht. Wir sind jetzt in der Situation, wo die Zahl der Spieler in einem Kampf in EVE bei 4.000 oder 5.000 Spielern lag. Und in M2 wir hatten um die 12.000 oder 13.000 Spieler, die an der Tür zum System geklopft haben, versucht haben, reinzukommen. Und sie waren frustriert. 

Eins der Probleme, die immer wieder aufkommen, ist, dass wir den Code umschreiben können. Wir machen das ständig. Aber wenn wir das Limit auf 8.000 anheben, dann liegen die neuen Kämpfe bei 9.000 Spielern und das Spiel ist scheiße. 

Wenn wir es auf 97.000 Spieler anheben, werden Leute auf Twitter sich darüber beschweren, dass sie mit 101.000 Spieler aufgekreuzt sind und nichts hat funktioniert, und das Spiel ist scheiße. Es ist eine echt knifflige Angelegenheit.

World War Bee 2 (WWB2) ist ein riesiger Krieg, der seit Juli 2020 in EVE Online tobt. Darin treffen die zwei großen Fraktionen PAPI Coalition und The Imperium aufeinander. Seinen bisherigen Höhepunkt hatte der Krieg in der gewaltigen Schlacht im System M2-XFE, an der über 12.000 Spieler teilgenommen hatten.

Durch Time Dilation wird die Ingame-Zeit in EVE Online stark verlangsamt, sodass nicht alle Effekte gleichzeitig und extrem schnell herausgehen. Das dient dazu, die Server zu schonen. In der Schlacht von M2-XFE wurde die Zeit auf 10 % der normalen Spielgeschwindigkeit reduziert.

Wir haben natürlich Features wie Time Dilation und Registrierung der Kämpfe. Es wird aber immer ein Rüstungswettlauf bleiben und es ist auch etwas, das wir ständig testen und optimieren sind. Es ist ein wunderschönes Problem, in das man sich verlieben kann. Es ist ein Problem, bei dem die größten Firmen der Welt uns regelmäßig anrufen und fragen: “Hey, wir haben hier ein Ding. Wollt ihr es testen?“

Als EVE zum ersten Mal rauskam, mussten wir tatsächlich die Server vom Pentagon leihen, um das Spiel zum Laufen zu bekommen. Ich hoffe, wir haben sie nicht komplett geschmolzen. Aktuell sind wir aber in der Situation, wo es kein Hardware-Problem, sondern ein Software-Problem ist. Wir müssen jetzt tiefer in den Software-Teil unserer Server gehen und an der Front arbeiten wir an interessanten Dingen. 

Saemi Hermannsson: Um darauf einzugehen, was Bergur gesagt hat: Wir sind jetzt seit 18 Jahren im Krieg gegen unsere Community und seit 18 Jahren sind wir am Verlieren. Aber wir werden immer weiter die Grenzen sprengen. Bei den größten Schlachten gehören in der Geschichte des Gamings eigentlich alle Weltrekorde uns. 

Wir machen immer wieder neue Entdeckungen und Experimente dazu, wie das verbessert werden kann. Aber wenn die Zahlen so hoch werden und der Einsatz so groß, dann ist es wie beim Murphy’s Law. Alles, was schiefgehen kann, wird schiefgehen. 

Was aber sehr positiv ist, wenn man den Rekord von WWB2 mit unserem Rekord aus 2018 vergleicht. Die Community war super-verständnisvoll und hat neue Spieler und Leute, die nicht verstanden haben, was los ist, aufgeklärt. Sie erklären, was da hinter den Kulissen vor sich ging.  

Es war gut, mit der Community darüber zu diskutieren. Es gibt großartige Meinungsführer innerhalb der Community, die sich am besten dafür eignen, anderen Spielern zu erklären, was los ist.  

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Der Krieg endet nicht mit dem Spiel

MeinMMO: Ich habe die Kämpfe auf der Seite namens New Eden Post mitverfolgt und sie haben sehr detaillierte Reportagen darüber, was gerade los, erklären die verschiedenen Phasen des Krieges, dass selbst für Leute wie mich gut verständlich ist. Welche Aktionen seitens der Community waren in dem Zusammenhang bis jetzt eure Favoriten? 

Saemi Hermannsson: Ich habe keine richtigen Favoriten, aber ich schaue viele verschiedene Streams und sie alle haben ihre positiven Seiten. Es gibt viele Meta-Shows an Sonntagen, ich versuche zu Talking in Stations einzuschalten, ich folge dem “Declaration of War”-Podcast und bin auf ihrem Discord. Less than 10 ist ein anderer Podcast, dem ich zuhöre. 

Ich könnte immer mehr aufzählen, es ist ein Weg für mich, mehr über EVE zu lernen und in die Köpfe der Spieler schauen, um ihre Sichtweise besser zu verstehen. Wir sind wirklich mit dieser “Hardcoreness” der Community gesegnet. 

Es gibt Reaction Shows zu neuen Ereignissen im Spiel und es gibt sogar Reaction Shows zu diesen Reaction Shows. Ein politischer Kreislauf, der sich immer weiter dreht. Leute stellen kontroverse Meinungen auf dazu, was lost ist und was passieren wird. Und das Faszinierende daran ist die Vielfalt der Podcasts. Du hast was zu dem Fleet Command, dann Fokus auf Finanzen und Wirtschaft, dann gibt es Leute, die über die Lore reden und darüber, was im Spiel passiert.

Bergur Finnbogasson: Die Twitch-Kanäle, die Saemi erwähnt hat, sind wie TV-Stationen. Ihr Produktionswert ist wahnsinnig hoch. Aber du hast die TV-Station, die zu unterschiedlichen Allianzen und Koalitionen in EVE gehören. Sie sind höchst politisch. 

Du hast also eine Station, die wirklich versucht ihre Seite im Krieg zusammenzutrommeln. Sie packen alles, was ihre Seite macht, in ein positives Licht und versuchen die Moral hochzuhalten. Während dann eine andere sich wirklich Mühe gibt, die runterzudrücken und dafür zu sorgen, dass ihre eigene Seite die aktuellsten Infos hat und bereit für die kommenden Aufgaben ist.

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Einer der Propaganda-Songs, die von der Fraktion der Goons im WWB2 veröffentlicht wurde.

Es sind teilweise nicht Reaktionen auf Reaktionen, sondern ein komplett anderes Spiel, das sich da abspielt. Du hast den Krieg in EVE und dann hast du diesen Medienkrieg, der außerhalb stattfinden. Leute werfen mit unglaublichen Mengen an Scheiße.

Der Propaganda-Krieg ist riesig. Kriege in EVE drehen sich oft darum, die eigene Truppe zusammenzutrommeln und Leute am Ball zu halten. Es dreht sich darum, dass deine eigene Community mehr Ausdauer hat als die andere Corporation. 

Imperium postet aktuell alle paar Wochen EVE-Songs auf YouTube. Es ist einer meiner Lieblings-Channels auf YouTube. Sie haben einige Songs darüber veröffentlicht, was sie gemacht und ihre Truppen zusammengerufen haben. Es ist unglaublich. 

Saemi Hermannsson: Die Goons haben einen Song veröffentlicht namens “We didn’t crash the Server” und das ist so der Inbegriff des Community-Contents, der im Moment veröffentlicht wird. Es ist politisch, aber es ist immer noch guter Content. Das Können dahinter ist so hoch, das kann man nicht unerwähnt lassen. 

In EVE schreiben die Spieler die Geschichte

MeinMMO: An ihren Geburtstagen schauen Leute oft auf die wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben zurück. Wenn ihr wählen müsstet, welche wären es bei EVE Online für euch?

Bergur Finnbogasson: Das ist eine gemeine Frage. Wer ist dein Lieblingskind? Hmm… Der Chappy Birthday Bash war ein wunderschöner Moment in der Geschichte von EVE. Es ist einer dieser Momente, an dem das Spiel zu so viel mehr wird, als das, was man geschaffen hat. Ein Spieler hatte eine tödliche Krankheit und er wollte eine letzte Geburtstagsschlacht haben. Das kann man sich gar nicht vorstellen.   

Dann natürlich Project Discovery. Es war einer der Projekte, die viel größer wurden, als das, worauf wir ursprünglich gehofft hatten. Es war auch wunderschön, dass wir damit etwas der Community und der Wissenschaft zurückgeben konnten.

Das Monument für Katia Sae. Es war eine Spielerin, die zu jedem System im Spiel gereist ist und dort Screenshots aufgenommen hat. Es hat Jahre und Jahre gedauert und wir haben für sie eine Statue gebaut. 

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Auch über das Lebenswerk von Katia Sae haben die vielen TV-Stationen von EVE Online berichtet

Saemi Hermannsson: Katia! Als du die Frage gestellt hast, habe ich sofort an den Moment gedacht, wo ich die meiste Gänsehaut hatte. Es ist diese individuellen Errungenschaften, weil sich alle immer auf die Kriege und Kämpfe fokussieren, die natürlich großartig sind. 

Aber dann hast du den starken Kontrast zu einer einzigen Person, die jedes einzelne System im Spiel bereist hat. Du spielst als Pazifist und kannst einen Moment erschaffen wie diese Feier von Katia Saes massiver Errungenschaft. Es war fantastisch.

Dann gib es aber auch Momente wie den Weltrekord, den wir geschafft haben. Wir haben unterschiedliche Streams angeschaltet. Es war Dienstag und es war 17:00 Uhr, und der Kampf dauerte schon 5 Stunden. Es ging dann noch weitere 13 Stunden und ich erinnere mich noch, wie die ganze Arbeit, die Anstrengungen alle in diesen einen Moment flossen. Der Wahnsinn. 

Es waren 13 Stunden, in denen Leute gestreamt und darüber gesprochen haben. Es war wie während der Wahlen. Und die Logistik dahinter. Dass man Leute dazu brachte, sich einzuloggen und zu kämpfen. Sicherstellen, dass genug Leute da sind, um Druck zu erzeugen, weil man immer konstanten Schaden anrichten muss. Das ist überwältigend.

MeinMMO bedankt sich bei Bergur Finnbogasson und Saemi Hermannsson für das spannende Interview. Wir wünschen EVE Online noch viele weitere Jahre und weitere Weltrekorde mit größten Schlachten.

EVE Online ist übrigens auf unserer Liste von 7 einzigartigen MMOs und Multiplayer-Spiele, die keine echte Alternative haben.

WoW BC Classic: “Offene Welt ist bedrohlicher als mancher Raid”, sagen Entwickler

Die neue Erweiterung Burning Crusade steht für WoW Classic in den Startlöchern. Wir von MeinMMO konnten in diesem Rahmen ein Interview mit Holly Longdale, Lead Producerin, und Brian Birmingham, dem Lead Software Engineer, führen.

Worum geht es in dem Interview? In dem Gespräch mit Holly Longdale und Brian Birmingham haben wir über den bevorstehenden Release von Burning Crusade, den generellen Reiz von WoW Classic, die Spielerzahlen und auch die kommende Deluxe-Edition gesprochen.

Die wichtigsten Infos aus dem Interview haben wir bereits in unseren Hub zu Burning Crusade Classic übernommen

Infos zum Release und Pre-Patch

MeinMMO: Als Erstes natürlich die wichtigste Frage: Könnt ihr uns etwas über den Release-Termin von Burning Crusade Classic verraten?

Holly: Ja! Ich bin so froh, dass du fragst. Am 18. Mai veröffentlichen wir in unseren Pre-Patch für Burning Crusade und das ist der Zeitpunkt, an dem sich die Spieler entscheiden können, ob sie zu Burning Crusade fortschreiten wollen oder weiterhin in der Classic-Ära bleiben.

Wenn sie beides wollen, gibt es einen Service der “Klonen” heißt. Dadurch bekommt ihr eine Kopie eures Charakters und könnt so mit ihm in beiden Spielen weitermachen. 

Wir werden außerdem Blutelfen und Draenei einführen und das Juwelenschleifen bis zur Stufe 300 ermöglichen. Außerdem wird es eine Reihe von Pre-Patch-Events geben, bei denen einige Kreaturen in die Welt einfallen werden.

Am 1. Juni [Anmerkung der Redaktion: Bei uns am 2. Juni um 0:00 Uhr] wird dann das Dunkle Portal geöffnet. Es geht also alles ziemlich schnell voran, wir sind schon ganz nah.

WoW CLassic Releasezeit
Release-Zeiten von WoW Classic.

MeinMMO: Im Pre-Patch werden sich die Spieler entscheiden können, ob sie zu TBC wechseln möchten oder nicht. Wie genau läuft das ab und viel wichtiger: Werden Items und vor allem die Gilden beibehalten?

Brian: Das ist eine gute Frage und leider wird die Gilde nicht erhalten bleiben, wenn man in der Classic-Ära verbleibt. Aber wenn ihr zu Burning Crusade Classic wechselt, bleibt sie erhalten. Wir haben uns entschieden, es genau so herum zu handhaben. Basierend auf Umfragen, die wir gemacht haben, wollten die meisten Spieler zu Burning Crusade wechseln. Und darüber sind wir sehr erfreut. 

So werdet ihr in der Lage sein, eure Gilde und euer Postfach zu erhalten, wenn ihr in Burning Crusade Classic geht. Aber wenn ihr euch entscheidet, in die Classic-Ära zu gehen, hoffen wir, dass ihr die Möglichkeit findet, die Welt wieder zu erkunden und neue Freunde zu finden, die sich entschieden haben, mit euch dort zu verweilen.

Anpassungen an Waffen, Juwelenschleifen und den Drums

MeinMMO: Wir haben mit euch bereits auf der BlizzCon 2021 über WoW Classic und Burning Crusade gesprochen. Was habt ihr seitdem aus der Beta gelernt und auf Basis des Feedbacks verändert?

Holly: Es gibt so viele Spieler, die noch wissen, was 2007 los war, obwohl es schwer ist, sich genau daran zu erinnern. Wenn diese Spieler zurückkommen und es erneut erleben, dann wirft das einige Fragen auf. Aber Brian wird dir da sicher mehr zu sagen können.

Brian: Ja gerne. Ein gutes Beispiel dafür waren die Handwerk-Waffen, die vom Schmied hergestellt werden konnten. Die waren einhändig und man konnte zwei davon nutzen. Aber für die größte Zeit von Burning Crusade war das gar nicht wahr. Während der Beta haben wir uns dann hingesetzt und realisierten: “Oh ja, das war eine Änderung erst recht spät in der Erweiterung und das ergibt jetzt in dieser frühen Phase noch keinen Sinn. Also haben wir sie wieder Mainhand-Only gemacht.

Ein anderes Beispiel ist eigentlich mehr ein Bug, nämlich die Möglichkeit das Juwelenschleifen zu verlernen und trotzdem die spezifischen Boni zu behalten, die das Handwerk mit sich brachte. Und das war etwas, das damals im Design nicht beabsichtigt war. Es war nur eine technische Einschränkung. Als ich also zurückblickte und mich fragte: “Hey, wenn ich Juwelenschleifen verlerne und trotzdem die Boni behalte, sollte das weiterhin funktionieren? Nein, das sollte es nicht.”

Damals gab es einfach noch keine Möglichkeit, das zu tun. Und wir haben seither eine entwickelt. Wir haben also eine entsprechende Änderung vorgenommen.

MeinMMO: So nah ihr aber auch am Original sein möchtet, so gibt es doch ein paar größere Änderungen, die ihr vornehmt, wie etwa an den Kriegstrommeln.

Brian: Also die Drums sind ein System, das wir vor der Erweiterung anpacken wollten, da sie in jeder wettbewerbsfähigen Gilde ein wichtiger Bestandteil waren. Der Grund dafür ist, dass es nichts gab, was sie an konstanten Rotationen hinderte. Der Buff hielt 30 Sekunden und hat eine Abklingzeit von 2 Minuten. In einem großen Raid überschneiden sich alle und du hast im Grunde den Buff dauerhaft im gesamten Raid. 

Wir waren schon von Anfang an darüber besorgt, dass das nicht zu WoW passen würde, auch weil wir wollen, dass man in der Lage ist, mit jedem Beruf erfolgreich zu sein und nicht nur als Lederer. Jeder fühlte sich sonst zu diesem einen Beruf hingezogen. 

Wir sind also zurückgegangen und haben geschaut, warum das nur bei einigen Patches der Fall war, und das erste, was wir uns angeschaut haben, war, dass frühere Versionen der Drums nicht so mächtig waren. Und so haben wir diese ursprünglichen Trommeln wiederhergestellt, die ein bisschen schwächer waren, sie hatten eine Cast-Zeit, einen kleineren Radius, aber sie waren technisch immer noch in der Lage sich zu überlappen.

Wir wollten das ausprobieren, um zu sehen, wo die Drums ähnlich übermächtig sind und wo wir eine gewisse Balance reinbringen können. Aber einige Klassen waren weiter in der Lage, die Drums zwischen ihren Angriffen und Wirkzeiten einzusetzen. Für andere Klassen bedeutete es zwar ein bisschen DPS-Verlust, aber insgesamt entschieden sich trotzdem mehr Leute für den Lederer.

Also haben wir uns entschlossen, einen Debuff einzuführen, der direkt nach Burning Crusade eingeführt wurde und mit Lich King kam. So kann nur einmal alle zwei Minuten von den Drums profitieren, was der Abklingzeit der Drums entspricht. 

Es war eine schwierige Entscheidung. Denn wie du schon sagst, es ist eine kleine Abweichung von dem, wie wir die Dinge ursprünglich gemacht haben. Und wir wollen sicherstellen, dass wir das mit der besten Absicht der damaligen Zeit im Hinterkopf machen.

wow Classic Botanica
Botanica, einer der Dungeons in WoW TBC Classic.

“Wir gehen mit der Erwartung an die Classic-Inhalte, dass jemand sie am Tag der Veröffentlichung töten wird”

MeinMMO: Genau die Nähe zum Original kann aber ein Problem sein. So benötigt man beispielsweise mindestens 3 physische Klassen im Kampf gegen Nightbane und das kann sehr frustrierend sein. Soll das auch zu Release so bleiben und wenn ja, warum habt ihr euch dazu entschieden?

Brian: Generell liegt der Grund erstmal darin, dass wir wollen, dass die Spieler die Inhalte wieder so erleben können, wie es damals zu Release war. Das ist auch die allgemeine Philosophie: “Das ist etwas, das damals existierte, das die Leute genossen haben und mit dem sie eine gute Zeit hatten. Und wir wollen sicherstellen, dass sie die Möglichkeit haben, es wieder zu erleben.”

Ehrlich gesagt kenne ich diese spezielle Mechanik, auf die du dich beziehst, nicht, aber wenn es der Fall ist, dass sie eingeführt oder in einem späteren Patch entfernt wurde, wollen wir, dass die Leute diese “Vor Nerf Nach Nerf”-Progression durchlaufen. Die Absicht ist also, die Dinge zunächst in ihrem Zustand vor dem Nerf zu starten, damit die Leute diese härteren, schwierigeren und manchmal auch zusätzlichen Mechaniken, die ursprünglich da waren, ausprobieren können. Und wir sehen schon jetzt, dass die Spieler aus den 15 Jahren Erfahrung mit WoW profitiert haben und mit den schweren Bossen umgehen können.

MeinMMO: Ja, ich bin mir sicher, dass viele Gilden schnell in den Raids vorankommen werden.

Holly: Da habe ich keine Zweifel.

MeinMMO: Schon bei Classic waren die Gilden ja extrem schnell mit den Raids.

Brian: Ja, absolut. Wir gehen im Allgemeinen mit der Erwartung an die Classic-Inhalte, dass jemand sie am Tag der Veröffentlichung töten wird. Keine Frage, denn die Leute hatten 15 Jahre Zeit, sich in diesen Dingen zu üben und sich generell mit WoW vertraut zu machen. 

Da wir versuchen, eine bekannte Erfahrung neu zu erschaffen, können sich die Spieler viel mehr darauf vorbereiten, als sie es bei der ursprünglichen Version konnten. Und so ist das eigentlich zu erwarten. Aber es gibt immer noch eine Menge Spieler, die es nicht gleich am ersten Tag killen, die aber tatsächlich dadurch lernen, durch erfahrene Spieler, die zurückkommen, neue Spieler, die das schon mal erlebt haben und die es ihnen beibringen wollen. Und so, obwohl wir sicherlich erwarten, dass der Inhalt am ersten Tag besiegt wird, ist es immer noch eine große Herausforderung für Leute, die es zum ersten Mal erleben.

Holly: Wie viele Spieler planen, sich auf die Inhalte vorzubereiten, ist beispiellos. Sie sind schon jetzt in der Beta aktiv und versuchen ihre Strategien zu perfektionieren. Manche gehen sogar in das moderne Burning Crusade, um dort zu trainieren. Sowas hat es halt in der Form noch nie gegeben. 

Wir bekommen auch Planungen um Arena-Teams mit. Die Leute fangen an zu überlegen, wie die Teams aussehen. Und ja, es ist wirklich cool, all diese Spieler zu sehen und mitzubekommen, wie sie Burning Crusade angehen werden.

MeinMMO: Wenn wir schon bei Änderungen sind, würde ich gerne eine Idee der Community einbringen. So wurde sich gewünscht, dass man bestimmte Items, die es nur in Classic gab, accountweit freischalten und so nach Retail mitnehmen kann. Habt ihr über eine solche Funktion mal nachgedacht?

Holly: Diese Idee hatten wir natürlich auch schon. Und um ehrlich zu sein, wir haben darüber nachgedacht und uns dagegen entschieden. Das war eine bewusste Entscheidung, als wir Classic herausbrachten. Es gibt im Grunde zwei Dinge, die dagegen sprechen:

  • Der eine ist, dass es einfach ein Gefühl der Erfüllung gibt für die Leute, die es in Retail-WoW haben. Dass sie damit angeben können und sagen können: “Ich war damals definitiv dabei”
  • Aber gleichzeitig ist der andere Grund, dass wir Classic nicht mit einem Haufen von Spieler bevölkern wollten, die nur dort waren, weil sie etwas im modernen WoW wollten, sondern wir wollen, dass die Leute Classic spielen, weil sie genau das erleben wollen. 

Wir wollen, dass die Spieler das Spiel wählen, das ihnen am meisten Spaß macht und nicht das, was ihnen coole Items bringt.

WoW Classic Netherstorm
In WoW Burning Crusade Classic geht es in die Outlands, wo euch auch das Gebiet Nethersturm erwartet.

“Manchmal ist die Open World genauso furchteinflößend wie die Raids”

MeinMMO: Wenn du davon sprichst, dass die Leute unbedingt Classic spielen wollen, was glaubst du ist das besondere an Classic? Was macht es für die Leute so spannend?

Holly: Natürlich gibt es erstmal die nostalgische Komponente. Ein Spiel, das 2004 herauskam, wieder erneut zu erleben. Und dann 2007 kam Burning Crusade. WoW war einfach anders, als es jetzt ist. Das Tolle an unserem Abo-System ist zudem, dass man alle 3 Spiele nun erleben kann: Classic, TBC und Retail-WoW.

Wie unsere Umfragen zeigen, war es damals vor allem ein anderes Tempo. Auch die Erfahrung und die Gemeinschaft der Spieler waren damals anders. Das ist etwas, was die Leute wieder erleben wollen, wie es damals von 2004 bis 2007 war. 

Ich persönlich bin ein Casual-Spieler, ich liebe es also herumzulaufen, Leute zu treffen und Rollenspiel zu machen. Wenn ich nach Sturmwind komme, dann grüße ich die Leute mit “Für die Allianz” und generell tauscht man sich anders aus. In modernen Spielen geht es mir zu sehr um Leistung, ich jedoch will alles genießen. Meine Spielzeiten sind auch deutlich kürzer. Aber meine Wochenenden und längeren Nächte verbringe ich gerne damit, eine Welt zu erforschen, so wie ich es damals getan habe. Classic und auch jetzt die Beta sind dafür großartig.

Brian: Dem kann ich zustimmen, bis auf den Teil mit der Allianz. Ich mein, die Phrase ist “Für die Horde”, richtig? Es klingt einfach dumm, wenn das ein Allianzler sagt. 

Aber ganz im Ernst: Das Coole an Classic ist, dass man viel bewusster vorgeht und das Gefühl hat: “Okay, ich muss jetzt herausfinden, wie man diesen Feind am besten besiegt”. Manchmal ist die Open World genauso furchteinflößend, wie die Raids, vor allem, da man oftmals allein unterwegs ist. Und so kommt es immer wieder dazu, dass man sich Hilfe sucht, um gemeinsam zu questen und zu leveln, während es im modernen WoW viel gradliniger und fokussierter ist. Die hohen Schwierigkeitsgrade sind dort für Mythics und Raids reserviert.

MeinMMO: Diese Schwierigkeitsgrad und auch das Leveln an sich machen das Spielen aber viel aufwendiger. Denkt ihr, dass Spieler, die jetzt erwachsen sind, mit Familie und einem Job, überhaupt die Zeit finden, um Classic zu spielen?

Brian: Absolut, das klappt zumindest bei mir. Ich hab eine Menge Spaß an Classic und werde es auch mit TBC haben. Ich habe auch eine Familie und einen Vollzeitjob und im Gegensatz zu manchen Wahrnehmungen da draußen, spiele ich auch die Games nach meiner Arbeitszeit noch. Aber ja, es geht auch mit weniger Spielzeit.

Zudem kann man WoW auf verschiedene Arten spielen. Man kann einfach Zeit damit verbringen, die Welt zu erkunden und aufzuleveln. Genauso kann man eine Reihe von Dungeons und Raids erledigen. Es gibt mehrere Dungeons in jeder Zone, die man beim Leveln aber auch auf Max-Level noch spielen kann. 

Holly: Und es gibt Arena-Teams! Wir erwarten, dass die Spieler hier viel Spaß haben und Zeit verbringen werden. Und wie Brian schon sagte, es gibt einfach so viel zu tun und ich kann stundenlang online sein. Ich mag einfach diese riesige Welt.

Brian: Ein Punkt beim PvP ist außerdem, dass wir den Spielern hier entgegenkommen. So werden wir ein regionsweites Matchmaking anbieten und zudem gibt es einen modernen Matchmaking-Algorithmus, der die Teams besser zusammenbringen soll, als damals zu Burning Crusade.

Classic hat die hohen Erwartungen übertroffen

MeinMMO: Tatsächlich sind Spielerzahlen ja immer ein interessantes Thema. Wie zufrieden seid ihr mit der Entwicklung der Zahlen bei Classic?

Brian: Naja, wir hatten hohe Erwartungen und um ehrlich zu sein, hatte ich selbst noch höhere Erwartungen. Aber sie haben sogar meine Übertroffen und ich hab wirklich viel erwartet, ich liebe dieses Spiel sehr.

Holly: Die Liebe und Bewunderung für Classic ist weiterhin ungebrochen und deshalb liefern wir auch die Dinge, nach denen die Community fragt. Deshalb haben wir überhaupt erst Classic umgesetzt und deshalb bieten wir auch die Classic-Ära weiter an, während wir Burning Crusade rausbringen. 

Es gibt eine Menge Leute, die die alte Welt und ihre Mechaniken so lieben. Und wir behalten weiter im Auge, was die Community sich noch wünscht.

MeinMMO: Und was glaubt ihr, wie sich die Spielerzahlen in Zukunft entwickeln werden? 

Brian: Wir gehen davon aus, dass die meisten Leute zu Burning Crusade wechseln wollen. Wir haben einige Umfragen gemacht und das kam dabei heraus. Das ist auch der Grund, warum die Gilden beispielsweise zu Burning Crusade fortschreiten. 

MeinMMO: Holly, du kamst ja erst 2020 zu Blizzard dazu und hast zuvor an Everquest und anderen MMOs gearbeitet. Wie hilfreich ist ein Blick von außen auf das Spiel und wie groß war dein Einfluss auf TBC?

Holly: Ich glaube nicht, dass ich jemals wirklich eine Außensicht hatte. Ich war schon immer ein großer Fan von WoW. Das Team ist unbeschreiblich leidenschaftlich und engagiert, wie beispielsweise bei den Drums, wo stundenlang diskutiert wird. Mein Einfluss ist also eher gering, es ist eine gemeinschaftliche Arbeit.

Brian: Das ist nicht wahr. Ich bin einfach so froh, mit ihr arbeiten zu können. Letztes Jahr, als wir versucht haben, die verschiedenen Dinge auszuhandeln und es Millionen Dinge gab, die in der Luft lagen. Da hat Holly dafür gesorgt, dass alles Sinn ergibt und wir sicherstellen können, dass jeder Abteilung das bekommt, was sie braucht. Sie war fantastisch.

Kein Cash-Shop, sondern eine Deluxe-Edition

MeinMMO: Okay, nach dieser guten Stimmung und den lieben Worten, hab ich dann doch nochmal eine ernste Frage. Im Datamining sind Dinge aufgetaucht wie ein Mount Skin und andere Boni, die nach einem Cash-Shop klingen. Habt ihr so etwas für Burning Crusade geplant?

Holly: Ich würde es nicht Cash-Shop nennen. Was es gibt, das ist der Level 58-Boost, der vielen schon bekannt sein dürfte. Es soll den Spielern dabei helfen, zu Burning Crusade aufzuschließen, wobei es nach dem Boost nicht leicht ist, direkt durch das Dunkle Portal zu gehen.

Aber wir wollten, dass die Leute etwas haben, das sie kaufen, um ihren Freunden spielen zu können, wenn sie zum Beispiel keine Zeit haben, Stufe 58 zu erreichen. Es gibt zudem nur einen pro Account, und man kann ihn nicht bei Blutelfen und Draenei verwenden. 

Dann gibt es etwas, das wir “Deluxe-Edition” nennen. Sie wird den Boost enthalten, aber auch ein Reittier, die grünen Fußabdrücke, der Dunkle Portal Ruhestein, sowie Spielzeit. Also nein, es wird keinen Shop geben, sondern nur diese besondere Edition, um den Launch von Burning Crusade zu feiern.

Brian: Es ist wirklich mehr wie eine Collectors Edition, um eine Art extra Option zu haben. Wer nur Burning Crusade spielen will und nicht an diesen Boni interessiert ist, hat alles in seinem Abonnement drin. Ihr könnt einfach spielen und müsst nichts neues kaufen. 

Holly: Und es sind alles Modelle, die schon existieren, wir haben also nichts brandneues dafür kreiert. 

Brian: Das ist ein guter Punkt. Dinge wie der Ruhestein mit der Optik vom Dunklen Portal waren damals im Trading Card Game. Und da wir diese Karten nicht mehr haben, bringen wir die Inhalte so ins Spiel. 

WoW Classic Deluxe Edition
Die Inhalte der Deluxe Edition.

MeinMMO: Das klingt tatsächlich interessant und nicht nach einem Shop-System. Dann habe ich noch eine letzte Frage. Was würdet ihr unseren Lesern zur Vorbereitung auf Burning Crusade Classic empfehlen?

Holly: Ruft eure Freunde und trommelt sie zusammen. Und spielt den Pre-Patch. Bereitet eure Charaktere auf level 60 vor und sammelt entsprechend ein bisschen Ausrüstung. Und plant eure Arena-Teams. Die Arenas starten ein paar Wochen nach dem Release am 1. Juni und wir können es kaum erwarten, die Spieler dabei zu beobachten.

Brian: Ja, loggt euch am besten schon jetzt ein, bereitet euch vor und seid beim Release von Burning Crusade Classic dabei.

MeinMMO: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

Mehr zu Classic und der neuen Erweiterung findet ihr auf unserer Themenseite zu WoW Classic.

Pokémon GO startet Marill-Event viel zu früh und das lohnt sich für euch

Huch! In Pokémon GO startete heute, am 7. Mai, das Marill-Event mit Forschungsaufgaben. Eigentlich sollte das erst Sonntag losgehen. Niantic antwortete schon auf den Fehler und wir zeigen euch, warum ihr jetzt spielen solltet.

Was ist los in Pokémon GO? Am Morgen des 7. Mai fanden Trainer in Pokémon GO plötzlich die Aufgaben der begrenzten Forschung mit Marill vor. Die sollten eigentlich erst am Sonntag starten. Wie Niantic erklärt, ist ein Bug dafür verantwortlich, dass die Aufgaben jetzt viel zu früh im Spiel sind. Doch das Lösen kann sich für euch lohnen, denn ihr könnt jetzt zweimal am Event teilnehmen.

Update vom 9. Mai 2021: Hier findet ihr alle Quests und Belohnungen des Marill-Events.

Begrenzte Forschung mit Marill – Jetzt schon lösen

Das sagt Niantic: Auf Twitter schreibt der Support-Account von Niantic, dass die begrenzten Forschungen mit Marill fälschlicherweise schon aktiv sind. “Die Forschung wird am Sonntag, de, 9. Mai, von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ortszeit erneut laufen” (via Twitter.com).

Dazu gibt das Team den Hinweis, dass die Forschung für jeden Trainer zurückgesetzt wird, der vor dem offiziellen Start schon daran teilnahm.

Pokémon GO Marill Event Früh
Die ersten drei Quests sind einfach: Verschicke 2 Pokémon, Fange ein Pokémon, lande 2 gute Würfe – Alle drei belohnen euch mit einer Marill-Begegnung

Das bedeutet es für euch: Das Zurücksetzen der Forschung sind gute Neuigkeiten für euch, denn ihr könnt das Event dadurch zweimal spielen. Wer will, kann jetzt die Forschungsaufgaben für das Marill-Event abarbeiten und sich die Belohnungen sichern.

Wer also die Zeit hat, sollte das Event jetzt spielen und dann am Sonntag gleich nochmal.

Was gibt es für Belohnungen? Wie ihr das von den Events mit begrenzten Forschungen kennt, steht das Event-Pokémon auf der Liste der Belohnungen ganz oben. Euch erwarten also jede Menge Begegnungen mit Marill. Dazu erhaltet ihr:

  • Sternenstaub
  • Pokébälle
  • Erfahrungspunkte
  • Sananabeeren
  • Nanabbeeren
  • Marill-Bonbons
  • Himmihbeeren
  • Hyperbälle

Welche weiteren Probleme sind bekannt? Manche Trainer konnten bereits mehrere Seiten der Marill-Forschung lösen und dabei allerhand Belohnungen einsammeln.

Andere berichten davon, dass sie nach dem Abholen der Stufenbelohnung des ersten Kapitels keine Quests mehr so. Wir von MeinMMO haben das ausprobiert und konnten auch nur die erste drei Quests der Forschung lösen.

Es ist unklar, warum manche Trainer alle Kapitel lösen können und andere nur einen Teil der Aufgaben kriegen. Zumindest könnt ihr die Belohnungen der ersten Seite abholen.

Konntet ihr die verfrühte Marill-Forschung ausnutzen und euch schon jetzt viele Exemplare und Belohnungen sichern, oder spielt ihr das Event lieber nur Sonntag, wenn es offiziell startet? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

In den nächsten Wochen starten noch viele weitere Ereignisse. Alle Events im Mai 2021 bei Pokémon GO zeigen wir euch hier in der aktuellen Übersicht.

ESO hat ein Problem mit Tanks in Dungeons – Ein Spieler erklärt, warum

Ein Spieler des MMORPGs The Elder Scrolls Online (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) erklärte, warum immer weniger Lust darauf haben, einen Tank zu spielen. Grund sind die unerfahrenen Mitstreiter, mit denen man per Zufall zusammengewürfelt wird.

Was meinte der Spieler? Giant_Cosmic_Fart schrieb, dass er als Tank einen Veteranen-Dungeonrun vom Schwarzherz Unterschlupf machen wollte (via reddit). Per PUG (Pick Up Group) spielte er mit zwei Damage Dealern zusammen, die er nicht kannte.

Zunächst freute er sich, weil diese Gruppenzusammensetzung eigentlich ziemlich effektiv ist. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die beiden Mitspieler wenig Erfahrung mit ESO hatten und nicht wirklich wussten, wie sie ihre Rolle effektiv zu spielen hatten.

Die Damage Dealer, die eigentlich für hohen Schaden zuständig sein sollten, konnten kaum etwas gegen die Feinde ausrichten. Sie beschwerten sich sogar noch über den Tank. Als auch der Bosskampf zu einem Desaster wurde, verließ der reddit-Nutzer das Spiel, da er keinen Sinn mehr darin sah.

In diesem Video seht ihr einen guten Run durch den Schwarzherz Unterschlupf:

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Unerfahrene ESO-Spieler verderben den Veteranen den Spaß

Was ist das Problem? PUG beschreibt in ESO die Möglichkeit, einfach mit zufälligen Spielern eine Gruppe zu bilden, um beispielsweise mal schnell einen Dungeon-Run zu machen. Allerdings trifft man dabei ab und zu auf Spieler, die wenig Erfahrung mit The Elder Scrolls Online haben.

Gerade für die Dungeons und Prüfungen ist es aber wichtig, eine gute Gruppe zu haben, bei der jeder genau weiß, was er zu tun hat. Jeder Spieler muss seine Rolle effektiv spielen und einen Build haben, der genau ausgeknobelt ist und perfekt zu den übernommenen Aufgaben passt.

Ist das nicht der Fall, dann fällt es extrem schwer, die Aufgaben zu meistern. Oft fühlen sich die Veteranen dann noch wie Lehrer, welche die wenig erfahrenen Spieler nebenbei anleiten müssen. Das wäre grundsätzlich nicht so schlimm, würde das nicht in genau den Situationen passieren, in denen man sich aufeinander verlassen muss und eigentlich keine Zeit hat, den Lehrer zu spielen.

Der reddit-Nutzer PartyHatFrogs kann dies nachvollziehen und führt als Antwort auf seinen reddit-Beitrag noch ein weiteres Problem an der Situation an:

Ein weiterer Punkt – und das ist es, was mich wirklich vom “Pugging” abgehalten hat – ist die Einstellung, die man bei unerfahrenen Spielern antrifft. Ich hatte wirklich viel Spaß dabei, Spielern, die mit einem Veteran-DLC-Dungeon nicht vertraut waren, etwas beizubringen, oder bei der Veröffentlichung blind hineinzugehen und die Mechaniken gemeinsam herauszufinden. Sie sind so aufgeregt, endlich ihren Zaan-Helm oder vDoM-Skin zu bekommen!

Aber immer wieder lande ich bei Spielern, die absolut keine Rücksicht auf den Rest der Gruppe nehmen. Ob ihr es glaubt oder nicht, 1000+ Champions, die durch Dungeons dampfen, sind nicht die einzigen “toxischen Spieler”. Es sind auch unerfahrene Spieler mit niedrigen Champion-Points, die sich weigern, die Mechaniken zu befolgen, nachdem sie erklärt wurden oder die sich nicht bemühen, ihre Fertigkeiten an den Kampf anzupassen und sich anzupassen, wenn das, was sie benutzen, nicht ausreicht.

ESO und die Leiden eines Tanks

Das beschriebene Problem ist nicht zu verwechseln mit den Fake-Tanks, die in ESO ebenfalls nerven können. Dabei melden sich Spieler als Tanks für Gruppen an, obwohl sie eigentlich Damage Dealer sind. Grund hierfür ist, weil sie so schneller in Dungeons kommen.

Das Problem, das Giant_Cosmic_Fart anspricht ist, dass er als echter Tank mit unerfahrenen DDs zusammenspielen muss, was den Dungeon-Run problematisch und nervig macht. Wer mit einer eingespielten Gruppe unterwegs ist, bei der sich die Spieler kennen oder wer in einer Gilde aktiv ist, der hat dieses Problem nicht. Es geht hier rein um die schnelle Gruppenbildung mit zufälligen Spielern.

Warum ist das gerade für Tanks ein Problem? Als Tank will man die Damage Dealer beschützen, zieht die Feinde auf sich, lenkt den Schaden ab. Mit unerfahrenen Spieler zusammenzuspielen kann es aber mit sich bringen, dass die Damage Dealer – wie im Beispiel von Giant_Comisc_Fart – kaum Schaden verursachen. Das liegt daran, dass die Builds nicht effektiv geskillt wurden und dass die Charaktere keine passenden und guten Waffen und Rüstungen einsetzen.

Dann muss der Tank zusätzlich die Rolle eines Damage Dealers übernehmen, was gar nicht seine Aufgabe ist. Das kann natürlich zu Frust führen.

Wer sich einen Tank als Charakter aussucht, der will auch diese Rolle spielen und nicht noch ein Damage Dealer sein. Vor allem dann nicht, wenn es diese Rolle in der Gruppe eigentlich schon gibt.

Das fordern die Spieler: Spieler sind der Meinung, dass ESO gerade Neulinge einfach besser ins Spiel einführen müsste. Das Spiel sollte ihnen näher bringen, wie sie ihre Klasse effektiv spielen, damit sie in Gruppen auch wichtig und nützlich sind.

PartyHatFrogs bringt es auf den Punkt:

Das Spiel leistet schreckliche Arbeit darin, zu lehren und Spieler auf alles entfernt Anspruchsvolle vorzubereiten.

Das rollt den ewig währenden Konflikt zwischen den Spielern wieder auf, die unbedingt effizient sein möchten, und den Spielern, die vor allem Spaß in einem MMORPG haben möchten. Mehr dazu lest ihr in dieser Kolumne:

Ist Effizienz in einem MMORPG wichtiger als Spaß am Abenteuer zu haben?

Wie seht ihr die Problematik in ESO? Oder auch in anderen MMORPGs? Oder sind die beiden reddit-Nutzer einfach zu kritisch?

Quelle(n):
  1. reddit

Destiny 2 bringt in Season 14 massig neue Waffen und einen ikonischen Rückkehrer

In Destiny 2 startet in wenigen Tagen die Season 14 und wir kennen jetzt viele der neuen Waffen, die auf euch in den unterschiedlichen Aktivitäten warten. Die Spieler erwartet ein Mix aus beliebten Klassikern in neuem Gewand und frischen Knarren.

Kürzlich hat Bungie den Spielern mit einem launigen Trailer Bock auf die neue Season 14 gemacht, die schon am 11. Mai starten. Jetzt legt der Destiny-Entwickler im TWaB (wöchentlicher Blogpost) nach und präsentiert die neuen Mordwerkzeuge, die ihr in der Saison des Spleißers jagen werdet.

Uns wurden viele neue und überarbeitete Waffen gezeigt. Aktuell sorgt vor allem die Rückkehr eines legendären Klassikers für Aufregung bei den Hütern – und wir sprechen mal ausnahmsweise nicht vom Schicksalsbringer. Mit dabei ist aber auch die neue Auftragswaffe und viele Waffen aus den unterschiedlichsten Aktivitäten.

Dieser Favorit kommt: Fragt man Hüter, welche legendären Waffen sie in Destiny 1 stets bei sich führten, bekommt man viele Antworten. Wenn man die Frage aber auf das beliebteste Scout-Gewehr einschränkt, dann lautet die Antwort in 99 % der Fälle: “Die Hung Jury (Uneinigkeit SR4) vom toten Orbit!”

Genau diese präzise Waffe mit erstklassigen Perks bringt Bungie mit Season 14 zurück zu Destiny 2. Wie die Waffe in der neuen Version heißt oder welche Perks sie hat, ist noch ein Geheimnis. Das “Uneinigkeit 2.0” aber genauso schick wie damals aussieht, können wir mit Gewissheit sagen:

Oben links sehen wir, wie Hung Jury (Uneinigkeit SR4) in Destiny 2 aussieht

So bekommt ihr die Waffe: Die Waffe wandert in den Loot-Pool der Dämmerung: Feuerprobe. MeinMMO hat bereits darüber berichtet, dass die 3 aktuellen Waffen aus Season 13 eine Pause einlegen und von 3 frischen Waffen ersetzt werden – nun wissen wir was uns da optische erwartet.

Das Omolon-Scharfschützengewehr und das Fusionsgewehr auf dem Bild sind ebenfalls neu aufgelegte Klassiker aus Destiny 1, die jetzt als Dämmerungs-Waffen zurückkommen.

Für Dämmerungs-Waffen gilt:

  • Je höher die Schwierigkeit, desto höher ist die Drop-Chance am Ende der Strike-Mission
  • Die 3 Waffen rotieren durch: jede Woche ist eine andere Knarre im Loot-Pool
  • Auf Spitzenreiter könnt ihr euch die stärkeren Meister-Versionen der Waffen verdienen (diese hohe Schwierigkeit wird erst im Laufe der Season 14 verfügbar gemacht)

15 weitere Waffen aus der Saison des Spleißers

Das gibt’s im neuen Season Pass:

  • Links sehen wir eine Schrotflinte
  • Unten befindet sich ein schweres Maschinengewehr
  • Rechts seht ihr eine exotische Pistole

Was wissen wir zum Exotic? Über die Pistole ist schon so einiges bekannt: Das ist das ein neues Exotic aus Season 14 mit dem Namen Kryosthesie 77K. Das Teil richtet Stasis-Schaden an und im Trailer sahen wir schon, wie die Waffe nach kurzem aufladen einen Feind einfror.

Bisher gab es die gefährlichen Eiskräfte nur durch Fähigkeiten – mit Ausnahme eines exotischen Granatwerfers, der sehr schwach ist, seltene Power-Munition benötigt aber dafür Stasis-Kristalle erschaffen kann. Eine Pistole, die vermutlich mit Primär-Munition betrieben wird, aber Zugriff auf Stasis hat, lässt die PvP-Hüter schon jetzt schlottern.

Hier ein genauerer Blick auf Kryosthesie 77K:

Stasis auf einer Primär-Waffe – was ist der Haken?

Die legendäre Schrotflinte, das legendäre MG und die exotische Pistole warten im neuen Season Pass der Season 14. Hier können sie auch von Free2Play-Hütern erspielt werden. In der Vergangenheit wartete das Exotic für Käufer des Passes schon auf Stufe 1, für alle anderen auf Stufe 35.

Saisonale Waffen mit einer Prise Cyberpunk

Das gibt’s in den Saisonalen Aktivitäten: Weitere Waffen mit futuristischem Neon-Chrom-Look erspielt ihr euch über die neue Override-Aktivität.

  • Links oben haben wir entweder einen Granatwerfer für den Spezial-Slot oder ein Automatikgewehr, mit sehr offenem Lauf
  • Rechts dürfen wir eine Pistole sehen – eventuell eine Handfeuerwaffe, obwohl das Model etwas klein für die gewaltigen Revolver wäre
  • In der Mitte haben wir etwas, dass an eine schnell schießende Veist-Waffe erinnert – ein Automatikgewehr, Scout oder eine Maschinenpistole vermutlich?
  • Unten sehen wir vermutlich ein Impuls-Gewehr

Override ist eine Aktivität für 6 Hüter, die über eine automatische Spielersuche verfügt. Das Mitspielen setzt den Besitz des Season Passes voraus – eine Woche lang können aber alle Hüter gratis in die Aktivität schnuppern.

Die neuen Waffen auf dem Bild erhaltet ihr aber auch aus den Umbral-Engrammen. Ob sie zusätzlich zum aktuellen Loot dorthin kommen oder die Engramme dann überarbeitet werden, ist derzeit nicht bekannt.

Das ist die neue Auftragswaffe: Jede Season könnt ihr euch über eine Quest eine sogenannte Auftragswaffe erspielen. Das ist eine legendäre Knarre, die feste Perks besitzt, bei denen ihr aber aus unterschiedlichen Kombinationen wählen könnt.

In Season 14 holt ihr euch das Fusionsgewehr “Fassunglos”:

Fassungslos dürfte Fangfrage 2.0 werden

Ob ihr die Quest im PvP, Gambit oder dem Schmelztiegel angeht, war in jüngster Vergangenheit komplett euch überlassen. Habt ihr die Waffe, könnt ihr euch zu den 3 Aktivitäten passende Ornamente (Skins) freispielen.

Einen der Perks von “Fassungslos” kennen wir sogar schon: Speicher-Salve. Das ist die bisher einmalige Fähigkeit der Spitzenwaffe “Fangfrage”, die aber im Ruhestand ist. Mehr zum Perk und warum der bei der Ankündigung für richtig viel Wirbel sorgte, lest ihr hier: Destiny 2 flüstert „ganz heimlich“, dass bald eine starke Waffe zurückkommt.

Welche Waffen kommen noch in Season 14?

Dieser Loot kommt in die Playlists: Die sogenannten Kern-Playlists in Destiny sind Strikes, Gambit- und Schmelztiegel-Matches. Alle 3 Modi erhalten je eine neue Legendäre Waffe ab Season 14, die ihr nach Abschluss einer Runde zufällig erhalten könnt.

Über die 3 neuen Waffen ist bislang nur das Aussehen bekannt:

  • Links den Granatwerfer holt ihr in Strikes
  • Rechts die Maschinenpistole ist fürs Gambit – die Waffe erinnert stark an die Spitzen-MP aus Season 8, die fast alle vergessen haben dürften.
  • Der Revolver unten wandert in den Schmelztiegel

Die neuen Waffen verdrängen keinen alten Loot, sondern kommen zusätzlich in den Pool. Ihr könnt also weiterhin euren “Letzten Dollar” jagen.

Was ist mit dem Eisenbanner? Auch das angestaubte PvP-Event Eisenbanner erhält in Season 14 etwas Liebe. 4 Neue Waffen bringt Lord Saladin euch dann jeden Monat mit.

Waren das alle neuen Waffen? Nein! Wir wissen schon jetzt, dass uns noch die Raid-Waffen aus der Gläsernen Kammer erwarten. Ihr könnt euch also auf den Schicksalsbringer 2.0 freuen.

Zudem können wir mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sich noch ein geheimes Waffen-Exotic irgendwo in Season1 4 versteckt. Im neuen Trailer wurden außerdem die alten Klassen-Schwerter entdeckt, hier kommt wohl ein Update. Bungie selbst verkündet im TWaB: “Jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, an dem wir “und mehr” sagen. Es gibt natürlich noch mehr Waffen zu entdecken, während ihr spielt. “

Was sagt ihr zu den bisher bekannten neuen Waffen? Ist euch da zu viel Fan-Sercive für die Destiny-1-Veteranen dabei oder ist es voll okay, dass Bungie die geliebten Modelle nimmt und ihnen neue Perks und Werte verpasst? Sagt uns eure Meinung doch in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. Bungie

WoW: Das legendäre „South Park“-Schwert kehrt endlich zurück

Eines der bekanntesten Schwerter aus World of Warcraft bekommt ein Redesign. Schon bald könnt ihr die “South Park”-Klinge ergattern.

In der langen Lebenszeit von World of Warcraft haben sich so einige Mythen und Geschichten gebildet. Noch immer gut in Erinnerung dürfte bei vielen die “South Park”-Folge „Make Love, not Warcraft“ geblieben sein. Vor allem ein Schwert aus dieser Episode blieb vielen Spielern im Gedächtnis. Das bekommt nun ein „Remake“ und kann im nächsten Patch wieder ergattert werden.

Was ist das für ein Schwert? Der Töter der Leblosen ist eine Runenklinge aus dem Raid Naxxramas, der vielen Spielern als Transmog diente und daher eine ziemlich begehrte Waffe. Allerdings ist das Schwert inzwischen deutlich in die Jahre gekommen, weshalb es grafisch einfach nicht mehr mit modernen Waffen mithalten kann.

Die Entwickler von WoW haben das offenbar zum Anlass genommen, das Waffenmodell zu überarbeiten. In Patch 9.1 Ketten der Herrschaft wird es daher wohl die „Verschlingende Kälte“ geben – das alte Schwert mit einem neuen, hochauflösenden Modell.

WoW Sword of a Thousand Truths Remake
So sieht das neue Schwert “Devouring Cold” aus. Bildquelle: wowhead

Was hat das mit Southpark zu tun? Das Schwert erlangte Berühmtheit, als es in Serie South Park auftauchte. Dort war es das „Sword of a Thounsand Truths“ (Schwert der Tausend Wahrheiten) und konnte von den Kindern verwendet werden, um dem fiesesten Ganker sämtliches Mana zu rauben und ihn so wehrlos zurückzulassen.

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Später tauchte das Schwert auch noch einmal in Naxxramas auf, während der Erweiterung „Wrath of the Lich King“ und trug dort den Namen „Töter der Leblosen“ mit dem kleinen Zusatz „Von Salzman prophezeit.“ Salzman war in der “South Park”-Episode ein Mitarbeiter aus der Buchhaltung von Blizzard.

Wie kommt man an das Schwert? Aktuell ist das Schwert nur in den Spieldaten vom PTR gefunden worden und ist dort auch nicht mit Werten versehen. Es wäre gut möglich, dass es sich lediglich um eine kosmetische Belohnung handelt, die dann der Transmogrifikation dient.

Eine Quelle für das Schwert ist noch nicht bekannt. Da das Schwert ursprünglich aus Naxxramas, wäre es aber gut denkbar, dass es im kommenden Patch von dem Lich Kel’Thuzad hinterlassen wird – denn der kommt im Raid „Sanktum der Herrschaft“ in Patch 9.1 wieder vor.

Werdet ihr euch das “South Park”-Schwert in neuem Glanz holen? Oder sieht es inzwischen einfach zu albern aus?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

CoD Cold War: Update bringt neue Waffe “CARV.2” – Das ändert sich noch

Treyarch hat ein neues Update für Call of Duty: Black Ops Cold War veröffentlicht. Damit kommen unter anderem die neue Waffe CARV.2 sowie einige Fixes und Änderungen ins Spiel. Wir werfen einen Blick auf die Patch Notes.

Was hat es mit dem Update auf sich? Am Abend des 6. Mai hat Black Ops Cold War im Zuge der aktuellen Season 3 ein neues Update spendiert bekommen. Dabei handelt es sich um ein kleines Settings-Update, ihr müsst also nicht wieder einen X Gigabyte-großen Patch herunterladen. Nichtsdestotrotz gibt es einiges, worauf man sich freuen kann.

CoD Cold War Update vom 06.05. – Das sagen die Patch Notes

Das Highlight des neuen Updates dürfte für die meisten die frische Waffe sein. Doch auch bei den Playlists hat sich etwas getan.

Änderungen bei Waffen

Neue Waffe – CARV.2: Das neue taktische Gewehr ist nun im Spiel und kann sowohl im traditionellen Multiplayer von Black Ops, als auch in der Warzone verwendet werden. Freigeschaltet wird es über eine Ingame-Challenge, kommt aber auch im “Plastik Prototype”-Bundle als spezielle Blueprint-Version über den Ingame-Store.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: CoD Cold War bringt diese Woche neue Waffe – Wann und wie gibt’s die CARV.2?

Die CARV.2

Ersten Reaktionen zufolge performt die neue Waffe sehr stark – bereits im “rohen” Zustand, also ohne Aufsätze. Auch erste OP-Rufe werden bereits laut.

Tracer-Geschosse: Hier wurden verschiedene Stabilitäts-Probleme behoben. Nähere Angaben machten die Entwickler nicht.

Multiplayer

Änderungen bei Modi:

  • Prop Hunt
    • Verfügbar über die Party Games Playlist, jetzt mit den neuen Karten Yamantau und Diesel in der Map-Rotation
    • Modus-Beschreibung wurde aktualisiert
  • Waffenspiel
    • Verfügbar über die Party Games Playlist und wurde zu Schnelles Spiel hinzugefügt
  • Sticks and Stones
    • Verfügbar über die Party Games Playlist und Schnelles Spiel
  • Feuergefecht
    • Spieler erhalten +100 Punkte für das Einnehmen der Overtime Zone

So sieht die Playlist nun aus:

  • Yamantau + Diesel 24/7 (neu, auch in Hardcore verfügbar)
  • Party Games (neu)
  • Nur Scharfschützen Moshpit
  • Nuketown 24/7 (auch in Hardcore verfügbar)
  • Feuergefecht Baupläne
  • Konfrontation (auch in Hardcore verfügbar)
  • Feuertrupp-Moshpit
cod cold war zombies outbreak angriff

Zombies

Waffenänderungen:

  • Ein Problem wurde behoben, wodurch der Aim Assist auf der Pack-a-Punched Swiss K31 (Swiss KH3353) nicht korrekt funktionierte – unter anderem mit Deadshot Daiquiri

Tägliche Challenges:

  • Die Beschreibung der Challenge “Perk Preserver” wurde aktualisiert, um die Anforderungen deutlicher zu beschreiben

Firebase Z:

  • Ein Stabilitätsproblem in Verbindung mit Challenges wurde behoben

Outbreak:

  • Ein Stabilitätsproblem in Verbindung mit Zombie-Spawns wurde behoben

So sieht die Playlist jetzt aus:

  • Outbreak
  • Firebase Z
  • Die Maschine
  • Dead Ops Arcade: First Person
  • Dead Ops Arcade
  • Onslaught (PlayStation)
  • Onslaught Containment (Nur auf PlayStation)
  • Onslaught Nuketown (Nur auf PlayStation)
  • Onslaught Yamantau (Nur auf PlayStation)

Falls ihr euch für Zombies interessiert, aber noch nie richtig eingetaucht seid: CoD Cold War: Einsteiger-Guide für Zombies – So gelingen eure ersten Runden

Habt ihr schon die CARV.2 freigeschaltet und erste Erfahrungen damit sammeln können? Was haltet ihr von diesem neuen Schießeisen? Übrigens, wie sich die neue Waffe in der Praxis schlägt und welche Setups sich dafür empfehlen, könnt ihr in den nächsten Tagen hier auf MeinMMO nachlesen.

Übrigens, auch Warzone hat nun am 7. Mai ein frisches Update spendiert bekommen: CoD Warzone: Neues Update dreht an Waffenbalance – Wichtigste Buffs, Nerfs, Fixes

Quelle(n):
  1. Treyarch

Neues MMORPG Elyon sollte heute in die Beta starten – Aber niemand kommt rein (Update)

Eylon, das neue MMORPG aus Korea, sollte eigentlich heute in die Closed Beta starten. Doch aktuell scheint niemand ins Spiel zu kommen und die Beschwerden auf reddit und Co werden stetig mehr. Erfahrt hier, was gerade los ist und wie die Lage sich entwickelt.

Updates zum Server Status

Letztes Update am 8. Mai: Mittlerweile scheint es normal zu laufen. Viel Spaß!

7. Mai 7:50 Uhr: In der Nacht gab es mehrere Updates, doch auch heute in der Früh kam es noch zu Problemen. Allerdings kamen, nach eigener Erfahrung und den Aussagen im reddit, zumindest so zwischen 21:00 und 1:00 Uhr die meisten ins Spiel.

https://twitter.com/Elyon_thegame/status/1390485655675932681

20:00 Uhr: Wir haben einen Artikel zur Überbrückung der Wartezeit erstellt, in dem es um die Charakter-Entwicklung geht: So könnt ihr euren Charakter im neuen MMORPG Elyon verbessern und verstärken.

19:40 Uhr: Noch immer läuft der Server nicht korrekt. Einige kommen rein, viele aber nicht. Das letzte Update auf dem Twitter-Account ist inzwischen auch mehr als eine Stunde alt. Wir halten euch vorerst noch auf dem Laufenden.

17:12 Uhr: Eigentlich sollte heute ein Livestream von Kakao Games mit der Chance auf Beta-Keys zu Elyon stattfinden. Auch dieser wird erstmal verschoben, bis die Probleme behoben sind (via Twitter).

16:44 Uhr: Jetzt meldet sich der offizielle Twitter-Account, dass man an den Login-Problemen dran sei und man die Closed Beta entsprechend verlängern wird.

https://twitter.com/Elyon_thegame/status/1390311626490929156

16:30 Uhr: MeinMMO kommt doch sicher rein, oder? Nein, leider nicht. Bei uns erscheint im Launcher die Nachricht “The launcher is temporarily closed”:

Die MeinMMO-Redaktion kommt ebenfalls nicht auf den Server, auch mit bereits installiertem Spiel.

Was ist gerade bei Elyon los?

Eigentlich hätte die Closed Beta des neuen und heiß erwarteten MMORPG Elyon (ehemals A:IR) heute, am 6. Mai 2021 um 14 Uhr starten sollen. Doch zahlreiche Spieler berichten gerade nicht von Spielspaß in der bunten Fantasy-Welt, sondern von Problemen beim Einloggen.

Die meisten Beschwerden auf reddit und Co lesen sich wie folgt:

  • Der Launcher startet gar nicht erst!
  • Ich drücke „Play“, aber nix passiert!
  • Ich drücke „Login“ und lande in einem endlosen weißen Bildschirm, dann kommt ein 504 Gateway-Timeout
  • Ich kann das „@“ nicht für den Login eingeben
  • Von Steam aus komme ich zu den Account-Info und finde den Launcher erst gar nicht!

Server von Elyon sind aktuell down

Was bedeutet das alles? Gerade der 504-Gateway-Timeout lässt darauf schließen, dass entweder bei den Usern die Internet-Leitung nicht passt oder – was hier wahrscheinlicher ist – die Server von Elyon gerade offline oder überlastet sind und daher nicht auf die Anfragen antworten können.

Wie viele versuchen auf die Server zuzugreifen? Laut dem Publisher Kakao Games sollen etwa 40.000 Keys herausgegeben worden sein.

Was sagen die Entwickler gerade? Laut den Entwicklern über Discord wurden die Server wohl vom Ansturm der Spieler in die Knie gezwungen und daher offline genommen und die Launcher vorübergehend gesperrt. Daher kommt ihr gerade nicht ins Spiel. Derzeit arbeiten die Entwickler daran, die Server zu stabilisieren, damit ihr schnell ins Spiel kommt.

Aber ich will doch Elyon spielen! Geduld, junger Padawan, denn aktuell scheint das Problem bei den Entwicklern und deren Servern zu liegen. Solche Probleme sind leider bei Launches von großen Betas oder Releases nicht ungewöhnlich und sicherlich wird schon fieberhaft an einer Lösung gearbeitet. So lange könnt ihr euch noch über alles informieren, was man zum Beta-Launch wissen sollte.

Mehr zum Thema
Elyon: 7 Dinge, die ihr vor dem Start des neuen MMORPGs wissen müsst
von Alexander Leitsch

Wir werden euch hier zeitnah informieren, wenn sich die Situation ändern sollte oder ein Statement der Entwickler vorliegt. So lange heißt es leider, Geduld zu beweisen und die Wartezeit irgendwie zu überbrücken. Vielleicht ja mit einem anderen empfehlenswerten MMORPG, das 2021 gut auf Steam wegkam? In unserer Liste werdet ihr vielleicht fündig.

CoD Cold War bringt diese Woche neue Waffe – So bekommt ihr die CARV.2

Diese Woche könnt ihr eine neue Waffe für Call of Duty: Black Ops Cold War und CoD Warzone freischalten – das taktische Gewehr CARV.2. Doch wie bekommt man diese neue Waffe? Und wann kommt sie ins Spiel?

Was hat es mit der neuen Waffe auf sich? Bei CoD Cold War und dem Battle Royale Warzone läuft aktuell die Season 3. Der Start der neuen Season ist noch nicht mal 2 Wochen her und brachte bereits einige neue Waffen – unter anderem die Maschinenpistole PPSh-41 oder das Scharfschützengewehr K31. Und schon diese Woche soll die nächste neue Waffe folgen – die CARV.2.

Übrigens, ob sich das Vorbeischauen in der Warzone mit der noch recht frischen Season 3 lohnt, erfahrt ihr hier: Lohnt sich CoD Warzone mit Season 3 wieder?

Neues taktisches Gewehr CARV.2 kommt – So schaltet ihr es frei

Was ist die CARV.2 überhaupt für eine Waffe? Die CARV.2 wird die Palette der taktischen Gewehre um ein weiteres Exemplar erweitern. Laut den Entwicklern schießt diese neue Waffe in Feuerstößen und sticht in ihrer Waffengattung vor allem durch eine hohe Kugelgeschwindigkeit, kräftigen Schaden, eine solide Rückstoßkontrolle sowie einen großzügigen Munitionsvorrat heraus. Rein optisch erinnert die CARV.2 stark an die G-11 von Heckler & Koch.

Über Umwege und mit RNG-Glück kann man die neue Waffe im Zombie-Modus von Black Ops Cold War sowie in privaten Warzone-Matches schon ausprobieren. Hier könnt ihr euch bereits Gameplay von der neuen Waffe anschauen:

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So könnt ihr die Waffe früher ausprobieren: Bei Zombies und Outbreak müsst ihr euch auf RNG-Glück in Trials-Missionen hoffen.

Bei Warzone müsst ihr bei Private Matches & Practice “Warzone Orientation” auswählen. Ihr müsst dabei nicht erst das eigentliche Training spielen. Legt einfach eure 1911er-Pistole ab. Dann müsstet ihr stattdessen eine Primärwaffe bekommen – das ist dann entweder die CARV.2 oder die FARA 83. Meistens ist es die FARA, doch mit etwas Glück könnt ihr auch das neue taktische Gewehr erwischen.

Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich die Waffe im Multiplayer-Alltag schlägt und ob sie es unter die Top-Waffen für CoD Warzone und die besten Waffen für den traditionellen Multiplayer schafft.

Wann genau kommt die CARV.2 ins Spiel? Die Waffe findet mit einem Update am 6. Mai ihren Weg ins Spiel.

Die CARV.2 kommt damit früher, als so manch einer gedacht hat. Bisher wurde auf das Mid-Season-Update als potentielles Release-Date spekuliert.

Wie kann man die CARV.2 freischalten? Das neue taktische Gewehr wird auf 2 Wegen verfügbar sein – über eine Ingame-Challenge sowie über ein neues Bundle im Ingame-Store.

Die Challenge umfasst nichts Übermenschliches und verlangt von euch, dass ihr in 10 verschiedenen Spielen mit Taktikgewehren schnell mindestens 2 Feinde tötet.

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Beim Bundle handelt es sich um das “Plastik Prototype”-Paket, das 4 Items umfasst – unter anderem auch den “Konsole”-Bauplan. Das ist eine kosmetische Version der CARV.2 mit einigen ausgewählten Aufsätzen.

Was haltet ihr bisher von den bisherigen, neuen Waffen der Season 3 sowie von der Season 3 generell? Können euch Warzone und CoD Cold War wieder oder immer noch begeistern? Oder ist die Luft bei euch raus und auch die ganzen Neuerungen sowie die neuen Schießeisen können nichts daran ändern? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.

Conan Exiles verkündet endlich Release-Datum der Erweiterung Isle of Siptah

Das Survival-MMO Conan Exiles bekommt mit Isle of Siptah eine große Erweiterung, die richtig viel neuen Content bringt. Schon seit einigen Monaten befindet sie sich im Early Access, doch nun steht endlich das offizielle Release-Datum fest. Außerdem hatte der Entwickler Funcom eine weitere Überraschung parat.

Wann erscheint Isle of Siptah? Der Release der Erweiterung für Conan Exiles ist am 27. Mai geplant. Dies wurde im Rahmen der Twitch Gaming Show verkündet. Isle of Siptah erscheint dann simultan für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S.

Schon am 15. September startete die Erweiterung in den Early Access, kam Anfangs jedoch nicht gut an. Seitdem gab es aber stetige Verbesserungen, die MeinMMO-Autor Benedict Grothaus in einem Artikel ausführlich zusammengefasst hat: Wir haben den neuen DLC von Conan Exiles gespielt und er wird besser als befürchtet.

Was wurde noch verkündet? Neben der neuen Erweiterung gab es auch eine Ankündigung zum Grundspiel von Conan Exiles. Das soll zukünftig Teil vom Xbox Game Pass werden.

Das genaue Datum dafür soll in Kürze bekanntgegeben werden.

In einem neuen Trailer auf YouTube wurden zudem die Features von Isle of Siptah nochmal genauer vorgestellt:

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Dank NPC-Fraktionen wird Isle of Siptah besser als gedacht

Was bietet Isle of Siptah? Das Hauptfeature der Erweiterung ist die riesige neue Map, auf der ihr euch austoben könnt. Darin erwarten euch:

  • Ein Sturm-Event, das immer wieder vom Zentrum der Karte ausgeht und besondere Monster erscheinen lässt
  • Die Fluten, ein besonderes Event, durch das sich Portale öffnen und Menschen auf die Karte strömen, die ihr dann versklaven könnt
  • Die Vaults, eine Art Dungeon mit besonderen Belohnungen
  • Neue Bau-Sets, Waffen, Rüstungen und Reittier-Optionen

Anfangs war die neue Karte sehr leer, doch mit dem Patch 2.4 wurden einige Kritikpunkte angegangen, darunter neue NPC-Camps und 3 NPC-Fraktionen, die um die Vorherrschaft kämpfen.

Außerdem wurden neue Werkbänke, verbesserte Vaults und Angriffe, die aus dem Sprint heraus genutzt werden konnten, eingeführt. Auch einen Offline-Modus für Singleplayer soll es zukünftig geben.

Diese vielen Änderungen machen Isle of Siptah für viele nun deutlich interessanter. Am 27. Mai erfahren wir dann, wie gut die neue Erweiterung tatsächlich ankommt. Insgesamt allerdings gehört Conan Exiles für uns auf MeinMMO zu den besten Survival-Spielen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Einige weitere starke Titel findet ihr hier:

Die 25 besten Survival-Games 2021 für PlayStation, Xbox und PC

Elyon: So könnt ihr euren Charakter im neuen MMORPG verbessern und verstärken

Das neue MMORPG Elyon soll noch 2021 im Westen erscheinen. Wir von MeinMMO verraten, wie ihr euren Charakter verstärken und verbessern könnt.

Wie funktioniert die Charakter-Entwicklung in Elyon? Das neue MMORPG setzt auf ein interessantes System aus 3 verschiedenen Komponenten:

  • Es gibt die Runensteine, die euch Bonus-Attribute und besondere Effekte verleihen
  • Über die Skill-Trees, die im Spiel “Mana-Awakening” heißen, schaltet ihr weitere Fähigkeiten und Boni frei
  • Durch ein besonderes Artefakt-System könnt ihr direkt beeinflussen, wie eure Fähigkeiten funktionieren

Durch dieses System sollen zwei Spieler zwar die gleiche Klasse spielen, sie aber komplett anders interpretieren können. Zudem bietet Elyon insgesamt 6 Klassen, die sich bereits in ihren Spielstilen stark unterscheiden.

Zusätzlich gibt es, wie für MMORPGs üblich, ein Ausrüstungssystem mit Equipment in verschiedenen Seltenheiten -Weiß, Grün, Blau, Lila und Gold – sowie verschiedenen Sets und Set-Boni.

Im Folgenden stellen wir euch die einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten genauer vor. Wer sich generell noch über das MMORPG informieren möchte, findet hier alle wichtigen Eigenschaften des MMORPGs: 7 Dinge, die ihr vor dem Start der Beta zu Elyon wissen müsst.

Runensteine bringen euch allgemeine Boni

Was sind Runensteine? Runensteine verleihen euch zusätzliche Boni, wenn ihr sie zu eurer Ausrüstung hinzufügt. Abhängig vom Level eures Charakters und der Ausrüstung schaltet ihr sogar neue Fähigkeiten frei. Pro Runenreihe könnt ihr einen Bonus auswählen.

Dabei gibt es 7 Arten von Runensteinen:

  • Angriff (rot) – Offensiv
  • Kontrolle (orange) – Massen-Kontrolle
  • Schicksal (gelb) – Effekt-Chance
  • Unterstützung (hellgrün) – Verbündetenunterstützung
  • Schutz (blau) – Defensiv
  • Erwecken (lila) – Hohes Risiko, hoher Ertrag
  • Balance (grau) – Hat kein Runen-Attribut, aber eine allgemeine Verwendung
Elyon Runensteine
So sieht das Interface für die Runensteine aus.

Wie schaltet man die Runensteine frei? Runen könnt ihr in eure Ausrüstung legen. Je nachdem welche Runen ihr verwendet, schaltet ihr entsprechende Effekte frei.

Skill-Trees lassen sich beliebig kombinieren, aber es geht niemals abwärts

Wie funktionieren die Skill-Trees? Sobald ihr Level 35 erreicht und die Quest “Blühende Kraft” abschließt, erhaltet ihr das “Mana-Erwachen”. Dabei handelt es sich im Grunde um bekannte Skill-Trees.

Es gibt 3 Startpunkte für Mana Erwachen:

  • Schleudern (rot) – Erhöht vor allem Schaden und reduziert Abklingzeiten
  • Mentalität (grün) – Fokussiert sich auf Ernergierückgewinnung und die Erhöhung von Attributen
  • Beweglichkeit (gelb) – Reduziert Kosten für Ausweichen, Dashs und andere Effekte

Zu Beginn müsst ihr euch für einen Startpunkt entscheiden und könnt dem Pfad dann folgen. In der Mitte gibt es dann die Möglichkeit, auf die anderen Zweige zu wechseln. Ihr könnt euch jedoch nur auf der gleichen Ebene oder nach oben bewegen. Ist eine Richtung einmal eingeschlagen, geht es nie wieder nach unten zurück.

Elyon Skill-Tree
So sehen die Skill-Trees in Elyon aus (Bild stammt aus einem Twitch-Stream von DDA_JU).

Fertigkeiten lassen sich komplett verändern – So funktioniert das

Was sind die Artefakte? Mit Hilfe der Artefakte könnt ihr jede Fähigkeiten beeinflussen und verändern. Die Fähigkeiten haben dabei vier verschiedene Variationen, durch die sie komplett verändert werden.

Die Fähigkeiten bekommen so einen zusätzlichen Effekt wie Stun oder Dash, treffen mehr Ziele oder werden sogar zu einem Fernkampf-Angriff.

Die verschiedenen Variationen schaltet ihr dabei über unterschiedliche Wege frei:

  • Den Grund-Skill und die erste Variation lernt man beim Leveln
  • Die zweite Variation lässt sich wahlweise kaufen oder über Quests freispielen
  • Die dritte Anpassung hat je nach Fähigkeit unterschiedliche Wege, um freigeschaltet zu werden
Elyon Fähigkeiten anpassen
Die verschiedenen Variationen einer Fähigkeit. Es kann jedoch nur ein Effekt davon aktiv sein.

Lassen sich Builds speichern? Ja. Am unteren rechten Rand des Screenshots erkennt ihr die Speicher-Funktion. Ihr startet mit einem Slot und durch Ingame-Währung lassen sich zusätzliche Speicher-Slots freischalten. Allerdings verdoppelt sich der Preis mit jedem zusätzlichen Slot.

Wer sich übrigens die Runen und Skills vorab anschauen möchte, findet hier ein Google Doc mit allein Infos aus Korea ins englische übersetzt,

Wann startet Elyon bei uns? Der Release für das neue MMORPG ist für Q4 2021 geplant. Zuvor gibt es bereits Beta-Tests, von denen der erste aktuell sogar schon läuft. Allerdings kommt es zu Problemen, wie wir euch hier verraten:

Neues MMORPG Elyon sollte heute in die Beta starten – Aber niemand kommt rein

Turtle Beach stellt neues Gaming-Headset unter 100 Euro vor – Das steckt drin

Hersteller “Turtle Beach” hat mit dem Recon 500 ein Gaming-Headset in der Preisklasse bis 100 Euro vorgestellt. Das richtet sich an PC-, Xbox-, und PS5-Spieler. MeinMMO stellt euch das Headset vor und erklärt, was es bietet. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Konkurrenz.

Turtle Beach hat mit dem Recon 500 ein neues Gaming-Headset vorgestellt, welches sich an Spieler richtet, die ein begrenztes Budget für neue Hardware haben.

Das Headset setzt dabei neben einem abnehmbaren Mikrofon auf einen Klinke-Anschluss. Das ist vor allem sinnvoll für Personen, die neben dem PC auch gern an der Xbox Series X oder der PlayStation 5 zocken wollen. Mit einem Klinke-Anschluss seid ihr deutlich flexibler.

MeinMMO stellt euch das neue Gaming-Headset vor. Außerdem zeigen wir euch, was ihr aktuell alles im 100-Euro-Bereich für Headsets bekommt. Und hier gibt es bereits einige starke Vertreter.

Das Turtle Beach Recon 500 will Käufer mit neuer Soundtechnik überzeugen

Das ist besonders: Beim Recon 500 kommen die eigenen “Turtle Beach Eclipse 60-mm-Dual”-Treiber zum Einsatz. Der Hersteller selbst bezeichnet sie als “brandneu”, da sie hier zum ersten Mal eingesetzt werden.

Im Stealth 700 Gen 2 und auch im Elite Pro 2 hatte Turtle Beach noch auf “50mm-Nanoclear”-Treiber gesetzt, die für ordentlichen Klang sorgen. Das Stealth 700 Gen 2 findet ihr übrigens auch in unserer Xbox-Headest-Kaufberatung. Sollten sich die Eclipse-Treiber an den bisherigen Treibern von Turtle Beach orientierten, dürfte uns ein guter, ausgewogener Klang erwarten.

Daneben bietet euch das Gaming-Headset einen verstellbaren, metallverstärkten Kopfbügel und Ohrmuscheln aus Memory-Schaum. Die Kombination aus beiden Komponenten soll für eine angenehme Ergonomie sorgen. Memory-Schaum-Ohrmuscheln sind zumindest für Brillenträger deutlich angenehmer zu tragen.

Weitere Funktionen des Turtle Beach Recon 500 Gaming-Headset:

  • Lautstärke und Stummschaltung direkt an der Ohrmuschel
  • dank 3,5-mm-Buchse (1,5 Meter lang) mit PC, Konsole und Handy kompatibel
  • abnehmbares Mikrofon
  • Das Headset ist in Schwarz und in Weiß erhältlich

Was wird das Recon 500 kosten? Der Preis des Gaming-Headsets liegt offiziell bei 79,99 Euro.

Ab wann ist das Turtle Beach Recon 500 erhältlich? Das neue Gaming-Headset ist ab dem 18. Juni 2021 offiziell in Europa erhältlich. In den USA ist der Release bereits etwas früher.

Ihr könnt das Headset bereits bei Amazon und dem Hersteller direkt zu UVP vorbestellen:

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Für 100 Euro bekommt ihr bereits einige starke Gaming-Headsets

Darum ist der Preis-Bereich so wichtig: Viele Gamer geben ungern viel Geld für Hardware aus, deswegen ist vor allem der 100-Euro-Bereich ein stark umkämpftes Feld. Hersteller wie Razer, Hyper X oder Logitech sind hier bereits mit einigen guten Geräten aufgestellt. Turtle Beach hat in diesem Bereich daher bereits ordentliche Konkurrenz:

  • Mit dem Razer Nari Essential bekommt ihr bereits ein gutes Gaming-Headset für rund 100 Euro. Das Headset kann durch seine ordentliche Verarbeitung, guten Surround-Sound und ein alltagstaugliches Mikrofon überzeugen.
  • Das Cooler Master MH751 bekommt ihr ebenfalls für weniger als 100 Euro. Das Headset präsentiert sich mit einer zeitlosen, schlichten Optik und eignet sich sowohl für Musik als auch für Zocker-Abende.
  • Mit dem Hyper X Cloud Alpha gibt es ein weiteres, sehr solides und angenehm zu tragendes Headset mit gutem Klang im 100-Euro-Bereich.

Wenn ihr bereit seid, etwas mehr auszugeben: Mit dem EPOS H3, welches wir euch bereits ausführlich vorgestellt hatten, bekommt ihr ein kabelgebundenes Gaming-Headset, das sich mit 119 Euro knapp über der Grenze ansiedelt. Solltet ihr aber bereit sein, rund 20 Euro mehr auszugeben, bekommt ihr einen tollen Allrounder, der durch seine starke Verarbeitung und Ergonomie überzeugen kann.

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Weitere Gaming-Headsets bis 100 Euro: Sucht ihr weitere Gaming-Headsets, für die ihr nicht mehr als 100 Euro zahlen müsst, dann schaut in unsere Kaufberatung zu Gaming-Headsets. Hier stellen wir euch unter anderem die besten Gaming-Headsets bis 100 Euro vor und verraten euch außerdem, worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Ubisoft kündigt neues Spiel zu The Division an – Ihr könnt euch jetzt für Tests anmelden

In einem umfassenden Blogpost haben sich die Entwickler von Ubisoft zur Zukunft von Tom Clancy’s The Division geäußert. Teil dieser Zukunft wird ein neues Free2Play-Spiel sein. Und da hört es längst noch nicht auf.

Das sagen die Entwickler: Wie in dem Post betont wird, habe man in den vergangenen Jahren mit The Division und The Division 2 eine große Community aufgebaut, die nun mit neuen Inhalten versorgt werden soll.

Neben der Arbeit an The Division 2 habe man auch auf andere Projekte geschaut. Dazu gehört ein neues Spiel: Tom Clancy’s The Division Heartland.

Was ist The Division Heartland? Bisher sind Informationen zu dem neuen Spiel noch rar gesät. Sicher ist, dass es sich dabei um ein Free2Play-Spiel im Division-Universum handelt, dass vom Studio Red Storm produziert wird.

Die Entwickler betonen, dass es sich um ein Standalone handeln wird, das mit einem eigenen Setting und einer eigenen Sichtweise auf das Division-Universum ausgestattet wird. Vorwissen aus den bisherigen Teilen soll also nicht vonnöten sein.

Wann erscheint Heartland? Der Release von The Division Heartland soll im Zeitraum 2021 / 2022 für PC, Konsolen und Clouddienste stattfinden. Wer schon früher ran möchte, kann sich bereits jetzt für etwaige Tests registrieren.

Dafür muss sich einfach auf der offiziellen Registrierungsseite (via Ubisoft) mit dem Ubisoft-Konto anmelden und dann die passende Plattform auswählen. Zur Wahl stehen PC, Xbox One, PS4, PS5 und Xbox Series X|S. Hat man das getan, landet man im Topf möglicher Tester. Weitere Informationen soll man dann zu gegebener Zeit per Mail bekommen.

Heartland ist allerdings nicht das einzige Neue im Division-Universum.

The Division wächst mit Film, Buch und Mobile-Ableger

Was kommt da noch? In der Ankündigung sprechen die Entwickler von weiteren Projekten, die das Division-Universum erweitern sollen. In einer übersichtlichen Timeline wird gezeigt, womit das Universum erweitert werden soll:

The Division Zeitlinie
Neben Updates für The Division 2 sind ein Buch, ein Film und ein Mobile-Game geplant.

Dazu zählt beispielsweise ein Division-Film, der in Zusammenarbeit mit Netflix entsteht. Hier hat man durchaus große Namen an Land ziehen können: Jessica Chastain (Golden-Globe-Gewinnerin) und Jake Gyllenhaal (Spider-Man: Far From Home) sollen als Darstellen mit an Bord sein.

Außerdem bekommt the Division einen Mobile-Ableger. Hierzu wollen sich die Entwickler aber erst zu einem späteren Zeitpunkt genauer äußern.

Auch eine Buch, das direkt am Ende der Geschichte von The Division 2 ansetzen soll, ist in Planung.

Zu guter Letzt – und wie schon zuvor bekannt – wird auch The Division 2 noch 2021 ein weiteres Update bekommen. Da soll ein neuer Modus drinstecken sowie neue Methoden, die Agenten hochzuleveln und variable Builds zu basteln. Wie es mit The Division 2 2021 weitergehen soll, erfahrt ihr hier.

Quelle(n):
  1. Ubisoft

WoW Classic The Burning Crusade: Alles zu Release, Pre-Patch und Content-Phasen

Im Juni erscheint offiziell die neue Erweiterung The Burning Crusade für WoW Classic. In diesem Artikel haben wir alle wichtigen Infos rund um den Pre-Patch, den Inhalten und auch kommenden Content-Updates gesammelt.

Wann erscheint Burning Crusade Classic?

Die neue Erweiterung für WoW Classic erscheint am 1. Juni in Amerika und bei uns am 2. Juni in der Früh. Das wurde offiziell in unserem Interview mit den Entwicklern bestätigt. Zuvor gab es bereits einen versehentlichen Leak, der das Datum angekündigt hatte. Noch vor dem Release wird es jedoch neue Inhalte durch den sogenannten Pre-Patch geben.

Wann erscheint der Pre-Patch zu Burning Crusade Classic?

Am 19. Mai. Mit diesem Update werden die Blutelfen und die Draenei eingeführt. Außerdem wird es erste Pre-Events rund um die Öffnung des Dunklen Portals geben. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Übersicht zum Pre-Patch von BC Classic.

Was ändert sich durch Burning Crusade an den Charakteren in WoW Classic?

Ihr müsst bereits am 18. Mai die Wahl treffen, ob ihr mit eurem jetzigen Charakter lieber in WoW Classic bleiben oder zur Erweiterung Burning Crusade fortschreiten wollt. Durch eine besondere Kopier-Funktion kann euer Charakter aber auch beides tun. Diese kostet jedoch Geld.

Kann ich weiter nur Classic spielen?

Ja, es wird getrennte Server geben, in denen ihr nur die Vanilla-Version bis Level 60 spielen könnt.

Was braucht man, um Burning Crusade zu spielen?

Nichts, von einem aktiven Abo für WoW abgesehen. Mit diesem Abo könnt ihr Classic, TBC Classic und auch Retail-WoW gleichzeitig spielen. Allerdings wird es eine spezielle Deluxe Edition zu Burning Crusade Classic mit einem besonderen Cosmetics geben. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel: Keine Sorge, WoW Classic bekommt mit BC keinen Cash-Shop.

Diese Inhalte bietet Burning Crusade Classic

Was steckt in dem Addon drin? Wie auch schon 2007 können die Spieler durch das Dunkle Portal treten und die Scherbenwelt betreten. Dabei landet ihr zuerst auf der Höllenfeuerhalbinsel und könnt im Anschluss 4 weitere Gebiete erkunden.

Burning Crusade bietet außerdem:

  • Eine Erhöhung des Level-Caps von 60 auf 70
  • Flugreittiere
  • Raids mit interessanten Charakteren wie Illidan, Lady Vashj und Kael’thas
  • Der neue Beruf Juwelier
  • Arena-Kämpfe im PvP

Wer schon jetzt nicht mehr auf die neuen Inhalte warten möchte, kann sich in die laufende Beta von Burning Crusade Classic stürzen.

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Ist Burning Crusade exakt so wie 2007? Nein, denn es werden einige Anpassungen vorgenommen. So sind viele Inhalte bereits auf dem Stand von Patch 2.4.3, einem etwas späteren Patch in der Ära von Burning Crusade. So können Spieler bereits ab Stufe 30 das Reiten lernen.

Auch an den Drums, die zwischendurch eine wichtige Rolle in der Raid-Meta gespielt haben, und am Siegel des Blutes für Paladine ändert sich etwas.

Die wichtigsten Anpassungen im Vergleich zu 2007 haben wir hier gesammelt: Kommt Burning Crusade wie damals? Nein, Blizzard ändert einiges.

In diesen Phasen entwickelt sich Burning Crusade Classic weiter

  • Phase 1 bringt die ursprünglichen 8 Dungeons, die Raids Karazhan, Gruuls Unterschlupf und Magtheridons Kammer, sowie die erste Season im Arena-PvP. Diese Phase soll “wenige Wochen nach Release der Erweiterung” erscheinen.
  • Phase 2 wird Zugang zur Höhle des Schlangenschreins und zur Festung der Stürme bieten.
  • Phase 3 startet die zweite Arena-Saison zusammen mit den Schlachtzügen um den Hyjalgipfel und den Schwarzen Tempel.
  • Phase 4 beginnt mit Arena Season 3 und liefert den Dungeon Zul’Aman.
  • Phase 5 bringt die Insel Quel’Danas, die Terrasse der Magister, das Sonnenbrunnen-Plateau und die Season 4 der PvP-Arena

Deluxe-Edition und Charakter-Boost

Was steckt in der Deluxe-Edition? Durch die neue Deluxe-Edition könnt ihr euch einige interessante Vorteile für WoW Classic, aber auch für Retail-WoW erkaufen. Sie soll wohl 69,99 Dollar kosten und bringt:

  • Das Reittier Wiedererwachter Phasenjäger – eine Kreatur, die sich die außerweltlichen Energien einverleibt, die Draenor in die Scherbenwelt verwandelt haben. Kann nur in Burning Crusade Classic verwendet werden und wurde an den Stil der ursprünglichen Erweiterung angepasst.
  • Das Reittier Viridianphasenjäger – eine visuell angepasste Variante für das moderne World of Warcraft (einschließlich Shadowlands)
  • Der Ruhesteineffekt: Dunkles Portal zur Verwendung in Burning Crusade Classic mit einem einzigartigen visuellen Effekt, basierend auf dem Portal zwischen den Welten
  • Das Spielzeug Illidans Pfad für Burning Crusade Classic, mit dem die Fußspuren eures Charakters für eine kurze Zeit flackerndes Höllenfeuer hinterlassen.
  • Den Pass zum Dunklen Portal, mit dem ihr einen eurer Charaktere auf Stufe 58 aufwerten könnt (Es gelten die gleichen Einschränkungen wie der separat erhältliche Pass zum Dunklen Portal. Das Aufwerten auf die Deluxe Edition gewährt keinen zweiten Pass.)
  • 30 Tage Spielzeit für World of Warcraft mit Zugriff auf WoW ClassicBurning Crusade Classic und das moderne Spiel

Was bietet der Charakter-Boost? Durch den Boost könnt ihr einen neuen Char direkt auf Level 58 bringen. Außerdem bekommt dieser Charakter:

  • Die Fähigkeit ‘Unerfahrenes Reiten’
  • Ein volksspezifisches seltenes Reittier
  • Waffenfertigkeiten bis Stufe 58
  • Zugriff auf bestimmte Flugrouten
  • Ein Set magischer (grüner) Ausrüstung für Stufe 58
  • Vier Runenstofftaschen (mit je 14 Plätzen)
  • Etwas Gold für den Start eurer Reise

Der Boost wird 39,99 Dollar kosten.

Mehr zum anstehenden Start von WoW Burning Crusade Classic und einigen Anpassungen, die noch vorgenommen wurden, erfahrt ihr in unserem Interview, das wir morgen, am 7. Mai um 10:00 Uhr, veröffentlichen werden.

Keine Sorge, WoW Classic bekommt mit BC keinen Cash-Shop

Spieler von WoW Classic fürchten, dass ein Ingame-Shop kommt. Doch der kommt nicht. Dafür gibt es aber ein Bundle, mit dem ihr etwas angeben könnt.

In World of Warcraft Classic steht bald die Erweiterung Burning Crusade an. Doch schon im Vorfeld gab es Kritik und Sorge, denn im Datamining wurden Gegenstände gefunden, die auf einen Ingame-Shop hindeuteten. Erste Grafiken schienen dann klarzumachen, dass das auch wirklich so kommt. Doch Blizzard gibt Entwarnung. Einen Ingame-Shop im herkömmlichen Sinne gibt es nicht – lediglich eine Art „Collector’s Edition“ und den angekündigten Charakter-Boost.

Was war das Problem? Viele Spieler haben die Sorge, dass ihre „Classic-Erfahrung“ immer weiter verwässert wird, wenn Blizzard Inhalte aus Systeme wie den Ingame-Shop auch langsam auf Classic überträgt. Für viele Spieler ist ein Ingame-Shop eng mit der Vorstellung des Niedergangs von WoW verknüpft. Vor allem diese Bilder aus dem Datamining sorgten für Aufsehen:

wow tbc classic deluxe edition shop bild
Diese Bilder sorgten für Aufregung.

Das sagen die Entwickler: Wir von MeinMMO haben die Entwickler Holly Longdale (Lead Producer) und Brian Birmingham (Lead Software Engineer) zu dem Thema befragt und einige interessante Antworten erhalten:

Das sind zwei Bundles, nach denen die Spieler gefragt haben. Wir wollten einen Boost bringen, sodass Spieler sofort einsteigen können und dann noch etwas zusätzliches, um den großen Launch von Burning Crusade zu feiern. (…)

Das ist wirklich eher eine Collector’s Edition, so wie wir das schon zum ursprünglichen Release von World of Warcraft gemacht haben, als Extra-Option. Als eine Möglichkeit zu sagen: Ich bin besonders interessiert, ich möchte etwas Zusätzliches und das auch im Spiel zeigen können.

Eine ausführliche Version des Interviews erscheint am Freitag, dem 07. Mai um 10:00 Uhr.

Was für Gegenstände kann man da kaufen? Grundsätzlich gibt es zwei Dinge, die WoW-Spieler bald zusätzlich in WoW Classic kaufen können. Das erste ist der Charakter-Boost auf Stufe 58. Der soll Spielern helfen, die direkt mit Burning Crusade mit ihren Freunden starten wollen oder schlicht keine Zeit haben, um einen Charakter so weit zu leveln. Allerdings kann nur ein Boost pro Account gekauft werden.

Darüber hinaus gibt es die „Deluxe Edition“. Das ist quasi eine Art Collector’s Edition, die mit einigen Boni daherkommt. Bisher bestätigt sind:

  • Zusätzliche Spielzeit
  • Ein Reittier in Form eines Phasenläufers
  • Der Pfad des Illidan: Ihr hinterlasst Teufelsfeuer auf euren Wegen.
  • „Dunkles Portal“-Ruhestein: Ein Ruhestein, der ein Dunkles Portal um euch herum erschafft, bevor ihr verschwindet.

Die Gegenstände dürften einigen Spielern schon bekannt vorkommen, denn es sind Items, die es schon damals über das Sammelkartenspiel gab. Da das Sammelkartenspiel nicht mehr existiert, werden einige dieser Items nun über ein neues Bundle zugängig gemacht.

Beachtet, dass man zum Spielen von Burning Crusade Classic kein Spiel kaufen muss. Ein aktives WoW-Abo reicht, um Burning Crusade Classic spielen zu können.

Kommt ein Ingame-Shop? Nach aktuellem Stand nicht. Auch wenn das Bundle mehrere Gegenstände, wie Spielzeuge und ein Reittier enthält, sollte man es wohl eher wie eine Collector’s Edition betrachten. Einen richtigen Shop, so wie ihn das moderne WoW hat, mit Haustieren, Reittieren und Spielzeugen zum Direktkauf, ist zumindest bisher nicht geplant.

Ob WoW Classic und Burning Crusade Classic dieser Linie treu bleiben, werden wir wohl in den nächsten Jahren erfahren, wenn noch mehr Erweiterungen erneut veröffentlicht werden.

GTA Online spendiert euch diese Woche ein Geldgeschenk bei Missionen

In GTA Online sind gerade einige neue Boni aktiv, mit denen ihr unter anderem euer GTA-Konto ein wenig füllen könnt. Diese Woche sollten Spieler ein Auge auf ihre Bunker werfen.

Diese Missionen bringen Extra-Geld: Die neuen Wochen-Boni in GTA Online wollen euch zu den mobilen Operationen locken. Hier übernehmt ihr das Steuer spezieller Fahrzeuge, mit denen ihr die Missionen abschließen müsst. Gelingt euch dies bei einer beliebigen mobilen Operation, bekommt ihr einfach so 100.000 zusätzliche GTA-Dollar, die dann in der kommenden Woche auf eurem Maze-Bank-Konto landen.

Überhaupt lohnen sich die mobilen Operationen diese Woche etwas mehr: Bis zum 12. Mai bekommt ihr doppelte Belohnungen für die Aufträge. Starten könnt ihr die Missionen über eure mobile Kommandozentrale. Das fahrende Kontrollzentrum gehört zu den Fahrzeugen, die jeder in GTA Online haben sollte.

Die mobile Kommandozentrale an sich ist ebenfalls reduziert: Diese Woche gibt es einen 40 % Rabatt auf die mobile Kommandozentrale, entsprechende Erweiterungen, Anpassungen, Waffen und Fahrzeugwerkstätten. Die Zentrale kann man aber nur bekommen, wenn man auch einen Bunker besitzt. Und die unterirdischen Zentralen stehen diese Woche ebenfalls im Fokus der Boni.

GTA Online Mobile Kommandozentrale
In der mobilen Kommandozentrale startet ihr eure Operationen

Mehr Boni für eure Bunker

Das ändert sich bei den Bunkern: In der aktuellen Boni-Woche könnt ihr eure Effizienz in Sachen Forschung deutlich hochschrauben. Denn die Bunkerforschung, mit der ihr neue Ausrüstung und Waffenerweiterungen freischalten könnt, ist um das Dreifache erhöht.

Damit ihr auch die nötigen Ressourcen dafür habt, gibt es in dieser Woche auch noch einen 50 % Rabatt auf Bunkervorräte.

Ebenso um die Hälfte vergünstigt sind die Mk2-Waffenerweiterungen. Bei den Mk2-Waffen handelt es sich um besonders starke Waffen, die mit dem Gunrunning-Update 2017 erstmals ins Spiel kamen. Die Mk2-Waffen können außerdem mit spezieller Munition ausgerüstet werden. Sie gehören zu den besten Waffen in GTA Online.

Welche Boni bringt die Woche noch? Neben Bunkern und Kommandozentralen gibt es diese Woche auch Rabatte auf verschiedene Fahrzeuge sowie die Möglichkeit, dreifache GTA-Dollar & RP in Motor Wars zu verdienen. Auf dem Podium des Diamond Casino & Resort steht diese Woche derweil der “Vapid Winky”.

Seid ihr echte Profis in GTA Online? Dann kennt ihr wahrscheinlich all diese Orte im Spiel – aber kennt ihr auch ihre realen Vorbilder?

CoD Warzone verspricht Problem zu lösen, das „nach kurzer Zeit Kopfschmerzen“ verursacht

Mit dem Start der Season 3 hat Call of Duty: Warzone einige größere Anpassungen bekommen. So wurde die neue Version von Verdansk eingeführt, die mit besonderen Lichteffekten daher kommt. Doch nicht alle sind mit diesen Effekten zufrieden, sodass die Entwickler nun reagieren möchten.

Was ist genau passiert? Mit der neuen Map in Warzone kamen Ende April auch neue Farben und Licht-Effekte ins Spiel. Schon kurz nach dem Release gab es erste Spieler, die sich vor allem über die Belichtung beschwerten:

  • In manchen Situationen ist die Sonne besonders grell und schränkt die Sicht ein
  • In anderen wirkt die Karte dann wiederum zu dunkel, was besonders nervig sein soll, wenn man zuvor seine Einstellungen an das grelle Licht angepasst hat

Bei manchen soll das grelle Licht sogar Kopfschmerzen verursacht haben.

Was ist nun passiert? Über genau dieses Problem haben sich Spieler auch in einer Umfrage beschwert, die Activision vor kurzer Zeit gestartet hatte. Die Entwickler von Raven Software haben nun das Problem anerkannt und einen Fix versprochen.

Wie die Probleme bei der Belichtung ausfallen können, zeigt dieser reddit-Thread, der am 25. April gestartet wurde:

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Fix für die Belichtung soll in einem kommenden Update erscheinen

Was sagt Raven Software genau? In einer ganzen Reihe von Tweets haben die Entwickler Stellung zu den Ergebnissen der Umfrage gezogen und dabei einige Änderungen versprochen.

So heißt es in einem Tweet: “Vielen Dank, dass ihr uns darauf aufmerksam gemacht habt. Wir möchten, dass sich unsere Spieler beim Spielen von Warzone wohlfühlen. Wir haben das Problem [mit der Belichtung] genau beobachtet und planen, es in einem kommenden Update zu beheben.”

Dabei zeigten sie auch das komplette Zitat, dass sie in der Umfrage bekommen haben. Der Spieler, der das Feedback gegeben hat, sagte selbst, dass er Kopfschmerzen von der Belichtung bekomme.

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Welche Updates sind noch geplant? Im Rahmen der Tweets wurde auf weiteres Feedback der Spieler eingegangen:

  • Das Team arbeitet an Möglichkeiten des “visuellen Hörens”, das besonders tauben Spielern helfen würde.
  • Es wird an einer Möglichkeit gearbeitet, den Ingame-Text-Chat zu verbessern

Wann kommen die Anpassungen genau? Einen Termin für die genannten Änderungen gab Raven Software nicht heraus. Allerdings erscheint bereits heute Abend, am 6. Mai, ein neues Update in CoD Warzone. Gut möglich, dass man vielleicht schon eine erste Änderung zu sehen bekommt.

Update 7. Mai: Am 06.05. gab es tatsächlich ein Update – jedoch nur für Black Ops Cold War. Dies brachte allerdings die neue Waffe CARV.2 ins Spiel, die ihr auch in der Warzone nutzen könnt. Und die neue Knarre scheint ziemlich stark zu sein. Mehr dazu erfahrt ihr hier: CoD Cold War: Update bringt neue Waffe “CARV.2” – Das ändert sich noch

5 Tipps, um das Meiste aus eurer Grafikkarte herauszuholen

Wer heutzutage moderne Titel auf seinem Gaming-PC zocken möchte, der braucht häufig auch potente Hardware. Doch mit einigen Tricks könnt ihr aus eurer aktuellen Grafikkarte noch mehr Leistung herauskitzeln.

Ihr braucht nicht unbedingt eine RTX 3080 oder RTX 3060, um Spiele flüssig zocken zu können. MeinMMO stellt euch ein paar Einstellungen und Tipps vor, die ihr ausprobieren könnt, um euer Gaming-Erlebnis zu verbessern. Auf diese Weise könnt ihr auch mit älteren Grafikkarten neue Spiele flüssig spielen.

Woher stammen unsere Tipps? Wir haben für euch ausgiebig recherchiert, die besten Tipps für eure Grafikkarte gesammelt und selbst ausgewertet und mit unserer eigenen Hardware getestet. Auf diese Weise sind auch unsere eigenen Erfahrungen in diese Liste eingeflossen.

Umsetzung der Tipps geschehen in eigener Verantwortung! Wir übernehmen keine Haftung für Schäden.

Die Basics: Grundlegende Tipps zum Start

Zu Beginn verraten wir euch 3 Basics, die jeder regelmäßig tun solltet:

  • Grafikkartentreiber aktualisieren.
  • alle wichtigen Windows-Updates und aktuelles DirectX installieren.
  • Staub und Schmutz aus Computer und Lüftern entfernen.

Vor allem ein aktueller Grafikkartentreiber ist wichtig. AMD und Nvidia bringen regelmäßig neue Versionen ihrer Softwar. Hier kommen dann wichtige Bugfixes und auch verbesserte Stabilität für Spiele. Solltet ihr also ein ganz neues Spiel zocken, dann lohnt sich das Update der alten Software.

Airflow im Gehäuse kontrollieren

Habt ihr euch um die grundlegenden Dinge gekümmert, dann schaut, wie es eurer Grafikkarte geht. Vor allem Temperaturen spielen bei der Leistung eine wichtige Rolle.

Um die Temperaturen eurer Komponenten zu kontrollieren, reicht das kleine Freeware-Tool HWMonitor (via Cpuid.com). Hier habt ihr direkt alle Temperaturen und auch eure Gehäuselüfter im Blick.

Darum ist ein guter Airflow wichtig: Eine gute Belüftung eurer Komponenten sorgt dafür, dass diese kühl bleiben und ihre Leistung nicht drosseln (throttling). Werden Prozessor und Grafikkarte sehr warm, dann drosseln diese die Leistung, um die Temperatur zu verringern.

Airflow oder Luftzirkulation bedeutet, dass kalte Luft an wichtigen Komponenten vorbeiströmen und die dann warme Luft wiederum entweichen kann.

Außerdem verschleißen gut gekühlte Komponenten nicht so stark, was die Lebenszeit von Prozessor und Grafikkarte verlängert.

Das könnt ihr tun: Stellt ihr fest, dass eure Grafikkarte beim Zocken sehr heiß wird und die Lüfter kaum noch nachkommen, dann könnt ihr ein paar Dinge ausprobieren:

  • Kontrolliert, wo euer PC steht. Befindet er sich mit der Rückseite direkt an der Wand, dann kann warme Luft nicht entweichen. Euren PC in einen Schrank zu stellen, ist für den Airflow ebenfalls nur bedingt sinnvoll.
  • Schaut, wie viele Lüfter ihr im Gehäuse verbaut habt. Im besten Fall sollte ein Lüfter kalte, frische Luft hineinziehen und ein anderer Lüfter die erwärmte Luft wieder aus dem Gehäuse drücken.
  • Nutzt vorhandenes Kabelmanagement, um störende Kabel zu verbergen. Wilde Kabel stören den Airflow.
  • Eine weitere Möglichkeit ist eure GPU zu untertakten (underclocking). Man verliert kaum Leistung, aber es wird deutlich weniger Hitze produziert.

In unserem weiterführenden Artikel findet ihr übrigens 8 weitere Tipps, um euren PC Kühl zu halten und schneller zu machen. Hier erklären wir euch auch, worauf ihr achten müsst, wenn euer Computer schnell heiß läuft und warum eine gute Belüftung wichtig für eure Hardware ist.

Sollte eure Hardware dennoch heiß laufen, dann besteht noch die Möglichkeit, das Gehäuse zu tauschen. Einige Gehäuse bieten zusätzliche Möglichkeiten, die Luftzirkulation im Gehäuse zu verbessern.

Mehr zum Thema
Darum solltet ihr beim PC-Bau nicht das Gehäuse übersehen
von Benedikt Schlotmann

Niedrigere Auflösung ausprobieren

Je höher die Auflösung, desto mehr muss die Grafikkarte berechnen. Denn die angezeigte Pixelmenge wächst mit der Bildschirmauflösung und damit steigen auch die Anforderungen an die Grafikkarte.

Das ist der Vorteil: Verringert ihr die Auflösung wie zum Beispiel von Full-HD (1080p) auf HD (720p), dann bekommt ihr ein flüssigeres Bild, weil eure Grafikkarte weniger berechnen muss. Vor allem, wenn ihr neue Spiele mit älterer Hardware zocken wollt, lohnt es sich das auszuprobieren.

Habt ihr eine starke Grafikkarte, dann könnt ihr es auch mit Auflösungsskalierung versuchen: Das Bild wird in einer höheren Auflösung berechnet und dann auf die tatsächlich dargestellte Auflösung gestaucht. Dadurch wirkt das Bild noch schärfer und Details noch etwas feiner. Damit das funktioniert, benötigt ihr aber auch genügt Leistung.

Das ist der Nachteil: Verringerte Auflösungen sehen weniger hübsch aus. Die Sichtweite fällt geringer aus und je nach Auflösung wirkt das Bild sogar leicht unscharf, wenn ihr das Seitenverhältnis zum Beispiel von 16:9 auf 4:3 ändert. Hier kommt es auch auf euren Monitor an.

Außerdem unterstützen nicht alle Spiele kleinere Auflösungen: Einige Spiele fordern bereits eine Mindest-Auflösung vom User, damit er das Spiel überhaupt starten kann. So setzt das Echtzeitstrategiespiel Starcraft II eine minimale Bildschirmauflösung von 1024 x 768 voraus. Hier ist unser Tipp dann nur bedingt hilfreich, wenn die Anforderungen bereits hoch liegen.

Den Unterschied zwischen HD (720p) und Full-HD (1080p) könnt ihr euch in diesem YouTube-Video ansehen, welches wir hier für euch eingebettet haben:

https://www.youtube.com/watch?v=vMc8v36mpQA
Am Beispiel von GTA V könnt ihr die Unterschiede zwischen Full-HD und HD sehen.

Die besten Grafikeinstellungen für jedes Spiel finden

In den meisten Spielen könnt ihr die Grafikeinstellungen anpassen, um Leistung zu sparen und auf diese Weise mehr FPS zu bekommen. Grafikeinstellungen, die Leistung beanspruchen, sind neben der Auflösung unter anderem:

  • Antialiasing
  • Schattenqualität
  • Anisotropische Filter
  • Effektqualität
  • Tiefenschärfe und Motion Blur
  • Physik-Engine
  • Texturenqualität

Das ist Antialiasing: Dabei handelt es sich um einen Grafikfilter, der raue/zackige Kanten, die in der Grafik auftreten, glättet. Die Technik ist rechenintensiv und hier könnt ihr bereits Leistung herausholen, wenn ihr die Kantenglättung verringert.

Das ist Schattenqualität: Diese Einstellung sorgt dafür, dass das Spiel mit Schatten realistischer und  hübscher aussieht.  Hier könnt ihr mitunter viel Leistung aus eurer Grafikkarte herausholen

Das sind Anisotropische Filter: Das bezeichnet eine Technik, mit deren Hilfe weit entfernte Texturen scharf dargestellt werden können. Bei Verringerung der Filter ist der Leistungsgewinn jedoch eher gering.

Das ist Motion Blur: Dahinter steckt der deutsche Begriff “Bewegungsunschärfe”. Dinge in der Mitte des Bildes werden bei schneller Bewegung scharf gestellt, während die Ränder verschwimmen. Das nehmen wir als eine Art Tunnel wahr. Verringert ihr Motion Blur oder schaltet es ganz ab, könnt ihr je nach Spiel ordentlich Leistung sparen.

Physik-Engine des Spiels anpassen: Bekannte Techniken sind hier PhysX von Nvidia oder Havok, die in vielen Spielen eingesetzt werden. Diese Techniken bieten häufig zusätzliche Effekte, wie eine verbesserte Darstellung von Flüssigkeiten oder von Blättern an Bäumen. Hier könnt ihr durchaus an Leistung sparen, ihr müsst aber verschiedene Einstellungen ausprobieren.

Auf diese Einstellungen könnt ihr verzichten: An einigen Optionen könnt ihr problemlos herumschrauben, ohne dass die Grafik zu stark beeinträchtigt wird:

  • Motion Blur könnt ihr abschalten und ihr spart Leistung. Bei einigen Spielen kann es euer Spiel aber auch flüssiger darstellen.
  • Bei Antialiasing könnt ihr ebenfalls mehrere Stufen herabsetzen, ohne dass ihr deutliche Grafikeinbußen erfahrt.
  • Ihr könnt zusätzliche Effekte der Physik abschalten, wie zusätzliche Haar-Physik. Das sind vor allem Details, die Leistung benötigen, im schnellen Feuergefecht aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.
  • Bei den Schatteneinstellungen könnt ihr auch einige Stufen anpassen und so einiges an Leistung gewinnen.
Tipp: Beachtet, dass jedes Spiel andere Grafikeinstellungen hat und wir euch daher keine absolute Anleitung geben können. Einige Punkte heißen je nach Spiel leicht anders, machen aber das Gleiche. Einige Konsolen-Ports bieten nur sehr wenige grafische Einstellungsmöglichkeiten.

Grafikkarte übertakten

Um noch etwas mehr Leistung aus eurer Grafikkarte zu holen, kann sich die leichte Übertaktung der GPU lohnen. Hier solltet ihr aber sehr vorsichtig sein, damit keine Schäden an eurer Hardware entstehen. Außerdem solltet ihr ein paar Dinge beachten, wenn ihr die Grafikkarte übertakten wollt.

Was ist ein empfehlenswertes Tool? Ein empfehlenswertes Tool ist hier MSI Afterburner, welches ihr direkt beim Anbieter herunterladen könnt (via MSI.com). Das Programm ist kostenlos und hiermit lassen sich einige Einstellungen bei Grafikkarten vornehmen.

Das solltet ihr beim Übertakten beachten: Grundsätzlich solltet ihr sehr behutsam vorgehen, wenn ihr eure Grafikkarte übertakten wollte

  • Bei der Speichergeschwindigkeit oder dem GPU-Takt solltet ihr maximal 5 Prozent auf einmal hochstellen. Geht langsam und behutsam vor.    
  • Lasst die Finger von Einstellungen wie der Spannung (Voltage) der Grafikkarte. Kennt ihr euch damit nicht aus, lasst die Voreinstellungen, wie sie sind. Das Risiko lohnt sich nicht.
  • Mehr als 5-10 Prozent Übertaktung solltet ihr nicht verwenden.
  • Achtet darauf, dass eure Grafikkarte gut belüftet ist und euer Netzteil stark genug ist. Ist euer Netzteil zu schwach, schaltet sich der PC im schlimmsten Fall einfach ab.
  • Im Afterburner könnt ihr auch das Powerlimit der GPU einstellen und erhöhen. Das Powerlimit bezeichnet die maximale Leistungsaufnahme der Grafikkarte. Erhöht ihr das Limit, kann die Grafikkarte mehr Leistung vom Netzteil beziehen. Hier braucht ihr aber auch ein entsprechend flottes Netzteil.

Weitere Tipps und Tricks: Überlegt ihr euch gerade, einen neuen PC selbst zusammenzubauen, weil ihr eine neue Grafikkarte bekommen habt oder einfach upgraden wollt: Hier haben wir Tipps, die ihr beim Zusammenbau eines PCs beachten solltet.

WoW: Bei der nervigsten Fraktion lohnt sich das Ruffarmen bald wieder

Ve’nari ist bei den Spielern von World of Warcraft recht unbeliebt. Dabei gibt es bei ihr bald richtig coole Belohnungen – wenn ihr mehr Ruf farmt.

Ruf-Farmen gehört zu den Aktivitäten, die in World of Warcraft die Geister scheiden. Manch einer sammelt gerne immer wieder Ruf, um Paragon-Belohnungen und Gold abzustauben, andere Spieler können mit dem sich immer wiederholenden Abschluss von Weltquests einfach nicht anfreunden. Die wohl unbeliebteste Fraktion, Ve’nari, bekommt dabei bald neue Belohnungen spendiert. Sie bekommt eigene Paragon-Kisten.

Was sind das für Items? Grundsätzlich sind die Belohnungen für Sammler von Reit- und Haustieren interessant. Das sind:

Rook – Ein Kampfhaustier, das im Prinzip die Miniform eines schlundgebundenen Kriegers ist. Er besitzt die coole Fähigkeit „Dunkles Schicksal“, die Humanoid-Schaden in Höhe des letzten erlittenen Treffers verursacht, was ihn für viele Pet-Battles interessant machen dürfte.

Rook ist das niedliche Pet aus Ve’naris Paragon-Kiste. Bildquelle: wowhead

Soulbound Gloomcharger’s Reins – Ein neues Reittier, das im Grunde nur aus Rüstung und Stygia besteht. Optisch dürfte man das Reittier bereits kennen, denn es war zuvor ein seltener Gegner in Torghast.

Wie bekommt man die Belohnungen? Um die beiden Belohnungen erhalten zu können, müsst ihr nach dem Release von Patch 9.1 bei Ve’nari noch mehr Ruf farmen. Wenn ihr den maximalen Ruf erreicht habt, könnt ihr erneut 10.000 Rufpunkte sammeln, um dann eine Paragon-Belohnungskiste zu erhalten. Die enthält im Regelfall eine Stange Gold und – mit etwas Glück – eine oder mehrere der besonderen Belohnungen.

Es gibt keine Garantie, dass ihr die Items bereits beim ersten Versuch bekommt – wie bei allen Paragon-Belohnungen.

Warum ist Ve’nari so unbeliebt? Das Ruffarmen bei Ve’nari gilt als besonders nervig, da das nur im Schlund möglich ist. Hier sind – bisher – die meisten Reittiere verboten und pro Tag kann nur eine gewisse Menge an Aktivitäten erledigt werden, bevor das Auge des Kerkermeisters das Weiterspielen im Schlund verhindert. Mit Patch 9.1 gibt es hier zwar Lockerungen, ob dadurch das Gameplay im Schlund spaßiger wird, bleibt aber zu bezweifeln.

Wann ist das so weit? Erst mit dem Release von Patch 9.1 Ketten der Herrschaft. Der Patch hat noch kein Release-Datum. Aktuellen Schätzungen nach sollte aber niemand mit einem Release des Patches vor Mitte oder Ende Juni rechnen. Ihr habt also noch genug Zeit, um den Ruf bei Ve’nari bis dahin auf das Maximum zu bringen. Dann könntet ihr direkt nach dem Release an den Paragon-Belohnungen arbeiten.

Motivieren euch die beiden Items, um noch einmal Ruf bei Ve’nari zu farmen? Oder lasst ihr die nervige Mittlerin links liegen und vergesst, dass dort noch Belohnungen fehlen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com