ESO hat ein Problem mit Tanks in Dungeons – Ein Spieler erklärt, warum

Ein Spieler des MMORPGs The Elder Scrolls Online (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) erklärte, warum immer weniger Lust darauf haben, einen Tank zu spielen. Grund sind die unerfahrenen Mitstreiter, mit denen man per Zufall zusammengewürfelt wird.

Was meinte der Spieler? Giant_Cosmic_Fart schrieb, dass er als Tank einen Veteranen-Dungeonrun vom Schwarzherz Unterschlupf machen wollte (via reddit). Per PUG (Pick Up Group) spielte er mit zwei Damage Dealern zusammen, die er nicht kannte.

Zunächst freute er sich, weil diese Gruppenzusammensetzung eigentlich ziemlich effektiv ist. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die beiden Mitspieler wenig Erfahrung mit ESO hatten und nicht wirklich wussten, wie sie ihre Rolle effektiv zu spielen hatten.

Die Damage Dealer, die eigentlich für hohen Schaden zuständig sein sollten, konnten kaum etwas gegen die Feinde ausrichten. Sie beschwerten sich sogar noch über den Tank. Als auch der Bosskampf zu einem Desaster wurde, verließ der reddit-Nutzer das Spiel, da er keinen Sinn mehr darin sah.

In diesem Video seht ihr einen guten Run durch den Schwarzherz Unterschlupf:

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Unerfahrene ESO-Spieler verderben den Veteranen den Spaß

Was ist das Problem? PUG beschreibt in ESO die Möglichkeit, einfach mit zufälligen Spielern eine Gruppe zu bilden, um beispielsweise mal schnell einen Dungeon-Run zu machen. Allerdings trifft man dabei ab und zu auf Spieler, die wenig Erfahrung mit The Elder Scrolls Online haben.

Gerade für die Dungeons und Prüfungen ist es aber wichtig, eine gute Gruppe zu haben, bei der jeder genau weiß, was er zu tun hat. Jeder Spieler muss seine Rolle effektiv spielen und einen Build haben, der genau ausgeknobelt ist und perfekt zu den übernommenen Aufgaben passt.

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Ist das nicht der Fall, dann fällt es extrem schwer, die Aufgaben zu meistern. Oft fühlen sich die Veteranen dann noch wie Lehrer, welche die wenig erfahrenen Spieler nebenbei anleiten müssen. Das wäre grundsätzlich nicht so schlimm, würde das nicht in genau den Situationen passieren, in denen man sich aufeinander verlassen muss und eigentlich keine Zeit hat, den Lehrer zu spielen.

Der reddit-Nutzer PartyHatFrogs kann dies nachvollziehen und führt als Antwort auf seinen reddit-Beitrag noch ein weiteres Problem an der Situation an:

Ein weiterer Punkt – und das ist es, was mich wirklich vom “Pugging” abgehalten hat – ist die Einstellung, die man bei unerfahrenen Spielern antrifft. Ich hatte wirklich viel Spaß dabei, Spielern, die mit einem Veteran-DLC-Dungeon nicht vertraut waren, etwas beizubringen, oder bei der Veröffentlichung blind hineinzugehen und die Mechaniken gemeinsam herauszufinden. Sie sind so aufgeregt, endlich ihren Zaan-Helm oder vDoM-Skin zu bekommen!

Aber immer wieder lande ich bei Spielern, die absolut keine Rücksicht auf den Rest der Gruppe nehmen. Ob ihr es glaubt oder nicht, 1000+ Champions, die durch Dungeons dampfen, sind nicht die einzigen “toxischen Spieler”. Es sind auch unerfahrene Spieler mit niedrigen Champion-Points, die sich weigern, die Mechaniken zu befolgen, nachdem sie erklärt wurden oder die sich nicht bemühen, ihre Fertigkeiten an den Kampf anzupassen und sich anzupassen, wenn das, was sie benutzen, nicht ausreicht.

ESO und die Leiden eines Tanks

Das beschriebene Problem ist nicht zu verwechseln mit den Fake-Tanks, die in ESO ebenfalls nerven können. Dabei melden sich Spieler als Tanks für Gruppen an, obwohl sie eigentlich Damage Dealer sind. Grund hierfür ist, weil sie so schneller in Dungeons kommen.

Das Problem, das Giant_Cosmic_Fart anspricht ist, dass er als echter Tank mit unerfahrenen DDs zusammenspielen muss, was den Dungeon-Run problematisch und nervig macht. Wer mit einer eingespielten Gruppe unterwegs ist, bei der sich die Spieler kennen oder wer in einer Gilde aktiv ist, der hat dieses Problem nicht. Es geht hier rein um die schnelle Gruppenbildung mit zufälligen Spielern.

Warum ist das gerade für Tanks ein Problem? Als Tank will man die Damage Dealer beschützen, zieht die Feinde auf sich, lenkt den Schaden ab. Mit unerfahrenen Spieler zusammenzuspielen kann es aber mit sich bringen, dass die Damage Dealer – wie im Beispiel von Giant_Comisc_Fart – kaum Schaden verursachen. Das liegt daran, dass die Builds nicht effektiv geskillt wurden und dass die Charaktere keine passenden und guten Waffen und Rüstungen einsetzen.

Dann muss der Tank zusätzlich die Rolle eines Damage Dealers übernehmen, was gar nicht seine Aufgabe ist. Das kann natürlich zu Frust führen.

Wer sich einen Tank als Charakter aussucht, der will auch diese Rolle spielen und nicht noch ein Damage Dealer sein. Vor allem dann nicht, wenn es diese Rolle in der Gruppe eigentlich schon gibt.

Das fordern die Spieler: Spieler sind der Meinung, dass ESO gerade Neulinge einfach besser ins Spiel einführen müsste. Das Spiel sollte ihnen näher bringen, wie sie ihre Klasse effektiv spielen, damit sie in Gruppen auch wichtig und nützlich sind.

PartyHatFrogs bringt es auf den Punkt:

Das Spiel leistet schreckliche Arbeit darin, zu lehren und Spieler auf alles entfernt Anspruchsvolle vorzubereiten.

Das rollt den ewig währenden Konflikt zwischen den Spielern wieder auf, die unbedingt effizient sein möchten, und den Spielern, die vor allem Spaß in einem MMORPG haben möchten. Mehr dazu lest ihr in dieser Kolumne:

Ist Effizienz in einem MMORPG wichtiger als Spaß am Abenteuer zu haben?

Wie seht ihr die Problematik in ESO? Oder auch in anderen MMORPGs? Oder sind die beiden reddit-Nutzer einfach zu kritisch?

Quelle(n): reddit
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Joao Sinho

Ich fände es richtig wenn Zenimax endlich zu seinem Motto stehen würde!

“Du kannst mit allem alles machen”

–> übersetzung für Nohands & Casuals = Unvorteilhafte RASSEN und KLASSEN sollen laut ihnen DPS TANKEN und HEALEN können um jeglichen Kontent zu meistern ganz ohne ZWANG! (Heal mal jmd ohne heilende Fähigkeiten oder Taunt Gegner als Tank ohne passenden Skill).

Das dass BALANCING absolut so nicht funktioniert und von Patch zu Patch regelrecht gehitlert wird, wie man mittlerweile so schön sagt, diese Diskussion möchte ich jetzt hier nicht entfachen – Falsches Topic.

Aber ich hätte eine LÖSUNG die dem Motto entspricht, allerdings mehr für CONSOLEROS:
Ich beschreibe kurz die erhofften Vorteile, danach könnt ihr darüber nachdenken:

  1. Schnellere Gruppensuche für alle SPIELER
  2. Viel mehr Verständnis für alle ROLLEN für Alle im PvE-Content
  3. Spielspass mit und durch Leistungsbereitschafft, sogar in Random Gruppen
  4. Identifizierung anstatt Spezialisierung

@ZENIMAX
Programmiert uns Schaufensterpuppen o.ä. Rüstungshalterungen als Speicherstation für ESO HOUSING.

  • Nach ansprechen Dieser Puppe wird der Charackter so wie er zum ANKLICKZEITPUNKT ist dort abgespeichert – zB:

– RüSTUNG
– CPs
– ATTRIBUTTE
– EINSTELLUNGEN
– AKTIONSLEISTE
– SKILLs + Passive
einfach alles was den Charackter gerade so ausmacht, und dann mehrfachspeichermöglichkeit (4Wäre Fair) pro Puppe da diese schließlich Characktergebunden wären. Eine Puppe per Quest raushauen und weitere vllt sogar optisch angepasste Varianten ab in den Kronenshop für 2500.
Dann noch mehrfache Randomanmeldemöglichkeiten Also TANK HEAL und DD und je nach Abspeicherung auch die richtige abgespeicherte Rüstung zugewiesen bekommen mit zB Skill Erkennung speziell für Tanks und Heiler. So ein Zwang würde dem Spiel nicht schaden ^^/

MfG Joaosinho
Ihr Verbrecher

F N

Der Titel sollte lauten “Random Gruppen sind in jedem Spiel mal ein Problem”

Maledicus

Das schlimmste am tanken in ESO ist, das man jeden verdammten Gegner einzeln anpieksen muß, dafür gibs ganze 3 skills und alle sind Singletarget Skills, dann hat man für X Sekunden die Aggro. Keinerlei Gruppenspott um vielleicht initial mal die Aggro zu bekommen, wenn man in einen neuen Bereich läuft.

Und das in einem Game wo extrem viel über AoE läuft, sei es DMG oder Heal, arme Tanks ^^

Sina

ich bin in teso in 2 gilden und bei beiden habe ich deutlich gesagt, dass ich immer wieder längere pausen mache und somit echt nicht der hit bei manchen mechaniken bin – das wurde generell super aufgenommen und ich bekomme tipps und ratschläge, wie und was ich verbessern kann.
was nicht heißen soll, dass ich ein movement-trottel bin und tapfer im gift stehen bleibe und dann noch den tank oder healer anpampe!
ich kann meinen char spielen, allerdings habe ich auch nicht das ziel, in den top of the pops zu landen – brauche ich nicht.
und rücksicht auf die gruppe ist selbstverständlich für mich!
wenn ich merke, dass das nicht klappt, gehe ich von allein und nerve keinen – ist ja mein bier, wie gut ich spiele und kann das resultat nicht anderen anlasten.😎

und random-gruppen? definitiv nein danke!

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Sina
Rene

Meine Meinung dazu es müsste besser erklärt werden von den Spielern die es stört bzw von den erfahrenen Spielern nehmt euch doch die Zeit

Kuhsel

Ich habe vor einiger Zeit auch mit ESO angefangen, leider musste ich wieder pausieren, aufgrund einiger privaten Dinge. Klar, ich könnte auch einfach weiter zocken, aber für einfach mal so zwischendurch ist ESO mMn viel zu umfangreich und komplex. Gerade als MMOROG Neuling. Mein Anspruch an mich ist immer einen gut bis perfekt geskillten Build zu haben / zu basteln. Dafür brauch es in ESO aber einiges an Zeit und den Willen zu lernen. Ich hab bis dahin eigentlich recht selten in Clans / Gilden gespielt. Schnell habe ich gemerkt, dass das in ESO nicht wirklich zielführend ist. Und habe dann aber auch gesehen, wie unglaublich cool das sein kann und wieviel Spaß eine tolle Gilde mit sich bringt. Als ich noch in keiner Gilde war, hab ich einmal die Gruppensuche benutzt. Danach nie wieder. Erstens: ich hatte zu wenig Erfahrung die von anderen kompensiert werden musste und das ist nicht das, was ich will. Zweitens waren da auch toxische Rusher dabei, was für einen Neuling auch nicht schön ist. Klar, man könnte jetzt sagen: in der Gruppensuche muss ein Veteran mit Neulingen rechnen und als Neuling kann man iwo erwarten, dass einem Verständnis entgegengebracht wird. Beides falsch und richtig zugleich. Ich bin dann über die Xbox Gruppensuche gegangen, hab gesagt, dass ich eine Neue bin und gerne das und das machen würde und ich glaube ein DD zu spielen. 😉 So kam ich dann zu meiner Gilde. Mein DD war nicht sooo übel, aber nachdem mir einiges erklärt und gezeigt wurde, habe ich genau sehen können wo meine Fehler lagen und wann ich was machen muss. Mittlerweile könnte ich evtl wieder in eine öffentliche Gruppensuche gehen, aber das spar ich mir, denn so gut bin ich noch nicht. Klar, das ist eigentlich nicht der Sinn einer öffentlichen Gruppensuche, aber da ich eh eine Gilde hab, warte ich eben bis wieder Zeit ist und wer gewisse Dinge mit mir macht. Ich muss auch sagen, dass ESO gerade für MMO Neulinge wenig macht um das Gameplay und den Build im Laufe der Story besser zu erlernen und zu verstehen. Wer sich da nicht, wie ich, außerhalb des Spiels mit auseinander setzen möchte, der hat über kurz oder lang ein Problem. Und andere dann direkt mit. 😉 Jetzt könnte man sagen, dass es aber kein Muss ist und es nicht sein sollte so viel Zeit außerhalb des Spiels in das Spiel zu investieren. Für mich finde ich ist es das schon. Da man es als Neuling sonst dauerhaft schwer hat in gewissen Aktivitäten. Hat man die Zeit nicht, spielt man es eben nicht. Im Moment pausiere ich auch immer noch. Leider! ESO ist wahnsinnig toll, aber auch umfangreich. Da habe ich im Moment keine Zeit für. Und bevor ich mich und andere mit meinem Gameplay fruste, pausiere ich eben oder spiele nur die Solo Inhalte weiter. “Leider” sehen dass nicht alle Neulinge so. Denen ist es egal, ob sie mir ihrem Nicht können evtl andere im Spiel behindern oder nerven, sind ja Neulinge. Ich denke nur halt immer, ob ich Lust hätte mit jmd wie mir zusammen zu spielen? Nein! 😉 Also… Es ist ein MMO, dort trifft man auf weitere Mitspieler. Entweder ich nehme Rücksicht, setze mich mit dem Game auseinander, oder ich spiele eben nur solo Inhalte, wenn ich für alles andere keine Zeit und Lust habe. Ich hoffe einfach, dass ich bald wieder mehr Zeit für habe, denn ich liebe es aus meinen Chars gute Builds zu machen. Und gerade wo ich aus der Ecke Shooter (CoD, Destiny, Division, Outriders) komme, da ist ESO was völlig anderes und es macht Spaß es zu erkunden und zu erlernen. Aber besser mit einer Gilde zusammen! Da ohne ESO zu wenig Unterstützung bietet…

Marcel

Das Problem betrifft allerdings nicht nur Veteran. Auch in normalen Verliesen hat man ständig Leute dabei, die die simpelsten Mechaniken nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen. Und damit meine ich keine Neulinge, sondern genau diese Sorte von Spielern die es eigentlich wissen müsste, aber aufgrund von Lern Resistenz es nicht wissen.

Ich war schon immer der Meinung Veteran Verliese sollten nicht für alle offen stehen.
Für Tanks sollte erst überprüft werden, ob sie auch genügend Schaden aushalten, DDs genügend Schaden austeilen können und Heiler effizient heilen können.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Marcel
Marcel

Und was ich vergessen habe… Neulinge etwas an die Hand nehmen. Die “Pro’s” tun es ja nicht, dann wäre es vllt gut wenn es ESO tun würde.

Mit einem Tutorial z.B.

Markus

Sehe ich genau so wie du

Patsipat

Das Thema kann man auf alle drei Rollen ausweiten: Unerfahrene Heiler lassen die Gruppe sterben, unerfahrene Tanks halten keine Aggro und unerfahrene DDs machen halt kaum Schaden. Learning by Sterbing sag ich da nur, irgendwie muss man es den Leuten ja beibringen.

Aber das die Frustrationsgrenze bei Lernunwilligen irgendwann erreicht ist kann ich durchaus nachvollziehen.

Phinphin

Ich frag mich halt immer, ob die Lösung des Problems sein sollte, dass sich erfahrene Spieler bzw. unerfahrene Spieler einfach keinen Dungeonfinder nutzen sollten.

Oder ob es eine Lösung durch das Spiel geben sollte. Z.B. vor der Anmeldung des Dungeons ein Spieler einmalig den Dungeon auf einem besonderen Schwierigkeitsgrad solo/premade absolvieren muss, um zumindest die Bossmechaniken zu verinnerlichen.
Bzw. in einer Kampfsimulation einem Performancetest unterzogen wird – wer nicht genügend Schaden austeilt, kann sich dann nicht für gewisse Dungeons anmelden.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Phinphin
Stilgar

Es kommt auch noch hinzu das wenn Spiele älter geworden sind, es anfängt Levelpacks zu kaufen zu geben. Man startet mit zb Level 70 Char weil man ja endgamegeil ist, hat keine Ahnung von nichts. Das sind die sogenannten High Level Noobs.

Dann gibt es noch die Kindsköpfe die einfach nur stören wollen. Abends geht es dann auf Progress RAID und Nachmittag herrscht Langeweile und dann gepugged und sich bewusst assig verhalten.

Neulinge die zuhören können werden gerne unterstützt

Marcel

Dieser Moment wenn man dem Lv80 Tank erklären muss was die Tankstance ist…

N0ma

Auto LFG Tools sind leider die ewige Krätze in MMO’s. Die bessere Lösung sind schwarze Bretter.

Akktros

Die altbekannte Diskussion… Nichts Neues, und sicherlich auch nichts ESO-spezifisches. 😉

Random-Instanz-Finder. Tja das ist halt die Folge davon. Ich bin Freund dieser Mechanik, da ich damit auch mal die Instanzen sehen und durchspielen kann.

Nur: Mit welchem Anspruch darf man denn da drin dann rangehen und was darf man erwarten? Muss ich schon einigermaßen “gut” sein? Damit ich anderen keine Last bin? Oder ist das das Problem des Pro’s, weil wenn der effizient spielen will kann der ja mit ner eigenen Gruppe gehen, das hier ist für alle?

  • Dürfen erfahrene Spieler erwarten, dass unerfahrene Mitspieler auf ihrem Level spielen und gut ausgestattet und informiert dort mitwirken?
  • Dürfen unerfahrene Spieler erwarten, dass erfahrene Mitspieler sich ihrem Niveau anpassen, sie leiten, nicht rushen?

Beides ist richtig. Und beides ist falsch:
Nein, erfahrene Spieler dürfen nicht erwarten, dass alle Gruppenmitglieder dort schon wissen was sie tun und das auch noch gut.
Aber genauso nein, nur weil man als unerfahrener Spieler das entsprechende Level erreicht hat, heißt das nicht, dass man auch schon überall reinrennen sollte.

Ich selber spiele ESO eher auf der entspannten Seite, ich schere mich nicht viel um Endgame, um Effektivität, um Equipment. Und was mache ich? Ja, dann gehe ich halt nur in Random-Normalverliese. Für alles drüber habe ich nicht das Equip oder die Ahnung. Veteran ist eben für Veteranen.
Zeitgleich geht es mir aber auch auf den Sack, dass in diesen Normal-Verliesen immer wieder “Pro’s” rumrennen, die alles pullen, die flamen wenn der Damage des unerfahrenen DDs nicht stimmt, wenn der unerfahrene Tank falsch oder zu langsam pullt, wenn der unerfahrene Heiler Probleme hat die Gruppe am Leben zu halten.

Beide Seiten der Medaille wären schön, wenn die jeder Spieler – ob “groß” oder “klein” – berücksichtigen würde. 😀

skelli

Blos gut das die Veteranen schon effizient und allwissend geboren wurden. Die sollten einen gesonderten Dungeonfinder bekommen!

Vallo

Ich lach mich schlapp. Würde ich das in FF14 sagen, dann bräuchte ich gar nicht spielen. Dieses Problem hat glaub jedes MMORPG. Natürlich ist es effektiver mit Veteranen die wissen was zu tun ist und mit unerfahrenen kann es passieren das man nicht einmal einen popeligen Dungeon schafft. Ist halt so, jeder fängt mal an. Was soll man gegen machen? Nichts. Warum auch. Dann spielt man halt den Lehrer oder geht aus dem Dungeon

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Vallo
Azhidahaka

Sehe da mehr Probleme.

  1. ESO vermittelt einfach unglaublich schlecht Dungeonmechaniken. Anstatt dem Spieler die Mechaniken von Anfang an, in sinnvollen Schritten, in normal dungeons beizubringen, animiert es einfach nur zum durchrushen. Lerneffekt ist somit nicht vorhanden und die Story des Dungeons kann auch nicht erlebt werden.
  2. Das Spiel wirbt mit “Buildfreiheit”. Das klappt, wenn man Solo oder mit Freunden questet oder normale dungeons macht auch wunderbar. Sobald man dann in gewisse Vet. Dungeons geht bekommt man dafür, wie im Artikel beschrieben, die Quittung. Das dumme ist, wenn man mal so einen, in meinen Augen absolut langweiligen Metabuild spielt wird das restliche Spiel wie z. B. Storyquests absurt einfach. Da bringen mir dann die netten Geschichten hinter den Quests auch nichts, wenn das Gameplay super langweilig ist, weil ich Mobpacks mit 3 Fähigkeiten umrasiere. Von PvP will ich gar nicht anfangen. Ich habe noch in keinem Spiel so ein unbalanciertes PvP gesehen.
Compadre

Du verwechselst unter “2.” finde ich aber auch ein wenig “Buildvielfalt” mit “sich mit seinem Build wenige auseinanderzusetzen”. Ich finde schon, dass das Spiel eine Buildvielfalt hat. Ich kann meine Nachtklinge auf Magicka spielen, dort dann mit zwei Dolchen oder einem Zerstörungsstab spielen oder auf Ausdauer und dort dann zwischen einhändigen, zweihändigen oder einem Bogen wählen. Und in allen Variationen ist es durchaus möglich 90k+ Schaden zu machen, die nicht ansatzweise für “normale” Dungeonruns auf Normal oder Veteran notwendig sind.

Anders ist es halt, wenn ich einfach gar keinen Bock habe mich einem Build anzunehmen und da dann auch keine Rotationen spiele, sondern nur einzelne Fähigkeiten spamme. Wenn das dann nicht funktioniert, heißt es immer schnell “das Spiel hat gar keine Buildvielfalt und man muss immer nur nach Meta spielen”, was überhaupt nicht stimmt. Die Meta macht dann an der Spitze wenige Prozentpünktchen aus, ist aber ganz sicher nicht dafür notwendig, den Schwarzherz Unterschlupf auf Veteran abzuschließen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
luriup

“Gerade für die Dungeons und Prüfungen ist es aber wichtig, eine gute Gruppe zu haben, bei der jeder genau weiß, was er zu tun hat. Jeder Spieler muss seine Rolle effektiv spielen und einen Build haben, der genau ausgeknobelt ist und perfekt zu den übernommenen Aufgaben passt.”

Da liegt wohl der Hund begraben.
Das liesst sich eher wie Vorraussetzungen für einen Raid.
In ESO interessieren mich Dungeons nicht die Bohne
aber es gibt doch auch noch die “normale” Variante,
die vor One Tamriel halt Levelabhängig war.
Dadrin sollten die “Neuen” erstmal üben.
Ansonsten für Veteranendungeons wieder eine Levelbeschränkung einführen,
so das man sicher ist,dass sie schon paar Wochen im Spiel verbracht haben.

MaSc

Ich finde auch, dass ESO der Gruppenspiel sehr schlecht erklärt.
Was MMOs angeht, habe ich einige Erfahrung und viele Jahre intensiv WOW Progress gespielt. Ich habe trotzdem immer noch keine wirkliche Ahnung, wie das Aggro System bei ESO funktioniert (wirkt auf mich immer noch random) und auf Konsole habe ich da auch keine Addons um das zu vereinfachen oder um überhaupt zu wissen/messen, ob mein Nightblade Stamina Build gut ist/ich ihn richtig spiele oder nicht.

Ist auch der Hauptgrund, warum ich weiterhin um alle Gruppeninhalte in ESO einen großen Bogen mache.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von MaSc
ephikles

Ich spiele zwar schon ein Weile nicht mehr ESO, aber aus meiner Erfahrung in allen drei Rollen: JA, die Aggro ist random.
Im Wesentlichen gehen die Mobs erstmal auf denjenigen, der ihnen zuerst Schaden gemacht hat. Allerdings überlegen sie alle paar Sekunden neu, wen sie als nächstes angreifen. Die Auswahl fällt dann recht zufällig auf irgendeinen Spieler, der ihnen (egal wie viel) Schaden zugefügt hat.
Es gibt darüber hinaus nur 2 Single-Target Spott-Fähigkeiten, die aber auch nur 5s (?) andauern. Wird ein Gegner nicht erneut gespottet, wählt er wieder random irgendein Ziel.

Für ESO reicht das aber völlig. In den Mobgruppen gibt es selbst in Vet-Dungeons meist nur 1-2 “Hard-Hitter”, die der Tank spotten sollte. Alle DD-Klassen haben genügend Selbstheilung, um von den restlichen Mobs 1-3 selbst zu “tanken”, ohne draufzugehen.

Marcel

15 Sekunden.

self1sch

Das ist jetzt nicht ESO spezifisch, wer in Onlinegames Pugd der muss mit allen möglichen Spielern rechnen, liegt in der Natur der Sache. Wenn er perfekte Runs will, dann wird er meistens nicht um premade groups herum kommen.

Hatte das auch oft in FF14, manchmal sind neue Leute offen für Vorschläge, manche sehen es als Angriff (oder verstehen kein Englisch…). Dann heißts gg go next, hier groß rumzuheulen bringt wenig imo.

ZappSaxony

Mimimi… es ist ein Spiel und keine Herz-OP.

Im Ernst, wie sollen es neue/unerfahrene Spieler denn anders lernen, als durch “Versuch&Fehlschlag”? Es sind nun Mal nicht alle gut und wen nnein Tank SO GUT ist und sich keine Mühe mit weniger Erfahrenen Spielern machen will, dann sollte er auch ganz genau wissen, wie er zu einer effektiven Gruppe kommt!

Also das Problem liegt definitiv nicht bei ESO, sondern das vermeintlich “gute” Spieler meinen ESO sei nur für sie gemacht.

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