Die Entwickler des Steam-Hits „Among Us“ reagieren darauf, dass Fortnite sie einfach kopiert

Fortnite veröffentlichte beim Patch 17.40 einen neuen Modus mit dem Namen „Hochstapler“. Viele von euch werden bemerken, dass dieser Modus eine starke Ähnlichkeit zu Among Us hat. Nun haben sich die Entwickler indirekt zu Wort gemeldet.

Was ist passiert? Am Dienstag, dem 17. August wurde der neue Patch 17.40 auf die Server aufgespielt. Schon im Vorfeld kündigte Fortnite mit einigen Teasern einen neuen Modus an.

Nun ist es so weit und der neue „Hochstapler“-Modus ist draußen. Viele von euch werden bemerken, dass ihr eine Kopie vor euch habt, die dem Steam-Hit „Among Us“ sehr ähnlich sieht.

Epic Games bot den „Among Us“-Entwicklern offenbar keine Kooperation an – sie haben auf eigene Faust den Modus passend zum momentanen Fortnite-Setting entworfen und ins Spiel geschmissen.

Das sagen die Among Us Entwickler dazu

Verständlicherweise hat sich Unmut breit gemacht denn, Fortnite habe nicht nur einfach das Spielprinzip kopiert, sondern auch die Benennung.

Darauffolgend meldete sich die Community-Direktorin von Among Us und schrieb via Twitter:

https://twitter.com/TheVTran/status/1427725916994682887?s=20
Enttäuschung macht sich breit

„Spielmechaniken in Ordnung – diese sollten nicht geschützt werden. Aber wenigstens ein anderes Thema oder andere Namen hätten die Sache interessanter gemacht, oder?“

Man hätte sich gefreut, zusammenzuarbeiten und etwas zu erschaffen, was beiden Seiten einen gewissen Erfolg zugesprochen hätte. Victoria Tran deutet an, dass beide Seiten so mehr von dem Modus gehabt hätten.

Auch eine Programmiererin von Among Us meldete sich zu Wort:

https://twitter.com/MsMinotaur/status/1427737592175472641?s=20
Das verlinkte Bild im Tweet zeigt die Situation richtig auf

„Wie auch immer – ich fühle mich heute ziemlich deprimiert. Alles auf der Welt fühlte sich bereits unüberwindlich an, also war dies nur eine weitere lustige Erinnerung daran, wie klein wir alle wirklich sind.“

Man merkt seitens der Among Us Entwickler, dass die Enttäuschung groß ist. Gewünscht hätte man sich eine andere Entscheidung.

Kam etwas von Fortnite? Bislang hat sich Epic Games nicht dazu geäußert.

Was wurde den Kopiert? Es wurde die Bezeichnung für Hochstapler kopiert und im Grunde genommen auch die ganze Map. Wie Gary Porter hier auf Twitter mitteilt, haben die beiden Maps eine verblüffende Ähnlichkeit.

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Beide Maps sehen sich ähnlich

Was haltet ihr von dieser ganzen Geschichte? Findet ihr, Epic Games hätte da lieber eine Kooperation mit Among Us eingehen sollen? Oder denkt ihr, dass Fortnite das ruhig machen kann, da dass sowieso ein offenes Genre ist, wo sich jeder Entwickler bedienen kann?

Quelle(n):
  1. PC Gamer

YouTuber Bellular erklärt: „WoW hat weniger als 2 Millionen aktive Spieler“

Der YouTuber Bellular rechnet vor und erklärt: World of Warcraft hat noch 2 Millionen aktive Spieler – im besten Fall.

Die Spielerzahlen von World of Warcraft sind seit Jahren ein großes Rätsel. Immerhin gibt Blizzard keine offiziellen Daten raus, sodass andere Analyse-Techniken und Spekulationen herhalten müssen. Der YouTuber und Streamer Bellular hat es sich schon vor Jahren zur Aufgabe gemacht, den aktuellen Zustand von WoW immer wieder neu zu bewerten. Er kommt bei seinen Recherchen auf das Ergebnis: WoW hat vielleicht noch 2 Millionen aktive Spieler – und das auch nur im günstigsten Fall.

Was ist passiert? In einem seiner neusten Videos zieht Bellular mehrere aktuelle Statistiken zusammen und vergleicht sie mit den Zahlen aus vorherigen WoW-Erweiterungen und -Patches. Auch wenn alle genannten Aspekte ziemlich interessant sind, sticht eine Zahl doch heraus. So sagt er: WoW hat gegenwärtig noch zwischen 1,2 Millionen und 2,0 Millionen aktive Spieler.

Wie kommen die Daten zustande? Auf unterschiedliche Arten. Das meiste davon wird über die Blizzard-API und die Armory, also die Datenbank aller WoW-Charaktere, ausgelesen. Durch die dortigen Aktualisierungen lässt sich erkennen, wie viele Charaktere aktiv gespielt werden und etwa auf Stufe 60 sind oder einen Pakt gewählt haben. Zusammen mit anderen Seiten, wie etwa Raider.IO kann man noch ein paar mehr Daten erfassen.

Die wichtigste Zahl ist die Charaktermenge von 2.691.799 vom 2. August. Das ist die Zahl der Charaktere, die einen Pakt in Shadowlands gewählt hat und innerhalb des letzten Monats mindestens einmal eingeloggt hat, sodass ein Update in der Datenbank stattfand. Das sind also Charaktere, die entweder Stufe 60 erreicht oder als Zweitcharakter die „Fäden des Schicksals“ auf Stufe 50 in Oribos gewählt haben.

WoW Aktive Spieler Estimation Bellular
Irgendwo zwischen 900.000 und 1.800.000 liegt wohl die Wahrheit. Bildquelle: Bellular

Rund 2,7 Millionen Charaktere sind allerdings nicht mit 2,7 Millionen aktiven Accounts gleichzusetzen. Denn diese Zahl berechnet nicht ein, wie viele Spieler mehr als einen aktiven Charakter gleichzeitig spielen. Wer zahlreiche Twinks („Alts“) unterhält, müsste rausgerechnet werden, ebenso wie Spieler, die mehrere Accounts gleichzeitig unterhalten.

  • Wenn jeder Spieler im Schnitt 1,5 Charaktere spielt, dann wäre die aktive Spielerzahl bei rund 1,8 Millionen.
  • Wenn jeder Spieler im Schnitt 3 Charaktere spielt, dann wäre die aktive Spielerzahl bei etwas über 900.000.

Die tatsächliche Zahl wird wohl irgendwo dazwischen liegen.

Allerdings muss man auch sagen, dass die Daten einige Spieler nicht erfassen, die auch als „aktiv“ gelten, aber nicht im Endgame unterwegs sind. Charaktere, die aktuell noch in der Level-Phase sind oder auch Rollenspieler, die mit ihren Charakteren niemals Stufe 60 erreichen, werden nicht erfasst.

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Wie hat sich die Spieler-Zahl im Laufe der Jahre verändert? Das ist schwierig zu sagen. In den ersten Jahren des Lebenszyklus von World of Warcraft hat Blizzard noch Spielerzahlen veröffentlicht. Den Höhepunkt erlebte World of Warcraft im Jahr 2010 mit etwas über 12 Millionen aktiven Abonnenten. Seit 2015 – damals gab es noch 7,1 Millionen Abonnenten – gibt es keine offiziellen Zahlen mehr.

Allerdings deckt sich der von Bellular analysierte Trend auch mit den Daten von anderen Seiten und Analyse-Methoden. So hat die Menge der abgeschlossenen “Mythisch+”-Dungeons in Season 2 von Shadowlands drastisch abgenommen, ebenso wie die Menge der Raid-Besuche im Sanktum der Herrschaft. Oder anders ausgedrückt: Deutlich weniger Spieler tummeln sich im Endgame als noch vor einigen Monaten.

Skandal noch nicht eingerechnet: Besonders besorgniserregend ist bei diesen Daten die große Protest-Welle gegen Blizzard, die zum Weggang zahlreicher Spieler führte, noch gar nicht eingerechnet ist. Demnach wäre es durchaus möglich, dass die aktuellen Zahlen noch ein wenig finsterer aussehen und der tatsächliche Spielerstand auf einem neuen Allzeit-Tief angekommen ist.

Trotz allem sollte man hierbei nicht vergessen, dass es sich nicht um offizielle Zahlen handelt, sondern diese eben aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden. Einen exakten Wert der aktuellen Abo-Zahlen und Spieler kennt wohl nur Blizzard selbst.

Was denkt ihr zu diesen Zahlen? Deckt sich das mit eurer Wahrnehmung und Erfahrung? Oder glaubt ihr, die Zahlen sind tatsächlich noch viel größer oder kleiner?

Statt immer nur bei PUBG zu klauen, kopiert Fortnite im neuen Modus nun Among Us

Epic Games ist dafür, ab und an verschiedene Modi in seinen Online-Shooter Fortnite zu integrieren, um so die Spannung des Spiels zu wahren. Mit dem neuen Patch 17.40 wurde ein neuer Modus namens „Hochstapler“ hinzugefügt. Was diesen “Among US”-Modus so besonders macht und warum ihr ihn unbedingt ausprobieren solltet, erfahrt ihr hier von MeinMMO.

Was ist das für ein neuer Modus? Der neue Modus „Hochstapler“ wurde im Zuge des neuen Patch 17.40 in Fortnite hinzugefügt und ist eine abgewandelte Version des Mehrspieler-Hits Among Us. Dort seid ihr damit beschäftigt, zu überleben und die Hochstapler zu überführen, die eure Agenten-Kollegen nach und nach den Garaus machen.

Während das Ursprungs-Konzept von Fortnite, der Battle-Royale-Modus, klar von “PlayerUnknown’s Battlegrounds” inspiriert ist, orientiert sich der neue Modus stark an Among Us.

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Das macht den neuen Fortnite-Modus so interessant

Der neue Modus „Hochstapler“ ist unverkennbar an Among Us angelehnt – nicht nur, weil das Spielerlebnis euch in die Rolle eines Agenten steckt. Auch die Grundsätze des Modus ist mit denen des Steam-Hits im Prinzip identisch. Dadurch werden gerade Fans von Among Us nicht ins kalte Wasser geschmissen, sondern wissen, was sie erwartet.

Wie läuft eine Runde ab? Durch Zufall werden zwei Hochstapler auserkoren, die eure Agenten-Horde nacheinander ausdünnen.

Bis einer eurer Kollegen ins Gras beißt, verbringt ihr eure Zeit damit, den Battle-Bus zu säubern, Nahrung von A nach B zu liefern und mit Kevin, dem kleinen Würfel.

Mini-Kevin in Action

Nachdem eine gewisse Zeit rum ist oder ein Spieler sich meldet, werden alle Agenten zur Beratung geschickt und ihr habt dadurch die Möglichkeit, abzustimmen, wer der Übeltäter ist.

In der Abstimmung kann man Fragen stellen und sich unter einander beraten. Nach dem Countdown erscheinen Sprechblasen mit der jeweiligen Spielernummer über euch, die anzeigen, wer von den anderen Agenten euch gewählt hat.

Solltet ihr Glück haben, überlebt ihr die Runde und könnt den wahren Übeltäter fassen. Wenn nicht, werdet ihr ins Nichts gekickt und seid raus – ob schuldig oder nicht.

Das geht dann so lange weiter, bis alle Hochstapler gefasst wurden oder nur ein Agent übrig ist. Hier könnt ihr euch Gameplay zu Hochstapler anschauen:

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Hier nochmal ein Gameplay-Video zu “Hochstapler” vom Youtuber Kanga

Gibt es noch was Wissenswertes? Es wurden Jonesys in verschiedenfarbigen Anzügen vom bekannten Leaker HYPEX via Twitter geleakt, die in Verbindung mit dem neuen Modus „Hochstapler“  gebracht wurden. Da aber ihr euren eigenen Skin während einer Runde spielt, geht man davon aus, dass die Skins eventuell zeitnah in den Item-Shop kommen werden.

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Among Us ist kein Einzelfall – Weitere Beweise dafür liefert PUBG

Fortnite hat sich nicht nur an der Ideenkiste von Among Us bedient, sondern auch an PUBG. In der Vergangenheit gab es Fälle, in denen Fortnite beschuldigt wurde das ganze Grundkonzept von PUBG geklaut zu haben:

  • den Stil des Interface
  • die Anzahl von Spielern in einem Match
  • das Overlay des Fadenkreuzes

Die Anschuldigung waren sogar so schwerwiegend, das Fortnite deswegen verklagt wurde.

Was haltet ihr vom neuen Modus? Habt ihr ihn schon angezockt und versucht, eure Mates hinters Licht zu führen, oder zockt ihr eher nur die Standardmodi von Fortnite wie Solo, Duo oder Teams? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Leaker zeigt seinen Datenschatz von Battlefield 2042 – Hazard Zone, Waffen, Season-Infos

Der Release von Battlefield 2042 ist noch gut 2 Monate entfernt und es sind noch lange nicht alle Details zum neusten Shooter der Reihe bekannt. Der Dataminer „temporyal“ zeigte auf Twitter nun einige seiner Fundstücke in den Daten des neuen Battlefield und MeinMMO präsentiert euch seine Infos.

Was ist da los? Der Countdown läuft: Am 22. Oktober erscheint das neue Battlefield 2042 und die Promotion läuft auf Hochtouren. Das gilt jedoch auch für Leaker und Dataminer. Nach dem Abschluss des Technical Playtests sind frische Infos zur Schlachten-Simulation aufgetaucht.

Vor allem der Dataminer „temporyal“ (via Twitter) zeigte in den letzten Tagen neue spannende Infos zu BF2042 und MeinMMO fasst für euch zusammen, was es zu wissen gibt. Die Infos drehen sich hauptsächlich um den Modus „Hazard Zone“. Aber auch neue Waffen und ein kleiner Ausblick auf die erste Season kann der Dataminer bieten.

Bedenkt jedoch: Bei den Infos hier im Artikel handelt es sich um unbestätigte Leaks. Es gibt keine Sicherheit, ob oder wie die hier der vorgestellte Content ins Spiel kommt.

Update 18. August 14:00 Uhr: Der Dataminer hat jetzt noch 5 Nebenwaffen auf seinem Twitter-Account veröffentlicht. Wir haben euch die neuen Infos beim Abschnitt mit den Waffen hinzugefügt.

Hazard Zone – Ein Abenteuer auf den BF-Maps

Was gibt es zu Hazard Zone zu wissen? Der Dataminer hat viele Infos zum neuen Modus gezeigt und es zeichnet sich schon ein ziemlich deutliches Bild von dem, was da auf euch zukommen könnte.

Hazard Zone scheint die gesamte Bandbreite an Gameplay-Mechaniken im Spiel zu nutzen und durch das Sammeln einer „Hazard Zone Währung“ könnt ihr euch Gadgets, Waffen und Ausrüstungen für die Matches kaufen. Durch die Währung nehmt ihr Fortschritt also mit in die nächsten Matches, womöglich sogar Ausrüstung.

Aktuell konnte der Dataminer nur die Karte „Orbital“ für den Modus finden. Das ist die Map mit dem Raketenstart. Doch es gab keine Hinweise darauf, dass die Maps eine spezielle Kennzeichnung besitzen – temporyal deutet an, dass der Modus auf jeder Karte läuft, kann es aber noch nicht sicher bestätigen.

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Beim Start des Matches kommt ihr über einen „Little Bird“-Helikopter ins Spiel. temporyal lässt offen, ob ihr euch selbst einen Landeplatz sucht wie in einem Battle Royale oder ob ihr an einer zufälligen Stelle auf der Map startet. Der Dataminer vergleicht den Aufbau der Matches mit Escape from Tarkov und Hunt: Showdown. Ihr könnt also ein PvEvP-System erwarten mit NPCs und echten Spielern als Gegner.

Sobald ihr auf der Map angekommen seid, macht ihr euch auf die Suche nach Informationen und auch NPC-Bosse sind Teil des Abenteuers. Auf der Map gibt es Zonen mit Feinden und Schauplätze, an denen ihr euch Ausrüstung besorgen könnt. Durch diese Ausrüstungen und auch durch „Tactical Upgrades“ verbessert ihr eure Soldaten. Zu diesen Upgrades zählen Dinge wie schnellere Heilung, mehr Belohnungen, Sichtungs-Unterstützungen oder auch Aufklärungs-Daten.

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Aufgrund eines dieser Upgrades – Loadout Insurance (Ausrüstungs-Versicherung) – vermutet der Dataminer, dass ihr eure Ausrüstung von einem Spiel ins nächste mitnehmen könnt ähnlich wie in Escape from Tarkov. Möglich wäre ein Lager im Hauptmenü des Modus, in dem ihr gesammelte Ausrüstung lagern und bei Bedarf für ein Match auswählen könnt. Das würde andersherum bedeuten, dass ihr euer Zeug im Match auch verlieren könnt. Möglich wäre aber auch, dass ihr nur die Modus-Währung sammelt.

Am Ende eines Matches übernehmt ihr einen Extraktions-Punkt und lasst euch mit den gesammelten Daten ausfliegen. Eine andere Art, das Match zu beenden, scheint der Tod zu sein.

Übrigens suchen wir von MeinMMO derzeit Unterstützung für unser Team „Multiplayer Shooter“. Schaut rein bei Interesse:

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MeinMMO sucht Autor:in (m/w/d) im Home-Office für Multiplayer-Shooter
von Sven Galitzki

Dataminer zeigt 22 Primär-Waffen in großer Liste

Was gibt es zu den Waffen zu wissen? Durch eine Analyse der Client-Daten hat der Dataminer insgesamt 22 Primär-Waffen entdeckt. temporyal zeigt eine große Liste mit den Waffen auf Twitter:

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Der Dataminer betont, dass die Waffen ingame wohl eine andere, futuristische Bezeichnungen haben werden. In Sachen Nahkampf-Waffen und Nebenhand-Waffen hat temporyal derzeit noch keine große Liste, doch die könnte demnächst noch kommen.

Update: Hier findet ihr noch den Tweet von temporyal mit kleineren Handfeuerwaffen und eine Liste mit Nahkampfwaffen:

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Eine neue Map lässt sich mit Season 1 verbinden

Was gibt es zur Season 1 zu wissen? Mit jeder Season soll der Shooter neuen, kostenlosen Content bekommen und so lange frisch und spannend bleiben. Demnach könnte jede Season mit folgendem Content aufwarten:

Der Dataminer temporyal hat wohl schonen einen Hinweis auf die neue Map zur Season 1 gefunden:

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Nach der Aussage des Dataminers lässt sich im Spiel bereits eine Sektion für die „Season 1“ finden. Das wirft jedoch die Frage auf, ob Season 1 direkt zum Release an den Start geht oder erst später. Das würde auch bedeuten, dass der erste Battle Pass nicht direkt zum Release bereitsteht. Ähnlich macht es auch Call of Duty, die erst ungefähr einen Monat nach dem Release die erste Season an den Start bringen.

Übrigens gibt es auch neue und offizielle Infos zu Battlefield. Seht hier einen Teaser des neusten Spezialisten Kimble Graves:

Der neuste Teil der großen Shooter-Reihe Battlefield trägt die Hoffnungen der Community. Viele Spieler sind heiß und der Hype um die große Materialschlacht von Battlefield 2042 kommt langsam in Fahrt. So hatte ein Video zur Hintergrund-Geschichte von Battlefield 2042 starke 70.000 Likes in einer Stunde.

Seid ihr auch Teil des Hypes oder wartet ihr lieber auf eure ersten eigenen Sessions, um euch eine Meinung zu bilden? Und was sagt ihr zu Hazard Zone? Teilt gern eure Gedanken mit uns und anderen Leser in den Kommentaren auf MeinMMO.

Quelle(n):
  1. Twitter@temporyal

Pokémon GO: Heute ist die letzte Raid-Stunde mit Palkia – Nutzt diese Konter

Heute, am 18. August 2021, findet in Pokémon GO die letzte Raid-Stunde mit Palkia statt. Wir zeigen euch, welche Konter ihr gegen dieses Monster nutzen solltet und für wen sich die Teilnahme lohnt.

Was ist eine Raid-Stunde? Wie die eingefleischten Spieler von Pokémon GO wissen, findet jeden Mittwoch ein einstündiges Raid-Event statt. In dieser Zeit trefft ihr in fast allen Arenen auf legendäre Pokémon aus Level-5-Raids. In dieser Woche steht ihr, wie bereits vergangene Woche, dem Raid-Boss Palkia gegenüber. MeinMMO zeigt euch die besten Konter.

Raid-Stunde mit Palkia – Infos und Konter

Wann startet die Raid-Stunde? Wie jeden Mittwoch findet das Raid-Event zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr Ortszeit statt. Bereits vor dem Start seht ihr dunkle Eier über den Arenen, die rechtzeitig schlüpfen. Gegen Ende der Raid-Stunde werden auch die Raids weniger.

Gibt es Shiny Palkia? Ja, das schillernde Exemplar ist seit dem Start des 2. Hyperbonus-Events im Spiel. Ihr erkennt es an seinem rosafarbenen Körper.

Pokémon GO Palkia Shiny
Palkia normal (links) und als Shiny (rechts)

Das sind die besten Konter gegen Palkia: Das legendäre Monster stammt vom Typ Wasser und Drache. Aus diesem Grund hat es eine besondere Schwäche gegen Angriffe vom Typ Drache und Fee. Diese Schwäche nutzt ihr natürlich aus und verwendet folgende Konter:

PokémonAttacken
RayquazaDrachenrute und Wutanfall
DialgaFeuerodem und Draco Meteor
PalkiaDrachenrute und Draco Meteor
BrutalandaDrachenrute und Wutanfall
ZekromFeuerodem und Wutanfall
MaxaxDrachenrute und Drachenklaue
DragoranDrachenrute und Wutanfall
KnakrackDrachenrute und Wutanfall

Wie viele Trainer braucht man? Wenn ihr alle auf die besten Konter zurückgreift, dann könnt ihr Palkia bereits zu 3. besiegen. Um es etwas entspannter anzugehen, solltet ihr euch aber noch den einen oder anderen Spieler suchen. Ihr könnt dazu auch Freunde per Fern-Raid einladen oder selbst bei anderen Raids mithilfe von Fern-Raid-Pässen teilnehmen.

Wer sollte die Raid-Stunde nutzen?

Palkia kann mit hohen Werten im Angriff überzeugen und gehört damit zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Wer also noch ein starkes Drachen-Pokémon für seine Sammlung benötigt, sollte die Chance heute auf jeden Fall nutzen.

Aber auch Shiny-Jäger kommen heute auf ihre Kosten. Palkia ist erst seit kurzem in seiner schillernden Form im Spiel erhältlich. Wer bislang keines ergattern konnte, hat heute nochmal die Gelegenheit dazu. Ansonsten bietet sich die Raid-Stunde natürlich auch an, um noch ein paar Palkia-Bonbons zu sammeln, um es später hochzuleveln.

So geht es weiter: Palkia ist noch bis zum 20. August 2021 um 10:00 Uhr in den Raids verfügbar. Danach wird es vom neuen Raid-Boss Zacian abgelöst. Dieses ist eines der 7 coolen neuen Galar-Pokémon, die zum 3. Hyperbonus ins Spiel kommen.

Nehmt ihr heute an der Raid-Stunde mit Palkia teil? Oder setzt ihr lieber aus und freut euch auf den neuen Raid-Boss? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

Diablo 3: Die Gewinner und Verlierer aus Season 24 – Wer dominiert die Rangliste?

In Diablo 3 läuft seit fast einem Monat Season 24. Wir schauen in die Rangliste und prüfen, welche Klasse dort gerade am besten abschneidet und wie das zur Tier-List passt.

Was ist los in Diablo 3? Im Juli startete die neue Season 24, die die ätherischen Waffen im Spiel aktivierte. Mit diesen neuen Waffen werden einige der beliebtesten Builds stärker und erreichen höhere Stufen in den Greater Rifts.

Wir schauen uns jetzt an, knapp einen Monat nach Start von S24, welche Klassen die Rangliste anführen und welche das Schlusslicht sind. Damit kriegen wir einen guten Überblick über die aktuellen Gewinner und Verlierer.

Diablo 3: Leaderboards aus Season 24 vom 18. August

Was zeigen wir? Wir zeigen euch den aktuellen Zwischenstand der Rangliste von Season 24 in Diablo 3. Dabei schauen wir uns die europäischen Leaderboards im Softcore-Modus für Solo-Spieler an. Der Stand ist vom 18. August 2021 um 11:54 Uhr.

  1. Kreuzritter – GR 150 in ~ 12 Minuten und 33 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  2. Mönch – GR 150 in ~ 13 Minuten und 19 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  3. Zauberer – GR 150 in ~ 14 Minuten und 21 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  4. Hexendoktor – GR 146 in ~ 11 Minuten und 17 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  5. Dämonenjäger – GR 146 in ~ 11 Minuten und 58 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  6. Totenbeschwörer – GR 145 in ~ 13 Minuten und 51 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
  7. Barbar – GR 144 in ~ 14 Minuten und 12 Sekunden (Heldenprofil auf diablo3.com)
Diablo-3-Rangliste-18-August

Welche Builds werden gespielt? In der Aufzählung haben wir für euch jeweils das Heldenprofil verlinkt, mit dem der Rekord aufgestellt wurde. Ob dort weiterhin die Builds angelegt sind, mit denen die Zeiten aufgestellt wurden, ist nicht garantiert. Mit dem Blick auf das Heldenprofil bekommt ihr einen Einblick darin, mit welchen Fähigkeiten und Gegenständen die Charaktere gerade ausgestattet sind.

Wie passt das zur Tier List? Ganz gut, denn in der Tier List von Season 24 von Diablo 3 haben alle Klassen mindestens einen Build, der im S-Tier platziert ist. Entsprechend schlummert in den Plätzen 4 bis 7 auch noch genug Potenzial, den Meilenstein von GR 150 zu knacken. Und dann geht es nur noch darum, wer die bessere Zeit erreicht.

So erwarten wir vor allem auch vom Barbaren, dass er mit dem WW-Build locker Stufe 150 schafft. Denn das gelang in der Vergangenheit ja auch schon.

Nach Season 24 ist vor Diablo Immortal – Auch für dich?

Mit welcher Klasse spielt ihr gerade und wie hoch seid ihr bei den Greater Rifts schon gekommen?

Sichert euch jetzt noch die Belohnungen der aktuellen Season. Wir zeigen euch leichte Errungenschaften aus Season 24 in Diablo 3, damit ihr euch das coole Pet sichern könnt. Selbst, wenn ihr nicht durch die Ranglisten jagt, könnte das Pet eine Motivation für euch sein.

Pokémon GO bringt Corona-Boni stellenweise zurück, doch Community fühlt sich „ungehört“

Ende Juli 2021 wurden in Pokémon GO die Corona-Boni in Neuseeland und den USA abgeschafft. Nun kommen die Corona-Boni stellenweise zurück. Wir erklären euch, warum, und zeigen euch die Reaktionen aus der Community.

Worum geht es? Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatte Niantic 2020 in Pokémon GO verschiedene Corona-Boni eingeführt, die den Trainern das Spielen von zu Hause erleichterten. Dazu zählte eine erhöhte Reichweite der PokéStops und Arenen oder auch ein länger haltender, effizienterer Rauch.

Nun wollten die Entwickler zu ihrem ursprünglichen Spielekonzept zurückfinden und wieder mehr Aktivitäten im Freien ermöglichen. Aus diesem Grund haben sie die Corona-Boni zu Ende Juli 2021 in Neuseeland und den USA auslaufen lassen. Das stieß in der Community auf viel Kritik. Jetzt erfolgte allerdings die Kehrtwende und die Corona-Boni werden stellenweise zurückkommen.

Warum kommen die Corona-Boni zurück? Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen hatte Neuseeland die Warnstufe 4 ausgerufen und damit das öffentliche Leben erneut beschränkt. Aus diesem Grund teilte Niantic in der Nacht vom 18. August über Twittermit, dass Neuseeland vorübergehen die Corona-Boni zurückerhält:

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Das sind die Reaktionen der Community

Die Rücknahme der Corona-Boni sorgte bereits Ende Juli für viel Gesprächsstoff und Kritik in der Community. Grund dafür war die anhaltende Corona-Pandemie und die dadurch immer wiederkehrenden regionalen Beschränkungen. Einzelne Spieler drohten sogar mit dem Boykott des Spiels und empfanden die Entscheidung als Schlag ins Gesicht.

Doch auch nach der offiziellen Mitteilung zur Rückkehr der Corona-Boni in Neuseeland sind die Trainer nach wie vor sauer. Das liegt daran, dass auch in anderen Teilen der Welt die Corona-Zahlen sehr hoch sind, wie etwa in den USA. Dort können die Trainer allerdings keine Corona-Boni mehr nutzen. Das sind die Reaktionen der Community:

  • aznknight613 (via reddit.com): “5 bestätigte Fälle in Neuseeland und sie haben es zurückgestellt. Währenddessen in den USA …”
  • CaffeinatedGuy (via reddit.com): “Hier drüben, auf der aufsteigenden Seite einer Delta-Welle, wurden die FEMA und die Nationalgarde eingeschaltet und schicken Leute. Die Notaufnahme hat jetzt ein Zelt. Aber ja, hier gibt es nichts zu sehen. In den USA läuft alles gut.”
  • ItsFleeceKing (via twitter.com): “Endlich! Eine schnelle Reaktion und eine dringend benötigte Änderung. Danke, Niantic! Aber warum konnte diese Reaktion und Veränderung nicht weltweit erfolgen? Offensichtlich seid ihr in der Lage, dies schnell zu implementieren.”

Geht es Niantic nicht um die Spieler?

Durch die Reaktionen der Community wird deutlich, dass Niantic rund um die Corona-Boni keine einheitlichen Regeln umgesetzt hat. Der reddit-User urkldajrkl ist fassungslos und davon überzeugt, dass diese Entscheidung nicht anhand von Corona-Zahlen getroffen wurde, sondern aufgrund der rechtlichen Auflagen (via reddit.com).

Viele Trainer halten das für gar nicht so unwahrscheinlich, denn trotz der hohen Zahlen und der vehementen Forderungen der Spieler, bleiben die Corona-Boni in den USA weiterhin entfernt. Ein Grund dafür ist anscheinend, dass es dort keine einheitlich erhöhte Warnstufe oder Maßnahmen gibt, wie etwa einen Lockdown.

Das ist in Neuseeland anders. Hier wurden entsprechende Maßnahmen beschlossen, die auch Auswirkungen auf die Spieler von Pokémon GO haben. Das bestätigt auch der reddit-User Telpe, der darauf hinweist, dass Neuseeland bereits bei einem bestätigten Corona-Fall in den Lockdown geht (via reddit.com).

Trainer fordern Handeln durch Niantic

Über das Vorgehen von Niantic ist die Community sauer. Sie fordern deshalb die Rückkehr der Corona-Boni auch in den USA. So schreibt der Twitter-User FlappleSnapple, dass die USA in Fällen ertrinke und nur weil die Regierung nichts mache, heiße das nicht, dass es nicht schlimm sei (via twitter.com). Er fordert deshalb Niantic auf, aktiv zu werden.

Kvales stimmt dem zu und schreibt: “Das soll wohl ein Scherz sein. Nur, weil wir auf Bundesebene nicht als ‘Alarmstufe 4’ eingestuft sind, heißt das nicht, dass die USA nicht in einem noch nie dagewesenen Ausmaß Menschen an Covid verlieren. Und viele von uns entscheiden sich dafür, den sozialen Distanzierungsrichtlinien zu folgen, ohne dass dies vorgeschrieben ist” (via twitter.com).

Der reddit-User Duarjo hat dazu eine völlig andere Meinung und schreibt: “die Welt hat Covid nicht hinter sich gelassen und es gibt einen Hate gegen Niantic, aber die USA hatten den SpringBreak, Japan hatte eine Olympiade, in Frankreich gingen die Leute auf Konzerte … Niantic kann sich nicht danach richten, was die Leute denken, sondern danach, was die Regierungen für logisch halten” (via reddit.com).

Ob Niantic sich diesen Forderungen beugt und die Corona-Boni nun doch flächendeckend zurück bringt, ist nicht bekannt. Eine entscheidende Rolle könnte dabei auch die von Niantic angekündigte Experten-Runde sein, die aufgrund der anhaltenden Kritik zur Rücknahme der Corona-Boni einberufen werden soll. Sobald es neue Informationen rund um die Corona-Boni geben wird, erfahrt ihr es hier, auf MeinMMO.

Wie findet ihr es, dass Niantic nun die Corona-Boni in Neuseeland zurück bringt? Wünscht ihr euch auch eine einheitliche Lösung? Oder seht ihr es wie der reddit-User Duarjo, dass es richtig ist, wenn sich Niantic an den jeweiligen Vorgaben der einzelnen Länder orientiert? Schreibt und eure Meinung dazu gern hier in die Kommentare.

Ein Trainer hat Giovanni mit 500-WP-Angreifern besiegt. Wir haben uns angesehen, wie er das gemacht hat und zeigen es euch.

Fieser Space-Tyrann überlebt „3 Millionen $“-Weltkrieg in EVE Online, schwört Rache

Der große Krieg im MMORPG Eve Online ist nach 55 Wochen vorbei und es gibt einen klaren Sieger. Eine Allianz aus Spielern war angetreten, um den Space-Tyrannen Alex „The Mittani“ Gianturco und sein „Imperium“ zu zerstören. Doch die haben den Krieg gewonnen, bei dem Schiffe im Wert von 3 Millionen US-Dollar zerstört wurden.

Was war der Grund des Krieges? Am 5. Juli 2020 brach der Krieg in EVE Online aus, der mittlerweile als „World War Bee II“ bekannt ist.

Eine Gruppe von etwa 52.000 Spieler-Accounts, die „PAPI“-Koalition, hatte es sich zur Aufgabe gemacht „The Mittani“ und seine Allianz „Das Imperium“ (bekannt als Goonswarm) aus EVE Online zu vertreiben. In einem Statement sagt einer der Kommandanten der Flotte, Vily, damals zur US-Seite Polygon:

„Als wir den Krieg begannen, wussten wir, dass wir ihn bis zum Ende führen würden. Für uns ist das ein Krieg der Auslöschung. Das ist ein Krieg bis zum Tod. Wir streben an, The Mittani und das Imperium aus EVE Online zu entfernen. Wir sind hier, um sie zu säubern.“

Der persönliche Antrieb von Vily war klar Rache. Vily war 2014 selbst Kommandant für das Imperium, musste aber im echten Leben zum Militär und als er wieder ins MMORPG zurückkam, hatte man ihn ausgebootet. Dafür wollte er nun Jahre später seine Vergeltung, indem er das Imperium zu Fall brachte. Klassischer Fall von “Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt”.

Kriege zwischen den Spielern sind ein großes Event im MMORPG EVE Online, die von den Entwicklern in Nachrichten-Sendungen aufbereitet werden. Schon 2016 gab es den “World War Bee”:

„Wisst ihr, was nicht peinlich ist? Gewinnen!“

Wer ist denn dieser Space-Tyrann? Alex Gianturco, bekannt als „The Mittani“, ist wahrscheinlich der bekannteste und berüchtigtste Spieler von EVE Online. Er ist ein ehemaliger Anwalt, der sich früh aus seinem Job zurückgezogen hat und seit vielen Jahre das MMORPG EVE Online lebt.

The Mittani ist eine so große Nummer in EVE Online, dass Strategien seiner Teams zum Teil darauf beruhen, dass einfach jeder Gegner ihn unbedingt killen will.

Er generiert sich selbst gerne als Schurke, der ein Imperium leitet, mit der Psyche seiner Gegner spielt und durch geschickte Propaganda und Manipulation die Herrschaft über das Universum an sich reißt.

The Mittani hat früh erkannt, wie wichtig es ist, die eigenen Spieler in EVE Online ständig zu unterhalten und zu motivieren. Mit Memes, Geschichten und skrupelloser Propaganda wird den eigenen Truppen konstant vermittelt, wie essentiell es ist, jetzt wieder einzuloggen und die Aufgaben in EVE Online wahrzunehmen, eine “fleißige Biene im Schwarm” zu sein.

„The Mittani“ betreibt einen Twitch-Kanal. In einer Szene heißt es: Die Feinde hätten sich drüber lustig gemacht, dass sich „das Imperium“ selbst inszeniert mit Talk-Shows und Memes und anderen Sachen, um die Moral aufrecht zu erhalten. Das sei ja peinlich.

Man fragt dann in die Kamera: „Wisst ihr, was nicht peinlich ist? Zu gewinnen!“, bevor The Mittani sein bestes „Fieser Spacelord“-Lachen zeigt.

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3 Millionen US-Dollar an Schiffen in 55 Wochen Krieg vernichtet

Was sind die Zahlen des Krieges?

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In 1 Stunde alles verloren, was er in 14 Jahren EVE Online aufgebaut hat
von Schuhmann

In 2 Wochen alles zurückgeholt, was man in 13 Monaten verloren hat

So lief der Krieg: Zu Beginn des Krieges konnte die PAPI-Koalition das Imperium rasch zurückdrängen und eine Menge Raum gewinnen, aber es war ihnen nie möglich, dem Imperium den Todesstoß zu versetzen. Letztlich ging den Angreifern die Puste aus. Sie besetzten zu viel Territorium, dadurch dünnten sie aus und wurden angreifbar.

Während das Imperium weiterhin Rekruten anwerben und seine Piloten bei der Stange halten konnte, verloren die Angreifer im Laufe der 13 Monate die Moral.

Seit dem 2. August ist das Imperium jetzt klar auf der Sieger-Straße und holt sich in großem Maßstab die Systeme in EVE Online zurück, die man in den Monaten zuvor nach und nach verloren hat:

  • Mehr als 90 Systeme hat sich das Imperium seit dem 2. August wieder einverleibt.
  • Laut CCP hätte sich das Imperium in weniger als 2 Wochen die Territorien zurückerobert, die sie vorher in 13 Monaten verloren haben

Das sagen die Verlierer: Der Kommandant Dunk Dinkle von Brave Collective gestand zu seiner Flotte die Niederlage ein. Er sagt:

„Wie ich vorher sagte: Der Krieg wird durch Moral entschieden, nicht durch die Schiffe. Der Kriegswille unserer Koalition ist vergangen, der Krieg ist vorbei. Das Imperium hat dem größten und heftigsten Angriff in der Geschichte von EVE Stand gehalten und ist nicht gewichen. Ich gratuliere allen Piloten des Imperiums und vor allem ihren Anführern, sie haben ihre Gemeinschaft über das lange Jahr intakt gehalten.“

Space-Tyrann will Rache

Das sagt der Gewinner des Krieges: Beim „Imperium“ sieht man den Krieg offenbar noch überhaupt nicht als beendet an. Nach 13 Monaten in der Defensive denkt man gar nicht dran, jetzt die Waffen ruhen zu lassen, nur weil die Gegner keinen Bock mehr haben. Von The Mittani heißt es:

„Ihr habt diesen Weg gewählt. Ihr habt jede Chance erhalten, euch für einen anderen Weg zu entscheiden. […] Meine Leute dürsten nach Rache. Ihr habt versagt und ihr habt hässlich versagt.“

Offenbar ist für das Imperium jetzt die Zeit zum Plündern und Brandschatzen gekommen.

Wie die Entwickler von EVE Online mitteilen, haben beide Seiten noch ihre mächtigsten Kriegsschiffe, vielleicht erleben wir in den Nachwehen des Krieges noch einige große Gefechte.

EVE Online schreibt immer wieder tolle Geschichten:

Spieler in EVE Online hortet 16 Jahre lang 5000$ an Items, macht verhängnisvollen Fehler

Quelle(n):
  1. Polygon
  2. PCGamesN

Neues MMORPG Elyon startet in die letzte Beta vom Release – So seid ihr dabei

Das MMORPG Elyon startet heute am 18. August 2021 in die zweite geschlossene Beta. Dabei handelt es sich um den letzten Test vor dem Release im September. Wenn ihr das Spiel also noch ausprobieren wollt, dann solltet ihr die Chance nutzen.

Was ist Elyon? Elyon ist das neue MMORPG vom koreanischen Entwicklerteam Bluehole Studio. Die haben auch TERA und PUBG entwickelt. Nachdem es mehrfach überarbeitet wurde, ist es jetzt ein Action-lastiges Spiel, dass wenig auf Grind setzt. Inzwischen sagt das Entwicklerteam sogar, dass sie einiges besser machen, als TERA und andere MMORPGs.

In Elyon kämpfen die beiden Fraktionen Vulpin und Ontari in einem Steampunk-Setting mit Luftschiffen und Mechs gegeneinander um die Kontrolle über das Portal “Elyon”. Das soll einen nämlich ins Paradies bringen. Das Spiel bietet im PvE Dungeons und Raids und soll im PvP mit riesigen “Realm vs. Realm”-Schlachten überzeugen.

Wie lange läuft die Beta? Die geschlossene Beta startet heute am 18. August 2021 um 16:00 Uhr und läuft bis zum 23. August 2021 um 10:00 Uhr. Es handelt sich hierbei um die letzte Möglichkeit, das Spiel kostenlos zu testen. Die Beta steht nicht unter NDA, das Spiel kann also gestreamt werden.

Zu Beginn wird es jeweils 3 Server in den Regionen Europa und Nordamerika geben. Sollte der Andrang sehr groß sein, dann hat das Entwicklerteam bereits angekündigt, 2 weitere Server hinzufügen zu können.

Eine Übersicht zum Gameplay und zu den Klassen bietet das folgende Video. Hier könnt ihr schon einmal schauen, ob euch das Aussehen des Spiels anspricht:

https://www.youtube.com/watch?v=kLZ-zJ0jL4c

So könnt ihr an der Beta teilnehmen und das ist neu

Wie kann man an der Beta teilnehmen? Die Bewerbungsphase für die Beta ist vorbei, ihr könnt aber trotzdem noch über zwei Umwege an dem Test teilnehmen:

  • Wenn ihr das Spiel vorbestellt, dann erhaltet ihr automatisch Zugang zum geschlossenen Betatest. Vorbestellen könnt ihr Elyon über die offizielle Website (via Elyon.Playkakaogames.com) oder auch über die Steamseite von Elyon (via Steam).
  • Ihr könnt, sobald der Test läuft, einen Zugang über Twitch-Drops abstauben. Elyon und Twitch haben dazu eine Kooperation gestartet. Ihr müsst dazu lediglich einen Kanal auf Twitch schauen, auf dem die Elyon-Drops aktiv sind und erhaltet bereits nach einer Stunde einen Beta-Zugang. Die dazu notwendige Account-Verknüpfung macht ihr auf der Seite von Elyon (via Elyon.Playkakaogames.com/twitchdrops)

Behalte ich meinen Charakter nach der Beta? Nein, die Charaktere und alle damit erreichten Fortschritte werden nach dem Betatest gelöscht. Somit müssen alle Spielerinnen und Spieler zum Release wieder von vorn beginnen.

Was ist in der Beta drin? Die verfügbaren Inhalte des Betatests sollen näher an denen der koreanischen Version dran sein. Man spielt also nicht einfach nur dieselben Inhalte wie in der ersten Beta. An neuen Inhalten gibt es:

  • Die neue Klasse “Slayer”
  • Deutsche, englische, französische und spanische Lokalisierung
  • Spezielle Betaevents
  • Ein neuer Inhalt um die Dimensionsportale
  • Veränderte Fähigkeiten und Balancing
  • Zugriff auf den Cash-Shop und gratis “Rubys”, die die Shop-Währung sind

Gerade der Zugriff auf den Cash-Shop ist interessant, da dieser zuletzt im Fokus der Community stand, nachdem der Cash-Shop für Europa vorgestellt wurde. Das Entwicklerteam hatte zuletzt ein Pay2Win-Feature gestrichen, dass es im koreanischen Shop gab. Dieses ermöglichte eine Verbesserung der Ausrüstung für Echtgeld.

Es gibt allerdings weiterhin Inhalte im Shop, die einen unfairen Vorteil darstellen können, wenn man selbst kein Geld ausgeben will. Insbesondere eine Vielfalt an Verbesserungen, wie mehr Inventarplätze, aber auch Begleiter, die euch im Kampf unterstützen können, soll es im Shop geben. Das sorgt dafür, dass Spielerinnen und Spieler erstmal skeptisch bleiben, wie sehr Pay2Win ein Faktor in Elyon bleibt.

Wenn ihr euch noch unsicher seid, ob Elyon etwas für euch ist, dann könnt ihr die Beta nutzen, um eigene Erfahrungen dazu zu sammeln. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch kommt in seinem Ausblick zu Elyon zu dem Ergebnis, dass Elyon kein Flop wird, aber auch kein riesiger Hit.

Quelle(n):
  1. MMORPG.org.pl

WoW ändert Regeln für Gruppen-Finder, räumt Booster aus dem Weg

Booster haben es in World of Warcraft nun schwerer, ihre Dienste zu bewerben. Eine kleine Regel erschwert das Bewerben von Sell-Runs.

Wer in World of Warcraft gerne „Mythisch+“-Dungeons besucht und dabei nicht auf eine vollständige Gruppe zurückgreifen kann, der muss random gehen. Dabei eine vielversprechende Truppe zu finden, ist mitunter aber ziemlich schwierig, denn es gibt viel Werbung im Gruppenfinder. Die ist zwar verboten, taucht aber weiterhin auf – aber jetzt schiebt Blizzard dem einen Riegel vor.

Was ist das Problem? Wer in WoW nach Mitstreitern für einen Raid oder ein „Mythisch+“-Gruppe sucht, der muss sich je nach Tageszeit durch Dutzende Gruppenangebote wühlen. Besonders ärgerlich: Ein Großteil dieser Gruppen hat Zusätze wie „WTS“, „FAST LOOT“ oder „EASY BOOSTING“ in der Beschreibung. Es handelt sich also gar nicht um Gruppen, die gemeinsam einen Dungeon bestreiten wollen, sondern um Verkaufsangebote, bei dem ein entsprechender Spieler gegen Gold – oder sogar Echtgeld – durch diese Inhalte gezogen wird.

Wer ganz normale Gruppen sucht, muss sich erst mehrere Minuten durch „falsche“ Gruppen wühlen oder mittels verschiedener Addons automatisch aufräumen.

Was wurde geändert? Ein kleines, aber entscheidendes Detail. Künftig ist es nicht länger möglich, Gruppen für „Mythisch+“ und Shadowlands-Raids zu erstellen, solange der Charakter nicht Stufe 60 ist. Nur wer das Maximallevel in World of Warcraft erreicht hat, kann künftig in diesen Kategorien noch Gruppen erstellen.

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Booster müssen nun andere Wege finden, um ihre Dienste anzubieten.

Warum ist das wichtig? Häufig wird die Werbung für entsprechende Angebote wie „Sell Runs“ oder „Boosting-Dienste“ über niedrigstufige Charaktere gemacht, die selbst noch gar nicht diese Inhalte besuchen können. Dann wird über diesen „Wegwerf-Charakter“ vermittelt und so kommen dann Käufer und Anbieter zusammen. Das Reporten dieser Charaktere hatte bisher wenig Sinn, da die Spieler einfach neue Charaktere erstellen. Jetzt ist das nicht mehr so leicht möglich, da der neue Werbe-Charakter erst Stufe 60 erreichen muss.

Ist Boosting verboten? Nein, grundsätzlich ist es absolut in Ordnung, Angebote zu machen, um andere Spieler gegen Ingame-Gold durch Dungeons oder Raids zu ziehen. Allerdings ist das Bewerben solcher Gruppen in der Gruppensuche verboten, da es dazu geführt hat, dass Spieler die „richtigen“ Gruppen kaum noch finden konnten. Ein Boosting etwa im Handelschannel zu bewerben ist nach wie vor erlaubt und wird nicht sanktioniert.

Ob diese Änderung einen großen Nutzen erfüllt, werden wohl die nächsten Tage zeigen. Es ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, um den Gruppenfinder sauber und nützlich zu halten.

Viele Spieler warten aktuell auf Patch 9.1.5 – Erste Hinweise dazu gibt’s schon in den Spieldaten.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Der Scuf Instinct Pro ist die erste, gute Alternative zum Xbox Elite Controller

Hersteller Scuf hat mit dem Instinct und dem Instinct Pro zwei neue Highend-Controller zwischen 150 und 170 Euro vorgestellt. MeinMMO erklärt euch, wie gut die Controller sind und für wen sie eine Option sind.

Der Hersteller Scuf gilt unter Konsolen-Gamern als Geheimtipp für personalisierbare Gaming-Controller.

Nun hat der Hersteller mit dem Instinct und dem Instinct Pro zwei neue Controller veröffentlicht und die stellen unter den Controllern zumindest im Preis die Speerspitze dar.

Nun haben die ersten Reviewer den Controller getestet und erklären, warum er eine echte Alternative zum Xbox Elite Controller ist. Denn der Elite gilt bisher als bester Controller für die Xbox Series X.

Doch wie gut ist der Controller überhaupt? MeinMMO hat sich für euch die ersten Reviews des Gaming-Controllers angesehen und verrät euch, warum der neue Scuf Instinct Pro eine echte Alternative zum Xbox Elite Controller darstellt.

Der Scuf Instinct Pro bietet jede Menge Komfortfunktionen für rund 170 Euro

Den Xbox-Controller von Scuf bekommt ihr aktuell in zwei Varianten: Zum einen gibt es den normalen Scuf Instinct und eine Pro-Version, die noch ein paar mehr Funktionen bietet.

Dieser Unterschied macht sich auch im Preis bemerkbar: So bezahlt ihr für den Instinct 170 US-Dollar (ca. 145 Euro), während ihr für die Pro-Version bereits 200 US-Dollar zahlen müsst. Im offiziellen Shop zahlt ihr mindestens 179,99 Euro für den Instinct und 209,99 Euro für den Instinct Pro.

Der Preis der Pro-Version liegt damit deutlich über dem Xbox Elite Controller, für den ihr aktuell rund 160 Euro zahlt (via geizhals.de)

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Diese Features bietet der Scuf Instinct Pro:

  • Instant Triggers aktivieren sich wie ein Mausklick für schnellere Schüsse (nur die PRO-Version).
  • High-Performance-Griff, der ein komfortables, rutschfestes Gefühl für längere Spielesessions bietet (nur die PRO-Version).
  • Vier umschaltbare Paddles ermöglichen schnellere Reaktionen und können auf 16 Funktionen konfiguriert werden.
  • Mit dem Profilschalter könnt Ihr drei Mapping-Konfigurationen für verschiedene Spiele speichern.
  • Kabellose und kabelgebundene Verbindungsoptionen, falls der Akku doch mal schlapp macht.
  • Die abnehmbare Faceplate (Frontplatte) erleichtert den Wechsel von Design und Thumbsticks.
  • Auswechselbare Thumbsticks mit verschiedenen Formen und Größen dienen der Personalisierung und für den Austausch, wenn etwas kaputt geht.

Scuf Instinct Pro zeigt sich im Test als starke Alternative zum Xbox Elite Controller

Was sagen die Tester? Die ersten Reviewer zeigen sich von dem Scuf Instinct Pro überwiegend positiv angetan.

So beschreiben etwa die Tester von Gamespot den Scuf Instinct Pro Controller als „erste tolle Alternative zum Xbox-Elite-Controller“(via Gamespot.com). So erklären die Reviewer, dass der Controller eine tolle Ergonomie und simpel zu bedienende Backpaddles biete. Vor allem die sogenannten „Instant Trigger“ werden gelobt.

Ähnlich sehen es die Tester von Gizmodo (via gizmodo.com). Der Scuf-Controller „erfinde zwar das Rad nicht neu“, erweitert den bereits guten Xbox-Controller um weitere sinnvolle Funktionen. So seien die Schnelltasten sehr gut zu erreichen und die Neueinstellung (Remapping) der Tasten sei ebenfalls leicht. Die Möglichkeit, die Frontplatte (Faceplate) des Controllers tauschen zu können, biete Usern auch noch eine gewisse Personalisierung.

Auch der Tester von gfinityesports lobt den neuen Highend-Controller (via gfinityesports.com). So besitze der Controller jede Menge Komfortfunktionen wie einen Sofortauslöser für Schnellschüsse und eine Stummschalttaste für den Voicechat. Headsets funktionieren jedoch nur mit einem kabelgebundenen Headset.

Das kritisieren die Tester: Der größte Kritikpunkt aller Reviewer ist der Preis: Denn für den Scuf Instinct Pro bezahlt ihr mindestens 200 US-Dollar und der Preis steigt mit weiteren Upgrades und Anpassungsmöglichkeiten. Damit übersteigt der Preis auch den Xbox Elite Controller, den ihr mittlerweile auch schon für 160 Euro bekommt.

Lohnt sich der Scuf Impact Pro? Alle Tester sind unabhängig der Meinung, dass ihr mit dem Scuf Impact Pro eine starke und echte Alternative zum Xbox Elite Controller bekommt. Der Controller bietet eine hervorragende Ergonomie, eine tolle Verarbeitung und einfach zu bedienende Paddles.

Sucht ihr einen frei konfigurierbaren und wertigen Controller für kompetitives Gaming, dann macht ihr nicht viel falsch. Der einzige Nachteil ist der hohe Preis, da ihr mindestens 179,99 Euro für den Controller berappen müsst.

Wo kann man den Controller kaufen? Aktuell könnt ihr den Instinct und den Instinct Pro nur direkt im offiziellen Store von Scuf erwerben (via scufgaming.com)

Pro- oder Custom-Controller für die PS5 sind weiterhin nicht in Sicht

Gibt es schon neue Controller für die PS5? Während es mittlerweile einige Custom-Controller für die Xbox Series X|S gibt, könnt ihr an der PlayStation 5 aktuell nur den offiziellen DualSense-Controller verwenden, wenn ihr PS5-Spiele zocken wollt. Andere Controller, die für die PS5 zugelassen sind und auch die Features unterstützen, gibt es bisher noch nicht.

Zumindest hatte Scuf im Mai 2021 via Twitter angekündigt, dass man bereits dabei sei, einen eigenen Controller für die PlayStation 5 zu entwickeln

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Dieser Controller soll zwar im Sommer 2021 erscheinen, bisher ist aber noch keiner veröffentlicht worden. Mit dem Impact (Pro) hat Scuf zumindest jetzt Next-Gen-Controller für die Xbox Series X geliefert.

Der DualSense-Controller wird zwar ebenfalls von vielen Testern gelobt, dennoch wünschen sich einige User auch wieder Controller von Drittherstellern, wie das etwa bei der PlayStation 4 der Fall ist:

Tester loben den Controller DualSense – Hier sind die Gründe

Neues Sandbox-MMO mischt Minecraft mit Animal Crossing – Sucht Beta-Tester

Das neue Sandbox-MMO Project X mischt Elemente von Minecraft und Animal Crossing zu einem süßen Gewusel mit Fokus auf soziale Interaktionen. Das Spiel nutzt dabei Mechaniken von Mobile-Games und erscheint für iOS, Android und PC. Wollt ihr euch die niedliche Welt genauer anschauen, könnt ihr euch jetzt für die Beta anmelden.

Was ist Project X für ein Spiel? Das Entwicklerstudio „Dazzle Rocks“ aus Finnland entwickelt das Sandbox-MMO mit Fokus auf die Mobile-Edition. Im Spiel geht es vor allem um das Entdecken, Bauen und Abenteuer erleben mit Freunden oder anderen Spielern.

Ihr kommt auf die Lost Islands und erhaltet eure eigene Insel, die ihr spannend gestalten sollt. Im Spiel gibt es eine Art soziales Netzwerk, mit dem ihr eure Kreationen anderen Spielern präsentiert und die dann eure Insel besuchen und bespielen können. Es geht darum, Abenteuer zu erschaffen und mit anderen zu teilen.

Die Fortschritts-Mechaniken sehen dabei ganz ähnlich aus wie bei vielen anderen Mobile-First-Titeln. Ihr habt eine Währung, die ihr durch Quests verdient und könnt euch nach und nach immer mehr Gegenstände freischalten. Aber ihr sammelt auch Ressourcen und craftet daraus andere nützliche Items, Möbel, Häuserblöcke – was ihr grade so braucht.

Für einen ersten Blick auf das Spiel binden wir euch hier ein Gameplay-Video aus der Beta vom Juli ein:

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Wie ist der aktuelle Stand des Spiels? In der E-Mail zur Beta-Anmeldung sagen die Entwickler, dass die aktuelle Beta noch ein sehr früher Zustand des Spiels ist. Allerdings könnte noch dieses Jahr ein größerer Release anstehen. Ganz konkret ist das allerdings nicht. Möglicherweise handelt es sich dabei auch nur um eine Erweiterung der Beta.

Die Entwickler betonen auf ihrer Homepage, dass Project X für Jahre weiterentwickelt werden soll und durch neue Gameplay-Möglichkeiten und frische Landschaften lange Motivation bringt (via dazzle.rocks).

Wann startet die Beta? Die Beta von Project X läuft schon ein paar Wochen. Die Entwickler lassen immer wieder neue Spieler zu und so wächst das MMO weiter.

Was hat es mit Minecraft und Animal Crossing gemeinsam? Ähnlich wie in Minecraft seid ihr in euren „Bau-Phasen“ ständig auf der Suche nach neuen Ressourcen und baut die Welt nach euren Vorstellungen. Allerdings geht das nicht so weit wie bei Minecraft. Ihr könnt zwar eure Umgebung zum Teil abbauen, doch tiefe Gräben bis zum Bedrock gibt es bei Project X nicht. Dafür wird es einen PvE-Anteil geben, ihr könnt Tiere züchten und Project X soll auch für den PC erscheinen (via mmropg.org.pl).

Wie in Minecraft sollt ihr die freie Wahl haben, was ihr als Nächstes tun wollt.

Eure erschaffene Welt könnt ihr dann mit anderen Spielern teilen wie in Animal Crossing. Tatsächlich sollen die sozialen Aspekte einen bedeutenden Teil des Spiels ausmachen. Ihr fotografiert euer Haus / Festung / Labyrinth, stellt es in das Spiel-interne, soziale Netzwerk und hofft auf reichlich Besucher.

Mit denen könnt ihr dann eure Insel erkunden und hat es den Besuchern gefallen, können sie ein Trinkgeld da lassen.

Dass ein Fokus auf das Bauen einer eigenen Welt und soziale Interaktion bei MMOs gut funktionieren kann, hat Animal Crossing eindrucksvoll bewiesen. Auch MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp hat viel Zeit in Animal Crossing verbracht und dabei sogar echte Freunde zum Spielen gefunden.

Project X denkt die Idee weiter und gibt Spielern noch mehr Freiheiten bei ihren Kreationen. Sieht das nach etwas aus, das ihr auch ausprobieren wollt? Teilt eure Gedanken gern mit uns in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

Heiteira vor Turtok in Pokémon Unite released — Die Community ist empört

Das MOBA Pokémon Unite von TiMi Studios ist seit Juli spielbar und hat seitdem ein neues Pokémon herausgebracht. Diesen Mittwoch, am 18. August, erhält das Spiel seinen zweiten neuen Kämpfer. Zur Überraschung aller ist dies aber nicht Turtok (Blastoise), sondern Heiteira (Blissey).

Update am 18. August: Heiteiras Attacken wurden korrigiert und zusätzliche Informationen wurden hinzugefügt.

Warum die Überraschung? Alle haben fest mit dem Pokémon Turtok als nächsten Kämpfer gerechnet, da er, zusammen mit Guardevoir, bereits vor dem Release vom offiziellen Twitteraccount angekündigt wurde. Nun wird aber Heiteira für den 18. August als neuer Kämpfer beworben, von dem dort vorher nie ein offizielles Wort verloren wurde.

Turtok ist seit der ersten Generation der Hauptspiele mit von der Partie und hat dadurch sehr viele Fans, die den Release der Schildkröte in Pokémon Unite herbeisehnen. Seine beiden anderen Starter-Kollegen Glurak und Bisaflor sind bereits seit Erscheinung fest im Spiel dabei. Dies steigert nur den Wunsch der Community, endlich auch Turtok in Unite zu sehen und spielen zu können. Ob das Wasser-Pokémon nun die nächste Ergänzung im Spiel wird, bleibt abzuwarten. Durch das überraschende Erscheinen von Heiteira wurden alle Vorhersagen über den Haufen geworfen.

https://twitter.com/PokemonUnite/status/1427253815720386570?s=20

Das sagt die Pokémon Unite Community

Die Community ist sich unter dem Heiteira-Twitter-Post überwiegend einig: Das hätte Turtok sein sollen!

So schrieb CinderaceXI:

Also hasst ihr Turtok wirklich.

via Twitter

Weiterhin ist UnknownMS20 der Meinung:

Wortwörtlich gesagt liebe ich das Spiel, außer das der Turtok Hype von Heiteira übergangen wird. Ich hasse den Release nicht, aber ich hasse den Fakt, dass es nicht das Pokémon ist, auf welches wir warten. Ich bringe meinen Kameraden keine Freude, sondern streue Depressionen, dafür, dass es kein Turtok gab.

via Twitter

Auch AlexOmega3030 stimmt zu:

Ich bin glücklich über den neuen Heiler, aber… wo ist mein JUNGE!!!

via Twitter

Ebenso meint ThatSaiyanGamer:

Jedoch gibt es auch einzelne Stimmen, die wir nach etwas Suchen ausfindig machen konnten und sich über den zweiten Heiler im Spiel freuen. Patterrz schrieb so:

Endlich. Ein zweiter Heiler.

via Twitter

Auch myfirsteevee ist der Meinung:

Wir brauchten einen anderen Heiler. Heiteira wird eine super Ergänzung zu jedem Team. (…)

via Twitter

Heiteira wurde bisher nicht in den Mittelpunkt gerückt und nur von Data-Minern geleakt. Außerdem wurde der Tweet, den die Ankündigung von Turtok beinhaltete, vor Guardevoirs Release, nochmals per Retweet aufgegriffen. Jeder war sich absolut sicher, dass Turtok als Nächstes folgen würde.

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Heiteira ist ein weiteres Support-Pokémon

Pokemon Unite Blissey stats

Was kann Heiteira? Heiteiras erste Start-Attacke ist „Pound“ (Pfund). Es schlägt damit in eine gezielte Richtung, verursacht so Schaden an allen Pokémon, die in der Reichweite von Pound liegen und reduziert ihre Bewegungsgeschwindigkeit. Pfund kann, auf Level 6, entweder durch „Egg Bomb“ (Eierbombe) oder „Helping Hand“ (Rechte Hand) ersetzt werden.

  • Egg Bomb: Wirft ein Ei an die angepeilte Stelle, welches daraufhin explodiert. Dadurch schadet es Feinden in der Nähe und schleudert sie weg. Die aufgewertete Version verringert zusätzlich die Bewegungsgeschwindigkeit der Gegner.
  • Helping Hand: Erhöht Heiteiras eigene Bewegungsgeschwindigkeit und Basis-Attacken-Geschwindigkeit und die eines Verbündeten. Während der Wirkungsdauer von Helping Hand, werden alle Basis-Attacken zu aufgeladenen Basis-Attacken, welche noch mal stärker sind. Die aufgewertete Version erhöht den Schaden von Basis-Attacken, während der Wirkungsdauer

Die zweite Start-Attacke von Heiteira nennt sich „Heal Pulse“ (Heilwoge). Mit ihr kann Heiteira sich selbst und einen Teamkameraden, über Zeit, heilen. Die Attacke wird, auf Level 4, durch „Safeguard“ (Bodyguard) oder „Soft-Boiled“ (Weichei) ersetzt.

  • Safeguard: Befreit einen Teamkameraden von Statusveränderungen und macht ihn für kurze Zeit immun gegen Hindernisse. Wertet ihr Safeguard auf, erhält der Teamkamerad einen Schild
  • Soft-Boiled: Wirf ein Ei zu einem Teamkameraden und heilt ihn und sich selbst damit. Heiteira kann diese Attacke bis zu dreimal auf Reserve halten und benutzen. Aufgewertet sogar mehr.

Heiteiras Unite Move „Bliss Assistance“ lässt es zu einem verbündeten Pokémon rennen, welches daraufhin einen Schild bekommt. Außerdem werden beide Attacken-Werte des Pokémons erhöht. Alle Pokémon die im Laufweg von Bliss Assistance liegen, werden weggestoßen. Weiterhin wird der Schaden, den der Teamkamerad erhält, zwischen Heiteira und ihm aufgeteilt, während der Unite Move wirkt.

Was haltet ihr von Heiteira? Habt ihr auch mit Turtok gerechnet? Werdet ihr Heiteira ausprobieren oder spielt ihr lieber andere Pokémon Typen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Alle 17 Medaillen in Pokémon Unite – Wie ihr sie bekommt und was sie bedeuten

Destiny 2 schließt Story von Season 14 mit Mini-Quest ab, belohnt euch mit Exotic

Bei Destiny 2 ist nun die letzte Woche der auslaufenden Season 14 angebrochen. Eine kurze Quest zieht einen Schlussstrich unter die saisonale Story und ihr könnt euch mit kaum bis keinem Aufwand ein neues exotisches Schiff sichern.

Vorsicht, Spoiler! Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Was ist gerade los bei Destiny 2? Seit dem Weekly Reset vom 17.08. läuft in Bungies Action-MMO die nunmehr letzte Woche der Season 14 – der Saison des Spleißers. Dort warten zwar keine größeren Events, Ereignisse oder Überraschungen mehr auf die Spieler, doch die saisonale Geschichte wird mit einer kleinen, finalen Quest nun zu Ende gebracht.

Eine neue Ära des Friedens bricht an

So läuft die letzte Quest der Season 14: Die neue Quest fällt recht klein aus und besteht nur aus wenigen Schritten, die euch im Prinzip nur in die H.E.L.M.-Zentrale sowie in den Turm selbst führen. Sprecht dazu zunächst mit dem Spleißer-Servitor in H.E.L.M.. Dort gibt’s zum einen die finale Belohnung, dann noch einige Worte von Ikora und Mithrax zu den jüngsten Geschehnissen und dem Schicksal von Lakshmi-2 (ja, sie ist wirklich tot).

Zudem gibt es nochmal einen dezenten Hinweis bezüglich des Schicksals der Fraktionen. Diese sind aus der Stadt geflohen, es wird also keine Fraktions-Rallye mehr geben. Damit hat Bungie den Wegfall der Gruppen-Kämpfe nun auch mit in die Lore eingebaut.

Die Gedenkstätte im Turm mit Bannern der Vorhut und vom Gefallenen-Haus des Lichts

Zum Abschluss geht’s nochmal in den Turm, wo ihr die Gedenkstätte (direkt vor dem zentralen Landeplatz) besuchen sollt, die zu Ehren der in der finalen Schlacht gefallenen Eliksni und Menschen errichtet wurde. Dort gibt’s dann noch eine finale Nachricht über die Comms – und das war’s.

Kurzum: Eine turbulente Saison nimmt nun ein ruhiges Ende, läutet eine neue Ära des Friedens zwischen zumindest einem Gefallenen-Haus und den Hütern ein und beschert euch zum Abschluss ein neues exotisches Schiff. Es wurden dabei keine weiteren Events oder ähnliches getriggert – auch nicht die mysteriösen Orakel vom Saison-Anfang. Da dürfte vor der neuen Saison 15 also nichts mehr kommen.

Verbotene Erinnerung – Die finale Belohnung der Season 14

Was hat es mit dem Schiff auf sich? Direkt in der H.E.L.M. gibt’s vom Spleißer-Servitor ein neues exotisches Schiff im typischen Gefallenen-Look – die Verbotene Erinnerung. Das war bereits seit einiger Zeit in den Daten sichtbar, viele hatten darauf spekuliert, dass es am Ende des Epilogs als Prämie winkt, doch dazu kam es nicht. Nun weiß man auch, warum.

Das exotische Schiff Verbotene Erinnerung

Gerade für Sammler lohnt sich dafür das Einloggen diese Woche, denn für dieses Schiff müsst ihr kaum einen Finger krümmen.

Was kommt als Nächstes? Aktuell dürften sich die Augen der meisten Spieler gespannt auf den 24. August richten. Dort startet mit dem Weekly Reset zum einen die neue Season 15, zum anderen will Bungie dort den wohl wichtigsten Stream des Jahres abhalten und die nächste große Erweiterung “Witch Queen” vorstellen. Demnächst wird es also hoffentlich endlich wieder spannend in und rund um Destiny 2.

Was haltet ihr vom Ende der Season 14? Konnten euch der Epilog in Kombination mit der neuen Mini-Quest einen versöhnlichen Abschluss bieten? Hättet ihr mehr erwartet oder lieber etwas anderes gesehen – vielleicht ein richtiges Live-Event wie am Ende der Season 10? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Übrigens, wir suchen aktuell Verstärkung. Wäre das was für euch? MeinMMO sucht Autor:in (m/w/d) im Home-Office für Multiplayer-Shooter

Quelle(n):
  1. Forbes

World of Warships kentert mit Glücksspiel-Lootboxen – Empörung in der Community

Das Taktik-MMO World of Warships von Wargaming hat gerade ordentlich Ärger. Es geht um das leidige Thema Lootbox-Glücksspiel und Free2Play-Monetarisierung. Lest hier auf MeinMMO, was gerade im Argen liegt und wie sich Wargaming bisher dazu geäußert hat.

Wie ist die Situation in World of Warships? Aktuell herrscht großer Unmut bei der Community von World of Warships. Das geht so weit, dass 22 von 74 Community Contributors das lukrative Programm verlassen haben.

Update vom 18. August: Wir haben den Artikel um ein Statement von Wargaming aktualisiert. Ihr findet es am Ende des Artikels.

Was sind Community Contributors?
Ein Community Contributor ist ein Content-Creator, der von Wargaming bevorzugt behandelt wird. Man bekommt unter anderem neue Schiffe zum Testen, kostenlose Goodies für Giveaways und manchmal sogar Einladungen zu exklusiven Events. Es ist eine begehrte Position, zu der nur wenige Content-Creator jemals Zugang haben werden.

Selbst der Streamer und Contributor TheMightyJingles, der sogar als eigener Kapitän im Spiel verewigt wurde, hat genug und legte seinen Status als Contributor nieder (via Twitter). Doch was ist der Grund für den ganzen Ärger?

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Lootboxen und mangelnde Kommunikation vergraulen Community-Contributors

Was sind die Gründe für den Ärger? Zwei Situationen sind maßgeblich der Grund für all den Stress gerade. Mangelnde Kommunikation seitens Wargaming und aggressive Monetarisierung in World of Warships.

Das war das Drama um LittleWhiteMouse: Zuerst einmal gab es einen unschönen Vorfall zu der Content-Creatorin LittleWhiteMouse. Die war für ihre tiefgründigen, detaillierten und witzigen Schiffs-Reviews bei der Community beliebt und sollte sogar offiziell für Wargaming ein kanadisches Schiff für den Canada Day 2020 designen.

Nachdem sie aber monatelang Arbeit in das Projekt gesteckt hatte, wusste man bei Wargaming aber anscheinend aufgrund von Fehlkommunikation plötzlich nichts mehr davon und das kanadische Schiff, das am Ende offiziell in den Shop kam, hatte nicht mehr viel mit der Idee von LittleWhiteMouse gemein. Ihre Anfrage diesbezüglich bei Wargaming wurde wohl recht rüde beantwortet.

Und obwohl schließlich eine offizielle Entschuldigung (via Warships-Forum) kam, hatte LittleWhiteMouse mittlerweile genug und verließ daraufhin das Community-Contributor-Programm. Das sorgte für Missstimmung bei den anderen Contributors, was an einem anderen Problem lag.

Das hat es mit den Lootboxen auf sich: Ein weiteres Ärgernis, das derzeit Fans und Content Creator aufregt, ist die zunehmend aggressive Monetarisierung in World of Warships. Das Spiel ist Free2Play und Wargaming verdient Geld durch Premium-Abos, kosmetische Goodies für die Schiffe und eben spezielle Premium-Schiffe.

Was sind Premium-Schiffe?
Während ihr euch die meisten Schiffe im Spiel ingame freischalten könnt, gibt es spezielle Schiffe, die es nur im Shop gegen echtes Geld gibt. Diese Schiffe sind schon voll ausgestattet und haben eine Art Booster für mehr Erfahrungspunkte und Geld. Sie sind aber (meistens) nicht besser als die regulären Schiffe im Spiel, stellen aber oft begehrte Sammelobjekte dar.

Früher gab es Premium-Schiffe einfach gegen echtes Geld. Man gab zwar oft 100 oder mehr Euro für so ein End-Game-Premium-Paket aus, wusste aber, was man bekam. Mittlerweile stecken begehrte Premium-Schiffe, wie die USS Missouri, immer öfter in speziellen Lootboxen, die ihr mit der Echtgeld-Tauschwährung Dublonen kaufen könnt.

Um das Premium-Schiff eurer Wahl also zu bekommen, müsst ihr womöglich mehrere Boxen erwerben und so an einer Art Glücksspiel teilnehmen. Da es die Boxen nur gegen Dublonen gibt, die eine abstrakte Spielwährung sind, geht schnell der Überblick verloren, wie viel Geld man schon in den Boxen versenkt hat. Außerdem werden Spieler so animiert, doch noch ein paar Boxen mehr zu kaufen, wenn das begehrte Schiff nicht gleich in den ersten Kisten steckt.

Das alles erinnert an die große Lootbox-Debatte um Star Wars Battlefront 2, die 2017 bei EA für viel Ärger sorgte und zu einer großen, gesellschaftlichen Unmut im Bezug auf Lootboxen und Glücksspiel führte.

Diese – in vielen Augen unschöne Entwicklung – sowie die Misskommunikation mit LittleWhiteMouse und anderen Content-Creators führte nun zu der Situation, dass sich viele Influencer von World of Warhsips abwenden.

Spielerzahlen von World of Warships bleiben stabil – Zumindest auf Steam

Wirkt sich das auf die Spielerzahlen aus? Nein, im Moment noch nicht. Die einsehbaren Zahlen auf Steam-Charts für World of Warships zeigen keine große Schwankung, sondern wirken in den letzten Tagen stabil (via steamcharts). Das ist allerdings kein vollständiges Bild – sollten die Content-Creators auf Dauer dem Spiel fern bleiben, könnte das langfristig zu einem Verlust der Spielerzahlen führen.

Außerdem bezieht sich dies nur auf die Zahlen auf Steam, ein Teil der Spieler spielt Warships im Wargaming-Lanucher und zu dessen Spielervolumen sind keine Zahlen bekannt.

Statement von Wargaming

Was sagt Wargaming? Der Shitstorm um das Spiel blieb den Entwicklern nicht verborgen und es gab bereits erste Reaktionen. Im Forum von World of Warships schrieb Community Manager YabbaCoe folgendes Statement im Namen des World-of-Warships-Teams:

Hallo zusammen,

Es tut uns sehr leid, dass AprilWhiteMouse und andere CCs nicht länger Teil unseres Community-Contributors-Program sind, und wir möchten sie wissen lassen, dass wir sie vermissen werden. Wir respektieren ihre Entscheidung und möchten ihnen für ihre Beiträge, ihre Hingabe und ihre Leidenschaft für das Spiel und das Programm über mehrere Jahre hinweg danken. Wir wünschen ihnen allen viel Glück und hoffen, dass sie trotzdem mit uns in Kontakt bleiben, wir werden immer für sie da sein.

Wir sind uns bewusst, dass es mehrere Gründe gibt, die uns in diese Situation gebracht haben und dass wir viele unserer CCs und Spieler verärgert und enttäuscht haben. Während einige dieser Gründe selbsterklärend sind und wir uns weiterhin bemühen, sie zu beheben, gibt es einige spezifische Punkte, zu denen wir gerne Stellung nehmen möchten:

– Wir schätzen das Feedback der Community zu dem Punkt, dass Missouri in 0.10.7 ausschließlich über Random Bundles erhältlich ist. Wir haben dies seit letzter Woche diskutiert und beschlossen, eine alternative Möglichkeit zum Erwerb des Schiffes hinzuzufügen. Details dazu werden wir in Kürze in unserem Devblog bekannt geben.

– Was die Missouri betrifft, so wissen wir, dass es eine offene Frage ist, ob ihre Earnings denen der Vor-Update-Version entsprechen, insbesondere unter Berücksichtigung der Boni für Signalflaggen und Tarnung. Wir analysieren ihre angepassten Earnings nach dem Update sorgfältig und werden unsere Entscheidung mitteilen, ob irgendwelche Anpassungen an der Mission vorgenommen werden müssen.

– Unabhängig vom Status der CC-Mitgliedschaft von AprilWhiteMouse halten wir an unserer Verpflichtung fest, HMCS Huron im Jahr 2022 zu veröffentlichen. Sie wurde in unsere Produktionspläne aufgenommen und wird voraussichtlich im Spätsommer 2022 erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

WoWS-Team

Statement des WoWS-Teams auf forum.worldofwarships.com

Auf das Statement reagiert die Community im Forum recht negativ. Man fragt dort, ob das “alles” war und ob die restlichen Punkte, die die Community gerade beschäftigen, einfach ignoriert werden.

Wie gefällt euch die Stellungnahme des Teams? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Ärger um die Monetarisierung gab es bei Warships schon öfter. So wurden die an sich coolen Monster-Schiffe zu Godzilla und King Kong wegen der hohen Preise kritisiert.

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

Dead by Daylight bekommt Pinhead als Killer – Der ist super-fies

Der neuste Killer von Dead by Daylight wird wirklich Pinhead. Wir verraten, was dieser fiese Priester aus einer anderen Dimension kann.

Schon seit einigen Tagen teasert Dead by Daylight den nächsten Killer an. Alle Hinweise deuteten auf Pinhead – und jetzt wurde das bestätigt. Der Test-Server ist aktiv und Killer-Fans können in die geschundene Haut des „Zenobiten“ schlüpfen – denn so wird Pinhead in Dead by Daylight heißen.

Wer ist Pinhead? Pinhead stammt aus den „Hellraiser“-Filmen und ist der Anführer und Priester der Zenobiten, einem Kult aus einer höllenartigen Dimension. Dieser Kult versucht, durch Sadomasochismus eine neue Stufe der Erleuchtung und Existenz zu erlangen und greift dabei auf extrem brutale Mittel zurück, die sich auch schon an Pinheads Äußerem zeigen. So wurde sein Gesicht mit Rasierklingen in senkrechten und waagerechten Linien aufgeschlitzt und an den Kreuzungsstellen Nägel in den Kopf gehämmert – daher auch der Name „Pinhead“.

Was für Fähigkeiten besitzt Pinhead? Pinhead besitzt eine normale Bewegungsgeschwindigkeit von 4,6 m/s (115 %), einen Terror-Radius von 32 m und ist als großer Killer klassifiziert. Er hat außerdem gleich mehrere Fähigkeiten, die ziemlich komplex sind und sich alle um Ketten und Rätsel ranken.

Seine erste Fähigkeit ist das Öffnen eines Portals. Solange die Fähigkeitstaste gedrückt wird, verlängert sich die Distanz von Pinhead zum Ort des Portals (ähnlich wie das Teleportieren bei der Nurse). Lässt Pinhead die Taste los, springt die Perspektive zum Portal. Von dort aus kann eine Kette beschworen werden, die manuell gesteuert wird. Trifft die Kette einen Überlebenden, schreit dieser auf und wird verlangsamt. Kurz darauf erscheinen eine zweite und dritte Kette, die noch stärkere Verlangsamung hervorrufen.

Dead by Daylight Cenobite Pinhead in Menu
Der Zenobit steht auf Ketten. Und Schmerzen. Und Schmerzen durch Ketten.

Die Überlebenden können sich mittels einer „Losreißen“-Aktion von den Ketten befreien.

Pinheads zweite, eher passive Fähigkeit ist die „Lament Configuration“ – das ist die Rätsel-Box, die auch in den Filmen immer wieder vorkam. Diese Box spawnt irgendwo auf der Karte und muss von den Überlebenden gefunden werden.

Wenn kein Überlebender die Box innerhalb einer gewissen Zeit aufhebt, dann beginnt eine Kettenjagd. Ganz automatisch erscheinen nach und nach immer mehr Ketten, die Überlebende selbstständig angreifen, verlangsamen und ihre Positionen verraten.

Die Kettenjagd endet, wenn ein Überlebender die Box aufhebt.

Der Überlebende, der die Box trägt, kann diese nicht mehr fallen lassen. Solange die Box in seinem Besitz ist, leidet er unter dem „Oblivious“-Effekt (Ahnungslos) und wird in regelmäßigen Abständen von Ketten angegriffen. Der Überlebende kann das Rätsel der Box lösen, was einige Sekunden in Anspruch nimmt. Während der Überlebende das Rätsel löst, kann der Zenobit sich direkt zum Überlebenden teleportieren.

Wird das Rätsel erfolgreich gelöst, dann verschwindet die Box temporär und hat eine Abklingezeit, bevor sie in der Welt erneut spawnt und der Kreislauf von vorne beginnt.

Findet der Zenobit die Box, kann er sie aufheben und ebenfalls lösen. Dann werden alle Überlebenden automatisch von Ketten gefesselt und verraten durch lautes Aufschreien ihre Position.

Das alles klingt komplizierter als es ist – ein Gameplay-Video vom YouTuber “not Otzdarva” zeigt Pinheads Fähigkeiten in Aktion:

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Neue Perks, aber kein neuer Überlebender

Das sind die Perks von Pinhead: Wie alle Killer kommt Pinhead mit drei eigenständigen Perks daher. Diese Perks sind zuerst nur für Pinhead verfügbar, können aber später im Blutnetz als „lehrbare“ Version für andere Killer freigeschaltet werden. Pinheads Perks sind:

  • Deadlock – Wenn ein Generator vollständig repariert wird, blockiert der Entitus sofort den Generator mit dem höchsten Fortschritt für 20 / 25 / 30 Sekunden. Die Aura des betroffenen Generators wird dem Killer in weiß angezeigt.
  • Hex: Plaything – Das erste Mal, wenn du einen Überlebenden aufhängst, wird er verflucht und ein glanzloses Totem wird zum Fluchtotem. Der betroffene Überlebende leidet unter dem „Oblivious“-Effekt (Ahnungslos), solange er von dem Fluch betroffen ist. Der verfluchte Überlebende kann die Aura des Fluch-Totems in einem Radius von 24 / 20 / 16 Metern sehen. Die ersten 90 Sekunden nach Aktivierung kann nur der verfluchte Überlebende das Totem läutern.
  • Scourge Hook: Gift of Pain – Zu Beginn des Matches werden vier zufällige Haken durch „Scourge Hooks“ ersetzt. Die Aura dieser Haken sieht der Killer in weiß. Wenn ein Überlebender von einem Scourge Hook gerettet wird, dann leidet er unter dem „Mangled“- und „Hemorrhage“-Effekt (er blutet häufiger und benötigt mehr Zeit, um geheilt zu werden), bis er vollständig geheilt wurde. Wird er geheilt, dann erleidet er einen Malus von 7 % / 8 % / 9 % auf die Geschwindigkeit von Heil- und Reparatur-Fähigkeiten, bis er erneut verletzt wird.

Bedenkt bei allen Informationen aber, dass es sich noch um Daten vom PTB handelt, also dem Test-Server. Bis zum Release des Hellraiser-Kapitels könnten sich Details noch ändern.

Gibt es keinen Überlebenden? Nach aktuellen Informationen kommt im „Hellraiser“-Kapitel kein Überlebender vor. Zumindest ist er gegenwärtig noch nicht auf dem PTR spielbar und es sind auch keine Perks in den Spieldaten gefunden worden. Es wäre also denkbar, dass das Kapitel lediglich aus dem neuen Killer besteht.

Was haltet ihr vom nächsten Kapitel von Dead by Daylight? Eine richtig coole Ergänzung? Oder ist das eher ein Trash-Killer?

Guild Wars 2: Leak zeigt alle neuen Elite-Spezialisierungen von End of Dragons

In der Nacht zum 18. August teilten Dataminer auf reddit einige verstecke Dateien im Code von Guild Wars 2, die erste Einblicke auf die neuen Elite-Spezialisierungen geben. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was wurde geleakt? In Guild Wars 2 bekommen die Grundklassen mit jeder Elite-Spezialisierung eine neue Waffe spendiert, die sie dann führen können. Im Rahmen der ersten Beta zu den neuen Elite-Spezialisierungen könnt ihr nun bereits den Mesmer, den Nekromanten und den Wächter spielen.

Welche neue Waffe eine Klasse bekommt, sagt oft viel über die Richtung der Spezialisierung aus. So erhält der Virtuose, die neue Elite-Spezialisierung des Mesmers, einen Dolch als neue Waffe und kann damit passend Dolche herbei beschwören.

Der neue Leak zeigt euch nun die Waffen, die die übrigen 6 Elite-Spezialisierungen bekommen werden, und das sieht wie folgt aus:

  • Der Dieb bekommt ein Zepter
  • Als Ingenieur führt ihr bald einen Streitkolben in die Schlacht
  • Der Elementarmagier schwingt bald einen Hammer
  • Waldläufer bekommen ebenfalls einen Hammer spendiert
  • Krieger sind in End of Dragons offenbar mit Pistolen bewaffnet
  • Wiedergänger erhalten Zugriff auf das Großschwert

Mehr zu Namen der Elite-Spezialisierungen oder gar zu ihren Fähigkeiten ist derzeit aber noch nicht bekannt.

GW2 Elite Spezialisierung EoD Teaser
So sah der Teaser zur neuen Elite-Spezialisierung des Nekromanten aus

Die Leaks sind nahezu wasserdicht

Wie vertrauensvoll ist der Leak? Das sieht schon sehr verlässlich aus. Dataminer haben im Code des letzten Updates entsprechend deutliche Hinweise gefunden. Wenn ArenaNet hier nicht absichtlich falsche Spuren im Code des Spiels hinterlassen hat, können wir davon ausgehen, dass die Informationen des Leaks stimmen. (via reddit)

Wie kam der Leak zustande? In Guild Wars 2 könnt ihr jeden Gegenstand mit einem Klick in den Chat linken. Wenn ihr dann mit der Maus darüber fahrt, seht ihr den Gegenstand und könnt nähere Informationen über ihn abrufen. Damit das funktioniert, verfügt jeder Gegenstand im Game über einen sogenannten Chatcode.

Damit man nun die Beta der aktuell 3 bekannten Elite-Spezialisierungen voll ausnutzen kann, erhielten die Beta-Charaktere eine spezielle Ausrüstungstruhe, in der alle Waffen enthalten sind, die die entsprechende Klasse benutzen kann.

Nun hat ArenaNet aber eben diese Ausrüstungstruhen anscheinend auch für die neuen Elite-Spezialisierungen bereits ins Spiel gebracht. Dataminer fanden die Chatcodes der Boxen und konnten sich damit anzeigen lassen, was darin enthalten ist. Entsprechend war in jeder der Truhen jeweils eine Waffe vorhanden, die die Klasse bisher noch nicht tragen konnte.

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Der Trailer zu End of Dragons, der neuen Guild Wars 2 Erweiterung

Die Community spekuliert

Was sagen die Spielenden? Auf reddit voten User den Post mit den Leaks ordentlich nach oben. Bereits um 23 Uhr des 17. August hat er fast 400 Votes, was für Guild Wars 2 vergleichsweise viel ist. Die Community spekuliert nun, wie die Elite-Spezialisierungen aussehen könnten:

  • Der User Etrae schreibt auf reddit: „Ich wollte schon immer einen zaubernden Dieb. Ich dachte zwar, er bekäme einen Foklus, aber ein Zepter tut es auch. Ich bin sowas von bereit dafür.“
  • Der Spieler Orihkeks schreibt auf reddit: „Waldläufer mit Hammer und Wiedergänger mit Großschwert macht mich glücklich. Das sind genau die Waffen, die ich mir für beide gewünscht habe.“
  • Enttäuscht zeigt sich der User Sandzibar auf reddit: „Keine Langbögen?.. Wieso hasst ArenaNet Langbögen so sehr?“

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Elite-Spezialisierungen am Ende spielen werden, allerdings können wir bereits jetzt Vermutungen anstellen. Mit einem Balance-Update im Mai 2021 wurde der Build “Boon-Thief” ordentlich abgeschwächt. Es handelt sich hierbei um einen Support-Dieb, der mit der Ankündigung des Zepters nun sein großes Comeback feiern könnte.

Große Fragezeichen sind noch die Hämmer für Elementarmagier und Waldläufer. Einige Fans befürchten eine weitere Spezialisierung des Elementarmagiers, die sich auf den Nahkampf fokussiert, was bereits bei seinen letzten beiden Elite-Spezialisierungen kritisch war. Der “Guild Wars 2”-Veteran Zapfelsaft schreibt dazu auf Discord: “Wenn der Hammer beim Magier wieder purer Nahkampf ist, werde ich garantiert keinen Ele mehr spielen.”

Was haltet ihr von den Leaks und den Waffen zu den neuen Elite-Spezialisierungen? Habt ihr Lust, sie auszuprobieren und habt ihr einen besonderen Favoriten? Schreibt uns gern einen Kommentar.

Übrigens: Alles, was wir zur neuen Erweiterung End of Dragons wissen, findet ihr hier.

Die Closed Beta von Diablo 2 Resurrected ist vorbei – Das sagen die Spieler zum Abschluss

Der Early Access von Diablo 2 Resurrected ist beendet und nun diskutiert die Community darüber, wie es war. Vor allem Veteranen konnten ihre Nostalgie ausleben, aber an einigen Stellen gab es auch Kritik.

Wie kam die Beta an? Seit dem 13. August lief die Early-Access-Beta von Diablo 2 Resurrected und endete pünktlich um 19:00 Uhr deutscher Zeit am 17. August. Bereits kurz vor Ende zogen viele Spieler ihr Fazit.

Der Konsens ist weitgehend positiv, trotz anfänglicher Server-Probleme in der Beta. Der Geist des Originals wurde offenbar gut eingefangen. Bekannte Größen im Diablo-Umfeld wie der YouTuber und Twitch-Streamer Rhykker haben fleißig gezockt und waren durchaus zufrieden mit dem, was ihnen geboten wurde. Ein abschließendes Fazit von ihm fehlt jedoch noch.

Dafür diskutiert die Community nun schon fleißig über die Stärken und Schwächen des Spiels. Sogar Veteranen loben: „Sieht vielversprechend aus. Ich genieße die verbesserte Grafik wirklich“ (via reddit.com). Selbst die Controller-Unterstützung wird an einigen Stellen gelobt.

Einen großen Kritikpunkt gibt es aber, der jedoch vor allem die Konsolen-Versionen betrifft. Denn anders als Diablo 2 erscheint das Remaster auch auf Xbox und PlayStation, jedoch ohne ein wichtiges Feature.

Selbst die Cinematics wurden übearbeitet – Hier Akt 1.

Gameplay und Grafik überzeugen, Konsolen-Version ist aber eher so „meh“

Das ist die Kritik: Eine der größeren Diskussionen auf reddit ist aktuell das Thema Lobbys auf Konsolen (via reddit.com). Das Feature fehlt auf Xbox und PlayStation, ist aber eigentlich recht wichtig.

Durch Lobbys könnt ihr eure eigenen Spiele erstellen und benennen. So könnt ihr Mitspieler finden, um zu questen, zu handeln, PvP zu betreiben oder bestimmte Bosse zu farmen. Auf dem PC ist das problemlos möglich, auf Konsolen jedoch nicht.

Xbox und PlayStation erlauben im Moment nur das direkte Einladen von Freunden. Sucht ihr gezielt nach Aktivitäten, müsst ihr euch also zuvor über die Freundesliste der Plattform finden. Die Community rät: Diablo 2 wird auf Konsolen eher eine Singleplayer-Erfahrung, kein Multiplayer und sie raten dazu, bis zum Release zu warten. Dann könne man sich ein besseres Bild machen.

Was kam dennoch gut an? Insbesondere die Grafik wird immer wieder gelobt. Der veraltete Look des Originals wurde mit der neuen Technik offenbar passend aufgehübscht und schon früher lobte die Community die Liebe zum Detail in Resurrected:

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Rhykker sprach in einem seiner Streams davon, dass Builds und Ähnliches in Resurrected exakt so sein werden wie im originalen Diablo 2, weil hier nichts verändert wurde. Offenbar schätzt er das und hat die gegebenen Inhalte mit mehreren Klassen durchgespielt.

Selbst Konsolen-Spieler loben das Gameplay und wie flüssig sich alles anfühlt. claxel etwa sagt auf reddit: „Ich bin auch ein PS5-Spieler. Habe es genossen: flüssig, spaßig und nostalgisch. Werde es zur Hölle und zurück spielen!“ (via reddit.com)

Open Beta startet bald

Wie geht es nun weiter? Nach dem Ende der Closed Beta geht es mit der Open Beta weiter. An dieser kann jeder teilnehmen, selbst ohne einen Twitch Drop oder eine Vorbestellung. Die Open Beta beginnt am 20. August um 19:00 Uhr und endet am 23. August um 19:00 Uhr.

Kostenlose Beta von Diablo 2 Resurrected startet auf PS4, Xbox, PC – Start, Download, Anmeldung

Sämtlicher Fortschritt von der Closed Beta wird übertragen, zum Release jedoch wieder gelöscht. Diablo 2 Resurrected erscheint am 23. September für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch.

Habt ihr die Closed Beta gespielt? Was ist euer Fazit?

War Outriders teurer als gedacht? Entwickler sagt: Wir kriegen kein Geld

People Can Fly, das Entwicklerstudio hinter Outriders, hat nach eigener Aussage bisher noch keine Gewinnbeteiligung für den Loot-Shooter erhalten. Diese sollte eigentlich jetzt ausstehen, blieb aber laut Studio aus. Einer der Chefs denkt: Outriders war wohl doch teurer als gedacht.

Das ist die Situation:

Das sagt der Entwickler: People Can Fly haben am 16. August einen Bericht zur aktuellen Lage veröffentlicht (via PeopleCanFly.com). Ursprünglich sei geplant gewesen, 45 Tage nach dem ersten Quartal die Gewinnbeteiligung auszuschütten.

Das wäre am 15. August der Fall gewesen. Laut Studio sei das jedoch nicht passiert. Outriders wird von Square Enix vertrieben. Der Publisher ist für den Verkauf und die Werbung zuständig.

Warum genau die Zahlungen ausgeblieben sind, könne man nicht genau sagen, nur vermuten. Allerdings wisse man auch überhaupt nicht, wie genau es eigentlich um das Spiel stand oder stehe – denn wie gut sich Outriders verkauft hat, wisse das Studio auch nicht.

Der Test der GameStar zu Outriders.

„Wir kennen keine Verkaufszahlen“

Warum kommt kein Geld? Sebastian Wojciechowski, der Präsident des Management-Boards der PCF Group SA, dem Mutterkonzern von People Can Fly, sagt zum Thema:

„Wir haben keine Verkaufszahlen für Outriders. Wir schätzen irgendetwas zwischen 2 und 3 Millionen verkaufter Einheiten und dachten, dass dieses Resultat eine Rentabilität des Projektes gewährleisten würde. Das Ausbleiben der Zahlung bedeutet vermutlich […], dass das nicht der Fall ist.“

Outriders kam zu Release zumindest auf Steam äußerst gut an, erschien aber direkt zu Release auch im Xbox Game Pass. Abonnenten mussten das Spiel also nicht kaufen und da es weder kostenpflichtige DLCs noch Mikrotransaktionen gibt, gab es für Game-Pass-Nutzer wenig Anreiz, Geld für Outriders auszugeben.

Wojciechowski merkt an, dass möglicherweise Partnerschaften nicht berücksichtigt wurden oder die Kosten des Publishers höher ausgefallen seien als angenommen. Das Ausbleiben der Zahlung bedeute nämlich im Gegenschluss, dass die Kosten noch nicht gedeckt werden. Diese umfassen Produktion, Qualitätssicherung, Verkauf und Werbung.

Wie geht es weiter? Wojciechowski glaubt, dass trotz der schlechten Nachrichten noch dieses Jahr Gewinnbeteiligungen ausgeschüttet werden. So lange wolle man weiter an der Unterstützung von Outriders arbeiten. Details könne er jedoch noch nicht nennen.

Bereits zuvor hat das Entwicklerteam über die Zukunft von Outriders und mögliche DLCs gesprochen, die allerdings eng an den Erfolg des Shooters gekoppelt waren:

Es liegt an euch, ob Outriders einen DLC und neue Klassen bekommt

Twitch-Streamer zockt 54 Stunden ohne Pause Apex Legends, erreicht aus dem Nichts die Top 750

Der Twitch-Streamer Timmy „iiTzTimmy“ An hat eine unfassbare Gaming-Session hinter sich. Er spielt 54 Stunden am Stück im Stream ohne Pause und arbeitete sich in der Rangliste von „Bronze“ auf den höchsten Rang „Apex Predator“.

Wer kennt das nicht – nach der Ansage „Am Wochenende mal wieder richtig durchziehen“ liegt man schon Freitagnacht mit Chips- und Bier-gefülltem Bauch auf der nächstbesten Couch und hofft, dass man wenigstens nicht der Erste ist, der weg pennt. Darüber kann der Twitch-Streamer „iiTzTimmy“ nur lachen.

In einem heftigen Stream, der quasi ohne Pause für rund 54 Stunden lief, kämpfte sich der Streamer in der Rangliste des Battle Royale Apex Legends vom niedrigsten Rang „Bronze“ in die Meister-Stufe „Predator“. Nur die 750 besten Spieler einer Plattform dürfen sich mit diesem Prädikat schmücken und „iiTzTimmy“ hat es sich definitiv verdient.

Stream am Limit – „iiTzTimmy“ zieht 54 Stunden durch

Was war da los? iiTzTimmy streamt seit etwas mehr als 4 Jahren auf seinem aktuellen Twitch-Kanal und knackte durch den Stream die 1 Million Follower. Er machte bereits Anfang des Jahres mit starken Aktionen auf sich aufmerksam und schaffte den Master-Rang von Apex in 33 Stunden oder holte den damaligen Weltrekord für den meisten Schaden in einer Runde Apex (via YouTube).

Timmy war auch Teil des Valorant-Teams von shroud, in dem der Shooter-Veteran selbst mitspielte.

Doch aktuell ist bei Timmy vor allem Apex Legends angesagt – und wie. 54 Stunden dauerte es, bis der 21-Jährige die Rangliste komplett durch hatte. Die ersten Stunden zeigte er sein Können und zog ein paar heftige Gameplay-Manöver mit seiner Legende „Pathfinder“ ab, wie dieses hier:

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Doch die Zeit spielte gegen iiTzTimmy. Mit jedem erreichten Rang kommen immer stärkere Gegner ins Match. Außerdem zehrt jede weitere Stunde an der Konzentration und am Gemütszustand. Nach müde kommt doof, das gilt auch für Profi-Spieler wie iiTzTimmy. Kurz vor dem Ende seines Streams sieht das dann so aus:

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Freude mit Elan kam am Ende auch nicht mehr so richtig auf. Es wirkt eher wie eine Erleichterung. Doch tatsächlich schafft es iiTzTimmy, nach über 54 Stunden im Stream, den Predator-Rang zu erreichen und auf Platz 613 der besten Spieler seiner Plattform zu landen:

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Wie hat er das geschafft? Talent und Willensstärke. Anfänglich sind die Gegner noch leicht und sein Hirn fit. Doch trotz vielen Stunden des Streamens, in denen er wohl keine längere Pause machte, zieht Timmy die Challenge durch, beweist seine Fertigkeiten in Apex Legends und ein unfassbares Durchhaltevermögen. Schaut auf dem Kanal von iiTzTimmy (via Twitch) vorbei, wenn ihr euch selbst von seinen Fertigkeiten überzeugen wollt.

In einem Tweet bedankte er sich für all die Unterstützung:

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Warum macht er sowas? Ein klassischer Fall von: „Weil er es kann“. Doch auch beruflich hat ihn der Stream nach vorn gebracht. Insgesamt konnte Timmy im Laufe der 54 Stunden mehr als 100.000 neue Follower generieren und knackte die 1 Million (via twitchtracker.com). Ein deutlicher Sprung und sicher auch eine lohnenswerte Aktion für den Streamer.

In Sachen Durchzocken und Leistung bringen, hat Timmy damit die Messlatte weit nach oben gelegt. Doch an die Subathon-Streams einiger Kollegen kommt der Shooter-Experte noch nicht heran. So sendete der Streamer Ludwig mal 31 Tage am Stück durch, weil jeder Sub die Stream-Länge um eine bestimmte Zeit erhöhte. Ebenfalls eine Tortur für den Streamer, aber wenigenst ist Ludwig schlafen gegangen.

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. PC Games N