Bastler baut einen Aim-Bot, den man im echten Leben anziehen kann

Aim-Bots gibt’s jetzt nicht mehr nur in Spielen. Ein technisch begabter Typ hat nach vielen Stunden der Arbeit einen Aim-Bot im Real-Life gebaut. Den kann man anziehen und er sorgt dafür, das man mit Pfeil- und Bogen kaum noch danebenschießt. Wie die Sache umgesetzt wurde, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.

Um wen geht es? Wighton vom YouTube-Channel “Stuff Made Here” ist ein Tüftler, der gerne verrückte Sachen baut, darunter eine Maschine die automatisch Haare schneidet oder ein Basketball-Korb, der Bälle „auffängt“.

Sein neustes Projekt war eine Art Aim-Bot fürs echte Leben, mit dem er ohne jeden Skill Pfeile mit einem Bogen so präzise verschießt, das er niemals das Ziel verfehlt.

Warum hat er das gemacht? Die Idee zum Bogen-Aim-Bot kam ihm, nachdem er alte Videos seiner Frau gesehen hatte. Die ist eine passable Bogenschützin und in den Videos scheint sie jedes Ziel zu treffen. Doch „gut in etwas zu sein ist so 20. Jahrhundert!“ meinte Wighton und machte sich sogleich daran, sein fehlendes Geschick mit dem Bogen durch Technik und Ingenieurskunst auszugleichen.

Bugs, falscher Bogen und Prügel auf die Nase

Wie lief die Entwicklung zuerst ab? Zuerst konstruierte Wighton zwei Roboter. Einer war eine Art Handschuh, an dem der Bogen befestigt war und der Bewegungen zum Ziel auf der X- und Y-Achse ausführte. Der andere Bot sollte dann zum richtigen Zeitpunkt die Sehne loslassen.

Das funktionierte aber nicht wirklich und laut eigener Aussage hatte Wighton am Ende nur „einen schweren, beschissenen Bogen“.

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Damit die beiden Roboter eine genaue Position des Ziels und der dazu nötigen Schusswinkel hatten, installierte er acht OptiCam-Kameras im Raum. Die deckten insgesamt jeden nötigen Winkel ab und verfolgten die Position des Ziels in Echtzeit. Mit den Daten der Kameras konnte die Software der Bots dann in der Theorie die Position des Ziels und dessen Bewegungsbahn berechnen und so den perfekten Schuss landen.

Was waren die Probleme? Ein großes Problem am Anfang war, dass Wighton sich regelmäßig ins Gesicht boxte. Sobald der Bot die Sehne losließ, schnellte die Hand mit dem Bot aufgrund der frei gewordenen Energie nach hinten und traf zuverlässig Wightons Nase. Es erforderte einiges an Übung, die Hand abzubremsen.

Doch selbst dann klappte das automatische Treffen trotzdem nicht. Der Aimbot schoss meilenweit daneben und der Schusstest im Wettkampf mit seiner Frau, die mit einem ganz normalen Bogen schoss, ging haushoch an die Ehegattin.

Aimbot trifft sogar winzige Lego-Männchen

Wie sah die finale Lösung aus? Nach langer Analyse kam Wighton endlich hinter das Problem. Es lag wohl am Bogen selbst, denn der von ihm verwendete Recurve-Bogen war dafür verantwortlich, dass der Pfeil nach dem Abschuss herumschlingerte.

Das hätte man zwar mit ordentlich Software-Programmierung lösen können, doch das war Wighton zu doof und er investierte lieber etwas Geld in einen modernen Compound-Bogen. Das sind diese bizarren Dinger, mit denen Athleten in hochgradigen Wettkämpfen antreten.

Solche Bögen schießen sehr präzise und die Pfeile schlingern weniger herum.

Da die ganze Konstruktion aber sehr schwer wurde, baute Wighton noch eine Aufhängung, die an einer Art Körperpanzer-Geschirr befestigt war.

Mit diesem „Ganzkörper-Aimbot“ war Wighton endlich bereit und konnte seine Frau in jeder denkbaren Situation schlagen. Seine Pfeile trafen mit mechanischer Präzision immer ins Ziel und sogar winzige Lego-Männchen konnten nicht entkommen.

Am Ende triumphierte also Technologie über Können. Doch womöglich wäre Wighton am Ende auch ein guter Schütze geworden, wenn er die vielen Wochen der Arbeit besser in das Üben von Bogenschießen gesteckt hätte.

Wie man in Games trotz Aimbot kläglich scheitern kann, zeigt dieser Typ in Warzone.

Quelle(n):
  1. PC-Gamer

Wer die Sesamstraße schon gruselig findet, sollte die Finger von My Friendly Neighborhood lassen

Mit My Friendly Neighborhood erscheint ein neues Spiel auf Steam, welches sich an klassischen Horror-Survival-Titeln wie Resident Evil orientiert. Das Besondere ist jedoch das Setting. Dieses ist nämlich stark von der Sesamstraße inspiriert. Eine seltsame Mischung? Auf jeden Fall!

Was ist das für ein Spiel? Ein eigentlich stillgelegtes Fernsehstudio strahlt wieder Folgen der beliebten Kinderserie „The Friendly Neighborhood“ aus. Aber statt freundliche Alphabet-Lieder und zählende Vampire zu zeigen, fressen sich die Puppen der Serie gegenseitig. Etwas stimmt nicht.

In My Friendly Neighborhood spielt ihr den Techniker Gordon, der den seltsamen Signalen auf den Grund gehen soll. Im Studio angekommen, bemerkt ihr dann schnell, dass es sich nicht um alte Ausstrahlungen handelt, sondern um völlig verrückte Puppen.

Durch verschiedene Rätsel müsst ihr euch durch die non-linearen Level kämpfen. Während ihr versucht, herauszufinden, was hier eigentlich los, greifen euch die Ernie-Verschnitte und ihre Freunde an.

Der Stil der Puppen erinnert dabei stark an die Sesamstraße und selbst, wenn sie euch fressen, wirken sie noch auf beunruhigende Weise … freundlich.

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Der Trailer zu My Friendly Neighborhood.

Von wem kommt das Spiel? Entwickelt wird My Friendly Neighborhood von den Indie-Entwicklern John und Evan Szymanski. John Szymanski hat bereits zuvor auf Steam beliebte Indie-Titel wie „Kyle is Famous“ oder „Rubber Ducky“ veröffentlicht.

John, auch bekannt als Ducky Dev, ist nebenher auch noch Streamer auf Twitch (via Twitch.com). Auf seinem Kanal zeigt er alle möglichen Spiele und gibt auch Einblicke in die Technik von Games.

Allerdings war er die letzten Jahre kaum aktiv – vermutlich, weil er mit der Entwicklung seines Spiels beschäftigt war. Auf Twitch hat er 344 Follower und in den letzten 90 Tagen im Schnitt 2 Zuschauer (via sullygnome.com).

Puzzle und ballern: Resident Evil trifft die Sesamstraße

Das sind die Features: My Friendly Neighborhood ist im Kern ein Horror-Survival-Game. Ihr sollt ein gruseliges Geheimnis aufdecken und dabei überleben, ähnlich wie im Klassiker Resident Evil. Zu den Features gehören:

  • verschiedene Rätsel, die es zu lösen gilt
  • unterschiedliche, „farbenfrohe“ Gegner
  • non-lineare Level, durch die ihr euch navigieren müsst
  • kreative, einzigartige Waffen wie der „Rolodexer“, welcher mit Alphabet-Karten schießt

Abgeleitet aus dem, was bisher zum Spiel gezeigt wurde, erinnert My Friendly Neighborhood stark an klassische Horror-Survival-Games. Es will weniger mit Blut und Gedärmen und mehr mit „echtem Schrecken“ arbeiten.

Bisher ist My Friendly Neighborhood als reiner Singleplayer-Titel angekündigt. Ob es eine Multiplayer- oder Koop-Funktion geben wird, wissen wir noch nicht.

Wann erscheint My Friendly Neighborhood? Noch gibt es kein Release-Datum für My Friendly Neighborhood. Auf Steam ist es lediglich mit „Kommt bald“ markiert. Eine Konsolen-Version scheint ebenfalls nicht in Planung zu sein. Allerdings bietet das Spiel volle Controller-Unterstützung.

Wenn ihr noch auf gute Survival- und Horror-Titel wartet, findet ihr in unserer Liste auf MeinMMO noch ausstehende Spiele im Genre:

8 neue Survival-Games, auf die ihr euch 2021 und 2022 freuen könnt

Neues Browser-MMORPG verspricht euch, mit dem Spiel Geld zu verdienen

Das neue Fantasy-MMORPG Kingfall (Android/iOS/PC) verspricht seinen Unterstützern, dass ihr mit dem Game Geld verdienen könnt.

Was ist Kingfall? Das zu beantworten ist beim derzeitigen Stand noch relativ schwierig, denn die Informationslage zu dem Spiel ist dünn. Kingfall soll ein Fantasy-MMORPG werden, dass ihr auf dem Handy als auch in jedem Browser spielen könnt. Einen Download für PC soll es nicht geben.

Das Game soll global erscheinen und laut dem Entwickler über 10 Millionen Spieler weltweit ansprechen. Es handelt sich bei Kingfall nicht um das erste Game des Entwicklers True Valhalla. Laut eigenen Aussagen konnten sie bereits 75 Millionen Spieler für ihre Games gewinnen. (via truevalhalla.com)

Gameplay-technisch handelt es sich hierbei um ein “casual”-Game, also ein Spiel in dem ihr auch weiterkommt, ohne viele Stunden zu investieren.

Update 22.08: In einer ursprünglichen Version des Artikels befanden sich inhaltliche Fehler, für die wir uns aufrichtig entschuldigen. Es folgt die Korrektur der Fehl-Informationen, die sich in der ersten Fassung des Artikels befanden:

  • Im Tweet des Entwicklerstudios steht, dass Kingfall eine Integration von NFT hat, das Flow-Blockchain nutzen wird. Das ist, was wir wissen.
  • In der Original-Fassung des Artikels stand, dass Kingfall zusätzlich Krypto-Mining nutzen wird, wobei auf die Rechenleistung der Spieler zugegriffen werden würde. Das ist falsch. Kingfall nutzt weder Krypto-Mining, noch wird auf die Rechenleistung der Spieler zugegriffen. Spieler können auch nicht über Krypto-Mining Geld mit Kingfall verdienen.

Ab hier geht es weiter mit der korrigierten Fassung des Artikels:

Wie verdient ihr Geld damit? Auf Twitter verspricht der Entwickler frühen Investoren ein Leben lang einen Teil des Gewinns auszuschütten, wie viel genau ist allerdings unklar.

Kingfall bietet allerdings noch eine weitere Option, um Geld zu generieren. Das Spiel setzt nämlich auf Blockchain-Technologie. Wie genau das im Spiel umgesetzt sein wird, wissen wir nicht.

Hier ist der Ankündigungstweet des Entwicklers:

https://twitter.com/KingfallGame/status/1427492924518854656

Was ist Blockchain? Hierbei handelt es sich grundsätzlich um eine beliebig erweiterbare Liste von Datensätze. Besonders daran ist, dass spätere Erweiterungen immer auf frühere Einträge aufbauen und diese als richtig bestätigen.

Auf diese Weise gelten die Einträge als besonders sicher, denn ihr könnt keine Inhalte oder Dinge manipulieren oder löschen, ohne dabei weitere Änderungen (Transaktionen) zu zerstören.

Über Blockchain können etwa einmal erworbene Fähigkeiten und Besitztümer eines Spielcharakters gespeichert werden. Das geht sogar soweit, dass eure Fähigkeiten oder Items auch dann erhalten bleiben, wenn ein Entwickler sein Spiel auflöst.

Reddit-Gründer glaubt, Blockchain wird Gaming 2021 radikal verändern – Was ist das überhaupt?

Pokémon zeigt 4 neue, süße Monster und ich will sie bitte sofort bei Pokémon GO haben

Die Pokémon Company zeigt in ihrer neuesten Produktpräsentation 4 neue, süße Pokémon. Wir haben uns angesehen, was das für Monster sind und ob sie auch bald in Pokémon GO zu finden sein werden.

Was ist passiert? Am 18. August 2021 veröffentlichte die Pokémon Company auf ihrer Homepage ein neues Video (via pokemon.com). In diesem stellen sie die aktuellen Spiele rund um Pokémon vor. Eines ist das neue Spiel Pokémon Legends: Arceus, welches am 28. Januar 2022 erscheinen soll.

Bei diesem Spiel dreht sich alles um die Vergangenheit der Sinnoh-Region. Sie wird in Pokémon Legends: Arceus als Hisui-Region bezeichnet. Außerdem soll es in diesem Spiel 4 neue Formen von Pokémon geben. Wir zeigen euch, welche das sind.

Das sind die 4 neuen Pokémon in Pokémon Legends: Arceus

Im nachfolgenden Video zeigt der Chief Operating Officer Takato Utsunomiya der Pokémon Company erste Ausschnitte aus dem neuen Spiel Pokémon Legends: Arceus.

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In diesem Ausschnitt sind auch die ersten Bilder zu den neuen Pokémon zu sehen. Bei diesen handelt es sich um die regionalen Varianten und Entwicklungen aus der Hisui-Region von folgenden 4 Monstern:

  • Fukano
  • Washakwil
  • “Wyrdeer”, die Weiterentwicklung von Damhirplex
  • “Basculegion”, die Weiterentwicklung von Barschuft

Diese Pokémon lassen sich aufgrund ihres Aussehens von ihren anderen Formen unterscheiden. Vor allem die Farbe ist dabei eine andere. Aber auch das Fell wirkt voluminöser. Das lässt sich gut bei Fukano erkennen, welches in der Hisui-Region eine deutlich größere Mähne hat.

Fukano, Washakwil, Wyrdeer & Basculegion aus der Hisui-Region (via pokemon.com)

Kommen die neuen Monster auch zu Pokémon GO?

Bislang sind die neuen Pokémon nur für Pokémon Legends: Arceus angekündigt. Die Fans von Pokémon GO sind allerdings begeistert und erfreuen sich in den sozialen Netzwerken an den Bildern.

Besonders bei der Weiterentwicklung von Barschuft erhoffen sich einige Spieler eine zusätzliche Unterscheidung zwischen der blauen und roten Variante (via reddit.com). Diese wird in Pokémon GO bereits nach ihrer Region unterschieden. So ist auf den Bildern nur ein roter Streifen bei der Weiterentwicklung zu sehen.

Aber auch über die neue, regionale Form von Fukano freuen sich viele. So haben vereinzelte Spieler bereits eigene Fan-Arts dazu erstellt und teilen diese auf Twitter:

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Die Meinung unserer Autorin Franzi Korittke:
Ich würde mir auf jeden Fall ein Release dieser Monster in Pokémon GO wünschen. Besonders die Weiterentwicklungen von Damhirplex und Barschuft finde ich dabei spannend. Diese können sich im Moment nicht weiterentwickeln, weshalb eine Weiterentwicklung das Fangen attraktiver machen könnte. Fukano kann darüber hinaus natürlich mit seinem niedlichen Aussehen punkten.

Gibt es Hoffnung für Pokémon GO?

Da es sich bei diesen Monstern um regionale Pokémon handelt, ist es denkbar, dass Niantic diese früher oder später ebenfalls im Spiel einführen wird. Ob und wann sie in Pokémon GO zu finden sein werden, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Sollte es hierzu neue Informationen geben, dann erfahrt ihr es hier, auf MeinMMO.

Wie findet ihr die neuen Pokémon aus der Hisui-Region? Welches findet ihr am besten? Und hofft ihr auf ein Release in Pokémon GO? Schreibt uns eure Meinung dazu gern in die Kommentare.

Mit dem Start des 3. Hyperbonus-Events, kommen auch 7 coole, neue Galar-Pokémon ins Spiel. Wir haben uns angesehen um welche Monster es sich dabei handelt und zeigen sie euch.

WoW bekommt immer mehr neue Systeme – Braucht es das?

Neue Systeme sind ein Verkaufsargument bei World of Warcraft. Doch braucht das MMORPG das wirklich?

World of Warcraft entwickelt sich ständig weiter. Seit vielen Jahren ist es ganz normal, dass mit jedem neuen Addon oder Patch auch frische Systeme ins Spiel kommen, die das Spiel größer und komplexer machen. Egal ob das besondere Items mit Skill-System wie die Artefaktwaffen sind oder das Herz von Azeroth, oder aber größere Entscheidung wie die Wahl eines Paktes in Shadowlands.

Was sind die Vorteile neuer Systeme?

Neue Systeme bieten eine ganze Reihe von Vorteilen, sowohl für die Entwickler als auch für die Spieler. Darunter fallen:

Spieler freuen sich auf Neuerungen: Neue Systeme erzeugen fast ganz automatisch auch einen Hype und Vorfreude. Egal ob es die erwartungsvolle Spannung ist, in Legion die mächtige Klinge Aschenbringer führen zu dürfen, sich in Shadowlands für einen der vier Pakte zu entscheiden oder in Draenor eine eigene Garnison aufzubauen – all das sorgt in vielen Fällen für Vorfreude. Oft kann es sich auch toll anfühlen, einfach etwas „ganz neues“ in einem Spiel zu tun, das man schon seit Jahren spielt.

Freiraum für Experimente: Neue, temporäre Systeme geben den Entwicklern auch die Möglichkeit, einfach mal etwas Frisches auszuprobieren, ohne dass es zwingend „für immer“ ein Teil des Hauptspiels wird. Gute Beispiele sind hier die Insel-Expeditionen oder Kriegsfronten. Das waren weitgehend unbeliebte Features, die auf dem Papier allerdings gut aussahen. Viele Spieler stimmen darin überein, dass es gut war, das mal auszuprobieren – selbst wenn die Features am Ende nicht gut ankamen und rasch zurückgelassen wurden.

Kriegsfronten kamen nicht gut an – aber vielen gefällt, dass Blizzard es zumindest versucht hat.

Verbesserungen auf lange Sicht: Manche neuen Systeme beginnen ganz anders als sie enden. Ein Beispiel hier sind etwa die „Szenarien“. In Mists of Pandaria waren das noch „Mini-Dungeons für 3 Spieler“ mit eher fragwürdigem Erfolg. Das System der Szenarien wurde aber später leicht abgewandelt und auch für Solo-Inhalte implementiert, etwa um das Finale einer Questreihe besonders gut in Szene zu setzen und andere „störende“ Spieler dabei auszublenden. So wurde aus einem kleinen Neben-Feature etwas, das später fest in die Quest-Struktur des ganzen Spiels eingearbeitet wurde.

Was sind die Nachteile neuer Systeme?

Doch genau so, wie Systeme Vorteile bringen, gibt es eine ganze Reihe von Nachteilen. Auch hier gehen die Meinungen auseinander, doch oft angeführte Kritikpunkte sind:

Geliehene Kraft wird nutzlos: Viele Systeme sind genau eine Erweiterung lang aktiv. Azerit-Rüstung aus BfA, die Garnison auf Draenor, die Artefaktwaffen in Legion oder jetzt die Pakte in Shadowlands. All diese Systeme machen den Charakter stärker und verbessern ihn – allerdings nur in der jeweiligen Erweiterung oder sogar dem jeweiligen Patch. Danach lässt man diese Features zurück und sie werden unwichtig, daher ist die Kraft nur „geliehen“ und wird am Ende der Erweiterung zurückgelassen oder gar unzugänglich gemacht.

Hohe Komplexität schreckt ab: Immer mehr Systeme führen auch dazu, dass World of Warcraft immer komplexer wird. Sämtliche Systeme von Shadowlands als Neuling zu verstehen, ohne Guides zu konsultieren oder sich außerhalb des Spiels zu informieren, ist quasi nicht mehr möglich. Wer bei Pakten, Mythisch+, Herrschafts-Sockeln, Torghast (und seinem Punktesystem), Seelenbanden und Medien auf den ersten Blick durchsteigt, der dürfte wohl ein seltener Einzelfall sein.

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Bei hoher Komplexität und vielen Systemen steigen Neulinge kaum noch durch.

Zwang zur Teilnahme: Neue Systeme bekommen in WoW häufig Relevanz, indem sie mit anderen Systemen verbunden werden. So muss man für die Herstellung legendärer Gegenstände etwa zwangsweise Torghast besuchen. Dazu kommt dann noch die Anforderung, jede Woche Ruhmstufen zu sammeln, damit der Charakter mittels Seelenbanden und Medien stärker wird. All diese Systeme sind quasi Pflicht und es ist nicht möglich, einzelne Systeme, die man gar nicht mag, einfach wegzulassen, da dies auch in anderen Spielinhalten zu Nachteilen führt.

Spieler diskutieren schon lange darüber

So diskutieren die Spieler: Auch im Subreddit von World of Warcraft wird immer mal wieder über das Thema gesprochen. Aktuell ist ein Beitrag von ZombieTheRogue recht weit oben, der ebenfalls dieses Thema behandelt und sich fragt, ob eine WoW-Erweiterung überhaupt neue Systeme braucht. Er meint dazu:

Alles, was es braucht, sind spaßige Raids mit guter Beute. Tier-Sets. Richtige Tier-Sets. Macht einfach einen spaßigen Raid mit guter Beute, der ganz alleine gut ist, ohne Systeme die das modifizieren.

PvP braucht einfach nur einen Händler mit Rüstung, die man kaufen kann und die dann für die aktuelle Saison gut ist. Anstatt diesem Aufwertungs-System, bei dem man zwangsweise Ruhm und Ehre grinden muss.

Denkt nicht auch jemand, dass es WENIGER Systeme im Spiel geben sollte?

Allerdings gibt es auch dort Spieler, die Systeme grundsätzlich mögen. So schreibt Ojomon_:

Ich denke, weniger Systeme in Erweiterungen sind Pflicht, aber ich will nicht, dass sie ganz verschwinden. Ich hatte wirklich Spaß an den Klassenhallen und den Artefaktwaffen. Ich genieße das meiste meines Pakt-Sanktums. Aber Pakt-Upgrades mit Seelenbanden mit Medien mit Ruhm erschafft einfach so eine große Aufgabe für jeden neuen Charakter, die mit voranschreiten der Erweiterung nur noch größer wird. […]

Ich mag, dass jede Erweiterung sein „eigenes Ding“ hat. Aber eine Erweiterung kann nicht nur aus „Dingen“ bestehen, die alle nicht in die nächste mitgenommen werden.

Wie seht ihr das: Braucht WoW immer neue Systeme?

Aber kommen wir nun zu euch, unseren Lesern auf MeinMMO. Wie ist eure Meinung zu neuen Systemen in World of Warcraft? Braucht das Spiel in jeder Erweiterung neue Systeme, um neue und alte Spieler anzulocken? Machen diese Systeme das Spiel grundsätzlich besser oder schlechter?

Wenn ihr eure Antwort noch ein bisschen umfangreicher ausformulieren wollt, dann lasst doch gerne einen Kommentar da und erklärt, was euch an neuen Systemen in World of Warcraft gefällt oder stört. Wie immer: Bleibt aber bitte höflich und sachlich in der Diskussion.

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Steam-Hit Splitgate streicht jetzt sein Release-Datum, weil so viele Fans zocken wollen

Auf Steam hat sich der Portal-Shooter Splitgate in den letzten Wochen zu einem dicken Hit entwickelt. Der Titel ist aktuell in einer Beta-Phase und verschiebt seinen Release auf unbestimmte Zeit. Offenbar versuchen die Entwickler, alles richtigzumachen.

Was ist da los? Der neue Free-to-Play-Shooter Splitgate feierte auf Steam in den letzten Wochen unerwartet große Erfolge in seiner Beta-Phase. Die Mischung aus Halo und Portal kommt bei den Testern sehr gut an und führte zu einem großen Andrang auf die Server. Der Andrang war sogar so groß, dass nach dem Start der Beta ein Großteil der Entwicklungsarbeit für die Vergrößerung der Server-Kapazitäten drauf ging.

Studio-CEO Ian Proulx meinte sogar, dass „110 %“ ihrer Konzentration auf die Verbesserung der Server-Kapazität liegen (via play3.de). Das führte bereits zur Verschiebung der Next-Gen-Version und nun traf es auch den vollen Release auf dem PC – der Veröffentlichungs-Termin von Splitgate ist vorerst komplett gestrichen.

Splitgate ohne Release-Datum – Aber ihr könnt weiter zocken

Wieso gibt es kein Release-Datum mehr? Wie bei der ersten Verschiebung des Releases geht es auch dieses Mal wieder um die Server-Kapazitäten. In einer Presse-Mitteilung, die der amerikanischen Seite Screenrant vorliegt, sagt CEO Proulx:

Wir konzentrieren uns darauf, das Spiel für die Fans stabil zu halten und die Kapazitäten für gleichzeitige Spieler an die Nachfrage schrittweise anzupassen, um die Wartezeit der Spieler zu minimieren. Wir wollen das auf die richtige Weise tun und wir möchten beim offiziellen Launch auf einen massiven Andrang vorbereitet sein, während wir die Qualität der Beta mit häufigen Updates, zusätzlichen Features und der Verbesserung der Server-Kapazitäten weiter erhöhen.

via screenrant.com

Proulx führt weiter aus, dass die Beta-Phase von Splitgate durch die neuen Entwicklungen auf unbestimmte Zeit verlängert ist. Ihr könnt euch also weiter auf den Schlachtfeldern austoben, doch die 10 Millionen Downloads in den ersten 30 Tagen nach dem Start der Open-Beta waren einfach zu viel für das kleine Studio.

Der aktuelle Hype und die Erwartungen an einen vollen Release dürften ebenfalls ein Grund sein. Fährt Splitgate jetzt die Server runter und kommt in ein paar Wochen mit dem „fertigen“ Spiel auf dem Markt, würden viele Spieler wohl erwarten, dass die Beta-Probleme gelöst sind. Aktuell scheint das aber nicht machbar zu sein.

Kennt ihr den irren Portal-Shooter noch nicht, binden wir euch hier einen Gameplay-Trailer ein:

Wie erfolgreich ist Splitgate? Start der Beta war schon am 27. Mai und bis Anfang August mussten die Entwickler um die 4.000 gleichzeitigen Spieler auf den Servern verarbeiten. Nach dem Start des Hypes waren bis zu 175.000 gleichzeitige Spieler auf den Servern oder haben versucht, in Matches zu kommen, hieß es in einer Mitteilung des Entwickler-Studios 1047 Games.

Der Alltime-Peak auf Steam liegt bei 67,724 gleichzeitigen Spielern und obendrauf kommen noch die Soldaten von den Konsolen. An die großen Player von Steam kommt man damit noch nicht heran. Spiele wie Valheim, CS:GO oder PUBG konnten schon mehrere hunderttausende gleichzeitige Spieler aufnehmen. Doch trotzdem überholt man mit diesem Alltime-Peak prominente Konkurrenten wie Destiny 2 (67,461 Spieler), Final Fantasy 14 (65,329) und kommt sogar fast an den Dino-Hit ARK heran (73,618) (via steamcharts – Stand 19. August).

Wie geht es jetzt weiter? Splitgate entwickelt die Beta weiter und möchte den aktuellen Andrang nutzen, um das Spiel wachsen zu lassen. Der volle Release ist vorerst kein Thema und auch die Entwickler der Next-Gen-Versionen für die Konsolen hat derzeit keine Priorität. Genießt ihr die aktuelle Version des Spiels, abgesehen von den Warteschlangen, könnt ihr euch weiterhin in den Portal-Schlachten austoben.

Zum vollen Release sollen dann übrigens nicht nur genügend Server-Kapazitäten zur Verfügung stehen, sondern auch neue Arenen kommen hinzu. Im Rahmen der Gamescom nächste Woche ist eine große Ankündigung geplant.

Wollt ihr euch ein paar andere Spiele im Early Acces anschauen, die jetzt schon ihr Geld wert sind, dann schaut hier vorbei: 5 Koop-Spiele im Early Access auf Steam, die ihr jetzt schon testen solltet.

Quelle(n):
  1. Screen Rant
  2. PC Gamer

Was passiert, wenn ihr eine falsche SSD in eure PS5 einbaut?

Was passiert, wenn man eine falsche SSD in seine PS5 einbaut? Ein YouTuber hat den Test gemacht und ist von dem Ergebnis überrascht. MeinMMO erklärt, was passiert, wenn ihr eine falsche SSD einbaut und ob ihr eventuell sogar Geld mit einer schlechteren SSD sparen könnt.

Speicherplatz ist auf der PlayStation 5 ein rares Gut, denn den Gamern stehen nur rund 600 GB freier Speicher für Spiele und Updates zur Verfügung.

Mittlerweile hat Sony vorgestellt, wie man eine zusätzliche SSD in seine PS5 einbauen kann. Doch Sony hat vor allem technische Details dargestellt und viele Interessierte wünschen sich eine Liste mit den Geräten, die wirklich funktionieren.

Doch was passiert eigentlich, wenn man eine falsche oder inkompatible M.2-SSD in seine PS5 verbaut? Der Tech-YouTuber Linus von Linus Tech Tips hat es ausprobiert und hat verschiedene Speichermedien in einer PlayStation 5 verbaut.

MeinMMO erklärt euch, was passiert, wenn ihr eine falsche SSD einbaut und ob ihr vielleicht sogar noch Geld sparen könnt.

Empfehlenswerte und kompatible SSDs für eure PS5 findet ihr übrigens in diesem Artikel:

Mehr zum Thema
Das sind die 7 besten SSDs für die PS4 und PS5 2022
von Benedikt Schlotmann

PCIe-3.0-SSDs funktionieren nicht mit der PS5, Laufwerke unter Mindestanforderungen klappen

Was passiert, wenn man eine falsche SSD einbaut? Die PlayStation 5 bootet zwar normal, anschließend bekommt ihr aber eine Fehlermeldung, dass die Festplatte nicht kompatibel ist. Eure Konsole könnt ihr damit daher nicht beschädigen, ihr könnt das eingebaute Gerät nur nicht richtig verwenden.

Welche M.2-SSD funktioniert nicht? Linus verbaut als Erstes eine M.2-SSD mit PCIe 3.0 in die PlayStation 5. Und das Ergebnis überrascht vermutlich wenig, denn die PS5 zeigt sofort an, dass es sich um ein inkompatibles Gerät handelt.

Ihr benötigt daher mindestens eine M.2-SSD mit PCIe 4.0 für eure PlayStation 5, die vorherige Generation funktioniert nicht.

Was ist überraschend gewesen? Linus verbaut eine M.2-SSD in der PlayStation 5, welche definitiv nicht die erforderliche Geschwindigkeit erfüllt. Trotzdem formatiert die PlayStation die SSD problemlos und anschließend kann man sogar Spiele davon zocken.

Performanceeinbußen oder längere Ladezeiten stellt der YouTuber in seinem Video nicht fest. Das gesamte Video könnt ihr euch an dieser Stelle ansehen:

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Linus Tech Tips testet inkompatible SSDs mit einer PlayStation 5 aus.

Sony lässt Usern bei der SSD theoretisch die freie Wahl im Gegensatz zu Microsoft

Im Gegensatz zu Sony setzt Microsoft auf eine andere Methode, wenn ihr den Speicher der Xbox Series X erweitern wollt. Denn für die Xbox Series X müsst ihr eine Speichererweiterung kaufen, die rund 240 Euro kostet.

Der Preis liegt mit 240 Euro dabei nicht wirklich höher als bei diversen M.2-SSDs, die ihr für eure PlayStation 5 kaufen könnt.

Linus kritisiert jedoch, dass ihr bei der Xbox keine Wahl habt, denn man müsse und könne nur die bestimmte Erweiterungskarte kaufen, die für die Xbox Series X vorgesehen ist. Das würde User in ihrer Wahlfreiheit eingrenzen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Lohnt es sich, eine zu langsame M.2-SSD in der PS5 zu verbauen?

Bisher könnt ihr Spiele auch problemlos auf einer SSD zocken, die nicht die Mindestanforderungen erfüllen. Das zeigt der YouTuber Linus in seinem Video am Beispiel von Spider Man.

Was ist empfehlenswert? Es ist ratsam, die 20 bis 50 Euro mehr in ein schnelleres Laufwerk zu investieren. Denn es ist wahrscheinlich, dass Sony und die Hersteller die Ladezeiten in Zukunft für neuere Spiele weiter optimieren werden. Langfristig dürfte sich also die Investition in ein schnelles Laufwerk mehr lohnen. Bei aktuellen Titeln reicht die Geschwindigkeit aber noch aus.

Was könnte passieren? Im schlimmsten Fall schiebt Sony mit einem weiteren Update M.2-SSDs, die nicht die Mindestanforderungen erfüllen, doch noch den Riegel vor, und ihr könnt eure langsame SSD nicht mehr verwenden.

Der Chef-Architekt der PlayStation 5 hat mittlerweile auch verraten, welche M.2-SSD sein Favorit für die PlayStation 5 ist:

Chef-Architekt der PS5 verrät, welche SSD er am besten findet

Quelle(n):
  1. YouTube.com

Neues MMORPG auf Steam bietet Schlachten mit 150 Spielern – Und ihr werdet zum Heiligen

Das neue MMORPG Reign of Guilds (PC) soll im ersten Quartal 2022 an den Start gehen. Es spielt in einer dunklen Mittelalter-Welt und lässt euch in First-Person gegen Monster und andere Spieler kämpfen, dabei verzichtet es vollständig auf Pay2Win-Inhalte und lässt euch sogar zum Heiligen werden. Wir von MeinMMO zeigen euch, was sonst noch in Reign of Guilds steckt.

Was ist Reign of Guilds? Das MMORPG möchte euch die “klassische”-MMORPG-Erfahrung zurückbringen, zurück zu den Wurzeln des Genres. Welche Thematik könnte also besser passen als das dunkle Mittelalter gepaart mit Fantasy-Elementen?

In First-Person sollt ihr euch durch die Welt von Reign of Guilds schlagen. Dabei sind aber nicht nur Monster und NPCs eine ständige Gefahr, auch andere Leute auf dem Server können euch jederzeit gefährlich werden.

Dabei soll der Konflikt zwischen Gilden und Allianzen im Mittelpunkt des MMORPGs stehen: Daher soll die Politik eine wichtige Rolle spielen. Als Streiter für jeweils eine Seite des Konflikts können euch eure Gegner überall auflauern.

Was sind die Gameplay-Features? Zu Story von Reign of Guilds ist bisher wenig bekannt, dafür kennen wir aber schon allerhand Gameplay-Inhalte, die das MMORPG bekommen soll. Wir fassen zusammen:

  • Allianzen- und Gildenkriege mit bis zu 150 Spielern
  • Crafting und Player-Housing
  • Dungeons, Raids und Weltbosse
  • Open-World-PvP mit belohnendem Karma-System
  • 14 verschiedene Klassen, darunter auch welche die sich nur auf das Crafting spezialisieren
  • Offene Welt mit Mounts
  • First-Person optimiert, 3rd-Person möglich

Das große Ziel ist immer die Jagd nach Loot. Sowohl von NPC-Gegnern als auch von anderen Spielenden könnt ihr Belohnungen erbeuten, aber entsprechend auch verlieren, wenn ihr den Kürzeren zieht.

In diesem Video seht ihr Gameplay aus der Alpha von 2019:

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Reign of Guilds lässt euch zum Heiligen oder Psycho werden

Wie funktioniert das Karma-System? In Reign of Guilds gibt es Open-World-PvP, immer und überall. Es gibt keine sicheren Zonen und selbst in eurer Hauptstadt könnt ihr von anderen Leuten getötet werden (auch wenn ihr dann nichts verliert).

Damit das fair bleibt, setzt das Spiel auf ein Karma-System, welches euch Boni und Mali gibt, je nachdem wie ihr euch gegenüber anderen verhaltet. Greift ihr einen Spieler an und dieser wehrt sich, habt ihr automatisch ein Duell. Dann könnt ihr ohne Einfluss auf euer Karma euren Gegner töten und den Loot einkassieren.

Tötet ihr aber einen Spieler, der sich nicht wehrt, erhaltet ihr negatives Karma was euch diverse Mali einbringt. Unter anderem habt ihr höhere Kosten bei Händlern oder Wachen lassen euch nicht mehr in die Stadt. Negatives Karma abbauen oder auch positives Karma aufbauen könnt ihr, indem ihr Gegner mit negativem Karma ausschaltet. Das ist dann auch möglich, ohne dass sie sich wehren.

Mit negativem Karma-Wert seid ihr also gewissermaßen vogelfrei. Tötet ihr zu viele wehrlose Opfer, erhaltet ihr den Titel “Psycho” und einige Händler wollen dann überhaupt nicht mehr mit euch sprechen. Im Gegenzug erhaltet ihr großzügige Rabatte von ihnen, wenn ihr genug Unruhestifter tötet und den Titel “Heiliger” tragt. Außerdem wirkt sich euer Karma-Wert darauf aus, wie viel ihr beim Sterben verliert.

Wie funktionieren die Schlachten? In Reign of Guilds müsst ihr euch, wie der Name schon verrät, früher oder später in Gilden und Allianzen organisieren und mit ihnen über die Herrschaft diverser Burgen und Schlösser kämpfen.

Bei diesen groß angelegten, wuchtigen Kämpfen sollen bis zu 150 Spielende aufeinanderprallen und für eine gewaltige Schlachtatmosphäre sorgen. Während ihr im normalen Spiel auch jederzeit in die 3rd-Person-Ansicht wechseln könnt, sind Schlachten und PvP-Matches auf die Ego-Sicht begrenzt, damit keiner einen Vorteil hat.

Reign of Guilds verzichtet völlig auf Pay2Win

Wie könnt ihr das spielen? Derzeit gibt es immer wieder Alpha-Tests für Vorbesteller und Mitglieder des RoG-Clubs, dem ihr euch auf der Website anschließen könnt. Die Teilnahme ist kostenlos, es werden aber nur 2 Fans wöchentlich aufgenommen.

Im ersten Quartal 2022 startet Reign of Guilds dann in die Early-Access-Phase auf Steam. Vorbesteller erhalten den Zugang kostenlos, alle anderen müssen sich Reign of Guilds dann aber kaufen, um mitzuspielen.

Zum Release soll Reign of Guilds ein Pay2Play-System haben, also ein monatliches Abo, damit ihr zocken könnt. Wenn ihr die Early-Access Version gekauft habt, werdet ihr entsprechend dem Kaufpreis in Spielzeit ausgeglichen.

“Wenn ihr unser Spiel nach dem Release also weiter zockt, ist der Early-Access quasi kostenlos für euch” verspricht das russische Entwicklerstudio auf ihrer Website (via reignofguilds.com). Außerdem betonen sie, dass es dafür keinerlei Pay2Win-Elemente geben wird und auch Pay2Progress nicht in Erwägung gezogen wird.

Die Entwickler halten euch außerdem mit diversen Blogeinträgen und einer öffentlichen Roadmap auf dem Laufenden was die Entwicklung von Reign of Guilds angeht.

Die Entwickler sind transparent und halten euch stets mit diesen Roadmaps auf dem Laufenden

Wann und wo könnt ihr zocken? Wenn das Game fertig ist, sollt ihr es sowohl via Steam, als auch im eigenen Launcher, auf Epic und sogar über Discord spielen können. Der Early-Access wird vorerst aber nur über Steam und die eigene Website verfügbar sein.

Der vollständige Release von Reign of Guilds ist 12 Monate nach dem Start des Early-Access geplant, also im ersten Quartal 2023.

Habt ihr Lust auf Reign of Guilds? Spricht euch das Karma-System und Open-World-PvP an, oder schreckt es euch eher ab? Wie findet ihr die Klassen, die auf Crafting spezialisiert sind? Schreibt es uns gern in die Kommentare.

Auch Ecila ist ein Neues-MMORPG, erscheint auf Steam und will völlig auf Pay2Win verzichten.

PlayStation-Fan sammelt 10.000 Trophäen in 12 Jahren – „Ich war zu lange arbeitslos“

Ein Spieler hat gezeigt, welche eindrucksvollen Errungenschaften man bekommen kann, wenn man sehr viel Zeit und Energie ins Gaming steckt. So schaffte er es in 12 Jahren, 10.000 Trophäen auf der PlayStation 4 zu erspielen.

Wer hat gespielt? Der reddit-User EwokSlayer hat 12 Jahre lang Games auf der PlayStation 3 und 4 gezockt und in dieser Zeit massig Trophäen gesammelt.

Was hat er erreicht? Insgesamt kam er durch sein Engagement im Gaming auf 10.000 Trophäen, darunter:

  • 114 Platin-Trophäen
  • 674 Gold-Trophäen
  • 1.915 Silber-Trophäen
  • 7.297 Bronze Trophäen

Das ist eine bemerkenswerte Leistung, da viele Spieler gar keine oder nur eine Handvoll Platin-Trophäen haben. Solche Trophäen gibt es nämlich oft nur für eine Reihe besonders kniffliger Aufgaben, die für die meisten Spieler nicht infrage kommen.

ps4-trophäen
Quelle: reddit

Viel Zeit und günstige Sonderangebote führen zu Trophäen-Rekord

Wie hat er das alles geschafft? EwokSlayer wird in seinem reddit-Thread (via reddit) von anderen Spielern beglückwünscht, die kaum glauben können, dass jemand derart viel Zeit und Energie in das Erreichen von Trophäen gesteckt hat.

Auf die Frage, wie er denn die Zeit für all das finden konnte, gibt EwokSlayer an „Ich war zu lange arbeitslos über die Jahre. Es wäre aber wohl besser gewesen, wenn ich keine 10k [Trophäen] gehabt hätte [und dafür einen Job].“

Seine Games konnte er immer günstig über Sonderangebote und Sales bekommen und dank einer 2 Terabyte SSD-Platte für die PS4 war auch genug Speicherplatz da, um nicht ständig Spiele zu löschen und neu zu installieren.

Was war seine bemerkenswerteste Platin-Trophäe? Viele Leser im Thread wollten wissen, auf welche Platin-Trophäe er besonders stolz sei.

Auf jeden Fall Alien Isolation. Man muss das ganze Spiel schaffen, ohne zu sterben. Überhaupt nicht. Und das Alien kann einfach auftauchen, wo immer es will. Meine Nerven waren nach diesem Spiel total am Ende. [Aber] Ich habe es geliebt.

Außerdem hat er in Resident Evil 7 drei besonders knifflige Trophäen auf einmal erzielt. Dazu musste er das Spiel in weniger als 4 Stunden durchspielen, dabei weniger als drei Med-Kits benutzen und auch die Item-Box maximal 3-mal öffnen. In einer „nervenzerfetzenden“ Session schaffte er alle drei auf einmal!

Ein ähnliches Spiel wie Alien: Isolation soll sich übrigens an MMO-Fans wenden und man sieht bereits den ersten Trailer.

Quelle(n):
  1. GameRant

LoL: Polizei verhaftet Spieler in Internet-Café – Er fiel auf, weil er so verdammt gut ist

Einem Spieler von League of Legends ist sein hoher Rang zum Verhängnis geworden. Er wurde in China in einem Internet-Café festgenommen. Nachdem seine Anwesenheit extra herausgestellt wurde, fiel er einem Polizisten in Zivil ins Auge. Offenbar kann man als Challenger in China einfach nicht mehr untertauchen.

Warum fallen starke LoL-Spieler in China auf? In der chinesischen Millionenstadt Chongqing ging ein hochrangiger LoL-Spieler in ein Internet-Café. In der chinesischen Presse wird er als „strongest King“ bezeichnet, also das, was bei uns ein „Challenger-Spieler“ ist.

Den Challenger-Rang in LoL erhalten nur sehr wenige Leute pro Server, es sind ungefähr die besten 0,011% der Spielerschaft.

Der Spieler, der jetzt verhaftet wurde, zockt offenbar auf dem chinesischen Server Iona, dem ersten und ältesten Server Chinas: Der Server ist dafür bekannt, eine der härtesten Solo-Queues der Welt zu besitzen. Wer da Challenger wird, hat richtig was drauf.

Anwesenheit eines Challenger-Spielers wird laut verkündet

In China sind Internet-Cafés sowas wie “öffentliche Spielhallen“ für Gamer, die dort ihre Zeit verbringen und da ist es üblich, dass hochrangige LoL-Spieler wie Prominente behandelt werden. Als der „strongest King“ in das Café kam, wurde seine Anwesenheit laut verkündet.

So wurde das dem Spieler zum Verhängnis: Als der Spieler an die Maschine 19 ging, um zu zocken, und seine Anwesenheit verkündet wurde, fiel das dem  Zivil-Polizisten Yihao Zang auf, der im Café war, um im Netz zu surfen. Zhang spielt selbst LoL und schaute sich den straken LoL-Spieler näher an.

Als der Polizist sich ihm nährte, fiel ihm auf, dass der kräftige LoL-Spieler mit Pferdeschwanz einem gesuchten Verdächtigen ziemlich ähnlich sieht. Der Verdächtige wurde wegen Körperverletzung gesucht.

Also nahm der Polizist ein Foto des Verdächtigen, stellte sicher, dass es wirklich der Gesuchte war und meldete das bei den diensthabenden Polizisten. Die nahmen den Spieler dann fest, nachdem er sein Spiel beendet hat.

https://www.youtube.com/watch?v=so9a-MrzhEM

Der Polizist sagt:

„Ich hatte eine Verabredung, um ein Spiel zu zocken. Als ich am Mittag zur Toilette ging, hörte ich es. Der Challenger kam online und ich sah einen Mann mit einem schmutzigen Pferdeschwanz, der so aussah wie unser Verdächtiger vorher.“

Das sind die Nachwehen: Die Verhaftung des Lol_Spielers hat einige Wellen geschlagen. Auf chinesischen Message-Boards macht man sich darüber lustig. Da sagen chinesische LoL-Spieler: „Und genau deshalb bin ich kein Challenger!“

In englischsprachigen Foren findet man es hingegen völlig irre, dass man im „echten Leben“ ausgerufen wird, weil man so stark in LoL ist. Das sei in China ja so, als betrete da ein großer Sportler die Halle.

Die Internet-Cafés in China sind ein wichtiger Teil der Gaming-Kultur. Aber Gaming in der Öffentlichkeit ist nicht immer schick:

Nachdem ein Mann 20 Stunden zockte, konnte er nicht mehr laufen

Wenn Pinhead euch in Dead by Daylight ermordet, löscht er euch aus dem Spiel

Pinhead tötet seine Opfer nicht einfach – er löscht sie ganz aus dem Spiel. Seine Mori-Animation in Dead by Daylight lässt absolut nichts zurück.

Obwohl in Dead by Daylight gerade eher miese Stimmung herrscht, weil das Spiel sich bald von den „Stranger Things“-Charakteren verabschieden muss, gibt es auch Grund zur Freude. Denn ein neuer Killer wurde angekündigt und das ist Pinhead aus dem Hellraiser-Franchise. Wie alle Killer hat Pinhead eine eigene Mori-Animation und die ist sogar in einer Hinsicht besonders: Der Überlebende wird in eine andere Dimension befördert.

Was ist eine Mori-Animation? Normalerweise werden Überlebende in Dead by Daylight durch den mysteriösen Entitus getötet, wenn sie am Opferhaken sterben. Durch bestimmte Perks oder Opfergaben können Killer gelegentlich aber selbst „Hand anlegen“ und einen Überlebenden eigenhändig umbringen. Da dies ursprünglich durch die Opfergabe „Memento Mori“ kommt, nennen die Spieler diese Kill-Animation einfach kurz „Mori“. Jeder Killer hat eine eigene, die zumeist sehr cool, aber auch sehr grausam ist.

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Was macht Pinhead? Pinhead bleibt ganz seinem filmischen Vorbild treu und bedient sich Ketten und Haken. Der Überlebende wird angehoben und danach von zahlreichen beschworenen Ketten erfasst. Die Ketten rammen an mehreren Stellen in die Haut und ziehen dabei sogar das Gesicht ein wenig in die Länge.

Dann öffnet sich ein Portal mit einem mit Nägeln und Klingen bestückten Pfahl, an den der Überlebende gebunden wird und anschließend zusammen mit dem Pfahl schreiend im Portal verschwindet – und damit aus dem Spiel gelöscht wird.

Damit ist Pinhead der erste Killer, der von seinem Opfer nichts zurücklässt und den entsprechenden Charakter einfach aus der Karte und in eine andere Dimension befördert.

Besonders cool: Im Gegensatz zu den meisten anderen Killern spricht Pinhead sogar und sagt: „I shall tear your soul apart“ – zu deutsch etwa: „Ich werde deine Seele zerreißen.“

Was haltet ihr von dieser Mori-Animation? Ziemlich cool und passend für Pinhead? Oder eher harmlos und langweilig im Vergleich zu anderen Moris?

New World: Ein Feature gibt mir das Gefühl, in einem MMO endlich wieder dazu zu gehören

Das MMORPG New World hat die Chance wieder neuen Wind in das Genre zu bringen und die alte Liebe dazu wieder aufflammen zu lassen. Denn die Fraktionen könnten einem das Zugehörigkeitsgefühl zurückgeben, was man heute in modernen MMORPG vielleicht vermisst.

Für viele Menschen ist es ein schönes Gefühl, wenn man zu einer Gruppe “dazugehört”. Und eine Zugehörigkeit gibt es auch in New World, denn zu Beginn des Spiels muss man sich einer Fraktion anschließen. Ihr habt dabei die Wahl zwischen den Marodeuren, dem Syndikat und dem Bündnis.

Diese drei Fraktionen ringen miteinander um die Herrschaft über Aeternum. Das zeigt sich direkt und offensichtlich im Spiel, denn die Karte teilt sich in mehrere Gebiete, die direkt beherrscht werden können und in der Farbe der Fraktionen eingefärbt werden:

Den eigenen Einfluss zu vergrößern und die Karte entsprechend zu färben war ein großes Ziel für die Fraktion.

Die Herrschaft über die Gebiete hat positive Auswirkungen auf die Spielerinnen und Spieler, die dort unterwegs sind und der herrschenden Fraktion angehören. Zum einen gibt es einem erstmal ein erhabenes Gefühl, im “eigenen” Gebiet unterwegs zu sein. “Meine” Fraktion ist hier der Herrscher, macht Platz für mich!

Wer schreibt hier? Matthis spielt seit fast 15 Jahren MMORPGs und hat dabei in mehreren Titeln mehrere tausend Spielstunden angesammelt. Begonnen hat alles mit Guild Wars. Aktuell verbringt er seine Zeit am liebsten mit Final Fantasy XIV. New World hat er in der Beta getestet und das Spiel hat ihn positiv überrascht.

Neben dem “guten Gefühl, dazu zu gehören”, gibt es richtige Boni im Spiel, wenn ihr in einem Gebiet unterwegs seid, das von eurer Fraktion erobert wurde:

  • Mehr Ressourcen beim Sammeln
  • Rabatt auf die Schnellreise
  • Zugriff aufs Lager
  • Höhere Chance auf HQ-Gegenstände beim Handwerk

Es lohnt sich also für euch in den Gebieten unterwegs zu sein, die eurer Fraktion gehören.

Die Fraktionen selbst kommunizieren über den Fraktions-Chat miteinander und in diesem Chat war schon während der Betas einiges los. Und das Schöne dabei ist, dass man sich über die Geschehnisse im Spiel ausgetauscht hat.

So ging es oft darum, wie sich die Kontrolle der Fraktionen über die Gebiete über Nacht verschoben haben und was man dagegen tun könnte. Insgesamt hat man sich seiner Fraktion irgendwie zugehörig gefühlt.

Natürlich ging es dabei auch mal etwas ruppiger zu, aber der Chat war lebendig. Wenn andere Spielerinnen und Spieler den Kanal für eine private Unterhaltung nutzen wollten, dann wurden sie freundlich, aber bestimmt gebeten, diesen an anderer Stelle weiterzuführen, ganz nach dem Motto: Hier bitte nur schreiben, wenn es die Fraktion betrifft, danke.

Amazon Games stimmt darauf mit einem passenden Trailer auf New World ein.

Insbesondere der Erhalt der eigenen Siedlungen lag “unserer” Fraktion am Herzen und ich kann mir vorstellen, dass es in anderen Fraktionen ähnlich aussah. Denn beherrscht eine Fraktion ein Gebiet, dann kann eine Kompanie, die dieser Fraktion angehört, für sich eine Siedlung beanspruchen. Eine Siedlung ist ein wichtiger Treffpunkt für die Spielerinnen und Spieler, weil sie dort:

  • Häuser kaufen und einrichten
  • Gegenstände herstellen
  • Auf den Handelsposten zugreifen
  • Quests und Aufträge annehmen

Wenn ihr schon einmal in einer Siedlung etwas gehandelt habt, dann wird euch aufgefallen sein, dass jedes Mal eine kleine Gebühr einbehalten wird. Selbst wenn ihr ein Haus besitzt, müsst ihr einmal pro Woche eine kleine Grundsteuer bezahlen, die an die Kompanie geht, die aktuell die Siedlung beherrscht. Und auch das Thema Steuern wurde im Fraktions-Chat nicht ausgelassen.

Selbst Steuern schweißen die Fraktion zusammen – oder schwächen sie

Die Höhe der Steuern und Gebühren wird von den herrschenden Kompanien festgelegt. Der Gouverneur der Siedlung kann die Einnahmen benutzen, um den Ausbau einer Siedlung zu finanzieren und zum Beispiel die Handwerksstationen verbessern, oder bestimmte Lifestyle-Verbesserungen für die Bewohner freischalten. Das hat einen positiven Effekt für die Spielerschaft – und indirekt auch für die Fraktion.

Steuern und Gebühren in New World werden einen Einfluss auf die Beliebtheit einer Siedlung haben.

Zu hohe Steuern können aber dafür sorgen, dass sich niemand mehr in der Siedlung aufhalten möchte und neue Spieler sich hier kein Haus kaufen wollen. Denn wie im richtigen Leben gilt in New World: Fast niemand zahlt gerne Steuern. Und fast niemand mag hohe Steuern. Hier kam es zu einem ganz einfachen Interessenkonflikt zwischen Kompanie und Spielerschaft.

In der Beta hat das dazu geführt, dass einige Kompanien sich über Steuern aus einer Siedlung einen netten Nebenverdienst abzwacken wollten, wie es Twitter-Nutzer @official_Ragnar ganz gut auf den Punkt bringt:

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Teilweise kam es dann dazu, dass die herrschende Kompanie von den Spielern der eigenen Fraktion nicht gemocht wurde. Und Spielerinnen und Spieler, die die Herrscher einer Siedlung nicht mögen, werden nicht zu ihrer Verteidigung eilen und Rohstoffe für den Ausbau bereitstellen. Von dieser Erfahrung schreibt zum Beispiel Fwankie auf Twitter:

Die armen Gelben (Covenant) mussten mit 25 % Steuern leben. Sogar sie selbst haben ihren Anführer gehasst. Währenddessen ist Lila (Syndikat) als eine Community zusammengewachsen. […] Wir waren motiviert und organisiert.

via Twitter

Die Fraktionen in New World könnten dafür sorgen, dass ein starkes Zugehörigkeitsgefühl entsteht, das über das einer einzelnen Gilde hinausgeht. Und aus diesem Zugehörigkeitsgefühl könnte die Bereitschaft entstehen, sich für die ganze Fraktion einzusetzen, gemeinsam die eigenen Ziele umzusetzen und im Endeffekt eine ganz natürliche Community wachsen.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Fraktionen in New World und wie war das Klima in ihnen? Ist euch ein Zugehörigkeitsgefühl in einem MMORPG wichtig, oder spielt ihr lieber für euch oder in einer kleinen Gruppe? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Wenn ihr weitere Infos zu New World haben wollt, dann schaut doch in unseren Artikel mit allem zum neuen MMO New World von Amazon – Release, Beta, Vorbestellen, Gameplay.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

CoD Warzone startet heute großes Live-Event, schenkt euch Skins – So kriegt ihr sie

Call of Duty: Warzone hat die Season 5 eher ruhig begonnen. Doch am heutigen Donnerstag, dem 19. August, soll ein Live-Event Stimmung auf das neue CoD: Vanguard machen. Es wird einen besonderen Spielmodus mit speziellen Regeln geben und Belohnungen stehen auch auf dem Programm. MeinMMO hat die Details.

Was geht bei Warzone? Die neue Season 5 läuft in Call of Duty: Warzone seit ein paar Tagen und steuert auf ein großes Highlight zu. Heute Abend am 19. August startet ein großes Live-Event zur Enthüllung des neusten CoD-Titels: Call of Duty: Vanguard.

Bei uns auf MeinMMO findet ihr heute einen Live-Ticker zum Vanguard-Reveal mit allen Infos. Seid heute dabei, wenn wir mit unserer Community die Enthüllung erleben.

Wie beim Reveal-Event von Black Ops Cold War im letzten Jahr, erwartet euch ein besonderer Spielmodus, der über einen begrenzten Zeitraum läuft und am Ende wahrscheinlich den ersten richtigen Trailer zum neusten CoD serviert. Wie ihr mitmacht, was passieren könnte und wie ihr euch kostenlose Event-Belohnungen sichert, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Update 19. August, 08:40 Uhr: Der Zug in Verdansk fährt derzeit offenbar nicht seine übliche Runde durch Verdansk, sondern hatte einen kleinen Unfall. Wir haben euch einen Clip unter dem Punkt „Event-Ablauf – Panzerzug?“ eingefügt.

Warzone: Live-Event zum Vanguard-Reveal in Season 5

Wie kann ich teilnehmen? Das Event startet am heutigen Donnerstag um 19:30 Uhr in Warzone. Grundsätzlich ist das Event offen und frei für alle. Bei den letzten zeitbegrenzten Events war die Server-Warteschlange lang und teilweise konnten Spieler das Event verpassen, weil sie nicht auf den Server gekommen sind.

Das solltet dieses Mal aber nicht passieren. Der Event-Modus ist offenbar auch am Wochenende verfügbar und wenn ihr nicht zum Start dabei seid, bekommt ihr trotzdem die Chance auf eine Teilnahme und die Belohnungen.

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Warteschlangen können zum Event-Start jedoch möglich sein. Wollt ihr die Premiere erleben, loggt euch früh ins Spiel ein, vielleicht schon gegen 19 Uhr. Wenn ihr gegen 19:30 Uhr in der Lobby seid, dürfte nichts mehr schiefgehen.

Um 19:30 Uhr gibt es dann wahrscheinlich ein kleines Listen-Update, das den Event-Modus in die Playlist bringt. Startet nicht einfach ein Match um 19:30 Uhr, sondern wartet, bis der Spielmodus am Start ist. Auf MeinMMO werden wir einen Ticker mit den wichtigsten Infos aufsetzen, mit denen ihr die Ereignisse verfolgen könnt.

Panzerzug könnte durch Verdansk tuckern

Was passiert da? Das lässt sich noch nicht ganz sicher sagen. Doch es gilt als sicher, dass ein Event-Modus startet, der bestimmte Aufgaben von euch verlangt und am Ende den Trailer des neuen CoD: Vanguard vorführt. Im letzten Jahr bei Cold War war der Modus mehr oder weniger komplett durchgescriptet. Das erlaubte ein gewisses Story-Telling mit einem Finale im Stadion. Das Match endete mit dem ersten Trailer.

Call of Duty gibt jedoch eine kleine Vorschau auf den Event-Modus. In einem Blog-Eintrag heißt es: „Informationen von der Front haben aufgedeckt, dass eine neue Art von Waffe zu diesem Schauplatz [Verdansk] kommt. Wir haben sie noch nicht gesehen, aber wir wissen, dass es größer ist als alles, was wir bisher gesehen haben. Seid bereit, euer Squad zusammenzustellen und das Ziel abzufangen und zu neutralisieren. Das wird wahrscheinlich ein koordinierter Kampf, in denen alle Squads zusammenarbeiten, um den Job zu erledigen.“ (via callofduty.com)

Dazu folgendes Foto:

cod warzone live event vanguard zuglinie

Dataminer fanden schon vor dem Start der abgelaufenen Season 4 Hinweise zu einem Panzerzug in den Daten mit Bezug auf ein mögliches Reveal-Event von CoD: Vanguard. Da die gepunktete Strecke den Gleisen in Verdansk folgen, scheint das aktuell eine naheliegende Option zu sein.

Update: Ein weiterer Teaser zum Zug ist aufgetaucht. Derzeit kann der Zug im Tunnel beim Krankenhaus stecken bleiben und kokelt auf den Gleisen vor sich hin. Der macht wohl Platz für etwas Neues, Größeres … den reddit-Clip binden wir euch hier ein:

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Warzone-Belohungen im Live-Event

Wie bekomme ich die Belohnungen? Die Belohnungen sind für alle Teilnehmer am Event gedacht. Spielt das Event am Donnerstag oder am Wochenende um folgenden Cosmetics einzusacken:

  • Skin für das Motorrad
  • Eine Uhr
  • Bauplan für ein Messer
  • Waffenbauplan

Auf Twitter könnt ihr die Items schon vorher inspizieren. Schaut euch die Bilder ganz genau an, dann findet ihr alle 4 Cosmetics:

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Damit es sich für euch lohnt, schon früher in Warzone einzusteigen, startet um 18:30 Uhr ein Bonus-Event mit doppelten Erfahrungspunkte. Offenbar ist für eine Stunde doppelte Waffen-, Account- und Battle-Pass-XP aktiviert.

Das Event im letzten Jahr zum Reveal von Cold War war sicher eines der Highlights in Jahr 1 von Warzone. Sollte zum Vanguard-Event tatsächlich ein mies gelaunter Panzerzug durch die Stadt heizen, verspricht auch das neue Live-Event eine interessante Erfahrung.

Schaut ihr euch die Sache ingame an und seid am Donnerstag pünktlich mit dabei?

Quelle(n):
  1. Charlie Intel

MMORPG Swords of Legends sucht neue Tester – Doch das Angebot ist ziemlich dreist

Im Juli erschien Swords of Legends Online (SOLO) bei uns im Westen. Der deutsche Publisher Gameforge sucht nun Tester, die das MMORPG auf Herz und Nieren prüfen, um Bugs zu beheben und Feedback zu sammeln. Doch die Tester sollen nicht wie üblich bezahlt werden, sondern alles freiwillig erledigen.

Was ist das für ein Angebot? Gameforge hat im Forum von Swords of Legends dazu aufgerufen, sich als Tester für das neue MMORPG zu bewerben. Als Voraussetzung für die Rolle als Tester müsst ihr folgendes erfüllen:

  • Mindestens 18 Jahre alt sein
  • Den aktuellen Raid-Content abgeschlossen haben
  • Auf Englisch kommunizieren und an Voice-Chats teilnehmen
  • Viel Zeit mitbringen, um regelmäßig an den Wochenenden die neuen Inhalte zu testen

Eine aussagekräftige Bewerbung sollt ihr per E-Mail einsenden (via SOLO). Solltet ihr genommen werden, könnt ihr neue Inhalte zusammen mit den Entwicklern ausprobieren, was für einige Fans sicherlich reizvoll wirkt.

Warum ist das Angebot dreist? Das Angebot von Gameforge klingt in etwa wie die Rolle eines klassischen Quality Assurance Testers (QA Tester). Als solcher Tester sollt ihr die Software nach Fehlern durchforsten und so sicherstellen, dass sie in einem guten Zustand veröffentlicht wird. Die Ausschreibung fand sogar vom QA Team von Gameforge statt.

Doch klassische QA Tester werden für ihre Arbeit bezahlt. Oftmals gilt dieser Job sogar als Einstieg in die Entwickler-Branche im Gaming.

Zwar haben QA Tester oftmals bereits Erfahrung in der Programmierung und nutzen nicht selten Tools oder automatisierte Vorgänge, um Fehler zu finden. Doch auch kleinere Unternehmen und Spielehersteller suchen immer wieder bezahlte Tester, die vor allem die Software ausprobieren und anwenden sollen.

Bei Swords of Legends Online jedoch werden aktive Spieler gesucht, die mindestens einen Teil des Jobs eine QA Testers übernehmen sollen und das völlig kostenlos. Dieses Angebot lässt sich auch nicht mit einer klassischen Alpha oder mit einem Test-Server vergleichen, da ihr dort nach eigenem Ermessen spielt und meldet.

Hier jedoch sollt ihr gezielt an Wochenenden, regelmäßig und im Voice-Chat mit den Entwicklern testen und dürft zudem nicht darüber reden, da ihr eine NDA unterzeichnen müsst.

Neues Themepark-MMORPG, das bisher noch nicht durchstarten konnte

Was ist SOLO überhaupt für ein Spiel? Bei Swords of Legends Online handelt es sich um ein chinesisches Themepark-MMORPG, das Wert auf eine Story legt, die in vielen auf Englisch vertonten Cutscenes und Quests erzählt wird. Es bietet 6 verschiedene Klassen, die allesamt ohne Gender Lock auskommen.

  • Im PvE erwarten euch Weltbosse, Dungeons in mehreren Schwierigkeitsgraden und bereits die ersten Raids
  • Für PvP-Fans gibt es Fraktionskämpfe, eine 3v3-Arena mit Rangliste und mehrere Modi, die in Arenen stattfinden.
  • Weitere Highlights sind das faire Ausrüstungssystem, das Housing und der Shop, der komplett ohne Pay2Win, aber auch ohne Pay2Convience in Form von zusätzlichen Inventar- oder Bankplätzen auskommt.

Wie läuft es für SOLO? Am 9. Juli feierte Swords of Legends Online seinen Release, doch der große Erfolg blieb aus. Zwar jubelte der Publisher Gameforge nach eigenen Angaben über die Verkaufszahlen, doch derzeit fallen trotz neuer Updates die Spielerzahlen kontinuierlich.

Zudem wurden schon zu Release keine überragenden Zahlen erreicht. Auf Steam schauten sich zum besten Zeitpunkt nur 18.700 Spieler gleichzeitig das MMORPG an. Das sind Zahlen, die selbst MMORPGs, die erst Jahre nach Release auf Steam veröffentlicht wurden – wie etwa ESO, FFXIV oder Black Desert – überbieten können.

Wie genau es um Swords of Legends Online steht und für wen sich das MMORPG lohnen kann, das erfahrt ihr hier: Wie geht’s dem MMORPG Swords of Legends Online einen Monat nach Release?

Star Citizen bannt einige Backer noch vorm Release

Bei Star Citizen uferte eine Diskussionen um einen Schimpfwort-Filter aus. Der rief Kritiker auf den Plan, die sich darüber beschwerten, so ein Filter würde ja das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken und sei Zensur. Doch der Umgangston in einer Organisation war so von rassistischen Begriffen geprägt, dass die Entwickler nun einige Spieler und Backer rauswarfen.

So begann die Diskussion: Ein Nutzer hat sich im Forum von Star Citizen an die Entwickler gewandt mit der Bitte, die Entwickler sollten doch einen Schimpfwort-Filter zu installieren, um zumindest die schlimmsten Begriffe auszuschließen, die man im richtigen Leben nie verwenden würde, weil sie sexistisch oder rassistisch seien.

Ein Spiel müsse ein sicheres Umfeld bieten, damit sich alle Spieler wohlfühlen können.

Was in anderen Spielen zum Standard gehört, löste bei der Community von Star Citizen eine größere Diskussion aus. Als Antwort hieß es unter anderem (via reddit):

  • So ein Filter würde Leuten die Möglichkeit nehmen, frei zu sprechen. Man behandle damit nur das Symptom, nicht aber die Ursache.
  • Mit so einem System würde man ja nur Leute zum Schweigen bringen wollen, die eine andere Meinung vertreten. Das nenne man auch Zensur

Die Entwicklung von Star Citizen geht voran:

“Ich bin ja kein Rassist, aber …”

Wer bekam dann Ärger? In der Diskussion geriet eine Gruppe von Spielern ins Fadenkreuz, die Mandalorian Armed Forces (MAF). Nun kursierten Screenshots aus Star Citizen und einem Discord, in dem sich die Mitglieder der Gruppe rassistisch äußerten. Es wurden etwa abwertende und beleidigende Begriffe für Schwarze Menschen verwendet (via reddit).

Es hieß aber auch immer wieder, das sei alles nicht so gemeint. Sondern nur ein Missverständnis, man mache da nur Spaß: Man sei ja kein Rassist, aber …

Die Leute gingen ja zu Unrecht auf die Gruppe los. Das seien die typischen “Social Justice Warrior auf Twitter” oder Leute, die Drama suchten, statt Dinge ruhig zu klären.

Letztlich wurden Mitglieder dieser Gruppe, „MAF“ aus Star Citizen, gebannt. 4 gebannte Accounts wurden auf reddit namentlich aufgeführt (via reddit). Es handelt sich dabei offenbar um Veteranen von Star Citizen, die einiges an Geld ins Spiel gesteckt haben.

Auf reddit diskutiert man, ob die Spieler ihr Geld zurückerhalten oder ob sie das durch ihr Fehlverhalten verwirkten.

Mehr zum Thema
Spieler erklärt, wieso er 100.000 $ für Star Citizen ausgibt
von Max Handwerk

Kontroverse Diskussion über Banns

Das fällt auf: In Diskussionen um den Bann fällt stark auf, dass in den Foren zu Star Citizen es einige gibt, die argumentieren, die Forderung, jemanden wegen Rassismus aus Star Citizen zu bannen, sei nicht legitim.

So liest man im Forum etwa: „Politischer Aktivismus“ habe nichts im Forum zu suchen (via rsi)

Rassismus habe ja auch nichts mit Star Citizen zu tun, denn die Leute seien ja Rassisten, ob sie nun spielen oder nicht.

Ein anderer Nutzer sagt: Nur weil jemand in Star Citizen einen blutdürstigen Piraten spielt, der andere in die Sklaverei verkaufen will, sei der ja noch kein Rassist. Die Leute müssten mal zwischen Spiel und Realität entscheiden.

Es sei viel eher ein Problem von Discord, als das der Entwickler von Star Citzen.

Andere Nutzer von Star Citizen widersprechen hier aber scharf. Sie finden den Bann gut und halten es für alternativlos, bei Rassismus klar einzuschreiten.

Das sagt CIG selbst: Die sind wesentlich weniger tolerant als Teile ihrer Community. In einem Statement (via rsi) sagt ein Mitarbeiter: „Rassismus hat keinen Platz in der Community von Star Citizen. Wir verfolgen eine Politik der „Null-Toleranz“ und nehmen jeden Bericht sehr ernst.“

Das Problem mit Rassismus in MMO-Gilden ist keinesfalls eins, das nur Star Citizen plagt:

2 Top-Gilden in WoW sollen rassistisch sein: „Irre und echt verstörend“

Quelle(n):
  1. massivelyop

WoW stirbt für mich gerade – Aber leider zu langsam

Der Tod von World of Warcraft wird seit Jahren vorhergesagt. Was bisher kaum jemand sieht: das Spiel stirbt bereits, aber der Prozess zieht sich in die Länge. Zu lang, meint MeinMMO-Autor Benedict Grothaus. Und das ist ein Problem – für Spieler wie für das Spiel selbst.

Ich will nicht, dass WoW stirbt. Dazu hat es mich zu lange schon begleitet, schließlich spiele ich seit mittlerweile 16 Jahren. Trotzdem ist der aktuelle Zustand untragbar.

Das Spiel siecht langsam vor sich hin und es sind wenn überhaupt, dann nur kleine Verbesserungen am Horizont zu sehen.

Das Problem: Obwohl WoW aus Sicht vieler Spieler und auch mir selbst mittlerweile nicht mehr so gut ist wie es sein könnte, ist es noch „zu gut“. Es hält immer noch genügend Spieler, als dass die Community keinen Grund sieht, es vollkommen abzuschreiben.

Der (ehemalige) WoW-Streamer Asmongold sagt: WoW muss damit anfangen, sich seine Spieler zurückzuholen und dafür zu kämpfen (via Twitch.com). Und dazu braucht es drastische Änderungen. Und ja, WoW braucht Änderungen, egal welche. Aber blöderweise muss es noch nicht um seine Spieler kämpfen.

Nur 2 Millionen Spieler? Auf jeden Fall zu wenige

Stirbt WoW gerade wirklich? Blizzard selbst veröffentlicht schon seit einer Weile keine Zahlen mehr. Allerdings hat der Experte Bellular mittlerweile ausgerechnet, dass WoW nur noch knapp 2 Millionen Spieler hat.

Ob diese Zahl stimmt, lässt sich nur schwer belegen. Klar ist aber, dass man die schwindende Spielerzahl merkt. Zumindest auf kleineren Realms wie dem meinen.

Zudem verlassen immer mehr Content Creator das MMORPG. Asmongold spielt schon seit einer Weile Final Fantasy statt WoW, große YouTuber und Streamer hörten ebenfalls auf und sogar Vanion hat bekanntgegeben: „Die Leidenschaft für WoW ist auf einem nie dagewesenen Tiefpunkt.“

Twithc-Asmongold.
Asmongold und viele andere haben schon mit WoW abgeschlossen.

Wie wirkt sich das aus? Im Moment ist der einzige Content, den ich noch wirklich aktiv bestreite, der mythische Raid Sanktum der Herrschaft. Ich spiele auf einem der kleinsten Server Europas, der mit dem Merge in BfA schon um mehrere andere Realms erweitert wurde.

Trotzdem steht meine Gilde immer wieder vor dem Problem, dass uns Spieler fehlen. An einigen Abenden bekommen wir so gerade die benötigten 20 Spieler voll, oft erst nach Raid-Beginn, weil jemand zu spät kommt. Mal aussetzen, weil das Wetter schön ist und sich ersetzen lassen? Ist nicht drin.

Denn es fehlen die Spieler. Es wird immer schwerer, noch motivierte und vor allem gute Mitglieder zu finden, die sich den Herausforderungen im mythischen Modus stellen wollen. Diese Schwierigkeit haben wir schon länger, aber sie taucht immer häufiger auf.

Die Probleme von WoW sind nicht gravierend genug

Ein Blick in die Community bringt bei dieser Frage leider recht wenig. Die Meinungen gehen stark auseinander – selbst hier bei uns in der MeinMMO-Redaktion. Was mich stört, findet Cortyn super und was Cortyn nicht mag, finde ich okay.

Es ist nahezu unmöglich, zu sagen, was genau WoW ändern müsste, um „die Spieler“ bei sich zu behalten. Und genau das ist vermutlich das größte Problem:

  • alle Bereiche sind irgendwie so gerade noch okay – aber eben nicht überragend
  • viele Spieler loggen nur noch ein, um zu festen Terminen mit ihrer Gilde zu zocken oder „Pflichten“ zu erledigen
  • die Community fordert Veränderungen an allen möglichen Stellen – überall gibt es nahezu ebenso viel Kritik wie Lob

WoW ist in vielen Bereichen nur noch Mittelmaß und traut sich nicht, einige Einsparungen zu machen, um an anderen Stellen zu scheinen. Spiele wie FFXIV mit den dutzenden kleinen Storys oder New World mit dem erfrischend neuen Gameplay bieten da Alternativen für entsprechende Zielgruppen.

So verlassen immer wieder kleine Grüppchen WoW. Nie genug, als dass es auffallen würde, aber immer wieder so viele, dass die nächste Gruppe für ihre Pläne nicht mehr genug Mitspieler findet. So stirbt WoW langsam. Zu langsam.

Es wäre besser, wenn mehr Spieler gehen würden – und schneller.

Mehr zum Thema
WoW-Spieler fordern von Blizzard: „Zieht endlich die Reißleine!“
von Cortyn

Hör auf zu meckern und mach es besser!

Sicher, man könnte mir nun ankreiden, dass ich einfach nur nörgle. In gewisser Weise tue ich das auch, aber ich stehe mit meiner Meinung, dass WoW besser sein könnte, schließlich nicht alleine.

Es gibt einige Möglichkeiten, wie WoW besser werden könnte – wobei eigentlich nicht wirklich wichtig ist, was getan wird. Hauptsache, irgendwas wird getan. Sobald eine größere Änderung zu erkennen ist, sind nur noch zwei Wege möglich:

  • WoW wird drastisch besser und holt langsam seine Spieler zurück. Dass es das kann, zeigen die starken Zahlen aus der Hochzeit des MMORPGs.
  • WoW wird drastisch schlechter und geht den Bach runter.

Letzteres würde aber nicht einmal zwangsweise den Tod von WoW bedeuten. Die Entwickler sind nicht dumm und verstehen ihr Handwerk, das haben sie jahrelang bewiesen. Sehen sie aber deutlich, dass der aktuelle Weg nicht funktioniert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die Richtung ändert. Und genau darauf hoffe ich.

Was muss sich nun ändern? Wie schon oben geschrieben, ist es schwer, genau auszumachen, was eigentlich die Probleme von WoW im Moment sind. Ja, es ist schal und keine Inhalte bleiben lange frisch. Vielleicht liegt das einfach an der Müdigkeit von 16 Jahren des gleichen Spiels.

Trotzdem gibt es ein paar Ideen, die WoW verbessern könnten und die sich teilweise schon früher bewiesen haben:

  • Eine neue Klasse: Jedes der allgemein als „gut“ angesehenen Addons hatte eine neue Klasse. Klar, die sorgt für eine Durchmischung der Balance und mehr Möglichkeiten.
  • Alternativ: Überarbeitete Klassen. Macht den Gesetzlosen zum „Gunslinger“ oder „Tinker“, gebt dem Magier einen Nahkampf-Spec als „Battlemage“ oder versorgt den Dämonenjäger mit einer dritten Spezialisierung als „Fel-Mage“ für den Fernkampf.
  • Überarbeitung von Dungeons und Raids: Die neue Mythic+-Score sorgt eher dafür, dass Casuals keine Lust mehr haben, sich dem Druck auszusetzen. Das geht besser.
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Sylvanas und der Kerkermeister nerven ungemein. Sie sind viel zu stark.

Am wichtigsten wäre jedoch endlich mal wieder ein greifbarer Gegner. Es nervt ungemein, wenn der Gegenspieler so viel klüger und mächtiger ist als man selbst. Warum sollten wir gegen Sylvanas kämpfen, wenn genau das ihr Plan ist? Welchen Sinn hat der Kampf gegen den Kerkermeister, wenn der mit einem Fingerschnippen drei der mächtigsten Lebenden in Ketten legen kann?

Gebt mir einen Gegner, den ich bekämpfen kann. Dann fühle ich mich vielleicht nicht mehr so verdammt nutzlos oder wie ein Bauer in irgendjemandes Schachspiel, der täglich irgendwelche Fronarbeit leisten muss. Und wenn das nicht geht: macht mich so stark, dass ich wieder kämpfen kann – Stichwort Artefaktwaffen.

Klar ist aber: kleine Änderungen und Verbesserungen wie die angepassten Medien für Spezialisierungen sind höchstens kleine Trostpflaster für eine klaffende Wunde. Sie verlangsamen den Prozess, was die Sache aber nur schlimmer macht.

WoW muss schneller sterben, um zu leben

Im Moment ist WoW in keinem guten Zustand, aber auch in keinem schlechten. Es hängt in der Schwebe und fristet so sein Dasein, während langsam Spieler abfließen und die Verbleibenden etwas zu tun suchen.

Auf Dauer kann das nicht gutgehen. Vielleicht hilft schon der Wechsel der Führung, schließlich zockt der neue WoW Chef selbst und sogar besser als die meisten. Vielleicht braucht WoW aber auch einfach noch etwas Konkurrenz.

Mit New World steht immerhin ein neues MMO an, welches dabei helfen könnte, den Sterbe-Prozess bei WoW zu beschleunigen:

WoW könnte gerade seinen Platz auf dem MMORPG-Thron verlieren

Ich hoffe jedenfalls, dass WoW die Kurve kriegt – auf die eine oder andere Weise. Schöner wäre es natürlich, wenn es nicht erst kurz vor dem Abgrund steht und dann neu erschaffen werden muss. Aber selbst das wäre besser, als die nächsten Monate immer leerer werdende Server zu sehen.

Irgendwer baut im Kinderspiel Roblox reale Amokläufe wie in Christchurch nach

Für Kinder ist die Spiele-Plattform Roblox im Jahr 2021 sowas wie das neue Minecraft. Investoren und Aktionäre haben den Wert der Firma hinter Roblox auf über 44 Milliarden US-Dollar gepusht. Aber die Kreativität, die das Spiel erlaubt, nimmt abartige Züge an, wenn Leute in Roblox plötzlich Amokläufe nachbauen, wie den von Christchurch.

Was ist Roblox? Roblox ist weniger ein Spiel, sondern mehr eine Online-Spieleplattform, auf der Nutzer selbst eigene Computerspiele erschaffen und spielen können.

Die Plattform gibt es seit 2006 für PC, kam dann auf Mobile und zuletzt auf Xbox. Roblox hat in den letzten fünf Jahren unheimlich an Fahrt gewonnen und ist jetzt ein Riesending gerade für viele Kinder und deren Eltern, die permanent nach Robux angehauen werden, der Echtgeldwährung des Spiels.

Für zusätzlichen Schub sorgte der Gang an die Börse am 10. März 2021. Die Firma hat eine extrem hohe Markt-Dotierung von über 44 Milliarden US-Dollar erzielt: Die Investoren glauben an die Zukunft der Firma.

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“Und das auf einer Plattform für sehr junge Kinder”

Das ist jetzt ein Problem: Ein Forscher der „Anti-Defamation“ League hat sich jetzt an das US-Magazin The Verge gewandt und enthüllt, dass in Roblox die Schauplätzen von furchtbaren Amokläufen nachgebaut werden. Jedes Mal, wenn er in Roblox danach suche, werde er fündig:

  • Im Januar 2020
  • Im Mai 2021
  • und zuletzt am 13. August 2021 habe er in Roblox solche Schauplätze gefunden:

„Ich möchte nur einmal nach Christchurch in Roblox suchen und nicht eine neue Inszenierung des 2019er „Christchurch Moschee-Amoklauf sehen und das auf einer Gaming-Plattform für sehr junge Kinder“.

https://twitter.com/danieljkelley/status/1391910782011588608
Roblox verdient unfassbar viel Geld – aber trotzdem rutscht ihnen sowas durch.

Die US-Seite The Verge bestätigt den Fund des Forschers. Es heißt: Eine einfache Textsuche habe dazu geführt, dass man zwei dieser Nachbildungen im Spiel fand, beide Räume waren von mehr als zweihundert Menschen besucht worden.

Beim Amoklauf in Christchurch im Jahr 2019 starben mehr als 50 Menschen. Es wird als einer der schrecklichsten Akte von religiös motiviertem Hass der letzten Jahre gesehen.

So reagiert Roblox: Auf Anfrage sagten die, sie hätten sofort die Räume entfernt und die Erschaffer rausgeworfen. Man dulde keinen Rassismus, keine Diskriminierung oder Anspielungen auf tragische Ereignisse. Man habe ein rigoroses System, um das zu überwachen.

Aber offenbar geht Roblox sowas dann doch immer wieder durch. Denn sie können nicht einfach „Christchurch“ sperren, immerhin sei das eine reale Stadt in Neuseeland. Daher sei es wichtig, dass nicht alles automatisiert abläuft, sondern man auch Menschen in den Moderations-Prozess miteinbezieht.

Was ist das Problem? Roblox scheint einfach so groß und so schnell gewachsen zu sein, dass die Moderation nicht mit der Geschwindigkeit mithalten kann, in der Nutzer neue Inhalte ins Spiel bringen.

Für Roblox wird es in den nächsten Jahren ein entscheidender Faktor sei, ob sie ihre Infrastruktur mit dem Spieler-Ansturm mitwachsen lassen können. Genau die Fähigkeit, eine sichere Plattform für alle zu bieten, hat man selbst beim Börsengang als einen Risikofaktor ausgemacht.

Roblox hat 100 Mio. Spieler im Monat, sogar mehr als Minecraft – Aber warum?

Quelle(n):
  1. The Verge

ESO ist aktuell kostenlos – Für wen eignet sich das MMORPG 2021?

The Elder Scrolls Online ist ein Buy2Play-MMORPG. Um einen Zugang zu bekommen und das Spiel ausprobieren zu können, müsst ihr normalerweise vorab Geld bezahlen. Aktuell ist es jedoch kostenlos spielbar. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch verrät euch, wie lange ihr ESO testen könnt und für welche Spielertypen es sich besonders eignet.

Wie lange ist ESO kostenlos spielbar? Derzeit läuft das sogenannte QuakeCon 2021 Event zu ESO. Während dieses Events könnt ihr das MMORPG kostenlos spielen. Das Event läuft bis Montag, den 30. August um 16:00 Uhr deutscher Zeit.

Während dieses Events könnt ihr euch kostenlos einen Account auf PC, Mac, Xbox, PlayStation oder Google Stadia erstellen und so viele Stunden in ESO verbringen, wie ihr möchtet.

Welche Inhalte sind kostenlos nutzbar? Das Event bietet euch Zugriff auf das Grundspiel von ESO sowie das Gebiet Vvardenfell aus der ersten Erweiterung Morrowind. Allgemein könnt ihr:

  • Die vier Grundklassen ausprobieren
  • 23 einzigartige Gebiete erkunden
  • Die komplette Geschichte vom Grundspiel erleben
  • Mit Freunden zusammenspielen, die bereits ESO besitzen und euch schon länger überzeugen wollten, es auch mal auszuprobieren

Außerdem könnt ihr bereits den Prolog zur neusten Erweiterung Blackwood ausprobieren, die im Juni 2021 erschienen ist.

Der Zugriff auf die Inhalte der anderen Erweiterungen oder der DLCs bleibt euch jedoch verwehrt.

ESO ist ein MMORPG für Solo-Spieler und Fans von guten Geschichten

Was macht ESO besonders? The Elder Scrolls Online ist kein klassisches MMORPG, da es vor allem auf viele Singleplayer-Inhalte und einen leichten Zugang zur Spielwelt Wert legt.

So könnt ihr beispielsweise mit jedem Level jedes Gebiet in ESO erkunden, da sich euer Charakter dynamisch an die jeweiligen Inhalte anpasst. Ihr könnt direkt zum Start in eines der Endgame-Gebiete und die neuste Erweiterung gehen, ohne je die “alte Spielwelt” erkundet zu haben.

Neben der Skalierung überzeugt ESO damit, dass ihr im Grunde keinen Kontakt zu anderen Spielern haben müsst. Alle Storys und Geschichten lassen sich allein erleben. Hinzu kommt das neue Gefährten-System, das mit Blackwood eingeführt wurde und es euch ermöglicht, alle Inhalte mit einem NPC an eurer Seite zu erleben.

Was bietet ESO insgesamt?

  • Eine riesige Spielwelt im Universum von The Elder Scrolls
  • Ein actionreiches Kampfsystem mit aktivem Ausweichen und Blocken
  • Spannende Story-Inhalte, die komplett auf Deutsch vertont wurden
  • Über 40 verschiedene Dungeons, die zudem mit einem schwereren Veteranen-Modus daherkommen
  • Raids in Form von sogenannten Trials für 12 Spieler
  • Verschiedene PvP-Inhalte, darunter das riesige Gebiet Cyrodiil, in dem sich die 3 Fraktionen bekämpfen
  • Jedes Quartal ein neues Update und jedes Jahr eine neue Erweiterung

Für welche Spielertypen eignet sich ESO besonders? ESO richtet sich vor allem an Fans von guten Geschichten und actionreichen Kampfsystemen. Denn in beiden Punkten kann das Spiel überzeugen und gehört zu dem besten, was das Genre zu bieten hat.

Die meisten Inhalte lassen sich solo erledigen, weswegen es auch zu den MMORPGs gehört, die ihr am besten alleine spielen könnt. Durch die neuen Gefährten wurde dieser Punkt zudem nochmal verbessert.

Zwar sind Dungeons und Raids im Endgame schwierig, aber bei Weitem nicht so aufwendig gestaltet, wie bei den Genre-Konkurrenten WoW und FFXIV. Außerdem kämpft ESO etwas mit technischen Problemen, vor allem wenn es in das große PvP-Gebiet Cyrodiil geht. Hier glänzt das MMORPG leider nicht. Kritik gibt es zudem für die Update-Kultur, die jedes Jahr gleich abläuft und im Grunde keine Überraschungen bietet.

Schon in der kommenden Woche bekommt ESO übrigens den neusten DLC Waking Flame. Alles Wichtige dazu haben wir hier zusammengefasst:

ESO: Alles, was wir zum neuen DLC Waking Flame wissen – Release, Dungeons, Rüstungssets

Die 7 hässlichsten Gaming-Stühle, die ihr aktuell finden könnt

Gaming-Stühle sollen vor allem für eine gute Ergonomie sorgen, doch einige Hersteller übertreiben es mit Spezialeffekten. MeinMMO stellt euch die 7 hässlichsten Stühle vor.

Ein Gaming-Stuhl soll im Alltag eines Gamers dafür sorgen, dass ihr auch bei längeren Partien, die ihr sitzen müsst, keine gesundheitlichen Probleme bekommt.

Mittlerweile bieten etliche Hersteller Stühle in verschiedensten Varianten an, um Käufer von ihren Sitzangelegenheiten zu überzeugen. Doch manche Gaming-Stühle sehen so schräg und absurd aus, dass ihr die Stühle wohl nicht an eurem Schreibtisch stehen haben wollt.

Egal ob eiformiger Pod, der aus einem Film stammen könnte oder ein Stuhl mit eingebauten Lautsprechern – MeinMMO stellt euch die schlimmsten Gaming-Stühle vor, in welchen ihr eher nicht sitzen wollt.

COSTWAY 360-Grad drehbarer Gaming Stuhl mit 358 Lichtmodi

Darum gefällt uns der Stuhl nicht: RGB kann grundsätzlich eine feine Sache sein, doch sind wir der Meinung, dass hier der Hersteller ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist.

Allein der Hinweis, dass dieser Gaming-Stuhl 358 Lichtmodi (ja, fast für jeden Tag des Jahres einen) anbietet, dürfte bei dem ein oder anderem von euch sicher als Angriff auf die Augen angesehen werden. Ob man die Beleuchtung tatsächlich verwendet oder ob man nach 5 Minuten Beleuchtung am Schreibtisch schon genervt ist – wir wissen es nicht.

Spätestens der Hinweis des Herstellers, “die bunten Lichter des Stuhls erzeugen ein wissenschaftliches Flair beim Gamen”, sollte dann doch stutzig machen.

Immerhin müsst ihr auf Amazon „nur“ 189,99 Euro bezahlen, falls ihr die 358 Leuchtmodi daheim ausprobieren wollt.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Cooler Master Orb X GamePod

Darum gefällt uns der Stuhl nicht: Hersteller Cooler Master stellt gerne verrückte oder „speziell“ anmutende Gaming-Stühle vor. Der Orb X GamePod gehört definitiv auch dazu.

Die Webseite Slashgear bezeichnet den Chair als „unfassbar verrückt und unerreichbar“ und gehört für uns zu den Top-Vertretern, die wir sicherlich nicht in unser Gaming-Zimmer stellen werden. (via slashgear.com).

Einen Gaming-PC bekommt ihr übrigens nicht, sondern nur den Stuhl. Für euren PC gibt es auf der Rückseite eine Klappe, wo ihr euren PC einbauen könnt.

Kaufen könnt ihr den Orb X GamePod aktuell ebenfalls noch nicht, laut Cooler Master soll das Produkt erst Ende 2021 erscheinen.

Diesen Sommer hatte Cooler Master übrigens einen Gaming Chair für Gamer und Filme-Liebhaber vorgestellt. Für 1700 Euro ist der Stuhl aber auch nicht gerade günstig, sieht aber realitätsnäher aus als der GamePod.

TS85 COW Print LUXX Series Gaming Chair

Darum gefällt uns der Stuhl nicht: Dieser Gaming-Chair hat für große Diskussion gesorgt. Die einen finden ihn so toll, dass sie am liebsten jede Runde Landwirtschaftssimulator in diesem stylischen Kuh-Sessel verbringen möchten.

Die anderen machen lieber einen großen Bogen um die Kuh und hoffen, diesem Stuhl nicht allzu schnell wieder zu begegnen.

Falls ihr euch doch beim Zocken wie auf einem Bauernhof fühlen wollt, dann bekommt ihr den Stuhl für 389,99 US-Dollar. Auf echtes Kuhleder müsst ihr jedoch verzichten.

Kaufen könnt ihr den Stuhl bei Technisportusa. Es scheint sich wohl um ein exklusives Produkt zu handeln (via technisportusa.com). Das Produktvideo könnt ihr euch auf YouTube ansehen:

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Der Kuh-Stuhl in Action.

Gdragon – Coding Pod Reclining Work And Game Station

Darum gefällt uns der Stuhl nicht: Bei diesem Gaming-Chair sind wir uns nicht sicher, worum es sich hierbei handeln könnte.

Eine ausrangierte Gondel von einer Seilbahn oder eine futuristische Gefängniszelle? Andererseits könnte dieser Stuhl auch aus einem Sci-Fi-Film entsprungen sein.

Ganz sicher sind wir uns nicht und sind auch nicht bereit, 12.000 US-Dollar für den Stuhl zu bezahlen. Denn so viel kostet dieser Stuhl. Laut Verkaufsseite Modesens gibt es übrigens kein Rückgaberecht bei dem Gaming-Stuhl, ihr müsst euch also die Investition von 12.000 US-Dollar gut überlegen (via modesens.com).

Immerhin soll der Stuhl aus Metall und Stahl verarbeitet sein. Wirklich leicht dürfte der Stuhl demnach auch nicht sein.

Auf der zweiten Seite findet ihr drei weitere Highlights, die wir ebenfalls zu den hässlichsten Gaming-Stühlen ihrer Art zählen.

Quelle(n):
  1. Gizmodo.com

Pokémon Unite: Mobile-Release im September mit Crossplay

Das MOBA Pokémon Unite startet am 22. September im Mobile-Release für iOS und Android. Wer will, kann sich jetzt schon registrieren. Dazu bestätigten die Entwickler auch Crossplay mit der Nintendo Switch.

Was wissen wir zum Mobile-Release? Pokémon Unite könnt ihr gerade nur auf der Nintendo Switch spielen. Doch schon am 22. September kommt der Release für iOS und Android. Da soll es keine Verzögerung zwischen den Launches auf den verschiedenen Betriebssystemen geben.

Dazu gibt es die Möglichkeit, sich jetzt schon für das Spiel zu registrieren. Bei genug Registrierungen, schaltet ihr besondere Belohnungen wie Skins frei. Und zwei neue Pokémon wurden auch noch angekündigt.

Crossplay – Handy und Switch spielen zusammen

Was ist bekannt? Gleich zum Mobile-Release soll die Möglichkeit für Crossplay bestehen. Für euch bedeutet das, dass ihr auf dem Handy zusammen mit Spielern auf der Switch spielen könnt. Oder auch umgekehrt.

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Jetzt für Mobile-Release registrieren und Belohnungen sichern

Darum lohnt sich das registrieren: Wenn sich “genug” Spieler jetzt schon für Pokémon Unite für Android oder iOS registrieren, dann schaltet ihr damit bestimmte Geschenke frei.

  • Bei 2.500.000 vorregistrierten Mitgliedern, bekommt jeder eine Pikachu Unite License
  • Bei 5.000.000 Registrierungen bekommt jeder von ihnen ein Special Holowear-Festival Style: Pikachu
Pokémon Unite Registrieren

Um die Geschenke einzulösen, müsst ihr bis zum 31. Oktober 2021 das Login-Event in der Mobile-Version gespielt haben. Erst danach werden euch die Geschenke gutgeschrieben. Die Belohnungen könnt ihr dann in der Switch- und in der Mobile-Version nutzen.

Das ist wichtig: Wenn ihr die Pikachu Unite Licencse schon besitzt, bekommt ihr stattdessen Aeos-Coins.

Hier könnt ihr euch registrieren:

Mamutel und Feelinara kommen zu Pokémon Unite

Das wurde angekündigt: Neben der Ankündigung zum Mobile-Release von Pokémon Unite warfen die Entwickler auch gleich zwei neue Kämpfer in den Ring. Denn Mamutel und Feelinara werden bald in Pokémon Unite veröffentlicht. Zu welchem Zeitpunkt das passiert, ist aber aktuell noch unklar.

Wie gefällt euch die Ankündigung für den Handy-Release von Pokémon Unite? Ist das ein MOBA, das ihr gerne mal auf dem Smartphone ausprobieren möchtet, oder ist euch die Switch-Version schon lieb genug?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit der Community darüber aus.