Twitch-Streamer gründet eSport-Team in Valorant, spielt selbst mit – So lief’s für den „Shooter-Gott“

Micheal „shroud“ Grzesiek (27) ist einer der größten Streamer auf Twitch. Er ist als „menschlicher Aim-Bot“ oder „Shooter-Gott“ bekannt, seine Profi-Tage in CS:GO sind aber 4 Jahre her. Jetzt will es der 27-Jährige noch mal wissen. Er gründet ein eSport-Team in Valorant aus Streamern und spielt selbst mit. Aber reicht es noch gegen junge, ehrgeizige Profis?

Was ist das mit shroud und Pro-Gaming? Der Twitch-Streamer „shroud“ wird immer wieder als ehemaliger Profi-Gamer von CS:GO vorgestellt. Das ist richtig, allerdings war er nur eine relativ kurze Zeit aktiv als Profi-Spieler und hat sich schon früh einen Namen als Streamer gemacht.

Shroud spielte von 2013 bis 2017 professionell CS:GO. Seine wichtigste Zeit hatte er, als Cloud9 seine damalige Org aufkaufte und in CS:GO weitermachte. Als Teil von Cloud9 gewann shroud 2015 zwei Titel in der ESL.

Doch schon 2017, mit 23 Jahren, war die Profi-Karriere von shroud vorbei. Er wollte nur noch Ersatz-Spieler für Cloud9 sein und wurde relativ bald zum Vollzeit-Streamer.

So profitierte shroud von seiner Profi-Zeit: Allerdings zehrt shroud seit seiner Zeit in CS:GO davon, dass er als „legitimer, wirklich guter Shooter-Spieler“ gilt. Im Gegensatz zu Entertainern wie DrDisresepct (Hält sich für den größten) oder TimTheTatman (Hält sich für einen 30jährigen Papa, der eine Glatze kriegt) ist shroud als absoluter Könner bekannt.

Auch wenn er selbst wenig Aufsehen, um seine Shooter-Skills macht, schwärmen die Fans umso mehr vom „menschlichen Aim-Bot“ und „Shooter-Gott“.

shroud glaubt, dass Valorant den Shooter CS:GO übertreffen wird, wegen eines Details

shroud gründet ein Team zu Valorant aus Fernsehköchen Twitch-Streamern

Das war jetzt der Plan: Schon seit seiner Rückkehr zu Twitch im Jahr 2020, nach dem Ende von Mixer, hatte shroud angedeutet, dass er etwas „Großes“ plant.

Jetzt wurde bekannt: shroud stellt ein eigenes Team für den Shooter Valorant zusammen, den viele mit CS:GO vergleichen.

Und er wird selbst in Valorant mitspielen.

Zu seinem Team gehören einige Twitch-Streamer, die für Apex Legends und CS:GO bekannt sind und die früher selbst Profis waren:

  • Timmty „iiTzTimmy“ An (21) – kennt man aus Apex LEgends
  • Leonardo „Laski“ Arroyo (24) – war Profi in CS:GO
  • Shawn „ShawnBM“ Myers – ist Content-Creator zu Valorant
  • Skyler „Relyks“ Weaver (26) – Ex-Profi in CS:GO
  • und er selbst: Michael „Shroud“ Grzesiek (27) – Shooter-Gott auf Twitch

shrouds Spaß-Team gewinnt Runde 1 – und das war’s schon

Kann shroud es denn überhaupt noch? Mit Twitch-Streamern ist es ähnlich wie mit Fernsehköchen. An sich sind es Profis, die aber ihren eigentlichen Job nicht mehr so ausüben wie früher.

Daher gab es einige Zweifel, ob ein Team aus Twitch-Streamern, die früher mal Profis waren, es gegen aktive, junge Profis überhaupt noch bringen. Es hätte gut sein können, dass shroud da die Hucke vollkriegt.

Doch das Team von shroud hat sein erstes Match bei den Open Qualifier in Valorant souverän gewonnen. Sie besiegten ihre Gegner im NA VCT Stage Three Challenger Two Open Qualifier mit 13-6 und 13-4 auf den Karten Haven und Bind.

Papa Shroud holte dabei 11 Kills und Haven, mit starken 12 Assists, während er 10-Mal starb. Bei Bind spielte er 16 zu 11 mit sechs Assists, er nutzte den neuen Valorant-Helden Kayo.

Doch in beiden Matches drehte einer seiner neuen Streaming-Kumpel auf und legte Mörder-Zahlen hin. Das war die erste Runde der Qualifier, hier nahmen 128 Teams bei.

Doch in der nächsten Runde war der Erfolg des Teams bereits zu Ende. Gegen das Team EZ5 flog man 2-0 raus.

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In dem zweiten Match sah shroud nicht mehr ganz so stark aus. Seine Stats lagen bei 13/15/5 und 9/15/4.

Da merkt man dann, dass so ein Spaß-Team, das bei den Profis mitspielen will, doch schnell an seine Grenzen stößt. Auch wenn shroud mit erhobenem Kopf aus der Nummer rausgehen kann.

Auch wenn es im Profi-Gaming vielleicht nicht mehr so läuft, muss sich shroud keine Sorgen um seine Zukunft machen. Wenn er mal Geld braucht, kann er sich einfach selbst versteigern:

Jemand zahlt 43.000 €, um eine Stunde mit einem Twitch-Streamer zu spielen

Quelle(n): givemesport
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