Ein Charakter mit verfluchtem Schicksal taucht in World of Warcraft wieder auf. Wer erinnert sich noch an diese „harmlose“ Blutelfe?
Auf dem PTR von World of Warcraft wird gerade der Patch 9.2.5 getestet. Da sind nur relativ wenig neue Inhalte, vor allem geht es ja um das Cross-Faction-Play und die neue Season 4. Blutelfen-Spieler jedoch werden auf eine neue Questreihe aufmerksam gemacht, die ein düsteres Vorzeichen birgt. Denn während wir in den Schattenlanden sind, läuft die Geißel auf Azeroth weiter Amok – und eine ehemals kleine Elfe ist inzwischen erwachsen.
Was ist das für eine Quest? Blutelfen, die ehrfürchtig bei der Fraktion Silbermond sind, können in Patch 9.2.5 eine Quest von Lady Liadrin in Oribos annehmen.
Lady Liadrin erklärt, dass die Geißel in die Ländereien der Blutelfen einfällt. Tristessa in den Geisterlanden sei bereits angegriffen worden und braucht dringend Unterstützung.
In Silbermond kommt es zu einem kleinen Kriegsrat. Die Anführer der Blutelfen beraten, wie man die Geißel zurückschlagen kann. Nach weiterer Verstärkung der Horde zu fragen, würde zu lange dauern – daher beschließt man, alle verfügbaren Kräfte der Blutritter nach Tristessa auszuschicken, einschließlich der noch nicht vollständig ausgebildeten Rekruten.
Lady Liadrin hat eine Quest für euch in Patch 9.2.5 – aber nur als ehrfürchtige Blutelfen. Bildquelle: wowhead
Darunter befindet sich auch eine besonders energische Rekrutin, nämlich Salandria – die persönliche Rekrutin von Lady Liadrin.
Die Questreihe dreht sich im weitesten Sinne um die Säuberung der Geisterlande und das Schmieden einer Waffe, mit der ein San’layn der Geißel getötet werden kann.
Doch das wirklich wichtige Detail ist, dass Salandria auftaucht.
Wer ist Salandria? Salandria dürfte vielen Spielern erst einmal nichts sagen, denn sie hatte bisher keine große Rolle. Sie ist eines der Waisenkinder aus Shattrath und wurde in der Erweiterung „Burning Crusade“ eingeführt. Während dem Event „Kinderwoche“ können Spieler der Horde die kleine Salandria durch die ganze Welt führen und ihr verschiedene Orte zeigen. Die kleine Blutelfe zeigt sich dabei äußerst begeistert, aufgeweckt und wissbegierig.
Eine Haltestelle auf dieser Reise ist allerdings ziemlich ominös. Weil Salandria mal „einen echten Drachen sehen will“, begleiten wir sie in die Höhlen der Zeit. Dort angekommen, wird die kleine Elfe aber sofort von dem bronzenen Drachenschwarm angegriffen, den Hütern der Zeit. Bevor das kleine Mädchen zu Schaden kommt, brüllt der Drache Zaladormu, dass man die Elfe „nicht für Dinge bestrafen wird, die sie in ihrer Zukunft tun wird oder an denen sie scheitern wird“.
Die Bronze-Drachen wollten Salandria töten – aber warum?
Damit ist recht klar: Die Wächter der Zeit wissen bereits, dass Salandria in der Zukunft irgendetwas anstellen wird – entweder scheitert sie an einer Aufgabe oder sie selbst unternimmt etwas besonders Schreckliches. In jedem Fall muss es so verheerend sein, dass es rechtfertigt, dass Teile des bronzenen Drachenschwarmes sie sofort attackieren, sogar als kleines Kind.
Nach Abschluss der Questreihe schickt Salandria den Spielern einen Brief. Sie bedankt sich für die Reise und verrät, dass Lady Liadrin, die Anführerin der Blutritter, sie aufgenommen hat und ausbilden will.
Danach wurde es recht ruhig im Salandria. In der darauffolgenden Erweiterung, Wrath of the Lich King, hatte Salandria nur eine kleine Erwähnung. Es gab eine Münze, die man in Dalaran angeln konnte: Salandrias Kupfermünze. Diese enthielt ein Zitat von ihr: „Eines Tages werde ich mächtiger sein, als all diese Magier!“
Salandrias Kupfermünze verrät etwas über ihre Ambitionen.
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sie inzwischen in Silbermond lebt und dort die vielen Magier sieht, während sie selbst darauf wartet, alt genug für die Ausbildung zur Blutritterin zu sein – oder es spricht für eine düstere Seite an ihr, nämlich einen möglichen Machthunger.
Wie passt das alles zusammen? Wenn man die einzelnen Puzzle-Teile nun kombiniert, die Blizzard hier gerade verstreut, dann werden die Hinweise immer deutlicher.
Die Blutelfen-Questreihe spielt in Silbermond und den Geisterlanden – also dem Norden von Lordaeron. Auf früheren Karten sind die Dracheninseln nördlich von Lordaeron im Meer.
Eine hohe Konzentration der Geißel im Norden von Lordaeron – oder auf den Dracheninseln – könnte bedeuten, dass die Drachen unsere Hilfe brauchen.
Salandria taucht auf. Sie hatte vorher Konflikte mit den Drachen und würde demnach gut zu einer Drachen-Erweiterung passen, in der sie ihren „großen Fehler“ begeht.
Dass Salandria nur eine „kleine Erwähnung am Rande“ ist, scheint unwahrscheinlich – denn die Sätze der Blutelfe sind vertont, sie hat eine eigene Stimme bekommen. Das spricht dafür, dass wir wohl künftig mehr von ihr sehen werden und hat gleichzeitig die Erweiterung „The Dragon Isles“ nochmal wahrscheinlicher gemacht.
Was haltet ihr von Salandria? Was glaubt ihr, wird ihr schrecklicher Fehler sein?
In dem erfolgreichen Partyspiel Among Us geht es um Sabotage und um Verrat. Am vergangenen Wochenende mussten die Entwickler dann selbst einen Sabotageakt bekämpfen. Ein DDoS-Angriff zwang Innersloth dazu, die Server für 48 Stunden abzuschalten, während das Team versuchte, das Problem zu beheben.
Wie sah die Sabotage aus? Am 25. März 2022 meldete der offizielle Twitter-Account von Among Us, dass das Spiel mit einem Sabotageakt kämpfe. Die Server der Regionen Nordamerika und Europa seien von einem DDoS-Angriff geplagt, heißt es in der Meldung.
Außerdem führt Innersloth in dem via Twitter veröffentlichten Statement weiter aus, dass die Server offline sind, während das Team an der Lösung des Problems arbeite. Dies könne jedoch etwas dauern.
Hier seht ihr die offizielle Meldung zu dem DDoS-Angriff auf Twitter via@AmoongUsGame:
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Wie lange waren die Server offline? Am 26. März 2022 folgte ein Update via Twitter von @AmongUsGame. Dieses besagte, dass die Server weiterhin offline sind, während das Team den Kampf gegen die “DDoS-Sabotage” fortsetzte.
Ergänzend gab Innersloth die Information, dass der Serverstatus zwischen online und offline wechseln könnte. Man wolle jedoch ein weiteres Informations-Update veröffentlichen, sobald das Team denke, dass die Server stabil laufen.
Ein Update gab es jedoch auch 48 Stunden nach der Bekanntgabe des Angriffs noch nicht. MeinMMO konnte sich sowohl in das Spiel einloggen als auch einem öffentlichen Online-Match beitreten. (Stand: 28. März, 12:50 Uhr)
Die Community reagiert auf den Ausfall mit Humor
Wie reagierte die Community? Auch wenn es für “Among Us”-Spieler sicherlich ärgerlich war, das Partyspiel am Wochenende nicht spielen zu können, fielen die Reaktionen häufig humorvoll und entspannt aus. Besonders gut bei der Community angekommen scheint die Arbeit des Social-Media-Managers zu sein.
Dieser sprach von einer laufenden Sabotage, beschwerte sich humorvoll darüber, dass sein Arbeitstag kurz vor dem DDoS-Angriff hätte enden sollen und sagte, dass er eigentlich ein Nickerchen halten wollte.
Am nächsten Tag ergänzte der Betreiber des Twitter-Accounts spaßend, dass er nicht glauben könne, dass er wegen des Vorfalls an einem Samstag arbeiten müsse, obwohl er ein Croissant kaufen gehen wollte.
Hier seht ihr ein Beispiel der Gespräche auf Twitter, in welcher der Social-Media-Manager im Austausch mit der Community Humor bewies:
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MeinMMO fasst euch einige humorvolle Community-Reaktionen zusammen:
@ItsTheJakoby via Twitter: “Among Us ist das einzige professionelle Unternehmen, das gehackt wurde und dann sagte: ‘lol, wir wurden sabotiert’.”
@Cristalman0 via Twitter: “Melden Sie einfach eine Leiche und wählen Sie die verbleibenden Betrüger. Auf diese Weise wird die Sabotage aufgrund der Spielmechanik behoben.”
@LimeArek via Twitter: “Ich liebe es, wie ihr herumalbert, wenn jemand eure Server buchstäblich angreift, lmao.”
In Among Us dreht sich alles um das Sabotieren, Verraten und Belügen von euren Freunden und Mitspielern. Seitdem das Partyspiel seinen Durchbruch feierte, ist es besonders für seine Unterhaltung in der Gruppe und auf Twitch bekannt.
Eine ähnliche von Betrug geprägte Spielweise bieten auch Titel wie Goose Goose Duck oder Dread Hunger. Besonderes letzteres zeichnet sich durch Spielmechaniken wie Meuchelmord, vergiftetes Essen oder Kannibalismus aus.
Falls ihr für den Fall eines weiteren Serverausfalles gewappnet sein wollt, stellt euch MeinMMO die düstere “Among Us”-Alternative “Dread Hunger” genauer vor:
Wollt ihr unbedingt eine PS5 kaufen? Laut Gerüchten in den sozialen Medien soll Saturn noch heute PS5-Konsolen verkaufen. Tatsächlich ist mittlerweile der Drop gestartet! MeinMMO fasst die wichtigsten Informationen für euch zusammen.
Ihr seid immer noch auf der Suche nach einer neuen PlayStation 5 und habt bisher noch keine erhalten? Heute könntet ihr bei Saturn nach langer Zeit endlich mal wieder eine sinnvolle Chance bekommen, eine der begehrten Konsolen zu kaufen. So lauten zumindest diverse Gerüchte, die derzeit in den sozialen Medien die Runde zu machen. Und tatsächlich scheint an diesen ausnahmsweise etwas dran zu sein!
Update: 28. März, 16:23 Uhr: Leider können wir das nur so unterschreiben… Aktuell wurden aber scheinbar erneut neue Kontingente freigeschaltet.
Update: 28. März, 15:51 Uhr: Der PS5-Drop bei Saturn läuft noch immer. Bleibt weiter dran!
Update: 28. März, 15:12 Uhr: Auch wenn es sehr nervig und zeitaufwendig ist, könnte sich Hartnäckigkeit wie bereits bei dem Drop von letzter Woche erneut lohnen. Bleibt also weiter dran!
Update: 28. März, 14:54 Uhr: Auch heute kommt es wieder zu größeren technischen Problemen seitens Saturn. Bislang wurden wohl noch kaum Konsolen verkauft.
Hier könnt ihr eine PS5 kaufen: Aktuell ist der Drop gestartet; ihr könnt also jetzt euer Glück bei Saturn versuchen und eine PS5 kaufen!
Bringt Ruhe und vor allem Geduld mit, wenn ihr eine PS5 kaufen wollt. Wenn ihr nicht direkt eine PS5 bekommen habt, dann versucht es erneut. Häufig werden auch Konsolen wieder von Doppelbestellungen storniert und ihr bekommt noch einmal eine Chance.
Keine PS5 bekommen? Falls ihr keine PS5 bekommen habt, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.
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Tiny Tina’s Wonderlands ist ein rasanter Loot-Shooter-Fantasy-Spaß. Doch im Splitscreen-Modus gibt’s eine Schwierigkeit, die dem Spiel eine Menge Tempo nimmt, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.
Zischende Armbrustbolzen, magische Blitzlichtgewitter und meckernde Skelette, die dumme Sprüche kloppen, wenn sie in Stücke geschossen werden – herrlich. Tiny Tina’s Wonderlands brauchte nicht lange, um mich voll in den Fantasy-Wahnsinn hineinzuziehen.
Das Ganze wird natürlich mit der guten, alten Borderlands-Formel der zufallsgenerierten, wahnsinnigen Waffen garniert. Überhaupt fühlt man sich in den Wonderlands schnell zu Hause, wenn man die vorherigen Borderlands-Teile gespielt hat.
Das ist bei mir der Fall – und bei meiner Freundin auch. Denn seit Jahren spielen wir die Borderlands-Spiele im Splitscreen gemeinsam. Das bietet sich an – schließlich gehören die Borderlands-Spiele gewissermaßen zu einer aussterbenden Art. Neue Splitscreen-Story-Spiele auf der PlayStation gibt es nur selten.
Dementsprechend gespannt waren wir auf Tiny Tina’s Wonderlands.
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Was Tiny Tina’s Wonderlands im Splitscreen gut macht: Bevor ich zu meinem Problem mit dem Splitscreen-Modus komme, erstmal ein Lob. Grundsätzlich macht Tiny Tina’s Wonderlands eine Menge richtig, wenn es um das zweigeteilte Spielen geht.
Bevor wir das Spiel anwarfen, gab’s nämlich ein wenig Sorgen: 2019 hatten wir Borderlands 3 auf der PS4 ebenfalls direkt zum Release im Splitscreen gespielt. Doch das war von der technischen Seite her ein Krampf:
Zum einen gab es zum Start noch keinen vertikalen Split-Modus, lediglich horizontal war möglich.
Die Schriftelemente im Spiel waren schwer zu lesen.
Und, das Hauptproblem: Immer wieder gab es Einbrüche, Ruckler und Hakeleien im Splitscreen-Modus von Borderlands 3 auf der PS4, die erst deutlich später durch Updates eingeschränkt wurden.
Diese Probleme hat Wonderlands – zumindest auf der PS5 – nahezu gar nicht. Der vertikale Modus ist von Anfang an da und das Spiel läuft im Leistungsmodus flüssig – sieht man von ein paar nervigen Rucklern ab, die durch die Verbindungsabbrüche zu Shift zustande kommen. Hier sind zumindest wir aber weitestgehend verschont geblieben.
Gut, die Schriftgröße bringt meine Brillen-bewehrten Augen noch immer an die Grenzen. Darüber kann ich aber hinwegsehen. Die spaßige Story, das rasante Gameplay mit den verschiedenen Klassen und der gelungene Fantasy-Einschlag machen mir so viel Freude, dass mich kleinere Problemchen (zumindest bis jetzt) nicht nerven.
Leider gibt es aber auch ein Ärgernis, das tatsächlich extrem nervt.
Was zum Teufel hab ich hier denn eingesammelt?
Das ist mein Problem: Während das grundsätzliche Gameplay problemlos im Splitscreen funktioniert, wenn man am Kämpfen ist oder sich über die Spielbrett-Overworld bewegt, verliert das Spiel jede Menge Tempo, wenn man ins Inventar geht.
Hier findet man nämlich nur eine reduzierte Ansicht der Items, die man da mit sich rumschleppt. Im Vergleich:
Wenn ich alleine auf dem Bildschirm spiele, sieht das Inventar so aus:
Alle Details, wie man sie braucht
Da sieht man die Waffe, ihre Werte, Effektbeschreibungen und sogar den Gold-Wert. So kennt man das auch von den früheren Borderlands-Teilen.
Im Splitscreen hingegen wird die Ansicht verkleinert. Dann sieht man nur noch ein paar Zahlen und Symbole pro Item. Beschreibungs-Texte, Gold-Wert und Ähnliches fallen weg.
Das sieht dann so aus:
Im Splitscreen gibt es nur ein paar Zahlen
Das Ätzende daran ist, dass gerade die Beschreibungstexte, Hinweise und detaillierten Werte eigentlich essentiell für den Loot-Shooter-Aspekt der Wonderlands ist. Man sammelt nun mal eine Bazillion Waffen ein, bei denen man die Übersicht braucht, was die eigentlich im Detail können.
Die detaillierten Werte und Beschreibungstexte sind entscheidend dafür, ob eine Waffe zum aktuellen Build und den gewählten Fähigkeiten passt. Mit der kleinen Ansicht hat man nicht wirklich eine Ahnung, was man da eigentlich eingesammelt hat.
Unsicher bin ich derzeit noch, ob es sich dabei um eine bewusste Entscheidung handelt, um im Splitscreen-Menü Platz zu sparen, oder um einen Bug. Ich hoffe auf Letzteres – damit das möglichst bald korrigiert wird. Denn: In Borderlands 3 beispielsweise konnte man problemlos die “normale” Ansicht einsehen.
Wie erkenn ich, was ich habe? Zugegeben: Es gibt im Menü eine “Inspizieren”-Option, die man auf jedes einzelne Item anwenden kann. Die zeigt alles Wichtige an und sieht so aus:
Die Inspektion liefert Details, aber keine Vergleiche
Sicherlich wird es Spieler geben, denen das als Option reicht. Aber auch hier gibt es Probleme:
Inspiziert man ein Objekt und geht dann zurück in die Inventar-Ansicht, springt der Cursor wieder ganz nach oben in die Liste. Dann kann man erstmal wieder suchen, wo man bei dem ganzen Loot eigentlich war. Und das ist angesichts eines Rucksacks, der voll mit Waffen, Zaubern, Schilden und Cosmetics steckt, nicht einfach.
Die “Vergleichen”-Funktion im Detail kann man so auch nicht nutzen. Ihr könnt den neuen Loot also nicht direkt eurem aktuellen Loot gegenüberstellen, wenn ihr genaue Infos wollt.
Ist das so ein Riesenproblem? Es wird sicherlich Spieler geben, die sich nicht so sehr daran stören, wie ich. Aber die Suche nach immer besserem Loot, der einen noch stärker macht und den Build perfekt ergänzt, ist ein wichtiger Aspekt der Borderlands-Spiele.
Dass man hier jetzt nach jedem Kampf erstmal eine langwierige Inspektions-Session im Inventar einlegen muss, nimmt eine Menge Tempo aus dem eigentlich rasant ablaufenden Spiel.
Das ist ärgerlich – vor allem, weil es im Vorgänger Borderlands 3 besser gelöst war.
Tatsächlich hat der Splitscreen auch noch ein paar andere Nickligkeiten. Zum Beispiel gibt es keinen brauchbaren Indikator, wo die Mitspieler gerade sind, wenn sie sich zu weit entfernt haben. Außerdem verschwinden manchmal Beschreibungstexte der Fähigkeiten im Level-Up-Menü.
Doch das alles wäre kein Problem – wenn die seltsame Loot-Übersicht nicht wäre.
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Was sagt die Community? Manche Spieler im Wonderlands-Subreddit kritisieren dasselbe Problem und haben teilweise Kontakt mit dem Kundensupport aufgenommen (via reddit).
So schreibt ein User etwa, dass er bereits eine Antwort bekommen habe, in der eine Mitarbeiterin von 2K betont, dass die betreffenden Teams bereits über das Problem in Kenntnis gesetzt wurden.
Hier bleibt aber erstmal abzuwarten, ob sich an der Ansicht was ändert.
Wie seht ihr das? Seid ihr im Splitscreen unterwegs – und wenn ja, wie spielt es sich bei euch? Erzählt es uns in den Kommentaren!
In Pokémon GO sind für den kommenden Community Day im April weitreichende Änderungen geplant, die in der Community für viel Unmut sorgen. Nun hat ein reddit-User mit dem Game Director Michael Steranka darüber gesprochen. Wir von MeinMMO zeigen euch, was besprochen wurde und wie die Trainer darauf reagieren.
Um was für Änderungen geht es? Jeden Monat findet in Pokémon GO ein spezieller Community Day statt. Bei diesem Event dreht sich alles um ein besonderes Pokémon und die Trainer können sich darüber hinaus über den einen oder anderen Bonus freuen.
Mit der Ankündigung zum bevorstehenden Community Day im April mit Velursi hat Niantic allerdings auch einschneidende Änderungen im Zusammenhang mit diesem Event bekannt gegeben. So soll der Event-Zeitraum, wie bereits vor der Corona-Pandemie, wieder von 6 Stunden auf 3 Stunden gekürzt werden.
Aus diesem Grund sah sich der Twitter-User JreSeawolf gezwungen, die Bedenken der Spieler als Vertreter der Community offen gegenüber Niantic zu kommunizieren. Nach einem ersten Statement via Twitter, haben JreSeawolf und Michael Steranka nun ein Gespräch miteinander geführt.
Die wichtigsten Inhalte des Gesprächs
JreSeawolf bzw. JRE47, wie er auf reddit heißt, hat in seinem aktuellen reddit-Beitrag mitgeteilt, dass er inzwischen persönlich mit Michael Steranka sprechen konnte. In einem knapp 90-minütigen Gespräch waren vor allem die Bedenken zu den kürzeren Community Days ein großes Thema (via reddit.com).
Entscheidungsgrundlage für die neuen Zeiten der Community Days
Wie dem reddit-Beitrag von JRE47 zu entnehmen ist, wollte er relativ schnell wissen, wie es seitens Niantic zur Entscheidung kam, die Community Days zeitlich zu kürzen. Michael Steranka ging in seinem Statement erneut auf die ursprüngliche Begründung Niantics ein, nachdem es der Wunsch der Trainer war.
Hierbei wurde er jedoch etwas konkreter und sagte, dass es sich dabei um einzelne Rückmeldungen von YouTubern und aus den Reihen der Discord-Community handelte. Daraufhin habe es eine Überprüfung der Zahlen gegeben, wobei laut Michael Steranka festgestellt wurde, dass weniger als 5 % der Spieler 3 Stunden spielen.
Gründe, warum kürzere Community Days für Trainer besser sind
Doch JRE47 war diese Begründung offensichtlich nicht ausreichend, weshalb er erneut nachfragte, wieso die Zeiten nicht einfach wieder erhöht werden könnten. So wäre es auch Berufstätigen möglich, diese Events nutzen zu können. Dabei schlug er vor, dass die Boni nur für einen kürzeren Zeitraum, beispielsweise 2 oder 3 Stunden vor Ende des Events, verfügbar sein könnten.
Gemeinschaftsgefühl schaffen: Laut Steranka ist es ein wichtiges Ziel seitens Niantic ein Gemeinschaftserlebnis zu schaffen, bei dem die Trainer auch über das Event hinaus noch zusammen bleiben, um zum Beispiel zu tauschen, plaudern oder etwas zu trinken.
Darüber hinaus sei es ihnen wichtig, dass sich auch neue Spieler in Gemeinschaften wiederfinden, was bei einem langen Event schwieriger wird. Demnach erklärte er, dass “längere Zeiträume für etablierte Gemeinschaften funktionieren, aber nicht so gut sind, um neue Spieler/Gemeinschaften anzulocken” (via reddit.com).
Vorteile einzelner Spieler: Doch noch ein weiterer Punkt spricht laut Michael Steranka gegen einen längeren Community Day: Vorteile gegenüber anderen Spielern. Laut seiner Auffassung gibt es wenige Spieler, welche die kompletten 6 Stunden nutzen und dadurch deutlich mehr Boni, wie (XL-) Bonbons, farmen können.
So sagt er: “6 Stunden ermutigen diejenigen, die 6 Stunden grinden” (via reddit.com). Somit verschaffen sich Trainer, die das komplette Event nutzen, einen individuellen Vorteil, der durch die Kürzung auf 3 Stunden ausgeglichen werden soll.
“Die Leute sollen es im April ausprobieren und dann Feedback geben”
Abschließend wies Michael Steranka in seinem Gespräch mit JRE47 noch einmal darauf hin, dass es sich dabei zunächst um einen Versuch handelt und die Idee einen Community Day über 6 Stunden zu veranstalten, in dem es nur einen kleinen Zeitraum mit Boni gibt, auch weiterhin bei Niantic diskutiert wird. Außerdem sind die Entwickler auch weiterhin für Feedback offen.
Dennoch werden die Community Days im April und voraussichtlich auch Mai nun erst einmal in ihrer kürzeren Fassung stattfinden. Steranka bittet daher die Community um folgendes: “Die Leute sollen es im April ausprobieren und dann Feedback geben, wie sie es finden” (via reddit.com).
Die Rauch-Änderung
Neben den Community Days spielte laut JRE47 aber auch der veränderte Rauch eine entscheidende Rolle im Gespräch. Auch hierzu betonte Steranka, dass sie wieder zu den Ursprüngen des Spiels zurückgehen wollen, was aus ihrer Sicht mit einem effektiven Rauch bei Stillstand nicht gegeben ist.
Allerdings zeigte er sich offen dafür, dass der Rauch bei Stillstand während bestimmter Events, wie dem Community Day, wieder effektiver gestaltet wird. Der Grundgedanke bei Community Days sei demnach der, dass sich Trainer in Gruppen treffen, unterhalten und eventuell sogar ein Grillfest veranstalten.
Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar, dass sich hier weniger bewegt wird, weshalb eine Erhöhung der Spawns durch den Rauch dabei auch aus seiner Sicht sinnvoll ist.
Was sagt die Community zu dem Gespräch?
In der Community zeigt sich nach wie vor viel Kritik und Frustration bezüglich der Entscheidungen und Begründungen seitens Niantic. Das liegt insbesondre an den unterschiedlichen Sichtweisen zum Spiel. Durch die Corona-Pandemie musste Niantic das Spielkonzept umstellen und hat so ein völlig anderes Spielerlebnis für die Trainer etabliert, als es ursprünglich gedacht war.
Nun wollen sie allerdings zu diesen Ursprüngen zurück und stoßen in der Community auf ordentlich Gegenwind. Das fasst auch der reddit-User MikeDatTiger in seinem Kommentar entsprechend zusammen:
Ich denke, ein großes Problem ist, dass ein großer Teil der Spielerschaft Niantics Vision nicht teilt. Niantic möchte, dass es im Spiel nur darum geht, auf die Jagd zu gehen und dabei Leute zu treffen und Dinge zu sehen, während die Spielerbasis meiner Meinung nach möchte, dass die Jagd nur eine Komponente des Spiels ist, während sie auch die Möglichkeit hat, das Spiel zu Hause sinnvoll zu spielen, sei es über Rauch, Fern-Raids oder PVP.
Das andere Problem ist, dass die Leute aufgehört haben, PoGo zu spielen, weil die Ausgeh-Komponente zu lästig war, und erst wieder eingestiegen sind, als Niantic es zugänglicher gemacht hat. Ich weiß nicht, ob es einen Weg gibt, dies unter einen Hut zu bringen, und wenn Niantic dieser Ideologie treu bleibt, dann wird das schlecht enden.
Das stört die Trainer konkret an der Vision von Niantic
Viele Trainer äußern darüber hinaus auch ganz konkret in den Kommentaren, was sie an der Vision von Niantic stört (via reddit.com):
ThisNico: “Das Sechs-Stunden-Fenster ist auch deshalb wünschenswert, weil es uns die Zeit gibt, Niantic über etwaige Fehler zu informieren und sie rechtzeitig zu beheben, damit wir noch eine Chance haben, etwas von dem Event zu spielen”
seejoshrun: “Ich habe nicht vor, beim Spielen von Pokemon Go neue Leute kennenzulernen. Nicht mehr. Wir leben nicht mehr im Jahr 2016. Das wird einfach nicht mehr passieren. Ich will 2 Dinge tun: alles fangen (was im Moment nur mit 2 regionalen Dexen möglich ist) und für gute PvP-Teams grinden. Das war’s. Gezwungen zu sein, zu bestimmten Zeiten oder auf bestimmte Weise mit dem Spiel zu interagieren, ist einfach nur nervig.”
Eastern_Algae3121: “Ich bin immer noch verwirrt über ihre “Vision”. Sie ermutigen zu erkunden, aber es gibt so gut wie keine Belohnung dafür. 90% (oder mehr) der Feldforschungen bringen schreckliche Belohnung, also warum die Mühe.”
thesingingshaman: “Trotz all ihrer Mechanismen und ihrer großartigen Pläne gab es immer noch eine Sache, auf die das große Unternehmen nicht vorbereitet war: Die Introvertierten.”
Ob Niantic sich der Kritik annimmt und die Community Days wieder verlängert, bleibt aber vorerst abzuwarten. Sollte es hierzu Neuigkeiten geben, werden wir hier auf MeinMMO darüber berichten.
Wie ist eure Meinung zu den Antworten, die Michael Steranka im Gespräch gegeben hat? Hofft ihr auch darauf, dass die Community Days wieder auf 6 Stunden ausgeweitet werden? Oder findet ihr das Gemeinschaftsgefühl zu diesem Event viel wichtiger? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.
In der GDC in San Francisco werden nicht nur viele Neuheiten der Spielentwickler preisgegeben, sondern auch tiefere Einblicke in ihre Spiele selbst. Bungie war für Destiny 2 auch vertreten und sie haben einige Infos offenbart: Darunter auch eine Grafik, die aufzeigt, wie beliebt der Loot-Shooter 2018 tatsächlich war.
Was ist die GDC? Die “Game Developers Conference”, kurz GDC genannt, bezeichnet eine große Messe, bei der sich Spielentwickler in San Francisco treffen und über Neuerungen sprechen. Dabei tauschen sich die Entwickler untereinander aus und sprechen über die Veränderungen auf dem Markt.
Unterdessen war Bungie auch vertreten und lieferte einigen Einblicke zu Destiny 2. Es wurde eine Grafik geteilt, in der Destiny 1 & 2 gegenübergestellt und die wöchentlich aktiven Spielerzahlen in den ersten Wochen nach dem jeweiligen Release vergleicht.
Man erkennt an der Statistik, wie extrem stark die Spielerzahlen in den ersten Wochen nach dem Release von Destiny 2 sanken.
Wie sah der Vergleich aus? Bungie stellte eine Grafik auf die Beine, in der beide Loot-Shooter gegenübergestellt wurden: Man verglich die Spielerzahlen Entwicklung im ersten halben Jahr nach dem jeweiligen Launch:
Destiny 1 erschien am 9 . September 2014
Destiny 2 erschien am September 2017
Ben Hanson, ein ehemaliger Video-Produzent von Game Informer, hat die Grafik abfotografiert und diese auf Twitter zur Veranschaulichung getwittert.
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Destiny 2 ist mit orange gekennzeichnet und Destiny 1 mit weiß. Dabei ist zu erkennen, wie brachial Destiny nach etwa 4 Monaten einbrach:
Destiny 1 erlebte 10 Wochen nach Release einen Aufschwung an Spielern und stieg dann noch einmal an. Nach einem halben Jahr waren die Spielerzahlen immer noch solide.
Bei Destiny 2 gab es zwar Aufschwünge nach Woche 8 (PC-Release am 24. Oktober) und in Woche 14 (DLC-Release Fluch des Osiris am 5. Dezember). Danach fielen die Spielerzahlen aber rapide ab. Nach 26 Wochen – etwa ein halbes Jahr nach Release von Destiny 2 waren die aktiven Spielerzahlen auf einem Tiefpunkt
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Im MeinMMO-Podcast: Was ist aus The Division geworden? Das war doch mal riesig
DLCs funktionierten bei Destiny 1 stark – Fielen bei Destiny 2 total durch
Was war der Grund für das sinkende Interesse? Es könnte viele Gründe haben, dass die Hüter etwa ein halbes Jahr nach Release von Destiny 2, im Februar 2018, die Schnauze voll hatten.
langgestreckter Content
kaum Herausforderungen
unnötiger Resscourcen-Grind, um Spieler auf Dauer bei Laune zu halten
Patrouillen als Hauptaktivität
schwache DLCs
Dabei konnte der neue Raid-Trakt in der damaligen Leviathan auch nicht beeindrucken. Dieser ähnelte sogar im Worlds-First einem Sprint als ein langes Rennen. Exotics fühlten sich nicht besonders an und wurden an jeder Ecke vergeben. Im Grunde wurde der komplette Charakter des Loot-Shooters verbannt.
Läuft Destiny 2 besser in 2022? Genaue Statistiken haben wir dazu nicht, jedoch wissen wir, dass Witch Queen, die neue Erweiterung von Destiny 2, eine Million Mal verkauft wurde. Viele Spieler verkündeten auch, dass es sich hierbei um die beste Story handelt und der neue Raid auch der beste seiner Art ist.
Vieles hat sich im Hause Bungie geändert seit der Trennung von Activision und doch konnte sich das Entwicklerteam aufrappeln und trotzdem Großes auf die Beine stellen. Bleibt abzuwarten, ob Bungie weiterhin so Gas gibt wie mit Witch Queen.
Was habt ihr damals 2018 zu der Fluch-Erweiterung auf dem Merkur gedacht? Habt ihr die Erweiterung gezockt oder hattet ihr auch die Schnauze voll? Lasst es uns wissen!
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Ein kurioser Bug in Lost Ark macht es derzeit möglich, dass ihr euch und alle anderen in eurer Umgebung mit Liebe vor nervigem Spam schützen könnt. Was es genau damit auf sich hat, erzählen wir von MeinMMO euch hier.
Was ist das für ein Bug? Wie lange der Bug bereits in Lost Ark existiert ist derzeit unklar, wir wissen nur, dass Liebe derzeit dafür sorgt, dass ihr wahrhaftig blind werdet. Das nutzen Spieler nun für diverse witzige aber auch praktische Zwecke aus.
Schreibt ihr in den Chat von Lost Ark ein Herz, also <3, friert der Chat für alle ein, die es lesen. Euch selbst mit eingeschlossen. Wollt ihr also einfach nur nett sein und erhaltet dann keine Antwort mehr, ist das nicht böse gemeint, ihr seht die Antwort vielleicht nur einfach nicht.
Und viel schlimmer ist, dass ihr es auch nicht wirklich merkt. Denn der Bug hindert euch nicht aktiv daran, Nachrichten zu versenden, ihr könnt sie nur nicht mehr sehen. Der komplette Chat bleibt an dem Punkt hängen, an welchem er das <3 darstellen sollte.
Selbst Systemnachrichten erscheinen nicht mehr in eurem Chat-Window und auch Flüster-Nachrichten und Gildenchat gehen scheinbar einfach ins Nichts.
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Da Lost Ark die <3-Nachricht überhaupt nicht darstellen kann, solltet ihr häufiger darauf achten, ob euer Chat überhaupt noch funktioniert. Wenn ihr zum Beispiel eine leere Nachricht im Chat seht und danach länger gar nichts mehr, hat euch die Liebe vermutlich eiskalt erwischt.
Wie behebt ihr den Fehler? Das ist bisher nicht wirklich klar. In eigenen Tests konnten wir herausfinden, dass es hilft, wenn ihr den Charakter wechselt oder natürlich einfach das Spiel neu startet. Ein Teleport oder sogar ein Wechsel von Channel oder Karte scheinen das Problem aber nicht zu reparieren.
Andere Spieler auf reddit berichten, dass es helfen kann, den jeweiligen Chat-Tab aus und wieder einzuschalten, in unseren Tests hat das aber nicht geholfen.
Ihr solltet deshalb vielleicht überprüfen, ob euer Chat derzeit funktioniert, bevor ihr in einen Abyssal Dungeon geht oder in andere Inhalte, die Kommunikation von euch abverlangen. Denn so lustig der Fehler im ersten Moment klingt, so nervig kann die Liebe anderer Spieler auf lange Sicht sein.
“Das ist wie in New World, Amazon hat es wieder geschafft!”
Wie reagiert die Community? Einem Spieler ist der Bug am 27. März aufgefallen und er hat ihn auf reddit geteilt, seitdem sorgt er für Aufmerksamkeit und erklärt vielen Fans die bisher unerklärlichen Geschehnisse.
Die meisten Spieler nehmen es mit Humor, wenn es auch einige Fans gibt, die sich darüber aufregen, dass es solche Bugs ins fertige Spiel geschafft haben. Die meisten machen sich aber einen Spaß daraus, vor allem im Bezug auf die im Chat spammenden Bots in Lost Ark.
Ein Fan schreibt dazu “Das ist grandios, ich muss Bots nicht mehr blocken, ich kann sie einfach lieben”. Er erklärt weiterhin, dass man die Bots natürlich nicht aufhalten könnte weiterzuschreiben, aber auch ein kaputter Chat wäre schöner, als ein vollgespamter Chat, so der User.
Andere Fans verstehen jetzt endlich, warum Leute ihnen plötzlich nicht mehr geantwortet haben. Oder auch, warum der Gildenchat an einem Freitag-Abend so gut wie ausgestorben war, dabei wollte man doch nur seine Liebe und Zuneigung zeigen, schreibt User NCNR8.
Was sagen die Fans? In dem reddit-Thread, in dem das Thema diskutiert wird, stellen sich viele User spannende Fragen zu dem kuriosen Bug. Wir wollen einige davon mit euch teilen:
Clisky schreibt: “Nach dem Raid gestern schrieb ich ‘Danke für den Run <3’ und niemand antwortete mir den ganzen Abend lang. Danke dafür, dass du das gefunden hast!”
happypofa fühlt sich schuldig: “Ich will gar nicht wissen, wie viele Chats ich schon kaputt gemacht habe, weil ich gerne Leuten ein <3 nach absolvierten Dungeons schicke..”
Chillmatica schreibt: “Ich hoffe, es ist wirklich nur ein kurioser Bug. In New World konnte man ganze HTML-Befehle per Chat ausführen, das wäre wirklich nicht gut.”
Darauf antwortet KitaiSuru: “Es ist wie in New World, Amazon hat es schon wieder geschafft.”
Seid ihr diesem Bug selbst schon begegnet und habt euch gefragt, warum eure Liebe in Lost Ark stets unerwidert bleibt? Was haltet ihr davon, findet ihr den Fehler eher lustig oder problematisch und bedenklich? Seht ihr ebenfalls eine Möglichkeit, die nervigen Bots loszuwerden? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Das kleinste Handy der Welt ist kleiner als eine Streichholzschachtel. Doch was kann man damit machen? MeinMMO stellt euch das winzige Gerät vor.
Heutzutage werden Smartphones immer größer und umfangreicher. Einige Geräte sind mittlerweile sogar so groß, dass die sie kaum noch in die Hosentasche passen und dann eher im Rucksack oder Tasche landen.
Ein YouTuber hat nun ein Handy vorgestellt, welches der Hersteller selbst als „kleinstes Handy der Welt“ bezeichnet. Auch wegen seiner Größe ist das Handy angeblich sogar in Gefängnissen beliebt.
Handy ist kleiner als eine Streichholzschachtel
Wie groß ist das Handy? Das ZANCO Tiny T1 hat die Maße von 6,5 x 2,5 x 1,0 cm und ist damit kleiner als eine handelsübliche Streichholzschachtel. Denn die hat die Maße von 5 cm × 3,5 cm × 1,5 cm und damit vor allem fast das doppelte Volumen.
Was bietet das Handy? Von dem Gerät könnt ihr natürlich keine technischen Meisterleistungen erwarten oder gleich dutzende Apps installieren. Das Handy bietet Bluetooth 3.0, 3 Tage Standby-Zeit und ihr sollt bis zu 500 Kontakte auf dem Gerät speichern können und bis zu 3 Stunden Gesprächszeit liefern.
Damit soll sich das Gerät laut Hersteller etwa als Notfallgerät eignen oder wenn ihr draußen Sport machen wollt und ein Handy dabei haben wollt. Denn das Ding ist so winzig, dass ihr es problemlos an den Gürtel stecken könnt.
Wie groß das Gerät ist und was man damit alles machen kann, könnt ihr euch im aktuellen Video von Linus Tech Tips ansehen. Denn Linus hat das Gerät ausprobiert und ist selbst von der winzigen Größe überrascht:
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Winzige Handys sind vor allem in Gefängnissen beliebt
Warum finden das Gerät Gefangene gut? Gefängnisse setzen auf Körperscanner. Mit den Scannern will man verhindern, dass Gegenstände wie Drogen, Smartphones oder Waffen in die Zellen gelangen. Das britische Magazin Dailymail hatte aber berichtet, dass diese Geräte so klein und aus Plastik seien, dass sie auf Körperscannern nicht auffallen würden. So zitiert das Magazin einen Gefängnisinsassen:
Die Handys lassen sich leicht ins Innere des Gefängnisses schmuggeln, vor allem von Häftlingen, die am Tag des Freigangs raus dürfen. Die Gefangenen schlucken die SIM-Karte, damit sie nicht abgeholt und später wiedergefunden werden kann.
Kann man das Gerät in Deutschland nutzen? Ihr könnt das Gerät in Deutschland kaufen, das Handy nutzt offiziell das 2G-Netz. Das könnt ihr in Deutschland flächendeckend nutzen, Ende 2021 hatten die deutschen Netzbetreiber 3G eingestellt.
Ob sich so ein Gerät für euch wirklich lohnt, ist sicher noch eine andere Frage. Denn für knapp 50 Euro könnt ihr mit dem Gerät wirklich nur telefonieren und SMS-Nachrichten verschicken.
Auf dem winzigen Gerät werdet ihr auch keine Online-Spiele zocken können. Falls ihr jedoch für euer aktuelles Smartphone noch ein passendes MMORPG sucht, dann schaut doch einmal in unsere MMORPG-Liste. Hier hat MeinMMO die besten Mobile-MMORPGs für euch aufgelistet:+
Elden Ring bietet euch mehr Möglichkeiten als jedes andere Souls-Spiel, um die knackigen Bosse zu besiegen. Eine unterschätzte Neuerung sind die Aromate, dabei können die euch sogar zu Superman machen. MeinMMO sagt euch, wie das funktioniert.
Im Vergleich zu den anderen Spielen von FromSoftware habt ihr in Elden Ring die Möglichkeit, eure eigenen Items zu erstellen. Im Verlauf des Spiels könnt ihr etwa Rezeptbücher finden, mit denen ihr Pfeile oder Gegengift herstellt.
Im Verlauf des Spiels kommen dann auch noch die Aromate dazu, die ihr in dem simplen Crafting-Menü herstellen könnt. Doch viele Spieler ignorieren diese Mechaniken komplett.
Auf reddit zeigt ein Elden-Ring-Fan aber beeindruckend, warum ihr insbesondere ein Aromat nicht ignorieren solltet. Und hat somit eine Diskussion über ihre Effektivität angestoßen.
Spieler in Elden Ring wird zu Superman, ballert ungestört alles mit ‘Lasern’ weg
Was hat die Diskussionen angestoßen? Auf reddit erfreut sich ein Clip großer Beliebtheit. In dem sieht man einen Spieler, der völlig ungestört auf seine Gegner zuläuft. Währenddessen sprüht ein Feuerwerk aus ‘Lasern’ aus seinem Kopf und verkokelt seine Gegner reihenweise.
Der Spieler nennt diesen Build einen „Mech Suit“, doch mit dem Cape und den Lasern aus der Birne erinnert das auch an Superman. So sieht das in Bewegung aus:
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Neben der Lichtershow aus gelben Feuerstrahlen fällt auch eine weitere Sache auf: Der Spieler nimmt bei Treffern so gut wie keinen Schaden.
Deshalb fragen sich Kommentatoren in dem reddit-Post: „Wieso nimmst du keinen Schaden?“ Die Antwort ist recht simpel: Aromate.
Aromate sind unterschätzte, wahnsinnig starke Mechanik in Elden Ring
Was sind Aromate? Aromate sind eine neue Mechanik in Elden Ring. In der Spielwelt findet ihr Handbücher des Parfümeurs, mit denen ihr im Objektherstellungs-Menü diese Aromate craften könnt.
Der „Man of Steel“ in dem reddit-Clip nutzt speziell das Eisengefäß-Aromat. Damit zeigt es stellvertretend für alle anderen Crafting-Items, warum ihr diese Mechanik nicht komplett ignorieren sollten. Denn mit diesem Aromat bekommenen Spieler einen Effekt, der in den Dark-Souls-Spielen noch Eisenhaut hieß:
Das Eisengefäß-Aromat erhöht eure Resistenzen massiv.
Spieler verbrauchen mit dem Aromat etwas FP (das Mana in Elden Ring), um ihre Haut zu stählen. Das verbessert massiv euer Gleichgewicht und fast alle Schadens-Resistenzen, macht euch aber langsamer und Blitze tödlicher.
Wenn ihr dazu noch eine schwere Rüstung tragt, seid ihr quasi unverwundbar. Kaum ein Angriff kann euch ernsthaft schaden, die meisten Angriffe können eure eigenen Hiebe nicht unterbrechen. Gegnerische Versuche, euch zu stoppen, prallen also fast buchstäblich an euch ab.
Diese Items nutzt der Spieler für seinen Superman-Build
Wie kann ich das Aromat herstellen? Um das Eisengefäß-Aromat herszustellen, müsst ihr in dem Dungeon „Seitengruft von Auriza“ das 3. Handbuch des Parfürmeurs finden. Startet dazu am besten bei dem Ort der Gnade „Außenwall – Schlachtfeld“ nordwestlich von der Hauptstadt und reitet die hier eingezeichnete Strecke Richtung Westen:
Um das Aromat dann zu craften, braucht ihr folgende Objekte:
2x Altus-Blüte (zu finden auf dem Altus-Plateau)
1x Sprießendes Höhlenmoos (zu finden in Höhlen)
3x Scherbe eines lebenden Gefäßes (Drop von den lebenden Gefäßen)
Wo finde ich den Rest? Damit diese Lasershow möglich wird, nutzt der Spieler noch 2 Dinge:
Eine Arzneimischung, die die himmelblaue Geheimnisträne nutzt
Die Anrufung Unerträgliche Raserei.
Mit der Träne verbraucht ihr für 15 Sekunden nach dem Trinken der Arzneimischung gar keine FP, weshalb ihr ganz unbesorgt die Flammen der Unerträglichen Raserei lodern lassen könnt.
Die Träne findet ihr im Nordwesten der Map, die wortwörtlich ‚wahnsinnig starke‘ Anrufung im Geweihten Schneefeld. Den genauen Ort seht ihr in dem Video:
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Nutzt ihr das Crafting-Menü in Elden Ring? Habt ihr je schon ein Aromat hergestellt und benutzt? Wenn ja, wie stark sind die Aromate in euren Augen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Dass Elden Ring selbst für die erfahrensten Souls-Spieler einige Überraschungen parat hat, hat auch MeinMMO-Autor Tarek Zehrer feststellen müssen. Der hat das Spiel nämlich schon mehrmals durchgespielt, und die ersten beiden Male einen der größten Dungeons im Spiel verpasst:
Bei uns auf MeinMMO dreht sich alles um die Spieler von Multiplayer-Online-Games. Wir berichten über ihre Abenteuer in Online-Welten. Aber es müssen nicht immer Twitch-Streamer oder E-Sportler sein, die spannende Dinge erleben. Es kann auch der Gamer von nebenan sein. Deshalb suchen wir eure besten Gaming-Geschichten.
Das ist die Idee von MeinMMO: Seit 2013 will MeinMMO keine normale Gaming-Seite sein, die über Online-Games berichtet, sondern möchte vor allem eine Seite bieten, die von den Spielern und ihren Abenteuer in MMOs, MMORPGs und Multiplayer-Spielen erzählt.
Über die Jahre hat das dazu geführt, dass wir von bescheidenen Anfängen zu einer der größten Gaming-Seiten Deutschlands wurden.
Ein Bild eines Teils des MeinMMO-Teams aus 2017 von der Gamescom.
Wir wollen Eure Geschichten hören und erzählen
Das möchten wir jetzt: In den nächsten Wochen und Monaten möchten wir auf MeinMMO verstärkt Eure Geschichten erzählen, die Geschichten unserer Leser.
Normalerweise erzählen wir viele Geschichten, die Twitch-Streamer, E-Sportler oder Spieler aus dem englischen Sprachraum erleben, die ihren Geschichten in den großen Foren erzählen.
Aber wir sind uns sicher: Euch passieren genauso spannende Geschichten.
Was für Geschichten suchen wir? Wir haben keine vorgefertigte Geschichte im Kopf, sondern gehen offen an die Story ran. Wir suchen ungewöhnliche, besondere Erlebnisse:
Habt ihr eure Frau in einem MMORPG kennengelernt und heißt eure Tochter Sylvanas, eine Entscheidung, die ihr mittlerweile vielleicht ein ganz klein wenig bereut?
Wie soll das genau ablaufen? Schreibt uns einen Text, was euch passiert ist, was eure besondere Geschichte und schickt den Text als E-Mail an [email protected]. Das muss nicht druckreif sein, keine Angst.
Wenn uns die Geschichte anspricht, wird sich ein Redakteur oder ein Mitarbeiter von MeinMMO mit euch in Verbindung setzen und ein Interview führen. Wir werden die Geschichte dann entweder als Interview veröffentlichen oder als Geschichte.
Die finale Version der Story wird mit euch abgesprochen.
Wir von MeinMMO freuen uns auf Eure Geschichten.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Twitch hat den Streamer Steven „Destiny“ Bonnell II (33) permanent gesperrt. Der war 11 Jahre auf Twitch aktiv, aber es reichte offenbar eine Szene, die 14 Sekunden dauerte, um den permanenten Bann auszulösen. Eine Fehde mit einer anderen Streamerin resultierte in einer geschmacklosen Anspielung auf eine erhöhte Rate an Selbstmordversuchen unter Trans-Menschen. Das war offenbar der Grund für den Bann wegen hasserfülltem Verhalten.
Das ist die Situation:
Der Streamer „Destiny“ startete seine Karriere auf Twitch im November 2010 als Streamer zu StarCraft II, wurde dann aber zu einem politischen Streamer, der mit seinen Thesen und Äußerungen öfter aneckte und 2020 die Partnerschaft verlor.
Twitch hat den Streamer vor ein paar Tagen permanent gebannt. Man kannte den Grund dafür aber nicht. Der Streamer sagte, er glaube, er sei für die Aussage gebannt worden, dass Transgender-Frauen nicht mit CIS-Frauen im Sport konkurrieren sollten. Wir haben auf MeinMMO über den Bann von Destiny berichtet.
Jetzt stellt sich heraus, dass Destiny offenbar für eine geschmacklose Anspielung über Selbstmord permanent von Twitch gesperrt wurde.
Video starten
Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben
14 Sekunden Clip löst offenbar Bann von Twitch-Streamer Destiny aus
Wofür wurde Destiny wirklich gebannt? Es ist schwierig, den genauen Grund für einen Bann von Twitch zu ermitteln, weil Twitch ihn nicht mitteilt. Bei einem permanenten Bann wird zudem der Kanal eines Streamers gesperrt und alle Inhalte werden vernichtet: Das “Beweismaterial” ist also nicht mehr sichtbar.
Twitch teilt lediglich die Dauer des Banns (“Unbegrenzt”) und die allgemeine Regel, gegen die verstoßen wurde, mit, in dem Fall von Destiny war das “hasserfülltes Verhalten”.
Die Nachricht vom Bann durch Twitch, die Destiny erhielt, kursiert auf reddit (via reddit).
Diese Nachricht erhielt Destiny offenbar von Twitch zu seinem Bann. Mehr Infos bekam er nicht.
Aber in den Nachwehen des permanenten Banns von Destiny kursierte ein Clip von ihm, der jetzt als Grund für seinen Bann ausgemacht wurde:
In dem Bann spielt Destiny das Action-RPG Elden Ring.
Er spricht über die Genitalien von Streamerin Keffals, die sich offenbar in einer Operation die Hoden entfernen ließ.
Ein Nutzer im Chat sagt dann: „Es ist beruhigend, dass sich diese Person in 30 Jahren umbringen wird“ – Destiny lacht etwas zögerlich über diesen Spruch.
Destiny sagt schließlich: Es sei reizvoll, jetzt die „41 Prozent“-Witze anzugehen.
Was meint er damit? Die Anspielung auf „41 Prozent” bezieht sich auf eine Umfrage, die „National Transgender Discirimination Survey“, nach der 41 % der 6.450 Befragten sagten, sie hätten an einem Punkt ihres Lebens einen Selbstmordversuch unternommen (via hrc.org).
Destiny spielt mit seinem Spruch und in diesem Dialog also offenbar darauf an, dass die Transgender-Streamerin Keffals versuchen werde, sich umzubringen.
Das scheint der Grund für seinen permanenten Bann zu sein – und nicht etwa ein Satz über Transgender-Frauen im Sport.
Die Regeln von Twitch wurden im Dezember 2020 noch einmal verschärft, um Minderheiten besonders zu schützen. Denn sie sah Twitch als gefährdet an.
“Er hat sich mit mir angelegt, er wurde gebannt, ich habe gewonnen”
Wie reagiert Keffals darauf? Keffals twitterte (via twitter):
Ich muss sagen, es ist unheimlich gruselig zu sehen, dass einer der bekanntesten Livestreamer der letzten 10 Jahre einen Monolog über meine Genitalien führt.
Satte 85.000 € haben die Profis in World of Warcraft ausgegeben – und dann doch verloren. Ist das Pay2Win?
Das „World First Race“ in World of Warcraft war mit Patch 9.2 eines der längeren. Der Kerkermeister und die anderen Bosse des Mausoleum der Ersten erwiesen sich als besonders hartnäckig. Nach vielen langen Nächten konnte Echo den Sieg für sich entscheiden, während andere Gilden in die Röhre schauten; darunter auch die Profi-Gilde Team Liquid. Die warf das Handtuch und legte eine Pause ein, nachdem klar wurde, dass sie nicht gewinnen können. Dabei war der Kostenpunkt schon ziemlich happig.
Weit über eine halbe Milliarde Gold gab die Profi-Gilde für das Rennen aus.
Wie viel hat Team Liquid ausgegeben? Insgesamt belaufen sich die Kosten von Team Liquid laut Mitglied Veyloris auf satte 723 Millionen Goldstücke.
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245 Millionen wurden für den Handel und Tausch mit Ausrüstung ausgegeben. 215 Millionen gingen für den direkten Kauf von “Bind on Equip”-Items drauf.
Insgesamt wurden 723 Millionen Gold ausgegeben – und Liquid hat nun einen Schuldenberg von knapp 535 Millionen Gold.
Was ist mit dem fehlenden Goldbetrag? Veyloris listet nur einige Kostenpunkte auf, sodass man nicht alle Posten auf dieser langen Rechnung kennt.
Die noch übrigen 263 Millionen Goldstücke dürften in verschiedene Dinge investiert worden sein. Zum einen benötigen alle Raider jede Menge Fläschchen und Buffood – bei über 1.000 Versuchen mit je 20 Leuten geht das ordentlich ins Gold. Auch die Reparaturkosten dürften sich irgendwo zwischen 25 Millionen und 35 Millionen Gold wiederfinden.
Ein weiterer Teil dürfte für „PvP-Boosts“ draufgegangen sein. Es ist üblich, dass die Profi-Gilden sich zum Start einer Saison von erfahreneren PvP-Spielern boosten lassen, um in den ersten Wochen mehr Chancen auf starke Ausrüstung aus der Belohnungskammer in Oribos zu haben. Das dürfte ebenfalls ein dreistelliger Millionenbetrag gewesen sein.
Einer der härtesten Endbosse aller Zeiten: Der Kerkermeister.
Wie viel ist das ganze Gold wert? In World of Warcraft hat Gold einen realen Gegenwert, da man mit der „WoW-Marke“ für Echtgeld quasi Gold kaufen kann. Selbst wenn Team Liquid wohl nicht auf WoW-Marken angewiesen ist, entspricht ein Betrag von 723 Millionen Goldmünzen beim aktuellen US-Kurs der Marke zu 170.000 Gold etwa 4.600 WoW-Marken.
Diese 4.600 WoW-Marken wären wiederum 93.000 $ (84.900 €) wert!
Trotz dieser Goldausgaben hat es am Ende nicht für den „World First“-Titel gereicht, obwohl das Rennen über weite Strecken extrem spannend war.
Veyloris betont, dass dieser Wert noch nicht zwingend final ist, da Liquid ja noch immer versucht, den Kerkermeister zu besiegen – aber eben nicht mehr als erste Gilde der Welt.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Wie holen die das Gold wieder rein? Für normale WoW-Spieler scheint eine solche Summe zwar astronomisch zu sein, doch Team Liquid dürfte wenig Probleme haben, das geliehene Gold in den kommenden Monaten wieder reinzuholen. Profi-Gilden sind in der relativ komfortablen Position, eine Reihe von Diensten für Gold anzubieten. So ziehen sie etwa später andere Spieler durch den mythischen Raid oder besonders harte „M+“-Dungeons, um damit das Gold wieder einzuspielen. Immerhin winken für die Käufer Mounts und Erfolge als Belohnung – zusätzlich zu recht starker Rüstung.
Solche Goldbeträge sorgen immer wieder für Diskussionen, ob World of Warcraft nicht „Pay2Win“ sei. Dabei sollte man nie außer Augen lassen, dass Gold schon immer eine größere Rolle bei den Rennen spielte – und im Fall des „World First Race“ auch ohne Können der Spieler gar nichts wert ist.
Wie findet ihr die Sache?
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Obwohl Elden Ring bockschwer ist, stechen einige Spieler mit irrwitzigen Leistungen hervor. Einer davon hat sich vorgenommen, das Spiel ohne zu leveln und ohne Tod durchzuspielen. Einen besonders starken Gegner hat er nun problemlos zerlegt, mit einem Starter-Item.
Was ist das für ein Item? Der betörende Ast („Bewitching Branch“) kann beim Erstellen eines Charakters als Andenken gewählt werden. Später könnt ihr das Item bei Händlern kaufen und im Kampf verbrauchen.
Bei Benutzung bringt der Ast nahestehende Gegner dazu, für euch zu kämpfen, statt gegen euch. Ihr erhaltet also zeitweise Begleiter, die euch helfen. Unter allen Andenken von Elden Ring gilt der Ast jedoch wegen seiner begrenzten Einsatzmöglichkeiten als eher schwach.
Dennoch hat ein Spieler im Kampf gegen den Endgame-Boss Kommandant Niall mit eben diesem Item einen überragenden Sieg errungen: Keinen Schaden genommen und dabei ohne Rüstung.
Wieso ist der Ast hier so stark? Niall beschwört direkt zu Kampfbeginn zwei Geister zur Unterstützung. Er selbst als auch jeder seiner Begleiter sind schon harte Gegner, vor allem ohne Rüstung oder weitere Level. Der Spieler Ongbal jedoch hat sich die Begleiter des Bosses zunutze gemacht.
Mit dem betörenden Ast brachte er die beiden Geister dazu, an seiner Seite zu kämpfen. Sofort wandten sich die beiden gegen ihren Chef und prügelten auf ihn ein. Selbst ohne OP-Blood-Build hat er so leichtes Spiel.
Noch ehe Ongbal selbst kämpfen muss, prügeln die beiden Ritter ihren Kommandanten schon auf etwa 40 % seiner Lebensenergie. Der restliche Kampf verläuft dann recht einseitig für den Spieler, wie er im hier eingebundenen Video zeigt:
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Wer ist der Spieler überhaupt? Der YouTuber Ongbal versucht sich immer wieder an irren Herausforderungen der Soulsborne-Reihe. Vor allem in Dark Souls 3 und Sekiro hat er sich einen Namen gemacht.
Wo andere Spieler Elden Ring einfach in 37 Minuten durchspielen, setzte sich Ongbal zum Ziel, nicht einmal zu sterben und dabei nicht zu leveln. Er kämpft deswegen halbnackt und eigentlich völlig unterlevelt.
Mit Tricks wie dem Ast kommt er jedoch trotzdem gut voran, wie das Video zeigt. Dazu kommt natürlich eine gute Portion Können, das der YouTuber über die Jahre in anderen Spielen der Reihe gesammelt hat.
Soulsborne-Spiele wie Elden Ring haben eine besondere Schwierigkeit als Markenzeichen. Wer sie durchspielt, der ist darauf meist auch stolz und zeigt sein Können. Mitunter darum werden fähige Spieler wie Ongbal auch gerne bestaunt.
Andere Spieler dagegen übersehen selbst beim 2. Durchgang einige der Inhalte des Spiels, wie MeinMMO-Autor Tarek Zehrer:
Bereits seit einiger Zeit haben Trainer in Pokémon GO die Möglichkeit, bei manchen ihrer Pokémon eine Mega-Entwicklung auszuführen. Nun zeigen aktuelle Funde, dass diese Funktion noch besser gemacht werden soll. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, um was es geht.
Was sind Mega-Entwicklungen? In Pokémon GO können bestimmte Monster, wie Glurak oder Bisaflor, temporär zu einem Mega-Pokémon entwickelt werden. Dies geschieht mit Hilfe einer bestimmten Menge von Mega-Energie.
Deren Einsatz lohnt sich vor allem in Raid-Kämpfen, da Mega-Pokémon nochmal etwas stärker sind, als andere Monster. Außerdem verstärken sie im Kampf die Angriffe des jeweiligen Typs.
Wie die PokeMiners, eine Gruppe von Dataminern, nun allerdings herausgefunden haben, soll es in diesem Bereich zukünftig wohl ein paar Veränderungen geben und die Mega-Entwicklungen noch besser machen. Wir zeigen euch nachfolgend, welche Daten gefunden wurden.
Wer sind die PokeMiners? Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern, die in regelmäßigen Abständen im Spiel-Code nach neuen Informationen zu Pokémon GO suchen. So lassen sich bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung neue Monster und Funktionen finden. Diese Daten stellen sie dann anderen Trainern öffentlich zur Verfügung.
Auch wenn die Funde der PokeMiners in der Vergangenheit häufig gestimmt haben, handelt es sich dabei nicht um offizielle Informationen. Niantic kann die Daten aus diesem Grund jederzeit im Spiel-Code ändern oder löschen.
Welche Verbesserung der Mega-Entwicklungen soll es geben?
Wie die PokeMiners in ihrem aktuellen Beitrag über ihre Seite mitteilen, haben sie im Spiel-Code eine Vielzahl an neuen Informationen gefunden (via pokeminers.com). Einige dieser Daten drehen sich rund um die Mega-Entwicklungen im Spiel.
Diese bekommen demnach nämlich zukünftig die eine oder andere neue Funktion, wie die Einführung von Mega-Level, besondere Abklingzeiten sowie bestimmte Vorteile.
Mega-Level und besondere Vorteile
Wie die PokeMiners herausgefunden haben, soll es zukünftig eine Art Level-System bei den Mega-Entwicklungen geben. Ähnlich, wie ihr es beim Freunde-Status mit anderen Trainern oder eurem Kumpel kennt, wird es dann verschiedene Stufen geben, die ihr mit der Mega-Entwicklung erreichen könnt.
Wie die einzelnen Level genau aussehen und wie ihr sie erreichen könnt, ist bislang noch nicht bekannt. In einem vorherigen Fund sind sie jedoch auf eine Art Mega-Punkte gestoßen, die täglich verdient werden können.
Des Weiteren soll euch jede erreichte Stufe bestimmte Vorteile im Spiel bringen. Bislang wurden durch die PokeMiners folgende Boni in diesem Zusammenhang entdeckt:
reduzierte Energie
Fang-EP
Angriffsbonus bei gemeinsamen Angriffen
Cooldown
XL-Bonbons
Bonbons beim Fangen
Cooldown und kostenlose Entwicklungen
Neben den Funden zum Mega-Level und den dazugehörigen Boni wurden auch neue Informationen rund um den Cooldown entdeckt. Demnach sind die PokeMiners auf eine neue animierte Grafik gestoßen, welche euch die verbleibende Cooldown-Zeit anzeigt. Ist diese beendet, dann leuchtet das Symbol entsprechend auf.
Darüber hinaus wurde eine Schaltfläche mit der Bezeichnung “Kostenlose Mega-Entwicklung” entdeckt. Die PokeMiners gehen davon aus, dass dies mit dem Level-Boni “Cooldowns” zusammenhängt, der einem in gewissen Abständen eine kostenlose Entwicklung ermöglichen könnte.
Wie finden die Trainer die neuen Funde?
Die Trainer in der reddit-Community sind von dieser Neuigkeit begeistert und hoffen, dass diese Funktionen auch bald im Spiel verfügbar sind. Besonders die Möglichkeit auf eine kostenlose Mega-Entwicklung sorgt für Vorfreude. Andere Trainer hoffen nun endlich auch auf ein Debüt von Mega-Entwicklungen in der GO-Kampfliga.
So kann man folgende Reaktionen in den Kommentaren lesen (via reddit.com):
titoxx88: “Ich freue mich schon sehr auf kostenlose Megas. Könnte interessant werden.”
Shona_Cloverfield: “Das ist eigentlich ein ziemlicher Hype, ein besseres Mega-System und mehr Fortschritte beim Routen-System? Meldet mich an! Hoffentlich macht das Vorteils-System Spaß”
Caio_Go: “So hätten Mega-Entwicklungen von Anfang an sein sollen.”
krispyboiz: “Ich freue mich darauf zu sehen, wie sie Megas verbessern, und hoffe, dass sie das Feature zu etwas machen, das sich für die allgemeine Spielerbasis lohnt. Die Vorteile der verringerten Abklingzeit und dergleichen sind sehr vielversprechend.”
Nikaidou_Shinku: “Angesichts der Tatsache, dass sie anscheinend kostenloses Mega in irgendeiner Form implementieren und die Mega-Überraschung am Ende der Zwischensaison mit Mega-Evolution verbunden ist, könnten sie planen, Mega im PvP zu erlauben”
Der erste Einblick in die geplanten Funktionen rund um die Mega-Pokémon ist somit zunächst positiv. Ob und wann diese Änderungen erfolgen, bleibt jedoch für den Moment abzuwarten. Sobald es nähere Informationen dazu gibt, erfahrt ihr es selbstverständlich bei uns auf MeinMMO.
Wie findet ihr die geplanten Level und Vorteile bei den Mega-Entwicklungen? Würdet ihr euch über ein solches Belohnungssystem freuen? Oder findet ihr Mega-Pokémon eher uninteressant? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.
Im Zuge unseres “Gaming Storys”-Aufrufs an die Community hat sich der Leser Daniel bei uns gemeldet. Er schrieb uns darüber, wie er entgegen aller Probleme und Vorurteile das MMORPG SWTOR jahrelang erfolgreich mit Controller gespielt hat.
Was sind Gaming Storys? Normalerweise erzählen wir in unseren Artikeln viele Geschichten aus der Gaming-Community, über Streamer, E-Sportler oder einfach nur Spieler, die etwas Cooles gemacht haben.
Aber uns interessieren auch eure Storys. Wir wollen wissen, welche besonderen oder ungewöhnliche Erlebnisse ihr beim Gaming schon mal hattet. Deshalb haben wir einen Aufruf gestartet, damit ihr uns eure eigenen Storys schicken könnt.
Eine solche Mail kam von dem MeinMMO-Leser Daniel, der das MMORPG Star Wars: The Old Republic trotz aller Hindernisse lange Zeit mit dem Controller gespielt hat.
SWTOR gehört zu den Spielen, die keine native Controller-Unterstützung bieten. Entsprechend müssen sich die Spieler entweder mit der Tastatur-Steuerung abfinden oder nach Auswegen suchen, wie sie doch noch einen Controller zum Laufen bringen können.
Wie das funktioniert, verrät Daniel in unserem Gespräch.
Video starten
SWTOR stimmt mit neuer, filmreifer Cinematic auf den Release von Legacy of the Sith ein
Progress Raiding mit Controller und keiner merkt’s
MeinMMO: Hallo, kannst du dich kurz unseren Lesern vorstellen?
Daniel: Hi, ich heiße Daniel und bin aus Kaiserslautern. Wenn ich nicht an der Konsole zocke, dann helfe ich meiner Frau unseren kleinen 2-Jährigen großzuziehen oder bin am Streamen. Ich habe seit etwa 1 ½ Jahren mit DJ-Streams angefangen. Ich spiele hauptsächlich Synthwave.
Außerdem liebe ich Pen-&-Paper-Rollenspiele, allerdings habe ich dieses Hobby in letzter Zeit sehr vernachlässigen müssen. Die Woche hat einfach nicht genug Tage.
MeinMMO: In deiner Mail an uns hast du geschrieben, dass du als Konsolenspieler gestartet hast. Was genau stört dich an der Tastatursteuerung?
Daniel: Grundsätzlich stört mich die Tastatursteuerung nicht, ich habe ja in den 90er Jahren am 486er gespielt, aber ich bevorzuge die Bequemlichkeit eines Gamepads, wenn ich von der Wohnzimmer-Couch aus spiele (meinem bevorzugten Spieleort).
SWTOR ist eigentlich ein Spiel, das keine native Unterstützung für Controller bietet.
MeinMMO: Du hast erzählt, dass du in SWTOR lange Zeit mit dem Controller auch Raid-Inhalte gelaufen bist. Kannst du uns verraten, wie deine Teammitglieder darauf reagiert haben, wenn du es ihnen erzählt hast? Haben sie es überhaupt bemerkt?
Daniel: Ich habe meine Steuerung damals wohl weißlich für mich behalten, da mir die Einstellung der “PC-Master-Race” damals gut bekannt war.
Erst nach den Instanzen habe ich, sollte sich ein Gespräch entwickeln, den anderen in der Gruppe “gestanden”, dass ich mit Gamepad spiele. Die waren dann eigentlich immer sehr überrascht, da man mir das nicht anmerkte.
Bei SWTOR kam sowas eigentlich nie auf, da ja keiner damit rechnet, dass man nicht mit Maus und Tastatur spielt. Ich bin dann bereits vor dem Endgame (das war vor Release von Rise of the Hutt Cartel) an eine wundervolle Gilde geraten, bei der der Spielspaß im Vordergrund lag. Dark Sun hieß die Truppe um Imperator Helron und war ausschließlich Imperium-seitig unterwegs.
Auch innerhalb der Gilde habe ich immer erst mal die Leute mich spielen sehen lassen, bevor ich ihnen erzählte, dass ich am Gamepad unterwegs bin. Ich bin dann anfangs Gildenintern raiden gegangen bei Inhalten, die von den meisten intern bereits gemeistert waren. Ich war also Teil einer Gruppe aus “Nachzüglern”.
Nach und nach konnte ich aber die Offi’s in der Gilde davon überzeugen, dass ich als Tank zu gebrauchen bin und wurde dann nach einiger Zeit in eine der Progress Gruppen eingeladen. Außerhalb meiner Gilde bin ich damals nie Raiden gewesen. Wir waren groß genug, dass das nie erforderlich gewesen wäre.
Mit richtigen Werkzeugen klappt alles
MeinMMO:Um das MMORPG SWTOR spielen zu können, hast du dir spezifisch einen Emulator installiert. Wie heißt der Emulator? Kannst du kurz erklären, wie genau es funktioniert?
Daniel: Ich hatte damals zwei Emulatoren am Laufen: motionjoy und X-Padder. Mit motionjoy konnte ich jeder Gamepad-Taste entweder eine Keyboard oder eine Maustaste zuweisen.
Ich hatte damals dem Steuerkreuz und X, O, Dreieck, Quadrat meines DualShock-3-Controllers die Zahlen 1 bis 8 auf der Tastatur zugewiesen und den Tasten R2 und L2 jeweils Alt und Control. So konnte ich darauf 32 Skills verteilen. WSAD wurden den jeweiligen Achsen des linken Sticks zugewiesen.
Mit X-Padder konnte ich den rechten Stick benutzen, um den Mauszeiger zu bewegen und über eine Toggle-Funktion bei Betätigung von R3 zwischen Maustaste gedrückt oder nicht gedrückt wechseln, um so wahlweise mit dem rechten Stick die Kamera oder die Maus zu steuern.
Es ging mir darum, möglichst viele Tasten abzudecken. Die Idee mit Alt und Control kam mir, da viele PlayStation-Spiele mit L2/R2 arbeiten, um Skills abzudecken, Demon Stone, Dragon Age und Mass Effect fallen mir da direkt ein.
MeinMMO: Welchen Controller hast du benutzt? War er direkt deine erste Wahl oder musstest du mehrere ausprobieren, bevor es geklappt hat?
Daniel: Da ich von der Playstation kam, war meine erste Wahl natürlich der DualShock 3. Viele Leute bemängeln, dass er für ihre Bedürfnisse zu klein ist, aber ich war damals top-zufrieden. Allerdings würde ich mich heute nicht mehr von meinem PS5 Controller trennen wollen (lacht). Hat damals alles direkt super geklappt.
MeinMMO: Was waren die größten Schwierigkeiten?
Daniel: Die größte Hürde war es, die Kamera zu bewegen. Dank X-Padder und dem Toggle Effekt war dies aber dann auch möglich.
MeinMMO: Musstest du auf bestimmte Steuerelemente verzichten, weil dafür die Tasten gefehlt haben?
Daniel: Eigentlich nicht. Natürlich musste ich mir eine kleine Bluetooth-Tastatur zulegen, um in den diversen Chat-Kanälen des Spiels kommunizieren zu können. Aber ich bin recht früh einer Gilde beigetreten, die damals einen sehr aktiven TeamSpeak-Server unterhielt, von daher musste ich die Tastatur nicht so oft verwenden.
MeinMMO:Welche andere MMOs hast du außerdem mit dem Controller über den Emulator gespielt? Gab es welche, bei denen es gar nicht geklappt hat?
Daniel: Keine. Ich bin mit dem Re-release von Final Fantasy XIV (A Realm Reborn) gewechselt und das Spiel war ja auf die Steuerung mit Gamepad ausgelegt. Gefreut hat es mich zu sehen, dass die Entwickler fast die gleiche Idee für die Steuerung mit dem Gamepad hatte. So fühlte ich mich im Spiel direkt heimisch.
Meine Frau konnte ich damals auch schnell für Final Fantasy begeistern, obwohl sie eigentlich keine Gamerin ist. So spielte ich dann immer, wenn sie auch online war, auf der PS3, während ich ihr den PC frei stellte.
Als dann die PS4-Version rauskam, bin ich auf diese Version gewechselt, da sie damals gleichwertig zur PC-Version war. Und ich fand die Möglichkeit, über die PS Vita mit Remote Play auch vom Schlafzimmer aus spielen zu können, genial.
Wir bedanken uns bei Daniel für das Gespräch und die Erklärung zu der Controller-Steuerung von SWTOR. Wenn ihr ebenfalls eine ungewöhnliche Story habt, die ihr mit uns teilen wollt, schreibt uns eine Mail an [email protected]
MeinMMo-Autor Michael ist seit acht Jahren im GTA-Online-Gangstergeschäft. Was er vor allem in dieser Zeit gelernt hat: Die Heists locken zwar mit Abenteuern, bergen aber nur Albträume.
Nach neun Jahren GTA Online muss ich es einfach sagen: Das Spiel ist deshalb so gut, weil es so furchtbar ist. Ja, das Fahren ist großartig, das Schießen bockt, aber sonst besteht der Multiplayer für mich nur aus Langeweile und Grind. Und trotzdem gibt es kein anderes Spiel, das mir so eine gute Gangster-Erfahrung gibt. Ich liebe es, krumme Geschäfte zu machen, Leute über den Haufen zu ballern und die Straßen in Angst zu versetzen. Alle meckern über die toxische Community, vollkommen zu recht, aber ich finde, dass die Nervensägen das Spiel auf eine merkwürdige Weise vervollständigen. Es ist halt ein Gangster-Spiel.
Und wovon träumen alle Gangster? Von dem Coup ihres Lebens natürlich. Als Entwickler Rockstar endlich die Heists einführte, wollte ich mein Studium am liebsten hinschmeißen. Aber so cool die Aufträge auch gestaltet sind, mit den ganzen Cut-Scenes und Missionen, sind die Heists trotzdem das Schlimmste in GTA Online. Das müsst ihr euch vorstellen: Da kommt das allerbeste Feature für ein Gangster-Spiel um die Ecke und es artet in einer Katastrophe aus, weil die Mitspieler absolut unfähig sind.
GTA Online erhielt über die Jahre drei größere Heist-Kampagnen: Die normalen Heists, die Doomsday-Heists und die Cayo-Perico-Heists.
Die wichtigste Regel des Heist-Club lautet: Spiele niemals mit Randoms!
In der Community wurden zwei Regeln für Heists festgehalten. Erste Regel: “Spiele die Heists immer mit Freunden”. Zweite Regel: “Spiele die Heists niemals mit Randoms”. An alle weisen Gangster da draußen: Ich habe es wirklich versucht. Ich habe sowohl meine Freunde zum Spielen “überredet” als auch nach Spielergruppen Ausschau gehalten. Aber am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als das Matchmaking entscheiden zu lassen, mit wem ich auf Raubzug gehe.
In seltenen Fällen hatte ich unverschämtes Glück und landete in einer Gruppe, die das A-Team neidisch gemacht hätte. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Für jeden Abschnitt kannten sie eine clevere Lösung. Und ihr Fahrer war ein Teufel hinter dem Lenkrad, der den Cops elegant auswich und nicht einen Kratzer einsteckte. So cool habe ich mich in GTA Online selten gefühlt. Ich hätte alles verdiente Geld geopfert, nur um in diesem Team zu bleiben.
Aber wenn ich nicht gerade die absoluten Profis im Team hatte, dann bereicherten blutige Anfänger meine Gruppe. Und das nahezu ausnahmslos. Ehrlich, Minuten lang auf eine volle Lobby zu warten, war hierbei noch das Angenehmste. Kam die Runde doch zustande, ging der Streit los. Wie schaffen wir es, dass alle den Piloten spielen können, auch wenn nur eine Person dafür vorgesehen ist? Oder wie können alle gleichzeitig die gesamte Beute bekommen? In vielen Fällen wollte ich den Heist bereits nach den Vorbereitungen abbrechen.
Mein schlimmster Heist in GTA Online
Um zu schildern, warum ich die Heist-Missionen mit solchen “Hardcore”-Gangstern hasse, könnte ich jetzt hunderte Geschichten hervorholen. Aber warum, wenn doch die schlimmste das beste Beispiel dafür liefert? Es war nicht einmal das Finale für den Gefängnisausbruch, sondern nur eine der Vorbereitungsmissionen, die wir sechs Mal spielen mussten. Ja, sechs Mal. Und nein, abschließen konnten wir sie nicht.
Hierbei mussten ein Spieler und ich ein Auto von einem Schiff stehlen. Die Mission ist eigentlich nicht schwierig, sie kann mit etwas Präzision und Heimlichkeit sogar sehr schnell gelöst werden. Aber das ist das große Problem bei den Heists in GTA Online: Im Team-Deathmatch geht es um die meisten Kills. Aber Heists dagegen erfordern plötzlich Geduld, Teamarbeit und ein gewisses Interesse für das Missionsziel. Das ist ein Novum im Gangster-Multiplayer.
GTA Online bedeutet Chaos. Da hat Heist-Taktik wenig Platz.
Der typische GTA-Online-Random will trotzdem schnell den Heist wie jede andere Mission abschließen, um das Geld zu bekommen, weil er gerade für einen überteuerten Sportwagen spart. Und wehe, wenn der Heist nicht beim ersten Mal klappt. Für so etwas hat der GTA-Online-Random keine Zeit. Dann spielt er eben noch brutaler und sinnloser. Damit zurück zu unserem Auto-Diebstahl auf dem Schiff: Der besagte Spieler rannte immer drauf los und starb jedes Mal auf aufs Neue, womit wir alle scheiterten.
Erst stürzte er von einem Container und die nächsten Male killten die Wachen ihn. Rauswerfen konnten wir ihn nicht, da die Mission sonst abgebrochen worden wäre. Das kam mir mittlerweile immer mehr wie eine Saw-Falle vor, die wir offenbar nur gemeinsam überleben konnten. Ich sagte ihm, er könne am Steg warten, er brauche sich keine Gedanken zu machen, ich würde mich schon drum kümmern. Es half nichts, der Random drehte komplett durch, am Ende knallte er alles ab, auch den Wagen.
Beim letzten Versuch schnappte ich mir allein das Auto und ließ ihn zurück. Woraufhin er das Spiel verließ. Instinktiv habe ich die Konsole ausgeschaltet und in ein Kissen gebrüllt.
Wenn dich mehr zu GTA Onlineinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Heists versprechen so viel, aber sie sind ein Frust-Fest
Letztendlich trifft ihn keine Schuld: Die Heists sind strenggenommen taktische Koop-Kampagnen und passen nicht in einen chaotischen PVE/PVP-Multiplayer wie GTA Online. Ich hasse die Heists dafür, dass sie den Traum vom großen Gangster-Coup aufmachen, aber selten erfüllen können. Zumal der Wow-Effekt schnell verfliegt. Nachdem ich sie an ein paar Nachmittagen durchgespielt habe, war’s das.
Jetzt kann ich sie nur noch wiederholen, um Geld zu grinden. Denn wenn wir ehrlich sind, das “große” Geld macht ihr damit nicht. Beim zwölften Mal wirkt der Plan hinter den Heists auch nicht mehr so genial. Dann arbeite ich den Ablauf stumpf ab. Wieder und wieder. Die Heists sind auf dem Papier ein extrem cooles Feature, das aber zu viel von der Community verlangt – und damit nur in seltenen Fällen wirklich Spaß macht.
Nach neun Jahren GTA Online kann Rockstar mich als abgebrühten Gangster nicht mehr großartig schocken. Aber die Heists bereiten mir Schmerzen. Weil sie zeigen, was möglich wäre. Was aber eben nicht der Fall ist.
Wenn ihr mehr Beiträge von mir aus dem GTA Online-Universum lesen wollt, kann ich euch meine gefährliche Taxi-Challenge ans Herz legen.
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In Call of Duty: Warzone sind Cheater weiterhin ein Thema und selbst unter Profis herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob nicht der ein oder andere Pro-Spieler unfaire Hilfsmittel verwendet. Ein Pedal unter dem Tisch spielt dabei eine gewisse Rolle.
Auch wenn das Anti-Cheat-System RICOCHET von Call of Duty: Warzone Erfolge feiert – das Cheater-Problem ist noch nicht komplett gelöst.
Ein wichtiger Teil des Systems sind deswegen auch die Meldungen von Spieler. Das hilft dem System dabei, auffällige Spieler zu identifizieren und eine Untersuchung einzuleiten.
Doch es gibt auch Tricks, mit denen sich nur schwer erkennen lässt, ob ein Spieler cheatet oder nicht. Und ein Pedal unter dem Tisch soll dabei eine große Hilfe sein.
Pedal aktiviert Cheats, wenn sie gebraucht werden
Vor kurzem gab es einen kontroversen Clip von einem Profi-Spieler, der angeblich gecheatet hat während eines Turniers mit insgesamt 100.000 Dollar Preisgeld:
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Die Community war sich uneinig: Wird hier gecheatet oder nicht? Der betroffene Spieler hat sich deutlich auf Twitter dazu geäußert und beteuert seine Unschuld (via twitter.com).
Der ganze Fall hat jedoch dazu geführt, dass das Thema Cheaten wieder mehr Aufmerksamkeit in der Community bekam. Auch, weil immer wieder Profi-Spieler Teil der Diskussion sind.
Denn mit kleinen Tricks und besonderen Cheats kann man das Gameplay so aussehen lassen, als würde man keinen Aimbot verwenden.
Besonders heimtückisch ist dabei eine Methode per „Pedal“. Der folgende Clip zeigt, wie schwer sich ein Aimbot dann entdecken lässt und wie gut das funktioniert:
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Die Nummer mit dem Pedal ist dabei nicht neu, dreht aber aktuell seine Runden durch die Community. Es zeigt, wie überlegt manche Cheater vorgehen und wie wichtig ihnen es ist, ihr „Hobby“ unfair fortzuführen.
Für Profi-Spieler steht dabei noch viel mehr auf dem Spiel. Doch hier ist eine Aufklärung noch viel wichtiger und deswegen auch kontrovers: Stempelt man jemanden als Cheater ab, ohne es zu 100 % zu wissen, gefährdet man damit auch den Status des Spielers.
Eine weitere perfide Methode zum Cheats verstecken ist „Silent Aim“. Dabei muss die Waffe nicht einmal auf den Gegner gerichtet sein, was die „Snap“-Effekt verhindert, wenn sich der Aimbot ein Ziel sucht.
Es ist schade, dass wir als Spieler mit solchen Problemen und Schummlern konfrontiert sind. Doch leider wird es immer Cheater geben, die sich einen unfairen Vorteil sichern, wenn sie die Chance dazu haben.
Wer jetzt mit Destiny 2 anfangen will, hat sich den perfekten Zeitpunkt ausgesucht. Der Action-Shooter überzeugt derzeit mit der Fortsetzung einer der packendsten Storys, die an die Licht- und Dunkelheits-Saga von Destiny 1 anknüpft. MeinMMO hat sich angeschaut, wie sich Destiny 2: Witch Queen spielt, wenn man das Spiel in der kostenlosen Version, also Free-2-Play, zockt.
Destiny 1 und 2 kann man inzwischen, nach über 7 Jahren, durchaus als Dauerbrenner bei den Action-Shootern bezeichnen. Bungie hat in seinen Ego-Shooter viel Herzblut gelegt und arbeitet aktuell daran, eine der größten Storys seines Universums zum Abschluss zu bringen. Dass dies episch wird, hat der Start von Witch Queen bereits erkennen lassen. Also haben auch wir uns angeschaut, was die Spieler erwartet, wenn sie kostenlos ins Spiel einsteigen wollen und wie sich das anfühlt.
Wie gut ist Destiny 2 im Jahr 2022? Insgesamt hat sich das Spiel seit Jahr 1 erheblich verbessert und wird sich wahrscheinlich auch in Zukunft weiter verbessern. Wenn ihr also mit dem Gedanken spielt, dann ist das Beste, was ihr tun könnt, zuerst einmal die kostenlosen Inhalte von Destiny 2 zu entdecken, bevor ihr vollständig der Destiny-Magie verfallt und euch eine oder mehrere Erweiterungen kauft.
Über „New Light“, die Free-2-Play-Variante von Destiny 2, steht das Spiel jedem kostenlos zur Verfügung, der wissen will, was das Action-MMO im Jahr 2022 so draufhat.
Man kann Waffen ausprobieren und so das exzellente Gunplay von Destiny 2 testen.
Viele Inhalte können kostenlos ausprobiert werden, wie Gambit, Schmelztiegel oder sogar ein Vermächtnis-Raid.
So sieht es aus, wenn man über New Light auf eine Paywall stößt.
Was ist überhaupt Destiny 2: New Light? New Light ist die Bezeichnung für die Free-to-Play-Version von Destiny 2, die am 1. Oktober 2019 mit dem Release der Shadowkeep-Erweiterung live ging. Diese bietet viele Inhalte der bisherigen Destiny-2-Erfahrung komplett ohne jegliche Kosten an.
Mit New Light wollte Bungie „Mauern einreißen“ und möglichst viele Spieler im Destiny-Universum zusammenbringen, damit sie dort gemeinsam Abenteuer erleben können. Einem spontanen Destiny-Abend mit Freunden sollte damit nichts mehr im Wege stehen, außer ein Download.
Für unseren persönlichen Test der Destiny 2 Gratisversion “New Light” haben wir uns das Spiel über Steam geholt und als Klasse eine blonde Jägerin erstellt, die als neuer Hüter das Universum von Destiny erkunden sollte.
MeinMMO -Redakteurin wird für euch zur „Blaubeere“
Die MeinMMO-Redakteure haben Destiny 1 und 2 bereits viele tausend Spielstunden gezockt und kennen jeden Winkel in Bungies-Universum. Aber für euch werden sogar wir gerne wieder zur “Blaubeere“, um ein Bild davon zu erhalten, was neue Hüter in der Kostenlos-Variante des Spiels im Jahr 2022 erwartet.
Was sind in Destiny 2 “Blaubeeren”? „Blaubeeren“ nennen Destiny 2 Veteranen neue Spieler, weil sie auf der Map als blauer Punkt (nicht verbündet) angezeigt werden und ihr erstes Gear im Spiel ebenfalls vollständig blau ist. Ein Neueinsteiger wird daran von langjährigen Spielern auf den ersten Blick erkannt. Erst wenn man das Spiel etwas erkundet hat, bekommt man bessere, legendäre (lila) Rüstung.
Commander Zavala freut sich immer über neue Hüter.
Diese kostenlosen Inhalte erwarten New-Light-Spieler in Destiny 2
Neue Spieler starten im Kosmodrom: Wer sich vorher nicht schlau gemacht hat, bekommt in seiner ersten Mission die wichtigsten Informationen über das Universum und lernt zum ersten Mal seinen Geist kennen. Die Einführungs-Mission selbst ist inzwischen etwas länger, denn sie wurde für Witch Queen nochmal erweitert.
In der New-Light-Mission schickt Bungie die neuen Hüter quasi in ein Destiny-2-Bootcamp. Die Einstiegskampagne erklärt alles Wichtige.
Wie wird die Karte verwendet? Wie nutzt man die Granate? Wo sieht man seine Quests?
Und was hat es mit der Superfähigkeit auf sich? Und warum will mich alles töten?
Außerdem erhalten sie am Ende der Kampagne ein Schiff und einen Sparrow, um in die Letzte Staft zu gelangen, wo man sich bei den NPCs im Turm vorstellen soll.
Ohne Erinnerung, was vor dem eigenen Tod war, beginnt man sein zweites Leben für die Vorhut.
Wenn ihr mehr wissen wollt, wie Dinge in Destiny 2 funktionieren, empfehlen wir euch unseren ultimativen Destiny-2-Einsteigerguide:
Bei unserem Test waren wir überrascht, wie viel neue Spieler tatsächlich, ohne etwas zu bezahlen, von Destiny 2 entdecken können. Free-2-Play-Spieler dürfen sogar auf die neueste Location, Savathuns Thronwelt, reisen und die ersten beiden Witch-Queen-Kampagnen-Missionen, „Die Ankunft“ und „Die Ermittlung“, erleben. Dabei kann auch zwischen Klassischer und Legendärer Kampagne gewählt werden.
So gelingt dann auch der erste Schuss auf die Hauptfigur der neuesten Witch-Queen-Erweiterung: Savathun, die Hexenkönigin.
Wer kostenlos spielt, darf auch die Witch Queen Kampagne anzocken.
Free-to-Play-Spieler stehen außerdem alle gelisteten Schauplätze offen, sodass sie Patrouillen in der Open World oder Öffentliche Events spielen und teilweise sogar Story-Missionen absolvieren können. Manche Zielorte jedoch erst, nachdem man sie mit Erfahrungspunkten freigespielt hat.
Auch Strike-, Schmelztiegel- und Gambit-Playlists sind frei. Die Strikes richten sich dabei nach den aktiven Schauplätzen. Die PvP-Playlists sind ein „Best-of“-Mix von Karten aus Destiny 1 und 2.
Manche Events, wie beispielsweise die Hüterspiele, das Halloween-Event, der Anbruch oder die Sonnenwende sind ebenso zugänglich.
Manche Zielorte muss man in der kostenlosen Variante erst mit EP “freispielen”.
Nicht kostenlos spielbar sind hingegen bestimmte Missionen und vor allem neue Aktivitäten:
Nach den ersten zwei Witch Queen Missionen war dann Schluss und wir stießen auf die Paywall.
Neue Mehrspieler-Aktivitäten konnten wir teilweise nur einmal ausprobieren und hatten danach keinen Zugriff mehr darauf.
Aktuelle Raids, wie der “Schwur des Schülers”, und der unterhaltsame Dungeon “Sog der Habsucht” (über das 30-Jahre-Bungie-Paket) sind ebenfalls nicht zugänglich.
Auch exotische Missionen, wie “Vox Obscura” oder „Von Königinnen und Würmern“ für aktuelle, exotische Meta-Waffen kann nur starten, wer die entsprechende Erweiterung gekauft hat.
Ebenso sind die Prüfungen von Osiris tabu, wenn man nicht die aktuelle jährliche (kostenpflichtige) Erweiterung besitzt – im Augenblick also Lightfall.
Als Einstieg ist Free-2-Play mehr als ausreichend: Wer das Spiel jedoch nur grundsätzlich kennenlernen will, hat allein mit den kostenlosen Inhalten erstmal gut zu tun. Zumindest waren wir mit den uns zugeteilten Quests eine Weile beschäftigt. Neben den Kosmodrom-Quests haben wir die Mission „Handfester Beweis“ an der Witch Queen Beweistafel in der Mars-Enklave verfolgt und die saisonale Quest „Wachsende Spannungen“ gespielt.
Auch das Waffen-Crafting steht kostenlos zur Verfügung, sodass auch wir die neue Waffengattung “Glefe” formen, nutzen und verbessern konnten ohne dafür zahlen zu müssen. Allerdings sind die Baupläne im kostenlosen Spiel begrenzt, denn weder die Thronwelt- oder Raid-Waffen noch die saisonalen Season 16 Waffen können ohne Erweiterung geformt werden.
So konnten wir gratis neben der Enigma-Glefe über die erste Quest nur noch die Baupläne für den Stasis-Raketenwerfer Palmyra-B, das Stasis-Impulsgewehr Synkope-53 und die kinetische Schrotflinte Ragnhild-D freischalten.
Gut zu wissen: Habt ihr euren Free-2-Play-Hüter einmal erstellt, könnt ihr mit ihm auch jederzeit wieder die Welt von Destiny 2 auf dem Gratis-Weg unsicher machen. Sein Level wird mit jeder Erweiterung angehoben. Für Gelegenheitsspieler ist das eine gute Möglichkeit, um mit Freunden dann und wann ins Gambit oder den Schmelztiegel abzutauchen, auch wenn sie selbst keine regelmäßigen Spieler sind.
Destiny 2 vereint Spieler von allen Plattformen: Erwähnenswert ist auch, dass man auch als kostenloser Einsteiger in Destiny 2 nie allein ist. Vor allem im Kosmodrom, wo man beginnt, gibt es immer wieder Hüter, die einen spontan begleiten. So half uns ein Titanen-Veteran, der zufällig auch im Kosmodrom war, gleich ein paar Loot-Kisten zu finden und blieb auch im Verlorenen Sektor und beim Öffentlichen Event an unserer Seite.
In Destiny ist das aber normal. Man trifft in der Welt häufig auf freundliche Hüter. Dank Cross-Play sogar noch häufiger. Zudem können Spieler mittels Cross-Save über ein und dasselbe Konto auf dem PC, der Xbox, der PS4/ PS5 oder auch auf Stadia Destiny 2 spielen, was recht bequem ist.
Auch der Seasonpass ist nutzbar, aber mit weniger Vorteilen
In der kostenlosen Variante haben Spieler zudem einen Gratis-Seasonpass zur Verfügung, der ihnen erspielbare Seasonpass-Inhalte für das Sammeln von Erfahrungspunkten gewährt.
Sie erhalten so beispielsweise das saisonale Waffen-Exotic „Große Overtüre“. Um es zu bekommen, müssen sie allerdings Rang 35 erreichen und somit erst einmal Erfahrungspunkte verdienen. Zahlende Spieler bekommen das Exotic dagegen sofort und haben so, zumindest am Anfang einer Season, einen kleinen Vorteil.
Die obere Reihe steht für alle Spieler im Seasonpass kostenlos zur Verfügung.
Lohnt es sich Erweiterungen für Destiny 2 zu kaufen?
Kostenlos bei Destiny 2 einzusteigen ist sicherlich ein guter Anfang, denn Bungie ist neuen Spielern gegenüber sehr großzügig. Jeder Spieler ist willkommen und kann über New Light mit Free-2-Play einiges erkunden, bevor er auf die Paywall stößt.
Diese Inhalte sind umfangreich genug, wenn ihr wissen wollt, ob euch das Gameplay überhaupt liegt. Obwohl ich mir sicher bin, dass auch Gelegenheits-Shooter-Fans die Action und die Möglichkeiten in Destiny 2 recht schnell gut finden werden.
Bezahlt ist das Spiel dennoch wesentlich besser: Tatsache ist aber auch, dass Bungie die besten Inhalte von Destiny 2 auch weiterhin in den kostenpflichtigen Erweiterungen bereithält.
Vor allem, wenn man im Team oder mit einem Clan unterwegs ist, kann man im Destiny-Universum wirklich viele Stunden Spielzeit versenken. Dann kommt man unweigerlich an die Grenzen der kostenlosen Variante, weil Mitspieler vielleicht gerne eine Mission spielen wollen, auf die man als New-Light-Spieler keinen Zugriff hat.
Hüter bestreiten in Witch Queen mehrere Kampagnen-Missionen.
Shadowkeep, Beyond Light und vor allem Witch Queen bieten nicht nur Storyinhalte und Missionen. Sie enthalten auch exotische Waffen, neue Fähigkeiten und bessere Ausrüstung an die man gratis nicht rankommt. Je nach Aktivität sind viele exotischen Waffen bis heute relevant, sogar Waffen aus Forsaken.
Ganz zu schweigen von den traurigen, spannenden und inspirierenden Heldentaten, die ihr in der Free-2-Play-Variante verpassen würdet. Fesselnde und tiefgründige Spacemagic-Geschichten erzählt Bungie einfach am besten. Das ist mit ein Grund ist, warum viele Spieler dem Spiel seit Jahren folgen. Erzählerisch ist das Game damit schon lange ein Novum im Genre der Ego-Shooter.
Auch in Witch Queen sowie der aktuellen Season 16 wurden die Hüter von Bungie öfters in Situationen gebracht, wo sie ihr persönliches Gewissen und ihre Handlungen hinterfragen müssen.
Für mich wird es Zeit, meine neu erstellte Jägerin vorerst in Destiny-2-New-Light zurückzulassen. Sie selbst werde ich wohl nicht vermissen. Aber eine Sache gibt es, die ich dann doch etwas wehmütig mit ihr zurücklasse: den Tresor! So viel Platz hatte ich schon seit Jahren nicht mehr in meinem Veteranen-Tresor. Ich brauche unbedingt ein Vex-Tor in diese alternative, kostenlose Dimension.
Der Traum eines jeden Veterans: Ein zweiter Tresor mit 500 freien Plätzen.
Trotzdem war ich froh, wieder mein altes Arsenal mit allen legendären God-Rolls und exotischen Waffen zur Verfügung zu haben. Die gut ausgestattete Rüstung mit einer Fülle an verfügbaren Mods macht dann doch einen Unterschied beim Gameplay aus. Und auf die gut gemachten Exo-Missionen, wie Vox Obscura, die herausfordernd wirklich Spaß machen, würde ich ebenfalls nur ungern verzichten.
Habt ihr Destiny 2 auch schon einmal kostenlos getestet? Wie fandet ihr es? Oder seid ihr vielleicht sogar selbst ein Spieler, der ausschließlich Free-2-Play unterwegs ist? Dann berichtet gerne von euren Erfahrungen.
Natürlich interessiert uns auch die Meinung der zahlenden Spieler: Findet ihr es unfair, dass New Light soviel kostenlos bietet? Oder ist das für euch in Ordnung? Hinterlasst uns eure Meinung dazu bitte in den Kommentaren.
Oder fokussiert ihr euch lieber auf die aktuellen Features im Spiel, wie das Waffen-Crafting?
Im April 2022 sind einige interessante MMOs und Online-Spiele empfehlenswert. Dieses Mal sind es vor allem Updates oder gerade noch gut laufende Games aus dem März, die wir hier vorstellen. Ein neuer Release kommt aber dennoch.
Was sind das für Spiele? Die von uns hier ausgewählten Spiele sind MMOs und Online-Games. Also Titel, die ihr zusammen mit Freunden oder völlig fremden Spielern zocken könnt. Jeder der hier ausgewählte Titel bekommt in diesem Monat ein Update, feiert seinen Release oder ist aus anderen Gründen gerade noch aktuell, weswegen sich das Spielen jetzt gerade besonders lohnt.
Die von uns ausgewählten Spiele haben wir bunt gemischt und die Reihenfolge spiegelt keinerlei Wertung wider. Auf der letzten Seite gibt es zudem einen kleinen Ausblick, was noch alles im April 2022 passiert.
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Tiny Tina’s Wonderlands
Genre: Shooter | Entwickler: Gearbox | Plattform: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series S/X | Release-Datum: 25. März 2022 | Modell: Buy2Play
Was ist das für ein Spiel? Bei Tiny Tina’s Wonderlands handelt es sich um ein Spin-Off der abgedrehten Looter-Shooter-Reihe Borderlands. Hier spielt ihr aber eine Spielfigur aus einem Pen&Paper-Rollenspiel, das in der Borderlands-Welt stattfindet.
Spielleiterin ist die berüchtigte, irre 14-Jährige Tiny Tina. Wer in Borderlands 2 den DLC „Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep” gezockt hat, weiß, was auf einen zukommt: Eine Menge abgedrehte Action mit vielen verrückten Gags und zahlreichen Anspielungen auf Dungeons&Dragons.
Besonders viel Spaß im Koop mit bis zu drei Kumpels
Gerade der letzte Punkt ist relevant, den wie auch Borderlands zuvor setzt Tiny Tina’s Wonderlands auf Koop-Action und macht daher mit Freunden erst richtig Laune.
Darum solltet ihr Tiny Tina’s Wonderlands im April spielen
Tiny Tina’s Wonderlands erschien schon am 25. März, daher ist es freilich noch im April relevant. Das Spiel setzt auf die altbekannte und bleibte Borderlands-Spielwiese: Also Ballern, looten und noch mehr Ballern. Dazwischen gibt es haarsträubende Gags und Jokes am laufenden Band.
Wer also auf derben Humor, allerlei Anspielungen und Parodien auf P&P-RPGs wie Dungeons&Dragons steht, der hat hier besonders viel Spaß. Aber auch das launige Gunplay und die Jagd nach immer besseren Loot wissen zu motivieren.
Idealerweise habt ihr aber bis zu drei Freunde am Start, die genau so viel Spaß an Ballern, Looten und Humor haben, dann macht die ganze Sache am meisten Laune.
Das MMORPG New World von Amazon hatte zum Start einen großen Andrang. Der ist verflacht: Einige Gilden haben ihre ursprünglichen Server leer gefegt und wenden sich jetzt neuen Servern zu. Auf einem der letzten vollen Server kommt es zu einem Duell zwischen der besten Gilde Polens und der stärksten Gilde Russlands.
Auf einigen Servern waren einzelne Gilden so dominant, dass sie rasch keine Herausforderung mehr fanden und dann auf anderen Servern mit einem Massen-Transfer einfielen, um dort plündernd und brandschatzend für Ärger zu sorgen
Jetzt gibt es immer wenige volle Server und zu einem der Server, Vega, sind gleich zwei solcher marodierenden Gilden transferiert
Russische und polnische Gilde haben je 2 Server dominiert, treffen jetzt aufeinander
Was sind das für Gilden? Wie einer der beteiligten Spieler mitteilt, kommt es auf dem Server „Vega“ zu einem Duell zwischen zwei Gilden:
Die polnische Gilde EMIGRACJA (Emigration) hat die Server Karkar und Bran dominiert, man sei nach „Vega“ gekommen, um eine neue Herausforderung zu finden. Auch da war man kurz davor zu dominieren, doch dann stieß eine andere Gilde dazu
Die russische Gilde Chaos hat ebenfalls schon zwei Server dominiert, wie der Konkurrent sagt, bevor sie auf Vega landeten
Video starten
Alles, was ihr zum Endgame von New World wissen müsst – in 2 Minuten
Wie läuft der Krieg ab? Der polnische Spieler sagt: Die beiden Gilden lieferten sich zu Beginn eine ausgeglichene Fehde mit Kämpfen, Schlachten, Kriegen. Es kam zu einem Gleichstand, niemand konnte den anderen wirklich besiegen.
Es gäbe zwar Aussagen, die Russen wären ja auch benachteiligt durch die Blockade von russischen und weißrussischen Spielern von Amazon. Das lasse der Spieler aber nicht gelten: Zwar hätten einige wohl wirklich Probleme, die meisten seien der Sperre aber durch VPN aus dem Weg gegangen.
Der Spieler fordert jetzt jeden Polen, der New World spielt und der Lust hat, „Ruskies zu treten“, dazu auf, sich dem Kampf von Emigration auf dem Server Vega anzuschließen.
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Am 6. März lieferten sich die Gilde bereits eine Schlacht.
Statt Streamern kämpfen in New World nun Länder gegeneinander
Das steckt dahinter: Zu Beginn dachte Amazon, dass vor allem „Twitch-Streamer“ sich solche Kämpfe liefern würden. Dass die Situation bei New World jetzt dazu geführt, dass Gilden großer Länder aufeinandertreffen und sich diese legendären Schlachten liefern, dürfte aber auch im Sinne des Spiels sein.
Bei solchen Fällen gehört es fast dazu, der jeweils anderen Gilde vorzuwerfen, jeden noch so miesen Trick auszunutzen, um sich einen Vorteil zu erspielen. Das hat Tradition.
Wenn’s nach Amazon geht, kommt New World 2022 noch mal richtig stark zurück: