Twitch bannt einen seiner kontroversesten Streamer nach 11 Jahren  – Für immer

Twitch bannt einen seiner kontroversesten Streamer nach 11 Jahren  – Für immer

Twitch hat den Streamer Steven „Destiny“ Bonnell II (33) permanent gebannt, wie der bekannt gibt. Destiny begann seine Karriere 2011 auf Twitch als Streamer für StarCraft 2. Später galt als er eine prominente Figur, die immer wieder mit radikalen Ansichten aneckte. Destiny glaubt, er wurde für seine Aussage gebannt, dass Transgender-Frauen nicht gegen CIS-Frauen im Sport konkurrieren sollten.

Wer ist Destiny?

  • Destiny begann seine Karriere auf Twitch im Jahr 2011. Da ließ er einen Job als Teppich-Reiniger sausen, um fortan StarCraft 2 auf Twitch zu spielen. Schon damals war er für seine rüde und ruppige Art bekannt. Er ging keiner Konfrontation aus dem Weg.
  • Ab 2016 wandelte sich Destiny immer mehr zu einem Streamer auf Twitch, der sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigte. 2020 wurde ihm die Partnerschaft auf Twitch entzogen, als er sagte, er würde es begrüßen, wenn „Rednecks idiotische Protestierende niedermähen würden, weil die denken, sie könnten Gebäude abfackeln“. Das wurde ihm als „Aufruf zur Gewalt“ ausgelegt.
  • Destiny hat etwa 650.000 Follower auf Twitch und streamte zuletzt vor etwa 2.850 Zuschauern. Jetzt ereilte ihn ein permanenter Bann, wie er mitteilt.
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„Hasserfülltes Auftreten“

Wofür wurde Destiny gebannt? Destiny sagt, er hat von Twitch die Nachricht bekommen, er sei für „hasserfülltes Auftreten“ gebannt worden. Der Bann sei permanent. Er kenne aber nicht den genauen Grund (via youtube).

Als plausible Möglichkeit für seinen permanenten Rauswurf sieht er seine Aussage an, dass Transgenderfrauen im Sport nicht gegen CIS-Frauen antreten sollten.

Im Vorfeld hatten Leute auf reddit diskutiert, Destiny könne dafür gebannt worden sein, dass er ein Gespräch mit einem auf Twitch gebannten Alt-Right-Speaker übertrug.

Es ist auf Twitch verboten, Leute zu bewerben, die auf Twitch gebannt sind. Für einen solchen Verstoß war auch GMHikaru für 3 Tage gebannt worden. Aber dieses Verhalten wäre wohl nicht mit einem permanenten Bann bestraft worden.

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Twitch erlässt Regel, um Minderheiten besser zu schützen

Was für eine Regel ist das? Twitch hatte am 9. Dezember 2020 eine neue Richtlinie gegen „Hasserfülltes Verhalten und Belästigung“ eingeführt, um die „Community besser zu schützen.“ Die Regel sollte vor allem Mitglieder der LGBTQIA+ und BiPoC-Community schützen. Die würden unverhältnismäßig oft angegriffen werden. Das akzeptiere man nicht, sagte Twitch.

Bei „hasserfülltem Verhalten“ heißt es etwa spezifisch unter den Sachen, die verboten sind (via twitch):

Aufrufe, Menschen zu unterwerfen, zu trennen oder auszuschließen, inklusive politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ausgrenzung/Trennung, basierend auf geschützten Merkmalen, inklusive Alter. Wir erlauben jedoch die Diskussion bestimmter Themen wie Einwanderungs-Politik, Stimmrecht für Nicht-Bürger und die Teilnahme am professionellen Sport, solange die Inhalte nicht direkt darauf basieren, eine geschützte Eigenschaft zu verunglimpfen.

Auszug aus den Twitch-Regeln

Streamer macht auf YouTube weiter

Wie geht es jetzt weiter? Destiny wird wahrscheinlich einfach auf YouTube weitermachen – so wie andere Streamer, die von Twitch gebannt wurden.

Die einzige Möglichkeit, wie er wieder auf Twitch stattfinden kann, ist es, dass Twitch einem Einspruch gegen den Bann stattgibt.

Aber es könnte gut sein, dass sich Twitch bewusst dazu entschieden hat, auf die kontroversen Ansichten des Streamers in Zukunft zu verzichten. Der scheint genau auf diesen haarfeinen Grenzen zu balancieren, die das Team erlassen hat, über was man auf Twitch sprechen darf und über was man zu schweigen hat. Vielleicht hat er das einmal zu oft gemacht und dabei die Balance verloren.

Update 28.3, 12:00 Uhr: Es sind neue Details zum Bann von Destiny bekannt geworden. Man geht nun davon aus, dass er wegen einer Aussage gebannt wurde:

Streamer ruiniert sich offenbar 11 Jahre Karriere in 14 Sekunden – Twitch bannt ihn permanent

Quelle(n): dexerto, dotesports (auch TItelbild)
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Kaplan

Diese Welt ist einfach nur noch krank.. Zensur und propaganda sogar im gaming..

Was ist denn mit den biologischen Frauen, die schon allein deshalb keine Chance gegen einen biologischen Mann haben? Ein sportlicher Mann ist einer sportlichen Frau überlegen.
Wo soll das denn enden? Das bald auch der Frauensport von biologischen Männern angeführt wird?

Wie soll sich da bitte eine Frau fühlen, wenn gleichzeitig von gender gap und Unterdrückung der Frau durch Männer gesprochen wird?

Es muss doch gesellschaftlich nachvollziehbar bleiben, daß es Grenzen gibt,die der Mensch nicht beeinflussen kann.

Jemand der mit seinem Körper nicht zufrieden ist hat erstmal andere Probleme die es zu beheben gilt. Warum sind psychische Probleme so schlimm? Sie entstehen durch fremdeinwirkung, böses Verhalten von Vertrauenpersonen. Wenn mit jemand nen Messer in den Rücken rammt geh ich auch zum Arzt. Vor allem wenn es sich entzündet und bei nichtbehandlung immer schlimmer wird.

Stattdessen pushed man sie und stellt sie auf eine Position in der sie unantastbar werden.. Es darf keine Rangliste zwischen uns Menschen geben, wir sind alle gleich

Klaphood

In deinem Post steckt die Erklärung für den Bann drin: Hass. Wenn man auch sonst Twitch-Banns selten versteht, hier war es eindeutig.

Es geht auch gar nicht um die sportliche Frage. Du vergisst, dass da millionenfach jugendliche Minderjährige zuschauen, unter denen halt auch mindestens ein paar Tausend transgender/transidente Personen sein werden. Und schön für dich falls du das entweder vergessen hast wie es ist, ein Teenager zu sein, oder das unfassbare Glück gehabt hast, sowas nie erleben zu müssen. Aber es kann in dieser Zeit oft ganz schnell passieren, dass, wenn es einem sowieso schon nicht gut geht, sich junge Menschen selbst sehr schlimme Dinge antun. Und nicht zufällig sind die Selbstmordraten bei diesen und anderen gesellschaftlich unterdrückten Minderheiten dazu immer noch um ein vielfaches höher als bei allen anderen Gruppen.

Und, ohne da jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: „Biologisches Geschlecht“ müsstest du auch erstmal definieren. Ich habe dazu vor Jahren schon ganze Uni-Biologievorträge angehört und es war wohl schon lange bekannt, dass – um nur mal ein Beispiel zu nennen – es in seltenen Fällen passieren kann, dass schon im frühen embryonalen Zustand außergeöhnlich viele Mengen eigentlich nicht erwarteter Hormone (als durch die Chromosomenpaare eigentlich zu erwartenden) auf das ungeborene Kind ausgeschüttet werden. Dadurch verändert sich das Gehirn schon in den ersten Wochen, obwohl die Chromosomenpaare dies nicht widerspiegeln. Trotzdem kommt das (sehr selten, aber) immer mal wieder vor, selbst bei völlig gesunden, durchschnittlichen Müttern. Ist das jetzt unnatürlich? Ich würde sagen, nein. Genau das ist die Natur.

Und jetzt stell dir vor, du bist so jemand. Wirst nie wirklich verstanden und verstehst dich höchstwahrscheinlich selbst nochmal 1% so wenig wie jeder Jugendliche sich selbst sowieso versteht. Dann musst du dir aber dazu jetzt noch anhören, du seist psychisch krank. (So habe ich den einen Satz von dir verstanden, korrigiere mich bitte falls ich das falsch verstanden habe.)

Ich finde das einfach unmenschlich. Kein Vorwurf jetzt an dich direkt. Aber diese Art, so zu den Themen zu stehen… Ich verstehe sie einfach nicht. Als hätte man NICHTS vom Mensch sein verstanden.

Und um deinen letzten Satz noch zu übernehmen: Ja, wir sind alle gleich. Aber wir sind auch alle anders. Und ja, das ist fucking beängstigend.

Malavee

Ich finde Leute sollten das aber auch selbst Filtern dürfen. Warum muss man bei sowas vorgeben was sich andere anschauen sollen und was nicht. Damit wird doch viel zu viel Kontrolle ausgeübt. Und das Kinder und Teenager sich gegenseitig ärgern wird so bleiben nur die Gründe ändern sich. Wenn er übertrieben gehated hat sollte es dafür einen Schittstorm geben aber keinen Bann. So werden andere Meinungen ja auch „verboten“. Und diese sind ja relativ banal.

Kaplan

Dein Text liest sich sehr gut, da steckt was hinter.

Auch deine Motivation dahinter ist rein gutherziger Natur. Allerdings ist dies nicht die Motivation derer, die solche Dinge einführen.

Es wird rethorik genutzt die rein destruktive Natur ist und nur Verwüstung hinterlassen soll. Schreckliche Dinge verpackt in schönen Worten.

Menschen, die körperlich Ander sind haben gar kein Interesse daran so gehyped zu werden. Sie wollen normal behandelt werden wie jeder andere Mensch auch. Ihnen ist dieser ganze bs übelst unangenehm, weil es ein schlechtes Licht auf sie wirft. Alle behandeln sie auf ein Mal „speziell“.

Auf der anderen Seite die, die in ihrer Kindheit viel schlechtes durchgemacht haben und traumatisiert sind. Ihre Seele hat sich gespalten, um den gesunden Teil zu schützen. Sie versuchen ihrem eigenen Körper zu entfliehen. Und genau deine Sichtweise zu psychischen Erkrankungen ist das Problem. Als wäre es eine beleidigung oder etwas schlimmes. Daran sollte die Gesellschaft arbeiten und nicht daran dieses Traumata zu bestärken und den gesamten Organismus durcheinander zu bringen.

Kinder werden in den USA mit dem Mist konfrontiert und krank gemacht im Kopf. Geschlechtsumwandlung und puberty blocker sollen ohne Zustimmung der Eltern schon im Kindes Alter verabreicht werden können.

Und jetzt wird es mit dem Sport noch schlimmer. Jetzt kommen auch Männer und setzen sich Perücken auf um mal einer frau ordentlich aufs mail zu geben, und sie werden noch dafür gefeiert.

Und jeder der was dagegen sagt ist ein hater, ein homophob und wird zensiert. Faschistische Methoden!

Du schreibst man solle sich mal in die Köpfe solcher Menschen versetzen, dir selber ist das aber misslungen. Es gibt viele Gründe warum jemand ist wie er ist. Und man muss ihnen helfen das „warum“ zu finden, nicht davon ablenken.

Don77

Für immer banns sind doch eh nie für immer bei Twitch

Zarastro

Ich habe nicht alle Videos von Destiny dazu gesehen, möglicherweise hat er sich tatsächlich irgendwo abfällig irgendwo geäußert. Allerdings habe ich ein Video von ihm angeschaut, in welchem er sich mit einer Transfrau in sehr respektvollen und sachlichem Ton darüber ausgetauscht hat. Die von ihm dort vorgebrachten Argumente waren in meinen Augen durchaus fundiert und auf die möglichen physischen Vorteile von Frauen beschränkt, die ihre Jugend als Männer verbracht haben. Diese Bedenken sind ja nicht aus der Luft gegriffen, sondern die ursprüngliche Begründung warum Männer- und Frauensport getrennt sind. Manche dieser Vorteile mögen mit der Zeit durch eine Hormonbehandlung verschwinden, aber etwa eine überdurchschnittliche Körpergröße eher nicht. Was ist die Lösung? Ich weis es nicht, aber man sollte zumindest darüber diskutieren können.

Bravestarr1701

Diskutieren kannst du solche Themen aber woanders. Jeder kennt die Twitch Regeln und hat diese akzeptiert. Punkt! Er ist ja auch schon öfters mal gebannt worden und er lernt ja anscheinend nichts daraus zumal Twitch jeden von der Plattform schmeissen kann den sie nicht wollen und wenn es nur ein Streamer ist der zulaut ins Mikrofon genießt hat.
Wer auf Twitch streamen will und erfolgreich, sollte schon ein gewisses Verhalten an den Tag legen die auch Twitch gerne sieht.

Zarastro

In den Twitch-Regeln steht meines Wissens aber nicht, dass man diese Themen gar nicht thematisieren darf. Man darf u.a. nicht gegen Minderheiten und andere Gruppen hetzen. Klar kann Twitch als Plattforminhaber jeden bannen den sie möchten. Das Twitch aber jemanden bannt, weil er auf unbestreitbare biologische Vorteile von Transfrauen hinweißt, ist dann eher ein Zeichen dafür, dass Twitch nicht an die Kraft von Argumenten glaubt.

Zarastro

Danke für die Erklärung. Ich tue mich schwer damit, weil ich Destiny von einigen Youtube Videos kenne, in denen er etwa Waffennarren und Putinversteher auseinandernimmt und selbst bei persönlichen Angriffen ruhig bleibt. Aber das sind natürlich nur Ausschnitte, wer weiß, wie er sich sonst verhält.

Bravestarr1701

Es ist schon irgendwo ein Angriff und eben davor soll ja diese Regeln gegen Minderheiten schützen. Es ist und war ja keine Sachliche Diskussion, da ist schon ein gewisses Vorurteil drinnen und die Leute die dann zuschauen forcieren dann dieses Thema in eine ungewünschte Richtung und das zieht dann immer weitere größere Kreise und das will Twitch nicht. Ich sehe sie da auch absolut im Recht.
Davon mal abgesehen, weiß er ja nicht genau warum er gebannt wurde. Es heisst ja:

„Als plausible Möglichkeit für seinen permanenten Rauswurf sieht er seine Aussage an, dass Transgenderfrauen im Sport nicht gegen CIS-Frauen antreten sollten.“

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Bravestarr1701
Zarastro

Aber Destiny argumentiert ja anscheinend nicht mit Vorurteilen. Es ist halt so, dass Männer in vielen Sportarten Frauen körperlich überlegen sind. Und es spricht halt einiges dafür, dass Transfrauen diese Vorteile in einem gewissen Ausmaß behalten. Darauf hinzuweisen kann doch nicht als Hetze gegen Minderheiten gelten.

Bravestarr1701

Was er genau gesagt, weiß ja keiner mehr bzw. in welcher Form das gesagt wurde, hatte ja auch Schuhmann schon gesagt.
Solche Themen mit einer Community zu Diskutieren wo es schnell in eine ungewünschte Richtung abdriftet, ist für mich gerade auf Twitch eine schwierige und heikle Sache.

Malavee

Ja können ja, sollten nicht. Wenn sie jeden Bannen wegen banalen Gründen beeinflusst die Plattform noch stärker was gedacht werden „sollte“.

Fly

Ich weiß jetzt ja nicht was genau und wie er das gesagt hat, aber die ganz nüchterne Aussage „dass Transgenderfrauen im Sport nicht gegen CIS-Frauen antreten sollten“ als Grundlage für einen permanenten Bann mit der Begründung „Hasserfülltes Auftreten“ zu nehmen find ich.. schwierig.
Das is ja generell so’n Thema, wo man sich ganz schnell die Finger verbrennen kann und es gibt natürlich auch mehr als genug schwachsinnige Aussagen. Beispielsweise sowas wie jede Transgenderfrau will in Wahrheit nur CIS-Frauen auf Toiletten begeifern und belästigen, das is klar völliger Blödsinn.
Aber wenn man jetzt sagt man findet es wettbewerbsverzerrend, unfair oder ähnliches wenn Transgender- und CIS-Frauen im sportlichen Wettbewerb gegeneinander antreten, dann ist das mMn erstmal fernab von sowas krassem wie Hass. Die Muskulatur ist ja nun mal ganz objektiv unterschiedlich aufgebaut je nach Geschlecht und das ändert sich ja nun auch nicht einfach so, weil man für sich entscheidet dem anderen Geschlecht anzugehören.

Zarastro

Das eigentliche Problem besteht darin, dass die Konservativen dieses Thema als ein „Wedge-Issue“ erkannt haben, mit dem sie eigentlich liberale Menschen gegen Transrechte aufbringen. Denn es widerspricht einfach biologischen Tatsachen, wenn man Transfrauen mit Frauen trainieren lässt. Destiny weißt in einrm Video ja darauf hin, ob es das wirklich wert wäre, wenn Transfrauen Hochleistungssport machen dürfen und dann durch ihren etwaigen überdurchschnittlichen Erfolg viele Menschen gegen sich aufbringen.

amoxi

Wer von biologischen Tatsachen spricht hat das Problem noch nicht verstanden

Zarastro

Das Problem besteht halt u.a. darin, ob man einer kleinen, in der Vergangenheit heftig diskriminierten Gruppe gegenüber einer größeren Gruppe sportlich bevorzugt. Schwierig, da zu einer sportlichen und moralisch richtigen Entscheidung zu kommen. Diese ist aber nur möglich, wenn man alle Argumente (und dazu gehören biologische Fakten) berücksichtigt.

Alex

Empfehle dir zum Thema das Video von Persiax, gibt auch genügend Trans Personen, die dieses Thema einfach nur Absurd finden und auch nicht nur ansatzweise etwas Gutes daran findet wenn Trans Frauen die eine Männliche Pubertät durchlebt haben mit Frauen konkurrieren, ebenso an der Thematik ist problematisch das man sich aus Angst vor Gegenwind dagegen entschieden hat, die Hormon spiegel von Trans Menschen zu nutzen um zu entscheiden ob diese auch bei den Frauen mit laufen können.
Heißt, quasi könnte sich die Transfrau einfach hormonell, „Männlich“ halten um den Muskeln Aufbau, Ausprägung etc. Weiter zu behalten und wenn ich mir da den aktuellen Fall der Schwimmerin anschaue, ist das absolut der Fall, wird halt nur nicht mehr kontrolliert, was zu absolut unfairen Situationen führt was einfach nichts im Sport zu suchen hat.
Um es mit den Worten einer Schwimmerin zu sagen die gegen Beispiel X antreten musste: „Wozu sollte man als Frau denn noch antreten, wenn man von vornherein weiß das man verliert“, solche Abtrennungen gibt es ja nicht um Leute zu diskriminieren, sondern eben um Fairness zu gewährleisten.
Wenn man das Männliche Aussehen, ausgebeulte Badehose etc im übrigen in Kauf nimmt, ist man sehr weit entfernt von einer Geschlechts Disphurie ohne die eigentlich Trans nicht wirkliche Trans ist, gibt da noch mehr Punkte an dem Aktuellen Beispiel die mich und einige Trans people die ich kenne stört aber nunja das würde jetzt zu weit gehen.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Alex
Malavee

Finde ich nicht. Ich denke viele hier wie ich auch denken sich ich finde das im Sport nicht fair aber ansonsten ist er oder sie für mich ganz normal wie jeder andere auch. Zumindest wenn man nicht total ete petete rüber kommt aber das hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.

amoxi

Bauchgefühl oder Wissen? Durch die Einnahme von Hormonen ändert sich auch deine Muskelmasse, die meisten Männer die eine Geschlechts Anpassung durchmachen verlieren 20%-30% ihrer Muskelmasse

Zarastro

Die Körpergröße ändert sich aber z.B. nicht.

Fly

Naja dass die Muskulatur anders aufgebaut ist, auch der Körperschwerpunkt etc., Wissen. Inwieweit sich das dann medizinisch, ich sag mal, „angleichen“ lässt weiß ich aber nicht. Ich glaub dir jetzt auch dass da schon was geht, aber soviel dass das sozusagen faire Bedingungen sind?
Das ist jetzt eine ernsthafte Frage, ich find das Thema an sich wahnsinnig spannend und hör mir da gern alle Meinungen und so an. Es ist ja nicht so das ich Weisheit mit Löffeln gefressen habe und die universelle Wahrheit kenne.^^
Also ich kann schon nachvollziehen das man als Transgenderfrau auch im Wettkampf dann gegen Frauen antreten will, identifiziert man sich doch selbst als solche. Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn jetzt CIS-Frauen sagen, dass sie das als unfair empfinden und „unter sich“ ihren Wettkampf austragen. Alles mal ganz ohne Wertung.
Wie gesagt, wahnsinnig spannendes Thema, wahnsinnig schwierig auch und ich denke da gibts auf jeder Seite Argumente, die über reinen Hass hinausgehen – Hass find ich eh immer so krass, weil Hass ja schon ne sehr, sehr starke Empfindung ist, aber das is wieder n anderes Thema.

Zarastro

Das man als Transgenderfrau gegen andere Frauen antreten will, kann ich verstehen und das man es als traumatischberleben kann, dann gegen Männer antreten zu müssen auch. Aber zur Fairness gehört dann auch, die Gefühle von anderen Frauen zu berücksichtigen. Im Spitzensport geht es ja um was, da hängen Lebensentwürfe dran. Vllt kann man ja auch differenzieren, beim Kunstschießen zum Beispiel wo Körpergröße etc. nicht so wichtig sind. Aber man kann doch nicht ignorieren, dass Größe etwa beim Basketball ganz entscheidend ist (was Destiny auch anführt). Dann gibt es konkrete Fälle wie Lia Thompson die halt einfach nur sehr, sehr fragwürdig wirken (vor ihrer Transition war sie vllt. unter den Top 500, jetzt dominiert sie den Sport).

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Zarastro
ImInHornyJail

Ich bezweifel aber dass die dann auf dem gleichen muskelmasse Niveau von Frauen sind.
Wenn ich mir transgender Sportlerin anschaue im Vergleich zu den Frauen, dann kann man schon fast sagen, dass der Oberarm der transgender so groß ist wie der Oberschenkel der Frau.

Canelloni

Die Physiologie eines CIS-Mannes wird primär durch die Genetik bestimmt und nicht durch einfache Hormone.

Mehr Muskelmasse und Testosteron machen nicht einen CIS-Mann aus.

Übrigens ist die Intermuskuläre Koordination bei physiologischen Männern höher und ausgeprägter als bei physiologischen Frauen.

Konstitutionell betrachtet, sind physiologische Frauen durch dass hemmen des Testosteron Spiegels nicht im Vorteil ggÜ. Transfrauen.

Dies stützt zwar die Studie von der Sportmedizinerin Joane Harper, jedoch wird auch kritisiert:

Zitat Von Tommy Lundberg, dessen Forschung am schwedischen Karolinska-Institut:

„Das große Problem im Moment ist: Selbst die [Hormon-]Therapie hebt den Vorteil nicht so weit auf, dass man behaupten kann, es sei Fairness erreicht worden“,

Jedoch ist keiner davon ein* Genetiker* und genau da liegt der Hund begraben:

Das fehlen von Eierstöcken und Uterus, die Sensibilität der Sensorik sowie Wechselwirkungen im Hormonhaushalt sind Faktoren die uns medizinisch bisher gänzlich unbekannt sind weil – nüchtern betrachtet -uns schlichtweg die dazugehörigen Daten fehlen.

Das nennt man Fakten.

Egal wie sehr ein ein Transmann ein physiologischer Mann sein möchte, oder eine Transfrau eine physiologische Frau sein möchte, es ist ohne Genmanipulation schlichtweg nicht möglich.

Ein anderer Gedanke dazu wäre noch:

Wie kommt das Gehirn (nicht das Bewusstsein) mit dieser Umstellung eigentlich klar?

Die Transporte der Botenstoffe? Die fehlenden Geschlechtsorgane?

Die männliche Libido ist anders als die von Frauen (Siehe Google)

Human Sexuality:

How Do Men and Women Differ?

-Von Letitia Anne Peplau – Psychology Department, University of California, Los Angeles, Los Angeles, California

Das gesuchte Stichwort dazu ist Plastizität.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Canelloni
Azurael

Vieles kann durch Einnahme von Hormonen reguliert werden unteranderem auch die Muskelmasse, aber sicher nicht z.B. den Knochenbau wenn man nicht schon im Alter von 4 damit angefangen hat. Der bleibt erhalten und gibt den Transfrauen einen Vorteil, welcher nicht abzuweisen ist.
Männer haben im Schnitt ein drittel mehr Knochfläche und dichtere Knochen als Frauen.

Das hört nicht nur beim Knochenbau auf sondern zieht sich durch den ganzen Körper so. Von Sehnen und Bändern zu Gelenken.

Natürlich wäre es schön wenn Transfrauen einfach im Sport bei den Frauen mitmachen können nur wird es dann aktuell nie fair verlaufen.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Azurael
Alex

Dennoch, wenn der Körper einmal ausgeprägt ist, bleiben einige Vorteile definitiv bestehen, nicht alles Bildet sich zurück.

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