Bungie veröffentlicht geheime Spielerzahlen-Entwicklung zu Destiny 1 und 2 – Zeigt die große Krise

Bungie veröffentlicht geheime Spielerzahlen-Entwicklung zu Destiny 1 und 2 – Zeigt die große Krise

In der GDC in San Francisco werden nicht nur viele Neuheiten der Spielentwickler preisgegeben, sondern auch tiefere Einblicke in ihre Spiele selbst. Bungie war für Destiny 2 auch vertreten und sie haben einige Infos offenbart: Darunter auch eine Grafik, die aufzeigt, wie beliebt der Loot-Shooter 2018 tatsächlich war.

Was ist die GDC? Die „Game Developers Conference“, kurz GDC genannt, bezeichnet eine große Messe, bei der sich Spielentwickler in San Francisco treffen und über Neuerungen sprechen. Dabei tauschen sich die Entwickler untereinander aus und sprechen über die Veränderungen auf dem Markt.

Unterdessen war Bungie auch vertreten und lieferte einigen Einblicke zu Destiny 2. Es wurde eine Grafik geteilt, in der Destiny 1 & 2 gegenübergestellt und die wöchentlich aktiven Spielerzahlen in den ersten Wochen nach dem jeweiligen Release vergleicht.

Man erkennt an der Statistik, wie extrem stark die Spielerzahlen in den ersten Wochen nach dem Release von Destiny 2 sanken.

Bungie muss jetzt den Albtraum-Zyklus bei Destiny 2 durchbrechen

Bungie vergleicht Destiny 1 und 2 auf der GDC

Wie sah der Vergleich aus? Bungie stellte eine Grafik auf die Beine, in der beide Loot-Shooter gegenübergestellt wurden: Man verglich die Spielerzahlen Entwicklung im ersten halben Jahr nach dem jeweiligen Launch:

  • Destiny 1 erschien am 9 . September 2014
  • Destiny 2 erschien am September 2017

Ben Hanson, ein ehemaliger Video-Produzent von Game Informer, hat die Grafik abfotografiert und diese auf Twitter zur Veranschaulichung getwittert.

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Destiny 2 ist mit orange gekennzeichnet und Destiny 1 mit weiß. Dabei ist zu erkennen, wie brachial Destiny nach etwa 4 Monaten einbrach:

  • Destiny 1 erlebte 10 Wochen nach Release einen Aufschwung an Spielern und stieg dann noch einmal an. Nach einem halben Jahr waren die Spielerzahlen immer noch solide.
  • Bei Destiny 2 gab es zwar Aufschwünge nach Woche 8 (PC-Release am 24. Oktober) und in Woche 14 (DLC-Release Fluch des Osiris am 5. Dezember). Danach fielen die Spielerzahlen aber rapide ab. Nach 26 Wochen – etwa ein halbes Jahr nach Release von Destiny 2 waren die aktiven Spielerzahlen auf einem Tiefpunkt
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Im MeinMMO-Podcast: Was ist aus The Division geworden? Das war doch mal riesig

DLCs funktionierten bei Destiny 1 stark – Fielen bei Destiny 2 total durch

Was war der Grund für das sinkende Interesse? Es könnte viele Gründe haben, dass die Hüter etwa ein halbes Jahr nach Release von Destiny 2, im Februar 2018, die Schnauze voll hatten.

  • langgestreckter Content
  • kaum Herausforderungen
  • unnötiger Resscourcen-Grind, um Spieler auf Dauer bei Laune zu halten
  • Patrouillen als Hauptaktivität
  • schwache DLCs

Dabei konnte der neue Raid-Trakt in der damaligen Leviathan auch nicht beeindrucken. Dieser ähnelte sogar im Worlds-First einem Sprint als ein langes Rennen. Exotics fühlten sich nicht besonders an und wurden an jeder Ecke vergeben. Im Grunde wurde der komplette Charakter des Loot-Shooters verbannt.

Läuft Destiny 2 besser in 2022? Genaue Statistiken haben wir dazu nicht, jedoch wissen wir, dass Witch Queen, die neue Erweiterung von Destiny 2, eine Million Mal verkauft wurde. Viele Spieler verkündeten auch, dass es sich hierbei um die beste Story handelt und der neue Raid auch der beste seiner Art ist.

Vieles hat sich im Hause Bungie geändert seit der Trennung von Activision und doch konnte sich das Entwicklerteam aufrappeln und trotzdem Großes auf die Beine stellen. Bleibt abzuwarten, ob Bungie weiterhin so Gas gibt wie mit Witch Queen.

Was habt ihr damals 2018 zu der Fluch-Erweiterung auf dem Merkur gedacht? Habt ihr die Erweiterung gezockt oder hattet ihr auch die Schnauze voll? Lasst es uns wissen!

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Darksoul

Ist ja nicht verwunderlich gewesen,Osiris Story war sowas von mies gewesen.
Langweilig und auch recht kurz,kaum hast dich mal daran gewöhnt war die Story schon fertig und hattest offene Fragen gehabt.
Abgesehen davon waren auch sehr viele Bugs vorhanden gewesen und das Waffenbalancing grauenhaft.
Vieles versprochen nichts eingehalten.

Nachwievor ist Destiny 1 immer noch besser als das heutige Destiny.
Lieber wartete man länger auf Content der dann bei der Veröffentlichung besser funktionierte als bei Destiny 2 wo viertel Jährlich erschien und fast nichts ging und nochmal Wochen dafür benötigte um es zu fixen.

Für mich war Destiny dann gestorben als Sie meinten Sie müssen die Rüstung und Waffen an das Lichtlevel begrenzen.
Auch wenn Sie es eingesehen haben war das für mich der Totesstoß von Destiny.
Bin seitdem nicht mehr zurück gekehrt.
Ich lese hier immer wieder mal Beiträge und es scheint zwar beser geworden zu sein,aber vieles ist immer noch gleich geblieben,vorallem die Bungie Haltung.
Mal sehen ob es unter Sony nicht besser werden wird.

Bon A Parte

Waffen und Rüstung an das Lichtlevel begrenzen? Das ist doch seit König der Besessenen so.

Liest du seit 6 Jahren Destiny News aber spielst es nicht mehr?

King86Gamer

Meine Güte ich kann es so langsam nicht mehr hören mit dem ständigem Destiny 1 war besser Gelaber 🙄 echt anstrengend. Deal with it…..

EsmaraldV

Destiny 1 war besser

Bon A Parte

Bei diesen Aussagen interessiert mich immer was denn genau an Destiny 1 besser war? Die lange Content Flaute zwischen den DLCs kann es ja nicht gewesen sein. Und die Frage meine ich ernsthaft.

Schuhmann

Ein großer Unterschied war, dass Destiny 1 ein Vorreiter war und es auf den Konsolen praktisch kaum Titel gab, die „ständig live“ waren. Destiny 1 war 2014/2015 wirklich das dominante Spiel im Konsolen-Gaming.

Genau zu der Zeit, als Destiny 2 rauskam, fing der Hype um Fortnite an und das wurde dann 2018 total riesig, größeres als alle Games, die vorher kamen. Dazu gab’s schon Division 2, GTA Online, ARK, Overwatch, ESO, die alles was von dem Kuchen wollte.

Und Destiny 2 war eben „Jeder kennt Destiny seit 3 Jahren“ – da ist auch viel von der ersten Faszination weg.

Es gibt dann tatsächlich noch andere Sachen im Bereich PvP, Loot-Progression und so weiter, aber generell war die Gaming-Welt 2017/2018 komplett anders als 2014/2015 noch. Und die Erwartungshaltung an Destiny 2 war eine andere.

Im Nachhinein hätte man Destiny 1 einfach mit großen Erweiterungen weiterentwickeln sollen, statt einen 2. Teil rauszubringen. Ich denke, das weiß Bungie mittlerweile auch – und deshalb sind sie ja auch von Activision weg.

Bon A Parte

Ich kann schon verstehen, wenn das Gefühl von damals besser war. Wie du schon sagst, damals war es neu und vergleichbare Spiele gab es nicht oder kaum. Über die Jahre kamen dann Anthem, Division 1+2, etc die versucht haben das System zu kopieren oder ihren eigenen Touch dem ganzen zu geben, sind aber dann gescheitert.

Ich vergleiche das immer recht objektiv, wenn man mir oder jemand anderem Destiny 1 oder Destiny 2 in seiner Blüte vorlegt welches das bessere Spiel ist. Technik einmal außen vor ist das einfach Destiny 2. Sicherlich hat es immer noch endlosen, stumpfen Grind aber den gab es damals schon nur war er eben damals neu. Dämmerung haben hohen Wiederspielwert, Raids lohnt es sich endlich mehrmals zu spielen, Combat Mods geben Build-Crafting in nie geahnter Dimension, Spezial Waffen im Kinetik Slot machen den Weg frei für neue Waffenkombinationen, Subklassen 3.0 bringen endlich die Modularität aus Destiny 1 zurück und verbessern sie sogar, regelmäßige Content Update anstatt ca. 12 Monaten auf das große DLC warten das man in 2 Wochen durch spielt, etc pp.

Diese rosarote Brille kommt, meiner Meinung nach, auch durch die Ermüdung zustande. Du kannst nicht 7 Jahre ein Spiel spielen das im Kern sich nicht groß verändert. Ich finde die Videos von SkillUp, MarcoStyle und auch Datto bringen das gut auf den Punkt. Das Spielt hängt gerade an Design Entscheidungen fest die vor mehreren Jahren getroffen wurden, als das Spiel ein ganz anderes war.

Schuhmann

Destiny 2 hat sich sicher jetzt in den letzten Monaten ganz gut gefangen.

Aber: Das Potential, wie sich das SPiel nach dem wirklich starken 2014/2015 weiterentwickeln hätte können – das wurde nicht erfüllt.

Es gab immer wieder Rückschläge, Die Blüte-Zeit von Destiny hätte eigentlich 2019 beginnen müssen. Da war alles geregelt, man kam grad von Forsaken, hatte die Hilfs-Studios, hatte eigentlich das Potential für einen großen Anlauf, weil man die vielen Schwierigkeiten loswar – und dann hat man sich Activision getrennt und es waren wieder Jahre im Eimeer, wo fast nichts passiert ist (2019-2021).

Ende 2015 und Ende 2018 dachte ich 2-Mal, dass Destiny richtig groß werden kann, wenn sie so weitermachen. Und beide Male sind sind wirklich schlimm eingebrochen.

Von den Zahlen her ist es das Problem , dass sie sich von der Krise nach dem Release von Destiny 2 offenbar nicht mehr vollständig erholen konnte. Da gingen ganz viele Stammspieler von Bord.

Bon A Parte

Na da würde ich aber so nicht zustimmen. Forsaken, auch wenn es zu den Top 3 Add Ons zählt, is imho, doch oft überbewertet. Sicherlich hat es Destiny 2 ‚gerettet‘ so wie Taken King das bei D1 getan hat aber ein paar Dinge werden da gerne vergessen zu erwähnen. Ein großer Pluspunkt der gerne genannt wird sind die Random Rolls. Die mögen wir alle, oder die meisten, aber im Endeffekt hat das nur ein Feature zurück gebracht das es bereits gab und das zählt für mich nicht als Pluspunkt. Die Kampagne? Ja, von der Geschichte her sehr interessant aber vom Gameplay war das auch eher mau. Die Barons abgrasen war nun nicht die Krone des Gamedesigns. Das man sie es besser können hat Witch Queen gezeigt, dessen Kampagne in einer komplett anderen Liga spielt. Bei der Story kann man streiten aber vom Gameplay her ist das mit weitem Abstand die beste Kampagne. Black Armory hat praktisch keine wirkliche Story, selbiges gilt für Jokers Wild/Drifter Season. Ja, die gab es jeweils war aber sehr versteckt. Erst Season of Oppulence war dann wieder sehr positiv.

Forsaken hat viele Dinge ‚zuerst‘ gemacht die dann wiederholt wurden. Ich bin dann immer dagegen etwas besser zu bewerten nur weil es zuerst da war. Geheimnisse, Planetare Aktivität, eine wöchentlich rotierende Karte, etc.

2019-2021 als Jahre zu bezeichnen in denen nichts passiert ist auch schon sehr falsch. Wir haben mit Stasis eine neue Subklasse bekommen, farmbare Solo Sektoren, farmbare Raids, Combat Mods, Champions (die man lieben oder hassen kann), Umbral Engramme zum kontrollierteren farmen, saisonales Storytelling hat mächtig angezogen.

Forsaken war eines der besten und wichtigsten DLCs in der Destiny Geschichte aber vieles ist auch mit Hype und Subjektivität verbunden. Mich stimmt es eher positiv das sie mit Witch Queen ein DLC geliefert haben das mit Forsaken in vielen Aspekten mithält oder es sogar übertrumpft und das ohne die Hilfe von Vicarious Visions und High Moon Studios.

Das mit erholen, da würde ich auch nicht ganz zustimmen. Ja, die Spielerzahlen sind gesunken aber das Spiel war damals für ein anderes, casual Publikum konzipiert. Die haben sich dann ihren Kick geholt und sind weg. Destiny 2 hat aktuell traumhafte Spielerzahlen und die 1 Mio Vorbesteller zu Witch Queen bestätigen das. Diese Krise die du ansprichst würde ich eher als ‚Erwartungskrise‘ sehen, da man diese Zahlen dann als normal angesehen hat nach dem Release von D2.

Schuhmann

Destiny 2 hat aktuell traumhafte Spielerzahlen und die 1 Mio Vorbesteller zu Witch Queen bestätigen das.

AUs meiner Sicht ist das eine super-schwierige Sicht. Du hast die Sicht eines Core-Gamers, eines Fans,der Destiny offenbar wirklich mag. Das ist ja auch cool.

Aus meiner Position, als jemand, der Gaming und grade Multiplayer-Gaming insgesamt betrachtet, ist Destiny heute viel, viel weniger relevant als 2017 oder 2018.

Dieses „Ja, früher war das auf Casual ausgelegt – .heute nicht“: Das heißt letztlich „früher haben sich viele dafür interessiert, heute nicht mehr.“ Das ist dann ein „Spitzes-Game“, das einige Kernspieler stark an sich bindet und viele andere kalt lässt, die es früher gespielt haben.

Darauf deutet bei Destiny halt sehr vieles hin`: Bei Destiny 1 war die Beteiligung an Raids z.b. viel höher als bei Destiny 2. Das ist ein extrem schlechtes Zahlen, weil es heißt, dass man die Gruppe von Leuten, die ein Spiel „halbwegs ernsthaft“ spielen, deutlich verloren hat.

Die Spielerzahlen bei Steam sind jetzt wieder stark gestiegen, ja. Aber insgesamt gesehen werden die nicht Mal im Ansatz so hoch sein, wie zum Release von Destiny 2 – das sieht man an der Steam-Statistik nicht, weil Destiny 2 erst 2 Jahre zu spät auf Steam kam. Bei Steam sind nun auch Free2Play-Spieler dabei, die keinen Gewinn bringen.

„1 Millionen Vorbesteller Witch Queen“ – das ist höchtwahrscheinlich ein Bruchteil von dem, was bei Destiny 2 damals verkauft wurde – und Destiny 2 soll sich schon viel schlechter verkauft haben als Destiny 1.

Wir sehen ja wirklich sehr gut das Interesse an Destiny 2 – das ist wirklich nicht annäherend da, wo es früher war. Das hat schon einen Grund, warum ACtivision Blizzard die gehen ließ und warum man sich jetzt mit Kusshand von Sony hat kaufen lassen.

2019-2021 war eine schwache Phase für Destiny. Ob da jetzt Stasis-Klasse kommen oder was da im Detail passiert, das ist für die meisten Gamer echt nicht so relevant, außer der Kerngruppe.

Es geht Destiny jetzt besser, als die letzten Jahre. Aber von den Hochzeiten ist das wirklich lange weg. Vielleicht kommt’s mit SOny noch mal. Ich würd’s mir auch wünschen.

Bon A Parte

Aber widersprichst du dich denn da teilweise nicht öfters?

Es ist doch gerade wichtig die Core Spielerschaft an sich zu binden, da diese sich zeitlich und finanziell in das Spiel investieren. Deswegen gab es doch den großen Drop nach Release von D2 und deren ‚Alptraum‘, weil das Spiel die Corespielerschaft nicht aufbauen konnte, sondern für viele als One-and-done betrachtet wurde. Einmal Story, einmal Raid und weg. Solche Spieler kaufen dir ja nicht die Seasons oder MTX in den Shops, wenn die nur 2 Wochen spielen.

Launch Spielerzahlen als irgendeine Metrik da zu verwenden ist sowieso sehr schwer, da dies nie die eigentlich Menge an Spielerzahlen repräsentiert und ja, dazu zählt auch meine 1 Mio Vorbestellungen bei Witch Queen. Destiny 2 hat sich nun aber seit Jahren eine kontinuierliche Spielerzahl aufgebaut die nur sehr gering fluktuiert. Xbox und PS lassen sich da leider nicht in die Karten schauen, daher haben wir nur die Zahlen aus Steam.

Forsaken mag für dich als Spieler sehr interessant und super gewesen sein aber für mich, der auch gerne mal hinter die Kulissen schaut, waren die Jahre 2019 – 2021 aus Sicht des Game Designs viel interessanter.

Was ist denn in Forsaken passiert? Der erste Dungeon kam, neue Subklassen und zielgerichtetes Waffenfarmen kam mit der Menagerie, ansonsten war da nichts innovatives. Mit Stasis musste man sich eine komplett neue Subklasse ausdenken die ihre eigene Identität hat außerdem wurden Aspekte und Fragemente eingeführt, Dämmerungsstrikes wurden vom Design komplett überarbeitet, Champions wurden eingeführt, den Contest Modifier gab es auch zum ersten mal, generell wurde das Farmen an vielen Enden und Ecken noch eine ganze Ecke zielgerichteter. Die Combat Mods, die eigentlich erst richtige Builds erlauben oder möglich machen sind so unfassbar wichtig für D2.

Forsaken hat viel und guten Content aber all zu viele Innovationen gab es in dem Jahr nicht. Nicht im Vergleich zu den Jahren danach.

Schuhmann

Ich denke ein Spiel wie Destiny braucht eine Mischung aus Spielern. Sicher brauchst du die Hardcore-Spieler, du brauchst aber auch normale „core-Spieler“, die sich einen DLC kaufen, den durchspielen, raiden, dann nach 6 Wochen durch sind und paar Monate was anderes machen, bis zum nächsten DLC. Oder Leute, die halt mit Freunden zweimal die WOche raiden und ein bisschen PVP spielen.

Und ich hab das Gefühl, diese Gruppe von Spielern ist bei Destiny 2 viel kleiner als bei Destiny 1. Das ist wirklich das Herzstück so einer Community. Es gibt welche, die Destiny „immer spielen“ wollen und an die wendet sich Bungie ja auch stark mit dem ganzen Grind und dem Auswalzen von Content über x Wochen. Aber das wird immer eine relativ geringe Menge an Spielern sein. Darauf lässt sich schwer was Großes aufbauen.

Es gibt da wirklich ganz viele verschiedene Spieler-Typen. Es gibt nicht nur „Casual“ und „Hardcore“, sondern viele in der Mitte. Und da hat Destiny 2 stark eingebüßt, fürchte ich.

Es gibt bei wenigen Spieln so viele enttäuschte Ex-Spieler wie bei Destiny, die das Gefühl haben, sie haben über die Jahre zu viel Geld reingesteckt und haben zu wenig rausbekommen. Das ist leider so. Das seh ich bei jedem Facebook-Post zu Destiny.

Forsaken hatte einfach relativ viel Content. Das ist das, was diese „Midcore“-Spieöer mögen: Inhalte zum Spielen. COre-Gamer wollen eher Systeme, wie du das ansprichst, bestimmte Feinheiten im Gameplay, Balance, Tweaks. Casual-Gamer wollen eher Story und das „One-and-Done“-Erlebnis und so Midcore ist „neuer Content, neue Aktivitäten, die man mehrfach macht, Item-Progression“, sowas. Und da hat Destiny 2 eben seine Schwächen – das liegt auch an der Engine und allem. Das ist halt so.

Bon A Parte

Da stimme ich dir zu, es brauch einen guten Fluss aus Spielern. Egal wie groß die Menge der Core Gamer ist, wenn du keine neuen hinzugewinnst, dann wird es unweigerlich immer weniger.

Das ist auch einer der Gründe warum ich es absolut unverständlich finde das die New Light-Erfahrung so einfach unfassbar schlecht ist. Und das in so vieler Hinsicht. Die Story verstehst du nicht, Combat Mods werden nicht erklärt, dir wird kein roter Faden ins Endgame gegeben. Wenn du alleine anfängst bist du einfach verloren. Ich spiele gerade Elden Ring und habe meine helle Freude daran. Da ist es ähnlich das dir wenig gesagt und gezeigt wird aber da hat das System. Ein so komplexes MMO-like wie es Destiny 2 mittlerweile ist lässt neue Spieler komplett im Regen stehen und da sehe ich gerade die größte Gefahr. Ich wundere mich immer wieder wie viele neue Spieler es doch gibt.

Ich bin nun nicht in unzähligen Communities drin aber ein paar kenne ich doch und keine prägt diesen Spruch „I hate Destiny, it’s my favorite Game“ so sehr wie diese. Wie viele Leute sieht man den gerne in den Kommentare die immer wieder betonen das sie doch Destiny schon lange nicht mehr spielen aber trotzdem komischerweise die News lesen. Habe ich schon mal erwähnt aber entweder erzählt man da großen Quatsch oder das hat Parallelen mit dem stalken der Ex auf Instagram. Deswegen bin ich da immer sehr vorsichtig wenn man in die Community reinhört, objektive Stimmen werden da immer sehr leise und von denen übertönt die laut genug schreien das Destiny doch Mist sei. Das r/DTG alle paar Monate brennt ist auch nichts neues mehr. Ich erinnere nur zurück als alle Welt glaubte Licht-Subklassen werden gesunsettet. Man hat entweder das Gefühl man sei im 7. Himmel -wie zum Release von WQ- oder das Spiel sei dem Untergang geweiht -wie zwei Wochen danach-. Und ich will auch ehrlich sein, Facebook mag gute Gruppen für LFG haben aber ein Querschnitt durch alle Spieler ist das eher nicht.

Deswegen bin ich bei der ganzen Sache auf das einzige angewiesen was mir einigermaßen verlässliche Ergebnisse bringt und das sind die Spielerzahlen und die sind absolut in Ordnung. Der Deal mag für manche überteuert sein aber Sony kauft ja auch nicht aus Langeweile für so viel Geld Bungie. Irgendwo muss es doch ganz gut laufen.

Ich gebe es auch ungern zu aber gerade D1 wurde von den PVP Spielern getragen, also den Core Gamern. Hätte es damals kein Trials gegeben würde Destiny heute wohl anders aussehen. Ich bin auch der festen Überzeugung das ein GaaS eher mit einem kleinen, harten Kern überlebt als mit einer hohen Spielerzahl zu Beginn, die dann aber rapide gegen Null fällt wenige Wochen nach Release. Was bringen dir einmalig hohe Einnahmen, die zwar das Spiel refinanzieren, aber schon 1 Monat nach Release sind die Server leer und jeder neue Spieler der ‚mal rein schaut‘ findet leere Lobbies und eine tote Community.

EsmaraldV

Ich möchte die Aussage(n) von Hr. Schuhmann – dem ich voll und ganz zustimme – noch hinzufügen:

Grob zusammengefasst: Bei D1 fühlte sich die Widerspielbarkeit lohnenswerter an, was auch die Random-Rolls betrifft. Das beginnt bereits bei den separaten Strikewaffen. Da gabs deutlich mehr Waffenvielfalt.
Auch wenn es auf dem Papier wahrscheinlich mehr Content-Flauten gab, gab es wenigstens einen ständig wechselnden Waffenpool.
Wenn ich mir die aktuelle Situation bei den trials oder IB anschaue kommt diesbezüglich zu wenig. In den trials nur eine komplett neue Waffe…sorry, aber da muss einfach mehr kommen – mal ganz zu schweigen von den Rüstungssets…
Der Dämmerungslootpool besteht entweder aus alten oder „neuen-alten“ Waffen aus D1…Wenn dann bitte mehr und „einzigartiger“.

Die Anpassung der alten Foki finde ich grundsätzlich gut, die Klasse „verschwimmen“ aber nun mehr und mehr, was mich persönlich total stört. Alleine die Tatsache, dass nun jede Klasse die selben Granaten nutzen kann sorgt für fehlende Individualität/Einzigartigkeit.
Man siehts am ehesten in den trials: Zuerst wirft jeder gleich mal ne überladene „Seeker“, nächste Runde dasselbe…egal ob WL, Titan oder Jäger…diese Option der „Granatenwahl“ sorgt aktuell dafür, dass diese VIEL zu stark sind.

PvP wird mMn. komplett im Stich gelassen – in D1 gabs zumindest zu den großen DLC `s neue Modi und (auch unterm Jahr) mehrere komplett neue Maps. Seit 2 Jahren gibts keine neue Map, hinzukommt, dass einige-viele Maps ohne mir nachvollziehbaren Gründen einfach genommen worden sind – zur Ueberarbeitung hieß es…aber kannst du mir sagen, was sich an Vostok verändert hat? …NIX

Ich könnte hier ewig so weitermachen – schlussendlich bleibt es ein persönliches Empfinden. Ja, du hast recht -die Content-Flauten waren in D1 wahrscheinlich länger als in D2, aber wenn Content kam, dann sorgte dieser für deutlich mehr Widerspielwert.

D2 aktuell: Diverse Modi, die einfach schlecht gemacht sind (Psion, Urquell, Gambit – mM.!) Die werden doch hauptsächlich nur noch gespielt, weil man Spitzenloot drangehängt hat. Gäbe es keinen Spitzenloot, würde das doch keiner mehr spielen.

Ne Frage an dich: Hast du D1 gespielt?

King86Gamer

Ich will gar nicht viel dazu sagen weil ich es einfach leid bin dieses ständige Thema aus zu diskutieren. Wie du sagst ist es ein persönliches Empfinden und das ist auch gut so.

Aber wenn man deine Antwort so liest scheinst du fast nur das PVP zu bewerten und sind wir mal ehrlich Destiny 1 hat nur solange wegen dem PVP überlebt. Kann da natürlich deinen Unmut verstehen was Teil 2 angeht, da kommt es wirklich zu kurz.
Aber wie Bon geschrieben hat war zwischen Taken King und Iron Lords fast 1 Jahr so gut wie nix zu tun, das soll dann besser gewesen sein ? Na ja dies wage ich zu bezweifeln.
Deswegen begrüße ich auch die Seasons im 2 Teil, man hat doch immer was zu erledigen….und vieles mehr.
Wurde ja auch alles schon irgendwie genannt.

Für mich ist Destiny 2 einfach in so vielen belangen besser als Teil 1. Das ist meine persönliche Meinung und wenn jemand anders Teil 1 besser findet dann ist das so. Aber ich bin es einfach satt es immer wieder zu hören. Habe beide Games ausgiebig gezockt bzw. spiele nach wie vor sehr gerne Destiny 2.

Bon A Parte

PVP stimme ich dir absolut zu, der wird sehr stiefmütterlich behandelt und zwei alte Karte sind da schon gar keine Erwähnung wert. Das ganze Thema PVP wurde in D1 besser behandelt. Aber in dem Kontext muss man auch erwähnen das Destiny 1 nur 3 Jahre bestand, Destiny 2 geht nun ins 5. Jahr. Das entschuldigt nichts, aber der Kontext wird da sehr gerne vergessen.

Ich kenne keinen, absolut keinen Spieler -D2 Neuling oder D1 Veteran- der die alten Dämmerungsstrike besser fand. Ja, die einzigartigen Waffen war sehr nett und habe ich Anfangs auch sträflich vermisst aber mittlerweile haben wir etwas viel besseres. Wir farmen pro Dämmerung gleichzeitig 3 Dinge: Die aktuelle Waffe, Exostische Rüstung und Materialien. Ich muss zugeben diese Waffen damals dadurch das sie an einen Boss/Strike gebunden waren mehr ‚Persönlichkeit‘ hatten aber Imago Loop zu farmen war halt einfach nur pure, hirnloser Grind in einem langen Strike mit einem nervigen Boss, den man nur umständlich cheesen konnte. Wenn du heute eine Palindrome willst, dann wartest du bis die im Waffenhändler ist oder im See der Schatten. Kommt dem Spieler deutlich entgegen.

PVE & PVP sollte man hier getrennt betrachten. PVP ist so schlecht wie lange nicht mehr und PVE so gut wie nie zuvor. Hatte ich damals Raid und Dämmerung bereits kurz nach dem Reset fertig gab es für mich nichts, rein gar nichts zu spielen. Das ist heute komplett anders.

Bon A Parte

Wer Destiny 1 besser fand, fand bestimmt auch die Zeit sehr geil zwischen Taken King und Iron Lords wo es, außer dem April Update, absolut keinen neuen Content gab.

Hegh

D1 ist und bleibt episch… egal ob Raid, Eisenbahner oder Trials oder Nightfalls. D2 ist einfach in vielen Bereichen nur ungebalanced egal in welchen und es hat keinen wiederspielwert. Nach 3x Raid und Trials war es dann, es kann gegen andere starke Games derzeit null konkurrieren. Obwohl die Story Hammer cool war muss man nun feststellen, das war es für die Season. Es fehlt seit langem an neuen Ansätzen und Ideen. Gambit ist leider schlechter den je und das muss man schon hinkriegen. PVP kriegt nichtmal neuen Maps und die Abschwächung der Fähigkeiten ist komplett in die Hose gegangen. Egal was, das Motto bei D2 ist schnell durch rushen loot kassieren anderes Spiel rein werfen 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Hegh
David

Ich glaube einfach, dass es größtenteils daran liegt, dass d1 seiner Zeit der erste große Lootshooter Titel war, das geht hier einfach oftmals unter. Wenn ich daran denke wie schwer es damals vielen Leuten fiel nen vernünftigen RAID der richtigen gläsernen Kammer auf die Beine zu stellen und ihn dann noch erfolgreich abzuschließen, kann man sich denken wieso es viele einfach mehr gereizt hat als jeglicher d2 Content. In meinen Augen hat sich Bungie irgendwann einfach verzockt mit ihrem Fahrplan des Recycelns und den gleichbleibenden Gegnern. Sicher sieht d2 besser aus, hat mehr immersion durch cutscenes erzeugen können und es wirkt um längen Bombastischer, aber vieles wirkt wenig durchdacht oder eher mehr so als wären die dlcs nach 2 tagen schon durch. Schwierigkeitsgrad unterirdisch und man hat das Gefühl alles schon gesehen zu haben. Daher hab auch ich es nach nem halben Jahr deinstalliert. Das Spiel versucht den Ruhm alter Tage zu kopieren und ist bei aller Liebe nachwievor eine schlechte beta zu d1. Meiner Meinung nach zumindest

Rense

Ich muss, heute noch an meinen OP warlock denken. Die Zeit, vermisse ich echt und vorallem die vielen hate Nachrichten^^…. herlich.
D2 hatte für mich, sehr viel Potential aber, man hatte zu schnell alles.
Es war also das komplette Gegenteil zu d1, wo man hardcore grinden musste. Also hörte ich auf in den Glauben, dass in 2 Jahren, eh destiny 3 kommen wird und ich, falls ich bis dahin nochmal Lust auf d2 habe, alles in maximal 2 Wochen gefarmt habe.

Aufeinmal, verändert sich d2 in das was destiny 1 war und soll jetzt für immer weiter laufen?!? Ab diesen Moment, war destiny endgültig gestorben. Hatte nochmal ein dlc geholt. Aber, dann, war über ein Jahr kein Osiris aktiv.
Ergo, spiel gelöscht und sehr sehr viel Spaß, in anderen games gehabt.
Auf ein destiny 3 würde ich mich trotzdem sehr gerne einlassen. Allerdings nur, wenn sich Bungie vorher selber sicher ist, ob sie ein Spiel für Jahre rausbringen oder alle 2,3 Jahre was neues.

kotstulle7

Ih, wer ist da denn am kommentieren. Aber eines ändert sich nie. Die nummer 1 im sterben bleibst du, egal welches spiel

Don77

Destiny 2 gibt es einfach schon viel zu lange und der Spieler Hub die Stadt, es ist schon lange ein Destiny 3 überfällig

User

Destiny 3 braucht kein Mensch. Dem Spiel geht es im Moment so gut wie nie zuvor und das kann herne noch ein paar Jahre so bleiben.

CandyAndyDE

Keiner braucht ein Destiny 3, es sei denn du willst noch einmal für die Waffen, Rüstungen und Planeten zahlen.
Zum vierten Mal für das Gjallarhorn zahlen? Bitte, nur zu 🤏💵🤑

Ich bezweifle, dass Destiny 3 besser werden würde.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von CandyAndyDE
Chris

Ich finde D1 hatte vor allem viel „Neulingsbonus“ und ist sowieso zu Overhyped. Es war an sich ganz ok, aber ist man mal ehrlich: Haus der Wölfe oder Crotas Ende waren Contenttechnisch auch nicht grade der Knaller, wenn man es rein von der Füllle her betrachtet.
Was Destiny 1 lange Zeit besser als D2 verstand: Wenig Content so zu nutzen, dass er möglichst lange den Leuten Spaß macht.
Zudem waren einige Aktivitäten in der Regel einfach spaßiger für die Com.
Wie weit man mit D2 an der Community vorbei gearbeitet hat, konnte man mit D2 Vanilla und den 2 recht bescheidenen DLCs sehen. Die Spielerzahlen sprechen da wirklich für sich.
Heute geht es dem Game ja wirklich gut.

D1 hat ne ganz besondere Atmosphäre, egal ob von der Bildsprache oder vom Soundtrack her. Es brachte aus meiner Sicht das Postapokalyptische und die Spacemagic kam dort etwas besser rüber.

Chris

Das „kam“ ganz unten einfach beim Lesen ignorieren. Das kommt dabei rum, wenn man im Nachgang die Formulierung ändern möchte.. 😂🤷‍♂️

Schuhmann

Ich glaube da ist viel wahres dran.

Wichtiger Faktor auch: PvP. Da gab es bei Destiny 2 ja auch ewige Diskussionen rum, warum das nicht mehr so gut war.

NicEast

Ja das kann ich so bestätigen. PvP war in D1 wirklich der grosse Unterschied
Es war der Rückzugspunkt meiner Gilde, wenn es mal wieder nichts zu tun gab. Es hat trotz teilweise katastrophaler Verbindung immer Spass gemacht. Haben uns eigentlich immer 6x die Woche Abends für PvP getroffen.
in D2 war der Schmelztiegel irgendwie nicht mehr so geil – leider

Klabauter

Das hat meiner Meinung nach mit dem total verkorksten Matchmaking, den altbackenen Modi und den für 3 oder 6 Spieler ungeeigneten Maps zu tun.
3 sind im Grunde einer zu wenig und 6 zuviel. Im nachhinein denke ich das es besser gewesen wäre das PvP Limit auf 4 zu lassen. Trials ist ja nun wieder etwas besser seit dem Rework aber auch nicht das gleiche wie früher. Ich würde daraus ja ein Event machen wie Eisenbanner das nur einmal im Monat aktiv ist. Comp abschaffen und dafür ein richtiges Ranking System a la Overwatch bringen.

no12playwith2k3

Ich sehe das mit dem Matchmaking anders. Destiny 1 hatte Spielmodi in PvE und PvP, die auf 3 und auf 6 Spieler begrenzt waren – temporäre Modi mal ausgenommen. Da war vieles einfach eingespielt. Man geht mit „seinem“ Trupp einfach gemeinsam in die meisten Aktivitäten.

Das wurde denn allerdings mit Destiny 2 völlig über den Haufen geworfen, weil man für’s PvP zu sehr am E-Sport-Arsch geschnüffelt hatte. Was ist also passiert? Man sagt entweder zweien aus dem 6er Trupp „Sorry, aber PvP geht halt nur zu viert!“ oder sucht sich nur für den Modus einen vierten Spieler, der dann aber wieder in den PvE-Inhalten außen vor ist. Wie motivierend ist das bitte für den vierten Spieler?

Dann kam die zunächst teilweise Rolle rückwärts und es wurde plötzlich im Quickplay 6 vs. 6 gespielt und im Comp weiterhin 4 vs. 4. Gambit kam dann auch noch dazu und es war ein einsatztrupptechnisches heilloses durcheinander. Zumal man nun das Problem hatte, dass 6 vs. 6 auf Maps gespielt wurde, die für 4 vs. 4 gebastelt worden sind. Viele Karten sind ja mittlerweile einfach verschwunden.

Jetzt gibt es – zum Glück – 4 vs. 4 gar nicht mehr im PvP. Gambit hat aber weiterhin dieses Format. Das ist ein klarer Grund, warum der Modus in der Spielerschaft so im Abseits steht. Meines Erachtens müsste man Gambit entweder auf 3 vs. 3 reduzieren oder auf 6 vs. 6 aufstocken. Vermutlich eher ersteres, dann muss Bungie nämlich keine neue Map einführen. Wo ist eigentlich die Map in der träumenden Stadt abgeblieben?

Klabauter

Bin vollkommen deiner Meinung. Wobei ich finde das die Stimmung und die Spacemagic jetzt wieder zurück kommt. In der Freundesliste spielen wieder echt viele Leute sehr begeistert Destiny.

Nthusiast

Hab ein paar Monate nach Release von D2 auch aufgehört und nie wieder angefangen.. Irgendwie ist die Liebe damals verblasst. Erstens wurden viele Mechaniken ohne Grund verschlechtert (z.B. Random Rolls, PvP), aber auch das Setting war anders. Es war nicht mehr die dunkle und geheimnisvolle Aufmachung, sondern schon fast eher kitschig-bunt. Der Raid durch die goldene Bäderabteilung ist dafür wohl das beste Beispiel. Damals hat sich dann auch unser Clan zerstreut und meines Wissens hat auch keiner mehr regelmäßig D2 gespielt seitdem. Ich bezweifle auch nicht, dass D2 heute ein „besseres“ Spiel ist als D1, aber die Magie von D1 hat es meiner Meinung nach nie erreicht. Schade drum..

Mr. Killpool

Mal ein ganz anderes Thema, hab ihr schon den Moon Knight Trailer gesehen?
Den sein Kostüm sieht wirklich zu 100% wie ein Jäger aus😁

Chris

Mein Gedanke… 😀
So eine Trials Rüstung zu Halloween wäre doch ein Knaller… 😀

Millerntorian

Hör doch auf Chris…das wird doch sowieso wieder so eine optische Katastrophe. Du erinnerst dich. Was haben nicht alle beim letzten Halloween nach den schrecklichen Dino-Kostümen gerufen?! Siehste! Trägt nur niemand. 😉

Ich spekuliere dieses Jahr mal auf einen ähnlich…äh…gelungenen *hust* Dresscode.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Millerntorian
Mivoc

Das Kürzeste DLC 2022 The Witch Qween für 70 Euro ist schon der Knaller zu dem was uns alles bezahlte weck genommen wurde ist schon beachtlich da beantwortet sich die Frage woll von selbst

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Mivoc
Klabauter

Wobei ein Haufen gute Waffen gekommen sind. Insgesamt ist das Gejammer deswegen auch weniger geworden. Ich kann es ja verstehen, es ist bezahlter Content, aber ich bin da schon lange drüber weg. Das kümmert mich nicht mehr so lange da so gute Waffen wie Piece of Mind oder Sweet and Sorrow oder eben auch eyasluna nach kommen.

User

Wie kommst du darauf das Witch Queen das kürzeste Addon sein soll? Ganz im Gegenteil. Sorymission technich ist es einer der längsten.

Hangover-666

Richtig, und eine der besten Storymissionen überhaupt….😄

Hangover-666

Das WQ-DLC kostet im Playstation-Store 39,99 €…

NoDramaLama8985

Allzeit,
mich würde interessieren, wieviel Xbox Spieler es noch gibt in Destiny.
Gibt es dazu eine Seite im Netz zu finden. Immerhin gibt es für fast jeden Bereich in Destiry Statistik- Internetseiten

Chris

Die Live-Zahlen kann ich dir im Groben sagen. Das sind Ca. 18-25k Spieler zur selben Zeit.
Ich nehme dafür die Zahlen von Charlemagne, wo die Verteilung der Spieler, die zur selben Zeit spielen, zumindest in % angegeben ist. Demnach spielen 50% auf Steam und rund 18% auf Xbox sowie 32% auf PS (Stadia fällt mit unter 0,5% nicht wirklich ins Gewicht). .
Wenn du die Werte dann mit den Steamcharts (54k Spieler zur selben Zeit) vergleichst, kannst du im Groben die Live-Spielerzahlen aller Plattformeb entnehmen.

Die wirklich aktiven Xbox Spieler zu ermitteln ist sehr… schwer, zumindest ohne irgendwelche sonstigen Daten. Ich denke man kann aber bei über 1 Mio Vorbestellungen von ner ähnlichen Anzahl an aktiven Spielern ausgehen.

Klabauter

Also im PvP habe ich noch nie eine Lobby gehabt die mehr als 6 Spieler von der Box hatte. Meist weniger.
Aber die Xbox ist in EU auch einfach nicht so verbreitet. In US dürfte das ganz anders aussehen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Klabauter
P3CO

Also so ganz kann ich das nicht nachvollziehen, hört sich für mich so an als ob D1 mehr Spieler hatte…Wenn dem so ist, ich hätt es nicht gedacht. Als Day One Spieler, muss ich einfach sagen, D2 ist um Längen besser, nur meine Meinung…
Klar gibts genug Baustellen die noch beackert werden müssten, aber das ist hier jetzt ja nicht Gegenstand des Artikels oder so…
Ich denke, es wurde eine Menge verbessert und richtig gemacht bis jetzt, das letzte DLC hat es auch bewiesen, was es kann, ein gutes DLC finde ich…
Gruss

Schuhmann

Als Day One Spieler, muss ich einfach sagen, D2 ist um Längen besser, nur meine Meinung…

Es geht um die Entwicklung der Spielerzahlen im 1. halben Jahr nach Relase – also von September eines Jahres bis etwa Februar des nächsten Jahres.

Da war die Stimmung bei Destiny 1 sehr gut (Dunkelheit lauert kam toll an) – .bei Destiny 2 war sie wirklich katastrophal (Fluch des Osiris kam extrem mies an).

P3CO

Ach so, ja dann betrachten wir mal mein Kommentar als hinlänglich. Das hab ich nu davon das ich nur in Windeseile den Artikel überflogen habe, entschuldige 🙂
Aber wenns mal in einem Artikel darum gehen sollte, ob D1 oder D2 besser ist, kennst Du meine Meinung nun, die brauch ich ja dann nicht nocheinmal kundtun 😉
Grüsse

Triky313

Ich sehe keine Zahlen…

Schuhmann

Das sind relative Zahlen, die Entwicklungen widerspiegeln, nicht absolute Zahlen. Deshalb haben wir im TItel extra „Spielerzahlen-Entwicklung“ geschrieben, nicht Spielerzahlen.

Letztlich ist es doch auch egal, ob sie 8 Millionen und dann 6 Millionen haben. Oder ob sie 5 Millionen und dann 3,5 Millionen haben – die Entwicklung ist spannender als die absolute Zahl.

KingK

Mich wundert es nicht. D2 fiel bei mir schon im Vorfeld durch. Wieder nur 30fps auf Konsolen und eine Mainstory mit den Kabalen. Hatte dann glaube ich 1,5 Monate später reingeschaut und kurz vorm ersten DLC wieder das Handtuch geworfen, weil das Game in fast allen Belangen teils deutlich schlechter geworden war: kein Endgame, keine random rolls, grauenvolle Änderungen im Schmelztiegel, langweilige Schauplätze, etc..

Bin dann erst kurz vor Forsaken zurückgekehrt und habe das auch nicht betreut. Jetzt bin ich mittlerweile an dem Punkt, dass D2 seinen Vorgänger überholt hat. Mit WQ ist sogar der König gefallen, zumindest aus Storysicht. Den Titel für den besten Raid hält Oryx für mich aber weiterhin, auch wenn der neue wirklich gut geworden ist. Aber man munkelt ja, dass King’s Fall in einigen Monaten zurück kommt.

Aksis darf sich auch gerne irgendwann dazu gesellen. Die besten D1 Inhalte nach und nach zu D2 zu transferieren finde ich weiterhin gut.

Furi

Mir gefällt der neue Raid ja mal gar nicht, hoffe sehr das der nächste wieder besser wird 😉

Klabauter

Was? Das Ding ist ganz easy Top 3 Raids ever. Ich liebe die Bossphase da oben. Kein gammeln im Brunnen, jeder muss sich bewegen und austeilen. Da erkennt man Johnny NoThumb sehr schnell. Find ich super.

Scofield

Aksis war auch nen mega raid, fand den damals glaub sogar besser als den oryx raid, weil der einfach mehr action hatte. Mechaniken hatten beide gute im aksis raid wars halt nen bisschen mehr nen flow wenn mans dann mal als team raus hatte.

Aber der Oryx raid ist schon sehr cool. Würde mich aber über alle d1 raids freuen. Wobei crota wohl heute noch mehr nen strike wäre als damals.

KingK

Da gibts bei uns im Clan auch ein Lager, das ZdM besser fand. Oryx sei zu mechanisch. Ich würde aber wie gesagt auch gerne alle wieder sehen. Sogar Crota 😎

Millerntorian

Viel interessanter fände ich, wenn man mal aktuelle Werte hätte, welche Aussagen liefern würden. Beispielsweise Entwicklung der Spielerzahlen basierend auf Zahl der Vorbestellern und ggf. tatsächlichen IST-Spielern, Aufwärts- oder Abwärtstrends an Nutzerzahlen, usw., usw.

Sonst hinkt der Vergleich doch komplett, denn was 2018 nach dem holprigen Start von D2 abgeliefert wurde, kann doch niemanden überrascht haben. Zumindest ich hatte das Gefühl, dass die (von mir gerne gespielte) Beta lange Zeit besser war als das Gemurkse, was danach folgte. Activision’s Zuckerbrot & Peitsche Gebaren hin oder her.

Aber zumindest ist die gefühlte Lernkurve seitens Bungie ja ansteigend, wenngleich die schon häufig von mir formulierte Kritik an Grund-Baustellen (permanent ansteigendes PL als Content-Augenwischerei, saisonale Eintönigkeit der Grundbasics, fehlende Spielersuche in sog. Endgame, eine Kampgane auf hohem Niveau alleine als Zustands-Gradmesser für ein game-as-a-service zu nehmen, etc.) bestehen bleibt.

Solange uns Bungie aber weiter zuhört, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft. Oder doch? We’ll see.

Jaja…der Motze-Millern. Wie konnte ich bloß das immer wieder zitierte rettende tolle GUNPLAY unterschlagen? Ich Trottel…mea culpa 😂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Millerntorian
Millerntorian

Dankeschön.

Wobei Steam letztendlich leider nur einen geringen Teil der Userzahlen abbildet. Destiny war schon immer primär auf den Konsolen verwurzelt. Bungies Geschäftspolitik, schon seit der Halo-Exklusivität auf den X-Boxen…

Vlt. hat es deswegen auch so lange gedauert, bis echtes Crossplay kam. Umdenken dauert… 😉

Dennoch nochmals Dank.

User

Naja wenn man sich ansieht wie lange es dauert bis man im pvp gegner findet wenn man crossplay aus macht lässt schon daran zweifeln dass soviel auf Konsole spielen.

Millerntorian

Ah. Ok, danke für den Hinweis. Ich selber habe es ja nicht so mit PVP und finde daher immer ratzfatz Mitspieler. Allerdings schaue ich selten, welche Plattform diese nutzen.

Aber wie gesagt; die Zahlen belegen ja leider nur eine „Art der Klientel“…leider.

Aber mal davon ab. Was interessieren letztendlich Zahlen; denn primär sollte es schließlich in einem Spiel nur darum gehen, ob es einem persönlich einen hohen Unterhaltungswert bietet. Alles andere ist nebensächlich. Für mich zumindest.

Klabauter

Da isser wieder. Der Motze Millern. 😉

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Klabauter
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