Fähigkeiten in ARC Raiders sollen künftig signifikant geändert werden, sind bisher „in keiner Weise perfekt“

In einem Interview spricht Design Director von ARC Raiders darüber, dass die Fähigkeiten noch lange nicht so sind, wie die Entwickler es gern hätten.

Was ist das Problem? In einer Podcastfolge von „Game Maker’s Notebook“ sprach Design Director Virgil Watkins darüber, was die Änderungen an den verschiedenen Fähigkeiten und dem Skill Tree so schwierig mache und was den Entwicklern bei den kommenden Änderungen wichtig sei.

Auslöser der Diskussion war die Problematik, den Fähigkeiten-Baum so zu gestalten, dass er spannende, spielerische Neuerungen biete, ohne in langweilige Werte-Verbesserungen abzurutschen. Das Hauptproblem bestehe darin, eine faire Balance zu finden, damit Spieler mit Fokus auf Überleben und Beute im Kampf gegen Spieler mit reinen Kampf-Fähigkeiten nicht völlig chancenlos sind.

Das soll sich nun deutlicher ändern. Die kommende Änderung an der Expedition, dass nun auch der ausgeteilte Schaden eine größere Rolle spiele (nicht bloß das Horten von Münzen), um die möglichen Fähigkeitenpunkte zu erspielen, soll ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gewesen sein. Viele Spieler hatten für diese Entscheidung jedoch, vor allem für die laufende Expedition, wenig Begeisterung übrig.

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„Ich glaube, wir haben es keineswegs perfekt getroffen“

Wie wollen die Entwickler künftig vorgehen? Da dieser Spagat bisher scheinbar nicht erfolgreich war, würden sich aktuell viele Fähigkeiten im Spiel nutzlos anfühlen. Eine grundlegende Überarbeitung wäre daher nötig, wie Watkins bestätigt: „Es war ein schwieriges Problemfeld für uns, und ich glaube, wir haben es keineswegs perfekt getroffen. Es gibt dort definitiv Fähigkeiten, die ihren Sinn nicht voll ausschöpfen.“

Weiterhin sagt er, dass sie, wo eben möglich, auf kleinere statistische Werteanpassungen verzichten wollen, sondern zielorientierte, signifikante Änderungen an den Skill Trees und den vorhandenen Fähigkeiten vornehmen wollen. Änderungen sollten sich wichtig anfühlen und merkliche Veränderungen im Spielgefühl mit sich bringen. Laut Atkins sollte möglichst jede Änderung ein Gefühl von „Oh, ich habe jetzt eine ganz neue Fähigkeit, oder ich kann jetzt etwas tun, was ich vorher nicht konnte.“ mit sich bringen.

Dabei sei vor allem auch eine Schwierigkeit, dass beim Skill-Baum die Balance zwischen den Spielern, die lieber PvE spielen, und jenen, die PvP präferieren, zu wahren. Watkins wirft daher die Frage auf, ob jemand, der seine Punkte in den kampffokussierten Skill-Baum steckt, im PvP automatisch gegen jemanden gewinnen sollte, der eher in Survival- oder Loot-Fähigkeiten investiert hat.

Das sei nur eine von vielen Fragen, die sich das Entwickler-Team derzeit vermehrt stelle und die in kommenden Updates hoffentlich ihre Antwort finden werden.

Das Thema um die Balance zwischen PvE- und PvP-Enthusiasten in ARC Raiders beschäftigt auch die Community stetig. Dabei ist die Schere zwischen ihnen gar nicht so groß, wie sie denken, und die Community sorgt sogar für ein spannendes Phänomen: „Ihr wisst nicht, was ihr geschaffen habt” – Euer Verhalten in ARC Raiders fasziniert sogar Kriminologen

Quelle(n):
  1. Gamesradar+

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