Wargaming, der Entwickler und Publisher von World of Tanks und World of Warships, hat angekündigt, Russland und Weißrussland zu verlassen. Grund sei „eine strategische Überprüfung der weltweiten Geschäftsaktivitäten.“
In einer neuen Stellungnahme spricht Wargaming davon, dass mit Wirkung zum 31. März 2022 bereits das Management für den Live-Service in Russland und Weißrussland an Lesta Studio übertragen wurde. Der Publisher selbst ist für seine Spiele in den beiden Ländern dann nicht mehr zuständig.
Ziel sei es, „keine Geschäfte mehr in Russland oder Weißrussland zu besitzen oder zu betreiben“.
Während der Übergangszeit seien die Produkte weiterhin über den neuen Eigentümer verfügbar. Lesta Studio besitzt jedoch keinerlei Verbindung zu Wargaming. Es fließen also keinerlei Profite von Lesta Studio zu Wargaming
Deswegen wird davon ausgegangen, dass „erhebliche Umsatzeinbußen“ die Folge sein werden. Darüberhinaus wird das Studio in Minsk aktuell aufgelöst. Betroffenen Mitarbeitern verspricht Wargaming allerdngs „ein Höchstmaß an Unterstützung“.
MeinMMO hat Kontakt mit Wargaming aufgenommen. Das Studio gibt zu diesem Zeitpunkt jedoch keine weiteren Statements ab.
Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher über den Konflikt von Russland mit der Ukraine beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:
– Ukraine-Live-Blog (via Zeit) – Krieg in der Ukraine (via nzz) – Solidarität mit der Ukraine (via auswärtiges-amt)
Wichtiger Hinweis:Falls euch wegen der aktuellen Situation dunkle Gedanken plagen: Ihr seid nicht allein. Holt euch bitte Hilfe. Zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder der Online-Seelsorge, bei der ihr auch einen Chat nutzen könnt. Das ist kostenlos und gilt bundesweit.
Publisher verlässt Russland nach Krieg in der Ukraine
Wargaming ist bekannt für seine Kriegsspiele und Simulationen sowie für akkurate Details. Mitunter deswegen wurde insbesondere World of Tanks seit Beginn des Krieges immer wieder kontrovers diskutiert. Einige der bekanntesten Streamer zum Spiel nutzten das, um Spenden zu sammeln:
YouTuber Iron Pinapple hat sich in Elden Ring an einem Pazifisten-Run versucht. Ursprünglich wollte er nur schauen, wie weit er kommt. Er hat sich aber selbst überrascht, als er es komplett ohne eigenen Angriff durchgespielt hat. MeinMMO sagt euch, wie.
Iron Pineapple hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten YouTuber rund um die FromSoftware-Spiele gemausert. Besonders die Videos, in denen er unbekanntere „Souls-Likes“ spielt erfreuen sich großer Beliebtheit.
Für Elden Ring hat er sich auf Challenge-Runs und Tipp-Videos spezialisiert. Sein neuestes Video ist dabei eine wahnsinnig spannende Kombination aus beidem.
Denn in seinem pazifistischen Durchlauf nutzt er die besten Waffen, stärksten Tricks und besten Taktiken im Spiel – aber nur, damit seine NPC-Helfer etwas davon haben. Er selbst durfte mit seinem erbärmlich guckenden Charakter mit Schnauzer keinen einzigen Punkt Schaden machen. Und er hat das sogar geschafft.
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Pazifisten-Run zeigt, wie viele starke Taktiken es in Elden Ring gibt
Was waren die Regeln? So lief der Pazifisten-Run von Iron Pineapple ab:
Mit dieser krassen Einschränkung, selber keinen Schaden machen zu dürfen, musste Iron Pineapple tief in die Trickkiste greifen. Dass er Elden Ring so trotzdem durchspielen konnte, liegt auch an den vielen starken Taktiken, die er flexibel genutzt hat.
Diese nutzt er clever und strategisch gut, um mit jeder Situation im Spiel zurechtzukommen. Es läuft zwar nicht alles problemlos, aber das Video zeigt, wie man selbst mit den unnötigsten Einschränkungen seines eigenen Spielstils jede Hürde in Elden Ring schaffen kann.
Die Highlights aus dem Run könnt ihr in Iron Pineapples Video bestaunen:
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Wie war der Spieler erfolgreich? Weil er selbst keinen Schaden machen durfte, musste Iron Pineapple viel auf die Geister-Beschwörungen zurückgreifen. Mit der Asche von verschiedensten NPCs könnt ihr diese als Geister in eure Welt rufen, damit sie für euch kämpfen. Je nach Boss hat er dabei unterschiedliche Helfer gerufen:
Gegen den toughen Boss Margit hat er etwa die erste Asche genommen, die man im Spiel nutzen kann. Die Vampirwichte machen mit ihrem starken Blutungsschaden kurzen Prozess mit dem Boss.
Auf dem Weg zur Hauptstadt hat er auf einen Hund gesetzt, der mit Fäulnis-Schaden die Gegner langsam aber sicher hat verenden lassen.
Damit zeigt Iron Pineapple eindrucksvoll, wie viele Möglichkeiten ihr in Elden Ring habt, mit einer schwierigen Situation zurechtzukommen. Denn obwohl das Action-RPG für den berüchtigt hohen Schwierigkeitsgrad bekannt ist, haben euch die Entwickler eine unglaubliche Menge an Möglichkeiten und Werkzeugen ins Spiel gepackt.
Asche-Beschwörungen waren nicht die einzige erfolgreiche Strategie
Welche weiteren Tricks wurden benutzt? Weil man die Asche aber nicht überall im Spiel nutzen darf, musste er auch auf andere Tricks zurückgreifen. Diese könnt ihr selber nachmachen, wenn ihr bei eurem nicht-pazifistischen Run feststeckt.
Trotz Erfolg lief aber nicht alles rund in dem Run. So hat er etwa große Mühen mit Rannis Quest. Er wollte die starke Asche am Ende der Quest bekommen – nur um festzustellen, dass er den letzten Schritt nicht schaffen kann.
Wenn ihr diese Quest selber noch beenden wollt, sagen wir euch hier, wie das funktioniert:
Der YouTuber Logan Paul gab am Sonntag, dem 03. April 2022 sein WrestleMania-Debüt und trug dabei eine 4,4 Millionen Euro teure Pokémon-Karte als Halskette. Die Pikachu-Illustrator-Karte des 27-Jährigen hält den Rekord für die teuerste, in einer privaten Auktion verkauften Pokémon-Karte.
Wie fiel Logan Paul auf? Der kontroverse YouTuber Logan Paul hat es mal wieder geschafft zu polarisieren. Gekleidet in einem gelb schwarzem Mantel, mit einer Pokémon-Karte um den Hals hängend, feierte der 27-Jährige sein Debüt bei der Wrestling-Veranstaltung „WrestleMania“ der WWE.
Doch statt seines Kampfes sorgte das Accessoire des YouTubers für Aufsehen: Die als Halskette getragene Pokémon-Karte hat einen Rekord-Wert von 5,4 Millionen Euro. Doch auch der seitens Paul bezahlte Auktionspreis von über 4,4 Millionen Euro ist Weltrekord.
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Auf Twitter nannte er diesen Moment schlicht „surreal“:
Das ist der Weltrekord: Nachdem Logan Paul zusammen mit „The Miz“ das Aufeinandertreffen mit Rey und Dominik Mysterio gewann, erhielt der kontroverse YouTuber in seiner Umkleidekabine ein Zertifikat von Guinness.
Das von “Guinness World Records” ausgestellte und Logan Paul überreichte Zertifikat bescheinigt dem 27-Jährigen den Rekord für die teuerste, in einer privaten Auktion verkauftem Pokémon-Karte. Der Auktionspreis lag laut Guinness bei knapp 4.477.146 Euro.
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Das Titelbild von diesem Artikel zeigt Paul und seine Karte und stammt von seinem Twitter-Account.
Die seltenste Pokémon-Karte der Welt?
Wieso ist die Karte so teuer? Als wäre es nicht schon ausreichend auffallend, ein Wrestling-Outfit mit einer Pokémon-Karte zu schmücken, muss es auch noch die teuerste Pokémon Karte der Welt sein. Doch was macht die Karte so besonders?
Logan Pauls Pokémon-Karte ist eine “Pikachu-Illustrator”. Diese wurde angeblich nur 39 Mal von CoroCoro Comic im Zuge des “1998 Illustration Contests” in Japan herausgegeben. Laut Heritage Auctions wurden sogar nur 10 Exemplare dieser Karte als “im besten Zustand” eingestuft.
Teurer wird die Karte zusätzlich dadurch, dass Sammler glauben, es existieren mittlerweile insgesamt nur noch knapp 20 Exemplare des Sammelgegenstandes. Logan Pauls Pikachu-Illustrator sei indes vom “Professional Sports Authenticator” mit einer 10 (PSA 10) bewertet worden und dort mit dem Rekord-Wert von 5,4 Millionen Euro gelistet.
Die hohe Einstufung der Qualität in Zusammenhang mit der allgemeinen Seltenheit der Karte macht die Pikachu-Illustrator des YouTubers zu der vielleicht seltensten Pokémon-Karte der Welt.
Das Sammeln von Pokémon-Karten ist längst kein Hobby mehr für Kinder. Die Karten der knuddeligen Gefährten sind in den vergangenen Jahren eine Investitionsquelle geworden. Der Wert einer Karte ist dabei von dem Zustand und der Seltenheit abhängig.
Habt ihr auch einige Pokémon-Karten in eurer Sammlung und könnt dabei vielleicht sogar auf ein wertvolles Exemplar blicken?
Am Dienstag, dem 5. April, kehren in Destiny 2 Spitzenreiter zurück. Dabei handelt es sich um eine besonders schwere Variante der Dämmerungs-Strikes für Season 16. Die Herausforderung für den dazugehörigen Titel „Eroberer“ gilt deswegen nicht umsonst als die Königsdisziplin für PvE-Spieler. MeinMMO sagt euch alles, was ihr wissen müsst, um dabei zu sein und worauf ihr achten solltet.
Was ist eine „Spitzenreiter-Dämmerung“? Bei diesem Schwierigkeitsgrad handelt es sich um eine besonders schwere Variante der sechs Dämmerungs-Strikes aus der laufenden Season 16. Bungie macht hier absolut keine halben Sachen, wenn es um den Fight des Titels „Eroberer“ geht.
Härter ist in Destiny 2 keine PvE-Herausforderung: Auf der Dämmerungs-Schwierigkeitsstufe „Spitzenreiter“ warten die stärksten Gegner mit enorm viel Leben und resistenten Schilden. Obendrauf gibt es über 10 Negativ-Modifikatoren, die euch, euer Team und euer Gear auf die Probe stellen.
In Season 16 stehen folgende Spitzenreiter-Strikes zur Auswahl:
Die Scharlach-Festung, Erdmond
Der Waffenhändler, Europäische Todeszone, Erde
Die Lichtklinge, Savathuns Thronwelt
Der Spiegelkorridor, Jupitermond Europa
Gefallenen S.A.B.E.R, Kosmodrom, Erde
Geburtsort des Bösen, Savathuns Thronwelt
Auch ein hohes Powerlevel wird euch in der Herausforderung nicht helfen, denn die Spitzenreiter-Dämmerung spielt man im Wettkampfmodus. Das bedeutet die Powerlevel-Anforderung der Aktivität liegt regulär bei 1.600 aber jeder Spieler wird auf 1.575 Powerlevel begrenzt. Ein Minus, das eine stattliche Herausforderung für die meisten Spieler darstellt, denn man ist von fast allem ein One-Shot.
Zudem gebt es noch weitere Hürden auf dem Weg zum Sieg:
Gegner können mehr Treffer einstecken, machen mehr Schaden und sind viel aggressiver.
Ihr trefft auf das Maximum an unerbittlichen Champions und euer Loadout ist gesperrt.
Wiederbelebungen sind begrenzt und der automatische Wiedereintritt ist deaktiviert.
Zusätzliche Wiederbelebungen bekommt ihr nur, wenn ihr die Champions ausschaltet.
Die Endboss-Begegnung erlaubt kaum bis gar keine Fehler und braucht Teamkoordination.
Zudem wird euch die Dunkelheit langsam eure Fähigkeit nehmen, Teamkameraden wiederzubeleben. Nach 45 Minuten sind dadurch alle bis dahin erspielten Leben weg.
Diese Meister-Belohnungen erwarten euch: Seid ihr siegreich, erwartet euch für die exzellente Leistung im Spitzenreiter natürlich auch Loot. Zum einen bekommt ihr die Dämmerungs-Waffen als Meistervariante und habt erhöhte Chancen auf Exotische Rüstungen, sowie Meisterwerk-Materialien. Im Spitzenreiter droppen zudem, wie in den Trials, auch die begehrten Meister-Mods.
Zum Start erwarten euch diese zwei Waffen:
Das Palindrom – 140er Leere-Handfeuerwaffe
Plug-One.1 – Arkus-Fusionsgewehr
Diese Waffen könnt ihr euch als Meister-Version im Spitzenreiter holen.
In Spitzenreiter-Dämmerungen der Season 16 könnt ihr dann noch folgende Dämmerungs-Waffen als Meister-Versionen erspielen:
Der Komödiant, Leere-Schrotflinte
Der Hitzkopf, Arkus-Raketenwerfer
Pflichtgebunden – 600er Kinetik-Automatikgewehr
Silikonneurom – 72er Kinetik-Scharfschützengewehr
Titeltriumph “Eroberer” – So bekommt ihr ihn
Solltet ihr den Titel “Eroberer”, den ihr für den Abschluss von 6 Dämmerung: Die Feuerprobe auf der Schwierigkeit Spitzenreiter erhaltet, noch abholen wollen, dann nutzt die Chance. Bungie hat nämlich bereits letzte Season die Anforderung für den Titel geändert.
Das hat sich beim Eroberer-Titel geändert: Früher war es für den Erhalt des Titels notwendig, alle sechs Spitzenreiter-Dämmerungen in einer Season, also innerhalb von drei Monaten, zu schaffen. Das hat Bungie jedoch geändert und den Titel damit für mehr Spieler zugänglich gemacht.
Ab sofort reicht es, wenn Spieler über mehrere Seasons hinweg insgesamt sechs Strike auf der Schwierigkeitsstufe Spitzenreiter abschließen. Lediglich die Vergoldung des Titels ist noch innerhalb einer Season abzuschließen.
Viele Titel, die harte Herausforderungen hatten, wurden abgeschwächt. Auch “Ungebrochen” wird bald ersetzt:
So vergoldetet ihr den Titel „Eroberer“: Wenn ihr den Titel „Eroberer” bereits erspielt habt, steht euch ein besonderer Auswahlknoten direkt zum Start des harten PvE-Modus zur Verfügung. Er ermöglicht es euch jeden der sechs Dämmerungs-Strikes sofort auf der Schwierigkeit Spitzenreiter zu starten.
Ihr müsst also nicht mehr bis zum Ende der Season warten und könnt euch gleich an die Erledigung der dazugehörigen Herausforderungen für die Vergoldung machen.
Gibt es ein Geheimrezept zum Sieg im Spitzenreiter?
Nicht wirklich. Da jeder Schuss eurer Gegner den Tod bedeuten kann, müsst ihr häufig Deckungen nutzen und zusammenarbeiten, um alle Feinde auszuschalten.
Vor allem, weil Bungie bereits mitgeteilt hat, dass die besonders aggressiven Hohn-Scharfschützen, mit ihrer Armbrust, aus technischen Gründen derzeit nicht gefixt werden können. Der Sieg über sie, wird daher vor allem in den Spitzenreiter-Dämmerungen, wie beispielsweise der Lichtklinge, entscheidend sein.
Ihr braucht außerdem für jede Spitzenreiter-Dämmerung eine andere Taktik und womöglich andere Waffen. Wenn ihr im Fireteam spielt, ist strategisches Vorgehen mit abgestimmten Mods und Waffen also hilfreich. Hier solltet ihr dann auch über eine solide Waffen-Auswahl verfügen, um flexibel zu sein.
Hohn-Scharfschützen machen derzeit übermäßig hohen Damage.
Wer die Dämmerung Feuerprobe bereits regelmäßig, im Team oder solo, auf Großmeister spielt, hat jedoch schon gute Vorkenntnisse, die sich für Spitzenreiter hervorragend nutzen und ausbauen lassen.
Diese Themen sind derzeit ebenso interessant in Destiny 2:
Ansonsten gilt es Spezial- und Powermunition zu sparen oder zu generieren, um bestimmte Ziele gegebenenfalls schnell erledigen zu können. Haltet die eigenen Teammitglieder mit Supers am Leben. Vergesst auch nicht, die Mods zur Generierung von Sphären der Macht zu nutzen, um eure Fähigkeiten schnell wieder zu haben und somit Gegner stark kontern zu können.
Was sagt ihr? Seid ihr bereit für den schwersten PvE-Modus von Destiny 2? Wollt Ihr euch erneut beweisen und „Eroberer/in“ werden und den Titel vergolden? Oder ist euch die Aktivität zu schwer? Schreibt es uns in den Kommentaren.
Für LoL könnt ihr jetzt als Kunde von Amazon Prime kostenlose Boni abgreifen. Euch winken 650 RP zur freien Verfügung, dazu ein Skin für 1350 RP, Essenzen, Champion-Splitter, Splitter der Serie der Ewigen und ein EP-Boost.
Was ist das für ein Angebot? Jeden Monat könnt ihr diese Geschenke für League of Legends abholen. Das ist einer der Vorteile, den ihr euch freischaltet, wenn ihr Kunde von Amazon Prime seid und eure Konten verknüpft.
Loot vom 31. März bis 28. April
Was steckt drin? Direkt nach dem Einlösen erhaltet ihr:
650 RP, die ihr ausgeben könnt, wie ihr wollt
Einen permanenten Skin im Wert von 1350 RP, der noch nicht in eurem Besitz ist
200 Orange Essenzen
5 Champion Splitter
2 Splitter der 1. Serie der “Ewigen”
Einen 30 Tage-EP-Boost
Wie löst man die Beute ein? Zunächst ruft ihr die Amazon-Gaming-Webseite auf und loggt euch dort ein. Ihr müsst, um die Beute zu erhalten, Kunde von Amazon Prime sein. Dann verknüpft ihr dort auf der Webseite euer Amazon-Gaming-Konto mit eurem Riot-Account. Klickt jetzt auf der Loot-Seite auf Einlösen.
Hier löst ihr in LoL euren Loot ein, nachdem ihr ihn auf der Webseite freigeschaltet habt
Falls ihr zu dem Zeitpunkt LoL geöffnet hattet, startet das Spiel zur Sicherheit einmal neu. Ihr findet in eurer Beute-Übersicht die Prime-Gaming-Kapsel. Öffnet ihr sie, erhaltet ihr nach und nach die Champion-Splitter, die RP, die Essenzen, den Skin und den Rest des Pakets.
Tipp: Wer keine Prime-Mitgliedschaft hat, sich aber die Beute nicht entgehen lassen will, der kann ein 30-Tage-Abo für Prime kostenlos abschließen und den Service in dem Zeitraum testen.
Wann gibt es das nächste Bundle? Den nächsten Loot für Mai 2022 könnt ihr ab dem 28. April einlösen. Dann gibt es eine weitere Kapsel mit diesen Inhalten.
In Lost Ark gibt es tägliche Quests, die den Namen “Unas Aufgaben” tragen. Dabei könnt ihr euch eine eigene Währung verdienen: Unas Marken. Wo man diese eintauscht und was ihr beim Eintauschen beachten müsst, verraten wir von MeinMMO in diesem Guide.
Abhängig von der Anzahl der Punkte bekommt ihr unterschiedlich viele Marken. Bei 25 Punkten gibt es beispielsweise 30 Marken, bei 35 Punkten nochmal 30, bei 45 Punkten sogar 42 und so weiter. Beachtet jedoch, dass die Anzahl von Unas Marken mit dem Item-Level skaliert und gesammelten Punkte jede Woche zurückgesetzt werden (immer donnerstags).
Die gesammelten Marken könnt ihr dann bei einem Goldhändler eintauschen.
Wo findet man die Goldhändler? Die Goldhändler stehen in jeder größeren Stadt. Den ersten Händler findet ihr in Burg Luterra.
Gold über Unas Marken verdienen, doch nur mit dem richtigen Beutel
Was bietet der Händler an? Bei den Goldhändlern könnt ihr Unas Marken in verschiedene Gegenstände umtauschen:
Praller Goldsack – 80 Unas Marken
Kleiner Safe – 200 Unas Marken
Große Goldtruhe – 500 Unas Marken
Allerdings gibt es deutliche Unterschiede in den Gold-Belohnungen pro Marke:
Der Pralle Goldsack bringt sicher 200 Gold und dann nochmal mit Glück entweder 100 oder 1.000 Gold. Die 200 Gold habt ihr aber für 80 Marken sicher. Eine Marke bringt hier also sicher 2,5 Gold.
Der kleine Safe bringt sicher 600 Gold für 200 Marken. Jede Marke ist hier also 3 Gold Wert. Zudem habt ihr die Chance auf weitere 100 oder 1.000 Gold.
Aus der Großen Goldtruhe bekommt ihr sicher 1.250 Gold für 500 Marken und damit wieder sichere 2,5 Gold pro Marke. Allerdings habt ihr hier eine Chance auf 100, 1.000 oder sogar 10.000 Gold. Solltet ihr die 10.000 Gold ziehen, habt ihr natürlich eine viel bessere Ausbeute.
Video starten
Welche Kiste lohnt sich also? Wer sicher das beste Angebot eingehen möchte, sollte auf den kleinen Safe setzen. Hier bekommt ihr pro Marke das meiste Gold. Wer ein Spieler ist, kann auf die Große Goldtruhe setzen und auf den Hauptgewinn hoffen.
Der Pralle Goldsack ist insgesamt das unattraktivste Angebot.
Kann man Unas Marken gegen etwas anderes eintauschen? Nein, Unas Marken lassen sich nur gegen Gold tauschen. Allerdings könnt ihr über die täglichen und wöchentlichen Quests Silber und Aufwertungsmaterialien verdienen.
Weitere Tipps zum Farmen von Gold in Lost Ark findet ihr hier:
Im Rahmen von Find Your Next Game wollen wir euch Spiele vorstellen, in die ihr viele Stunden stecken könnt und die ihr vielleicht nicht so auf dem Plan habt. Nur passen müssen sie natürlich. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus dachte sich deswegen, er stellt euch einfach mal 2 seiner Lieblingsspiele vor, die überhaupt nichts mit Online-Gaming zu tun haben und die ihr sicher nicht kennt.
Titel: Arkham Horror und Villen des Wahnsinns | Genre: Kooperatives Brettspiel/Horror | Verlag: Fantasy Flight Games/Asmodee | Spieler: 1-5 (Villen) bzw. 1-6 (Arkham) | Spieldauer: ~ 60-240 Minuten pro Runde
Könnt ihr euch vorstellen, mit Freunden zusammenzuspielen, ohne durch einen Bildschirm getrennt zu sein? Und nein, es geht hier nicht um Offline-Games und Couch-Koop-Spiele. Ich spreche von Brettspielen.
Ja, genau das, was eure Eltern früher schon gespielt haben und was euch als Kind furchtbar langweilig vorkam. Aber Brettspiele haben sich weiterentwickelt. Heute gibt es eine Vielzahl von Brettspielen, die ganz anders sind, als ihr sie euch vorstellt.
Kooperative Brettspiele lassen euch mit euren Freunden spielen, statt gegen sie. Kein Konkurrenz-Gedanke, keine zerstörten Freundschaften, sondern ein fröhlicher Abend gemeinsam mit einem Spielbrett, Würfeln und Figuren.
Zwei davon haben sich als unsere Lieblinge in meinem Freundeskreis herausgestellt: Arkham Horror und Villen des Wahnsinns, beide in Deutschland von Asmodee verlegt. Heute will ich euch zwei meiner Lieblingsspiele vorstellen, euch erklären, warum sie so gut sind und was zum Teufel sie auf einer MMO-Website verloren haben.
Warum sollte mich das hier interessieren? Arkham Horror, Villen des Wahnsinns und viele andere kooperative Brettspiele erfüllen die gleichen Kriterien wie schon Online-Koop-Spiele und MMOs:
ihr könnt sie mit Freunden spielen
es geht um das Zusammenspiel, nicht um das Gegeneinander
Absprache und Kommunikation führen zum Ziel
sie haben einen hohen Wiederspielwert
Sogar Mechaniken wie Klassen, Charakterbögen und Loot gibt es in den Spielen. Streng genommen stammen diese Features ohnehin aus dem „Tabletop“-Genre. Die Brettspiele sprechen also die gleichen Interessen an wie Online-Koop-Games.
Dass es sich dabei um die „besten“ Koop-Spiele handelt, sage ich nicht einfach so daher. Müsste ich zwischen Arkham Horror und einem Online-Koop-Spiel mit den gleichen Mitspielern wählen, würde ich immer zum Brettspiel greifen.
Brettspiele sorgen für einen geselligen Abend ohne Teamspeak und Discord.
Was macht die Spiele besser? Ihr spielt sie schlicht in einer anderen Atmosphäre. Statt alleine vor dem Rechner zu sitzen oder in einen Bildschirm zu starren, sitzt ihr euren Mitspielern gegenüber. Das schafft Nähe und sorgt für eine intimere Stimmung.
Gegen große Gefahren anzutreten, schweißt zusammen und man kann über Fehler viel besser lachen, wenn man sieht, wie sich der Gegenüber über seinen Fehler schämt. Kein Grund, gleich zu „tilten“.
Brettspiele sind schlichtweg weniger toxisch, vor allem mit den richtigen Spielern. Schließlich sucht man sich seine Freunde im „Real Life“ dann doch im Regelfall sorgfältiger aus als bei der zusammengewürfelten Truppe online.
Brettspiele gegen das Spiel – Nicht gegen die Spieler
Was sind das genau für Spiele? Villen des Wahnsinns und Arkham Horror spielen beide innerhalb des Cthulhu-Mythos vom amerikanischen Autor H.P. Lovecraft. Zusammen mit Freunden, oder auch alleine, müsst ihr als Ermittler Geheimnisse lüften und Rätsel lösen.
Ihr werdet unter anderem in die düstere Stadt Arkham und andere Gebiete zum Anfang des 20. Jahrhunderts geschickt und müsst gegen dunkle Mächte und die „Großen Alten“ antreten.
Was ist der Cthulhu-Mythos? Cthulhu ist eine uralte Gottheit, welche durch sein Flüstern Wahnsinn in den Menschen verbreitet. Er und die anderen „Großen Alten“ versuchen, die Erde unter ihre Kontrolle zu bringen oder im Chaos versinken zu lassen.
Sie haben jedoch ein Problem: entweder schlafen sie und träumen, oder sie sind noch gar nicht wirklich bei uns angekommen. Immer wieder finden sich Kulte zusammen, welche versuchen, die Götter aus ihrem Schlaf zu wecken oder in unsere Welt zu bringen. Ihr sollt das in den Brettspielen verhindern.
Zum Spielen sucht ihr euch einen Charakter mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten aus. Idealerweise hat euer Team eine gute Mischung aus Muskeln und Grips. Aber jede Kombination bringt Abwechslung ins Spiel und sorgt für eine neue Dynamik.
In der Gruppe sucht ihr dann nach Hinweisen auf ein zuvor ausgewähltes Abenteuer und versucht, eine gestellte Aufgabe zu lösen. Dabei interagiert ihr mit NPCs, erledigt zusätzliche Aufträge und besiegt Gegner im Kampf.
Villen des Wahnsinns verändert sich beim Spielen
Wie läuft eine Runde in Villen des Wahnsinns ab? Ihr beginnt in einem einzelnen Raum in einer Villa, einem Museum oder einem anderen Ort, zu dem ihr eingeladen wurdet. Jemand fragt euch nach Hilfe bei einem Problem, welches ihr als Ermittler lösen sollt – eine verschwundene Person, ein Mord oder Ähnliches.
Euer Ziel ist es, die Umgebung zu erkunden und Hinweise zu finden, um das Rätsel zu lösen. Dazu stehen euch verschiedene Aktionen offen, wie:
Bewegung und Erkundung
Aufsammeln und Tauschen von Items
Kampf mit verschiedenen Waffen und sogar Magie
Eure Aktionen pro Runde sind begrenzt, weswegen ihr euch genau abstimmen müsst, wer gerade was erledigen soll. Am Ende jeder Runde ist das Spiel dran und es passiert etwas. Es tauchen etwa Gegner auf oder ihr erlebt Horror-Episoden. Wenn es sich anfühlt, als würden plötzlich Insekten unter eurer Haut krabbeln, geht das an die geistige Gesundheit.
Kämpfe und andere „Proben“ werden mit speziellen Würfeln entschieden. Diese zeigen an, ob ihr Erfolg habt oder eben nicht. Die Werte eures Charakters in Eigenschaften wie Geschick oder arkanes Wissen helfen euch bei entsprechenden Proben. Jeder ist ein Spezialist in mindestens einem Bereich.
Ihr spielt mit eigenen Figuren für jeden Charakter.Selbst Gegner haben Figuren – teilweise riesige.Die App ersetzt den Spielleiter.Räume müsst ihr entdecken, das Spielbrett baut sich beim Spielen auf.Die Inhalte von Villen des Wahnsinns.
Was macht Villen des Wahnsinns so besonders? Als Besonderheit setzt Villen des Wahnsinns auf eine Begleit-App, die ihr mit dem Laptop, Tablet oder Smartphone mitlaufen lasst. Diese erzählt euch die Geschichte, bestimmt die Ereignisse in der Runde und sorgt sogar für musikalische Untermalung.
Was noch wichtiger ist: die App bestimmt, wie euer Spielfeld aussieht. Denn in Villen beginnt ihr mit einem einzigen Bauteil des Plans und baut von diesem aus immer weiter. Ihr entdeckt die Karte also erst beim Spielen.
Dabei kann es sogar vorkommen, dass Räume blockiert werden oder sich Feuer ausbreitet. Je nach Abenteuer werden einzelne Räume oder sogar die ganze Karte verschoben oder neu ausgerichtet. Dadurch könnt ihr immer wieder anders an ein Abenteuer herangehen und es wieder spielen.
Villen des Wahnsinns bietet zudem haufenweise Erweiterungen. Die meisten davon kommen mit neuen Ermittlern und Abenteuern, einige mit neuen Bauteilen. Über die App lassen sich zudem neue Abenteuer per DLC kaufen, falls ihr alles andere schon geschafft habt.
Das Grundspiel sowie die Erweiterungen kommen dazu mit plastischen Figuren, die ihr über das Spielfeld bewegen könnt. Das macht die Welt greifbarer und lässt euch tiefer in die Story eintauchen.
Arkham Horror spielt sich wie ein Koop-Strategiespiel
Wie läuft eine Runde in Arkham Horror ab? Nachdem ihr ein Abenteuer ausgesucht habt, baut ihr das Spielfeld dem Plan entsprechend auf. Nach dem Start lest ihr die Geschichts-Karten vor. Dadurch wird erklärt, was eigentlich genau los ist. Euren Auftrag müsst ihr jedoch mehr oder weniger erraten – schließlich seid ihr Ermittler und sollt herausfinden, was eigentlich gerade in der Stadt passiert.
Dabei entwickelt sich die Story immer weiter und die Welt wird zunehmend gefährlicher. Selbst, wenn ihr auf einem guten Weg zu sein scheint, kann das Glück in einer Runde kippen und ihr steht kurz vor der Niederlage.
Ziel ist es, „Hinweise“ zu finden und „Verderbnis“ zu verhindern. Die Geschichte entwickelt sich je nachdem, wie viele Hinweise ihr findet oder wie weit die Verderbnis fortgeschritten ist. Wie in Villen des Wahnsinns könnt ihr verschiedene Aktionen in eurer Runde ausführen:
Bewegung durch die Stadt
Geldbeschaffung und Tausch von Gegenständen
Kampf gegen Monster und Gegner
Nach eurem Zug habt ihr die Möglichkeit, mit dem Ort, an dem ihr euch befindet, zu interagieren. Seid ihr in einem Laden, könnt ihr einkaufen. Seid ihr in der Nähe eines Hinweises, könnt ihr versuchen, diesen zu erlangen.
Am Ende einer Runde werden außerdem „Ereignis-Marker“ gezogen und bestimmen, was als nächstes passiert. Zu den Ereignissen zählen:
Hinweise, die auftauchen
Verderbnis, die sich ausbreitet
auftauchende Monster
„Schlagzeilen“, die im Regelfall dafür sorgen, dass ihr alle wahnsinniger werdet
Was macht Arkham Horror so besonders? Anders als Villen des Wahnsinns setzt Arkham Horror auf ein „größeres“ Spielfeld. Ihr braucht zwar weniger Platz und weniger Bauteile, aber spielt dafür in einer ganzen Stadt und nicht nur in einem einzelnen Haus, Tempel oder Ähnlichem.
Ihr müsst immer die ganze Stadt im Blick haben und euch absprechen, wer welchen Bereich abdeckt. Entscheidet dabei, wer etwa die Aufgabe hat, Gegner zu besiegen, Verderbnis zu beseitigen oder Hinweise zu beschaffen.
Etwas ist faul im düsteren Arkham.Ein aufgebautes Spielbrett von Arkham Horror.Alle Ermittler haben besondere Fähigkeiten.Auf den Karten seht ihr, was euer Ermittler kann.Die Inhalte von Arkham Horror.
Sogar das Verlieren macht Spaß
Die Spiele klingen kompliziert und das sind sie auch. Erst beim Spielen werdet ihr verstehen, wie genau sie funktionieren, aber genau das gehört schon zum Spielprinzip dazu. Das bedeutet aber auch: ihr werdet oft verlieren.
In unseren sicherlich 40 Spielrunden haben wir vielleicht 10-mal gewonnen. Selbst nach über 60 Stunden schaffen wir ein neues Abenteuer selten beim ersten Anlauf, zumindest nicht, ohne zu schummeln.
Ihr könnt das Spiel verlieren, indem ihr nicht rechtzeitig alle Hinweise findet. Jede Runde steht unter Zeitdruck, auch wenn ihr die ablaufende Zeit nur abschätzen könnt. Das sorgt für ein stetiges Gefühl der Getriebenheit, die das Horror-Szenario ergänzt.
Außerdem können eure Ermittler sterben, wenn sie Lebenspunkte oder „geistige Gesundheit“ verlieren. Besonders interessant: werdet ihr in Villen des Wahnsinns „wahnsinnig“, kann sich eure Siegbedingung ändern.
Ihr könnt dann etwa das Verlangen bekommen, eure Mitspieler auszurauben oder Feuer zu legen. Das sind neue Situationen, auf welche sich die ganze Gruppe einstellen muss. Meist führen sie zur Niederlage für das Team, aber das ist die Herausforderung der Spiele.
Für wen sind die Spiele interessant? Jeder, der gerne Koop-Spiele online zockt und eine feste Gruppe für so etwas hat, sollte seine Freunde mal zum Brettspiel-Abend überreden. Besonders, wenn ihr auf Spiele mit viel Kommunikation und gemeinsamer Planung steht, wie etwa Left 4 Dead, GTFO oder auch Schlachtzüge und Dungeons in MMOs, lohnt sich ein Blick.
Durch das Setting werden außerdem Fans von beklemmenden Horror-Spielen angesprochen. Zwar habt ihr durch fehlende grafische Effekte weniger düstere Stimmung und keine „Jump Scares“. Aber wer gerne Bücher wie die Cthulhu-Saga liest, der wird auch mit den Spielen glücklich.
Für den Einstieg ist vermutlich Arkham Horror besser geeignet, da es etwas simpler zu spielen ist. Mehr Abwechslung und Wiederspielwert bietet jedoch Villen des Wahnsinns. Das ist dafür auch komplexer. Der Nachteil an den Spielen ist jedoch, dass sie recht teuer sind:
Villen des Wahnsinns kostet je nach Angebot etwa 70 €
Arkham Horror kostet je nach Angebot etwa 55 €
Dabei sind hier nur die Grundspiele enthalten. Ich persönlich besitze (fast) alle Erweiterungen und für meine gesamte Sammlung habe ich vermutlich über 400 Euro gezahlt.
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Broken Ranks ist ein neues MMORPG, das im Januar 2022 erschien und eher zu den Nischenspielen zählt. Allerdings überzeugt es Fans vor allem mit seiner Grafik und dem rundenbasierten Kampfsystem. Nun bekam das Spiel sein erstes großes Update, das neue Quests und Inhalte für Gilden gebracht hat.
Was steckt in dem großen Update? Der Patch brachte einige größere Neuerungen für Broken Ranks:
Gilden können sich nun eigenes Land kaufen und dort Gebäude und Lager errichten, sowie spezielle Buffs freischalten.
Es wurde eine neue Quest für Spieler auf Stufe 35 eingeführt, die die Geschichte eines speziellen Bären aus einem Dungeon erzählt. Kurz zuvor gab es bereits zwei neue Quests für die Level 75 und 83.
Es wurden neue Crafting-Rezepte und neue Zonen zum Sammeln von Materialien ins Spiel gebracht.
Für weibliche Charaktere wurden 20 neue Accessoires und Skins in den Charakter-Editor implementiert.
Einige NPC-Modelle und Avatare von Mobs wurden überarbeitet.
Es gibt neue Premium-Skins im Shop.
Es wurden über 40 Fehler behoben und einige Balance-Anpassungen vorgenommen.
Der Patch wurde am 31. März aufgespielt und wird von der zugegebenermaßen kleinen Community positiv angenommen.
Wie geht es für das MMORPG weiter? Die Entwickler teilten bereits eine detaillierte Roadmap für das Jahr 2022. Auf dem Plan stehen neue Instanzen, ein Oster-Event, neue Quests und Story-Inhalte, ein Achievement-System, neue Maps und eine PvP-Arena samt Turnier-Modus im dritten Quartal 2022.
Die komplette Roadmap findet ihr auf der offiziellen Webseite (via BrokenRanks).
Video starten
Broken Ranks überzeugt mit Kampfsystem und besonderer Grafik
Warum ist Broken Ranks ein Geheimtipp? Das MMORPG hat nie den großen Mainstream erreicht. Zu Release kam das Spiel auf knapp 90.000 registrierte Spieler, davon etwa 9.000 aus Deutschland. Besonders in Polen ist das Spiel beliebt, von dort kamen über 21.000 registrierte Spieler (via BrokenRanks).
Grund für das geringe Interesse dürften der Grafik-Stil und das ungewöhnliche Kampfsystem sein. Denn in Broken Ranks kämpft ihr rundenbasiert. Zu Beginn einer jeden Runde könnt ihr festlegen, welche Angriffe und Verteidigungen ausgeführt werden sollen:
Ihr habt 12 Aktionspunkte zur Verfügung.
Es gibt fünf Fähigkeiten und drei Verteidigungsmöglichkeiten (Nahkampf, Fernkampf, Mental), auf die ihr die Punkte aufteilen könnt. Jeder Angriff kann bis zu 5 Punkte bekommen und jeder Punkt erhöht die Chance auf einen Treffer.
Die Angriffe werden dabei in der Reihenfolge Magie, Fernkampf, Nahkampf ausgeführt, was gleichzeitig auch bestimmt, welche Seite und welche Spieler den Kampf eröffnen.
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Was macht das MMORPG sonst aus? Broken Ranks ist ein Free2Play-MMORPG, das ihr über die offizielle Webseite des Spiels herunterladen könnt. Eine Version auf Steam ist derzeit nicht geplant.
Inhaltlich bietet euch das Spiel:
Eine düstere Story
Etliche Quests, die ihr erledigen könnt
Eine 2,5D-Grafik, bei der die Landschaft eher Gemälden ähneln
Neue Buffs stehen in World of Warcraft an. Feuermagier können sich richtig freuen, aber auch Windläufer-Mönche werden deutlich verstärkt.
Inzwischen haben viele Spieler solide Ausrüstung aus der Season 3 gesammelt und die DPS-Listen von World of Warcraft werden immer genauer. Damit zeigt sich auch die Diskrepanz zwischen einigen Klassen, was ihren Schadens-Output und die Verwendung der Tier-Sets angeht. Blizzard bessert nach und greift einigen Klassen unter die Arme – mit teilweise drastischen Verbesserungen. Wir haben alle Infos für euch.
Was wird geändert? Eine ganze Menge. Wir gehen die Neuerungen im Detail durch – es gibt sowohl Buffs als auch Nerfs.
Druide
Wächter
Set-Bonus (4): Der Schaden und die Heilung von Winkel des Architekten wird um 35 % reduziert.
Magier
Feuer
Set-Bonus (2): Die Dauer von Einäscherung wird um 4 Sekunden erhöht (zuvor 3 Sekunden).
Der Schaden des Zaubers Feuerball wird um 20 % erhöht (nicht im PvP).
Der Schaden des Zaubers Feuerschlag wird um 10 % erhöht (nicht im PvP).
Der Schaden des Zaubers Pyroschlag wird um 6 % erhöht (nicht im PvP).
Mönch
Windläufer
Tritt der aufgehenden Sonne verursacht 10 % mehr Schaden (nicht im PvP).
Blackout Kick verursacht 10 % mehr Schaden.
Tigerklaue verursacht 10 % mehr Schaden.
Faust des Weißen Tigers verursacht 10 % mehr Schaden.
Paladine kriegen starke Buffs – die Vergelter sind bald nützlicher.
Paladin
Vergeltung
Set-Bonus (2): Wenn der Paladin von Kunst des Krieges profitiert, erhält er Seraphim für 4 Sekunden (vorher 3 Sekunden).
Göttlicher Sturm verursacht 10 % mehr Schaden (nicht im PvP).
Aschewelle verursacht 10 % mehr Schaden (nicht im PvP).
Schurke
Meucheln
Dolchfächer verursacht 30 % mehr Schaden.
Hexenmeister
Dämonologie
Dämonisches Aufzehren verschlingt nur noch 12 % der Energie von anderen Dämonen, um sich zu ermächtigen (vorher 15 %).
Wann gehen die Änderungen live? In der Nacht vom 5. April auf den 6. April, mit den Serverwartungen beziehungsweise dem regionsweiten Neustart. Danach könnt ihr von den Verstärkungen profitieren und solltet, wenn ihr zu den betroffenen Klassen gehört, deutliche Verbesserungen spüren.
Was haltet ihr von diesen Anpassungen? Angemessen und notwendig? Oder bufft Blizzard „mal wieder“ genau die falschen Klassen?
Pokémon GO bietet im April 2022 neue Feldforschungen und Belohnungen für euch. Wir zeigen euch alle Quests im April mit ihren Belohnungen in der Übersicht.
Was sind das für Aufgaben? Durch das Drehen von Fotoscheiben an PokéStops erhaltet ihr Feldforschungsaufgaben. Ein Teil der Aufgaben (Quests) verändert monatlich seine Belohnungen. Im Spiel findet ihr die Quests in der Kategorie “Feld”, die ihr nach dem Tippen auf das Fernglas seht.
Hier zeigen wir euch, welche neuen und alten Quests und Belohnungen euch im April erwarten.
Feldforschungen im April 2022 – Alle Belohnungen
Wir haben die neuen Forschungen in die Kategorien wie Fangen, Kämpfen und Werfen unterteilt. Die Infos zu den neuen Quests und Belohnungen stammen aus der Community. Wir orientieren uns dabei an den Infos von Leekduck.com.
Pokémon, die wir mit einem Stern (*) markiert haben, können auch als Shiny auftreten.
Alle Feldforschungen zum Fangen
Aufgabe
Belohnung
Fange 5 Pokémon (neu)
Begegnung mit Rattfratz* oder Alola-Rattfratz*
Fange 7 verschiedene Arten von Pokémon (neu)
Begegnung mit Wadribie
Fange 7 Pokémon
Begegung mit Karpador*
Nutze 5 Nanabbeeren zum Fangen von Pokémon (neu)
Begegnung mit Raupy*, Hornliu* oder Paras*
Fange ein Drachen-Pokémon
Begegnung mit Dratini* oder Kindwurm*
Fange 5 Pokémon mit Wetter- Boost
Begegnung mit Vulpix*, Quapsel*, Hippopotas* oder Shnebedeck*
Alle Feldforschungen zum Werfen
Aufgabe
Belohnung
Lande 5 gute Curveball-Würfe hintereinander (neu)
Begegnung mit Tanhel*
Lande 5 gute Würfe
Begegnung mit Dummisel*
Lande 3 großartige Würfe
Begegnung mit Snubbull*, Liliep* oder Anorith*
Lande 3 großartige Würfe hintereinander
Begegnung mit Onix*
Lande 5 großartige Curveball- Würfe hintereinander
Begegnung mit Spinda* (Form 6)
Lande 3 fabelhafte Würfe hintereinander
Begegnung mit Kaumalat*
Alle Feldforschungen zum Kämpfen
Aufgabe
Belohnung
Kämpfe in der GO Battle Liga (neu)
Begegnung mit Marill*
Gewinne einen Raid (neu)
Begegnung mit Sheinux*
Besiege einen Rocket-Rüpel (neu)
Begegnung mit Glibunkel*
Gewinne einen Raid der Stufe 3 oder höher
Begegnung mit Amoroso* oder Kabuto*
Gewinne 5 Raids
Begegnung mit Aerodactyl*
Alle Feldforschungen zu Freunden & eurem Kumpel
Aufgabe
Belohnung
Verdiene 3 Herzen mit deinem Kumpel (neu)
Begegnung mit Wailmer*
Spiele mit deinem Kumpel (neu)
Begegnung mit Evoli*
Verschicke 3 Geschenke mit Stickern (neu)
Begegnung mit Trasla*
Tausche ein Pokémon (neu)
Begegnung mit Laukaps oder Schnuthelm
Spiele mit deinem Kumpel
Begegnung mit Evoli*
Verdiene 2 Bonbons durch Spazieren mit deinem Kumpel
Begegnung mit Scoppel*
Verdiene 3 Bonbons durch Spazieren mit deinem Kumpel
Begegnung mit Flunschlick
Alle Feldforschungen über Entwickeln & Power-Ups
Aufgabe
Belohnung
Entwickle ein Pokémon
Begegnung mit Evoli*
Nutze 3 Power-Ups bei Pokémon
Begegnung mit Bisasam*, Glumanda* oder Schiggy*
Nutze 5 Power-Ups bei Pokémon
Begegnung mit Endivie*, Feurigel* oder Karnimani*
Nutze 7 Power-Ups bei Pokémon
Begegnung mit Geckarbor*, Flemmli* oder Hydropi*
Alle Feldforschungen zu Schnappschüssen, Eiern & PokéStops
Aufgabe
Belohnung
Brüte ein Ei aus
Begegnung mit Mantax* oder Panzaeron*
Brüte 2 Eier aus
Begegnung mit Tanhel* oder Evoli*
Drehe 3 PokéStops oder Arenen
Begegnung mit Mogelbaum*
Drehe 5 PokéStops oder Arenen
Begegnung mit Trasla*
Mache einen Schnappschuss eines wilden Pflanzen-Pokémon
Begegnung mit Waumboll*
Mache einen Schnappschuss eines wilden Pokémon
Begegnung mit Hoppspross*, Yanma* oder Kramurx*
Welche Forschungen lohnen sich?
Spannend ist für neue Sammler die Forschung mit Pandir, denn das Pokémon erhaltet ihr gerade nur über Feldforschungen. Wer diese Form noch nicht besitzt, kann sie sich diesen Monat sichern.
Für Raids und Kämpfe interessant sind die Forschungen mit Kaumalat, Dratini oder auch Kindwurm. Hinter den Weiterentwicklungen erwarten euch starke Kämpfer, die ihr in der Sammlung haben solltet. Sie spielen bei den besten Angreifern in Pokémon GO wichtige Rollen.
Wie gefallen euch die neuen Feldforschungs-Belohnungen in Pokémon GO? Habt ihr ein paar Quests, die ihr unbedingt mitnehmen wollt oder wünscht ihr euch monatlich noch mehr Veränderungen?
Löst ihr an sieben Tagen eine Feldforschung ein und holt euch dafür einen Stempel, dann erhaltet ihr einen Feldforschungsdurchbruch mit Alola-Knogga. Dieses spezielle Pokémon wählte Niantic für den gesamten April 2022 aus.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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World of Warcraft startete kürzlich eine Umfrage nach den beliebtesten Dungeons aus Warlords of Draenor. Die zwei mit den meisten Stimmen kehren in Season 4 von Shadowlands zurück. Unter den beiden Siegern ist einer der schlimmsten Dungeons – findet zumindest MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus.
Was ist das für ein Dungeon? Die Eisendocks sind vom Level her der zweite Dungeon aus Warlords of Draenor. Im Original konnte er auf Stufe 92 betreten werden und kommt damit direkt nach der Blutschlägermine. Heute ist der Dungeon durch die Chromie-Zeit von Stufe 15-40 besuchbar.
Der Dungeon befindet sich in Gorgrond im alternativen Draenor. An den Docks wird die Flotte der Eisernen Horde unter Garrosh hergestellt, samt Artillerie und gefährlichen Waffen. In den Eisendocks warten insgesamt 4 Bosskämpfe.
Warum kommen die Eisendocks zurück? Im März kündigte Blizzard an, dass Shadowlands eine 4. Season bekommen wird. Dazu werden 6 Dungeons aus vergangenen Addons wiederbelebt, welche dann als mythische Schlüsselsteindungeons spielbar werden („Mythic+“):
Mechagon: Schrottplatz und Werkstatt (Battle for Azeroth)
Oberes und Unteres Karazhan (Legion)
Die Eisendocks und das Grimmgleisdepot (Warlords of Draenor)
Für die Dungeons aus WoD wurde dabei eine Umfrage in den europäischen und US-Forendurchgeführt. Diese ist mittlerweile beendet. In beiden Umfragen mit insgesamt über 30.000 Teilnehmern und 63.000 Stimmen über beide Umfragen haben die Docks und das Depot recht deutlich gewonnen. Leider.
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Haufenweise Trash, unnötig lange Passagen
Darum nerven die Eisendocks einfach nur: Aus allen Dungeons von WoD und sogar World of Warcraft generell, finde ich die Eisendocks einen der nervigsten. Es geht schon los damit, dass die Instanz von Trashmobs nur so wimmelt.
An sich ist das ja kein Problem, wenn man vorsichtig. Aber jede AoE-Fähigkeit (ich schaue auf euch, Jäger) und jeder unbedachte Furcht-Zauber pullen gleich die halbe Instanz. Und das ist nicht einmal übertrieben: am Anfang stehen unzählige Mobs, die man leicht versehentlich in den Kampf bringen kann.
Selbst, wenn man hier einigermaßen diszipliniert durch kommt, warten dann kurz darauf enorm zähe Passagen. Erst muss sich die Gruppe durch einen Spießrutenlauf kämpfen und sich dabei ständig vor Beschuss verstecken. Tortur für den Heiler.
Danach kommen Mobs, die ständig wild in der Gegend herum rennen. Wer nicht ausweicht, stirbt. Nahkämpfer gucken sowieso in die Röhre und dürfen hinterher dackeln. Das kostet unnötig viel Zeit.
Die Bosse selbst haben dann auch noch einmal nervige Mechaniken. Die bescheuerte Katze nimmt fast durchgehend einen Spieler aus dem Kampf, der Endboss zwingt einen wieder zum … verstecken. Wenn man mich ständig vom Kampf abhält, macht mich das einfach wahnsinnig.
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Ein Durchlauf durch die Docs im Herausforderungsmodus. Zugegebenm damals giing’s mit 4 Minuten schnell, aber Mythic+ ist eine andere Hausnummer.
Warum ist das ein Problem? Die Eisendocks sollen als Mythic+ kommen. Das bedeutet: Man muss den Dungeon in einer begrenzten Zeit erledigen und eine bestimmte Menge an Trash dabei töten. Die oben genannten Beschwerdepunkte ziehen genau hier einige Schwierigkeiten nach sich:
je nach Affix sind die Mechaniken von Trash oder Bossen enorm schwer und sofort tödlich
die sich ziehenden Passagen nagen an der Uhr und man hat wenig Einfluss darauf
viele Ecken und Kanten zwingen Heiler zur ständigen Bewegung – je nach Klasse kann das richtig stressig werden
All das hat im Herausforderungsmodus früher schon funktioniert, sicher. Aber Mythic+ kommt dazu noch mit Affixen, welche das Gameplay verändern. Ein Spießrutenlauf mit „nekrotisch“ oder „schrecklich“ ist einfach lästig.
Trostpflaster: Einer der besten Dungeons kommt auch zurück
Die Eisendocks sind zum Glück nicht der einzige Dungeon, der aus WoD zurückkehrt. Das Grimmgleisdepot kommt ebenfalls als Schlüsselstein-Dungeon. Und der zählt zu den besten Dungeons überhaupt.
Statt einfach nur lahm durch die Gegend zu latschen, kämpft man hier auf einem fahrenden Zug! Das ist natürlich nur Optik, aber macht trotzdem gut was her. Der Dungeon ist zwar linear – ist schließlich ein Zug – aber wird dank der Mechaniken nicht langweilig.
Die Bosse benötigen immer wieder Interaktion mit der Umgebung, aber ohne dabei einfach komplett aus dem Kampf zu verschwinden. Die obligatorischen Bodenflächen gibt es ebenfalls, aber nur wenig, was einen so lange vom Kämpfen abhält wie etwa der Beschuss vom Endboss in den Docks.
Durch den Schlauch-Faktor dürfte auch die M+-Variante etwas übersichtlicher und sogar leichter werden. Schließlich kann man nur wenige Trash-Gruppen überhaupt überspringen. Und der Dungeon ist recht kurz. Das bedeutet zwar mehr Zeitdruck, aber auch schnellere Durchläufe.
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Die besten Gruppen schafften das Grimmgleisdepot damals in unter 3 Minuten.
Blizzard plant übrigens auch Anpassungen, um Motion Sickness bei betroffenen Spielern zu vermeiden. Das Grimmgleisdepot kommt also auch noch in aufgebesserter Version.
In jedem Fall bin ich froh, dass überhaupt Dungeons zurück kommen. Einige mögen das faul finden, aber ich durchlebe gerne noch einmal Herausforderungen von früher und habe auch noch was davon. Von mir aus können gerne öfter Dungeons aus Legion, WoD oder früher zurückkommen.
Ich bin ohnehin gespannt, wie lange genau die Season 4 dauern wird. Sie soll noch 2022 erscheinen, ehe das nächste Addon kommt. Von dem hat Blizzard nun versehentlich selbst schon den Namen verraten:
MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus versinkt seit einiger Zeit in einem ganz besonderen Genre von Spielen: Roguelites. In denen kann man gar nicht gewinnen – nicht wirklich zumindest. Und doch fesseln sie ihn. Aber warum?
Ich wette, jeder von euch kennt Spiele, die sich unmöglich anfühlen. Mindestens jeder Fan von Elden Ring kann nachvollziehen, wie es ist, ständig nur zu kassieren und vor einer sprichwörtlichen Wand zu stehen.
Sicher, schwere Spiele oder solche mit unfairem Balancing gibt es Zuhauf. Erst im neusten WoW-Raid bissen sich selbst Profis über 1.800 Mal an einem der Bosse die Zähne aus – und das war nicht einmal der Endboss.
Solche Games meine ich aber nicht. Ich spreche von Spielen, die man gar nicht gewinnen kann. Wortwörtlich.
Roguelites sind ein Genre, in dem Verlieren zum Spielkonzept gehört und sogar das Ziel darstellt. Mehr noch, es gibt oft überhaupt keine richtige Siegesbedingung. Gewinnen ist unmöglich, aber genau das macht die Faszination an diesen Spielen aus. Zu einigen meiner liebsten Spiele im Genre zählen:
Slay the Spire
Tainted Grail: Conquest
The Binding of Isaac
Night of the Full Moon
Seit Jahren bin ich vernarrt in diese Games, die mich vor allem auf Reisen begleiten. Unterwegs mit dem Laptop oder dem Smartphone ein paar Runden daddeln, verkürzt jede noch so lange Zugfahrt. Und sterben entspannt – wirklich!
Roguelites – Erschaffen, um nicht geschafft zu werden
Ein kleiner Exkurs in dieses seltsame Genre: Roguelites werden in Runden gespielt. Ihr startet einen neuen Durchgang immer frisch. Je nach Spiel wählt ihr eine Klasse aus oder spielt in verschiedenen Leveln.
Der Ablauf ist dann jedoch immer gleich. Ihr kämpft euch durch Mengen an Gegnern und findet zufällige Gegenstände oder Fähigkeiten. Mit diesen verbessert ihr euch und versucht, so weit zu kommen, wie ihr eben könnt.
Viele Roguelites haben sogar ein „Ende“ bei einem Durchlauf, der jedoch nur den Anfang des nächsten Runs kennzeichnet. Im Endeffekt handelt es sich um endlos aneinander gereihte Runden, die einen immer wieder zum Start zurück schicken.
Sterbt ihr jedoch, ist das Spiel zu Ende und ihr müsst neu anfangen. Je nach Spiel gibt es ein „Ende“, welches jedoch ebenfalls nur wieder zu einer neuen Runde führt – dann meist mit höherem Schwierigkeitsgrad. Wie ein New Game+.
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Slay the Spire hat mir viele Stunden verkürzt. In der Fan-Erweiterung Downfall spielt ihr selbst die Bosse des Spiels.
Roguelites ist zu Eigen, dass ihr nach jedem Durchgang – unabhängig vom Ausgang – ein wenig aus dem Spiel „mitnehmt“. Das können Level sein, die den Charakter auf einer Meta-Ebene verbessern oder der Zugang zu neuen Items, die im nächsten Run auftauchen können.
Zu den beliebteren Varianten der Roguelites zählen neuerdings Kartenspiele bzw. sogenannte „Deckbuilder“. Dort tretet ihr mit einem sich stetig erweiternden Kartendeck an, welches ihr über den Lauf hinweg verbessert. Der Zufall des Ziehens bestimmt dann zu einem guten Maße mit, wie weit ihr kommt.
Roguelites sind keine Roguelikes!
Wer sich nun fragt: nein, das ist kein Tippfehler. Roguelites und Roguelikes sind unterschiedliche Genres. Auf der International Roguelike Development Conference wurde 2008 durch die „Berlin Interpretation“ festgelegt, welche Spiele sich wirklich Roguelike nennen dürfen.
Der Begriff leitet sich vom Spiel „Rogue“ ab, einem Dungeoncrawler von 1980 und dem ersten Spiel seiner Art. Spieler müssen hier einen Dungeon erkunden und finden dabei Schätze. Sterben sie, muss ein neuer Run begonnen werden.
Roguelikes müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um sich so nennen zu dürfen. Dazu zählen etwa:
Permadeath als System
rundenbasiertes Gameplay
eine gewisse Komplexität
Dungeons, die man erkunden kann
Roguelites unterliegen solchen strengen Regeln nicht und können sich nur einzelne Komponenten herauspicken. Traditionell macht sie vor allem aus, dass man sich nach jedem Durchgang verbessern kann – egal, wie er ausgeht.
Mittlerweile sind die Begriffe beide etwas verwässert, sodass sie oft austauschbar verwendet werden. Ganz korrekt ist das nicht, weswegen ich hier explizit von Roguelites spreche, aber oft fallen auch moderne „Roguelikes“ nicht mehr wirklich unter diese Bezeichnung.
Spielen um des Spielens willen – „L’art pour l’art“
Warum also zocke ich solche Games überhaupt und dann auch noch so gerne, wenn ich doch nur verlieren kann? Die Antwort steckt im Spielprinzip
Roguelites haben zwar kein Ende, aber durchaus ein Ziel. Ich spiele, um mich zu verbessern und um das Spiel zu spielen. Die Mechaniken selbst sind das Spiel und ich genieße es, sie einfach zu überleben.
Besonders Indie-Entwickler haben bei Roguelites die Möglichkeit, ihre Version eines Spiels zu verbreiten. Und es macht Spaß, eben diese zu erkunden. In der Kunsttheorie heißt so etwas „l’art pour l’art“ – Kunst um der Kunst willen.
Und eben darum spiele ich auch Roguelites so gerne. Spielen um des Spielens willen gibt es gerade heute immer seltener. MMORPGs bauen darauf auf, möglichst gute Ausrüstung zu bekommen. Shooter treiben mit skillbasiertem Matchmaking den kompetitiven Gedanken voran. Survival-Games zwingen mich dazu, überleben zu müssen, um überhaupt zu spielen.
Roguelites entschleunigen und helfen dabei, sich wieder mehr aufs Spiel einzulassen. Ich brauche nicht das nächste Ausrüstungsteil für meinen Charakter oder den neuen Aufsatz für meine Knarre. Ich spiele für das Spiel.
Aber das alleine ist nicht der Grund. Da auch ich einen gewissen Schaden vom Streben nach Leistung habe, brauche ich die berühmte „Karotte vor der Nase“. Und Roguelites machen das genau richtig.
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Der deutsche YouTuber Maxim zeigt hier Tainted Grail – Mein aktuelles Lieblings-Roguelite.
Selbst eine Niederlage bringt mich weiter
In Roguelites ist es unmöglich, keinen Fortschritt zu machen. Ich komme immer weiter und werde auch immer besser. Es geht gar nicht anders.
Selbst, wenn ich nur den ersten Kampf erledige, nehme ich Erfahrung mit aus dem Run und verbessere mich. Ich begreife die Mechaniken, steige vielleicht im Charakterlevel oder lerne neue Karten und Effekte kennen.
Meist bekomme ich mehr aus einem Durchlauf, wenn ich überlebe und der Tod ist dann nur der „Trostpreis“. Trotzdem bekomme ich dafür Erfahrungspunkte oder die Möglichkeit, im nächsten Spiel neue Items zu finden.
Und selbst, wenn ich nur wegen absolut miserablen RNG draufgehe – beim nächsten Durchlauf könnte ich alles so perfekt zusammenkommen, dass ich ein unbeschreiblich starkes Kartendeck bauen kann. So wird selbst der Glücksfaktor eine motivierende, leistungsunabhängige „Karotte vor der Nase“.
Anders als bei kompetitiven Spielen oder Raids in MMORPGs, verbessere ich mich damit aber nicht nur selbst, sondern verändere das Spiel. Weil ich mehr Items finden kann, ändert sich mein nächster Run – und auch die prozentualen Chancen, genau das Item zu finden, das ich gerade will.
Da Gameplay selbst wird erweitert – ich habe also noch mehr zu entdecken, wo ich wieder beim obigen Punkt bin: Spielen um des Spielens willen.
Keine Core-Games, aber mein liebster Zeitvertreib
Es kommt zugegeben selten vor, dass ich mir mehrere Abende am Stück nehme, um nur Roguelites zu zocken. Aber gerade in Pausen oder wenn ich wirklich gestresst bin, ist eine Runde Slay the Spire oder Tainted Grail zwischendurch einfach herrlich.
Da ich nicht gewinnen KANN, ärgere ich mich über Niederlagen auch gar nicht. Oder zumindest nur kurz, denn der nächste Run geht ja ohnehin weiter. Und der wird bestimmt besser, denn ich habe ja nun mehr Möglichkeiten.
Roguelites helfen mir dabei, zu entspannen und auch einen neuen Blick auf andere Spiele zu bekommen. Wenn man nicht immer nur nach Leistung strebt, spielt es sich viel angenehmer – und das überall. Ich kann jedem nur empfehlen sich einmal Spiele anzusehen, in denen man nicht gewinnen kann. Das wirft ein ganz neues Licht auf die eigene Art zu spielen.
Wenn ihr noch weitere neue Spiele oder „euer nächstes Spiel“ sucht, schaut bei unserer Seite zu Find Your Next Game vorbei. Dort findet ihr spannende Neuvorstellungen und Geheimtipps aus der Redaktion:
In modernen Handys steckt jede Menge Technik, die hinter Metall und Glas verschlossen ist. Eine Reparatur gilt immer als schwierig und teuer, da Ersatzteile offiziell nicht erhältlich sind. Doch ein Deal von Samsung könnte das ändern.
Viele User kennen das. Nach ein paar Jahren macht der Akku des Handys schlapp oder Anschlüsse gehen kaputt, weil man sie zu oft benutzt hatte. Häufig kauft man sich dann lieber ein neues Handy, da man Ersatzteile ohnehin nicht kaufen kann.
Doch das könnte sich in Zukunft ändern, denn Samsung hat sich jetzt mit der bekannten Reparatur-Seite iFixit zusammengetan und möchte kleine Ersatzteile und ein Recycling anbieten. In Zukunft dürfte damit auch die Reparatur eures Handys leichter werden.
Samsung arbeitet in den USA mit bekannter Reparatur-Seite zusammen
Was hat Samsung angekündigt? Samsung erklärte in seinem offiziellen Blogpost, dass man in Zukunft mit der bekannten Seite iFixit zusammenarbeiten wolle, um Usern die Reparatur ihrer eigenen Geräte zu erleichtern:
Samsung Electronics America kündigte heute an, dass Besitzer von Galaxy-Geräten ab diesem Sommer die Reparatur der beliebtesten Modelle von Samsung, der Galaxy S20- und S21-Produktfamilie sowie des Galaxy Tab S7+, selbst in die Hand nehmen zu können.
Samsung möchte dafür auch die passenden Ersatzteile anbieten. Dazu gehören:
Displaykomponenten
Rückseitenglas
Ladeanschlüsse.
Kunden können dabei originale Bauteile erwerben und müssen nicht auf Drittanbieter-Teile zurückgreifen. Einen Preis hatte Samsung jedoch noch nicht genannt, was die Ersatzteile kosten werden. Das Recycling von Altteilen wolle man bei Samsung ebenfalls übernehmen.
Die Zusammenarbeit soll ein erster Schritt sein und in Zukunft auch auf weitere Geräte ausgedehnt werden. Genaueres erklärte Samsung dazu nicht. Wann diese Zusammenarbeit auch in Europa und Deutschland angeboten wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
Große Handy-Hersteller stehen seit Monaten unter politischem Druck
In der Europäischen Union (EU) gibt es schon länger Diskussionen, wie man Hersteller zu einer besseren Nachhaltigkeit zwingen könnte. Denn in Handys stecken viele selten Ressourcen, die schwer abzubauen sind.
Mittlerweile geht das sogar soweit, dass die EU ab Januar 2023 fest verbaute Akkus verbieten möchte (via basicthinking.de). Das Gesetz ist bereits beschlossen, jetzt muss noch der EU-Ministerrat zustimmen.
Das Gesetz soll dazu beitragen, dass ganze Produkte nicht einfach weggeworfen werden und Akkus leichter getauscht werden können. Außerdem soll das die Hersteller dazu bringen, Geräte nachhaltiger herzustellen.
Die Industrie ist natürlich wenig davon begeistert, da man Produkte nun neu oder anders designen müsse. Es ist daher wenig überraschend, dass Samsung nun in den USA zumindest kleinere Ersatzteile und auch das Recycling anbietet.
Bei anderen Geräten dürfte eine zukünftige Reparatur kaum eine Rolle spielen. Denn die sind so klein, dass sich eine Reparatur nicht lohnen dürfte.
In der Schule lernt man ja bekanntlich fürs Leben. MeinMMO-Autorin Irina Moritz hat aber definitiv nicht damit gerechnet, dass ihr Deutsch-LK mal ausgerechnet im MMORPG Final Fantasy XIV nützlich werden würde.
Lasst uns kurz zusammen erinnern: Wie oft habt ihr früher in der Schule euch im Unterricht gelangweilt und gedacht “Das werde ich später doch gar nicht mehr brauchen”? Doch im Laufe eures Lebens gab es dann plötzlich Situationen, in denen ihr das alte, verstaubte Wissen aus der Schule überraschend nützlich war.
Einen solchen Moment hatte ich ausgerechnet im MMORPG Final Fantasy XIV. Da schlug mir mitten in einem Raid-Boss-Kampf die geballte Ladung an Erinnerungen an meinen Deutsch-Leistungskurs aus der Schule entgegen.
Es handelt sich dabei um Hesperos, den 4. Boss im neuen Endwalker-Raid Pandaemonium. Oder um genau zu sein, seine epische Form.
Achtung: Der Artikel enthält milde Spoiler zur Story vom Pandaemonium-Raid.
Video starten
Alles, was ihr zu Final Fantasy XIV: Endwalker wissen müsst – in 3 Minuten
Raid-Progress durch eine griechische Tragödie
Schon damals, als die normale Version von Pandaemonium erschienen war, beschlich mich das unwohle Gefühl, dass mir der ganze Kram dort doch irgendwie bekannt vorkommt. Irgendwie war mit der Boss-Kampf gegen Hesperos vertraut.
Die Namen darin, die Struktur, alles weckte irgendwie Erinnerungen, aber ich konnte nicht genau festnageln, warum. Bis mir ein Licht aufging.
Der gesamte Kampf ist nämlich nach dem Prinzip der griechischen Tragödie aufgebaut. Und die habe ich vor langer Zeit im Deutsch-Leistungskurs dermaßen gründlich durchgekaut, dass es auch heute noch nachwirkt.
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Der komplette epische Kampf von P4S ist in 2 Phasen aufgebaut und beide tragen Elemente der griechischen Tragödie in sich.
Das Stück in dem Raid heißt “Akanthai”, was aus dem Griechischen übersetzt in etwa “Dornenblume” oder “Dornbusch” bedeutet. Die Mechaniken von Hesperos werden in 5 Akte und einen Hervorruf aufgeteilt, wie es sich eben für eine ordentliche Tragödie gehört.
Das Witzige daran war, dass sich sogar die Mechaniken an den strengen Aufbau gehalten haben. Eine Tragödie spielt immer am selben Schauplatz und hat eine einheitliche Handlung. In dem Kampf wurden diese Regeln eingehalten, indem die Entwickler viele verschiedene Versionen einer Mechanik ausgeführt haben.
Der Boss platzierte Dornen auf dem Kampffeld, die zwar immer gleich aussahen, aber in jedem Akt eine andere Funktion und Mechaniken hatten. Und die muss man möglichst perfekt abspielen, denn sonst winkt der Gruppe ein Wipe oder Enrage.
Zudem hat Hesperos auch mit einer ganzen Reihe von Begriffen aus der griechischen Tragödie um sich geworfen. Oft sehr wörtlich in Form von Mechaniken:
Als Pinax bezeichnet man eine Wand aus Holz oder Bronze, auf der das Hintergrundbild einer Tragödie aufgemalt ist. Also eine Art Kulisse.
In dem Raid-Kampf war Pinax eine Mechanik, die den Boden der Kampfarena, also die Kulisse, verändert.
Kothornos ist eine besondere Art von Schuhen mit einer hohen Sohle, die von Schauspielern in Athen getragen wurde, um größer zu wirken.
Kothornos Kick ist ein Angriff, bei dem Hesperos einem Spieler mit einem Tritt starken physischen Schaden zufügt
Periaktoi waren im griechischen Theater ebenfalls für die Kulisse zuständig. Die Vorrichtungen konnten gedreht werden, wodurch dem Publikum verschiedene Seiten mit aufgemalten Bildern präsentiert wurden.
Im Raid-Kampf handelt es sich dabei um einen schweren AoE-Angriff. Das Kampffeld wird dabei durch Pinax in 4 Flächen geteilt und Periaktoi töten alle Spieler, die nicht in der einen richtigen Fläche stehen, die vorher signalisiert wurde.
Und immer wieder wirft der Boss Hesperos seine “Chlamys” auf den Boden oder scheucht damit die Spieler durch die Gegend. Dieser besondere Mantel wurde zwar nicht spezifisch im Theater verwendet, stammte ursprünglich aber auch aus Griechenland.
Griechische Antike und ihre Mythen sind ein beliebtes Element, das oft in Games verwendet wird. Entwickler greifen gerne auf Ereignisse oder Persönlichkeiten zurück, die daraus entsprangen. God of War und Assassin’s Creed sind da wohl die bekanntesten Beispiele.
Auch in FFXIV gibt es eine gefühlte Tonne solcher Anspielungen und Elemente. Allein das neue Addon Endwalker ist vollgestopft mit Namen aus den griechischen Legenden wie etwa Elpis, die Hoffnung aus der Büchse der Pandora.
Manche sind offensichtlich. Einige davon sind hingegen gut versteckt, wie die Tragödie im Kampf gegen Hesperos im epischen Pandaemonium-Raid, die ich nur bemerken konnte, weil ich vor langer Zeit in der Schule aufgepasst habe.
Also, Frau Körner, falls Sie das hier lesen (was sehr unwahrscheinlich ist), bedanke ich mich für Ihren Deutschunterricht. Seien Sie unbesorgt, an Antigone werde ich mich noch mein Leben lang erinnern.
Ein Spieler hat einen der Bosse in Pandaemonium übrigens alleine gelegt:
Kaum war die Glefe in Destiny 2 angekommen, gehörte sie bereits zu den meistdiskutierten Waffen. Ihre scharfe Klinge spaltete die Community, denn die einen lieben sie und die anderen mögen sie so gar nicht. Dabei ist sie die ultimative 4in1-Waffe. MeinMMO hat sich angeschaut, warum ihr der neuen Waffengattung auch nach dem Nerf eine Chance geben solltet.
Was ist die Glefe? Die Glefe ist eine neue Waffengattung in Destiny 2, die mit der aktuellen Erweiterung „Die Hexenkönigin“ ins Spiel integriert wurde. Sie ist die einzige Waffe, die gleich 4 Kampfoptionen in sich vereint: Projektil-Waffe, Schwert, Schild und Speer. Zudem hat die Glefe durch die Mischung aus Angriff und Verteidigung die Art und Weise verändert, wie man Destiny 2 spielen kann.
Ihr könnt ein Projektil gezielt aus der Ferne auf eure Gegner abfeuern.
Schnelle Nahkampfangriffe können kleine und mächtige Feinde in Sekunden schnitzeln.
Mit dem Schild lässt sich fast alles blocken, sogar lästige Schüsse von Scharfschützen.
Die Kombination aus Blocken und Nahkampf-Angriff fühlt sich dabei besonders stark an.
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Schwerter haben nun starke Konkurrenz: Vor der Glefe gab es in Destiny 2 nur die Waffengattung der Schwerter, die in der Third-Person-Perspektive gespielt werden. Bisher die einzige Option, wenn man tödlich schnelle Hiebe verteilen wollte.
Wenn es heißt „Nimm ein Schwert mit“ dann greifen die Hüter meist zu ihrem Lieblingsschwert, das über die Perks „Unablässige Treffer“ und „Wirbelwindklinge“ verfügt. Damit können sie beim Landen von drei leichten Treffern innerhalb kurzer Zeit Schwert-Munition aus dem Nichts generieren und den Schaden schrittweise bis zu 30 % nach leichten Treffern steigern.
Der Kampfstil dabei ist zwar cool, aber auch bekannt. Einzig die drei klassenspezifischen Schwerter lockern den Kampfstil mit ihren kleinen, elitären Eigenheiten etwas auf.
Die Glefe dagegen ist neu und einzigartig: Der Kampfstil mit der Glefe dagegen ist etwas völlig Neues und bis Witch Queen etwas Unbekanntes in Destiny 2, das seine Fans erst finden muss. Inklusive meiner Wenigkeit.
Die Nahkampf-Schläge mit der Glefe, wenn man ihr eine Chance gibt, machen schnell klar: „Damit kann dich fast nichts mehr aufhalten!“. Egal ob Nah- und Fernkampfangriffe aus großer, mittlerer oder kurzer Distanz, die Glefe kann alles kontern.
Dazu bekommt man dieses fiese, breite Grinsen ins Gesicht, während man Adds einen nach dem anderen ohne viel Mühe in kleine Scheibchen schneidet.
Ich spiele in Destiny 2 beispielsweise unheimlich gerne und dementsprechend oft Gambit. Doch mit der Glefe war das Gameplay tatsächlich etwas, das mich dann doch echt überrascht hat. Die Waffe ist dort in jeder Situation unglaublich stark.
In den drei Gebieten räumt ihr mit der Waffe gut auf, auch ohne Munition.
Die Hexen sind fast chancenlos, trotz ihrer recht resistenten Arkus-, Solar- und Leere-Schilde.
Der Urzeitler, kurz angeschossen, erleidet durch die Glefe schnell massiven Schaden.
Sogar Eindringlinge können das Schild der Glefe nicht knacken. Zieht es und ihr überlebt problemlos so manchen frontalen Raketenwerferangriff, um dann zurückzuschlagen.
Über den Fernkampf haltet ihr alles auf Abstand.
Auch nach dem Nerf ist das Ausrüsten der Glefe eine gute Idee
Als die Glefe nach dem letzten Update 4.0.0.5 von Bungie generft wurde, gab das dem Spaß an der Waffe für viele aus der Destiny-2-Community einen satten Dämpfer. Einige haben ihre Glefe daraufhin sogar zerlegt oder in den Tresor verbannt und auch ich war skeptisch, ob sie das “überlebt”.
Vor dem Nerf genügte ein Nahkampfangriff, der keine Munition brauchte, um Gegner mithilfe des saisonalen Mods “Unterdrückende Glefe” zu beeinträchtigen. Gegner waren dadurch auf unbestimmte Zeit betäubt und damit wehrlos.
Nach dem Nerf müsst ihr Gegner erst mit der Glefe anschießen, um den Unterdrückungseffekt des saisonalen Mods “Unterdrückende Glefe” auszulösen.
Der Rüstungs-Mod „Unterdrückende Glefe“ verbraucht je Nahkampfangriff 10 % Waffenenergie.
Ein Schuss aus der Gleve sollte also ab sofort für zwei unterdrückende Gleve-Nahkämpfe ausreichen, bei 25 % Aufladung pro Fernkampfangriff.
Ein zweiter Blick lohnt sich dennoch: Auch die Leser von MeinMMO sahen darin zunächst den Todesstoß für diese Waffengattung. Tatsächlich ist die Glefe wirklich etwas schwächer geworden, aber trotzdem nicht völlig unnütz.
Wer seine Gegner vorher bereits immer angeschossen hat, bemerkte den Nerf gar nicht wirklich. Das haben auch die Destiny-2-Spieler auf MeinMMO, wie Frau Holle2, bereits erkannt:
Die Änderung ist doch seit Dienstag im Spiel? Ich habe da im Raid schon gemerkt, dass mein Jäger nicht mehr ständig unsichtbar war, habe es aber darauf geschoben, dass ich was falsch mache. Grundsätzlich konnte ich aber immer noch durch Adds häkseln und war sehr oft unsichtbar.
Warum wurde die Waffe eigentlich generft? Die Spieler wunderten sich, dass Bungie gerade jetzt diese Waffengattung so gezielt angeht. Dabei ist es durchaus möglich, dass dies vielleicht mit dem Start der am 05. April wiederkehrenden Dämmerungsaktivität „Spitzenreiter“ zu tun hat.
Gerade die Jäger-Klasse nutzte die Glefe häufig in ihren Leere-3.0-Builds, um mit dem Nahkampfangriff, der keine Munition kostete, Gegner immer und immer wieder zu unterdrücken. Die Spieler hätten diese starke Glefen-Taktik vielleicht auch im Spitzenreiter genutzt und damit auf einfachste Art und ohne große Herausforderung die Champions ausgeschaltet, um sich den prestigereichen Titel „Eroberer“ zu sichern.
Es wäre nicht das erste Mal, dass die Aktivität in unter 4 Minuten trivialisiert wird.
Trotzdem ist die Waffe eine starke Option fürs Endgame: Ich persönlich glaube die Glefe wird trotzdem im Spitzenreiter eine starke Rolle spielen. Ihr Schild ist auch weiterhin unglaublich und es blockt einfach alles.
Gemeine Bodenkracher mit Megareichweite? Das juckt Glefen-Spieler nicht.
Dauerhafter Schardonner von Champions prallt an der Glefe ab, wie warmer Sommerregen.
Und dank ihres schützenden Schilds könnt ihr im Fall der Fälle eure Verbündeten wiederbeleben, ohne ein weiteres der wertvollen Leben zu riskieren.
Hinter dem Schutzschild der Glefe killt euch nichts mehr.
So spielt ihr die Glefe richtig
Funktionell hat die Anpassung der Glefe und ihr Nerf also nur die Art geändert, wie ihr die Waffe spielen müsst. Die Unterdrückung der Waffe erfordert jetzt beim Nahkampf Energie, aber sie funktioniert weiterhin, wenn auch etwas komplizierter.
Vor allem die Kombination aus Projektil-Waffe, Nahkampf und Schild braucht etwas mehr Finger-Koordination und Kenntnis, was dafür jetzt nötig ist.
Ein Schuss aus der Gleve gibt euch jetzt 25 % Aufladung der Energie.
Setzt immer zuerst einige erfolgreiche Fernkampftreffer mit eurer Munition, damit ihr den Effekt der unterdrückenden Glefe einsetzen könnt.
Die volle Energie der Glefe erreicht man mit 4 Treffern und ihr braucht ausreichend Munition.
Ist der Gegner bereits unterdrückt, sei es durch einen Schuss, einen Nahkampf, eine Granate oder durch einen Verbündeten, verbrauchen alle Glefen-Nahkampfangriffe darauf keine Energie mehr.
Über das Waffen-Crafting könnt ihr die Glefe weiter tunen.
Nutzt das Waffen-Crafting, um eure Glefe effizienter zu machen
Ihr könnt „Das Enigma“ in der Enklave auf dem Mars craften und euch so eine effektivere Variante dieser ultimativen 4in1-Waffe herstellen.
Der Verbesserte Perk „Impulsverstärker“ erhöht die Geschwindigkeit eurer Schüsse erheblich und die Glefe lädt schneller nach, was hilfreich ist.
Über den verbesserten Perk „Unaufhaltsame Kraft“ erreicht ihr bei der Glefe mehr Projektilschaden, wenn ihr einen Angriff blockt.
Oder ihr nutzt optional den Verbesserten Perk „Raserei“, da das Schaden sowohl beim Nahkampf- als auch bei den Projektil-Angriffen nach einiger Zeit im Kampf ebenfalls erhöht.
Diese Waffen sind derzeit genauso angesagt in Destiny 2:
Gebt ihr der Glefe, als tödlichste und nützlichste Energiewaffen in der Destiny 2 noch eine Chance oder habt ihr sie bereits aufgegeben? Glaubt ihr, dass die Waffengattung ohne das saisonale Artefakt in Season 17 noch Bestand hat?
Oder habt ihr nach dem Nerf eure Glefen-Builds bereits als erledigt abgehakt? Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Das nächste WoW-Addon heißt wohl „Dragonflight“. Einer wusste das schon vor Monaten – und hat viele Infos geleakt. Ob die stimmen?
Das nächste Addon zu World of Warcraft wurde von Blizzard über die offizielle Seite bereits aus Versehen geleakt: Dragonflight. Doch da der Titel der Erweiterung quasi als bestätigt gilt, rücken auf einmal auch andere Informationen wieder in den Fokus. Denn schon im Februar hatte jemand vorhergesagt, dass die neue Erweiterung „Dragonflight“ heißen würde – und sogar mögliche Inhalte geleakt. Dieser Leak gewinnt jetzt wieder an Relevanz.
Was ist das für ein Leak? Wie so viele andere Leaks auch, wurde dieser im Forum von MMO-Champion gepostet. Dass dort Leaks auftauchen, ist keine Seltenheit – auch zu Shadowlands und Legion gab es damals zutreffende Leaks, die hier zuerst veröffentlicht wurden. Allerdings geht das in der Fülle Fake-Leaks oft unter – es ist einfach eine Art „dauerhafter 1. April“ geworden, bei dem Fans sich mögliche Addons mit interessanten Konzepten ausdenken und diese dann als „echten Leak“ verkaufen, um andere Spieler zu trollen.
Was ist an diesem Leak anders? Im Gegensatz zu den Dutzenden anderen Leaks, ist der von „Chromatus“ besonders – denn schon im Februar sagte er den Namen der kommenden Erweiterung (vermutlich) korrekt voraus: Dragonflight. Da dieser Name nun auch auf der offiziellen WoW-Seite aufgetaucht ist, erscheint der die Beschreibung in einem neuen, deutlich glaubwürdigeren Licht.
Dragonflight: Das steckt im neuen WoW-Addon (laut Leak)
Der Leaker behauptet, dass World of Warcraft mit Dragonflight eine Menge anders machen wird und viel von dem bringt, was Fans sich wünschen. Die Eckdaten der Erweiterung sind demnach:
„Chromatus“ ist der Haupt-Feind der Erweiterung, wenngleich sich das vor allem in vielen kleinen Geschichten äußert.
Es gibt 6 Gebiete, die aber nicht als Kontinent miteinander verbunden sind. 4 Gebiete sind vollkommen neu, 2 Gebiete sind Überarbeitungen von alten Zonen.
Es gibt 4 neue „Mikro-Klassen“. Das sind Klassen mit nur einer einzigen Spezialisierung, also einem festen Korsett, das sie ausfüllen müssen.
Einige Klassen sollen soetwas wie „Skins“ bekommen, die das Aussehen der Fähigkeiten und die Thematik ändern.
Spieler-Housing kommt.
Es gibt 2 neue Berufe: Schreiner und Holzarbeiter.
Dalaran wird erneut die Hauptstadt der Erweiterung werden.
Es gibt keine Erhöhung des Level-Caps.
Auf die einzelnen Punkte geht der Leaker dann noch ein wenig genauer ein. Die wichtigsten Infos dazu sind:
Die Belohnungen aus den Schattenlanden werden nach unten skaliert. Das ist notwendig, weil es keinen Level-Squish mit 10.0 geben wird – und auch keine neue Maximal-Stufe. Die Spieler bleiben auf Stufe 60. Das bedeutet automatisch, dass sämtliche Inhalte von Dragonfligh direkt „Max-Level-Content“ sind.
Die 6 neuen Gebiete sind:
Dracheninseln: Technisch gesehen ein eigener Kontinent, aber es ist einfach eine große Zone in mehrere kleine Maps unterteilt. Es soll eine schwebende Insel sein, verortet zwischen den Verheerten Inseln und Nordend.
Lordaeron: Tirisfal und die Pestländer wurden überarbeitet. Das Thema hier sind die Scharlachroten und das Heilige Licht.
Quel’thalas: Eine Überarbeitung des Immersangwaldes und der Geisterlande. Silbermond ist eine feindliche Stadt, so wie Suramar.
Undermine: Eine große Zone in Form einer Stadt, tief unter Kezan. Hier dreht sich alles um Kriminelle und die Ungekrönten (ehemalige Schurken-Ordenshalle). Das ganze Gebiet ist unterirdisch.
Balor: Ein Volk von „Halblingen“ kämpft gegen urtümliche Fel-Feinde, also so etwas wie „Proto-Dämonen“.
Uldaz: Eine weitere, unteridrische Zone. Hier dreht sich viel um die Titanen und Elune.
4 Mikro-Klassen – Haben je nur eine Specc
Dazu kommen die 4 neuen „Mikro-Klassen“, die je nur eine Spezialisierung haben. Das sind:
Dragon Knight (Drachenritter): Nur Tank-Spezialisierung. Benutzt Zweihandwaffen, Feuer, Plattenrüstung und Kampfschreie.
Tinker (Tüftler): Nur Damage-Dealer. Benutzt Schusswaffen, Kettenrüstung, mechanische Spielereien und Mech-Rüstungen.
Minstrel (Barde): Nur Heiler-Spezialisierung. Benutzt Leder, Flöten, Violinen und Pan-Flöten.
Chronomancer (Chronomant): Nur Heiler-Spezialisierung. Benutzt Stoff, Zeit-Magie und Sand-Magie.
Dazu kommen einige neue „Skins“ für bestehende Klassen. Diese unterscheiden sich nur optisch und thematisch, sind spielerisch aber vollkommen identisch.
Jäger können Dunkler Waldläufer (Dark Ranger) werden. Dunkle Zauber-Effekte, zähmen thematisch vor allem untote Tiere.
Hexenmeister können Nekromant (Nexromancer) werden. Benutzt Seuchen anstelle von Flüchen und beschwört Untote anstelle von Dämonen.
Alptraum-Skin für Druiden. Die Zauber haben die verdorben rot-schwarzen Effekte des smaragdgrünen Alptraums. Kann viele verschiedene Formen freischalten wie Schlange oder Spinne, spielen sich aber identisch wie die Formen normaler Druiden.
Wächterinnen-Skin für Dämonenjäger. Benutzt arkane und heilige Magie anstelle von Fel.
Was steckt sonst noch drin? Abgesehen von diesen Highlights soll es auch wieder mehrere Stories geben, von denen man eine wählen kann. Das sind Fortsetzungen der Ordenshallen-Kampagnen, aber es gibt nur eine Handvoll davon. Die Spieler wählen eine davon, ähnlich wie bei den Pakten. Im Gegensatz zu Shadowlands gibt es aber kein unterschiedliches Gameplay – also keine besonderen Fähigkeiten. Die Entscheidung ist rein story-technisch und kosmetisch. Die zur Auswahl stehenden Fraktionen sind:
Die Silberne Hand
Die Ungekrönten
Kirin Tor
Valarjar
Schwarze Ernte
Und besonders wichtig: Ihr werdet nicht als Anführer der jeweiligen Gruppierung angesehen.
Wie wahrscheinlich ist das? Auch wenn vieles plausibel klingt, sollte man diesen Leak noch immer mit Vorsicht genießen. Es wäre durchaus möglich, dass der Leaker den Namen der Erweiterung einfach durch Zufall korrekt erraten hat. Immerhin ist „Dragonflight“ in der englischen Version von World of Warcraft ein Begriff, der immer mal wieder auftaucht – und dass Drachen das Thema der nächsten Erweiterung sind, ließ sich bereits aus vielen kleinen Hinweisen ableiten.
Dennoch besteht eine gute Chance, dass dieser Leak „legit“ ist und da ein Insider ausgepackt hat.
Ein Querschläger verirrt sich in die Wohnung eines Gamers. Doch der hat großes Glück, wie er erklärt. Denn sein Headset hat ihm angeblich das Leben gerettet.
Stellt euch vor, ihr sitzt zu Hause am Rechner und plötzlich schlägt ein Geschoss durch euer Fenster in euer Zimmer ein. In Europa passiert das eher selten, doch in den USA hat das jetzt ein Gamer erlebt. Und der hat großes Glück gehabt, wie er erklärt.
Denn hier hatte sich ein Querschläger in seine Wohnung verirrt. Doch sein Headset hat ihn vor Schlimmerem bewahrt.
Headset rettet Gamer angeblich vor Querschläger
Was ist genau passiert? Ein User auf reddit hatte erklärt, dass bei ihm ein Geschoss in die Wohnung eingedrungen sei.
Doch er hat großes Glück gehabt, denn die Kugel traf laut eigenen Aussagen den Kopfbügels seines Headsets und wurde dann gegen die Wand abgelenkt. Die Kugel landete dann am Ende auf dem Bett des Users. Bei der Kugel soll es es sich übrigens um einen Querschläger aus der Nachbarschaft gehandelt haben.
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In dem reddit-Beitrag kann man gleich mehrere Bilder zu der Story sehen: Hier sieht man den Schaden am Headset, das Loch im Fenster und auch die Stelle an der Wand, wo die Kugel abgeprallt sein soll. Unser Titelbild stammt aus dem reddit-Thread.
Die ganze Geschichte erzählt der User ziemlich bruchstückhaft: So erklärt er in mehreren Kommentaren, dass er 18 Jahre alt sei und sich der Vorfall in Kalifornien ereignet haben soll. Das Beweisstück, die Kugel, soll mittlerweile die örtliche Polizei abgeholt haben.
Bei dem Lebensretter handelt es sich übrigens um das Razer Kraken, ein kabelgebundenes Gaming-Headset von Razer, welches ihr aktuell für rund 50 Euro auf Amazon bekommt. Die Metallverstärkung im Kopfbügel hat dem User wohl das Leben gerettet. Das Razer Kraken gehört auf MeinMMO zu den besten Gaming-Headsets, die ihr aktuell kaufen könnt.
User fordern schon lange schärfere Waffengesetze in den USA
Wie sind die Reaktionen? Viele User freuen sich, dass die Person so großes Glück gehabt hat und die Kugel ihn nicht tödlich getroffen hat. Etliche User schreiben aber auch, dass die Story ein „typisches amerikanisches Problem“ sei. Denn hier könne theoretisch jede Person eine Waffe tragen. So schreibt etwa ein User in einem Kommentar (via reddit.com):
Das ist doch verrückt! Ich bin froh, dass es dir gut geht. In den USA reden die Leute ständig über verirrte Kugeln, während in meiner kleinen europäischen Stadt nur 0,5 % der Leute eine Waffe besitzen.
Eine große Supermarkt-Kette möchte jetzt zumindest keine Werbung mehr für Spiele machen, die voll auf Gewalt setzen. Das ändert aber nichts daran, dass ihr dort weiterhin noch Waffen kaufen könnt. Eine Entscheidung, über die heftig gestritten wird:
Erst kürzlich erschien das neue Update “Heart of Madness” für New World und brachte viele neue Inhalte mit. Creative Director David Verfaillie stand uns dazu Rede und Antwort und hat auch verraten, dass euch meckern nicht viel bringt.
Was bringt das Update? Mit Heart of Madness erhält New World sein bisher größtes Update. Es warten viele allgemeine Verbesserungen auf euch, aber auch eine neue Waffe, die Donnerbüchse, bringt das “Heart of Madness”-Update mit.
Das Highlight jedoch ist der neue Dungeon Herz des Sturmwinds. Die Expedition richtet sich an Spieler im Endgame und erzählt außerdem die Geschichte um Antagonistin Isabella zu Ende, welche ihr im Kampf am Ende des Dungeons bezwingen müsst. Für einige Spieler ist es sogar das beste Update, was New World je bekommen hat.
Die Highlights des neuen Updates sind, neben dem Dungeon:
Die neue Waffe “Donnerbüchse”, die auf mittlere bis nahe Distanz setzt und mit Intelligenz skaliert.
Einige Quality-of-Life-Verbesserungen und Anpassungen.
Was ist das für ein Interview? Im Vorfeld zu diesem großen Update hatten wir die Chance, David Verfaillie, seines Zeichens Creative Director bei Amazon Games Studio, einigen Fragen über “Heart of Madness” zu stellen.
Dabei stellt sich auch heraus, dass einige Kritik an dem Studio anscheinend völlig unberechtigt ist und dass eure persönliche Meinung über das Balancing normalerweise überhaupt keinen Unterschied macht.
Video starten
“Wir haben wirklich versucht, die Geschichte in den Vordergrund zu rücken”
MeinMMO: Der neue Patch bringt mit dem Herz des Sturmwinds eine neue Expedition. Was denkst du, sind die Stärken dieses Dungeons und wo sind die Unterschiede zu denen, die ihr vorher in das Spiel gebracht habt?
David Verfaillie: Mit dem Herz des Sturmwinds haben wir wirklich versucht, die Geschichte in den Vordergrund zu rücken. Die Expedition vermittelt ihre Geschichte vor allem durch das Umfeld selbst. Damit tauchen wir tief in die Gedanken von Isabella ein. Außerdem trefft ihr in der Expedition mehr NPCs und stoßt auf mehr Dialoge, als in den vorherigen Dungeons.
Am Ende der Expedition gibt es eine wirkliche coole, gezeichnete Cutscene, die die komplette Geschichte von Isabella zusammenfasst und bereits einen Einblick gibt auf das, was vielleicht als Nächstes kommt.
MeinMMO: Welche Mechaniken oder Kämpfe in der neuen Expedition findest du besonders erfolgreich?
David Verfaillie: Mein liebster Kampf ist der letzte, gegen Isabella selbst. Die Spieler sehen und bekämpfen sie zwar einige Male im Verlauf der Expedition, aber erst im letzten Kampf nimmt sie ihre ultimative Form an. Sie sieht einfach super aus mit ihren Flügeln und hat einige spektakuläre Attacken. Das verdeutlicht auch noch einmal die wahre Kraft der Korruption.
Was die Mechaniken angeht, liebe ich es, dass wir die Türme in die Verteidigung gegen die Leere-Zerstörer mit einbezogen haben. Das ist ein wirklicher spaßiger Teil des Dungeons, welcher das sonstige Gameplay ein wenig auflockert.
Isabella im neuen Dungeon
“Die echte Herausforderung kommt, wenn wir den Dungeon mutieren”
MeinMMO: Wie schwierig ist der neue Dungeon im direkten Vergleich zu den vorherigen Expeditionen?
David Verfaillie: Unser Ziel war es, die Schwierigkeit der Expedition ungefähr auf dem gleichen Level zu halten, wie die, der anderen Endgame-Dungeons. Wir wollen, dass möglichst viele Spieler dazu in der Lage sind, die neue Expedition auch wirklich zu spielen.
Die echte Herausforderung kommt dann, wenn wir die Expedition mutieren. Auf dem Testserver war die Basis-Expedition noch ein bisschen schwerer als wir eigentlich wollten. Im finalen Release haben wir das an einigen Ecken angepasst.
MeinMMO: In eurer Roadmap habt ihr bereits einen Einblick in die Zukunft von New World gegeben. Kannst du mir verraten, wann der “Herz des Sturmwinds”-Dungeon, oder einer der älteren, die Mutationen bekommen, die ihr im Januar angekündigt habt?
David Verfaillie: Generell warten wir etwa eine bis zwei Wochen, bevor wir eine ganz neue Expedition mutieren. Wir möchten den Spielern die Chance geben, auch den normalen Dungeon zu genießen und besser kennenzulernen.
Ja, wir planen immer noch, auch die Expeditionen der niedrigeren Stufen zu mutieren und sie damit ins Endgame zu bringen, so wie wir es mit der Schiffswert der Dynastie gemacht haben. Als Nächstes werden wir Die Tiefen mutieren. Wir haben gerade erst damit angefangen daran zu arbeiten, es kommt also erst in ein paar Monaten.
Durch die Mutationen werden die Dungeon-Bosse noch schwerer
“Es war unfair, dass sie Munition bauen oder kaufen mussten”
MeinMMO: Ihr habt euch dazu entschieden, Munition für Fernkampfwaffen optional zu machen. Was war der Grund für diese Änderung? Habt ihr Angst davor, dass dadurch einige Ingenieure eine Einkommensquelle verlieren?
David Verfaillie: Es gibt im Prinzip zwei Hauptgründe für diese Änderung:
A) Die Anforderung an Fernkampfspieler, überhaupt Munition benutzen zu müssen, führte bei diesen zu Unmut. Das lag vor allem daran, dass sie Munition kaufen oder bauen und ihr Inventar ständig verwalten mussten.
B) Es war unfair, dass sie Munition bauen oder kaufen mussten, während andere Waffen das Problem nicht hatten. Wir verstehen zwar, dass es das Einkommen von Ingenieuren leicht beeinträchtigen könnte, aber viele Ingenieure nutzen selbst Fernkampfwaffen. Sie werden also selbst von den Änderungen ebenfalls profitieren und können immer noch bessere Munition herstellen, um deren Boni auszunutzen.
MeinMMO: Derzeit gibt es eine Diskussion darüber, ob in Zukunft die Kriege um Gebiete in 40v40 oder 50v50 ausgefochten werden. Was führte zu der Idee, die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren?
David Verfaillie: Das Ziel dieser Änderung war hauptsächlich das Gameplay der Kriege selbst. Wir hatten das Gefühl, es könnte zu weniger “Zerg”-Taktiken führen und bessere Möglichkeiten für Strategien und kleinere Scharmützel geben. Wir selbst hatten mehr Spaß mit der kleineren Anzahl an Spielern.
Aber wir haben Feedback von den Hardcore-Spielern bekommen, die wohl einen Großteil der Kriegsteilnehmer repräsentieren. Sie sagten, sie würden es bevorzugen, keine 20 Teilnehmer des Krieges zu verlieren, als das allgemeine Gameplay für die verbleibenden 80 potenziell zu verbessern.
Also haben wir diese Veränderung erst einmal pausiert, bis wir weitere Möglichkeiten dazu finden, mehr Leute an den Kriegen teilnehmen zu lassen, wenn sie das möchten.
MeinMMO: Immer wieder gibt es Kritik, aus dem Forum oder von reddit, dass ihr zu sehr auf persönliche Meinungen eingeht, wenn es um Balancing-Entscheidungen geht. Zum Beispiel gab es einige Änderungen an der Axt. Wie genau funktioniert der Balancing-Prozess in New World? Kannst du uns einige Einblicke geben?
David Verfaillie: Balancing in New World wird von der Meta angeführt. Wenn wir sehen, dass große Gruppen von Spielern spezifische Builds benutzen, schauen wir uns das genauer an. Wir rechnen den Build durch und überprüfen die Details im Backend, um sicherzugehen, dass dort nichts übermächtig ist.
Wenn wir dabei etwas finden, was uns nicht gefällt, nehmen wir einige Anpassungen vor, wie wir es mit den Unheilsstulpen gemacht haben.
Persönliche Meinungen beeinflussen unsere Balancing-Entscheidungen normalerweise nicht. Außer, sie zeigen uns einen Bug oder etwas, was wir selbst nicht auf dem Schirm hatten.
Was haltet ihr von dem neuen Update? Seid ihr ebenso begeistert von dem Heart of Madness wie ein Großteil der Fans, oder seht ihr das anders? Was sagt ihr zu den Aussagen von David Verfaillie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Am Abend des 2. April 2022 kämpften einige der größten deutschen Twitch-Streamer im Boxring gegeneinander. Das Event wurde live übertragen. Das Highlight war der Kampf von Trymacs gegen MckyTV, welches einer biblischen Schlacht glich.
Dort traten in 3 Kämpfen 6 deutsche Streamer und Influencer gegeneinander. Jeder Kampf geht über maximal 6 bzw. 8 Runden zu je 2 Minuten.
Das Zuschauen erfolgte über den Livestream von joyn und in Person in der LANXESS Arena in Köln.
So lief der Hauptkampf: Um 21:25 Uhr startete der Hauptkampf von Trymacs gegen MckyTV. Dabei ging Micky von Anfang an mehr in die Defensive und musste sich hart gegen Trymacs verteidigen.
Das dürfte vor allem daran liegen, dass Trymacs fast 20 kg mehr auf die Waage bringt und gut einen halben Kopf größer ist. Und obwohl Trymacs damit die meiste Zeit sichtlich im Vorteil war, erwies sich Micky als starker Gegner. Beide Kontrahenten konnten immer wieder Treffer landen.
Spätestens in der 5. Runde kann man Trymacs und Micky ihre Erschöpfung deutlich ansehen. Die Schläge kommen teilweise nur noch träge, beide glänzen vor Schweiß. In der gleichen Runde kassierte Micky allerdings einen Treffer, welcher ihm die Nase bluten ließ.
Keiner der beiden Kämpfer ist jedoch je zu Boden gegangen. Der Kampf ging über die vollen 8 Runden und endete mit einem Sieg nach Punkten. Ihr könnt euch die Aufzeichnung hier auf joyn ansehen.
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Seht hier die Ankündigung des Events. Die Kontrahenten haben viele Wochen trainiert.
Knappes Highlight mit klarem Sieger
Wer hat den Kampf gewonnen? Die drei Punkterichter bewerteten den Kampf nach der letzten Runde unabhängig voneinander jeweils mit 79 zu 73 Punkten für Trymacs. Der Streamer hat damit 7 von 8 Runden eindeutig gewonnen.
Für Micky gab es dagegen ein Wattestäbchen in die Nase, denn er hat sich beim Kampf eine blutige Nase geholt – wortwörtlich. Die musste zwischen den Runden immer wieder versorgt werden.
Am Ende lagen sich die beiden Influencer, die eine tiefe Freundschaft verbindet, dennoch in den Armen. Eine Rückrunde ist ebenfalls bereits angekündigt, diesmal wollen die beiden jedoch die vollen 3 Minuten pro Runde gegeneinander kämpfen.
So gingen die restlichen Kämpfe aus: Ab 18:05 Uhr gab es zwei weitere Kämpfe, die auf das Haupt-Event hinleiten sollten. Beide gingen über lediglich maximal 6 Runden:
Rumathra vs. Vlesk – Sieg nach Punkten für Rumathra
Hanky vs. Chefstrobel – TKO-Sieg für Hanky
Rewi vs. Amar – Fand aus gesundheitlichen Gründen nicht statt
Wie auch Micky nach ihm, lief Vlesk bei seinem Kampf das Blut aus der Nase. Besonders schnell ging jedoch die Begegnung von Hanky und Chefstrobel. Bereits nach 2 Minuten, in der 2. Runde, warf Chefstrobel hier das Handtuch.
Der Streamer war von einer vorhergehenden Corona-Erkrankung noch zu geschwächt und hatte keine Chance. Der Kampf wurde deswegen durch Aufgabe entschieden.
Wie fandet ihr die Kämpfe? Habt ihr zugesehen und würdet euch über mehr Events dieser Art freuen?
Eine andere bekannte Größe vom deutschen Twitch und YouTube spricht derweil über die Schwierigkeiten des Berufs. Kalle warnt davor, wie anstrengend das dauernde „live sein“ werden kann:
Mittlerweile könnt ihr Fitness-Tracker von Samsung, Amazfit oder sogar von Aldi kaufen. Doch wie gut sind die Geräte und welche lohnen sich überhaupt? Mein-MMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat ein halbes Dutzend Fitness-Tracker getestetund erklärt, welcher ihm am besten gefallen hat.
Wie ist die Liste entstanden? Fitness-Tracker versprechen, den Tag zu verbessern, denn ich kann viele Aspekte aus meinem Alltag in verschiedenen Daten erfassen und diese anschließend auswerten.
Meinen ersten Fitness-Tracker hatte ich mir gekauft, weil ich wissen wollte, ob ich mich trotz Home Office im Alltag ausreichend bewege. Mittlerweile hab ich mir ein halbes Dutzend zugelegt. Denn ich wollte wissen, welches Gerät mir am besten gefällt und welches meine Wünsche am ehesten erfüllt.
Die Fitness-Tracker habe ich dabei dauerhaft getragen: Ich bin damit Spazieren gewesen und habe sie nachts getragen.
Mit welchen Kriterien habe ich bewertet? Ich habe alle Fitness-Tracker mit den gleichen Kriterien bewertet, damit diese untereinander vergleichbar sind.
Tragekomfort: Wie gut sitzt das Gerät und stört es mich langfristig am Arm? Wie sicher sitzt das Teil am Handgelenk?
Fitnessfunktionen: Welche Funktionen sind vorhanden und stimmen die Daten, die ich tracken möchte?
Bedienung und Display: Wie hell ist das Display, wenn ich etwa draußen bin. Wie gut sind Dinge auf ihm lesbar?
Akkulaufzeit: Wann muss der Tracker wieder ans Ladekabel?
Bei keinem der Fitness-Tracker kommt man übrigens an einem Konto des Herstellers vorbei. Alle Geräte habe ich in Kombination mit einem Android-Smartphone genutzt. Zeitweise hab ich zwei Geräte gleichzeitig getragen, um die Tracker miteinander vergleichen zu können. Während Herzschlag und Schlafdaten bei allen Geräten eng beieinander liegen, gibt es bei der Bewegung teilweise Unterschiede von mehreren Hundert Schritten.
Dieser Artikel ersetzt kein persönliches Gespräch mit einem Arzt und die Daten könnt ihr nicht für die Beurteilung eurer Gesundheit verwenden. Habt ihr gesundheitliche Probleme vom Sitzen oder der Arbeit, dann wendet euch an euren Arzt des Vertrauens.
Der Fitness-Tracker von Xiaomi setzt auf komische App-Politik
Das Mi Smart Band 6 von Xiaomi steht bei mir auf dem letzten Platz. Der Preis liegt bei 49,99 Euro, häufig gibt es ihn bereits für 30 Euro im Angebot. Der Tragekomfort ist in Ordnung und Xiaomi setzt beim Armband auf einen Druckverschluss mit Metallpin. Dieser Pin hält erstaunlich gut, eine Schnalle wäre mir lieber gewesen.
Für mich irritierend: Xiaomi hat vor ein paar Wochen von seiner offiziellen Mi-Fit-App auf die App “Zepp Life” umgestellt. Die stammt von der Firma Huami, die die App auch für ihre Amazfit-Geräte zur Verfügung stellt. In Zukunft will Xiaomi wohl eine völlig neue App mit dem Namen Xiaomi Sports Health entwickeln. Ich behalte das auf jeden Fall im Auge. Für mich ein negativer Punkt, denn ich weiß nicht, ob in Zukunft auch weiterhin alle meine Daten übernommen werden.
Was mir nicht gefällt: Der Anbieter nutzt gesammelte Gesundheitsdaten, beispielsweise Menstruationsdaten, für das Vermarkten von Waren und Dienstleistungen. Das ist in Europa nicht erlaubt, scheint aber den Anbieter nicht zu kümmern. Grundsätzlich dürfen alle Tracker und Apps Daten verarbeiten, diese Besonderheit war mir jedoch zu viel des Guten und der plötzliche Wechsel der App lässt mich etwas ratlos zurück.
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Grundsätzlich gutes Gerät, wenn da nicht der mangelnde Datenschutz wäre.
Dem Tracker vom Supermarkt fehlen wichtige Komfortfunktionen
Auf dem vierten Platz meiner Liste landet Activity Tracker von SilverCrest. Den bekommt ihr regelmäßig beim Lidl für rund 25 Euro. Der Tracker sitzt bei mir grundsätzlich sehr sicher am Handgelenk. Die App ist ebenfalls übersichtlich aufgebaut und man findet sich schnell zurecht. Ein Konto vom Hersteller ist Pflicht, einen Gastlogin gibt es nicht.
Der Tracker kommt mit einem Farb-LCD und ist nicht mit einem OLED-Display ausgestattet. In der Wohnung oder in Räumen ist das ausreichend, draußen und in der Sonne ist das Display allerdings kaum noch lesbar.
Ärgerlich sind außerdem folgende Eigenschaften: Es gibt keinen echten Nachtmodus, sodass der Tracker bei einer falschen Bewegung nachts vor sich hin leuchtet. Das ist sehr nervig. Viel störender ist jedoch, dass der Tracker die Daten nur bis zum Ende des Tages speichert. Wenn ich also bis 24 Uhr die Daten des Tagesnicht über Bluetooth sichere, dann sind sie weg. Alle anderen Tracker speichern die Daten zumindest für mehrere Tage im Systemspeicher.
Die Verarbeitung ist ebenfalls kein Highlight. Nach einiger Zeit ist die Halterung vom Display gebrochen. Die In-Ear-Kopfhörer von Silvercrest waren in meinem Kurztest übrigens ein absoluter Reinfall. Den Test dazu und auch meinen absoluten Favoriten, den ich jeden Tag benutze, findet ihr in folgendem Artikel:
Der Tracker von Silvercrest speichert meine Daten nicht über lange Zeit, die Verarbeitung ist mäßig.
Der zweite Tracker vom Discounter fühlt sich besser an
Auf dem dritten Platz landet der Fitnesstracker Medion Life, den ihr beim Aldi für knapp 30 Euro bekommt. Im Aufbau wirkt der Fitnesstracker fast identisch mit dem Modell von Silvercrest. Die Akkulaufzeit liegt bei rund 10 Tagen und damit auf ähnlichem Niveau.
Medion setzt bei seinem Tracker wie Silvercrest auf einen Farb-LCD. In Räumem völlig ausreichend, an der Sonne zu dunkel und die Farben sind weniger kräftig als bei einem OLED-Screen.
Eine Besonderheit zu anderen Modellen stellt die Riffelung des Armbands dar. Das gibt dem Tracker mehr Halt, wenn ich etwa schwimmen gewesen bin und den Tracker abnehmen möchte. Alle anderen Hersteller setzen auf glattes, weiches Gummi bei ihrem Armband. Mit dem Schnallenverschluss hält der Medion Life übrigens bombenfest am Handgelenk.
Im direkten Vergleich zum Silvercrest-Produkt gefällt mir die App „Medion Fitness“ im Aufbau und Design außerdem deutlich besser. Die Synchronisation ist ebenfalls schneller. Ebenfalls positiv: Beim Medion Life liegt noch ein Ersatzarmband in einer zweiten Farbe bei.
Der Tracker von Medion bietet eine gute Haptik.
Der Fitness-Tracker von Amazfit hat mich überrascht
Auf dem zweiten Platz landet bei mir das Amazfit Band 5. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 44,99 Euro, mittlerweile bekommt ihr den Tracker bereits auch für rund 20 Euro im Angebot. Der Tracker setzt auf die Zepp-App, die erst mal ähnlich klingt wie die von Xiaomi. Kein Wunder, denn beide Apps stammen vom gleichen Hersteller, aber für unterschiedliche Geräte.
Der Amazfit-Tracker setzt auf einen Druckverschluss, der mit einem Metallpin abgesichert wird. Der Verschluss ist fummelig, dafür hält Uhr stabil am Handgelenk.
Huami, der Hersteller hinter Amazfit, setzt beim Band 5 auf ein AMOLED-Display. Das bietet kräftige Farben und eine gute Helligkeit. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist nicht immer alles lesbar, auch wenn man die Helligkeit aufs Maximum stellt.
Der Tracker von Amazfit punktet vor allem mit einer langen Akkulaufzeit. Im Schnitt schaffe ich damit 10 bis 15 Tage. Die App ist hübsch gemacht und sehr übersichtlich aufgebaut. Ohne Konto beim Hersteller läuft aber auch hier nichts.
Alle wichtigen Daten wie Puls oder meinen Schlaf kann ich direkt einsehen. Integriert ist mit Alexa ein Sprachassistent. Dieses Feature bieten die anderen getesteten Tracker nicht. Genutzt hab ich Alexa aber nie. Seit April 2021 ist Alexa mittlerweile auf dem Band 5 auf Deutsch erhältlich.
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Huami gehört zwar zum Ökosystem von Xiaomi, verwendet jedoch meine Daten nicht für das Vermarkten von Waren und Dienstleistungen, was ich besser finde. Unübersichtlich bleibt der Datenschutz trotzdem, der Funktionsumfang ist dennoch besser als beim Mi Band 6. Denn hier zahlt ihr für den gleichen Umfang 10 Euro mehr oder sogar weitere 15 Euro, wenn ihr an NFC und Alexa interessiert seid.
Das Amazfit Band 5 bietet eine lange Laufzeit und eine umfangreiche App.
Der Fitness-Tracker von Samsung kann mich am meisten überzeugen
Auf Platz 1 stelle ich das Galaxy Fit 2 von Samsung. Mittlerweile bekommt man den smarten Tracker von Samsung für etwa 30 Euro bei verschiedenen Händlern.
Das AMOLED-Display des Fit 2 gefällt mir richtig gut. Die Farben sind satt und kräftig und das Display lässt sich leicht und intuitiv bedienen. Bei starkem Sonnenschein kann ich das Display noch gut ablesen – dafür muss ich die Helligkeit dann aber aufs Maximum stellen. Das AMOLED-Display ist in meinen Augen besser als das vom Amazfit Band 5.
Laut Samsung soll der Tracker bis zu 21 Tage mit einer Akkuladung schaffen, bei mir sind es im Schnitt nur 14 Tage, das ist aber immer noch ein guter Wert.
Ebenfalls hilfreich ist, dass ich mir sämtliche Benachrichtigungen auf dem Tracker anzeigen lassen kann. Der Tracker von Silvercrest bot hier nur eine sehr begrenzte Auswahl an unterstützten Apps und bekannte Apps wie der Messenger Telegram waren gar nicht erst dabei.
Bei gezählten Schritten bin jedoch nicht ganz zufrieden. Laut Samsung können die Schritte sowohl vom Handy als auch vom Tracker gezählt werden. Am Ende des Tages habe ich zwischen Samsung-Handy und meinem Tracker eine Differenz von mehreren Hundert Schritten: Die Uhr meckert, dass ich meine Schrittzahl noch nicht erreicht haben soll, das Handy ist bereits deutlich über der empfohlenen Schrittzahl. Hier hilft es nur, wenn ich das Tracking auf dem Handy abschalte und die Arbeit ganz der Uhr überlasse. Der Tipp stammt übrigens von Samsung selbst.
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Ähnlich wie Xiaomi setzt Samsung ebenfalls auf einen Druckverschluss beim Armband. Dabei steckt man ein kleines Stück Kunststoff in das Band. Hier bin ich skeptisch, wie lange dieser Verschluss bei dauerhafter Nutzung wirklich hält. Der metallische Verschluss von Amazfit Band 5 gefällt mir hier besser.
Das Galaxy Fit 2 von Samsung bietet ein tolles Display und eine lange Akkulaufzeit.
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Mein Fazit: Gewinner, Verlierer und die Überraschung
Wer ist mein Gewinner? Das Samsung Galaxy Fit 2. Gute, intuitive Software und ein tolles AMOLED-Display, kombiniert mit guten Akkulaufzeiten. Die merkwürdige Schrittzählung lässt sich unkompliziert lösen.
Wer ist der Verlierer? Das Mi Smart Band 5 von Xiaomi. Die Funktionen sind besser als bei Silvercrest und Medion, der Verkauf der Gesundheitsdaten für Produkte gefällt mir überhaupt nicht. Hier sind die Datenschutzbestimmungen bei Samsung, Silvercrest und Co besser geregelt.
Gibt es eine Überraschung? Das Band 5 von Amazfit für rund 20 Euro ist für mich eine echte Überraschung. Das Gerät kombiniert eine gute Akkulaufzeit mit einer guten Software und Integration von Alexa. Das Amoled-Display ist nicht so gut wie bei Samsung, kann mich im Alltag dennoch überzeugen.
Gewinner (links) und Überraschung (rechts): Samsung Galaxy Fit 2 und Amazfit Band 5.
Weitere spannende Gadgets im Schnelltest: Ihr sucht weitere Gadgets, die euch im Alltag helfen oder euch unterstützten? Dann schaut euch meinen Kurztest zu einem Sitzkissen an. Das Kissen hat mir meinen Alltag enorm erleichtert und gehört sicher zu meinen besten Investitionen im letzten Jahr: