Seit dem 26. April tobt in Final Fantasy XIV der Kampf der Hardcore-Spieler gegen den neuen ultimativen Raid Drachenkrieg (Fatal). Die Spieler bewegen sich dabei an der schmalen Grenze zwischen Spaß und Wahnsinn.
Achtung: Es folgen schwere Spoiler für den neuen Raid Drachenkrieg (Fatal) und das Addon Heavensward.
Die Situation in Kürze:
Ultimate Raids sind in FFXIV die absolut schwerste Art von PvE-Content, die von etwa 5 % aller Spieler bewältigt wird. Nach über 2 Jahren Dürre erschien am 26. April der nächste ultimative Raid Drachenkrieg (Fatal).
Mit dem Release startete auch das Rennen um den ersten Kill des Raids, an dem weltweit dutzende Harcore-Spieler teilnehmen. Manche der Gruppen streamen ihr Gameplay auf Twitch, während andere ihren Fortschritt lieber für sich behalten.
Wenn der Charakter überlebt, verändert sich die Zukunft und die Spieler werden in eine viel härtere Version des Kampfes geworfen.
Nun scheinen einige Gruppen in der möglicherweise letzten 8. Phase von Drachenkrieg (Fatal) angekommen zu sein, die es wohl so richtig in sich hat. Auf Twitter äußerten einige der bekannten Hardcore-Raider ihr Entsetzen über die extreme Schwierigkeit des neuen Raids.
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“Das ist kein Witz. Das ist völlig lächerlich.”
Diese Kommentare gibt es: Seit bereits 6 Tagen am Stück schlagen sich die härtesten der Hardcore-Raider in FFXIV mit dem neuen Kampf und werden von ihm fachgerecht zerlegt. Man sieht es in den zahlreichen Wipe-Clips, aber auch anhand der Kommentare und Tweets, die immer entsetzter klingen.
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“Ich könnte jetzt wirklich eine Umarmung vertragen” und “Ich möchte den Entwickler von diesem Kampf treffen, eine Zeitung zusammenrollen und ihn auf die Nase hauen: ‘Nein. Tu das nicht. Böser Entwickler’.” – @Sindalf
“Vielleicht war es besser, dass Haurchefant gestorben ist.” – @FFsfia
Die meisten Kommentare bleiben aber recht kryptisch und sagen nicht, warum spezifisch der Kampf völlig lächerlich ist. Auch, um nicht zu verraten, wie weit die eigene Gruppe genau fortgeschritten ist.
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Eine Zusammenfassung der Streamer-Reaktionen zu ihren Toden.
Die Zuschauer der Streams können sich es dennoch in etwa zusammenreimen. So scheint die Gruppe Thoughts per Second in der aktuell letzten bekannten Phase des Kampfes angekommen zu sein, in der sie gegen die Drachen Nidhogg und Hraesvelgr gleichzeitig antreten müssen, und diese Phase hat es noch mal in sich.
Die Kämpfe in FFXIV sind Choreografien aus sehr schnellen und gnadenlosen Mechanik-Abfolgen, die gewissen Zufallsfaktor enthalten und von der ganzen Gruppe perfekt ausgeführt werden müssen. Sonst kommt der Wipe.
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Der Streamer Arthras ist entsetzt über die Rückkehr der Divebombs und Twisters, nerviger Mechaniken aus einem früheren Ultimate-Kampf.
Im Gegensatz zu den letzten beiden ultimativen Kämpfen scheint der Drachenkrieg keine “versteckte, clevere” Mechanik zu haben, die die Spieler lösen müssen, bevor sie weitergehen. Vielmehr ist es eine brutale Mischung aus gnadenlosen DPS-Checks und pixel-perfekten Positionierungen, um von den One-Shot-Angriffen nicht getroffen zu werden.
Vor allem, nachdem die Zeit zurückgedreht und die Zukunft verändert wird, nimmt die Schwierigkeit noch mal ordentlich zu. Die bereits bekannten Mechaniken von König Thordan werden mit den Mechaniken aus dem ersten Ultimate-Kampf Bahamut gemischt.
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“Wenn ihr nur wüsstet, wie schlimm es wirklich ist.”
Die Tatsache, dass es in dem Kampf nur einen Checkpointt ganz am Anfang nach der ersten Phase gibt, trägt ebenfalls zur Schwierigkeit bei. Die Raider müssen mindestens 6. Phasen des Kampfes in voller Konzentration durchstehen, was sehr anstrengend ist.
Wenn einer der Spieler aus der Gruppe ausrutscht und einen Fehler macht, führt er in den meisten Fällen zu einem kompletten Wipe oder die Gruppe schafft den DPS-Check nicht mehr. Sie werden zurück an den Anfang der 2. Phase versetzt und müssen fast den kompletten Kampf neu durchstehen.
Aber trotz aller Tode und des Mechanik-Wahnsinns haben die Raider Spaß an dem Kampf und sie kommen dem Sieg immer näher.
Währenddessen kämpfen die Entwickler im PvP ihren eigenen Kampf:
Mit Bloodhunt ist Ende April ein ungewöhnliches Battle Royale auf Steam erschienen. Ihr schlüpft in die Rollen von Vampiren und jagt wiederum andere Vampire. Aber wie kommt das Spiel überhaupt an? Wir fassen für euch die Reviews der letzten Tage zusammen.
Was ist Bloodhunt? Es handelt sich hierbei um ein Multiplayer-SpinOff zu Vampire: The Masquerade. Bloodhunt ist ein kostenloses Free2Play-Battle-Royale, in dem ihr einen Vampir spielt und auf den Straßen von Prag gegen andere Vampire ums Überleben kämpfen müsst.
Dabei habt ihr verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung und seid dank der Third-Person-Perspektive und Parkour-Feature sehr schnell unterwegs.
Während des Kampfes könnt ihr sogar das Blut der Zivilisten trinken, solange euch keiner bemerkt.
Bei Fans kam die Ankündigung gar nicht gut an, weil sie eigentlich auf Bloodlines 2, das vollwertige Story-RPG, warten und kein Multiplayer-Spiel wollen.
Dennoch kam das Spiel auf Steam, war sim September bis November 2021 im Early Access bereits spielbar und konnte einige Fans gewinnen. Seit dem 27. April ist das Spiel nun auf Steam erschienen. Wir zeigen euch, wie es nun ankommt.
Zuvor könnt ihr euch hier den düsteren Trailer zu Bloodhunt anschauen:
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Bloodhunt wird auf Steam größtenteils positiv bewertet – “Anders als die anderen”
So kommtBloodhunt bei ersten Spielern an: Schon die Early-Access-Phase konnte zahlreiche positive Wertungen einbringen, seit Release sind es noch einmal einige mehr.
Insgesamt steht Bloodhunt bei 71 % positiven Stimmen, insgesamt sind es rund 27.000. Seit dem Release am 27. April sind noch einmal gute 3.400 dazugekommen, die wiederum zu 74 % positiv ausfallen.
Somit scheint Bloodhunt bei den meisten Spielern durchaus gut anzukommen, obwohl gerade kleinere Battle-Royale-Spiele oft einen schweren Stand haben.
Was wird positiv gewertet? Hier einige Auszüge aus einzelnen Reviews:
“Ich liebe die Ästhetik des Spiels sowie das einfach zu erlernende Gameplay. Die ständige Action macht es zu einem Spiel, in das ich definitiv einige Zeit investieren werde, sobald es weitere Updates gibt.” – Yxseen
“Waffen und Kräfte fühlen sich beide gut an, die Bewegungen sind großartig. Man könnte ein wenig mehr Anpassungsmöglichkeit für Gesicht und Haare zum Start haben, aber das ist keine große Sache.” – Urgo Yumei
“Das Spiel hat ein tolles ‘World of Darkness’-Ambiente und die Kämpfe fühlen sich an, als wäre man ein Vampir.” – Akara The Lost
Viele loben, dass es sich von den meisten anderen Spielen dieser Art positiv abhebt und frischen Wind ins Genre bläst. Dabei wird besonders häufig die Atmosphäre und das Gefühl, man sei wirklich ein Vampir, hervorgehoben. Das Spiel sei außerdem einsteigerfreundlich und leicht zu lernen.
Positiv hervorgehoben werden auch die Quest-Lines, die während einer Partie auftauchen können. Das Balancing sei bei Klassen, Fernkampfwaffen und Fähigkeiten insgesamt gut gelungen.
Was ist nicht so gut? Einige Spieler bemängeln allerdings fehlende Quality-of-Life-Features und würden sich weitere Modi für das Spiel wünschen. So ist es beispielsweise aktuell nicht möglich, im Duo zu spielen.
Einige melden außerdem wohl hardware-spezifische Probleme, die das Spiel für sie teils unspielbar machen. Bestätigen lässt sich das allerdings nicht. Insgesamt sind es nur wenige, die solche Dinge melden. Aus den Reviews geht hervor, dass es wohl noch Optimierungsbedarf gibt.
Hinzu kommen noch einige Bugs und Glitches, die wohl trotz Early Access überlebt haben oder neu aufgetreten sind. Die scheinen alles in allem aber nicht schwerwiegend zu sein. Es gibt zudem wohl auch immer wieder Verbindungsprobleme.
Habt ihr Bloodhunt schon ausprobiert? Was haltet ihr vom ungewöhnlichen Vampir-Battle-Royale? Schreibt uns eure Meinung.
In dieser Woche standen mit Echoes of Yore und Tower of Fantasy zwei neue MMORPGs in unserem Fokus. Außerdem gab es neue Infos zu Project TL, sowie Updates bei Lost Ark und New World. Wir haben alle wichtigen News der Woche zusammengefasst.
Die Diskussion der Woche: Sind Dungeon-Finder etwas Gutes oder Schlechtes? Diese Diskussion läuft nicht zuletzt wegen WOTLK Classic und New World, das bald einen Dungeon-Finder bekommt. Wie seht ihr das? Kommentiert auch gerne unter unserer Meinung:
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Wer sich zudem für alle MMORPGs interessiert, die 2022 noch erscheinen sollen, findet hier eine Liste dazu:
Ihr sucht nach einem entspannten Spiel, um euch die Zeit zu vertreiben? Dann überlegt euch genau, ob ihr genug Raum für „Planet Coaster” habt – denn dieses Spiel lässt euch nicht mehr los.
Ihr kennt das sicher auch: Ihr habt ein neues Spiel im Blick und freut euch schon darauf, mal wieder so richtig darin zu versinken. Bei mir war das “Elden Ring”. Das durfte ich als absoluter Souls-Anfänger noch vor Release einmal testen und war sofort gefesselt.
Ich merkte aber, dass ich das harte Gameplay nicht gewohnt war.
Also fing ich an, auf der PS5 Demon’s Souls zu spielen. Ich kämpfte, zauberte, schlich und rollte mich durch zermürbende Level, erledigte Boss um Boss – natürlich erst nach mehreren Versuchen. Mein Plan: Wenn ich hier ordentlich trainiere, dann bin ich für Elden Ring bestens gerüstet.
Ich hatte wahnsinnig Spaß an Demon’s Souls und beobachtete gleichzeitig, wie viel Lob Elden Ring bekam. Dementsprechend wuchs die Vorfreude noch mehr. Aber ich wollte erstmal Demon’s Souls beenden.
Nun kam aber der Alltag dazwischen: Plötzlich hat man lange Arbeitstage, Stress, viel zu tun, ihr kennt das. Und an einem Abend schwand die Lust, mich nach einem harten Tag ein weiteres Mal in Ober-Latria abschlachten zu lassen.
Stattdessen wollte ich was leichtes, lockeres, unterhaltsames. Etwas, was ich mal kurz anwerfen kann und dann wieder beiseite lege, um mich zurück in den Souls-Wahnsinn zu stürzen.
Ich durchsuchte also meine Bibliothek und entschied mich für “Planet Coaster”, das seit Februar dort herumflog – da war es nämlich eines der kostenlosen Spiele bei PS Plus. Ich dachte: Achterbahn basteln, Gäste glücklich machen, bisschen rumfuhrwerken und dann wieder beiseitelegen.
Ich sag mal so: Ich hab bis heute noch kein Elden Ring gespielt. Und Demon’s Souls auch nicht mehr.
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Was ist das für ein Spiel? Ursprünglicherschien Planet Coaster 2016 für PC, 2020 legte es auf Konsolen nach. Es ist ein ganz typisches Aufbauspiel, bei dem Freizeitparks im Fokus stehen.
Ich halte es eigentlich für ein Sakrileg, solche Spiele an der Konsole zu spielen, weil ich es ohne Maus und Tastatur irgendwie unpraktisch finde. Doch ich liebe Freizeitparks und mochte früher auch RollerCoaster Tycoon. Außerdem hatte ich ja auch nicht vor, so viel Zeit damit zu verbringen.
Also: Installiert und angeschmissen.
Was Planet Coaster so verdammt gut macht: Um einen Überblick über das Spiel zu bekommen, legte ich im Tutorial los und lernte dort die Grundlagen des Park-Bauens. Das erste Fahrgeschäft, ein paar Servicegebäude, Gast-Bedürfnisse und Achterbahn-Basteleien – das alles kriegt man da beigebracht.
Zudem lernt man die Steuerung. Am Anfang ist sie etwas hakelig und ich bin sicher, auf dem PC ist das ganze etwas einfacher, gerade mit den ganzen Menüs und Details, die man auf der Karte platzieren kann.
Aber alles in allem spielt sich Planet Coaster mit dem PS5-Controller überraschend intuitiv. Zumindest so intuitiv, dass ich noch keinen Bedarf hatte, die Maus-Tastatur-Steuerung an der Konsole auszuprobieren – die bietet Planet Coaster nämlich.
Es gibt jede Menge Platz für den Parkausbau
Nach dem Tutorial hüpfte ich direkt in den Herausforderungs-Modus. Hier kann man frei seinen eigenen Traumpark basteln und muss lediglich aufpassen, dass einem weder das Geld ausgeht, noch die Gäste mürrisch werden. Das sollte mit meinen gerade gelernten Freizeitpark-Skills kein Problem sein.
Dann ging es los: Ich setzte mir das Ziel, den besten Weltraum-Freizeitpark der Welt zu bauen. Mit diesem Vorhaben ging ich innerhalb einer halben Stunde dank teurer Space-Requisiten und massiven Missmanagements zweimal Pleite.
Ich setzte mir also das Ziel, den besten Wild-West-Freizeitpark der Welt zu bauen, denn Planwagen sind günstiger als Raumschiffe. Und nun fingen die Dinge an, ineinander zu greifen.
Einzelne Cowboays und Banditen darf man verteilenUnd Buden wie Hot-Dog-Stände könnt ihr auch hochziehenDazu gibt es Statistiken zu Gästen, Fahrgeschäften und mehrEin Seemonster könnt ihr platzierenEin fliegendes Schiff im Hintergrund ist möglich
Hat man die ersten Minuten pleitefrei überstanden, fängt man an, den Detailgrad dieses Spiels zu erfassen. Ich stellte fest: Ich kann nicht nur eine Wild-West-Stadt aus vorgefertigten Häusern und dazu passenden Fahrgeschäften bauen. Nein, nein, nein.
Ich kann:
Das komplette Terrain des Parks nach meinem Willen anpassen. Riesige Berge, tiefe Höhlen, Seen – alles ist möglich.
Einzelne Animatronics oder Verzierungen so ziemlich überall anbringen, wo ich möchte.
Gebäude frei miteinander kombinieren.
Spezialeffekte hinzufügen. Trockeneis, Flammenwerfer, Nebelmaschinen – was auch immer. Gefühlt alles ist möglich.
Bäume, Sträucher, Leuchtschilder, Flaggen, Gerüste – die Liste der kleinen Details, die man einbauen kann, ist schlicht endlos.
Die Gedanken der Gäste sehen und entsprechend reagieren.
Farben und Gestaltungen der Fahrgeschäfte ändern.
Ein wenig Parkmanagement betreiben – Vom Mitarbeiter-Gehalt bis hin zum Verkaufspreis des Jumbo-Hot-Dogs. Und ja: Schon 50 Cent können eine Menge ausmachen.
Eigene Achterbahnen von Grund auf bauen – aber dazu bin ich noch gar nicht gekommen.
Seit mein Grundgerüst für den Park steht, kann ich nicht mehr aufhören. Regelmäßig versinke ich in absoluter Detailarbeit: Dann bastle ich hier und da noch eine Themen-Ecke rein, hübsche Warteschlangen auf, mache Achterbahnen aufregender, verteile Hot-Dog-Stände ohne Ende. Letztere kommen besonders gut an – und meine Gäste sollen ja glücklich sein.
Regelmäßig schaue ich dann aus der Gästesicht, wie meine Kreationen wirken – und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn es aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe.
Beim Cowboy-Park hört es übrigens noch lange nicht auf. Denn es gibt Themenwelten von Western über Sci-Fi bis hin zu Stadt, Märchen oder auch “Ghostbusters”. Zudem kann man weitere Pakete hinzukaufen. Aber ich arbeite mich erstmal an meiner Wild-West-Stadt und an den Piraten ab.
Niemals hätte ich erwartet, dass mich Planet Coaster so sehr fesseln würde, wie es das gerade tut. Es macht einfach wahnsinnig Spaß, den eigenen Vorstellungen freien Lauf zu lassen und an dem Park herumzudoktern.
Zudem kann man sich auch noch die Kreationen anderer Spieler anschauen, die verwenden und eigene Basteleien hochladen. Einen Austausch mit anderen bietet Planet Coaster also auch noch – zumindest ein bisschen.
Jedenfalls habe ich nun tatsächlich ein Spiel, in dem ich an den Wochenenden so richtig tief versinken kann – es ist nur nicht das, worauf ich mich eigentlich so gefreut hatte. Ich kann nur empfehlen: Falls ihr Planet Coaster im Februar auch bei PS Plus geladen und bislang ignoriert habt, schaut es euch mal an.
Twitch-Streamer Jake’n’Bake ist für seine Videos von seinen Reisen durch die Welt bekannt. Während er live war, meldete sich plötzlich TrainwreckTV bei ihm und schickte mal eben umgerechnet 113.080 Euro – für einen neuen Porsche.
Wer ist Jake’n’Bake? Der Streamer gehört zwar nicht zu den größten und bekanntesten Figuren auf Twitch, kommt aber dennoch auf rund 589.000 Follower.
Er gilt als IRL-Streamer, zeigt also nicht nur wie er zockt, sondern hauptsächlich Dinge aus dem echten Leben, wie eben beispielsweise seine Reisen durch die Welt. So lebte er seit 2017 beispielsweise in Japan.
Vor kurzen hat er den AT&T Annihilator Cup 2022 gewonnen, den Sieg feierte er danach auf Twitch. Dort träumte er von einem eigenen Porsche. Genauer gesagt: einem Porsche 718 Cayman GT4. Das Auto kostet auf der Porsche-Seite je nach Ausführung mindestens 100.000 Euro.
So sieht der Porsche aus.
Was zuerst wie die typischen Träumereien vom Lieblingsauto scheinen, wird innerhalb weniger Sekunden zur Realität.
Denn plötzlich ruft ihn der Twitch-Streamer TrainwreckTV an, während er live ist und spendete ihm 120.000 Dollar, umgerechnet 113.080 Euro. Jake ist zunächst völlig fassungslos, die Reaktion könnt ihr euch hier im Clip anschauen:
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Trainwreck – “Ich will den Sh** auf Twitter sehen”
Jake ist verständlicherweise völlig aus dem Häuschen und kann sein Glück kaum fassen. Zunächst ist er völlig sprachlos und kriegt kaum ein Wort hervor, außer Dingen wie “Was zum Teufel??? Was meinst du???”, teilweise ist er vor Aufregung kaum zu verstehen.
Dann fragt er seinen großzügigen Spender, wieso er das überhaupt tut. Zunächst sagt dieser einfach nur “Kauf das Auto, du verdienst es, und poste es auf Twitter.”
Danach ergänzt der Streamer noch, dass er Jakes Twitch-Kanal “unterbewertet”. Viel genauer geht er nicht darauf ein, das Telefonat dauert keine Minute.
Jake hielt sich an sein Versprechen, zumindest fast. Denn der Porsche, den er haben will, muss erst einmal in der Werkstatt noch gebaut werden. Er zeigt aber seine Konfiguration mit einem Screenshot von der offiziellen Seite:
Er kann sein Glück wohl immer noch nicht fassen, schreibt, sein Gehirn sei buchstäblich “kaputt” und dankt seinem Spender für die Geste. Dieser wiederholt noch einmal: “Du verdienst es, Bro!”
Unter dem Tweet finden sich viele lobende Kommentare für Trainwreck, seine Geste wird sehr positiv aufgenommen.
In Pokémon GO läuft heute, am 1. Mai, ein Raid-Tag für drei Stunden. In der Zeit erhaltet ihr auch kostenlose Raid-Pässe und eine höhere Chance auf Shinys. Wir zeigen euch die Event-Details.
Was ist das für ein Event? Am 29. April startete in Pokémon GO das Event “Ein Mega-Moment” mit Spezialforschung, neuen Spawns, veränderten Feldforschungsbelohnungen und dem neuen Mega-Kangama.
Als Teil dieses Events findet am heutigen Sonntag ein dreistündiger Raid-Tag mit dem neuen Mega-Kangama statt.
Der Raid-Tag mit Kangama in der Übersicht
Wann geht es los? Der Raid-Tag mit Mega-Kangama beginnt um 11:00 Uhr Ortszeit. Er läuft dann drei Stunden lang und endet um 14:00 Uhr Ortszeit.
Welche Boni gibt es? In der Zeit des Events erscheint Mega-Kangama häufiger in Mega-Raids. Wie erste Trainer, die in anderen Zeitzonen bereits teilnehmen konnten, berichten, halten die Kangama-Raids jeweils für 6 Stunden pro Arena an (via reddit.com). Ihr habt also genug Zeit, ein Team zusammenzutrommeln.
In der Übersicht der regionalen Pokémon seht ihr die Normalform und das Shiny Kangama
Außerdem sind die Chancen auf Shiny Kangama während des Events erhöht.
Damit ihr ein paar Raids machen könnt, ohne dafür Münzen auszugeben, erhaltet ihr kostenlose Pässe. Während des Events und bis zu zwei Stunden danach könnt ihr insgesamt 5 kostenlose Raid-Pässe durch das Drehen von Fotoscheiben an Arenen erhalten.
Zu Beginn des Events in den frühsten Zeitzonen hatte Mega-Kangama 47.948 WP im Raid. Das machte die Raids schwerer und sorgte dafür, dass Trainergruppen die Mitglieder von 2 auf mindestens 3 aufstocken mussten. Wenige Stunden später wurde der Fehler behoben und Kangama hat in Mega-Raids 37.140 WP, was ein Besiegen im Duo mit den richtigen Kontern wieder möglich macht.
Wer eine Grafikkarte kauft oder andere Dinge auf Amazon und Co erwirbt, der findet häufig kleine Tütchen mit weißen Gel darin. Doch was ist das und wofür ist das überhaupt gut? MeinMMO erklärt euch, was in den Tütchen steckt.
Ihr findet das Zeug überall. Egal, ob ihr Hardware kauft oder euch ein neues Paar Schuhe gegönnt habt: In der Pappschachtel findet ihr häufig diese Tütchen mit kleinen Kugeln darin. Mit Aufschriften wie „Do not eat“ und „Throw away“ sieht das Zeug erst einmal gefährlich aus. Doch warum sollten Hersteller gefährliche Sachen zu ihren Sachen packen?
Viele Personen schmeißen das Zeug auch weg, denn bei gebrauchten Grafikkarte, die ihr günstiger bekommt, sind die Tütchen meist nicht mehr dabei. MeinMMO erklärt euch, was in diesen Tütchen steckt und warum ihr das Zeug ständig bei euren Sachen findet.
Silica-Gel schützt eure Sachen vor Feuchtigkeit
Was steckt in den Tütchen? In den kleinen Tütchen mit der bedrohlichen Aufschrift steckt das Trocknungsmittel Siliciumdioxid (SiO2). Wir kennen es eher unter dem Namen Kieselgel oder Silica-Gel. Das Zeug ist geruchs- und farblos.
Dabei handelt es sich um gummiartige Kugeln, die vor allem als Trockenmittel eingesetzt werden. Denn die Kugeln sind nicht wasserlöslich, können aber Wasser absorbieren und dadurch Dinge trocken halten oder trocknen.
Aus diesem Grund findet ihr diese Tütchen vor allem bei Dingen, die vor Feuchtigkeit geschützt werden sollen. Also etwa in Schuhkartons, bei empfindlichen Elektronikgeräten wie Mainboards oder Grafikkarten und sogar bei Medikamenten.
Bei Computern oder anderen empfindlichen Geräten sollen die sogenannten Antikondensationsbeutel dafür sorgen, dass sich bei schwankenden Temperaturen kein Kondenswasser bildet und die Elektronik dadurch beschädigt wird.
Um empfindliche Bauteile zu schützen, packen Hersteller Beutel mit Silica-Gel in die Schachtel.
Ihr solltet die Tütchen nicht wegwerfen, denn ihr könnt sie sinnvoll nutzen
Darum solltet ihr das Silica-Gel nicht wegwerfen: Die kleinen Tütchen lassen sich auch nach ihrem alten Zweck sinnvoll weiterverwenden.
So könnt ihr etwa durchnässte Schuhe oder Taschen damit trocken bekommen. Anstatt Zeitung in nasse Schuhe zu stopfen, nehmt ihr einfach ein Tütchen mit dem Silica-Gel
Solltet ihr etwa an einen feuchtwarmen Ort verreisen, kann es sich ebenfalls lohnen, ein Tütchen zu euren Medikamenten oder empfindlicher Elektronik zu packen.
Sobald das Silica-Gel Feuchtigkeit aufnimmt, verfärben sich die Kugeln. Hier kommt es drauf an, welche Farbe das Gel vorher hatte. Orangene Kugeln verfärben sich etwa ins Blau-Grüne.
Auch nach dem Trocken könnt ihr die Tütchen weiter nutzen. Dazu erhitzt ihr die Tütchen einmal kurz, damit die Feuchtigkeit wieder entweicht. Denn dauerhaft bleibt die Feuchtigkeit nicht in den Kugeln.
Weitere wissenswerte Tipps auf MeinMMO: Ich sucht weitere spannende Tipps und Tricks aus der Tech- und Hardware-Welt? Dann schaut doch einmal hier vorbei. Falls ihr euch schon immer gefragt habt, warum Mainboards und Platinen grün sind:
Die Ankündigung des MMOARPGs Diablo Immortal für Mobile-Geräte war alles andere als glücklich verlaufen. Doch nun wurde das Spiel auch für den PC angekündigt und mehr Diablo-Fans zeigen Interesse daran. Im MeinMMO-Podcast reden wir ausführlich über die bisherige Geschichte des Games.
Das ist das Thema: Lange Zeit hatte der Ableger Diablo Immortal einen sehr schlechten Ruf in der Gaming-Community. Als Mobile-Spiel war es verpönt und wurde nicht als ein “richtiges Diablo” angesehen. Immerhin war die Reihe bis Teil 3 ausschließlich auf dem PC.
Doch das Feedback der ersten Tests klang überraschend positiv und ebenso überraschend eher wie ein MMORPG als ein A-RPG. Es gab Raids und Dungeons, PvP und Klassenwechsel im Spiel.
Das Interesse an Diablo Immortal stieg an, als Blizzard das Spiel neben Smartphones auch für den PC ankündigte. Es führte dazu, dass auch große Skeptiker sich bereit erklärten, dem Spiel eine Chance zu geben.
In dieser Folge des MeinMMO-Podcasts sprechen Alexander Leitsch, Gerd Schuhmann und Benedict Grothaus ausführlich über das A-RPG und seine bisherige Entwicklungsgeschichte.
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Ein Hersteller hat einen Gaming-PC auf Beinen vorgestellt, der alles bieten soll, was man zum Gaming benötigt. Der bekannte YouTuber Linus Tech Tips hat das Gerät ausprobiert.
Der dänische Hersteller eBlaztr hat einen Gaming-PC im Angebot, der in seiner Art ziemlich einzigartig ist. Denn der Computer steht nicht nur auf Stelzen, sondern braucht auch keinen zusätzlichen Monitor. MeinMMO hatte euch bereits über den Gaming-PC auf Beinen mit eingebautem Monitor berichtet.
Nun hat der bekannte YouTube-Kanal Linus Tech Tips den Gaming-PC ausprobieren können und erklärt, was er von dem Gerät hält.
Gaming-PC auf Beinen mit eingebautem Monitor kostet viel Geld
Was ist das für ein Gerät? Der Hersteller selbst schreibt auf seiner Webseite, der Gaming-PC „wurde als ultimative Lösung für ein kompromissloses Spielerlebnis an jedem Ort entwickelt.“ (via eblaztr.com).
Dabei handelt es sich um einen Gaming-PC, der auf Beinen steht und ein Monitor-Panel verbaut hat. Ihr könnt daher den PC jederzeit „abbauen“, in einen speziellen Rucksack packen und zum nächsten Ort transportieren.
Was kostet das alles? Die Preise starten bei 349 US-Dollar nur für das Eblaztr-Case, für ein Gerät mit Gaming-Hardware zahlt ihr bereits 2.345 US-Dollar. Für den mobilen PC zahlt ihr also umgerechnet 2.200 Euro. Die Highend-Version mit Core i9-12900KS und RTX 3090 Ti kostet 7.200 US-Dollar.
Cool ist jedoch, dass ihr das Gerät komplett selbst bauen könnt. Denn, kauft ihr nur das Gehäuse, dann könnt ihr die Hardware selbst wählen, die ihr verbauen möchtet und auch selbst ein Display wählen. Ihr könnt euch daher auch nur das Case kaufen und die Hardware selbst montieren. Genau das hat jetzt der YouTube-Kanal Linus Tech Tips gemacht.
Tech-YouTuber testet Gaming-PC: „Ich bin nicht die Zielgruppe dafür“
Wer testet das Gerät? Linus Sebastian ist Chef von Linus Tech Tips, einem der bekanntesten Tech-Kanäle auf YouTube. Linus hatte den Kanal 2008 gegründet und kommt mittlerweile auf rund 14,5 Millionen Abonnenten (Stand: 30. April 2022).
In seinem YouTube-Kanal kommentiert Linus Sebastian allein oder mit Gästen Dinge wie Gaming-PCs, Grafikkarten oder halt einfach alles, was ihm an Technik über den Weg läuft.
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Das Video von Linus Tech Tips über den einzigartigen Gaming-PC.
Wie gefällt ihm das Gerät? Das Gehäuse ist sehr übersichtlich und Linus lobt, dass es sehr einfach sei, Hardware einzubauen. Der Hersteller setze auf hochwertige Materialien, wie etwa eine Aluminiumblende auf der Rückseite des Systems.
Insgesamt braucht er rund eine Stunde, bis er die gesamte Hardware im Case verbaut hat. Das finale Ergebnis sieht außerdem aufgeräumt und übersichtlich aus und Linus erklärt, dass der PC echt „fantastisch“ aussehe. Die Hardware passe fast perfekt in das Gehäuse und auch ohne Anleitung sei es ziemlich einfach gewesen, die Hardware zügig im Case zu montieren.
Linus fällt aber auch sofort auf, dass das Case keine Gehäuse-Lüfter bietet. Außerdem erklärt er, dass das Gehäuse nicht viel Tiefe zulasse. Bauteile wie Grafikkarte oder Kühler dürfen nicht sehr breit sein, damit sie noch ins Case passen.
Im Praxistest wird das System sehr heiß und im Belastungstest steigen die Temperaturen stark an. Das liege vor allem daran, erklärt Linus, weil die Grafikkarte die warme Luft in das Gehäuse pustet und der Prozessor keine frische Luft zum Kühlen bekommt. Das verbaute Panel von Shark Gaming kann ihn obendrein nur bedingt überzeugen.
Außerdem erklärt Linus, dass der spezielle Rucksack für den Computer noch nicht final sei. Das Team von eBlaztr sei mit dem Rucksack noch nicht zufrieden und man arbeite an einer neuen, verbesserten Version.
Was ist sein Fazit? Grundsätzlich stellt er fest, dass das Gerät viel Potential besitze. So erklärt er, dass man das Gerät selbst zusammenbauen und dadurch selbst über Hardware und Preis bestimmen könne. Da es sich bei dem getesteten Modell nur um einen Prototyp gehandelt habe, dürfte der Hersteller auch noch Dinge anpassen. Dazu gehört etwa der Rucksack, mit dem eBlaztr noch nicht zufrieden sei.
Er gibt aber auch zu Bedenken, dass sich so ein Gaming-PC auf Beinen nur an eine ganz bestimmte Zielgruppe richte, die solche All-In-One-PCs benötigen. Er selbst meint nur:
Ich glaube, das Ding ist nicht für mich designt. Ich bin nicht die Zielgruppe.
Einzigartige Gaming-PCs gibt es nicht nur von eBlaztr. So hat Hersteller SEGA einen ganz besonderen Gaming-PC vorgestellt. Denn dieser PC kann auf Rädern durch die Gegend fahren. SEGA bezeichnet den PC selbst als „weltweit schnellsten Gaming-PC“ – und schneller dürfte auch kein Rechner auf der Straße sein.
Ein neuer Leak aus dem polnischen Xbox-Store lässt vermuten, dass der Shooter Battlefield 2042 bald zum Xbox Game Pass Ultimate kommen könnte.
Um diesen Leak geht’s: Die polnische Seite xgp.pl veröffentlichte einen Screenshot aus dem Xbox-Gamestore, der die Produktseite des Spiels Battlefiel 2042 zeigt. Auch auf dem Bild zu sehen, ist das kleine Icon “Game Pass”.
Es signalisiert, dass der Shooter in dem beliebten Abo-Service der Xbox erhältlich sein soll. Das ist aktuell noch nicht der Fall, weswegen es sich hierbei entweder um einen Fehler oder einen Leak handelt. Die Tendenz geht aktuell aber eher in Richtung Leak.
Ähnliche Ausrutscher passierten nämlich auch bei den Spielen Mass Effect: Legendary Edition und Resident Evil Village, die beide tatsächlich in dem Xbox Game Pass landeten.
Screenshot aus dem polnischen Xbox-Store. Quelle: xgp.pl
Die Vermutung ist daher, dass Battlefield 2042 über EA Play in der Ultimate-Version des Game Pass verfügbar sein wird.
Wann soll das passieren? Angeblich wird Battlefield 2042 bereits am 5. Mai, als nächste Woche, über den Xbox Game Pass Ultimate spielbar sein.
Wie bei allen Leaks gilt auch hier die Regel: Mit Vorsicht genießen. Eine offizielle Bestätigung, dass Battlefield 2042 tatsächlich im Pass erhältlich sein wird, gibt es keine.
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Schlechter Release und miese Kommunikation ruinierten das Spiel
Das waren die Probleme von Battlefield 2042: Seit dem Release im November 21 hatte der Shooter mit massiven Performance-Problemen und sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen. Der Launch verlief sehr holprig mit Verbindungsproblen und Fehlermeldungen.
Insider-Leaks über interne Management-Kommunikation von EA über das Spiel zeichneten ein skurriles Bild von Relativierung der eigenen Schuld. Die News über Probleme und Spielerbeschwerden hörten nach dem Release nicht mehr auf:
Es ging so weit, dass der Vorgänger, Battlefield V, laut der Statistikseite Steamcharts das Siebenfache der Spielerzahl von 2042 aufweist.
Battlefield V liegt bei 20.330 Spielern innerhalb der letzten 24 Stunden
Battlefield 2042 kann lediglich 3.203 aktive Spieler aufweisen.
EA selbst hat während eines Earnings Calls im Februar 2022 offen zugegeben, dass Battlefield 2042 gescheitert war und “nicht den Erwartungen” entsprach. Es gab sogar Gerüchte, dass der Shooter Free2Play werden könnte.
Nun scheint EA aber eine andere “Lösung” gefunden zu haben. Wenn der polnische Leak wahr ist und das Spiel im Xbox Game Pass Ultimate landet, würde es das Spiel einer großen Gruppe von Spielern eröffnen.
In der Zwischenzeit sind viele verbliebene Spieler nicht begeistert:
Als Destiny 2 das Ende der Wirrbucht besiegelte, war dies auch das Ende des Schwarmarkthändlers Spider. Seine Aufgabe wurde von Meister Rahool, dem seriösem Kryptarchen, übernommen. Doch seit der „Legalisierung“ macht der Handel auch nur noch halb so viel Spaß. Der Destiny-2-Lore-Experte Andy Edition ist daher in seinem neuesten Videoder Frage nach Spiders Schicksal und seiner möglichen Rückkehr nachgegangen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Hüter den Gefallenen „Spider“ in der Wirrbucht besuchen konnten. Er war, neben Xur, der zweite ominöse Händler im Spiel und konnte sich seit Forsaken den Ruf eines der coolsten Händler im Destiny-Universum sichern.
Besonders bekannt wurde er durch seine zwielichtigen Deals in Mafiamanier. Wer mit ihm handelte der wusste, dass er Spider danach einen Gefallen schuldete.
So lässig handelte Spider, bis Season 16, die besten Deals aus.
Außerdem hatte der achtarmige Schwarzmarkt-Boss die coolsten Kuriositäten im Angebot, die einst jeder Hüter gerne alle gleichzeitig bei ihm eingekauft hätte:
Vor der Rückher des Gjallarhorns bot Spider das „Mitternachtspezial“ an. Eine Art Fake-Gjallarhorn, das damals nur er hatte. Rausrücken wollte er es für 20 exotische Engramme.
Einen Geist für 999.999 Glimmer, der in einem Käfig sitzt und freigelassen werden wollte.
Ein Saatengeist, also der Ursprung eines Kriegsgeistes, für stolze 5 Saaten des Lichts.
Eine Karte mit Koordinaten jenseits des Sonnensystems, die mit 5 Hermaion-Blütenfossilien bezahlt werden sollte.
Den Schlüssel zum persönlichen Quartier des Vollstreckers Hideo für 500 dunkle Fragmente.
Und eine Hadium-Flocke, ein Material aus Destiny 1, dass es im zweiten Teil gar nicht gibt.
Nach der Veröffentlichung von Witch Queen war die Wirrbucht und Spider dann ein Opfer des Content-Vaults und sein Schicksal ab diesem Zeitpunkt unbekannt.
Darum wird Spider jetzt doch vermisst: Zunächst war man als Hüter froh, dass Spiders Handel in den Turm verlagert wurde. Damit endete nämlich auch die ewige Hin und Her Fliegerei zur Wirrbucht und zurück, wenn man mal knapp bei Kasse war.
Meister Rahool verkauft zwar seine Waren, aber die Deals mit ihm sind nur noch halb so interessant, denn sie sind legal.
Was ist eigentlich genau mit Spider passiert? Die Hüter haben, kurz bevor die Server heruntergefahren und die Wirrbucht als Zielort deaktiviert wurde, keine Spur von Spider mehr entdecken können. Ist er etwa vorher entkommen?
Meister Rahool ist kein guter Schwarzmarkthändler und viel zu seriös.
Was ist mit Spider passiert und wo ist er jetzt?
Andy Edition, ebenfalls ein Fan von Spider, ist dieser Frage nachgegangen, wo der Gefallene sich jetzt befindet. In seinem neuesten Video frischt er für euch die Geschehnisse um Spider nochmal auf und hat auch eine interessante Theorie zu seinem aktuellen Aufenthaltsort.
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Andy Edition hat eine Theorie zu Spiders derzeitigem Aufenthaltsort.
Was sagt ihr? Wollt ihr Spider wieder zurück? Oder seid ihr mit den Deals bei Meister Rahool vollkommen zufrieden? Glaubt ihr auch, der Vagabund hat noch Kontakt zu Spider und könnte er damit in der zukünftigen Geschichte von Destiny 2 wieder eine Rolle spielen? Würdet ihr das gut finden, wenn Spider im Turm ein geheimes Zuhause findet? Schreibt uns eure Ideen dazu gerne in die Kommentare.
Die Gas-Kanister in Call of Duty: Warzone gelten meist eher als nettes Gimmick, statt hilfreichem Gameplay-Element. Doch die unterschätzten Sprengkörper können mehr, als es den Anschein hat – denn sie mögen „Fahrstuhlfahren“.
Das übliche Problem: Man steht vor einer Zipline in Call of Duty: Warzone und weiß schon ganz genau, was einen oben erwartet. Der Gewehrlauf eines fies grinsenden Campers.
Einer im Team versucht es trotzdem. Die Zipline ist lang, die Fahrt nach oben dauert gefühlt ewig. Da gehen dem zweiten Team-Mitglied die Nerven aus. Noch bevor „Toter Spieler 1“ oben ist, unterschreibt Nummer 2 ebenfalls sein Todesurteil.
Als übrig Gebliebener steht man kopfschüttelnd unten und presst sich ein manisches „YOLO“ aus dem Gesicht. „Klick“ – ran an die Zipline und gemeinsam im Gulag Gegner mit Sprays verzieren.
Ihr findet euch in der kleinen Anekdote wieder? Dann gibt es einen coolen Trick, der euch vor miesen Zipline-Campern retten kann.
Einen Einblick ins kostenlose Battle Royale Warzone bekommt ihr in unserem Video:
Video starten
Gas-Kanister und Ziplines funktionieren zusammen
Wie funktioniert das? Eine wenig bekannte Mechanik in Warzone, lässt den Gas-Kanister per Zipline in die Höhe schießen. Wie hier im reddit-Clip zu sehen:
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Euer Operator zündet den Kanister an, klemmt ihn an die Zipline und schon ist der Sprengstoff unterwegs. Im Video jagt der Threadersteller „LegoManPro“ einen der „Redeploy Balloons“ in die Luft.
Das funktioniert aber auch mit allen anderen Ziplines, die nach oben führen. Nach unten fahren wollen die Kanister aber nicht – da kommt es dann direkt zur Gas-Explosion.
Die Explosion des Kanisters bringt Feinde, die oben sitzen, für einen Moment aus der Ruhe und hinterlässt euch sogar eine Rauchwolke als Deckung. Stehen Gegner direkt am Ende der Zipline, kassieren sie zudem einen heftigen Schlag durch die Explosion.
Der Schaden lässt sich sogar noch steigern, wenn ihr das Teil mit einer Claymore kombiniert:
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Wenn ihr das nächste Mal einer Zipline nicht vertraut, klemmt den Kanister ran und fahrt 2 Sekunden später hinterher. Eine Überlebensgarantie gibt es zwar nicht, aber die Chancen stehen deutlich besser.
Warzone hat viele kleine Mechaniken, die euch in der passenden Situation den Allerwertesten retten können. Probiert euch aus, vergesst das Schema F und überlegt euch zu jeder Zeit im Match, wie ihr euren Feinden einen Schritt voraus seid.
Viel Spiele auf Steam bieten Achievements. Doch ein Spiel hat einen Erfolg, der besonders absurd ist und viel Zeit kostet. MeinMMO erklärt euch, was dahintersteckt.
Achievements oder Erfolge fordern Gamer dazu auf, ein Spiel immer wieder zu zocken und die unmöglichsten Dinge zu versuchen. Für einige müsst ihr das Spiel auf eine besondere Art durchspielen oder dürft bestimmte Hilfsmittel oder Waffen nicht verwenden. Wie wichtig Erfolge für viele User sind, zeigt eine Diskussion in Elder Scrolls Online, wo man die Erfolge überarbeitet hat.
Doch für ein besonderes verrücktes Achievement müsst ihr nicht etwa eine komplexe Aufgabe lösen, sondern dürft das Spiel viele Jahre kein einziges Mal starten. MeinMMO erklärt euch, was das für ein Spiel ist und was man dort genau machen muss.
Für ein Achievement dürft ihr Steam-Spiel 10 Jahre nicht spielen
Um welches Spiel geht es? Vor wenigen Tagen ist das Spiel „The Stanley Parable: Ultra Deluxe“ auf Steam herausgekommen (via steampowered.com).
Dabei handelt es sich um eine Neuauflage des alten Games von 2013. Das Team dahinter hat das Spiel überarbeitet, mit neuer Grafik ausgestattet und mit neuen Inhalten erweitert.
Im Spiel steuert ihr den Protagonisten Stanley aus der Ego-Perspektive durch verschiedene Räume. Dabei wird jeder eurer Schritt von einem Erzähler kommentiert und ihr könnt euch an bestimmten Stellen des Spiels entscheiden, wie es mit der Geschichte weitergeht. Wie das Spiel aussieht, könnt ihr euch in folgendem Video ansehen:
So sieht Stanley Parable im Video aus.
Was ist das für ein Achievement? Das Spiel hat einen Erfolg mit dem Namen „Geh mal so richtig aus.“ Die Voraussetzung für diesen Erfolg ist, dass ihr „The Stanley Parable“ 10 Jahre lang nicht spielt und dann erst wieder startet. Das heißt, wenn ihr euch das Spiel heute kauft, dann könnt ihr den Erfolg erst 2032 freischalten. Zumindest habt ihr dann einen Plan, was ihr in 10 Jahren unbedingt erledigen wollt.
Um diesen Erfolg auf Steam geht es.
Muss ich wirklich so lange warten? Ihr könnt natürlich auch „cheaten“, wenn ihr den Erfolg sofort haben wollt. Dafür müsst ihr in eure Einstellungen eures Computers gehen und dort Datum und Uhrzeit manuell 10 Jahre in die Zukunft stellen. Auf diese Weise könnt ihr den Erfolg „Geh mal so richtig aus“ auch direkt bekommen. Aber so hatten sich die Entwickler das sicher nicht vorgestellt.
Das Urspiel erschien übrigens 2013 auf Steam. Alle User, die den Erfolg schon auf Steam haben, dürften einen ähnlichen Trick angewendet haben.
Weitere spannende Spiele auf Steam: Auf Steam gibt es regelmäßig verrückte und spannende Spiele zu entdecken. Ein besonders knackiger Shooter, der voll auf Realismus setzt, hat jetzt viele Jahre nach Release einen neuen Spieler-Rekord geknackt. MeinMMO stellt euch das Spiel vor und erklärt euch, warum die Gamer 7 Jahre nach Release immer noch viel Zeit in diesem Game verbringen:
Das MMORPG Ethyrial: Echoes of Yore hat auf Steam die Open Alpha gestartet. Das Spiel richtet sich an Hardcore-Spieler, die gerne mehr Herausforderung und Teamwork in ihren Spielen haben.
Das ist Ethyrial: Das neue MMORPG Ethyrial: Echoes of Yore versetzt euch in die gefährliche Welt von Irmesa. Ihr startet auf einer einsamen Insel und müsst euch langsam durch die Gebiete vorarbeiten, um auf dem Kontinent anzukommen.
Die Gebiete teilen sich in verschiedene Biome ein, wie Tundra, Wüsten, Sümpfe, etc, in denen ihr verschieden Quests erledigen könnt.
Der Knackpunkt an Ethyrial ist der hohe Schwierigkeitsgrad des Spiels. Die Entwickler warnen ausdrücklich, dass sich ihr MMORPG hauptsächlich an Hardcore-Spieler wendet, die kein Problem damit haben, auch mal schmerzhafte Verluste nach dem Tod zu ertragen.
Sterben im Spiel führt zum Verlust von EXP und zufälligen Items, die ihr aber wieder aufsammeln könnt, falls es nicht schon jemand anders getan hat. Das Risiko ist hoch, aber das Gefühl von Erfolg soll dadurch nur noch verstärkt werden, so die Entwickler.
Außerdem wird ein großer Fokus auf das Teamwork und Zusammenspielen mit anderen gelegt. Während der Instanzen müssen die Spieler eng zusammenhalten, um erfolgreich zu sein. Und auch hier ist der Tod folgenreich:
Wenn ein Spieler stirbt, wird sein EXP-Verlust auf die ganze Gruppe aufgeteilt.
Wenn die Gruppe am Ende des Dungeons erfolgreich ist und den Spieler wiederbeleben kann, erhalten die Spieler einen Teil dieser verlorenen EXP zurück.
Im PvE will Ethyrial viele Bosskämpfe innerhalb der Dungeons und einer Kolosseum-Arena bieten, gegen die ihr entweder alleine oder mit einer Gruppe antreten könnt. PvP-Fans können hingegen in verschiedenen Arenen gegeneinander antreten und um die Top-Plätze auf der Ladder kämpfen.
Auf YouTube geistern lange Videos mit Gameplay aus früheren Tests herum. Eins davon haben wir euch hier verlinkt:
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Welches Bezahlsystem nutzt Ethyrial? Der Zugang zur offenen Alpha ist kostenlos. Nach dem Release wollen die Entwickler ein Abo-Modell wie bei WoW oder FFXIV einführen. Zudem wird es einen Shop geben, der aber keine EXP-Boosts oder ähnliche Gameplay-Hilfen enthalten soll.
So macht ihr bei der Alpha mit: Die Alpha von Ethyrial ist offen für alle, deshalb müsst ihr euch für die Teilnahme lediglich auf die Steam-Seite des Spiels begeben und dort unten auf den grünen “Zugriff anfordern”-Button klicken.
Danach könnt ihr das Spiel herunterladen, installieren und direkt loslegen. Die Alpha wird einen ganzen Monat lang dauern. Ihr habt also massig Zeit, um euch in dem Spiel umzuschauen und verschiedene Features auszuprobieren.
Mit Elden Ring ist FromSoftware in die Vollen gegangen und hat nicht nur eine gigantische Welt geschaffen, sondern gleichzeitig alle Barrieren alter bekannter Souls-Teile aufgehoben. Trotz der riesigen Freiheit meint unser MeinMMO-Autor Christos Tsogos, dass Elden Ring keinen Wiederspielwert bieten kann.
Die Welt von Elden Ring ist beeindruckend groß, erzählt eine mysteriöse Geschichte auf eine spannende Art und hat spektakuläre Bosskämpfe. Eigentlich sollten mir diese Gründe reichen, das fantastische Zwischenland immer wieder neu erkunden zu wollen. Doch für mich ist in Elden Ring die Luft nach nur einem Durchgang schon draußen.
MeinMMO Autor Christos Tsogos hat schon tausende Stunden in verschiedenen Ablegern der Souls-Reihe seine Zeit verbracht. Doch Elden Ring hat ihn, was den Wiederspielwert angeht, auf ganzer Linie enttäuscht.
Denn obwohl die Welt prallgefüllt ist mit tollen Inhalten, hat Elden Ring nichts, wofür es sich lohnt, wieder dutzende Stunden ins New Game Plus zu stecken. Das ist besonders schade, weil vor allem die Dark-Souls-Teile mich jahrelang und immer wieder begeistern konnten.
Vor allem vermisse ich Eide, sogenannte Fraktionen, denen ich beitreten und dienen konnte. Mit ihnen wurde man belohnt, egal ob man anderen Spielern ehrenvoll half oder sie bei einer Invasion hinterhältig vernichtete. Als Belohnung, bekam man Eid-Gegenstände, die man an verschiedenen Altären einlösen konnte, um wichtige Items für Trophäen zu gewinnen. Im Zwischenland existieren jedoch keine direkten Eide.
Ihr könnt in Elden Ring nur große Runen ausrüsten und Spielern entweder mit den richtigen Multiplayer-Items unterstützen oder in ihre Welt eindringen. Weder Eid-Belohnungen noch sonstige Items werden euch geschenkt, wenn ihr euch bewährt habt – nur lumpige Runenbögen, von denen man sowieso zugeworfen wird.
Das war für mich jedoch eines der Highlights in Dark Souls 1-3. Entweder den Finsterwurzgarten zu beschützen oder in Anor Londo gegen PvP-Gruppen vorzugehen, die einem zahlenmäßig überlegen sind. Jedoch ist das im neuen Ableger nicht so, denn auf solche Mechaniken wurde komplett verzichtet.
Auch in Elden Ring existieren viele Schauplätze für selbst organisierte PvP-Arenen, doch diese sind durch die maximale Beschränkung von 4 Spielern zu klein. Da die Map und das Gesamtvolumen vom neuen Action-Rollenspiel erschlagend wirkte, war meine Enttäuschung umso größer als die maximale Spieleranzahl im Koop und PvP preisgegeben wurde.
Nichtmal Trophäen benötigen Anstrengung
Ein weiterer Grund ist das zu einfache Abschließen der Trophäen in solch einem bockschweren Spiel. In Dark Souls 3 benötigte man zum Beispiel für den Erfolg „Meister der Ringe“ alle 107 Ringe, die nur durch weitere Reisen ins New Game Plus gefunden werden konnten – in Elden Ring sind das hingegen läppische 8 legendäre Talismane. Habt ihr sie, gehört euch die Trophäe. Das kann in einem Spieldurchgang geschafft werden.
Durch solche Anforderungen der Trophäen habe ich mich in den alten Souls-Teilen angespornt gefühlt. Die hatten zwar keine Open-World, sondern eine vergleichsweise kleine und einschränkte Welt, aber ich hatte trotzdem immer das Gefühl: “Ich habe noch soviel zu tun”.
Die Platintrophäen fühlten sich für den investierten Aufwand lohnend und passend an, doch in Elden Ring fühlte ich mich eher abgespeist. Kleiner Aufwand für eine Trophäe, die jeder bekommen kann.
Auch geheime Items gab es nicht zu entdecken, wie in Dark Souls 2. Ihr geht in Elden Ring ins New Game Plus, geht erneut die Story durch, sammelt dieselben Items auf und das war’s. Keine neuen Geheimnisse, die es zu entdecken gibt, welches einen weiteren Durchgang der Story begründen würden.
Elden Ring heißt natürlich nicht „Dark Souls“, und es muss auch nicht alles gleich sein. Doch wer Dark Souls kennt, bemerkt, wie viel Charakter vom Urgestein der älteren Ableger im neuen Titel der brillanten Souls-Macher drinsteckt. Umso enttäuschender ist es, wenn das einzige überwältigende Merkmal von Elden Ring nur die große Map mit ihren verschiedenen Dungeons ist.
Trotz dessen habe ich noch Hoffnung, dass Elden Ring in Zukunft mehr Abwechslung bieten könnte. DLCs wurden nicht bestätigt, aber fast jeder erfolgreiche Teil aus dem Hause FromSoftware bekam mindestens eins spendiert. Da das Action-Rollenspiel sich an großer Beliebtheit erfreut und viele Elemente, wie die großen Arenen noch unbenutzt dar stehen, sind DLCs nicht auszuschließen.
Die große Map von Elden Ring hat noch genug Platz für DLCs
Auch mit Updates werden Quests noch vervollständigt, wie die des kleinen Gefäßkindes oder von Patches dem Halunken. Elden Ring ist noch nicht in seiner finalen Form angekommen. Also bleibt es spannend, ob weitere Inhalte dazukommen, die zum Wiederspielwert beitragen.
Was haltet ihr von der Wiederspielbarkeit in Elden Ring? Stimmt ihr mir zu, dass dem neuen FromSoftware-Titel etwas fehlt, was ihn für weitere Durchläufe attraktiver macht? Oder seid ihr schon so zufrieden mit dem, was Elden Ring zu bieten hat? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Das beste Spiel des Jahres 2021 bekommt ihr gerade für die PS4 und PS5 besonders günstig. Wir verraten euch, warum sich “It Takes Two” euch lohnen könnt und warum es zu den besten Koop-Spielen gehört.
Ihr seid auf der Suche nach einem tollen Koop-Spiel für euch und einen Freund oder euren Partner? Aktuell bekommt ihr das beste Spiel des Jahres 2021 deutlich günstiger für die PS4 und PS5. MeinMMO erklärt euch, was “It Takes Two” so gut macht und warum ihr dem Spiel eine Chance geben solltet.
Ein Koop-Spiel, dass ihr wirklich nur im Koop spielen könnt
Was ist das für ein Spiel? In „It Takes Two“ schlüpft ihr in die Rolle von Cody und May, einem Paar, das eine Krise durchmacht. Durch einen Zauberspruch werden die beiden in kleine Puppen verwandelt und müssen nun einen Weg finden, die Verwandlung rückgängig zu machen. Dazu meistern sie ihre Umgebung, lösen Rätsel und müssen kooperativ agieren, was die beiden langsam wieder einander näher bringt.
Das Besondere an „It Takes Two“ ist, dass ihr das Spiel nur zu zweit spielen könnt. Es ist also voll darauf ausgelegt, dass ihr euch einen Freund schnappt und das Spiel gemeinsam durchzockt. Das Spiel unterstützt daher sowohl lokalen Koop (Split-Screen) als auch Online-Koop.
Für den Online-Koop braucht ihr das Spiel jedoch nur einmal kaufen, da ihr dank Freundes-Pass das Spiel mit einem Freund gemeinsam zocken könnt.
Für wen ist das Spiel was? Das Spiel richtet sich vor allem an User, die auf große Vielfalt und Kreativität bei Koop-Rätseln stehen. Kein Level in It Takes Two gleicht dem anderen. Wollt allein spielen, dann ist „It Takes Two“ definitiv nichts für euch. Sucht ihr jedoch ein Spiel, dass ihr gemeinsam mit eurem Partner spielen könnt oder ihr wollt eine schöne Geschichte erleben, dann solltet ihr „It Takes Two“ eine Chance geben.
Der Trailer zu “It Takes Two” zeigt, warum ihr zusammenspielen müsst.
Wie gut ist das Angebot? Im PS Store ist das Koop-Spiel gerade das Angebot der Woche. Bis Donnerstag bekommt ihr das Spiel für PS4 und PS5 für 15,99 Euro anstatt für 39,99 Euro. Ihr spart daher 61 %.
Solltet ihr das Spiel auch abseits von der PS4 und PS5 lieber am PC spielen, dann gibt es das Spiel gerade auch auf Amazon im Angebot:
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Das Spiel des Jahres 2021 solltet ihr unbedingt gespielt haben
Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel hat nach seiner Veröffentlichtung mehrere Preise erhalten. Bei den Game Awards 2021 gewann das Spiel
den Preis als bestes Multiplayer-Spiel
als bestes familienfreundliches Spiel
und den Preis als Spiel des Jahres 2021.
Auch sonst bekommt das Koop-Spiel starke Bewertungen und viel Lob. Für unsere Kollegen bei der GameStar zählt „It Takes Two zu den absoluten Pflicht-Spielen, die ihr auf PC oder Konsole unbedingt spielen solltet, wenn ihr Koop mögt (via GameStar.de). Wer kreative Spiele liebt oder einfach nach dem perfekten Spiel für zwei Personen sucht, der wird bei „It Takes Two“ fündig.
Ein ähnliches Urteil fällt der Tester von Gamerant (via gamerant.com). Im Test wird vor allem das kreative Design, die große Abwechslung und das perfekt aufeinander abgestimmte Gameplay gelobt.
Wir von MeinMMO zählen „It Takes Two“ ebenfalls zu den besten Koop-Games, die ihr aktuell zocken könnt. Weitere tolle Koop-Games, die ihr 2022 spielen könnt, findet ihr auch in unserer übersichtlichen Liste:
Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr MeinMMO: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.
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Das Piraten-Spiel Skull and Bones von Ubisoft befindet sich seit bereits 6 Jahren in der Entwicklung. Ein geleakter Trailer zeigt nun zum ersten Mal Gameplay, das stellenweise stark an Assassin’s Creed IV: The Black Flag erinnert.
Das zeigt der Leak: Nach vielen Jahren Funkstille gibt es nun neue Infos zu dem verschollenen Multiplayer-Spiel, Skull and Bones, von Ubisoft. Satte 6 Minuten Gameplay-Footage leakte ein reddit-User im Subreddit r/GamingLeaksandRumours.
Das Video zeigt einen “Technical Test Build” des Spiels, der mit Kommentaren zu Features und Gameplay begleitet wird, und scheint eine Art unveröffentlichter Trailer zu sein. Das Gameplay, die Animationen und das UI erinnern stark an Assassin’s Creed IV: Black Flag. Ursprünglich sollte Skull and Bones tatsächlich ein Ableger von AC4 werden, wurde aber auf ein eigenständiges Spiel erweitert.
Das Setting des Spiels versetzt euch in den Indischen Ozean während des “goldenen Zeitalters der Piraterie”. Ihr startet als ein kleiner unbekannter Seeräuber und arbeitet euch hoch, indem ihr andere Schiffe plündert, Schätze hortet und euch generell wie ein richtiger Pirat verhaltet.
Ihr könnt alleine oder in Gruppen von bis zu drei Spielern Aufträge erledigen, die euch Loot und Ruf geben
Es wird World-Events geben, an denen die Spieler teilnehmen können
Ein Crafting-System erlaubt euch neue Schiffe, Outfits, Munition und Proviant für eure Reisen herzustellen
Ihr könnt unterwegs Ressourcen wie Holz und wertvolle Mineralien sammeln oder Tiere jagen, um Fleisch und Leder zu bekommen
Ein Stimmungs-System zeigt euch an, wie gut eure Crew gerade drauf ist. Wenn ihr sie nicht versorgt, können sie meutern und das Schiff übernehmen
Euer Schiff kann mit Kanonen ausgerüstet und an spezifische Bedürfnisse angepasst werden
Wenn man sein Schiff verliert, geht damit auch ein Teil des Rufes und der Ware verloren, die man geplündert hat. Ihr könnt diesen Teil wieder einsammeln, indem ihr an den Ort zurückkehrt, wo euer Schiff unterging, doch das können andere Spieler auch.
https://streamable.com/5xh1hc
Wie zuverlässig ist dieser Leak? Ubisoft hat bereits bestätigt, dass es sich bei dem Leak um Footage zu Skull an Bones handelt. Gegenüber Kotaku hat Ubisoft bekannt gegeben:
Wir bestätigen, dass es ein kleiner Einblick in unser kommendes Spiel, Skull and Bones, ist. Wir haben vor Kurzem einen technischen Test für das Spiel laufen lassen und einige Details davon sind an die Öffentlichkeit gekommen. Diese Videoaufnahmen stammten von einer frühen Version des Spiels und geben die Qualität und die Features des finalen Spiels nicht wieder. Wir werden bald mehr Details zu dem Spiel mitteilen.
Die Info aus dem Leak ist daher dennoch mit Vorsicht zu genießen, da es nicht klar ist, welche Features es in das fertige Spiel schaffen werden.
Mehr zu Multiplayer-Spielen auf MeinMMO findet ihr hier:
Wann erscheint Skull and Bones? Ein Release-Datum gibt es weiterhin keins und auch kein ungefähres Zeitfenster, wann das Spiel erscheinen könnte. Nachdem Skull and Bones mehrfach verschoben und 2020 sogar rebootet wurde, stehen die Chancen auf ein baldiges Release eher schlecht.
Der offizielle Twitter-Account des Spiels twitterte nach dem Leak allerdings, dass die Spieler “ihre Augen zum Horizont” richten sollen. Und auch laut der PR-Aussage von Ubisoft soll es wohl “bald” neue offizielle Infos geben.
In Pokémon GO ist nun klar, dass Alola-Sleima der Forschungsdurchbruch für den Mai 2022 ist. Wir zeigen euch alle Infos zum Zeitraum, Shinys und Stärke.
Was ist ein Forschungsdurchbruch? Wenn ihr in Pokémon GO eine Feldforschung abschließt, erhaltet ihr dafür pro Tag maximal einen Stempel. Beim Erreichen von sieben Stempeln habt ihr einen Forschungsdurchbruch. Dafür werdet ihr mit extra Erfahrungspunkten, Sternenstaub und eine Begegnung mit einem ausgewählten Pokémon belohnt.
Jeden Monat wechselt die Pokémon-Begegnung. Im Mai trefft ihr dabei auf Alola-Sleima.
Durchbruch mit Alola-Sleima im Mai – Zeitraum, Shinys
Wie lange gibt es den Durchbruch? Ihr erhaltet Alola-Sleima als Forschungsdurchbruch vom 1. Mai um 22:00 Uhr (wartet zur Sicherheit ein paar Minuten nach 22 Uhr). Es bleibt dann einen Monat lang die Belohnung und verschwindet am 1. Juni um 22:00 Uhr wieder. Danach folgt das nächste Pokémon, das aktuell noch unbekannt ist. Der Forschungsdurchbruch bis zum 1. Mai ist Alola-Knogga.
Kann es Shiny sein? Ja, ihr könnt bei der Belohnung auch ein schillerndes Alola-Sleima erhalten. In der folgenden Grafik zeigen wir euch, wie es sich von seiner normalen Form unterscheidet:
Alola Sleima und Alola Sleimok in der Normalform (links) und als Shiny (rechts)
Wie stark ist es? Alola-Sleima selbst ist nicht besonders stark. Seine Weiterentwicklung Sleimok hingegen ist deutlich besser.
Als PvE-Angreifer in Raids spielt Alola-Sleimok mit seinen Typen Unlicht und Gift nur im unteren Mittelfeld mit.
Im PvP bei der Superliga schafft es Alola-Sleimok ins obere Mittelfeld. Es gibt zwar im Meta bessere Angreifer, doch mit seiner einzigen Schwäche gegen Boden ist Alola-Sleimok eine solide Auswahl.
Im PvP bei der Hyperliga schafft es Alola-Sleimok fast zu den besten Angreifern. Gegen Giratina und Cresselia habt ihr mit dem Pokémon richtig gute Chancen.
Für die Meisterliga im PvP ist Alola-Sleimok hingegen gar nicht zu empfehlen.
Wie gefällt euch der Durchbruch im Mai? Findet ihr es gut, dass Niantic in der Alola-Saison die verschiedenen Alola-Pokémon als Durchbrüche bringt oder wünscht ihr euch immer noch die gute Zeit zurück, in der es legendäre Pokémon als Durchbrüche gab?
Schreibt uns eure Meinung zu den letzten Forschungsdurchbrüchen doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
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Halo Infinite ist ein Spiel mit viel mechanischer Tiefe. Profis nutzen zahlreiche kleine und große Tricks, um zu den absolut besten im Shooter zu gehören. MeinMMO-Autor Marko Jevtic verrät euch hier die 8 wichtigsten, mit denen ihr euch sofort verbessert.
Update vom 30. April 2022: Passend zum HCS Kansas City Major ziehen wir diesen Artikel noch einmal hoch und aktualisieren ihn in Bezug auf die neuesten Balacing-Updates.
Gerade für Neueinsteiger kann Halo Infinite schwierig zu spielen sein. Die Mischung aus langsamer Time-To-Kill, einzigartiger Schildmechanik, einer besonderen Community und vielen nischenhaften Waffen macht es sehr schwer, in diesem Arena-Shooter einzusteigen.
Wenn ihr allerdings ein paar wichtige Dinge kennt, werdet ihr sofort euer Gameplay verbessern. Die wichtigsten davon zeige ich euch hier.
Wer schreibt hier? Marko schreibt seit Oktober 2021 als Shooter-Experte für MeinMMO, ist aber seit der ersten Stunde ein riesiger Halo-Fan. Seit dem Release vom Original in 2001 hat er jedes Halo-Spiel intensiv und kompetitiv gespielt. Dazu ist er ein großer Fan der Esports-Szene von Halo und verfolgt diese regelmäßig. In Halo Infinite zockt er bevorzugt mit Maus & Tastatur und ist Onyx-Rang.
Die hier erwähnten Tipps und Tricks habe ich mir über die Jahre größtenteils in den Turnieren und den Streams der größten Esport-Profis in Halo abgeschaut. YouTuber StandardAce hat ebenfalls eine Playlist mit inzwischen über 70 kurzen Videos, die ebenso hilfreiche wie starke Tricks zeigen.
Dank dieser Techniken spiele ich Halo auf einem sehr hohen Niveau. Wenn ihr sie befolgt, werdet auch ihr euer Gameplay sofort verbessern.
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1. Schießt auf die Brust, erst zum Schluss auf den Kopf
Dieser Trick gehört zu den absoluten Basics von Halo, es kann aber sehr schwer sein, sich grundlegende Shooter-Regeln abzugewöhnen.
Durch die Schild-Mechanik machen Headshots in Halo nur dann mehr Schaden, wenn das Schild gebrochen ist oder ihr das Scharfschützen- oder Schockgewehr habt. Deshalb ist es gerade mit Waffen wie dem Sturmgewehr und dem Battle Rifle wichtig, möglichst auf die Brust eurer Gegner zu schießen.
So maximiert ihr die Trefferquote auf das Schild, bis das gebrochen ist. Erst dann zielt ihr schnell auf den Kopf, und tötet mit vielen Waffen mit einem präzisen Headshot. Dieser Trick gehört zu den elementarsten Regeln in Halo, die jeder Spieler kennen muss.
Mit dem nächsten Trick verbessert ihr diese Technik aber noch mehr.
2. Lernt die versteckten Stärken der Waffen
In Halo Infinite haben manche Waffen versteckte Stärken, die ihr kennen und nutzen solltet. Die Pistole etwa hat eine der schnellsten TTK im Spiel, tötet dazu mit nur einem Headshot; das Sturmgewehr braucht hingegen 3 Headshots, macht das Zerstören von Schilden aber einfacher. Deshalb solltet ihr mit dem Sturmgewehr das Schild zerstören, und dann schnell auf die Pistole wechseln für den einen tödlichen Headshot.
Ähnliches gilt für das Pulsgewehr. Das ist alleine keine gute Waffe, weil es nur im Brechen von Schildern gut ist. Kombiniert mit einem Headshot-Killer wie dem Battle Rifle oder der Pistole könnt ihr aber sehr kurzen Prozess mit euren Gegnern machen.
3. Werft eure Waffen weg für einen schnellen Kill
Einer der ältesten Tricks im Shooter-Genre ist, dass das Waffenwechseln immer schneller ist als das Nachladen. Das stimmt auch in Halo Infinite, allerdings kommt eine weitere Facette dazu:
Das Wegwerfen von Waffen ist noch schneller als das Nachladen und sogar das Waffenwechseln. Wie viel schneller, sehr ihr in diesem Video:
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Wenn ihr diesen Trick mit dem Wissen auf Tricks 1 und 2 kombiniert, seid ihr sofort besser als die meisten eurer Gegner. Brecht das Schild mit Körpertreffern vom Sturmgewehr, werft die Waffe weg und ballert in Windeseile mit der Pistole auf den Kopf. So seid ihr eine absolute Macht in Halo Infinite.
Wir empfehlen deshalb, die Funktion “Waffen wegwerfen” im Optionsmenü auf einen praktischen Knopf zu legen:
Meine Empfehlung für den PC: “T”, weil es direkt neben dem Nachladeknopf liegt, dazu kann man sich das leicht mit als “T = Throw” merken.
Meine Empfehlung für den Controller: Steuerkreuz unten oder Steuerkreuz rechts. Die dort standardmäßigen Inputs sind im Multiplayer nicht relevant. Mit den Paddles vom Elite-Controller klappt das Wegwerfen der Waffen noch besser.
Einer der häufigsten Fehler, den Spieler in Halo Infinite machen, ist, dass sie fast ununterbrochen durch die Map sprinten. Das ermöglicht zwar die starken Slides, hat allerdings 3 große Nachteile:
Eure Schritte sind lauter
Nach einem Sprint braucht ihr länger, bis ihr schießen könnt
Mit einer Flagge in der Hand sehen die Gegner eure Position
Wenn ihr lauft statt zu sprinten, seid ihr leiser und könnt schneller schießen. Das macht es wiederum einfacher, eure Gegner zu überraschen und den ersten Schuss zu landen – was euch große Vorteile in einem Gefecht gibt.
Dazu sind Sprints nur etwa 9 – 10 % schneller als das Laufen (via YouTube). Gerade wenn ihr erwartet, gleich einen Gegner zu sehen, solltet ihr nicht blind um die Ecke sprinten.
Um diese schlechte Gewohnheit noch besser zu bekämpfen, kann es hilfreich sein, im Optionsmenü die Einstellung “Sprinten beibehalten” auszustellen.
5. Schaut nach unten, um zu überleben
Wenn euer Schild gebrochen ist und ihr wegrennen wollt, solltet ihr unbedingt auf den Boden schauen. Denn sobald ihr auf den Boden zielt, bewegt auch eure Spielfigur den Kopf nach unten. Damit verkleinert ihr die Fläche eurer Headshot-Trefferzone für den Gegner. Diesen Trick nennen Profis “Hitbox-Manipulation”.
So sieht der Unterschied im Spiel aus:
Kopf schaut nach oben, ist leichter zu treffenKopf schaut nach unten, ist schwerer zu treffen
Insbesondere wenn ihr nur euren Rücken zeigt, hat euer Gegner eine deutlich schwierigere Zeit, euren Kopf zu treffen. Ihr habt durch eine einfache Kamerabewegung also eure Hitbox viel kleiner gemacht, erhöht somit eure Überlebenschancen stark.
6. Zieht die Beine im Sprung ein
Diesen Trick kennt man zum Beispiel auch aus Half-Life oder Counter-Strike. Im Prinzip funktioniert das wie ein Box-Sprung im Fitnesstudio: Ihr zieht beim Sprung die Beine ein, um auf eine hohe Plattform zu kommen.
Das macht ihr, indem ihr im Sprung die Ducken-Taste drückt – optimalerweise am höchsten Punkt eures Sprungs. Damit zieht euer Spartaner seine Beine ein und kommt ganz akrobatisch auf eine Erhöhung.
Mit dieser Technik könnt ihr in vielen Situationen im Spiel die langsame und gefährliche Kletteranimation vermeiden. Dieses Video zeigt, was für einen großen Unterschied das machen kann.
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Ich empfehle deshalb auch, im Optionsmenü die Einstellung „Automatisch Klettern“ auszuschalten.
7. Macht eurer Gegner sichtbarer mit dem Waffenversatz
Im Optionsmenü findet ihr eine Einstellung, die enorm wichtig sein kann. Weil eure Waffe im HUD in Halo Infinite standardmäßig viel Platz einnimmt, besteht die Chance, dass sie etwa einen Gegner verdeckt. Mit den richtigen Einstellungen räumt ihr sozusagen euren Bildschirm frei.
Diese Bilder zeigen den Unterschied exemplarisch an der Repulsor-Ausrüstung, die auf dieser Map vor dem Eingang des Gebäudes zu finden ist.
Standard-Einstellungen: Das Power-Up ist verstecktAngepasste Einstellungen: Das Power-Up ist sichtbar
Diese Einstellungen kann einen gewaltigen Unterschied machen. So verringert ihr die Chance, dass eure Waffe etwa einen Gegner versteckt.
Wählt dazu unter im Optionsmenü unter UI → Waffenversatz zu jedem Waffentyp folgende Einstellungen. Beachtet, dass die Werte für den Vertikalen und Tiefenversatz negativ sind:
Horizontaler Versatz: 100%
Vertikaler Versatz: – 100%
Tiefenversatz: – 100 %
8. Lernt das „Flag Juggling“
In Capture The Flag machen viele Spieler denselben Fehler: Sie schnappen sich die Flagge, und laufen dann einfach geradeaus nach vorne. Viel schneller und sicherer ist aber das so-genannte „Flag Juggling“.
Beim „Flag Juggling“ werft ihr immer wieder die Flagge nach vorne, indem ihr am höchsten Punkt einer Sprungbewegung auf den „Waffe wechseln“-Knopf drückt. So fliegt die Flagge in hoher Geschwindigkeit in eure Laufrichtung, sodass ihr sie so immer wieder aufsammelt und wieder werfen könnt.
Das ist nicht nur eine schnellere Methode, sondern auch eine sicherere, da ihr so immer wieder auch eure Waffe in den Händen haltet. Ein beeindruckendes Beispiel dieser Technik seht ihr in diesem Clip von Halo-Profi Eric „Snip3down“ Wrona:
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Kompliziert ist diese Technik nicht. Mit sehr wenig Übung seid ihr schon deutlich besser in diesem wichtigen Spielmodus. Das freut nicht nur euch, sondern auch euer Team.
Das sind die 8 wichtigsten Tricks und Tipps, die euch in Halo Infinite sofort besser machen. Kanntet ihr alle schon? Oder kennt ihr vielleicht sogar noch mehr? Sagt mir das gerne in den Kommentaren!
Eine weitere wichtige Sache, die ihr bedenken müsst, ist eure bevorzugte Steuerungs-Methode. Denn obwohl Halo Infinite auch problemlos und sehr gut mit Maus & Tastatur zu spielen ist, haben Controller-Spieler einen gewaltigen Vorteil. Warum das bewiesenermaßen so ist, erfahrt ihr hier:
Auch wenn die Ankündigung der neuen Retail-Erweiterung „Dragonflight“ den Löwenanteil des Entwickler-Streams vor einigen Tagen ausmachte, gab es auch für alle Fans von WoW Classic eine große Ankündigung. Die Erweiterung „Wrath of the Lich King“ wird ebenfalls die Classic-Behandlung spendiert: Es geht schon bald nach Nordend.
Doch eines der umstrittensten Features von Wrath of the Lich King wird nicht kommen: Der Dungeon-Finder. Der passt, laut den Entwicklern, einfach nicht zum Classic-Gefühl.
Was war der Dungeon-Finder? Erst recht spät im Verlauf von Wrath of the Lich King kam der Dungeon-Finder. Seine Einführung gilt als eines der einschneidendsten Ereignisse in der Geschichte von World of Warcraft überhaupt. Manch einer hat die Einführung gefeiert und konnte so endlich Dungeons erleben, während andere dies als den „ersten Schritt zum Untergang von WoW“ angesehen haben.
Der Dungeon-Finder erlaubte es Spielern, von überall in der Welt ein Menü zu öffnen und sich dann für einen Dungeon anzumelden. Das Tool sucht dann andere Spieler mit dem gleichen Dungeon-Wunsch und stellt eine passende Gruppe zusammen. Sind genug Spieler gefunden, wird man direkt zum Dungeon teleportiert und kann loslegen, bevor man am Ende des Dungeons wieder an den Startort zurückteleportiert wird.
Warum war der Dungeon-Finder so umstritten? Für viele Spieler gehört es einfach zu WoW dazu, sich über einen längeren Zeitraum eine Gruppe zusammenzusuchen. Die gemeinsame Reise zum Dungeon und vor allem die Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern sind essentieller Bestandteil der sozialen Erfahrung von World of Warcraft. Freundschaften und Gilden haben sich oft dadurch gebildet, dass die Spieler viel Zeit miteinander verbracht haben, wodurch sie im Classic-Spieldesign förmlich genötigt waren. Ein schnelles „Rein und wieder Raus“-Dungeon-Feature ruiniert und verhindert solche Erfahrungen.
Vor allem bei Spielern mit weniger Zeit oder solchen, die schlicht nicht so viel mit anderen kommunizieren wollen, war der Dungeon-Finder beliebt. Man konnte rasch eine Gruppe finden und musste nicht erst lange Zeit mit der Anreise oder dem Suchen von passenden Mitspielern aufbringen.
Mehr rund um WoW – Retail und Classic – gibt’s hier:
Warum lassen die Entwickler den Dungeon-Finder weg? In einem Interview mit dem Magazin PCGamesN sprach Kevin Vigue über das Thema. Er erklärte:
Ich habe Leute in Dungeons kennengelernt, die dann zu lebenslangen Freunden wurden. Für mich ist das etwas, das Classic grandios macht und viel davon geht darauf zurück, wie man andere Leute [im Spiel] kennenlernt. […]
Würde es sich wie Classic anfühlen, wenn wir den automatisierten Dungeon-Finder hätten, der in Patch 3.3 von Wrath of the Lich King kam? Wir haben uns entschieden, dass das nicht das Spiel ist, das wir machen wollen.
Was macht WoW Classic stattdessen? Anstatt den Dungeon Finder zu implementieren, wollen die Entwickler lieber die Funktionsweise des Gruppen-Such-Tools ausweiten. Hier soll es einige Modernisierungen geben, damit es leichter ist, gleichgesinnte Spieler zu finden.
Wir wollen das Tool verbessern, sodass Spieler auch weiterhin Gruppen mit gleichgesinnten Spielern finden können, die den gleichen Content erleben wollen, wie sie selbst. Aber wir wollen das auf eine Art machen, die sich „mehr nach Classic“ anfühlt und noch immer dieses soziale Element hat, wo man immer noch zusammen zum Dungeon reist und Gespräche dabei hat, weil das ist, was Classic herausstechen lässt und so besonders macht.
Das Gruppensuch-Tool vereinfacht schon jetzt die Gruppenfindung, benötigt aber aktive Teilnahme der Spieler. Es gibt keine automatische Zuweisung und Gruppenanführer wählen ihre Mitglieder händisch aus.
Wann soll WotLK Classic starten? Ein genaues Datum gibt es noch nicht, allerdings dürfte der Launch nur wenige Monate entfernt sein. Denn der Ankündigunstrailer spricht von einem Release-Datum noch im Jahr 2022. Spätestens gegen Weihnachten dürft ihr euch also alle in die eisigen Weiten von Nordend vorwagen, um dem Lichkönig einmal mehr die Lebenslichter auszupusten.
Freut ihr euch auf Wrath of the Lich King Classic? Oder werdet ihr ohne den Dungeon Finder nicht spielen?