Pokémon GO bringt das beste Fang-Feature zurück – diesmal absichtlich

Dataminer haben Informationen aus dem neuen Update zu Pokémon GO zusammengetragen. Unter den Funden ist auch die Rückkehr eines spannenden Features: Das Merken des letzten Pokéballs.

Was ist das für ein Fund? Das neue APK-Update “0.245.0” für Pokémon GO ist verfügbar und bringt einige interessante Inhalte mit. Die “Pokeminers”, eine Gruppe von Dataminern zu Pokémon GO, haben sich das Update bereits genauer angeschaut.

Und ein Punkt sticht in der neuen Version heraus: In Version 245 ist ein neues Feature namens “Remember Last Pokéball”, also “Pokéball merken”, bereits live.

Was ist das für ein Feature? Wenn man ein Pokémon fängt, wird einem standardmäßig der reguläre Pokéball angezeigt. Den kann man dann entweder werfen oder zu einem stärkeren Ball wechseln. Dafür musste man dann manuell den Super- oder Hyperball auswählen.

Mit dem Feature “merkt” sich das Spiel aber, welchen Ball ihr beim letzten Fang zuletzt verwendet habt. Dann wird stattdessen dieser Ball angezeigt. Habt ihr also beispielsweise ein Monster mit dem Hyperball gefangen, wird dieser beim nächsten Monster direkt angezeigt.

Gerade bei Events wie der Rampenlichtstunde oder an Community Days ist das ein ziemlich nützliches Feature. Denn oft sind hier Pokémon unterwegs, die man sowieso lieber mit einem Super- oder Hyperball fangen will. So kann man nun einfach direkt effizient drauflos werfen, anstatt noch den Ball zu wechseln.

Dabei besteht kein Zwang: Man kann das Feature offenbar ganz nach Belieben in den Einstellungen ein- und ausschalten.

Neues Ball-Feature hilft offenbar nicht beim GO Plus

Gab es das nicht schon mal? Wer schon länger Pokémon GO spielt, wird sich erinnern, dass es dieses Feature vor Jahren bereits gab – das war so aber offenbar gar nicht vorgesehen (via reddit). Jedenfalls wurde das “Ball merken”-Feature (bzw. der Fehler) entfernt. Nun kehrt es als beabsichtigtes Feature zurück.

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Was ist mit dem GO Plus? Auto-Fanggeräte wie das GO Plus werfen automatisch einen Pokéball auf Monster, die in eurer Nähe sind, auch wenn ihr gar nicht aktiv spielt.

Das Problem: Für viele Monster reicht ein einfacher Wurf mit dem Standard-Pokéball nicht aus. Das kann zu Frust führen, wie bei MeinMMO-Redakteur Patrick Freese zum GO Fest ’21.

Wer nun aber hofft, mit dem Setting auch automatisch einen Super- oder Hyperball für das GO Plus einsetzen können, wird erst mal enttäuscht.

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Wie ein Trainer auf reddit teilt, hat das neue Feature nach aktuellem Stand zumindest vorerst keinen Einfluss auf Geräte wie das GO Plus. Man kann die Fang-Chance durch das neue Feature also nicht erhöhen.

Dafür kann es aber auch nicht passieren, dass man versehentlich all seine Hyperbälle durch ein aktives GO Plus verschwendet, nur weil man sich diesen Ball als letztes gemerkt hat.

Nach aktuellem Stand ist das Feature nur in der APK-Version 0.245.0 verfügbar. Es dürfte aber voraussichtlich auch bald in die “normalen” Versionen im iOS- und Play Store kommen, wenn es in der APK schon live ist.

Was haltet ihr von dem neuen Feature? Könnt ihr das gebrauchen, oder ist das eher nichts für euch? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Als Nächstes steht in Pokémon GO das große Käferkrabbelei-Event an. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Eine KI sagt voraus, wie das letzte Selfie aussieht, das je auf Erden gemacht wird – 13 Millionen sehen das Video auf TikTok

Auf TikTok geht eine Reihe von apokalyptischen Videos viral, die Bilder der Künstlichen Intelligenz „Midjourney“ zeigen: Die KI soll vorhersagen, wie das letzte Selfie aussehen wird, das je auf der Erde genommen wird. Es sind Visionen des Untergangs. Sie scheinen die Menschen auf eine morbide Art zu faszinieren.

Was ist das für eine KI? „Midjourney“ ist eine künstliche Intelligenz, die Bilder erstellt. Die Entwickler sagen, sie wollen damit die Vorstellungskraft der menschlichen Rasse erweitern. Das ist doch mal ein hehres Ziel.

Laut eigenen Angaben stammt das Projekt von einem früheren Forscher bei der NASA, der von hochkarätigen Beratern unterstützt wird (via midjourney).

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Millionen Menschen sehen Bilder des Untergangs der Zivilisation

Wie wurde die KI bekannt? Aktuell postet der TikTok-Kanal „Robotoverloards“ kurze Videos mit Bildern, welche die KI erstellt hat, als sie auf hypothetische Fragen antwortete und Bilder ausspuckte (via tiktok).

Die beliebtesten Videos drehen sich darum, dass die KI Weltuntergangs-Szenarien zeigt.

Das Video „Asking an Ai to show the last selfie ever taken” hat über 13 Millionen Aufrufe auf TikTok generiert. Das Video ist so erfolgreich, dass es mittlerweile zu einer 4-teiligen Serie erweitert wurde.

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TikTok ist verrückt nach diesem Video.

Was zeigen die Bilder? Die Bilder der KI stellen das klassische „Selfie-Motiv“ nach: Jemand fotografiert sich vor einem ausdrucksstarken Hintergrund. Wo die Menschen sonst aber posieren oder eine seltsame entenartige Schnute ziehen, sind hier kahlköpfige, abgemagerte Personen zu sehen: Einige wirken wie Skelette oder seelenlos anmutende Hüllen.

Manche dieser “letzten Menschen auf Erden” tragen eine Gasmaske, einer sogar eine Art Raumanzug und wieder ein anderer verzerrt sein Gesicht zu einem Lächeln.

Im Hintergrund sieht man keine Naturdenkmäler oder besondere Loactions mehr, sondern Verwüstung, Feuer, Einschläge von Nuklearwaffen oder Kometen.

Auf manchen Untergangs-Szenarien ist eine Menschenmenge im Hintergrund zu sehen, die genauso ausgezehrt und verzweifelt wirkt wie die Person, die das Selfie macht. Auf anderen Bildern des Untergangs sieht man Leichen oder Hochhäuser, die in Flammen stehen.

KI lässt sich über Discord bitten, alles Mögliche zu zeigen

Kann man die KI selbst fragen? Ja, die KI ist frei zugänglich über einen Discord-Bot.

Mit dem Befehl „Imagine“ kann man die KI bitten, Bilder als Antworten zu den eigenen hypothetischen Fragen zu erstellen.

Ein Nutzer hat die KI etwa gebeten, Bilder zu erstellen, wie es aussehen würde, wenn Angela Merkel ein Jedi wäre. Andere bitten um deutlich weniger grausige Vorstellungen.

Wer selbst ausprobieren möchte, wie das geht:

  • Findet hier eine detaillierte Anleitung auf Englisch mit allen Hintergründen (via midjourney)
  • Und hier den Discord-Kanal mit dem Bot, um ohne die Anleitung zu lesen, einfach wild loszulegen, wie es tradierter Brauch unter MMO-Gamern ist (Spoiler: Einfach /imagine und danach das Szenario tippen).

Was passiert, wenn man sich mit der KI anlegt, musste ein 7-jähriger Junge erfahren:

Schachroboter bricht 7-jährigem Jungen den Zeigefinger: „Das ist, natürlich, schlecht“

Wer Lost Ark liebt, hat praktisch kein Leben mehr, sagt einer der größten Twitch-Streamer zum MMORPG

Saintone ist der zweitgrößte Twitch-Streamer zu Lost Ark und spielt das MMORPG schon seit dem Release in Korea fast täglich. Nun gibt er zu, dass man irgendwann einfach kein Leben mehr haben kann, wenn man in Lost Ark durchstarten will und entfacht damit eine Diskussion. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Wer ist Saintone? Saintone gehört zu den größten Twitch-Streamern auf der Plattform. Er streamt seit dem Release von Lost Ark in Korea regelmäßig aus dem MMORPG und hat mit dem Release im Westen noch einmal an Zuschauern zulegen können.

  • Außerdem gilt er als Experte für das Spiel und ist verantwortlich für einige der besten Builds. Er führt des Weiteren ein Wiki zu Lost Ark, das im Prinzip alle wichtigen Informationen bereithält, die man als Spieler benötigt.
  • Auf Twitch streamt er seine Gameplay-Erfahrung für durchschnittlich 2.795 Viewer und konnte damit fast 140.000 Follower generieren, was ihn derzeit zum zweitgrößten Streamer für Lost Ark macht (via sullygnome).
  • Auch auf YouTube ist er, wenn auch sehr unregelmäßig, aktiv und erklärt euch die Geschichte und andere, wichtige Themen in Lost Ark. Die “Lost Ark verstehen”-Reihe fasst dabei komplexe Themen kurz und verständlich zusammen und ist vor allem für Anfänger geeignet.

Was sagt der Streamer? In einem seiner Streams schreibt ihm ein Zuschauer, dass er Lost Ark aufhören müsse, um ein reales Leben zu haben. Darauf geht Saintone ein und versucht erst noch, die Aussage zu relativieren.

Nach diesen Erklärungsversuchen gibt er dem Schreiber des Kommentars aber recht und bestätigt: “Über die Zeit wird Lost Ark mehr und mehr zu einem Zeitfresser, wenn du es lang genug spielst, bis zu dem Punkt, wo du… ja, praktisch kein Leben mehr hast.”

Auch den neuen Kontinent, den ihr im Video seht, hat er im Stream schon gespielt:

Video starten

Einfach viel zu viele Charaktere

Warum frisst Lost Ark so viel Zeit? Das erklärt Saintone ebenfalls. Er bezeichnet die benötigte Zeit, die das MMORPG eben einfach braucht, als dauerhaftes Problem von Lost Ark. Weiterhin sagt er, dass einige Leute das sogar gut fänden, aber viele eben auch schlecht.

Ein Fakt sei allerdings, dass man schlichtweg mehr und mehr zu tun bekommt. Die Dinge, die man täglich und wöchentlich abschließen kann, werden einfach immer zahlreicher, erklärt Saintone. Das läge vor allem daran, dass einem das Spiel immer mal wieder einen Powerpass schenkt, mit dem man dann einen neuen Charakter direkt ins Endgame befördern kann.

“Über Zeit wächst euer Kader immer weiter. Man bekommt mehr und mehr und mehr Neben-Charaktere und man kriegt Powerpässe und hat das Gefühl, man sollte sie benutzen.”

Den Ausschnitt aus dem Stream könnt ihr euch hier ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BZfeeOrEPaI

Tipp für neue Spieler: In seinen anderen Videos und Streams gibt er daher als Tipp für die westlichen und allgemein neuen Spieler mit, dass man Lost Ark in seinem ganz eigenen Tempo spielen sollte. Man solle sich Zeit lassen und das Game einfach genießen.

Die Mechaniken, die einem immer wieder das Gefühl geben, wichtige Dinge zu verpassen, so gut es geht zu ignorieren. Das sagt nicht nur Saintone, sondern es ist ein Punkt, den gleich mehrere Lost Ark-Experten nennen, wenn man sie nach dem besten Tipp für Einsteiger fragt.

Diskussion in der Community – „Mein Leben besteht nur noch aus Arbeiten und Lost Ark und ich mag das“

Wie reagiert die Community? Ein Ausschnitt aus dem Stream konnte in wenigen Tagen 85 Kommentare sammeln, während einige der Meinung sind, dass das überhaupt nicht stimmt. Viele sind sich jedoch einig, dass Lost Ark einfach enorm viel Zeit frisst, diskutieren dann aber darüber, ob das nun gut oder schlecht ist.

Viele User berichten aus ihrer eigenen Erfahrung mit Lost Ark und erklären daher, wie sie zu ihrem Standpunkt kommen. Ein paar Leute sagen sogar, sie hätten immer weniger zu tun, je länger sie spielen und könnten die Argumentation des Streamers nicht nachvollziehen.

Einige der Kommentare möchten wir euch wiedergeben, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Sie stammen von einem YouTube-Clip, der einen Ausschnitt des Streams zeigt.

  • Yuki schreibt: “Das kann ich nachfühlen. Mein Leben besteht momentan nur noch aus Home-Office und Lost Ark und ein paar mal mit dem Hund rausgehen. Ich mag das und ich hoffe, es ändert sich eine Weile nicht.”
  • Emilgod sagt: “Lost Ark ist ein Meister darin, dir Angst zu machen, Dinge zu verpassen. All die Sachen, die man geschenkt bekommt, die Events, der Rest-Bonus […] Ich liebe das Spiel, aber ja, ich kann nachvollziehen, dass Leute Lost Ark als Lifestyle sehen und super abhängig davon werden.”
  • Bacon Muffin schreibt: “Witzig, meine Erfahrung ist genau andersrum. Nach meinem 6. Charakter waren mir neue einfach egal. Ich habe mich nur noch um die gekümmert, die ich am meisten mochte.”
  • zijjca schreibt: “Ich fühle genau das Gegenteil. Je länger ich Lost Ark spiele, desto weniger habe ich zu tun. Ich mache keine Dailies mehr, keine Chaos-Dungeons oder Guardian Raids. Auch die ganzen Inseln muss ich nicht mehr machen, ich habe ja bereits alle Seelen. Ich mag meinen aktuellen Rhythmus sehr gerne, aber ich hatte die letzten Monate das Gefühl, ich stehe kurz vorm Burnout.”

Was ist eure Erfahrung mit Lost Ark? Spielt ihr noch täglich? Verbringt ihr immer mehr Zeit in dem MMORPG, oder immer weniger? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Der ebenfalls große Lost Ark-Streamer ATK sagt übrigens: “Es gibt keine schlechten Klassen, ihr spielt nur mies.”

Österreichische Gaming-Firma gibt sich nach 28 Jahren einen neuen Namen – Hat offenbar die “Penis”-Witze satt

Seit 1994 hieß die österreichische Firma Koch Media genau so. Nun gibt es ein Rebranding zu einem völlig neuen Namen. Einer der offiziellen Gründe ist, dass die Aussprache rund um die Welt teilweise „schwierig“ war. Vor allem im englischsprachigen kam es zu Problemen, die wohl irgendwann nervig wurden.

Was ist das für eine Firma? Koch Media wurde 1994 gegründet und dient als Publisher für Filme und Videospiele. Unter ihrem Banner sind Spiele wie Dead Island, Metro, Risen 3 und Agents of Mayhem erschienen.

Außerdem ist Koch Media Partner von Größen wie Bethesda und SEGA und übernimmt etwa den Vertrieb für Activision Blizzard in Europa.

So heißt Koch Media jetzt: Nach 28 Jahren will sich die Firma nun einen neuen Namen geben. Seit dem 4. August 2022 heißt Koch Media jetzt Plaion – ausgesprochen „play on.“ Um das zu verdeutlichen, wurde das Logo zu einem stilisierten P in Form eines „Play“-Buttons überarbeitet.

Offiziell heißt es, dass man mit dem Rebranding klarmachen will, dass sich die Firma vorrangig mit Spielen und Filmen beschäftigt (via gamesindustry.biz). Allerdings nennt der Gründer und Geschäftsführer Klemens Kundratitz noch einen weiteren Grund.

https://youtu.be/gl8kdjCNiaE

„Koch“ sorgte für infantile Witze

Warum hat sich die Firma umbenannt? In einem kurzen Video erklärt Kundatitz, wie die Leute weltweit „Koch“ aussprechen. Im deutschsprachigen Raum haben wir damit wenig Probleme, der Name klingt wie der Beruf und ist auch so gedacht.

In anderen Bereichen kommt man etwa auf „Kotsch“, was wohl zumindest noch annehmbar sei. Allerdings gab es auch schon Fälle, vor allem in den USA, wo man auf „cock“ zurückgriff – also eine vulgäre Bezeichnung für den Penis.

Als gerade das für seine Nacktheit berüchtigte Conan Exiles von Koch Media in den USA vertrieben wurde, kam es zu großer Erheiterung in Amerika:

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Mit Plaion gibt es vielleicht noch immer einige Verständigungsprobleme – das ähnlich ausgesprochene „plaia“ bedeutet „Strand“ auf Portugiesisch – aber zumindest die Pimmelwitze dürften damit passé sein.

Koch Media, oder Plaion, gehört übrigens zur schwedischen Embracer Group, die kürzlich einen Deal mit Square Enix aushandeln konnten. Der gibt gerade einigen Fans Hoffnung:

Nach 6 Jahren wird Deus Ex wohl endlich wiederbelebt – Ein riesiger Verkaufsdeal macht’s möglich

Quelle(n):
  1. gamesindustry.biz

Welcher Typ von Student bist du im Uni-Simulator Two Point Campus – Erfahrt es in unserem Quiz!

Der Uni-Simulator Two Point Campus lässt euch eine Reihe von abgedrehten Kursen für noch verrücktere Studenten abhalten. Doch welche Art von Student wärt ihr in dem humorvollen Mix aus Aufbauspiel und Wirtschaftssimulation? Erfahrt es in unserem großen Persönlichkeitsquiz zu Two Point Campus!

Was ist Two Point Campus? In Two Point Campus baut ihr eine Uni in liebevoller Kleinarbeit zusammen, bietet abgefahrene Kurse an und ladet noch verrücktere Studenten und Dozenten ein.

Dabei schaut ihr, dass alles reibungslos läuft und die ganze Hochschule nicht gleich wieder nach einem Semester pleite geht, weil ihr zu viel Geld für Blumenbeete und Deko ausgegeben habt. Wie sich das Spiel anfühlt, beschreibt dieser Ersteindruck von Two Point Campus.

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Vom Ritter-Azubi bis zum Cyborg – Welcher abgedrehte Studi seid ihr?

Die verschiedenen Studenten kommen in allerhand Archetypen daher, darunter Nerds, Ritter und Goths. Damit eure Uni gedeiht, müsst ihr für jeden Typ Kurse und Aktivitäten finden, die ihnen taugen. Doch was wäre, wenn ihr Teil dieser verrückten Universität wärt? Welcher Typ von Student seid ihr in Two Point Campus?

Um das herauszufinden, haben wir für euch ein spannendes und witziges Quiz vorbereitet. In diesem “Persönlichkeitstest” erfahrt ihr, ob ihr euch beispielsweise als Ritter im Kurs für Lanzengang wiederfindet oder lieber an Killerrobotern herumschraubt.

Wie läuft das Quiz ab? Ihr habt pro Frage eine Antwort und je nachdem, wie ihr abstimmt, werdet ihr einem bestimmten Studententyp zugeordnet. Die Summe der Zuordnungen am Schluss bestimmt, welche Art von Studi ihr an der irren Uni seid.

Ihr könnt das Quiz beliebig oft wiederholen, doch während des Quizzes lassen sich einmal abgegebene Antworten nicht mehr revidieren. Solltet ihr euch also brutal verklickt haben, dann startet das Quiz einfach neu, indem ihr die Seite erneut ladet.

Viel Spaß beim Abstimmen!

Hier könnt ihr Two Point Campus kaufen

Wenn ihr euch schon auf das Leben an der irren Uni freut, dann könnt euch das launige Spiel ab dem 9. August 2022 für die Nintendo Switch, PlayStation 4 und 5, Steam sowie die Xbox One als auch Series S/X kaufen.

WoW Dragonflight beschleunigt das Leveln um über 100 %, reduziert notwendige XP drastisch

Mit Dragonflight wird das Leveln in World of Warcraft schneller. Blizzard überarbeitet die notwendigen XP deutlich.

Das Leveln in World of Warcraft ist ein Kernaspekt des Spiels – zumindest für einen Teil der Community, denn das Thema sorgt immer wieder für Diskussionen.

Manchen ist jede Minute, die der Weg zum maximalen Level und damit dem Endgame benötigt, bereits verschwendete Zeit. Immer mal wieder schraubt Blizzard an den notwendigen Erfahrungspunkten, um einen Charakter auf die maximale Stufe zu heben – das wird auch mit Dragonflight geschehen.

Denn Blizzard reduziert die notwendigen Erfahrungspunkte im Bereich von Stufe 50 bis 60 drastisch. Ihr werdet künftig über 100 % schneller leveln können.

Was wurde geändert? In der Alpha von Dragonflight wurden die notwendigen Erfahrungspunkte zum Aufleveln deutlich verändert. Zwischen Stufe 1 und 60 werden künftig 57 % weniger Erfahrungspunkte benötigt.

Das heißt aber nicht zwingend, dass jedes einzelne Level künftig schneller geht. Im Bereich zwischen 10 und 31 steigen die benötigten Erfahrungspunkte leicht an. Zwischen 3 % und 19 % mehr Erfahrungspunkte braucht ihr hier im Gegensatz zu den aktuellen Werten.

Danach sinken die notwendigen XP allerdings drastisch ab. Von Stufe 40 auf 41 benötigt ihr 47 % weniger XP und von Stufe 45 auf 46 sind es sogar 59 % weniger XP.

Besonders krass: Im aktuellen Shadowlands-Bereich, also den Stufen von 50 bis 60 sinken die notwendigen Erfahrungspunkte pro Level jeweils zwischen 74 % und 77 %.

Auf alle Level umgerechnet ergibt das eine Reduktion von rund 57 % notwendiger XP im Bereich von Stufe 1 bis 60.

Die Kollegen von wowhead haben dazu eine Grafik erstellt, die den drastischen Einschnitt gut zeigt:

WoW Chart XP Changes wowhead
So verändern sich die notwendigen XP in Dragonflight. Bildquelle: wowhead

Beachtet bei diesen Angaben jedoch, dass es sich dabei um Werte aus der Alpha von Dragonflight handelt, die sich bis zum Release noch ändern können.

Was sind die Folgen davon? Das Ergebnis ist, dass die reine Level-Dauer von Stufe 1 auf Stufe 60 drastisch reduziert wird. Eine Reduktion von 57 % bedeutet im Umkehrschluss eine Beschleunigung von über 110 %, die vor allem aber jenseits von Stufe 30 auffallen wird.

Wer also noch einen Charakter leveln möchte, sollte damit vielleicht noch bis zum Pre-Patch von Dragonflight warten oder hoffen, dass es noch ein weiteres Bonus-XP-Event geben wird.

Warum macht Blizzard das? Auch wenn Blizzard hierzu keine klaren Angaben getroffen hat, scheint das grundsätzliche Ziel klar zu sein. Die Zeit, die Spieler im „alten Content“ verbringen, soll möglichst niedrig gehalten werden.

Wenn man die Werte miteinander vergleicht, dann scheint es so, als wolle Blizzard sicherstellen, dass die Charaktere in Dragonflight ungefähr die gleiche Zeit im „Low-Level-Content“ verbringen, wie es jetzt in Shadowlands der Fall ist. Die Level-Dauer von Stufe 1 auf 60 sollte also insgesamt ungefähr gleich oder etwas kürzer ausfallen, als die aktuelle Dauer von Stufe 1 bis 50.

Bedenkt dabei auch, dass die „Chromie-Zeit“ in Dragonflight bis Stufe 60 skaliert.

Was haltet ihr von diesem Geschwindigkeits-Boost? Eine gute Sache? Oder wird das Leveln dadurch immer mehr entwertet?

Pokémon GO: Globale Herausforderung ist gestartet – Helft jetzt mit, um Boni zu kriegen

Am kommenden Wochenende läuft das Pokémon GO Fest in Sapporo. Den Großteil der Inhalte kriegt man nur vor Ort – doch zumindest bei der globalen Herausforderung dürfen alle mitmachen.

Was ist das für ein Event? Das Pokémon GO Fest in Sapporo, Japan ist das letzte von drei lokalen GO-Fest-Events in diesem Jahr. Zuvor gab es schon vergleichbare Events in Berlin und Seattle.

In Japan gibt es dann beispielsweise Boni wie spezielle Spawns, eine Spezialforschung und die Ultrabestie Voltriant, die bislang noch nicht verfügbar war – mit einer Ausnahme. Für diese Boni muss man aber vor Ort sein.

Doch wie schon bei den Events zuvor gibt es auch wieder eine globale Herausforderung und eine Sammleraufgabe.

Globale Herausforderung sichert den Hyperbonus für alle in Pokémon GO

Update, 05. August, 08:00 Uhr: Die globale Challenge ist live. Alle Trainer auf der Welt müssen gemeinsam 30.000.000 Feldforschungen abschließen. Dann werden die Boni freigeschaltet.

Wann läuft die Challenge? Die globale Herausforderung begann am Freitag, dem 05. August bereits um 01:00 Uhr nachts in Deutschland. Das entspricht 08:00 Uhr in Sapporo – daher die ungewöhnliche Startzeit. Sie endet am Sonntag, dem 07. August um 13:00 Uhr deutscher Zeit.

Warum sollte man mitmachen? Ist die globale Herausforderung geschafft, wird der Hyperbonus für alle Trainer auf der Welt freigeschaltet. Bislang sind folgende Infos dazu bekannt:

Spätestens nach Abschluss der Challenge dürfte Niantic bekannt geben, was für einen Bonus wir erwarten können.

Es gibt noch eine Aufgabe: Während des GO Fests in Sapporo wird es auch eine Sammler-Herausforderung für alle Trainer auf der Welt geben. Die läuft vom 05. August um 08:00 Uhr bis zum 07. August um 20:00 Uhr Ortszeit.

Hier muss man Monster fangen, die beim GO Fest Sapporo auch spawnen. Dazu gehören Paras, Knofensa, Hoppspross, Sonnkern, Kinoso (Sonnenform) und Waumboll.

Der Abschluss dürfte ein paar Belohnungen und einen Fortschritt auf der Sammler-Medaille bringen.

Nach dem Sapporo-Fest steht noch eine weitere GO-Fest-Veranstaltung in diesem Jahr an: Das globale GO-Fest-Finale 2022, für das nun auch erste Inhalte bekannt sind.

Stalker belästigen die Entwickler von Destiny 2, werden rassistisch – Hat jetzt rechtliche Konsequenzen

Zwei Entwickler von Destiny 2 erhielten von Stalkern rassistische Nachrichten und Mord-Drohungen. Nun ging der Fall vor einen Richter in Ontario und die Identitäten der Stalker sollen ausfindig gemacht werden.

Nachdem Bungie, das Studio hinter Destiny 2, bereits mit einem Anwalt gegen Cheater vorgeht, kommt es nun zu weiteren rechtlichen Schritten. Dieses mal aber mit deutlich ernsteren Hintergründen.

Eine Zeitung in New Jersey mit dem Namen „The Record“ berichtete am 2. August 2022 vom gerichtlichen Beschluss zu einem Fall der Belästigung zweier Entwickler von Destiny 2 (via therecord.com).

Unbekannte Personen hätten demnach als Reaktion auf einen Tweet die Entwickler von Destiny 2 bedroht. Jetzt sollen die Verantwortlichen ausfindig gemacht werden.

Trigger-Warnung: Im nachfolgenden Text geht es um Rassismus, Stalking und Morddrohungen.

Hier seht ihr einen Trailer zur Sonnenwende in Destiny 2:

Video starten

„Genieße deine Pizza“

Was waren das für Drohungen? Auf einen Tweet hin erhielten einige Bungie-Mitarbeiter Nachrichten, in denen sie bedroht wurden. Laut ihren Aussagen kam es zu verschiedenen Drohungen:

  • Ein Unbekannter schickte einen Tweet an Bungie-Accounts, in denen er damit drohte, Mitarbeiter zu töten
  • Mehrere Mitarbeiter erhielten Sprach- und Textnachrichten auf privaten Telefonnummern mit rassistischen Schimpfworten, darunter wohl prominent das “N-Wort”
  • Eine Person rief mehrmals einen Mitarbeiter an und verlangte einen rassistischen DLC
  • Eine Person bestellte Pizza an die Adresse eines Mitarbeiters mit der Sprachnachricht: „Genieße deine Pizza“
  • Ein Destiny-2-Spieler veröffentlichte private Daten eines Mitarbeiters und schrieb dazu, dass er umgezogen war und 30 Minuten von ihm entfernt lebe, dazu schrieb er, der Mitarbeiter sei „nicht sicher“

So gingen die Mitarbeiter gegen die Drohungen vor: Die Mitarbeiter hatten mitunter Sorge, dass ihre realen Adressen nicht nur für Pizza-Bestellungen, sondern für durchaus ernstere Untaten missbraucht werden würden. Einige befürchteten etwa “Swatting”, also das bewusste Melden bei einer Spezialeinheit der Polizei. Leute wurden schon in Deutschland wegen Swatting verurteilt und das war nicht der einzige Fall:

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Zwei Mitarbeiter veranlassten deswegen eine dringende juristische Verfügung, damit TextNow die Kundendaten der Anrufer preisgebe. TextNow ist Unternehmen, das anonyme Anrufe über ihren Telefonservice ermöglicht und über das entsprechende Anrufe getätigt worden seien.

So entschied das Gericht: Bereits am 15. Juni 2022 gab das Gericht der Forderung grünes Licht. Ein Monat wartete das Gericht damit, den Fall der Öffentlichkeit preiszugeben, wegen der „ernsthaften Natur, der Androhung von Gewalt“.

Der Richter sagte zu dem Fall „Unabhängig davon, ob sie in den USA klagen oder der Polizei den Namen nennen, bin ich davon überzeugt, dass der außergewöhnliche Rechtsbehelf zur Verfügung stehen sollte, um Personen zu identifizieren, die andere mit niederträchtigem Rassismus belästigen, die persönliche Informationen missbrauchen und offene Drohungen mit körperlichem Schaden und Tod aussprechen.“

Ein einziger Tweet sorgt für Morddrohungen

Womit begannen die Drohungen? Am 2. Juni 2022 veröffentlichte ein Bungie-Mitarbeiter zwei Tweets. Bei den Posts handelte es sich um Werbung für das Spiel Destiny 2. Er gab 2 Videos. In den Clips sah man stand der schwarzen Gamer mit dem in-Game-Namen„Uhmaayyze“ im Vordergrund. Hier seht ihr einen der Tweets:

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Fred Myers, der Richter am Obersten Gerichtshof sagte: „Er ist unter den Spielern und Zuschauern von Destiny 2 sehr bekannt, weil er auf Livestreaming-Plattformen Freestyle-Rap performt, während er das Spiel spielt.“

Nachdem der Tweet öffentlich gegangen war, begannen Hacker mit dem Doxing (auch: Doxxing) und Hassnachrichten wurden an die Entwickler vom Spielstudio Bungie geschickt. „Doxing” meint die Veröffentlichung von persönlichen Informationen im Internet, die eigentlich privat bleiben sollten.

Es kommt immer wieder zu Fällen, in denen die Polizei oder Gerichte im Gaming-Bereich aufräumen müssen:

FBI bringt Mann vor Gericht, der soll 324.000$ von FIFA 18 gestohlen haben

Quelle(n):
  1. www.therecord.com

Diablo Immortal hat wohl eine „echte“ Grenze für Erfahrungspunkte: Spieler zeigt, dass er 0 % bekommt

Kann man eigentlich zu viel Diablo spielen? Im Falle von Diablo Immortal scheint das der Fall zu sein. Ein Spieler will nun die Grenze gefunden haben, ab der er effektiv nicht mehr weiter machen kann. Zumindest nicht, wenn er noch leveln will.

Was ist das für eine Grenze? Es gibt viele Möglichkeiten, um in Diablo Immortal schnell zu leveln. Allerdings bestimmt der sogenannte Server-Paragon, wie schnell ihr dabei wirklich seid. Das Feature dient als eine Art Aufholmechanik:

  • wer unter dem Server-Paragon spielt, erhält bis zu 400 % mehr Erfahrung
  • wer darüber spielt, erhält entsprechend weniger Erfahrung
  • der Server-Paragon steigt jeden Tag um 2

Nun hat aber ein Spieler auf reddit ein Bild von seinem Charakter geteilt, der 16 Stufen über dem aktuellen Server-Paragon ist und damit angeblich 0 % Erfahrung erhalten soll. Er kann also effektiv nicht mehr leveln.

In unserem Video verraten wir euch, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – in 3 Minuten:

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Gibt es diese Grenze wirklich? Ob die Information tatsächlich stimmt oder ob das Bild eine Fälschung ist, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestätigen. Wir fragten allerdings bei Blizzard nach, ob es wirklich so etwas wie eine EP-Grenze gibt.

Spieler haben bereits zuvor herausgefunden, dass es gewisse Loot-Grenzen in Diablo Immortal gibt, auch wenn diese teilweise noch umstritten sind. Träfe beides zu, dann hieße das, dass man tatsächlich ab einem gewissen Punkt keinen Fortschritt mehr machen kann.

Allerdings ist der Aufwand dafür so hoch, dass die allermeisten Spieler wohl niemals so weit kommen werden. Der Spieler erhält dementsprechende Hochachtung für seine Leistung, so weit gekommen zu sein.

Einige Nutzer reagieren auf die Nachricht sogar mit Humor und meinen, das Spiel zwinge einen dazu, mal frische Luft zu schnappen oder dass dies eine eingebaute „Touch Grass“-Mechanik sei.

Mechaniken begrenzen den Fortschritt in Diablo Immortal

Abseits von den angeblichen technischen Grenzen für Loot und Erfahrung, stoßen Spieler aktuell aber auch auf weitere Probleme. So hängen viele etwa schon seit einer Weile beim Sprung von Hölle 2 auf Hölle 3.

Das große Problem hier ist die Kampfwertung, welche als Skill-Grenze für die Spieler dient. Je weiter eure Kampfwertung unter der Anforderung ist, desto weniger Schaden teilt ihr aus und desto mehr erhaltet ihr.

Entsprechend schwierig wird es aber auch, weiter voran zu kommen, denn besseren Loot gibt es nur auf höheren Höllenstufen. Darum sehen sich vor allem Casual-Spieler immer wieder vor einer gewissen Wand, was den Fortschritt angeht.

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Ein großes Manko sind aktuell die Truppen, an welche etwa Möglichkeiten zum Erhalt legendärer Edelsteine gebunden sind. Die Truppen, feste Gruppen aus 8 Spielern, stehen schon seit längerer Zeit in der Kritik. Viele Spieler hätten lieber einen größeren Fokus auf die Clans.

Im Video verraten wir euch, wie genau die legendären Edelsteine funktionieren:

Video starten

Das größte Problem allerdings ist die Gruppen-Pflicht für Dungeons auf Höllen-Stufen. Ab Hölle 1 kann kein Dungeon mehr einfach solo gemacht werden, man braucht immer eine Gruppe. Und je weiter sich die Spielerschaft auf die verschiedenen Höllen-Stufen auffächert, desto weniger Gruppenmitglieder stehen den jeweiligen Stufen zur Verfügung:

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Diablo 4 ist wohl jetzt schon gut, auch wenn das niemand sagen darf

Angeblich läuft jetzt schon ein erster Test von Diablo 4, noch ehe das Spiel für Fans in einer Beta freigegeben wird. Den ersten Spielern in der „Family & Friends“-Alpha gefällt das Spiel wohl schon jetzt, obwohl sie das noch gar nicht sagen dürfen.

Wie steht es um Diablo 4?

Den Reveal-Trailer zu Diablo 4 haben wir hier für euch eingebunden:

Video starten

Was sagen die Tester? Laut dem bekannten Journalisten und Branchen-Insider Jason Schreier soll das Feedback zum Test „größtenteils positiv“ sein, wobei er nicht genauer beschreibt, was genau gelobt wird (via Twitter).

Kritik in den Kommentaren geht darauf ein, dass auch Diablo Immortal bei den Testen gut ankam, nun aber vor allem mit seiner Monetarisierung verschrecke. Laut Schreier sei ein Shop in Diablo 4 vermutlich aber auch noch gar nicht zu testen.

Grundsätzlich seien Inhalte im Shop rein kosmetisch und die Entwickler selbst sagten bereits, dass Diablo 4 anders monetarisiert werde als Diablo Immortal.

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Diablo 4 – Beta-Test, Release und Inhalte

Was steckt in Diablo 4? Es gibt abseits von den Infos zum Shop bereits jetzt einige Details zu den Inhalten vom kommenden Hack’n’Slay. Wir kennen etwa bereits die Kampagnen-Dauer und das Max-Level von Diablo 4.

Außerdem soll das neue Diablo über 150 Dungeons bekommen, auch wenn das Skepsis hervorruft. Zu Release stehen euch zudem 5 Klassen zur Verfügung: Barbar, Zauberin, Druide, Jägerin und der zuletzt vorgestellte Totenbeschwörer.

Das Vorstellungs-Video vom Nekro seht ihr hier:

Video starten

Wenn ihr mehr zum Spiel erfahren wollt, dann findet ihr in unserem Sammelartikel alle Infos zu Diablo 4 in der Übersicht.

Wann kann ich Diablo 4 spielen? Noch gibt es kein konkretes Release-Datum für Diablo 4, außer dass es noch 2023 erscheinen soll. 2023 soll außerdem die Blizzcon wieder als reale Messe stattfinden, spätestens dort könnt ihr vermutlich mit einem Datum zur Veröffentlichung rechnen.

Eine Beta findet sicherlich statt, da ihr euch bereits jetzt zu einem Test anmelden könnt. Wann genau diese stattfindet, steht aber ebenfalls noch offen. Wenn euch das Warten zu lang wird, dann werft einen Blick auf unsere Liste mit Alternativen:

3 neue Hack’n’Slays kommen 2022, während ihr auf Diablo 4 wartet

WoW: „Schicksalshafte“ Raids sind verbuggt – Blizzard schenkt ihnen mehr Leben

Die Raids in WoW Shadowlands wurden gebufft, auch wenn Blizzard hier nur von einer „Korrektur der Anzeige“ spricht. Was ist da los?

Die Saison 4 von WoW: Shadowlands ist gerade erst gestartet, doch so ziemlich alle Inhalte der neuen Saison sorgen für Probleme. Zuvor gab es schon massive Kritik an den „Mythisch+“-Dungeons, die eine sonderbare Skalierung und mitunter sehr viele Oneshot-Mechaniken haben. Jetzt gerieten auch noch die Raids in den Fokus und Blizzard musste nachbessern. Viele Bosse sind nun deutlich härter.

Was war das Problem? Die „Fated“ Raids haben sich als viel zu einfach herausgestellt. Mitunter pflügen Spieler innerhalb von wenigen Minuten durch die Bosse – selbst auf heroischer Variante überleben manche Bosse keine zwei Minuten, obwohl sie durch die Fated-Affixe ein bisschen härter sein sollten. Sie hatten einfach zu wenig Lebenspunkte.

Hinzu kam ein Fehler, dass auch die Fähigkeiten der Spieler nochmal deutlich mehr Schaden verursachten, als eigentlich geplant. Manche Jäger berichten, dass ihre Schüsse plötzlich für 32.000 Schadenspunkte einschlugen, was Bosse nur so dahinschmelzen ließ.

Blizzard wurde sich des Fehlers schon relativ früh bewusst und versprach, an einer Lösung zu arbeiten.

WoW Denathrius angry red title titel 1280x720

Was hat Blizzard nun gemacht? In der mythischen Variante von Schloss Nathria – und damit auch aktuell in der „Schicksalshaften“ Version – wurden die Lebenspunkte der Bosse um satte 15 % erhöht. Es kommt relativ selten vor, dass Blizzard bei Raids nachträglich noch eine so drastische Korrektur nach oben vornimmt.

Angeblich handelt es sich dabei aber lediglich um eine Korrektur der Anzeige, die tatsächlichen Lebenspunkte sollen sich gar nicht verändert haben – das sagte Blizzard zumindest im offiziellen WoW-Forum. Viele Spieler bezweifeln das und sind unzufrieden über die Änderungen, denn Blizzard hatte mit dem Hotfix laufende Raid-Instanzen zurückgesetzt und damit viele Spieler aus dem Raid geworfen, der dann von vorne starten musste.

Wie kam dieser Fehler zustande? Dass die Bosse viel zu wenig Leben hatten, ist ein Fehler, der vermutlich während der Test-Phase hätte auffallen müssen. Womöglich hat Blizzard einfach unterschätzt, wie stark sich die Kraft der Charaktere in den letzten Patches verändert hat oder nicht stark genug getestet. Immerhin ist Saison 4 nur eine „experimentelle“ Saison, in die nicht so viele Ressourcen gesteckt wurden, damit weiter mit ganzer Kraft an Dragonflight gearbeitet werden kann.

Was haltet ihr von diesen Buffs? Sind sie gerechtfertigt und sinnvoll? Oder hätte man den Raid nun so leicht lassen sollen, damit es fair bleibt?

LoL wird irgendwann keine neuen Champions mehr bekommen – Riot erklärt, wann es so weit ist

In League of Legends (LoL) werden regelmäßig neue Champions veröffentlicht. Doch das wird nicht ewig so weitergehen. Riot hat festgelegt, wann man mit neuen Releases stoppt und spricht in einem Podcast darüber.

Um was geht es? Riot Games bietet in ihrem MOBA League of Legends eine riesige Auswahl an Champions. 161 verschiedene Charaktere könnt ihr spielen. Das ist viel und noch nicht das Ende. Schaut man bei der Konkurrenz in Dota 2, kann man da aktuell 123 verschiedene Charaktere spielen.

Regelmäßig erscheinen für das 13 Jahre alte LoL noch neue Champions. Aber damit ist irgendwann Schluss, erklärt Riot Games.

Riot spricht bereits über das Ende von neuen Champions

Wer spricht da? Der Chef von LoLs Balance-Team, Matt “Phroxzon” Leung-Harrison, war zu Gast im “Broken by Concent”-Podcast (via YouTube). Ihm wird die Frage gestellt, ob sich Riot Games schon Gedanken darüber machte, ein Limit über Champions im Spiel zu haben.

Leung-Harrison erklärt, dass man bereits darüber spricht, aber noch viel zu bieten habe [bevor das Limit erreicht wird]. Ein Ende von neuen Champions würde dann in Kraft treten, wenn Riot keine intuitiven Charaktere mehr entwickeln kann.

“Es gibt ein paar Dinge, die viele Champions untragbar machen. Eine davon ist, dass Champions nicht intuitiv sind. Sagen wir, ich treffe auf Thresh, er wirft einen Hook, der wie ein Hook aussieht, aber er geht einfach über jemanden hinweg. Man würde sich fragen: ‘Was zum Teufel ist das?'”, erklärt der Balance-Lead.

“Wenn wir unintuitive Champs machen, ist es ein Problem, mehr von ihnen zu machen, weil es die Anzahl der Dinge, die man verstehen muss, um das Spiel zu spielen, massiv vervielfacht.”

Solange die Mechaniken, mit denen ein Champion funktioniert, intuitiv sind, könne man neue Champions entwickeln.

Der neuste Champion Nilah wird in folgendem Video vorgestellt:

Video starten

Champion Gwen als Beispiel für “nicht intuitiv”

Das ist das Beispiel: Der Chef-Entwickler wird im Podcast speziell auf die W-Fähigkeit von Gwen angesprochen. So erklärt Coach Curtis “das fühlte sich gar nicht intuitiv an.” Bei Gwens W-Fähigkeit wird ein Nebel auf der Erde um sie ausgebreitet und man kann Gwen nur angreifen, wenn man zusammen mit ihr im Nebel steht.

Leung-Harrison erklärt, dass Gwen um diese Fähigkeit herum entwickelt wurde. Sie soll die Möglichkeit haben, sich mit der Frontline anzulegen, ohne von Range-Champions weggeprügelt zu werden. Für Riot war es schwierig, das zu visualisieren.

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Darum geht es im Kern: Riot Games will neue Spieler nicht mit Champions abschrecken, die zu schwer zu verstehen sind. Man will zwar einzigartige Champs erschaffen, doch nicht um jeden Preis. Wenn die Spielbarkeit dafür weichen muss, dass ein Champion einzigartig ist, dann ist damit keinem geholfen.

So wie es im Podcast klingt, hat Riot Games aber noch viele Ideen auf Lager, um die Liste der spielbaren Charaktere zu erweitern. Es sollte also noch dauern, bis das Limit der neuen Champions erreicht ist.

Der neuste Champion Nilah war zum Release so stark, dass Riot ihn schon nach 24 Stunden nerfen musste

Quelle(n):
  1. DotEsports

MMORPG Black Desert macht euch im neuen Event zu Ottern, die um Sandburgen kämpfen

Aktuell läuft in Black Desert Online das Sommer-Event, welches bis zum 24. August stattfindet. Neben allerhand üblichem MMORPG-Event-Kram dürft ihr aber auch Otter sein und um eure Sandburg kämpfen. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was ist das für ein Event? Seit dem 3. August läuft im MMORPG Black Desert Online das Sommer-Event. Dieses bringt einige wöchentliche Aufgaben und Belohnungen mit, aber auch einen ganz neuen Spielmodus, bei dem ihr Otter sein dürft.

Der Spielmodus hört auf den Namen Sand Castle Shore-Down und fokussiert sich auf PvP. Zu gewinnen gibt es einige Belohnungen zu verdienen und auch eine tägliche Quest abzuschließen. Dabei bekommen übrigens beide Seiten Loot, die Gewinner jedoch mehr.

Was ist das für ein Spielmodus? Bei dem PvP-Modus geht es zwar äußerlich süß zu, es ist aber im Grunde genommen ein normales Deathmatch. Ihr übernehmt dabei entweder die Rolle eines Otters, oder die eines Papus. Die Papu sind ebenfalls recht niedliche Tierchen, die aus dem Black Desert-Kosmos stammen.

Dabei wählt ihr eine von jeweils drei Klassen aus, die einem Krieger, einem Heiler und einem Magier entsprechend. Die haben dabei auch recht ulkige Namen. So ist der Otter-Heiler offensichtlich der “Heilige Seegurken Priester”.

Letztendlich spielt ihr in Gruppen von jeweils 30 Spielern um Kills. Je mehr flauschige Gegenspieler ihr zu Tode knuddelt, desto mehr Punkte holt ihr für euer Team. Wer nach 10 Minuten die meisten Punkte hat, holt den Sieg für seine Fraktion ein.

Hier seht ihr den Trailer zu dem Event:

Video starten

Der Kampf um die Sandburgen

Der große Kampf der Otter: Während sich der erste Spielmodus nur auf ein Deathmatch bezieht, gibt es bei dem zweiten Modus, “Clash of the Furrsome Papus and Otters”, auch richtige Territorialschlachten. Dabei dürft ihr euch eine Seite aussuchen und erhaltet dann Schriftrollen, um euch in Papu oder Otter zu verwandeln.

Alle 15 Minuten findet dann ein Kampf an der Sandburg statt, bei dem man sich um 5 verschiedene Gebiete prügeln muss und das jeweils andere Team von dort vertreibt. Ist das erfolgreich geschehen, übernimmt eure flauschige Armee die Kontrolle über das Gebiet.

Nach 15 Minuten gewinnt das Team, was länger, mehr Regionen gehalten hat. Der Verlierer muss dann noch 5 Minuten lang auf dem Schlachtfeld warten, um “seine Niederlage zu reflektieren”.

Neue Quests: Begleitet werden diese Events von entsprechenden täglichen und wöchentlichen Aufgaben. Dabei müsst ihr nicht nur Sandburgen erobern, sondern auch Papus und Otter umhauen. Dafür bekommt ihr dann Event-Tokens, die ihr gegen Belohnungen austauschen könnt.

Das alles ist bis zum 24. August möglich und spielbar. Also ran an den Fisch!

“Das ist die Zukunft des PvPs”

Wie reagiert die Community? Die haben sich sofort in die süßen Otter und Papus verliebt. Die Reaktionen der Spieler sind großartig und sie freuen sich darauf, in den knuddeligen Krieg zu ziehen und ihre Sandburgen zu verteidigen und einzunehmen.

Negative Kommentare sucht man aktuell vergebens, das Update und das Event scheinen gut anzukommen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass Otter andere Belohnungen bekommen, als Papus. Die Papus fokussieren sich eher auf Kampf, als Otter gibt es Lifeskill-Loot. Man befürchtet, es könnten sich weniger Spieler für die Otter entscheiden.

Unter dem Ankündigungstrailer auf YouTube findet man einige Kommentare, die wir an dieser Stelle wiedergeben möchten:

  • Zero Cui sagt: „Ich sehe die Zukunft des PvPs in diesem Modus!“
  • Pretzelicious schreibt: „Endlich etwas, über das man sich richtig freuen kann.“
  • Uni Cornu sagt: „Endlich! Dieser süße Krieg brauchte viel mehr Aufmerksamkeit.“
  • Memmories schreibt: „Das ist großartig. Wir haben richtige Otter und Papu-Klassen!“

Was haltet ihr von dem Event? Wolltet ihr auch schon immer mal als Otter kämpfen? Oder würdet ihr euch doch für die Papus entscheiden? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

MMORPG Black Desert bekommt Singleplayer-PvE-Zonen – Aber ihr dürft nicht immer rein

New World verspricht viele neue Features für das Sommer-Update – Verschiebt die 2 größten davon

In New World geht gerade so ziemlich alles schief, was nur schiefgehen kann. Das große Sommer-Update sollte coole, neue Features bringen, hat aber nun doch viel weniger dabei, als angekündigt. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was war das für ein Update? Letzte Woche erschien in New World das große Sommer-Medleyfaire-Update. Dieses brachte ein neues Event mit sich und sollte eigentlich auch den begehrten Dungeon-Finder und eine neue Expedition dabei haben.

Eigentlich. Denn der Dungeon-Finder, eines der heiß erwarteten Features seit dem Launch, wurde vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben. Diese Ankündigung erfolgte kurz nachdem das Update live gegangen war, während am selben Tag in den Patch-Notes noch davon die Rede war, dass es kommt.

Wie reagierte Amazon? Die entschuldigten sich förmlich für die Verzögerung des Dungeon-Finders, versicherten den Spielern aber, dass der Release der neuen Expedition nicht davon betroffen sei und diese weiterhin kommen soll. Angekündigt war die Expedition für eine Woche nach dem Release des Updates.

In der Nacht des 3. Augusts meldeten sich die Entwickler von New World dann zu Wort, mit schlechten Neuigkeiten. Denn kurz vor dem Update teilte Amazon mit, dass sich auch die neue Expedition auf unbestimmte Zeit verschiebt.

Expeditionen gehören zum Endgame von New World. Was noch? Seht ihr in unserem Video:

Video starten

Verschiedene Probleme sind schuld an der Verzögerung

Warum kommt die Expedition nicht? Im Forum schreibt der Community Manager Aewyn, dass sich während den Tests leider einige Fehler bemerkbar machten, weswegen die Expedition verzögert erscheint. Wie diese genau aussehen, beschreibt Amazon an dieser Stelle aber nicht.

Es könnte aber mit dem täglichen Limit für Expedition zusammenhängen, welches derzeit leider auch noch von Bugs geplagt ist. So wurde mit dem letzten Patch die Anzahl der maximal machbaren, täglichen Dungeons von 15 auf 25 erhöht.

Der Grund dafür ist, dass aufgrund eines Fehlers aktuell 3v3-PvP-Gefechte ebenfalls eure täglichen Dungeon-Versuche verbrauchen. Amazon sucht aktuell nach einem Fix dafür, diese Woche ist er aber noch nicht dabei.

Was bringt der Patch diese Woche? Das Update 1.6.1, welches eigentlich die neue Expedition mitbringen sollte, fokussiert sich vollends auf Bugfixes. Hier werden einige Fehler behoben, die das Spielerlebnis in den letzten Tagen stark beeinträchtigten.

Unter anderem konnten kleine Fläschchen mit Azoth einfach nicht benutzt werden. Das geht jetzt aber wieder, was die Fans freut. Die kompletten Patch-Notes findet ihr auf newworld.com.

„Sie hätten das einfach niemals ankündigen dürfen“

Wie reagiert die Community? Überraschend gelassen. Obwohl man den Fans erst letzte Woche beibringen musste, dass sie erst mal doch keinen Dungeon-Finder bekommen, scheint der Schock der verschobenen Expedition nicht so tief zu sitzen.

Der allgemeine Tenor der User ist wenig überrascht und höchstens ein wenig traurig. Viele sagen auch, dass sie froh sind, dass die Expedition verschoben wurde. Man würde lieber später einen fertigen Dungeon spielen, als noch einmal eine verbuggte Expedition wie die Letzte. Zumindest was das angeht, scheinen sich die Leute im reddit einig zu sein.

  • DeityVengy sagt: „Ich erinnere mich an den Release von Tempest [der letzten Expedition], als dort keine Bosse gespawnt sind. Da bevorzuge ich einen Dungeon, der ohne Bugs erscheint, über einem, der schneller kommt.“
  • lootchase nimmt’s mit Humor: „Na dann spielen wir einfach alle unsere neuen Gitarren.“
  • Trovski sagt: „Naja, besser verschoben als mit Fehlern veröffentlicht. Schade, dass wir jetzt warten müssen auf die coolen Sachen. Sie hätten das einfach niemals ankündigen dürfen, wenn alles auf unbestimmte Zeit verschoben wird.“

Was haltet ihr davon? Spielt ihr aktuell noch New World? Findet ihr die Verschiebungen schlimm oder habt ihr schon damit gerechnet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Vor 9 Monaten war New World ein Riesen-Hit auf Steam und galt als MMO-Hoffnung – Wo steht es heute?

MMORPG-Spieler mögen kein Genderlock, aber was ist mit Klassen-Einschränkungen?

Gameplay-Einschränkungen wie Genderlock sind bei westlichen MMORPG-Fans ziemlich unbeliebt. Aber wie sieht es mit rassenspezifischen Einschränkungen bei der Wahl der Klassen? Verratet es uns in dieser Umfrage.

Genderlock ist für viele MMORPG-Spieler im Westen ein Feature, das im besten Fall mit Gleichgültigkeit und im Schlimmsten mit totaler Abneigung betrachtet wird. Es kommt häufig in asiatischen MMORPGs vor und schränkt die Klassenauswahl der Geschlechter ein. So können in Lost Ark nur Frauen die Magier-Rolle übernehmen.

Der Genderlock ist aber nicht die einzige Einschränkung, die es bei der Klassenauswahl gibt. In MMORPGs wie Blade & Soul und vor allem World of Wacraft können nicht alle Völker dieselben Klassen erlernen.

  • In B&S können zum Beispiel nur die Lyn als einziges Volk Astromancer werden.
  • In WoW kann nur das neue Volk der Dracthyr als einziges die neue Klasse Rufer nutzen.

Meistens haben diese Einschränkungen Gründe, die in der Lore und Story der Spiele verankert sind. Doch obwohl sie vom Spielprinzip dem Genderlock ähneln, scheinen sie auf keine so große Abneigung zu stoßen oder etwa doch?

Wie steht ihr zu rassenspezifischen Einschränkungen bei der Klassenwahl?

So könnt ihr abstimmen: In dem Umfrage-Tool weiter unten könnt ihr uns verraten, was ihr von Klasseneinschränkungen haltet. Bedenkt, dass jeder von euch nur eine Stimme vergeben kann und die Wahl nicht rückgängig gemacht werden kann.

Also erzählt mal: Findet ihr Einschränkungen der Klassenwahl durch die spielbare Völker in Ordnung oder völlig veraltet? Ist es besser oder schlechter als zum Beispiel der Genderlock, der so viele nervt? Kennt ihr MMOs, in denen die rassensprezifische Einschränkungen gut umgesetzt sind?

Schreibt uns eure Antworten in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

Bockschweres Survival-Spiel hat mich gebrochen, dabei sieht es aus, als wäre es für Kinder – Aktuell für 2 € auf Steam

Steam feiert das beliebte Genre der Survial-Spiele mit einem großen Genre-Sale. Die „Steam-Aktion für Survival-Spiele“ läuft noch bis zum 08. August 2022 und bietet viele starke Rabatte. MeinMMO-Autor Maik Schneider möchte euch einen starken Titel vorstellen, an dem er persönlich gescheitert ist, den jeder Genre-Fan aber mal anspielen sollte.

Meine Karriere als Survival-Spieler begann in einer kleinen Holzhütte in Minecraft kurz nach dem Release des Blöckchen-Hits auf der PlayStation 3. Wir schreiben das Jahr 2013 und hatte noch Angst vor den Zombies im Spiel.

Da wir noch keine Betten hatten, saßen wir die ganze Nacht in dem engen Verschlag und warteten auf den erlösenden Sonnenschein.

Seit damals ist viel passiert. Ich habe dutzende Survival-Games gezockt, tausende Zombies gekillt und riesige automatische Bahnhöfe in Minecraft errichtet, die den Nahverkehr ganzer Metropolen organisieren könnten.

In dieser Zeit erlebte ich nur einen Survival-Titel, der mich wirklich fertig gemacht. Ein Survival-Spiel, auf das ich keinen Bock mehr habe. Es hat mich gebrochen: Don’t Starve und die Koop-Version Don’t Starve Together.

Steht ihr auf Herausforderungen und findet ihr gern allein heraus, wie ihr in einem Survival-Spiel vorankommt, dann möchte ich euch den Titel wärmstens empfehlen und stelle ihn euch kurz vor. Falls das nicht euer Fall ist, dann wisst ihr jetzt wenigstens, wie ihr mich fertig machen könnt.

Don’t Starve ist Teil unserer besten Koop-Spiele 2022 und wird immer noch mit Updates und Content versorgt. Den neusten DLC stellen wir euch im Video vor:

Video starten

Don’t Starve – Ein Schandfleck meiner Survival-Karriere

Das Spiel ist derzeit auf Steam im Sale und für schlappe 2,08 € zu haben. Die Koop-Version Don’t Starve Together gibt es ebenfalls reduziert, für nur 5,09 €.

Ich möchte euch mit meiner Einschätzung nicht abschrecken – im Gegenteil. Don’t Starve ist ein hervorragendes Survival-Game und bringt alle Mechaniken mit, um ein Klassiker der Genres zu sein:

  • Basis errichten
  • Werkzeuge craften
  • Nahrung anbauen
  • Tiere zähmen
  • Gegner kaputt schlagen
  • Verbesserungen erforschen
  • Dunkelheit überstehen
  • Jahreszeiten-Wechsel
  • Große, zufällig generierte Welt

Dabei könnt ihr nicht nur verhungern, wie der Titel des Spiels andeutet. So gut wie alles in der Welt will euch umbringen. Ihr könnt sogar zu viel Angst bekommen und daran verrecken.

dont starve together dunkelheit
Achtet im Dunkeln auf euren Rücken.

Und genau hier hat mich das Spiel eiskalt gebrochen. Die erste Runde im Koop damals mit meinem Trupp war eine ständige Mangelwirtschaft geprägt durch andauernde Not – wir hatten von allem zu wenig.

Ich mag die Herausforderung, es war ein echter Kampf, das erste Jahr zu überstehen. An diesem Punkt hatte ich auch noch viel Spaß.

Doch wir haben es nicht geschafft, die Mangel-Schwelle zu überwinden. Schlimmer noch … im Winter startete ein unvorhergesehenes Event. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen, es hat quasi unseren gesamten Fortschritt zerstört.

Jahreszeiten sind ein Ding in Don’t Starve.

Wir beendeten an diesem Abend das Spiel und ich war nie wieder bereit, eine ernsthafte neue Runde anzufangen.

Letztlich haben wir eine Mechanik nicht ordentlich genutzt, hatten dadurch einen dicken Nachteil. Doch nach einem Dutzend Stunden voller Grind und einem Leben am Existenz-Limit war die Luft bei mir raus. Don’t Starve hat mich nachhaltig beschädigt.

Und wenn man sich ein paar Bilder dazu anschaut, ohne den Hintergrund zu kennen, könnte man sogar denken, es wäre ein Spiel für Kinder. Ein Schandfleck meiner Survival-Karriere.

Trotzdem ist Don’t Starve eines der besten Survival-Games auf Steam. Es ist hart und rau, es erklärt euch nichts und es versucht ständig, euch umzubringen. Beste Voraussetzungen für ein kühnes Abenteuer.

Manchmal reicht aber ein kleines Versäumnis, eine kleine Dummheit und schon wird aus Spaß, Frust und Freude verwandelt sich in „fasse ich nie wieder an“.

Für 2,- beziehungsweise 5,- € ist es aber einen Versuch allemal wert. Ein Top-Spiel des Survival-Genres mit tiefen Mechaniken und einem eigenen Charme. Mich kriegt ihr aber nicht mehr in diese fiese Traumwelt.

Lasst mir eure Meinung zu Don’t Starve Together da und teilt mir ruhig mit, wo ich auf der Flachzangen-Skala für euch stehe.

Seid ihr immer auf der Suche nach neuen Survival-Abenteuern, dann schaut hier vorbei: Die 25 besten Survival-Games 2022 für PlayStation, PC und Xbox

Neuem Update in Lost Ark fehlt wichtiger Button – Fans fluchen: „Ich musste 774 Mal klicken“

In Lost Ark hat das neue Update am 3. August verändert, wie ihr Gold aus bestimmten Quellen bekommen könnt. Ein nerviger Denkfehler sorgte dabei dafür, dass ein Button vergessen wurde – weswegen sich Spieler jetzt die Finger wund klicken müssen.

Was hat sich verändert? Mit dem wöchentlichen Update in Lost Ark hat das Spiel eine Mechanik eingeführt, die weiter gegen Bots und „Real Money Trader“ kämpfen soll. Sie sorgt dafür, dass ihr Gold aus gewissen Quellen für 3 Tage nur sehr eingeschränkt verwenden könnt.

Zu diesen Quellen gehören auch Charaktere, die mit einem Powerpass gelevelt wurden. Jedes Gold, das sie verdienen, bleibt für die ersten 3 Tage nach der Erstellung gesperrt. Um das vernünftig trennen zu können, hat Lost Ark auch eine neue Währung eingeführt.

Das Gold, was ihr nicht ausgeben könnt, erhaltet ihr in 50, 20 oder 5-Gold-Münzen. Diese könnt ihr dann Doppelklicken und erhaltet die entsprechende Menge Gold.

Nerviger Denkfehler sorgt für Klickwahnsinn: Nur ist den Entwicklern dabei ein kleiner Fehler unterlaufen, denn bei dem neuen Gegenstand wurde ein wichtiger Button schlichtweg vergessen. Denn die neuen Münzen könnt ihr nicht, wie viele andere Items, als Stapel benutzen.

Erhaltet ihr nun also euer Gold, beispielsweise viel auf einmal aus euren wöchentlichen Quests, müsst ihr ganz schön lange klicken, bis es auch wirklich bei euch ist. Darüber fluchen die Spieler, die bereits jetzt zwischen 50 und 774 Goldmünzen herumliegen haben und sich der nervigen Fleißaufgabe widmen müssen.

Immerhin können die Spieler dabei die wunderschöne Grafik von Lost Ark betrachten:

Video starten

„Ich musste 774 Mal klicken, weil ich die kleinen Taschen gekauft habe“

Wie reagieren die Spieler? Die sind gerade ziemlich genervt. Denn teilweise müssen sie viele Minuten lang klicken, nur um das Gold zu bekommen, was sie sich sowieso schon verdient haben. Besonders hart trifft es dabei die User, die sich bei der wöchentlichen Belohnung für die kleinen Taschen entscheiden.

Denn dort bekommt ihr nur die 5-Gold-Münzen heraus. Ein User berichtet sogar von 774 Stück, die er dann alle einzeln anklicken musste. Auch bei der mittleren Variante müssen die Spieler teilweise 200 der Münzen öffnen und selbst wenn man das Risiko der großen Beutel eingeht, ist man vom Klicken nicht befreit.

Die Leute sind in erster Linie von dem Denkfehler selbst genervt. „Man hätte nur einen einzigen Button einbauen müssen“, schreibt ein User auf reddit und bekommt viel Zustimmung. Es gehen zwar so gut wie alle Kommentierenden davon aus, dass der nächste Patch das Problem behebt, dennoch bleiben die Spieler genervt.

Was sagen die Fans? Einige der Kommentare möchten wir euch an dieser Stelle mit auf den Weg geben, damit ihr euch selbst ein Bild von der Stimmung machen könnt. Sie stammen aus zwei verschiedenen reddit-Threads zum Thema.

  • FantasticBreakfast schreibt: „Ich hoffe, wenn sie das reparieren, bringen sie auch eine generelle Option, alles in einem Stapel zu benutzen. Die üblichen 30 auf einmal ist viel zu wenig bei über 700 Münzen“
  • Sinniee versucht zu schlichten: „Ok Leute, beruhigt euch. Es könnte schlimmer sein. Sie haben das einfach übersehen und es wird bestimmt mit dem nächsten Reset gefixt.“
  • Janitalia sagt: „Keine Ahnung, es hat irgendwie Spaß gemacht, das alles zu öffnen. Wie eine Loot-Explosion. Tut mir leid, ich versuche nur positiv zu sein.“
  • Sweaty Painter schreibt: „Sie müssen den Button tatsächlich einfach vergessen haben.“

Wie seht ihr das? Musstet ihr auch schon Klicken wie ein Verrückter, oder wartet ihr auf den nächsten Patch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Lost Ark bannt die Leiter von 12 der größten Gilden im MMORPG – War alles die gleiche Person

Twitch-Streamer schafft irre Halo-Challenge, die seit 18 Jahren keinem gelingt

Der YouTuber Charlie Cr1TiKaL White Jr. postete am 16. Juli 2022 eine Challenge, die eigentlich unmöglich sein sollte. Knapp 3 Wochen später schaffte es ein Twitch-Streamer und katapultiert sich mit dieser Leistung für viele in eine Hall of Fame des Gamings.

Das war die Challenge: Der YouTuber Cr1TiKaL forderte Spieler heraus, einen „perfekten Halo 2 deathless LASO run“ hinzulegen. LASO steht für „Legendary All Skulls On“. Das bedeutet, sie sollten Halo 2: Anniversary auf legendärer Schwierigkeit durchspielen, ohne dabei ein einziges Mal draufzugehen.

Als wäre das nicht schon schwer genug, sollten sie dabei alle Skulls aktivieren: Modifikationen, die das Spiel kniffeliger machen. Nur eine Modifikation ist nicht erlaubt, da man sich damit unsichtbar machen kann und einen Vorteil bekommt.

Was gab es dafür? Nachdem sich niemand für seine ursprüngliche Challenge mit 5.000 US-Dollar Preisgeld gemeldet hatte, erhöhte Cr1TiKaL den Einsatz auf 20.000 $. Umgerechnet sind das ungefähr 19.500 Euro. Dazu forderte er: „Kommt und holt euch mein Geld!“

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Noch mehr Halo gibt es bei uns im Video:

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Twitch-Streamer JerValiN macht sich zur Halo-Legende

Wer schaffte das Unmögliche? JerValiN gehörte eigentlich zu den kleineren Streamern, oft sahen ihm nur knapp 100 Menschen zu. Der Speedrunner und Halo-Veteran galt jedoch schon früh als einer der Favoriten in der Challenge. Nun hat er knapp 30.000 Follower (via TwitchTracker).

Das hat er geleistet: Am 04. August 2022 knackte der Spieler endlich die Challenge in einem durchgehenden Run über sechseinhalb Stunden, alles live auf Twitch. Laut dem Creator der Challenge ist das in der Geschichte des Spiels noch keinem gelungen.

So feierte der Streamer: Nachdem er dem letzten Gegner den Todesstoß verpasst hat, seufzte er erst mal erleichtert. „Alles klar, es geht doch“, sagt er an seinen Chat gewandt. Dann gesellten sich seine Familienmitglieder dazu und feierten den Triumph mit ihm.

Den ganzen Run sowie die emotionale Reaktion der Familie könnt ihr euch derzeit auf JerValiNs Twitch-Kanal anschauen.

Auch das Internet feiert JerValiN

Das sind die Reaktionen: Der E-Sport-Journalist Jake Lucky teilte die Leistung des Streamers auf seinem Twitter-Account und nannte ihn eine Legende. Seine Follower zeigten sich sichtlich beeindruckt.

„Einfach eine der härtesten Gaming-Challenges aller Zeiten“ schrieb etwa ein Nutzer. Ein anderer nannte es eine der besten Leistungen im Gaming. Leute, die sich die Challenge nicht angeschaut oder sie selbst versucht hätten, hätten keine Ahnung, wie unfassbar schwer sie sei. (via Twitter)

Cr1TiKaL selbst scheint begeistert zu sein, dass jemand seine Challenge schlagen konnte. In einem Clip auf seinem Twitch-Account ist seine Reaktion auf JerValiNs Sieg zu sehen. Darin sagt er auch, er habe immer gewusst, dass es möglich sei.

Ich war noch nie so froh, 20 Riesen zu verlieren! Das ist so verdammt riesig. Es hat 18 Jahre lang gedauert. Wisst ihr, wie viele Leute mir gesagt haben, es sei unmöglich? […] Ich hab es euch verdammt noch mal gesagt!

Cr1TiKaL via Twitch

Wie geht es jetzt für JerValiN weiter? Der bedankte sich erst mal bei seinen Mitstreitern und seiner Community. Und nicht nur über das Preisgeld darf er sich freuen: Sein Channel wurde schnell mit Gift-Subscriptions überflutet.

Cr1TiKaL offenbarte auch, dass der Speedrunner selbst eine noch schwierigere Version der Challenge geplant hatte. Darin soll es ihm nicht erlaubt sein, seine Waffe abzufeuern. Noch ist aber unklar, ob oder wann er sich dieser Herausforderung stellen wird.

Was haltet ihr von der Herausforderung? Habt ihr sie vielleicht mitverfolgt oder euch sogar selbst daran gewagt? Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Während viele Twitch-Streamer sonst eigentlich nicht gerade für körperliche Betätigung bekannt sind, bringt ein neuer Trend sie richtig ins Schwitzen: Gaming-Streamer quälen sich für einen riesigen Norweger

Hardware-Umfrage auf Steam zeigt die beliebtesten Prozessoren und Grafikkarten der Gamer – Womit spielt ihr?

Auf der Gaming-Plattform Steam läuft monatlich eine Umfrage zur verwendeten Hardware. MeinMMO zeigt euch die Ergebnisse aus dem Juli 2022.

Steam ist eine der größten Gaming-Plattformen der Welt und dürfte den meisten Spielern auf dem PC ein Begriff – ja beinahe schon ein Zuhause sein. Erst kürzlich hat eine Umfrage bei uns auf MeinMMO gezeigt, dass viele Leser hunderte Spiele in ihrer Steam-Bibliothek gelagert haben.

Regelmäßig veranstaltet Steam dabei eine Umfrage, die einen Einblick in die Hardware der Steam-Gamer erlaubt. Nun sind die Ergebnisse für Juli 2022 bekannt und wir listen auf, wie die Technik-Verteilung auf der Plattform aussieht – in Sachen Grafikarten, Prozessor-Power und Anzahl der Rechenkerne.

Habt ihr auch Lust auf ein kurzes Video zum Thema Hardware, binden wir euch hier eine interessante Geschichte ein:

Video starten

Steam: Grafikkarten – NVIDIA nicht zu schlagen

Bei den verwendeten Grafikkarten der Steam-User zeigt sich das übliche Bild – NVIDIA beherrscht den Markt, kommt bei Steam auf über 76 % Marktanteil.

Ganz oben steht dabei weiter die GTX 1060 von 2016 / 2017. Die Mittelklasse-Karte bietet stabile Leistung bei FullHD-Auflösung und liegt bei über 7 % Nutzungsanteil.

Die erste Grafikkarte von Konkurrent AMD schafft es auf einen abgeschlagenen Rang 16 mit der Radeon RX 580.

Öffnet die Spoilerbox, wenn ihr alle Karten sehen wollt, die einen Anteil von über 1 % besitzen:

Hardware-Umfrage Steam – Grafikkarten
  • NVIDIA GeForce GTX 1060
    • 7,12 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1650
    • 6,35 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
    • 5,67 %
  • NVIDIA GeForce RTX 2060
    • 5,10 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3060 Laptop GPU
    • 3,34 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1050
    • 2,83 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti
    • 2,79 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3060
    • 2,58 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1660 SUPER
    • 2,47 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1070
    • 2,41 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3070
    • 2,29 %
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER
    • 1,99 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3060 Ti
    • 1,90 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1660
    • 1,78 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3080
    • 1,68 %
  • AMD Radeon RX 580
    • 1,47 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1080
    • 1,46 %
  • NVIDIA GeForce RTX 2070
    • 1,42 %
  • NVIDIA GeForce RTX 3050
    • 1,38 %
  • AMD Radeon Graphics
    • 1,32 %
  • NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti
    • 1,30 %
  • AMD Radeon RX 570
    • 1,20 %
  • NVIDIA GeForce RTX 2060 SUPER
    • 1,18 %

Grafikarten sind ein heißes Thema im Gaming. Aktuell läuft eine Umfrage auf MeinMMO, welche Aspekte euch dabei besonders wichtig sind. Schaut doch mal vorbei:

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Steam: Prozessoren – AMD weiter auf dem Vormarsch

Bei der Prozessor-Technologie ist Intel weiter führend. Hier spielt AMD aber eine größere Rolle als auf dem Markt der Grafikkarten und ist weiter auf dem Vormarsch – im Vergleich zum Juni konnte der Anteil um 2,22 % gesteigert werden:

  • Intel CPUs: 66,26 %
  • AMD CPUs: 33,73 %

Die Statistik auf Steam zeigt bei den Prozessoren keine Modelle, sondern sortiert nach Hersteller, Betriebssystem und Geschwindigkeit. Wir listen euch wieder die Technik auf, die auf mindestens 1 % kommt und beschränken uns dabei auf die Zahlen von Windows.

Die Anteile der Intel-Technik in Windows-PCs findet ihr in der ersten Spoilerbox:

INTEL CPU SPEEDS (WINDOWS)
  • 2.3 GHz bis 2.69 GHz
    • 17,88 %
  • 3.3 GHz bis 3.69 GHz
    • 16,69 %
  • 2.7 GHz bis 2.99 GHz
    • 13,03 %
  • 3.0 GHz bis 3.29 GHz
    • 8,02 %
  • 3.7 GHz und mehr
    • 4,32 %
  • 2.0 GHz bis 2.29 GHz
    • 3,08 %
  • 1.7 GHz bis 1.99 GHz
    • 1,82 %

In der zweiten Spoilerbox findet ihr die Geschwindigkeit der AMD-Prozessoren auf Windows.

AMD CPU SPEEDS (WINDOWS)
  • 3.3 GHz bis 3.69 GHz
    • 14,29 %
  • 3.7 GHz und mehr
    • 8,36 %
  • 3.0 GHz bis 3.29 GHz
    • 5,77 %
  • 2.7 GHz bis 2.99 GHz
    • 2,17 %
  • 2.0 GHz bis 2.29 GHz
    • 1,77 %

Unabhängig vom Hersteller listet Steam dann noch die Anzahl der genutzten Prozessor-Kerne auf. Diese Verteilung findet ihr in der dritten Spoilerbox:

Physikalische CPU Kerne Windows
  • 6 Kerne
    • 34,38 %
  • 4 Kerne
    • 32,05 %
  • 8 Kerne
    • 19,16 %
  • 2 Kerne
    • 8,86 %
  • 12 Kerne
    • 2,38 %
  • 10 Kerne
    • 1,21 %

Wollt ihr die Auswertung der Juli-Umfrage selbst noch ein wenig tiefer studieren, findet ihr sie auf einer Website von Steam (via steam.com).

Mit welchen Geräten seid ihr unterwegs? Lasst uns einen Kommentar mit euren Spezifikationen da. Lebt ihr über dem Durchschnitt, habt ihr womöglich einen Exoten im Case? Oder verwendet ihr bewährte Standard-Technik?

Ich bin mit folgender Technik unterwegs:

  • Grafikkarte: AMD RX 5700 XT
  • Prozessor: AMD 3.7 GHz und mehr
  • Kerne: 8

Sucht ihr einen Vergleich mit generellen Erklärungen, was NVIDIA und AMD bei seinen Grafikarten unterscheidet, dann findet ihr hier einen passenden Artikel: Wie wichtig ist bei einer Grafikkarte, ob ich AMD oder Nvidia kaufe?

Gescheitertes MMORPG verkauft jetzt Pay2Win-Charaktere für 69 € – Aber ihr wisst nicht, was ihr bekommt

Das MMORPG Legends of Aria hat eine schwere Zeit hinter sich. Nach einem drohenden Tod wurde es vor einer NFT-Firma aufgekauft, die nun mit einem ziemlich bizarren Angebot aufwartet: Ihr könnt starke Charaktere kaufen, aber sie euch nicht einmal wirklich aussuchen.

Was ist das für ein MMORPG?

Ultima Online ist immer noch unter Fans beliebt. Wir zeigen euch im Video 5 Oldschool-MMORPGs, die heute noch gespielt werden:

Video starten

Zufällige Charaktere mit starken Skills für 69 Euro

Das ist jetzt los in Legends of Aria: Im offiziellen Discord des Spiels hat der CEO auf ein neues Angebot aufmerksam gemacht. Man könne sich nun exklusive Charaktere kaufen für 1,75 SOL, was umgerechnet grob 70 US-Dollar oder 68,77 Euro entspricht.

Diese Charaktere seien Teil einer „exklusiven NFT-Kollektion auf Fractal“ und kommen in verschiedenen „Tiers“. Je nach Tier – Bronze, Silber oder Gold – haben sie verschieden stark ausgebildete Skills, sind also unterschiedlich stark.

Außerdem erhalten sie basierend auf ihrem Tier Waffen und Ausrüstung und bekommen garantiert einen besonderen Umhang, leveln 200 % schneller als „normale“ Spieler. Besitzern ist zudem der Zugriff auf seltene NFTs, die „mit der Zeit“ kommen, versprochen.

Das ist das Seltsame daran: Auch, wenn dass alleine schon nach Pay2Win klingt, hat die Sache sogar noch einen Haken: Käufer wissen nicht, was sie bekommen. Laut dem CEO handle es sich hier um ein „Blind Mint“.

Als Käufer könnt ihr euch also weder aussuchen, welche Klasse ihr spielt, noch welches der drei Tiers euer Charakter haben wird. Das alles soll zufällig sein und ihr wisst vor dem Kauf nicht, was genau ihr da eigentlich kauft.

Ob sich Legends of Aria mit solchen Aktionen noch retten kann, steht offen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch ist sich sicher, dass das MMORPG zumindest dieses Jahr noch überleben wird:

Ich sage voraus: Diese 6 MMOs sterben 2022