Ich dachte, NFTs sollen die Zukunft des Gamings sein? Sah auf den Shows anders aus

Ich dachte, NFTs sollen die Zukunft des Gamings sein? Sah auf den Shows anders aus

Mehrere Shows haben die E3 2022 ersetzt und neue Spiele vorgestellt. Jetzt sind die Ankündigungen durch und ein Genre hat überhaupt keine Bühne bekommen: NFT- und Krypto-Spiele. Dabei sollen die doch das nächste große Ding sein. Ist der Trend schon wieder tot?

NFTs, oder „Non-Fungible Tokens“, tauchten als Gaming-Trend schon vor einem Jahr auf. Einige Firmen stiegen quasi aus dem Nichts auf mehrere Milliarden an US-Dollar an Wert. Streamer, YouTuber und Entwickler sprangen plötzlich auf den Zug auf.

Selbst große und bekannte Publisher wie Ubisoft waren überzeugt von NFTs. Einige Stimmen sprachen sogar davon, dass Krypto-Gaming die Zukunft der Videospiele sein wird. Ein paar Spiele haben sogar richtig Reibach gemacht.

Im vergangenen Jahr hat sich viel getan in der Branche. Und mehrere Events als Ersatz für die E3 dienten Publishern und Entwicklern dazu, ihre neuen Ideen zu zeigen. Jetzt, da viele Firmen ihre Pläne für 2022 und 2023 vorgestellt haben, fehlt aber ein Thema komplett: Krypto-Gaming.

Nightingale war eines der Highlights auf dem Summer Game Fest und ist einer der meistgeschauten Trailer:

Nightingale zeigt neuen Trailer mit PvE-Gameplay, sieht immer mehr aus wie Valheim

Kein einziges NFT-Spiel auf den Events

Das wurde auf den Events gezeigt: Am 9. Juni startete der Event-Marathon 2022 mit dem Summer Games Fest. Das Trailer-Gewitter zeigte haufenweise neue Spiele und sogar Dwayne „The Rock“ Johnson hatte einen kleinen PR-Auftritt für seine Rolle als DC-Held Black Adam.

Ein paar interessante Spiele waren durchaus dabei, etwa Metal Hellsinger oder das Remake von The Last of Us für PS5 und PC. Vor allem aber war das Summer Game Fest eine riesige Horror-Show, buchstäblich:

Das Summer Game Fest 2022 war die reinste Horror-Veranstaltung – Was das fürs Gaming-Jahr bedeutet

Von NFT-Games aber keine Spur. Nicht ein Spiel warb damit, dass ihr darin irgendetwas verdienen könnt. Auch in den unkonventionellen Indie-Shows: nichts. Für Liebhaber von kleineren Spielen gab es jedoch viel zu sehen, etwa einen meiner persönlichen Juwelen: Lord of the Rings: Return to Moria:

Der Gameplay-Trailer zu Lord of the Rings: Return to Moria

Aber auch hier, kein Krypto-Gaming.

Die größte Show zum Abschluss war der Xbox & Bethesda-Showcase, der mit richtig dicken Ankündigungen punkten konnte. Neues Gameplay zu Starfield, der neue Koop-Shooter Redfall und sogar eine Vorstellung von Diablo 4, mit der wohl keiner gerechnet hat.

Warum zeigt niemand NFTs? Die Shows haben Spaß gemacht, selbst wenn man wie wir bei MeinMMO bis nachts an den Tickern sitzt und sich die Finger wund tippt. Für uns sind die Shows harte Arbeit, aber immer wieder schön, vor allem als Rückblick.

Und nun blicke ich zurück und sehe keine NFT-Games, die ich aber auch nicht vermisse. Warum sich keiner der Publisher und auch kein Indie-Entwickler mehr an das Thema traut, steht in den Sternen.

Vielleicht liegt es daran, dass der Krypto-Markt generell gerade Probleme hat oder daran, dass einige große Influencer groben Unfug mit der Technologie getrieben haben. NFTs und Krypto haben an Glaubhaftigkeit eingebüßt.

Der Hintergrund ist eigentlich interessant, aber basiert eben auf Spekulation. Für viele Gamer sind die Krypto-Techniken etwas, das sie in ihrem Hobby einfach nicht sehen wollen. Deswegen gab es auch so viel Gegenwind in den vergangenen Monaten. Der war, wie es aussieht, wirksam.

TitanReach etwa starb noch vor der Veröffentlichung und auch einige nahmafte Entwickler der Industrie bezogen Stellung. Naoki Yoshida, der Chef von Final Fantasy XIV und so etwas wie eine Ikone im MMORPG-Bereich, sprach sich gegen NFTs in seinem Spiel aus.

Auch Warren Spector, der Erschaffer von Wing Commander, System Shock und Deus Ex, hält NFTs und das damit verbundene Metaverse für eine schlechte Idee. Von ihm heißt es:

NFTs sind lächerlich. Ich verstehe nicht, wieso jemand da mitmachen möchte. Eigentum an virtuellen Gütern, die man sofort in unbegrenzter Menge reproduzieren könnte. Wer hält das für eine gute Idee?

Es wird ruhiger um Krypto-Gaming, aber es wird erstmal bleiben

Rund um den Krypto-Markt, Krypto-Gaming und NFTs gab es in den vergangenen Wochen ohnehin recht wenig Nachrichten. Die Agentur Reuters berichtete über einen Crash am Krypto-Markt, der offenbar einige Investoren hart getroffen hat.

Der CEO von Mythical Games, einer Firma, die Blockchain-Gaming vorantreiben will, hofft auf eine positive Entwicklung mithilfe von Web3 (via coindesk.com). Das ist der neue Trend, auf den nun viele umsteigen und der wohl auch irgendwie mit Krypto-Gaming zusammenhängt.

Ein Mann ist die Hoffnung für MMOs – Sagt, seine neue Plattform hat Maximal-Auslastung von einer Milliarde Menschen

Der Markt bleibt interessant für eine Menge Entwickler und Nutzer, die sich in der Technologie die Zukunft versprechen. Besonders MMOs sind oft das Ziel von Krypto-Technologien.

Schließlich kann hier mit den besonderen Gegenständen gehandelt werden, die in sich einzigartig sind. Die interessierten Spieler steigen dann natürlich früh ein, um potentiell wertvolle Inhalte noch günstig zu bekommen.

Da NFTs und Co. ein großes Potential haben, wird stetig an neuen Möglichkeiten gearbeitet, die Technologie umzusetzen. Einige große Namen des Gamings planen etwa neue Möglichkeiten zur Umsetzung, wie Peter Molyneux (Black & White, Fable, Dungeon Keeper) oder der Ultima-Entwickler Richard Garriot, der ein neues NFT-MMORPG in Planung hat.

In der Gaming-Community allgemein wird das Thema aber kaum noch aufgegriffen oder diskutiert. Wenn, dann in Form von Memes oder vereinzelt zu Aussagen. Ob Krypto-Gaming noch einmal wichtig wird? Keine Ahnung. Wenn ich irgendwann in 20 Jahren Affen-Bilder in Paint malen muss, um mein Geld zu verdienen, wisst ihr Bescheid.

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Nomis

Ich bin wohl der größte Träumer auf der Welt! Dachte die Spielewelt, wird immer eine Welt bleiben, in der es egal ist woher man kommt und in welcher Schicht man lebt aber nein immer mehr beweist sich. Dass selbst in dieser Industrie bald mehrere Gehaltsklassen leben werden und im Spiel sichtbar werden.
Und dann haben wir selbst dort den Punkt erreicht, wo nicht mehr Jeder alles werden kann oder alles machen kann, weil eben ein paar Wenige die Kontrolle über die Mehrheit haben.

Aber was solls, verstehe sowieso nicht wieso man für digitales Zeug, das man nie in Händen halten kann, so viel reales Geld ausgeben kann.

Wellnice

Du hast leider mehr als offensichtlich, genauso wie der Autor des Artikels, die Thematik überhaupt nicht verstanden.

Für dich als Spieler haben NFT basierte Spiele nur Vorteile.
Schauen wir uns aktuelle Spiele an, du investierst hunderte oder tausende Stunden Spielzeit, dir gefällt ein DLC, ein Skin..was auch immer und irgendwann entscheidest du, das Spiel liegen zu lassen. Was machst du mit dem Account? In 99,9% der Fälle nichts, denn Account Sharing oder gar der Handel mit dem Account ist per AGBs verboten, da alles geistiges Eigentum des Herstellers ist. Somit ist deine Spielzeit, abgesehen von Spaß den man hatte (oder auch nicht…), wertlos.

Hier sieht der NFT Ansatz nun so aus, das sämtliche Items wie Skins, Waffen und Co. eben NFTs sind. Sie gehören dir und was du damit machst, ist deine Sache.

Du spielst bspw. ein RPG wie Diablo und findest eine ultra seltene Waffe, da sie dir gehört ist es deine Entscheidung ob du selber damit spielst, oder sie für hunderte, oder gar tausende Euro legitim verkaufst. Wo ist hier jetzt das Problem?

Spiele wie Axie Infinity haben bereits gezeigt, selbst in extremen Armutsländern können P2E (Play to earn) Spiele lebensverändert sein, denn es bringt ganzen Familien Essen auf den Tisch. Hier hat jemand nun die Möglich durch Spielen Geld zu verdienen, wofür er regulär einen knochenharten Job machen und sich mit 16h Arbeitstagen zu Grunde schuften müsste.

Dein Argument, es gäbe bald Spieler unterschiedlicher Gehaltsklassen in Spielen ist doch Quatsch. Es liegt ausschließlich am Spieldesign, Pay 2 Win zuzulassen. Abgesehen davon, gibt es das doch schon seit Jahren. Bestes Beispiel wäre hier wohl FIFA. Die Top 1% investieren hier am Erscheinungstag 5-stellige Beträge um Kartenpacks zu kaufen. Das Wahnwitzige hierbei, das Geld ist verloren, da sie die Karten nicht wirklich selber besitzen und wieder verkaufen können.

Mir scheint die meisten hier haben Null Ahnung von der Thematik, ebenso wie bereits angesprochen, der Artikelschreiber.

Es gibt dutzende mittlerweile große Entwickler wie bspw. Gala Games(Multi Milliarden Dollar Firma), die an vielen NFT Projekten arbeiten und das sehr erfolgreich, nicht zuletzt sogar mit einer Partnerschaft mit Epic Games (Das Spiel „Grit“ erscheint im Epic Games Store!)

Somit ist das alles andere als ein Hype, es ist die nächste Entwicklungsstufe des Web3 und es wird kommen.

Threepwood

Du gibst dir ja echt Mühe, den PR-Talk aufrechtzuerhalten. Videoboarding erfolgreich überstanden und das goldene Polohemd ist sicherlich eingerahmt.

Du schreibst unten was von Spielzeit und Gegenwert. Den Gegenwert nennt man in ganz naiven Kreisen Spaß und Unterhaltung. Verrückt, oder? 😄
Ich wünsche dir, dass du etwas für dich entdeckst, was dir auch ohne Zahlen, (Gegen)Werte und Effizienz einen Sinn und Erfüllung bringt. Gaming scheint es nicht (mehr) zu sein.

Wellnice

Wenn ich neben Spielspaß noch etwas verdiene, wo ist das Problem? Ernst gemeinte Frage, ich sehe keines. Wenn sich natürlich jemand zwingt irgendwas zu spielen, was ihm eigentlich kein Spaß macht, nur aufgrund des P2E Ansatzes, ist es natürlich Quatsch, dies kann ja aber jeder für sich selbst entscheiden.
Ich spiele Spiele, die mir Spaß machen. Mirandus, Grit, Ember Sword oder bspw. the Walking Dead: Empires, werde ich spielen weil es gute Spiele sind die Spaß machen. Verdienst ist für mich nicht ausschlaggebend. Genauso werde ich nicht aufhören, klassische Spiele zu spielen wie ein Elder Scrolls oder GTA 6.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von Wellnice
Schlachtenhorn

Alleine schon der Gedanke „kann ich mit dem Spielen was verdienen oder verliere ich was“ zeigt doch schon den Fehler auf.
Spiele sollen für ihre Kosten Spaß machen und dich unterhalten und es ist jedem selbst überlassen ob ihm das Spiel es Wert ist oder nicht.

Aber um auf den Punkt einzugehen, die Spiele werden in der Regel a) So designt das man schon damit Konfrontiert wird, ob man will oder nicht (sei es das beste Zeug gibt es nur als NFT oder anderes) und b) Das Schwärme an Leuten anzieht, die nicht Spielen sondern das als Einkommensquelle betrachten und diese im Notfall mit Bots und Cheats die Server fluten um die normalen Spielern los zu werden.

Zudem gibt es mit NFT kein Vorteil den man nicht so haben kann und Spiele auf Kryptowährungen aufzubauen ist als würde man ein Kartenhaus in einen Erdbebengebiet bauen.

BesserWisser

🤮

Stimme aus dem Off

Gut so.

Phil

Der Artikel ist definitiv gut gelungen, nur die Kommentare… einer schlimmer als der andere, warum muss man sich auch jeweils zu Themen äussern wo man keine Ahnung hat?

Mike

Artikelqualität ist gut ja, hat hier auch keiner bemängelt. Da du hier aber alle als ein bisschen dumm abstempelst und selbst eigentlich keine Argumente lieferst, erhelle oder überzeuge uns doch bitte. Vielleicht kann man ja schlauer ins Bett heute.

Leyaa

So wie ich NFTs aktuell wahrnehme, ist das implementieren von NFTs in bestehenden Games mehr eine Verzweiflungstat, ein letzter Notnagel, um sein Spiel doch noch irgendwie profitabel zu machen. Legends of Aria oder Bless Unleashed gehen ganz klar in diese Richtung.
Natürlich gibt es auch Spiele wie Mir4, die komplett um NFTs aufgebaut sind.
Oder Ni No Kuni:Cross Worlds, die möglicherweise die Befürchtung haben, ihr MMO setzt im Westen ohne NFTs nicht genug um.

NFTs haben für mich noch eine weitere große Problematik: Sicherheit. Wenn ich wirklich bereit wäre, beim Spielen Geld zu verdienen (und ich sage nicht, dass ich das jemals will), dann muss mein Spieleaccount so sicher sein wie eine Bank. Und das traue ich aktuell keinem einzigen Spielehersteller zu.

Es wäre ja schön, wenn NFTs in Games so langsam von der Agenda von Entwicklern verschwinden.

Kjtten

Für die Spieleindustrie gilt noch mehr als für die restliche Welt: Crypto und NFTs sind eine technische Lösung auf der Suche nach dem passenden Problem.

Wellnice

Passendes „Problem“ ist die völlig falsche Betrachtungsweise. Was ich erspiele gehört mir und ich kann damit machen was ich will. Erspiele ich mir durch stundenlanges Gegrinde einen seltenen Skin und verkaufe diesen für Geld ist das, wenn ich das möchte, eine gute Sache. Ich kann mit meinem Hobby noch nebenbei Geld verdienen und meine Spielzeit hat endlich einen Gegenwert. Das ist eine super Sache!

Kjtten

Ob play2earn jetzt so eine tolle Sache ist sei mal dahingestellt, der Punkt ist, dass es dafür keine NFTs braucht, siehe z.B. das viel gescholtene Diablo 3 Auktionshaus.

Fusionbreak

Hat man auch alles bei der Pferderüstung damals über MTX gesagt. Das Ende der Fahnenstange ist das wir nun solch widerlichen Schund wie Immortal haben. NFT wird wiederkommen, die Frage wird nur sein, wie lang es dieses Mal dauert und in welcher Abzockform.

Threepwood

Ach da holen irgendwelche Finanz-Gurus nur erneut Anlauf. Die (ablehnende) Stimmung wurde von großen Studios mittels Teaser und kleinerer Statements eingefangen, die Praxis ist zu 95% unseriös und/ oder Scam.
Crypto hat mehr negative als positive Schlagzeilen, gekrönt von Hacks, Fahndungen und langen Haftstrafen. Man sieht zudem, wie der reale Finanzmarkt die angeblich unangreifbare Crypto-Währung negativ beeinflusst.

Das Thema ist noch nicht durch und die Play2Earn-Offensive kommt schon noch. Die Gaming-Branche „braucht“ schließlich eine Steigerung der Itemshop-Verseuchung. Das reicht doch nicht. 😄

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Threepwood
ChrisZ66666

alle spiele die ich bisher kenne wo es nfts gibt, sind vom spielgefühl alle fürn eimer, weil durch die käufe z.b. einen nft charakter in einem mmorpg, dieser direkt godmode hat. im fall mir4 beispielsweise konnte man endgame charaktere kaufen und direkt auf einen neu eröffneten server wo alle anderen level 1 waren starten. natürlich konnte man auch passend dazu überall ganken. herzlichen glückwunsch. und sein wir mal ehrlich der großteil der entwicklerfirmen überlegen bei einem spiel primär nur eine sache, nehmlich wie sie die spielerschaft melken können und sie es nach möglichkeit nichtmal kapieren. für die firmen also wäre es natürlich ganz toll wenn kryptogaming und nfts sich durchsetzen würden. für spieler so wie das damit hauptsächlich in die spiele mit einfliessen würde, hätten einfach nur entschuldigung für die ausdrucksweise, beschissenere spiele.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von ChrisZ66666
Schwammlgott

Ich hab‘ schon mal gesagt, die wirklich einzige Möglichkeit, dass diese NFT’s Sinn ergeben würden mMn, wäre, wenn ich dieses Item in ALLEN Spielen nutzen kann…ich spiele SoT, nutze es da, transferiere es nach Halo, nutze es da, transferiere es zu Bioshock und nutze es da…so ungefähr…
Alles andere ist reine Abzocke

Kjtten

Dummerweise(?) versuchen alle, die mit dieser Vision werben, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Anstatt Standards für die Interoperabilität von verschiedenen Spielelementen zu schaffen, damit einerseits jene Elemente geschaffen werden können und andererseits Spiele Unterstützung für diese Elemente einbauen können, um dann in nächsten Schritt den Besitz und die Verteilung dieser Elemente per NFT und verwandten Technologien zu realisieren, fängt man mit dem unwichtigen, aber potentiell profitablen Teil an.

Glücklicherweise durchschaut das Gros der Spielerschaft, dass sie hier schonmal gemolken werden sollen, während die versprochene Belohnung nichts als Zukunftsmusik ist.

Xolo

Ich hab das Thema NFT’s bis jetzt nicht gescheckt, auch Google hat mir da nicht geholfen :).

Was genau soll das sein? und wie kann man damit in einigen Spielen Geld verdienen? 🙂

Mike

vereinfacht gesagt eine Besitzurkunde für virtuelle Gegenstände. Vergleichbar mit dem Geschäftmodell einen Stern zu kaufen oder einen Krater auf dem Mond usw.
Kann man sich drüber freuen ist aber eigentlich nichts wert und wird auch von dritten nicht anerkannt.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Mike
Xolo

Was für ein Schwachsinn ^^

Wellnice

Antworte bitte nicht auf Fragen, wenn du keine Ahnung hast.
Was definiert denn den Wert eines Gegenstandes(übrigens Euro eingeschlossen)? Das was man ihm an Wert zuspricht. Hat ein Picasso Gemälde den Wert von Millionen? Nein, ist ein Holzrahmen + Farbe. So verhält es sich generell mit Kunst, die Menschen definieren den Wert.

Nichts anderes bei Crypto und NFTs. In jedem Multiplayer Spiel mit Infame Handel, entsteht eine Marktwirtschaft und Preise basieren auf Seltenheit oder Quantität.

Wenn Spieler A also sagt, ich möchte Schwert ABC von Spieler B kaufen und mir ist das 100€ wert, wo ist das Problem? Natürlich hat es einen Wert. Ebenso verhält es sich mit Land Deeds (virtuelle Grundstücke), je nachdem was es auf dem Land gibt, hat es unterschiedlichen Wert.

Schlachtenhorn

Seine Antwort ist richtig, NFT sind nur die Besitzurkunde von dem Platz auf den der Gegenstand ist.
Das heißt (sofern nicht anders ausgeschrieben) hast du nicht einmal Anspruch auf das, was hinter den NFT hinterlegt ist.

DDexter

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Ist einfach noch nicht die Zeit dafür wie es scheint…

Threepwood

Bei Cryptos und NFT kennen viele eher zuviel, um das zu als „The next big thing“ gnadenlos zu akzeptieren.

Wellnice

Da bist du ganz ganz stark auf dem Holzweg bzw. nimmst deine Unkenntnis, als Basis für alle?

Fakt ist, der NFT basierte Spielemarkt boomt mit Multi Milliarden Dollar Unternehmen wie bspw. Gala Games. Seit einigen Jahren schon wandern echte Größen der klassischen Spieleindustrie ab und gehen in den Web3/NFT Markt.

Andy

Vielleicht werden NFTs noch in einigen Spielen später oder kurz vor Veröffentlichung erwähnt und sich so den Shitstorm auf der Show erspart.

Mike

Das Problem bei dem ganzen Thema ist, dass keine Firma bisher wirklich ein Alleinstellungsmerkmal bzw. einen Vorteil gegenüber etablierten Methoden gezeigt hat.
Dieses ganze System basiert nur darauf die wirklichen Kosten für Dinge zu verschleiern, die Sucht einiger auszunutzen und sich an den Dummen zu bereichern. Das haben die meisten Spieler verstanden und lehnen es deshalb alles so vehement ab.
Wie Bill Gates ja letztens sagte „Kryptowährungen basieren auf der Theorie des größeren Trottels“. Das trifft auch auf NFT und verwandte Modelle zu.

Wellnice

Sie lehnen es alle vehement ab? Na dann schau dir mal bitte FIFA an, oder Fortnite Skins, der Handel mit CS GO Skins usw. die Leute stürzen sich drauf.

Bill Gates aussage ist ziemlich dumm, denn die Logik kannst du auch vieles anwenden, inklusive bspw. des Kunst Markts.

Die Kommentare hier zeigen ganz klar, die Mehrheit kennt das Thema absolut nicht, liest hier einen Artikel und denkt, dass das das Tatsachen sind.

Ist es aber absolut nicht. Seit Jahren schon gibt es Größen aus der Spielebranche die in den Web3 Bereich abwandern und seither an großen Projekten arbeiten, google mal nach Gala Games z.b.

Diese Menschen haben verstanden, dass Spielzeit einen Wert besitzt und wenn ich mir mit meiner Zeit etwas erspiele, dann sollte es auch mir gehören oder wenn ich Echtgeld investiere für bspw. Skins, dann gehört dieser Skin auch mir und wenn ich ihn eine Woche später verkaufen möchte, sollte kein Riegel vorgeschoben werden mit der Begründung „das ist nicht dein geistiges Eigentum“.

Saigun

Das ist nur deine Meinung. Ich will eigentlich in Games die reale Welt von der Ingamewelt möglichst komplet trennen. Ich zahle einen Eintrittspreis für die virtuelle Welt und ab den Zeitpunkt hat alles was du in der realen Welt bist keinen wert mehr. Das möchte ich eigentlich von Games.

Wellnice

Ich sehe auch deinen Anspruch als umsetzbar an. Wenn ein Spiel gut designed ist, solltest du von der Echtgeld/Krypto Implementation ingame nichts merken.

Beispiel: Du spielst ein MMO und reparierst für Ingame Währung deine Rüstung. Ob du als Spieler jetzt einen Prozentsatz X der Reparaturkosten dem Stadtbesitzer oder eben einem NPC bezahlst, hat für dich keinerlei Impact auf deinen Spielspaß.

Saigun

Das stimmt halt auch nur so lange, wie du Währung aus den Spiel für dich als Gewinn einstreichen kannst. Sobald du auch selber mit Geld in das Spiel investieren kannst, um dir eben Währung zu generieren, nun, das währe wiederum sehr schlecht. Zugegeben, solang es nur um Skins geht währe das noch egal, aber ich kann mir nicht vorstellen, das es in einen kryptogame dabei bleibt.

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