MMORPG-Spieler mögen kein Genderlock, aber was ist mit Klassen-Einschränkungen?

MMORPG-Spieler mögen kein Genderlock, aber was ist mit Klassen-Einschränkungen?

Gameplay-Einschränkungen wie Genderlock sind bei westlichen MMORPG-Fans ziemlich unbeliebt. Aber wie sieht es mit rassenspezifischen Einschränkungen bei der Wahl der Klassen? Verratet es uns in dieser Umfrage.

Genderlock ist für viele MMORPG-Spieler im Westen ein Feature, das im besten Fall mit Gleichgültigkeit und im Schlimmsten mit totaler Abneigung betrachtet wird. Es kommt häufig in asiatischen MMORPGs vor und schränkt die Klassenauswahl der Geschlechter ein. So können in Lost Ark nur Frauen die Magier-Rolle übernehmen.

Der Genderlock ist aber nicht die einzige Einschränkung, die es bei der Klassenauswahl gibt. In MMORPGs wie Blade & Soul und vor allem World of Wacraft können nicht alle Völker dieselben Klassen erlernen.

  • In B&S können zum Beispiel nur die Lyn als einziges Volk Astromancer werden.
  • In WoW kann nur das neue Volk der Dracthyr als einziges die neue Klasse Rufer nutzen.

Meistens haben diese Einschränkungen Gründe, die in der Lore und Story der Spiele verankert sind. Doch obwohl sie vom Spielprinzip dem Genderlock ähneln, scheinen sie auf keine so große Abneigung zu stoßen oder etwa doch?

Wie steht ihr zu rassenspezifischen Einschränkungen bei der Klassenwahl?

So könnt ihr abstimmen: In dem Umfrage-Tool weiter unten könnt ihr uns verraten, was ihr von Klasseneinschränkungen haltet. Bedenkt, dass jeder von euch nur eine Stimme vergeben kann und die Wahl nicht rückgängig gemacht werden kann.

Also erzählt mal: Findet ihr Einschränkungen der Klassenwahl durch die spielbare Völker in Ordnung oder völlig veraltet? Ist es besser oder schlechter als zum Beispiel der Genderlock, der so viele nervt? Kennt ihr MMOs, in denen die rassensprezifische Einschränkungen gut umgesetzt sind?

Schreibt uns eure Antworten in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

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Desten96

Naja ist halt Lore. Wenn man das ändert kann man gleich die story aus wow löschen. Genderlock joa… ich spiele nie Frauen in games. Hat mich damals bei lost ark schon genervt aber hab es dann gelöscht. Genderlock ist unnötig.

XxFireHunterxX

Ich denke das ist prinzipiell eine Frage der „Intuitivität“ – wie kürzlich beim Artikel über eine begrenzte Anzahl an LoL-Champions:
Soll das Erscheinungsbild lediglich eine Oberfläche sein, die das Auge wahrnimmt – aber keinerlei nähere Bedeutung hat? Oder soll das Erscheinungsbild bereits Hinweis auf mögliche Klassen, Fähigkeiten etc geben?
Ersteres wäre nicht-intuitiv: Ein Untoter Naturgeistmagier – wer hätte das kommen sehen? Im Sinne der Indiviualität kann man das natürlich machen. Einen näheren Sinn hinter dem Charakter und seinen Eigenschaften darf man dann aber nicht erwarten.
Zweiteres wäre intuitiv: Ein Mensch mit Schwert in der Hand: Das kann nur ein Nahkämpfer sein! Man stelle sich vor er würde das Schwert wie einen Zauberstab schwingen und Feuerstrahlen emporbringen. Wie groß wäre doch die Verwunderung der Gegner, die zu Staub verbrennen bevor sie geeignete Gegenmaßnahmen einleiten können 😮
Alles in Allem also eigentlich eine Frage des Spielkonzeptes. Riotgames wird bei ihrem MMORPG wohl genau auf die von ihnen propagierte „Intuitivität“setzen um das Zusammenspiel von Spielern in Dungeons und Raids zu verbessern auch wenn diese sich nicht näher kennen.

Scaver

Ich finde sie sehr gut, wenn

Meistens haben diese Einschränkungen Gründe, die in der Lore und Story der Spiele verankert sind.

Und das geht bei Genderlock, gerade in Zeiten der Gleichberechtigung, so gut wie gar nicht. Daher kann ich Genderlock nicht akzeptieren und vor allem, da ich nur sehr selten männlich Chars spiele (meine Frau übrigens nie).

Bei Rassen/Klassen ist das etwas anderes. Krieger und Schurken kann jeder sein, egal ob man schlecht oder gut ist darin, aber sein kann es von der Lore her jeder.
Aber nicht jedes Volk kann von der Lore her Druide sein oder Schamane oder Dämonenjäger.
Und gerade bei den Drakthyr ist die Lore eindeutiger als bei jeder anderen Rasse oder Klasse.

WoodZ

Ich finde beides nicht gut , jeder hat eine bestimmte Vorstellung was er an Klassen Spielen will und dann sieht man eine ziemlich coole rasse die es dann nicht im Zusammenhang mit der Klasse gibt und am besten Genderlock dazu , jeder der mmos spielt weil er fantasy,rp oder selbst auch schreibt der denkt sich meistens eine Figur aus die zu einem selbst passt oder eine Figur die er gerne in einem Film oder Buch hätte . Aber man muss jedesmal schon bei der Charkreation Abstriche machen weil entweder die Klasse mit der rasse nicht geht oder genderlock. Finde schade das man immer solchen Regeln auferlegen ist .
Gerade der Grund den die meisten nennen (würde ja nicht passen ) ist für mich gerade der Grund warum es genau in solchen Spielen möglich sein sollte . Ich lese auch kein Buch in dem der Held genau so ist wie 100 andere Charaktere in dem Buch . Man will Individualität.

Scaver

In einem freien Sandbox MMO ohne eigene Lore, wo nur das was die Spieler selber erleben zählt, sehe ich das auch so.

In Themepark MMORPGs wie WoW und Co. ist aber eine Lore vorgegeben. Schon damals in den alten Games von Warcraft 1-3 wurden die Grundsteine für WoW gelegt. Und auch für andere Themepark MMORPGs haben die Entwickler sich vorher eine Lore ausgedacht. Und das setzt nun mal Grenzen.

Ein Schamane braucht den Segen der Elemente, um sie nutzten zu können.
Druiden brauchen das selbe von der Natur.
Beide würden ihren Segen niemals einen Untoten geben, da deren Existenz alleine schon genau der absolute Gegenpol zum Leben ist, für das die Natur und die Elemente stehen.

Ich lese auch kein Buch in dem der Held genau so ist wie 100 andere Charaktere in dem Buch . Man will Individualität.

Sehr gute Idee für ein Single Player RPG, absoluter Nonsens für ein MMORPG.
Wieso? EINER ist Individualität. Ein Drache der wie ein Gnomin erscheint, anstatt wie alle anderen als Elfen ist individuell.
EIN Untoter der Schamane geworden ist wäre individuell. Abertausende von Spielern sind nicht mehr individuell, sondern Masse… wofür auch das erste M in MMORPG steht!

In WoW sind wir ja auch nicht „der eine Champion“, sondern „ein Champion“ (unter vielen). Und in anderen Themepark MMORPGs ist es nicht anders.

Ein Tauren Rufer (WoW) würde von der ganzen Fantasie der Klasse gar keinen Sinn machen. Wie will ein Taure über das Schlachtfeld fliegen und wie ein Drache Feueratem speien? Der Rufer kickt seine Gegner mit einem Flügelschlag zurück… wie soll das ein Taure machen? Nur eines von hunderten Beispielen, die man in WoW und fast jedem anderen MMORPG bringen kann.

Alex

Geb dir vollkommen recht nur der Punkt mit dem „einen Champion“ ist eben gerade so gut wie nie der Fall, sehr wohl ist man meistens der eine große Champion, auch in WoW gerade in der ganzen Classic Story ist man irgendwann der große Champion. Das ist ja oft ein kritisierter Punkt, gerade in so Themenpark mmos.
Ist aber oft auch kaum zu vermeiden, anders würde es die Erzählweise um spannend zu bleiben echt schwierig gestalten.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Tagen von Alex
Threepwood

Gibt es eigentlich überhaupt MMORPGs, die mal versucht haben, die Erzählung weg vom einzigartigen Helden (mit tausenden nebenan), hinzu „alle Spieler sind Abenteurer“ zu lenken?
FFXIV hatte mit der Abenteuergilde eine gute Basis dafür. Die Spieler sind alle(!) als Abenteurer zu sehen, eher wie im Pen & Paper. Manche sind gute Abenteurer, manche machens halt trotzdem. Es ist ein Job.

Lotro hat sich minimal rangetastet und die Gemeinschaft eher begleitet. War eigentlich ganz angenehm stellenweise.

Diese exklusive, krampfhafte Heldenreise funktioniert für mich in einem MMORPG so gar nicht. Ich komm da selten bis nie drauf klar. 😄

Threepwood

Die 0815 Fantasy-Brigade bestehend aus Krieger, Magier, Waldi, Kleriker/ Priester und Schurke ist ja meist breit kombinierbar spielbar. Besondere Klassen abseits davon dürfen gern mit speziellen Völkern und Rassen einher gehen. Wenn es die Lore zulässt gern auch ohne Genderlock. Fand das z.B. in WoW früher voll gut gelöst.

Klar, ein Tauren-Mönch hat immerhin Unterhaltungswert und es gibt irre viele (MMO)RPG-Spieler, denen der eigene Charakter komplett egal ist und sie…mmh eigentlich gar kein RPG spielen…egal komisch. Und hey, die meisten Baukasten-MMORPGs haben doch eh nur noch Menschen + variable Ohren und irgendein random Kind. Da stellt sich die Grundfrage an sich nicht mal mehr.

Maledicus

Gegen Genderlock.
Für Klassenbeschränkungen bei Völkern.

WoW ist hier ein gutes Bsp. die Rassen auf Hordeseite die Schamanen werden konnten waren entsprechend wild/ursprünglich&naturverbunden zugleich. Auf Allianzseite die Paladine. Es passte einfach genau zu den Völkern. Das bringt natürlich auch Balance-Probleme mit sich, aber generell fand ich es vom RP-Standpunkt aus genau richtig, und sowas is ja auch was wert.

Genderlock hingegen kann ich nur in einem Ausnahmefall aktzeptieren, wo es eine Hintergrundgeschichte gibt und das vielleicht bei 1-2 Klassen im Spiel, aber generell jede Klasse gleichzeitig auch noch mit nem Genderlock zu belegen mag ich nicht, ich spiele in so einem Fall meist nur die männlichen Klassen.

Gruß.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Maledicus
Pierre

Ein gewissen Racelock muss es geben. Zumindest in World of Warcraft. Ich fände es schon ultra seltsam, wenn ich einem Gnom-Druide oder Vulpera-Paladin über den Weg laufen würde. Bei Vulpera-Paladin bin ich mir nicht mal sicher, ob es den nicht sogar tatsächlich gibt, könnte sogar sein.

Aber ein Genderlock macht jetzt eher wenig Sinn denke ich, außer wir reden vielleicht von einem Succubus, aber selbst bei denen gibt es ja jetzt – warum auch immer – einen männlichen Gegenpart.

Wenn es Loretechnisch Sinn macht, sollte man so viele Klassen für eine Rasse freischalten wie möglich, es darf nur nicht abstrus werden (z.B. Gnom-Druide). Bis Cataclysm gab es ja nicht mal einen Mensch-Jäger, sowas darf natürlich auch nicht passieren. Wohl eine der logisch betrachtet sinnvollsten Kombinationen 😀

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Pierre
Desten96

Ich für meinen Teil verstehe bis heute nicht warum Gnome Jäger und Krieger sein können ^^

Luripu

Wenn man gegen Genderlock ist,
muss man auch gegen Klassen Einschränkung sein.
Daher dagegen,macht keinen Sinn.
Das leuchtende Beispiel ist FFXIV ein Charakter kann alle Klassen/Jobs ausüben,
unabhängig von Rasse/Geschlecht.

Nico

das hat aber auch nachteile, weil man so nicht andere rassen spielen kann ohne wieder die ganze story durchzuspielene. usw.. Alles hat nachteile 😉

Threepwood

Muss man das?

Der Genderlock in asiatischen Spielen macht gemessen an den RPG-Urgesteinen und Vorbildern gar keinen Sinn. Und dennoch gibt es Klassen, die einem spezifischen Volk, Rasse oder auch mal Geschlecht (Valkyren z.B.) zuzuordnen sind.

Scaver

Die Jobs sind in FFXIV haben aber auch eine andere Geschichte.
Ein Druide in FFXIV und ein Druide in WoW bekommen ihre Kräfte ganz unterschiedlich.
Und in WoW ist dazu der Segen der Natur selber von Nöten. Und die würde die Natur, die für das Leben steht, einem Untoten, dessen bloße Existenz der Natur und dem Leben widerspricht, niemals seine Segen geben.

In FFXIV sind alle Klassen und deren Lore direkt so entwickelt worden, dass es passt, dass jeder alles sein kann und auch wechseln kann.
In WoW ist es eine Wahl fürs Leben. Man geht gerade als Druide, Schamane, Hexenmeister etc. einen Bund mit Mächten auf Lebenszeit ein und diese Mächte stellen daran auch noch Bedingungen.

Die neuen Drakthyr und deren Klasse Rufer in WoW Dragonflight sind das beste Beispiel.
Die Klasse verwendet Skills, die nur Sinn ergeben, wenn sie von einem Drachen mit Flügeln ausgeführt werden (Gegner mit den Flügeln wegkicken, über das Schlachtfeld fliegen und Drachenfeuer speien). Mit andere Völkern kannst Du das gar nicht umsetzen. Dann hätte man ihnen direkt Flügel und Drachenatem nehmen müssen, damit es auch auf andere Rassen passt.
Und auch umgekehrt. Ein Drakthyr mit Flügel und Drachenatem als Krieger und er setzt beides nicht ein? Ergibt auch keinen Sinn!

Hingegen macht es aber keinen Sinn, dass nur Frauen Magier sein können oder nur Männer Krieger usw.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Scaver
Luripu

Doch es macht Sinn wenn man sich die passende Welt aussucht,
wie Du mit deinem WoW Beispiel.
In einer Amazonenwelt haben Männer nix zu sagen,
ergo kann es nur weibliche Krieger geben.
In Herr der Ringe kämpfen bei den Menschen Mittelerdes außschließlich Männer als Krieger.
Bei den Zwergen dürfte es ähnlich sein.
Frauen als auswählbare Kriegerinnen würde es nicht geben.

Wie gesagt man kann es sich je nach Fantasy Welt immer so zurechtbiegen,
dass sowohl Genderlock als auch Racelock Sinn ergeben.
Ich bevorzuge aber Spiele wie FFXIV wo beiden nicht vorhanden ist.
Die Zeiten von Raceboni wie in D&D sind in MMORPGs wohl auch vorrüber,
so das selbst die Rassenwahl rein auf Vorliebe ausgelegt ist.

Mark Sellner

Finde ich tatsächlich richtig gut. Ich bin aber auch jemand, dem Genderlock komplett Schnuppe ist und dem egal ist, welches Geschlecht er da gerade spielt. Bei Völkern ist das aber anders, da passt vieles einfach nicht. Jedes Mal, wenn mir in Guild Wars 2 ein knuddeliger, winziger Schlappohr-Asura vorbeigelaufen ist, der dann aber ein schwer gepanzerter Wächter sein soll, musste ich den Kopf schütteln 😀

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