Ein weiteres MMORPG stirbt 2022 – Bekommt vorher noch eine neue Klasse

Das erste MMORPG des Jahres ist schon im Januar gestorben. Seitdem ging es nicht gut weiter für viele Genrevertreter dieses Jahr. Nun hat es auch das Steampunk-MMORPG Elyon erwischt. Das und weitere News der Woche haben wir von MeinMMO im Wochenrückblick für euch.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Als nächstes MMORPG im Jahre 2022 kündigt Elyon an, dass es am 7. Dezember schließen wird. Das Spiel erschien erst im Oktober 2021. Bis dahin soll aber der geplante Content weiterhin veröffentlicht werden. Sogar die neue Klasse erscheint noch im September.

Die Diskussion der Woche: Die Server in WoW Classic sind zu voll. Um den langen Warteschlangen entgegenzuwirken, schließt Blizzard nun einige Realms für neue Spieler. Möglicherweise sogar dauerhaft.

Alles, was ihr zu dem sterbenden Elyon wissen müsst, erfahrt ihr in diesem Video:

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Lost Ark war 21 Stunden down und das Pokémon-MMO Temtem erntet Kritik für den Battle-Pass

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Das “Pokémon-MMO” Temtem ist jetzt offiziell erschienen. Und direkt mit einem Battle-Pass, der in harter Kritik von den Spielern steht.
  • ArcheAge bekommt einen neuen PvPvE-Modus mit dem nächsten Update im September. Das passiert im Rahmen des “Festivals”, das sich auf Essen konzentriert (via massivelyop.com).
  • Star Trek Online bringt Wesley Crusher in das MMO. Gespielt wird er von Fan-Liebling Wil Wheaton (via mmorpg.com).
  • Das VR-MMORPG Zenith: The Last City eröffnet seinen Testserver für den neuesten Patch. Der bringt neue Zugänglichkeitsoptionen und Kostüme (via mmorpg.com).
  • Das Hardcore-MMORPG Mortal Online 2 wechselt zu einem monatlichen Bezahlmodell (via Mortal Online 2).

Das neue MMORPG TS Project zeigt einen hübschen, neuen Trailer:

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Neues MMORPG in Unreal Engine 5, aber mit einem Haken

Was passierte bei den MMORPGs in Entwicklung?

Das sind die News dieser Woche im Überblick. Was ist euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst noch etwas Cooles erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Elyon war übrigens eins der 6 MMORPGs, deren Tod unser Experte Alexander Leitsch für dieses Jahr vorhersagte. Die anderen 5 könnt ihr in seiner Prognose nachlesen.

LoL: Vorsicht, wenn ihr einen dieser 2 Champs im Team habt, spielt ihr am häufigsten „4 vs 5“

Bei League of Legends gibt es ein interessantes Phänomen: Spieler, die den Champion „Yasuo“ auswählen, gehen häufiger AFK als Spieler, die sich für irgendeinen anderen Helden entscheiden: Spieler, die zu Yasuo greifen, gehen fast drei Mal so häufig afk wie Spieler, die auf Yuumi setzen. Das Kuriose: Der Champ, der am zweithäufigsten zum “afk gehen” verleitet, ist Yasuos Bruder Yone.

Was ist das für eine Statistik? Die Seite „League of Graphs“ hat ausgewertet, wie das “afk”-Verhalten der Spieler ist. Sie unterscheiden:

  • nach Region
  • nach dem Niveau, auf dem Lol gespielt wird
  • nach dem gewählten Champion
Was heißt afk? Es heißt: away from keyboard, man ist nicht mehr an der Tastatur, sitzt nicht mehr am Rechner.

Warum ist „afk“ so schlimm in LoL? „Afk gehen” ist in LoL verpönt, weil man sich dadurch selbst aus dem Spiel nimmt und dem Gegnerteam einen gewaltigen Vorteil einräumt, denn das eigene Team spielt 4 gegen 5: Es ist ungefähr so, als bekommt ein Fußball-Team einen Spieler mit Rot vom Platz gestellt.

Häufig gehen Spieler afk, wenn sie sich „toxisch“ verhalten, also so sauer auf das eigene Team sind, dass sie sagen: „Jetzt räch’ ich mich an den Pennern mal so richtig und mach gar nichts mehr“ – oder wenn sie (oder Teammitglieder) das Spiel so schlimm vermasselt haben, dass sie keine Möglichkeit mehr sehen, noch zu gewinnen.

Das Phänomen nennt man auch “Ragequitten” – wenn jemand wutentbrannt die Brocken hinschmeißt und einfach abhaut.

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Die AFK-Brüder führen die Liste der Ragequitter an

Das sind die 5 schlimmsten Champions:

  • Mit 1,14 % aller Matches liegt Yasuo vorne
  • Mit 1,02 % folgt sein Bruder Yone
  • Bei 1 % liegt der Prügler Sett
  • Xin Zhao taumelt mit 0,96 % der Matches als Vierter ein
  • Jax liegt mit 0,89 % auf Platz 5

Woran liegt das? Yasuo ist ein „besonders cooler“ Champion, der aber schwierig zu spielen ist. Offenbar neigen Spieler, die zu Yasuo greifen, dazu, allen zu erzählen, wie unfassbar gut sie in LoL sind. Dann gehen sie zu hohe Risiken ein, sterben und ziehen sich beleidigt zurück.

Wie Dotesports weiß, ist Yasuo ein Charakter, der „All in“ gehen muss, und kaum Möglichkeiten hat, sich aus einem Kampf zurückzuziehen, der gegen ihn läuft.

Yasuo und Yone leben davon, ihre Lane zu gewinnen und dann den Vorteil auszubauen – wenn das nicht klappt, ist wohl rasch Frustration angesagt.

Ohnehin scheinen die Champions besonders oft AFK zu gehen, die einen riskanten Spielstil pflegen und in den Nahkampf gehen müssen.

Wenn man im Lexikon “toxisch” nachschlägt, kommt dem Vernehmen nach sein Gesicht:

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Wer ist der bravste Champions in LoL? Ausgerechnet die „AFK-Katze“ Yuumi geht am seltensten afk, nur in 0,4 % aller Matches – Böse Zungen munkeln: Die Katze sei zwar ständig AFK, aber es falle niemanden auf.

Es gibt schon Fälle, in denen Yuumi “nebenbei” gespielt wurde.

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Türkei ist die “afk”-Region – Japaner sind am diszipliniertesten in LoL

Wie sieht es nach Niveau aus? Genau, wie man sich das vorstellt: Je niedriger die Liga ist, desto höher ist die Rate an Spielen, in denen jemand „afk“ geht:

  • In der Solo-Unranked geht in 16,5 % aller Fälle mindestens ein Spieler afk.
  • Auf Bronze noch in 10,5 aller Fälle.
  • Auf Diamond nur noch in 2,3 % aller Matches.

Die schlimmste Region ist übrigens die Türkei – hier gehen Spieler fast 4-mal häufiger (11,3 %) AFK als in Japan (3,0 %). Unser Server „EUW“ liegt mit 5,6 % ungefähr im Mittelfeld.

Übrigens muss es nicht immer schlimm sein, wenn in LoL einer afk geht:

LoL-Spieler besiegt den bösen Baron, während er afk auf der Toilette sitzt

Quelle(n):
  1. League of Graphs

Hearthstone ruiniert die stärksten Kombos – Ihr braucht nun neue Decks

Die mächtigsten Decks in Hearthstone wurden drastisch generft. Vor allem Druiden ging es an den Kragen, aber auch Magier haben „hart kassiert“.

Die Balance von Hearthstone ist ein recht wackeliges Gerüst und der Nerf an einer Karte kann dazu führen, dass eine andere viel stärker erscheint und den Platz einnimmt. Daher sind immer wieder Balance-Anpassungen nötig – auch, weil die Community beständig neue Kombinationen an Karten findet, die sich dann als zu stark herausstellen.

Im neusten Balance-Patch mussten Druiden und Magier einige Anpassungen hinnehmen, aber auch Jäger erhalten Nerfs.

Was war das Problem? Obwohl die neuste Erweiterung „Mord auf Schloss Nathria“ bereits seit einigen Wochen live ist, lief es mit der Balance noch nicht ganz so rund. Mehrere Patches waren bereits notwendig, um die dominantesten Decks ein wenig einzuschränken, die doch recht klar die aktuelle Meta dominiert haben. Doch danach zeichneten sich neue Spitzenreiter ab, die zu stark waren – und denen geht es nun an den Kragen.

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Was genau hat sich geändert? Die Änderungen an den Karten haben wir hier im Detail für euch:

Die Druiden-Heldenkarte „Guff des Wildherzens“ wurde sowohl im Kampfschrei als auch in ihrer Heldenfähigkeit angepasst. Beide Effekte gewähren nun keine gefüllten Manakristalle mehr, sondern nur noch leere Manakristalle, die dann erst im nächsten Zug verfügbar sind. So sinkt die Mana-Effizienz von Guff ein wenig.

Die Heldenfähigkeit der Magier-Karte „Magister Dämmergriff“, „Arkane Wucht“, wird abgeschwächt. Bei einem ehrenhaften Sieg wird der Schaden künftiger Angriffe nur noch um 1 erhöht und nicht mehr um 2. Dadurch sollte die Heldenfähigkeit nicht mehr so rasch an Stärke gewinnen und deutlich weniger bedrohlich sein.

Eine zweite Magierkarte, das „Nachtverhüllte Sanktum“, hat sich als zu mächtig erwiesen. Die Haltbarkeit dieses Ortes wird von 3 auf 2 verringert, sodass nur noch 2 Diener eingefroren und 2 Skelette beschworen werden können.

Die Jäger-Quest „Schützt den Zwergendistrikt“ wird ein wenig schwächer. Um den ersten Schritt der Questreihe abzuschließen, müssen Jäger künftig mit 3 Zaubern Schaden verursachen anstatt nur mit 2. Das sollte Jäger ein bisschen ausbremsen und zumindest ein wenig mehr Zeit verschaffen, bis die Quest abgeschlossen wird.

Das Schurken-Legendary „Edwin, Herrscher der Defias“ wurde angepasst. Zwar wurden seine Werte von 3 / 3 auf 4 / 4 angehoben, allerdings auch seine Manakosten von 3 Mana auf 4 Mana. Dadurch lässt sich sein Effekt pro Zug seltener ausführen, was insgesamt ein deutlicher Nerf ist.

Auch dem neutralen Diener „Kael’thas Sündenwanderer“ wird ein deutlicher Nerf zuteil. Seine Manakosten werden von 6 Mana auf stolze 8 Mana angehoben. Damit sollen vor allem problematische Kombinationen aus „Kael’thas+Brann+Denathrius“ beendet werden. Die Kombo war schlicht zu erdrückend und konnte von vielen Decks eingesetzt werden.

Alle 135 neuen Karten aus Schloss Nathria haben wir hier für euch.

Auch der „Erstickender Seestern“ wird abgeschwächt. Er wird zu häufig benutzt und ist ein massiver Konter für viele auch ungewöhnliche Decks. Daher werden die Manakosten von 3 Mana auf 4 Mana angehoben. Damit ist die Karte zwar noch immer mächtig, aber nicht mehr so günstig, dass man sie einfach ohne Bedenken in jedes Deck steckt.

Wie üblich können die Arkanstaubkosten der oben erwähnten Karten vollständig zurückerstattet werden, wenn ihr die Karten entzaubert.

Allerdings gibt es auch zwei kleine Anpassungen, die man als Buff verstehen kann.

Der Paladin-Diener “Bannerträger der Allianz” bekommt einen weiteren Lebenspunkt spendiert. Er hat also künftig Werte von 2 / 2 und stirbt damit nicht mehr sofort gegen verschiedene Heldenfähigkeiten, wie etwa Magier, Dämonenjäger, Druide oder Schurke.

Auch der neutrale Lehrer Schullehrer wird verstärkt. Seine Lebenspunkte steigen von 3 auf 4 an, sodass er einigen Zaubern und so manch einem Diener länger widerstehen kann. Damit wurde ein Teil der Nerfs zurückgenommen.

Wann geht das live? Die Änderungen sind bereits seit dem Abend des 09.09.2022 live. Es könnte also Zeit werden, sich nochmal ein paar neue Decks auszudenken oder es mit bisher erfolglosen Decks noch einmal zu probieren.

Was haltet ihr von den Änderungen? Gut und sinnvoll? Oder hat Hearthstone „mal wieder“ euer liebstes Deck zerstört?

In Hearthstone gibt es auch gerade eine große Diskussion um die neue Premium-Währung.

WoW Classic: Schurkin zeigt amüsant, wie krass „afk“ die meisten wirklich sind

AFK-Spieler in Schlachtfeldern von WoW Classic wurden gebannt. Die haben sich darüber beschwert – aber es gibt erdrückende Beweise aus dem Alltag.

Im Pre-Patch von WoW WotLK Classic gab es vor einigen Tagen ordentlich Trubel. Zahlreiche Spieler wurden gebannt, weil sie an Schlachtfeldern nicht richtig teilgenommen hatten. Auch wenn viele Banns zurückgenommen wurden, erklärte Blizzard später, dass man für das Verteidigen eines Turmes eine Strafe erhalten kann, wenn man damit gegen den Willen der Gruppe agiert. Der Aufschrei war groß und führte nicht nur zu Verständnis unter den Mitspielern, denn viele sagten auch:

Ihr wisst doch ganz genau, dass ihr eigentlich afk im Turm seid und was anderes macht. Ein Clip dient dazu als anekdotischer Beweis – stellvertretend.

Was ist das Problem? Im Alteractal von World of Warcraft, einem der großen Schlachtfelder, das sich gut zum Farmen von Ehre und Erfahrungspunkten eignet, gibt es mehrere Missionsziele. Auch wenn das primäre Ziel die Vernichtung des feindlichen NPC-Bosses ist, gibt es einige Sekundärziele, wie etwa das Einnehmen und Verteidigen von Türmen und Bunkern – denn die verstärken den jeweiligen Boss, solange er lebt.

Während einige Charaktere diese Türme also aufrichtig verteidigen wollen, bieten sie für andere auch eine geschickte Ausrede: Man kann einfach afk in einem Turm herumstehen und dann behaupten, man habe ja verteidigt.

Schurke zeigt, wie „gut“ Spieler verteidigen: Nachzuweisen, dass die Verteidiger afk sind, ist auf Distanz meistens sehr schwierig. Ziemlich einfach kann das aber die Gegenseite beweisen, etwa in Form der Schurkin Rams. Die zeigte im Subreddit von WoW Classic einen Clip, wie sie in aller Seelenruhe einen Bunker der Allianz zurückeroberte, während satte 10 feindliche Spieler diesen „beschützten“.

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Keiner der Verteidiger reagiert auf die Rückeroberung, sodass der Bunker wieder in den Besitz der Allianz wechselt.

So reagiert die Community: Die amüsiert sich köstlich über dieses Video und beschert ihm mal eben knapp 3.000 Upvotes. Auch in den Kommentaren wird die ganze Thematik nochmal humorvoll aufgegriffen:

  • „Die Leute scheitern daran, zu erkennen, dass das hier der Normalfall im Alteractal ist.
    Es würde mich nicht wundern, wenn ein Großteil der Banns absolut gerechtfertigt war.“
  • „Wenn du mal einen Schritt Abstand nimmst, ist es echt komisch, dass du monatlich für ein Spiel bezahlst, das du dann … nicht spielst.“
  • „Kannst du tatsächlich beweisen, dass ich afk war? Wie willst du dir sicher sein, dass ich nicht geplant 20 Minuten reglos rumstand, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen? Schachmatt, Blizzard! Ich kontaktiere meinen Anwalt.“
  • „Der Schurke hat nochmal den Kampf betreten, der war bestimmt auch afk!“

Kennt ihr als Stealth-Klasse auch solche Situation? Fandet ihr die Banns gerechtfertigt?

Viel Kritik gibt es gerade auch wegen einem 80-€-Paket für ein Spiel, das euch schon lange gehört.

Ihr solltet jetzt nicht mehr als 500 Euro in eine Grafikkarte stecken – Sonst werdet ihr es vielleicht bereuen

Grafikkarten werden wieder günstiger und AMD und Nvidia locken mit interessanten Angeboten. Doch wer jetzt viel Geld eine Grafikkarte steckt, der dürfte sich spätestens in 3 Monaten ärgern. Denn RX 7000 und RTX 4000 stehen bereits vor der Tür.

Grafikkarten werden mittlerweile wieder günstiger, sodass viele Gamer überlegen, ob sie nicht ihren Gaming-PC mit einer neuen Grafikkarte aufrüsten sollen. Denn vor ein paar Monaten musstet ihr noch gefühlt tausende Euro auf eBay für eine einzige Grafikkarte bezahlen. Das hat sich zu unserer Erleichterung wieder geändert.

Dennoch solltet ihr euch momentan gut überlegen, ob ihr viel Geld in neue Hardware investieren wollt.

Im Highend-Bereich sollen viele neue Grafikkarten kommen

Warum sollte man nicht viel Geld investieren? Sowohl AMD als auch Nvidia haben angekündigt, im Laufe dieses Jahres (2022) noch weitere Grafikkarten vorzustellen. Verschiedene Leaks machen außerdem gerade deutlich, dass wir einen großen Leistungssprung erwarten können.

So berichtet etwa die GameStar, dass bereits die RTX 4080 deutlich schneller als die RTX 3090 Ti sein soll. RTX 3090 Ti handelt es sich um die aktuell schnellste Grafikkarte für Gamer, die ihr kaufen könnt. Viele vermuten zudem, dass Nvidia die RTX 4090 am 20. September auf der GPU Technology Conference enthüllen könnte.

Titelbild GeForce RTX 3090 startet heute

Wenn ihr daher jetzt eine Highend-Grafikkarte für 1000 Euro oder mehr kauft, dann ärgert ihr euch spätestens im November oder Dezember dieses Jahres, wenn die neuen Grafikkarten voraussichtlich auf dem Markt erscheinen sollen. Denn ihr würdet für das gleiche Geld voraussichtlich eine deutlich bessere Karte bekommen oder die GPUs der bisherigen Generation (RX 7000 und RTX 3000) für weniger Geld kaufen können.

Wenn ihr euch gerade ohnehin überlegt, für 1600 Euro eine RTX 3090 Ti zu kaufen, dann könnt ihr genauso gut noch 2 Monate warten und euch dann eine RTX 4090 kaufen.

Unter 500 Euro kann sich der Kauf einer Grafikkarte für euch lohnen

Wie sieht es mit Unter- und Mittelklasse bei GPUs aus? Grafikkarten, für die ihr zum aktuellen Zeitpunkt eher 200 bis 500 Euro bezahlt, werden in naher Zukunft vermutlich erst einmal nicht ersetzt.

  • Bei AMD wären das die RX 6400, 6500 XT und RX 6700 XT.
  • Bei Nvidia sind das die RTX 3050, RTX 3060 und RTX 3060 Ti.

In diesem Preisbereich bis 500 Euro kommen regelmäßig neue Produkte auf den Markt und im Bereich bis 500 Euro bleiben die Preise häufig auch stabiler als im Highend-Segment. Das liegt vor allem daran, weil Hersteller wie AMD oder Nvidia vor allem mit den Einsteiger- und Mittelklassemodellen den größten Gewinn machen.

Wann lohnt sich denn noch ein Kauf? Wenn ihr gerade dringend eine Grafikkarte für euren Rechner braucht oder ein System zusammenbauen wollt, dann kann es sich aktuell lohnen, Geld in eine Einsteiger- oder Mittelklasse-Grafikkarte zu investieren. Das gilt vor allem dann, wenn ihr nicht mehr die Zeit habt, noch ein halbes Jahr zu warten oder einfach dringend Ersatz sucht.

Das solltet ihr unbedingt über die nächste Generation an Grafikkarten wissen, bevor ihr jetzt eine neue kauft

Quelle(n):
  1. tomshardware.com

ARK: Survival Evolved: Private Server oder offizielle? – Das sind die Vorteile

Spieler in ARK: Survival Evolved stehen oft vor der Frage, ob sie auf privaten oder offiziellen Servern spielen sollten. Dabei ist es egal, ob sie neu anfangen oder zu dem Survival-Hit zurückkehren. Doch was sind eigentlich die Vorteile eines privaten Servers?

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Was sind private Server? In ARK gibt es neben den offiziellen Servern von Studio Wildcard auch die Möglichkeit, Server bei Drittanbietern zu mieten. Diese Server werden als inoffiziell oder privat bezeichnet, weil sie von Privatpersonen geführt werden.

Was unterscheidet private von offiziellen Servern? Auf einem privaten Server habt ihr die Möglichkeit, das Spielerlebnis euren eigenen Bedürfnissen anzupassen.

So könnt ihr die Geschwindigkeit erhöhen, mit der ihr eine Kreatur zähmt, die Dauer der Aufzucht eines Dinos verringern und die Farm-Einstellungen erhöhen, um mehr Ressourcen zu ernten.

Außerdem können PC-Spieler auf privaten Servern Mods installieren.

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Die Vorteile und Nachteile von privaten Servern

Die Frage, ob man ARK auf einem privaten Server spielen sollte, ist gar nicht so leicht zu beantworten wie man denkt. Es gibt zwar einige Vorteile, doch auch die Nachteile fallen ins Gewicht. Wir von MeinMMO fassen für euch zusammen, was ihr bei eurer Entscheidung bedenken solltet.

Das spricht für private Server

Welche Vorteile haben private Server? Private Server haben in ARK den Vorteil, dass ihr nahezu alles auf eure persönlichen Bedürfnisse anpassen könnt. Ihr könnt beispielsweise das maximale Level der Dinos erhöhen oder verringern, wenn euch die Standardeinstellung zu leicht oder zu schwierig ist.

Ebenso könnt ihr die Geschwindigkeit erhöhen, mit der ein Dino gezähmt wird oder aus seinem Ei schlüpft. Dadurch kann die Dauer einer Zähmung um viele Minuten oder sogar Stunden reduziert werden, was vor allem für Überlebende mit wenig Zeit von Vorteil ist.

Obendrein kann das Ernten von Ressourcen angepasst werden, wodurch auch der Bau einer Basis um einiges schneller gehen kann.

Doch auch Mods können beim Spiel helfen, gewisse Spielmechaniken verbessern oder die Vielfalt der verfügbaren Dinosaurier oder der spielbaren Karten zu erhöhen. Auf offiziellen Servern gibt es vergleichsweise individuelle Einstellungen nicht.

Das spricht gegen private Server

Gibt es Nachteile? ARK wird nicht nur durch Flugtiere viel zu leicht, sondern auch durch völlig übertriebene Servereinstellungen. Ein Problem, das vor allem dann auftreten kann, wenn ihr kostenlosen Community-Servern joint.

Wenn ihr auf einem Server spielt, auf dem es plötzlich 17.000x Holz aus einem einzigen Baum gibt, ihr 12 Level aufsteigt, wenn ihr einen Dodo erlegt oder einen Brontosaurus in 21 Sekunden mit 3 Beeren und 4 Narkosepfeilen zähmt, dann bietet der Server keinerlei Herausforderung. Manche wollen genau das, doch wer in ARK die Herausforderung sucht, sollte seinen privaten Server mit Bedacht wählen.

Alternativ könnt ihr euch auch einen eigenen privaten Server mieten, doch dann entstehen für euch zusätzliche Kosten. Die sind umso höher, wenn ihr auf mehreren Maps spielen wollt, denn ihr müsst für jede Map einen eigenen Server mieten und einen sogenannten Cluster erstellen.

Fassen wir also nochmal alle Pros und Contras für private Server zusammen:

Pro
  • Personalisierbare Settings (Zähmgeschwindigkeit, Ernteeinstellungen, Dauer einer Aufzucht, Nahrungsverbrauch, u. v. m.)
  • anpassbares Dino-Level und Schwierigkeitsgrad
  • Mods vereinfachen gewisse Spielmechaniken (nur PC)
  • Mods bringen zusätzliche Inhalte wie neue Maps und Dinos (nur PC)
  • schnelle Erreichbarkeit von Admins, wenn es zu Spielfehlern kommt
Contra
  • Zusätzliche Kosten
  • Wenn man keine Mitspieler hat, trägt man die Kosten alleine
  • Mehrere Maps benötigen mehrere Server, die wiederum alle kostenpflichtig sind
  • Wenn der Betreiber den Server abschalten lässt, verlieren alle ihren Fortschritt
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Die Vorteile und Nachteile von offiziellen Servern

Genauso wie bei den privaten Servern gibt es auch bei den offiziellen Servern eine ganze Liste an Vor- und Nachteilen. Nachfolgend findet ihr eine Übersicht, die euch bei der Entscheidung für oder gegen einen offiziellen Server helfen kann.

Das spricht für offizielle Server

Welche Vorteile haben offizielle Server: Der wohl größte Vorteil von offiziellen ARK-Servern ist der Preis: Sie sind nämlich immer kostenlos. Ein weiterer Vorteil ist – auch wenn das für viele vielleicht sogar eher als Nachteil erscheinen könnte – das Zusammenspiel mit anderen Spielern. Ihr seid auf offiziellen Servern fast schon dazu gezwungen, andere Leute kennenzulernen und einem Tribe beizutreten, wodurch wiederum Freundschaften entstehen können.

Generell gilt für offizielle Server, dass sie das pure ARK-Erlebnis vermitteln. Ohne angepasste Einstellungen und Mods spielt ihr dort ARK genau so, wie es bei Release des Survival-Hits geplant war. Das findet nicht jeder gut, aber es bietet definitiv eine Herausforderung.

Das spricht gegen offizielle Server

Gibt es Nachteile? Blickt man auf die Nachteile von offiziellen Servern, fällt vor allem das Fehlen von Einstellungsmöglichkeiten ins Auge. Ihr könnt weder die Zähmgeschwindigkeit noch das Dinolevel oder die Ernte durch Einstellungen beeinflussen und dementsprechend anheben oder senken.

Das Spielen auf einem offiziellen Server ist durch die Standardeinstellung häufig deutlich zeitintensiver, als auf einem privaten Server. Das Zähmen, Farmen oder auch züchten wird merklich länger dauern, als wenn ihr beispielsweise auf einem privaten Server alle Einstellungen auf x2 stellt.

Fassen wir also nochmal alle Pros und Contras für öffentliche Server zusammen:

Pro
  • Kostenlos
  • Server werden nicht eingestellt, wenn privater Betreiber keine Lust mehr hat
  • Man trifft automatisch auf andere Spieler und lernt diese kennen
  • Große Auswahl an Servern, die ohne den Verlust des Charakters gewechselt werden können
  • (Keine vereinfachten Einstellungen machen Events zu etwas Besonderem)
Contra
  • Keine personalisierbaren Settings (Zähmgeschwindigkeit, Ernteeinstellungen, Dauer einer Aufzucht, Nahrungsverbrauch, u. v. m.)
  • kein anpassbares Dino-Level/ anpassbarer Schwierigkeitsgrad
  • Spielen ist sehr zeitintensiv
  • keine Mods

Für welche Server-Art werdet ihr euch entscheiden, privat oder offiziell? Seid ihr bereits erfahrene ARK-Spieler und habt einen festen Server? Teilt uns gerne in den Kommentaren hier auf MeinMMO mit, was euren Server auszeichnet!

Wenn ihr wissen wollt, was euch in dem Nachfolger von ARK: Survival Evolved alles erwartet und welche Informationen Studio Wildcard bereits zu ARK 2 veröffentlicht habt, solltet ihr diesen Beitrag im Auge behalten:

ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen

Das erste kommerziell erfolgreiche Spiel ist schon 50 Jahre alt – Kennt ihr es?

Das Gaming hat schon viele Jahre hinter sich. Unzählige Spiele sind auf dem Markt und weitere werden noch erscheinen, doch welches Game war das erste kommerziell erfolgreiche Spiel, für das man Geld ausgeben musste? Wir haben recherchiert und für euch die Antwort herausgefunden.

Welches Spiel war es? Viele von euch werden das Spiel sicherlich kennen, denn es handelt sich hier um das ikonische und nostalgische Arcade-Game “Pong”. Wer hätte gedacht, dass ein so simples Spielprinzip im Jahre 1972 wie eine Bombe einschlägt und viele Menschen in seinen Bann zieht.

Während sich zu der Zeit noch viele Arcade-Games, wie Pinball oder Streetfighter in Gaming-Hallen hausten, ebnete Pong den Weg zur Spielkonsole und das Zocken daheim. Das von Tischtennis inspirierte Spiel besitzt jedoch eine spannende Geschichte, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

Da wir schon von Spielekonsolen reden, wie wäre es mit 5 Geräten, die so hart gefloppt sind, dass sie heute kaum noch einer kennt:

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Die Geschichte hinter Pong

Wie entstand Pong? Das kultige Spiel aus den 70-Jahren hat eine komplizierte Geschichte hinter sich. Die Firma “Magnavox”, die zu der Zeit auch die Spielkonsole “Odyssey” herstellte, erschuf das Spiel mit dem Titel “Ping Pong”. Die Konsole war leider nicht der Kassenschlager und trotz cooler Spielidee wurde die Produktion der Konsole 1974 eingestellt.

Während Magnavox also keinen Erfolg mit der Idee hinter der Konsole hatte, war eine andere Firma besser dran. Der Firmengründer und Chef hinter Atari “Nolan Bushnell” schnappte 1972 das Spielprinzip hinter Ping Pong in einer Präsentation von Magnavox auf. Dort hatte er die Zeit gehabt, das Spiel zu testen und so eine Idee daraus zu formen.

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Hier nochmal ein originales Gameplay von Atari 1972

Er erkannte das Potenzial des Spiels sofort und setzte seinen damaligen Angestellten Allan Alcorn daran, um das Arcade-Game für Übungszwecke zu programmieren. Das Spiel war jedoch so gut, dass sie sich dazu entschieden es zu vermarkten. Der Titel “Ping Pong” war aber schon vergriffen, so entschied sich das damalige Team dazu es schlichtweg “Pong” zu nennen.

Zum Ungunsten von Atari jedoch bekam Magnavox von der Aktion Wind und verklagte sie auf 700.000 $ für die Nutzung der Patentrechte. Das kümmerte Atari jedoch nicht, denn sie hatten zu der Zeit insgesamt schon 8.000 Pong-Münzautomaten verkaufen können, doch damit nicht genug.

Pong hat es auch zu euch nach Hause geschafft: Atari ging einen Schritt weiter, denn sie stellten 1975 auf der Consumer Electronic Show eine Heimkonsole mit dem Spiel “Pong” vor. Trotz der riesigen Verkaufszahlen der Münzautomaten stießen sie auf ein niedriges Interesse, da es solch eine Konsole bereits von Magnavox auf dem Markt gegeben hatte.

Nach der Vorstellung allerdings meldete sich ein Mitarbeiter von Sears, einem großen Handelsunternehmen aus den Vereinigten Staaten. Sears wäre interessiert, die Konsole zu vermarkten, jedoch nur unter der Bedingung:

  • Sears erhält alle Vermarktungsrechte
  • Atari müsste bis zum Weihnachtsgeschäft 150.000 Einheiten der Konsole liefern

Dem ging Atari nach und sorgte dafür, dass das Weihnachtsgeschäft 1975 ein voller Erfolg wurde. Die Konsolen, sowie Nachbauten mit dem Pong-Spiel verkauften sich in den Vereinigten Staaten in großen Mengen. In Europa hielt der Hype um das Spiel sogar bis Anfang der 1980-Jahre an. Durch gewisse Zufälle und gegebene Möglichkeiten sorgte Atari dafür, dass Pong zum ersten kommerziell erfolgreichen Spiel des Gamings wurde.

Doch was haltet ihr von Pong? Seid ihr auch aus dem Jahrgang und habt ihr euch in euren jungen Jahren am simplen Gamedesign und -prinzip erfreut? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Bei unserem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild einer alten Gaming-Ausstattung, mit dem Spiel Space Invaders.

Das neue Talent-System in WoW Dragonflight ist klasse und nur die Community kann es ruinieren

World of Warcraft krempelt sein Talent-System komplett um – aber taugt das was? Unser WoW-Dämon Cortyn hat das System genauer getestet.

Seit einer Weile ist nun die Beta von WoW: Dragonflight gestartet und immer mehr Spielerinnen und Spieler tummeln sich auf den Dracheninseln. Auch der PTR zum Pre-Patch 10.0 ist live, sodass sich alle mit dem neuen Talent-System vertraut machen können, um sich selbst ein Urteil zu bilden.

Doch taugt das neue Talent-System wirklich etwas? Oder sind das alles belanglose Optionen, die einfach nur nach „mehr“ aussehen?

Ich habe in den letzten Tagen und Wochen mit verschiedenen Klassen experimentiert, vor allem aber meinen Fokus auf Priester und Dämonenjäger gelegt. Ob das neue Talent-System etwas taugt, was die Vor- und Nachteile sind, will ich euch hier verraten.

Viele Spielstile, die in der Theorie funktionieren

Ich sag’s direkt: Ich habe bei meinen Experimenten überhaupt nicht darauf geachtet, ob eine Talentauswahl in jedem Punkt das Optimum darstellt und konkurrenzfähig mit anderen Spezialisierungen ist. Stattdessen habe ich einfach meiner Fantasie ein wenig freien Lauf gelassen und etwas mit Schattenpriestern und Dämonenjägern experimentiert – mal mit guten, mal mit schlechten Ergebnissen.

Vor allem beim Schattenpriester gab es gleich mehrere Möglichkeiten, meinen Charakter nach meinen Wünschen anzupassen und gänzlich unterschiedliche Spielstile zu erlauben.

WoW Talent Tree Priest Dragonflight
Es gibt 2 Talentbäume – einen für die Klasse (Priester, links) und einen für die Spezialisierung (Schatten, rechts).

Die erste Variante ist recht simpel: Ich habe versucht den aktuellen Schattenpriester nachzubauen, wie er in Shadowlands und Battle for Azeroth gespielt wurde. Das gelang überraschend simpel und kommt sogar mit einigen Bonus-Effekten daher, wie etwas mehr Wahnsinn-Generierung.

Bei der zweiten Spielweise habe ich einfach mal versucht, alles mitzunehmen, das irgendwie nach „Alte Götter“ klingt. Ich habe „Götze von Y’Shaarj“, „Götze von Yogg-Saron“ und „Götze von C’Thun“ mitgenommen. Die Kurzfassung davon ist, dass ich fast durchgehend irgendwelche Schattenkreaturen heraufbeschwöre. Nicht nur den Schattengeist, sondern auch mehrere Tentakel, die Feinde mit Effekten belegen und sogar ein „Ding aus dem Jenseits“, das für mich kämpft. Ich fühlte mich damit eher wie ein Kultist der Alten Götter, der permanent irgendwelche Kreaturen aus der Leere herbeiruft.

Bei meiner dritten Variante versuchte ich einen alten Spielstil wiederzubeleben, den es seit den Zeiten von Wrath of the Lich King und Cataclysm nicht mehr gab – nämlich den Gedankenstachel. Das ist ein recht schneller Zauber mit solidem Schaden, der aber alle DOTs auf dem Ziel entfernt. Leider funktioniert die Spielweise nicht mehr so wie damals und man muss den Schattenpriester zwingend mit DOTs spielen. Gedankenstachel kann man hingegen so verbessern, dass er oft die DOTs nicht aufzehrt.

Das waren nur drei Variationen, die zumindest auf den ersten Blick Sinn ergaben und durchaus unterschiedliche Spielstile boten. Zwar gab es einige Überschneidungen, doch fühlte es sich deutlich anders an – je nachdem, ob man gerade Schattenwesen aus der Leere beschwört oder eben den Schaden der DOTs zu maximieren versucht.

Diese drei Varianten waren nur Abwandlungen des Schatten-Talentbaumes – den allgemeinen Priester-Baum hatte ich bis dahin noch gar nicht berührt. Denn auch hier gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. So kann ich selbst als Schattenpriester eine ganze Menge von Heilfähigkeiten oder auch die Heilige Nova erlernen. Damit ist man zwar bei aller Liebe kein vollumfänglicher Heiler, kann aber zumindest kurz aushelfen, wenn der tatsächliche Heiler gerade überfordert ist oder auf eine Wiederbelebung wartet.

WoW Legion Shadowpriest
Schattenpriester haben in Dragonflight viel Auswahl.

Unsinnige Verbindungen sorgen für (leichten) Frust

Der Nachteil ist, dass die schiere Fülle an Talenten gelegentlich dazu führt, dass man Dinge mitwählen muss, an denen man eigentlich gar kein Interesse hat. Oft sind das Fähigkeiten, die aufeinander aufbauen und dann ergibt das Sinn – ab und an aber eben auch nicht.

Warum muss ich als Priester erst „Körper und Geist“ skillen, um meine Laufgeschwindigkeit bei der Benutzung von „Machtwort: Schild“ zu erhöhen, wenn ich an „Untote fesseln“ rankommen will? Das ist immerhin ein extrem wichtiger Kontroll-Effekt, den ich auf keinen Fall missen möchte. Doch die einzige Möglichkeit dranzukommen, besteht über eine Verbindung zu „Körper und Geist“ – etwas, das absolut gar nichts mit dem Fesseln von Untoten zu tun hat.

Solche sonderbaren Verbindungen gibt es nicht oft, aber doch häufig genug, um sie kritisieren zu können.

Ich verstehe es absolut, dass ich für „Krankheit läutern“ erst „Magiebannung“ erlernen muss – das hat eine klare Verbindung, beides hat mit dem Entfernen von Effekten zu tun.

Doch das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der wohl auch vor allem aus der Not geboren wurde, irgendwie möglichst große Talentbäume zu bauen. Da müssen vermutlich einige Verbindungen schlicht bestehen, die auf den ersten Blick nicht so viel Sinn ergeben.

Kritik gibt es auch daran, dass in den Klassen-Bäumen manchmal absolute „Must Have“-Talente sind, die man etwa für den Schattenpriester benötigt. Dass in meinem Priester-Talentbaum ein Talent existiert, das die Abklingzeit meines Gedankenschlags drastisch reduziert, schränkt mich unnötig ein – und das hätte meiner Meinung nach auch viel besser in den Schatten-Baum gepasst.

Skepsis die bleibt: Was die Community daraus macht

Mein erstes Fazit von dem Talent-System ist ziemlich positiv. Es gibt jeder Spezialisierung viele Freiheiten, sodass zwei Charaktere der gleichen Spezialisierung sich gänzlich unterschiedlich spielen können. Gleichzeitig hat man allerdings so viele Talentpunkte, dass man genug des ganzen Baumes wählen kann, um nicht den Eindruck zu haben, man könnte die interessantesten Effekte nicht miteinander kombinieren.

Ich werde wohl viel Zeit in das System stecken, um mir ein paar ganz eigene Builds zu bauen – einfach um zu schauen, wie viel Spaß man damit haben kann.

Das einzige, was mir schon jetzt richtige Sorgen bereitet, ist der Drang eines Teils der Community, den besten 0,1 % der Spieler nachzueifern und den Spaß „totzurechnen“. Denn meine große Befürchtung, dass sich am Ende pro Klasse doch wieder nur ein oder zwei optimale Talent-Verteilungen ergeben werden, zeichnet sich leider schon jetzt ab. Und das ist ziemlich schade, denn das neue Talent-System erlaubt eine Menge cooler Hybrid-Skillungen.

Es liegt in der Hand der Community, ob die das System bestehen lässt.

Doch im Verlauf von rund 20 Jahren hat sich immer mehr der Gedanke durchgesetzt, sämtliche Dinge im Spiel zu „simmen“ und auf die letzte Nachkommastelle das Optimum an Leistung herauszusholen – egal ob man als Spielerin oder Spieler überhaupt in der Lage ist, so optimiert spielen zu können.

Meine große Befürchtung ist, dass das neue Talentsystem zwar in der Theorie viel Abwechslung bietet und eine Fülle von unterschiedlichen Spielstilen jeder Klasse ermöglicht, in der Praxis aber immer nur eine oder maximal zwei davon als aktuelle „Meta“ akzeptiert werden.

Wenn die Community nicht lernt, die mögliche Vielfalt des Talent-Systems auch als solche zu akzeptieren, dann hätte man das Talent-System kaum ändern brauchen. Da hilft es natürlich ungemein, wenn man mit einer toleranten Gruppe spielt, die nicht jeden Prozentpunkt als notwendig ansieht und auch den Freiraum lässt, einfach mal neue Dinge auszuprobieren – egal ob sie „Meta“ sind, sondern einfach nur, weil sie Spaß machen.

Wenn das gelingt, dann ist das „neue, alte“ Talent-System ein großer Schritt in die richtige Richtung. Sonst ist es einfach eine unnötige Verkomplizierung.

Alle Informationen rund um Dragonflight – Story, neue Systeme, Beta und mehr – findet ihr hier.

Gibt es die perfekte Gaming-Maus? Die Logitech G502 X ist nah dran, wenn der verflixte Preis nicht wäre

Logitech hat mit der G502 X eine Gaming-Maus und den Nachfolger seiner beliebten G502 Hero vorgestellt. Doch lohnt sich ein Upgrade auf das neue Modell oder ein Neukauf für alle User, die sich zum ersten Mal eine G502 kaufen wollen? MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann konnte die Gaming-Maus für euch testen.

Die G502 Hero von Logitech gehört zu den beliebtesten Gaming-Mäusen der Welt und gehört immer noch regelmäßig zu den Bestsellern unter dem Gaming-Zubehör. Daher war es wenig überraschend, dass Logitech für die G502 Hero gleich drei neue Modelle vorgestellt hatte.

Die G502 Hero gehört zu meinen absoluten Favoriten, wenn es um Gaming-Mäuse geht. Daher war die Freude groß, als Logitech die neuen Modelle vorstellte. Mittlerweile konnte ich die G502 X Lightspeed ausführlich testen und verrate euch, warum Logitech die Maus in vielen Dingen stark verbessert hat – aber auch, warum es mir schwerfällt, eine klare Kaufempfehlung für alle User zu geben.

Wer hat da getestet?

Ich habe ein Faible für Gaming-Mäuse und besitze privat mittlerweile über 20 Gaming-Mäuse. Für MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser. Mäuse gehören neben Gaming-Headsets und Tastaturen zu meinem absoluten Favoriten, wenn es um Peripherie für PC und Konsole geht und entsprechend umfangreich kenne ich mich aus.

Die G502 X Lightspeed hat mir Logitech zum Testen zur Verfügung gestellt. Die normale G502 Hero Lightspeed und die G502 Hero habe ich mir privat gekauft.

fragt meinmmo benedikt

Benedikt Schlotmann
Hardware-Redakteur MeinMMO

Features und technische Details:
SensorHero 25K, optischer Sensor   
AuflösungBis zu 25.600
SwitchesOptische Lightforce-Switches
Tasten9 Tasten mit insgesamt 5 Profilen im Speicher
DesignSchwarze oder Weiße Maus, nur leuchtender Ladeindikator, keine RGB-Beleuchtung
Gleitfüße4
Kabel   Abnehmbares 1,8 m USB-C-Kabel
Gewicht102 Gramm
Preis (UVP)149,99 Euro
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Lieferumfang, Design und Aufbau

Wie sieht der Lieferumfang aus? In der Schachtel liegen alle wichtigen Dinge, die ich zum Zocken benötige. Dazu gehören ein USB-C-Ladekabel, ein Lightspeed-Empfänger für die kabellose Verbindung, ein Verlängerungskabel für den Adapter und das Handbuch. Obendrein ist eine Abdeckung für den Sniper-Button mit dabei. Ihr könnt den Button abnehmen und abdecken, wenn ihr sie ohnehin nicht benutzt.

01 G502 X Lieferumfang
Der Lieferumfang der Logitech G502 X Lightspeed

Wie ist die Maus aufgebaut? Die G502 X Lightspeed bekommt ihr sowohl in einem weißen als auch einem schwarzen Design. Unterschiede gibt es außer bei den Farben tatsächlich nicht.

  • Auf der Oberseite der Maus befinden sich die Haupttasten. Dazwischen befindet sich ein 4-Wege-Mausrad und davor zwei kleine Schalter. Mit dem einen lässt sich die DPI-Stufe umstellen, mit dem anderen wechselt man die Profile durch. Vorne links befinden sich zwei weitere Tasten im Zeigefinger-Bereich.
  • Auf der linken Seite befinden sich 3 weitere Tasten. Zwei liegen direkt unter der Handfläche und die 3. Taste ist weit vorn, der sogenannte “Sniper-Button”.
  • Im unteren Bereich setzt Logitech auf eine geriffelte Daumenablage. Dadurch liegt der Daumen sicher an der Maus.

Im Gegensatz zur Konkurrenz von Roccat oder Razer verzichtet Logitech bei der G502 X Lightspeed völlig auf RGB-Beleuchtung. Bei der bisherigen G502 Hero war zumindest das „G“ beleuchtet. Wollt ihr RGB-Beleuchtung haben, müsst ihr 20 Euro mehr für die G502X Plus Lightspeed zahlen.

Ansonsten handelt es sich bei der G502 X Lightspeed um eine ergonomische Rechtshändermaus.

08 G502 X Detailansicht

Verarbeitung

Die G502 X Lightspeed wirkt hochwertig verarbeitet. Beim Schütteltest klappert nichts und die Maus wirkt auf mich stabil. Ärgerlich ist nur, dass sich der Lightspeed-Empfänger nicht vernünftig im Inneren der Maus befestigen lässt.

Transportiert ihr die Maus mit dem Empfänger im Inneren, dann hört ihr den klackernden Empfänger. Für eine „150 Euro“-Maus ist sowas in meinen Augen ärgerlich und unnötig. Das gleiche Problem gab es bereits bei der G502 Hero und war hier schon nervig.

Software

Logitechs G-Hub-Software gehört in meinen Augen zu den besseren Vertretern, wenn es um Gaming-Software geht.

  • Die Softwaresuite von Razer wirkt aufgeblasen, mit etlichen Zusatzfunktionen.
  • Roccats „Swarm“ bietet etliche Funktionen, ist aber schnell sehr unübersichtlich für Neueinsteiger.
  • Die SteelSeries Engine versucht Gamer und Streamer gleichermaßen Funktionen zu liefern, ist mir aber immer zu viel gewesen.

Logitechs „G Hub“ bietet hier genau das, was ich brauche: Ich öffne die Seite meines Geräts und kann hier direkt alle Funktionen einrichten. Ich sehe keine Werbung für andere Geräte, Optionen für Streaming oder die Bitte, Dinge zu liken oder Gewinnspiele mitzunehmen.

Interessant ist noch, dass ich mir die Mauseinstellungen der Community herunterladen und für mein Gerät importieren kann. Habe ich in der Praxis aber tatsächlich nie gemacht, da ich doch lieber eigene Einstellungen vornehme.

09 G Hub Software mit G502 X Lightspeed

Auf der nächsten Seite findet ihr meine Einschätzung zum Gewicht, der Ergonomie und zur Akkulaufzeit der kabellosen Gaming-Maus. Im abschließenden Fazit erkläre ich euch außerdem, für wen sich die Maus lohnt und was (noch) gegen einen Kauf sprechen könnte.

Pokémon GO startet heute das Piepi-Event – So läuft es abends ab

Heute, am 10. September, läuft in Pokémon GO das Piepi-Event im Mondschein. Wir zeigen euch, was da passiert.

Was ist das für ein Event? Vor einigen Wochen kündigte Niantic bereits das Piepi-Event an. Dabei handelt es sich um ein verhältnismäßig kleines Event, das nur wenige Stunden in der Abendzeit aktiv ist.

Was passiert da? Während des Events erscheinen wilde Piepi häufiger. Dabei habt ihr die Chance, schillernde Piepi zu finden und zu fangen. Die Chancen auf die Shiny-Formen sind während des Events allerdings nicht erhöht.

Startzeit, Shiny – Was passiert danach?

Wann läuft das? Das Piepi-Event läuft am heutigen Samstag, dem 10. September, von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr Ortszeit.

Wie sehen die Shiny aus? Zwar gibt es offiziell keine Ansage von Niantic, dass die Chancen auf Shinys erhöht sind, doch Trainer hoffen darauf, dass dieser Bonus einfach nicht genannt wird. Solltet ihr eine schillernde Variante suchen, könnt ihr euch auf folgender Grafik schon mal ein Bild davon machen.

Pokémon GO Piepi Pixi Shiny
Piepi und Pixi in normaler Form und als Shiny im Vergleich

Was ist das Besondere an dem Event? Schon bei der Ankündigung stellten Spieler fest, dass die Boni des Events sehr gering sind. Auf den ersten Blick sollen nur mehr Piepi in der Wildnis spawnen.

Trotzdem freuen sich Trainer (via reddit) über das Event, denn es macht etwas anders, als die bisher bekannten kurzen Events: Das Zeitfenster.

Die Zeit von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr passt einigen Trainern besser, weil sie in den Abendstunden weniger zu tun haben. Andere Events, die nur für wenige Stunden aktiv sind, laufen früher am Tag. So wie der Community Day im September, der von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr aktiv ist.

Wie gefällt euch ein Event dieser Art? Findet ihr es gut, dass Niantic diese zeitbegrenzten Events auch mal in der Abendzeit ausprobiert oder mögt ihr diese kurzen Events gar nicht? Schreibt uns eure Antwort doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

LoL: 18-Jähriger spielt überragende Saison – Jetzt verzichtet er überraschend aufs Finale der Meisterschaft

Im April 2022 stieg der erst 18-jährige Kyle „Danny“ Sakamki endgültig zum Star im US-amerikanischen League of Legends auf. Im Finale des LCS Spring Split brach er zwei Rekorde und spielte eine traumhafte Serie. Ein halbes Jahr später steckt der ADC offenbar in einer Krise und nimmt sich eine Auszeit – ausgerechnet vor dem nächsten Finale in LoL.

Was ist das Besondere an Danny?

  • Danny ist ein Ausnahme-Talent in Nordamerika: Die Region ist dafür berüchtigt, kaum starke Nachwuchsspieler im eigenen Land hervorzubringen, stattdessen importiert man lieber altgediente Stars aus Südkorea, China oder Europa
  • Doch Danny konnte in der LCS sofort durchstarten und dominierte Spiele streckenweise von der Botlane aus
  • Dabei schien ihm Druck nichts auszumachen: Sein stärkstes Spiel kam in den Finals, da brach er Rekorde für Kills in den Playoffs und Pentakills
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von Schuhmann

Danny spielt überragend in der regulären Saison

So lief es in der Saison danach: Man könnte jetzt meinen, ein so junger Spieler erlebt nach einer Meisterschaft einen Leistungsabfall. Doch der ADC machte im Sommer genauso weiter:

  • Danny spielte in der Saison stark und holte sich die meisten Kills in der Liga mit 88 (via oracleselixir).
  • hatte dabei eine KDA von 7.5, nur Teamkamerad Vulcan und Midlane-Legende Bjergsen standen nach 18 Spielen noch höher.

Das Meta von LoL favorisiert gerade ADCs und Danny haute voll rein.

lol-danny.lcs
Danny sieht nicht so wirklich wie ein eiskalter Killer aus – Aber er ist einer in LoL.

Teams fokussieren sich auf Danny in der Botlane

Was ist jetzt das Problem? In den Playoffs jetzt läuft es für Danny nur durchwachsen. Denn die gegnerischen Teams richten ihr Spiel darauf aus, gezielt Danny aus dem Spiel zu nehmen. Das wiederum scheint Danny zu verunsichern und ihm unterlaufen Fehler.

In den Playoffs sind seine Werte zusammengebrochen:

  • Er hat bereits jetzt mit 35 Deaths schon 9 mehr als in der ganzen regulären Saison.
  • Gegen Team Liquid holte er sich 11 Tode ab. Wie Dot Esports weiß, lag das an „schlechten Entscheidungen und Positions-Spiel.“
  • Seine KDA ist nach 14 Spielen nun auf 3.5 gefallen.

Trotz allem konnte sich Evil Geniuses für das Finale des Summer Splits qualifizieren, weil die anderen Lanes auftrumpften, vor allem Jungler Inspired lieferte ab.

Viele Charaktere aus der Netflix-Serie zu LoL, Arcane, könnt ihr auch im Spiel zocken:

Video starten

Das ist jetzt die Entscheidung: Wie sein Team Evil Geniuses verkündet, wird Danny das Finale aussetzen. Er konzentriert sich auf seine „mentale Gesundheit“. Man sagt, es brauche „eine große Menge an Mut und Selbst-Einsicht“, um so eine Entscheidung zu treffen, vor allem weil Danny seine Teamkameraden so viel bedeuten.

 Es heißt:

Kyle ist ein Teil unserer Familie und wir werden ihn auf jede mögliche Art unterstützen, während er sich eine Auszeit nimmt. Wir freuen uns darauf, ihn willkommen zu heißen, wenn er wieder bereit ist. Den Fans der LCS-Community sagen wir: Wir bitten euch, Kyle nichts als unerschütterliche Unterstützung zu zeigen und die Empathie, die er von uns allen verdient.

Evil Geniuses

Das steckt dahinter: Es ist wirklich eine mutige Entscheidung, von Spieler und Organisation, ihren wahrscheinlich wertvollsten Spieler jetzt „zu schützen.“ Es ist auch eine kluge Entscheidung:

  • Offenbar hat sich gerade jedes Team, auf das sie treffen, vorgenommen, mit aller Gewalt Danny aus dem Spiel zu nehmen und ihre ganzen Ressourcen darauf zu verwenden, ihn nicht aufblühen zu lassen.
  • Das ist zwar ein Vorteil für die anderen Lanes, aber es ist für den 18-Jährigen sicher auch eine große Belastung, wenn er jetzt so im Fokus steht und so viele negative Erlebnisse in einem Spiel zu verarbeiten hat.

Statt zu riskieren, dass eine Karriere, die so glänzend gestartet ist, jetzt eine Delle kassiert, ist es sicher vernünftig, wenn sich Danny eine Auszeit nimmt, um eine andere Perspektive zu gewinnen

Für Evil Geniuses ist die Saison ohnehin noch lang, denn man hat sich schon sicher für die Worlds 2022 qualifiziert. Und dann warten auf den 18-Jährigen noch mal ganz andere Kaliber auf der Botlane, wie Viper:

LoL hat 2 Endgegner bei den Worlds, die noch keiner töten konnte

Quelle(n):
  1. dotesports

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 09.09.

Season 18 in Destiny 2 startet heute bereits ins dritte Wochenende. Davor erwartet die Spieler jedoch noch Xur, der exotische Händler. Wer noch nicht alle Exotics besitzt, sollte ihm unbedingt einen Besuch abstatten. Wir sagen euch, wo ihr ihn finden könnt und was er im Angebot hat.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Hüter in Destiny 2 tragen gerade Gold. Sie erfüllen damit nicht nur den besonderen Wunsch eines trauernden Vaters. Sie nehmen auch am “Childhood Cancer Awareness” Monat teil, der zur Aufklärung über Krebs bei Kindern steht. Bis jetzt sind tausende Hüter dem Aufruf gefolgt.

Vielleicht wollt ihr euch noch anschließen, um den Monat der Aufklärung über Kinderkrebs zu unterstützen. Dann findet die goldenen Shader in eurer Sammlung und rüstet diese aus. Die Drittanbieter-App „Destiny Item Manager“ hat sich hierfür auch eine besonders goldene Hilfe einfallen lassen.

Bungie hat außerdem neues zum Wegfall des Powerlevels verraten. Etwas, dessen sich so mancher Spieler gerne und ohne zu zögern, komplett entledigen würde. Unter den Destiny-2-Spielern wollen anscheinend immer weniger hart leveln und wünschen sich daher Veränderungen. Die neuesten Aussagen von Bungie machten ihnen nun Hoffnung, dass Anpassungen bereits in Planung sind.

Auch bei den Waffen ging es diese Woche rund in Destiny 2:

Hüter sollten jetzt „Wunschender“ spielen – Er ist ein Monster!

Alle Infos zu Xur am 09. September 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Der exotische Händler stattet Destiny 2 immer freitags um 19 Uhr einen Besuch ab. Jeder, der noch Lücken in seiner Exo-Sammlung hat, erwartet ihn dann, denn er ist der einfachste Weg, Exos zu bekommen. Es kostet nur einen Hinflug und etwas Material als Zahlungsmittel.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Jede Woche ist Xur an einem anderen Standort zu finden. Man weiß also nie genau, wo man ihn antrifft.

  • Diese Woche findet ihr Xur wieder auf dem Turm im Hangar. Seinen genauen Standort seht ihr auf der Karte.
Destiny-2 Xur Turm Hangar
Xur befindet sich im Hangar auf dem Turm.

Xurs Inventar vom 09.09. – 13.09. – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Als erwählter Exotic-Händler der „Neun“, eine ominöse Gruppe in Destiny 2, liefert Xur in ihrem Auftrag wöchentlich neue Waffen und Rüstungen an die Spieler. Alle Charaktere, also Warlocks, Jäger und Titanen, können bei ihm einkaufen. Egal ob ihr neu im Spiel oder schon erfahrene Hüter seid. Seine Waren sind garantiert besser als das Angebot von Spider.

Diese Woche verkauft er euch folgende Waren:

  • Exotische Waffe: Die Kolonie – Leere-Granatwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke
  • Titan: Unüberwindbare Schädelfeste – Arkus-Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
    • Mobilität: +6
    • Belastbarkeit: +20
    • Erholung: +7
    • Disziplin: +9
    • Intellekt: +8
    • Stärke: +11
    • Gesamt: 61
  • Warlock: Schädel des schrecklichen Ahamkara -Arkus-Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
    • Mobilität: +9
    • Belastbarkeit: +13
    • Erholung: +10
    • Disziplin: +2
    • Intellekt: +10
    • Stärke: +17
    • Gesamt: 61
  • Jäger: Gwisin-Panzerweste – Solar-Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
    • Mobilität: +4
    • Belastbarkeit: +17
    • Erholung: +12
    • Disziplin: +9
    • Intellekt: +13
    • Stärke: +8
    • Gesamt: 63
Xurs Angebot vom 09. – 13. September

Unsere Kaufempfehlung: Das Titan Exotic „Unüberwindbare Schädelfeste“ ist durchaus eine Empfehlung wert. Vor allem, wenn man noch gar keine besitzt. Für Titanen ist eine Belastbarkeit von 20 durchaus gut.

Xur verkauft zudem Legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an. Beachtet jedoch: Ihr könnt euch die Waffen nur kaufen, wenn ihr auch das passende DLC besitzt.

Die DLC-Exos könnt ihr nur shoppen, wenn ihr auch das DLC besitzt!

Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Beyond Light) mit dem Perk “Auge des Sturms”
  • Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ (Beyond Light) mit dem Perk “Gesetzloser”

Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten jeweils 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest, um einen exotischen Code zu erhalten.

Das Eisenbanner und sein explosiver Ausbruch

Fans des harten Endgame-PvPs müssen sich weiter gedulden. Der Starttermin für die Prüfungen von Osiris in Season 18 ist der 16. September. Derzeit ist dafür der Modus „Ausbruch“ bei Lord Saladin im Eisenbanner aktiv.

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“Ausbruch” heißt der neue Modus im Eisenbanner.

Was ist Ausbruch und wie funktioniert der Modus? Es handelt sich dabei um eine abgewandelte Version des einstigen Team-Deathmatch-Modus „Konflikt“, den Bungie jedoch mit einem neuen „BOOMSHAKALAKA!“ versehen hat. Genau wie bei „Konflikt“ bekommt ihr auch in „Ausbruch“ Punkte für eure Kills.

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Wie kommt Ausbruch bei den Spielern an? Aktuell ist sich die Community auf den verschiedenen Social Media Kanälen noch uneins.

Es lässt sich jedoch festhalten, dass der neue Modus für überdurchschnittliche Spieler „höllenspaßig“ ist, aber für unterdurchschnittliche Spieler „höllisch miserabel“, wie der Spieler MegaJoltik auf reddit treffend die Situation über Ausbruch zusammenfasst.

Was sagt ihr dazu, als deutsche Destiny-2-Community? Findet ihr Ausbruch „höllenspaßig“ oder „höllisch miserabel“. Hinterlasst uns gerne eure Erlebnisse in den Kommentaren.

Twitch-Streamer kauft sich neues Spiel für 200 $ einen Tag vor allen anderen – Kann nicht widerstehen, bereut es sofort

Wenn neue Spiele erscheinen, geben manche Twitch-Streamer alles dafür, ihre Hände besonders früh an das Game zu kriegen. Sie versprechen sich viele Zuschauer, wenn sie es vor allen anderen zeigen. Aber wie ein Streamer aus den USA jetzt feststellen konnte, kann das auch Ärger bringen. Der Streamer NaDeXe kaufte sich, nach eigenen Angaben, eine extra frühe Version von NBA 2k23 und kassierte einen Twitch-Bann.

Um welches Spiel geht es?

  • Das neue Basketball-Spiel von Take-Two, NBA 2k23, erscheint eigentlich erst heute, am 9. September.
  • Der Twitch-Streamer NaDeXe hat sich aber, nach eigenen Angaben, für 200 $ eine „frühe Version“ des Spiels besorgt (via twitter). Bereits am 8. September um 6 Uhr morgens bekam er seine Hände ans Spiel. Zu dem Zeitpunkt waren die Server für NBA 2k23 aber noch offline.
  • Gegen Mittag am 8. Septembers war es aber so weit, die Server gingen online und der Twitch-Streamer legte los. Er war mit seiner „früh gekauften Kopie“ als einer der Ersten auf Twitch online – noch weit vor dem Start der digitalen Version. Er sei dafür „extra nach Neuseeland“ geflogen, scherzte er.

Diese Twitch-Banns schleichen sich immer wieder von hinten an:

Video starten

Frühstart lohnt sich für Twitch-Streamer – Viele Zuschauer

So lief das: Als sich der Twitch-Streamer mit NBA2k23 auf die Plattform wagte, flossen ihm die Zuschauer nur so zu

  • Ihm schauten etwa 3.000 Zuschauer im Schnitt zu
  • In der Spitze ging die Zahl sogar bis 4.533 rauf – das war etwa um 13:20 Uhr
  • Die Zahlen waren etwa 4-mal so hoch wie seine normalen Werte, es war also ein voller Erfolg
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48 Stunden Twitch-Bann nach Copyright-Strike von Take-Two

Das war sein Pech: Nach wenigen Stunden wurde er von Twitch gebannt. Denn Take-Two hatte eine „Urheberrechts-Verletzung“ gemeldet.

Er kassierte einen 48-Stunden-Bann von Twitch – das ist die normale Strafe für solche Verstöße.

NaDeXe konnte jetzt also mit seinem 200$-Spiel auf Twitch nichts mehr anfangen.

Um 16:20 Uhr erhielt NaDeXe seinen Bann auf Twitch – 5 Minuten später war er auf Twitter, um sich darüber zu beschweren.

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Streamer kassiert Bann – Take-Two hebt Embargo 5 Minuten danach auf

Das war das Gemeine: Der Streamer glaubt, er wurde nur gebannt, weil er NBA 2k23 vor dem Start der offiziellen Server auf Twitch zeigte.

Er beschwerte sich wütend, der Bann sei völlig unfair, er habe ja zur selben Zeit gestreamt wie alle anderen. Dass er aber deutlich früher dran war und zu dem Zeitpunkt des Banns schon einige Stunden gestreamt hatte, ließ er unter den Tisch fallen.

Dabei hätte der Streamer offenbar nur etwas warten müssen, bis er auf Twitch loslegt. Denn Ronnie 2k hob am 8. September um 16:30, das Streaming-Embargo auf. Ronnie 2k ist der Marketing-Spezialist von 2k mit über 1,3 Millionen Followern auf Twitter.

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Für Twitch-Streamer NaDeXe war das jedenfalls ein Fehlstart. Er sitzt gerade seinen Bann auf Twitch ab und streamt auf YouTube – natürlich NBA 2k23.

Es gibt immer wieder sehr seltsame Banns:

Twitch-Streamerin melkt Kuh in neuem MMO New World, bekommt Meldung: Permanent gebannt

Fortnite: Twitch-Streamer Ninja täuscht Burnout vor, kündigt Comeback an – Asmongold ätzt „Hätte einfach zu YouTube gehen sollen“

Anfang September 2022 kündigte der Fortnite-Streamer Tyler „Ninja“ Blevins (31) an, eine Pause von Twitch und Social Media zu. Nun meldet er sich mit einem aberwitzigen Comeback zurück, doch das kommt nicht bei allen gut an.

Zum Hintergrund:

  • Ninja hatte Ende 2017 seinen großen Durchbruch mit Fortnite und legte daraufhin eine beispiellose Karriere hin: Er war dauerpräsent auf Twitch, wurde sogar zu Talkshows eingeladen und ist wohl der erste richtige Mainstream-Streamer
  • Auch Jahre später hat er noch den Twitch-Kanal mit den meisten Followern, doch seine große Ruhmeszeit ist vorbei: Ninja ist mittlerweile ein „normaler Streamer“ mit 10.000 Zuschauern im Schnitt
  • Am 1. September sorgte Ninja mit einem mysteriösen Tweet und einem plötzlich abgebrochenen Stream für Aufsehen, ihm schien plötzlich alles zu viel zu werden. Er sagte: “Ich kann nicht mehr, Kumpel – Ich hab die Schnauze voll“ – Wir fragten euch: Ist das echt oder alles nur Show?
  • Zur gleichen Zeit endete auch Ninjas exklusiver Vertrag mit Twitch, er hat jetzt nicht mehr den Status eines „Partner“ – das sorgte für Spekulation: soll da ein Wechsel zu YouTube vorbereitet werden, oder ist er ausgebrannt und hört ganz auf?
  • Inzwischen scheint es ganz, als habe Ninja den Burnout vorgetäuscht, um ein Comeback der besonderen Art ankündigen zu können.

Ninja entdeckte Fortnite genau zur richtigen Zeit und wurde damit riesig. Alles, was ihr zum kunterbunten Shooter von Epic wissen müsst, seht ihr hier:

Video starten

Verhaltene Reaktionen auf Ninjas großes Comeback: Interessant, aber …

Um dieses Comeback geht es: Am 9. September, etwas über eine Woche nach seinem vermeintlichen Burnout, kündigte Ninja sein Comeback an, auf Twitter erhielt das Video bereits über 700.000 Aufrufe. Der Clou an der Sache: Ninja will jetzt einfach überall streamen – allem Anschein nach gleichzeitig.

Das Ganze soll schon morgen, am 10.09.2022, um 19:00 unserer Zeit losgehen.

Auf diesen Plattformen soll Ninja zu sehen sein: Ninja kündigte an, „überall live“ sein zu wollen. Dabei listete er alle gängigen Plattformen auf: Twitch, YouTube, Facebook, Instagram, TikTok und Twitter. Sogar Patreon und Onlyfans schloss er nicht vollkommen aus, wobei letzteres eher ein Scherz sein dürfte.

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So kündigte Ninja sein Comeback an

Das ist das Besondere daran: Wie der E-Sport-Journalist Jake Lucky berichtete, sei Ninja damit der erste große Streamer, der auf jeder Seite livestreamen wolle. Er sah in der Entscheidung jedoch ein Zeichen, dass es für Ninja wohl keine großen Exklusiv-Angebote gab (via Twitter).

Hinter der Aktion könnte eine kürzlich erfolgte Regeländerung von Twitch stecken: Streamer haben jetzt mehr Freiheiten, auf anderen Plattformen zu streamen, mit Einschränkungen für Partner. DrDisrespect dachte bereits in eine ähnliche Richtung:

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Jake Lucky sagte jedoch auch, er sei neugierig, wie die kombinierte Zuschauerschaft aussehen würde. Diese Einstellung scheint auch der MMORPG-Streamer Zack, besser bekannt als „Asmongold“, zu teilen. Er reagierte auf Ninjas Ankündigungsvideo und sagt: „Daran ist nichts wirklich aufregend.“

Das hat Asmongold dazu zu sagen: Der WoW-Streamer hält das Ganze wohl für keine gute Idee. Er fürchtet, dass die Interaktion mit den Zuschauern und die Qualität insgesamt unter dem Multistreaming leiden könnten. Ein einzelner Stream mit 7.000 Zuschauern sei 7 Streams mit je 1.000 Zuschauern vorzuziehen.

Angesichts der geänderten Regeln von Twitch sei Asmongold jedoch auch neugierig, was diese Entwicklung angeht. Denn sollte Ninja mit der Aktion Erfolg haben, würden andere es ihm sicher bald gleichtun. Er probiere es jetzt quasi für alle aus.

Dennoch scheint er den Schritt für die falsche Entscheidung zu halten: Ninja hätte einfach zu YouTube gehen sollen, denn dort sei er beliebt.

Asmongold findet, Ninja habe das nicht nötig

Hatte Asmongold auch etwas Positives zu sagen? Durchaus. In Asmongolds Augen hat Ninja „das Spiel gewonnen.“ Er sei der erfolgreichste Gamer. Doch man könne nicht immer so beliebt sein wie Ninja im Jahr 2018, das sei einfach der Weg der Dinge.

Ich habe den Eindruck, [Ninja] sollte sich einfach zurücklehnen und sich entspannen. Er sollte genießen, dass er – meiner Meinung nach – der erste Mainstream-Gaming-Celebrity ist. Scheiß auf die Zuschauer, mach einfach, was du willst.

Asmongold via Twitch

Asmongold scheint nicht wirklich nachvollziehen zu können, warum Ninja diesen Aufwand betreibt. Er könne ja einfach Zeit mit seiner Frau und seinen Freunden verbringen.

Was haltet ihr von Ninjas Comeback? Ist es ein interessantes Experiment oder doch eher ein verzweifelter Versuch, sich an den einstigen Ruhm zu klammern? Hättet ihr Interesse an solchen Multi-Plattform-Streams und wenn ja, wo würdet ihr sie am liebsten sehen wollen? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da.

Wenn Ninja nicht gerade auf einem halben Dutzend Plattformen gleichzeitig streamt, versucht er, andere auf dem Weg zum Erfolg als Streamer zu begleiten. Doch sein Streaming-Kurs erhält viel Kritik.

Der größte Streamer auf Twitch bietet „Masterclass“ für 200 € an – Aber Tester machen sich darüber lustig

Quelle(n):
  1. YouTube

In einem MMORPG entscheiden die Spieler, wer ins Gefängnis geht

Die Macher hinter Legends of Aria versuchen dem gescheiterten MMORPG mit verschiedenen Blockchain-Features neues Leben einzuhauchen. Dieses Jahr wurden bereits Pay2Win-Charaktere eingeführt, die ihr mit einer eigenen Krypto-Währung bezahlen könnt. Nun soll ein Metaverse-Gefängnis folgen, um Spieler zu bestrafen, die gegen die Regeln verstoßen.

Legends of Aria hat schwierige Zeiten hinter sich. Es sollte ursprünglich mal eine Art neues Ultima Online werden, doch die Spieler blieben fern. Nachdem man das Konzept für 2021 überarbeiten wollte, wurde das Projekt von Blue Money Games aufgekauft.

Diese Firma ist auf Blockchain- und Krypto-Elemente spezialisiert und seit der Übernahme wurde Legends of Aria auf ein Play2Earn-Konzept umgestellt. Seitdem gibt es eine eigene Krypto-Währung, die ihr im Spiel verwenden könnt und Pay2Win-Charaktere, die gleichzeitig auch NFTs sind.

Legends auf Aria hat eine große Überarbeitung hinter sich, um zu überleben. Manch gescheitertes Kickstarter-Projekt hätte das wohl auch gut getan. Mehr dazu im Video:

Video starten

Legends of Aria führt Metaverse-Gefängnis ein

Was ist das Metaverse-Gefängnis? Legends of Aria hat ein Kriminalitätssystem, bei dem es für verschiedene Verbrechen unterschiedliche Strafen gibt. Wurdet ihr als Mörder überführt, gab es bisher Abzüge bei euren Fähigkeiten und Charakterwerten.

Wenn ihr in Zukunft als Mörder euer Unwesen treibt, können Spieler euch mit einem Klick ins Gefängnis schicken, nachdem sie euch getötet haben. Danach bekommen Spieler in eurer Nähe eine Benachrichtigung, die sie auffordert, als Geschworene an eurem Prozess teilnehmen.

Ihr habt dann während der Verhandlung die Möglichkeit, euch über den Ingame-Chat vor diesen Geschworenen zu verteidigen. Ein von den Entwicklern gewählter Richter entscheidet schließlich über euer Schicksal.

Das Gefängnis soll eigenes Gameplay bieten: Ihr könnt euch mit anderen Insassen zu Banden zusammen tun oder eure Haftdauer durch Strafarbeit verkürzen, zum Beispiel durch das Sammeln von Erz im Bergwerk.

Eure Gefängnisstrafe kann von wenigen Stunden bis zu einer Woche reichen. Wenn euch das zu lange vorkommt, könnt ihr aber auch einen Ausbruchsversuch wagen. Entweder ihr überwältigt zusammen mit anderen Insassen die Wachen oder aber eure Gilde versucht, euch aus dem Gefängnis rauszuholen.

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Ist die Idee wirklich neu? Nein, eigentlich nicht. Ähnliche Systeme hat es bereits auch in anderen MMORPGs gegeben. Wirklich neu ist nur, dass so ein System zum ersten Mal in einem Pay2Earn-Game Anwendung findet.

Ob das System die Spieler wirklich davon abbringen kann, gegen die Regeln zu verstoßen, muss die Zukunft zeigen. Aber was meint ihr? Ist sowas besser, als Spieler einfach für eine bestimmte Zeit zu bannen? Könnt ihr euch so ein System auch in anderen Spielen vorstellen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wenn ihr mehr zu Sandbox-MMORPGs lesen wollt, schaut hier vorbei: Fractured ist ein besonderes Sandbox-MMORPG, weil es 5 Dinge ganz anders macht als die Konkurrenz

Quelle(n):
  1. Legens of Aria

Pokémon GO: Fund zeigt 4 neue Monster, Trainer fürchten eines: „Es wird das Spiel zerstören“

In Pokémon GO haben Dataminer neue Assets ausgegraben, die vier Pokémon zeigen, die wohl bald ins Spiel kommen dürften. Welche sind es?

Woher kommt die Info? Die “Pokéminers” haben einen neuen Fund im Pokémon-GO-Subreddit “TheSilphRoad” geteilt.

Die Pokéminers sind eine Gruppe von Dataminern, die regelmäßig nach neuen Assets und Inhalten suchen und diese vorstellen, bevor sie im Spiel landen.

Es handelt sich also um einen Leak, nicht um offizielle Informationen seitens Niantic. Die Daten könnten also noch geändert oder entfernt werden.

Allerdings ist davon auszugehen, dass diese 4 Monster über kurz oder lang im Spiel landen werden. Und vor allem eines dieser Monster sorgt bei manchen Spielern jetzt schon für Angst und Schrecken.

Diese 4 neuen Monster zeigt der Fund

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Von oben links nach unten rechts: Garstella, Aggrostella, Lunala, Kaguron

Das sind die Monster: Insgesamt sind vier Monster sowie ihre Shiny-Varianten hinzugefügt worden. Dabei handelt es sich um:

  • Lunala: Lunala ist ein legendäres Psycho-Geist-Pokémon. Es ist eine der möglichen Weiterentwicklungen von Cosmog, das ihr in der aktuellen “kosmischer Kumpane”-Quest bekommen könnt. Es repräsentiert den Mond und ist das Gegenstück zu Solgaleo.
  • Kaguron: Kaguron entstammt ebenfalls der siebten Generation und gehört dem Typen Stahl und Flug an. Das kuriose Design verrät es vielleicht schon: Hierbei handelt es sich wieder um eine Ultrabestie.
  • Garstella: Das ist ein Wasser-Gift-Pokémon aus der siebten Generation, also den Spielen Sonne und Mond. Das passt zur aktuellen Saison des Lichts und den Sonne/Mond-Hinweisen aus aktuellen Quests.
  • Aggrostella: Das ist die Weiterentwicklung von Garstella und ebenfalls ein Monster vom Typ Gift und Wasser. Dieses Monster ist es auch, dass bei Spielern gerade für bemerkenswerte Reaktionen sorgt.

Was ist das Problem mit Aggrostella? In den reddit-Kommentaren dreht sich vieles um das Pokémon. Ein kurzer Überblick:

  • “Aggrostella kommt, um ein weiteres Spiel zu zerstören” schreibt da ein User (via reddit).
  • “Hahahaha, oh nein” (via reddit).
  • “Oh Junge, das Monster, wegen dem ich mit Wettkämpfen aufgehört habe” (via reddit).
  • “Ugh, ich hasse Aggrostella in der MSG-Wettkampfszene. Ich freue mich nicht darauf, dass es auch in der GBL-Meta dominiert” (via reddit).

Bei Aggrostella handelt es sich um ein massiv defensives Pokémon, das sich in der kompetitiven Szene der Haupt-Pokémon-Spiele als brutaler Verteidiger einen Namen gemacht hat.

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Dort hat es auch noch die “Regenerator”-Fähigkeit, dank der es Lebenspunkte regenerieren kann – das dürfte aber zumindest in Pokémon GO keine Rolle spielen.

Da wird eher sein Moveset interessant – denn damit könnte es in Pokémon GO gerade für beliebte Meta-Monster wie Azumarill ein sehr gefährlicher Gegner werden.

Hier bleibt aber erstmal abzuwarten, wie genau sich Aggrostella in Pokémon GO schlägt – und ob sich das auch in die PvP-Szene des Mobile-Spiels überträgt.

Apropos neue Pokémon: Bald kommt offenbar ein neues Monster ins Spiel, dass die Postkarten endlich interessanter macht.

Destiny 2: Twitch-Streamer verzichten auf viel Geld, distanzieren sich von Sponsor „G FUEL“ wegen eines Skandals

Der Energy-Drink-Hersteller G FUEL ist einer der größten Sponsoren für Gaming-Influencer auf YouTube und Twitch. Doch jetzt beenden Twitch-Streamer wie „demonje“ (Destiny 2) ihre Geschäftsbeziehung mit der Firma. Grund ist ein Skandal aus dem Juni 2022. G FUEL soll im Zuge des Skandals bereits mehr als 75 Partner und 50 Millionen Follower auf Social Media verloren haben.

Woher kommen die Informationen? Die Seite Digiday hat am 7. September einen Insider-Bericht über den toxischen Arbeitsplatz G FUEL veröffentlicht.

Dazu hat man ein Statement der Firma eingeholt, anonym mit einigen ehemaligen Mitarbeitern gesprochen und auch mit Partnern, die sich jetzt von G FUEL distanzieren.

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CEO soll Mitarbeiter beleidigt und nachher gefeuert haben

Was ist der Skandal? G FUEL hat am 16. Juni sieben Talent-Manager entlassen. Einen Tag vorher hatten sich angeblich fünf von ihnen bei der Personal-Abteilung darüber beschwert, dass der Chef der Firma während eines Meetings, eine abwertende Sprache benutzt habe. Die gefeuerten Mitarbeiter äußerten ihren Unmut über die Entlassung auf Twitter.

Der CEO Cliff Morgan soll von ehemaligen Mitarbeitern als „lazy motherfuckers“ (frei übersetzt: “faule Scheißkerle“) gesprochen haben. Das hat die Firma so eingestanden. Es heißt aber, das sei keine Beleidigung gegenüber Einzelnen gewesen, sondern eher eine allgemeine Beschreibung der Arbeit der Angestellten.

Außerdem soll Morgan aktuelle Mitarbeiter als „Zurückgebliebene“ bezeichnet und ihnen Druck gemacht haben, härter zu arbeiten. Er habe den Call damit beendet, halbherzig zu versichern, niemanden zu feuern, heißt es von anonymen Quellen.

Wie ein Sprecher der Firma mitteilt, seien die Angestellten aufgrund „eines Mangels an Leistung“ im Zuge einer „Neustrukturierung“ entlassen worden. Einige der Angestellten hätten 6 Wochen lang eine Abfindung erhalten.

Das ist der “normale” Weg viel Geld über Twitch zu verdienen, allerdings nutzen viele Streamer auch Sponsoring-Deals. Bei den Deals ist G FUEL ganz vorne:

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Mehr als 75 Partner sollen G FUEL aus Protest abgesprungen sein

Das sind die Auswirkungen: Die Talent-Manager sind wichtige Ansprechpartner für die Influencer, mit denen sie zusammenarbeiten. Im Zuge ihrer Entlassung sollen mehr als 75 Partner ihre Zusammenarbeit mit G FUEL gekündigt haben, wie Digiday berichtet.

Die 7 Talent-Manager, die gefeuert wurden, darunter 3 Frauen, sollen 34 dieser 75 und mehr Influencer betreut haben.

https://twitter.com/demonjoeTV/status/1566519725093421065
Der Streamer demonjoe sagt: Er war 3 Jahre bei G Fuel und verabschiedet sich nicht im Guten.

Das sagt einer der Leute, die gehen: „demonjoe“ ist ein Twitch-Streamer und YouTuber zu Destiny 2. Er hat seinen Vertrag mit G FUEL gekündigt, nachdem er von den Vorwürfen erfahren hatte. Er sagte zu Digiday:

Es war ein großer Teil meines Einkommens über YouTube, Twitch und so. Ich gebe eine ziemlich hohe Summe auf.

demonjoe

Er habe den Vertrag ohne weiteres auflösen dürfen, ohne Protest oder Probleme seitens von G FUEL, nur der Papierkram sei eine Woche Arbeit gewesen.

Wer hört noch auf? Nach dem Bericht von Digiday haben sich auch große Partner von G FUEL distanziert, wie der NFL Quarterback Kurt Benkert.

Im Zuge der Abgänge habe G FUEL über 50 Millionen Follower auf Social Media verloren, heißt es von Digiday. Damit ist offenbar die Gesamtreichweite von G FUEL gemeint, wenn man alle Kanäle der Partner miteinbezieht.

Wenn wir über Twitch reden, sprechen wir häufig von den Super-Stars, die riesige Exklusiv-Verträge mit den Plattformen abgeschlossen haben. Aber für Streamer im Mittelfeld von Twitch sind solche Sponsor-Deals wie mit G FUEL essenziell:

Wie viel Geld verdienen „normale“ Twitch-Streamer? Wer kann von Twitch „gut“ leben?

Xbox stellt Änderung der Menüs vor, doch User sind sauer: “Ich wünschte, sie würden das verdammte Interface vereinfachen”

Die Entwickler haben für die Xbox Series X|S und Xbox One ein neues Userinterface (UI) vorgestellt. Doch viele Gamer meckern über die Änderungen und erklären, dass sie nicht damit zufrieden sind. MeinMMO erklärt euch, was kritisiert wird.

Wer seine Xbox Series X, S oder Xbox One startet, der wird als erstes von den Menüs der Konsole begrüßt. Denn hier wählt ihr eure Spiele und Apps aus oder wechselt in den Store und kauft neue Produkte.

Nun hat Microsoft erklärt, dass man die Menüs der Xbox überarbeiten wolle. Die ersten Insider durften bereits seit dem 9. September das neue Interface nutzen. Doch viele Spieler sind nicht wirklich mit den Änderungen zufrieden.

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Microsoft stellt Änderungen vor, will auf Spieler hören

Was sind das für Änderungen? Microsoft verteilt gerade an Xbox-Insider eine neue Home-Oberfläche für die Xbox-Konsolen. Die Änderungen umfassen verschiedene Optimierungen des Layouts und des Designs, um das Auffinden von Xbox-Spielen und -Apps zu erleichtern. Außerdem passt man die Einstellungen an.

In einem Gespräch mit dem Online-Magazin TheVerge erklärt Ivy Krislov, Senior Product Manager Lead of Xbox Experiences, dass man noch viel zu lernen habe und auf die User zugehen wolle:

Wir wissen auch, dass wir immer zuhören und lernen können, wie wir diesen Bereich noch besser machen können, ohne dass die Spielerfahrung zu schnell und vertraut wird. Aus diesem Grund starten wir eine mehrmonatige Reihe von Experimenten, um zu lernen, wie wir ein personalisierteres Startbildschirm-Erlebnis schaffen und einige der wichtigsten Trends und Fan-Wünsche erfüllen können.

Ivy Krislov im Interview mit TheVerge

Doch die ersten Experimente bekommen wenig positives Feedback und die Reaktionen fallen ziemlich negativ aus. Viele User hoffen, dass Microsoft wirklich auf seine Insider hört und verschiedene Änderungen nicht vornehmen wird.

xbox homebildschirm
So soll das neue Interface für die Xbox-Konsolen aussehen.

„Es sieht extrem unübersichtlich aus.“

Wie fallen die Reaktionen aus? Auf reddit gibt es bereits einen umfangreichen Thread zu dem neuen Design und hier klagen viele Gamer (via reddit.com). Viele halten das neue Design für noch unübersichtlicher als das bisherige Design. So klagt etwa ein User (via reddit.com):

Der Store, Meine Spiele und Apps, Gamepass… so ziemlich alles kann über das Menü der Xbox-Taste aufgerufen werden. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, 4 verschiedene Wege für den Zugriff auf dieselbe Sache zu haben. (…) Gebt uns einfach mehr kreative Kontrolle über das Dashboard.

Ein anderer User kündigt schon an: „Mein Gott, das ist vielleicht die schlechteste Version bisher. Ich bin in der Insider-Alpha-Phase, also werde ich sie zum Wohle aller zerreißen.“

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Was wünschen sich die Spieler? Viele Besitzer einer Xbox wünschen sich vor allem ein übersichtlicheres Interface mit weniger Inhalten. Ein weiterer Wunsch ist mehr Personalisierung für den Homescreen. Man wolle selbst entscheiden, welche Inhalte auf der „persönlichen“ Seite der Xbox zu sehen sind und welche nicht.

Wie seht ihr das? Gefällt euch das neue Design oder wünscht ihr euch auch lieber ein vereinfachtes Menü und simpleres Menü? Erzählt es uns in den Kommentaren!

8 Gründe, warum ihr eine Xbox Series X anstatt einer PS5 kaufen solltet

CoD Warzone Mobile: Shooter kommt aufs Handy, zeigt ersten Teaser – Infos auf großem CoD-Event nächste Woche

CoD: Warzone Mobile ist offiziell in Entwicklung und Activision nennt gleich ein Datum, an dem wir neue Informationen erwarten können.

Das ist die Ankündigung: Activision hat es offiziell mit einem Teaser bestätigt: CoD: Warzone Mobile ist in der Entwicklung. Nachdem der Publisher bereits im März 2022 durch eine Stellenanzeige (via callofduty.com) verriet, dass es Pläne gibt, den beliebten Battle-Royal-Shooter auf mobile Geräte zu bringen, ist es jetzt offiziell. Und schon im September können wir weitere Informationen erwarten.

Was zeigt der Teaser? Falls ihr euch von dem Teaser spannende erste Eindrücke erhofft habt, müssen wir euch leider enttäuschen. Wir sehen in dem 9-sekündigen Video lediglich, wie sich ein großes Flugzeug aus den Wolken der Kamera nähert, bis das Bild schwarz wird.

Anschließend folgt das Logo des neu angekündigten Call of Dut: Warzone Mobile. Die interessantesten Informationen entnehmen wir der Videobeschreibung.

Falls ihr den Teaser trotzdem sehen wollt, binden wir ihn euch hier ein:

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Activision verkündet die Entwicklung von CoD: Warzone Mobile mit einem neuen Teaser

Wann könnt ihr neue Informationen erwarten? Die Videobeschreibung des Teasers verrät uns, dass wir mehr Informationen bei dem großen CoD-Event nächste Woche erwarten können. Das Event nennt sich “CoD NEXT” und findet am 15. September um 18:30 Uhr deutscher Zeit statt.

Während Activision derzeit das große CoD-Event vorbereitet, läuft ein Ingame-Event in Warzone, bei dem die Entwickler schummeln mussten.

Was wissen wir zum Release? Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir noch keine offiziellen Informationen zu dem Release-Datum von CoD: Warzone Mobile, doch das könnte sich bereits mit CoD NEXT am 15. September ändern.

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Was sagen die Spieler zur Ankündigung? Auch wenn der Teaser nahezu keine Informationen gibt, zeigen sich einige Spieler in den Kommentaren auf YouTube gespannt auf das Spiel:

  • DrollDisco: “Kann es kaum erwarten, dieses Spiel zu spielen!”
  • ShadowX Gaming: “Endlich ist es so weit! Ich kann es kaum erwarten, dieses Spiel in die Hände zu bekommen!”
  • ELFU GAMING: “Eine neue Ära des Mobile-Gamings, der 15. September wird ein großer Tag für uns.”
  • Jordy: “Danke, dass ihr das Spiel aufs Handy brigt!”

Habt ihr auch Lust, CoD: Warzone mal auf einem mobilen Gerät zu spielen? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Neben CoD: Warzone Mobile ist derzeit auch CoD: Warzone 2, der Nachfolger des beliebten Battle Royals in der Entwicklung und soll noch dieses Jahr erscheinen. Alle wichtigen Informationen zu dem kommenden Shooter findet ihr auf MeinMMO.

CoD Warzone 2 kommt noch 2022 – Release, Map und Leaks

Blizzard macht radikalen Schritt: Realms in WoW Classic sind zu voll, werden geschlossen

Blizzard wird der Warteschlangen nicht mehr Herr. In WoW Classic werden nun Realms dicht gemacht, niemand kommt mehr neu drauf – womöglich dauerhaft.

Gegenwärtig gibt es zwei großen Gruppen, die sich in World of Warcraft Classic tummeln und sich auf Wrath of the Lich King Classic vorbereiten.

  • Die eine Gruppe spielt auf den „nicht so angesagten“ Realms und kommt damit gut zurecht, hat wenig bis keine Wartezeiten.
  • Die andere Gruppe spielt auf den beliebtesten „Mega-Realms“ und hat dort Wartezeiten von vielen Stunden.

Blizzard hat sich nun zu einer sehr radikalen Lösung entschieden: Die beliebtesten Realms werden geschlossen, neue Spieler haben keinen Zugriff mehr darauf.

Was ist gerade bei WoW Classic los? Der Pre-Patch von Wrath of the Lich King Classic hat riesige Mengen an Spieler zurück zu World of Warcraft geholt, die nun auf die Realms strömen. Viele wollen noch die Zeit vor dem offiziellen Launch nutzen, um einen Todesritter zu leveln oder eine beliebige andere Klasse auf Nordend vorzubereiten.

Das Problem, das sich dabei ergeben hat: Ein Großteil der Spielerinnen und Spieler scheint sich auf einer Handvoll Realms einfinden zu wollen, die nun aus allen Nähten platzen. Das führt zu absurden Wartezeiten von 8 Stunden oder mehr und bringt auch Lags auf den Realms mit sich.

Eine Besserung ist seit Tagen nicht in Sicht. Daher werden immer wieder Stimmen laut, dass Blizzard doch etwas an der Situation verbessern soll.

Kostenlose Charakter-Transfers von den überfüllten Realms gibt es zwar, aber die werden nur wenig genutzt. Logisch, denn die meisten wollen auf dem Realm spielen, auf dem auch ihre Freunde unterwegs sind und haben Angst, früher oder später auf einem „toten“ Realm zu landen, wo sich keine Gruppen mehr finden und die Wirtschaft zum Erliegen gekommen ist.

Wer gerade WoW Classic spielt, bekommt übrigens ein Reittier im modernen WoW:

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Warum vergrößert Blizzard nicht einfach die Realm-Kapazität?

Eine Forderung im Forum oder dem Subreddit von WoW ist immer, dass Blizzard doch nicht so geizig sein soll und einfach die Kapazität der jeweiligen Realms aufrüsten soll. Hier hat Blizzard im offiziellen WoW-Forum nun klargestellt: Das ist schlicht nicht möglich. Die ausgelasteten Realms laufen an der Belastungsgrenze dessen, was mit ihnen technisch überhaupt möglich ist.

Wir starten mit einem einfachen und eindeutigen Statement: Die Mega-Realms in der Region US und EU die gerade mit Warteschlangen auskommen müssen, sind komplett voll. Das ist der absolute Stand der Dinge und es gibt keine zusätzlichen Kapazitäten, die man diesen Realms hinzufügen könnte, um mehr Spieler zuzulassen oder die Wartezeiten zu reduzieren.

Die Reaktion vieler Spieler darauf ist, dass Blizzard auf den vollen Realms doch einfach mehr Layer eröffnen soll, sodass mehr Spieler in der Spielwelt Platz haben. Das ist allerdings auch keine Lösung, denn Layer können die Kapazität eines Realms nicht erhöhen:

[…] Layer erhöhen auf keine Weise die Kapazität. […]

Die Kapazität eines Realms wird von der Anzahl der Verbindungen bestimmt, die der Server gleichzeitig abhandeln kann. Jedes Mal, wenn sich ein Spieler mit dem Realm verbindet, interagiert diese Verbindung mit mehreren Diensten, Systemen und fügt Belastung zur Datenbank hinzu, die Daten sammelt in Verbindung mit den Spielern, Zaubern, Quests, Kreaturen, Auktionen und so weiter. Wenn die gesamte Anzahl aller Verbindungen zur Datenbank eines Realms eine bestimmte Menge erreicht, dann nimmt die Leistung ab oder versagt auf mehreren Ebenen, was zu Symptomen wie massiven Lags im Auktionshaus, Probleme mit dem Chat oder Verzögerungen beim Plündern von Items führt.

Niemals in der Geschichte von WoW hatten Realms eine so große Kapazität wie jetzt und selbst mit unserer modernen Kapazität erleben wir manchmal Performance-Probleme, wenn die Realms voll sind oder die Datenbanken überlastet werden.

Spieler haben nur eine Wahl: Sie müssen den Realm wechseln

Blizzard spricht hier ganz deutlich, dass die Kapazität nicht erhöht werden kann, ohne noch mehr Probleme zu verursachen. Daher sagt man klar, dass es nur eine einzige Lösung gibt:

Gegenwärtig ist die beste und einzige Möglichkeit, um die Probleme für die betroffenen Realms zu mindern, den kostenlosen Transfer zu nutzen und diese Realms zu verlassen. Es gibt keine technische Lösung für diese Sache. Es gibt keine Hardware-Lösung für diese Sache. Die Situation wird sich nicht verbessern, wenn Wrath of the Lich King Classic Ende September startet, sie wird nur noch schlimmer werden.

WoW schließt Realms komplett ab

Ein erster Schritt, um die Probleme zumindest ein bisschen einzudämmen, wirkt radikal. Die beliebtesten Realms können nicht mehr als Ziel von bezahlten Charakter-Transfers genutzt werden. Außerdem ist es auf den überfüllten Realms nicht länger möglich, neue Charaktere zu erstellen.

Anders gesagt: Wer noch nicht auf den überfüllten Realms spielt, wird das in absehbarer Zeit auch nicht mehr tun.

Diese Einschränkungen bleiben auf unbestimmte Zeit bestehen, womöglich aber mehrere Monate.

Sind die anderen Realms so viel schlechter?

Nein und das versucht Blizzard auch immer wieder deutlich zu betonen. Viele Spielerinnen und Spieler haben Sorge, dass die nicht vollständig ausgelasteten Realms in einigen Wochen quasi „tot“ sind und man dort keine Gruppen mehr findet. Tatsächlich zeigt Blizzard auf, dass die Kapazitäten der verschiedenen Realms ein vielfaches von dem entsprechen, was damals zur Original-Zeit von Wrath of the Lich King möglich gewesen wäre.

So ist der EU-Realm „Everlook“ insgesamt 3x so groß, wie damals ein Realm mit vollkommener Auslastung und selbst vermeintlich weniger bevölkerte Realms wie „Razorfen“ oder „Earthshaker“ haben noch eine doppelte so hohe Bevölkerung, wie damals.

Von toten Realms kann hier also nicht gesprochen werden.

Werdet ihr dem nachgeben und die vollen „Mega-Realms“ verlassen? Oder sitzt ihr die Sache aus, egal wie lang die Wartezeit am Ende ist?

Wer von all dem Trubel nichts wissen will – die Beta von Dragonflight ist auch live, sodass man schon einen Blick in die Zukunft von WoW werfen kann.