Die ersten offiziellen FIFA 23 Ratings sind bekannt und sorgen unter Spielern für Diskussionen. Offenbar sind einige FIFA-Fans nicht mit allen Werten einverstanden.
Das sind die Ratings: Bei den Ratings handelt es sich um die Stats, mit denen reale Fußballstars im Spiel bewertete werden. Von Sprintgeschwindigkeit über Kurzpassspiel bis hin zu Schüssen, Kopfbällen, Defensivverhalten – alles Mögliche wird mit Zahlen hinterlegt ist.
Aus diesen Zahlen ergibt sich dann das Gesamtrating eines Spielers. Die Werte eines Spielers ergeben einen Hinweis darauf, wie stark er letztendlich im Spiel ist.
Nun wurden bereits einige Rutschen an Ratings veröffentlicht. Zuerst wurden die Werte durch einen Leak auf der Xbox bekannt. Dann folgten die ersten offiziellen Ratings, die unter anderem die Werte der “FIFA-Botschafter” und der “Top 23” zeigten, sowie die neuen FIFA-23-Ikonen.
Doch bereits diese ersten Werte reichen schon, um bei FIFA-Fans für Diskussionen zu sorgen.
Fans sind nicht mit allen Ratings für FIFA 23 einverstanden
Das sagen die Spieler: In den sozialen Medien, auf Twitter oder im FIFA-Subreddit, werden die Ratings diskutiert. Zahlreiche Spieler geben dort ihre Meinungen ab – und üben Kritik an einigen der Werte.
Ein Beispiel dafür ist der Tottenham-Angreifer Heung-min Son. Der war beispielsweise in der letzten Saison Torschützenkönig in der Premier League – doch bei den Ratings bekommt er, wie letztes Jahr, eine 89. Ein hohes Rating, bei dem sich manche Spieler angesichts der Leistung aber eine Verbesserung gewünscht hätten: “Man, was muss Son tun, um ein Upgrade zu bekommen?”, kritisiert ein User im FIFA Subreddit.
Ein weiteres Beispiel ist Robert Lewandowski. Der hat ein Downgrade von 92 auf 91 bekommen, trotz Meisterschaft und Torschützenkönigs-Titel in der Bundesliga: “Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass Lewa 35 Tore in 34 Ligaspielen und 50 in 46 Spielen in allen Wettbewerben erzielt hat und trotzdem irgendwie ein Downgrade bekommt”, kritisiert ein User im aktuellen Top-Kommentar zu den Ratings im subreddit (via. reddit). Zudem wird das niedrige Tempo von Lewandowski kritisiert.
Die Ratings der FIFA 23-Botschafter
Kylian Mbappé wiederum finden einige zu hoch bewertet – gerade im Vergleich mit Spielern wie Lewandowski, Benzema, de Bruyne oder Messi, die allesamt das gleiche Rating (91) bekommen haben: “Mbappe auf die gleiche Stufe wie Benzema zu stellen ist unverschämt, er mag eine hohes Potenzial haben, aber er ist nicht auf der gleichen Stufe wie Benz/Lewa” (via reddit).
Die Top 23 in FIFA 23
Zudem gibt es einige weitere Kritikpunkte.
Kanté finden einige Spieler mit 89 zu hoch bewertet – so stark wie früher sei er in der letzten Saison nicht gewesen: “Kanté mit einer höheren Bewertung als Modrić und Kroos, vor allem nach der letzten Saison, das ist nicht 2018 EA…”, kommentiert einer (via. reddit).
Überhaupt wird Modric in der Top 23 vermisst: “Wo ist Modric? Hat EA ihn nach seiner Monstersaison echt herabgestuft?”, kritisiert ein User (via. reddit).
Kritik gibt es auch an der Position von Sadio Mané. Die sei schlicht falsch: Mané ist als linker Mittelfeldspieler geführt, spielt bei Bayern aber in der Regel im Sturm.
Bei Pedri wiederum gibt es die Kritik, dass er mit 85 sehr hoch bewertet ist – und seine Stats auf der Karte das eigentlich überhaupt nicht hergeben.
Auch Spieler wie Pulisic (82) oder Havertz (84) sehen manche im Vergleich zu hoch bewertet an.
Insgesamt wird viel über die Werte diskutiert. Fans verteidigen einige Spieler, während es auf der anderen Seite Kritik an den Ratings gibt.
Allerdings bleibt festzuhalten: Wie stark die Spieler letztlich im Spiel sind, lässt sich am Gesamtrating nur bedingt festmachen. Schließlich gibt es immer auch Spieler, die besonders gut in die aktuelle FIFA-Meta passen. Ein 84er-Angreifer mit Tempo und Dribbelkünsten kann besser sein, als ein langsamer 90er-Stürmer.
Der Entwickler Geoffrey „GZ“ Zatkin war vor 25 Jahren an der Entwicklung des Ur-MMORPGs Everquest beteiligt. Im Rückblick auf das Jahr 2000 erzählt er, wie verschieden die Zeiten damals im Vergleich zu heute waren und wie er mal einen Shitstorm auslöste, der ihm einen Anruf seines Chefs einbrachte.
Wer ist Geoffrey Zetkin?
Zatkin ist einer der ursprünglichen Entwickler des legendären MMORPG Everquest, das 1997 zu einem kleinen Team wurde. Es gab keine Vorlage für das Spiel, nichts, an dem man sich orientieren konnte, es war experimentell. Später hat sich Blizzard Everquest als Vorlage genommen, um WoW zu entwickeln.
Zatkin arbeitete 6 Jahre für Sony Online Entertainment und war damals „Level Designer und Game Designer“ – er hat unter anderem das Magie-System von Everquest verantwortet, mit über 850 Zaubersprüchen (via LinkedIn).
Nach seiner Zeit bei Everquest ging er einer Vielzahl von Projekten nach, die immer wieder mit MMOs und Games zu tun hatten.
Es gab kaum Informationen über Zaubersprüche – Nur eine australische Webseite
Das erzählt er von seiner Arbeit: Wenn man MMORPGs heute kennt, weiß man, dass alles durchgestylt ist und überwacht wird. Die Entwickler von MMORPGs wie New World, WoW oder ESO werten ständig Daten aus: Spieler sind gläsern. Außerdem gibt es Webseiten, die jeden Post der Entwickler auflisten, jede Zeile Code auswerten und alle Informationen übersichtlich darstellen.
Zu den Zeiten von Everquest war das noch anders, wie Zatkin in einem Gespräch mit PC Gamer erklärt:
Wenn der Entwickler wissen wollte, wie Leute sein MMORPG wirklich spielen, musste er sich mit seinem GM-Account einloggen, einen „Super-Unsichtbarkeit“-Zauber sprechen und dann Leuten im Spiel beim Zocken zusehen
Es gab in Everquest selbst praktisch keine Informationen darüber, wie Zaubersprüche funktionieren. Leute mussten sie einfach kaufen und ausprobieren
Die Haupt-Informationsquelle zu Everquest war eine australische Webseite „Caster’s Realm“, die eine detaillierte Liste über die Zaubersprüche im Game führte: Die Informationen holten sie sich offenbar, indem sie die Patch-Notes des Test-Servers auslasen. Das aber passte Zatkin offenbar gar nicht.
Auf dem Test-Server alle wichtigen Zauber der Klassen generft – außer einen
Das erzählt der Entwickler: Zatkin erzählte, er erlaubte sich damals einen Spaß mit den Fans und den Betreibern der Seite, die da in Patch-Notes lugte:
In einem Jahr, ungefähr um den 1. April rum, habe ich einen Patch in die Beta gebracht, wo ich jeden beliebten Zauberer jeder einzelnen Klasse generft habe, bis auf den wichtigsten Zauberspruch einer einzigen Klasse. Den hab ich gebufft.
Der Designer sagt, er habe den Patch damals einfach online gestellt, ohne irgendeine weitere Erklärung. Das sei als freundliche Erinnerung gedacht gewesen, dass die Beta zum Testen da ist.
Geoffrey Zatkin erzählt von seiner Zeit als Magie-Chef bei Everquest.
Die Foren brennen – Was hast du GETAN?
Die Reaktion, als die neuen Änderungen in der Beta von Caster’s Realm ausgelesen wurden und sich dann verbreiteten, kann sich wahrscheinlich jeder denken, der je ein MMORPG gespielt hat:
Das war das einzige Mal, dass ich jemals um 1 Uhr morgens von meinem Chef angerufen wurde: Brad rief mich an und sagte: Die Foren brennen, was hast du GETAN?
Das ist ein Bild von Brad McQuaid, seinem damaligen Boss. Der Entwickler verstarb 2019: Sein MMORPG Pantheon soll ein Nachfolger von Everquest werden.
Aus Everquest gibt es immer wieder fantastische Geschichten, vor allem weil das Online-Rollenspiel so anders und so viel “roher” war, als die MMORPGs, die wir heute kennen und spielen.
Wir haben auf MeinMMO im Mai 2022 über einen besonderen Drachen berichtet:
Der YouTuber Spieletrend hat sich in den sozialen Netzwerken zur aktuellen Situation in Pokémon GO zu Wort gemeldet und spricht mit seiner harten Kritik vielen Spielern aus der Seele. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, um was es dabei geht und wollen eure Meinung zum Thema wissen.
Was ist in Pokémon GO gerade los? Niantic hat gerade mit ordentlich Gegenwind aus den sozialen Netzwerken zu kämpfen, denn die Kritik an der derzeitigen Situation und Vorwürfe zum Umgang mit den Trainern von Pokémon GO nehmen einfach kein Ende.
Doch das sollte nicht die einzige Änderung bleiben, die den Trainern negativ aufs Gemüt geschlagen ist. So äußert sich nun auch der deutschsprachige YouTuber Daniel “Spieletrend” Schilling in seinem Twitter-Beitrag vom 12. September 2022 zu den aktuellen Entwicklungen des Spiels und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Wer ist Spieletrend? Bei Spieletrend, der mit bürgerlichen Namen Daniel Schilling heißt, handelt es sich um den erfolgreichsten deutschsprachigen Pokémon GO-YouTuber. Er war einige Zeit als “gesponserter Content-Creator” für Niantic tätig, hat seine Partnerschaft allerdings im Juli 2021 wegen des Umgangs seitens des Supports mit einem vorangegangenen Bann aufgelöst.
“Das habe ich damals bei #HearUsNiantic befürchtet”
Was kritisiert Schilling? Wie man seinem aktuellen Twitter-Beitrag entnehmen kann, ärgert sich Spieletrend vor allem wegen der derzeit schlechten Kommunikation zwischen Niantic und den Spielern. Bereits 2021 gab es eine große Kampagne unter dem Namen “HearUsNiantic”, bei der die Trainer mehr Gehör seitens der Entwickler forderten.
Auslöser dafür war die geplante Wegnahme der im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführten Heim-Boni und einer damit verbundenen Verschlechterung der Reichweite zu PokéStops und Arenen. Diesem Druck der Community gab Niantic schließlich nach und ließ die erhöhte Reichweite dauerhaft bestehen. Weiterhin sicherten die Entwickler den Spielern nun auch eine bessere Kommunikation zu.
Doch davon ist in den letzten Wochen in Pokémon GO verhältnismäßig wenig zu sehen. Während es anfangs in regelmäßigen Abständen kurze Updates wie in Form des Entwicklertagebuchs gab, die den Spielern ein paar Einblicke in die Arbeit von Niantic bieten sollten, ist es nun wieder ruhiger geworden. Das findet auch Schilling.
So hat er das Gefühl, dass es mit #HearUsNiantic schließlich doch nur um die Reichweite der PokéStops und Arenen ging und von allen anderen Zugeständnissen nun inzwischen keiner mehr redet. So kann man auf Twitter folgendes lesen:
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Trainer finden “Boxen widersprechen der Philosophie von Niantic”
Kritik an den Boxen: Die fehlende Kommunikation ist allerdings nicht das einzige, was zu Spannungen zwischen den Entwicklern und der Community führt. So sorgen vor allem die ständigen, teilweise heimlichen, Änderungen im Spiel immer wieder für Frust bei den Spielen.
Neben der wöchentlichen Box, die Niantic ohne ein weiteres Statement aus dem Shop entfernte, wurden in den vergangenen Tagen auch die Inhalte der anderen Boxen still und leise verändert und interessante Items wie Raid-Pässe oder Brutmaschinen durch weniger interessantere Bälle ersetzt, was sie aus Sicht vieler Spieler nun nicht mehr lohnenswert macht.
Das kritisiert auch Schilling und schreibt in seinem Beitrag:
Boxen wechseln kommentarlos mehrmals pro Woche zwischen Schmutz und Schrott, Raid-Boxen werden zufällig genau vor Raid-Days entfernt und man behandelt die zahlende Kundschaft so offensichtlich dreist wie Laborratten, versucht mit kuriosen Preisen in die Irre zu führen.
Was sagen andere Trainer dazu? Mit dieser Meinung ist der YouTuber derzeit aber keineswegs allein. Ein aktueller reddit-Beitrag von lewymd greift nämlich ebenfalls dieses Thema auf und erhält mit aktuell mehr als 3.200 Upvotes (Stand: 23.09.2022 14:00 Uhr) ordentlich Zuspruch in der Community.
So postet er Bilder der aktuellen Boxen, wie der Bronze-Box, durch die Trainer für 150 Münzen 20 Pokébälle, 10 Superbälle, 5 Hyperbälle sowie einen Rauch erwerben können, und schreibt (via reddit.com): “Die neuesten Boxen in Pokémon GO sind schlecht für Spieler, verbraucherfeindlich und widersprechen der Philosophie von Niantic selbst”.
Auch hierbei werden die fehlenden Raid-Pässe in den Boxen, insbesondere vor dem am Sonntag stattgefunden Raid-Tag mit Deoxys, heftig kritisiert.
Warum widerspricht es Niantics Philosophie? Anders als andere Pokémon-Spiele soll Pokémon GO die Trainer dazu animieren nach draußen zu gehen, ihre Gegend zu erkunden und neue Kontakte zu schließen.
Seit einigen Monaten möchte Niantic dieses Konzept wieder verstärken und schafft den Spielern mit verschieden Features und Boni, wie dem täglichen Abenteuerrauch, entsprechende Anreize, nach draußen zu gehen. So sollen die Spieler auch wieder vermehrt vor Ort raiden.
Im gleichen Zug lässt Niantic aber auch die Raid-Pässe in den Boxen sowie die Abenteuerbox, bei der es viele Brutmaschinen gab, aus dem Shop verschwinden und ersetzt diese durch Items wie Bälle, die es auf zahlreiche andere Wege im Spiel kostenlos gibt.
Fehlende und verspätete Inhalte im Spiel
Darüber hinaus hat Pokémon GO derzeit mit einigen Fehlern zu kämpfen, die auch Daniel Schilling in seinem Twitter-Beitrag anspricht:
Das einzig halbwegs authentische Tool zur Kommunikation – das Entwicklertagebuch – wird im Juni mit Verspätung als Campfire-Marketing genutzt und nun komplett vergessen. Shinys sind regelmäßig deaktiviert, regionale Pokémon fehlen, Sticker bei Kapuno und Season of Light weg.
So kommt es in der letzten Zeit immer wieder dazu, dass angekündigte Inhalte nicht oder erst verspätet im Spiel vorhanden sind, wie regionale Pokémon und Shinys, das Entwicklertagebuch, was laut Pokémon GO monatlich veröffentlicht werden sollte, aber auch besondere Event-Sticker (via pokemongolive.com).
Wie die Trainer unter der Event-Ankündigung von Pokémon GO auf Twitter nun allerdings mitteilen, sind diese dort bisher immer noch nicht verfügbar, sondern lediglich kostenpflichtig über den Ingame-Shop zu erwerben.
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Und auch zum Start des Psycho-Spektakels hatten die Spieler der ersten Zeitzonen, wie in Neuseeland, das Nachsehen, denn wie man dem reddit-Beitrag von finchyNZ entnehmen konnte, wurde das angekündigte Mega-Simsala in den Mega-Raids erst mit einigen Stunden Verspätung aktiviert.
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Und auch bei den Event-Ankündigungen und den neuen Raid-Bossen lässt sich Niantic in den letzten Wochen ordentlich Zeit mit der Bekanntgabe. So sind heute, am 13. September 2022, um 10:00 Uhr Ortszeit gleich zwei neue Ultrabestien in die Level-5-Raids gekommen.
Zwar wurden die neuen Raid-Bosse bereits durch die Funde der PokeMiners, einer Gruppe von Dataminern, vermutet, die offizielle Ankündigung dazu erfolgte durch Pokémon GO auf Twitter allerdings erst in der Nacht zum 13. September, nachdem diese in den ersten Zeitzonen bereits aktiv waren.
Auch hierbei hätten sich viele Spieler eine bessere Transparenz gewünscht, wie der User dm_stp unter dem offiziellen Twitter-Beitrag von Pokémon GO deutlich macht (via twitter.com): “Wenn ihr uns mit den nächsten Raid-Bossen überraschen wolltet, hättet ihr in den letzten Tagen zumindest kleine Andeutungen machen sollen, vielleicht sogar einige dieser coolen Found-Footage-Videos, damit wir wissen, dass ihr zumindest etwas geplant habt …”
Diese verspäteten Ankündigungen hat auch Spieletrend in den letzten Wochen immer häufiger wahrgenommen und sieht darin keinen gewollten Überraschungs-Effekt, sondern eher die Überforderung seitens der Entwickler, wie er in seinem Beitrag erklärt:
Raids und Events werden bis zum letzten Drücker nicht angekündigt. Und versteht mich nicht falsch, der Überraschungs-Effekt kann auch lustig sein und dagegen habe ich nichts einzuwenden. Doch es wirkt aktuell nicht nach einer absichtlichen Überraschung.
Augenscheinlich ist Niantic gerade maximal überfordert. Wir als Community wären mit all den Fehlern bestimmt nachsichtiger, wenn man kommunizieren würde, was los ist. Doch es scheint sich seit dem Bann eines damals offiziellen Niantic-Partners nicht viel verändert zu haben.
Stimmt ihr der heftigen Kritik von Spieletrend zu?
Wir von MeinMMO wollen hierzu aber auch gern eure Meinung wissen. Stimmt ihr der heftigen Kritik von Daniel “Spieletrend” Schilling sowie Teilen der Community zu oder seht ihr im derzeitigen Umgang mit den Spielern keinerlei Probleme?
Nehmt hierzu gern anonym an unserer nachfolgenden Umfrage teil:
Wie stehen andere Trainer zur aktuellen Situation?
Mit Blick in die Likes und Kommentare unter dem Twitter-Beitrag von Schilling wird schnell klar, dass er mit seiner heftigen Kritik vielen Spielern aus der Seele zu sprechen scheint. Und auch die internationalen Beiträge der reddit-Community spiegeln dieses Bild wider.
So ärgern sich viele Trainer auch über die anhaltenden Bugs in der GO-Kampfliga, die, wie das Video eines Teilnehmers zeigt, auch vor der Pokémon-WM keinen Halt machten und dort zu Problemen führten.
Darüber hinaus ist auch die Bekanntgabe von verschiedenen neuen Spielen seitens Niantic, wie das Basketball-Spiel NBA-World, für viele in diesem Zusammenhang ein rotes Tuch. So ist es für einige außerdem nicht verständlich, wieso bei diesen anhaltenden Problemen im Juni 2022 8 % der Niantic-Mitarbeiter entlassen wurden. Der Twitter-User jmeier92 kommentiert daher sarkastisch folgendes:
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Warum es derzeit tatsächlich zu den vielen Problemen im Spiel kommt und weshalb Niantic in letzter Zeit häufiger die Inhalte der Boxen ändert, lässt sich jedoch nicht sagen. Die Beiträge von Spieletrend und anderen Trainern zeigen jedoch, dass die aktuelle Situation im Spiel für ordentlich Frust sorgt.
Ob Niantic hierzu, wie im letzten Jahr, offiziell Stellung beziehen wird und im Sinne der Community einlenkt, bleibt aber vorerst nur abzuwarten. Sollte es hierzu neue Informationen geben, erfahrt ihr es aber auf jeden Fall bei uns auf MeinMMO.
Wie ist eure Meinung zum aktuellen Vorgehen im Spiel? Findet ihr auch, dass die ständigen Änderungen gar nicht gehen und erhofft euch mehr Kommunikation seitens der Entwickler? Oder ist es aus eurer Sicht alles nur heiße Luft und ihr könnt die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen? Lasst es uns hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Eine Entscheidung von Blizzard zu Overwatch 2 ist durchgesickert und verärgert die Fans seit Tagen: Neue Helden in Overwatch sollen nicht länger kostenlos für alle und sofort frei verfügbar sein, sondern an bestimmte Bedingungen geknüpft werden: Fans des Spiels laufen Sturm. Einige fordern bereits ihr Geld zurück.
Was ist das für ein Grundsatz, den sie brechen? Der damalige Chef von Overwatch, Jeff Kaplan, sagte in einem Video aus 2015 (via youtube):
Wir haben uns entschieden, der beste Weg, um [neue Helden und Maps] hinzuzufügen, ist es, sie als kostenlose Inhalte ins Spiel zu bringen und nicht als DLC.
Jeff Kaplan
So war es dann auch all die Jahre in Overwatch: Wenn ein neuer Held kam, konnten Spieler ihn sofort spielen und einsetzen. Jeder war gleich und hatte Zugriff auf dieselben Helden.
Weil Overwatch eine Art “Stein-Schere-Papier”-System verwendet und Spieler im laufenden Match ihre Helden wechseln können, war das ein wichtiger Punkt, der Overwatch von anderen Spielern abhob:
Damit das aber alles fair blieb, brauchte jeder Zugang auf alle verfügbaren Helden: Denn sonst hätte man ja vielleicht Stein-Schere-Papier gespielt und das ohne Schere.
Video starten
Neue Helden nicht mehr für alle zugänglich – Spieler müssen sie verdienen oder kaufen
Wie wird dieser Grundsatz jetzt gebrochen? In Overwatch 2 sollen sich Spieler neue Helden „erst verdienen“: Das wurde durch einen Fehler von Blizzard bekannt: Für eine kurze Zeit konnte man letzte Woche den Blick auf ein 40 $-Paket erhaschen, das von einem Battle Pass und exklusiven Skins sprach.
In dem Post war der Satz: „Wer den Premium Battle Pass besitzt, erhält automatischen Zugang zum neuen Helden Kiriko.“
Das heißt im Umkehrschluss: Wer den Pass nicht hat, der hat offenbar auch keinen Zugang zu dem neuen Helden. Das ist ein Bruch mit dem Grundsatz.
So sieht das Modell offenbar aus: Overwatch plant offenbar einen BattlePass zu bringen, mit 2 verschiedenen „Spuren“:
Auf einer Spur kann man sich kostenlose Dinge erspielen – darunter auch den neuen Helden
Wer aber Geld bezahlt und sich die Premium-Ausgabe holt, der kann neue Helden sofort freischalten
Spieler fordern ihr Geld zurück
Wie wird das diskutiert? In der Community von Overwatch wird die neue Entwicklung äußert kritisch gesehen. Es wimmelt von Memes, in denen Spieler ihren Protest zum Ausdruck bringen:
So gibt es auf reddit einen Post, wo Kinder Tracer fragen, ob sie auch Helden wie sie werden können. Aber Tracer antwortet: „Ehm, nein – ihr seid dafür zu arm.“
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Ein Nutzer postet einen Auswahl-Schirm von Overwatch mit ausgesperrten Helden, die man sich erst freispielen muss:
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Ein anderer Nutzer postet ein Bild: „Sorry Bro, kann nicht von Lucio weg wechseln, bin pleite und hab Schulden“.
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Zu den aktuell größten Posts auf reddit gehören Beiträge, in denen Spiele ihre Ausgaben für Overwatch zurückfordern. Das ginge noch vor dem Release, erklärt ein Nutzer (via reddit).
Overwatch hat noch ein “altes” Business-Modell, das jetzt geändert wird
Warum ist das Thema für viele so ärgerlich? Die Seite PC Gamer erklärt: Overwatch stamme noch aus einer Zeit, bevor die neuen Business-Modelle Fuß fassten, die wir aus Spielen wie Apex Legends oder Valorant kennen. Bei Overwatch waren alle Inhalte frei zugänglich, nur Kosmetika konnten optional über Lootboxen dazu gekauft werden.
Und das Spiel blieb seit 6 Jahren in der Monetarisierung unverändert: Man kaufte das Spiel und hatte Zugang zu allem: Das war der Deal, den Blizzard mit Spielern schloss.
Die Vorbereitung von Overwatch 2 läuft einfach nicht rund für Blizzard:
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Jetzt breche Blizzard mit diesem Grundsatz. Bei Overwatch sei es möglich, mitten im Spiel seinen Helden zu wechseln, um auf eine Situation zu reagieren – wenn einem dafür Helden fehlten, sieht man das offenbar als großes Problem.
Es passt auch zusätzlich zu der “Blizzard wird gierig”-Erzählung, die spätestens seit Diablo Immortal viele im Kopf haben, wenn sie auf neue Aktionen von Blizzard blicken.
Ohnehin hat Overwatch 2 jetzt schon einige Nachteile für Blizzard gebracht:
Nicholas „Nickmercs“ Kolcheff war lange Zeit der größte Twitch-Streamer im Kosmos von Call of Duty: Warzone. Seit über einem Jahr spielt er das Battle Royale nur noch gelegentlich, drehte kürzlich mal wieder eine Runde. Dabei erklärte er seinen Eindruck, warum Warzone viele Streamer verloren hätte – es sei zu „anspruchsvoll“.
Wer ist Nickmercs?
Der Streamer gehört auf Twitch zu den ganz Großen. Bei seinen letzten Streams lockte er durchschnittlich über 25.000 Zuschauer auf seinen Kanal, spielte dabei vor allem Apex Legends (via twitchtracker.com). Er steht in enger Verbindung zum „FaZe Clan“.
Nickmercs ist ein starker Shooter-Spieler, besonders mit dem Controller. Vor Jahren galt er in Fortnite mal als der beste der Welt mit dem Controller. Zusätzlich zum Pro-Gameplay besitzt er einen lockeren Humor und ein positives Gemüt, was ihm viele Fans einbringt.
Mit Warzone stieg er zum Top-Streamer auf, konnte in einem Stream sogar mal über 350.000 gleichzeitige Zuschauer sammeln. Jetzt spielt er CoD nur noch gelegentlich und erklärt, warum es auch anderen Streamern so geht.
Bald erscheint übrigens das neue Modern Warfare 2. Hier ein kurzer Trailer zur Kampagne:
Video starten
Nickmercs meint, Warzone würde auf Knochen gehen
Am 12. September veröffentlichte Nickmercs ein YouTube-Video mit einer seiner Runden Warzone. Er war unterwegs mit TimTheTatman, dem FaZe-Spieler Booya und dem ehemaligen CoD-Weltmeister TeeP.
Mitten im Match fällt ihm offenbar auf, welche Arbeit Warzone von seinen Spielern abverlangt. Im Vergleich zur Konkurrenz wäre Warzone deutlich „anspruchsvoller“, aber nicht beim Schwierigkeitsgrad, sondern beim Movement:
Ich erzähl dir was, Bro. Apex, CoD, Fortnite [im Vergleich] … Dieses verdammte Spiel [Warzone] ist so anspruchsvoll. Du musst ständig in die Hocke, rutschen, Tasten spammen.
Der frühere Liga-Profi TeeP stimmt zu: „Yeah, ernsthaft“. Das entsprechende englische Video mit dem Titel „Warum Streamer Warzone verlassen“ binden wir euch hier ein:
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Das Problem an den ständigen Eingaben und dem anspruchsvollen Movement sind tatsächlich Verletzungen. Warzone verlangt von Spieler extrem viele Eingaben durch Aktionen wie den „Slide Cancel“ oder das „Bunny Hopping“.
Immer wieder kommt es zu Verletzungen, das lässt sich besonders im Profi-Bereich von Call of Duty beobachten. Anfang 2021 beendete der Profi „ZooMaa“ seine Karriere, weil sein Daumen und Handgelenk den Stress nicht mehr mitmachten. ZooMaa beendete seine Karriere mit 25, nach 8 Jahren tägliches Training.
Die Belastung ist für E-Sportler ein ernstes Thema. Durch das oft junger Alter dieser Spieler wird unterschätzt, welche Auswirkungen die Dauer-Belastung auf die Knochen, Gelenke und Muskeln haben. Auch MOBAs wie League of Legends fordern viel von ihren Spielern.
In einem Interview mit der „Washington Post“ erklärte Chuck Tholl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Sporthochschule Köln, dass Profi-Spieler bis zu 400 Eingaben in einer Minute tätigen.
Er sagt: „Gamer führen Mikrobewegungen und feinmotorische Fähigkeiten aus, die ohne vorbeugende Maßnahmen ihrem Körper sehr schaden können“ (via washingtoinpost.com).
Während es im Profi-Bereich bereits viele Teams gibt, die auf solche vorbeugenden Maßnahmen setzen, sieht das bei Streamern wohl anders aus. Laut Nickmercs sei dann eben irgendwann der Punkt erreicht, an dem man das merken würde und sich verabschieden müsse.
Besonders der „Slide Cancel“ in Call of Duty drückt auf die Gelenke. Man kann ihn quasi ständig ausführen, ist in CoD: Warzone sogar etwas schneller mit dem Trick und schützt sich vor Headshot und gezielten Treffern.
Genau diese Mechanik könnte im neuen Modern Warfare allerdgins fehlen. Es gibt Gerüchte, dass der Trick komplett verschwindet. Die Entwickler haben demnach die Möglichkeit, den „Slide Cancel“ zu aktivieren oder aus dem Spiel zu nehmen. Das sind im Moment aber nur Leaks.
Spätestens am Freitag wissen wir Bescheid, denn da startet die Beta von Modern Warfare 2 und viele Spieler drehen ihre ersten Runden im neusten CoD.
Habt ihr eine Meinung zum Thema, schreibt einen Kommentar.
Ein Spieler von Escape from Tarkov möchte, dass seine Freunde in dem Hardcore-Shooter gebannt werden und hat dafür gute Gründe.
Um wen geht es? Im Subreddit zu Escape from Tarkov hat sich der reddit-Nutzer ContributionAsleep69 fragend an die Tarkov-Community gewendet. Der Grund: Er möchte, dass seine Freunde in Escape from Tarkov gebannt werden.
Welche Gründe hat er? ContributionAsleep69 möchte, dass seine Freunde gebannt werden, weil sie in dem Hardcore-Shooter betrügen. Wie der reddit-Nutzer schrieb, sind alle seine Freunde in Escape from Tarkov am cheaten.
Da es in dem Subreddit jedoch gegen eine Regel verstößt, über das Bannen von Spielern zu diskutieren, wurde der Post von den Moderatoren entfernt. Der Titel des Posts “Alle meine Freunde cheaten, wie kann ich sie bannen lassen?” sowie die Kommentare sind weiterhin einsehbar (via reddit).
Nachfolgend binden wir euch einen Screenshot des reddit-Posts ein:
Der reddit-Nutzer ContributionAsleep69 möchte, dass seine Freunde gebannt werden (via reddit).
Die Hardcore-Elemente sorgen dafür, dass Waffen sehr anspruchsvoll zu kontrollieren sind. Außerdem spielt Tarnung eine wichtige Rolle in Tarkov.
Cheater haben durch das anspruchsvolle Waffenverhalten und der Wichtigkeit von Tarnung einen großen Vorteil in Spielen wie Escape from Tarkov.
Falls ihr einen Eindruck von dem Gameplay Escape from Tarkov bekommen wollt, binden wir euch hier das Battle von Concordia ein:
Video starten
Spieler geben Tipps, wie man seine Freunde bannen lässt
Was sagen andere Spieler dazu? Viele Spieler gaben den Tipp, er solle seine Freunde direkt im Spiel oder über den Launcher melden (via reddit). Generell sei es aber wichtig, dass er Beweise dafür habe, dass sie cheaten (via reddit).
Der reddit-Nutzer Shawn_NYC äußerte zusätzlich die Idee, dass ContributionAsleep69 seine Freunde dazu bringen könnte, ihm die Cheats via Discord zu streamen. Das könnte er aufnehmen und an Entwickler Battlestate Games schicken als Beweis für seine Meldung und das Cheaten seiner Freunde.
Ein weiterer reddit-Nutzer antwortete darauf jedoch, dass er diesen Trick bei seinem Bruder versucht und das Entwicklerstudio ihn über ein Jahr nicht gebannt habe.
Der reddit-Nutzer Shawn_NYC gab den Tipp, Cheats via Discord streamen zu lassen (via reddit).
Nicht der Einzige: Wie aus den Kommentaren zu dem Post zu entnehmen ist, scheint ContributionAsleep69 nicht der einzige Spieler zu sein, der seine cheatenden Freunde bannen lassen möchte.
Ein anderer Spieler berichtet unter dem Post, dass er ähnliches versucht habe und Battlestate Games eine E-Mail schrieb. Dort sei jedoch die Antworten gewesen, dass er Cheater ingame melden solle, wenn sie ihn erschießen.
Was sagt ihr dazu, dass der Spieler seine Freunde bannen lassen möchte? Findet ihr es richtig, dass er sich gegen den Betrug in Videospielen einsetzt oder denkt ihr, er sollte hinter seinen Freunden stehen? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!
Einen Cheater zu melden, ist für faire Gamer eine Art ungeschriebene Regel. Doch Tarkov-Spieler haben noch andere ungeschriebene Regeln und einige sorgen dafür, dass sie ihre Teamkollegen erschießen.
Ins beliebte PS2-Spiel Metal Gear Solid 3: Snake Eater hat sich fast ein extrem langer Bosskampf eingeschlichen. Der Direktor des Spiels, Hideo Kojima, hatte eine ausgefallene Idee, der den Spielern zwei Wochen Spielzeit gekostet hätte. Und die Rede ist nicht von “Ingame-Wochen”, sondern von Kalender-Wochen.
Wer ist Kojima? Der bekannte japanische Entwickler Hideo Kojima ist für seine unkonventionellen Ideen und seinen markanten Stil bekannt, den die von ihm entwickelten Spiele vorweisen. Seine Spiele aus der Metal-Gear-Reihe gelten als legendär und als Meilensteine der Gaming-Entwicklung.
Doch manche kreativen Impulse von Kojima fallen etwas zu unkonventionell aus, wie etwa eine seiner Ideen für das Spiel Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Das beliebte Spiel kam 2004 für die PS2 raus und spielt vor den Ereignissen seiner Vorgänger.
Kojima hatte aber vor, einen besonderen Kampf in sein Spiel einzubauen. Die Spieler hätten fast 2 echte Wochen lang an einem einzigen Bosskampf verzweifeln müssen, wenn der Entwickler seinen Willen durchgesetzt hätte. Darüber erzählte der Original-Synchronsprecher von Snake, David Hayter, in einem Video.
Um diesen Bosskampf geht’s: Das Setting von MGS3 ist eine alternative Vergangenheit in den 1960er Jahren, während des Kalten Krieges. Die Spieler schlüpfen in die Rolle des CIA-Agenten Naked Snake, der einen russischen Wissenschaftler retten und eine experimentelle Superwaffe zerstören muss.
Einer der Bosskämpfe in dem Spiel ist gegen einen gegnerischen Agenten namens The End. Er ist ein legendärer Sniper, den die Spieler in einem großen Gebiet finden müssen, der ganze drei Zonen umspannt. Dabei werden sie von ihm immer wieder beschossen und müssen anhand von Hinweisen wie Fußspuren und der Richtung der Darts von The End erschließen, wo er sich befindet.
The End ist ein sehr alter Mann und eine Sniper-Legende in MGS3.
Sniper-Duell sollte so realitätsnah sein wie möglich
Das erzählt Hayter: In einem Video des Gaming-Trivia-Channels “Did You Know Gaming” auf YouTube erzählte der Synchronsprecher David Hayter eine Story darüber, dass der Kampf gegen The End ursprünglich wirklich 2 Wochen lang dauern sollte. Denn es sollte das quälend lange, tödliche Versteckspiel zwischen Scharfschützen in der echten Welt nachvollziehen:
[…] Während der Entwicklung hat sich Kojima in die Geschichten des Schriftstellers Stephen Hunter verliebt, dessen Bücher “The Master Sniper” und “Point of Impact” sich um Sniper in Bergen drehten, die versucht haben, sich gegenseitig auszuschalten.
Kojimas Idee war, dass Snakes Kampf gegen The End so nah an einem echten Sniper-Kampf liegen sollte, wie es nur überhaupt möglich war. Es hätte über eine Zeitspanne von zwei Echtzeit-Wochen ausspielen sollen.
David Hayter
Die Spieler hätten ihre Umgebung nutzen müssen, um versteckt und leise zu bleiben. Gleichzeitig hätten sie nach Hinweisen suchen müssen, wo The End sich versteckt, um dann den perfekten Sniper-Shot zu landen.
Die Entwickler in Kojimas Team mussten die Bücher von Hunter lesen, um sich den Kampf zwischen zwei Snipern besser vorstellen zu können. Ihr Chef schleppte sie sogar selbst in die Berge, um an “echtem Training” teilzunehmen.
Das Verrückte daran ist, dass dieser Bossfight es tatsächlich in die Prototyp-Phase geschafft hat. Es war zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich Teil des spielbaren Builds. Als es allerdings zu den Tests des Kampfes kam, konnte niemand den alten Mann [The End] ausfindig machen. Zahlreiche Spieler haben Stunden damit verbracht, nach The End zu suchen und fanden nichts. […]
David Hayter
Die ausgefallene Idee von Kojima fand bei seinen Kollegen keinen Anklang. Sie empfanden den Kampf als äußerst langweilig und frustrierend, weil er den Fortschritt durch das Spiel blockierte. Das Team habe den Entwickler sogar dafür ausgebuht.
Mehr Storys aus dem Gaming auf MeinMMO findet ihr hier:
So ging es aus: Während die Idee zu dem Kampf es nicht in das fertige Spiel geschafft hat, sind die Spuren davon dennoch in MGS 3 zu finden. Der Bosskampf gegen The End ist eine kürzere Version der Idee von Kojima und kann auf unterschiedliche Weisen beendet werden:
Einerseits kann man “The End” ganz normal anhand von Hinweisen finden.
Andererseits kann man aber auch eine Woche lang warten oder das Systemdatum um eine Woche vorstellen. Dann hört der Beschuss durch The End plötzlich auf und wenn man ihn entdeckt, stellt man fest, dass er an Altersschwäche gestorben ist.
Ein kleines Augenzwinkern, dass 2 Wochen Spielzeit für einen einzigen Bosskampf etwas zu lang sind.
Wie findet ihr die Idee von Kojima? Findet ihr Realismus in Spielen spannend und erstrebenswert oder eher nicht? Schreibt es uns in die Kommentare.
Gespannt warten viele Spieler aus der Gaming-Community und Fans von League of Legends auf das MMORPG, das Riot zu LoL entwickelt. Der Chef, Greg “Ghostcrawler” Street, gibt nun einen knappen Zwischenstand. Erfahrung mit MMORPGs hat Street reichlich: Er war 5 Jahre lang Lead Systems Designer für World of Warcraft.
Seitdem gibt es immer wieder häppchenweise Informationen dazu
Am 12. September 2022 sprach der Chef des LoL-MMORPGs nun darüber, welche Aufgaben er bei diesem Projekt hat und wie es um das MMORPG steht.
Ja, es gibt LoL-Champions im MMORPG, aber die werden mit Respekt behandelt
Wer spricht da? Der Chef des LoL-MMORPGs ist Greg “Ghostcrawler” Street. Der gehörte in der Zeit von 2008 bis 2013 zu den bekanntesten Mitarbeitern von World of Warcraft. Dort arbeitete er als Lead System Designer und war stets im Austausch mit Fans. Als er 2014 als Lead Game Designer zu Riot Games ging, war das in der Gaming-Szene eine große Nachricht.
Was sagt er? In einer Reihe von Tweets schreibt Greg Street mehr zu den Kreaturen und zum Zustand des Spiels:
Als Chef dieses MMO-Teams habe ich nicht viel tatsächliche Arbeit, die sich mit dem Erschaffen von Dingen beschäftigt. Eine Ausnahme ist, dass ich Brainstorming mache und Probleme löse, die mit Kreaturen zu tun haben. Besonders mit Kreaturen, gegen die man kämpft. Das ist etwas, das ich viel gemacht habe. Für die Arbeit und auch D&D und ich liebe es.
Für mich ist es zufriedenstellend über diese Inhalte nachzudenken, darüber, was die Kreaturen auf kreativer Seite darstellen und wie sie aus Gameplay-Sicht kämpfen. Und das dann sinnvoll in ein (Fantasy-)Okösystem einzubinden.
Ich achte besonders darauf, dem Team nie vorzuschreiben, dass sie meine Ideen verwenden müssen. Es macht mir Spaß, zu sehen, welche Ideen sie begeistern und aus welchen Ideen nichts wird.
Vor allem dank Legends of Runeterra gibt es bereits eine ganze Reihe von Kreaturen in der Welt, aber (wir und andere Spiele!) werden noch viele weitere brauchen.
Hinweis: Wir haben einen Fehler angepasst und den “Dank” an Legends of Runeterra” angepasst.
Dazu stellten ihm Nutzer auf Twitter noch Fragen, von denen Ghostcrawler einige beantwortete. Ein Nutzer fragt, ob die Bosse in Dungeons Champions sein könnten oder werden. Der Nutzer stellt sich vor, wie er einen riesigen Cho’Gath bekämpft und das macht ihn neugierig.
“Wir wollen die Champions mit viel Respekt behandeln”, erklärt Ghostcrawler. “Ich sage nicht, dass du niemals einen von ihnen bekämpfen wirst. Aber wir werden sie nicht einfach nutzen, wenn uns die Ideen für Bosse ausgehen.”
Ein Kampf gegen Cho’Gath im LoL-MMORPG – Würde euch das auch gefallen?
Wie geht’s dem Projekt eigentlich gerade? Ein Nutzer fragte den MMORPG-Chef direkt, wie es eigentlich gerade um das Projekt steht und, ob der Chef Vertrauen in das Projekt hat.
Darauf antwortet Ghostcrawler selbstbewusst und erklärt (via Twitter) “Es läuft gut und ich habe VIEL Vertrauen darin. Das Team hat das auch.”
In den letzten Monaten kamen immer wieder ein paar Infos zum LoL-MMORPG ans Licht. Das Spiel befindet sich noch im frühen Entwicklungsstadium. Videos oder Screenshots werden noch nicht geteilt und von einer Alpha ist noch nicht die Rede.
Call of Duty: Modern Warfare 2 bekommt bald seine Beta spendiert, doch welche Version lohnt sich für euch und mit welcher seid ihr am Freitag dabei? Wir zeigen euch alles Wichtige in einer Übersicht und gebe euch eine kurze Beratung dazu.
Wann startet die Beta für CoD MW2? Der Startschuss der Beta für Modern Warfare 2 fällt am 16. September. An diesem Termin können jedoch vorerst nur Vorbesteller auf der PlayStation loslegen. Danach müssen noch ein paar Tage vergehen, bevor die offene Beta für die Sony-Konsoleros am 18. September beginnt.
Alle wichtigen Daten zur Beta und welche Version wann ran darf, erfahrt ihr in diesem Beitrag:
Damit ihr den Überblick nicht verliert, gehen wir im folgenden Teil näher auf die Editionen ein und zeigen euch alles, was ihr wissen solltet.
Alle Versionen von CoD Modern Warfare 2 in der Übersicht
Welche Editionen gibt es? Es existieren drei Editionen, die ihr vorbestellen könnt. Diese unterscheiden sich jedoch untereinader. Folgende stehen zur Verfügung:
Nun gehen wir ins Detail und zeigen euch, was euch in den jeweiligen Editionen erwartet.
Standard Edition
Ghost ist auch in der Kampagne wieder am Start
Kosten – 69,99 €
Plattformen – Nur PC
Boni
Vorabzugang der Beta und Kampagne
Für wen lohnt sich die Edition? Die Edition lohnt sich vor allem für Spieler, die eher Bock auf die Kampagne haben. Die Vorbestellung dieser Edition bietet euch also nicht nur einen Vorabzugang der Multiplayer-Beta, sondern auch einen für die Story. Diese könnt ihr dann am 20. Oktober vor allen anderen Nicht-Vorbestellern zocken.
Cross-Gen Bundle
Ernste Posen für den baldigen Release
Kosten – 79,99 €
Plattformen – Nur PlayStation und Xbox
Ihr könnt dabei auf allen Generationen zocken
Boni
Vorabzugang der Beta und Kampagne
Letztes Urteil-Bundle
Khaled Al-Asad-Operator-Bundle
Für wen lohnt sich die Edition? Das Cross-Gen Bundle lohnt sich vor allem für Spieler, die Lust auf die Kampagne und den Mehrspieler-Modus haben. Dabei profitiert ihr sogar bei einer Vorbestellung von zwei zusätzlichen Operator-Bundles, die ihr obendrauf für den Multiplayer bekommt.
Solltet ihr also Lust auf MW2 haben, aber möchtet zuerst das Spiel auf Herz und Nieren prüfen, wäre das genau eure Version.
Vault Edition
Eine Edition mit vielen Inhalten
Kosten – für Konsolen 109,99 €, für PC 99,99 €
Plattformen Für PlayStation, Xbox und PC
Boni
Vorabzugang der Beta und Kampagne
Letztes Urteil-Bundle
Khaled Al-Asad-Operator-Bundle
Ghost-Legacy-Paket in MW/WZ
Rotes Team 141-Operator-Paket
FJX Cinder-Waffentresor
Battle Pass (1 Saison)
50 Stufensprünge für den Battle Pass
Für wen lohnt sich die Edition? Diese Bunker-Version lohnt sich vorwiegend für Spieler, die im Mehrspieler-Modus wohnen. Vorbesteller werden also mit einem Haufen von Goodies für das PvP überhäuft. Skin und Operator-Pakete, sowie den ersten Battle Pass und sogar 50 Stufensprünge, falls ihr es nicht schaffen solltet, den Battle Pass zu erledigen.
Solltet ihr also sowieso von Modern Warfare 2 begeistert sein und möchtet von allen Boni profitieren, ist die Vault Edition die richtige für euch.
Das waren nun alle wichtigen Informationen zu den Editionen, die zum Kauf bereitstehen.
Behaltet das im Hinterkopf: Beachtet jedoch, dass die Boni der Vorbesteller-Editionen womöglich verfallen könnten, falls der Shooter den offiziellen Release startet.
Wenn ihr also lieber auf Nummer sichern gehen wollt und alles mitnehmen möchtet, wäre eine Vorbestellung ratsam. Andernfalls könntet ihr es bereuen und verpasst so die coolen Inhalte, die es zusätzlich zur Vorbestellung gibt.
Was haltet ihr von Call of Duty: Modern Warfare 2? Seid ihr auch gehyped? Oder möchtet ihr zuerst abwarten, welche Resonanz die Community nach der Beta und dem offiziellen Release geben wird? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Falls ihr eher Lust auf Warzone 2 habt, haben wir für euch den richtigen Artikel:
Dass Sony eine PS5 Slim veröffentlichen wird, gilt als ziemlich sicher. Schließlich war das bei früheren Konsolen der Serie auch stets der Fall. Nun gibt es erste Anzeichen dafür, dass dies womöglich schon früher als gedacht geschehen könnte.
Früher oder später wird Sony eine Slim-Version der PS5 auf den Markt bringen. Schließlich bekam jede einzelne PlayStation-Konsole nach ein paar Jahren eine abgespeckte und kleinere Revision des originalen Modells – eine Tradition, die der japanische Hersteller sicherlich auch bei der PS5 fortsetzen wird.
In der Regel wurden diese neuen Modelle immer knapp drei Jahre nach Markteinführung der Original-Konsole veröffentlicht. Wenn man also bedenkt, dass die PlayStation5 mittlerweile seit knapp 2 Jahren auf dem Markt ist, erscheint eine baldige Ankündigung demnach plausibel.
Allerdings gibt es erste Anzeichen dafür, dass eine Art „Prototyp“ der PS5 Slim womöglich sogar schon jetzt erhältlich ist.
Denn vor kurzem veröffentlichte Sony das neueste Modell der PlayStation5 „CFI-1200“ in Australien und Japan. Solche Revisionen der Original-Konsole sind zunächst auch nicht weiter unüblich. Dennoch ist es wert, sich das neueste Modell mal genauer anzusehen – vor allem, weil es durchaus erste Hinweise auf eine PS5 Slim liefert.
Das neueste Modell der PS5 könnte ein „Prototyp“ der PS5 Slim sein
Was unterscheidet die neueste Revision von den älteren Modellen? Der offensichtlichste Unterschied zum sowohl ursprünglichen Modell (CFI-1000), als auch der ersten Revision der Konsole von letztem Jahr (CFI-1100), ist ganz klar das geringere Gewicht. Wog die Disc-Version der Konsole, die bei Markteinführung veröffentlicht wurde, noch stolze 4,5 kg, hat Sony mittlerweile das Gewicht der PS5 reduziert und kommt daher nur noch auf 3,9 kg. Dass Sony ihre neueste Konsole schon jetzt derart abspeckt, ist ein guter Indikator für den Release einer Slim-Variante in nicht allzu ferner Zukunft.
Die Gründe für den Gewichtsverlust liegen vor allem in einem kleineren Kühler (eng. Heatsink), einer erheblich kürzeren Platine und einem deutlich kleineren Motherboard. Dieses ist in der CFI-1200 nämlich tatsächlich nur noch halb so groß, wie das des Original-Modells. Damit dieses auch weiterhin gut innerhalb der Konsole befestigt bleibt, hat Sony darüber hinaus auch das Plastik-Case in der Mitte der Konsole, zwischen den beiden Sideplates, modifiziert. So betrachtet könnte man also schon jetzt um das nur noch halb so große Motherboard locker eine Slim-Version der PS5 bauen.
Durch all diese Materialeinsparungen ist die neueste Revision der PS5 bereits deutlich billiger in der Herstellung geworden. Das berichtet zumindest Tweaktown.com. Sony hat erst vor kurzem bekannt gegeben, dass sie den Preis der Konsole erhöhen wollen:
Vergleich des Innenlebens der verschiedenen PS5-Modelle (Screenshot: PSReady YouTube-Channel)
Ein weiteres, hochinteressantes Detail diesbezüglich ist, dass auch die APU des neuen Modells der PS5 modifiziert wurde.
Was ist eine APU? EineAPU ist eine Accelerated Processing Unit. Damit ist ein Prozessor gemeint, der einen integrierten Grafikchip besitzt und daher keine zusätzliche Grafikkarte braucht. Diese werden in vielen Office-PCs und auch in Spielekonsolen wie der PS5 oder Xbox verbaut.Der Begriff “APU” ist außerdem von AMD geprägt. Bei Nvidia oder Intel gibt es “APU” nicht, bei Intel kommt ein anderer Begriff zum Einsatz.
Die revidierte APU des Modells CFI-1200 verbraucht nicht nur 20 Watt weniger beim Gaming, sie wird auch nicht so heiß – ein Problem, welches bei Sony in der Vergangenheit durchaus häufiger vorkam. Der geringere Stromverbrauch erklärt folglich auch, weshalb die Temperaturen trotz des kleineren Kühlers nicht weiter ansteigen.
Ein niedrigerer Stromverbrauch war auch bei früheren Slim-Versionen stets der Fall. So verbraucht die PS4 Slim beispielsweise 165 W, die „normale“ PS4 250 W und die PS4 Pro mit 310 W mit Abstand am meisten Strom.
Wann können wir auch eine optisch veränderte PS5 Slim erwarten?
Gibt es auch Faktoren, die den baldigen Release einer PS5 Slim unwahrscheinlich machen? Die Umstellung zu einem gänzlich neuen Fertigungsprozess – gerade in Kombination mit Lieferschwierigkeiten aufgrund der Corona-Situation – erscheint derzeit grundsätzlich nur schwer vorstellbar.
Allerdings hat Sony mit der CFI-1200 schon jetzt ordentlich am Design der PS5 geschraubt. Dies betrifft bislang zwar vor allem nur das Innenleben der Konsole mit den neuen und platzsparenden Komponenten. Alleine deshalb kann man durchaus zuversichtlich sein, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis auch eine optisch verkleinerte Version der Konsole angekündigt wird.
Wie viele Zentimeter und Gramm Sony von dem polarisierenden Design der „größten Eiswaffel der Welt“ dann letztlich wegnehmen wird, ist allerdings noch völlig offen.
Vermutlich wird das neue Design aber nicht allzu weit weg sein von dem der bisherigen Modelle. Denkbar ist beispielsweise, dass der Ständer der Konsole bei einer kürzeren Slim-Variante nicht mehr nötig sein wird. Alleine dadurch wäre die Konsole schon so viel platzsparender, als es bei dem aktuellen PS5-Modell der Fall ist. Dieser Schritt würde außerdem aus Kostengründen eine Menge Sinn machen.
Übrigens wurde kürzlich bereits auch ein Pro-Controller für die PS5 von Sony vorgestellt:
Video starten
Weiterhin könnten durch den zusätzlichen Wegfall an Materialien die Produktionskapazitäten deutlich erhöht werden und Sony somit noch mehr Konsolen unter die Leute bringen.
Habt auch ihr noch keine PS5? Falls ihr euch noch keine PS5 habt, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.
Es kommt regelmäßig zu PS5-Angeboten bei den verschiedenen Händlern. Wenn ihr unseren Liveticker im Auge behaltet, sinkt die Chance, dass ihr die beliebte Konsole verpasst.
Die 27-jährige Dana „Danucd“ Gard ist eine Twitch-Streamerin, die vor allem PUBG: Battlegrounds zeigt. Sie gilt als beste Scharfschützin im Online-Shooter: Ihr wird von Gegnern häufig vorgeworfen, sie müsse doch cheaten. In Videos auf TikTok zeigt sie jetzt ihr Geheimnis: Sie ist einfach gut in Mathe.
Wie lief die Karriere von Danucd auf Twitch? Die Streamerin ist 27 und lebt in Riga, Lettland. Sie spielt fast ausschließlich den Battle-Royale-Shooter PUBG:
Das Problem war jedoch, dass PUBG seit 2018 stark an Popularität verloren hat, nachdem Streamer wie DrDisrespect, shroud und Summit1g das Spiel verließen. 2022 liegt PUBG nur auf Platz 30 der meistgesehenen Twitch-Spiele und viele der Zuschauer kommen aus Asien – 2018 lag PUBG noch auf Platz 4.
Daher stagniert die Twitch-Karriere von Danucd nach dem extrem steilen Aufstieg im Jahr 2018 jetzt: In den 4 Jahren danach pendelte sie zwischen 1600 und 2000 durchschnittlichen Zuschauern im Schnitt.
Das ist jetzt ihr Durchbruch: Die Streamerin macht jetzt mit einer Reihe von „TikTok“-Videos von sich reden. In den Videos zeigt sie, wie sie Mathematik nutzt, um auch extrem schwere Kills erfolgreich abzuschließen:
Sie schaut auf der Map nach, wo ihr Gegner ungefähr auf der Karte ist – sie orientiert sich dabei offenbar an bestimmten Objekten auf der Map, um den Gegner zu verorten
Überschlägt dann im Kopf, wie viele Meter er entfernt ist
Wenn sie den Abstand weiß, kann sie ihr Scharfschützengewehr so ausrichten, dass sie die Flugbahn der Kugel berechnet und ihn mit einem Schuss ausschalten.
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Wie wird das kommentiert? In über 6.6000 Kommentaren äußern sich Nutzer von TikTok zum Video (via TikTok):
Ein Nutzer erklärt es: „Hm, Gegner bewegen sich nicht und im Scope steht jeder Strich für 100 m. Mit Landmarken über Map, die sogar Meter anzeigt – ez!“
Einen TikTok-Nutzer schreckt das jedoch ab: „Warum ein Spiel spielen, wo man rechnen muss?“
Eine Nutzerin von TikTok sieht im Video genau ihr Problem: „Hab immer geschätzt. Haha. Geb mir doch nicht so viel Mühe. Am Ende bin ich tot.“
Ein anderer Nutzer bereut Lebensentscheidungen: „Mein Mathelehrer hatte recht. Ich hätte doch im Unterricht aufpassen müssen?“
In jedem Fall wird der Streamerin viel Respekt gezollt: „Ist sie die beste weibliche Scharfschützin oder einfach der beste Scharfschütze überhaupt?“
TikTok erweist sich für Gaming-Streamer mittlerweile als spannendes Medium, um neue Zuschauer zu erreichen – gerade wenn man das Pech hat, ein Spiel zu zocken, das auf Twitch nicht zu den angesagten Games gehört.
Besonders von TikTok profitiert auch der Streamer IShowSpeed:
Call of Duty: Modern Warfare 2 startet seinen Beta-Test am 16. September auf PS4 und PS5. Alle Teilnehmer haben dabei eine Chance auf ihre ersten Skins für den Shooter. Außerdem gibt es neue Infos zum Preload der Beta.
MeinMMO listet euch die bisher bekannten Infos zum Download auf, welche Belohnungen euch für die Teilnahme erwarten und wie die Inhalte der Beta aussehen könnten. Hier findet ihr alle Infos zu Modern Warfare 2.
Die neue Multiplayer-Map „Grand Prix“ ist Teil der Beta, schaut euch hier den Trailer an:
Video starten
CoD MW2 Beta – Preload, Download, Rewards
Welche Belohnungen gibt es? Wenn ihr in der Beta im Level aufsteigt, verdient ihr euch Belohnungen. Darunter sind etwa Skins für Operator und Waffen, ein Talisman und Embleme.
Am ersten Wochenende gibt es Belohnungen ab Level 2 bis Level 15. Am zweiten Wochenende spielt ihr von Level 2 bis Level 30 die „Beta Rewards“ frei. So sichert ihr euch eure ersten Cosmetics für CoD MW2, wenn ihr keine der teuren Versionen gekauft habt oder an der Open Beta teilnehmt.
Die Belohnungen der ersten Woche sind dabei nicht PlayStation-exklsuiv.
Wann geht der Preload online? Die Termine für den Preload auf der PlayStation sind nun bekannt. Am Mittwoch, dem 14. September, um 19 Uhr, steht der Preload für alle Vorbesteller bereit.
PlayStation-Preload für Vorbesteller: 14.09. / 19 Uhr
Sucht im PlayStation-Store nach der Beta und startet den Download. Ihr seid automatisch registriert, wenn ihr das Spiel digital gekauft habt. Setzt ihr eher auf CDs, dann müsstet ihr einen Code für den Vorab-Zugang bekommen haben.
Wie groß ist der Download? Dazu gibt es noch keine offiziellen Aussagen. Allerdings will ein Dataminer die Dateien im Update-System der PlayStation gefunden haben.
Hier heißt es, die Beta ist 15 bis 30 GB groß, abhängig von der Region. Die Version in Europa soll dabei die größte sein, rechnet also mit einem Download um die 30 GB.
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Was kann man in der Beta testen? Über den Inhalt ist noch wenig bekannt. Die Map „Grand Prix“ soll im Spiel sein und der überarbeitete Waffenschmied feiert sein Debüt. Die Beta vom Vorgänger CoD: Vanguard bot 6 Modi auf 4 Maps.
Ansonsten gilt es, die neuen und überarbeiteten Mechaniken auf Herz und Nieren zu prüfen. So gibt es starke Verbesserungen beim Wasser-Gameplay, neue Movement-Mechaniken und komplett überarbeitetes Fahrzeug-Gameplay.
Auf Steam versuchen gerade Betrüger mit einer neuen Masche an Steam-Accounts zu kommen. Dazu locken die Hacker mit spannenden Turnieren. Doch wer teilnimmt, verliert Zugriff auf seinen Account.
Betrüger haben es regelmäßig auf wertvolle Accounts und Konten abgesehen. Doch gerade ist eine neue Betrugsmasche unterwegs. Das berichtet etwas das Online-Magazin PCGamer. Hacker versuchen an euren Steam-Account zu kommen, indem sie auf eine besonders gemeine Masche setzen und euch auf ein täuschend echte Webseite schicken. Eine umfangreiche Analyse zu den Angriffen hatte der Sicherheitsdienst Group-IB gestartet.
Betrüger versenden fiese Einladungen zu Turnier
Wie funktioniert die Masche? User bekommen auf Steam von Unbekannten oder Freunden eine Direktnachricht zugeschickt, in der ihr zu einer Teilnahme an einem Turnier eingeladen werden. Die Nachrichten fallen dabei unterschiedlich aus:
Es fehle noch ein letzter Spieler für das Team in einem LoL-, CS-, Dota 2- oder PUBG-Turnier.
man solle doch für das Lieblingsteam des Benutzers stimmen.
einige fordern, dass man ermäßigte Tickets für digitale Sportveranstaltungen kaufen solle.
Wer auf den Link in der Nachricht klickt, wird auf eine täuschend echte Turnierplattform weitergeleitet, die offiziell Turniere, Merchandise und andere Dinge anbietet. Hier sollt ihr eure Steam-Anmeldedaten und eure 2-Faktor-Authentifizierung eingeben.
Sobald ihr hier jedoch eure Daten eingebt, bekommt ihr eine Fehlermeldung, dass etwas schiefgelaufen sein muss. Jetzt haben die Betrüger Zugriff auf euer Steam-Konto und können eure Zugangsdaten ändern. Dann habt ihr erst einmal keinen Zugriff mehr. Diese Vorgehensweise nennt man übrigens “Browser-in-the-Browser”-Attacke.
Was passiert als nächstes? Die Betrüger beginnen damit, euer Konto leerzuräumen. Dazu gehören etwa wertvolle Skins, Lootboxen oder andere digitale Dinge, die ihr auf eurem Steam-Konto liegen haben.
Bekommt ihr dann endlich wieder Zugriff auf euren Account, sind alle Items und Skins verschwunden. Hattet ihr Kreditkarten- oder andere Bankdaten hinterlegt, dürften die von den Betrügern ebenfalls kopiert worden sein.
Hacker schicken euch auf täuschend echte Webseite
Warum ist die Masche so fies? Sobald ihr auf den Link klickt, öffnet sich ein Popup-Fenster in Steam, wie ihr es etwa von Kreditkarteninstituten oder Paypal kennt, wenn ihr auf Steam bezahlen wollt. In diesem Popup-Fenster seht ihr dann eine täuschend echte Seite: Die ist profesionell aufgebaut, in mehreren Sprachen verfügbar und setzt auf ein Echtheitzertifikat.
Das Anmeldefenster für Steam sieht ebenfalls vertraut aus. Es handelt sich um die gleiche Anmeldemaske, wie sie auch offiziell von Valve genutzt wird.
Habt ihr bereits so eine Nachricht bekommen oder habt Freunde, die solche Nachrichten erhalten haben? Oder seid ihr bisher verschont geblieben? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Hacker haben es regelmäßig auf die digitalen Reichtümer von Gamern abgesehen. Bei einem Spiel haben Betrüger einen besonders großen Coup gelandet. Hier geht es immerhin um eine halbe Milliarde Euro:
In Pokémon GO startet heute, am 13. September, die Rampenlicht-Stunde mit Trasla. Dazu gibt es einen Bonus, der euch mehr Erfahrungspunkte beschert. Wir zeigen euch alles zum Start, Shinys und den Boni.
Was ist das für ein Event? Jeden Dienstag läuft in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Am Abend von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr sind diese Art von Events aktiv und stellen für den Verlauf von 60 Minuten ein ausgewähltes Pokémon ins Spotlight. Das trefft ihr dann sehr häufig in der Wildnis.
Dazu gibt es dann einen Bonus, der das Ganze für euch abrundet. Wir zeigen euch hier in der Übersicht, was heute, am 13. September, passieren wird.
Rampenlicht-Stunde am 13. September – Start, Boni, Shiny
Wann ist Start? Wie gewohnt geht es um 18:00 Uhr deutscher Zeit mit der Rampenlicht-Stunde und Trasla los. Bis 19:00 Uhr ist das Event aktiv.
Welche Boni gibt es? Während der Rampenlicht-Stunde trefft ihr nahezu überall in der Wildnis auf Trasla. Wer einen Rauch nutzt, kann die Menge der Spawns noch weiter erhöhen.
Dazu gibt es einen EP-Bonus. Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge Erfahrungspunkte. Wer noch auf dem Weg von Level 41 auf 50 ist, kann das Event gut ausnutzen.
Gibt es Shiny Trasla? Ja, in Pokémon GO könnt ihr Shiny Trasla finden und fangen. Das geht auch außerhalb der Rampenlicht-Stunde. In der nachfolgenden Grafik zeigen wir euch die schillernde Familie von Trasla im Vergleich mit der Normalform.
Für wen lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Die Rampenlicht-Stunde heute ist sehr interessant für euch. Denn Guardevoir ist ein wichtiger Angreifer für Raids, den wir oft in unseren Konter-Guides nennen. Wenn ihr viel raidet, solltet ihr euch ein paar starke Exemplare von Trasla sichern. Für PvP-Spieler könnte Galagladi interessant sein, das im oberen Mittelfeld bei der Super- und Hyperliga mitspielt.
Alternativ lohnt sich das Event, um EP und mögliche Shinys zu erhalten.
Der YouTuber-Streamer Guy „DrDisrespect“ Beahm hat früher für Activision Blizzard an Call of Duty gearbeitet und ist mittlerweile einer der wichtigsten Shooter-Streamer der Welt. Activision Blizzard will auf einem Event nun Call of Duty Modern Warfare 2 und CoD Warzone 2 vorstellen, dazu hat man 150 Streamer eingeladen: Aber DrDisrespect nicht.
Welche Beziehung hat DrDisrespect zu Activision Blizzard?
Vor seiner Karriere als Streamer hat Guy Beahm für Sledgehammer Games gearbeitet, das ist eines der Studios, die für Activision Blizzard an Call of Duty arbeiten.
Beahm arbeitete zuerst als Community Manager, später als Level Designer. Hier half er bei der Entwicklung von mehreren Maps zu Call of Duty: Advanced Warfare. Im September 2015 verließ er das Studio.
Während seiner Streaming-Karriere spielte DrDisrespect immer wieder Call of Duty und äußerte zum Teil heftige Kritik am Spiel.
Activision Blizzard lädt 150 Live-Streamer zu CoD Event ein
Was ist das jetzt mit dem Event? Activision Blizzard plant jetzt zum Ende des Jahres die nächste große Offensive bei Call of Duty: Vor allem CoD Warzone 2 verspricht riesig zu werden und ist für Streamer wie DrDisrespect eine Gelegenheit neu durchzustarten.
Es ist bekannt, dass mehr als „150 Livestreamer“ zu dem Event eingeladen wurden – der Streamer DrDisrespect gehört aber offenbar nicht dazu.
Call of Duty will das Ende des Gaming-Jahres 2022 dominieren:
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„Ich liebe Call of Duty und will der Beste darin sein“
Das sagt DrDisrespect dazu: In einem Stream zeigt sich DrDisrespect etwas verschnupft. Der 40-Jährige fühlt sich offenbar missverstanden, möchte seine Liebe zu Call of Duty unterstreichen. Denn er zerreiße und kritisiere Spiele nur, wenn er sie wirklich liebe und mit Leidenschaft darüber spreche:
Wenn ich nicht über ein Spiel herziehe, auf die leidenschaftlichste Art überhaupt, dann liegt das wohl daran, dass mich euer Spiel nicht juckt. Aber wenn ich hier sitze und Call of Duty zerstöre, es zerpflücke und in alle Einzelteile zerreiße, dann liegt es daran, dass ich Call of Duty liebe und der Beste darin sein will.
Besonders scheint es den 2-Meter-Mann jetzt zu schmerzen, dass ihn 2k in NBA 2k23 gepackt hat und dort als Spielfigur auftreten lässt, aber von Activision Blizzard gerade kein Respekt kommt.
Er sagt, 2k verstehe es: Die packten ihn in NBA 2k23, weil sie das bestmögliche Spiel machen wollen. Aber Activision Blizzard „würde es einfach nicht bekommen“, nämlich ihn, den Two-Time:
„Wisst ihr, wer es gerade nicht rafft? Activision Blizzard, die raffen es einfach nicht. Früher haben sie es gerafft. Jetzt haben sie da ein paar neue Leute – ich weiß nicht, wer das ist. Laden mich nicht zum CoD Next Event ein – Wollt ihr mich verarschen?“
DrDisrespect will doch nur Respekt
Das steckt dahinter: Man merkt immer wieder bei dem „neuen DrDisrespect“, wie sehr es ihn schmerzt, dass mit dem Bann von Twitch viele seiner Geschäftskontakte und Möglichkeiten abgerissen sind.
Denn viele Firmen scheuen offenbar die Zusammenarbeit mit DrDisrespect aus der Befürchtung, dass irgendwas Düsteres ans Licht kommt, das damals zu seinem Twitch-Bann geführt hat.
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Diese Kuschel- und Sonderbehandlung wünscht sich DrDisrespect wohl auch für CoD.
Deshalb war es ja auch ungewöhnlich, dass 2k bei NBA 2k23 so eng mit ihm zusammengearbeitet hat. Dass sein früherer Arbeitgeber Activision Blizzard ihn nicht zu so einem Event einlädt, scheint ihn wirklich zu kränken.
Bei Twitch hatte sich DrDisrespect eine Marke aufgebaut. Der umtriebige Streamer hatte einige Eisen im Feuer und ging bei großen Firmen ein und aus. Wie er später in einem Stream gestand, brach das alles zusammen, als Twitch entschloss, ihn zu bannen. Seine Karriere zerbröselte, darauf kommt auch so ein harter Typ wie DrDisrespect nicht klar:
In Pokémon GO findet ab Freitag, den 16. September 2022, das Stahl-Event “Testet eure Nerven” statt. Das bringt euch neben Boni auch zahlreiche Spawns. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, welche Inhalte euch erwarten und zeigen euch die neuen Monster im Spiel.
Um welches Event geht es? Unter dem Namen “Testet eure Nerven” startet am Freitag ein großes Stahl-Event in Pokémon GO. Mit dabei sind jede Menge Stahl-Pokémon, denen ihr in der Wildnis und in Raids begegnen könnt. Und auch neue Pokémon werden zu diesem Anlass ihr Debüt im Spiel feiern. Mit verschiedenen Boni wird das Event außerdem abgerundet.
Auf folgende Highlights könnt ihr euch besonders freuen:
ihr könnt euch Mega-Stollos als neue Mega-Entwicklung sichern
Wann startet das Stahl-Event? Das Stahl-Event “Testet eure Nerven” startet am 16. September 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 21. September 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Alle neuen Pokémon zum Stahl-Event
Im Rahmen des Stahl-Events feiern in Pokémon GO gleich vier neue Monster ihr Debüt: Kaguron, Katagami, Togedemaru und Mega-Stolloss. Nachfolgend stellen wir euch die neuen Monster kurz vor.
Kaguron: Bei Kaguron handelt es sich um eine Ultrabestie der Typen Stahl und Flug. Es stammt aus der 7. Spiele-Generation und verfügt über keine Vor- oder Weiterentwicklungen. Erkennen könnt ihr Kaguron an einer Art silbergrauen Metall-Rüstung, die sich um seinen ansonsten dünnen weißen Körper legt.
Das Pokémon wird im Gegensatz zu den anderen Spawns des Events bereits ab dem 13. September 2022 in den Level-5-Raids zu finden sein, allerdings nur auf der Südhalbkugel. Wollt ihr euch das Monster also sichern, dann müsst ihr euch von euren Freunden zu einem entsprechenden Raid ins Ausland einladen lassen.
Katagami: Während ihr Kaguron in den kommenden Tagen nur auf der Südhalbkugel finden könnt, übernimmt Katagami in dieser Zeit die Level-5-Raids der Nordhalbkugel. Die Ultrabestie stammt ebenfalls aus der 7. Spiele-Generation und lässt sich den Typen Pflanze und Stahl zuordnen. Genau wie Kaguron hat es keine Vor- oder Weiterentwicklungen.
Erkennen könnt ihr das “Schwertkunst-Pokémon” an seinem weißen, papierdünnen Körper, was an ein Origami erinnert, sowie an den gelben und orangefarbenen Verzierungen.
Togedemaru: Ein weiteres neues Pokémon, welches ihr zum Stahl-Event erstmals fangen könnt, ist Togedemaru. Das auch als “Einigler-Pokémon” bezeichnete Elektro- und Stahl-Pokémon stammt ebenfalls aus der 7. Spiele-Generation.
Sein niedlicher, weiß-grauer, runder Körper ist mit bräunlichen und gelben Stacheln verziert, die es zur Abwehr nutzen kann. Eine Vor- oder Weiterentwicklung hat auch dieses Pokémon nicht. Finden könnt ihr es während des gesamten Events in der Wildnis und in Raids sowie in den Belohnungen der Forschungsaufgaben.
Mega-Stolloss: Ein Pokémon, auf das viele Spieler schon seit einiger Zeit sehnsüchtig warten, ist Mega-Stolloss. Das Stahl-Pokémon ist mit Start des Stahl-Events nun endlich in den Mega-Raids zu finden. Die Mega-Entwicklung lässt sich dann außerdem unter Einsatz von der entsprechenden Mega-Energie temporär aus dem Stahl- und Gesteins-Pokémon Stolloss aktivieren.
Neben den Neuzugängen könnt ihr euch aber in Pokémon GO auch über weitere zahlreiche Spawns und Raid-Bosse freuen. Und auch in den 7-km-Eiern sind währenddessen andere Inhalte zu finden. Mit etwas Glück begegnet ihr sogar dem einen oder anderen Shiny. Alle Pokémon, die ihr auch in ihrer schillernden Form fangen könnt, haben wir euch nachfolgend mit einem (*) markiert.
Wie gefallen euch die Inhalte des Stahl-Events “Testet eure Nerven”? Auf welches Pokémon freut ihr euch am meisten? Und welche Inhalte hattet ihr euch außerdem erhofft? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.
Pokémon GO kriegt heute zwei neue Raid-Bosse in den 5er-Raids. Katagami und Kaguron übernehmen die Arenen – aber nicht überall.
Update, 13. September, 2022: Die bislang geheimen Bosse sind nun bekannt!
Wann kommen die neuen Bosse? In der Übersicht zu den Pokémon-GO-Events im September kündigte Niantic offiziell an: Zwischen dem 13. September und dem 27. September gibt es 5er-Raids mit geheimen Bossen. Auch die Raid-Stunden zwischen dem 14. und 21. September werden diese Bosse beinhalten.
Nun sind die Bosse auch bekannt: Es handelt sich um zwei neue Ultrabestien:
Katagami
Kaguron
Diese beiden ersetzen ab sofort Deoxys in den Raids.
Wo tauchen die Monster auf? Bei den beiden Bossen handelt es sich derzeit um regionale Monster.
Katagami erscheint auf der nördlichen Erdhalbkugel, also auch in Deutschland
Kaguron taucht auf der südlichen Erdhalbkugel auf
Somit könnt ihr mit den “normalen” Raid-Pässen lediglich eines der Monster herausfordern, wenn ihr nicht gerade eine entsprechende Reise geplant habt. Das jeweils andere Monster könnte man aber über einen Fern-Raid mit entsprechender Einladung bekommen.
Welche Monster ihr für die Raids benutzen solltet, erfahrt ihr hier:
Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Update. Bereits zuvor waren die beiden Ultrabestien in einem Leak aufgetaucht – hier geht es weiter mit dem ursprünglichen Artikel.
Zwei neue Ultrabestien könnten in den 5er-Raids von Pokémon GO auftauchen
Das wurde gefunden: Ein neuer Fund der Pokeminers zeigt, dass für zwei Ultrabestien Attacken-Pools hinzugefügt wurden. Dabei handelt es sich um die Monster “Kaguron” und “Katagami”.
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Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Fund um einen Leak, nicht um offizielle Informationen seitens der Entwickler. Es ist also gut möglich, dass die Inhalte noch geändert werden oder gar nicht ins Spiel kommen. Zudem handelt es sich auch nur um eine Aktualisierung der Attacken – nicht um ein offizielles Hinzufügen zu den Raids.
Dennoch passt das Timing sehr gut dazu, dass morgen zwei noch unbekannte Monster die Raids besetzen sollen. Kaguron und Katagami sind eine gute Möglichkeit, schließlich landeten auch die letzten Ultrabestien in den 5er-Raids.
Gibt es noch weitere Kandidaten? Auch zwei andere Monster wären für die Raids als Boss denkbar, denn: Zuletzt gab es immer mehr Hinweise auf die Themen “Sonne” und “Mond” in Pokémon GO. Diese passen zu den beiden legendären Pokémon Solgaleo und Lunala. Bei den beiden Monstern handelt es sich außerdem um Entwicklungen von Cosmog, das derzeit in der Spezialforschung “Ein kosmischer Kumpane” eine Rolle spielt.
Lunala wurde erst vor kurzem in einem Leak zu Pokémon GO entdeckt. Zeitgleich wurden außerdem die Assets für Kaguron hinzugefügt – dementsprechend wäre sogar eine Mischung mit Lunala und Kaguron denkbar.
Hier heißt es erstmal noch Abwarten – bis zur offiziellen Ankündigung, oder sogar bis zum Start der neuen Raids.
Welche Monster würdet ihr euch in den Raids wünschen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Der Twitch-Streamer Asmongold arbeitet an seiner Legende. In einem Twitch-Stream erklärt er jetzt, wie ihm schon als Teenager ein Meisterstück gelang: Er machte einen miesen Spruch im Handels-Chat von World of Warcraft, erhielt einen Bann im MMORPG, doch konnte er einen Gamemaster von Blizzard überzeugen, ihn laufen zu lassen.
Das ist die Situation:
In WoW gibt es den Handels-Chat, in dem gerade in den Hauptstädten eine Menge dummes Zeug geschrieben wird.
Ein typischer, ziemlich pubertärer Gag ist es, das Wort „anal“ zu schreiben und danach ein Item oder einen Skill aus World of Warcraft zu verlinken.
Genau von seiner Situation erzählt der Twitch-Streamer Asmongold jetzt in einem Stream.
Der Vorzeige-Nerd von Twitch – tausende hängen an seine Lippen, wenn er ihnen MMORPGs erklärt:
Als sich Asmongold in einem Twitch-Stream mit der Zeit beschäftigt, beginnt er eine Geschichte aus dem Jahr 2008 rum zu erzählen, als die legendäre Erweiterung ursprünglich erschien.
Asmongold war damals 17 Jahre alt:
Also ich hab einen dieser „Anal-Witze“ im Handels-Chat gemacht und ich wurde gemeldet. Ein Gamemaster schrieb mich an und – jeder machte irgendeinen willkürlichen Anal-Witz – und ich hab einfach „anal“ vor das „Mal von Kil’jaeden“ gesetzt. Das war total willkürlich – ich dachte einfach, es ist witzig.
Asmongold
Der GM habe ihn dann angeschrieben und gesagt: Wir haben deinen Account gesperrt und du kannst nicht sprechen. Der Grund sei das gewesen, was Asmongold da in den Chat gestellt hatte.
Asmongold fühlte sich wie ein “gottverdammtes Genie”, als er Diskussion gewann
Wie konnte Asmongold sich aus dem Bann befreien? Er sagt, er habe einfach nachgefragt, ob „anal“ denn ein schlimmes Wort sei.
Der GM erklärt, das Wort sei nicht schlimm, aber wenn man etwas hinzufüge, dann werde es ein böses Wort.
Doch Asmongold erzählt, er fragte den GM nun:
Was glauben Sie denn, was anales Mal von Kil’jaeden bedeutet? Das ist ein Non sequitur. Es gibt hier keinerlei sexuelle Anspielung – es ergibt gar keinen Sinn.
Und ich hab tatsächlich die Diskussion mit dem Gamemaster gewonnen und sie haben den Bann zurückgenommen. Ich war zu der Zeit 17: Ich hab mich so toll gefühlt, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen. Wie ein gottverdammtes Genie, ein Mastermind. Ich hab euch wieder überlistet, Blizzard, ich hab’s euch gezeigt!
Asmongold
Was ist ein Non sequitur? Das „Zauberwort“, was Asmongold hier verwendet hat, um den Blizzard GM zu überzeugen, bezeichnet einen „Fehlschluss in einer Argumentation.“
Nur weil „anal“ in einigen Zusammenhängen eine sexuelle Konnotation hat, heißt es noch nicht, dass jedes Wort, das man dahinter setzt, automatisch sexuell aufgeladen ist.
„Anales Mal von Kil’Jaeden“ ist daher nicht sexuell aufgeladen.
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Was steckt dahinter? Es ist so eine Heldengeschichte:
Der junge Herkules erwürgte schon im Kindbett Schlagen.
Asmongold besiegte bereits mit 17 Jahren einen gefürchteten Blizzards GMs im Rede-Duell.
Kein Wunder, dass aus ihm so ein Prachtkerl geworden ist.
Dem Bann damals konnte Asmongold aufgrund seines brillanten Geistes entgehen. Vor wenigen Wochen hat ihn Blizzard erneut aus WoW gebannt, auch aus dem Bann kam er rasch raus. Aber einige Spieler vermuten dahinter eine Sonderbehandlung:
Die Spieler von Path of Exile sind frustriert und schuld ist eine Mechanik, die in der Vergangenheit als lohnenswert galt. Wir von MeinMMO zeigen euch, worum es geht.
Um welche Mechanik geht es? Spieler sind frustriert von der Archnemesis-Mechanik.
Archnemesis war ursprünglich eine Erweiterungsmechanik,
Archnemesis erlaubte es Spielern, seltene Monster mit neuen Modifikatoren neu zu gestalten.
Spieler konnten durch Archnemesis sehr starke und schwierig zu bekämpfende Monster erschaffen und gegen sie kämpfen.
Als Belohnung für den Sieg gab es lohnenswerten Loot.
Archnemesis war mal lohnenswert, ist jetzt nur noch frustrierend
Warum war Archnemesis früher kein Problem? Archnemesis gehört zu den Aspekten, die YouTuber ZiggyD in seiner ausführlichen Zusammenfassung als Grund für den Frust der PoE-Spieler nennt.
Einige der Modifikatoren gelten unter den Spielern als frustrierend, doch bei dem Release von Archnemesis war das noch kein Problem. Die Spieler haben sich ihre starken Gegner selbst geschaffen und waren dementsprechend selbst für frustrierende Kämpfe verantwortlich.
Insgesamt hat sich der Ärger durch den Loot gelohnt, den Spieler zu dem Zeitpunkt durch die Archnemesis-Erweiterun erhielten. Doch das hat sich mit dem Release der Sentinel-Erweiterung geändert.
Video starten
Warum ist Archnemesis seit der Sentinel-Erweiterung so unbeliebt? Als im Mai 2022 die Sentinel Erweiterung für Path of Exile erschien, wurden die frustrierenden Archnemesis-Modifikatoren allen seltenen Monstern im Spiel hinzugefügt.
Obendrein verabschiedeten sich die Spieler mit der Erweiterung von lohnenswertem Loot durch Archnemesis-Gegner. Da zusätzlich die ursprünglichen Belohnungen der Archnemesis-Gegner nicht mehr fallengelassen werden, wurden die seltenen Monster frustrierender, aber nicht lohnender.
Der reddit-Nutzer Filthytricks teilte ein Video vom Kämpfen mit Archnemesis-Gegner:
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Das sagen die Spieler: Die Spieler von Path of Exile finden die Archnemesis-Monster frustrierend und das Spiel macht einigen keinen Spaß mehr.
Yurdahil via reddit: „Ich finde es einfach lustig, wie Archnemesis es schaffen sollte, dass man mit seltenen Feinden interagiert und interessante Kämpfe mit ihnen hat. Währenddessen sehe ich den Feind kaum, während ich versuche, all dem zufälligen Mist auf dem Bildschirm auszuweichen.“
expeLeviosa via reddit: „Archnemesis – Die mit Abstand schlimmste Sauerei in diesem Spiel. Warum sollte ich Bosse als diese allmächtigen Lore-Kreaturen betrachten, wenn die normalen seltenen Monster genauso bedrohlich sind?“
VerothEnd via reddit: „Archnemesis be like: ‘*Random Bullshit*, GO!’.”
Caouette1994 via reddit: „Ehrlich gesagt wird es immer schwieriger, ruhig und höflich zu bleiben, wenn es darum geht, diese Art von ‚Erfahrung‘ zu beschreiben. […] Reden wir gar nicht erst davon, dass seltene Monster meistens Rüstungen und Wetzsteine fallen lassen, was für ein mieses Design.“
Was sagt ihr zu der Archnemesis-Mechanik in Path of Exile? Glaubt ihr, das Spiel wäre ohne sie besser oder denkt ihr, die Negativität der Spieler ist übertrieben? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!
Wenn ihr derzeit eine Pause von Past of Exile machen wollt, ist vielleicht Last Epoch die perfekte Alternative für euch:
Beim Schach gibt es eine Kontroverse um Cheating. Der 19-jährige Twitch-Streamer Hans Niemann hatte auf der Seite chess.com vor einigen Jahren zweimal geschummelt, war dafür von der Seite gebannt worden und hat sich damit den Ruf ruiniert. Am 4. September besiegte er bei einem Turnier den Weltmeister Magnus Carlsen. Der verließ wütend das Turnier.
Warum gilt der 19-Jährige als Cheater? Der 19-jährige Hans Moke Niemann ist ein amerikanischer Schach-Großmeister und Live-Streamer auf Twitch. Er streamt unter dem Namen „GmHansN“ und hat 58.000 Follower.
Niemann gab zu, dass er bereits 2-Mal von der Seite „chess.com“ wegen Cheatens gebannt wurde:
Einmal, als er 12 Jahre alt war
Einmal, als er 16 Jahre alt war
Heute, sagt er, seien ihm diese Vorfälle peinlich, aber er habe sie eingestanden und ist entschlossen, die Fehler wiedergutzumachen und seinen Ruf wiederherzustellen.
Dieser Ruf ist in der Schach-Community aber offenbar nachhaltig ruiniert.
Großmeister Hikaru Nakamura erklärt: Niemann durfte einmal 6 Monate lang auf chess.com nicht mehr um Geld spielen:
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Das war jetzt die Kontroverse: Niemann spielt bei einem Turnier in St. Lous gegen Weltmeister und Schach-Gott Magnus Carlsen, der in der 1. Runde einen der besten Schachspieler der Welt ausgeschaltet hatte. Carlsen hatte vorher 53 Spiele am Stück nicht verloren.
Carlsen spielte mit Weiß gegen Niemann und das Unfassbare geschah: Carlsen verlor in 57 Zügen.
Denn ihm unterliefen am Anfang einige Fehler: Letztlich lag Carlsen am Ende mit einem Läufer gegen Springer und 2 Bauern so weit hinten, dass er aufgeben musste. Man glaubt, Carlsen könnte den Gegner einfach komplett unterschätzt haben.
Hier könnt ihr euch die Partie Zug für Zug ansehen (via chessgame.com).
In jedem Fall war der Sieg von Niemann gegen Carlsen eine echte Sensation. Niemann selbst nannte es: “Ein lächerliches Wunder”. Er sagte, er habe spekuliert, wie Carlsen eröffnen werde, und habe sich darauf vorbereitet.
“Wenn ich die Wahrheit sage, bekomme ich Schwierigkeiten”
Das war die Reaktion von Carlsen: Carlsen zog sich einen Tag später, am 5. September, vom Turnier zurück. Er postete ein Meme von Fußball-Trainer Mourinho, wie der sagt: „Wenn ich die Wahrheit sage, bekomme ich Schwierigkeiten, große Schwierigkeiten. Und ich möchte nicht in Schwierigkeiten sein.“
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Das Statement in Zusammenhang mit dem Mourinho-Clip wurde als Vorwurf gelesen, dass Niemann bei dem Sieg gegen ihn geschummelt hat. Auch wenn Carlsen diese Anschuldigung so nicht erhob, sprangen ihm andere bei, die das für ihn übernahmen.
Von Großmeister Hikaru Nakamura hieß es etwa, Carlsen würde niemals ein Turnier einfach so verlassen, außer er habe sehr, sehr gute Gründe. Immerhin sei Carlsen der “ultimative Wettkämpfer”.
Twitch ist immer wieder für eine Überraschung gut:
Video starten
Hat Niemann mit Sex-Spielzeug betrogen?
Wie soll er geschummelt haben? Das weiß niemand so richtig, weil es bei dem Turnier starke Sicherheits-Vorkehrungen gegen Betrug gab.
Ein kanadischer Großmeister mutmaßt, Niemann könne mit Analperlen betrogen haben: Über die Vibrationen soll ein Helfer Niemann Züge vorgesagt haben. Aber er sei dafür auch kein Experte.
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Wie reagiert der Beschuldigte? Der sagt in einem Statement:
Wenn Sie wollen, dass ich mich völlig nackt ausziehe, werde ich es tun. Denn ich weiß, dass ich sauber bin.
Laut Niemann habe er nie in seinem Leben an einem Brett betrogen. Er habe lediglich, bei einigen Online-Spielen geschummelt.
Ich will das nicht, dass mich jemand falsch versteht. Ich bin stolz auf mich, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe und jetzt alles dem Schach unterordne. Ich habe alles dem Schach geopfert und alles dafür getan, um mich zu verbessern.
Er sagt, bei dem Turnier habe es die beste Technik der Welt gegeben, um Cheats aufzuspüren. Die Leute wüssten genau, dass er nicht geschummelt habe.
Ich glaube, es ist komplett unfair. Ich habe keine Angst der Welt zu sagen, dass ich als 12-Jähriger und als 16-Jähriger in ein paar random Games geschummelt habe, weil es der ist, der ich bin.
Für Niemann ist die Begegnung mit Magnus Carlsen jedenfalls sehr seltsam gelaufen:
Du verbringst dein ganzes Leben damit, zu jemandem aufzublicken und dann triffst du ihn und weißt, dass dein Traum wahr wird. Ich habe meinen Traum einen Tag lang gelebt, ind em ich Magnus geschlagen habe, und dann ist das alles passiert.
Seit dem Erfolg von “Das Damengambit” auf Netflix erlebt Schach einen Höhenflug auf Twitch. Einzelne Schachspieler sind zu Influencern geworden und nutzen die Streaming-Plattform Twitch, um ein neues Publikum zu erreichen: