Activision Blizzard lädt 150 Streamer zu Event bei Call of Duty ein – Aber DrDisrespect nicht: „Wollt ihr mich verarschen?“

Activision Blizzard lädt 150 Streamer zu Event bei Call of Duty ein – Aber DrDisrespect nicht: „Wollt ihr mich verarschen?“

Der YouTuber-Streamer Guy „DrDisrespect“ Beahm hat früher für Activision Blizzard an Call of Duty gearbeitet und ist mittlerweile einer der wichtigsten Shooter-Streamer der Welt. Activision Blizzard will auf einem Event nun Call of Duty Modern Warfare 2 und CoD Warzone 2 vorstellen, dazu hat man 150 Streamer eingeladen: Aber DrDisrespect nicht.

Welche Beziehung hat DrDisrespect zu Activision Blizzard?

  • Vor seiner Karriere als Streamer hat Guy Beahm für Sledgehammer Games gearbeitet, das ist eines der Studios, die für Activision Blizzard an Call of Duty arbeiten.
  • Beahm arbeitete zuerst als Community Manager, später als Level Designer. Hier half er bei der Entwicklung von mehreren Maps zu Call of Duty: Advanced Warfare. Im September 2015 verließ er das Studio.
  • Während seiner Streaming-Karriere spielte DrDisrespect immer wieder Call of Duty und äußerte zum Teil heftige Kritik am Spiel.
DrDisrespect erklärt erstaunlich ernst, wie seine Twitch-Karriere startete

Activision Blizzard lädt 150 Live-Streamer zu CoD Event ein

Was ist das jetzt mit dem Event? Activision Blizzard plant jetzt zum Ende des Jahres die nächste große Offensive bei Call of Duty: Vor allem CoD Warzone 2 verspricht riesig zu werden und ist für Streamer wie DrDisrespect eine Gelegenheit neu durchzustarten.

Am 15.9. um 18:30 Uhr soll das große Event „CoD Next“ stattfinden und die neue Etappe bei Call of Duty vorstellen.

Es ist bekannt, dass mehr als „150 Livestreamer“ zu dem Event eingeladen wurden – der Streamer DrDisrespect gehört aber offenbar nicht dazu.

Call of Duty will das Ende des Gaming-Jahres 2022 dominieren:

„Ich liebe Call of Duty und will der Beste darin sein“

Das sagt DrDisrespect dazu: In einem Stream zeigt sich DrDisrespect etwas verschnupft. Der 40-Jährige fühlt sich offenbar missverstanden, möchte seine Liebe zu Call of Duty unterstreichen. Denn er zerreiße und kritisiere Spiele nur, wenn er sie wirklich liebe und mit Leidenschaft darüber spreche:

Wenn ich nicht über ein Spiel herziehe, auf die leidenschaftlichste Art überhaupt, dann liegt das wohl daran, dass mich euer Spiel nicht juckt. Aber wenn ich hier sitze und Call of Duty zerstöre, es zerpflücke und in alle Einzelteile zerreiße, dann liegt es daran, dass ich Call of Duty liebe und der Beste darin sein will.

Besonders scheint es den 2-Meter-Mann jetzt zu schmerzen, dass ihn 2k in NBA 2k23 gepackt hat und dort als Spielfigur auftreten lässt, aber von Activision Blizzard gerade kein Respekt kommt.

Er sagt, 2k verstehe es: Die packten ihn in NBA 2k23, weil sie das bestmögliche Spiel machen wollen. Aber Activision Blizzard „würde es einfach nicht bekommen“, nämlich ihn, den Two-Time:

„Wisst ihr, wer es gerade nicht rafft? Activision Blizzard, die raffen es einfach nicht. Früher haben sie es gerafft. Jetzt haben sie da ein paar neue Leute – ich weiß nicht, wer das ist. Laden mich nicht zum CoD Next Event ein – Wollt ihr mich verarschen?“

DrDisrespect will doch nur Respekt

Das steckt dahinter: Man merkt immer wieder bei dem „neuen DrDisrespect“, wie sehr es ihn schmerzt, dass mit dem Bann von Twitch viele seiner Geschäftskontakte und Möglichkeiten abgerissen sind.

Denn viele Firmen scheuen offenbar die Zusammenarbeit mit DrDisrespect aus der Befürchtung, dass irgendwas Düsteres ans Licht kommt, das damals zu seinem Twitch-Bann geführt hat.

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Diese Kuschel- und Sonderbehandlung wünscht sich DrDisrespect wohl auch für CoD.

Deshalb war es ja auch ungewöhnlich, dass 2k bei NBA 2k23 so eng mit ihm zusammengearbeitet hat. Dass sein früherer Arbeitgeber Activision Blizzard ihn nicht zu so einem Event einlädt, scheint ihn wirklich zu kränken.

Bei Twitch hatte sich DrDisrespect eine Marke aufgebaut. Der umtriebige Streamer hatte einige Eisen im Feuer und ging bei großen Firmen ein und aus. Wie er später in einem Stream gestand, brach das alles zusammen, als Twitch entschloss, ihn zu bannen. Seine Karriere zerbröselte, darauf kommt auch so ein harter Typ wie DrDisrespect nicht klar:

Dr Disrespect kommt auf den Twitch-Bann nicht klar, hat echte Probleme

Quelle(n): dexerto
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Pawnxy

Respekt bekommt nur wer auch Respekt verdient.

Kev

Oh nein, der Arme…. 🙄

Hütti

Ich denke, man muss da gar nicht so viel rein spekulieren, warum er nicht eingeladen ist. Er hat einen Perma-Ban auf Twitch und darf somit auch nicht von anderen Twitch-Streamern gezeigt werden. Welche Möglichkeiten hat Blizzard nun? Nur Youtube und Facebook-Streamer einladen und auf die Reichweite von Twitch verzichten, den Doc die Singeplayer Kampagne allein spielen lassen oder in Bot-Lobbies stecken, oder ihn gar nicht erst dazu holen..

N0ma

das ist disrespect 😉

huhu_2345

Ich glaube jetzt kaum das es an der Kritik liegt. Ich kenne jetzt die Teilnehmerliste nicht aber CoD wird praktisch für jede Änderung heftig Kritisiert.
Da ist er lange nicht der einzige.
Ist jetzt nur eine Vermutung.
Könnte eher an seiner Firma und seinem Spiel liegen.
Damit Stichelt er immer wieder gegen CoD. Und kürzlich hatten wir noch den Plagiat Fall über die sehr ähnlichen Skins.

Huehuehue

„Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht“

Keine Ahnung, möglicherweise ist seine Internet-Persona AB, die seit den firmeninternen Turbulenzen tunlichst auf family-friendly schauen, inzwischen auch einfach „zu toxisch“. Der Charakter lebt ja davon, sich über alles und jeden maßlos aufzuregen und rumzuschimpfen. Dazu dann noch die Vorwürfe, CoD würde bei ihm und seinem Spiel kopieren – das dürfte halt auch nicht sonderlich zu besonders guten Geschäftsbeziehungen beitragen.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Huehuehue
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