Das neue Talent-System in WoW Dragonflight ist klasse und nur die Community kann es ruinieren

Das neue Talent-System in WoW Dragonflight ist klasse und nur die Community kann es ruinieren

World of Warcraft krempelt sein Talent-System komplett um – aber taugt das was? Unser WoW-Dämon Cortyn hat das System genauer getestet.

Seit einer Weile ist nun die Beta von WoW: Dragonflight gestartet und immer mehr Spielerinnen und Spieler tummeln sich auf den Dracheninseln. Auch der PTR zum Pre-Patch 10.0 ist live, sodass sich alle mit dem neuen Talent-System vertraut machen können, um sich selbst ein Urteil zu bilden.

Doch taugt das neue Talent-System wirklich etwas? Oder sind das alles belanglose Optionen, die einfach nur nach „mehr“ aussehen?

Ich habe in den letzten Tagen und Wochen mit verschiedenen Klassen experimentiert, vor allem aber meinen Fokus auf Priester und Dämonenjäger gelegt. Ob das neue Talent-System etwas taugt, was die Vor- und Nachteile sind, will ich euch hier verraten.

Viele Spielstile, die in der Theorie funktionieren

Ich sag’s direkt: Ich habe bei meinen Experimenten überhaupt nicht darauf geachtet, ob eine Talentauswahl in jedem Punkt das Optimum darstellt und konkurrenzfähig mit anderen Spezialisierungen ist. Stattdessen habe ich einfach meiner Fantasie ein wenig freien Lauf gelassen und etwas mit Schattenpriestern und Dämonenjägern experimentiert – mal mit guten, mal mit schlechten Ergebnissen.

Vor allem beim Schattenpriester gab es gleich mehrere Möglichkeiten, meinen Charakter nach meinen Wünschen anzupassen und gänzlich unterschiedliche Spielstile zu erlauben.

WoW Talent Tree Priest Dragonflight
Es gibt 2 Talentbäume – einen für die Klasse (Priester, links) und einen für die Spezialisierung (Schatten, rechts).

Die erste Variante ist recht simpel: Ich habe versucht den aktuellen Schattenpriester nachzubauen, wie er in Shadowlands und Battle for Azeroth gespielt wurde. Das gelang überraschend simpel und kommt sogar mit einigen Bonus-Effekten daher, wie etwas mehr Wahnsinn-Generierung.

Bei der zweiten Spielweise habe ich einfach mal versucht, alles mitzunehmen, das irgendwie nach „Alte Götter“ klingt. Ich habe „Götze von Y’Shaarj“, „Götze von Yogg-Saron“ und „Götze von C’Thun“ mitgenommen. Die Kurzfassung davon ist, dass ich fast durchgehend irgendwelche Schattenkreaturen heraufbeschwöre. Nicht nur den Schattengeist, sondern auch mehrere Tentakel, die Feinde mit Effekten belegen und sogar ein „Ding aus dem Jenseits“, das für mich kämpft. Ich fühlte mich damit eher wie ein Kultist der Alten Götter, der permanent irgendwelche Kreaturen aus der Leere herbeiruft.

Bei meiner dritten Variante versuchte ich einen alten Spielstil wiederzubeleben, den es seit den Zeiten von Wrath of the Lich King und Cataclysm nicht mehr gab – nämlich den Gedankenstachel. Das ist ein recht schneller Zauber mit solidem Schaden, der aber alle DOTs auf dem Ziel entfernt. Leider funktioniert die Spielweise nicht mehr so wie damals und man muss den Schattenpriester zwingend mit DOTs spielen. Gedankenstachel kann man hingegen so verbessern, dass er oft die DOTs nicht aufzehrt.

Das waren nur drei Variationen, die zumindest auf den ersten Blick Sinn ergaben und durchaus unterschiedliche Spielstile boten. Zwar gab es einige Überschneidungen, doch fühlte es sich deutlich anders an – je nachdem, ob man gerade Schattenwesen aus der Leere beschwört oder eben den Schaden der DOTs zu maximieren versucht.

Diese drei Varianten waren nur Abwandlungen des Schatten-Talentbaumes – den allgemeinen Priester-Baum hatte ich bis dahin noch gar nicht berührt. Denn auch hier gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. So kann ich selbst als Schattenpriester eine ganze Menge von Heilfähigkeiten oder auch die Heilige Nova erlernen. Damit ist man zwar bei aller Liebe kein vollumfänglicher Heiler, kann aber zumindest kurz aushelfen, wenn der tatsächliche Heiler gerade überfordert ist oder auf eine Wiederbelebung wartet.

WoW Legion Shadowpriest
Schattenpriester haben in Dragonflight viel Auswahl.

Unsinnige Verbindungen sorgen für (leichten) Frust

Der Nachteil ist, dass die schiere Fülle an Talenten gelegentlich dazu führt, dass man Dinge mitwählen muss, an denen man eigentlich gar kein Interesse hat. Oft sind das Fähigkeiten, die aufeinander aufbauen und dann ergibt das Sinn – ab und an aber eben auch nicht.

Warum muss ich als Priester erst „Körper und Geist“ skillen, um meine Laufgeschwindigkeit bei der Benutzung von „Machtwort: Schild“ zu erhöhen, wenn ich an „Untote fesseln“ rankommen will? Das ist immerhin ein extrem wichtiger Kontroll-Effekt, den ich auf keinen Fall missen möchte. Doch die einzige Möglichkeit dranzukommen, besteht über eine Verbindung zu „Körper und Geist“ – etwas, das absolut gar nichts mit dem Fesseln von Untoten zu tun hat.

Solche sonderbaren Verbindungen gibt es nicht oft, aber doch häufig genug, um sie kritisieren zu können.

Ich verstehe es absolut, dass ich für „Krankheit läutern“ erst „Magiebannung“ erlernen muss – das hat eine klare Verbindung, beides hat mit dem Entfernen von Effekten zu tun.

Doch das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der wohl auch vor allem aus der Not geboren wurde, irgendwie möglichst große Talentbäume zu bauen. Da müssen vermutlich einige Verbindungen schlicht bestehen, die auf den ersten Blick nicht so viel Sinn ergeben.

Kritik gibt es auch daran, dass in den Klassen-Bäumen manchmal absolute „Must Have“-Talente sind, die man etwa für den Schattenpriester benötigt. Dass in meinem Priester-Talentbaum ein Talent existiert, das die Abklingzeit meines Gedankenschlags drastisch reduziert, schränkt mich unnötig ein – und das hätte meiner Meinung nach auch viel besser in den Schatten-Baum gepasst.

Skepsis die bleibt: Was die Community daraus macht

Mein erstes Fazit von dem Talent-System ist ziemlich positiv. Es gibt jeder Spezialisierung viele Freiheiten, sodass zwei Charaktere der gleichen Spezialisierung sich gänzlich unterschiedlich spielen können. Gleichzeitig hat man allerdings so viele Talentpunkte, dass man genug des ganzen Baumes wählen kann, um nicht den Eindruck zu haben, man könnte die interessantesten Effekte nicht miteinander kombinieren.

Ich werde wohl viel Zeit in das System stecken, um mir ein paar ganz eigene Builds zu bauen – einfach um zu schauen, wie viel Spaß man damit haben kann.

Das einzige, was mir schon jetzt richtige Sorgen bereitet, ist der Drang eines Teils der Community, den besten 0,1 % der Spieler nachzueifern und den Spaß „totzurechnen“. Denn meine große Befürchtung, dass sich am Ende pro Klasse doch wieder nur ein oder zwei optimale Talent-Verteilungen ergeben werden, zeichnet sich leider schon jetzt ab. Und das ist ziemlich schade, denn das neue Talent-System erlaubt eine Menge cooler Hybrid-Skillungen.

Es liegt in der Hand der Community, ob die das System bestehen lässt.

Doch im Verlauf von rund 20 Jahren hat sich immer mehr der Gedanke durchgesetzt, sämtliche Dinge im Spiel zu „simmen“ und auf die letzte Nachkommastelle das Optimum an Leistung herauszusholen – egal ob man als Spielerin oder Spieler überhaupt in der Lage ist, so optimiert spielen zu können.

Meine große Befürchtung ist, dass das neue Talentsystem zwar in der Theorie viel Abwechslung bietet und eine Fülle von unterschiedlichen Spielstilen jeder Klasse ermöglicht, in der Praxis aber immer nur eine oder maximal zwei davon als aktuelle „Meta“ akzeptiert werden.

Wenn die Community nicht lernt, die mögliche Vielfalt des Talent-Systems auch als solche zu akzeptieren, dann hätte man das Talent-System kaum ändern brauchen. Da hilft es natürlich ungemein, wenn man mit einer toleranten Gruppe spielt, die nicht jeden Prozentpunkt als notwendig ansieht und auch den Freiraum lässt, einfach mal neue Dinge auszuprobieren – egal ob sie „Meta“ sind, sondern einfach nur, weil sie Spaß machen.

Wenn das gelingt, dann ist das „neue, alte“ Talent-System ein großer Schritt in die richtige Richtung. Sonst ist es einfach eine unnötige Verkomplizierung.

Alle Informationen rund um Dragonflight – Story, neue Systeme, Beta und mehr – findet ihr hier.

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Serandis

Bin bis jetzt auch sehr positiv gestimmt. Habs ausprobiert und freue mich über vieles. Bin beim Katzendudu mit jeder skilling auf die exakt gleiche Schadenszahl gekommen. War schön zu sehen.

Meiner Meinung nach sollte jeder Baum wie der Furorbaum aufgebaut sein. Hat am meisten Spaß gemacht, den durchzugehen.

Ärgerlich finde ich den Eleschami. Zwingen mich, Erdbeben mitzunehmen, obwohl man das im Raid nicht braucht. Wieder absolute Einfallslosigkeit. Hoffe da ändert sich noch was, passiert ja viel momentan.

Zid

Das ganze Problem bei dieser Geschichte ist doch, wie schon immer, die abweichenden Erwartungshaltung verschiedener Spieler.

Gehen wir mal davon aus Spieler XY joint einer Randomgruppe für ein Dungeon. Wir haben somit 5 individuelle Spieler mit 5 individuellen Erwartungshaltungen, wie das Ziel (Das Dungeon abzuschließen) zu erreichen ist.

Wenn Spieler XY nun mit seinem Eigenbau-Build, welches ggfs. signifikant schlechter performt als ein Metabuild, aber die Erwartungshaltung hat, möglichst viel Spaß an seiner gewählten Spielweise zu haben, dann ist das in Ordnung. Der Spieler kann aber nicht erwarten, das die anderen 4 Gruppenmitglieder die selbe Erwartungshaltung teilen. Da man in einem Randomgrp die anderen 4 Spieler und deren Wünsche nicht kennt und diese auch die eigenen Wünsche nicht kennen, muss man eben davon ausgehen, das die allgemeine Erwartungshaltung sich auf das gemeinsame Ziel ausrichtet (Das Abschließen des Dungeons in einer entsprechenden Zeit) Wenn Spieler XY nun eine Gruppe möchte, der es hauptsächlich um das ausprobieren verschiedener Spielweisen geht, dann muss er sich diese eben suchen.
V.a. muss man auch den Zeitfaktor berücksichtigen. Ich habe schon einige Spieler erlebt, die eher fragwürdige Spielweisen an den Tag gelegt haben und das ist in Ordnung. Ich habe aber noch nie einen Spieler erlebt, der am Anfang eines Dungeons etwas sagt wie: „Hey Leute, ich probiere hier was aus, das Dungeon könnt etwas länger dauern“ Es wird immer erwartet, das man Rücksicht auf den Spielspaß der anderen legt, aber gleichzeitig kann es doch durchaus möglich sein, dass die anderen Spieler gar nicht so viel Zeit zur Verfügung haben. Wer so etwas erwartet, sollte sich eben auch die Zeit nehmen, in Erfahrung zu bringen, ob der eigene Spielstil zum Spielstil der Mitspieler passt.

PS:
Habe seit letzte Woche auch einen Beta Invite und habe diesen v.a. genutzt um einige Dinge an den Talentbäumen zu testen. (Welche im übrigen aktuell noch sehr Bugy sind)
Es gibt hier Spielweisen die performen wesentlich schlechter, als andere. Ich habe mir hier einige Kommentare durchgelesen und offensichtlich sind einige der überzeugung, es wäre jeder Content mit jedem Build schaffbar. Wenn Blizzard die Raids/Dungeons so Balancen würde, das dies möglich wäre, dann würden Leute, die Metabuilds spielen, jeden Boss in 1-2 min Wegschmelzen.

In den meisten M+ Dungeons wird ein Build, welches kaum AOE hat, keine Möglichkeit haben Highkeys zu Timen.
In Mythic Raids wird eine Gruppe mit Spielern, welche kaum Single Target DMG dabei haben, kläglich am Enrage scheitern.
In Highranked PvP wird ein Spieler, der keinerlei CC Fähigkeiten skillt, klanglos untergehen. (Naja gibt hier komische Superburst Ausnahmen, aber ich denke man versteht worauf ich hinaus will)

Bitte erwartet nicht, das jedes komische Marke-Eigenbau-Spielspaß-Whatever-Build für jeden Content funktioniert. Das wird es nicht geben. Das kann Blizzard gar nicht machen, ohne nur noch Cookicutter Content zu veröffentlichen. Aber genau dafür gibt es ja verschiedene Schwierigkeitsgrade. Wenn mir der Spielspaß an meinem Build wichtiger ist, als die Herausforderung des High-Endgames, muss ich eben Abstriche machen und diese bedeuten eben vlt nicht mehr die +20 Keys, sondern nur die +15er, oder die +10er zu spielen. Oder nicht mehr Mythic, sondern nur noch HC/Normal/LFR zu raiden.

justus

also mir wurde hier mehrfach zugesichert, dass jeder build auch jeden content schaffen kann 🤔

Zid

Ja das habe ich gesehen. Iwie erfüllen sich diese Zusicherungen aber sowieso nie.
Mir wurde vor Shadowlands hier auch zugesichert, das es egal sein wird, welche Covenant man wählt und das alle schon iwie Balanced sein werden.
Und was habe ich bekommen? Alpträume von den frustrierenden Versuchen mein Kyrian Sigil als DH (wegen ;+ Tanking geskillt) in der Arena zu treffen, während ich nur den schönen Soundeffekt von „The Hunt“ höre.

Huehuehue

Das ist aber seltsam, dass dir das damals jemand zugesichert hat – denn sogar Blizzard meinte, „egal“ wäre die Wahl nur im „Standard“-PvE-Content (<=M+15, Normal/HC-Raid) und instanziertem „Großgruppen“-PvP, also das, was halt die Masse macht.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Huehuehue
Zid

Blizzard hat überhaupt nichts zugesichert. Es geht hier eher um die Leute, die unter jedem Ankündigungsbeitrag schreiben, wie unnötig meta builds sind und das man alles spielen können wird und damit jeden Content bestreiten kann

Demonsoul

Das Problem sind doch nicht High Keys über 15 oder Mythic Raid, da ist doch so gut wie jedem der das ernsthaft macht klar, dass es aufs optimale ankommt.
Das Problem sind doch eher die Leute die sowas für nhc/hc oder z.B. 10er Keys fordern und davon gibt’s leider genug, die kommen bei ihren Klassen dann oftmals selbst nur auf grüne logs fordern von anderen aber die beste Skillung obwohl es für den Content eher darauf ankommt seine Klasse ordentlich zu spielen als auf das letzte Prozent durch die Skillung.

Krutoj

Ich finde das Talentsystem ehrlich gesagt schlecht. Beim Priester scheint es ja noch super zu funktionieren, weil du von einer Seite noch auf die andere rüber kannst. Wenn man sich aber mal den Schurken ansieht, dann wählt man am Anfang einen von 2 oder 3 Pfaden und hat keine Chance an die Talente ran zu kommen, die sich ganz unten in einem anderen Pfad befinden. Das heißt wenn du bestimmte Talente willst, musst du den dafür vorgeschriebenen Spielstil wählen. Das mag bei Rotationsrelevanten Talenten noch Sinn machen. Aber warum gilt das auch für CDs wie Mordlust?

Von der versprochenen Freiheit bei der Talenteverteilung sehe ich bei dem Schurken nichts. Ich kann zwar hier und da entscheiden ob ich die Talente links und rechtes von meiner Schiene mitnehme, aber die Schiene verlassen oder wechseln geht nicht. Mit den ersten Talentpunkten die ich vergebe, habe ich mich bereits komplett für einen Spielstil entschieden.

Da wäre der alte Talentbaum besser gewesen. Dort hatte ich wenigstens die Freiheit auf jeder Ebene jedes belibiege Talent zu skillen. Es gab nur vielleicht hier und da Talente auf vorherigen Ebenen, die ich vorher skillen musste. Insgesammt war ich da aber viel freier als hier.

Knusby

Ich war weder positiv noch negativ zu dem System eingestellt. Und dann.. wiso bekommt mein Priester Mindgames, aber die Kyrian-fähigkeit nicht??! Ein Priester hat eigentlich doch keinen Bezug zu den Ventyr. Hab ich vor zwei Jahren schon nicht verstanden, wie Leute was anderes wählen können als Kyrian. Und jetzt das.

Yikes

`Gibts hier irgendwo eine Umfrage wie lang die Leute schon WoW spielen?
Und wenn nicht könnt ihr mal eine machen?

Juzu

Ich freue mich riesig auf das neue Talent System eben weil es wieder solche hybrid builds ermöglicht.

Zu der Tatsache das wahrscheinlich wieder nur 1-2 meta builds sich durchsetzen, muss ich sagen das es leider auch etwas an Blizzards feintuning liegt wenn ein build halt einfach deutlich mehr dmg oder heilung ermöglicht is klar das sich dieser durchsetzt.

Ich für meinen Teil würde mich auch freuen wenn es nicht so wäre.

Scaver

Es ist absolut unmöglich, gerade bei so einem Talentsystem, jeden möglichen Build exakt zu Balancen. Balancing hieße ja, dass jeder DD exakt gleichviel Schaden macht und das bis mindestens auf die 3. Nachkommastelle.
Das ist nicht realisierbar und weder notwendig noch zielführend.

Es ist auch kein Problem, wenn es je Klasse und Spec nur 1-2 Meta Build gibt, sofern der Rest an sich auch brauchbar ist. Und brauchbar ist ein Build, wenn man damit den angestrebten Content erfolgreich bestreiten kann.
Sofern das gegeben ist, liegt es alleine an der Community, ob man einfach erfolgreich spielt oder sich und anderen künstliche und vor allem unnötige Barrieren aufzwingt.

Bei letzterem wäre es dann mal an dem Teil der Community, den das stört. mal laut zu werden und dann auch aktiv dagegen vorzugehen.

Aber wir, ich zähle mich dazu, sind da InGame immer ruhig und lassen die Pseudo Pros gewähren. Dann ändert sich aber nichts.

Ich bin auf dem PTR auch schon am Testen. Und klar, ich werde mir zum Release erst mal nen Meta Build raussuchen und den übernehmen. Aber da man mehre Loadouts speichern kann, werde ich diesen dann in die Richtung modifizieren, wie ich spielen möchte. Und das werde ich dann spielen, sofern ich damit nicht ein Klotz am Bein der Gruppen bin. Und damit meine ich nicht, weil ich 5% weniger Dmg fahre als ich könnte.

Krutoj

Wie Scaver schon sagte ist es unmöglich ein Spiel so zu balancen, dass alle möglichen builds absolut gleich sind. Dazu gibt es einfach zu viele Variablen und man darf ja nicht nur die Talente bedenken, sonder man muss auch das Equip und die Items bedenken, die in 18 Jahren WoW bereits erstellt wurden. Denn mit bestimmten Kombinationen lassen sich da Synergien erzeugen, die extreme Effekte haben können. Da muss man sich nur mal die Rextroy Videos ansehen.

Aber Ich sehe das größte Problem bei der Community. Die Community ist besessen von Effizienz und Metas. Selbst wenn ein Build nur 10 DPS vorne liegt, wird das der Build sein, den alle Spielen werden und den Raidleiter vorraussetzen werden.

Für die Spiele reicht brauchbar einfach nicht. Denn die meisten Spieler haben das Ziel aus den Augen verloren, es geht nicht darum den Dungeon oder Raid abzuschließen. Es geht nicht mal darum den Dungeon oder Raid möglichst problemlos oder schnell abzuschließen. Es geht einfach nur noch darum den Dungeon oder Raid „richtig“ abzuschließen. Also mit der optimalen Gruppenzusammenstellung, die von Experten vorgegeben wurde und den optimalen Taktiken, die von Experten vorgegeben wurden. Selbst wenn man sich dabei selber behindert, weil man auf der Suche nach der Metaklasse mehr Zeit vergeuded, als man mit einer Nichtmetaklasse, die dirket verfügbar gewesen wäre, länger im Dungeon gebraucht hätte.

Und es bring auch nichts dagegen anzugehen. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen, den ich schon eine ganze Weile kämpfe. In unzähligen Discords, YouTube Videos, Forum Posts und ähnlichem habe ich versucht darauf aufmerksam zu machen, dass die Metas, die einige Streamer vorgeben gar nicht für die Breite Masse sondern nur für Speedrun Gilden, die vielleicht 1% der Spielerschaft ausmachen, gedacht sind. Und wenn man diese Metas blind übernimmt ohne nachzudenken man sich teilweise selber ein Bein stellt.
Aber die Content Creators, die mit Videos und Streams zu diesen Metas ihr Geld verdienen, haben eine viel größere Reichweite als wir. Außerdem haben sie in den Köpfen der Leute den Expertenstatus und dagegen kommst du nicht an. Du kannst vielleicht mit Mühe und Not und viel Arbeit eine Person überzeugen, wenn du mit dieser Person sprichst. Du wirst aber keine Community verändern können. Denn für jede Person, die du überzeugst haben die Content Creators wieder 20 anderen das Gehirn gewaschen.

Vanzir

Ich spiele zwar auch oft die Meta, aber nicht weil ich jemand bin der das kann oder immer das optimalste spielen will, sondern eher weil ich faul bin und keine Lust habe mir das alles selber durchzulesen und zu gucken wie irgendwas gut zusammen passt.
Deshalb kopiere ich einfach nur was als optimal empüfohlen wird und gut ist. Ich weiß jetzt schon das ich keinen Nerv zu haben werde mir jeden einzelnen Talentbaum durchzulesen und zu gucken was irgendwie zusammen passt oder toll klingt. x.x

WoodZ

Finde auch Meta Build nerft . Wäre schon nice wenn man jetzt das Spiel bzw. Inis und raid auch so baut das es Sinn ergeben kann andere builds zu bauen . Zb. War früher ja jede Mob gruppe 1xsheep 1xkopfnuss , in raids hat man manche Skillungen mitgenommen um andere zu stärken ( shadow priest und Hexer ) klar gibts immer eine dps Meta aber dps sollte eben nicht alles sein . Wäre auch nice wenn dadurch supporter Klassen eingeführt werden also Tank heal supp und 2 dds. Bei Tank hat sich auch zwischenzeitlich schon eine zweite Methode entwickelt wie man besser durch inis kommt . Kite Tank oder eben schadensreduce .
wäre ein träumchen wenn man mehrere Wege findet im endgame gut dabei zu sein mit verschiedenen skillungen .

Todesklinge

Ich finde es besser wenn man die Meta nicht zulässt und abschafft, es ist sehr nervig immer danach spielen zu müssen, weil es keine Alternativen gibt.
Solange die Entwickler dad absichtlich fordern, das Meta-Gameplay, wird sich auch nichts daran ändern.

Mit etwas Überlegung kommt man darauf wie man das lösen kann. Man muss es jedoch wollen.

Huehuehue

Mit etwas Überlegung kommt man darauf wie man das lösen kann. Man muss es jedoch wollen.

Es wird immer eine mathematisch beste Lösung geben, so nicht alles exakt dasselbe bewirkt oder es keine Auswahl gibt. Diese mathematisch optimalste Lösung ist die „Meta“. Das ist entwicklerseitig nicht verhinderbar. Dabei ist es ganz egal, ob sie nicht automatisch berechenbar oder für andere nicht einsehbar wäre – dann macht man das halt „extern“ (sie wie anfangs „Gearscore“ oder Theorycrafting-Foren) oder ob man sie gar nicht braucht (was bei den meisten Spielern der Fall ist, denn „brauchen“ tut man sie nur an der absoluten Spitze, wenn Gear für das Ziel noch knapp bemessen und das Optimum über Sieg oder Niederlage entscheidet).
Da das der Fall ist, liegt es dann an der Community, ob sie ein Regime der Optimierung führt oder halt nicht.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Todesklinge

Das Problem an der Meta ist, dass häufig Spielinhalte angepasst werden und dabei sich an dem stärksten orientieren wird. Siehe Anpassung der Monster in Schaden und Lebenspunkte usw.
Was wiederum dazu führt das schlechteres noch schlechter wird.

Das bedeutet das jedesmal die Meta übertrumpft werden muss. Also der Aufwand der Entwicklung steigt mit der Komplexität.

Die Meta abschaffen löst das ganze, die Frage ist nur ob die Spieler dazu bereit sind.

Grundsätzlich wird die Meta in Spielen explizit von den Entwicklern herbeigeführt, durch immer bessere Ausrüstung/Waffen. Die ganzen Werte steigen immer weiter an und schwubs verliert man die Übersicht darüber. Weil Waffe X mit Halskette Y und mit Buff Z, Schaden hoch irgendwas macht.

Huehuehue

Grundsätzlich wird die Meta in Spielen explizit von den Entwicklern herbeigeführt, durch immer bessere Ausrüstung/Waffen. Die ganzen Werte steigen immer weiter an und schwubs verliert man die Übersicht darüber. Weil Waffe X mit Halskette Y und mit Buff Z, Schaden hoch irgendwas macht.

So ist das eben bei Spielen mit fortlaufender, vertikaler Charakterentwicklung nach dem Ende der Levelphase. Bei WoW noch einmal ein ganz besonderes Thema, denn hier stand die andere, zuletzt zusätzlich verwendete Form dieser vertikalen Charakterentwicklung (Stichwort: „borrowed powers“) unter heftiger Kritik und kommt jetzt wieder weg. Natürlich gibt es auch Spiele mit anderen Konzepten und „ohne“ Charakterentwicklung – zB. Guild Wars 2 – doch ist die fortlaufende Charakterentwicklung (auch „Itemspirale“ genannt) bei WoW seit Anfang an eines der Grundkonzepte, bewusst bei Beginn der Entwicklung so gewählt und damals bei den Vorbildern auch Usus.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
justus

Das Problem an der Meta ist, dass häufig Spielinhalte angepasst werden und dabei sich an dem stärksten orientieren wird.

wo wurde denn etwas angepasst, weil eine talentauswahl zu stark ist? da wird eher ein talent/spec angepasst, aber doch kein raid/ini. normal werden raids und dungeons eher generft.

Scaver

Meta ist nichts, was von den Entwicklern kommt oder was die Entwickler abschaffen könnten.
Solange es mehr als eine Möglichkeit zum skillen gibt, wird immer eine mathematisch besser sein als die andere. Und sei es 10 Stellen hinter dem Komma. Und das ist dann die Meta. Meta ist es, weil DIE SPIELER es so entscheiden. Nicht die Entwickler!

Das Einzige, was Entwickler tun können, um das Meta Problem abzuschaffen ist:
a) für jede Rolle nur exakt eine Klasse gibt (einen einzigen Tank, einen einzigen Melee, einem einzigen Range und einen einzigen Heiler)
b) es nur eine einzige Skillung gibt, sprich der Entwickler gibt vor und NULL Wahlmöglichkeit durch den Spieler und
c) es für jede Klasse (gibt ja dann nur 4 und jede Klasse kann nur eine Rolle übernehmen) exakt EIN Item pro Slot gibt.

Dann gibt es zwar immer noch eine Meta, aber jeder hat sie und kann nicht davon abweichen.

Das widerspricht aber dem Grundgedanken eines MMORPGs. Die Weiterentwicklung des Charakers ist der essentielle Grundpfeiler eines (MMO)RPGs. Und die Kernfunktionen, die diese möglich machen, sind je her Charakter-Stats und Itemspirale. Ohne wäre es kein MMORPG.

Es wird immer mehr als eine Klasse pro Rolle geben, also wird immer eine mathematisch besser sein als eine andere = Meta!

Es wird immer verschiedene Items für denselben Slot geben mit unterschiedlichem Werten = Meta!

Es wird immer Talente geben, aus denen man wählen kann und es wird immer eine Kombination geben, die mathematisch besser ist als die anderen = Meta!

Das Vorhandensein einer Meta ist normal und in jedem RPG vorhanden (nicht nur MMOs).
Die Frage ist immer nur, wie die Community damit umgeht. DAS ist der Kern des Problems und auch der Punkt, wo man dann ansetzen müsste.
Einfach mal akzeptieren, dass nicht jeder Meta Skillung braucht, um HC und 15er Keys zu spielen. Und auch Mythic und 20+ braucht das nicht unbedingt. Schon gar nicht, wenn man die dann nicht spielen kann.
Denn der Content ist durchaus so designed, dass JEDE Klasse mit JEDER Skillung (stand 9.2.7) brauchbar ist und gut performen kann, sofern der Spieler dahinter spielen kann.

Koronus

Es gäbe noch eine andere Idee die mal Bros für ein MOBA hatten. Wann immer eine META sich herauskristallisiert ganz verrückt werden mit Buffs und Nerfs und dann sobald die nächste kommt macht man das erneut.
Nur geht das vielleicht nur in MOBAs wo man nicht noch ständig ändernde Ausrüstung einberechnen muss.

Todesklinge

Meta ist nichts, was von den Entwicklern kommt oder was die Entwickler abschaffen könnten.“

Spieler können nur aus dem Wählen was das Spiel möglich macht und das kommt von den Entwicklern.
Nicht umsonst sind so manche Dinge für Echtgeld „stärker/besser“ bis der Nerd kommt.
Gibt genug Spiele in denen die Fahrzeuge, Waffen, Rüstungen usw. beim erscheinen OP sind, nur erhältlich für Echtgeld… bis zum nächsten Teil usw.

Man könnte das auch „BiS = Best in Slot“ bezeichenen, bei regulären Spielen. Da wird auch von Anfang an vorgegeben was das Beste ist, also was die Meta sein wird.

Zu behaupten das nur wir Spieler darauf Einfluss haben, halte ich als zu kurz gedacht. Wir können ja nur das benutzen was die Entwickler für uns im Spiel möglich machen.

Krutoj

Es ist einfach Items oder Fähigkeiten zu erstellen, die OP sind.
Es ist aber unmöglich bei bald 13 Klassen mit jeweils etwa 200 Talenten (ca 50 pro Baum x 4 Bäume), dazu noch Volksspezifischen Fähigkeiten und 18 Jahre an Items und Ausrüstung, die inzwischen Entwickelt wurden, jede Mögliche kombination an Talentverteilungen in verbindung mit unterschiedlichen Volksfähigkeiten, Equip, Buffs und Items absolut gleich gleich zu machen.

Es wird immer Talente geben, die besser oder schlechter mit bestimmten Equip und an bestimmten Gegnern skalieren als andere. Einfach weil es eine Unzahl an Variablen gibt und kein Mensch kann da den Überblich behalten, geschweige denn das zusammenspiel aller dieser Variablen bedenken. Darum gibt es ja auch immer wieder diese Videos von Rextroy, weil er Synergien findet, die die Entwickler nicht bedacht haben.

Daher kannst du von Entwicklerseite Metas nicht verhindern. Und verbieten schon gar nicht. Wie soll das funktionieren? Dann wird eine bestimmte Kombination an Talenten verboten oder wie? In dem Fall würde einfach eine neue Meta entstehen und die Leute würden den zweitstärksten Build skillen, weil das dann der stärkste erlaubte Build ist.

Nur die Community könnte was gegen Metas machen. Aber die Community ist besessen davon. Und auch in TBC Classic waren selbst die Spieler, die Monate brauchten um Karazhan zu clearen besessen von Metas. Es ist einfach eine Krankheit, die in der Community um sich greift.

Todesklinge

Natürlich kann man die Meta verhindern, solange die Entwickler selber keinen Überblick mehr haben ist es doch klar wo man damit anfängt.

Man muss selbet auf die Idee kommen die Meta zu unterbinden. Es ist sehr einfach!

Solange jedoch immer neues Zeug reingebaut und nicht getestet wird ist es doch absolut logisch das ein Ungleichgewicht herrscht.
Dieses Ungleichgewicht wird ständig vorher geschoben und plötzlich sind Teile des Inhaltes zu leicht… bis sinnlose Buffs/Nerfs folgen und das ganze noch unübersichtlicher machen.

Es wird zu gerne neues Zeug eingebaut, anstatt das was es bereits gibt, sinnvoller zu nutzen.

justus

wenn das so einfach ist, warum ist dann kein spiel wirklich balanced?

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von justus
Todesklinge

Es gibt einige Spiele die balanced sind, jedoch sind das Spiele die keine Itemspirale verwenden.

Ein prima Beispiel dafür ist WoW mit jeder Erweiterung. Das Itemlevel wird erhöht… schwubs geht der Wahnsinn von vorne los. Natürlich müssen Bossr automatisch das Beste haben, weil Bosse besiegen ohne Beute, unvorstellbar!

Da fängt die Meta an bevor die Spieler überhaupt loslegen können. Indem immer oben was draufgepackt wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Spieler entsprechende Meta-Kombinationen herausfinden… und wieder dreht sich alles um die Meta. Ein Teufelskreis an dem NUR die Entwickler schuld sind.

Wir Spieler können ja nur das nehmen was uns das Spiel zur Verfügung stellt.

justus

Und welche sind diese einigen spiele, die keine meta haben?

Huehuehue

„Sogar“ in GW2, das keine Itemspirale hat, gibt es eine Meta.

Krutoj

Sorry, aber du hast eine falsche Vorstellung von Spieleentwicklung. Du stellst dir das viel zu einfach vor. Spiele werden von vorne bis hinten getestet, du kannst aber nicht 100% testen. Das ist einfach unmöglich.
Und bei komplexen Code, selbst wenn wir von Vanilla ausgehen und alle Mechaniken, Items und Skills, die im Laufe der Jahre dazu kamen, außer Betracht lassen, kann ein Mensch nicht den Überblick über alle variablen haben. Das ist kein Fehler der Entwickler, das ist eine Limitierung des menschlichen Gehirns.

Die einzigen Spiele, die komplett balanced sind, sind Spiele wie vier gewinnt. Und selbst da gibt es Metas, weil die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen am größten ist, wenn du den ersten Stein in die Mitte wirfst.

Egal was ein Entwickler tut, es wird immer Metas geben. Entwickler können das nicht verhindern. Nur die Community könnte sich kollektiv entscheiden Metas nicht zu erforschen oder zu nutzen. Das ist eine Tatsache.

Todesklinge

Du willst damit sagen das durch nichts tun es besser wird…
Die Spieler regulieren das selber…

Kennst du noch die Lootboxen?
Weißt du noch warum Lootboxen existiert haben?
Natürlich um Meta Zeug für Geld zu verkaufen.

Am besten befasse dich mehr mit der Spieleentwicklung und ziehe einen Vergleich zu Einkommen und Spielfortschritt.
Nicht umsonst gibt es Pay2Win, es gibt ein klares Muster dafür.

Nun behauptest du das „nur“ die Spieler daran schuld sind. Bedenke das die Entwickler das Geld einstreichen. Die Spieler sind gewillt für mehr Macht meher Geld zu bezahlen!

Um Meta zu verstehen, muss man wissen warum Meta existiert.

Hier die Lösung: Um als Unternehmen mehr Geld zu verdienen.

Krutoj

Meinst du das alles ernst oder trollst du uns gerade?

1. Metas mit Lootboxen zu vergleichen ist wie Äpfel mit Autos zu vergleichen. Beides existiert auf unserem Planeten, aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
2. Habe ich nie ein Wort über Lootboxen gesagt, also lege mir keine Wörter in den Mund.

Und zu sagen Metas existieren, damit Unternehmen ihren Gewinn steigern können ist der Gipfel der Lächerlichkeit. Wie soll das denn funktionieren?
Die Eröffnungen im Schach sind auch eine Form von Meta. Willst du damit sagen, wer auch immer Schach erfunden hat, hat diese Metas extra eingebaut aus Profitgier?

Ich hoffe wirklich du trollst uns hier gerade, sonst verliere ich komplett meinen Glauben an die Menschheit.

Todesklinge

Ich vermute das du damit trollen willst das du glaubst das man nichts gegen die Meta machen kann/will.

Wenn du dich nicht damit befassen willst, warum schreibst du überhaupt was dazu was keinen Sinn ergibt?

Wir reden hier nicht über Äpfel und Autos, also hör auf zu trollen!

justus

was sind jetzt die ganzen spiele ohne meta?

und meta hat nicht unbedingt was mit geld verdienen zu tun. das was du meinst mit lootboxen ist quasi gacha. die lootboxen in overwatch oder csgo haben z. b. genau 0 mit meta zu tun.

Todesklinge

Du verstehst nicht.

Meta ist nichts anderes als „am besten“, jedoch ist dies Situationsabhängig.

Alle Spiele die ein Ungleichgewicht haben, sind Spiele die frei von Meta sind.
Das sind eigene Spiele innerhalb der Spiele (Modifikationen).
Daher gibt es keine namentliche Bezeichnung worauf du schließlich hinauswillst.

Spiele die kein Ungleichgewicht haben sind von der Meta am stärksten betroffen weil diese replizierbar sind. Demnach Meta Gameplay.

Ich rate dir das du dir mal einige Spiele anschaust aber von hinten und nicht von vorne. Dann kannst du besser verstehen was ich damit meine. Man muss hinter das ganze sehen und nichz das was gerne fälschlicherweisr beworben oder dargestellt wird (in geschönter Form).

justus

was redest du bitte für einen stuss? du hast gesagt es gibt einige balanced spiele, weil sie keine itemspirale haben. also welche sind das? ich kenne kein spiel, das keine meta hat. selbst wenn es dort 0 loot gibt.

keine ahnung was du jetzt mit deinem ungleichgewicht willst. wenn es ein ungleichgewicht gibt, dann gibt es automatisch eine meta, weil das eine automatisch besser ist, als das andere.

Krutoj

Du kannst in ausnahmslos jedem Spiel eine optimale Herangehensweise berechnen, die dir mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Sieg verhilft, als andere Herangehensweisen!!!!!
Es gibt Spiele, in denen die Community sich nicht die Mühe macht eine Meta zu berechnen, das heißt aber nicht, dass du da keine Meta berechnen kannst.

Und Meta hat absolut nichts mit Lootboxen zu tun! Du wirfst hier komplett unterschiedliche Dinge in einen Topf und deine ganze Argumentation ergibt keinen Sinn. Es hat keinen Sinn mit dir zu diskutieren, deshalb bin ich raus. Du solltest dir aber mal etwas zum Dunning-Kruger-Effekt durchlesen, denn du kämpfst gerade auf dem Gipfel der Ahnungslosigkeit.

Yikes

Wie lange spielst du schon WoW?

Todesklinge

Ich habe mich nicht explizit auf WoW fokusiert, sondern allgemein in Spielen.

Theojin

Ich bin mir sicher, daß das Ergebnis des Skillens der Talente je nach Klasse und Spezialisierung unterschiedlich ausfallen dürfte.
Ich habe mir auf dem PTR mal meine Beastmasterskillung angeschaut, und bin nach kurzem Überflug der Meinung, daß da ziemlich viel Grümpel drin ist, was ich nicht brauche, nicht nutze, aber skillen muß, um eben an die wichtigen Dinge zu kommen.

Klar, das waren nur ein paar Minuten und die Talente sind ja noch nicht final, aber bisher gefällt mir das nicht so. Wobei sich der Eindruck sicherlich noch ändern wird.

Yikes

komisch, vlt liegt es daran das BM noob freundlich und solo freundlich sein soll.
und dann fällt eben auch der skill tree dem entsprechend aus

Scaver

Die Frage ist, ob es tatsächlich ein „nicht brauche“ gibt. Ein „nicht nutze“ klar. Aber jedes Talent hat seine Existenzberechtigung.

Als Schamane komme ich bei manchen Builds nur schwer an „Totem der Giftreinigung“ vorbei. Ich hasse das Ding. Aber sinnvolle ist es je nach Content auf jeden Fall. Ich werde es trotzdem vermutlich nie spielen.

Bleakly

Ob es den Gedankenstachel in bc gab weiß ich nicht, in wotlk gab es ihn jedenfalls nicht. Du meintest vermutlich wod.

Ich werde ab dragonflight auch wieder shadow spielen und ganz egal was meta ist, die leereneruption nehm ich aufkeinenfall und auch um gedankenstachel mache ich einen bogen. In shadowlands hab ich durchgehend frostmage gespielt, auch wenn Feuer manchmal sehr viel besser war. Ich habe mit ‚easy mode‘ Talenten und teilweise falschem pakt gespielt und trotzdem in jeder season den hc raid gecleart und den m+15 erfolg gemacht, reicht.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Bleakly
Threepwood

Ab einem gewissen Inhalt lassen sich Meta-Builds nicht mehr vermeiden und dort finde ich sie nachvollziehbar und angemessen – deshalb spiele ich sowas auch nicht mehr. Problematisch ist nur, dass vor allem in der WoW-PvE-Community von World First Races auf den basic Dungeon und LfR übertragen wird.

Das breitere Talentsystem wird, wie schon zu Classic, primär im PvP und solo Raid-Farmruns für kreativere Builds sorgen und sich dort gut spielen. Im PvE gibts zuviele Vollkatastrophen, die Effektivität eines bezahlten Profis von allen erwarten und das zu laut etablieren.

Sven

Die Skillung ist nicht alles. Der Faktor Mensch hat ganz allegemein nen viel größeren Einfluss auf den verursachten Schaden.. Wenn man z.B nen Boss nicht kennt und deshalb kaum Gelegenheit findet, mal stehen zu bleiben um Schaden zu machen oder gar die ganze Zeit im Dreck liegt, kann dabei nicht viel Dämätsch rumkommen. Soll die selbst ernannte Elite wieder krampfhaft auf Meta gehen, ich probiere rum und habe Spaß ! 😛

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Sven
Huehuehue

Solange deine jeweiligen Mitspieler dich das auch machen lassen, ist ja alles tutti (^^). Hier geht’s darum, dass das in WoW mit seiner Community halt nicht immer der Fall ist/war.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Sven

Gibt schon ein Paar Vögel die drauf bestehen das is richtig. Wurde bisher aber auch random selten nach der Skillung gefragt. Eher nachm Gearscore. Anderes Thema! XD.
Jedenfalls, solange der Schaden nicht unterirdisch ist, kanns anderen ja egal sein welche Skillung man spielt. Und in den allermeisten Fällen, gibts halt für mangelhaften schaden ganz anderen Gründe.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Sven
Huehuehue

Wurde bisher aber auch random selten nach der Skillung gefragt.

War aber auch in Retail, die letzten 10 Jahre, nicht mehr so sehr das Thema, ein paar Jährchen davor schon auch immer wieder mal.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Scaver

Dank Raider.io und Co. braucht keiner Fragen. Die Schauen einfach.

N0ma

Balanced sollte das schon sein, sonst wirds nicht funktionieren. Genau wird mans nie hinkriegen, aber solange die Differenz unter 5% bleibt zB seh ich da kein Problem.
Gibt genug Games mit Multi Metas, das ist jetzt nicht der Stein der Weisen, bei GW1 hatte ich zB 600 Builds.
Wichtig ist allerdings auch Wechsel auf Knopfdruck.

chips

Die Leute werden sich so oder so hinsetzen und ausprobieren, wo man noch ein bisschen mehr rausholen kann. Das kann kein Entwickler verhindern. Die Frage ist eher ob sie es schaffen, dass die paar Prozent so wenig ausmachen, dass die Leute auch mit alternativen Builds den Content spielen können.

Einen guten Ansatz finde ich, wenn Skillbäume Stärken der Spieler stützen. Dass wenn die eine Spielerin eher Stärken in der Übersicht und im Stellungsspiel hat, dass sie dann mehr mit ihren eigenen Talenten rausholen kann. und ein Spieler der enorm schnell und präzise Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken kann, von anderen Talenten profitiert.

Huehuehue

Die Frage ist eher ob sie es schaffen, dass die paar Prozent so wenig ausmachen, dass die Leute auch mit alternativen Builds den Content spielen können.

„Können“ wird man, wie auch früher schon immer, den Content mit mehreren verschiedenen Builds spielen (und schaffen), das ist ja gerade Kern des Problems – es wäre durchaus „gut genug“ um alles problemlos spielen zu können, es ist aber nicht das, das mathematisch auch noch das letzte Promille rausholen könnte, also wird, wenn man die Wahl als Gruppe hat, der Spieler genommen, der sich „optimiert“ bzw. die Mitspieler dahin gedrängt.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
justus

ab einem gewissen niveau nimmt man halt die meta builds. das heißt ja nicht, dass sie keinen spaß machen?!?! und ruiniert wird dadurch auch nichts. die trollbuilds kann man ja mit seinen freunden spielen.

justus

natürlich sind das trollbuilds, wenn man im mythic progress / m+ ranking push ist. die builds performen nicht wie die „meta“ builds und haben da deshalb nichts zu suchen.

Huehuehue

Die Komponente „Spieler“, die noch weit weniger „performen“ können als die Leute, die tatsächlich die Meta benutzen müssen, spielt meist eine um ein Vielfaches größere Rolle. Dazu kommt dann, dass halt „die Meta“ auch als Referenz für das Erreichen wesentlich niedrigerer Ziele herangezogen wird.

justus

Dazu kommt dann, dass halt „die Meta“ auch als Referenz für das Erreichen wesentlich niedrigerer Ziele herangezogen wird.

im normalfall ist es halt einfacher mit den „meta“ builds zu performen. egal welches ziel.

Huehuehue

Wenn mich meine Erinnerung nach 10 Jahren nicht trügt, waren die „Meta“-Builds nicht immer und zu jeder Zeit zwangsläufig auch die, die am einfachsten zu spielen waren bzw., mit der jeder zu Recht kam- und dann wäre mir persönlich lieber, mit jemandem zu spielen, der zumindest mit seinem Build gut zurecht kommt. Und, jetzt kommt noch dazu, anders als oft in der Vergangenheit Pre-MoP (aber auch damals schon immer mal wieder so) – durch die schiere Menge an Skills und Möglichkeiten, können auch wirklich unterschiedliche Spielweisen dabei raus kommen, wie Cortyns obiges Exerpiment zeigt.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
justus

Wenn mich meine Erinnerung nach 10 Jahren nicht trügt, waren die „Meta“-Builds nicht immer und zu jeder Zeit zwangsläufig auch die, die am einfachsten zu spielen waren bzw., mit der jeder zu Recht kam

das kann gut sein. ich bewege mich aber auch in kreisen, in denen das nie ein problem ist.

Scaver

Dann spiel doch in diesen Kreisen. Hier geht es um die Allgemeinheit, das heißt über 90% der Community! Und wenn Du dich in solchen Kreisen bewegst, dann spiel auch nur da intern. Dann kann es dir ja egal sein, wie der Rest skillt.

Dann gibt es keinen Grund, deine Ansichten dem Rest der Community aufzuzwingen. Denn um den Myth Raid oder nen M+20 schaffen, brauchst Du keine Meta. War noch nie so und wird nie so sein. Meta ist nur dann ausschlaggebend, wenn der Spieler dahinter nichts kann. Und das darf einfach nicht das Maß der Dinge sein.
Und wenn Du spielen kannst, dann kannst Du auch mit dem 5. schlechtesten Build jeden Content schaffen.

justus

von mir aus könnt ihr spielen wie ihr wollt. ich muss ja dann zum glück nie mit euch spielen

Und wenn Du spielen kannst, dann kannst Du auch mit dem 5. schlechtesten Build jeden Content schaffen.

nein kannst du nicht.

Chitanda

du bist der typische spieler weswegen cortyn recht hat….die comm wird die Talentbäume wieder selbst zerstören mit dem META-Wahn….einfach nur Banane
Wo bleibt der spaß wenn man sein char nur nach meta und mathe-zahlen baut?

Huehuehue

„Der Spaß“ ist in diesem Fall für viele, das Optimum auch ihrem Charakter raus zu kitzeln und nicht darin, sich selbst irgendwas zusammenzubasteln.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Chitanda

ja weiß ich aber keine ahnung den char nach irgendwelchen mathezahlen nachzubauen damit er meta ist….keine ahnung ist für mich kein spaß.
Dann brauch ich nich spielen sondern werde Mathe – oder Physiktheoretiker…
Statt Spaß mit Flaggen gibts dann Spaß mit Zahlen

Scaver

Sorry, aber das ist gelogen. Spaß, so wie Spaß definiert ist, ist es nicht. Ich weiß es, denn ich gehörte mal zu diesen Top Leuten (wenn auch nicht lange).
Ja, es ist eine Herausforderung und ja, man mag solche Herausforderungen. Aber niemand macht das aus Spaß, sondern alleine fürs Ego. Wer meint, er macht das aus Spaß, der belügt nicht nur andere, sondern sich selber!

Aber darum geht es nicht. Wer das so machen will, aus welchen Gründen auch immer, kann es ja machen. Ich habe mich damals nicht davon abhalten lassen, habe Leute hinter mir gelassen die immer meinten, ich könnte das nicht schaffen… aber genauswenig lasse ich mich heute, wo ich nicht mehr so spielen will, nicht mehr dazu nötigen.

Jeder kann versuchen in den Top 100 zu spielen oder diesen nachzueifern.
Worum es geht, ist aber, dass diese kein Recht haben, es in irgendeiner Weise zu kritisieren, wenn andere anders spielen.

Ich sage es ganz einfach: Es ist MEIN Hobby und MEINE 13 Euro. Also entscheidet nur ich und ggf. die Entwickler, wie ich spiele. Sonst niemand.
Und solange ich so spiele, dass ich einen Mehrwert für den Kampf liefere, ist es egal, ob ich 100% performe oder nicht. Erst wenn ich „mitgezogen“ werden muss, wäre Kritik gerechtfertigt. Das liegt aber zu 90% immer am Spieler und nicht am Build.

Phinphin

Wobei ich mich da ehrlich gesagt frage, ob es dann nicht für jeden Dungeon bzw. jeden Boss eigentlich ne eigene Meta geben müsste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Meta gibt, die bei jedem Boss und in jedem Dungeon die effektivste Möglichkeit darstellt. Das ist ja aber meist genau das was auf dem Meta Seiten propagiert wird.

justus

klar. der build, der für den größten teil des dungeons am besten abschneidet, ist für den dungeon meta. und im raid wechselst du natürlich je nach boss die talente.

justus

Wo bleibt der spaß wenn man sein char nur nach meta und mathe-zahlen baut?

schwereren content schaffen bzw. schneller sein als mit einem trollbuild?!?

Chitanda

sorry, sorry aber ich glaub der einzige troll den ich hier sehe bist du…man kann mit jedem build jeden content schaffen das einzige was sich unterscheidet ist wahrscheinlich die zeit die man da benötigt weil man nicht alles in 5 sekunden wegnuked sondern mal 10 sek braucht^^ aber ich glaube das siehst du eh nicht ein so ein elitärer verweichlichter snob der nur was auf die meta gibt und andere builds beleidigt ist eigentlich nichtmal zeit wert überhaupt zu reagieren aber ich hab heut nen guten tag daher nehm ich mir die zeit

justus

man kann mit jedem build jeden content schaffen

entweder spielst du seit vanilla kein wow mehr oder du besuchst nur den lfr. die aussage ist zu 100% falsch.

Chitanda

ich frag mich langsam eher wer hier keine Ahnung hat aber passt schon ich möchte dich ja nich von deinem heiligen Pfad abbringen 😛

justus

du schaffst die höchsten m+ nicht mit jedem spec/build. du clearst den mythic raid nicht pre nerf wenn jeder spielt wie er will. aber das hast du vermutlich beides noch nicht gemacht, daher weißt du es wohl nicht.

Chitanda

wenn du wüsstest was ich so in wow alles angestellt habe ohne Metabuild 😛 Habe nie Metaklassen/Builds gespielt…habe 1 klasse seit derem Release only gespielt, aber ja…was weiß ich schon…gott sowas selbstüberschätzendes menschliches wie dich hat man schon lange nicht mehr erlebt…aber bist halt auch der beste beweis warum die wow comm einfach nur noch grütze ist weil es solche egomanen wie dich da zu hauf gibt die andere nur weil se nich meta spielen dann wie den letzten müll behandeln und dabei vergessen das es menschen sind….

justus

wenn du wüsstest was ich so in wow alles angestellt habe ohne Metabuild

naja jedenfalls nicht die höchste m+ gecleart oder mythic raid in top50 gecleart

solche egomanen wie dich da zu hauf gibt die andere nur weil se nich meta spielen dann wie den letzten müll behandeln und dabei vergessen das es menschen sind….

???? weil ich nicht mit ihnen den schwersten content spielen will, behandle ich sie wie den letzten müll?

Chitanda

bei deiner wortwahl definitiv.

und zum ersten: XDDDDDDDDDDDDDDDDDD komm einfach von deinem hohen ross runter

justus

bei deiner wortwahl definitiv.

weil ich sage man kann den schwersten content nicht mit trollbuilds spielen, behandle ich also die leute wie den letzen müll. alles klar 😂

komm einfach von deinem hohen ross runter

dann hör auf solche unwahrheiten zu verbreiten wenn du keine ahnung hast

Scaver

Wenn Du Rankings pushen willst, was nur 1-3% aller Spieler überhaupt ernsthaft betreiben, kommt auch niemand mit was anderem als nem Meta an und macht das sowieso nur in ner Stammgruppe. Alles andere wäre Pseudo Mist.
Dann weiß jeder Spieler, um was es geht.

Wer das mit ner Random Gruppe machen will, ist schon deswegen nicht ernst zu nehmen.

Außerhalb solcher Push Gruppen, gerade in Random Gruppen, ist jeder Build legitim, mit dem man den Content (z.B. den angestrebten Key Intime, oder den Raidmodus) auch erfolgreich schaffen kann.

Ein Trollbuild wäre in meinen Augen nur dann ein solcher, wenn man damit den Content bewusst sabotiert. Da ging es mir auch weniger um den Dmg etc., als um wichtige Skills wie Kicks und CC, wenn der Content das erfordert.

justus

Außerhalb solcher Push Gruppen, gerade in Random Gruppen, ist jeder Build legitim

hab auch nie was anderes behauptet

Huehuehue

die trollbuilds kann man ja mit seinen freunden spielen.

Und was tut man, wenn man leider nicht „genug“ Freunde ingame hat oder zu Zeiten spielen muss, an denen diese halt mal keine Zeit haben und mit RND-Gruppen, die auch die jeweilige Meta als den heiligen Gral ansehen, gehen „muss“?

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
justus

andere leute mit dem gleichen ziel suchen.

Huehuehue

Meine große Befürchtung ist, dass das neue Talentsystem zwar in der Theorie viel Abwechslung bietet und eine Fülle von unterschiedlichen Spielstilen jeder Klasse ermöglicht, in der Praxis aber immer nur eine oder maximal zwei davon als aktuelle „Meta“ akzeptiert werden.

Oder auch: „The illusion of choice is not the same thing as real choice“.

Ich vermute fast, dieses „Meta-Denken“ der Community war das, was Ghostcrawler damit tatsächlich meinte.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Scaver

Ich denke auch, dass er genau das gemeint hat.
Meta gab es in RPGs und MMORPGs schon immer. Denn eine Meta gibt es immer, wenn es eine Wahl gibt.
Und meistens funktioniert jede Wahl (ja, Ausnahmen bestätigen die Regel) aus Sicht des Spiels. Nur die Spieler unter sich schränken sich unnötig ein.

Und oft ist es die Pseudo Elite, die einfach unfähig ist, ohne Meta auch nur ansatzweise etwas leisten zu können. Jene, die die Meta brauchen, um noch irgendwie was beitragen zu können. Jene die Off-Meta nichts zu Stande bringen und es sich dann nicht vorstellen oder gar eingestehen können, dass andere Off-Meta auch mehr als gut genug performen können, weil sie einfach bessere Spieler sind und sich nicht hinter einer Meta verstecken muss.

Leider bleibt diese pseudo Elite nicht unter sich, sondern mischt sich unter den Rest und macht damit die gesamte Community kaputt.

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