Pokémon GO startet nächste Woche Lapras-Event mit einmaliger Shiny-Chance

In Pokémon GO startet in wenigen Tagen das Event „Ein weiser Held“ mit Lapras. Während des Events habt ihr die Chance auf ein ziemlich seltenes Shiny.

Was ist das für ein Event? Bei diesem kurzen Event sollt ihr der Team-Leiterin Blanche helfen. Boni drehen sich um Erfahrungspunkte und XL-Bonbons. Dazu gibt es eine Spezialforschung, eine Befristete Forschung und veränderte Feldforschungen.

Ein besonderes Augenmerk werfen die Spieler auf die Shiny-Chance, die wohl so schnell nicht zurückkehren wird.

Ein weiser Held: Event mit Lapras – Start, Inhalte, Shiny

Wann läuft das Event? Das Event „Ein weiser Held“ startet am Donnerstag, dem 13. April, um 10:00 Uhr Ortszeit. Es ist dann bis Montag, den 17. April, um 20:00 Uhr Ortszeit aktiv.

Welche Boni gibt es?

  • Für das Entwickeln von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge EP
  • Für das Entwickeln von Pokémon erhaltet ihr zwei garantierte XL-Bonbons (Auf Twitter spricht Niantic von einem garantierten XL-Bonbon, im Blogpost von zwei. Es ist noch unklar, welche Anzahl korrekt ist. Ihr erhaltet aber mindestens ein garantiertes XL-Bonbon pro Entwicklung)
  • Lockmodule, die ihr während des Events aktiviert, halten für drei Stunden
Pokémon-GO-Lapras-Schleife-Blanche-Accessoire
Diese Schleife trägt Lapras als Accessoire und wird dadurch so besonders

Seltenes Shiny bei Spezialforschung: Bei der Spezialforschung des Events sollt ihr Blanche helfen. Schließt ihr die Forschung erfolgreich ab, dann erhaltet ihr eine Begegnung mit Lapras, das ein Accessoire im Stil von Blanche trägt (eine Schleife am Kopf). Niantic schreibt „in dieser Jahreszeit ist das nur auf diese Weise möglich“. Und mit Glück erhaltet ihr ein schillerndes Exemplar.

Ihr habt also jetzt nur bei diesem Event in dieser Jahreszeit die Chance, ein Lapras mit einem Blanche-Accessoire als Shiny zu erhalten. Und jeder Spieler hat offenbar nur eine einzige Chance darauf. So könnte dieser Lapras-Stil schnell zu einem der seltensten Shinys werden. Das ist davon abhängig, wie hoch die Shiny-Chancen dann während des Events sind.

Weitere Forschungen: Neue Feldforschungen, die ihr während des Events erhaltet, drehen sich um das Entwickeln und Fangen von Pokémon. Belohnt werdet ihr dafür mit Sternenstaub und Entwicklungs-Items.

Dazu wird eine Befristete Forschung aktiviert werden, die euch mit einem Magnet-Lockmodul belohnt.

Wie gefällt euch der Ausblick auf das Event?

Pokémon GO bringt heute das Raid-Update, das Spieler so wütend macht

Am 6. April werden in Pokémon GO Änderungen an Fern-Raids und Raids aktiv. Diese Änderungen sind für viele Spieler ein Grund, das Spiel zu deinstallieren.

Was sind das für Änderungen? Seit Jahren sind Fern-Raids in Pokémon GO möglich. Sie unterscheiden sich zu den „normalen“ Raids dadurch, dass man nicht in einem bestimmten Umkreis der Raid-Arena stehen muss, um daran teilzunehmen. Von der ganzen Welt aus kann via Fern-Raid-Pass bei Raids mitspielen.

Doch Niantic will, dass Spieler wieder mehr an Raids vor Ort teilnehmen und andere Spieler treffen. Darum setzen sie Änderungen an den Fernraids um. Sie machen sie teurer und limitieren die Teilnahme pro Tag.

Änderungen vom 6. April 2023 bei Fern-Raids

Wann kommen die Änderungen? Ab dem 6. April um 20:00 Uhr sind die Änderungen aktiv.

Was passiert konkret?

  • Preise:
  • Der Preis für drei Fern-Raid-Pässe wird von 300 PokéMünzen auf 525 PokéMünzen erhöht
  • Der Preis für einen einzelnen Fern-Raid-Pass wird von 100 PokéMünzen auf 195 PokéMünzen erhöht
  • Neu in den Shop kommt ein Bundle aus drei Premium-Kampf-Pässen für 250 PokéMünzen (ein einzelner kostet aktuell 100 PokéMünzen)
  • Schon im Mai 2022 wurden die Fern-Raids einmal teurer
  • Teilnahme:
  • Pro Tag könnt ihr an maximal 5 Fern-Raid-Kämpfen teilnehmen
  • Während Events kann diese Limitierung verändert und erhöht werden
  • Fern-Raid-Pässe:
  • In Forschungsdurchbrüchen könnt ihr als Belohnung Fern-Raid-Pässe erhalten (Chancen darauf sind unbekannt)
  • Für Fern-Raid-Pässe aus Forschungsdurchbrüchen gilt weiterhin das Limit von 3 Pässen pro Trainer im Inventar
  • Wenn ihr schon 3 Fern-Raid-Pässe besitzt und durch einen Forschungsdurchbruch einen weiteren erhalten würdet, bekommt ihr stattdessen einen Premium-Kampf-Pass
  • Wenn ihr schon 2 Fern-Raid-Pässe im Inventar habt und euch dann dazu noch ein 3er-Bundle kauft, könnt ihr weiterhin maximal 5 Fern-Raid-Pässe besitzen
  • XL-Bonbons:
  • Für eure Teilnahme an 5er-Raids erhaltet ihr mehr XL-Bonbons als zuvor

Die Begründung von Niantic, warum es die Änderungen gibt, seht ihr hier.

Wie reagieren die Spieler auf die Änderungen?

Das wird kommentiert: Es gibt einige Trainer, denen die Änderungen recht egal sind. Da sie ohnehin kaum bis gar nicht an Fern-Raids teilnehmen, fühlen sie sich nicht betroffen.

Viele andere Trainer, ob direkt betroffen oder nicht, sind mit den Änderungen nicht einverstanden. Sie empfinden es als unverschämt, Fern-Raids schlechter zu machen. Denn diese haben es Personen, die Probleme damit haben, an Raids vor Ort teilzunehmen, erleichtert, Pokémon GO zu spielen. Dazu gehören auch Menschen mit Behinderung oder Spieler, die durch ihre Arbeit oder Kinder tagsüber keine Zeit haben, an Raids teilzunehmen.

Die Community ist regelrecht wütend über die Änderungen.

Man droht, das Spiel aufgrund dieser Änderungen zu löschen. Bei einer Unterschriftensammlung gegen diese Änderungen nehmen bereits über 68.000 Leute teil (Stand vom 5. April um 8:27 Uhr via Change.org).

Die letzte große Entwicklung in der Community ist ein offener Brief unter dem Motto “Hört uns, Niantic”. Spieler und Content-Creator tun sich zusammen und erklären Niantic, warum sie gegen die Änderungen sind. In dem Brief wird unter anderem erklärt, dass man lieber die Raids vor Ort verbessern soll, statt die Fern-Raids zu verschlechtern.

Den gesamten Inhalt des offenen Briefs an das Team von Pokémon GO seht ihr hier

Capcom prägte mit Mega-Man und Street Fighter die 80er – Heute sind sie mit 2 anderen Spielen erfolgreicher denn je

Capcom hat einige Spiele erschaffen, mit denen viele Gamer aufgewachsen sind. Aktuell ist das Unternehmen erfolgreicher als jemals zuvor.

Um welche Spiele-Firma geht es? Der japanische Spielentwickler- und Publisher Capcom ist unter anderem für Titel wie Street Fighter und Mega-Man bekannt.

Die beiden Spielreihen entstanden Ende der 80er-Jahre und prägten die Kindheit vieler Gamer. Insgesamt veröffentlichte Capcom 94 „Street Fighter“-Spiele und 158 „Mega Man“-Ableger. Kinder der 90er erinnern sich vor allem an Street Fighter 2 und 3.

Heute, im Jahr 2023, ist Capcom erfolgreicher als jemals zuvor. Der Aktienkurs von Capcom ist seit ungefähr 2018 stark am Steigen und erreichte am 04. April einen neuen Höchstwert (via finance.yahoo.com).

Das Studio scheint viele richtige Entscheidungen zu treffen, doch die Eckpfeiler des Erfolges sind nicht mehr die Klassiker, die wir einst als Kinder spielten, sondern zwei ganz andere Reihen.

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Street Fighter 6 zeigt im Trailer die Grafik der nächsten Kampfspiel-Generation – Mit Echtzeit-Kommentator

Erfolg auf dem Rücken von Zombies und Monstern

Mit welchen Reihen ist Capcom heute erfolgreich? Als der Aktienkurs von Capcom 2018 und 2019 steil bergauf ging, waren vor allem zwei Spielreihen sehr erfolgreich – Monster Hunter und Resident Evil.

Drei Titel stachen dabei besonders hervor (Stand 31. Dezember 2022 via capcom.co.jp):

  • Resident Evil 7 biohazard (2017) – 11,7 Millionen verkaufte Einheiten.
  • Monster Hunter: World (MHW) (2018) – 18,6 Millionen verkaufte Einheiten.
    • Dazu das MHW-Addon Iceborn (2019) – 10 Millionen verkaufte Einheiten.
  • Resident Evil 2 Remake (2019) – 11,2 Millionen verkaufte Einheiten.

Capcom feierte mit den drei Spielen in drei aufeinanderfolgenden Jahren riesige Erfolge, die bis heute zu den vier meistverkauften Spielen des Studios zählen. 2021 führte das Studio den Erfolg mit Monster Hunter: Rise (11,7 Mio.) und Resident Evil Village (7,4 Mio.) fort

Insgesamt kommt das „Monster Hunter“-Franchise auf 90 Millionen verkaufte Einheiten und liegt hinter Resident Evil (135 Mio.) auf Platz 2 von Capcoms meistverkauften Spielreihen (via capcom.co.jp)

Wie läuft es 2023 für Capcom? Im März 2023 erschien das Remake von Resident Evil 4. Und auch wenn einige Fans mit der Besetzung einer Synchronsprecherin nicht zufrieden sind, ist der Release der Neuauflage durchaus gelungen.

Laut Capcom hat sich das RE4-Remake in den ersten 2 Tagen bereits über 3 Millionen Mal verkauft (via capcom.co.jp). Bei Steam kommt das Spiel auf starke 97 % positive Rezensionen und hat obendrein ein beachtlichen 92er-Score auf metacritic (PC-Version).

Im Juni 2023 soll zudem Street Fighter 6 auf den Markt kommen, sieben Jahre nach dem Release von Street Figher V.

Ob der neuste Ableger der Fighing-Game-Reihe an die Erfolge von Resident Evil oder Monster Hunter anknüpfen kann, wird sich zeigen. Vielleicht sehen wir dann auch wieder spannende Kämpfe von der heute 41 Jahre alten E-Sport-Legende Daigo Umehara:

E-Sport-Legende ist selbst mit 39 und gebrochenem Finger der Beste in Street Fighter

„Früher war alles besser“: Was fehlt euch in modernen MMORPGs im Vergleich zu den alten?

Lasst uns zusammen an die guten alten Zeiten erinnern: Was hat die MMORPGs damals vor 15 oder 20 Jahren so besonders gemacht?

Obwohl in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe neuer MMORPGs erschienen sind, konnten sich nur sehr wenige davon tatsächlich auf dem Markt durchsetzen. Eine ganze Reihe von ihnen starb schon wenige Jahre, wenn nicht gar Monate, nach dem Release.

In der MMORPG-Community gibt es immer wieder Klagen darüber, dass diese neuen MMORPGs, die veröffentlicht werden, einfach nicht mehr so gut sind wie die guten alten Titel von früher. Sie machen einfach zu vieles falsch und können das wunderbare Spielgefühl der früheren MMORPGs einfach nicht vermitteln.

Selbst Spiele, die sich als Oldschool“ bezeichnen und die alten Werte“ zurückbringen wollen, schaffen es nicht, das Spielgefühl oder die Begeisterung zu entfachen, die damals bei Ultima Online, WoW und Dark Age of Camelot aufkam.

Aber durch was genau zeichnet sich dieses Spielgefühl aus? Was ist dieses besondere Etwas, das euch damals an die Games gefesselt und für zahllose Spielstunden gesorgt hat?

Wir wollen von euch wissen, was es ist, das ihr in modernen MMORPGs vermisst. Könnt ihr erklären, was genau die alten Games so besonders gemacht hat?

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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden

Wo ist denn das Umfrage-Tool? Bei dieser Umfrage überlassen wir euch die Bühne. Auf diese Frage kann es so viele Antworten geben wie Sand am Meer, ihr könnt also frei kommentieren, was euch bei neuen MMORPGs fehlt.

Hat sich die Spielindustrie so stark verändert, dass sie den Spaß aus den Games gesaugt hat? Mit den ganzen Microtransactions, Pay2Win und NFTs, Skinner-Box-Designs für schnelle Belohnungen, liebloser Massenproduktion an MMORPGs, die sich mehr wie eine graue Masse als eigenständige Spiele anfühlen.

Oder haben sich vielleicht die Erwartungen der Spielerschaft verändert? Verlangen wir vielleicht zu viel von brandneuen MMORPGs? Einzigartige Konzepte, die sich von allen anderen abheben und noch nie vorher benutzt wurden, Level-Prozess darf weder zu schnell noch zu langsam sein, im Endgame darf es nicht zu grindy zugehen, es sollte aber auch nicht zu schnell vorbei sein, und, und, und.

Schreibt uns eure Meinungen in die Kommentare!

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023

LoL: Twitch-Streamer prangert Riot Games an – „Sie haben mein Event gestohlen und kopiert, ohne mich zu fragen“

In League of Legends gibt es Ärger. Ein Twitch-Streamer betreibt seit 2019 ein erfolgreiches Event in Spanien, die „SoloQ Challenge“. 2023 findet das Event in Frankreich jetzt fast baugleich statt und hat die Unterstützung von Riot Games. Der Streamer ist außer sich: Riot Games habe einfach alles geklaut, ohne bei ihm nachzufragen.

Was ist das für ein Event? Seit 2019 richtet der Twitch-Streamer ElmillioR ein Event in Spanien aus: SoloQ Challenge. Das ist das größte Event zu League of Legends im Land.

Bei dem Event treten Profi-Spieler und Content-Creators an und versuchen innerhalb von 21 Tagen von Null an, auf den höchsten Rang in der SoloQ zu gelangen.

Das ist die neue Entwicklung:

  • 2023 entsteht jetzt offiziell das Event „SoloQ Challenge“ für Franzosen, Belgier und Schweizer.
  • Hierzu wurden 60 Streamer und Profis eingeladen.
  • Das Event richtet der Streamer „TraYtoN“ zusammen mit Riot Games aus. Es geht um ein Preisgeld von 14.500 €. Das Event läuft vom 1. bis zum 24. April.

Zu den eingeladenen Spielern, die man auch außerhalb von Frankreich kennt, gehören LEC-Profis wie Hans sama, Nisqy und Targamas.

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Wie der schlimmste Troll von Twitch zum Gesicht von League of Legends wurde

Spanischer Twitch-Streamer fühlt sich bestohlen

Darum ärgert das den Streamer so: Der Spanier wirft Riot Games vor, sie hätten seine Idee einfach geklaut, ohne ihn vorher zu fragen:

Das ist total außer Kontrolle geraten. Sie haben mir den Namen des Projekts gestohlen, das Format kopiert und 100 % meiner Webseite (Front- und Backend). Und das alles, ohne mich zu fragen.

Gleichzeitig beschwert er sich über die mangelnde Unterstützung von Riot Games Spanien. Die nennt er inkompetent.

Riot Games sagt: Event ist von ihnen genehmigt und völlig in Ordnung

Was sagt Riot Games dazu? Die Situation ist ganz seltsam. Die französische Abteilung von Riot Game sagt lediglich (via twitter):

Angesichts der Behauptungen eines spanischen Streamers über das SoloQ-Challenge-Projekt möchten wir Ihnen versichern, dass Traytons Projekt SoloQ Challenge France sowie seine Website von Riot Games unterstützt und genehmigt wird und dass alles nach den Regeln durchgeführt wurde.

Damit sagen sie letztlich nur: Das Event hat ihren Segen, was auch niemand bestritten hat.

Man führt dann aus, das Event in Frankreich sei eine Zusammenarbeit mit Spanien. Eigentlich plante man zwei Events parallel zu veranstalten, in Frankreich und Spanien. Daher gäbe es einige Ähnlichkeiten. Man wisse, dass beide Communitys in Frankreich und Spanien den Wettbewerb lieben, will aber einen gesunden Wettwerb.

Doch zu den Vorwürfen, man habe das Event geklaut und den Erfinder des Events nicht kontaktiert, äußert man sich gar nicht.

Das steckt dahinter: Offenbar betrachtet der spanische Streamer sein Event als „sein Eigentum“ – aber Riot Games sieht das überhaupt nicht so und sieht die SoloQ Challenge als ein erfolgreiches Event in ihrem Spiel an, das man auch gerne woanders ausprobieren will. Immerhin ist es ihr Spiel und sie haben alle Rechte daran.

Da kann man wahrscheinlich beide Seiten nachvollziehen. Es wäre aber zumindest nett gewesen, dass man den Spanier mal gefragt hätte, der offenbar sowieso auf 180 ist, weil ihn Riot Spanien bei seinem Event nicht so unterstützt, wie er das will, während er von Riot Frankreich kopiert wird.

Mehr Geschichten von Streamern zu LoL:

LoL: Deutscher Twitch-Streamer gibt 2020 den Traum vom Profi auf, fängt Job an – Jetzt muss er kündigen, weil er doch zu gut ist

Quelle(n):
  1. 3d Juegos

Neue 23€-Simulation auf Steam hat 95 % positive Reviews: Viele lieben Big Ambitions – Ich hab nach 50 Minuten mein Geld zurückverlangt

Die Wirtschafts-Simulation „Big Ambitions“ ist für viele eine positive, große Überraschung im Frühling 2023 auf Steam. Die Leute lieben das Spiel, feiern in Reviews die „realistische Simulation“ des Aufstiegs vom Supermarkt-Kassierer zum Millionär. Unser Autor Schuhmann sagt: Man müsste mir sehr viel Geld zahlen, damit ich das spiele.

Was ist das für ein Spiel?

  • Big Ambitions erschien am 10. März auf Steam und kostet 23 € (via steam). Es ist noch im Early Access – soll Ende 2023, Anfang 2024 dann offiziell seinen Release haben.
  • Im Spiel startet ihr als junger Mann (oder junge Frau, es gibt einen rudimentären Char-Editor) in New York. Ihr habt allerdings einen reichen Onkel, der euch eure erste Wohnung besorgt und den Einstieg ins „Erwachsenen-Leben“ erleichtert.
  • Ihr könnt in New York euren Aufstieg in den Kapitalismus planen, Geschäfte kaufen, euch nach oben arbeiten, reich werden. Das Ziel ist es offenbar, euch virtuell die eigene Yacht zu gönnen, nach der sich bekanntlich jeder im echten Leben sehnt.
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Big Ambitions Cinematic Trailer

Steam-Reviews feiern: „Sims trifft GTA trifft Retail Tycoon“

Warum feiern Leute das Spiel? Auf Steam hat „Big Ambitions” beeindruckende 95 % positive Reviews. Die Spieler zeigen sich begeistert:

  • „Sims trifft GTA trifft Retail Tycoon. Macht süchtig und ist noch im Early Access. Kann nicht warten, was sie noch geplant haben. Mit Leichtigkeit mein Lieblings-Spiel 2023 bislang.“
  • „Die Business-Simulation, von der wir alle geträumt haben,“
  • „Big Ambitions ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Wirtschafts-Simulation, verbunden mit einer Lebens-Simulation.“

Warum hab ich mich auf das Spiel gefreut? Nachdem ich die Reviews gelesen habe, freute ich mich richtig auf das Spiel. Seit fast 30 Jahren und dem ersten Anstoss, stehe ich auf Wirtschafts-Simulationen:

  • Ich hab die deutsche Ur-Simulation „Kaiser“ noch auf dem C64 gespielt
  • als Jugendlicher hab ich bei Freunden dann Anstoss auf dem Amiga gezockt oder durfte in viel zu kleinen Zimmern mit viel zu vielen Teenagern auf engem Raum wenigstens dabei zusehen, wie andere es gespielt haben
  • hab mit dem eigenen PC später zig Stunden in Sim City verbracht
  • habe eine schon fast erschreckende Obsession für Biing entwickelt
  • mich in Indie-Perlen wie „Project Hospital“ verbissen
  • von den tausenden Stunden in verschiedenen “FIFA Manager”-Versionen will ich gar nicht anfangen.

Will damit sagen: Ich steh’ wirklich auf Wirtschafts-Simulationen.

Statt sich durch Menüs zu klicken, muss man in Big Ambitions wirklich laufen

Das ist der Unterschied bei Big Ambitions: Die meisten Simulationen sind abstrakt, man leitet als gottgleiches Wesen die Geschicke seiner Mitarbeiter oder seiner Welt. Bei Big Ambitions spielt man aber wirklich die Figur, den angehenden Wirtschaftsmagnaten und muss statt in ein Menü zu klicken, tatsächlich von A nach B laufen. Dabei gilt es, wie in einem Survival-Spiel, darauf zu achten, genug gegessen und geschlafen zu haben.

Das Spiel macht in den ersten 50 Minuten etwas, das man im MMORPG-Bereich als „Backtracking“ kennt: Man muss immer wieder dieselben Wege entlang gehen.

In „Big Ambitions“ beginnt man in einer Art Tutorial und richtet sich wie in „Die Sims“ erstmal seine Wohnung neu ein. Wo ich aber bei „Die Sims“ alles in einem Menü kaufen kann, erwartet „Big Ambitions“ von mir ernsthaft, die Straße runter zu laufen und mir Lebensmittel in einem Geschäft zu kaufen.

Kaum bin ich wieder zu meiner Wohnung gelatscht, schickt mich das Spiel zurück in das Geschäft – ich soll da meine erste Schicht „als Verkäufer“ abreißen.

Wo es vorher noch „ultra-realistisch“ war, kommt jetzt der harte Bruch: Die Schicht sieht so aus, dass ich auf meinen Arbeitsplatz klicke und dann ein Timer 8 Stunden runterzählt, während nichts weiter passiert. Genau an der Stelle, wo Realismus angebracht wäre, und wo man ein neues Gameplay-Element einführen könnte, wird die Simulation also total abstrakt.

Ich sehe einem Timer dabei zu, wie er abläuft. Aufregend.

Wer jetzt denkt, danach beginnt das Spiel so richtig, den schickt das Spiel wieder nach Hause zum Schlafen und am nächsten Morgen erneut in die Richtung des Supermarkts nur eine Straßenecke weiter, um dort Material für seinen ersten Laden zu kaufen. Das macht man dann aber nicht mehr per Fuß, sondern muss sich in einem Wagen durch den zähen Verkehr von New York quälen und sich da einen Parkplatz suchen und korrekt einparken – sonst belastet ein Strafzettel das schmale Budget.

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Nach einer Weile fährt man im Auto durch New York und muss sich einen Parkplatz suchen.

Ich treffe keine Entscheidung, laufe immer nur dieselbe Strecke von A nach B

Das ist mein erster Eindruck: An der Stelle, nach etwa 20 Minuten, hab ich noch nicht eine spannende Entscheidung getroffen, bin aber schon 4-mal dieselbe Strecke von meiner Wohnung in den Supermarkt oder ins andere Geschäft gelatscht. Das letzte Mal, um Kassenbons und eine Registrierkasse zu kaufen, als Pakete in mein Auto zu schleppen, dann mit diesen Geschäfts-Utensilien in mein Geschäft zu tuckern und sie dort aufzustellen.

Und danach geht es genauso weiter: Das Spiel schickt mich in irgendeine Bibliothek, wo ich einen „Management-Kurs“ absolvieren muss, um die ersten Mitarbeiter zu beschäftigen.

Ich klick also auf den Studien-Platz und wieder läuft der Timer. Weil mein Charakter aber vorher nichts gegessen hat oder noch müde ist, schaffe ich es zwar, den Kurs durchzubüffeln, falle danach aber in Ohnmacht und werde ins Krankenhaus transportiert, wo das Spiel von mir allen Ernstes erwartet, dass ich den ganzen Weg bis zu meinem Haus zurücklaufe.

Also bei aller Liebe und Vorschuss-Lorbeeren. An der Stelle hab ich von Steam meine 23 € zurückverlangt.

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Das große Ziel ist wohl die Yacht – ich werde sie nie erreichen.

Big Ambitions ist wie Hütchen aufstellen, statt Spieler kaufen

Das ist mein Fazit: Wenn Anstoss 1 vor 30 Jahren so gewesen wäre wie „Big Ambitions“, hätte ich dort keinen Kader zusammengestellt oder mein Stadion ausgebaut, sondern ich hätte erstmal im Training zwei Stunden Hütchen aufgestellt, danach erst die linke und dann die rechte Wade von Thomas Müller massiert und hätte im Anschluss noch vom Trainingsplatz durch die Münchner Innenstadt nach Hause fahren dürfen, und hätte nur gehalten, um mir kurz gefrorene Lebensmittel zu kaufen, damit ich nicht auf dem Weg ins Bett in Ohnmacht falle.

Das mag man jetzt als lebensnahe Simulation total realistisch finden, im richtigen Leben läuft man ja auch ständig dieselben Strecken lang, aber so weit geht meine Liebe zu Simulationen einfach nicht.

Die 95 % positiven Reviews kann ich mir so erklären, dass Big Ambitions tatsächlich eine ganz bestimmte Zielgruppe sehr gut anspricht (wahrscheinlich dieselben Nerds, die auch 3 Stunden lang Omnibus im Bus Simulator fahren) – und alle anderen von vorneherein die Finger davon lassen.

Vielleicht tue ich dem Spiel unrecht und es wird nach dem Tutorial fantastisch und offen, aber eine gewisse Vorliebe für Backtracking und eine hohe Frustrationstoleranz muss man wohl aufwenden, um allein durchs Tutorial zu kommen.

Wie gesagt … Omnibus-Nerds:

Mein neues Lenkrad für 250 € war mein wichtigster Gaming-Kauf

2 Experimente in LoL und Valorant beweisen: E-Sport funktioniert besser, wenn man E-Sportler weglässt

Es gibt einen neuen Trend im E-Sport: Wer Zuschauer will, lässt einfach die E-Sportler weg und setzt auf Twitch-Streamer und Streamerinnen, die auf hohem Niveau spielen. In Deutschland bewies das Streamer-Team NNO bei League of Legends im Jahr 2022 diese These, in den USA gelingt das gerade Disguised Toast in der Frauenabteilung von Valorant.

Das ist die Situation in Valorant:

  • In den USA hat der Twitch-Streamer „Disguised Toast“ ein E-Sport-Team in Valorant eröffnet und einen Kader zusammengetelt, um das Projekt „Game Changer“, aufzumischen: Mit dem Projekt will Riot Games Frauen und Angehörige marginalisierter Gruppen den Einstieg in den E-Sport erleichtern.
  • Der Streamer sagte aber, er habe zu wenig Geld und Zeit für ein „richtiges Team“ gehabt, daher habe er keine E-Sportler verpflichtet, sondern Twitch-Streamerinnen, die mit Ehrgeiz Valorant spielen
  • Dafür wurde er auf Twitter von einer Frau scharf kritisiert, man müsse doch E-Sportlerinnen eine Chance geben. Twitch-Streamerinnen ins Team zu holen, sei wie eine Ohrfeige für alle E-Sportlerinnen in Valorant. Sein Verhalten sei “respektlos”.

Disugised Toast reagierte ziemlich angefasst auf diese Kritik. Da würde man ja Leute ausschließen. Er habe nur Spielerinnen verpflichtet, die sich für den E-Sport eignen. Die Kritik sei nicht okay.

Man merkte aber schon, dass er die Kritik ernst nahm und zugestand, bei dem Team ginge es eher darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen, als darum, Spiele und Turniere zu gewinnen.

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Valorant Champions Tour 2023 LOCK IN Cinematic Trailer

Team aus Twitch-Streamerinnen sorgt für Zuschauer-Boom  bei Valorant

Das ist jetzt die Wende: Das Team aus Twitch-Streamerinnen von Disguised Toast tritt jetzt bei ihrem ersten Turnier an und tatsächlich gibt es das erwünschte Ergebnis: Die Zuschauerzahlen bei dem Turnier haben sich verdreifacht, schreibt eine Nutzerin:

  • Im letzten Jahr hatten die Spiele in der Spitze etwa 8.500 Zuschauer.
  • Nun sind es bereits 24.000.
  • Eine der Spielerinnen des Teams sagt: Über alle Kanäle zusammen habe man sogar 100.000  Zuschauer erreicht.

Damit hat Disguised Toast offenbar sein Ziel erreicht, dem Projekt „Game Changer“ mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

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Im deutschen LoL sorgt ein Team aus Twitch-Streamern für Zuschauer-Rekorde

Was ist da mit LoL? Bei uns in Deutschland konnten wir 2022 das exakt gleiche Phänomen bei den Männern beobachten:

  • In der zweiten deutschen Liga zu LoL trat ein Team an, das nur aus Twitch-Streamern bestand. Darunter war mit NoWay4U einer der größten Twitch-Streamer überhaupt.
  • Viele im Team waren früher Profis in LoL, hatten ihre Profi-Karriere aber zugugunsten der Streams in fortgeschrittenem Alter beendet – für die 2. Liga reichte er aber noch.
  • Ihre Machtes hatten letztlich viel mehr Zuschauer als die Top-Spiele der 1. Liga. Die Spiele von NNO erreichten 100.000 Zuschauer. Die Spiele in der 1. Liga hatten um die 30.000. Auch hier waren die Zahlen der Streamer also 3-mal größer.

Content-Creators entdecken kriselnden E-Sport und sorgen für viel Aufmerksamkeit

Darum ist das so wichtig: Aktuell krankt der E-Sport. Viele Teams müssen ihre Ausgaben zurückfahren oder ihr Geschäft sogar ganz schließen.

Man sieht aber, dass Projekte von beliebten Twitch-Streamern gleichzeitig die Zuschauer und die Aufmerksamkeit bringen, die sich die E-Sport-Teams so dringend wünschen.

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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten

Die erfolgreichen E-Sport-Teams wissen das seit langem und arbeiten fest mit Content-Creators zusammen: So sind die großen Organiationen FaZe oder 100 Thieves darauf spezialisiert, über Content-Creator auf YouTube und Twitch ihre Marken zu stärken und etwa Fashion-Produkte zu verkaufen.

In Deutschland hat YouTuber „HandofBlood“ sein eigenes LoL-Team gegründet. In Frankreich und Spanien haben dort populäre Content-Creator es ihm gleich getan.

In allen 3 Ländern hauchte das der Szene neue Kraft ein und sorgte für steigende Präsenz auf Social Media.

Für die „kompetitive Seite“ des E-Sports könnte das eher negativ sein, aber für den kommerziellen Erfolg führt an Content-Creators offenbar kein Weg vorbei.

LoL: In den USA stirbt gerade der E-Sport – 2-facher Meister verkauft angeblich Team und entlässt alle

Twitch: Der größte Streamer Deutschlands rächt sich fies an Zuschauern, die ihn beleidigt haben

Wie das in der heutigen Zeit so ist, hat ein bekannter Twitch-Streamer nicht nur nette Nachrichten im Postfach. Der größte Streamer Deutschlands, EkiasN97, rächte sich nun an einigen Personen, die ihn kürzlich über Social-Media beleidigten.

Um wen gehts? Elias Nerlich ist ein 25-jähriger Streamer, Content-Creator und ehemaliger FIFA-Profi, der vor allem unter den Namen EliasN97 oder “Eligella” bekannt ist.

Streamer gibt Hoffnung auf einen Gewinn und nimmt sie dann wieder

Wie rächt er sich? Elias Nerlich verlost aktuell ein Auto, besser gesagt einen Porsche im Wert von 170.000 Euro. Mit der Verlosung möchte er seiner Community etwas zurückgeben, quasi als „Dankeschön“ für die Unterstützung, schreibt der Streamer auf Instagram.

Auf Twitter postete Nerlich nun einige Screenshots von Chat-Verläufen, in denen er von dem jeweiligen Gesprächspartner beleidigt wurde, weil er beispielsweise einen Spaß über das Ergebnis des Fußballspiels zwischen dem FC Bayern München und dem SC Freiburg machte.

Nerlich schrieb den Personen, die ihn zuvor teilweise haltlos beleidigten, sie seien in der engeren Auswahl des Porsche-Gewinnspiels und sollten sich doch kurz bei ihm melden. Die „Fans“ reagierten daraufhin mit Aussagen wie „Du bist der Beste“ und „Bin in jedem Stream dabei“.

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Anschließend verwies Nerlich in den Chats auf die Beleidigungen und machte den Personen deutlich, dass sie das Auto nicht erhalten werden.

Der Streamer hat ihnen also als Rache für die Beleidigungen erst die Hoffnung auf den Gewinn eines 170.000 Euro Autos gegeben und dann wieder genommen.

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Twitch-Streamerin will als Miss Germany die Sicht auf’s Gaming ändern: „Darf man nicht verteufeln, aber auch nicht glorifizieren“

Auch wenn Nerlich eine geniale Antwort auf die Beleidigungen parat hatte, sind Anfeindungen auf Social Media natürlich trotzdem ein Problem. Erst kürzlich zog sich eine Synchronsprecherin zurück, weil ihr eine Hass-Welle entgegenkam.

Empörte Fans beschimpfen Synchronsprecherin so heftig, dass sie sich zurückzieht – Mochten ihre Stimme nicht

Twitch: Ein deutscher Streamer zu LoL sollte für 2 Millionen $ für Krypto-Börse werben – „Da muss man stark bleiben“

Frederik “NoWay” Hinteregger ist einer der größten deutschen Streamer auf Twitch und hat sich ganz dem MOBA League of Legends verschrieben. In einem Stream sprach er über das lukrativste Angebot, das er bislang erhalten hat und erklärte, warum er froh ist, es nicht angenommen zu haben.

Was war das für ein Angebot? In einem Stream Mitte März erklärte NoWay, die Krypto-Börse FTX habe ihm 2 Millionen Euro für einen einjährigen Werbe-Deal angeboten. Er könne allerdings von Glück reden, damals nicht angenommen zu haben.

Warum kann er von Glück reden? Der Streamer kam auf das Thema zu sprechen, als er eine Schlagzeile las: YouTuber, die für FTX geworben hatten, wurden in einer Sammelklage auf 1 Milliarde Dollar Schadenersatz verklagt (via Twitter).

NoWay ist bereits seit Season 1 in LoL unterwegs und kann sich mit Fug und Recht einen echten Veteranen nennen. Ihr auch?

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Was hat es mit FTX auf sich? Bei FTX handelte es sich um eine Krypto-Börse, die 2019 von Sam Bankman-Fried gegründet wurde. Sie wurde schnell zu einem riesigen Erfolg und Bankman-Fried galt als Star der Krypto-Szene, ein genialer Geschäftsmann, der in Meetings lässig LoL zockte.

FTX nahm riesige Summen in die Hand, um sich Werbe-Partner zu sichern: Der amerikanische Football-Star Tom Brady trat in einem Werbespot für sie auf. Die Esport-Orga “Team Solo Mid” benannte sich für 210 Millionen $ in “TSM FTX” um.

2022 brach das Kartenhaus jedoch zusammen: FTX musste Insolvenz anmelden. Mittlerweile sitzt Bankman-Fried im Hausarrest bei seinen Eltern und LoL zocken darf er auch nicht mehr.

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von Marius Mach

NoWay meint, es gehe ihm auch so gut genug

Warum lehnte NoWay den Deal ab? Ein Zuschauer des Streamers schreibt, er bewundere die Einstellung. Bei 2 Millionen Euro könne man aber durchaus schwach werden. Doch das sieht NoWay anders und rät davon ab, sich auf Deals einzulassen, für die einem das Hintergrund-Wissen fehlt.

Da muss man stark bleiben. Wenn man Krypto nicht versteht – und es gibt so viele Scams im Krypto-Bereich – da musst du stark bleiben. Du weißt ja nicht, wie viele Existenzen du ruinierst, nur, damit es dir ein bisschen besser geht. Mir geht es ja sowieso schon so gut, weißt du.

Der Deal mit FTX sei das größte Angebot gewesen, das man ihm bislang unterbreitet habe. Es habe auch noch ein Angebot von einem Casino gegeben, als Glücksspiel so groß auf Twitch gewesen sei. Selbst das habe aber mit FTX nicht mithalten können.

Neben moralischen Bedenken gibt es aber noch einen zweiten Grund, warum NoWay die Angebote von FTX und dem Casino ausschlug: Es habe sich um sehr unsichere Angebote gehandelt. Ob er das Geld am Ende wirklich bekommen hätte, halte er für “sehr unwahrscheinlich”.

Einen Video-Mitschnitt des Streams könnt ihr euch hier ansehen:

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Wie kommt das an? Äußerst positiv. In den Kommentaren auf YouTube wird NoWay für seine Integrität und seine vernünftige Einstellung zu Geld gelobt. YouTube-Nutzer Zino fasst es zusmamen: “Einfach ein cooler Dude.” (via YouTube)

NoWay kann offensichtlich gut mit seiner Entscheidung leben, den Millionen-Deal ausgeschlagen zu haben. Andere können das nicht von sich behaupten. Der Streamer Sodapoppin’ trauert auch nach Jahren noch einem dubiosen Deal über 10 Millionen Dollar nach, den er 2019 ausschlug.

Twitch-Streamer trauert, dass er einen Deal über Millionen $ ausschlug: „Es lässt mich nachts nicht schlafen“

Quelle(n):
  1. NoWay via YouTube

Steam: Counter-Strike 2 ändert die wichtigste Funktion des Kult-Shooters – Macht es leichter, eure Gegner zu treffen

Ein YouTuber hat eine versteckte Änderung in Counter-Strike 2 entdeckt, die euch beim Treffen eurer Gegner hilft.

Um welche Funktion geht es? Jeder Shooter auf dem Markt hat eine Gemeinsamkeit: Die Hitbox ist die wichtigste Funktion des Spiels. Mit der Hitbox steht und fällt alles – nicht nur eure Gegner. Da ist auch Counter-Strike keine Ausnahme.

Eine Trefferzone, die problematisch ist oder nicht wie gewollt funktioniert, beeinträchtigt den Spielspaß enorm. So sorgt es beispielsweise für Frust, wenn eine Hitbox nicht mit dem Charaktermodell übereinstimmt und einen Schuss nicht an der Stelle registriert, an der eingeschlagen ist – wie ein Kopftreffer, der angeblich vorbeiging oder ein Fehlschuss eures Gegners, der als Treffer gewertet wurde.

Wenn ein Shooter eine Hitbox besitzt, die alles richtig macht und die Spieler zufriedenstellt, dann wird sie wiederum nur selten angepasst. Das unterscheidet die Trefferzone von anderen Gameplay-Elementen wie Waffen, Gadgets und Maps, die hin und wieder Balancing-Updates erhalten.

Umso ungewöhnlicher ist es, wenn die Hitbox eines Spiels dann doch mal überarbeitet und verändert wird. Doch darauf müssen sich jetzt CS:GO-Spieler gefasst machen, denn mit CS2 nimmt Valve zum ersten Mal seit 2018 Änderungen an der Trefferzone des Kult-Shooters vor.

Eine Übersicht, mit den wichtigsten Änderungen von CS2, seht ihr im Video:

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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video

CS2 verpasst euch einen größeren Kopf

Wie verändert Counter-Strike 2 die Hitbox? Der YouTuber “Ansimist” hat herausgefunden, dass die Hitbox von CS2 im Vergleich zu CS:GO leicht angepasst wurde (via Twitter).

Laut Ansimist sind jetzt alle Hitboxen in einer Kapselform, während Hände und Füße zuvor wirklich in der Form einer Box waren. Obendrein sollen jetzt alle Charaktermodelle eine gleich große Hitbox besitzen. Zu diesem Zweck wurde die Größe der Trefferzone an manchen Bereichen geändert.

Die Kopf-Hitbox soll jetzt bei den verschiedenen Modellen zwischen 3,94 % und 19,73 % größer sein, während der Nacken zwischen 13,52 % und 28,55 % kleiner sei. Auch die Hitbox an den Händen und Knöcheln wurde verringert.

Wie wirkt sich das auf das Spiel aus? Besonders die vergrößerte Hitbox am Kopf kann einen großen Einfluss auf das Spiel nehmen, weil in Spielen wie Counter-Strike vornehmlich auf den Kopf geschossen wird.

Mit Kopftreffern könnt ihr eure Gegner am schnellsten ausschalten und durch die Änderung habt ihr es in CS2 leichter, eure Gegner zu treffen, wenn ihr auf den Kopf zielt.

Aktuell ist CS2 zwar nur für ausgewählte Tester spielbar, doch wenn das begehrte Update im Sommer für alle erscheint, hat es neben der angepassten Hitbox noch weitere Anpassungen im Gepäck.

Einige dieser Änderungen, wie die neuen Rauchgranaten und die überarbeiteten Maps, hat Valve groß angekündigt. Doch manche Anpassungen sind nicht jedem aufgefallen.

MeinMMO-Autor Christos Tsogos zeigt euch deshalb 14 Änderungen in CS2, die ihr sicher noch nicht bemerkt habt.

Quelle(n):
  1. Dot Esports

Seasons haben Diablo 3 über 10 Jahre lang am Leben gehalten – Fans diskutieren, ob Diablo 4 sie auch braucht

Für Diablo 4 sind Seasons und wie Blizzard diese in seinem neuen Hack&Slay entwickelt hat, wichtig. Die einen verteufeln das System, die anderen schätzen es. Wir zeigen euch, ob Diablo 4 Seasons wirklich braucht.

Was sind Seasons in Diablo? Seasons wurden in Diablo 3 implementiert und gelten als Endgame Content. Jede Season läuft 3 Monate lang und bietet je nach Thema neue Mechaniken oder Legendarys, die neue Builds ermöglichen. Als Belohnungen winken dann kosmetische Items wie Pets, Porträts und weitere Dinge. Um an Seasons also teilzunehmen, müsst ihr jedoch einen Season Helden erstellen und diesen erneut auf sein Max Level hochziehen (via diablo3.blizzard.com).

Viele Fans von Diablo feiern das System hinter den Seasons doch es gibt auch Spieler, die es nicht leiden können. Nun wird wild diskutiert, ob Diablo 4 das gleiche System braucht oder das Spiel auch ohne leben könnte.

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Diablo 4 hat riesige Bosse wie ein MMO – Und sie droppen auch noch richtig guten Loot

Spieler wissen: Ohne Seasons wäre Diablo am Ende

Warum sind Seasons so cool? Während einige Spieler das System hinter den Seasons nicht verstehen, wissen langjährige Diablo 3 Fans, wozu sie da sind – sie sorgen dafür, dass Diablo nicht ausstirbt. Reddit-User rustang2 beschreibt die Absicht hinter den Seasons passend:

Realisiert ihr Saisonhasser nicht, dass viele Spieler die Inhalte vernichten und dann das Spiel verlassen, Saisons bringen sie immer wieder zurück und halten die Spielerzahlen hoch. Ohne das wäre die Unterstützung für das Spiel viel geringer und es würden weniger Inhalte für jeden veröffentlicht werden.

Im Grunde bringen die Seasons in den drei Monaten, in denen sie erschienen sind, frischen Wind in die Meta. Jeder Spieler fängt von vorne an und kann sich dann an die Spitze der Bestenliste hocharbeiten. Trotz dessen können sich einige Fans mit der Mechanik dahinter nicht anfreunden.

Sie wollen lieber mit ihrem ersten Helden, mit dem sie gestartet sind, auch weiter zocken und trotzdem neuen Content ausprobieren, als alle paar Monate einen neuen Helden erstellen zu müssen. Laut den Kommentaren auf Reddit braucht Diablo 4 aber die Seasons, um überleben zu können.

Wie werden Seasons in Diablo 4 aussehen? Season sollen genau wie in Diablo 3 dieselbe Dauer sowie auch dasselbe System besitzen. Alle drei Monate erscheint ein neues Thema oder Mechanik, die für frischen Wind sorgen soll. Zusätzlich müsst ihr, um in der Season teilzunehmen, einen Season-Helden erstellen.

Diesmal jedoch gibt es aber auch Season Passes, die Spieler kostenpflichtig erwerben können, um kosmetische Items für ihre Klassen freizuschalten. Wie jedoch der Season Pass an die tatsächliche Season gebunden ist und ob man eine Season zocken muss, um Fortschritt dafür zu erlangen, ist noch nicht bekannt.

Was haltet ihr von den Seasons in Diablo 4? Möchtet ihr lieber, dass sie komplett gestrichen werden und Blizzard mehr Content durch ihren Season Pass bringt oder könnt ihr euch Diablo ohne Seasons gar nicht vorstellen? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Während Spieler in Diablo 4 um Build-Vielfalt fürchten, bringt ein Konkurrent auf Steam sogar Skilltrees für Waffen

Eines der besten Strategiespiele auf Steam ist aktuell 50 € günstiger – „Stell dir einen Wecker, sonst kommst du nie ins Bett“

Civilization VI gibt’s auf Steam gerade um 90 % reduziert. Damit spart ihr mehr als 50 € im Vergleich zum eigentlichen Kaufpreis. Das Strategiespiel wird mit 85 % sehr positiv bewertet und sorgt bei einigen Spielern für schlaflose Nächte.

Civilization VI ist der neueste Teil der bekannten Städteaufbau-Reihe und gehört zu den meistgespielten Titeln im Strategiebereich auf Steam (via SteamDB). Auch bei MeinMMO schaffte es das Spiel in die Liste der besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer.

In Civilization VI gründet ihr eine eigene Zivilisation und vergrößert sie immer weiter, um am Ende zu einem Weltreich aufzusteigen. Das Spiel setzt auf ein rundenbasiertes System, bei dem ihr mit dem eigenen Volk gegen andere Zivilisationen antretet und nacheinander Aktionen ausführt. Ihr könnt das Spiel sowohl solo als auch im Multiplayer zocken.

Hier seht ihr einen Trailer zu Civilization VI:

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CIVILIZATION VI – Launch Trailer

Spiel und Bundles gibt es aktuell im Sonderangebot

Wie viel kostet Civilization VI auf Steam? Momentan bekommt ihr das Strategiespiel mit einem Rabatt von 90 %. Statt 59,99 € zahlt ihr aktuell nur 5,99 € (via Steam, Stand: 05. April 2023). Das Angebot endet am 17. April 2023.

Auch bei den Bundles lässt sich gerade sparen. Die “Sid Meier’s Civilization VI Anthology” enthält das Hauptspiel Civilization VI sowie 18 DLCs. Statt 209, 85 € zahlt ihr mit einem Rabatt von 86 % jetzt 29,62 €.

Die Platinum Edition ist 91 % reduziert und umfasst Hauptspiel sowie 8 DLCs. Ihr zahlt 15 € statt 167,91 €.

Wie bewerten Spieler Civilization VI? Das Spiel wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von insgesamt 187.733 Rezensionen fallen 85 % gut aus (Stand: 05. April 2023).

Spieler loben Civilization VI als ein tolles rundenbasiertes Strategiespiel, bei dem “nur noch eine Runde” schnell zu mehreren Stunden ausarten kann:

  • kretzsche: „Stell dir einen Wecker, sonst kommst du nie ins Bett“.
  • Bazzer: „Civilization VI ist ein hervorragendes Aufbauspiel, das eine Fülle von Möglichkeiten bietet, um eine Zivilisation von der Antike bis in die Moderne zu führen. Das Spiel ist nicht nur ein reines Strategiespiel, sondern erfordert auch das Management von Ressourcen, Wirtschaft, Technologie und Kultur, um das Wachstum und die Entwicklung der eigenen Zivilisation zu fördern […]“.
  • MisterThreemanTwitchTV: „Ich 16:30 Uhr: Nur noch eine letzte Runde, dann mache ich für heute Pause. Ich 03:00: Wtf?“

Auch MeinMMO-Redakteur Schuhmann ist dem Strategiespiel bereits verfallen: Ich bin besessen vom perfekten Start in Civilization 6 und lade seit 2 Jahren denselben Spielstand

Gratis-Spiel aus PS Plus für PS5 wird richtig gefeiert – „Koop mit 4 Spielern ist ein Riesenspaß“

PlayStation gab am 29. März 2023 die Gratis-Spiele für das PS Plus-Abo im April bekannt. Darunter befand sich ein Titel, über den sich einige reddit-User besonders freuen.

PS Plus ist ein Abo-System für PlayStation-Spieler, das unter anderem den kostenlosen Zugang zu bestimmten Spiele ermöglicht, die jeden Monat wechseln.

Welche Spiele gibt es im April für PS Plus? Diese 3 Spieltitel liefert euch Playstation diesen Monat. Sowohl auf der PS4 als auch auf PS5 könnt ihr sie zocken:

  • Meet Your Maker
  • Tails of Iron
  • Sackboy: A Big Adventure

Hier seht ihr den Trailer zum 3. Spieltitel:

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Sackboy: A Big Adventure – Story Trailer

Die reddit-User schwärmen

Was sagen die reddit-User? Vor allem auf Sackboy: A Big Adventure reagieren die reddit-User eines Threads voller Begeisterung:

Viele schreiben, dass es das perfekte Spiel sei, wenn man Kinder hat. Doch auch mehrere Erwachsene haben ihren Spaß mit dem Game:

  • Gbrush3pwood: „Sackboy nicht verpassen, besonders, wenn man Kinder hat. Couch-Koop mit 4 Spielern ist ein Riesenspaß.“
  • Majestic_Salad_I1: „Ich bin männlich, 42 Jahre alt und Sackboy ist eines der lustigsten und einzigartigsten Spiele, die es gibt. Es ist unglaublich gut gestaltet, die Grafik ist erstaunlich, die Musik ist großartig, und ich habe keine Beschwerden darüber. Und wie du schon sagtest, kann man es mit bis zu 4 Spielern spielen, also ist es gut, wenn man Kinder hat oder wenn die Neffen vorbeikommen“.
  • flowella: „Der beste Soundtrack aller Zeiten in diesem Spiel. Unglaublich“

Was ist Sackboy: A Big Adventure für ein Spiel? In dem 3D-Plattformer spielt ihr einen kleinen, wolligen Helden, der sich auf ein großes Abenteuer begibt. Ihr müsst unterschiedliche bunte 3D-Level meistern und euer Jump&Run-Geschick unter Beweis stellen.

Wie lange sind die PS Plus-Spiele verfügbar? Abonnenten von PlayStation Plus können seit dem 04. April 2023 die Spiele zocken. Noch bis zum 01. Mai 2023 sind sie im PS Plus-Abo verfügbar.

Wenn ich auch auf Steam unterwegs seid und keine Sonderaktion verpassen möchtet, findet ihr hier eine Übersicht aller Sale-Termine auf Steam für 2023.

Blue Protocol: Größter MMORPG-Streamer von Twitch will bei Tests mitmachen – Wird sofort gebannt

Das kommende MMORPG Blue Protocol vom Entwickler Bandai Namco lud vor kurzem einige Spieler zum Test ein. Twitch-Streamer Asmongold wollte ebenfalls teilnehmen, doch die Entwickler bannten ihn sofort.

Was sind das für Tests? Vom 31. März bis 2. April führte Blue Protocol einen Netzwerk-Test durch. Teilnehmende durften das MMORPG anspielen und Conent bis Stufe 20 ausprobieren. Das wollte auch der bekannte Twitch-Strreamer Asmongold.

Während eines Streams auf seinem Zweitaccount “Zackrawrr” erzählte Asmongold, der bekannteste MMORPG-Streamer auf Twitch, dass er versucht habe, an den Tests teilzunehmen.

Allerdings hatten Bandai Namco von Anfang an gesagt, dass daran niemand außerhalb von Japan teilnehmen dürfe.

Asmongold wagte dennoch einen Versuch

Während seines Streams schrieben ihm Zuschauer, Blue Protocol banne angeblich Tester aus anderen Ländern sofort. Das kann Asmongold bestätigen: “Das ist etwas, das mir auch passiert ist”.

Obwohl der Streamer in Texas lebt, hatte er einen Versuch gestartet, das MMORPG anzuspielen. “Der Account, den ich benutzt habe, wurde gebannt”, erzählt er seinen Zuschauern.

Für Asmongold sei das aber keine große Sache. Er habe gewusst, dass die Entwickler jeden außerhalb Japans bannen würden. Dazu zählt auch er. Wütend darüber sei er nicht, sagt Asmongold (via Youtube).

Bandai Namco hätten durch eine Ausnahme für den größten MMORPG-Streamer auf Twitch sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommen. Asmongold hat immerhin 3,4 Millionen Follower auf Twitch.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer von Blue Protocol:

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Blue Protocol: Gameplay-Trailer

Tester aus Japan loben das MMORPG

Wer in Japan lebt, durfte Blue Protocol anspielen ohne gebannt zu werden. Das MMORPG erhielt von den japanischen Testern größtenteils Lob. Im Vergleich zum letzten Test, der 2020 stattfand, soll sich Blue Protocol stark weiterentwickelt haben.

Besonders positiv hervorgehoben wurde das Kampfsystem. Durch Springen und eine Ausweichrolle fühle es sich dynamisch an. Zudem verändern sich die Fähigkeiten des Charakters durch drücken weiterer Tasten. So hat die eigene Figur mehr Skills, als Tester zunächst angenommen hatten, da man Auto-Angriffe durch Drücken von W-A-S-D variieren kann.

Als negativ betrachteten Spieler den starken Grind, des Leveln des Adventure Ranks und die Nebenquests, die sich sehr generisch anfühlen sollen.

Was sagt ihr dazu, dass Bandai Namco keine Ausnahme für den größten MMORPG-Streamer machen wollte? Findet ihr das richtig, oder hätten sie ihn dennoch an den Tests teilnehmen lassen sollen?

Wie es derzeit um eine globale Beta steht, erfahrt ihr hier:

Blue Protocol Beta: Wann beginnen die globalen Tests?

Destiny 2: Neuer Bug macht fast jeden Bosskampf für Solo-Spieler zu einem Kinderspiel

Destiny 2 hat einen neuen Bug, der die Community gleichermaßen amüsiert und verwirrt: Bosse, die sich plötzlich selbst töten. Der Grund dafür ist ein ungewöhnlich giftiger Fehler, der in Verbindung mit der Exo-Waffe Osteo Striga auftritt.

Welcher Bug wurde entdeckt? Normalerweise sind Bosse in Destiny 2 eine Herausforderung für Spieler und erfordern eine gute Strategie und Koordination, um besiegt zu werden. Doch seit kurzem gibt es einen neuen Trend in allen Aktivitäten: Bosse sterben jetzt wie von selbst.

Schuld daran ist ein nun bekannt gewordener giftiger Fehler aus Season 20, der in Kombination mit der exotischen Maschinenpistole Osteo Striga, der Unterklasse Strang und dem Perk „Vorpalwaffe“ auftritt. Er sorgt dafür, dass der giftige Schaden-über-Zeit-Effekt nahezu unendlich anhält.

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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang – Der Fokus in Lightfall

So giftig war Destiny 2 noch nie

Wie entsteht der Fehler? In seinem neuesten Video geht der YouTuber und Destiny-2-Spieler CheeseForever genauer auf den Effekt ein und zeigt seine tödlichen Auswirkungen auf verschiedenste Gegner in Destiny 2.

  • Ausgerüstet mit der Osteo Striga triggert er durch Präzisionskills den Perk „Giftige Überladung“ der eine Salve auslöst, die auch Ziele in der Nähe vergiftet
  • Nun setzt er seinen Warlock-Nahkampf „Arkane Nadel“ ein
  • Jetzt braucht er nur noch zu einer Waffe mit dem Vorpal-Perk zu wechseln und ab und zu damit Schaden zu machen, um die Gift-Ticks aufrecht zu erhalten

Der Bug sorgt nun dafür, dass die Effekte unendlich weitergehen und auch der Gift-Tick der exotischen Witch-Queen-Waffe fast 50 % mehr Schaden macht als normal.

Damit lassen sich spielend die verschiedenen Destiny-Bosse, inklusive Raid-Bossen, spielend töten, wie man im Video sieht:

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Vergiften, chillen, killen – Der neue Bug ist ganz gemein zu allen Gegnern

Bug scheint schon länger zu existieren: Nach dem Bekanntwerden des Fehlers merkten einige Spieler an, dass sie sich schon gewundert hatten, warum sich manche Aktivität seit Lightfall in Kombination mit der Osteo Striga so leicht spielen ließ. Dass es ein Fehler im Spiel ist, wollte man daher auch nicht wahrhaben und wünschte sich, das wäre nie herausgekommen.

Im Grunde braucht man die Sache nur einmal triggern und kann sich dann gechillt in eine Ecke verkriechen, während der Bug den Rest erledigt. Speziell der Nahkampf des Warlocks spawnt unendlich viele Nadel-Projektile, die wiederum Feinde in der Nähe infizieren.

Das Warlock-Exo „Nekrotischer Griff“ funktioniert jedoch korrekt und lässt sich nicht mit dem Bug kombinieren um noch höheren Schaden zu verursachen.

Nutzbar für alle Klassen: Der Bug ist jedoch nicht nur auf den Warlock beschränkt. Auch die restlichen Klassen können ihn nutzen, wenn sie die Greifer-Nahkampfangriff-Kombi von Strang verwenden. Damit sollte klar sein, dass es ein extremer Spielfehler ist, wenn Spieler in Destiny 2 gerade sämtliche Aktivitäten spielend solo erledigen.

Hat Bungie sich schon dazu geäussert? Bislang gibt es noch keine Reaktion von Bungie. Es bleibt abzuwarten, ob und wie Bungie auf diesen Bug reagieren wird. Allerdings besteht wohl kein Zweifel daran, dass es passiert und dieser Fehler in recht naher Zukunft behoben wird. Wir updaten den Artikel mit weiteren Informationen, sobald sie bekannt werden.

Wie steht es bei euch? Habt ihr den Fehler bereits bemerkt und heimlich genutzt? Oder ist euch das gar nicht aufgefallen? Gerne könnt ihr uns einen Kommentar hinterlassen, denn wir sind gespannt auf eure einzigartige Perspektive zu diesem giftigen Fehler.

Wer sich für die aktuellen Spielerzahlen in Destiny 2 interessiert, sollte unbedingt einen Blick auf unseren neuesten Artikel werfen:

Destiny 2: Lightfall enttäuscht Fans und trotzdem spielen Tausende mehr als noch zu Witch Queen

Einer der beliebtesten CoD-Maps hat es in Fortnite geschafft, doch die wurde jetzt gesperrt

Mit Creative 2.0 in Fortnite hat auch die Kreativität der Spieler keine Grenzen mehr. Oder doch? Ein Fan hat viele CoD-Maps für Mehrspieler und Zombie-Modi erschaffen, doch die wurden jetzt vom Netz genommen und das aus gutem Grund.

Was ist Creative 2.0? Epic Games hat am 23. März 2023 ein neues Feature für Fortnite veröffentlicht, auf das viele Spieler gewartet hatten. Der Unreal Editor für Fortnite, kurz UEFN ist ein System, das Spieler nutzen können, um im Kreativ-Modus bessere und vor allem vielfältigere Maps zu erstellen.

Dabei entstehen Maps wie Teile von GTA 5 oder sogar Areale von CoD. So cool das klingt, so leicht geht es dann doch nicht, denn Epic Games hat den Spieler Grenzen aufgetischt, die ihnen zeigen, was sie erstellen dürfen und was nicht.

Viele Creator jedoch missachten die Warnungen von Epic Games und müssen jetzt mit den Konsequenzen leben. So wie der Creator Mist Jawa der jetzt alle seine CoD-Maps löschen musste.

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Unreal Editor für Fortnite Release-Trailer

Spieler kopiert bekannteste Map aus CoD – Bekommt jetzt Ärger

Was hat der Spieler erschaffen? Mist Jawa ist ein Content Creator, der seit dem Release von Creative 2.0 die bekannte CoD-Map “Rust” in Fortnite erstellt hat. Zusätzlich gab es auch einige Zombie-Maps für Überlebenskünstler. Diese konnten dann kostenlos, sobald ihr den Map Code hattet, auch besucht und angezockt werden.

Das Problem jedoch ist, dass Epic Games solche Maps als Verstöße gegen die Copyrightbestimmungen ansehen (via youtube.com). Jetzt musste Jawa all seine CoD-Maps löschen, mitsamt allen Videos auf seinen sozialen Accounts (via twitter.com).

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Warum musste er die Maps löschen? Creative 2.0 bietet krasse Möglichkeiten, Dinge von anderen Spielen in Fortnite zu implementieren. So cool das auch klingen mag, es verstößt leider gegen Copyright Bestimmungen, die Epic Games eingeführt hat.

Im Grunde handelt es sich hierbei um dreiste Kopien von Inhalten, die Activision gehören. Wenn dann Creator CoD-Maps 1 zu 1 kopieren und sie auch dann noch gleich nennen, dann werden diese von Epic Games entfernt. Zusätzlich drohen Strafen wie einen permanenten Bann von Fortnite, auch für Maps, die noch nicht kommerzialisiert wurden.

Es ist also ein heikles Thema und auch wenn die Idee cool ist, mit Fortnite-Skins in GTA 5 rumzulaufen, solltet ihr keinen Bann riskieren.

Was haltet ihr von Creative 2.0? Findet ihr es handelt sich hierbei um einen großen Flop oder ein cooles Feature? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Fortnite zeigt endlich, was Epic Games euch jahrelang verschweigt: die offiziellen Spielerzahlen

Quelle(n):
  1. kotaku.com

Endlich erkennt der Anti-Cheat von Call of Duty die größte Cheater-Seuche – Ein guter Tag für alle Online-Shooter

Call of Duty werkelt seit Jahren an seinem Anti-Cheat-System RICOCHET und konnte jetzt einen großen Meilenstein feiern. Modern Warfare 2 und Warzone 2 erkennen nun unerlaubte Third-Party-Hardware. MeinMMO-Redakteur Maik Schneider meint, das ist gut für alle Online-Shooter.

Mit CoD MW 2019 und Call of Duty: Warzone 2020 begann der Höhenflug der Cheater im größten Shooter-Franchise. Cheater waren schon länger ein Problem in CoD. Selbst auf den Konsolen waren die Lobbys voll mit gehackten Accounts, die mit ihrem unverdienten Max-Level angaben.

Doch mit der Free2Play-Warzone legten die Schummler einen neuen Gang ein. Denn die Anti-Cheat-Systeme von Call of Duty waren nicht darauf vorbereitet, wie professionell die Anbieter-Landschaft mittlerweile geworden war.

Warzone war in einigen Teilen der Welt zeitweise unspielbar. In vielen Lobbys – besonders auf höherem Gameplay-Niveau – war mindestens ein Cheater unterwegs. Es war ein schwieriger Zustand für alle fairen Spieler.

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CoD MW2 & Warzone 2: Mid-Season 2 – Trailer

Ende 2021 kam RICOCHET und der Wind drehte sich langsam

Die Berichte darüber, wie Cheater den Spielern die Matches versauen, nahmen ab. Im Oktober 2022 zeigte das Sicherheitsteam von CoD seine Fortschritte während der Beta von MW2:

  • Damals wurden 72 % der Cheater gebannt, bevor sie spielen konnten
  • Spielende Cheater wurden im Durchschnitt nach 5 Matches erkannt

Das Problem mit diesen Zahlen: Es handelte sich dabei fast nur um Software-Cheater. Leute mit Wallhack, Aimbot oder Items, die eigentlich gar nicht im Spiel sind.

Mittlerweile waren aber die Hardware-Cheater das große Problem.

Solche Cheater nutzen spezielle Geräte, um sich einen Vorteil zu verschaffen. So kann man etwa den Output eines Controllers so manipulieren, dass das Gerät den kompletten Rückstoß ausgleicht.

Diese Art des Schummelns empfand ich immer als viel größere Cheater-Seuche als die Software-Cheater. Denn es sorgte auch für Misstrauen unter Spielern und Creatorn.

Wer ist wirklich gut? Wer nutzt solche Geräte? Wem kann man noch vertrauen?

Das führte zu regelrechten Hexenjagden. Die US-Streamerin Nadia wird etwa seit ihren ersten Erfolgen verdächtig und angefeindet. Andere fühlten sich gezwungen, 5 Kameras aufzustellen, um ihre Unschuld zu beweisen.

Dass das jetzt alles auf einen Schlag vorbei ist, kann man derzeit noch nicht sagen. Doch die Ankündigung, dass RICOCHET Hardware-Cheater erkennen soll, fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an. Lange zweifelte man daran, ob so etwas überhaupt möglich ist.

Jetzt hat das größte Shooter-Franchise der Welt einen neuen Standard bei der Cheater-Bekämpfung gesetzt. Andere müssen nachziehen. Schon jetzt fordern auf Reddit erste Spieler von Apex Legends, dass sie das auf jeden Fall auch brauchen (via reddit.com).

Ein wirklich guter Tag für alle Online-Shooter.

Wie läuft das jetzt ab? Es ist noch nicht alles Sonnenschein. Man habe jetzt „die Grundlage zur Erkennung gelegt“ und führe weiterhin Updates durch, um gegen Hardware-Cheater vorzugehen.

Möchtet ihr euch etwas tiefer informieren, dann schaut beim englischen Blog vom CoD-Sicherheitsteam vorbei (via callofduty.com).

Werden solche Geräte erkannt, bekommen betroffene Spieler erst eine Warnung im Hauptmenü. Sollte dann trotzdem gespielt werden, kann es bis zu einer Account-Sperre führen, die über alle CoD-Titel hinweg Gültigkeit hat.

Es bleibt noch abzuwarten, wie effektiv die Maßnahmen tatsächlich sind. Aber meine gute Laune kann mir heute keiner mehr verderben.

Wie sehen eure Gedanken zur Ankündigung aus? Lasst einen Kommentar zum Thema da. Möchtet ihr lieber mehr über CoD lesen, dann schaut hier vorbei: CoD MW2 & Warzone 2: Eine Änderung lässt euch Waffen ohne Nachteile verbessern – Mit einem kleinen Trick

Quelle(n):
  1. Dexerto

Energy-Drink verkauft sich seit Jahren als Freund von Gaming – Schikaniert jetzt kleinen Indie-Entwickler

Monster Energy möchte einem Entwickler, der ein kleines Horror-Game auf Steam hat, verbieten, das Wort “Monster” in seinen Spielen zu verwenden. Doch sie haben sich offenbar mit dem Falschen angelegt. Denn der möchte sich das nicht gefallen lassen.

Was ist das für ein Getränk? Monster Energy ist eine Marke von Energy-Drinks, die sich gerne an Gamer vermarktet. Schließlich brauchen die bekanntermaßen viel Energie, um die Nächte durchzuzocken. Doch die Marke, die inzwischen zu Coca-Cola gehört, hat auch den Ruf, recht prozessfreudig zu sein.

So haben sie sich offenbar in den Kopf gesetzt, dass sie die alleinigen Rechte an dem Wort “Monster” haben. Das bekam wohl schon Ubisoft mit seinem Action-RPG “Gods and Monsters” zu spüren. Offiziell sagt Ubisoft jedoch, man habe das Game aus eigenem Antrieb in “Immortals: Fenyx Rising” umbenannt (via eurogamer).

Nun scheint sich Monster Energy jedoch mit dem Falschen angelegt zu haben, denn ein Indie-Entwickler hat nicht vor, einfach klein beizugeben.

Die Verantwortlichen für Monster Hunter scheinen bislang verschont geblieben zu sein.

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Monster Hunter World Trailer

“Ihnen gehören wohl die Farben Grün und Weiß”

Wen hat Monster Energy ins Visier genommen? Coca-Cola und Monster Energy haben es auf das Indie-Studio Glowstick Entertainment abgesehen. Denn deren Horror-Multiplayer Dark Deception: Mortals and Monsters verwendet, genau, das Wort “Monster”.

Außerdem stört man sich wohl am Design des Logos: Das erwecke den Eindruck, es handle sich um ein Produkt der Marke Monster Energy.

Wie geht Monster Energy vor? Wie die Seite PC Gamer berichtet, hat Monster dem Entwickler bereits eine Einigung angeboten. Damit dürfte das Studio den Namen zwar verwenden, aber nur gegen eine Reihe von Bedingungen:

  • Das Wort “Monster” oder Abwandlungen wie “monströs” und “Monstrosität” dürften nie wieder in einem Spieltitel verwendet werden.
  • Glowstick Entertainment dürfte nie wieder ein grün-weißes Logo auf einem schwarzen Hintergrund verwenden.

Letzteres kommentiert der Entwickler mit einem spöttischen: “Ihnen gehören wohl auch die Farben Grün und Weiß”.

Entwickler will “wahres Gesicht” von Monster Energy zeigen

So wehrt sich der Entwickler: Vincent Livings, Gründer und CEO von Glowstick Entertainment, berichtete auf Twitter von den rechtlichen Drohungen des Energy-Drinks. Dabei bezeichnet er Monster Energy als “Trademark Troll”. Damit sind normalerweise Personen gemeint, die eine Marke einzig und allein dafür registrieren lassen, andere für die Nutzung zu bedrohen und zu verklagen.

Es ist allgemein bekannt, dass Monster Energy ein notorischer Trademark Troll ist. Leider sind sie wieder damit zugange. Für ein Unternehmen, das seine Getränke gerne an Gamer vermarktet, versuchen sie auch gerne, Spielestudios mit langwierigen und teuren Rechtsstreitigkeiten zu schikanieren und in den Bankrott zu treiben.

Livings spricht auch davon, dass die Anwälte von Monster Energy gerade hinter dem Studio her seien, weil Dark Deception: Monsters & Mortals dem Energy-Drink “verwirrend ähnlich” sei.

Doch Livings beabsichtigt nicht klein beizugeben. Stattdessen plant er, Monster Energy vor Gericht zu bekämpfen. Zusätzlich will er alles, was er von der Marke erhalten hat, veröffentlichen. So sollen andere Spieleentwickler einen Einblick in die Vorgehensweisen erhalten.

Die vorgeschlagene Einigung machte Livings bereits öffentlich und sagte dazu:

Unehrliche Firmen wie Monster Energy sind darauf angewiesen, dass sie ihre Schikanen im Verborgenen betreiben können, während sie ihrer Basis (Sportler und Gamer) ein sauberes Image präsentieren. Ihr wahres Gesicht öffentlich zu zeigen, ist die einzige Möglichkeit, sie zu stoppen.

Wie will Livings die Kosten stemmen? Dafür hat sich der Entwickler einen besonders schönen Plan einfallen lassen: In einem Livestream will er Spiele zocken, die alle das Wort “Monster” im Titel haben und so Geld für den Rechtsstreit zusammenzubekommen.

Wir haben ein Statement von Monster Energy zu dem Fall angefragt und werden es hier einfügen, sobald wir es erhalten.

Ob es überhaupt so weit kommen und die Sache vor Gericht ausgetragen wird, ist aber noch offen. Dark Deception: Mortals and Monsters gibt es übrigens für 3,99 € auf Steam.

Der Indie-Liebling Dark & Darker befindet sich derzeit ebenfalls in einem Rechtsstreit mit einem größeren Konzern, doch in diesem Fall wird sich die Angelegenheit kaum mit einer Entschuldigung auf Social Media aus der Welt räumen lassen. Ein Spendenaufruf sollte helfen, die Kosten zu tragen:

Entwickler von Dark and Darker startet unerlaubten Spendenaufruf und scheitert – „Ihr Ziel ist es, uns ausbluten zu lassen“

Neues Update sollte New World viel besser machen, schreddert Spielern aus Versehen ihre komplette Ausrüstung

In New World erschien am 4. April der neuste Patch. Dieser brachte neue Story-Inhalte, einen neuen Dungeon und den ersten Season-Pass. Allerdings gibt es auch einen neuen, kritischen Bug. Der löschte einfach die komplette Ausrüstung einiger Spieler.

Was ist da passiert? Kurz nach dem Release des neuen Updates wurde ein Thread im Forum veröffentlicht, in dem Spieler Screenshots ihrer Charaktere veröffentlichten (via New World). Auf diesen Bildern sind die Charaktere nackt, haben keine Rüstung, keine Waffen, keine Taschen, keine Tränke und kein Buff-Food. Lediglich die Sammel-Werkzeuge und das allgemeine Inventar blieben erhalten.

Was den Fehler genau ausgelöst hat, ist bisher unklar. Da jedoch genau die Ausrüstungs-Slots betroffen sind, die mit dem neuen Lagersystem des Updates zu tun haben, wird der Bug wohl dadurch ausgelöst worden sein. Betroffen sind zudem vor allem Spieler, die sich ausgeloggt hatten, während sie tot waren.

Kurios ist, dass das Update bereits vom 28. März um eine Woche auf den 4. April verschoben wurde – aufgrund eines kritischen Fehlers.

Gibt es schon eine Lösung – Update 11:50 Uhr? Jein. Die Entwickler haben um 10:30 Uhr bekannt gegeben, dass es heute um 14:00 Uhr eine Wartung geben wird, die den Fehler teilweise behebt (via New World Forum). So sollen Spieler, die vor dem Update gestorben sind und sich bisher noch nicht eingeloggt haben, ihre Ausrüstung ab dann nicht mehr verlieren.

Die Spieler, die ihre Items verloren haben, müssen jedoch erstmal noch warten. Hier soll irgendwann ein zweiter Patch kommen, der die Gegenstände wiederherstellt. Als Entschädigung gibt es für die Betroffenen jedoch 50.000 Glücksmarken, also etwa 42 Euro an Echtgeld-Währung. Das reicht etwa für zwei komplette Season-Pässe.

Hier könnt ihr euch Informationen rund um den neuen Patch anschauen:

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New World – Video zur Season 1

New World ist berüchtigt für kuriose Bugs

Ist das der erste große Fehler, den New World erlebt? Nein, im Gegenteil. Es ist schon zu einem Meme im Internet geworden, dass neue Updates im Spiel immer mit einem größeren Bug daherkommen. Hier eine Übersicht über die größten Probleme:

Insgesamt gab es nur eine Handvoll großer Updates, die komplett problemlos liefen.

Wie geht es allgemein für New World weiter? Amazon plant derzeit jedes Quartal ein großes Update zu bringen. Zudem ist für den Herbst die erste Erweiterung geplant, auf die die Fans gespannt sind. Alles dazu erfahrt ihr hier:

MMORPG New World bringt 2023 neue Seasons, eine Erweiterung und Mounts – Klingt absolut großartig

Sony bringt angeblich Handheld für die PlayStation, soll noch vor PS5 Pro erscheinen

Angeblich soll Sony einen Handheld für die PlayStation in Entwicklung haben. Das erklärt zumindest ein bekannter Insider.

Unter dem Codenamen Q Lite soll bei Sony ein Gaming-Handheld in Entwicklung sein. Das berichtet zumindest Tom Henderson, Besitzer von Insider Gaming, der für oft verlässliche Insiderinfos bekannt ist. Das Modell soll die bekannten Features der PS5 wie etwa adaptive Trigger und haptisches Feedback mitbringen.

Insider Gaming geht davon aus, dass es sich dabei um einen richtigen Handheld handeln soll, wie wir in etwa von Valve oder Logitech kennen. Ansonsten ist wenig bekannt: Man weiß nicht, wie das Gerät aussehen wird, noch was das Modell kostet oder wann es erscheint.

Auch hier stellt die Quelle nur Mutmaßungen an, „dass sich das Q Lite in der QA-Phase befindet und noch vor der PlayStation 5 Pro und nach dem Detachable Disc Drive PS5 erscheinen soll.“

Verhaltene Reaktionen auf einen möglichen Handheld für die PS5

Die Reaktionen fallen verhalten und zum Teil sehr negativ aus. LCD-Display, kein “echtes2 Gaming, sondern nur “Remote Play” und eine verpflichtende, dauerhafte Online-Verbindung, finden viele nicht mehr zeitgemäß.

Vor allem deswegen die Kritik groß, weil Sony bereits mit der PS Vita oder der PSP bereits Gaming-Handhelds auf dem Markt anbot, die im Vergleich “richtiges” Gaming boten und nicht einfach bloß “Remote Play.”

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Einige erklären auch: Warum soll ich mir so ein (vermutlich) überteuertes Gerät kaufen, wenn ich für “Remote Play” auch mein Handy nutzen könnte, wo man ein besseres Display und eine bessere Akkulaufzeit habe.

Ein ähnliches Streaming-Gerät hat ebenfalls Logitech vor einigen Monaten bereits vorgestellt. Auch hier läuft Gaming dann entweder Remote oder über Cloud. In Deutschland ist das Gerät noch nicht erhältlich. Und auch die Firma Razer hat mittlerweile ein Gaming-Handheld im Angebot:

Angeblich soll Sony in Zukunft viele neue Produkte für die PlayStation bringen

Es wird schon länger darüber spekuliert, dass Sony neue Produkte für die PlayStation 5 planen soll. Dazu gehören etwa:

  • PlayStation 5 mit abnehmbarem Laufwerk
  • das Project Nomad, wo es sich um kabellose Kopfhörer handeln soll
  • das Project Voyager, welches ein kabelloses Headset sein soll

Zumindest die kabellosen Kopfhörer klingen vielversprechend. Unserem Redakteur Benedikt Schlotmann könnte Sony damit zumindest einen großen Wunsch erfüllen.

Sony bringt angeblich neue Kopfhörer für die PS5 und könnte mir damit einen großen Wunsch erfüllen