Wer Wikinger und deren Stil samt Setting mag, der wird am Aufbau-Spiel Viking Rise nicht vorbeikommen. Erfahrt hier, warum sich das neue Game lohnt.
Was ist Viking Rise? Viking Rise ist ein Multiplayer-Online-Aufbau-Strategiespiel mit Wikinger-Thema von IGG. Euer Clan von Nordleuten ist an einer fremden Küste gelandet, um neues Land zu erschließen. Doch dort lauern viele Gefahren, darunter gruselige Kreaturen aus der Unterwelt Niflheim sowie kolossale Monsterviecher, die wertvolle Ressourcen bewachen.
Um zu überleben und eine neue Existenz zu gründen, baut ihr Ressourcen ab, organisiert eure Siedlung, errichtet Befestigungen und bildet Truppen aus. Damit verteidigt ihr euch gegen Überfälle und geht auf Erkundung. Wenn ihr alles richtig macht, euch der Allvater hold ist und Loki nicht dazwischenfunkt, wächst und gedeiht eure Wikingersiedlung und ihr könnt bald weitere Helden anlocken und so noch mächtiger werden.
Wann und wo kommt es raus? Viking Rise könnt ihr ab dem 14. April auf Android-Geräten über den Play Store sowie für iOS herunterladen und zocken.
“Walhalla ruft!” – Darum lohnt sich das Wikinger-Game
Das aufregende neue Wikinger-Game lockt mit Walhalla, aber bevor ihr zusammen mit Odin, seinen Walküren und den tapferen Einherjern speisen und kämpfen dürft, gilt es sich im Spiel zu beweisen. Die folgenden Aspekte des Spiels lohnen sich für jeden Wikinger-Fan.
https://youtu.be/s7sGTblWzJ8
Detaillierte, realistische Grafik
Quietschbunte Comic-Grafik passt nicht zu herben Wikinger-Kriegern! Daher haben sich die Entwickler bei Viking Rise für eine realistische, bodenständige Optik entschieden. So wird die Wikinger-Welt durch zahlreiche Details und Effekte erst richtig lebendig.
Egal ob ihr mächtige Methallen aus dem Boden stampft, eure Arbeiter Bäume fällen oder eure tapferen Krieger in der Wildnis schauriges Getier umhauen, alles im Spiel sieht gut aus und bietet eine immersive Wikinger-Atmosphäre, in die man gerne eintaucht.
Einzigartiges Fantasy-Wikinger-Setting
Wikinger gehen immer und wenn man die grimmigen Nordleute und ihren Mythenreichtum mit weiteren Fantasy-Elementen kombiniert, wird alles noch besser. Daher haben die Entwickler von Viking Rise eine kluge Entscheidung getroffen und ihrem Spiel eine ordentliche Portion Fantasy verpasst.
Ihr plündert im Spiel also nicht irgendwelche hilflosen angelsächsischen Mönche aus, sondern legt euch in der Wildnis der neuen Welt mit schaurigen Kreaturen der nordischen Mythologie an. Wundert euch nicht, wenn ihr im Wald auf grauslige Wesen aus Niflheim trefft oder euch Wölfe begegnen, die getrost Abkommen des legendären Fenrir sein könnten.
Fesselnde Mischung aus Aufbau- und Strategiespiel
Ihr startet in der neuen Welt von Viking Rising mit ein paar Nordleuten und überschaubaren Ressourcen. Auf den Rat eurer Anführer hin baut ihr Holz und Stein ab und errichtet erste Langhäuser und Wirtschaftsgebäude. So baut ihr eure Siedlung immer weiter aus, bis ihr irgendwann einmal eine Wikinger-Metropole errichtet habt, die dem legendären Haithabu in nichts nachsteht.
Doch die prächtigste Siedlung ist nichts wert, wenn jeder dahergelaufene Gegner sie mit ein paar gut gezielten Fackelwürfen niederbrennen kann. Daher solltet ihr eure Krieger auf Trab halten und Verteidigungsanlagen bauen. Die halten vorwitzige Gegner ab und erlauben euch Zeit, einen Gegenangriff zu organisieren. Ist eure Siedlung erstmal sicher, dann könnt ihr mit euren Kriegstrupps auch die Umgebung erkunden und weitere Reichtümer erbeuten. Dazu ist es möglich, mit Schiffen die Meere zu befahren und andere Spieler zu überfallen.
Motivierendes Heldensammeln
Ein Highlight der Kämpfe sind eure Helden. Denn ein Trupp bärtiger Axtschwinger ist zwar cool, aber noch besser ist es, wenn ihr einen mächtigen Helden habt, der die Jungs ins Gefecht führt. Die Helden sehen dabei nicht nur schick aus, sie haben auch besondere Fähigkeiten.
So gibt es Helden, die mit ihrer Axt ganze Gruppen von Feinden umholzen oder Seherinnen, die euch mit düsterer Magie beistehen. Ihr startet schon zu Spielbeginn mit ersten Helden und könnt euch später neue Heroen freispielen.
Multiplayer-Dungeons
Viking Rise bietet auch einen sozialen Aspekt. Ihr könnt euch mit anderen Spielern zu Allianzen zusammenschließen und damit Multiplayer-Dungeons bestreiten. Hier fechten die Spieler gegen Bosse und um den Besitz von göttlichen Reichen.
Dabei gilt es, starke Verbündete zu finden und sich im Gefecht gegen die anderen Allianzen durchzusetzen. Ihr bekommt letztlich einen spannenden Mix aus harten Schlachten und sozialen Elementen spendiert, wenn ihr an diesen Multiplayer-Aktivitäten teilnehmt. Wenn euch all diese starken Features neugierig gemacht haben, dann zückt eure Smartphones und registriert euch noch heute für Viking Rise!
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Die neue Streaming-Plattform Kick hat zwar einen schlechten Ruf, lockt aber mit gewaltigen Einnahme-Möglichkeiten. Während Twitch 50 % der Einnahmen behält, begnügt sich Kick angeblich mit 5 %. Ehemalige Twitch-Streamer prahlen jetzt mit ihren vermeintlich riesigen Einnahmen. Aber der frühere Fortnite-Star Ninja warnt, die Leute erwarte ein Reality-Check, ein raues Erwachen.
Wer prahlt da mit den Einnahmen? Der große Fürsprecher für Kick ist Trainwreckstv, der lange Zeit der führende Glücksspiel-Streamer auf Twitch war.
Seitdem Twitch das Online-Casino „Stake“ verboten hat, mit dem Trainwreckstv einen fürstlich bezahlten Deal eingegangen war, rührt der Streamer die Werbe-Trommel für Kick, denn dort kann er Glücksspiel im Casino „Stake“ zeigen. Das Online-Kasino steht nämlich hinter dem Twitch-Konkurrenten.
So zeigt Trainwreck ein Bild davon, wie viel 3.500 Subscriber auf Kick bringen:
16.047 $ – von jedem Abo für 4,99 $ bekommt der Streamer also 4,62 $
hätte der Streamer diese 3.500 Abos auf Twitch bekäme er „nur“ 8.800 $. Also nur etwa 2,50 $ pro Abonnement.
Der große Fürsprecher für Kick: Trainwreck.
Auf Kick verdienen Streamer fast doppelt so viel wie auf Twitch
Auch andere Kick-Streamer wie „Ac7ionMann“ sagen: Er habe ungefähr 7.000 Subscriber auf Kick und er würde dadurch 38.100 $ einnehmen. Also eine Wahnsinns-Summe im Vergleich dazu, was bei Twitch herauskäme. Um auf Twitch genauso viel Geld zu verdienen, brauche man 16.000 Abos.
Die Einnahmen seien “lebensverändernd”.
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Wie wird das kommentiert? Twitch-Streamer wie Asmongold nutzen den Twitter-Post von Trainwreckstv, um klar zu sagen: „Das ist viel mehr Geld als andere Webseiten im Live-Streaming zahlen“ .
Auch die bekannte LoL-Streamerin Macaiyla reagiert überrascht: „What the fuck?“
Natürlich sind das Seitenhiebe gegen Twitch, wo die Leute (im Moment) noch streamen.
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Ninja warnt: Hohe Einnahmen, aber unfassbar instabil
Wer sieht das anders? Ausgerechnet Ninja warnt jedoch davor, dass diese Einnahmen nicht so toll sind, wie sie aussehen.
Ninja kennt sich wie kein anderer mit einem Plattformwechsel aus. Er war 2020 von Twitch auf Mixer gewechselt, hatte zu Beginn auch dort große Einnahmen, aber die brachen schnell ein, weil er seine unfassbar vielen Twitch-Follower nicht davon überzeugen konnte, ihm von Twitch auf Mixer zu folgen.
Ninja warnt jetzt: Jeder Streamer, der seine Zahlen zeige, hätte zu 99 % geschenkte Abos. Das zeige, wie viel Geld man auf Kick verdienen könne – aber es sei auch „unfassbar instabil“.
Da würden bald einige ein raues Erwachen erleben.
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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?
Was meint er damit? Ninja geht davon aus, dass die neuen Kick-Streamer von der Plattform oder von Unterstützern erstmal „geschenkte Abos“ als Einstiegs-Geschenk erhalten. Diese Abos laufen aber nach einem Monat aus und dann würden die Einnahmen einbrechen.
Ninja bezweifelt offenbar, dass die Streamer diese Abo-Zahlen auf Kick langfristig aufrechterhalten können.
So reagiert Trainwreckstv: Der Streamer sagt, es sei gar nicht so, dass die Abos geschenkt seien. Es handele sich lediglich um einen Anzeige-Bug, der bald gefixt werde.
Tanzverbot glaubt: Kick fälscht Zahlen durch Viewbots
Ist das alles glaubhaft? Die Einnahmen, die da auf Kick erzielt werden, scheinen schon absurd hoch zu sein. Auch der deutsche Streamer Tanzverbot sagte, er vermute, bei Kick seien Zahlen gefälscht.
Es sei nicht plausibel, dass Leute von Twitch auf Kick wechseln und dort einfach mit denselben Zahlen weiter streamen wie vorher auf Twitch. Das widerspreche jedem Erfahrungswert. Jeder Streamer, der die Plattform wechsle, fängt auf der neuen Plattform viel kleiner an.
Das könne man bei jedem TikToker oder YouTuber beobachten, der auf Twitch wechselt. Oder auch bei Leuten wie Ninja.
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Über Glücksspiel querfinanzierter Twitch-Rivale hat offenbar viel Geld
Dass Kick “nur” 5 % nimmt, könnte aber schon plausibel sein, immerhin ist Kick eigentlich keine richtige Streaming-Plattform, sondern dient vor allem dazu, Werbung für das eigentliche Geschäft zu machen, für Glücksspiel bei Stake.
Glücksspiel scheint im Netz so lukrativ für die Betreiber zu sein, dass man da Summen für Werbung ausgibt, die unerhört erscheinen.
Das ist allerdings auch ein Zeichen dafür, dass viel mehr Leute beim Glücksspiel Geld verlieren als gewinnen, denn sonst könnte sich Stake nicht so ein hohes Werbebudget leisten.
Das steckt dahinter: In der Tat ist die große Frage, wie schwer es wirklich ist, auf Kick 7.000 Abos zu erzielen und ob dort wirklich so viele Leute zuschauen, wie uns die Zahlen jetzt weiß machen.
An zu wenigen Zuschauern krankten ja auch Twitch-Konkurrenten wie Mixer.
Ob man ausgerechnet einem Online-Casino vertrauen sollte, dass sie die korrekten Zahlen anzeigen, scheint fraglich zu sein.
Ein User berichtet, dass er seltsame Stimmen aus seinem PC hört. Und er ist damit nicht der einzige, der das Problem hat. Was genau steckt dahinter?
Ein Gamer hat auf reddit von einem seltsamen Phänomen berichtet. So erklärte er, würde er seit kurzem seltsame Stimmen aus seinem PC hören. Die würden in einem australischen Akzent sprechen und merkwürdige Dinge erzählen. Außer einzelnen Sätzen würde er aber ohnehin nichts verstehen.
Nachdem er seine Lautsprecher abschaltete und seinen PC neu startete, verstummten die Stimmen und tauchten auch erst einmal nicht erneut auf. Er selbst schreibt dazu:
Vor kurzem hörte ich eine Stimme aus meinem Computer. Sie hatte einen leichten australischen Akzent, aber ich konnte deutlich hören, was sie sagte. Ich konnte sie Dinge sagen hören wie “Danke Cliff” “Danke für diese Waffe” “Ich werde jetzt ein Nickerchen machen” und solche Dinge. Als ich meine Lautsprecher ausschaltete, hörte ich es nicht mehr, ich habe auch meinen PC neu gestartet und es passiert nichts mehr.
Interferenzen von Funk oder Telefon
Was steckt vermutlich dahinter? Einige Nutzer erklären, dass dahinter angeblich Interferenzen von Handys oder anderen Geräten stehen. Vor allem günstige Lautsprecher seien nicht gut abgeschirmt, würden die Frequenzen abfangen und das würde dann für Störgeräusche sorgen.
Zu solchen Störern gehören etwa auch Walkie-Talkies oder alte tragbare Telefone. Auch Radiosender, die über das Mittelwellenband senden (sogenannte AM-Radiosender) gehören ebenfalls dazu, die in den USA, aber auch in Südafrika und Australien stark verbreitet sind.
Vor allem früher seien solche Störungen nichts Ungewöhnliches gewesen, wo es noch überwiegend analoge Geräte gab. So erklärt jemand (via reddit.com):
Vor etwa 10 Jahren, als ich in New Orleans in der S. Claiborne Avenue wohnte, hörte ich ständig Taxi- und Polizeifunk in meinen Kopfhörern, aber in 99 % der Fälle war es unverständlich, und es dauerte Wochen, bis ich endlich verstand, was wirklich los war.
In Deutschland sind solche Störungen mittlerweile unwahrscheinlich, da AM-Sender hier kaum noch eine Rolle spielen und vieles digital läuft. Außer eure Nachbarn nutzen ein uraltes Babyfon oder telefonieren mit über 20 Jahre alten, kabellosen Telefonen im Haus.
Ein anderer Nutzer brauchte ebenfalls Hilfe bei seinem PC. Denn diesen hatte er von seinem verstorbenen Bruder erhalten. Wie ihm die Community hilft, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen:
Der Schauspieler Jack Black, der im neuen Mario Film die Rolle des Videospielbösewichts Bowser übernimmt, ist selbst ein großer Gaming-Fan und erzählt, welches Spiel er gerne als Film sehen würde.
Jack Black spielt mit Bowser nicht nur einen der wohl bekanntesten Videospiel-Charaktere überhaupt, sondern ist auch selbst ein leidenschaftlicher Gamer.
Gegenüber BBC erzählte der Schauspieler, dass er ein großer Fan von Videospiel-Adaptionen sei, solange sie richtig umgesetzt werden. Er nennt ein konkretes Beispiel, bei dem das seiner Meinung nach gelungen sei.
Hier seht ihr einen Trailer zum Super Mario-Kinofilm:
Video starten
Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI
Jack Black lobt die Adaption von The Last of Us
“The Last of Us war fantastisch. Und das Verrückte ist, wie treu sie [die Serie] sich an die Originalvorlage hält. Es ist im Grunde alles aus dem Spiel, nur mit ein paar Änderungen. Es wird alle Awards gewinnen. Sie haben das Videospiel fast wie ein Storyboard benutzt und ich dachte: ‘Wow, das sieht genauso aus'”.
Der Schauspieler sieht auch in anderen Spielen großes Potenzial, die man als Film oder Serie umsetzen könnte. Dabei nennt Jack Black ein sehr bekanntes Game, das seiner Meinung nach besonders gut dafür geeignet sei:
“Und es gibt einige großartige Spiele, die noch nicht im Fernsehen oder im Film behandelt wurden. Vielleicht wird es einen Film zu Red Dead Redemption geben? Das sollte es, denn ich denke, dass es eine genauso gute oder sogar noch bessere Geschichte hat als The Last of Us”.
Wann erscheint Jack Blacks neuer Film? Der Super Mario-Film hatte seinen Kinostar am 05. April 2023. Jedoch sorgte die Verfilmung des Videospiel-Klassikers bereits bei der Ankündigung für heftige Reaktionen im Internet: Warum das Internet die Idee hasst, dass Chris Pratt nun Mario spricht
Welches Spiel würdet ihr gerne als Film oder Serie sehen und warum? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Ravenswatch erschien am 6. April neu auf Steam. In dem Koop-Spiel stellt ihr euch dutzenden Feinden und verbessert euren Helden. Zufällige Karten sollen für Wiederspielbarkeit sorgen.
Was ist das für ein Spiel? In Ravenswatch spielt ihr einen von 6 Helden im Roguelite-Stil. Auf zufällig erstellten Karten metzelt ihr euch durch Feinde mit Schwertern, Dolchen und Magie und sammelt Upgrades.
Die Welt basiert auf verschiedenen Volksmärchen und Legenden sowie der nordischen Mythologie mit einem zusätzlichen Horror-Aspekt. Ein „Alptraum“ dringt in eure Welt ein, verdirbt sie und ihr müsst ihn bekämpfen.
Das Gameplay ist grundlegend das eines Action-RPGs wie Diablo: in isometrischer Perspektive („schräg von oben“). Vom Stil her erinnert es stark an Tribes of Midgard oder den Survival-Hit V Rising. Ravenswatch erschien jetzt im Early Access und bietet aktuell:
das erste Kapitel der Story
6 Helden mit einzigartigen Fähigkeiten
einen „Master Nightmare“
über 80 Upgrades für eure Helden
über 50 magische Objekte
10 Schwierigkeits-Modi
Ist das „wie Diablo“? Vom Gameplay her sieht Ravenswatch ähnlich aus wie Diablo, allerdings fehlt die RPG-Komponente. Statt einen Helden stetig zu verbessern, fangt ihr immer wieder neu an, wie es im Roguelite-Genre üblich ist.
Hier findet ihr einige echte Alternativen zu Diablo. Den Trailer von Ravenswatch seht ihr im Video:
Video starten
Ravenswatch: Der Gameplay-Trailer zum neuen Spiel auf Steam
Ravenswatch hat schon Pläne für 2023 und danach
Da sich Ravenswatch noch im Early Access befindet, wird das Spiel eine Weile weiterentwickelt. In einer Roadmap haben die Entwickler schon verraten, was in Zukunft noch kommen soll (via Twitter).
2023 etwa kommen bereits ein neuer Held im Frühling sowie ultimative Fähigkeiten für alle Helden, ein Teleport-System und mehr Items. Im Sommer gibt es das zweite Kapitel mit neuen Gegnern, Quests und einer neuen Karte.
Später folgen weitere Kapitel, das Endgame, Helden, Gegner und mehr. Dabei soll das Feedback der Spieler mit aufgenommen werden. Ihr findet Ravenswatch auf Steam für aktuell 17,99 € zum Kennenlern-Preis.
Die ersten Reviews geben dem Spiel eine „ausgeglichene“ Bewertung, allerdings ist Ravenswatch auch erst seit etwa einer Stunde auf Steam erhältlich. Kritisiert wird vor allem der schmale Content, der erst übers Jahr weiter ausgebaut wird. Aussagekräftigere Reviews kommen vermutlich erst später.
In einem neuen Video zeigen die Entwickler von Diablo 4, wie ihr euren Charakter immer weiter verbessern könnt. Viele der Inhalte erinnern aber stark an das, was in MMOs schon eher unbeliebt ist. Vor allem WoW-Spieler dürften einiges davon kennen.
So sieht das Endgame aus:
Ihr könnt 100 Stufen in Diablo 4 erreichen, wobei ihr ab Stufe 50 keine neuen Skillpunkte mehr durch Level erhaltet. Das Leveln soll 180 Stunden dauern.
Im „Endgame“ verbessert ihr euch mit dem Grind nach immer besserer Ausrüstung und dem Bauen von einem perfekten Build für eure Klasse.
Was sind das für „langweilige“ Inhalte? Im neusten Video sprechen die Entwickler von mehreren Features, die euren Charakter mit neuer Beute versehen können. 3 davon klingen aber sehr ähnlich wie Features, die es schon in World of Warcraft gab:
Höllenfluten: Bestimmte Gebiete werden von Dämonen angegriffen, Gegner dort verstärkt. Ihr erhaltet eine besondere Währung, die ihr gegen Loot eintauschen könnt. Exakt so funktionieren die Elementarstürme in WoW Dragonflight.
Flüstern der Toten: Ein Baum gibt euch Quests und Aufträge, die ihr für Belohnungen erledigen sollt, vermutlich auf täglicher oder wöchentlicher Basis. „Dailies“ sind ein Bestandteil vieler MMO-Endgames und oft repetitiv.
Felder des Hasses: In bestimmten PvP-Gebieten könnt ihr andere Spieler bekämpfen und Blutsplitter sammeln. Reinigt ihr diese, könnt ihr sie in der Stadt gegen Kosmetika eintauschen, seid dabei aber gut sichtbar. Ähnlich funktionieren wöchentliche PvP-Quests und die Attentäter-Mechanik in Dragonflight.
Diese Features sind zwar zumindest in WoW oft recht gut besucht, vor allem aber deswegen, weil jeder teilnehmen kann. Hier gibt es für verhältnismäßig wenig Aufwand guten Loot, aber aufregend oder abwechslungsreich ist das nicht.
Diablo 4 hat noch weitere MMO-Aspekte, wie etwa Weltbosse. In unserem Hub findet ihr alle Infos zu Diablo 4, das VIdeo mit den Endgame-Inhalten seht ihr hier:
Video starten
Diablo 4: Einblick ins Endgame
Diablo 4 übernimmt auch die guten Ideen von WoW
Ist alles langweilig? Zumindest eines der vorgestellten Features klingt recht spannend, wenigstens für mich als absoluten Core-Gamer. Die „Nightmare Dungeons“ machen die weit über 100 Dungeons aus Diablo 4 schwerer.
Dazu müsst ihr Siegel einsetzen, die den Dungeon in einen Alptraum-Dungeon mit „Affixen“ verwandeln, also schwerer machen und neue Mechaniken einbringen. Genau so funktionieren auch Mythic+-Dungeons in WoW, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
Wie genau diese Features in Diablo 4 umgesetzt werden und ob sie sich ähnlich schnell abnutzen wie in WoW, werden wir erst zum Release im Juni sehen. Vermutlich wird aber der stumpfe „Grind“, wie er schon aus frühen Diablo-Teilen bekannt ist, immer eine Alternative sein.
Dass Diablo 4 zusätzlich MMO-Elemente ins Spiel bringt, ist wenig verwunderlich. Obwohl das Spiel sich gegen die Bezeichnung wehrt, ist der Weg zum MMO der einzig richtige Schritt:
Auf Steam lieferte ein Update von Fallout 4 für Spekulationen unter der Community. Einen Tag später wurden die neuen Inhalte wieder gelöscht.
Was war das für ein Update? Auf der Analysewebseite SteamDB kann man die Veränderungen in Fallout 4 nachvollziehen. So sieht man, dass am 4. April 2023 mehrere Depots mit dem Namen “newvegas2” hinzugefügt wurden. Am 5. April wurden diese jedoch wieder entfernt (Stand: 06. April 2023).
Vor allem der Name der Dateien weckt die Hoffnung vieler Spieler. Bei Fallout: New Vegas handelt es sich um ein äußerst beliebtes Spiel der Reihe. Auf Steam wird es etwa mit 96 % positiven Reviews sehr gut bewertet (via Steam, Stand: 06. April 2023). Unter vielen Fans gilt er als bester Teil der Reihe. Sofort denken Spieler in der Community an eine mögliche Fortsetzung des Erfolgstitels.
Was sagt die Community? Das Update befeuerte Spekulationen um einen neuen Fallout-Teil. Auf Twitter findet man zahlreiche Posts unter dem Hashtag New Vegas.
Viele User haben große Hoffnungen und würden sich über das Spiel freuen. Eine spaßigen auch, dass New Vegas 2 schon wieder gecancelt wurde, dadurch, dass die Inhalte kurz darauf entfernt wurden.
@Im Norbi: “Heiliger Strohsack, Fallout: New Vegas 2 ist real”.
@EleanorJayynes: “Das war’s. New Vegas 2 ist gecancelt, ich hoffe, ihr seid zufrieden”.
@indianshrekt: : “SEHT EUCH DIESEN VERDAMMTEN NAMEN AN!!! NEW VEGAS 2”
Jedoch gibt es auch Bedenken in der Community, dass es sich dabei einfach um neue Spielinhalte für Fallout 4 handle und die Erwartungen der Spieler enttäuscht werden könnten.
Was sagt Bethesda dazu? Bisher gibt es noch kein offizielles Statement der Publisher zu einer Fortsetzung von New Vegas. Jedoch wurde bereits ein Next-Gen-Update für Fallout 4 angekündigt, das dieses Jahr kommen soll und. Daher wäre es gut möglich, dass die Änderungen auf Steam damit zusammenhängen.
Während des Turniers “Mythic Dungeon International” (MDI) in WoW: Dragonflight stellte ein Team einen neuen Rekord auf. Sie durchliefen einen Dungeon so schnell wie niemand zuvor überhaupt in der Geschichte des Turniers.
Was ist das für ein Turnier? Bei den MDI handelt es sich um internationale Wettkämpfe in World of Warcraft. Teams liefern sich Wettrennen in mythischen Schlüsselsteindungeons (“Mythic+”). 8 dieser Teams rücken dann in die Global Finals vor und spielen um ein Preisgeld von 300.000 Dollar.
Innerhalb der Global Finals stellte das Team “Mandatory” einen neuen Rekord für das Rubinlebensbecken (Ruby Life Pools) auf. Sie durchliefen das Rubinlebensbecken, der bis vor kurzem der härteste Dungeon überhaupt war, in 8 Minuten und 54 Sekunden. Das ist der schnellste Dungeon-Run in der Geschichte des MDI, wie raider.io bestätigt (via Twitter).
Den vorherigen Rekord hielten “Perplexed” mit einer Zeit von 9 Minuten und 16 Sekunden. Während der MDI liegt fast jedes Team unter 10 Minuten, doch Mandatory ist das einzige Team, das es unter 9 Minuten schaffte.
Alle Dungeons der ersten Season im Ranking:
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WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking
So bricht Mandatory den Rekord
Diese Aufstellung wählte Mandatory für den Dungeon: Ein Schutzkrieger, ein Disziplin-Priester, ein Wildheit-Druide, ein Feuer-Magier und ein Unheilig-Todesritter bildeten das Team. Ihr Keystone Level war auf +20 festgelegt.
Das Rubinlebensbecken ist ein Dungeon, der relativ geradlinig verläuft und sich gut für Speedruns eignet.
Zuerst brachten sie alle Mobs aus dem ersten Korridor in den Bossraum von Melidrussa der Unterkühlten, wobei sie den ersten Mini-Boss, Trotzer Draghar und einen Urzeitlichen Koloss erledigten. Sie benutzen dafür bereits ihren Kampfrausch.
Anschließend, nach einer Zeit von 2:07, gelangten sie in den zweiten Bereich des Dungeons. Die beiden berüchtigten Drachen haben sie übersprungen, um Zeit zu sparen. Dennoch muss man in Mythic+-Dungeons eine gewisse Anzahl an Mobs töten, um auf 100 % getötete Feinde zu kommen. In der letzten Trashgruppe bezwingen sie denLohengebundenen Zerstörer und nehmen die übrigen Mobs mit in den Bosskampf. So heben sich Mandatory von anderen Gruppen ab, die in der Regel die Gruppe vorher komplett bezwingen.
Als sie den zweiten Boss besiegt haben, liegt die Zeit des Teams bei 6:24. An den kommenden Gegnern – dem Sturmkanalisierer und zwei Sturmkrieger – schleichen sich die Spieler mithilfe von Unsichtbarkeitstränken vorbei, um direkt zum Ort des Endbosses zu gelangen. Dort pullen sie alle Mobs, inklusive des Mini-Bosses Oberste Kanalisiererin Ryvati.
Nachdem sie den Endboss gepullt hatten, ging Mandatory zurück zu den beiden Sturmkriegern, die sie zuvor geskippt hatten, um mit ihnen ihre Prozentanzeige zu füllen. Sie ziehen sie mit in den Bosskampf gegen Erkhart und Kyrakka. Der finale Kampf dauert insgesamt 1:14.
Was sagt ihr zu dem Rekord von Mandatory? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Pokémon Karmesin und Purpur bekommt bereits 2023 ein DLC. Auf MeinMMO lest ihr alle Infos rund um „Der Schatz von Zone Null“.
Pokémon Karmesin und Purpur sollen 2023 ein DLC mit dem Namen „Der Schatz von Zone Null“ bekommen, der zwei Erweiterungen enthält und 34,99 € kostet.
Die erste Erweiterung heißt „Die Türkisgrüne Maske“ und führt euch in die Kitakami-Provinz, wo ihr die Geheimnisse der regionalen Sagen entschlüsselt. Sie soll im Herbst 2023 erscheinen.
Die zweite Erweiterung schickt euch im Rahmen eines Schüleraustausches an die unter Wasser liegende Blaubeer-Akademie und nennt sich „Die Indigoblaue Scheibe“. Der Release ist für Winter 2023 geplant.
Wie viel kostet der Pokémon Karmesin & Purpur DLC?
Das Paket „Der Schatz von Zone Null“ kostet einmalig 34,99 Euro und beinhaltet beide Erweiterungen, die 2023 erscheinen – „Die Türkisgrüne Maske“ und „Die Indigoblaue Scheibe“.
Ihr kauft allerdings einen editionsspezifischen Inhalt, entweder für Karmesin oder für Purpur. Wenn ihr das DLC auf beiden Editionen spielen wollt, dann müsst ihr zweimal 34,99 Euro ausgeben.
Der Release von „Der Schatz von Zone Null“ ist in zwei Abschnitte unterteilt, denn die beiden Erweiterungen des DLCs werden nacheinander veröffentlicht.
Die Türkisgrüne Maske – Herbst 2023
Die Indigoblaue Scheibe – Winter 2023
Genauere Angaben zu dem Release-Zeitraum sind aktuell noch nicht bekannt. Außerdem steht auf der offiziellen Website des Spiels, dass sich das Veröffentlichungsdatum noch ändern kann.
Inhalte und Trailer von „Der Schatz von Zone Null“
Mit dem Kauf von „Der Schatz von Zone Null“ erhaltet ihr die zwei Erweiterungen „Die Türkisgrüne Maske“ und „Die Indigoblaue Scheibe“.
„Die Türkisgrüne Maske“ fügt dem Spiel unter anderem die drei Helden von Kitakami hinzu – Boninu, Benesaru und Beatori.
Außerdem werden mit den beiden Erweiterungen 230 bekannte Pokémon aus vorherigen Generationen hinzugefügt, die bis dato nicht in Karmesin und Purpur vorkommen.
Obendrein erhaltet ihr ein neues Set mit Kleidungsstücken, das in den jeweiligen Farben der Akademie erscheint.
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Pokémon Karmesin und Purpur – Der Schatz von Zone Null im Trailer
Vorbesteller-Bonus – Das erhaltet ihr, wenn ihr vorbestellt
Wenn ihr den DLC „Der Schatz von Zone Null“ bis zum 31. Oktober 2023 vorbestellt, dann erhaltet ihr ein Hisui-Zoroark mit dem Tera-Typen „Unlicht“ als Geschenk.
Hisui-Zoroark kann nicht in der Paldea-Region gefangen werden und stammt aus dem Spiel „Pokémon-Legenden: Arceus“. Es ist die Regionalform von Zoroark und besitzt den „Geist“- sowie „Normal“-Typen.
Hier bei uns im Westen gilt World of Warcraft als das profitabelste und erfolgreichste MMORPG aller Zeiten. Aber weltweit gesehen gibt es mit „Dungeon Fighter Online“ von Nexon einen Titel, der fast genauso alt ist wie WoW und sogar noch erfolgreicher. Dabei sieht das Spiel aus Südkorea gar nicht nach einem MMORPG aus – jedenfalls in unseren Augen nicht.
Was sind die erfolgreichsten MMORPGs der Welt? An genaue Umsatzzahlen kommt man in der Welt der MMORPGs schwer ran. Aber es gibt doch immer wieder Zahlen, die bekannt werden, wenn ein Entwickler mit einem neuen Meilenstein prahlen kann. Zudem gibt plausible Schätzungen.
So geht man davon aus, dass World of Warcraft über lange Zeit etwa 1 Milliarde US-Dollar Umsatz im Jahr generiert hat. Im Jahr 2017 stand WoW bei 9,23 Milliarden US-Dollar Umsatz (via wiki). Laut anderen Quellen soll WoW im Jahr 2022 bei 14 Milliarden US-Dollar Umsatz angelangt sein (via headphonesaddict).
Das MMORPG „Dungeon Fighter Online“ hatte bis 2022 aber 20 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt (via mmos.com). Das gab Publisher Nexon damals stolz bekannt.
Daher kann man sagen, dass Dungeon Fighter Online tatsächlich das erfolgreichste PC-MMORPG der Welt ist.
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5 MMORPGs, die WoW-Killer sein sollten, aber gescheitert sind
Das erfolgreichste MMORPG der Welt ist ein 2D-Sidescroller wie Double Dragon
Was ist aus westlicher Sicht so seltsam? Wir haben bei MMORPG ein klares Bild vor Augen, das von Spielen wie Everquest oder WoW geprägt wurde: ein 3D-MMORPG mit der Perspektive von schräg oben.
Dungeon Fighter Online erschien 2005, ein Jahr nach WoW. Aber beide Spiele könnte kaum unterschiedlicher sein.
Dungeon Fighter Online ist ein „Beat’em Up“-Action-MMORPG, das als 2D Side-Scroller funktioniert. Also wie ein typisches Prügel-Spiel der Marke „Double Dragons“ oder „Golden Axe“.
Das für uns extrem ungewöhnliche Spiel ist in Südkorea seit 2005 auf dem Markt und erreichte in den Jahren danach Japan, China, Taiwan und hatte 2015 sogar einen weltweiten Release, wenn es sich auch im Westen nie durchsetzen konnte.
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Dungeon Fighter Online: Trailer – Bakal, The Cruel King of Dragons
Dungeon Fighter Online erhält den schwersten Raid bisher
Wird das Spiel denn weiterentwickelt? Ja, natürlich. Auch wenn es wie ein Prügelspiel wirkt, wird Dungeon Fighter Online als MMORPG regelmäßig weiterentwickelt. Es gibt, wie der Name sagt, häufig neue Dungeons, durch die man sich dann prügeln kann.
Aktuell erschien gerade ein neuer Patch, Season 7, Akt 5, „The Cruel King of Dungeons“. Das Update verspricht den härtesten Raid in der 18-jährigen Geschichte des MMORPGs. Wie eine polnische MMORPG-Seite berichtet, ist der Raid für 12 Helden gedacht und bringt neben Endboss Bakal noch drei weitere monströse Bosse: den „Death Dragon Spirazzi, den Eisdrachen Skasa und einen Berserker-Drachen, was immer das auch sein soll.
Man verspricht, dass die Bosse Taktiken und Mechaniken einsetzen, wie man sie noch nie gesehen hat.
In den vergangenen Wochen hat Destiny 2: Lightfall mit einer glanzlosen Story und vielen Bugs für Frustration und ein Gefühl der Enttäuschung bei den Hütern gesorgt. Jetzt hat Bungie direkt auf die Kritik reagiert, Fehler eingeräumt und mitgeteilt, welche Verbesserungen die Spieler in Zukunft erwarten können.
Was war die größte Kritik an Lightfall? Die größte Kritik am Lightfall-Erlebnis war die glanzlose Story. Die Fans waren enttäuscht von der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde und wie wenig Klarheit und Genauigkeit ihnen die Story bot.
Dabei hatte Bungie in vielen Erweiterungen davor gezeigt, dass exzellentes Storytelling genau ihr Ding ist. Doch dem Lightfall-DLC fehlte eine klare Richtung und es war nicht das erhoffte, fulminante „Anfang vom Ende” für die größte Saga in Destiny 2.
Bei den Hütern führte das zu Frustration und einem Gefühl der Enttäuschung, die sie in den Rezensionen sowie Beiträgen auf Steam und Reddit zum Ausdruck brachten.
Einige Gamer erklären auf Reddit, dass auch das Balancing in Lightfall nicht stimmen würde und viele Spieler damit überfordert sind.
Auch neue Systeme, wie das Wertschätzungs-System und die Belobigungsränge wurden am DLC hart kritisiert und sogar boykottiert.
Nun hat Bungie in einem ausführlichen Blogartikel Fehler eingeräumt und angekündigt, dass man hart daran arbeiten will, das Lightfall-Erlebnis und die von Hütern kritisierten Punkte zu verbessern.
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Destiny 2: Lightfall u0026#8211; Trailer Game Awards
Bungie reagiert auf die Vorwürfe mit starken Verbesserungen
So ging Bungie auf die Kritik ein: Lange Zeit hatte der Entwickler geschwiegen. Die Hüter bekamen zunächst nur ein paar Antworten und Erleichterungen, die jedoch für viele noch nicht richtig zufriedenstellend waren.
Bungie arbeitete still an der Behebung vieler Fehler, die seit Lightfall im Loot-Shooter aufgetreten waren. Viele hatten daher auch nicht damit gerechnet, wie ausführlich und einsichtig Bungie jetzt auf jeden Kritikpunkt eingegangen ist.
[…] es ist klar, dass die erste Erfahrung, die wir am ersten Tag lieferten, nicht die volle Klarheit bot, die wir ursprünglich geplant hatten, als wir mit der Entwicklung von Lightfall begannen. Das Team hat sich euer Feedback zu Herzen genommen, sowohl bei dem, was in diesem Jahr kommt, als auch bei der Art und Weise, wie wir die Saga von Licht und Dunkelheit in „Die Finale Form“ beenden werden. […] Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Auflösung unserer ersten Saga diesem Vermächtnis gerecht wird.
Das Story-Team unter Beschuss: Bungie vermeidet es wohl bewusst, sein Story-Team der wütenden Meute vor die Füße zu werfen. Denn weiter als dieses Zugeständnis ging man nicht auf die Story-Mankos von Lightfall ein.
Weder erwähnte man Gründe für den schlechten Erzählfluss oder das abrupte Story-Ende.
Auch ging man nicht darauf ein, warum manche Charaktere, wie Nimbus, so überstark nervig erschaffen wurden, während andere coole NPCs dagegen gleich sterben mussten.
Ebenso vermeidet man eine Bestätigung des Verdachts einiger Spieler, dass ein Großteil des umfangreicheren Story-Materials, aus einem DLC zwei zu machen in „Die Finale Form“, nach hinten verschoben worden sein könnte.
MeinMMO fasst für euch zusammen, welche Probleme das Studio erkannt hat. Hierzu wird es einige wichtige Änderungen, die das Spielerlebnis nun wieder verbessern sollen, geben.
Nimbus ist nach Uldren Sov der wohl meistgehasste Charakter in Destiny 2
Hüter-Ränge und Belobigungen
Hüter-Ränge sollten Season für Season ein nützlicher Leitfaden sein, was bedeutet, dass sie die neuesten Inhalte im Spiel widerspiegeln. Doch den Hütern gefällt die neue Nummer über ihrem Kopf gar nicht. Zu sagen, Spieler mögen das System nicht, wäre noch harmlos ausgedrückt. So mancher Hüter wollte sogar demonstrativ für immer Rang 6 bleiben und boykottierte die neuen Ränge.
Bungie bessert nun nochmals nach und bringt folgende Änderungen:
Belobigungsanforderungen werden auf Drängen der Spieler jetzt massiv reduziert.
Zusätzlich werden die Ränge zwischen den Seasons nicht mehr so dramatisch zurückgesetzt. Statt auf Rang 5 werdet ihr nur auf Rang 8 zurückgestuft.
In Saison 21 fügt man dem Reise-Bildschirm eine neue Anzeige hinzu, die den Seasonverlauf zeigt und alle dazugehörenden Hüter-Ränge, Belobigungspunktzahlen, Belobigungsaufschlüsselungen sowie saisonale Herausforderungen und Triumphpunktzahlen.
Dabei betonte Bungie, dass das soziale Signal wichtig ist und die Belobigungen demnach ehrbar sind. Sie zeigen immerhin, dass die Spieler einander dankbar sein können.
Schwierigkeitsgrade von PvE-Aktivitäten
Drescher und Bosse waren viel zu stark: Manchem Spieler gefiel der neue Schwierigkeitsgrad von Destiny 2 im Lightfall-DLC. Der Mehrheit jedoch nicht. Oftmals vermutete man hinter den harten Schüssen der Gegner den bekannten Frameraten-Bug. Doch in diesem Fall, sagt Bungie, war dem nicht so.
Die „Drescher“ Kabal-Schiffe wurden ursprünglich für den Kampf gegen Hüter-Panzer entwickelt. […] Als Teil unseres Ziels, die [Lightfall-]Invasion von Neomuna bedrohlicher wirken zu lassen, haben wir die Drescher häufiger als je zuvor eingesetzt und ihnen Schwierigkeitsmodifikatoren zugewiesen, die zuvor nur in Dämmerungen vorkamen. Dadurch wurde ihre Brutalität deutlich erhöht.
Da wurden wohl ein paar Schwierigkeitsmodifikatoren zu hoch gedopt
Bungie räumte also ein, dass es berechtigte Beschwerden zum Schwierigkeitsgrad sind, denn die meisten Inhalte seien tatsächlich zu stark angehoben worden. Auch Nicht-Boss-Einheiten hatten etwas zu viel Gesundheit und konnten sich daher wie Kugelschwämme anfühlen, was nicht beabsichtigt war.
Verlorenen Sektoren mit harter Schwierigkeit aber schlechtem Loot
Ein weiterer großer Kritikpunkt der Spieler waren solo-fokussierte Endgame-Aktivitäten in Verlorenen Sektoren. Sich neue oder alte Exotics zu erspielen, war für manchen Hüter ein zu harter Krampf, der an der Lootkiste viel zu oft mit Frustration endete.
Der HP-Skalar von Gegnern in Legenden- und Großmeister-Aktivitäten wird um 10 % verringert. Legendäre Aktivitäten, wie die Kampagne, sind davon nicht betroffen.
Die Dropraten für Exotics in Verlorenen Sektoren werden angepasst.
Zusätzlich wird es in Season 21 eine gezielte Fokussierung bei Meister Rahool für Exotische Rüstungsteile geben, die jedoch ekelhaft teuer ist und das, obwohl sich die Stapelgröße für Exo-Chiffren von 1 auf 5 erhöht hat.
Erweiterte Fokussierung auf ein zufälliges Rüstungs-Exotic von DLCs oder Seasons:
1 ein exotisches Engramm, 1 Aszendenten-Bruchstück und 30.000 Glimmer
Präzise Fokussierung auf ein bestimmtes Rüstungs-Exotic:
Fokussiert werden können in beiden Fällen zudem nur bereits erhaltene Rüstungs-Exotics.
So sieht die “Erweiterte Fokussierung” in Season 21 bei Meister Rahool aus
Season 21 bringt noch weitere QoL-Änderungen
Bungie erlaubt den Hütern auch einen Blick in die nahe Zukunft und damit Season 21. Wir starten jedoch zunächst mit einer Info über eine Terminänderung. Das Endgame wird in Season 21 deutlich früher starten, weil es keine Powerlevel-Erhöhung geben wird.
Prüfungen von Osiris finden in der „Saison der Tiefe“ vom 26. bis zum 30. Mai statt.
Spitzenreiter-Dämmerungen werden ab dem 20. Juni verfügbar sein. Der Aufhol-Knoten dementsprechend am 11. Juli 2023.
Das Endgame startet in Season 21 früher als sonst üblich
Zusätzlich erwarten die Hüter in Season 21 folgende Quality-of-Life-Verbesserungen:
Für 15 exotische Rüstungsteile stehen Balance-Änderungen an, darunter wohl auch ein Nerf für das „Sternenfeuerprotokoll“-Exotic des Warlocks.
Season 21 wird neue Mods ins Spiel bringen. „Powerful Attraction“ und „Elemental Charges“. Das wird vor allem die Rüstungsladungs-Builds der Hüter stärken, die auf Sphären der Macht angewiesen sind.
So wird der neue „Elemental Charges“-Mod Rüstungsladungen generieren, wenn Spieler unterklassenspezifische Objekte wie Stasissplitter oder Ionenspuren aufheben.
Der Perk „Beuteschuss“ wird ab Season 21 nicht nur für Munition gut sein. Spieler können damit auch bald Sphären der Macht abschießen und so einsammeln. Dieser wird übrigens auch von AoE-Schaden getriggert, die dann schnelles und großflächiges Einsammeln ermöglicht.
Es wird in Season 21 drei weitere Strang-Aspekte geben. „Flechette Storm“ für Titanen, „Threaded Spectre“ für Jäger und „The Wanderer“ für Warlocks, was Strang weiter stärken wird.
Die Ankündigungen sind für uns ein großer Schritt in die richtige Richtung, vor allem weil man konkret auf die Kritik der Spieler eingeht.
Und wer weiß, vielleicht kann sich Bungie auch noch für die leidtragenden Hüter im Raid „Wurzel der Albträume“ einsetzen, die auch weiterhin von Sprungpads gekonnt in den Tod geschleudert werden.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verbesserungen nicht von heute auf morgen eintreffen werden. Es wird einige Zeit dauern, bis die Fehler behoben sind und die neuen Inhalte und Geschichten bereitgestellt werden. Die Hüter müssen also erneut Geduld haben und darauf warten, dass Bungie seine Ankündigungen einhält.
Trotzdem kann man neben all der Kritik auch festhalten, dass Destiny 2 zwischen den systemischen Verbesserungen, wie dem neuen Loadout-System und dem Versprechen eines zukünftigen LFG-Systems, das ebenfalls 2023 kommen soll, in seiner zugrunde liegende Struktur noch nie so stark war.
So Verkaufs-stark ist Lightfall im Vergleich zu Witch Queen: Viele Spieler dachten bislang, das Lightfall-DLC ist wirtschaftlich ein Reinfall und habe sicher nicht die Verkaufszahlen von „Die Hexenkönigin“ toppen können. Das machte man vor allem daran fest, dass Bungie es 2023 vermieden hat, auf Twitter über einen neuen und höheren Lightfall-Verkaufsrekord zu informieren.
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Bungie teilte auch mit, dass man mit Lightfall die Verkaufserwartungen übertroffen hat.
Dazu war der Original-Soundtrack von Lightfall lange Zeit die Nummer 1 auf iTunes und das gegen eine sehr starke Konkurrenz.
Was haltet ihr von den Anpassungen? Konnten sie euch zufriedenstellen und habt ihr nun wieder Hoffnung, dass das Spiel in Zukunft besser wird und dass es wieder mehr Spaß macht? Oder findet ihr nichts Gutes daran? Hinterlasst uns gerne eure Meinung in den Kommentaren.
Auch anderen Sachen in Destiny 2 sind derzeit enorm stark, wie diese Bestie von Maschinenpistole, die im Eisenbanner gerade jeden in Sekunden tötet:
Diablo 4 hat in einem Video einen Hauch von seinem Endgame verraten. Nur kleinste Info-Happen waren wirklich neu. Doch für MeinMMO-Redakteur Maik Schneider haben sie genug gezeigt, um eine Tendenz zu erkennen. Die Richtung gefällt ihm, aber es gibt Risiken.
Was gibt es Neues zum Endgame? Nicht wirklich viel. Es gab nur ein paar kleinere Details zu den schon bekannten Mechaniken.
Wirklich neu war eigentlich nur die Info über „Capstone Dungeons“. Diese besonderen Dungeons erledigt man am Ende einer Kampagne, um die nächste Schwierigkeits-Stufe freizuschalten.
Zudem fand ich eine gezeigte Szene zu den Paragon-Brettern spannend. Man bewegt sich mit seinen erspielten Paragon-Punkten über quadratische Bretter und bevor man auf das nächste Brett läuft, kann man es drehen und vier unterschiedliche Startpunkte auswählen.
Jedes Paragon-Brett hat offenbar 4 Zugänge mit unterschiedlichen Pfaden.
In der Präsentation versteckte sich jedoch ein kleiner Hinweis, der mich zum Lächeln gebracht hat. Denn genau auf diese Info habe ich gewartet: mehr Anzeichen für „Targeted Loot“ oder auch „Zielgerichtete Beute“.
Das Video mit der Präsentation könnt ihr euch hier ansehen:
Danach sprachen wir über die „Höllenflut Events“ in der Open World, die es mir ermöglichen, vorher zu wissen, welche Art von Gegenstand ich für den Abschluss bekomme. Da war mir klar: Es gibt tatsächlich „Targeted Loot“ in Diablo 4.
So ein Loot-System ist sehr mächtig.
Es gibt mir eine größere Kontrolle über meine Beute. Aber es nimmt mir auch die Kontrolle darüber, welche Aktivitäten sich für mich lohnen. Ein zweischneidiges Schwert. Das durfte ich damals auch beim Loot-Shooter The Division 2 beobachten.
Ich empfand das System als rundum fantastisch. In einer bestimmten Mission waren die Dropchancen etwa für „Handschuhe“ stark erhöht. War ich auf der Jagd nach Handschuhen, habe ich an diesem Tag die Mission tot-gegrindet oder ein bestimmtes Gebiet der Open World.
Jedes Gebiet der Open World und jede Mission hat erhöhte Chancen auf bestimmten Loot.
Eine tägliche Rotation sorgte dafür, dass ich am nächsten Tag eine andere Mission angehen konnte, wenn ich weiterhin auf Handschuhe aus war. Für mich hat das perfekt gepasst, ich habe ohnehin nicht allzu viel auf die Missions-Designs geachtet. Ich wollte nur Ballern.
Das große Aber ist jedoch das „tot-grinden“.
Möchte man „effizient“ spielen, also die beste Ausrüstung so schnell wie möglich sammeln, dann geht nichts über die Aktivitäten mit „Targeted Loot“.
Es lässt sich noch nicht sagen, wie das genau in Diablo 4 abläuft. Doch nach dem Video kennen wir bereits 3 Arten von „Targeted Loot“ im Spiel:
Open World: Höllenflut-Events
Kiste mit bestimmter Ausrüstungsart
Kopfgelder: Der Baum des Flüsterns
Auswahl aus bestimmter Ausrüstungsart beim Abschluss
PvP: Felder des Hasses
Währung zum Kauf von selbst gewählten Ausrüstungsarten
Der Baum des FlüsternsHändler: Felder des Hasses
Was ist, wenn mir eine bestimmte Aktivität keinen Spaß macht oder die Aufgabe für ein bestimmtes Loot-Stück einfach nervt? Die ersten paar Wochen quäle ich mich dann durch bestimmte Aktivitäten, weil das Spiel neu und heiß ist.
Aber Diablo 4 ist ein Service-Game mit dem Anspruch, Spieler längerfristig zu binden. Da geht es dann genau um diese kleinen Effizienz-Vorteile, die irgendwann bestimmen, wie man „Diablo 4 richtig spielt“.
Die Erfahrung hat oft gezeigt: Spieler machen das, was ihnen am meisten bringt und nicht unbedingt das, was ihnen am meisten Spaß macht. „Targeted Loot“ kann helfen, diesen Umstand zu mildern. Aber es kann auch alles schlimmer machen.
Ich halte viel von einem „Targeted Loot“-System. Es kann Loot-basierte Spiele deutlich besser machen, erlaubt den Entwicklern sogar, die Aktivitäten der Spieler ein wenig zu steuern. Aber es kann auch eine Menge schiefgehen und am Ende mehr Frust als Freude erzeugen.
Habt ihr ebenfalls eine Meinung dazu oder Fragen zum System, dann lasst mir einen Kommentar da.
Die Streamerin Jenelle “JenFoxx” Dagres (28) wurde vor fast zwei Jahren aufgrund einer angeblichen Kleiderpanne von Twitch gesperrt. Jetzt gibt ihre plötzliche Rückkehr Rätsel auf.
Was ist das für eine Streamerin? Dagres war 2021 als “Indiefoxx” mit der aufkommenden “Hot Tub Meta” auf dem besten Weg, eine äußerst erfolgreiche Streamerin zu werden.
Mit ihren Badewannen- und ASMR-Streams bewegte sie sich stets an der Grenze des Erlaubten auf Twitch und überschritt die Grenze immer wieder: Nach insgesamt 6 Banns war Schluss, Twitch sperrte die 26-Jährige für immer, während ihre Rivalin Amouranth nochmal davon kam.
Was ist jetzt die Wendung? Am 5. April wurde über den Twitter-Account StreamerBans bekannt, dass die Sperre von JenFoxx, wie sie sich mittlerweile nennt, nach über einem Jahr und 9 Monaten aufgehoben wurde.
Zuvor hatte die Streamerin Twitch wiederholt beschuldigt, ihre Entsperrungs-Anträge abzublocken.
Wie reagiert die Streamerin? Auf Twitter zeigte sich JenFoxx überglücklich über die Entsperrung. Sie bedankte sich bei Twitch für die zweite Chance, will alles besser machen: “Ich heule gerade. […] Danke für die Gelegenheit, Twitch, ich verspreche, dass ich es diesmal nicht vermasseln werde.”
Die Twitch-Streamerin muss aber auch feststellen, dass sie nicht einfach dort weitermachen kann, wo sie aufgehört hat. Auf Twitter erklärt sie, viele ihre Follower seien entfernt worden und bittet darum, ihrem Account wieder zu folgen (via Twitter).
Auf dem Twitch-Kanal von JenFoxx derzeit noch 942.000 Follower angezeigt, während es laut der Analyse-Seite sullygnome über 2 Millionen sein müssten. Es ist noch unklar, ob es sich um einen vorübergehenden Fehler handelt, wie die Streamerin hofft.
Wie wird es jetzt weitergehen? Es bleibt abzuwarten, welche Art Inhalte JenFoxx in Zukunft auf Twitch zeigen wird. Bislang stellt sie “viele Musik-Streams” in Aussicht, sagt aber auch, es könne Spaß machen, den ursprünglichen Hype um die “Hot Tub”-Streams noch einmal zu erleben (via Twitter).
Zuschauer vermuten Verzweiflungstat von Twitch
Wie fallen die Reaktionen aus? Streaming-Kolleginnen und Fans beglückwünschten Indiefoxx zu ihrer Entsperrung in den Kommentaren auf Twitter. Allerdings fragen sich auch einige, warum Twitch nach so langer Zeit plötzlich einlenkt.
Einige Twitch-Zuschauer vermuten, dass Twitch nun eine Reihe kontroverser Streamer entsperren könnte, bevor diese zur neuen Konkurrenz-Plattform Kick gehen, die mit einer hohen Beteiligung an Abo-Einnahmen und einem lockeren Regelwerk lockt (via Twitter).
Unter den möglichen Kandidaten wären Streamer wie JiDion, IShowSpeed, Ice Poseidon und natürlich DrDisrespect, dessen Perma-Bann geradezu legendär ist.
Video starten
DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch u0026#8211; Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis
Twitch ist dafür bekannt, sich nicht zu Banns zu äußern und macht auch bei der Aufhebung einer Sperre keine Ausnahme.
Es ist also unklar, warum JenFoxx ausgerechnet jetzt wieder auf die Streaming-Plattform zurück darf und ob tatsächlich weitere kontroverse Content Creator folgen werden.
Noch hat JenFoxx die neugewonnene Freiheit nicht ausgenutzt und ihr Comeback auf Twitch gefeiert. Es bleibt also abzuwarten, wie die Streams der 28-Jährigen aussehen werden, wenn sie tatsächlich zurückkehrt. Schließlich hat sich auch die Landschaft auf Twitch mittlerweile verändert:
„Prank Videos”, in denen Menschen Streiche gespielt werden, um ihre Reaktionen zu filmen und öffentlich zu machen, erfreuen sich auf YouTube stetiger Beliebtheit. Ein solcher Streich ging nun fürchterlich schief und endete für den Scherzbold im Krankenhaus.
Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 5. April, wir haben ihn am 6. mit neuen Informationen ergänzt.
Was ist das für ein YouTuber? Der 21-Jährige Tanner Cook ist ein Mitglied der YouTube-Gruppe „Classified Goons”. Auf ihrem Kanal mit 41.000 Abonnenten beschreiben sie sich als „nur ein paar Holzköpfe”.
Die Videos der Classified Goons bestehen hauptsächlich aus „Pranks”, also Streichen. In ihrem erfolgreichsten Video taten sie sich mit dem kontroversen YouTuber JiDion zusammen und machten Leute auf ihren eigenen Kameramann aufmerksam, nach dem Motto: Schaut mal, da filmt euch einer!
Die Streiche sind in der Regel recht harmlos, wenn auch ein bisschen albern und teilweise unangenehm. Aallerdings leben die Videos davon, dass eine Reaktion der Opfer provoziert wird. So trägt ein Video den Titel: „Wütender Typ stürmt auf die Kamera zu”.
Jetzt ging eine Reaktion viel zu weit: Das Ziel des Streichs zückte eine Waffe und schoss dem 21-jährigen YouTuber in den Bauch.
Cook: „Ich habe nur einen einfachen Streich gespielt”
Wie kam es zu den Schüssen? Berichten zufolge wurde Cook während eines Drehs der Classified Goons im Einkaufszentrum Dulles Town Center in Sterling, Virginia angeschossen. Dabei soll er am Magen und an der Leber getroffen worden sein.
Das Ziel der Classified Goons soll der 31-jährige Alan W. Colie gewesen sein. Der habe sich jedoch nicht aufgeregt, sondern wortlos seine Waffe gezogen und geschossen.
Wie geht es dem YouTuber? Cook wurde ins örtliche Krankenhaus gebracht und dort operiert. In einem exklusiven Interview mit dem Nachrichtensender WUSA9 sagte Cook, dass es ihm gut gehe. Er scheint die ganze Sache recht locker zu nehmen:
Es geht mir gut. Ich habe nur einen Streich gespielt, einen einfachen Scherz, und dieser Typ hat es nicht gut aufgenommen und auf mich geschossen.
Aufhören möchte der 21-Jährige aber nicht: Das Posten von Videos sei seine Leidenschaft, sagte Cook dem Nachrichtensender, er habe vor, zu YouTube zurückzukehren. Er wird sich voraussichtlich vollständig von seinen Verletzungen erholen.
Was geschieht mit dem Schützen? Der mutmaßliche Täter wurde noch vor Ort festgenommen. Gegen ihn wird wegen schwerer, vorsätzlicher Körperverletzung, Verwendung einer Schusswaffe beim Begehen eines Verbrechens und Entladung einer Schusswaffe in einem Gebäude ermittelt.
Ein Ermittler des Lake County Sherriff’s Office sagte der US-Seite Kotaku:
Wir haben den Schützen in Gewahrsam. Wir können den Namen des Opfers oder die Tatsache, dass das Opfer eine Social-Media-Präsenz hat, was Sie vielleicht schon wissen, nicht veröffentlichen. Wir können nur begrenzte Aussagen machen, aber das Opfer ist immer noch im Krankenhaus.
Das Video, das während des Vorfalls entstand, wurde den Ermittlern übergeben. Eine vorläufige Gerichtsanhörung in dem Fall wurde für Anfang Mai anberaumt.
Update 6. April, 12:35 – Nach Informationen des Nachrichtensenders WUSA9 soll Cook dem Schützen gefolgt sein, ihm sein Handy ins Gesicht gehalten und per Google Translate die Nachricht: “Ich denke, du riechst” abgespielt haben.
Der YouTuber, der sich nicht mehr auf der Intensiv-Station befinden soll, könnte sich nun selbst wegen Belästigung verantworten müssen (via YouTube).
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Streich in den USA mit Schusswaffen-Gebrauch endet. 2017 wurde ein 28-Jähriger erschossen, nachdem zwei CoD-Spieler miteinander in Streit geraten waren und der eine dem anderen aus Spaß die Polizei vorbei schicken wollte. 5 Jahre später wurde der Fall beigelegt:
Mit dem letzten Update wurde der Vergelter-Paladin in World of Warcraft überarbeitet. Jetzt – knapp 14 Tage später – hat Blizzard einen großen Nerf rausgebracht. Sowohl Schaden als auch Heilung wurden reduziert, weil die Klasse einfach zu stark war.
Die Menge an “sich nutzlos anfühlenden Fähigkeiten” wurde reduziert.
Es wurden neue Talente eingefügt, darunter Begnadigung des Kreuzfahrers, durch die einige Fähigkeiten eine Reichweite von 3m bekamen und zusätzlich Lebensraub erhielten.
Die Aura der Vergeltung wurde überarbeitet, um nützlicher für die Gruppe zu sein.
Generell wurde darauf geachtet, dass der Retri-Pala bessere Überlebenschancen bekommt und mehr Schaden außerhalb der starken Burst-Phasen verursachen kann.
Die Änderungen machten sich bezahlt. Im höchsten Schwierigkeitsgrad gehört der Retri-Paladin derzeit zu den stärksten DPS-Klassen (via Warcraft-Logs) und auch im PvP hat er es ins A-Tier geschafft (via WoWMeta). Viele empfinden die Spec derzeit als zu stark, darunter Blizzard selbst. Denn sie haben die Klasse in einem Hotfix abgeschwächt.
Hier könnt ihr euch die Cinematic zu Patch 10.0.7 nochmal anschauen:
Video starten
Neues WoW-Cinematic zeigt die Macht der Inkarnationen und ziemlich düstere Gestalten
Retri-Pala verliert an Schaden, aber vor allem an Heilung
Was ändert sich nun? Mit einem Hotfix wurde der Paladin spürbar abgeschwächt. Insgesamt wurde der Schaden um 3 % reduziert. Zudem wurde die Dauer von Instrument der Vergeltung von 12 auf 9 Sekunden gesenkt.
Blizzard schreibt dazu:
Vergelter-Paladine haben in Bezug auf ihren Schaden überdurchschnittlich gut abgeschnitten, daher nehmen wir hier einige Anpassungen vor, um sie mehr in Einklang mit unseren Absichten zu bringen.
Doch nicht nur der Schaden wird angepackt. Vor allem im Bereich Heilung und Überleben schossen die Anpassungen über das Ziel hinaus.
Durch das Talent Schwindendes Licht erzeugte der Segen des Abends einen Schild für die Fähigkeiten, die Heilige Kraft erzeugen, in Höhe von 10 % des verursachten Schadens bzw. der verursachten Heilung. Dieser Effekt wurde jetzt auf 3 % reduziert.
Durch Aegis des Schutzes bewahrte euch der Schild der Vergeltung vor 20 % mehr Schaden. Dieser Effekt wurde nun auf 10 % reduziert.
Schild der Vergeltung hält künftig nur noch 10 statt 15 Sekunden.
Lichtgeschmiedeter Segen heilt euch und eure Gruppe jetzt um 2 % der maximalen Gesundheit (vorher 3 %).
Wie kommt die Änderung an? Im Forum sprechen sich viele für die Änderung aus. Mit 3 % weniger Schaden würde der Paladin weiterhin zu den besten DPS-Klassen gehören. Viele haben sich auch nicht unbedingt an dem Schaden, sondern an der Defensive und der zusätzlichen Heilung gestört. Diese wurde mit dem Hotfix deutlich gezielter geschwächt.
Was sagt ihr zum Retri-Paladin? War der Nerf gerechtfertigt?
Für KIs gelten Regeln, dass sie keine Dinge tun dürfen, die falsch sind oder Menschen verletzen würden. Ein YouTuber hat jetzt ChatGPT ausgetrickst und die Regeln umgangen.
Künstliche Intelligenz und Roboter sind an ethische Gesetze gebunden. Damit will man verhindern, dass solche künstlichen Systeme auf dumme Gedanken kommen. Doch ein YouTuber zeigte jetzt, wie man den Text-Bot ChatGPT gezielt austricksen kann, um auf diese Weise diese ethischen Gesetze zu umgehen.
Er wollte einen Windows-95-Key generieren lassen und die KI wollte mit Software-Piraterie erst einmal nichts zu tun haben. Doch mit Trickserei bekam er einen gültigen Key am Ende doch. Das geamte Video von YouTuber Enderman könnt ihr euch direkt auf YouTube ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=2bTXbujbsVk
Ethische Regeln lassen sich mit richtiger Frage geschickt umgehen
Wie ist der YouTuber vorgegangen? Seine erste Anfrage, einen Lizenzschlüssel für Windows zu erhalten, schlägt fehl und die KI erklärt ihm (via pcgamer.com):
Als KI-Sprachmodell kann ich keinen gültigen Windows 95-Schlüssel oder irgendeine andere Art von Aktivierungsschlüssel für proprietäre Software erzeugen. Aktivierungsschlüssel sind für jede Installation einzigartig und müssen vom Softwarehersteller erworben werden.
Um diese Hürde zu umgehen, ging der YouTuber „Enderman“ das Problem von einer ganz anderen Seite an, indem er eine ganz andere Frage stellte: Windows 95-Schlüssel werden auf der Grundlage einer festen mathematischen Formel erzeugt, und so bat Enderman ChatGPT einfach, Zeichenketten mit dieser Formel zu liefern.
Es benötigte mehrerer Versuche, um für das gewünschte Ergebnis die richtige Formulierung zu finden. Am Ende generierte ihm die KI insgesamt 30 verschiedene Lizenzschlüssel, von welchen am Ende ein einziger funktionierte.
Bei einem Lizenzschlüssel für ein uraltes Betriebssystem dürften die meisten erst einmal mit dem Kopf schütteln, denn viel Schaden kann man damit nicht mehr anrichten. Dennoch befürchten viele, dass das nur der Anfang ist, wenn man mit KI wirklich Schaden anrichten möchte.
Viele haben Angst, dass KI gefährlich werden könnte
Es ist nicht der erste Fall, wo die Grenzen der Text-KI umgangen werden. ChatGPT lehnt gezielte Anfragen für Verbrechen deutlich ab. Diese „Sperren“ lassen sich aber geschickt umgehen. Den Test hatten etwa die Forscher von Lexology gemacht:
Die Forscher wollten sich von ChatGPT eine Fishing-Mail generieren lassen. Das wollte die KI jedoch nicht, weil man damit Menschen verletzten könnte.
Beim zweiten Test fragte man die KI nach einer Beispiel-Fishing-Mail für einen internen Test, um Mitarbeiter zu prüfen. Damit hatte die KI dann kein Problem mehr
Die Forscher erklärten, dass man die E-Mail natürlich auch für böse Zwecke missbrauchen könnte. Ein möglicher Missbrauch wird von der KI nicht mehr hinterfragt.
Mit KI lassen sich mittlerweile auch halbwegs echte Persönlichkeiten erstellen. Ein Programmierer hat das ausprobiert, doch das Ergebnis war ziemlich seltsam. Die ganze Geschichte dazu lest ihr auf MeinMMO:
Mit Throne and Liberty kommt nach langer Entwicklungszeit dieses Jahr ein echter MMORPG-Kracher. Für viele eine große Hoffnung für das Spielejahr 2023. Entwickler NCSoft hält sich bisher jedoch mit Informationen zurück und wie ein YouTube-Video nun zeigt, könnte das auch gute Gründe haben.
Was ist Throne and Liberty? Das Spiel wurde ursprünglich als Lineage Eternal angekündigt und hat bereits eine langjährige und etwas holprige Entwicklung auf dem Buckel. Nun soll das MMORPG noch in der ersten Jahreshälfte 2023 erscheinen und prahlt mit grandioser Grafik, spannenden Einflüssen von Wetter auf den Kampf und sogar Verwandlung in Tiere, die dann fliegen und schwimmen können.
Viel mehr ist bis heute jedoch nicht bekannt. Erst vor wenigen Monaten verriet Entwickler NCSoft, dass man sich für das Publishing im Westen mit Amazon zusammentut, die damit das 3. große MMORPG in Folge für den Westen übernehmen.
Auch einen Playtest für ausgewählte Spieler gab es, der liegt jedoch unter NDA, es darf also nicht über ihn gesprochen werden. Dennoch hat das der ein oder andere auf reddit bereits getan und Informationen über Throne and Liberty verbreitet, die nicht jedem gefallen dürften.
Der spanische YouTuber PvE Zone hat nun jüngst in einem Video 75 Fakten über Throne and Liberty zusammengesucht, die die Stimmung über das kommende Spiel nicht unbedingt erhellen. Wichtig dabei ist, dass es sich bei vielem davon um Leaks und reddit-Postings handelt, die folgenden Informationen sind also nicht komplett verifizierbar.
Video starten
Throne and Liberty – Official GeForce RTX Gameplay Reveal Trailer
Autoplay und Skins, die euren Charakter verbessern
Welche Infos tun besonders weh? Von den 75 Fakten, die der YouTuber zusammensuchen konnte, ist ausgerechnet der letzte wohl der, der die meisten PC-Spieler stören dürfte: Autoplay. Es soll also eine Funktion in TL geben, die einige Teile des MMORPGs komplett automatisch für euch spielt.
Dabei soll es auch eine Oberfläche geben, die euch anzeigt, wie lange ihr schon automatisiert unterwegs seid, wie viel Erfahrung und Gold ihr währenddessen verdient habt und mehr. Laut PvE-Zone nach soll das Autoplay-Feature immerhin limitiert auf normale Auto-Attacks und wenige Skills sein. Konter, Ausweichrollen und Heilung soll der eingebaute Bot nicht für euch übernehmen können.
Für letzteres soll allerdings ein eingebautes “Auto-Pot”-System sorgen, das Heiltränke für euch einsetzt, wenn ihr niedrige Lebenspunkte habt. Der YouTuber erzählt, dass das System an euer Pet gekoppelt sein soll.
Ebenfalls stören dürften sich viele an Skins in verschiedener Seltenheit, die euren Charakter verbessern. Denn die schicken Outfits sollen in Throne and Liberty handfeste Werte haben und sogar upgradebar sein. Ob das auch bei uns im Westen erscheint, ist jedoch besonders fraglich. Amazon hat ein vergleichbares System in Lost Ark nämlich nicht zu uns gebracht.
In Throne and Liberty sollt ihr euch in Vögel verwandeln können
Wetter hat noch mehr Einfluss als bisher gedacht
Gibt es auch gute Informationen? Ja, denn das Wetter-System scheint tiefer zu gehen, als viele dachten. Dass Wind, Wetter und Wasser die Kämpfe beeinflusst, war ja ohnehin schon einer der größeren Selling-Points von Throne and Liberty, doch auch Tag und Nacht verändern, wie sich euer Charakter verhält.
Als Beispiel nennt der YouTuber die Dolch-Fähigkeit “Venom Blood”. Diese macht angeblich tagsüber 20 % mehr Giftschaden, während sich nachts sein roher Schaden um 20 % erhöht. Doch auch eure Gegner verändern sich, ein Pflanzen-Worldboss wird etwa größer und stärker, wenn es vorher geregnet hat.
Auch im direkten Kampf können Spieler das Wetter für sich einsetzen. Als Besitzer einer Burg könnt ihr so wohl zweimal am Tag das Wetter beeinflussen und somit Starkregen die Katakomben fluten, über die man sonst in eure Festung eindringen könnte. Gerade auf diese Infos gibt es viel positives Feedback in den Kommentaren.
Was wird heiß diskutiert? Uneinig, ob gut oder schlecht scheint sich sowohl der YouTuber als auch die Kommentierenden bei zwei Dingen zu sein. Zum einen soll es ein Upgrade-System für Ausrüstung geben, bei dem man seinen Krempel bis +12 verbessern kann. Allerdings scheint nur bis +6 auch der Erfolg garantiert, danach können die Items beim Aufwerten wohl kaputtgehen.
Des Weiteren sind auch die Infos zur Verwandlungsfähigkeit in der Kritik. So sagt PvE-Zone, dass man als Vogel nicht frei fliegen, sondern bloß gleiten könne. Dafür gäbe es Winde in der Luft, die man an bestimmten Stellen nutzen könne, also ähnlich wie das Gleiten in Guild Wars 2. Davon zeigen sich einige enttäuscht, andere dachten wohl von vornherein, es sei gar nicht anders.
Was haltet ihr von den Informationsfetzen zu Throne and Liberty? Traut ihr den zahlreichen Info-Leaks, oder wartet ihr noch ganz offizielle Stellungnahmen ab? Würdet ihr das Game auch mit Autoplay spielen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Die E-Sports-Branche ist in den letzten Jahren immer größer geworden. 2023 ist aber der „E-Sport-Winter“ angebrochen. Die Krise ist bei League of Legends angekommen. Laut Berichten soll „Counter Logic Gaming“ (CLG) seine Operationen einstellen und das Team verkaufen. Die Spieler erfuhren dies zum Teil über Twitter.
Das ist die Nachricht: Der E-Sport-Journalist Travis Gafford meldet (via youtube):
Die Mutter-Firma von CLG, The Madison Square Garden Company, will den kompletten E-Sport-Bereich aufgeben.
Es heißt, man habe allen Angestellten mitgeteilt, dass sie bis zum Samstag entlassen werden, das betrifft sogar den Präsidenten George „HotshotGG“ Georgallidis, einen legendären Spieler von League of Legends aus den Anfangstagen.
Den Spot in der LCS werde man „sehr bald“ an NRG verkaufen – Es sei im Moment noch unsicher, ob man das ganze Team verkauft oder nur den Spot.
Die Spieler bekamen über Twitter mitgeteilt, dass ihr Job vor dem Aus steht.
Wie sehr kennt ihr euch mit League of Legends aus? Hier haben wir 7 Fakten für euch:
Video starten
7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen
Spieler sind von der Entscheidung überrumpelt
Was ist das für eine Mannschaft? CLG – Counter Logic Gaming – war die letzten Jahre ein Mittelklasse-Team in der LCS. Aktuell stehen sie auf Platz 4.
Ihre große Zeit hatte die Mannschaft im Sommer 2015 und Frühling 2016, da konnten sie 2 Meisterschaften gewinnen, beide gegen TSM im Endspiel.
Wie stehen die Spieler dazu? Nachdem die Leitung aus dem Marketing-Team angekündigt hatte, dass sie sich die Tage dazu äußern würden, meldeten sich einige Spieler dazu. “CLG mle” ist Valorant-Spielerin bei CLG und meinte dazu, dass Kuscheln viele Dinge in Ordnung bringen würde, die sie gerade fühlte:
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CLG-Spielerin “mle” äußert sich zu den Neuigkeiten
Doch das ist nicht die einzige Äußerung. Als Content-Creator “Void” davon erfuhr, kam er gerade von einem 6-stündigen Flug und zeigte sich traurig gestimmt (via Twitter). Doch wird er nicht der einzige überrumpelte Spieler gewesen sein.
Vor allem ist LoL-Spieler “Contractz” von dem Thema überrascht. Er hat sich ebenfalls auf Twitter dazu geäußert und fragte sogar nach neuen Jobangeboten.
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Ein CS:GO-Profi macht es kurz. Er sagt, es sei ein verdammt harter “Scheiß-Tag”. Sein Herz sei gebrochen:
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Was in Zukunft mit den Spielern passiert und ob sie mit übernommen werden, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Marketing-Abteilung wird sich am Donnerstag, dem 06.04.2023 zu dem weiteren Vorgehen melden. Wie es dann weitergeht, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
Nur noch wenige Tage, dann startet mit der CAGGTUS in Leipzig das große Gaming-Festival. Von Spielen über Cosplay bis zu Streamern wird hier alles geboten, was das Gamerherz begehrt.
CAGGTUS? – Nie gehört: Der Name mag verwundern, doch hinter der CAGGTUS steht nicht etwa eine Messe der internationalen Freunde von stoischer Wüstenflora. Vielmehr gibt’s hier ein waschechtes Gaming-Festival mit allem, was dazugehört.
Vom 14. bis zum 16. April 2023 läuft auf der Leipziger Messe ein Gaming-Event von der Community für die Community. Unter anderem gibt’s dort die größte deutsche LAN-Party, eine Entertainment Area voller Spiele und Merch sowie eine Stream Area, wo ihr berühmte Stars der Szene live trefft.
Aber warum heißt das jetzt alles CAGGTUS? Wer genau hinsieht, erkennt freilich allerlei Kaktus-Symbolik in der Aufmachung des Festivals. Das kommt daher, dass in der Tat Kakteen auf früheren Events des Veranstalters zu finden waren. Irgendwann wurden die stacheligen Gewächse dann zu einer Art Maskottchen und Running-Gag bei der Community.
Daher wurde die Tradition beibehalten und das ganze Festival ins Zeichen des Kaktus gestellt. Die ungewöhnliche Schreibweise kommt übrigens daher, dass das GG in CAGGTUS für “Good Game” steht, den traditionellen Abschiedsgruß unter Gamern.
Hinweis: Webedia mit den Seiten GameStar, GamePro und MeinMMO ist Medienpartner der CAGGTUS 2023 und auch live mit einem großen FYNG-Programm vor Ort.
Das große Programm der CAGGTUS 2023 in Leipzig
Ein großes Highlight der CAGGTUS ist die größte deutsche LAN-Party. Dort gibt’s unter anderem große Turniere oder einfach nur Spaß im lokalen Netz. Doch dazu kommen noch die riesige Entertainment Area sowie das Revier der Streamer. Was euch da alles erwartet, erfahrt ihr hier.
Das sind wir: Wir von Webedia sind mit unseren Seiten MeinMMO, GameStar und GamePro ebenfalls auf der CAGGTUS. Wir bieten auf 160 m² Fläche unser beliebtes Show-Programm FYNG und streamen jeden Tag. Ein großes Highlight werden unsere Live-Podcasts sein, bei denen wir live vor Ort über neue Trends und zeitlose Gaming-Themen sprechen. Damit ihr auch mitmachen könnt, wird es Community-Interaktion geben, darunter Live-Voting über populäre Themen. Obendrein haben wir für euch noch Koop-Games, Quiz-Shows, live Jenga, Cosplay, eSports und Interviews mit Influencern sowie Entwicklern am Start.
Wo sind wir? Ihr findet uns in der USK 12 Area im Entertainment Bereich. Unsere geplanten Streaming-Zeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag bis 17 Uhr. Mehr zu FYNG CAGGTUS gibt’s hier.
Das Programm der Entertainment Area
Was ist das für ein Bereich? In der Entertainment Area der CAGGTUS findet nonstop etwas statt. So gibt es eine große Bühne mit allerlei Shows und Spektakeln. Dazu kommen ein Bereich mit Merch sowie zahlreiche Stände, wo ihr Hardware und Games bewundern und auch zocken könnt.
Das ist die Expo: Auf der großen Ausstellungsfläche der CAGGTUS findet ihr Stände der Aussteller und Festival-Supporter. Darunter sind unter anderem Pauls Merch Corner, Red Bull, Samsung, Landwirtschafts-Simulator und CaseKing. Hier könnt ihr also shoppen und zocken.
Wer gern in die Vergangenheit reist, der wird in der Retro Area glücklich. Allerlei Konsolen und Computer aus vergangenen Tagen könnt ihr hier bestaunen und sogar nutzen, um alte Spieleklassiker neu zu entdecken.
Auf der Expo findet ihr auch die digitale Fußball-Erlebnis-Arena. Dort laden esport-manager.com und der “Sächsische Fußballverband” alle Besucher zu einer besonderen FIFA-Erfahrung ein. Im 11-vs.-11-Modus sollt ihr als Mannschaft bestehen und jeder Teilnehmer steuert seinen eigenen Spieler. Mit dabei ist FIFA Pro Clubs Weltmeister Marcel „Fitzo“ Fitzek.
Der Stand des Landwirtschafts-Simulators dürfte wiederum allen Fans der Bauern-Sim gefallen, denn auf 400 m² Standfläche gibt’s unter anderem einen echten Traktor zu bestaunen.
Ebenfalls cool: Der große Stand von CaseKing. Auf 200 m² Ausstellungsfläche findet ihr alles, was ihr an Hardware zum Zocken und für Casemods benötigt.
Stichwort CaseMods: Auf der CAGGTUS gibt’s das Finale der Internationalen Deutschen Casemod Meisterschaft (DCMM). Das Event feiert hier das 20. Jubiläum. Eine Fachjury prämiert die ausgefallensten und kreativsten Schöpfungen der Casemodder mit starken Preisen in sieben Kategorien.
Was ist mit Cosplay? Ein weiteres Highlight ist der große Cosplay-Wettbewerb am Samstag auf der Showbühne. Dort treten zahlreiche Cosplayer an und wetteifern um Auszeichnungen. Preise gibt es in den Kategorien „Best in Show“, „Cleanest Work“ und „Most Elaborate Cosplay“
Was ist noch alles auf der Bühne? Für alle League-Of-Legends-Fans gibt’s am Freitag ein besonderes Highlight. Das berühmte Rentner-Team von NNO tritt im Finale des großen NNO Community Clashes live an. Der Gegner ist ein Team, das sich gegen 127 andere Teilnehmer im Vorfeld durchgesetzt hat.
Das ist der CAGGTUS Game Pentathlon: Wer nicht nur als Gamer ordentlich Skill aufweist, sondern auch sportlich fit ist, der wird sich über dieses Event freuen. In fünf verschiedenen Disziplinen solltet ihr zusätzlich zum Videospiel auch das analoge Gegenstück beherrschen. Wer hier gewinnen will, muss nicht nur in Mario Kart, FIFA & Co. etwas drauf haben, sondern unter anderem auch im Bobbycar-Parcours und beim Torwandschießen Leistung abliefern.
Was kommt noch alles? Ein weiteres Highlight der CAGGTUS ist die FPV Arena. Dort verschwimmen die Grenzen zwischen Gaming und Realität, wenn ihr mit einer VR-Brille ganz besondere Autorennen fahrt. Dort sind nämlich Kameras auf kleinen Modellfahrzeugen angebracht. Ihr fahrt also richtige Autorennen aus der Perspektive eines Mini-Flitzers
Die Stream Area ist dabei in zwei Bereiche aufgeteilt: Eine Area für Gaming-Streams und eine, in der es um “Just Chatting” geht. Dazu kommt ein großes Showprogramm, darunter das legendäre Brainlag-Quiz von und mit Vlesk als Live-Event. Dazu gibt’s noch die Formate Partygames, Beat the Pro und ein episches Mario Kart Battle. Den ganzen Eventplan der CAGGTUS findet ihr hier. Ihr seht also, die CAGGTUS 2023 in Leipzig wird ein zünftiges Gaming-Festival mit vollem Programm, an das ihr euch sicherlich noch lange erinnern werdet. Schon bald geht es los, also worauf wartet ihr also noch? Tickets zum großen, neuen Gaming-Event bekommt ihr hier.
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Wenige MMORPGs in Entwicklung haben so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wie das noch namenlose LoL-MMORPG. Dessen Chef Ghostcrawler hat Riot Games jedoch jüngst verlassen. Nun kündigt er an, etwas komplett Eigenes machen zu wollen.
Wer ist Ghostcrawler? Der ehemalige Chef des LoL-MMORPGs heißt eigentlich Greg Street, doch vor allem Veteranen von World of Warcraft sollte er eher als Ghostcrawler bekannt sein. Unter diesem Namen war er lange Zeit bei Blizzard an der Entwicklung von WoW beteiligt.
Er war Lead Systems Designer bei den Addons Wrath of the Lich King und Cataclysm und wurde in dieser Rolle bei den Fans für seinen offenen Umgang mit der Community bekannt. Vor rund 9 Jahren verließ Street das Unternehmen jedoch und wechselte zu Riot Games, wo er sich lange Zeit mit League of Legends beschäftigte.
Was hat er aktuell gemacht? In den vergangenen 3 Jahren übernahm Ghostcrawler dann die Leitung für das LoL-MMORPG und stellte ein Team zusammen, welches das ambitionierte Projekt umsetzen sollte.
Nach solchen Szenen kann man sich auf das MMORPG eigentlich nur freuen:
Video starten
Ein bombastisches Video zu League of Legends hat mittlerweile 138 Millionen Aufrufe – Zeigt, wie riesig LoL ist
„Wir suchen Anführer mit erheblicher Erfahrung in der Branche“
Wie geht es jetzt weiter? Wie die professionellen Überlegungen, die Ghostcrawler beim Verlassen von Riot ankündigte, aussehen, wissen wir jetzt etwas genauer. Denn in der Nacht vom 6. April meldet sich der Veteran auf Twitter zu Wort und bringt spannende Neuigkeiten mit.
Er erzählt, dass er ein neues Studio gründen wird und sein komplett eigenes Spiel machen möchte. Und natürlich soll auch das wieder ein MMO sein. Das Projekt sei noch in extrem frühen Kinderschuhen und noch möchte man sich weder zu dem Spiel äußern, noch den Namen des Studios öffentlich verraten.
Er wendet sich jedoch direkt an erfahrene Entwickler, die ihm dabei helfen sollen, das kommende MMO umzusetzen: “Der Grund dieser Nachricht ist, dass wir immer noch nach ein paar Elite-Entwicklern suchen, die mit uns auf das Abenteuer gehen. Wir stellen weniger erfahrene Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt ein, aktuell suchen wir nach Anführern mit erheblicher Erfahrung in der Branche.”
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Ghostcrawler setzt auf die Effektivität von Home-Office
Warum macht er sein eigenes Spiel? Bereits als Ghostcrawler Riot Games verließ, kündigte er an, dass das zu einem Teil deswegen sei, um zu seiner Familie nach Texas zu ziehen. In der Ankündigung des neuen Spiels betont er, dass das Studio auf “remote” setze, also auf Home-Office.
Er erklärt weiter, dass er an Spielen arbeiten möchte, für die er mit Leidenschaft brennt und welche die Spieler lieben werden.
Dabei spielt die Effektivität von Home-Office eine große Rolle, da sie ihm helfen kann, näher bei seiner Familie zu bleiben und somit weiter, das zu machen, was er liebt. Zum Schluss seiner Tweets wendet er sich dann noch direkt an die zukünftigen Spieler seines MMOs:
“Am wichtigsten ist aber, dass die Spieler der Richter sind, der entscheidet, ob wir gewinnen oder verlieren. Es wird jetzt einige Zeit ruhig werden [um das Projekt] während sich die Gruppe vorbereitet, aber wir möchten unsere Pläne früh und oft mit euch teilen. Wir möchten, dass ihr euch freut und euer Feedback hören, euch eine Chance geben, unsere Fehler zu vermeiden. Ich denke, das ist der einzige Weg, wie man großartige Spiele machen kann.”
Was haltet ihr davon? Freut ihr euch auf das Projekt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
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