Ganze 3 Events wurden in Pokémon GO für die nächsten Wochen auf einen Schlag angekündigt. Mit dabei sind 6 Shinys, 3 Starter-Pokémon in neuen Formen und einige Boni.
In den nächsten Wochen finden in Pokémon GO die 3 lokalen Teile des GO Fests 2025 statt, die Ende Juni dann im globalen Teil des größten Events des Jahres gipfeln. Passend zu den 3 lokalen Varianten, wurden nun 3 Events bekannt gegeben, die fast zeitgleich stattfinden.
Jedes der Events bringt euch eine erhöhte Shiny-Chance auf je 2 Monster mit. Außerdem debütiert in jedem der Events je ein Starter-Pokémon in der Gigadynamax-Form. Begleitet wird der Spaß von vielen Pokémon-Spawns und einigen Boni.
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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft
Ein Fest für Sammler und Kämpfer
Wann finden die Events statt? Die Zeiträume der Events sehen wie folgt aus:
Ruhige Einkehr: Freitag, 30. Mai 2025, 10:00 Uhr, bis Dienstag, 3. Juni 2025, um 20:00 Uhr
Instrumentale Wunder: Samstag, 7. Juni 2025, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 11. Juni 2025, um 20:00 Uhr
Phantomruinen: Samstag, 14. Juni 2025, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 18. Juni 2025, um 20:00 Uhr
Welche Monster haben eine erhöhte Shiny-Chance? Die Events bringen euch jeweils eine erhöhte Shiny-Chance auf 2 Monster.
Ruhige Einkehr: Somniam aus Eiern und Feldforschungen, Bubungus aus der Wildnis und Feldforschungen
Instrumentale Wunder: Kastadur und Legios, die ihr beide in der Wildnis und in Raids findet
Phantomruinen: Mollimorba und Paragoni, die ihr in der Wildnis und durch Rauch erhaltet
Welche Gigadynamax-Monster debütieren? Ihr könnt in den jeweiligen Events die letzten Entwicklungen der 3 Starter aus der 8. Generation erstmals in Gigadynamax-Kämpfen herausfordern und fangen.
Ruhige Einkehr: Gigadynamax-Gortrom
Instrumentale Wunder: Gigadynamax-Liberlo
Phantomruinen: Gigadynamax-Intelleon
Welche Boni gibt es in den Events? Neben den erhöhten Shiny-Chancen könnt ihr in jedem der 3 Events obendrein von einem auf 1.600 Dyna-Partikel erhöhten Sammel-Limit profitieren sowie die 8-fache Menge an Partikeln von Kraftquellen erhalten.
Im „Ruhige Einkehr“-Event erhaltet ihr zudem die 1,5-fache Menge an Schlüpf-Erfahrungspunkten sowie eine halbierte Schlüpf-Distanz. Während ihr bei „Instrumentale Wunder“ 5.000 zusätzliche Erfahrungspunkte für abgeschlossene Raid-Kämpfe erhaltet, bringen euch die „Phantomruinen“ doppelte Fang-EP sowie veränderte Rauch-Spawns.
Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch in ihren jeweiligen Shiny-Varianten erscheinen.
Bis zum Start der Events dauert es noch einige Tage. Bis dahin könnt ihr noch das eine oder andere starke Pokémon im Spiel fangen. Gerade läuft nämlich das Event „Entscheidender Treffer: GO-Kampfwoche“, bei dem es 5 starke Monster gibt, die ihr nicht verpassen solltet.
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Telegram galt lange als alternativer Messenger zu WhatsApp und Line, welcher besondere Sicherheit versprach. Doch die Plattform steht nun in der Kritik, ihre Grundwerte zu verraten.
Telegram startete 2013 und versprach, ein Messenger zu sein, der Nutzerdaten schützt, wie damals in Medienberichten wie bei FirstPost festgehalten wurde. Gerade in Ländern mit eingeschränkter Meinungsfreiheit wurde Telegram zum digitalen Zufluchtsort. Doch diese Schutzversprechen scheinen brüchig zu werden: Im ersten Quartal 2025 gab Telegram die Daten von 22.777 Nutzern an Behörden weiter.
Wie leicht persönliche Daten ausspioniert werden können, zeigt ein Experiment von Studenten, die mit einer versteckten Kamera Passanten beobachtet haben. Seht hier das Video:
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Zwischen Freiheit und Kontrolle
Wie kam es zu der Wendung? Im Jahr 2024 kam es zu der Festnahme von Telegram-Gründer Pavel Durov in Frankreich, wie die Zeitung LeMonde berichtete. Die Behörden warfen Telegram vor, Extremisten und kriminellen Gruppen eine Plattform zu bieten. Obwohl Durov bald wieder freikam, ist die Stimmung bei Telegram umgeschlagen. Die Plattform versucht nun, stärker mit Behörden zusammenzuarbeiten, um politischen Druck abzubauen und gleichzeitig Kriminelle von der Nutzung abzuschrecken.
So berichtete Telegram in seinem Transparenzbericht, dass allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 die Daten von 22.777 Nutzern an Behörden weitergegeben wurden, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 5.826 Nutzern im gleichen Zeitraum 2024. Diese Zahlen veröffentlichte Telegram im Rahmen seiner halbjährlichen Transparency Reports, die Einblick in behördliche Anfragen und Datenweitergaben geben.
In einer öffentlichen Aussage (via WIRED) sagt Durov selbst, dass nur eine kleine Minderheit der Nutzer die Plattform für illegale Zwecke missbraucht. Diese Gruppe gefährde aber das Image von Telegram und damit die Sicherheit der übrigen fast eine Milliarde Nutzer weltweit.
Welche Daten gibt Telegram weiter? Telegram betont in seiner Datenschutzerklärung, dass es vor allem Metadaten herausgibt, also Informationen wie IP-Adressen, Telefonnummern, Gerätetypen oder Zeitstempel von Nachrichten. Inhalte von Nachrichten bleiben laut Telegram verschlüsselt, zumindest bei den „Geheimen Chats“, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Alle anderen Chats, Gruppen und Kanäle hingegen laufen über Telegram-Server und sind nicht vollständig verschlüsselt. Außerdem ist Telegrams Quellcode nur teilweise offen, was die unabhängige Prüfung erschwert.
Was bedeutet das für Nutzer? Gerade in Ländern, in denen Überwachung an der Tagesordnung ist, können selbst Metadaten gefährlich sein. Sie reichen oft aus, um Personen zu identifizieren, Bewegungsprofile zu erstellen oder Kommunikationsnetzwerke aufzudecken. Nutzer, die Telegram bisher als sicheren Rückzugsort sahen, müssen sich bewusst machen, dass ihre Daten inzwischen verstärkt an Behörden weitergegeben werden, auch wenn Telegram betont, nur auf rechtlich bindende Anfragen zu reagieren.
Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat seit Jahren eine Haushaltshilfe: Agatha, die auch regelmäßig für ihn kocht. Oder so behauptet er es jedenfalls, denn einiger seiner Streamer-Kollegen säen nun Zweifel, indem sie sagen, dass sie Agatha noch nie gesehen hätten.
Was ist da los mit Agatha? Agatha ist die Haushaltshilfe von Twitch-Streamer MontanaBlack. Sie arbeitet schon seit einigen Jahren für ihn und ihretwegen gibt es auch das Meme innerhalb der Twitch-Community: „Agatha hat wieder gezaubert“ (via YouTube), da sie regelmäßig für MontanaBlack kocht.
Seit einigen Tagen hat sich der Witz innerhalb der Twitch-Community, vor allem von MontanaBlacks Twitch-Kollegen, etabliert, zu behaupten, dass sie Agatha noch nie gesehen hätten und dass der Twitch-Streamer sich seine Haushaltshilfe nur einbilden würde.
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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video
In einem Streamausschnitt beschreibt Trymacs eine Situation, in der er bei MontanaBlack zu Hause war (via YouTube). Es sei eine „Frau mit Perücke herumgelaufen, die ungefähr Montes Statur“ gehabt habe. Trymacs habe sie allerdings nur von hinten gesehen und meinte, dass es auch hätte MontanaBlack selbst sein können.
Twitch-Streamer Zarbex und Max Schradin reden MontanaBlack in einem Stream (Highlight via TikTok) gut zu, dass sie es in Ordnung finden würden, wenn er sich Agatha nur einbildete. Zarbex meint unter anderem zu MontanaBlack: „Wenn es für dich wichtig ist, hab’ ich sie schon gesehen.“
Auch MontanaBlack selbst ist mittlerweile auf den Witz mit eingestiegen, wie er in diesem TikTok zeigte:
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MontanaBlack zeigt Agatha im Stream: In einem Twitch-Stream (Highlight auf YouTube) ließ sich MontanaBlack dann breitschlagen Agatha zu zeigen. Er stellte die Sicht auf sein Sofa um und zeigte seinen Saugroboter, den er Agatha getauft hatte.
Dann wendete MontanaBlack sich an seinen Chat: „Wieso, was gibt’s da zu lachen? Ihr wusstet doch, dass mein Saugroboter hier in der Halle Agatha heißt. Ihr habt doch jetzt nicht ernsthaft gedacht, dass ich eine hart arbeitende Frau, die bei mir zu Hause arbeitet, hierher schleif’, um euch Arschgeigen zu beweisen, dass ich keine Psychose hab’. Was soll das?“ via YouTube.
Die Community nimmt den Witz von MontanaBlack mit Humor auf. So schreiben sie unter anderem folgendes:
@phyksius4633 schreibt: „Der Punkt geht an Monte.“
@DRAGOZILLA4218 meint: „Ich hab alles erwartet. Dass Monte sich als Frau verkleidet, aber einen Staubsauger hab’ ich nicht erwartet“
@davidmuller1086 findet: „Für deinen Humor feiere ich dich. Zu 100 % mein Humor!!!“
Dass es Agatha wirklich gibt, bewies MontanaBlack allerdings schon mal, auch ganz ohne den Druck der Twitch-Community. In einem Ausschnitt seiner vergangenen Instagram-Stories ist sie zu hören:
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In Indien werden täglich Millionen Passagiere mit der Eisenbahn transportiert. Doch es gibt laut Staatsbahn viel zu viele Schwarzfahrer. Gemeinsam mit einem anderen Unternehmen hat man jetzt eine einfallsreiche Idee entwickelt, um die Zahl der Schwarzfahrer zu minimieren. Und das soll angeblich funktionieren.
Um welches Land geht es? Die indische Eisenbahn ist die Staatsbahn Indiens und ist für den größten Teil des landesweiten Schienenverkehrs zuständig. Täglich werden rund 24 Millionen Passagiere befördert. Zum Vergleich: Die Deutsche Bahn befördert täglich 7,3 Millionen Passagiere (via germany.travel.de)
In Indien hat man aber ein Problem: Die Züge und Bahnhöfe sind teilweise so stark überfüllt, dass die Schaffner Schwierigkeiten haben, jeden einzelnen Fahrgast zu kontrollieren. Daher hat man eine große Zahl von Schwarzfahrern, die ohne Ticket fahren. Und das kostet die Bahn jährlich Millionen an Einnahmen.
Doch anstatt mit einer strengeren Durchsetzung der Vorschriften zu reagieren, hat die indische Eisenbahn in Mumbai einen einfallsreicheren Weg eingeschlagen, um mehr Personen von einem Ticketkauf zu überzeugen.
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt
Jedes Zugticket ist in Indien ein potentieller Lottogewinn
In Indien spielt Glück, Hoffnung und Glücksspiel eine sehr große Rolle: Inder sollen jedes Jahr mehr als umgerechnet 30 Milliarden US-Dollar für Glücksspiel ausgeben, weswegen man sich für diese einfallsreiche Methode entschieden hat, auf eine Lotterie zu setzen:
Was genau hat man in Indien gemacht? Die indische Staatseisenbahn hat sich mit FCB India, dem größten indischen Kommunikationsunternehmen zusammengetan, um eine Lotterie zu entwickeln, die sogenannte Lucky Yatra.
Jedes Zugticket ist jetzt auch ein Lotterielos, mit dem Reisende die Chance haben, Geldpreise zu gewinnen, indem sie einfach einen gültigen Fahrschein kaufen. Anstatt den Fahrkartenkauf als Pflicht oder Verpflichtung zu sehen, verwandelt Lucky Yatra ihn in eine Chance auf einen möglichen Jackpot.
Wie funktioniert das? Jede Zugfahrkarte, die von der Abteilung Mumbai der indischen Eisenbahn ausgestellt wird, enthält jetzt eine eindeutige Identifikationsnummer. Mit dieser Nummer nimmt der Fahrgast an einer täglichen Lotterie teil, bei der die Gewinner Geldprämien mit nach Hause nehmen können. Je öfter die Fahrgäste gültige Fahrkarten kaufen, desto größer sind ihre Gewinnchancen.
Zum Vergleich: Ein Zugticket in Mumbai kostet zwischen 5 und 25 Rupien. Das sind zwischen 5 und 25 Cent. 100 Rupien sind etwa 1 Euro.
Wie kommt das System an? Der Ansatz, ein bereits vorhandenes Bedürfnis zu nutzen, um ein allgemeines Problem in der Öffentlichkeit zu lösen, kommt in der Community übrigens gut an. So erklärt etwa ein Nutzer auf Reddit, dass dieser lösungsorientierte Ansatz sehr gut sei:
Ein sehr guter Ansatz, darüber nachzudenken, woran die Öffentlichkeit tatsächlich interessiert ist, und dies dann zu nutzen, um das Problem zu lösen, das sie hatten.
Es gibt aber auch berechtigte Kritik an dem neuen System der indischen Staatsbahn. Zum einen bringe man die Leute im wahrsten Sinne dazu, Glücksspiel zu nutzen, was viele für keine gute Idee halten. Zum anderen sei das Risiko, beim Schwarzfahren erwischt zu werden, so gering, dass die Leute sich weiterhin kein Ticket kaufen würden, meint ein weiterer Nutzer auf Reddit:
Ein interessantes Konzept, aber ich bin mir nicht sicher, ob es wirksam ist. An dieser Stelle geht es eher um Marketing als um Politik. Die Person, die ohne Ticket reist, wird weiterhin dasselbe tun und kein Lotterielos mit einem Preisgeld von 1 Million kaufen. Es geht nicht um den Preis, sondern auch um den Ärger beim Loskauf und das geringe Risiko, erwischt zu werden.
Bungie wollte mit Marathon eine große, neue Marke etablieren und dabei das eingestaubte Franchise aus den 90ern wiederbeleben. Inzwischen ist der Release nur noch 4 Monate entfernt und lässt Sorge aufkommen – um Marathon, aber auch um die Zukunft von Bungie. Wie es um den Entwickler von Destiny steht, schauen wir uns jetzt an.
Was ist bei Marathon und Bungie los?
Der erste Ankündigungstrailer im Mai 2023 machte noch viele Spieler neugierig und wurde starke 22 Millionen Mal aufgerufen.
Danach folgte lange Funkstille, ehe neue Infos und 2025 erstes Gameplay zu dem Spiel folgten.
Inzwischen haben Spieler den Shooter selbst in einer Alpha testen können. Der Test konnte jedoch viele Spieler nicht überzeugen.
Nach dem Alpha-Test kam ein Skandal um geklaute Designs dazu.
Marathon hat keine Chance, „erfolgreich“ zu sein
Der Forbes-Journalist Paul Tassi verriet, er habe gehört, dass Marathon in den USA eines der 5 meistverkauften Spiele des Jahres 2025 sein müsste, um als „Erfolg“ zu gelten (via YouTube). Tassi ist gut mit Bungie verknüpft und hat nach eigenen Angaben auch einige Freunde in dem Studio.
Der Bericht von Tassi hatte mich veranlasst, mir die Spiele-Releases des Jahres noch einmal genauer anzuschauen und zu hinterfragen, ob dieses Ziel von Bungie meiner Meinung nach realistisch ist. Mein klares Fazit:
Eine Top-5-Platzierung 2025 halte ich für ausgeschlossen.
Wir haben erst Mai und schon jetzt gibt es einige Spiele, die richtig gut sind:
Lohnende Erwähnungen: Doom: The Dark Ages, Elden Ring: Nightreign, The First Berserker: Khazan.
Bevorstehende Releases: Dune: Awakening, Rematch, Mafia: The Old Country, Metal Gear Solid Delta: Snake Eater, Borderlands 4, Dying Light: The Beast, FBC Firebreak, Judas und Death Stranding 2.
Bei der Auswahl an Spielen, die 2025 bereits erschienen sind und noch erscheinen sollen, würde es mich wundern, wenn Marathon die Top-15 schafft. Jedem dieser Spiele traue ich bessere Verkaufszahlen über das Jahr hinweg zu als Marathon.
Denn das gesamte Spielkonzept von Marathon ist unstimmig.
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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer
Marathon hat eine winzige Zielgruppe, die zusätzlich eingeschränkt wird
Das grundlegende Problem von Marathon beginnt schon mit dem eigentlichen Spielprinzip. Es ist ein Extraction-Shooter, das aktuelle Hype-Genre der Spieleindustrie. Nahezu jeder Entwickler will einen Extraction-Shooter machen. Die Spiele setzen dabei alle auf das gleiche Spielprinzip und ändern nur Kleinigkeiten, die dem jeweiligen Titel dann seine Identität verleihen sollen. Bei einem Spiel sind es tobende Naturgewalten, bei dem anderen spielbare Helden statt unbenannten Figuren.
Das Problem an der ganzen Sache ist: Es gibt nur 2 Extraction-Shooter, die seit Jahren wirklich erfolgreich sind, Escape from Tarkov und Hunt: Showdown. Neue Spiele, die sich an dem Genre versucht haben, sind gescheitert. Dazu zählen Spiele und Modi wie The Cycle: Frontier und Call of Dutys DMZ. Manche Spiele wie Gray Zone Warfare oder Delta Force können zwar einige tausend Spieler auf Steam verzeichnen, sind jedoch ebenfalls von einem Top-5-Platz der jährlichen Verkaufszahlen weit entfernt.
Das ist allerdings nicht nur ein Problem von Bungie und Marathon, sondern ein Phänomen, das in der Spieleindustrie immer wieder auftaucht. Wir haben über die Jahre beispielsweise auch viele verschiedene MOBAs gesehen, die etwas vom Erfolg von League of Legends und DOTA 2 abhaben wollten. Positiv hervorzuheben sind etwa Smite, Pokémon Unite oder Mobile Legends: Bang Bang. Andere Spiele sind gescheitert, darunter Paragon, Heroes of the Storm und Battleborn.
Letztlich bleiben viele Spieler oftmals bei den Spielen, die sie seit Jahren zocken.
Ein Casual-Game ohne Casual-Gamer
Extraction-Shooter sind ein nischiges Genre und nur weil Tarkov groß ist, bedeutet das nicht, dass andere Studios damit ebenfalls Erfolg haben werden. Die Entwickler prügeln sich um eine kleine Zielgruppe und verstehen nicht, wieso die Spieler ein bestimmtes Spiel spielen.
Ichbin überzeugt, dass ein Casual-Extraction-Shooter wie Marathon nicht funktionieren kann. Wenn jemand Escape from Tarkov spielt, will er die Hardcore-Spielerfahrung einer Militärsimulation:
keine Minimap
ein realistisches Spielgefühl und Setting
komplizierte Verletzungen der Spielfigur.
Die Spieler lieben, wie kompliziert das Spiel ist. Nicht umsonst sagte ein Tarkov-Streamer mal: „Du kannst entweder Jura studieren oder gut in Tarkov sein. Beides gleichzeitig geht nicht.“ Ich würde einem Tarkov-Fan eher ARMA oder Squad empfehlen als Marathon.
Auf der anderen Seite stehen die Gamer-Dads, die nach einem harten Arbeitstag entspannt zocken wollen. Entspannt zocken geht in einem Extraction-Shooter einfach schlecht. Selbst wenn ich 4-5 Tage lang wirklich erfolgreiche Durchläufe spiele, irgendwann sterbe ich und verliere meine Ausrüstung. Und als nicht kompetitiver Gamer wird man oft sterben, bis dann die gesamte Ausrüstung verloren ist und ihr nur noch die billigsten Waffen nutzen könnt, die euch die Händler gratis sponsern. Entweder das, oder ihr nutzt generell nur „schlechte“ Ausrüstung, weil ihr Angst habt, euren guten Loot zu verlieren.
Extraction-Shooter sind einfach zu bestrafend für Casual-Gameplay. Es gibt also voraussichtlich sehr wenig Spieler, die einen Casual-Extraction-Shooter zocken wollen. Marathon verkleinert also erfolgreich eine ohnehin schon sehr begrenzte Zielgruppe.
Zu hoher Preis, kein klares Alleinstellungsmerkmal
Eines der am meisten diskutierten Probleme von Marathon ist zudem der Preis.
Marathon wird kein Free-to-play-Spiel.
Verschiedenen Gerüchten zufolge könnte es etwa 40 € zum Release kosten. Wenn ich unsicher bin, ob Marathon mir Spaß machen könnte oder nicht, drückt der Preis die Kaufentscheidung im schlimmsten Fall stark Richtung „kein Kauf“.
Insgesamt fehlt dem Spiel ein großes Alleinstellungsmerkmal. Irgendwas, das dem Spieler sagt: Hier bekommst du etwas Besonderes, das du sonst nirgendwo bekommst.
Die „innovative“ Idee des Spiels ist es, Extraction-Shooter mit spielbaren Helden zu verbinden, aber das typische Extraction-Gameplay bleibt, nur dass nun jeder verschiedene Fähigkeiten einsetzen kann. Diese Fähigkeiten wie die Unsichtbarkeit oder der Gegner-Scan sind aber allesamt keine neuen Ideen und gab es so in irgendeiner Form schon in anderen Spielen.
Das, was Marathon bislang für viele Nutzer in den sozialen Netzwerken ausgezeichnet hat, war der Artstyle (vgl. X). Der ist besonders und sticht hervor. Da Bungie jedoch zugegeben hat, Designs einer Künstlerin gestohlen und in der Alpha von Marathon genutzt zu haben, müssen nun viele Designs des Spiels ausgetauscht werden. Der Artstyle wird wahrscheinlich gleich bleiben, doch der Vorfall wirft ein negatives Licht auf die Gestaltung des Spiels.
Bungie hat die Spieler schon lange verloren
Das Tragische an der Situation von Bungie und Marathon ist, dass das Studio jahrelang dafür bekannt war, wirklich gute Shooter zu machen. Das Gunplay von Destiny gilt bis heute als hervorragend und macht einfach Spaß. Doch genau jene Community, die Spieler von Destiny und Fans von Bungie, hat das Studio schon vor Monaten verloren. Es gibt eine lange Liste an Kritik, die Spieler immer wieder aufführt.
Monetarisierung: Teure Skins; verschiedene Währungen; teure DLCs;
recycelte Inhalte: neue Inhalte wie Events sind oftmals nur recycelte Versionen alter Inhalte, Events und Ähnliches wiederholen sich, es gibt wenig neue Ideen und innovationen
Seasons, Content-Vault und Fomo: Das Season-Modell von Destiny 2 führt oft dazu, dass Inhalte nur für eine begrenzte Zeit verfügbar sind. Dazu verschwinden alte DLC-Inhalte, für die Spieler gezahlt haben, im Content-Vault und sind nie wieder spielbar – außer sie werden in Form „neuer“ Inhalte recycelt.
Umgang mit Feedback: Viele Spieler äußerten in der Vergangenheit, dass das Feedback der Community nicht beherzigt wurde, etwa bei Balancing-Entscheidungen.
Vernachlässigung von PvP/ Gambit: Die PvP-Spieler des Loot-Shooters fühlen sich vernachlässigt.
Die Unzufriedenheit der Community führt zu einem Abfall der Spielerzahlen, diese werden stetig weniger. Neue Inhalte konnten zuletzt, gemessen an den Spielerzahlen auf Steam, nur einen kleinen Teil der Spielschaft zubringen. Während Destiny 2 auf Steam 2023 noch durchschnittlich rund 65.000 Spieler hatte, waren es 2024 trotz des Releases von The Final Shape nur etwa 48.000. Seither fielen die Zahlen weiter. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2025 sind durchschnittlich noch 28.130 Spieler online (via SteamCharts).
Außerdem fällt den Gamern auf, dass Bungie jetzt mehrfach in Plagiatsvorwürfe verstrickt war und diese wiederholt auch gestand. Das weckt Zweifel an der Qualitätssicherung des Unternehmens. Bungie müsse eine Institution schaffen (oder verbessern), die dafür zuständig ist, das Urheberrecht von Designs, Texten und sonstigen Inhalten zu prüfen – zumindest, wenn man als Unternehmen in dem Bereich schon mehrfach auffiel.
Jahr
Spiel/ Produkt
Involvierte Künstler
Art des Vorwurfs
Lösung
2025
Marathon (Alpha)
Antireal
Unautorisierte Nutzung von Poster-Designs der Künstlerin als In-Game-Texturen/Assets.
Bungie gab die Nutzung öffentlich zu und gab an, ein ehemaliger Mitarbeiter sei Schuld. Man nehme nun Kontakt zur Künstlerin auf.
2024
Destiny 2 / NERF Blaster „Ace of Spades“
Tofu Rabbit
Kopie eines Fan-Designs für den NERF Blaster ohne Erlaubnis.
Bungie entschuldigte sich und deutete eine Entschädigung an (via X).
2023
Destiny 2 (Season of the Deep, In-Game-Zwischensequenz)
Julian Faylona
Starke Ähnlichkeit eines Artworks in einer Cutscene mit einem Werk des Künstlers.
Bungie bezeichnete es als Fehler eines externen Dienstleisters und entschädigte den Künstler. (via X)
2021
Destiny 2 (Trailer zu „Die Hexenkönigin“)
Relay314
Unautorisierte Nutzung eines Fan-Artworks (Figur: Xivu Arath) im Trailer
Bungie bestätigte die „versehentliche Nutzung“, entschuldigte sich, kreditierte den Künstler und holte nachträglich die Erlaubnis ein (via X).
Gegenwärtig läuft auch noch ein Rechtsstreit mit einem Autor, der Bungie vorwirft, die Story von Destiny 2 sei einem seiner Werke nachempfunden. Bungie hat dabei Schwierigkeiten, das Gegenteil zu beweisen, weil entsprechende alte Inhalte des Spiels nicht mehr verfügbar sind. Sie greifen dafür auf Videos eines YouTubers zurück, der die Story und Lore des Spiels aufwendig zusammenfasst.
Ich will nicht zu pessimistisch sein, aber langsam wird es schwierig, bei Bungie optimistisch zu bleiben. Destiny 2 verliert zunehmend Spieler, die Stimmung der einstigen Fans ist mies, das neue Spiel Marathon war lange in Entwicklung und könnte brutal scheitern und alles, was man zur internen Situation des Studios und der Mitarbeiterzufriedenheit hört, bereitet Sorgen.
Sony selbst ist gewinnorientiert und wird ein sehr kritisches Auge auf die Entwicklungen bei Bungie werfen – zumal sie mit Concord erst 2024 einen herben finanziellen Rückschlag bei einem Live.Service-Game erlitten. Einem Bericht von IGN aus dem Jahr 2023 zufolge sei es Sony möglich, beim Ausbleiben finanzieller Ziele den bestehenden Vorstand von Bungie aufzulösen und die volle Kontrolle zu übernehmen. Zudem ist es denkbar, dass Sony Vorfälle wie die Plagiatseingeständnisse als rufschädigend betrachtet und diese der Bungie-Führung negativ auslegt.
Insgesamt ist es schwierig, sich vorzustellen, dass Bungie in den nächsten Jahren einen finanziellen Erfolg haben wird – unabhängig von der Qualität des jeweiligen Produkts. Die einstigen Fans von Bungie sind so unzufrieden und frustriert, dass sie – so wirkt es aktuell – allem negativ gegenüberstehen, was Bungie macht. Das Studio muss schon etwas richtig Gutes liefern, damit es nicht „aus Prinzip“ gehasst wird. Stattdessen liefern sie ein zu teures Spiel ohne Zielgruppe, mit geklauten Assets.
Wenn Marathon scheitert – und das kann ich mir leider gut vorstellen – könnte Sony die Geduld mit Bungie verlieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Unternehmen die aktuelle Situation noch lange mitmacht. Sollte das angeblich vertraglich festgelegte finanzielle Ziel seitens Bungie wirklich verfehlt werden, droht die vollständige Kontrollübernahme seitens Sony. Bungie benötigt dringend einen Erfolg und muss bei Marathon Schadensbegrenzung vermeiden.
Um einen Top-5-Platz der Verkäufe in den USA zu erreichen, müsste Bungie es meiner Einschätzung nach schaffen, Marathon für Destiny-Spieler reizvoller zu machen, beispielsweise mit einem größeren Fokus auf PvE oder der Möglichkeit PvP zu vermeiden. Selbst Escape from Tarkov hat inzwischen einen reinen PvE-Modus.
Eine Umstellung auf PvE-Inhalte würde jedoch viel Aufwand und Entwicklungszeit bedeuten, was voraussichtlich mit hohen Kosten verknüpft wäre – schließlich müssen die ENtwickler in der Zeit bezahlt werden. Da ein finanzieller Erfolg dennoch nicht garantiert wäre, käme das wohl kaum einer Schadensminimierung gleich. Bungies größte Hoffnung bleibt also Destiny 2. Das Studio muss qualitativ hochwertige Erweiterungen bringen und das Vertrauen der Community zurückgewinnen. Dabei wird es entscheidend sein, dem Feedback der Spieler zuzuhören.
Denn wenn die Stimmung schlecht bleibt, besteht die Gefahr, dass die Spieler weniger kauffreudig sind.
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Wer das Sammeln und Bekämpfen von Monstern liebt, der muss schon lange nicht mehr nur auf Pokémon zurückgreifen. Mittlerweile gibt es viele Alternativen. Eine actionreiche Variante vom Monster-Sammeln erscheint schon in einem Monat unter anderem auf der Switch 2 und Steam und damit vor dem neuen Pokémon.
Um welches Spiel geht es? Die Megami-Tensei-Reihe gibt es schon seit 1987, doch so richtig bekannt ist sie im Westen erst seit den späteren Persona-Titeln. Seit Persona 5 haben auch andere Titel der Reihe neue Ableger oder Remakes bekommen. Mit Shin Megami Tensei 5 erschien sogar ein neuer Hauptteil.
Am 20. Juni 2025 holt man ein weiteres Spin-Off aus der Vergangenheit zurück. Kurz nach dem Start der Switch 2 erscheint mit RAIDOU Remastered: The Mystery of the Soulless Army ein neues Rollenspiel. Erneut könnt ihr unzählige Dämonen sammeln, doch diesmal kämpft ihr zusammen mit ihnen in einem Action-Kampfsystem.
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Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army – Trailer zum Action-RPG
Mit eigenen Dämonen in den Kampf ziehen
Worum geht es in Raidou Remastered? Das Spiel ist ein Remake von Devil Summoner: Raidou Kuzunoha vs. the Soulless Army, das 2006 für die PS2 erschienen ist. Ihr spielt Raidou Kuzunoha, der nicht nur Dämonen beschwören kann, sondern in den 1930ern auch als Detektiv in Japan tätig ist. Er bekommt von einer jungen Frau einen neuen Fall, für den er nicht nur eine Stadt, sondern auch gefährlichere Orte erkunden muss.
Was ist Raidou Remastered für ein Spiel? Die beliebten Dämonen, die man aus Persona oder Shin Megami Tensei kennt, sind hier erneut der Fokus des Gameplays. Über 120 Dämonen könnt ihr beschwören und im Kampf einsetzen. Der Sammeltrieb wird durch die beliebten Fusionen und taktischen Entscheidungen dabei erneut geweckt.
Statt eines rundenbasierten Kampfsystems begebt ihr euch als Raidou selbst deutlich actionreicher in die Begegnungen. In Echtzeit kloppt ihr euch zusammen mit euren Dämonen, die automatisch agieren, gegen eure Widersacher. Ihr habt aber auch spezielle Manöver im Kampf und durch eine Schusswaffe auch Fernkampf-Optionen. Zusätzlich dazu sollen auch das Ausweichen und die Positionierung im Kampf relevant sein.
Die Dämonen sind auch außerhalb des Kampfes nützlich und erlauben euch, mit der Oberwelt und NPCs auf unterschiedliche Art und Weise zu interagieren.
Warum ist das Spiel für Pokémon-Fans relevant? Auch wenn sich das Gameplay durch den Action-orientierten Fokus von Pokémon unterscheidet, könnte Raidou Remastered eine gute Alternative für Monster-Sammler werden. Durch das Fusionieren könnt ihr viel Zeit damit verbringen, neue Dämonen zu erschaffen.
Wer sich gerne mit Planung vergnügt, kann sich durch diese Mechanik auch mit dem Vererben von Fähigkeiten und damit auch dem Erstellen von einzigartigen Builds für die Dämonen beschäftigen. Da der neue Pokémon-Titel, Pokémon Legenden Z-A, erst Ende des Jahres erscheint, kann das die Wartezeit verkürzen.
Nach einem erfolgreichen Early Access startet das neue RPG eines polnischen Studios auf Steam und Konsole. Dieses schickt Spieler in eine düstere Neuinterpretation der Artus-Legende in einem düsteren Fantasy-Setting.
Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das Open-World-RPG „Tainted Grail: The Fall of Avalon“ des polnischen Studios Questline, das bereits heute – am 23. Mai 2025 – auf Steam, PS5 und Xbox erscheinen wird.
Das Spiel befand sich seit dem 30. März im Early Access und konnte bereits viele Spieler von sich überzeugen. Auf Steam hat es aktuell eine sehr positive Bewertung (86 % der 4.566 Nutzerrezensionen sind positiv), was die Vorfreude der Spieler deutlich macht.
Am Tag vor dem Release veröffentlichte das Studio einen Story-Trailer, der die düstere Atmosphäre des Spiels zeigt:
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Der offizielle Story-Trailer von Tainted Grail: The Fall of Avalon zeigt eine Fantasy-Version der Arthur-Legende
Die Artus-Legende in einem düsteren Licht
Was wissen wir über die Story? Die Geschichte von Tainted Grail ist eine düstere Neuinterpretation der Artus-Legende, dessen Welt in einem ewigen Herbst gefangen ist und bekannte Legenden in einem anderen, neuen Licht (oder neuer Dunkelheit) darstellt. Dafür bietet das Spiel die Möglichkeit, allerlei Entscheidungen zu treffen und dadurch verschiedene Enden zu erreichen.
Man tritt hierfür in die Fußstapfen von König Arthur und versucht, die Mysterien um dessen Legende und das Königreich aufzudecken. Währenddessen kehrt eine chaotische Kraft in die Welt zurück, die das Überleben – zusätzlich zu den vielen Gegnern, Sekten und einer feindlichen Umgebung – weiter erschwert.
Wie ist die Stimmung rund um das Spiel? Die Vorfreude auf den Release wird in den Kommentaren unter dem Trailer auf YouTube und den Steam-Rezensionen deutlich:
nis_gia kommentiert auf YouTube: „Kann den morgigen Tag kaum erwarten, die Demo war so gut, abgesehen von den Leistungsproblemen, die zu erwarten sind und hoffentlich mit einem Patch behoben werden. Macht weiter so, es scheint ein Spiel und ein Team zu sein, das Unterstützung verdient, und wenn man ihm Zeit gibt, denke ich, dass es wirklich glänzen wird. Ein großes Lob für den Aufbau der Welt und das nur aufgrund der Demo und Leaks.“
Ogma schreibt auf Steam: „Auf die Gefahr hin, wie ein unerträglicher Snob zu klingen: Wenn ihr eine erwachsenere, besser umgesetzte Version des Elder-Scrolls-Gameplays sucht, ist dies das Richtige.“
Trogdor Burninator kommentiert auf Steam: „Die Geschichte und die Dialoge sind großartig. […] Es wird viel erzählt, man findet Bruchstücke der Geschichte in Notizen, Tagebüchern, Stadtgesprächen, Gerüchten von Leuten, die man trifft, und dann stößt man auf diese seltsamen und wundervollen, mystischen Dinge da draußen, und es gibt diesen Wow-Faktor, wenn man das tut. Mit einem Wort: Immersion. Skyrim hat es geschafft, und diese Jungs auch.“
Im Multiversum von Dungeons & Dragons gibt es eine ganze Menge Zauber, die ziemlich cool klingen. Gerade auf niedrigem Level neigt man dazu sie zu lernen oder mitzunehmen, dabei sind einige von ihnen nicht so nützlich, wie ihre Beschreibung vermuten lässt. Wir stellen euch 5 davon vor, damit ihr ihnen nicht auf den Leim geht.
Wir haben für euch 5 Zauber herausgesucht, die aufgrund ihrer Beschreibung cooler klingen, als sie dann in der Praxis tatsächlich sinnvoll sind. Gerade zum Einstieg oder auf niedrigem Level, mit einer für einen selbst unbekannten Klassen, kann es hier schnell passieren, dass man sie lernt oder mitnimmt, obwohl sie nicht besonders praktikabel sind.
Was beispielsweise bei Klerikern, Magiern oder Druiden abseits von Zaubertricks (Cantrips) nicht so schlimm ist, weil sie ihre Zauber jeden Tag anpassen können, ist zum Beispiel bei Barden, Hexenmeistern oder Zauberern ein größeres Problem, da sie ihre Zauber für jeden Levelaufstieg fest wählen müssen. Damit ihr euch hier nicht vergreift, sondern wisst, welche Zauber besser klingen als sie oft sind, haben wir 5 Übeltäter für euch herausgesucht.
Dabei ist kein Zauber natürlich völlig nutzlos, da es darauf ankommt, wie ihr ihn einsetzt. Dennoch machen die spezifischen Einschränkungen, der hohe Aufwand oder die Notwendigkeit spezieller Situationen, die verhältnismäßig selten vorkommen, sie in der Praxis oft weniger nützlich.
Wie wurden die Zauber ausgewählt? Für die Auswahl haben wir uns auf Zauber der 5. Edition, unter Berücksichtigung der Regeln von 2024, beschränkt. Zusätzlich haben wir darauf geachtet, ein breites Feld verschiedener Zauber abzubilden. Für unsere Liste haben wir uns gegen ein direktes Ranking entschieden, da die Macht eines Zaubers von zu vielen Faktoren abhängig ist, als dass man sie gut vergleichen könnte.
So kann ein Zauber mächtig sein, weil er viel Schaden macht oder weil er die Welt um sich herum in großem Maße manipulieren kann – oder auch, weil ein Spieler ihn in einem geeigneten Moment schlau einsetzt.
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Was für Zauber gibt es? In Dungeons & Dragons gibt es hunderte verschiedene Zauber, aus denen ihr für eure Charaktere wählen könnt. Da gibt es zum einen Zaubertricks (Cantrips), die keinen Zauberplatz kosten, wenn man sie wirkt. Sie mögen nicht besonders stark sein, sind aber häufig sehr nützlich.
Wollt ihr kraftvollere Zauber wirken, könnt ihr aus Zaubern verschiedener Stufen von Stufe 1 bis Stufe 9 wählen, die dann jeweils einen gleichwertigen Zauberplatz kosten. Dabei gilt: je höher die Stufe, desto mächtiger der Zauber. Ebenso kann nicht jede Klasse jeden Zauber erlernen.
Die Zauber gehören jeweils einer der 8 Schulen der Magie an:
Bannzauber (Abjuration)
Beschwörungszauber (Conjuration)
Hervorrufungsmagie (Evocation)
Illusionsmagie (Illusion)
Nekromantie (Necromancy)
Verwandlungsmagie (Transmutation)
Verzauberungsmagie (Enchantment)
Erkenntniszauber (Divination)
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Baldur’s Gate 3: Zwei Zauber in einem Zug wirken
Fluch auferlegen (Bestow Curse)
Zauberstufe: Stufe 3
Verfügbare Klassen: Barde, Kleriker, Magier, Paladin (Eidbrecher, Eid der Eroberung)
Der Name klingt erstmal fantastisch – „Fluch auferlegen“! Die Effekte (Nachteil auf Angriffe/Checks, verschwendete Aktionen, Schadensnachteil) klingen mächtig und können einen einzelnen Gegner potenziell lahmlegen. Außerdem kann man ihn ohne Konzentration wirken, wenn man einen Zauberplatz auf Level 5 oder höher nutzt.
Der große Haken ist, dass das Ziel berührt werden muss, um es mit einem Fluch zu belegen – ihr müsst euch dafür also in den Nahkampf begeben. Das ist in den meisten Kampfsituationen gefährlich für einen Magiewirker, der typischerweise eher weit hinten steht. Alternativ könnt ihr auch einen Familiar losschicken, um den Fluch auf das Ziel zu wirken, sofern ihr einen habt.
Obendrein erlaubt der Zauber einen Weisheitsrettungswurf, und viele der gefährlichsten Gegner haben hohe Weisheitswerte. Wenn der Fluch sitzt, ist er stark, aber die Hürde, ihn zu wirken und den Rettungswurf zu überwinden, macht ihn oft zu einer schlechten Wahl im Kampf. Für das gleiche Zauberlevel (Grundlevel 3) gibt es oft effektivere Kontroll- oder Schadenszauber.
Durch die neuen 64-Bit-Server erlebte Herr der Ringe Online zuletzt so etwas wie einen dritten Frühling. Dennoch bleiben weiterhin viele Spieler fern, die eigentlich Lust auf ein MMORPG in Mittelerde haben – das zeigt eine aktuelle Community-Diskussion.
Was ist das für eine Diskussion? Die wurde ausgelöst durch das frisch veröffentlichte Update 44.2 für Herr der Ringe Online. Hierbei handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Patch mit den nachfolgenden Highlights:
Die Sippen-Verwahrung wird jetzt korrekt mit dem Gildenoberhaupt übertragen und befindet sich in der Verwahrung auf der Zielspielwelt. Alle Gegenstände, die bei der Übertragung des Gildenoberhaupts aus der Sippen-Verwahrung verschwunden sind, müssen beim Kundendienst gemeldet werden.
Die 14. Belohnungsleiste für legendäre Gegenstände ist mit neuen Belohnungen da.
„Dun Shûma, die Festung des Königs“ ist jetzt auf Schwierigkeitsstufe 3 verfügbar.
Dazu kommen allerlei weitere, kleinere Fehlerbehebungen und Anpassungen. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf lotro.com.
Der Trailer zur aktuellen Erweiterung von Herr der Ringe Online:
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Herr der Ringe Online: Trailer zu Morgoths Vermächtnis stimmt euch auf die neue Erweiterung ein
„Das wäre das Spiel für mich“, aber …
Zurück zur Diskussion: Ein Fan des Spiels hatte die Patch Notes auch auf Reddit verlinkt. In den Kommentaren unter dem Post ging es dann aber nicht um die Neuerungen, sondern um Gründe, warum man Herr der Ringe Online nicht spielt, obwohl man Lust auf ein MMORPG in Mittelerde hätte.
Fr0zenYeti schreibt auf Reddit etwa: „Alles, was sie tun müssen, ist, die UI für höhere Auflösungen zu verbessern, und ich gebe diesem Spiel eine faire Chance“
clocktowertank untermauert das auf Reddit: „Die Textgröße und die gewählten Schriftarten sind für die Lesbarkeit mehr als grauenhaft. Trägst du eine Brille, wenn du spielst? Denn es ist eine unglaubliche Belastung für die Augen, wenn man versucht, in diesem Spiel etwas zu lesen, wenn man sonst in 2K oder höher spielt.“
Auch KingBastok glaubt (via Reddit): „Verbesserte UI und HD-Pack und so viele Leute würden spielen.“
Gardevoir_Best_Girl sieht das auf Reddit auch so: „Ich wünschte wirklich, sie würden die Benutzeroberfläche verbessern, dann wäre das mein Haupt-MMO. Ein weiteres Jahr, ein weiteres ‚Nein‘.“
MarchAgainstOrange erklärt auf Reddit: „Ich glaube, das wäre das Spiel für mich, wenn ich den Server-Lag und die Präsentation überwinden könnte.“
Zwar hat Herr der Ringe Online durch die moderneren Server einen technischen Schritt nach vorn gemacht, doch erklärt Gambrinus auf Reddit, was dort das Problem ist:
Es hat etwas geholfen, aber das Problem ist, dass die 64-Bit-Server jetzt überfüllt sind, was die Sache wieder verschlimmert. Leider sind die aktuellen Probleme wahrscheinlich zu tief im Code und in der Architektur verwurzelt, als dass sie einfach behoben werden könnten, und sie werden sicherlich nicht eine Menge Geld (das sie wahrscheinlich nicht haben) für eine neue Architektur ausgeben.
Was ist mit dem neuen MMORPG von Amazon Games? Das letzte Lebenszeichen stammt aus dem August 2024. Seinerzeit erklärte Vice President Christoph Hartmann, dass man sich weiterhin in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet und noch dabei ist, den besonderen Dreh für das neue MMORPG zu Herr der Ringe zu finden.
Greg „Ghostcrawler“ Streetwar in China, um dort einige Kollegen bei NetEase zu besuchen.Sein begeistertes Lob über die Expertise der chinesischen MMORPG-Entwickler stößt auf Gegenwind.
Seit November 2023 ist klar, dass er auf den chinesischen Konzern NetEase als strategischen Partner zurückgreifen kann. Ihr wisst schon, das ist das Unternehmen, mit dem Blizzard zeitweise Beef hatte, wodurch World of Warcraft und Co. lange nicht in China erscheinen durften.
Wie genau die Zusammenarbeit aussieht, ist unklar. Damals kommentierte Ghostcrawler die Partnerschaft wie folgt:
Wir möchten das Spiel der Community früh und oft zeigen, um sicherzustellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und um konstant Feedback einzuarbeiten. Das ist möglich, weil NetEase ein strategischer Partner ist, der unsere Vision versteht und uns die kreative Freiheit, die Ressourcen und die Unterstützung gibt, die es braucht, damit wir erfolgreich sein können.
Erstes Gameplay aus dem Prototypen von Ghost – also noch eine sehr frühe Version des MMORPGs:
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Ghost: Gameplay aus dem Prototypen des neuen MMORPGs von Ghostcrawler
Was berichtet Ghostcrawler von seinem Besuch? Im Zuge dieser Zusammenarbeit war der Chef-Entwickler jetzt also in Hangzhou und Guangzhou, um persönlich mit den Kollegen von NetEase zu schnacken. Sein anschließendes Fazit auf X:
Ihr MMO-Design ist dem des Westens etwa 10 Jahre voraus, während sich unseres ein wenig eingefroren anfühlt. Ich habe viel gelernt und eine Menge leckeres Essen gegessen. Ich werde bald wiederkommen!
Unter dem Post bekam Greg Street im Anschluss einigen Gegenwind ab, es wurden aber auch viele Fragen gestellt, um den Grund für diese Aussage genauer zu beleuchten. Zudem befürchtet manch einer, dass Ghostcrawler jetzt einige „Unarten“ aus asiatischen MMORPGs auch für Ghost übernehmen könnte.
Perpetual hater kommentiert etwa auf X: „Ihr Design könnte dem Westen 100 Jahre voraus sein und der Westen wird trotzdem erfolgreicher sein, weil der Osten sich als gierig erwiesen hat, wenn es um MMOs geht.“
Griffin Best hofft auf X: „Bitte kein Auto Play oder Pay to Win, das ist dort weitverbreitet.“
SyphinB3 schreibt auf X: „Ich bin mit der aktuellen MMO-Formel aus dem Osten nicht einverstanden. Abgesehen von der Grafik, der fantastischen Charakteranpassung und den Kämpfen scheinen sie nicht in der Lage zu sein, die Systeme richtig hinzubekommen, noch können sie ein starkes Endgame entwickeln. Es wird am Ende immer ein Ressourcen-Grind, um die Ausrüstung zu leveln […].“
Wie reagiert Ghostcrawler auf die Kommentare? Ganz Ghostcrawler-typisch sehr kommunikativ, mit diversen Antworten und Ausführungen. In einem Post auf X erklärt der Entwickler beispielsweise:
Ich sage ja nicht, dass man chinesische MMOs lieben sollte, wenn man im Westen lebt. Ihr seid wahrscheinlich sowieso nicht deren Zielgruppe. Ich sage nur, dass ich als Designer die Tiefe ihres Designs sehr schätze, vor allem die horizontale Progression, mit der das Spiel, an dem ich gearbeitet habe, WoW, zu kämpfen hatte.
In einem anderen Post auf X ergänzt Street, dass sich Ghost an eine westliche Zielgruppe richten wird, weshalb er auch auf Bezahlmodell, Art-Design und Charakter-Progression setzen wird, die genau für den Westen ausgelegt sind. NetEase sei ein chinesischer Publisher, der von diesen westlichen Spielen gerne mehr im Portfolio hätte, so der Entwickler weiter.
Was in diesem Zusammenhang spannend ist: Immer mehr asiatische Unternehmen möchten mit ihren MMORPGs im Westen größere Erfolge feiern und passen dafür auch ihre Design-Ausrichtung an.
Mit dem DLC „Overture“ soll für das Soulslike Lies of P auch ein kostenloses Update erscheinen, das erstmals die Wahl verschiedener Schwierigkeitsgrade ermöglicht. Die Community nimmt diese Ankündigung mit großer Freude auf.
Was muss ich zu Overture wissen? Im Sommer 2025 erscheint mit „Overture“ ein kostenpflichtiger DLC (knapp 30 Euro), indem die Vorgeschichte des Hauptspiels beleuchtet und neue Spielmodi eingeführt werden. „Battle Memories“ soll es euch erlauben, bereits besiegte Bosse erneut herauszufordern, wobei diese in insgesamt fünf Stufen zur Verfügung stehen.
Hinter „Death March“ verbirgt sich wiederum ein Boss-Rush-Modus, indem ihr mehrere Bosskämpfe am Stück überstehen müsst, ohne dass ihr zwischendurch regenerieren dürft. Parallel wird auch ein kostenloses Update erscheinen, und eine der dort geparkten Änderungen stößt derzeit auf viel Gegenliebe – obwohl sich viele Genre-Fans immer dagegen ausgesprochen haben.
Lies of P ist hart. Wie hart? Seht selbst:
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Lies of P: Ein einfacher Gegner bricht unseren Redakteur – Mehrmals
Git gud? Bald nicht mehr!
Was ist das für eine Änderung? Mit dem Update soll Lies of P erstmals die Möglichkeit für die Auswahl von bis zu drei Schwierigkeitsgraden anbieten. Gegenüber videogameschronicle.com erklärte Game Director Jiwon Choi:
Wir wollten sicherstellen, dass ein breiteres Publikum von Spielern das Spiel spielen kann. […] Durch die Anpassungen bei der Entwicklung und die Einführung dieser Schwierigkeitsoptionen können wir die Erfahrung verschiedenen Spielertypen anbieten. Das verbreitert die Basis.
Der Chef-Entwickler erklärt weiter, dass man damit auf das Feedback vieler Spieler und Entwickler reagieren würde. Die Community müsste also glücklich mit der Ankündigung sein.
Wie reagieren die Spieler? Eine aktuelle Diskussion auf Reddit kommt auf über 1.900 Upvotes und mehr als 820 Kommentare. Tatsächlich freuen sich die meisten Spieler auf die neuen Optionen.
The_L3G10N erklärt auf Reddit etwa: „Das ist cool. Bitte hasst mich nicht, aber ich mag Soulslikes wirklich, aber ich bin wirklich schlecht darin. Einen leichteren Schwierigkeitsgrad hinzuzufügen, wäre so cool.“
Für Asn_Browser ist auf Reddit klar: „Wahrscheinlich kaufe ich das Spiel jetzt endlich. Wenn ich nicht weiterkomme, möchte ich die Möglichkeit haben, es einfacher zu machen, anstatt wochenlang festzusitzen. Dafür habe ich nicht die Zeit.“
DegenerateCrocodile sieht das auf Reddit ähnlich: „Ja, vielleicht schaue ich mir das mal an, jetzt, wo ich weiß, dass ich das Spiel auch dann beenden kann, ohne jeden Boss mehr als 20 Mal wiederholen zu müssen.“
PurpleK00lA1d schreibt auf Reddit: „Ich bin auf jeden Fall bereit, es zu kaufen. Ich war wirklich begeistert, als ich den Trailer zum ersten Mal gesehen habe, aber dann hat mich diese ganze Soulslike Sache komplett umgehauen. Ich habe Dark Souls, Sekiro und Elden Ring ausprobiert und jedes Mal hat es mir nicht gefallen. Ich mag Herausforderungen bis zu einem gewissen Grad, für mich gehen Soulslikes aber zu weit.“
Der Plan der Entwickler könnte also aufgehen. Bemerkenswert dabei ist, wie wenig Gegenwind die Ankündigung derzeit erhält. Vor allem im Kontext der Souls-Spiele von From Software gab es in der Vergangenheit immer wieder hitzige Diskussionen darüber, ob es für Dark Souls und Co. auswählbare Schwierigkeitsgrade geben sollte.
In World of Warcraft war ein Feind in den letzten Jahren kaum noch zu sehen. Jetzt kehrt er zurück – denn die Story wird wieder aufgegriffen.
Dass in World of Warcraft ein Feind nie wirklich besiegt ist, sondern auch gerne zweimal oder dreimal wiederkommt, ist inzwischen ein alter Hut. Doch gerade in den letzten Jahren hat Blizzard viele „klassische“ Warcraft-Feinde beseitigt. Die Alten Götter sind besiegt, die Brennende Legion wurde zerschlagen und der Lichkönig ist bereits seit vielen Jahren in Rente.
Jetzt wird ein alter Feind wohl zurückkehren und wieder neue Stärke erlangen – zumindest gibt es klare Hinweise darauf.
Spoilerwarnung: Es sollte bisher offensichtlich sein, aber es geht hier um die Zukunft von WoW.
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Einen Erfolg in WoW haben nur 6 Menschen – und die wissen nicht, warum
Wer kehrt zurück? Die Brennende Legion scheint noch nicht vollständig vergangen zu sein. Denn das geht aus der Ankündigung eines neuen Warcraft-Buches von Christie Golden hervor. Das Buch „Blood Ties“, als zu Deutsch wohl „Blutbande“ handelt von Alleria Windläufer, Exarch Turalyon und ihrem Sohn Arator. Blizzard hat das Buch auf der WoW-Webseite angekündigt.
In einer alten Basis der Legion hat sich jemand eingenistet – ein Dämon, der darauf sinnt, Azeroth einmal mehr für zwielichtige Pläne zu nutzen.
Was ist mit der Brennenden Legion? Die Brennende Legion wurde am Ende der Erweiterung „Legion“ besiegt. Viele der Anführer sind besiegt und wurden permanent ausgelöscht. Der gefallene Titan, Sargeras, wird derweil von den anderen Titanen und Illidan festgehalten. Gleichzeitig wurde die Weltenseele von Argus vernichtet, wodurch die Regeneration der Dämonen im Nether drastisch verlangsamt ist. Dämonen werden noch immer im Nether wiedergeboren (solange sie nicht im Nether sterben), aber der Prozess dauert länger.
Die Brennende Legion ist seither ohne Führung. Genaue Details sind nicht bekannt, aber Blizzard hat immer wieder durchscheinen lassen, dass unter den Dämonen nun ein interner Konflikt herrscht, bei dem mehrere Mächtige versuchen, ihr Stück der Legion zu sichern. Das ist jedoch keine riesige, kosmische Gefahr mehr, wie es unter der Führung von Sargeras der Fall war.
Viele starke Anführer der Brennenden Legion sind besiegt – permanent.
Seither haben Dämonen nur noch eine untergeordnete Rolle. Sie tauchen in den neuen Erweiterungen nur vereinzelt auf und abseits einiger spezifischer Klassen-Quests sind sie nahezu in Vergessenheit geraten.
Was wird zum Buch gesagt? Bisher gibt es lediglich den Klappentext des Buches. Darin heißt es (übersetzt):
(…) Arator bricht auf eine neue Reise auf, um die Gerüchte eines seltsamen Leuchtens zu erforschen, die aus den Ruinen einer längst verlassenen Legionsbasis dringen. Turalyon und Alleria bieten ihre Hilfe an, erpicht darauf, diesen alten Feind zu vernichten, bevor er die Welt erneut bedrohen kann. Während die Familie tiefer in das Mysterium eintaucht, versucht Arator das heroische Vermächtnis seiner Eltern mit den fehlerbehafteten Leuten in Einklang zu bringen, die er kennengelernt hat. Er sieht beide Eltern in sich: Die hohen moralischen Ansprüche seines Vaters, die Intelligenz seiner Mutter, und beider unerschütterlichen Willen Azeroth zu verteidigen. Aber Arator befindet sich im Zentrum ihrer größten Stärken und Schwächen – Schwächen, die offenbart werden, als die dämonische Bedrohung sich als ehemaliger Leutnant der Brennenden Legion herausstellt, der darauf abzielt, Azeroth für eine neue Kampagne der Zerstörung zu benutzen.
Wie genau die Rückkehr eines Kommandanten der Brennenden Legion aussieht und ob das auch Auswirkungen für die „echte“ World of Warcraft haben wird, werden wir wohl erst mit dem Release des Buches erfahren – oder falls Blizzard bis dahin schon neue Details zur nächsten Erweiterung „Midnight“ verrät.
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Wenn man an die beliebtesten Titel denkt, dann fallen einem schnell Shooter wie CS2, PUBG auf Steam oder Fortnite ein, die hunderttausende Spieler gleichzeitig unterhalten können. Doch im Mai 2025 heißt das beliebteste Spiel der Welt anders.
Was ist das beliebteste Spiel der Welt? Gemessen an den höchsten zeitgleichen Spielern im Mai 2025 heißt der klare Sieger Roblox. Während zu Spitzenzeiten 2,5 Millionen Spieler Fortnite gespielt haben, schaffte es Steam, 11,8 Millionen Gamer zeitgleich in Spielen zu haben.
Roblox hingegen ließ im Mai zeitgleich 16,3 Millionen Spieler zocken und bietet damit mehr als Fortnite und alle Spiele auf Steam zusammen (via X.com). MeinMMO erklärt euch, warum Roblox so beliebt ist.
Hier könnt ihr den Trailer zu Roblox sehen:
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Roblox – Der offizielle Trailer zum virtuellen Universum
Roblox ist nicht nur ein Spiel
Was zeichnet Roblox aus? Roblox ist, ähnlich wie Fortnite, inzwischen eine Plattform für unzählige Spiele. Aktuell beliebt ist dort zum Beispiel das Spiel mit dem echten Titel „[🌕] Einen Garten anbauen 🐔🧟♂️“ von Anbieter „The Garden Game“, das eine Art Idle-Garten-Simulation darstellt. Die Spieler bauen ihren eigenen Garten auf und dieser wächst und gedeiht auch offline. Ähnlich wie bei anderen Idle-Games loggen sich die Spieler nur gelegentlich ein und kümmern sich um die Verwaltung.
Der Titel ist auf der Plattform so beliebt, dass ihn bis 15:30 Uhr bereits 1,8 Millionen Spieler gespielt haben, nur an diesem Tag wohlgemerkt. Was Roblox auszeichnet, das ist die Vielzahl an Spielen, die eigenständig auf Roblox als Plattform laufen. So gibt es von MMORPGs über Shootern bis hin zu Rennspielen alle möglichen Genres und Spielvarianten auf der Plattform.
Achtung – Nicht alles ist an Roblox super! Bereits in der Vergangenheit war Roblox immer wieder in den Blickpunkt von Behörden geraten, weil lange nicht alle der dort verfügbaren Spiele so kindgerecht ausfallen, wie sie mit Blick auf die angepeilte Zielgruppe sein sollten. Oder würdet ihr es gut finden, wenn euer Kind reale Amokläufe nachspielt?
All das ist bereits schlimm genug. Obendrauf kommen aber noch weitere Vorwürfe. So soll das Roblox-Management die privaten Entwickler der zahllosen Spiele gezielt ausbeuten und nur schlecht bezahlen. Zudem soll die Art, wie der Avatar-Shop und einige Spielsysteme funktionieren, die Kids schon früh für Glücksspielsysteme erwärmen.
Weshalb ist Roblox so beliebt? Viele der Spiele auf Roblox sind kostenlos und finanzieren sich durch Mikrotransaktionen. Dadurch kann jeder gratis in neue Spiele hereinschauen und jederzeit etwas Neues ausprobieren. Roblox dient deshalb als eine Art Freizeitpark, bei dem Spieler mit einer Anmeldung viele verschiedene Genres und Spiele ausprobieren können.
Viele Spieler haben auch eigene Communitys und Freunde, mit denen sie Roblox gemeinsam spielen. Statt bei jedem Titel neue Spieler finden zu müssen, ist es durch den Aufbau der Plattform sowie die vielen kostenlosen Inhalte leichter möglich, von Spiel zu Spiel zu wechseln.
Die Entwickler von Stalker haben eine neue Version ihrer drei Ursprungsspiele auf Steam veröffentlicht, doch der technische Zustand der Enhanced-Editionen sorgt für Ärger mit den Fans.
Was wurde verschenkt? Die Entwickler von Stalker haben neue „Enhanced“-Editionen ihrer Klassiker veröffentlicht. Die überarbeiteten Versionen von „Shadow of Chernobyl“, „Clear Sky“ und „Call of Pripyat“ versprechen verbesserte Grafik sowie neue Features und werden von den Entwicklern auf Steam als „Muss für eine neue Generation“ angepriesen.
Alle Besitzer der ursprünglichen Spiele erhielten die neuen Fassungen kostenlos in ihrer Steam-Bibliothek. Viele Fans ließen sich das nicht zweimal sagen und warfen direkt einen Blick auf die überarbeiteten Titel. Doch die Fans merkten schnell, dass die verbesserte Edition nicht nur Verbesserungen gebracht hat.
Hier könnt ihr den Trailer zur verbesserten Edition sehen:
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Der neue Trailer zu S.T.A.L.K.E.R.: Legends of the Zone Trilogy – Enhanced Edition
Neue Editionen bringen neue Probleme
Wie kommen die neuen Editionen an? Die neuen Editionen der gefeierten Spielreihe kamen bei den Fans nicht gut an. Auf Steam stehen alle drei neuen Versionen gerade bei einer Wertung von „Ausgeglichen“. In den Bewertungen der Fans finden sich auch direkt die Gründe, warum Stalker gerade nicht mit der neuen Version punkten kann.
Nutzer Matty schreibt auf Steam: „Ich weiß nicht, wie dieses Spiel zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Es gibt kein DLAA/DLSS […] das Spiel sieht schlechter aus als die ursprüngliche PC-Portierung. Das Bild ist so verrauscht und verschwommen, dass es schwer zu ertragen ist […]. Es gibt hier und da einen Input Lag, der wirklich ärgerlich ist […]. Ich habe mich auf diese Veröffentlichung gefreut und war bereit, alle Erfolge zu bekommen. Meine Enttäuschung ist unermesslich und mein Tag ist ruiniert.“
Auch Fan Grimtasy ist sauer und schreibt auf Steam: „Empörend unscharfe Grafik selbst bei nativem 4k. Die Tastenkombinationen sind im Vergleich zum Originalspiel völlig daneben. Derzeit erkennt das Spiel nicht einmal die seitlichen Maustasten. Nachlässig und stümperhaft zusammengebaut.“
Finden alle die neue Edition schlecht? Nein, es gibt durchaus auch gutes Feedback für die verbesserte Version. Nutzer FlauschiGER schreibt auf Steam: „Im Jahr 2025 bekomme ich gratis und aus heiterem Himmel einen Ausflug in DAS Spiel meiner späten Jugend geschenkt, mit ein paar Verbesserungen und vor allem deutlich mehr Kompatibilität auf modernen Systemen. Wenn man bedenkt, was es teilweise für ein Krampf sein kann, das Original auf Win11 zum Laufen zu bringen…
Ich kann bisher nichts Schlechtes berichten bezüglich der Grafik, welche viele hier kritisieren. Nach dem ersten kurzen Anspielen und Leerräumen des ‚Parkplatzes‘ wie in guten alten Zeiten, ist es für mich bislang wirklich ein Upgrade zum Original.“
Game of Thrones: Kingsroad hat den Early Access verlassen und kann seit dem 21. Mai 2025 kostenlos auf Steam heruntergeladen werden. Wenn man sich die Rezensionen der Spieler ansieht, solltet ihr das aber eventuell sein lassen.
Warum lohnt sich der Download nicht? Ist doch kostenlos! Das stimmt natürlich. Und Game of Thrones ist trotz der mauen letzten Staffel weiterhin ein Franchise mit Zugkraft und vielen Fans, das eine würdige Games-Umsetzung mehr als verdient hätte.
Mit Game of Thrones: Kingsroad katapultiert euch Entwickler Netmarble jedoch zurück in eine Zeit, in der desaströse Film- und Serien-Adaptionen eher die Regel denn die Ausnahme waren. Wobei das Action-Adventure-RPG durchaus seine spielerischen Vorzüge hat. Spätestens bei der Monetarisierung hört der Spaß jedoch auf – und das gilt auch für die finale Release-Version.
Weil Game of Thrones: Kingsroad nämlich einen Online-Koop hat und einen Free2Play-Zugang anbietet, möchte es von euch auf unterschiedlichste Art Geld haben. Etwa für den Fortschritt in der Story oder den Zugang zu Bossen. Für Battle-Pässe. Für die Schnellreise, und vieles mehr. Natürlich gibt’s auch unzählige Währungen im Spiel, damit am Ende niemand mehr durchblickt.
Einer der Trailer zu Game of Thrones – Kingsroad:
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Game of Thrones: Trailer zum neuen Action-RPG zeigt bekannte Figuren
„Vielleicht das am aggressivsten und unethisch monetarisierte Spiel, das ich je gesehen habe“
Hyde kritisiert auf Steam: „Vielleicht das am aggressivsten und unethisch monetarisierte Spiel, das ich je gesehen habe. Es gibt Mikrotransaktionen über Mikrotransaktionen, versteckt hinter endlosen falschen Währungen, um für alles abzukassieren.“
Romez schimpft auf Steam: „Koreanisches Pay2Win-Handyspiel, portiert auf PC mit Unreal-Engine-Marktplatz-Asset-Slop. Rechts- und Linksklick-Spam-Simulator mit 3 Fähigkeiten. Konsolen-Auto-Ziel-Kampfsystem. Meidet es wie die Pest.“
DethCometh kritisiert auch das Gameplay auf Steam: „Die Geschichte zieht einen einfach nicht in ihren Bann. Der Kampf ist generisch und altbacken. Die Bewegung fühlt sich schräg und unrund an.“
Slug kritisiert den Online-Koop auf Steam: „Was für ein tolles Multiplayer-Spiel. Nur in Dungeons kann man Koop machen …“
Aus vielen der positiven Reviews kann man indes herauslesen, dass sich Fans von Game of Thrones durchaus mit dem Bezahlmodell arrangieren können und dass sie einfach froh sind, ein Open-World-Spiel gefunden zu haben, das sie nach Westeros führt. Begleitet wird das Lob aber ganz oft von Bemerkungen wie „Es ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet“ – etwa hier auf Steam.
Valheim gehört zu den beliebtesten Survival-Games auf Steam und ist mit einer Wertung von 94 % positiven Stimmen fast perfekt. Die Entwickler arbeiten hart am nächsten Biom, vorher wollen sie aber eine der letzten Schwächen des Spiels angehen.
Was ist Valheim für ein Spiel? Valheim ist ein Open-World-Survival-Spiel im Wikinger-Setting, in dem ihr als gefallene Krieger in der zehnten Welt des Weltenbaums Yggdrasil erwacht. Dort müsst ihr euch beweisen, indem ihr Ressourcen sammelt, Werkzeuge und Waffen herstellt, Siedlungen errichtet und mythische Kreaturen bezwingt.
Die Spielwelt ist prozedural generiert und bietet verschiedene Biome wie Wiesen, Sümpfe oder Berge, die jeweils eigene Gefahren und Bossgegner bereithalten. Ihr könnt Valheim allein oder im Koop mit bis zu zehn Spielern erleben und euch gemeinsam dem Überleben, Erkunden und Bauen in einer nordisch inspirierten Welt widmen.
Zwar befindet sich Valheim auch nach über 4 Jahren noch im Early Access, trotzdem erreicht das Spiel derzeit eine Wertung von 94 % positiver Stimmen und rund 25.358 Spieler im 24-Stunden-Peak (Stand 22. Mai 2025). Damit gehört das Wikinger-Survival-Game zu den beliebtesten Vertretern des Genres.
Mit „Deep North“ ist Valheims nächste und letzte große Erweiterung in Arbeit. Bisher ist nicht viel darüber bekannt und die Entwickler wollen die Spieler auch möglichst viel „selbst erkunden lassen“, wie sie im letzten Entwicklerblog mitteilten. Bevor die Erweiterung an den Start gehen kann, wollen sie jedoch noch eine der letzten Schwächen des Spiels ausmerzen.
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Der Trailer zur neuen Valheim-Erweiterung heizt ordentlich ein
Das Kampfsystem als letzter Dorn im Auge
Welche Schwäche wollen die Entwickler angehen? Im Entwicklerblog „Word From the Devs“ haben sich die Entwickler nun zum derzeitigen Stand geäußert und einen der neuen Gegner im Biom von Deep North vorgestellt.
Bevor sie allerdings das Update ins Spiel bringen werden, wollen die Entwickler eine der noch vorhandenen, großen Schwächen Valheims angehen: das Kampfsystem. Dieses soll vor der letzten Erweiterung noch einmal gezielt überarbeitet und glatt gezogen werden. Insbesondere das Hangkampf-System soll dabei so verbessert werden, dass es sich deutlich besser und sauberer anfühlt als derzeit.
Ebenso sollen sich Spieler auf eine neue Rüstung freuen können, die dem Spiel hinzugefügt wird. Neben dieser Ankündigung teilen die Entwickler dann aber doch noch einige kleine Teaser zur letzten Erweiterung Deep North.
So könnt ihr im Blog und im neusten YouTube-Video einen Blick auf einen neuen Gegner aus dem Gebiet erhaschen, der auf den Namen Elaking hört und sich seinen Weg mit Laternen durch die Dunkelheit bahnt. Wann die Erweiterung erscheinen soll, bleibt allerdings nach wie vor ungenannt.
Auf Steam gibt es dutzende Spiele zu Warhammer 40.000, die meisten davon sind eher mittelmäßig. Eines sticht aber heraus: Dawn of War ist seit seinem Release beliebt und wird bis heute gefeiert. Jetzt ist endlich die Nachricht draußen, auf die alle gewartet haben. Das Spiel kommt als fettes Remaster.
Ihr wählt eine der vielen Fraktionen aus und spielt dann im klassischen RTS-Stil mit Basenbau und Echtzeit-Schlachten. Das Besondere sind Super-Einheiten wie eine Lebende Heilige oder erweckte Götter.
Eines der größten Probleme des Spiels auf modernen Rechnern ist die Kamera, die ebenfalls eine Überarbeitung bekommt, mit einem für Widescreen optimierten HUD und Schlachtfeld. Die Inhalte bleiben gleich und kommen im Gesamtpaket:
der gesamte Content von Dawn of War sowie der Standalone-Erweiterungen wie Soulstorm
4 Kampagnen
9 Armeen
über 200 Maps
Dazu unterstützt das Spiel mehr als 20 der beliebtesten Mods. Der Release ist noch 2025 auf Steam und GOG, ein konkretes Datum gibt es allerdings noch nicht.
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Das Remaster zu Warhammer 40.000: Dawn of War in der „Definitive Edition“ im Trailer
„Warhammer 40.000 ist so beliebt wie noch nie“
Fans wünschen sich seit Jahren immer wieder ein Remaster zu Dawn of War oder eine Fortsetzung der Reihe. Der zweite Teil kam eher gemischt an und hat ein ganz anderes Spielprinzip, Dawn of War 3 ist 2017 erschienen und wurde kurz darauf schon wieder eingestellt.
Seitdem warten Spieler auf eine Möglichkeit, Dawn of War auf modernen Rechnern ordentlich spielen zu können. In der Pressemitteilung heißt es vom Relic-CEO Justin Dowdeswell: „Warhammer 40.000 ist beliebter denn je und wir wollten, dass neue Spieler erleben können, wo das klassische Dawn of War begann.“
Im Zuge der Warhammer Skulls wurde nicht nur das Remaster für Dawn of War angekündigt. Die Show war vollgepackt mit Überraschungen, etwa Boltgun 2, einem Remaster für Space Marine, neuen Inhalten für Rogue Trader, Space Marine 2, Darktide und mehr.
Für mich persönlich ist Dawn of War eine der beiden größten Ankündigungen vom Skulls, gleichauf mit dem neuen cRPG von Owlcat: Dark Heresy. Nachdem Rogue Trader schon so enorm gut war, wollen die Entwickler nun auf den Erfolgen aufbauen.
Am 28. Mai 2025 erscheint ein neues Action-MMORPG, dessen Konzept offensichtlich großen Anklang findet. Denn bereits jetzt warten mehr als 8 Millionen Spieler auf den Release des Spiels.
Was ist das für ein Spiel? Bei dem kommenden Action-MMORPG handelt es sich um Crystal of Atlan, dessen Optik und Kämpfe stark an die Gacha-Größe Genshin Impact erinnert. Das Spiel entführt euch in eine Steampunk-Welt mit Magie, die der Entwickler selbst deshalb als „Magic Punk“ bezeichnet.
Neben den typischen Multiplayer-Inhalten soll es auch viele Einzelspielerkomponenten und eine tiefgreifende Story geben. In dieser sollt ihr der Thornbird-Abenteurergilde dabei helfen, die Geheimnisse des namensgebenden Kristalls von Atlan zu lüften.
Neben verschiedenen Klassen, soll das Spiel ein actionreiches Kampfsystem bieten, bei dem ihr in Gruppen und mit akrobatischen Luftkombos epische Auseinandersetzungen bestreiten könnt. Crystal of Atlan erscheint Free2Play am 28. Mai 2025 für PC (Steam & Epic), PS5 und Android sowie iOS.
Das Konzept scheint gut anzukommen, denn bereits jetzt haben sich über 8 Millionen Menschen dafür vorregistriert.
Hier seht ihr das Spiel im Trailer:
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Neues MMORPG Crystal of Atlan – Game Preview
Mit 8 Millionen Vorregistrierungen zum Bonus
Im Zuge der Vorregistrierungen hatten sich die Entwickler ein Maximalziel von 8 Millionen gesetzt, bei dem sie allen Spielern, die sich vorab registriert haben, einen Haufen nützlicher Items zum Start zukommen lassen wollen.
Dieses Ziel wurde mit derzeit 8.137.749 Spielern bereits um mehr als 100.000 Spieler überschritten. Das zeigt nicht nur das gigantische Interesse an dem kommenden Spiel, sondern sichert den Spielern auch alle Gegenstände, die die Entwickler vorgesehen haben.
Diese umfassen eine Menge Gold, verschiedene Materialien, einen besonderen Avatarrahmen, eine Erweiterungstasche für das Inventar, Rüstungsgutscheine sowie ein exklusives Outfit. Wer sich diese Gegenstände zum Start sichern will, hat noch bis zum 28. Mai 2025 Zeit, sich über die Homepage zu registrieren.
Final Fantasy XIV ist ein komplexes Spiel mit verschiedensten Mechaniken: Wie schalte ich mein erstes Mount frei? Welcher Job passt zu mir? Wie werde ich Gillionär? Hier sammeln wir alle unsere Guides zum MMORPG für euch.
Damit ihr euch in dem mittlerweile über 10 Jahre alten MMORPG Final Fantasy XIV zurechtfindet, haben wir hier eine Übersicht all unserer Guides zum Game für euch.
Update am 22.05.2025: Patch 7.25 steht kurz bevor und wir haben die Guides der letzten Monate nachgepflegt.
In Albion Online haben die Entwickler über das nächste große Update für das MMORPG gesprochen. Sie wollen dabei genau die Punkte verbessern, an denen die meisten Spieler scheitern.
Was ist das für ein MMORPG? Das Sandbox-MMORPG Albion Online stammt von den deutschen Entwicklern von Sandbox Interactive. Seit Jahren gehört es zu den beliebtesten MMORPGs auf Steam und bietet einen Mix aus Sandbox und PvP-Fokus, der aber auch genug Inhalte abseits der Schlachtfelder bietet.
Zuletzt gab es im MMORPG etwa das große Schurken-Update, das einen Spielmodus rund um versteckte Operationen geliefert hat. Seitdem arbeiten die Entwickler am nächsten Update, das nun vorgestellt wurde.
Hier könnt ihr den Trailer zum Schurken-Update sehen:
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Albion Online präsentiert großes Schurken-Update im Trailer
Hilfe dort, wo sie gebraucht wird
Was soll das nächste Update bringen? Die Entwickler von Albion Online haben in einem Video auf YouTube ihr neues Update vorgestellt. Diesmal haben sie sich dafür angesehen, an welchen Punkten in ihrem Spiel die meisten Menschen stecken bleiben oder gar das MMORPG verlassen.
Dabei ist ihnen aufgefallen, dass die Sandbox, die das MMORPG auszeichnet, viele Spieler wohl erschlägt. Nach dem Verlassen des Tutorials ist für viele von ihnen schon wieder Schluss. Deshalb haben die Entwickler vor längerer Zeit bereits ein Quest-System hinzugefügt, das neue Spieler an die Hand nimmt.
Dieses wird im nächsten Update „Abyssal Depths“ erweitert und führt die Spieler nach dem Tutorial weiter ins Spiel ein. Es zeigt Dungeons und erklärt die Herstellung fortgeschrittener Waren, bevor es am Ende langsam in das bekannte Quest-Journal übergeht, das bis ins Endgame hinein Belohnungen verspricht.
Was gibt es für Veteranen? Wer Albion Online bereits länger spielt, kennt wohl die Hürde, ins Endgame-PvP zu kommen. Das MMORPG setzt für seine Endgame-Inhalte stark auf Risiko und Belohnung. Wer stirbt, verliert häufig das gesamte Inventar sowie seine Ausrüstung. Dafür fühlen sich Siege noch viel belohnend an.
Um mehr Spieler zu diesen Inhalten zu bewegen, möchten die Entwickler im nächsten Update neue PvPvE-Dungeons einführen, die Spieler im abgesteckten Rahmen gegeneinander, aber auch gegen Monster kämpfen lassen, ähnlich wie es später bei den Endgame-Inhalten ist. Als Belohnung soll es dort seltenen Loot geben.
Zusätzlich erwarten die Spieler allgemeine Verbesserungen wie ein überarbeitetes Lernpunkt-System, eine neue Ladung Kristallwaffen, ein optimierter kombinierter Tracker im HUD, sowie ein überarbeitetes Kategorisierungssystem im Marktplatz.