Pokémon GO verteilt jetzt großzügiges Raid-„Geschenk“ – Schlagt zu

In Pokémon GO steht jetzt ein Raidpass-“Geschenk” zur Verfügung, das sich jeder von euch schnappen sollte. So günstig kommt ihr an Fernraid-Pässe so schnell nicht wieder ran.

Was ist neu? Am Abend des 31. August 2020 erschien eine neue Box im Shop von Pokémon GO. Die kostet nur eine schlanke Pokémon-Münze und gibt euch dafür gleich drei Fernraid-Pässe. Ein Angebot, das jeder Pokémon-Trainer wahrnehmen sollte.

Es ist also nicht ganz “geschenkt”, doch eine einzige Pokémon-Münze verdient man schon nach wenigen Minuten in einer Arena oder, wenn man nur einen Tag die Aufgaben erledigt, die einem das neue Münz-System in Pokémon GO präsentiert. Es ist also praktisch geschenkt und die Münze hat nur einen Symbolwert.

Wo gibt es das Geschenk? Ruft im Spiel den Shop von Pokémon GO auf. Geht also zunächst auf den PokéBall unten in der Mitte des Bildschirms und dann auf “Shop”.

Unter der ersten Kategorie “kostenlos”, in der ihr eure tägliche, kostenlose Geschenkbox findet, seht ihr die Kategorie “nur für kurze Zeit!”. Dort wartet die blaue Box mit 3 Fernraid-Pässen auf euch. Die kostet 1 Münze.

Pokémon-GO-Pässe-1-Coin
Hier findet ihr das Raidpass-Angebot im Shop von Pokémon GO

Normalerweise kostet das Paket mit 3 Fernraid-Pässen 250 Münzen, also etwa 2,50 €.

Das müsst ihr beachten: Die Box bleibt mit dem Preis von einer Poké-Münze noch bis zum 30. September 2020 um 22:00 Uhr im Shop. Schnappt euch also vorher das Angebot, um es nicht zu verpassen. Ihr könnt sie nur einmal kaufen.

Bedenkt, dass ihr vor dem Kauf weniger als 3 Fernraid-Pässe im Inventar haben dürft, damit ihr euch das Angebot sichern könnt. Besitzt ihr schon 3 Fernraid-Pässe, müsst ihr also zunächst mindestens einen verbrauchen, bevor ihr kaufen könnt.

Warum gibt es das Geschenk nun?

Ein guter Zeitpunkt: Erst kürzlich stellten die Entwickler die neuen Mega-Entwicklungen vor. Ihr habt davon noch nichts gehört? Das müsst ihr zu den Mega-Entwicklungen in Pokémon GO wissen.

Um sie zu entwickeln, sollt ihr Mega-Raids mit Glurak, Bisaflor und Turtok besiegen. Als Belohnung dafür werdet ihr mit Mega-Energien belohnt, die für die Entwicklung benötigt wird.

Mega Entwicklungen Pokemon GO
Bibor und Turtok gehören zu den neuen Mega-Entwicklungen

Passend dazu startet Niantic am 1. September ein dreiwöchiges Event, das sich um die Mega-Entwicklungen dreht. Da geht es drum, an diesen Raids teilzunehmen. Mit diesem Raidpass-Geschenk aus dem Shop habt ihr eine besonders günstige Möglichkeit, zusammen mit euren Freunden auf Entfernung zu raiden. So habt ihr mehr Chancen auf erfolgreiche Raids und die ersten Begegnungen mit den neuen Pokémon.

Seid ihr noch unschlüssig, welche der Raids ihr besuchen sollt? MeinMMO zeigt euch die ersten 5 Mega-Entwicklungen im Vergleich. Wir erklären euch auch, welche sich am meisten lohnt.

2 Jahre nach Release blüht Among Us plötzlich richtig auf – Was steckt hinter dem Indie-Hit?

Das Indie-Spiel Among Us vom Entwickler Innersloth erlebt gerade einen 2. Frühling. Tausende Zuschauer auf Twitch und Millionen von Downloads sprechen für sich. Doch was ist das überhaupt für ein Spiel?

Das ist Among Us: In Among Us spielt ihr einen Astronauten, der ein Raumschiff für den Start vorbereiten muss. Zusammen in einer Gruppe zieht ihr los und repariert das Raumschiff. Es gibt aber auch Betrüger in der Gruppe, die eben genau das verhindern wollen. Diese gilt es zu finden und auszuschließen.

Das Prinzip ist ähnlich wie vom beliebten Spiel “Werwölfe (von Düsterwald)”. Es gibt eine Gruppe an Spielern und einen heimlichen Mörder.

Das Spiel erschien bereits in 2018 auf Android, iOS und den PC. Erst jetzt, 2 Jahre später, erlebt es einen regelrechten Hype. Grund dafür sind auch zahlreiche Streamer, die auf Twitch ihre Spielerfahrungen teilen und dadurch ordentlich Werbung für das Indie-Spiel machen. Allein in den letzten 7 Tagen hatte Among Us auf Twitch im Schnitt etwa 69.000 Zuschauer (via Sullygnome).

Among Us ist simpel und dabei verdammt unterhaltsam

So funktioniert Among Us: In einer Gruppe mit bis zu 10 Spielern startet ihr in die Runde. Der Zufall entscheidet dann, welcher Spieler ein Saboteur wird und den Start des Raumschiffes verhindern muss. Alle anderen Spieler müssen das Raumschiff reparieren oder sogar neue Teile einbauen.

Als Saboteur muss man geschickt vorgehen. Die anderen Spieler sollen immerhin nicht erfahren, wer der Betrüger ist. Wird ein Spieler nämlich ermordet, dann wird darüber abgestimmt, wer dafür verantwortlich ist. Fallen die meisten Stimmen auf den tatsächlichen Mörder, dann wird er in die Lava geschickt und verliert.

So entsteht ein unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel, wobei niemand außer der Katze selbst weiß, vor wem man sich in Acht nehmen muss.

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Die deutschen YouTuber PietSmiet geben einen guten Einblick in Among Us.

Das macht das Spiel so besonders: Among Us sieht auf den ersten Blick recht simpel aus, doch es gibt durchaus taktische Komponenten, die man beachten muss.

Besonders unterhaltsam wird es, wenn man zusammen mit Freunden spielt, denn dann kann man sich gegenseitig Anweisungen geben und scharf darüber diskutieren, ob ein Mitspieler ein Betrüger ist oder eben nicht.

Man stellt sich und seine Freunde hier also auf die Probe: Kann man gut lügen und seine Machenschaften verbergen? Durchschaut man seine Mitspieler?

Wo gibt es Kritik? Wer alleine in Among Us startet, hat teilweise Probleme. Es gibt zwar einen Chat, wo man kommunizieren kann, doch das kann teilweise mühsam sein und zudem noch toxisch.

Among Us macht also vor allem mit Freunden Spaß, denn die kann man auch besser einschätzen.

Das zeigen die Zahlen: Allein ein Blick auf die Steam-Charts zeigt, dass Among Us gerade richtig boomt:

  • Seit Steam-Release im November 2018 bis zum Mai 2020 hatte Among Us im Schnitt nie mehr als 490 Spieler
  • In den letzten 30 Tagen hatte Among Us dann einen Spielerschnitt von 18.385 Spielern. Zeitweise waren es sogar über 73.000 gleichzeitige Spieler
  • Im August wuchs Among Us um über unglaubliche 774 %

Das Indie-Spiel gibt es auch noch für Mobile und auch dort ist es verdammt erfolgreich. Während es bei Steam 3,99 € kostet, zahlt man auf dem Smartphone nichts. Allein im PlayStore von Android hat Among Us über 10 Millionen Downloads. Dort landet es aktuell auch in den Top-Charts bei Spielen.

Among Us Zahlen Steam
In den letzten Wochen erlebte Among Us auf Steam einen wahren Aufschwung. Quelle: Steamcharts

Was sagen Spieler zu Among Us? Die Bewertungen zu Among Us sind zum Großteil positiv. Das zeigen auch diese Zahlen:

  • Auf Steam hat Among Us knapp 24.000 Bewertungen, wovon knapp 22.500 positiv ausgefallen sind (Stand: 31. August um 16:00 Uhr)
  • Im PlayStore gibt es knapp 900.000 Rezensionen und es gab insgesamt 4,2 von 5 Sternen
  • Im App-Store von Apple gab es 7.500 Bewertungen und sogar 4,4 von 5 Sternen

Positiv wird angemerkt, dass das Spiel total süchtig macht. Man steigert sich zeitweise richtig rein und fiebert mit. Auf Steam schreibt Princess ironisch: “Das ist ein geniales Spiel, um Freundschaften zu zerstören. Ich hab es miterlebt. Das war es total wert.”

Vor allem der Punkt, dass man mit seinen Freunden aneinander gerät und diskutiert, kommt gut an. Es gibt Kommentare die sagen, dass sie kaum bei einem anderen Spiel so sehr mitgelitten haben.

Kritik kommt von deutschen Spielern. Sie wünschen sich deutsche Server. Wer nämlich nicht mit Freunden spielt, der muss im Chat auf Englisch kommunizieren, was durchaus kompliziert sein kann.

Ihr wollt noch mehr gute Mobile-Games? In unserer Liste zu den besten Mobile-Games, die nicht auf Pay2Win setzen, zeigen wir euch besonders faire Spiele, die ihr auch ohne Echtgeld problemlos zocken könnt.

Eines der besten J-RPGs kommt als MMORPG für iOS und Android

Ni no Kuni bekommt ein ziemlich hübsches MMORPG spendiert. Zumindest ein erster Trailer macht Lust auf mehr.

Ni no Kuni dürfte den meisten Fans von japanischen Rollenspiel ein Begriff sein. Kein Wunder, ist das J-RPG doch wunderschön und lässt sich in vielen Top-Listen dieses Genres ganz oben finden. Zumeist wird die bunte, hübsche Spielwelt und das tolle Charakterdesign gelobt. Jetzt wagt Ni No Kuni allerdings den nächsten Schritt und will als MMORPG funktionieren – auf Mobile-Geräten.

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Worum geht es in dem Spiel? In Ni no Kuni geht es traditionell darum, dass zwei Welten miteinander verbunden werden. Das ist auch in Cross Worlds der Fall. Der Clou ist allerdings, dass dieses Mal keine reinen Fantasy-Welten miteinander verbunden werden, sondern die Spieler in die Rolle eines Testers für ein VR-Spiel schlüpfen. Während dieses Tests finden sie dann heraus, dass die Welt von Ni no Kuni kein VR-Spiel ist, sondern eine echte Welt, die es fortan zu erkunden gilt – jede Menge Abenteuer dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

Ni no Kuni Cross Worlds key art titel 1280x720

Beeindruckend hübsche Grafik: Das große Aushängeschild des Spiels ist die Präsentation: die bewegende Musik und die malerische Grafik, die viele Spieler etwa an die berühmten Filme des Studio Ghibli (Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland) erinnert. In einem ersten Trailer sieht das sogar ziemlich hübsch aus, wenn man von einem ziemlich merkwürdigen Baum mit Gesicht mal absieht. Ob es damit zu einem der besten Anime-MMORPGs reicht?

Ni No Kuni Cross Worlds Screenshot
So hübsch soll es aussehen.

Kommt Ni no Kuni Cross Worlds auch zu uns? Das ist bisher nicht klar. Gegenwärtig wurde es lediglich für den japanischen Markt für iOS- und Android-Systeme angekündigt und zwar mit „später in diesem Jahr“. Ein genaues Release-Datum gibt es noch nicht. Ob auch wir in Europa mit dem Spiel rechnen können und dann zumindest eine englische Übersetzung spendiert bekommen, steht also noch in den Sternen.

Hättet ihr Lust auf ein „Ni no Kuni“-MMO? Oder seid ihr direkt davon abgeschreckt, dass es ein Mobile-Spiel wird? Die remasterte Version von Ni no Kuni haben unsere Kollegen von der GamePro umfangreich getestet …

Studio mixt WoW und Fortnite zu Flop, der monatlich 100.000$ verliert

Die Entwickler von Hi Rez Studios haben angekündigt, dass ihr Fantasy-Shooter „Realm Royale“ (PC, PS4, Xbox One, Switch) keine Updates mehr erhält. Das Spiel sei von Beginn an ein großer finanzieller Verlust gewesen. Realm Royale startete 2018 als Mix aus Fortnite und WoW stark auf Steam, doch sank schnell. Der Studio-Chef gibt Fehler zu.

Das war die 1. Idee für Realm Royale: Realm Royale ist ein Free2Play-Shooter für PC, PS4, Xbox One und Nintendo Switch. In den ungewöhnlichen Shooter hatte Hi-Rez große Hoffnungen gesetzt.

Aber schon das Grundkonzept hat vorm Release eine starke Wandlung durchgemacht. Ursprünglich war das Spiel als „Paladins Battlegrounds“ bekannt. Das wurde im Januar 2018 vorgestellt:

  • wie im Helden-Shooter Paladins sollten Spieler eine Figur aus einem großen Pool an Champions wählen können
  • die Spieler würden dann im bewährten “Battle Royale”-Format gegeneinander antreten, bis nur noch einer steht.

Der besondere Gag von Paladins Battlegrounds war, dass nicht wie in Fortnite und PUBG „jeder denselben Champ spielt“, sondern man eben eine breite Auswahl hat.

Das Spiel sollte der erste Mix aus “Hero Shooter” und “Battle Royale” weltweit werden und dabei die farbenfrohen Helden in Szene setzen, die den Spielern schon aus Paladins bekannt waren.

Paladins Battlegrounds war der klare Versuch, einen Ableger vom eigenen Spiel „Paladins“ zu entwickeln, der auf der „PUBG“-Welle reiten sollte, so wie das vorher Fortnite meisterhaft gelungen war.

Epic hatte 2017 aus ihrem schon gefloppten Survival-Spiel “Fortnite” innerhalb von 2 Monaten mit Fortnite: Battle Royale einen Megahit gezaubert. Das wollte Hi-Rez offenbar nachmachen.

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1.5 Millionen Aufrufe hatte der erste Trailer aus 2018 für “Paladins Battlegrounds.”

Dieses Konzept “1. Hero-Shooter mit Battle Royale” hatte Hi-Rez in Windeseile aus dem Boden gestampft und Zuschauern auf einem Event vorgestellt, aber genauso schnell war es dann wieder tot.

Das eigentliche Hauptspiel, Paladins, bekam starken Gegenwind von den Fans wegen “Paladins Battlegrounds.” Die Paladins-Spieler hatten das Gefühl, Hi-Rez ignoriere sie jetzt für einen Battle-Royale-Ableger.

Bei Paladins Battlegrounds gab es Vorwürfe wegen Pay2Win. Das Spiel erhitzte die Gemüter.

Im Februar 2018 zogen die Entwickler dann die Notbremse. Halt Nein, doch kein Paladins Battlegrounds. Alles wurde nun anders.

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Paladins wollte auf Fortnite: Battle Royale machen, wäre fast explodiert
von Schuhmann

Das wurde Realm Royale zum Release: Hi-Rez entschied sich gegen die Idee, dass es einen riesigen Champion-Pool wie in Paladins gibt, stattdessen hatten Spieler die Wahl zwischen 5 Klassen.

Was dann letztlich als „Realm Royale“ rauskam, war ein Battle Royale wie Fortnite mit Elementen eines Fantasy-RPGs, wie etwa WoW:

  • Wie in Fortnite war die Grafik comichaft und das Spielprinzip ein klassisches Battle Royale
  • Von WoW hatte man sich Elemente aus Fantasy-RPGs abgeschaut. Realm Royale bietet ein Crafting-System und ein Klassen-System aus Warrior, Assassine, Hunter, Mage und dem Engineer (der aber später aus dem Spiel flog)

Realm Royale sollte als „Fantasy-Shooter mit RPG-Elementen“ überzeugen und hier seine Nische finden.

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Anfänglicher Hype auf Steam um Realm Royale verblasste rasch

Hatte das Spiel Erfolg? Ja, tatsächlich. Kurzfristig zum Release schauten sich insgesamt 3 Millionen Spieler das kostenlos Game auf Steam an, nur blieben die nicht.

Im Juni 2018 startete das Spiel mit durchschnittlich 32.810 Spielern auf Steam – doch die Zahlen fielen schnell auf erst 9.000, dann 4.000 und letztlich um die 1.500 Spieler runter. So richtig hoch ging es seit dem September 2018 nur noch sporadisch.

Der Release auf den Konsolen konnte offenbar keinen spürbaren Aufschwung bringen, wie wir jetzt vom Studio-Chef erfahren.

„In einer alternativen Zukunft sicher ein Mega-Hit“

Das sagen die Entwickler jetzt: Stewart Chisam, der CEO von Hi-Rez, hat sich an die Spieler mit einer klaren Ansage gewandt, nachdem die meckerten, es sei viel zu ruhig um Realm Royale:

  • Realm Royale wird weiter laufen, man bringt aber höchstwahrscheinlich keine größeren Updates mehr
  • Hi-Rez wird sich auf SMITE, Paladins und Rogue Company konzentrieren
  • Man liebe Realm Royale, aber das Spiel habe nie Geld verdient. Sogar in den besten Monaten habe es 100.000$ monatlich verloren. So viel Geld wie Realm Royale in den Jahren 2018 und 2019 zusammen eingenommen hat, mache SMITE jeden Monat. Sogar Rogue Company hätte jetzt schon mehr Umsatz gesammelt als Realm Royale.

Der CEO sagt: In einer alternativen Welt wäre Realm Royale ein Mega-Hit geworden, wenn man die Dinge anders gemacht hätte. Darüber habe man lange nachgedacht und versuche jetzt, aus den Fehlern zu lernen.

Die Gaming-Industrie sei erbarmungslos, die meisten Projekte würden scheitern, während einige zu Mega-Hits werden. Als 400-Mann-Studio sei H Rez zwar recht groß, aber eben auch nur groß genug, um eine bestimmte Anzahl von Projekten mit höchstmöglicher Qualität zu betreuen.

Der Fokus liege jetzt auf SMITE, Paladins und Rogue Company. Man will sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Was meint er mit „Fehlern?“ Zum einen meint er sicher den Shitstorm früh in 2018. Als es um “Pay2Win”-Karten ging und darum, dass Paladins-Spieler das Gefühl hatten, Hi-Rez vernachlässe sie.

Zum anderen bekam Realm Royal kurz nach Release von Spielern den Stempel aufgedrückt „Das wurde kaputt gepatcht.“ Der Richtungswechsel vom ersten Konzept zum zweiten und die weiteren Änderungen waren wohl einfach zu viel.

Spieler kritisierten, die einzigartigen Elemente, wie Klassen und legendäre Waffen, seien zu stark in den Hintergrund gerückt. Der Loot sei zu stark vom Zufallsfaktor abhängig. Die Skills der Klassen in Realm Royale spielten keine Rolle, dafür wären die Waffen zu stark.

Kurz: Die Spieler fanden, es war dann zu viel Fortnite und zu wenig WoW im Mix.

Ein Twitter-Nutzer unter dem Post von Chisam sagt: Wenn wenigstens ein Update so gewesen wäre, wie die Spieler wollten und nicht das genaue Gegenteil, wäre es vielleicht anders gelaufen.

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Was kann man statt Realm Royale spielen?

Wer bis jetzt ein leidenschaftlicher Fan von Realm Royale war oder sich das Spiel nun zum ersten Mal anschauen möchten, kann das weiterhin tun. Die Server bleiben ja auf.

Aber wer Lust hat, zu wechseln und dabei dem Genre “Battle Royale” treu bleiben möchte, dem zeigen wir hier auf MeinMMO einige attraktive Alternativen:

Die 10 besten Battle-Royale-Games im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

„Ein Hobby für Männer“ – Das verriet uns der Chef von World of Tanks im Interview

Im Rahmen der digitalen gamescom 2020 haben wir von MeinMMO, Victor Kislyi, den CEO von Wargaming, für ein Interview gewinnen können. Lest hier, was der Chef des Panzer-Game-Entwicklers World of Tanks über sein Spiel und seine Zielgruppe sagt und was er erlebt, wenn er mal selbst zockt.

In unserem Gamescom-Interview mit Victor Kislyi sprach MeinMMO-Autor Jürgen Horn über den Werdegang der Firma Wargaming, wer World of Tanks wohl spielt und was Victor privat so treibt. Und wie er damit umgeht, wenn Spieler ihn für, in ihren Augen, missglückte Updates im Spiel beschimpfen.

Den Anfang des Interviews machten Fragen zur Firma und zu den typischen Spielern von World of Tanks.

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Victor Kislyi, der Chef von Wargaming.

Wargaming und World of Tanks

Wie groß ist Wargaming eigentlich? Wargaming begann als kleines Studio in Minsk und ist mittlerweile eine internationale Firma mit Sitz in Zypern. Aktuell arbeiten laut Victor über 5.000 Mitarbeiter für Wargaming, die sich auf 17 Standorte auf der ganzen Welt verteilen.

Die Momente, in denen es nicht gut lief: Als Nächstes wollte ich wissen, ob Wargaming auch mal Probleme hatte, bevor es zu einer erfolgreichen globalen Firma wurde. Und in der Tat sah es bis zum Siegeszug von World of Tanks nicht gut aus:

Vor World of Tanks war es nie sicher, ob wir auf lange Sicht überleben. Wir machten ein Spiel, haben es rausgebracht, haben etwas Geld vom Publisher und von den Verkäufen bekommen. Und dann ging es wieder zurück auf null. Wir haben vor Worlds of Tanks schon 13 Jahre lang Spiele entwickelt. Und jeden Tag hab ich mir gedacht: „Nehmen wir genug Geld ein, um unsere Gehälter am Monatsende auszuzahlen?“ Wir wussten oft nicht, was morgen passieren würde.

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Bis zum Erfolg von World of Tanks war Wargaming oft in Not.

World of Tanks wurde in 18 Monaten entwickelt: Der große Durchbruch kam dann erst mit World of Tanks und Victor ist dankbar, dass seine Mitarbeiter ihm damals so lange treu geblieben sind:

Wir waren wie alte Kameraden aus dem Schützengraben. Die blieben bei uns, obwohl es damals bessere Jobs in Minsk gab. Das hat mir gezeigt, das sie wirklich liebten, was sie taten, das sie diese Art von Spielen machen wollten, die wir bei Wargaming entwickelten. Als wir dann die Idee zu World of Tanks hatten, war das ganze Team gut motiviert und organisiert. Und wir haben das ganze Spiel in 18 Monaten gemacht!

Wer spielt eigentlich World of Tanks?

Als Nächstes wollte ich wissen, was für Spieler eigentlich WoT spielen und wie sich die Vorlieben der Communitys global unterscheiden. Zur letzteren Frage hatte Victor die folgende Antwort parat:

Alle Regionen sind irgendwie anders. Das sieht man auch an Filmen und Musik, welche die Leute jeweils mögen. Und auch an Spielen. Wir haben das Spiel erstmal in der früheren Sowjetunion veröffentlicht. Es wollte ja niemand das Spiel als Publisher haben, daher haben wir das selbst in den Regionen gemacht, wo russisch gesprochen wurde. Und das klappte sehr gut. Und das lag halt auch an Panzern.

Männer im Allgemeinen mögen Panzer. Und Russen lieben Panzer ganz besonders. Das gilt auch noch für Osteuropa wie Polen sowie Deutschland. Da spielen auch viele World of Tanks. In Amerika hingegen nicht so. Das liegt wohl daran, dass die Amerikaner im 2. Weltkrieg nicht an so großen Panzerschlachten beteiligt waren [wie Russland und Deutschland]. Also ja, es gibt schon Unterschiede bei den Vorlieben weltweit, aber sie spielen und mögen alle das gleiche Spiel.

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So sieht der typische WoT-Spieler aus.

Wer ist eigentlich der typische WoT-Spieler? Hier hatte Victor eine witzige Antwort parat, denn er zeigte sogleich auf mich und sagte voller Überzeugung: „Der sieht wie du aus!“

Das erklärte er dann auch gleich:

[Der typische Spieler] ist ein Mann, der Kinder hat und ungefähr 40 bis 45 Jahre alt ist. Er ist verheiratet oder in einer Beziehung, er hat eine Arbeit. Der kann Lehrer, Feuerwehrmann oder Polizist sein, ein typischer Männerberuf halt. Er ist im Beruf und im Familienleben engagiert dabei, er hat vielleicht ein Haus oder eine Wohnung, einen Hund …

Engagierte Leute, die was im Leben erreicht haben, also bei der Familie und der Arbeit. Und dann muss er halt die Möglichkeit haben, sich ein paar Stunden jede Woche freizunehmen und World of Tanks zu spielen. Um mal für einige Zeit aus dem Alltag zu entfliehen und vielleicht mit seinen Kumpels zu zocken. Und dann rumzufahren und Sachen in die Luft zu jagen.“

Gut, bis auf die Sache, das ich noch knapp unter 40 bin und keinen Hund habe, hat er mich da als typische Zielgruppe für World of Tanks gut getroffen.

World of Tanks und Frauen?

Warum nur Männer als Zielgruppe? Laut Victor scheinen Männer wohl die typische Zielgruppe zu sein. Daher fragte ich ihn, ob dies beabsichtigt sei oder ob man auch Frauen für das Spiel gewinnen wolle:

Wir haben bisher keine eigenen Dinge ins Spiel gebracht, um speziell Frauen anzulocken. Gut, das Spiel ist nicht gewaltverherrlichend, wir zeigen nur kaputte Fahrzeuge und keine Leichen. Aber aus irgendwelchen Gründen finden Mädels World of Tanks als Spiel nicht interessant. Und da können wir auch nix machen.

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Panzer scheinen eher Männer als Frauen anzusprechen.

Da es aber durchaus vereinzelte weibliche Spieler in WoT gibt, wollte ich wissen, ob es da Statistiken gibt:

Es sind wohl um die 95 bis 98 Prozent [männliche Spieler]. Es sind echt nur sehr wenige Damen im Spiel. Es ist ein Männerhobby. Das ist wie Fischen. Ich weiß auch nicht, warum das kaum Frauen machen. Aber sie tun‘s nicht! Die finden es einfach nicht interessant oder sinnvoll. Ich weiß auch nicht. Und das dürfen sie natürlich auch so sehen! Aber World of Tanks ist überwiegend ein Hobby für Männer.

Victor Kislyi macht nur „Vorschläge”

So ist Victor am Game-Design beteiligt: Das Victor sein Spiel World of Tanks sehr gern hat, ist offensichtlich. Doch inwieweit ist er als Chef einer globalen Firma noch an der Entwicklung beteiligt?

Ich habe vor langer Zeit mal selbst programmiert, aber auf einem einfachen Niveau. Das mache ich schon lange nicht mehr. Aber ich sehe mich schon als Game Designer. Vor allem bei früheren Titeln von Wargaming war ich da aktiv dabei. Bei World of Tanks war ich aber nicht mehr Lead Designer. Aber ich habe es konstant gespielt und habe hier und da Vorschläge und Anmerkungen gemacht. Und das mache ich immer noch so. Ich gebe Vorschläge und bin bei Brainstorming-Sessions dabei. Aber ich führe aktiv keine Projekte.

Ich habe vielmehr gelernt, meine hervorragenden Ideen in der Form von Ratschlägen zu formulieren. Ich geh also zu den Tank-Typen oder den Schiff-Typen und sage „Hey, ich habe diese und jene Idee, wie wär‘s, wenn ihr das macht.“ Dann haben wir eine Diskussion. Und wenn es geht, dann sagen sie, dass sie es machen. Oder sie erklären mir logisch, warum das nicht geht. Denn nicht jede meiner Ideen ist am Ende wirklich gut.

Civilization IV
Civilization gehört zu den Lieblingsspielen von Victor.

Dieses Spiel würde Victor gerne entwickeln: Victor hatte schon als kleiner Junge Spaß mit einem Strategiespiel auf Textbasis namens „Kingdom“, welches im Labor seines Vaters auf einem uralten Rechner lief. Sein Lieblingsspiel, das er auch in seiner Jugend ausgiebig zockte, ist allerdings Civilization. Nachdem Wargaming mit Masters of Orion schon ein ähnliches Spiel veröffentlicht hatte, war meine nächste Frage, ob Victor denn Civilization übernehmen würde, wenn es denn jemals zum Verkauf stünde?

Etwas sagt mir, dass es Firaxis [die Firma hinter Civilization] gerade sehr gut geht und Civilization ist gerade ihre stärkste Marke. Und ich weiß gar nicht, ob ich Civilization besser machen könnte, ehrlich gesagt. Höchstens bei der KI. Da merkt man einfach, dass die manchmal dumme Züge macht. Und dann bescheißt sie halt heimlich hinter dem Fog of War.

Wenn man 20 Runden spielt und dann nochmal neu lädt und aggressiver oder weniger aggressiv spielt, dann merkt man, dass sich die KI angepasst hat und in etwa gleichzieht.  Das finde ich etwas frustrierend, weil ich da ja quasi bestraft werde, wenn ich effektiver spiele. Aber da kann ich auch drüber hinwegsehen und das Spiel genießen.

Wenn ein Update schlecht läuft, bekommt der Chef den Hate ab

Der Chef zockt selbst: In einem früheren Interview sagte Victor einmal, dass er nach wie vor gerne selbst World of Tanks spiele, aber auf dem russischen Live-Server und unter seinem echten Namen, so dass jeder weiß, das er es ist. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dies immer noch so macht:

Ja klar, ich spiele immer unter meinem echten Namen, „VictorKis“. Ich mache das seit Jahren und habe Dutzende über Dutzende von Tanks. Ich dürfte so um die 15.000 Schlachten geschlagen haben. Ich bin aber wohl nicht der beste Spieler auf dem Server. Und ja, die russischen Spieler sehen meinen Namen und klar können sie mich dann kontaktieren.

Wenn das letzte Update gut war, dann sagen sie sowas wie: „Danke, weiter so, ich mag deine Arbeit, WoT forever!“.

Wenn das letzte Update aber nicht so gut ankam, dann sagen sie … ok, ich kann diese Worte hier nicht aussprechen. Sagen wir mal so, „sie drücken ihre Enttäuschung in rüder Form aus.“

Oft sagen sie auch, was genau ihnen nicht passt. Ich kenne also immer recht gut die Stimmung in der Community von World of Tanks auf dem russischen Server.

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Wenn ein Update nicht gut ankommt, rumpelt es in der Community.

Das sind die Folgen von Fan-Kritik: Ich konnte mir gut vorstellen, welche „rüden Worte“ der arme Victor von aufgebrachten Fans zu hören bekam. Daraufhin wollte ich wissen, ob er das persönlich nimmt und wie er mit der Kritik umgeht:

„Wenn ich das über all die Jahre persönlich genommen hätte, dann wär ich doch schon längst im Irrenhaus! Aber irgendwie geht es mir schon persönlich nahe. Denn ich gehe dann zu meinen Entwicklern und frage sie, warum wir ein Update machen, das die Leute so enttäuscht und wütend macht?“

Wenn also ein Update dazu führt, das Fans Victor im Spiel übelst beschimpfen, dann wird das wohl im Design-Team ankommen. Victor erklärte mir aber auch, dass nicht er allein das einzige „Thermometer“ sei, das die Stimmung in der Community messe. Man habe diverse Leute, wie Community Manager, die ein Auge auf die Stimmung bei den Spielern haben.

Doch wenn einmal eine Sache einhellig als problematisch empfunden wird, so sei man bei Wargaming auch entschlossen, sowas nicht wieder zu machen:

„Wir sollten sowas „nicht Gutes“ dann auch nie wieder machen. Wir sollten nur herausragende Dinge machen.“

Mehr Interviews mit Victor: In einem anderen Interview erklärte Victor übrigens, welche zwei Dinge in World of Tanks „nicht so gut“ waren und warum. Es handelte sich hier vor allem um die berüchtigten Updates Rubicon und einen Bug, der das Spiel auf schwachen Rechnern unspielbar machte. Alles zu diesen Katastrophen erfahrt ihr hier in unserem Artikel dazu auf MeinMMO.

Fortnite: 4 geheime Dinge aus Season 4, die ihr bestimmt noch nicht kennt

In Fortnite: Battle Royale ist Season 4 gestartet. Neben einem neuen Thema und einem Battle-Pass, gibt es ein paar geheime Dinge, die wohl nicht jeder bemerkt hat. Wir zeigen euch 4 Geheimnisse aus Season 4 – Kapitel 2.

Was ist gerade los in Fortnite? Am 27. August startete Season 4 in Fortnite. Diese brachte eine riesige Kollaboration mit Marvel, wie man schon im Season-Trailer sehen konnte.

Neben den ganzen neuen Superhelden-Skins wurde die Map auch verändert und hat sich an das Marvel-Universum angepasst. Doch gibt es noch weitere Änderungen, die man noch nicht bemerkt hat?

Geheimnisse aus Season 4

Wir zeigen euch hier ein paar Änderungen, Neuerungen und Waffen, die jetzt mit Season 4 aktiv sind. Ein paar werdet ihr vermutlich noch gar nicht bemerkt haben, doch es ist gut zu wissen, damit ihr sie für euren Kampf nutzen könnt.

1. Geheimer Tresor auf der Start-Insel

Was ist neu? Mit den Map-Änderungen kam auch eine neue Start-Insel dazu. Vom S.H.I.E.L.D.-Helicarrier aus startet ihr jetzt jede Runde in Fortnite. Aber das ist noch nicht alles, denn dort versteckt sich ein geheimer Loot-Tresor.

Doch dieser lässt sich nicht öffnen, weil hier die Schlüsselkarte fehlt. Diese bekommt man nur von Mini-Bossen und bisher befindet sich keiner davon auf der Start-Insel.

Hier bleibt also noch abzuwarten, was mit diesem Tresor passieren wird. Entweder gibt es bald einen Mini-Boss auf der Start-Insel oder der Helicarrier wird zur Map hinzugefügt.

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Dieser Tresor befindet sich auf dem Helicarrier und lässt sich nicht öffnen

2. Verlassene Handlanger aus Season 3

Was ist neu? In Season 3 traf man auf viele KI-Bots “die Handlanger”, die Mini-Bosse, ihre mythischen Waffen und die Tresore bewachten. Kam man ihnen zu nahe, wurde man angegriffen. Doch was ist in Season 4 mit ihnen passiert?

Landet man jetzt bei der Agentur, findet man keine Handlanger mehr, die patrouillieren. Stattdessen findet man jetzt einen einsamen Bot, der anscheinend nach dem Verlust seiner Arbeit nicht mehr weiß, was er tun soll.

Doch ganz alleine ist er nicht, denn in Retail Row gibt es ebenfalls einen Handlanger, der sich dort niedergelassen hat. Man findet ihn in einem Zimmer, in dem er verschiedene Emotes durchführt.

https://youtu.be/pYTTADRAgwE
Hier sieht man die letzten Handlanger in Season 4

3. Pro Angelrute und neue Fische

Was ist neu? In Season 4 gibt es jetzt eine bessere Variante der Angelrute und neue Fische, die ihr fangen könnt. Das Angel-Feature wurde zwar schon in Season 1 Kapitel 2 eingeführt, doch in dieser Season wird es mit dem Angel-Pass noch mal spannender.

In diesem Pass werden nämlich alle Fische angezeigt, die ihr gefangen habt. Insgesamt gibt es 39 Fische, die ihr entdecken und sammeln könnt. Darunter auch spezielle Fische wie:

  • Der Hop-Flopper (sorgt für eine limitierte Zeit für Schwerelosigkeit)
  • Die Qualle (lädt Schilde auf)
  • Der scharfe Fisch (gibt für limitierte Zeit einen Speed-Boost)
  • Der Thermal-Fisch (gibt für kurze Zeit eine Thermal-Vision)

Der Spieler ArcherypeLeeJow hat eine Übersicht aller Fische erstellt, wo und zu welcher Uhrzeit sie zu finden sind:

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Damit ihr es leichter habt, alle diese Fische für euren Angel-Pass zu fangen, gibt es jetzt eine bessere Variante der Angelrute. Ihr könnt jetzt, nämlich jede normale Angelrute auf eine Pro-Version upgraden. Das macht ihr ganz einfach bei einer Werkbank.

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Fortnite: Waffen aufrüsten – An diesen Fundorten gibt’s eine Werkbank
von Eilyn Rapp

4. Seltsame glühende Insel

Was ist neu? Abgesehen von den Map-Änderungen, die mit Season 4 gekommen sind, gibt es noch eine glühende Insel in der Nähe von Lockis Leuchtturm. Die Insel ist nicht groß und es befindet sich nur 1 Lastwagen darauf.

Der Ort zählt zu einem Orientierungspunkt auf der Map, scheint aber aus einem anderen Ort “gerissen” zu sein. Die Straße, auf der sich der Lastwagen befindet, führt zu Trask Industries. Vielleicht ein neuer Ort, der später dazukommt?

Ein Spieler zeigt die seltsame Insel auf Twitter:

https://twitter.com/ShadowOpsFN/status/1299590322276757504?s=20

In Season 4 gibt es aber nicht nur Geheimnisse zu entdecken, denn ihr könnt jetzt in die Welt von Marvel eintauchen. Ob ihr jetzt ein Superhelden-Outfit aus dem Battle-Pass tragt, Challenges erledigt oder die neuen Fähigkeiten ausprobiert. Bei Letzterem helfen euch die Bosse, die man bald auf der Map findet. Doctor Doom könnt ihr jetzt schon finden und von seinen Fähigkeiten profitieren.

LoL stellt neuen Champ Samira vor – Spieler freuen sich auf „jede Menge Spaß“

Die Reaktionen auf den neuen LoL-Champion Samira zeigen Vergleiche mit Devil May Cry in League of Legends. Dazu freuen sich Spieler auf “jede Menge Spaß”, nachdem sie den Champion-Trailer gesehen hatten.

Wer ist der neue Champ? Zunächst wurde Samira schon auf den Test-Servern von LoL (PBE) geleakt, danach folgte die offizielle Enthüllung per Champion-Trailer. In diesen Videos stellt Riot Games neue Champions vor und gibt einen ersten Einblick in deren Fähigkeiten-Kit.

Im Video sehen Spieler deutliche Ähnlichkeiten mit dem Charakter Dante aus dem “Devil May Cry”-Franchise. Doch Abseits von diesen Vergleichen bewerten Spieler das Gesehene und sagen, dass da ein Champion vor der Tür steht, der viel Spaß verspricht und als Gegner Furcht auslöst.

Ein Hingucker ist die ultimative Fähigkeit, die wie die von Katarina aussieht. Im Gegensatz zu Katarina kann sich Samira aber währenddessen bewegen und wird möglicherweise noch gefährlicher. Vor einigen Wochen gab es bereits einen Leak zu Samira. Die Leakerin beschreibt sie als “weiblichen Rambo, aber heiß.

Champion-Trailer – Samira in League of Legends

Das steckt drin: Im Video seht ihr die verschiedenen Fähigkeiten von Samira im Einsatz. Mit ihren Fähigkeiten kann sie Kombos aufstellen, die ihr verschiedene Level bei Style-Punkten bringen.

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Was kann Samira? Die passive Fähigkeit von Samira hat gleich mehrere Fähigkeiten. Eine davon ist das gezeigt Kombo-System. Trifft Samira mit Angriffen oder Fähigkeiten einen Champion, mit dem sie ihn nicht direkt zuvor traf, baut sie damit Stil-Punkte auf. Die sind in 6 Stufen von “E” bis “S” aufgeteilt.

Ihre ultimative Fähigkeit kann sie nur dann einsetzen, wenn ihre Stilwertung auf dem Rang “S” angekommen ist. Dafür sieht die Ulti eindrucksvoll aus.

Sie entfesselt eine Welle von Schüssen aus ihren Waffen. Innerhalb von 2 Sekunden ballert sie damit 10 Mal auf Feinde im Wirkungskreis der Ulti. Dabei verursachen die Schüsse physischen Schaden, können kritisch treffen und bieten zusätzlich dazu noch Lebensraub.

Alle Fähigkeiten von Samira in LoL von den Testservern gibt’s hier zu sehen.

Wie Dante aus Devil May Cry

Das sagen die Spieler: Auf reddit ist Samira seit dem Release ein großes Thema in der LoL-Community. Der Champion-Trailer sorgt für mehr als 2.500 Kommentare. Auf YouTube hat der Trailer seit dem 30. August bereits mehr als 1,8 Millionen Aufrufe.

Auf YouTube schreiben Leute:

  • “Der Champion sieht aus, als würde er Spaß machen. Ich denke, sie im early, middle und lategame stark”
  • “Sieht aus, als hätte jemand bei Riot Games die gesamte DMC [Devil May Cry]-Serie gespielt und wollte Dante. Dann hat er daraus eine Frau gemacht, damit es nicht so auffällt.”
  • “Ich dachte auch sofort an Dante, als ich das Style-System sah”
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Samira wird mit den Style-Angriffen von Dante aus Devil May Cry verglichen

Auf reddit schreibt HouhinKyoumaDesu “Sie sieht trotzdem [obwohl er Leaks vermisste] nach jeder Menge Spaß aus.”

Extreme-Tactician schreibt “Das Style-Meter! Man, wenn es nur Ankündigungen zu den Styles hätte. Ich werde sie definitiv ausprobieren. Sie ist nicht exakt ein weiblicher Dante, wenn es um Persönlichkeit geht (weniger ein selbstgefälliger Arsch und mehr ein erfahrener knallharter Typ), aber sie haben beide den Nervenkitzel des Kampfes. Außerdem liebe ich ihre Ult. Für etwas wie Spin-to-Win lebe ich.”

Wie gefällt euch Samira in LoL? Ist das ein Champion, den ihr unbedingt ausprobieren wollt und wirkt sie jetzt schon stark auf euch?

Kürzlich präsentierte die LoL-Band K/DA ihren neuen Song – Der hat jetzt schon 12 Millionen Aufrufe

Amazon, bringt BITTE Mounts zu New World – Ich brauche sie dringend

Derzeit läuft ein Preview-Event vom kommenden MMO New World. MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski schaut sich das Spiel von Amazon gerade an und vermisst jetzt schon schrecklich Mounts.

Seit knapp einer Woche läuft ein Preview-Event zu New World, dem kommenden Open-World-MMO der Amazon Game Studios. Erstmalig gibt es zu diesem Event kein NDA mehr und jeder kann seine Gedanken zu New World frei äußern. Auf den Early-Access-Phasen zuvor lag immer eine strenge Verschwiegenheitspflicht.

Es gibt viel, über das wir uns zu New World unterhalten können:

  • Sei es die Balance des gesamten Spiels,
  • das Crafting, mit dem ich Stunden verbringen kann,
  • die Lags und Performance-Probleme,
  • Power-Gilden, die sich jetzt schon breit machen,
  • die Fülle des Contents und, ob dieser reichen wird
  • oder die verträumte, malerische Umgebung.

Ich verspreche euch, über diese Dinge werden wir noch ausführlich auf MeinMMO reden. Ich möchte allerdings bis zum Ende des Preview-Events spielen, bis ich näher darauf eingehe. Ich hatte mir sogar feste vorgenommen, nichts zu New World zu sagen, bevor die Preview abgelaufen ist.

Es gibt aber eine Sache, die mich gerade so aufwühlt, dass ich darüber jetzt sofort schreiben muss: Wo zur Hölle sind die Mounts?!

Die Umgebung von New World wäre perfekt für Reittiere

Wenn ich durch die Landschaft von New World schlender, kann ich mich kaum an ihr satt sehen. Ich laufe durch verlassene und modernde Farmländer, während sich das hohe Gras um meine Knie wickelt. In der Ferne tauchen, hinter einem dicht bewachsenen Dickicht, mysteriöse Ruinen am Horizont auf, die ich sofort erkunden will.

Die Welt von New World erinnert mich oft an eine Landschaftsmalerei

Überall gibt es Pfade, die sich ihren Weg durch die Natur bahnen und mich zu Siedlungen, Orientierungspunkten, Höhlen und wichtigen Orten für Missionen führen. Schließlich muss ich Aufträge für meine Siedlung und Fraktion erfüllen.

Hinzukommt, dass das Herstellen von Rüstungen, Waffen, Nahrung oder Tränken eine wichtige Rolle in New World spielt. Steine, Bäume, Gras, Beeren, Öl, Wasser – so gut wie alles kann in der Natur abgebaut werden, um es zum Herstellen neuer Gegenstände zu nutzen. Es ist nahezu meditativ durch die Umgebung zu laufen und einfach Rohstoffe einzusammeln.

Die Kapazität meines Rucksacks arbeitet jedoch gegen mein Sammelfieber. Oft muss ich den Weg zur Siedlung zurück antreten, um meinen wertvollen Ramsch zu verstauen. Das kann man sicher alles irgendwie noch gebrauchen!

Die Karte von New World ist weitläufig, was an sich eine schöne Sache ist. Aber sie ist eben SEHR weitläufig und viel meiner Zeit bin ich mit dem hin- und herlaufen beschäftigt. Sei es, um Aufgaben zu erledigen oder bestimmte Rohstoffe zu sammeln. Die weiten Wege werden nach einer Weile zäh wie ein altes Kaugummi.

Dadurch, dass es schon perfekt angelegte Wanderwege gibt, könnte ein Reittier sich hier mühelos fortbewegen.

New World Map
Die Karte von New World hat eine ordentliche Größe, weshalb ich lange von A nach B laufe.

Ich könnte die Schnellreise nutzen, aber …

New World hat Möglichkeiten, um sich schneller und bequemer fortzubewegen:

  • jede Siedlung kann per Schnellreise angesteuert werden, was allerdings die Währung Azoth kostet. Lediglich die Heimatsiedlung kann kostenlos per Knopfdruck erreicht werden.
  • es ist möglich, automatisch nach vorne zu laufen. Das macht die Wege zumindest bequemer.

Wie viele andere habe ich auf den Trick zurückgegriffen den Lebensstab zur schnelleren Fortbewegung zu nutzen. Dazu muss man die Waffe auf Stufe 5 bringen und die Fertigkeiten Arkane Macht, Lichtgeschwindigkeit und Kosmische Verschiebung aus dem Baum „Lebensdieb“ freischalten. Schon lässt es sich wie der Superheld Flash durch die Gegend flitzen.

New World Lebensdieb
Die Waffen von New World haben drei Fertigkeitsbäume. Der Pfad “Lebensdieb” lässt einen mit dem Heilstab durch die Gegend flitzen.

Ich entscheide mich bewusst, die Schnellreise außer acht zu lassen. Denn ich möchte mich super gerne durch die malerische Umgebung von New World bewegen. Das macht die Spielwelt sogar viel immersiver für mich. Es wäre nur schön, wenn das mit einem Mount schneller gehen würde.

Ich habe nicht den Eindruck, dass ich die Orte weniger erkunden würde, wenn ich reiten könnte. Zu den Punkten möchte ich sowieso und auch die Rohstoffe abbauen. Würde ich was Interessantes sehen, müsste ich nur aus dem Sattel steigen.

New World hat seine mystischen Seiten. Was man hier nicht alles an starken Designs für Reittiere machen könnte.

Mounts könnten für Amazon lukrativ sein

Aus einer Business-Perspektive verstehe ich den Verzicht auf Mounts auch nicht so ganz. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass die meisten Spieler es lieben mit besonderen Cosmetics aufzufallen. Es gehört zum Individualisieren der eigenen Spielerfahrung dazu.

In der Regel findet man besondere Mounts in einem Shop. Hier könnten Premium-Reittiere auf die Geldbeutel der Spieler warten. Genauso können Mounts ausgefallene Belohnungen sein, wenn man bestimmte Meilensteine im Spiel erreicht hat oder für Events.

New World Screenshot
Auf meinem Abenteuer begegne ich einigen Spielern, die sich schon indiviudell gestalten. Das Bedürfnis ist da und Mounts können da helfen.

Alles in Allem hätten Reittiere nur Vorteile für das MMO. Oder wie seht ihr das?

In Kürze kommen unsere Eindrücke zur Preview: Das Preview-Event wird in etwa noch bis Freitag laufen. Wenn das Event vorbei ist, werden wir noch einen ausführlichen Bericht zu Gameplay, Atmosphäre und Technik schreiben. Wir hoffen natürlich auch so viele Eindrücke von euch wie nur möglich zu hören.

Bis dahin könnt ihr euch durch unsere Einsteiger-Tipps zu New World wühlen und ich träume weiter von Mounts.

Junger Fortnite-Pro reagiert völlig falsch auf den Tod von Chadwick Boseman

Der Schauspieler Chadwick Boseman ist mit nur 43 Jahren gestorben. Ein junger Fortnite-Profi, Young Calculator (15), reagierte unangemessen. Er fragte als Reaktion, ob das etwa heißt, dass es kein Black Panther 2 gibt. Dafür wurde er scharf kritisiert. Leute fordern seinen Rauswurf aus dem E-Sport-Team Built by Gamers.

Was hat Young Calculator angestellt? In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde bekannt, dass der Schauspieler Chadwick Boseman mit nur 43 Jahren an Darmkrebs gestorben ist.

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Die Nachricht überraschte und schockierte die Welt.

Der Fortnite-Profi Jonathan „Young Calculator“ Weber twitterte daraufhin: „Also kein Black Panther 2 … what the fuck?“

Für diesen Tweet bekam er vom Profi-Kollegen „FaZe Sway“ (16) ein „Cringe“ ab, das sei zum Fremdschämen. Young Calculator löschte seinen Tweet umgehend.

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Doch der Tweet war in der Welt. Das Bild, das FaZe Sway gepostet hatte, ging viral und erreichte fast 40.000 Likes. Die Aussage löste heftige Reaktionen aus:

  • Der Kommentar sei völlig unangemessen und schräg. Über so eine Situation Witze zu machen, sei daneben
  • Andere aber entschuldigen sich für Young Calculator: Der habe das nicht als Witz gemeint. Der Junge sei einfach zu stumpf, um zu verstehen, wie unsensibel das ist. Das wisse jeder, der ihn von Twitch kenne.

„War nicht als Witz gemeint – ich war ein Idiot“

Das sagt der Profi selbst: Young Calculator sagte tatsächlich, der Tweet sei überhaupt nicht als Witz gemeint gewesen. Die Frage nach Black Panther 2 war seine erste ungefilterte Reaktion, aus dem Schock heraus. Er war ein Idiot und habe einen Fehler gemacht, wollte damit aber niemandem weh tun.

Es tue ihm leid, dass er über den Tweet nicht länger nachgedacht hat. Er habe es nicht böse gemeint.

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Die Reaktionen auf den neuen Tweet sind wieder zweigeteilt:

  • Einige sagen, das sei ein 15-jähriger, der meine das nicht so
  • Andere sagen, der müsse jetzt Konsequenzen spüren. Man fordert sein Team “Built by Gamers” auf, Young Calculator rauszuwerfen, und ihn selbst, sich von Social Media zu löschen

Young Calculator verdient schon mit 14 Jahren 200.000 $ mit Fortnite

Um diesen Spieler geht es: Jonathan „Young Calculator“ Weber machte von sich reden, weil er schon mit 14 Jahren Fortnite-Profi wurde. Der Junge hat bereits 210.000 $ in Fortnite verdient (via esportsearning). Er spielt nach eigenen Angaben Videogames, seit er 3 Jahre alt ist.

Young Calculator ist ein herausragender starker Spieler und konnte sich im Duo für die Fortnite WM qualifizieren. Dort landeten er und sein Partner MackWood auf Rang 16. Sie gewannen sogar eine der Runden, die Runde 3. Da wurde die Fortnite-Welt auf den damals 14-jährigen aufmerksam.

Auf die Frage bei der Fortnite-WM mit welcher Strategie das Team nun vorgehen wolle, antwortete Young Calculator damals: “Wir schießen ihnen in den Kopf.”

Fortnite-Young-Calculator
Young Calculator mit seinem Partner Mackwood bei der Fortnite WM (Quelle: YouTube).

Young Calculator gehört zu einer Clique von Spielern, die als „junge Fortnite-Nerds“ bekannt sind. Die verabreden sich etwa in Fortnite zu Duellen um Geld. Fortnite gilt als ein Spiel für besonders junge Spieler und die sind hier führend. Bei der WM lag das Durchschnittsalter bei 16 Jahren.

Abseits von Fortnite fallen diese Spieler aber häufiger durch Eskapaden auf:

https://twitter.com/builtbygamers/status/1296949066580910080
Young Calculator in seinem Element.

Das steckt dahinter: Hier kommen echt unangenehme Sachen zusammen:

  • „die Sofort“-Wirkung von Twitter – alles geht sofort raus und verleitet dazu irgendwas zu posten, ohne 2 Minuten nachzudenken
  • ein 15-Jähriger, der wegen seiner Fortnite-Künste eine Person des öffentlichen Lebens ist und eine beachtliche Reichweite hat – dem aber offenbar jede Hilfe und jedes Verständnis dafür fehlt, wie man sich öffentlich darstellt
  • und die aktuelle „Cancel“-Kultur auf Social Media, dass manche da unerbittlich gleich den „Kopf“ von jemandem fordern, der sich in ihren Augen falsch verhalten hat
Fortnite-TSM-ZexRow.v2
TSM Zexrox: Er ist auch ein typischer junger Fortnite-Pro.

Junge Fortnite-Spieler fallen häufiger durch Aktionen auf, die Kopfschütteln verursachen. Gerade die Clique, in der Young Calculator ist, sorgt regelmäßig für ungewöhnliche Schlagzeilen.

Einer seiner Partner, TSM Zexrow, schaffte es, einen Twitch-Bann für sein Trink-Verhalten zu kassieren. Dabei war nicht mal Alkohol im Spiel:

Twitch bannt 19-jährigen Fortnite-Pro, weil er zu viele Energy Drinks kippt

Destiny 2: Mysteriöse Tiefsteinkrypta könnte mehr werden, als nur neuer Raid

Für die Herbst-Erweiterung Jenseits des Lichts hat Destiny 2 einen neuen Raid in der Deep Stone Crypt angekündigt. Doch hinter der mysteriösen Krypta könnte noch mehr stecken, als eine weitere PvE-Spitzenaktivität.

Was hat es mit der Tiefsteinkrypta überhaupt auf sich? Destiny 2: Beyond Light wird mit Europa, einem Eismond von Jupiter, einen neuen Schauplatz einführen. Und Europa beherbergt wiederum die Tiefsteinkrypta (Deep Stone Crypt) unter der gefrorenen Oberfläche.

Dabei handelt es sich um eine mysteriöse Einrichtung und die Geburtsstätte der Exo-Rasse. Zudem soll die Deep Stone Crypt auch den neuen Raid aus der Herbst-Erweiterung beherbergen.

Darüber rätseln die Spieler gerade: In dem Destiny-Sub-Reddit raidsecrets hat sich nun eine spannende Diskussion aufgetan. Der Redditor und Destiny-Spieler Giffy117 hat die Theorie aufgestellt, dass die Tiefsteinkrypta nicht nur Schauplatz der neuen Raids werden wird, sondern auch vieles mehr zu bieten haben könnte.

Destiny 2 DSC4
Sieht so die Tiefsteinkrypta von außen aus?

Er ist der Meinung, dass es sich dabei um eine Location im Stile der Träumenden Stadt aus der Forsaken-Erweiterung handeln könnte, wo Hüter nicht nur den neuen Raid bestreiten, sondern auch Missionen, Strikes und Patrouillen angehen werden.

Er bleibt zwar vorsichtig, und meint, dass auch falsch liegen könnte. Doch zahlreiche Spieler teilen in den Kommentaren seine Meinung. Dabei erntet er viel Zuspruch und sein Post hat innerhalb nur eines Tages bereits über 1.900 Upvotes gesammelt, was für raidsecrets-Verhältnisse schon sehr viel ist.

Es gibt aber auch durchaus User, die das anders sehen, da sie der Ansicht sind, dass Bungie etwas Größeres als einen Raid im Zusammenhang mit Jenseits des Lichts garantiert schon angekündigt hätte.

Die Deep Stone Crypt kommt mit Destiny 2: Jenseits des Lichts

Ist die Tiefsteinkrypta mehr als nur ein Raid? Das spricht dafür

Seine Meinung stützt Giffy117 auf vorhandenem Bildmaterial und Bungies bisherigen Verhaltens-Mustern.

Bildmaterial: So hat er unter anderem analysiert, wie viel Bungie bereits von der Tiefsteinkrypta gezeigt hat.

Insgesamt gibt es neben dem ersten offiziellen Bild aus der Beyond-Light-Beschreibung 2 weitere Bilder, die offenbar die Deep Stone Crypt zeigen. Und diese stammen sogar aus dem kürzlich veröffentlichten, offiziellen Presse-Kit von Bungie.

Zudem wurden bereits Szenen aus der Tiefsteinkrypta beispielsweise in aufgetauchten Gameplay-Ausschnitten sowie in dem ersten Gameplay-Trailer zum Stasis-Element entdeckt.

https://youtu.be/118ulb0qBsk

Bungies bisheriges Muster: Bei der Vorstellung und beim Anteasern von neuen Details zu Destiny 2 folgt Bungie immer einem strikten Muster – gerade bei Raids. So werden Ausschnitte in Form von Bildern oder Gameplay aus Raids normalerweise nicht vorab gezeigt oder veröffentlicht. Einblicke in einen Raid gibt es nur in dem entsprechenden Raid-Trailer, welche später erwartet werden.

Das Fazit: Wenn Bungie also bereits über 20 Sekunden Material aus dem Inneren der Krypta zeigt und sogar erste Bilder dazu veröffentlicht, muss es sich bei der Deepstone Crypt in den Augen von Giffy117 entsprechend um etwas anderes beziehungsweise um mehr handeln, als nur den Schauplatz für einen neuen Raid. Denn es wäre äußerst ungewöhnlich für Bungie, so viel Material zu einem neuen Raid bereits vorab zu veröffentlichen.

Es bleibt zwar vorerst bei unbestätigten Spekulationen, doch es klingt auf jeden Fall plausibel und sehr spannend. Wir werden also das Ganze für euch weiterhin im Auge behalten.

Kommt auch mit Jenseits des Lichts – Das neue Element Stasis: Worauf ebenfalls viele gespannt hin fiebern, ist das neue eisige Element Stasis. Viele sehen darin interessante neue Möglichkeiten für PvE und PvP, andere wiederum bangen jetzt schon um den Schmelztiegel: Spieler fürchten: Stasis stellt das PvP in Destiny 2 auf den Kopf – Was denkt ihr?

Und was denkt ihr über die Tiefsteinkrypta? Nur ein neuer Raid oder möglicherweise doch ein zusätzlicher Schauplatz wie die Träumende Stadt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Quelle(n):
  1. Reddit

Ihr seid von Marvel’s Avengers nicht so richtig überzeugt – Das sind eure Gründe

Marvel’s Avengers erscheint am 4. September. Wir von MeinMMO wollten wissen, ob ihr euch das Multiplayer-Action-Game kaufen werdet. Hier ist, was ihr uns erzählt habt.

Worum ging’s? Im August veranstaltete Marvel’s Avengers 4 Wellen an Beta-Tests, bei denen zunächst die Vorbesteller und dann auch alle Interessierten mitmachen konnten.

In einer Umfrage haben wir gefragt, ob ihr die Beta gespielt habt und wie sich das auf eure Kaufentscheidung ausgewirkt hat. Ihr habt uns bei der Abstimmung und in den Kommentaren ausführlich geantwortet.

Wie sehen die Ergebnisse aus? Die Umfrage endete am 27. August. Jeder Teilnehmer hatte nur eine Stimme, die er vergeben konnte. Insgesamt haben 1172 Leser abgestimmt.

Die Stimmenverteilung fiel folgendermaßen aus:

  • Ich habe die Beta gespielt und werde Marvel’s Avengers nicht kaufen: 34,13% (400 Teilnehmer)
  • Ich habe die Beta gespielt und werde Marvel’s Avengers kaufen: 29,69% (348 Teilnehmer)
  • Ich habe die Beta nicht gespielt und werde Marvel’s Avengers nicht kaufen: 26,71% (313 Teilnehmer)
  • Ich habe die Beta nicht gespielt und werde Marvel’s Avengers kaufen: 9,47% (111 Teilnehmer)

Insgesamt haben sich also über die Hälfte aller Teilnehmer (60,84%) der MeinMMO-Umfrage dagegen entschieden, Marvel’s Avengers zu kaufen. 39,16% sind hingegen für einen Kauf.

Spieler, die an den Beta-Tests teilgenommen haben, waren gespaltener Meinung. Während 34,13% von der Beta nicht überzeugt wurden, werden sich 29,69% der Beta-Spieler Marvel’s Avengers kaufen.

26,71% hatten bei der Beta im August nicht mitgemacht und werden sich das Spiel auch nicht holen.

Die Minderheit bilden 9,47% der Umfrage-Teilnehmer, die Beta von Avengers nicht gespielt haben, es sich aber dennoch kaufen werden.

Marvels Avengers Helden
In Marvel’s Avengers spielt ihr die klassischen Superhelden aus dem Marvel-Universum, die viele von euch aus den Filmen kennen werden.

“Der Funke” ist nicht rübergesprungen

Das war negativ: In den Kommentaren unter der Umfrage war die Stimmung negativer. Neben technischen Performance-Problemen und Bugs wurde vor allem das Gameplay kritisiert.

Viele der Kommentierenden äußerten sich zu den Kämpfen und Missionen und sagten, dass sie schlicht keinen Spaß machen. MeinMMO-Leser MrMittenz hat sich laut eigener Aussage auf das Spiel gefreut, allerdings sei seine Vorfreude zurückgegangen:

[…] Das Kämpfen fühlt sich in den ersten Minuten gut an und macht Spaß, bis man bemerkt, dass die 3 Spezialfähigkeiten gefühlt nur alle 2-3 Minuten nutzbar sind und man ansonsten nur Button-Mashing betreibt. Es wird sehr schnell sehr eintönig und macht keinen Spaß mehr. […]

Die Missionen in der Beta waren laut euch eintönig und boten keine Abwechslung. Der Aufbau der Missionen ähnle “Schlauchleveln”, was das Erkunden eintönig machte. Mehrere Leser meinten, dass “der Funke” beim Spielen einfach nicht rüberspringen wollte.

Ein weiterer Kritikpunkt, der mehrfach aufkam, war der umstrittene Exklusiv-Deal mit Sony. Der beliebte Held Spider-Man wird nämlich exklusiv für die Sony-Konsolen erscheinen zusammen mit einer eigenen Campaign. Und neben ihm ist noch weiterer Exklusiv-Content für PlayStation geplant.

Das hat nicht nur in der englisch-sprachigen Community für Unmut gesorgt, sondern auch bei MeinMMO-Lesern.

Dank Exklusiv-Deal und fehlendem Spiderman für die anderen Plattformen, wird die Spielerschaft bei einem Multiplattformspiel wieder unnötig separiert. Käufer der anderen Versionen bekommen ein beschnittenes Paket. Das ist eine Unverschämtheit, die ich als Besitzer einer PS4 Pro (und Gaming PC, Switch und One X) nicht unterstützen werde.

MeinMMO-Leser Shin Malphur
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Das war positiv: Es gab aber auch einige lobende Worte an Marvel’s Avengers. Dazu gehören zum Beispiel Grafik und Charakter-Design. Einige Kommentare haben auch positiv betont, dass das Spiel es schafft, das richtige Marvel-Feeling zu vermitteln

Charakterdesign und Grafik, über die sich vorher viele aufgeregt haben, finde ich in Ordnung. Außerdem kommt das Marvel/Superhelden-Feeling gut rüber.

MeinMMO-Leser Wolve In The Wall

Auch sehen einige der Leser in den Kommentaren größeres Potenzial in Marvel’s Avengers, auch wenn es aktuell nicht top sein mag. Die Hoffnung ist, dass sich das Spiel als “Games-as-a-Service” im Laufe der Zeit weiterentwickelt und verbessert, wie einige andere Vertreter des Genres.

Für mich hat es sich alles nach einem guten Kern angefühlt, der aber einfach noch zu schwammig und generisch ist. Ein gewisses Potenzial ist schon zu erkennen, aber da muss einfach noch mehr kommen, als beliebte Superhelden, um sich wirklich einen festen Stand zwischen der Konkurrenz zu sichern.

MeinMMO-Leser exelworks

Auch der MeinMMO-Autor Maik Schneider stimmt dem zu. Er findet, dass Marvel’s Avengers Potenzial hat, ein tolles Spiel zu werden und hofft, dass die Entwickler es nicht vermasseln.

Pokémon GO: Alle 5 Mega-Entwicklungen im Vergleich – Welche lohnt am meisten?

In Pokémon GO könnt ihr aktuell 5 Pokémon eine Mega-Entwicklung verpassen. Ihr müsst viel aufwenden, um solch eine Entwicklung durchzuführen. Welches Monster eignet sich also am besten dafür?

Das sind die Mega-Entwicklungen: Seit letzter Woche kann man in Pokémon GO die Mega-Entwicklungen nutzen. Dafür müsst ihr vorher Mega-Raids machen und die jeweiligen Energien dafür sammeln.

Insgesamt gibt es 5 Mega-Entwicklungen:

So stark sind die Mega-Entwicklungen wirklich

Das zeigen wir hier: Wir zeigen euch hier die jeweiligen Werte von den Mega-Pokémon und vergleichen sie mit ähnlichen Pokémon von deren Typen. Schlussendlich fällen wir das Fazit, ob sich die Mega-Entwicklung tatsächlich lohnt.

Mega-Glurak X im Überblick

Mega Glurak X Pokemon GO

Das sind seine Werte:

  • Angriffswert: 273
  • Verteidigungswert: 213
  • KP-Wert: 186
  • Maximale WP: 3850

So stark ist es im Vergleich: Im direkten Vergleich zu Mega-Glurak Y schneidet es deutlich schlechter ab. Dennoch ist Mega-Glurak X einer der besten Feuer-Angreifer im Spiel. Gegen Raid-Bosse wie Genesect oder Bisaflor ist es einer der besten Konter und unter den normalen Feuer-Angreifern gibt es kein besseres Pokémon.

Lohnt sich die Entwicklung? Wenn man die Wahl hat, sollte man lieber auf Mega-Glurak Y setzen. Die Y-Form ist deutlich besser, doch die X-Form ist dennoch nicht total schlecht.

Trotzdem ist die Entwicklung nicht unfassbar lohnenswert. Es ist zwar besser als andere Feuer-Angreifer, dennoch macht es im Kampf keinen riesigen Unterschied. Ihr spart damit also nicht unbedingt einige Trainer ein, sondern müsst mit der gleichen Anzahl weiterraiden.

Mega-Glurak Y im Überblick

Mega Glurak Y Pokemon GO

Das sind seine Werte:

  • Angriffswert: 319
  • Verteidigungswert: 212
  • KP-Wert: 186
  • Maximale WP: 4455

So stark ist es im Vergleich: Unter den Feuer-Angreifern gibt es nichts Besseres als Mega-Glurak Y. Es dominiert mit weitem Abstand die Rangliste. Der Angriffswert von 319 ist extrem hoch und kein normales Pokémon kommt da ran.

Lohnt sich die Entwicklung: Von allen Mega-Pokémon, die es aktuell gibt, ist Mega-Glurak Y das Beste. Ihr solltet also immer die Y-Form wählen, wenn ihr vor der Wahl steht.

Hier solltet ihr aber auch selbst abwägen: Ist es mir 4 Raid-Pässe wert, ein richtig starkes Pokémon für 4 Stunden zu bekommen, oder verzichte ich darauf und bekämpfe den Raid-Boss dann lieber mit einem Mitspieler mehr?

Mega-Bisaflor im Überblick

Mega Bisaflor Pokemon GO

Das sind seine Werte:

  • Angriffswert: 241
  • Verteidigungswert: 246
  • KP-Wert: 190
  • Maximale WP: 3698

So stark ist es im Vergleich: Unter den Pflanzen-Angreifern gibt es durchaus Konkurrenz für Bisaflor. Ein Roserade hat einen höheren Angriffswert, doch wird schneller besiegt. Ein Tangoloss hält ähnlich viel Schaden aus, doch teilt weniger aus. Unterm Strich ist Bisaflor hier am besten.

Pflanzen-Pokémon setzt man aber gerne dann ein, wenn man auch Elektro- oder Wasser-Pokémon nutzen kann. Zekrom ist als Elektro-Angreifer ähnlich stark – teilweise sogar etwas besser. Die Wasser-Angreifer übertrumpft Bisaflor aber.

Lohnt sich die Entwicklung? Eher weniger. Kämpft man beispielsweise im Raid gegen ein Kyogre, dann ist Zekrom die bessere Wahl und dafür muss man vorher nicht haufenweise Mega-Energien sammeln.

Es ist eine starke Alternative und wenn man ohnehin die Mega-Energie hat und gerade ein Raid-Boss aktiv ist, gegen den Mega-Bisaflor stark ist, dann kann man es entwickeln. Extra aber daraufhin arbeiten, lohnt sich nicht.

Mega-Turtok im Überblick

Mega Turtok Pokemon GO

Das sind seine Werte:

  • Angriffswert: 264
  • Verteidigungswert: 237
  • KP-Wert: 188
  • Maximale WP: 3941

So stark ist es im Vergleich: Unter den Wasser-Angreifern gibt es vergleichbare Kandidaten. Kyogre oder Palkia haben bessere Angriffswerte, doch die Attacke Aquahaubitze vom Community Day macht Turtok stärker.

Der Typ Wasser ist aber nur selten ganz alleine effektiv. Oftmals gibt es da Typen, wie jetzt bei Heatran, die doppelt effektiv sind. Da schneiden beispielsweise die Boden-Pokémon gegen Heatran oder die Gestein-Pokémon gegen Lavados besser ab.

Lohnt sich die Entwicklung? Mega-Turtok ist zwar ganz nett, doch den Aufwand für die Entwicklung ist es nicht wert. Zu klein ist der Unterschied zu anderen Wasser-Angreifern und ohnehin sind oftmals andere Typen besser.

Für den Mega-Dex solltet ihr euch also ein Exemplar sichern, danach könnt ihr es aber getrost unentwickelt lassen.

Mega-Bibor im Überblick

Mega Bibor Pokemon GO

Das sind seine Werte:

  • Angriffswert: 303
  • Verteidigungswert: 169
  • KP-Wert: 163
  • Maximale WP: 3383

So stark ist es im Vergleich: Unter den Käfer-Angreifern ist Bibor absolute Spitze. Das liegt vor allem an dem Angriffswert von 303. Es hält allerdings nicht sehr viel Schaden aus, weshalb es schnell besiegt ist. Deshalb ist in vielen Situationen Genesect ein besserer Käfer-Angreifer.

Generell ist der Typ Käfer eher selten genutzt. Bibor ist zwar effektiv gegen Mewtu, doch die Typen Unlicht und Geist sind dennoch deutlich besser.

Lohnt sich die Entwicklung? Um Mega-Bibor zu bekommen, muss man nur die Spezialforschung dafür abschließen. Aktuell bekommt ihr Mega-Bibor aber nur einmal.

Die Entwicklung aufsparen müsst ihr dafür aber nicht. Mega-Bibor macht in den Raids keinen großen Unterschied und muss nicht zwingend in eurem Team sein.

Das solltet ihr bedenken: Die 5 Mega-Entwicklungen sind nur der Anfang in Pokémon GO. Es gibt noch zahlreiche weitere Pokémon, die eine solche Entwicklung haben. Die Entwicklungen sind aber bisher noch nicht verfügbar. In unserer Liste zeigen wir euch alle Mega-Entwicklungen, die in Pokémon GO noch passieren könnten.

Quelle(n):
  1. Gamepress

Der größte WoW-Schurke war vielleicht gar nicht so böse, wie wir dachten

Arthas gilt als einer der tragischen Bösewichte in der Geschichte von World of Warcraft. Doch war er vielleicht gar nicht so böse, wie wir alle dachten?

Die Geschichte von Arthas Menethil, dem ehemaligen Prinzen von Lordaeron und anschließendem Lichkönig ist eigentlich seit über 10 Jahren auserzählt. Mit seinem Tod im Raid Eiskronenzitadelle sollte eine Ära enden, die das Warcraft-Universum lange Zeit geprägt hatte. Einer der wichtigsten und bedeutsamsten Charaktere starb. Doch vielleicht wurde Arthas nie zu dem Monster, für das wir ihn alle gehalten haben.

Das Video Nachleben: Bastion hatten wir auf MeinMMO bereits genauer analysiert, doch einen Punkt dabei ausgelassen, weil er weit in die Spekulation hineinreicht. Arthas’ Seele wurde niemals „rechtmäßig“ zu einem Aufenthalt im Schlund verurteilt. Für gewöhnlich werden alle Seelen nämlich vor die Seelenrichterin geführt und dann über ihr Schicksal entschieden. Nur die finstersten Seelen landen im Schlund und werden mit ewiger Verdammnis bestraft.

WoW Arthas Menethil Bastion Cinematic

Das Video zeigt die Kyrianerin Devos und die Seele von Uther, die Arthas im Augenblick seines Todes aufsuchen. Sie reißen die Seele des Lichkönigs an sich und entscheiden eigenmächtig darüber, was mit seiner Seele geschehen wird.

Uther und Devos haben sich über diesen natürlichen Kreislauf erhoben und eigenmächtig die Seele von Arthas in den Schlund geworfen. Dabei haben sie gar nicht die nahezu omnipotente Einsicht, welche die Seelenrichterin eigentlich besitzt. Sie können keine Entscheidungen mit dem vollen Wissen treffen, wie es eigentlich um Arthas’ Seele stand.

Diese Tat steht auch im krassen Kontrast zur Darstellung von Arthas in dieser Szene. Der ehemalige Lichkönig, im Würgegriff des Paladins, sieht dabei nicht wie das finstere Monster aus. Seine Gesichtszüge sind sanft, fast schon friedlich – als wäre er einfach wieder der Mann, der er einst war. Doch es gibt auch viele handfestere Argumente.

WoW Bastion Uther holding Arthas
Arthas wirkt nicht länger wie die finstere Kreatur, die er einst war.

Was spricht für Arthas gute Seite?

Es gibt zahlreiche Indizien dafür, dass Arthas nicht nur der eiskalte Bösewicht war, für den er immer gehalten wurde. Auch wenn seine Taten finster waren, war seine Seele es womöglich nicht.

Das beginnt schon in Warcraft 3. Nachdem Arthas die Runenklinge Frostgram erhält, wandelt sich sein Charakter und er wird zu dem „Verräter“, den wir kannten. In der ersten Mission der Untoten-Kampagne offenbart ihm ein Schreckenslord dann, dass Frostgram Seelen verschlinge und Arthas’ Seele die erste war, die der Klinge zum Opfer fiel. Allein das würde schon bedeuten, dass Arthas gar nicht mehr der tatsächliche Entscheidungsträger all seiner Taten war.

WoW Arthas Menethil Artwork Lichking

Auch später finden sich immer wieder Indizien dafür, dass Arthas sich einen Kern seines guten Wesens bewahrt hatte.

  • Seine gute, kindliche Seite kann man in Eiskrone treffen. Der kleine Junge Matthias Lehner (ein Anagramm zu Arthas Menethil) ist dort ein wichtiger Questgeber.
  • Arthas hat ein Schmuckstück von Jaina Prachtmeer, seiner Jugendliebe, aufbewahrt. Auch als Lichkönig trug er das Schmuckstück noch bei sich.
  • Arthas hat die Geißel kontrolliert und sie niemals mit der vollen Macht auf Azeroth losgelassen. Deswegen benötigt es immer einen Lichkönig, der die Untoten unter Kontrolle hält. Das würde aber keinen Sinn ergeben, wenn die Geißel nur zum Zweck der totalen Vernichtung bestünde.

Bestärkt wird das noch durch den Augenblick seines Todes. Als Arthas zu Boden geht, Frostgram zerbrach und der Helm der Dominanz von seinem Kopf rutschte, war er nicht länger der Lichkönig. In seinen letzten Augenblicken sieht er die Seele seines Vaters und fragt: „Vater, ist es vorbei?“ Jetzt, in Nachbetrachtung, klingt dieser Satz noch viel mehr danach, als wäre Arthas schlicht nicht Herr seiner Sinne gewesen. Es scheint klar darauf hinzuweisen, dass Frostgram und der Helm der Dominanz der Einfluss des Kerkermeisters (Jailer) waren.

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Das ergibt auch in Hinblick auf die neusten Informationen Sinn. Frostgram und der Helm der Dominanz tragen beide „die Macht des Schlunds“ in sich und wurden dort geschmiedet. In Geschichten wird erwähnt, dass in dem Helm der Dominanz noch eine weitere Präsenz zu schlummern scheint – weder Ner’zhul (der erste Lichkönig) noch Arthas.

Auch das reiht sich nahtlos ein und erklärt, warum der letzte Lichkönig, Bolvar Fordragon, im Laufe der Erweiterungen immer finsterer wurde. In den ersten Jahren hat er nur wenig übernommen, doch in Legion leitete der neue Lichkönig die Geschicke der Todesritter-Helden und der Schwarzen Klinge, die einmal mehr unter seine Kontrolle geriet.

Er befahl finstere Taten wie eine Attacke auf die Ordenshalle der Paladine mit vielen Toten sowie eine extrem düstere Ausrottung der roten Drachen im Rubinsanktum. All das wirkte so, als würde Bolvar Stück für Stück ebenfalls zu etwas Finsterem werden – als würde die Kontrolle des Kerkermeisters stärker und stärker. Bis zu jenem Tag, an dem Sylvanas die Krone der Dominanz zerbricht.

WoW-Shadowlands-jailer titel
Der Jailer – ein Strippenzieher schon seit Warcraft 3?

Wenn man all diese Faktoren zusammenzieht, dann erscheint es durchaus denkbar, dass Arthas nicht in den Schlund gehört, sondern mit einem Nachleben in Maldraxxus oder Revendreath deutlich besser aufgehoben wäre. Denn im Gegensatz zu vielen anderen, ganz offenbar vollständig finsteren Seelen, lebte in Arthas immer ein Funke des gutmütigen Paladins weiter, der er hätte werden sollen.

Was genau mit Arthas im Schlund geschehen ist, wissen wir nicht. Es ist aber davon auszusehen, dass er im Laufe von Shadowlands einen wichtigen Auftritt haben will. Blizzard hatte im Vorfeld angekündigt, dass man einen so bedeutsamen Charakter wie Arthas nicht ruinieren und sein Erbe nicht missachten will. Doch die Weichen sind längst dafür gestellt worden, dass Arthas zumindest in Patch 9.1 oder später eine Rolle spielen wird, wenn sich die Pläne des Kerkermeisters offenbaren. Mehr erfahren wir sicher, wenn Shadowlands im Oktober veröffentlicht wird.

Hofft ihr, dass Arthas eine Rolle in Shadowlands spielen wird? Oder wünscht ihr, dass Blizzard lieber die Finger von diesem großen Charakter lässt?

Einer der beliebtesten Waffen-Aufsätze für CoD Warzone ist plötzlich nutzlos

Einer der beliebtesten Waffen-Aufsätze in der Call of Duty: Warzone gab euch einen versteckten Speed-Buff: Der Söldner-Vordergriff. Nach einer heimlichen Änderung verschwand jetzt der Bonus und damit auch ein Großteil der Nützlichkeit dieses Aufsatzes.

Was geht da mit dem Söldner-Vordergriff? Bei den Unterlauf-Aufsätzen hattet ihr für die stabilen Allround-Waffen in der Call of Duty: Warzone meist nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten. Entweder ihr verringert den horizontalen Rückstoß zur Seite oder den vertikalen Rückstoß nach oben. Die Aufsätze dafür:

  • Kommando Vordergriff – Horizontal
  • Söldner Vordergriff – Vertikal

Für die vertikale Variante habt ihr eigentlich 3 Möglichkeiten, da Schützen- und Ranger-Untergriff den Rückstoß nach oben genauso wie der Söldner-Griff reduzieren, nur mit anderen Nachteilen. Der Söldner-Griff war hier die beste Wahl, weil er einen dicken Speed-Buff von 3,7 % mitbrachte.

Doch dieser Speed-Buff ist jetzt weg. Mehr noch – Statt euch schneller zu machen, verlangsamt euch das Teil jetzt um 1 %. “truegamedata” zeigt die Änderungen mit exakter Messung in einem englischen YouTube-Video:

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Söldner-Vordergriff nach geheimer Änderung nur noch Mittelklasse

Welchen Unterlauf sollte ich stattdessen wählen? Die 3 Vordergriffe für den vertikalen Rückstoß rücken so näher zusammen. Und aufgrund eines kleinen Vorteils beim ADS-Tempo (der Zeit ins Visier) gewinnt nun der Ranger-Vordergriff.

Vor- und Nachteile der Unterlauf-Griffe (Beispiel-Waffe Kilo 141) – Quelle: truegamedata.com

  • Ranger
    • Vertikaler Rückstoß: – 17 %
    • Lauf-Geschwindigkeit: – 1,3 %
    • Lauf-Geschwindigkeit im Visier: – 8 %
    • Zeit ins Visier: + 20 Milli-Sekunden
  • Schütze
    • Vertikaler Rückstoß: – 17 %
    • Zeit ins Visier: + 33 Milli-Sekunden
  • Söldner
    • Vertikaler Rückstoß: – 17 %
    • Hüftfeuer-Streuung: – 19 %
    • Lauf-Geschwindigkeit: – 1,0 %
    • Lauf-Geschwindigkeit im Visier: – 8 %
    • Zeit ins Visier: + 25 Milli-Sekunden
  • Kommando
    • Vertikaler Rückstoß: – 6 %
    • Horizontaler Rückstoß: – 15 %
    • Lauf-Geschwindigkeit: – 2 %
    • Lauf-Geschwindigkeit im Visier: – 14 %

Die Unterschiede sind zwar klein, doch ausreichend, um den Söldner-Griff vom Top-Tier in die Mittelklasse zu katapultieren. Für Allround-Waffen mit Reichweite kommt jetzt eher der Ranger-Griff oder der Kommando-Vordergriff infrage. Hier gibt’s noch mehr Infos zu Aufsätzen für besseres Zielen.

Söldner-Griff nur noch für Hüftfeuer-Streuung Top-Wahl

Ist der Söldner-Griff jetzt wirklich nutzlos? Durch den Speed-Buff war der Söldner-Griff bei Waffen mit etwas stärkerem Rückstoß oft gesetzt, so zum Beispiel bei der starken CR-56 AMAX. Doch auch bei Waffen, bei denen eigentlich eher der Kommando-Vordergriff besser funktionierte, schraubten viele den Söldner-Griff wegen dem Speed-Buff ran.

Nach der versteckten Anpassung bringt der Söldner-Griff euch jetzt nur noch Vorteile, wenn ihr von dem besseren Hüft-Feuer profitieren wollt. Für einige Maschinen-Pistolen, wie der MP5 oder einer Hüftfeuer-MP7, bringt der Unterlauf immer noch gute Leistung. Doch für Waffen mit größeren Reichweiten ist der Söldner-Griff jetzt quasi nutzlos, weil der Speed-Buff der Grund war, aus dem der Unterlauf so viel gespielt wurde. Die MP5 kassierte übrigens vor kurzem auch eine heimliche Änderung.

cod modern warfare warzone waffen mp7 hipfire setup titel
Für Hüft-Feuer funktioniert der Aufsatz noch ganz gut, ihr rennt aber nicht mehr ganz so schnell.

Zu wissen, welche Waffen, Ausrüstungen und Aufsätze im Battle Royale Warzone stark sind, kann den Unterschied zwischen einer erfolgreichen oder einer kurzen Runde mit frühem Ausschieden ausmachen. Doch auch die Taktik spielt eine große Rolle. Hier ein paar Guides für zielgerichtetes Vorgehen:

Nicht alle Spieler verlassen sich auf ihre Waffen, Taktiken und Fähigkeiten. Der ein oder andere benutzt leider auch Cheater-Software, um sich einen unfairen Vorteil zu besorgen. So wurde erst kürzlich wieder ein Streamer erwischt, bei dem plötzlich im Hintergrund ein Cheat-Fenster aufging.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Gronkh wird bester Streamer 2020 – fragt: „Wie ist das denn passiert?“

Der gamescom award 2020 für den besten Livestreamer ging an die Twitch- und YouTube-Größe aus Deutschland: Gronkh. Auf Twitter zeigt er sich überrascht über den Preis.

Was ist das für ein Award? Im Zuge der gamescom 2020 wurde der gamescom award in verschiedenen Kategorien verliehen. Dabei ging es zum Teil um Spiele wie das beste Multiplayer-Spiel oder das beste PlayStation-Spiel. Aber auch um Personality Awards wie dem des besten Streamers.

Am Sonntagabend, den 30. August, wurde der Gewinner in der Kategorie “Bester Streamer” gekürt. Gewonnen hat Erik “Gronkh” Range, der schon seit Jahren als deutscher Letsplayer und Streamer arbeitet und sich, zumindest in Deutschland, einen großen Namen gemacht hat.

Gronkh zeigt sich überrascht

Das sagt der Streamer: Auf Twitter reagiert er auf den award sichtlich überrascht. So teilt er mit seinen 1,3 Millionen Followern:

“Huch! Äh. Bin wohl gerade der Letzte, der’s mitbekommen hat. Wie ist das denn passiert? Und vor allem… warum? Bedanke mich natürlich sehr ausführlich, auch und gerade bei der @gamescom, aber ich habe wirklich keine Ahnung, wie das passieren konnte.”

Danach erklärt er bescheiden, dass es größere und bessere Streamer gäbe.

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Gronkh folgen auf seinem Twitch-Kanal mehr als 1,2 Millionen Leute. Auf YouTube hat sein Kanal 4,89 Millionen Abonnenten.

Wer war noch nominiert?

  • Wakez (YouTube: 681.000 Abonnenten)
  • Nitrolukedx (YouTube: 1,05 Millionen Abonnenten)
  • Jesusavgn (YouTube: 1,43 Millionen Abonnenten, Twitch: 687.127 Follower)
  • El Margo (YouTube: 1,28 Millionen Abonnenten)

Sebastian Ossowski, einer der Hosts der digitalen gamescom 2020 und Mitarbeiter von Webedia Gaming, beantwortete die Frage, was die große Beliebtheit von Gronkh ausmacht. Dabei betont er an, dass Gronkh eine starke Verbundenheit zu seinen Fans pflegt: “Er liebt jeden”. So nehme er sich bei Events viele Stunden Zeit, um jeden seiner Fans persönlich zu begrüßen.

Webedia Gaming produzierte die offizielle, digitale gamescom 2020. MeinMMO, GamePro und GameStar gehören zu Webedia Gaming.

Was Sebastian Ossowski noch für interessante Geschichten über Gronkh zu erzählen hat, seht ihr im Video der GameStar. Springt dort zu etwa 5 Stunden und 4 Minuten.

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Welche Preise gab es noch? Der gamescom award 2020 wurde in den unterschiedlichsten Kategorien verliehen. Eine Übersicht aller Nominierten und aller Gewinner für den gamescom award 2020 findet ihr hier.

Wie gefielen euch die gamescom und die awards, die dort verliehen wurden? Ist das ein Highlight, das ihr euch jedes Jahr gern wieder anschaut?

Spieler werfen MMORPG zu Star Trek irreführende Werbung vor

Das MMORPG Star Trek Online hat ein Bündel an kosmetischen Items vorgestellt. Dort waren aber nicht alle Items drin, die versprochen wurden. Das Studio entschuldigt sich für den Fehler. Einige Spieler sehen darin aber System oder zumindest gefährliches Verhalten, das zu irreführender Werbung führt.

Das ist der Situation: Star Trek Online hat am 17. August ein Item-Paket“ das „Cross Faction Support Carrier Bundle“, in einem Blogpost auf ihrer Seite beworben.

Das Paket enthält 4 Raumschiffe für Star Trek Online und dazu vier „Fleet Ship Modules“ (via startrek). Außerdem sollte es, laut Beschreibung, auch 5 „Master Keys“ erhalten.

Star Trek Online Bundle
Das Bundle enthält 4 Raumschiffe und Schnickschnack.

Das Paket kostete während eines Aktions-Zeitraums 8000 ZEN – später würde der Preis auf 10.000 ZEN ansteigen. Wer 8000 ZEN in Star Trek Online haben will, zahlt dafür etwa 80€.

Wie PCGamesN berichtet war das Bundle mit 4 Schiffen teurer als es Bundles normalerweise sind. Allerdings waren die 5 Master-Keys dabei und dadurch hätte sich das für Spieler eher gelohnt. Ein Master Key kostet 125 ZEN; die Keys sind dafür da, um Lootboxen zu öffnen. 5 Keys kosten etwa 6€.

Das ist der Vorwurf: Als das Bundle einige Tage später in den Verkauf kam, fehlten die 5 Master Keys im Bundle.

Star Trek Online entschuldigte sich auf Twitter für die Verwirrung, die man ausgelöst hat: Der Blogpost habe „fälschlicherweise“ gesagt, das Bundle enthalte Master-Keys. Dem wäre aber nicht so. Der Blogpost wurde im Nachhinein stillschweigend geändert und die Passage entfernt.

Die Spieler, die das Bundle schon gekauft hatten, bekamen die Keys nicht zusätzlich.

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“Ihr müsst das richtig stellen”

Das ist der Vorwurf: Einige Spieler werfen Cryptic illegales Verhalten vor. Das sei „irreführende Werbung“ oder ein „Bait and Switch“: Man zeigt dem Kunden was, um ihn zu ködern, verkauft dann aber was anderes.

Das sei nicht okay. Wenn man 5 Keys bewerbe, dann müssten man sich auch daran halten.

An diesem Fall entzündet sich der Unmut an Star Trek Online:

  • Eher wohlmeinende Kritiker auf Twitter sagen, das Team müsse dringend die Qualität der Blog Posts überarbeiten und die besser Korrektur lesen lassen. Das könne man auch während einer Pandemie erwarten
  • Scharfe Kritiker sagen aber, diese Fehler häuften sich und die seien dazu da, um mehr Geld aus den Spielern rauszuholen. Mit ähnlichem Verhalten sei Cryptic schon bei Neverwinter Online aufgefallen, sagt ein Nutzer auf reddit (via reddit). Dort wurde das Thema im großen Gaming-Schaufenster diskutiert.

Erwerbsregeln der Ferngi sind zwiegespalten, was Fall angeht

Die Spieler von Star Trek Online zitieren verschiedene Erwerbsregeln der Ferengi:

  • Einerseits: “Gute Kunden sind so selten wie Latinum. Schätze sie wert.” (Erwerbsregel 57)
  • Allerdings sage Regeln 239: “Schrecke niemals davor zurück, ein Produkt falsch zu etikettieren.”

Die Ferengi sind eine Alien-Rasse in Star Trek, die das Prinzip des “ehrlichen Kaufmanns” nicht immer so ganz genau nehmen.

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Das steckt dahinter: In jedem Fall ein ärgerlicher Fehler im Blogpost, der sich zu Ungunsten der Spieler auswirkt. Da hätte man sich wohl eine kulantere Lösung als Spieler gewünscht. Etwa, dass die Keys doch noch hinzugefügt werden, wenn der Fehler klar auf Seiten des Studios liegt.

star trek online mmorpg solo yolo maik titel
Er spielt Star Trek auf die Art von Han … Solo.

Start Trek Online ist in vieler Hinsicht ein ungewöhnliches MMORPG. Mit dem Mix aus Raumschlachten und Bodenkämpfen bringt es eine interessante Perspektive. Für viele Fans von Star Trek ist es wegen der Lore einen Besuch wert, aber es hat auch spielerisch einige interessante Ideen.

Wie sich das MMORPG solo spielt, weiß unser Autor Maik Schneider ganz genau:

Ich habe 1.000 Stunden lang solo ein MMORPG gespielt – Es war großartig

CoD Warzone & MW kränken Streamer in ihrer Ehre und treffen sie am Geldbeutel

Bei Call of Duty: Modern Warfare und Warzone geht das “Support a Creator”-Feature in die Beta. Doch die Verteilung der Creator Codes sorgt aktuell bei der Community und einigen Streamer-Größen für mächtig Ärger.

Um dieses Feature geht’s: Bei CoD MW und Warzone geht im Zuge der Season 5 ein neues Feature in die Beta-Phase – das sogenannte “Support a Creator”.

Content Creators bekommen damit, ähnlich wie bei Fortnite, einen Creator Code zugewiesen. Spieler haben dann die Möglichkeit, bei Einkäufen diesen Code im Shop einzugeben und somit ihren liebsten Content Creator direkt finanziell zu unterstützen. Denn Teile der Einnahmen gehen an die Creators.

Warum der Ärger? Acitivision hat vor Kurzem die Creator Codes zugewiesen – und genau das sorgt für mächtig dicke Luft. Denn längst nicht jeder kann die Wahl des Publishers nachvollziehen, ist geschweige glücklich damit.

Kurzum: In den Augen der Community hat Activision nur die zurzeit erfolgreichsten Streamer ausgewählt, die teils neu bei Warzone sind, aus anderen Spielen kommen oder diese sogar aktiver zocken. Doch zahlreiche CoD-Größen, die das Spiel lange Zeit unterstützt und (auf YouTube, Twitch, et cetera) mit aufgebaut haben, lange bevor der große Popularitätsschub durch Warzone kam, wurden einfach nicht berücksichtigt.

Dazu zählen beispielsweise die CoD-Ikonen Scump, Nadeshot, oder FaZe Pamaj. Und auch wenn die Community es den ausgewählten Content Creators größtenteils durchaus gönnt, so ist man richtig sauer über Nicht-Berücksichtigung der anderen bekannten Größen und diese Marketing-Strategie durch Activision.

Wurde auch nicht berücksichtigt: Nadeshot (Quelle: Nadeshot auf Twitter)

Auch für die übergangenen Content Creators hat das Ganze einen bitteren Nachgeschmack. Denn sie sehen sich in ihrer Ehre verletzt und auch finanziell dürfte ihnen da einiges entgehen.

Was sagen die betroffenen CoD-Größen? Hier sind einige exemplarische Reaktionen, die die aktuelle Stimmung gut einfangen. Scump, ein Profi-Spieler und eine langjährige CoD-Ikone, war sehr verwundert über diese Entscheidung.

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Etwas drastischer reagierte der Vertreter des bekannten FaZe-Clans Pamaj. Dieser meldete sich mit den Worten: “10 Jahre CoD und unzählige Stunden. Verdiene ich einen Code oder habe ich mein halbes Leben verbrannt?”

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Und Profi-Spieler Octane von den Seattle Surge unterstrich mit seinem Tweet das unfaire Auswahl-Verfahren mit den sarkastischen Worten: “Schön, dass Mel einen Code erhalten hat. Ich hab mir schon kurz Sorgen gemacht”. Bei Mel handelt es sich um die Twitch-Streamerin Gen.G NuFo, die mit Vornamen Melissa heißt. Sie ist bei Call of Duty eine bisher eher unbekannte Größe.

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Und ein anderer bekannter CoD-Streamer, NICKMERCS, musste sich sogar für seinen Code rechtfertigen. Er ist zwar noch nicht so lange bei Warzone und Modern Warfare involviert, wie vielleicht manch ein anderer, gehört aber mittlerweile zu den bekanntesten Größen rund um das Spiel.

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Wie reagiert Activision? Bisher hat Activision noch nicht offiziell darüber gesprochen, nach welchen Kriterien sie tatsächlich die Creator Codes vergeben. Doch die bisherige Auswahl spricht in den Augen zahlreicher Fans und Spieler eine mehr als eindeutige Sprache.

Man sollte jedoch beachten, dass “Support a Creator” gerade in den Beta-Schuhen steckt und es durchaus sein kann, dass mit der Zeit noch weitere Creator Codes verteilt und bislang nicht berücksichtigte Streamer mit an Bord geholt werden.

Übrigens, bei einer anderen Sache bekommt Activision gerade eine Menge Zuspruch: Activision verklagt großen Cheat-Anbieter für CoD – Der bittet um Verzeihung

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Dexerto

Twitch schenkt MontanaBlack fetten Grill für sein Haus – Der bezahlt damit Handwerker

Der deutsche Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris hatte von Twitch einen Grill geschenkt bekommen. Da er aber schon einen eigenen Grill besitzt, hat er kurzerhand einen Handwerker damit bezahlt.

Das war die Situation: Im Stream am 21. August erzählt MontanaBlack davon, dass Twitch ihm ein Geschenk gemacht habe. So gab es einen riesigen Grill für den Streamer – immerhin hat der sich ein Haus gekauft und da passt ein Grill gut auf die Terrasse.

Blöd nur, dass MontanaBlack schon einen Grill besitzt. Weil er keine Verwendung für das Geschenk hat, nutzte er ihn als Zahlungsmittel. Einer seiner Handwerker bekam dann den Grill, anstatt einer Bezahlung mit Geld.

MontanaBlack ist dankbar, wünscht sich aber einen Award

Das ist der Clip: In dem Highlight-Kanal “Richtiger Kevin” seht ihr den Ausschnitt aus seinem Stream:

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Ganz am Anfang des Videos redet er bereits über den Grill.

Das sagt er zum Geschenk: Obwohl er den Grill schlussendlich als Bezahlung nutzte, zeigt sich MontanaBlack dankbar. So sagt er: “Ich müsste Twitch etwas schenken, dass Twitch mir ermöglicht seit Jahren auf dieser Plattform so coole Streams zu machen und das für euch alle kostenfrei.”

Dennoch hat er auch einen Wunsch an Twitch und äußert ein Geschenk, was er sehr gerne hätte. Er würde sich einen Award wünschen, wenn er die 3 Millionen Follower auf Twitch erreicht. Das soll dann ähnlich wie der Play-Button aussehen, den YouTube verteilt, wenn Leute dort die 100.000 Abonnenten oder die 1 Million Abonnenten erreichen.

Einen solchen Play-Button hat MontanaBlack bereits. Immerhin haben seine beiden Kanäle über 2 Millionen Abonnenten.

So zufrieden ist er generell auf Twitch: Aktuell zeigt sich MontanaBlack sehr zufrieden auf Twitch. Sein letzter Twitch-Bann war bereits knapp ein Jahr her und auch sonst ist er mit seiner Situation durchaus glücklich.

Er spricht hier auch die Situation mit Papaplatte an. Der Streamer-Kollege wurde dieses Jahr bereits zum 6. Mal gebannt. MontanaBlack hingegen habe solche Probleme schon lange nicht mehr und ist darüber sehr froh.

Flying Uwe MontanaBlack Titelbild
Streamer-Kollege Flying Uwe hat mit einem Perma-Bann auf Twitch zu kämpfen

Im selben Video spricht MontanaBlack auch die Situation rund um Flying Uwe an. Der Streamer wurde im Mai 2020 dauerhaft von Twitch gebannt.

MontanaBlack meinte dazu, dass der Bann sehr hart sei. Immerhin sei Twitch die beste Plattform, auf der man streamen kann. Er sehe seinem Kollegen an, dass ihn der Bann belastet und er sich eine Rückkehr zu Twitch wünschen würde. Die Hintergründe dazu haben wir euch in einem anderen Artikel zusammengefasst.

Destiny 2: Genervt von immer gleichen Meta-Waffen? Versucht 2 unterschätzte Exotics

In Destiny 2 wird das PvP seit Monaten von wenigen Automatikgewehren dominiert. Wir stellen euch zwei Alternativen vor, die erstaunlicherweise sogar schneller killen als die Meta.

Das beherrscht den Schmelztiegel: Stürzt ihr euch in Season 11 von Destiny 2 ins PvP, habt ihr sicher das Gefühl, fast nur auf Automatikgewehre zu treffen. Besonders die 600er wie Magenknurren oder der Beschwörer sind richtig Meta.

Diese Vermutung wird auch von harten Zahlen gestützt (via Destinytracker). Die am häufigsten benutzen Primärwaffen sind momentan Automatikgewehre – sowohl im Quickplay, als auch Competitiv. Die Nutzungsraten übertreffen sogar knapp die der Spezialwaffen, auch wenn das manche Spieler kaum für möglich halten dürften.

Kein Wunder, gerade seit dem Buff der 600er-Familie vor einigen Monaten ist der Schaden hervorragend, sie sind auf vielen Distanzen zu gebrauchen und liegen einfach gut in der Hand. Als dann der exotische Tyrann Hartes Licht generft wurde, stiegen die legendären Vertreter und SUROS stark im Kurs.

Was heißt Meta? Der Ausdruck kann als Abkürzung für “most effective tactics available” (die effektivsten Taktiken, die zur Verfügung stehen) benutzt werden. Ist etwas Meta, dann gehört es im aktuellen Patch zur den stärksten Waffen oder Skills, die deutlich mehr Vorteile als Nachteile haben – daher nutzen viele informierte Spieler die Meta.
Alternativ kann Meta auch benutzt werden, um etwas zu beschreiben, dass über das eigentliche Spiel hinaus geht. Der Begriff kann aus dem Griechischen mit “über” oder “darüber hinaus” übersetzt werden.

Wir präsentieren euch in diesem Artikel zwei exotische Automatikgewehre, die es mit den dominanten 600ern aufnehmen können. Dazu bieten die beiden Knarren einen einzigartigen Spielstil, der jeden Hüter erfreut, der von der Meta gelangweilt ist.

Cerberus +1

Um dieses Exotic geht’s: Cerberus +1 ist keine elegante oder klassische Waffe. Das Teil sieht aus, als wäre es aus Schrott zusammengebastelt und lässt es gleich aus vier unsymmetrischen Läufen abwechselnd knallen. Auch die Statuswerte lassen zunächst nicht auf eine Hochglanzwaffe schließen.

destiny-2-cerberus-titel
Mit Forsaken kam diese Borderlands-Schönheit zu Destiny 2

Darum solltet ihr das Teil testen: Die Waffe eignet sich für alle, die eine Prise Borderlands-Wahnsinn in Destiny 2 suchen. Doch die Knarre kann nicht nur bedrohlich Bellen.

Entgegen dem ersten Eindruck haut das Exotic richtig rein:

  • Die TTK von Cerberus +1 schlägt die 600er Kollegen um Haaresbreite (0,67 gegen 0,7 Sekunden)
  • Selbst wenn ihr nur Körpertreffer landet, kommt ihr mit 0,8 Sekunden auf einen enorm guten Wert (Magenknurren benötigt dann schon 1,2 Sekunden).

Der Fakt, dass sie Waffe heftig streut, schreckt viele Spieler ab. Aber habt keine Angst, die Projektile fliegen gar nicht so weit auseinander wie es den Eindruck macht. Es landen immer ein paar Kugeln genau im Zentrum des Fadenkreuzes, die anderen gruppieren sich im Kreis darum. Für die optimale TTK müssen nur 5 Kugeln den Kopf erwischen, 5 dürfen den Körper treffen – ein sehr verzeihlicher Wert.

Der einzige echte Nachteil von Cerberus +1 ist die reduzierte Reichweite. Dafür kann sie selbst anrutschende Pumpenspieler im Rückwärtsgehen locker den Garaus machen. Aber ihr sucht ja schließlich keine 1 zu 1 Kopie der Meta-Waffen, oder? Wer sich also stets von Deckung zu Deckung bewegt, hat eine eigenwillige Waffe, die reichlich Abwechslung bringt.

Nutzt ihr den exotischen Meisterwerk-Katalysator, dann verwischen die Grenzen zwischen Automatikgewehr und Schrotflinte sogar noch weiter. Ihr habt dann auf Knopfdruck eine kleinere Streuung, die auf kurze Reichweite die Kugeln bündelt.

Mehr zum Thema
Alle Meisterwerk-Katalysatoren in Destiny 2 und wie man sie 2023 bekommt
von Sven Galitzki

Arbeitstier

Um dieses Exotic geht’s: Arbeitstier ist quasi eine Gatling, die es schon seit den Anfangstagen in Destiny 2 gibt. Wieder sind die Statuswerte zunächst eher unterwältigend.

Nur das gewaltige Magazin, mit seinem 150 Schuss, sucht seinesgleichen. Das Exotic weist in der Beschreibung eine langsame Schussrate von nur 360 auf – doch je länger ihr den Abzug gedrückt haltet, desto schneller feuert das Teil.

Arbeitstier Sweet Buisness Destiny 2 Titan

Darum solltet ihr das Teil testen: Mit Arbeitstier fühlt ihr euch wie ein Actionheld aus den 80ern oder ein Juggernaut aus CoD. Ihr lasst die Minigun richtig hochdrehen und stapft mit dem Finger auf dem Abzug durch die Gegend. Kommt euch dann ein feindlicher Hüter entgegen, liegt er schon in herrausragenden 0,6 Sekunden.

Es gibt eigentlich nur eine Regel bei der Nutzung von Arbeitstier: Der Abzug muss stets gedrückt werden. Zielen müsst ihr eigentlich auch nicht, da das Hochdrehen das Hüftfeuer stark unterstützt und eure Reichweite boostet. Mit dem Katalysator zuckt ihr unter Beschuss weniger zusammen als der Terminator.

Titanen dürfen übrigens tatsächlich zu Rambo werden, der im Kino schier ohne Nachzuladen ballert. Denn dank der Exo-Panzerung Actium-Kriegsausrüstung wird eure donnernde Gatling wie durch Zauberhand stets mit Kugeln versorgt.

Was haltet ihr von den etwas anderen Automatikgewehren? Hättet ihr gedacht, dass die beiden spaßigen Alternativen so gut mit der Meta konkurrieren können?

Was den Schmelztiegel bald so richtig durcheinander wirbelt, sind die neuen Stasis-Klassen: Ich prophezeie euch: Mit Destiny 2 Beyond Light ist das PvP ein Scherbenhaufen

Alien-Krieg in EVE Online eskaliert völlig, weil Spieler den Invasoren helfen

In der großen Weltraum-Sandbox EVE Online gibt es KI-Aliens, welche die eigentlich sicheren Gebiete des HIGHSEC heimsuchen. Da einige Spieler ihnen bei einer Invasion halfen und die Sache völlig eskaliert ist, wurde nun eine essenzielle Handelsroute unterbrochen und es herrscht Chaos im Spiel.

Was ist passiert? In EVE Online kommt es immer wieder zu Invasionen von Alien-Völkern, die von der KI gesteuert werden. Die Aliens greifen die Sektoren im so genannten High-Sec-Gebiet an, also Regionen des Spiels, in denen es ruhig zugeht und Spieler in Ruhe Handel treiben und auch Konflikte eher begrenzt stattfinden. Von den absurden Riesenkriegen zwischen den Mega-Allianzen, die EVE so berühmt machen, spürt man hier nichts, denn diese Konflikte finden im gesetzlosen Null-Sec-Raum statt.

Doch wenn eine Alien-Invasion ein System erobert, fällt es aus dem sicheren Nest des High-Sec-Schutzes raus und ist für die High-Sec-Spieler quasi weg. Das sorgt für Chaos und Unberechenbarkeit im Spiel. Daher helfen Spieler eigentlich mit, wenn die Schutztruppe des High-Sec gegen die Aliens vorgeht.

Doch vor kurzem kam es zu einem krassen Zwischenfall, wo der Konflikt um einen essenziellen Knotenpunkt so hart eskalierte, das am Ende die Aliens gewannen und jetzt eine der Haupt-Handelsrouten im Spiel bis auf Weiteres unterbrochen wurde.

EVE Online TItel Zitadelle
In EVE Online dreht sich viel um Handel zwischen großen Knotenpunkten.

Die Hintergründe zu den Aliens und den Handelsrouten

Was sind die Hintergründe? Von Zeit zu Zeit starten die Entwickler gezielte Alien-Invasionen. So kam das Volk der Triglavians, das schon mehrfach Invasionen unternahm, erneut ins Spiel und es gab Andeutungen, dass sie es auf das System von Niarja abgesehen hatten.

Was ist an dem System so wichtig? Ungefähr 90 Prozent des Handels im High-Sec geht zwischen den Systemen Jita und Amarr. Die beiden Handelszentren verbinden neun Sprünge und ein Sprung dauert etwa eine Minute. In unter zehn Minuten fliegen also Frachter beständig zwischen Amarr und Jita herum und liefern Güter ab.

Drifter-EVE-Online-Titel
Aggressive NPCs – hier das Volk der Drifter – sind Teil der Ära des Chaos.

Niarja liegt an einem kritischen Punkt in dieser Route und wenn es wegfällt, müsste man einen absurden Umweg gehen, der 45 Sprünge braucht. Das wäre fünfmal so lange und würde die aktuellen Handelswege völlig ruinieren. Doch das muss nicht unbedingt schlecht sein.

Warum sollte man den Aliens helfen? Festgefahrene Handelswege sind nur für die Systeme gut, die unmittelbar davon profitieren. Einige Spieler würden aber gerne sehen, dass sich der Handel auf andere Systeme verlagert, vor allem, wenn sie selbst in diesen Systemen Niederlassungen haben. Sie hielten es daher für eine gute Idee, den Aliens aktiv gegen die KI-Verteidiger des High-Sec beizustehen.

Rivalisierende Spielergruppen ruinieren Wirtschaft im High-Sec

So lief die Schlacht zuerst: Getreu ihres Plans, die Aliens zu unterstützen und die Handelsroute zwischen Jita und Amarr zu kappen, halfen manche Spieler den Invasoren und diese gewannen langsam die Oberhand.

Das war die erste Wende: Doch dann tauchten plötzlich Spieler aus den Null-Sec auf, die der Allianz Brave angehörten, einer Gruppe, die vor allem neue Spieler unterstützt. Die stellten sich auf die Seite der Verteidiger und hielten die Invasion erstmal auf. Doch dabei soltle es nicht bleiben.

So eskalierte die Sache langsam: Laut Berichten aus dem Spiel, die von der Seite PC-Gamer zusammengefasst wurden, wurde die Situation jetzt komplizierter und es ist im Nachhinein nicht mehr eindeutig, was genau passiert ist. Denn nun soll das Imperium plötzlich aufgetaucht sein. Das ist die aktuell größte Allianz, die gerade im Null-Sec einen massiven Krieg gegen fast alle anderen Allianzen ausficht.

Da man wohl als der Big-Player wissen wollte, was im High-Sec los ist, wurde eine kleine Expeditionsflotte nach Niarja entsandt. Die schaute sich das alles wohl an und als der Kommandant sah, dass Spieler von Brave den Verteidigern halfen, beschloss er anscheinend sogleich, den Aliens beizustehen. Denn Brave gehört im Null-Sec-Krieg zu den erbitterten Feinden des Imperiums.

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Die Invasion startet.

Es wurde immer schlimmer: Mit Hilfe des Imperiums konnten die Aliens wohl wieder Oberhand gewinnen und die Schlacht um Niarja tobte stundenlang hin und her. Irgendwann in dieser Zeit bekam dem Anschein nach die Allianz TEST, der große Rivale vom Imperium und Verbündete von Brave, von der Sache Wind.

Der Führer von TEST sandte eine Nachricht an die Mitglieder und bat sie, nach Niarja zu kommen und dem Imperium in den Hinter zu trete, indem sie auf der Seite der Verteidiger kämpfen sollten. Und tatsächlich kamen ein paar TEST-Mitglieder im Gefecht an und schienen Einfluss auf die Schlacht zu haben.

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Diese Nachricht soll der Chef von TEST an die Mitglieder geschickt haben. Quelle: PC-Gamer

Das Imperium schlägt zurück: Jetzt reichte es dem Imperium wohl auch, denn nachdem schon zwei ihrer Erzfeinde im High-Sec herumfuhrwerkten, konnte das doch wohl nur bedeuten, dass die da einen sinnvollen Nutzen aus dem Ausgang der Schlacht ziehen konnten.

Daher war wohl für das Imperium klar, das man auf keinen Fall TEST und Brave den Sieg überlassen könne und eine große imperiale Flotte wurde nach Niarja entsandt. Die mischte dort schließlich die Verteidiger auf und verhalf den Aliens endlich zum Sieg.

Das Niarja-System wurde aus dem High-Sec entfernt und die essenzielle Handelsroute zwischen Amarr und Jita ist jetzt erstmal im Eimer.

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Am Ende dürfte es so ausgesehen haben.

War am Ende alles nur eine List? Als finale Note in diesem Konflikt kam noch am Ende eine Ankündigung von TEST. Einer der Gründungsmitglieder erklärte schadenfroh, dass TEST und Brave von Anfang an vorhatten, die Handelsroute zu zerstören und nur zum Schein auf Seiten der Verteidiger gekämpft hatten.

Denn es wäre ihnen klar gewesen, dass das Imperium aus lauter Missgunst auf jeden Fall dann den Aliens helfen werde und so ihre Drecksarbeit erledigen würden.

Was genau jetzt aber bei der Schlacht um Niarja genau abgelaufen ist und wer warum und wo gekämpft hat, ist schwer zu bestimmen, da jede Seite ihre eigenen Versionen der Story erzählt.

Wenn man aber bedenkt, dass das Imperium wohl anfangs nur nach dem Rechten sehen wollte und erst dann den Konflikt eskalierte, als man die verhassten Feinde dort sah, klingt dieses hier beschriebene Szenario aber recht plausibel. Mehr Infos zum großen Krieg im Null-Sec erfahrt ihr hier.

Quelle(n):
  1. PC-Gamer