In Fortnite startet Event, mit dem Eure Lieblinge Geld verdienen

Epic ruft beim Shooter Fortnite ab nächste Woche ein Event aus, mit dem man gezielt YouTuber, Streamer, Cosplay-Künstler und andere unterstützen will. Fans können denen etwas Gutes tun, wenn sie denn Geld in Fortnite ausgeben.

Was ist das für ein Event? Das Event heißt „Unterstütze einen Creator.“

Es beginnt mit dem Update nächste Woche, also Dienstag oder Mittwoch, und dauert bis zum 31.12.2018 an. Im Gegensatz zu früheren Fortnite-Events wie Showdown oder Getaway ist es kein „Gameplay“-Event, sondern eins im Hintergrund.

Neuer Button im Shop „Unterstütze einen Creator“

Wie funktioniert das? Im Shop von „Rette die Welt“ und „Battle Royale“ wird es einen neuen Button geben. Der heißt „Unterstütze einen Creator.“ Da können Spieler das Epic-Tag eines Creators eingeben, den sie künftig unterstützen wollen.

Die Auswahl bleibt 14 Tage aktiv, kann dann neu verteilt oder verlängert werden.

Wenn Spieler nun im Shop V-Bucks kaufen, erhält der Creator einen Anteil an den Ausgaben.

Wie viel bekommen die Creator? Die Spieler sollen 5$ oder das Äquivalent dazu erhalten, sobald 10.000 V-Bucks zusammengekommen sind. 10.000 V-Bucks sind etwa 100$ wert (mit Bonus-Rabatten etwas weniger).

Der Anteil der Spieler ist also ungefähr 5%.

Epic sagt schon, die Künstler sollten hier „bescheidene Resultate“ erwarten. Aber immerhin stammt das Geld von Epic – die zweigen das von ihrem Anteil ab. Den Spielern entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Wer ist ein Creator? Ein Creator ist jeder, der in den letzten 30 Tagen „regelmäßig Inhalte“ für Fortnite erstellt hat – und er braucht mindestens 1000 Follower auf einer „großen sozialen Plattform.“ Gemeint sind YouTuber, Streamer, Cosplayer und andere Künstler.

Wer ein Creator ist und sich für das Programm bewerben möchte, kann sich hier bei Epic anmelden.

Man kann wohl davon ausgehen, dass Content-Creator dann ihre Community bitten werden, sie in dieses Feld einzutragen.

Was ist die Idee dahinter?

  • Für Spieler kann es ein Antrieb sein, „guten Gewissens“ den nächsten Skin zu kaufen und sich dabei besser zu fühlen, weil der Lieblings-Künstler ein bisschen mitverdient.
  • Für Epic ist es eine Möglichkeit, die Creator zu unterstützen und enger an Fortnite zu binden.
  • Und für Creator ist es eine Chance, „nebenbei“ Geld zu verdienen – wobei die meisten sicher, eigene Kanäle haben, um Spenden zu sammeln. Über Twitch kommen da ja Unsummen zusammen.

Neu ist das nicht. Das ist ein „Affiliate“-Programm, das auch häufig hinter den Kulissen läuft. Wenn jemand über einen „Affiliate“-Link etwas kauft, erhält derjenige eine kleine Provision, der ihn da vermittelt hat. Das MMORPG Ashes of Creation nutzt das etwa offensiv, um YouTuber dazu anzuregen, ihre Community auf das Spiel aufmerksam zu machen.

Andere Spiele wie ARK Survival Evolved haben ein großes „Mod-Support“-Programm entwickelt. Bei ARK Survival Evolved geht es für Modder um große Summen im 5-stelligen Bereich.

Einige YouTuber fordern ja ohnehin mehr Unterstützung von Fortnite:

YouTuber ApoRed will Vorzugsbehandlung in Fortnite, macht Druck
Quelle(n): Epic Games, PC Gamer
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N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

„… Aber immerhin stammt das Geld von Epic…“
Nein das Geld stammt von den Spielern!

Stanislav “M3HANIZAM” Dujkovic
Stanislav “M3HANIZAM” Dujkovic
1 Jahr zuvor

Epic bekommt langsam schiss von BLACKOUT, so will er die streamer an fortnite binden. Muhahaha

Gaburias Myucheu
Gaburias Myucheu
1 Jahr zuvor

Kann ich mir sogar gut vorstellen das es deswegen so ist grin

Hackepetra
Hackepetra
1 Jahr zuvor

„Zählt auch als Content-Creator: Der deutsche YouTuber ApoRed.“

Widerlich. Wirklich. Pfui. Jetzt lese ich eure Seite wirklich nicht mehr. Ne echt, abartig diesen Hu… zu supporten ????

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Du findest, das ist „supporten?“ smile

Glaubst du, wir supporten auch „Ali-A“ und „riceGum?“ Vielleicht entgeht dir da was – schau auch mal auf das Bild, das wir da ausgewählt haben.

Für mich ist es nicht, „supporten.“

Myusca
Myusca
1 Jahr zuvor

Also was diesen ApoRed angeht, über den ich in letzter Zeit viele negative Dinge gelesen habe (Mein MMO hat ja auch berichtet), muss ich ihm zustimmen.

Der Rest dürfte wohl ein Scherz gewesen sein, der nicht direkt als solcher erkennbar ist – nehme ich mal an.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich finde nicht, dass es ein Scherz ist. Aber das sind halt die erfolgreichen Content-Creator zu Fortnite.

Ich finde aber nicht, dass wir „sie supporten“, weil wir ein Bild von ihnen in diesem Artikel bringen.

Es dient einfach dem Artikel, um zu zeigen: Das sind die Beispiele für die Content-Creator, die damit gemeint sein und über die wir auch berichtet haben.

Das ist ja nicht der Aufruf: „Bitte nehmt die.“

Deshalb finde ich die Reaktionen: „Ihr supportet den“ sehr seltsam.

Wir berichten über Leute, wir „supporten“ die nicht.

Myusca
Myusca
1 Jahr zuvor

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt, Verzeihung. Mea culpa.

Erlaube mir, meine eigentliche Aussage zu präzisieren:
Ich finde ebenfalls, dass ApoRed keine… so tolle Internetpersönlichkeit ist. Auch wenn er unbestreitbar „Content“ produziert und produziert hat, nach den Informationen, die ich habe.
Ich finde nicht, dass eine Erwähnung in einem Artikel durch euch mit einer Unterstützung gleich zu setzen ist – auch wenn es ja so schön heißt: Selbst negative publicity ist auch publicity.

Ob Hackepetra jetzt nur trollt oder das ernst gemeint war, weiß ich natürlich nicht – wäre aber meine initiale Vermutung gewesen, weil die Reaktion sonst mit Kanonen auf Spatzen geschossen wäre. smile

Jetzt dürfte ich das noch mal ein wenig klarer formuliert haben.

mgutt
mgutt
1 Jahr zuvor

Das kann man nur als Supporten verstehen, da ja die Leser über die neue Möglichkeit zur Unterstützung offizieller Creator informiert werden und dann eben ein paar Streamer genannt werden. Das Bild halte ich da keinesfalls als „Anti-ApoRed“. Das ist ja vermutlich sogar ein Vorschaubild aus seinen eigenen Videos. In diesem Kontext sollte man meiner Ansicht nach entweder gar keinen Streamer nennen – denn niemand von uns kann wissen wer bereits bei dem Programm angenommen wurde – oder man nimmt die bekanntesten Streamer wie Ninja, Myth und Tfue. Die polarisieren auch nicht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Wir haben 4 Streamer genommen, über die wir berichtet haben. Das sind keine „Anti-Bilder“ – aber auch keine „Werbe-Bilder.“ Die dienen, wie all unsere Bilder, der Veranschaulichung des Artikels.

Wenn das Berichten über etwas als „Supporten“ verstanden wird, wird das ein ganz schwieriger Bereich. Denn dann hätte die Tagesschau ständig Bin Laden supportet.

Ich tausch den mal gegen Myth aus – weil er unten eh im Link vorkommt, aber … finde das sehr seltsam, ehrlich gesagt. smile

mgutt
mgutt
1 Jahr zuvor

Ihr seid ja mutig ApoRed als Creator zu benennen. Ist er das denn überhaupt? Epic hat doch klar gesagt, dass dieser (vorbestrafte) Streamer nicht dem Niveau entspricht, das sich Epic als „offiziellen“ Fortnite Repräsentant wünscht. Und ich kann das verstehen. Mein Sohn schaut ihm, Rewi, Ninja usw zu und Reds Niveau ist im Vergleich unterirrdisch. Er kann sich zwar auch gewählter ausdrücken und ist zugegeben auch meistens unterhaltsam, aber immer wieder sind Videos dabei, die mich erschreckend an ein paar Schulabbrecher erinnern, insbesondere auch seine Mitspieler. Und seine Hetze gegen den Epic Mitarbeiter passt dort ebenfalls hin und hat auch bei seinen Fans keinen guten Eindruck hinterlassen. Ist Red also ein offizieller Creator?

Ronald Menge
Ronald Menge
1 Jahr zuvor

Ein Quatsch !

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Frage mich was der Quatsch überhaupt sein soll! Damit werden doch nur die bereits richtig dicken Fische in Fortnite noch weiterhin unterstützt. Dann kommen die Einnahmen nicht nur über YouTube und twitch, sondern auch noch direkt von Fortnite selbst. Streamer zweiten Grades profitieren hiervon doch kaum.
Ich rieche hier ganz klar den Versuch große Fortnite Tiere auch weiterhin an sich zu binden, damit bloß niemand auf die Idee kommt zu BlackOps zu wechseln. Schaut her, bei uns verdient ihr das meiste Geld!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Das ganze System ist immer „Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.“ Diese ganzen Systeme funktionieren so. Google, YouTube, Facebook, Patreon, Podcasts, Twitch. Je größer du bist, desto einfacher wird es zu wachsen.

Wir haben das ja hier bei der Seite mitgemacht in den letzten 4 Jahren. Wir haben bei 0 angefangen und je größer du wirst, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich, desto mehr wirst du gehört und gesehen.

Reddit funktioniert ja auch so, dass den „größten Beitrag“ dann immer mehr Leute sehen.
Oder bei youTube kommen die Video mit den meisten Zuschauerzahlen auf die Front-Page und werden noch mehr gesehen.
Bei Facebook verbreitet sich der Beitrag am weitesten, mit dem Nutzer am meisten was gemacht haben: Geliket, geclickt oder kommentiert.
Bei Google News ist es genau – die richtig dicken Beiträgen werden dann „noch mehr“ Leuten angezeigt, weil Google denkt „Oh, das lesen so viele – zeig ich das mal noch mehr Leuten an.“

Das ist alles so ein Lawinen-System, dass das, was beliebt ist, mehr Leuten angezeigt wird, weil die Algorithmen sagen: Da ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass es mehr Leute interessiert. Grob vereinfacht.

Wenn man das andere machen wollte, müsste man kuratieren. Dann müsste wer sagen: „Ich entscheide, wer jetzt hier gefeatured werden soll. Ich treffe eine subjektive Auswahl: Der kleine Cosplayer, der Probleme hat, sich zu vermarkten, soll jetzt 2 Wochen lang alles Geld kriegen.“

Das wäre auch sehr angreifbar.

Ich weiß nicht, ob dann immer 100% eine „berechnende Absicht“ dahintersteckt – ich denke hier bei Epic ist das auch ein Mix: Man will schon die Content-Creator partizipieren lassen – aber klar, hat man dann selbst was davon und verspricht sich auch was von der Beteiligung.

Der „Twitch Prime“-Deal mit Epic hat Content-Creator zu Millionären gemacht – das war ja der Wahnsinn. Das war auch 100% „Teufel scheißt auf den größten Haufen“ -> Der Deal hat Ninja einfach vom Millionär zum Multimillionär gemacht. Das sagen ja alle Zahlen.

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Ja sicher, hast ja vollkommen recht, nur ist eine solche Funktion im Spiel selbst für mich Neuland. Ich kenne Kollaborationen für Skins und ein paar andere Dinge, aber das hier ist doch ein komplett neues Level in der Gamingbranche abseits von Twitch usw. Mir gefällt diese Entwicklung persönlich echt nicht. Es ist ja gegenwärtig schon gang und gäbe, dass man als erfolgreicher Streamer uneingeschränkten Zugang zu Betas, Early Access und anderen Dingen hat. Destiny kann man hier auch gut als Beispiel nehmen, der letzte Raid hat sich in der ersten Woche praktisch auch nur für diese Leute geöffnet. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, dann muss man in 10 Jahren irgendeinen Abo beim Streamer XY kaufen, damit man überhaupt das Spiel erwerben darf. Hah, vielleicht bin ich auch schon zu altmodisch.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

In Ashes of Creation ist es so, wenn dich ein Streamer wirbt, kriegt er X% von allem, was du später im Spiel ausgibst, wenn du über dessen „Link“ kamst. Das machen andere Spiele auch.

Und der Chef von Ashes of Creation sagt: „Das ist ein Deal, der hinter den Kulissen ganz oft läuft. Wir machen es nur öffentlich und wir bieten den Deal allen an – und nicht nur einigen Auserwählten.“

Ich denke bei Epic ist es jetzt genauso: Es wird ein Deal „offiziell und im Licht gemacht“, der sonst eher im Hintergrund läuft.

Dadurch wird auch ein anderer Rahmen um das Ding gesetzt.

Ich denke, was völlig klar ist: Influencer sind Teil des kommerziellen Aspekts von Gaming – und nicht Teil des „Hobby-Aspekts.“ Und Content-Creator werden aber einer gewissen Größe und wenn sie das zum Job machen wollen, eben zu „Influencern.“

Das scheint was zu sein, dass viele gerne „verschleiern“ möchten. Influencer tun ja auch selbst gerne so, als gehörten sie zum Teil „Fans“/“Hobbyisten“/“Leidenschaft“ – aber die Grenze verschwimmen da natürlich, wenn bestimmte Größen erreicht sind – und wenn du das machst, um damit Geld zu verdienen.

Manche gehen da ja auch ganz offen mit um. Und andere Content-Creator sind sicher nur aus Leidenschaft dabei und verfolgen keine kommerziellen Ziele.

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