Der größte WoW-Schurke war vielleicht gar nicht so böse, wie wir dachten

Arthas gilt als einer der tragischen Bösewichte in der Geschichte von World of Warcraft. Doch war er vielleicht gar nicht so böse, wie wir alle dachten?

Die Geschichte von Arthas Menethil, dem ehemaligen Prinzen von Lordaeron und anschließendem Lichkönig ist eigentlich seit über 10 Jahren auserzählt. Mit seinem Tod im Raid Eiskronenzitadelle sollte eine Ära enden, die das Warcraft-Universum lange Zeit geprägt hatte. Einer der wichtigsten und bedeutsamsten Charaktere starb. Doch vielleicht wurde Arthas nie zu dem Monster, für das wir ihn alle gehalten haben.

Das Video Nachleben: Bastion hatten wir auf MeinMMO bereits genauer analysiert, doch einen Punkt dabei ausgelassen, weil er weit in die Spekulation hineinreicht. Arthas‘ Seele wurde niemals „rechtmäßig“ zu einem Aufenthalt im Schlund verurteilt. Für gewöhnlich werden alle Seelen nämlich vor die Seelenrichterin geführt und dann über ihr Schicksal entschieden. Nur die finstersten Seelen landen im Schlund und werden mit ewiger Verdammnis bestraft.

WoW Arthas Menethil Bastion Cinematic

Das Video zeigt die Kyrianerin Devos und die Seele von Uther, die Arthas im Augenblick seines Todes aufsuchen. Sie reißen die Seele des Lichkönigs an sich und entscheiden eigenmächtig darüber, was mit seiner Seele geschehen wird.

Uther und Devos haben sich über diesen natürlichen Kreislauf erhoben und eigenmächtig die Seele von Arthas in den Schlund geworfen. Dabei haben sie gar nicht die nahezu omnipotente Einsicht, welche die Seelenrichterin eigentlich besitzt. Sie können keine Entscheidungen mit dem vollen Wissen treffen, wie es eigentlich um Arthas‘ Seele stand.

Diese Tat steht auch im krassen Kontrast zur Darstellung von Arthas in dieser Szene. Der ehemalige Lichkönig, im Würgegriff des Paladins, sieht dabei nicht wie das finstere Monster aus. Seine Gesichtszüge sind sanft, fast schon friedlich – als wäre er einfach wieder der Mann, der er einst war. Doch es gibt auch viele handfestere Argumente.

WoW Bastion Uther holding Arthas
Arthas wirkt nicht länger wie die finstere Kreatur, die er einst war.

Was spricht für Arthas gute Seite?

Es gibt zahlreiche Indizien dafür, dass Arthas nicht nur der eiskalte Bösewicht war, für den er immer gehalten wurde. Auch wenn seine Taten finster waren, war seine Seele es womöglich nicht.

Das beginnt schon in Warcraft 3. Nachdem Arthas die Runenklinge Frostgram erhält, wandelt sich sein Charakter und er wird zu dem „Verräter“, den wir kannten. In der ersten Mission der Untoten-Kampagne offenbart ihm ein Schreckenslord dann, dass Frostgram Seelen verschlinge und Arthas‘ Seele die erste war, die der Klinge zum Opfer fiel. Allein das würde schon bedeuten, dass Arthas gar nicht mehr der tatsächliche Entscheidungsträger all seiner Taten war.

WoW Arthas Menethil Artwork Lichking

Auch später finden sich immer wieder Indizien dafür, dass Arthas sich einen Kern seines guten Wesens bewahrt hatte.

  • Seine gute, kindliche Seite kann man in Eiskrone treffen. Der kleine Junge Matthias Lehner (ein Anagramm zu Arthas Menethil) ist dort ein wichtiger Questgeber.
  • Arthas hat ein Schmuckstück von Jaina Prachtmeer, seiner Jugendliebe, aufbewahrt. Auch als Lichkönig trug er das Schmuckstück noch bei sich.
  • Arthas hat die Geißel kontrolliert und sie niemals mit der vollen Macht auf Azeroth losgelassen. Deswegen benötigt es immer einen Lichkönig, der die Untoten unter Kontrolle hält. Das würde aber keinen Sinn ergeben, wenn die Geißel nur zum Zweck der totalen Vernichtung bestünde.

Bestärkt wird das noch durch den Augenblick seines Todes. Als Arthas zu Boden geht, Frostgram zerbrach und der Helm der Dominanz von seinem Kopf rutschte, war er nicht länger der Lichkönig. In seinen letzten Augenblicken sieht er die Seele seines Vaters und fragt: „Vater, ist es vorbei?“ Jetzt, in Nachbetrachtung, klingt dieser Satz noch viel mehr danach, als wäre Arthas schlicht nicht Herr seiner Sinne gewesen. Es scheint klar darauf hinzuweisen, dass Frostgram und der Helm der Dominanz der Einfluss des Kerkermeisters (Jailer) waren.

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Das ergibt auch in Hinblick auf die neusten Informationen Sinn. Frostgram und der Helm der Dominanz tragen beide „die Macht des Schlunds“ in sich und wurden dort geschmiedet. In Geschichten wird erwähnt, dass in dem Helm der Dominanz noch eine weitere Präsenz zu schlummern scheint – weder Ner’zhul (der erste Lichkönig) noch Arthas.

Auch das reiht sich nahtlos ein und erklärt, warum der letzte Lichkönig, Bolvar Fordragon, im Laufe der Erweiterungen immer finsterer wurde. In den ersten Jahren hat er nur wenig übernommen, doch in Legion leitete der neue Lichkönig die Geschicke der Todesritter-Helden und der Schwarzen Klinge, die einmal mehr unter seine Kontrolle geriet.

Er befahl finstere Taten wie eine Attacke auf die Ordenshalle der Paladine mit vielen Toten sowie eine extrem düstere Ausrottung der roten Drachen im Rubinsanktum. All das wirkte so, als würde Bolvar Stück für Stück ebenfalls zu etwas Finsterem werden – als würde die Kontrolle des Kerkermeisters stärker und stärker. Bis zu jenem Tag, an dem Sylvanas die Krone der Dominanz zerbricht.

WoW-Shadowlands-jailer titel
Der Jailer – ein Strippenzieher schon seit Warcraft 3?

Wenn man all diese Faktoren zusammenzieht, dann erscheint es durchaus denkbar, dass Arthas nicht in den Schlund gehört, sondern mit einem Nachleben in Maldraxxus oder Revendreath deutlich besser aufgehoben wäre. Denn im Gegensatz zu vielen anderen, ganz offenbar vollständig finsteren Seelen, lebte in Arthas immer ein Funke des gutmütigen Paladins weiter, der er hätte werden sollen.

Was genau mit Arthas im Schlund geschehen ist, wissen wir nicht. Es ist aber davon auszusehen, dass er im Laufe von Shadowlands einen wichtigen Auftritt haben will. Blizzard hatte im Vorfeld angekündigt, dass man einen so bedeutsamen Charakter wie Arthas nicht ruinieren und sein Erbe nicht missachten will. Doch die Weichen sind längst dafür gestellt worden, dass Arthas zumindest in Patch 9.1 oder später eine Rolle spielen wird, wenn sich die Pläne des Kerkermeisters offenbaren. Mehr erfahren wir sicher, wenn Shadowlands im Oktober veröffentlicht wird.

Hofft ihr, dass Arthas eine Rolle in Shadowlands spielen wird? Oder wünscht ihr, dass Blizzard lieber die Finger von diesem großen Charakter lässt?

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Sanix

Hm hat Sylvanas dann nicht sogar eine gute tat vollbracht in dem sie Bolvar den Helm entnahm und ihn zerbrach ❓ . Er verlor nach und nach die Kontrolle durch das Zerstören der Krone wurde der weg geebnet in Shadowlands zu gehen und den Kerkermeister eventuell überhaupt aufhalten zu können, zusätzlich ist Bolvar nicht außer Kontrolle geraten.

Ich muss sagen Sylvanas Geschichte und wie sie endgültig nun Endet interessiert mich sehr. Ich denke immer an den Satz zurück „Wir werden Ihre Geschichte nicht enden lassen wie Garrosh“

Zord

Für mich hat Arthas immer perfekt den alten Spruch „der weg zur hölle ist gepflastert mit guten absichten“ versinbildlicht. Jede seiner Entscheidungen hat in dem Moment in der es sie traff wie eine gute Idee gewirkt, aber in der Summe machte ihn das zu dem was er am Anfang noch bekämpft hat. Genau das machte für mich die Faszination von Arthas aus. Wenn Blizz das jetzt so darstellt das er eigentlich ein guter Kerl war und die Entscheidungen nur wegen den Verfluchten Gegenständen getroffen hat, fände ich das schon sehr enttäuschend. Ich mag Charaktere mit menschlichen Abgründen, sowohl bei den guten als auch bei den Bösen. Mir hätte es auch besser gefallen wenn er mit seinen letzten Atemzügen nochmal alle Helden und seinen Vater verflucht hätte, ohne jedes Unrechtbewußtsein und Stolz auf seine „Leistungen“

Keupi

Ist doch wurst, für mich ist die Geschichte in WoW total vernachlässigbar.

Nirraven

Warum klickt man auf ne Storynews zu WoW wenn es einem egal is?

Sick0w

Die Story ist völlig absurd und wird von Blizzard regelmäßig komplett umgeworfen.
Wer WoW wegen der Story spielt steht wohl scheinbar nicht auf besonders gute Storys.

Keupi

comment image

Schandris

Das ist meine Meinung.
Für mich ist und bleibt er ein Bösewicht auch wen er am ampfang gut war…
Am ampfang von Warcraft III war er der gute Kerl den ich kannte ab da wo er den Massenmord in Stradholm begangen hat ist er für mich gestorben…
Ich zitiere Uhter
(es müsste einen anderen weg geben)
Egal was man ihm sagte, wollte er lieber die Menschen umbringen alle samt abschlachten nur weil sie sich sonst in untote verwandelt hatten. Natürlich mussten die Leute (unschuldigen Leute) dran glauben nur weil sie was falsches gegessen hatten…..
Es gibt ja keine Heiler oder Mediziner die ja vor Ort waren um die leute zu retten, nein sie wurden direkt getötet…
Und vor rachsucht getriben folge er ihm ja auch den Schreckenslord um ihn ja auf jeden fall zu killen…
Dabei hat er die waffe gefunden die ihn verflucht hat und genommen obwohl sie verflucht ist, ihm war es vollkommen egal was aus ihm wird, was aus seinen Freunden wird es war ihm schlicht weg egal, weil er ja unbedingt ihn töten wollte.
Hat er dabei nicht nur den Schreckenslord getötet auch den Zwerg (sein verbündeten Freund) der dabei war…
Aber es ist ja eine geschichte und ein Spiel es musste ja so kommen… Für mich ist er ein Massenmörder.

Jona

Ja klar. Quarantäne von zukünftigen Untoten und einem Schreckenslord. Klingt doch gut ^^
Also anstatt sie Stück für Stück rechtzeitig auszuschalten wartet man ab bis die Mannstärke auf einem ordentlichen Niveau angelangt ist. Dann lässt man noch einen fähigen Kommandanten(Schreckenslord) ans Ruder um man kann sie alle auf einmal erledigen. Ist doch viel leichter als jedem Einzelnen hinterherzulaufen. Viel effektiver, eigene Verluste und die Möglichkeit zu verlieren mal aussen vor gelassen.

Mithrandir

Die Tatsache, das im kommenden Pre-Patch Argentum-Leute die Seuche heilen können ist ein netter Hinweis seitens Blizzard, das es vielleicht damals auch gegangen wäre. Diese: „ALLE in der Stadt sind unrettbar. Punkt!“-Aussage ist nämlich schlicht nicht objektiv wahr. Arthas hat das so entschieden und aus dieser Prämisse gehandelt. ALle Verteidigung, die „Deswegen war es klug“ sagt blendet komplett aus, das er vielleicht mit seiner Prognose Unrecht hatte.

Weiterhin: „Ich weiß was richtig ist, wer widerspricht wird rausgeworfen“ ist kein heldenhaftes Verhalten. Nicht mal wenn mans gutmeint. De Fakto den Paladinorden aufzulösen, weil sie nicht mitmachen wollen bzw. deren Anführerschaft zu usurpieren, weil „Ich es besser weiß!!“ ist kein helfenhaftes Verhalten sondern brutaler Egoismus. 

Und: Vielleicht war es utilitaristisch sinnvoll, die alle umzubringen. Aber: „Ah, die werden später vielleicht zu Feinden, deswegen besser alle abschlachten“ ist kein Heldenverhalten. 

Und das Racheverhalten bei der Verfolgung danach und das BEWUSSTE Aufheben Frostmournes, gegen Muradins Rat und unter kompletter Missachtung seines Lebens war auch seine Entscheidung. Selbst wenn AB diesem Moment die Klinge/der Seelendiebstahl an allem weiteren Schuld wären, bis hierhin war es es selber. Aus eigener Entscheidung.

Jona

He ? Arthas war doch immer ein Guter. Er wurde in WC3 lediglich verdorben. OK ja Stratholme. Aber was hättet ihr getan ? Arthas war harsch, hatte aber schlussendlich immer das Wohl der Welt im Blick da er eine Gefahr sah die sonst keiner sehen wollte. Dass man auf diesem Weg schonmal Scheuklappen aufhaben kann ist bekannt.
Frostmourne hat ihn dann übernommen und verdorben. Er ist schlussendlich auch ein Opfer. Sowie eine gewisse Sylvanas Windrunner.

Und Illidan. Wie er zum „Bösewicht“ geworden ist ist mir bis heute nicht klar. Er ist die Sache mit der Legion eben anders angegangen als sein Bruder. Deswegen ist man doch noch lange nicht Böse. Kollateralschäden mal ausgenommen.

Ne, Arthas selbst ist definitiv gut. Nicht perfekt aber gut.

Matti1987

Irgendwann werden wir Arthas sicher noch sehen in welcher weise auch immer! Ich bin ja froh das Blizzard diese Einstellung zu ihm hat und ihn nicht ruinieren will das macht Hoffnung das sie es auch gut machen werden wobei irgendeinen dem es nicht passt gibt es ja immer. Ich bin auf jedenfall sehr gespannt und freue mich sehr auf Shadowlands.

Kite5662

Wer bitte wünscht sich kein Comeback vom kleinen Menethil? Er war gewiss kein Wohltäter, aber seine Herangehensweise war meistens sehr brutal. Wobei ich glaube, dass es bei Stratholme keinen anderen ausweg gab, als die ganze Stadt zu säubern. Wäre das nicht passiert, so wäre eine Streitmacht der Geißel direkt über die Königreiche hergefallen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sie mit arthas noch machen.

Alex

Das versteh ich jetzt nicht, die gesammte Bevölkerung war befallen, was hätte da eine Quarantäne geändert? Am Ende wären dennoch alle zu UNtoten geworden und man hätte sie töten müssen, sterben mussten sie so oder so das war nicht mehr zu verhindern. Es war die einzige Sinnvolle Lösung.
Zudem war da nicht auch noch nen Dämon zur selben Zeit unterwegs in Strathholme der die befallenen geopfert hat (oder hau ich das mit einer anderen Mission durcheinander)? Also egal wie es hätte keine andere Lösung gegeben. Verstehen wollte das nur keiner zu dem Zeitpunkt, weswegen er sich auch abgewandt hat und nach anderen Lösungen geuscht hat, welche schlussendlich zu seinen Verfall geführt haben.

Jona

Der Meinung bin ich auch. Und man hat ja gesehen was passiert ist als der Einzige welcher gegen die Geisel gekämpft hat gefallen ist und sie dann angeführt hat. Hätte es zu diesem Zeitpunkt einen anderen Arthas gegeben wäre Lordaeron nie gefallen ^^

Alex

Ja klar, hätte man machen können ohne Frage, aber es wären doch am Ende trotzdem alle Bewohner Stratholmes tot gewesen, das Resultat wäre doch das gleiche gewesen oder was versteh ich jetzt nicht? 🙂

Mithrandir

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hatten nicht 100,00% aller Stratholmer verdorbenes Getreide gegessen.

Und selbst wenn: Quarantäne, versuchen zu heilen, wenn das NIHCT geht, die ausbrechenden Untoten umnieten ist allemal „helfenhafter“ als „Tötet sie alle“.

Alex

Ich stelle da keine Thesen auf ich bewerte nur das was im Spiel passiert und da waren nunmal alle infiziert, haben sich ja auch verwandelt wenn man sie angegriffen hat, ich kann mich auch nicht erinnern das Arthas da irgendwie im dilemma war das er irgendwen fälschlicher weise getötet hätte, er hat nur Infizierte getötet.
Und heilung gibts da keine, hätte man machen können noch warten und versuchen, klar.
Aber da war ja noch der Dämon der die infizierten geopfert hat.
Egal Wie Tot ist tot, er hat sie auch unter anderem getötet damit der Dämon sie eben nicht noch zusätzlich „ernten“ kann.
Die lage hat keine Andere Situation zugelassen, ich halte halt nicht viel von Verurteilung und steilen Thesen was man machen hätte können, wir haben es doch selbst gespielt, wir müssen doch nicht spekulieren was vorgefallen ist wir waren doch quasi dabei, verstehe diese Diskussion beim besten willen nicht. ^^
Klar war es ein radikales vorgehen aber auch das einzig mögliche, alles andere hätte eventuell ganz andere Ausmaße angenommen, die Geißel wäre noch viel eher eingefallen hätte der Dämon alle Bewohner opfern können und so weiter.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Alex
Mithrandir

Naja was heißt Verurteilung. Zu sagen „Arthas ist schuld, es gab NATÜRLICH andere Lösungen“ ist selbstverständlich schwierig, weil man das (vor allem damals) nicht sicher wusste.

Dieser: „Es gab aber KEINE andere Option“-Argumentationsweg ist aber genauso „Reinwaschung“ ohne Fakten, wie das andere Verurteilung ist 😉

Und ich argumentiere auch aus der Storysicht, nicht aus der Enginesicht.

In der Engine wird aus JEDEM ein „exakt gleichstarker Ghul“. Ich glaube aber nicht, das ein kranker Mann oder ein 11-jähriges Kind ein ähnlich gefährlicher Ghul sind wie ein trainierter Soldat, der stirbt. Das eine ist „Enginedarstellung“. Wenn man aber: „Im Spiel sind alle Ghule!“ sagt, dann kann man auch gleich sagen: „Die Seuche sorgt dafür, das man sich magisch in einen Ghul verwandelt. Die sind übrigens ALLE identisch, egal wie der „Wirt“ aussah“. Was storytechnisch sicher auch unsinnig ist.

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