Wer die Filme von Star Wars gesehen hat, kennt natürlich Jabba the Hutt. Etwas unbekannter ist hingegen sein Sohn, der bislang nur in Clone Wars aufgetreten ist. Im nächsten Kinofilm ändert sich das.
Wie ein Hutte bei der Zeugung seiner Nachkommen aussieht, möchte man sich nicht vorstellen. Wenden wir uns lieber dem Ergebnis zu. Jabbas Sohn heißt Rotta und wurde zwischen 24 und 22 Jahre vor der Schlacht von Yavin in Episode 4 geboren.
Bislang kannte man vor allem eine Geschichte aus seiner frühen Kindheit, die wenig schmeichelhaft ist und Rotta als schwächliches, kümmerliches Exemplar seines Volkes darstellt. In Clone Wars wird er nämlich von der Konföderation unabhängiger Systeme entführt. Dahinter steckten Count Dooku und Rottas eigener Onkel Ziro.
Der Ziel der Aktion war es, die laufenden Verhandlungen zwischen den Hutten und der Republik zu stören. Jabba sollte denken, die Jedi und die republikanischen Kräfte hätten seinen Sohn entführt. Dieser Plan ging herrlich schief, wobei es für Rotta selbst ziemlich gefährlich wurde.
Ein süßer Wurm
Wie verlief die Entführung? Rotta war noch sehr klein, als ihn die Dunkle Jedi Asajj Ventress im Auftrag der Konföderation entführte. Sie brachte den Hutten auf den Planeten Teth, wo sie ihn einsperrte.
Zur Rettung eilten Anakin Skywalker und seine damalige Schülerin Ahsoka Tano. Im Gegenzug sollte sich Jabba der Republik anschließen. Natürlich gab es Widerstand: Auf Teth angekommen mussten sich Anakin und Ahsoka gegen Kampfdroiden behaupten, bis sie sich zum B’omarr-Kloster vorgekämpft hatten.
Dort fanden sie in einer Zelle den kleinen Rotta, den Ahsoka als „süß“ bezeichnete. Er war sogar so mickrig, dass er in einen Rucksack passte. Darin transportierten sie ihn. Gleichzeitig mussten sie feststellen, dass sich Rotta während seiner Gefangenschaft stark erkältet hatte. Auch sein Fieber stieg.
Die Flucht aus dem Kloster gelang indes nach weiteren Kämpfen. Anakin und Ahoska planten, Rotta auf einem Sternenkreuzer medizinisch behandeln zu lassen. Leider befand sich dieser gerade in einem Gefecht, und auch die Twilight, ein Frachter, der von den beiden Jedi gesteuert wurde, geriet unter Beschuss.
So flohen sie weiter nach Tatooine. Noch im Frachter fragte Ahsokha einen medizinischen Droiden nach Hilfe. Zum Glück gab es an Bord ein Stärkungsmittel, welches der kleine Hutte unter Protest einnahm. Es rettete vermutlich sein noch junges Leben.
Nach der Ankunft auf Tatooine mussten sich Ahoska und Anakin weiteren Kämpfen stellen, ehe sie Rotta bei seinem Vater ablieferten. Dieser wollte die Jedi erst töten, wurde dann aber von einer Nachricht von Padmé Amidala aufgehalten, die ihm vom Verrat von Ziros erzählte.
Die Versuche der Separatisten, die Jedi als Entführer und potenzielle Mörder von Rotta hinzustellen, waren gescheitert.
Rotta darf bald endlich stark sein
Blieb Rotta immer so schwach? Die Ereignisse aus Clone Wars werfen kein sonderlich gutes Licht auf den jungen Hutten. Er mag zwar aufgeweckt und freundlich sein, besonders stark ist er aber nicht.
Das könnte sich bald ändern: Erste Bilder des kommenden Films The Mandalorian and Grogu zeigen den Hutten in erwachsener Gestalt. Er steht in einer Arena und hält zwei Äxte in den Händen. Seinem Vater gleicht er nur noch auf den ersten Blick – ein genaues Bild seht ihr exklusiv bei Empire.
Anders als der träge Wurm Jabba wirkt Rotta sehr vital, physisch stark und entschlossen. Im Film wird er wohl als eine Art Gladiator gegen außerirdische Kreaturen antreten, auch gegen Protagonist Din Djarin selbst kämpfen.
Gesprochen wird der Charakter übrigens von Jeremy Allen White. Der Kinostart von The Mandalorian and Grogu ist am 20. Mai 2026. Dann dürfte Rotta endlich seinen verdienten Auftritt als mächtiger Hutte erhalten. Freut ihr euch auf den Film? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Jabba selbst durchlebte einige Veränderungen: Einer der wichtigsten Schurken aus Star Wars sah 1977 ganz anders aus, hatte in fast 20 Jahren 3 Versionen
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