Eine Serie auf Netflix ist ein Fest für Fans von Thrillern, wurde allein 2025 über 69 Millionen Mal gesehen

Sirens Netflix 60 Mio

Thriller-Freunde aufgepasst: Wer sie noch nicht getan hat, sollte einer Serie auf Netflix eine Chance geben. Mit nur fünf Folgen ist sie ein kurzweiliger Ausflug in die Welt der Reichen und bietet drei starke Hauptdarstellerinnen.

Was ist das für eine Serie? Sie heißt Sirens und erschien am 22. Mai 2025 auf Netflix. Die Serie basiert auf einem Theaterstück namens Elemeno Pea, das von Molly Smith Metzler geschrieben wurde.

Sie war auch für die Netflix-Serie als Showrunnerin zuständig. Insgesamt sind es fünf Folgen, die jeweils zwischen 52 und 63 Minuten lang sind.

Für den Streaming-Dienst ist die Serie bislang ein voller Erfolg. Laut Whats-on-Netflix wurden die fünf Episoden allein im Jahr 2025 69,7 Millionen Mal angesehen. Die geschauten Stunden belaufen sich seit Mai letzten Jahres auf 329,9 Millionen.

Besonders wer auf Thriller steht, die Elemente aus anderen Genres wie der schwarzen Komödie, Satire und Gesellschaftskritik einbauen, sollte Sirens eine Chance geben.

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Julianne Moore als milliardenschwere Kultanführerin im Trailer von „Sirens“

Eine zweifelhafte Chefin

Worum geht es in der Serie? Die Handlung findet im Verlauf eines Wochenendes statt. Devon möchte den Kontakt zu ihrer Schwester Simone wiederherstellen und reist deshalb auf eine Insel. Dort arbeitet Simone für eine Milliardärin namens Michaela, genannt Kikki.

Sie wohnt in einem Luxus-Anwesen auf der Insel und ist einerseits sehr exzentrisch, andererseits ruft sie in Devon Misstrauen hervor. Irgendetwas scheint auf der Insel im Argen zu sein. Bald erkennt Devon Kult-ähnliches Verhalten mit Michaela als zentrale Figur, worauf sie beschließt, ihrer Schwester Simone zu helfen.

Ist die Serie gut? Bei 69 Millionen Views hat die Produktion im letzten Jahr schon einiges an Aufmerksamkeit bekommen. Doch was sagen die Kritiker? Auf Rotten Tomatoes hat Sirens eine Wertung von 75 % erhalten.

Damit gehört die Serie nicht zum Besten, was das Genre hergibt, kann aber dennoch als Empfehlung und gelungene Produktion bezeichnet werden. Im Zentrum des Lobs stehen die drei Hauptdarstellerinnen: Meghann Fahy (The White Lotus) als Devon, Milly Alcock (House of the Dragon) als Simone und Julianne Moore (Magnolia) als Michaela.

Alle drei würden voll und ganz überzeugen und ihre Rolle hervorragend spielen. Zudem sei die Handlung wenig vorhersehbar, schreibt etwa Katie-Ann Gupwell von Daily Mirror: „Das überrascht einen wirklich, denn es gibt immer wieder unerwartete Wendungen.“

Kritischere Stimmen bemängeln die unbefriedigende Auflösung der Geschichte und eine wenig originelle Aussage über die reichte Gesellschaftsschicht. Für Mythologie-Fans spannend: Schon der Titel der Serie deutet an, dass Motive wie das der Sirenen kreativ in die Handlung eingewoben werden.

Wer knapp fünf Stunden Zeit und ein wenig Interesse für das Thriller-Genre mitbringt, kann der Serie eine Chance geben. Im schlimmsten Fall sieht man drei talentierten Schauspielerinnen zu, wie sie vor luxuriösen Kulissen ihre Kunst zum Besten geben. Milly Alcock ist bald in einer ganz anderen Rolle auf der Leinwand zu sehen: Die Cousine von Superman bekommt eigenen Film, wird direkt mit John Wick verglichen

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