Valorant: Team verpflichtet Ersatzmann für 1,2 Mio $, der wird zum besten Spieler der Welt

Im E-Sport von Valorant passieren seltsame Dinge: Der eigentliche Super-Star des Teams „Sentinels“ war in einen Skandal verwickelt und wurde mitten in der Saison suspendiert. Als Ersatz lieh sich das Team den 20-jährigen Tenz aus und kaufte ihn vor der WM für angeblich 1,25 Millionen US-Dollar. Bei der WM wurde Tenz dann endgültig zum besten Spieler der Welt.

Warum brauchen die Sentinels mitten in der Saison einen Erstazmann? Die Sentinels waren in die Valorant-Saison eigentlich mit einem exzellenten Team gestartet. Ihr Starspieler war Jay „Sinatraa“ Won (21): Er hatte sich in Overwatch einen Namen gemacht und war dort 2019 zum wertvollsten Spieler gewählt worden. Als sich Sinatraa von Overwatch trennte und Valorant zuwandte, bedauerte das sogar Blizzard.

Doch mit einiger Verspätung wurde Sinatraa 2021 von einem Skandal eingeholt: Seine Ex-Freundin erhob Vorwürfe gegen ihn, er soll sie in der Beziehung schlecht behandelt und emotional manipuliert haben. Daraufhin brach Blizzard alle Brücken zu ihm ab; sein Valorant-Team, die Sentinels, setzte ihn erst Mal auf die Bank.

Riot Games, die Macher von Valorant, leiteten eine Untersuchung ein und suspendierten Sinatraa letztlich für 6 Monate, weil er bei der Aufklärung des Sachverhalts nicht so helfen konnte, wie er vorher zugesichert hatte.

Die Sentinels brauchten also einen Ersatzmann.

Overwatch Valorant Sinatraa Titel
Jay “Sinatraa” Won wurde für 6 Monate von Valorant suspendiert.

Spieler war bei altem Team offenbar unglücklich, beendete Karriere schon

Das war das Drama um die Verpflichtung: Die Sentinels liehen sich den Spieler Tyson „TenZ“ Ngo (20) vom direkten Konkurrenten Cloud9 aus. Der Kanadier Tenz war vor seiner Karriere bei Valorant ein exzellenter CS:GO-Spieler. Wie einige andere CS:GO-Profis war er aber im April 2020 zu Valorant gewechselt.

Tenz hatte sich jedoch im Januar 2021 eigentlich vom professionellen Valorant verabschiedet und angekündigt, ein Content-Creator zu werden. Offensichtlich lag das aber am Team, denn für die Sentinels wollte er dann doch gerne spielen.

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Im Januar 2021 hatte Tenz angekündigt, kein Profi für Cloud 9 mehr sein zu wollen.

Ab dem März 2021 ersetzte Tenz dann den gesperrten Sinatraa bei den Sentinels als Leihspieler. Die Transfer-Rechte an ihm behielt aber weiter Cloud9.

In jedem Fall spielte Tenz dann so gut, dass die Sentinels ihn fest verpflichten wollten. Doch Cloud9 wollte ihn angeblich nur gegen eine Ablöse-Summe von 2 Millionen US-Dollar ziehen lassen.

Experte Doublelift sagt: Cloud 9 hält Tenz in einem Gefägnis

Das war die Kontroverse: Der Twitch-Streamer und frühere LoL-Profi Doublelift schrie bereits auf: Das könne doch nicht sein, dass man Tenz so in Geiselhaft nehme. Der wolle doch eindeutig für Sentinels spielen.

Doublelift sagte: Der sei in einem “Vertrags-Gefängnis” und Jack (der Chef von Cloud9) wolle ihn nicht ziehen lassen.

Doublelift fand das unfair: Der Spieler habe mit 17 einen Vertrag unterschrieben, um Profi zu werden, und könne jetzt nicht für das Team spielen, für das er spielen will.

Das seien die hässlichen Seiten des Profi-Geschäfts.

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Das ist jetzt der Deal: Wie nun bekannt wurde (via esportsobserver), haben die Sentinels Tenz tatsächlich kaufen können. Angeblich sollen 1,25 Millionen US-Dollar bezahlt worden sein – also deutlich weniger als die 2 Millionen US-Dollar, die Cloud9 vorher wollte.

Das ist die Ironie: Der Deal wurde vor der WM bei Valorant abgeschlossen, die in Island stattfand. Bei der WM drehte Tenz auf, dominierte das Turnier und wurde zum besten Spieler gewählt.

Der Transfer erwies sich als eine Art Schnäppchen für die Sentinels.

Die “Valorant Chamions Tour 2021 – Stage 2 Masters- Reykjavik fand” vom 24. bis zum 30. Mai statt. Die Sentinels gewannen das Turnier 200.000$ Preisgeld. Zum MVP an Tag 7, dem Finaltag, wurde TenZ gewählt. Damit gilt er bis zum nächsten großen Turnier inoffiziell als “bester Spieler” in Valorant.

Der Chef von Cloud9 erklärte: Der Deal war schon vor Island beschlossen worden (via twitter). Es war für sie ein gefährlicher Deal, weil man in der Qualifikation für Island gegen die Sentinels spielen würde, aber es war wichtig, dass Tenz wieder spielen kann.

Nachdem Tenz und die Sentinels gewonnen hatte, twitterte der Cloud9-Chef noch mal: „Man habe einen Gefängnisausbruch“, das spielt wohl auf den Vorwurf an, sie hätten Tenz mit dem Vertrag in eine Art Gefangenschaft genommen.

Vielleicht ärgert sich der Cloud9 Chef jetzt nun doch, Tenz “so günstig” verkauft zu haben. Offenbar hat Tenz seinen Marktwert während der WM noch mal deutlich steigern können.

Tenz hat schon sehr früh auf sich aufmerksam gemacht. Wir haben auf MeinmMO bereits in der Anfangsphase von Valorant über den ungewöhnlich talentierten Spieler berichtet:

Twitch-Streamer erreicht Max-Rank in Valorant nach nur 30 Stunden, spielt stark

Pokémon GO: Heute Raid-Stunde mit Regirock – Die besten Konter

In Pokémon GO startet heute, am 02. Juni 2021, die Raid-Stunde mit Regirock. Wir zeigen euch, welche Konter sich gegen den Fels-Giganten lohnen.

Was ist eine Raid-Stunde? Die Raidstunde findet regelmäßig am Mittwoch in Pokémon GO statt. In dieser Stunde erscheinen auf nahezu allen Arenen Level-5-Raids, in denen ihr auf legendäre Pokémon treffen könnt.

In dieser Woche dreht sich die Raid-Stunde um das legendäre Pokémon Regirock. Es kehrte gemeinsam mit den Giganten Regice und Registeel als Raid-Boss zum Start der “Jahreszeit der Entdeckung” zu Pokémon GO zurück. Hier findet ihr alle Infos, die ihr zu Regirock braucht.

Raid-Stunde mit Regirock – Infos und Konter

Wann geht es los? Die Raid-Stunde mit Regirock startet um 18:00 Uhr Ortszeit. Schon kurz zuvor werden schwarze Raid-Eier über den Arenen auftauchen, die pünktlich zum Event-Start schlüpfen. Um 19:00 Uhr ist dann schon wieder Schluss.

Diese Konter solltet ihr nutzen: Regirock hat einige Schwächen, die ihr ausnutzen könnt. Es hat Probleme mit Monstern der Typen Stahl, Wasser, Kampf, Boden und Pflanze. Damit stehen euch einige starke Konter zur Verfügung. Gute Angreifer gegen Regirock sind beispielsweise:

PokémonMoveset
(Crypto-) MetagrossPatronenhieb + Sternenhieb
(Crypto-) MachomeiKonter + Wuchtschlag
(Crypto-) SumpexAquaknarre / Lehmschuss + Aquahaubitze
GroudonLehmschuss + Erdbeben
MeistagrifKonter + Wuchtschlag

Wenn ihr auf Mega-Entwicklungen zurückgreifen könnt, lohnen sich:

  • Mega-Turtok
  • Mega-Bisaflor
  • Mega-Garados

Die Mega-Entwicklungen können mit Wasser- oder Pflanzenattacken Schaden anrichten und verstärken gleichzeitig andere Monster ihres Typs. Allerdings benötigt ihr Mega-Energien für die Entwicklung.

Wie viele Trainer braucht man? Regirock kann man mit vier Trainern und den richtigen Kontern schlagen. Wenn ihr sichergehen wollt, solltet ihr Raids suchen, in denen mehr Trainer aktiv sind – beispielsweise mithilfe von Fern-Raid-Pässen. Ihr könnt auch andere Spieler zu Raids einladen, die dann mit Fern-Raid-Pässen angreifen können.

Gibt es Shiny Regirock? Ja, es gibt eine schillernde Variante des Giganten in Pokémon GO. Wer auf Shiny-Jagd ist, kann mit Glück auf die andersfarbige Version Regirocks treffen.

Pokemon GO Shiny Regirock
So sieht die Shiny-Version von Regirock aus

Lohnt sich der Raid? Das Regi-Trio war bereits öfter zu bekommen, das gilt auch für Regirock. Wer aber noch keines hat und seinen PokéDex vervollständigen möchte, kann dennoch zuschlagen. Außerdem können Shiny-Jäger auf ihre Kosten kommen, wenn sie die schillernde Variante antreffen.

In Kämpfen lohnt sich Regirock allerdings nicht besonders. In der PvP-Liga spielte es bislang keine große Rolle, und bei den Gesteins-Angreifern wird es von den besten Angreifern in Pokémon GO überholt. Es zeichnet sich vor allem durch einen hohen Defensiv-Wert aus, kann aber als legendäres Pokémon nicht als Arena-Verteidiger eingesetzt werden.

Wie geht es weiter? Regirock wird auch nach der Raid-Stunde gemeinsam mit seinen Kollegen Registeel und Regice weiter als Raid-Boss verfügbar sein. Die anderen beiden Mitglieder des Trios bekommen in den kommenden Wochen jeweils eine eigene Raid-Stunde. Eine Übersicht aller Juni-Events in Pokémon GO findet ihr hier.

Destiny 2: Trotz harter Nerfs – Warum Stasis in Season 15 trotzdem spannend werden dürfte

In Kürze stehen bei Destiny 2 massive Stasis-Nerfs an. Noch in der laufenden Season 14 sollen der eisigen Power die Zähne gezogen werden. Doch trotzdem könnte es schon in der nächsten Saison wieder richtig spannend rund um das noch junge Schadenselement werden. Erfahrt hier, warum.

So steht’s aktuell um Stasis: Seit der Einführung Ende 2020 ist Stasis bis heute ein kontroverses Thema. Im PvE kommen die Eis-Kräfte an sich ziemlich gut an und spielen sich recht spaßig. Im PvP sind sie allerdings ein dickes Problem und rauben vielen Spielern den letzten Spaß in dem eh schon stark vernachlässigten Schmelztiegel.

Was hat es mit den Nerfs auf sich? Die Kritik und das Feedback sind Bungie nicht entgangen und so kommt nach einigen leichten Abschwächungsversuchen am 3. Juni nun ein richtig umfangreicher Nerf für das eisige Element – etwas, wonach sich zahlreiche Hüter seit geraumer Zeit sehnen.

Eigentlich sollte die massive Stasis-Anpassung erst im Rahmen der Season 15 kommen, doch aufgrund der Dringlichkeit entschied sich das Studio dazu, große Teile des neuen Balance-Versuchs bereits in die laufende Saison des Spleißers vorzuziehen.

Was ist Stasis überhaupt genau? Stasis ist ein relativ neues Schadenselement, das mit der Erweiterung Jenseits des Lichts eingeführt wurde. Stasis ist bisher sowohl als Fokus der Hüter-Kräfte, als auch als Schadensart auf einigen wenigen Waffen im Spiel vertreten. Es verkörpert dabei Eis und Frost. Diese eisigen Kräfte erhaltet ihr, wenn ihr die Kampagne von der Beyond-Light-Erweiterung durchgespielt und einige weitere Aufgaben gemeistert habt. Anschließend könnt ihr weitere Spezialisierungen dieser Kraft freispielen und Stasis so an euren Spielstil ausrichten. 
Warlock Stasis Destiny 2
Bald auch auf legendären Waffen zu finden – das noch junge Schadenselement Stasis

Mehr Stasis Für das Hüter-Arsenal in Season 15

Durch die Nerfs, so hoffen viele, ist es dann mit der frostigen Terror-Herrschaft endlich vorbei und es kehrt endlich mal Ruhe ein rund um viel diskutierte Stasis-Element. Doch trotz der vorgezogenen Nerfs könnte es in der Season 15 aus einem anderen Grund rund um Stasis richtig spannend werden – denn es kommt etwas Neues für Stasis.

Das kommt neu in Season 15: Was Bungie bereits vor einer Weile mitteilte und viele mittlerweile verdrängt haben dürften: In Season 15 bekommt Destiny 2 erstmals neue legendäre Energie- und Power-Waffen spendiert, die das Stasis-Element nutzen – ein Novum in Destiny 2. Denn bislang gibt es lediglich 2 exotische Vertreter, die auf den eisigen Kräften basieren und Stasis-Schaden verursachen. Dabei soll es sich um eine erste Welle von legendären Stasis-Knarren handeln, weitere sollen noch folgen.

Warum ist das spannend? Es wird auf jeden Fall sehr spannend sein, zu sehen, welche Schlüsse Bungie aus den Stasis-Nerfs für diese Waffen gezogen hat und ob man darauf aufbauend im Anschluss das richtige Händchen für die Einführung der Knarren beweist. Denn im PvE dürften sie durchaus für frischen Wind und neue Strategien sorgen, im PvP könnte aber wieder ein Desaster drohen, wenn diese Waffen Spieler zu stark oder zu lange verlangsamen oder andere Hüter sogar einfrieren können. Gerade diese beiden Stasis-Mechaniken sind in Hüter-Duellen besonders verhasst.

Erst vor Kurzem gab es die Diskussion, dass Bungie sich zwar der Stasis-Probleme bewusst ist, aber mit der  exotischen Pistole Kryosthesie 77K mal eben eine weitere Möglichkeit ins Spiel brachte, Spieler im PvP einzufrieren.

Zudem gilt es quasi als gesichert, dass in der neuen Season auch frische Stasis-Aspekte und Fragmente ihren Weg ins Spiel finden. Die geben den eisigen Hütern dann nochmals neue Kräfte.

Was haltet ihr davon, dass es bald auch legendäre Waffen mit Stasis als Schadenselement geben wird? Freut ihr euch darauf, mit ihnen herumzuexperimentieren oder befürchtet ihr hier schon das nächste Fiasko im Schmelztiegel? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Quelle(n):
  1. Bungie

Die neuen Gefährten aus ESO Blackwood haben es schwer: Spieler lieben und hassen sie

Am 1. Juni erschien die neue Erweiterung Blackwood für The Elder Scrolls Online auf dem PC. Viele Spieler haben sich sofort die neuen Gefährten erspielt, die das große, neue Feature der Erweiterung sind. Doch die Gefährten kommen nicht bei allen Spielern gut an.

Was hat es mit den Gefährten auf sich? Mit Blackwood wurden die beiden Gefährten Bastian und Mirri eingeführt. Dabei handelt es sich um NPCs, die ihr euch über Quests freispielen und dann jeweils einen von ihnen an eure Seite rufen könnt.

Sie begleiten euch in der offenen Welt, in Story-Missionen oder in Dungeons und können dort die Rolle von Tanks, Heilern oder einem Damage Dealer einnehmen. Dazu belegen sie sogar einen Platz in der Gruppe.

Ihr könnt nach der Freischaltung Bastian und Mirri nach euren Wünschen mit spezieller Ausrüstung ausstatten, sie optisch anpassen und ihre Skillungen verändern. Nur für das PvP und für Solo-Instanzen sind die Gefährten nicht zugelassen.

Unsere Kollegen von der GameStar haben Blackwood ausführlich getestet. Ihre Erfahrungen und die dazugehörige Wertung findet ihr in diesem Artikel: ESO Blackwood im Test: Das Oblivion-Addon ist mehr als nur Nostalgie.

Wie kommen die Gefährten an? Sehr gemischt. Schon bei der offiziellen Ankündigung zu den Gefährten gab es kritische Stimmen, die sich vor allem um ein großes Feature betrogen fühlten, das anstelle der Gefährten hätte kommen sollen. Viele haben sich vor allem eine neue Klasse gewünscht.

Doch auch jetzt nach dem Release stehen die neuen Gefährten im Mittelpunkt der Diskussionen. Einige Spieler sehen in ihnen eine gute Unterstützung, andere einen nervigen Aspekt, der die gesamte Atmosphäre der Spielwelt stört.

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Gefährten stören Immersion der Spielwelt und sind nur in leichten Inhalten nützlich

Was sagen die Kritiker über die Gefährten? Die Kritiker stören sich derzeit vor allem daran, dass man überall in der neuen Zone Dunkelforst und stellenweise auch schon außerhalb auf die immer gleichen Gefährten trifft:

  • Lugaldu schreibt dazu (via ESO-Forum): “Die Sache mit den Klonen schmälert echt den Spaß an unseren “einzigartigen” Gefährten. Ich wollte Bastian abholen und es kommt mir bereits jemand mit einem anderen Bastian entgegen. Man nimmt die Quest mit Mirri an und um sie herum lauter Leute mit Bastian im Schlepptau. Im Dungeon laufen plötzlich andere Mirris durch meine Mirri hindurch.”
  • Im reddit gibt es einen eigenen Thread, in dem der Wunsch geäußert wurde, dass man den Gefährten Kopfbedeckungen verpassen kann, damit es mehr Individualität bei den Charakteren gibt (via reddit).

Allerdings gibt es auch Kritik, die sich auf die Nützlichkeit der Gefährten bezieht:

  • GreenHere schreibt (via ESO-Forum): “Nach meiner bisherigen Erfahrung sind sie nur in Situationen nützlich, in denen ich sie eh nicht brauche. Sobald es hart auf hart kommt, sind sie sofort tot. AoE-Mechaniken – tot. Ein großer Boss – tot. Sie kämpfen gegen eine große Masse von Feinden – Rollen rückwärts und ziehen sie damit von mir weg und sind dann tot.”
  • Auch der Nutzer Accimplished-Dig2312 ist unzufrieden mit der Stärke (via reddit): “Auf niedriger Stufe sind sie nicht mehr als ein schwacher DoT (Damge over Time). Es würde sie eine Minute kosten, um einen einfachen Mob zu töten, und ohne einen Heilskill würden sie womöglich sterben.”
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Das ultimative Kompendium zu ESO Blackwood

148 Seiten Guides für Neu- und Wiedereinsteiger, inklusive Gratis-Extra: ESO-Hauptspiel, Morrowind und 25% Rabatt auf Blackwood bei Gamesplanet.

Gefährten helfen beim Questen und Farmen

Was sagen die positiven Stimmen über die Gefährten? Neben der vielen Kritik gibt es aber auch Spieler, die mit den Gefährten sehr zufrieden sind:

  • Alketes schreibt (via ESO-Forum): “Bin positiv überrascht von der Gefährtin. Außerhalb der Stoßzeit questen und farmen macht mir damit deutlich mehr Spaß.”
  • Caninnly schreibt unter dem Test der GameStar: “Ich finde das Gefährtensystem echt gut. Gefällt mir einen NPC jetzt überall dabei zu haben. Würde natürlich noch besser gehen. Z. B, wenn man das Aussehen verändern könnte usw. aber insgesamt bin ich mit dem System zufrieden, auch wenn es stimmt, dass es nun mehr Klone gibt als in Star Wars.”
  • Soldier224 wurde von den Gefährten positiv überrascht (via ESO-Forum): “Also ich muss sagen, dass viele Befürchtungen nicht eintrafen. Die Sprüche der Gefährten sind passend und zudem kann man die Häufigkeit davon einstellen. Im Kampf selbst mögen sie keine so große Hilfe sein. Aber sie geben einem Arbeit und gleichzeitig hat man das Gefühl nicht alleine zu sein. Die Sprecher haben auch bei den Begleitern einen guten Job gemacht. Die Individualisierungsmöglichkeiten funktionieren und reichen mir fürs Erste. Würde mir aber wünschen, man könnte ihnen auch irgendwann Frisuren oder Tattoos aus den Sammlungen verpassen.”

Wie sind bisher eure Erfahrungen mit den Gefährten? Seht ihr sie als nützlich oder eher als überflüssig an? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Alle Infos zur neuen Erweiterung haben wir hier für euch zusammengestellt: Alles zur neuen ESO-Erweiterung Blackwood und den Inhalten 2021.

2 Waffen-Setups für Sturmgewehre in CoD Warzone, mit den besten K/D-Werten im Spiel

In Call of Duty: Warzone gibt es haufenweise Waffen und noch mehr Faktoren, warum genau die eine Waffe gerade am besten zu einem selbst passt. MeinMMO liefert euch einen weiteren Faktor: Die Sturmgewehre mit den Setups, die das beste Kills/Tode-Verhältnis der Waffen bieten.

Ein effizienter Weg um in Spielen wie Call of Duty: Warzone besser zu werden, ist Nachahmung. Wer sich Gameplay von Profis anschaut und Tipps von den Besten nutzt, der spielt zwangsläufig besser – wenn das Training dabei nicht zu kurz kommt. Das gilt auch bei den Waffen.

Der CoD-YouTuber und Warzone-Experte „JGOD“ hat deshalb die beiden Waffen-Setups von Sturmgewehren herausgesucht, mit denen die Spieler den besten K/D-Schnitt haben (via Twitter). Dafür nutzte er das Daten-Tool „Warzone Ranked“ (via wzranked.com). MeinMMO zeigt euch die Waffen mit den entsprechenden Setups und gibt eine Einschätzung dazu.

Was ist die K/D? Das „Kills zu Tode“-Verhältnis ist der beliebteste Wert, um die Fähigkeiten eines Spielers in Call of Duty einzuschätzen. Die Kennzahl setzt die gelandeten Kills mit den Toden ins Verhältnis und zeigt, ob ihr mehr gestorben seid oder gekillt habt. Dabei werden einfach die Kills durch die Tode dividiert. Eine K/D von 1,0 heißt, dass ihr genauso viele Kills gesammelt habe wie Tode. Bei einem Wert von 0,5 habt ihr nur die Hälfte der Kills im Verhältnis zu euren Toden und bei 2,0 doppelt so viele Kills wie Tode. Mehr zur K/D-Rechnung in Warzone findet ihr hier.

Setups der AK-47 aus Cold War und CR-56 AMAX führen das K/D-Ranking

Welche Sturmgewehre liegen bei der K/D ganz vorn? Das sind die AK-47 aus Cold War und die CR-56 AMAX aus Modern Warfare. Die beiden Waffen stehen bei WZ Ranked mit Blick auf die K/D auf Platz 1 und 3. Zwischen den beiden steht noch die Schrotflinte „Strassenfeger“ (K/D – 1,22), die jedoch deutlich weniger gespielt wird als die AK und die AMAX:

  • CR-56 AMAX: K/D der Spieler – 1,27
  • AK-47 aus Cold War: K/D der Spieler – 1,15
    • Stand 02.06.21

Wie sieht das beste K/D-Setup der AMAX aus? Mit einer K/D von 1,72 kann sich ein Setup der AMAX durchsetzen, das nur für Spieler mit einem guten Sinn für Rückstoß interessant ist. Die AMAX hat einen spürbaren Rückstoß und verlangt im Vergleich zur ebenfalls sehr beliebten Kilo 141 viel stärkere Korrekturen beim Feuern. Spieler des K/D-Setups verzichten jedoch auf einen Vordergriff, wodurch die Waffe noch schwerer zu kontrollieren ist. Mit dem VLK-Visier ist die AMAX mit diesem Setup trotzdem auf Reichweite getrimmt.

Warzone: AMAX K/D-Setup

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: XRK Zodiac S440
  • Visier: VLK 3,0x-Visier
  • Munition: 45-Schuss-Magazin
  • Extra: Fingerfertigkeit
cod warzone beste kd setups cr-56 amax

Statt des stabilisierenden Griffes ist das Extra „Fingerfertigkeit“ angesagt. Damit verringert ihr eure Nachlade-Geschwindigkeit und seid schneller wieder bereit, wenn dem Magazin die Puste ausgeht. Ansonsten weicht das Setup nicht von den üblichen Meta-Setups in Season 3 ab.

Wie sieht das beste K/D-Setup der AK-47 aus Cold War aus? Das AK-Setup setzt ein größeres Ausrufezeichen und glänzt mit einer K/D von 1,93 – ein starker Wert in Warzone. Die AK-47 ist dabei eher für den Nahkampf gedacht und wandelt auf den Spuren der FFAR 1, die in Season 2 den Nahkampf dominierte. Mit einer Time-to-Kill von 500 Millisekunden bei Brust-Treffern und ihrer angenehmen Mobilität ist die AK aus Cold War ein verlässlicher Begleiter im Kampf auf kurzen Distanzen. Die Waffe bleibt dabei stabil genug, um auch mittlere Distanzen abzudecken.

Warzone: AK-47 K/D-Setup

  • Lauf: 20″ Speznas-RPK-Lauf
  • Laser: Tigerteam-Scheinwerfer
  • Visier: Mikroflex LED
  • Schaft: KGB-Skelettschaft
  • Munition: 45-Schuss
cod warzone beste kd setups ak-47 cold war

Das Setup geht voll auf Mobilität und holt sich über den großen Lauf die wichtige Kugelgeschwindigkeit. Auf Rückstoß-dämpfende Aufsätze verzichtet das Setup komplett – die AK-47 aus Cold War ist im Nahkampf am stärksten und soll auch hier benutzt werden.

Die Qual der Waffen-Wahl war in Warzone noch nie so groß. Neben der AMAX und der AK aus Cold War könnt ihr aus mehr als 20 Waffen wählen, die aktuell als „Meta“ eingestuft werden. Probiert euch aus, spielt mit verschiedenen Setups herum und verwendet Waffen, mit denen ihr viele Kills landet. In Warzone besser zu werden ist manchmal gar nicht so leicht – doch die richtige Waffe kann dabei den Unterschied ausmachen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Pokémon GO hatte zwei Monster vergessen – So reagiert Niantic jetzt

In Pokémon GO wurden mit der neuen Jahreszeit auch Spawns und Eier-Pools geändert. Zwei Monster, die eigentlich da sein sollten, fehlten aber – was Spieler schnell bemerkten und kritisierten.

Das ist passiert: Am 01. Juni startete die neue “Jahreszeit der Entdeckung” in Pokémon GO. Die ändert im Grunde an allen Inhalten des Spiels etwas. So kamen neue Raid-Bosse in die Arenen, neue Pokémon tummeln sich in der Wildnis und auch die Monster, die ihr aus Eiern bekommen könnt, wurden angepasst.

Allerdings liefen die Anpassungen offenbar nicht an jeder Stelle so, wie geplant. Denn sowohl bei den wilden Spawns als auch im Eier-Pool vermissten Spieler zwei Monster.

Trainer vermissten Sommer-Sesokitz und Pantimimi, kommen jetzt nach

Diese Pokémon fehlten: Verwunderung gab es zum einen bei dem Pokémon Sesokitz in der Sommerform. Dieses Monster sollte mit dem Start der Jahreszeit der Entdeckung eigentlich bei Spielern auf der Nordhalbkugel auftauchen. In mehreren Threads im Pokémon-GO-Subreddit wiesen Trainer aber bereits nach kurzer Zeit darauf hin, dass keine Exemplare des Monsters auf ihrem Radar erschienen (via reddit).

Pantimimi Sesokitz
Pantimimi und Sesokitz tauchten nicht auf, wie gedacht

Das zweite Pokémon, das für Verwirrung sorgte, war Pantimimi. Das ist die Baby-Form des regionalen Pokémon Pantimos, das man in Europa fangen kann und das normalerweise in Eiern steckt. Ein Trainer teilte den veränderten Eier-Pool im Subreddit mit dem Hinweis, dass man das regionale Monster damit nicht mehr bekommen könnte, wenn man sich in Europa befindet (via reddit). Das sorgte für viel Aufmerksamkeit, die auch bei den Entwicklern ankam.

So reagiert Niantic: Offenbar handelte es sich um einen Fehler, denn über den Twitter-Kanal des Niantic Support wurde eine Korrektur bekannt gegeben. Bei beiden Pokémon wurden Änderungen vorgenommen: “Sesokitz taucht jetzt öfter in der Wildnis auf, und Pantimimi ist in Europa wieder in 5km-Eiern-verfügbar. Vielen Dank für eure Hinweise”, bedankte sich das Niantic-Team bei den Trainern, die auf das Problem hingewiesen hatten.

Ab sofort sollen beide Monster also wieder so aufzufinden sein, wie geplant. Ein weiteres Monster, das demnächst in Pokémon GO auftauchen wird, ist Galar-Flegmon. Dabei handelt es sich um eine neue Variante des bekannten Flegmon, das seine Entwicklung Galar-Lahmus auch noch mitbringt. Das ganze wird der Fokus eines eigenen Events – und eine neue Mega-Entwicklung ist auch dabei.

Spieler warten seit fast einem Jahr auf das MMORPG Lost Ark – Amazon, kommt da noch was?

Vor fast einem Jahr wurde der West-Release von Lost Ark von Amazon bestätigt. Seitdem gab es keine neuen Infos. Was ist überhaupt der Stand des MMORPGs?

Der aktuelle Stand: Am 19. August 2020 kündigte der Entwickler Smilegate an, dass ihr preisgekröntes und in Korea hochgelobtes MMORPG Lost Ark in Europa und den USA erscheinen wird. Sie schlossen einen Publishing-Vertrag mit Amazon Game Studios, die für die Veröffentlichung des Spiels im Westen zuständig sind.

Als “angestrebten Zeitraum” für den Release gab Amazon, laut der koreanischen Seite gameca.com, das Jahr 2021 an. Im April 2021 betonte Smilegate in einem Statement zusätzlich, dass der Vertrag mit Amazon bezüglich des Publishings von Lost Ark im Westen weiterhin besteht.

Es gibt keine Änderungen in dem Vertragszeitplan, den wir letztes Jahr mit Amazon Games unterschrieben haben. Selbst jetzt bereiten wir unsere Zeitpläne passend zu dem Vertrag mit Amazon vor.

(via greened.kr)

Seit der Ankündigung der Zusammenarbeit mit Smilegate sind mittlerweile aber knapp 10 Monate vergangen und es gab seitens Amazon keine weiteren Äußerungen bezüglich des Releases von Lost Ark in Europa oder den USA.

Die Funkstille von Amazon ist ungewöhnlich: Normalerweise versuchen Entwickler und Publisher zumindest kleine Häppchen an Infos an ihre Communitys zu kommunizieren, selbst wenn sie noch nichts zeigen können. Sei es in Form von Blogs wie bei Ashes of Creations oder sogar kurzen persönlichen Tweets der Entwickler wie bei Call of Duty Warzone.

Diese Signale an Fans sollen einerseits zeigen, dass im Hintergrund weiterhin gearbeitet wird. Andererseits hält es das Spiel in Erinnerung und sorgt dafür, dass Spieler es weiterhin auf dem Radar haben. Diese Art von Kommunikation fand bei Amazon bis jetzt nicht statt.

lost ark uhr
Das isometrische Action-MMORPG wurde zum Release von vielen heiß erwartet.

Aussichten für 2021

Kommt noch was? Nach einem Jahr Pause wird nächste Woche am 12. Juni die digitale E3-Messe beginnen. Während des mehrtägigen Events stellen Entwickler und Publisher ihre neuesten Games vor und kündigen Updates oder Deals an. Es ist für viele Gamer das Highlight des Sommers

Dieses Jahr ist auch Amazon Games auf der E3-Messe dabei. Mit ihrem eigenen MMO New World, das im August startet, haben sie auch was Großes, das sie präsentieren können. Es gibt aber auch Hoffnungen, dass auf der E3 endlich auch neue Infos zu Lost Ark kommen könnten.

Der Zeitpunkt für eine große Vorstellung von Lost Ark wäre passend:

  • Einerseits ist die E3 eins der größten Events in der Gaming-Industrie, selbst in rein digitaler Form. Die Ankündigung von Amazon würde daher jede Menge Aufmerksamkeit erhalten, die das Interesse an dem MMORPG neu entfachen könnte.
  • Andererseits ist 2021 fast zur Hälfte vorbei. Wenn Amazon also noch dieses Jahr einen Release anstrebt, wirds höchste Zeit, die ersten öffentlichen Tests zu starten. Gerüchte zu internen Alpha-Tests für die Mitarbeiter sind schon seit Längerem im Umlauf. Sie waren allerdings unbelegt und sollten mit viel Vorsicht genossen werden.

Einige Fans spekulieren aber auch, dass ein Release von Lost Ark 2021 unwahrscheinlich sei, weil Amazon damit einen Konkurrenten für ihr eigenes MMO New World veröffentlichen würde. MeinMMO-User Nostro schrieb bereits im Februar zum Beispiel:

Bin extrem gehyped, aber ich denke, wir sollten da alle keinen Release 2021 erwarten. Wir gehen auf März zu, keine Closed Alpha/Beta, nicht mal irgendwelche bestätigten News seitens Amazon. Gehe stark von Frühjahr / Sommer 2022 aus. Jetzt kommt erst mal New World.

Währenddessen im Osten

Diese Updates kommen zu Lost Ark: In den Regionen, in denen Lost Ark bereits erschienen ist, gehen die Updates immer weiter. Während Korea immer den neuesten Content erhält, ziehen die russische und japanische Region stetig nach.

  • In Japan erschien der neue große 16-Mann-Raid Kaishuter und die Klasse Holy Knight
  • In Russland wurde eine neue Episode der Story hinzugefügt und es lief ein neues Event
  • In Korea wurden in vergangenen Monaten zwei Klassen veröffentlichen, die den Gender-Lock im Spiel lockern. Zudem bekommen die koreanischen Spieler ein ausführliches System, mit dem sie ihre Outfits färben und anpassen können.

Smilegate plant im Juni außerdem die Veröffentlichung ihrer Roadmap für die zweite Hälfte des Jahres 2021. Erfahrungsgemäß können wir darin neue Klassen, Raids und Gebiete erwarten. Es sieht also nicht aus, als würden die Entwickler das Tempo ihrer Updates zügeln oder gar anhalten.

Was meint ihr zu dem aktuellen Stand von Lost Ark? Habt ihr noch Hoffnungen auf einen Release 2021? Wie steht es um euer Interesse zu dem Spiel? Schreibt es uns in die Kommentare.

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021

200.000 Leute sehen, wie sich der berühmteste Minecraft-Schummler der Welt auf Twitch rausredet

Der Streamer und Speedrunner Dream steht bei Minecraft mit dem Rücken an der Wand. Nach seinem Eingeständnis, er habe bei einem Speedrun doch geschummelt, startete er jetzt einen Twitch-Stream. Über 200.000 Leute wollten hören, was er zu sagen hat.

Das ist die Situation:

  • Der Minecraft-Speedrunner Dream hat 22 Millionen Abos auf YouTube. Er ist also enorm beliebt. Seine bislang größte Leistung war ein extrem schneller Run durch Minecraft. Doch es kamen Vorwürfe auf, er habe bei dem Rekordlauf geschummelt. Er hatte so viel Loot-Glück, dass es statistisch unmöglich schien. Der Minecraft-Rekord wurde ihm aberkannt.
  • Anfänglich leugnete Dream, geschummelt zu haben: So viel Glück sei zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Doch letztlich gestand Dream, „aus Versehen“ doch geschummelt zu haben: Ein Plug-In war aktiv, von dem er angeblich nichts wusste, dass es bei dem Run aktiv war. Das hatte die Loot-Raten verändert.
  • Nach dem ganzen Drama war Dream jetzt erstmals wieder auf Twitch zu sehen. Über 200.000 Leute wollten auf Twitch nun hören, war er zu sagen hat. Es ging um viel, immerhin forderten einige ernste Konsequenzen. Sie fühlten sich getäuscht und glaubten: Dream hätte sich da mit Cheats seine Karriere aufgebaut.

Leute fordern den Kopf von Dream

Das sagte Dream in dem Stream: Der Streamer war in dem Stream in einer Art „Das letzte Gefecht“-Situation, denn Leute forderten seinen Kopf. Einige waren der Ansicht, er könne nach der Affäre jetzt nicht mehr weitermachen.

Aus der Sicht von Dream wollten Leute ihn „canceln“.

Dream erklärte einmal mehr: Er habe nicht “gecheatet”, sondern lediglich einen “unsauberen Run” hingelegt. Für ihn gehört zum Cheaten offenbar klar ein Vorsatz. Aber weil er sich nicht bewusst war, dass das Plug-In aktiv war, das die Lootchancen erhöhte, sieht er sich nicht als “Cheater” an.

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Dream sagte: Die Leute seien extrem emotional. Es sei einfach eine beschissene Situation. Die Menschen hätten sich ihre Meinung jetzt längst gebildet und würden das zu einem riesigen Ding aufblasen.

Ihn stört es klar, dass Leute jetzt versuchen, ihn zu „canceln“ und seine Karriere zu beenden. Dream möchte etwa, dass sein YouTube-Kanal völlig außen vor bleibt:

Versucht nicht, meine Leistungen zu schmälern, oder meinen YouTube-Kanal zu diskreditieren. [Der Speedrun] war nicht mal auf meinem YouTube-Kanal.

Dream

Leute würden nun sagen: Er habe 22 Millionen Subscriber gewonnen, weil er gecheatet hat – aber so war es nicht. Er habe den Speedrun nie auf YouTube hochgeladen – der habe ihm vielleicht einen einzigen Subscriber mehr gemacht.

Dream sieht die Situation als unglückliches Versehen an und hält den aktuellen Backlash offenbar für total übertrieben:

Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin. Und es interessiert mich nicht, wenn ihr das anders seht. Ihr könnt das denken, ihr könnt euer Leben weiter negativ leben und ich bleibe positiv.

Dream

Dream erklärt dann, er werde in Zukunft wohl öfter auf Twitch streamen – aber keine Speedruns mehr machen.

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So erfolgreich war der Stream: Außergewöhnlich ist, wie erfolgreich Dream auf Twitch ist, obwohl er dort kaum streamt und eigentlich ein YouTuber ist.

Der „Erklärungs-Stream“ ging nur 1,5 Stunden, hatte aber im Schnitt 185.000 Zuschauer und in der Spitze 206.000.

Das zeigt einmal mehr, wie unfassbar populär Minecraft auch nach vielen Jahren noch ist und dass ein „Weltrekord“ in dem Spiel, gerade wenn er so umstritten ist, Millionen von Leute interessiert.

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Wie entgeht man dem eigenen Untergang, wenn man sich reingeritten hat?

Das steckt dahinter: Das ist schon eine spannende Situation. Man fragt sich selbst, wie man da rauskommen würde an der Stelle des YouTubers.

Dream ist unheimlich populär, seine Popularität hängt aber an diesen Speedruns in Minecraft. Da ist es schon wichtig, dass seine Zuschauer ihm vertrauen können, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht.

Das Problem ist, dass sich Dream über Monate mit Händen und Klauen dagegen verteidigt hat, “geschummelt” zu haben. Doch viele ließen sich damit nicht abspeisen.

Da hat sich eine Menge Dampf im Kessel angestaut, der sich jetzt durch das “Geständnis” entlädt.

Aber Dream scheint fest entschlossen zu sein, die Sache auszusitzen und sie auch mit Humor anzugehen. Auf seinem Twitter-Kanal hat er etwa augenzwinkernd angekündigt, nun mit “eiserner Faust über die Community” zu herrschen. Toxische Leute würden als erstes vernichtet.

16-Jähriger dominiert Twitch mit Minecraft, lockt mehr Zuschauer an als alle anderen

Das Titelbild ist vom Instagram-Account von Dream.

Quelle(n):
  1. dexerto

WoW: Shadowlands hat verloren, egal was Blizzard nun macht

Cortyn trauert schon jetzt dem Schicksal von WoW: Shadowlands nach. Denn es ist offensichtlich, dass Blizzard keine gute Lösung hat.

Die Content-Dürre von World of Warcraft: Shadowlands hält noch ein wenig an. Zwar ist Patch 9.1 Ketten der Herrschaft langsam am Horizont zu sehen, doch viele Spieler sind bereits von der Langeweile geplagt. Der Raid ist durch, mythische Dungeons sind ausgelutscht und viele haben sogar schon ihre begehrten Anima-Belohnungen verdient.

Die Content-Dürre macht dem Spiel als Ganzes zu schaffen.

Ehrlich gesagt ist das für mich persönlich nicht so schlimm. Ich habe erst in dieser Woche endlich die vermaledeite Andre Seite auf M+15 endlich mit der Gilde innerhalb des Zeitlimits geschafft und endlich den Schlüsselsteinmeister abschließen können. Für meine Gilde und mich ist also erst jetzt der Content „wirklich durch“, den wir auf jeden Fall erreichen wollten.

Aber ich weiß, dass das bei vielen anders ist.

Und nur weil Patch 9.1 endlich erscheint, heißt das leider noch lange nicht, dass Shadowlands seine Probleme durchgestanden hat. Denn in den kommenden Monaten dürfte die Problematik nur noch härter ins Gewicht fallen. Blizzard muss sich entscheiden, wie man „den Rest“ von Shadowlands abwickeln will. Beide Möglichkeiten sind nicht gerade rosig.

WoW Shadowlands Jailer title titel 1280x720

Zwei Szenarien für die Zukunft von Shadowlands

Die erste Option ist, dass sich bei World of Warcraft einfach alles verschiebt. Patch 9.1 Ketten der Herrschaft erscheint schon jetzt mit 2-3 Monaten Verspätung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt sogar die Entwicklung vom darauffolgenden Patch 9.2 gerade vollkommen auf Eis, um den 9.1er-Patch endlich fertigzustellen. Das optimistischte Szenario wäre demnach:

  • Patch 9.1 erscheint Ende Juni / Anfang Juli 2021.
  • Patch 9.2 erscheint knapp 6-7 Monate später, also Januar/Februar 2022.
  • Patch 9.3 erscheint nochmal 6-7 Monate später, also Juli/August 2022.
  • Die nächste Erweiterung würde dann frühestens im 2. Quartal 2023 erscheinen.

Die zweite Möglichkeit ist, dass die Entwickler vor allem am Release neuer Erweiterungen festhalten: Wenn Blizzard seinen normalen Plan zur Veröffentlichung einer neuen Erweiterung einhalten würde, dann könnten wir ungefähr im Herbst 2022 mit dem nächsten Addon rechnen. Daraus würde sich dann aber ergeben, dass der letzte große Patch ungefähr im Frühjahr 2022 erscheinen würde. Das wäre bei der aktuellen Geschwindigkeit dann erst der Patch 9.2. Damit würde Shadowlands nur 2 große Patches bekommen und daher ähnlich „beschnitten“ werden, wie es schon bei Warlords of Draenor der Fall war.

WoW Jaina Sylvanas Anduin titel title 1280x720
Ob einige Geschichten nun zu kurz kommen werden?

Wenn ich ehrlich bin, halte ich das zweite Szenario gleich aus mehreren Gründen für realistischer.

Das liegt vor allem an dem finanziellen Nutzen, den eine neue Erweiterung bringt. Nicht nur kann Blizzard von jedem Spieler einmal zusätzlich zwischen 40 € und 100 € – je nach Version – abkassieren, sondern lockt auch alte und neue Spieler zurück, was zu Abo-Einnahmen führt. Eine neue Erweiterung schafft eben deutlich mehr Hype und Zugkraft als ein weiterer Patch.

Gleichzeitig sorgt die lange Dürre-Periode in Shadowlands schon jetzt dafür, dass das Addon in Ungnade fällt und erste Spieler „einfach was anderes“ haben wollen. Es setzt eine Unzufriedenheit ein, die nicht in erster Linie mit den Schattenlanden zu tun hat, sondern mit dem Umstand der Verspätung der Patches. Das wiederum führt aber dazu, dass man Shadowlands gedanklich als „schlechte Erweiterung“ verbucht.

Und hier kommt jetzt das Problem, das ich damit habe: Shadowlands hat ziemlich stark begonnen.

  • Ja, ein paar Leute meckern noch heute darüber, dass die Paktfähigkeiten zu restriktiv sind. Ja, ein paar Leute haben an Torghast keinen Spaß.
  • Ja, Mythisch+ könnte ein bisschen besser gebalanced sein, damit die unterschiedlichen Wochen nicht so sehr ins Gewicht fallen.
  • Ja, Anima-Grind über Weltquests als einzige valide Option für kosmetische Belohnungen ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

Aber wenn man sich die reine Welt der Schattenlanden mit seinen frischen Story-Ansätzen und den vielen neuen Charakteren anschaut, die Blizzard erschaffen hat, dann ist traurig, was gerade geschieht. Mit Shadowlands hat sich WoW erzählerisch nämlich richtig etwas getraut und ist in neue Gefilde vorgedrungen. Jedes Gebiet hat dabei knapp ein Dutzend interessanter Charaktere, über die man gerne mehr erfahren will.

Im Ardenwald muss noch so manche Geschichte erzählt werden. Ob die noch kommt?

Ich will noch eine Menge Abenteuer mit Lady Mondbeere erleben, Pelagos’ Entwicklung weiterverfolgen oder in Revendreth den dekadenten, viktorianisch angehauchten Vampiren noch zusehen, wie sie ihre politischen Intrigen spinnen.

Doch das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in dem Ausmaß passieren, wie es diesen Charakteren gerecht geworden wäre. Die Gefahr ist extrem groß, dass Blizzard nun die „Warlords of Draenor“-Schere ansetzt und einen Content-Patch einfach zusammenstreicht, um die Handlung möglichst schnell abzuschließen und zum nächsten Addon überleiten zu können.

Ich würde gerne mehr meckern und dabei auf eine optimale Lösung für alle verweisen. Doch ich finde sie einfach nicht.

Shadowlands ist dazu verdammt, als eine der schlechteren WoW-Erweiterungen in die Geschichte einzugehen. Und das ist schade, denn eigentlich haben das weder die frische Spielwelt noch die Systeme von Shadowlands wirklich verdient.

Oder wie seht ihr das Ganze?

WoW: Noch ein Nerf – Härtester Boss in Shadowlands wird noch leichter

Der aktuelle Endboss von WoW: Shadowlands bekommt noch einmal die Nerf-Keule. Letzte Chance für das Mythisch-Achievement.

Langsam, ganz langsam ist das nächste Update von World of Warcraft: Shadowlands am Horizont zu erkennen. Der Patch 9.1 Ketten der Herrschaft formt sich auf dem PTR allmählich und läutet damit das Ende des Interesses am Raid Schloss Nathria ein. Damit auch die letzten Raider auf mythischer Schwierigkeit Denathrius noch vor dem neuen Patch töten können, gibt es nochmal einen kleinen Nerf.

Was wird geändert? Auch wenn an den Lebenspunkten oder der reinen Stärke von Denathrius nichts geändert wird, gibt es eine Anpassung bei dem Übergang von Phase 2 in Phase 3. Die wird nun so ausgelöst:

Phase 2 endet nun, wenn Denathrius 37 % seiner Lebenspunkte erreicht (vorher 40 %) oder wenn 225 Sekunden verstrichen sind (vorher 210 Sekunden).

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Denathrius auf mythisch noch vor dem Patch killen? Jetzt oder nie!

Welche Auswirkungen hat das? Was sich nur nach einer geringfügigen Änderung anhört, kann aber große Auswirkungen haben und einigen Gilden den notwendigen Boost geben, um den Boss doch noch zu töten. Denn durch einen späteren Beginn von Phase 3, müssen weniger Lebenspunkte in dieser Phase abgezogen werden. Daher sind auch etwas weniger DPS notwendig, um Denathrius letztlich zu besiegen. Da Phase 3 auch kürzer ausfällt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die ganze Fläche bis zu seinem Kill mit einer tödlichen Voidzone zugekleistert ist.

Insgesamt müssen die Gilden nun knapp 7,5 % weniger Schaden in Phase 3 anrichten, um Denathrius zu bezwingen. Damit ist es vermutlich sogar möglich, 1-2 Tode auszugleichen, was ansonsten quasi automatisch ein Grund zum „ablegen“ war.

Damit rückt der Erfolg für viele in greifbare Nähe.

Um welchen Erfolg geht es? Die Rede ist vom Erfolg „Spitzenreiter: Graf Denathrius“. Der wird zwar dieses Mal nicht mit einem Reittier belohnt – ebenso wenig wie der heroische Erfolg – ist aber mit Patch 9.1 nicht mehr erhältlich. Daher ist es zumindest eine exklusive Heldentag für eure Sammlung. Ganz nebenbei gibt es aber zumindest den Titel Sündenbrecher („Sinbreaker“) – wobei den auch alle anderen Spieler in einigen Wochen leichter bekommen können, wenn man den mythischen Denathrius mit besserer Ausrüstung umboxen kann.

Findet ihr den Nerf angemessen und sinnvoll? Oder war Denathrius auf mythischer Schwierigkeit ohnehin schon viel zu einfach und ihr habt den mit Monitor aus und Tanzmatte als Eingabegerät bezwungen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Wer 14 Jahre alte, extrem seltene Pets in WoW BC Classic einsacken will, hat Pech

Als The Burning Crusade 2007 erschien, kam mit der Collector’s Edition ein besonderes Pet. Wenn ihr heute in WoW BC Classic oder in World of Warcraft diese Haustiere noch einlösen wollt, werdet ihr feststellen: Das geht gar nicht mehr, zumindest nicht in Europa.

Was sind das für Haustiere? Es geht um den Netherwelpen und Lurky, einen weißen Babymurloc. Der Welpe ist das Haustier, welches als digitales Goodie in der Collector’s Edition von The Burning Crusade vor 14 Jahren enthalten war (im Titelbild links).

Lurky ist eine Entschädigung für EU-Spieler, nachdem es hier ein Problem mit der Einlösung des Netherwelpen gab. Jeder, der von diesem Problem betroffen war, erhielt den kleinen Murloc als Dreingabe (im Titelbild rechts).

Warum bekomme ich die Pets nicht mehr? Europäische Spieler konnten ihre Inhalte damals nur mit einigen Extra-Schritten einlösen. Grund dafür war, dass die Keys in den EU-Versionen lediglich Upgrades von Vanilla auf TBC darstellten, keine CE-Version. Um die Haustiere dennoch freizuschalten, mussten Spieler:

  • ein Foto der Sammelkarte sowie des Strichcodes der Collector’s Edition machen
  • die Seite der Accountverwaltung drucken oder den Accountnamen samt Mailadresse aufschreiben
  • all das postalisch an das Blizzard-HQ in Frankreich schicken

Das geht heute jedoch nicht mehr, wie ein Spieler auf reddit festgestellt hat (via reddit.com). Laut wowhead sei die Einlösung noch früher in diesem Jahr möglich gewesen. Der entsprechende Support-Artikel von Blizzard sei mittlerweile jedoch ebenfalls kommentarlos entfernt worden (via wowhead.com und battle.net). Über eine Archiv-Seite ist der Support-Artikel noch einsehbar (via web.archive.org).

WoW BC Collectors GM Gespräch wowhead
Das ist die Antwort eines GMs auf das Problem. Offenbar geht es nicht mehr. Bildquelle: wowhead.

Warum genau das Einlösen nicht mehr funktioniert, ist unklar. wowhead vermutet dahinter die 2020 angekündigte Schließung der Blizzard-Stelle in Versailles. Betroffen sind außerdem nur die Collector’s Editions von The Burning Crusade, alle anderen sollen noch einwandfrei klappen.

Wenn ihr eure Collector’s Edition bereits zuvor aktiviert habt, solltet ihr eure Haustiere einfach bei einem Gastwirt in den Hauptstädten oder bei Landro in Beutebucht abholen können (via battle.net). Allerdings berichten einige Spieler, dass auch das nicht zuverlässig funktioniert.

Wer trotzdem digitale Goodies haben möchte, kann zu einer Digital Deluxe Edition von BC Classic greifen. In dieser finden sich Spielzeuge und einzigartige Reittiere sowie ein Level-Boost. Allerdings kann es passieren, dass andere Spieler euch dafür bespucken, wenn ihr Geld für die Edition ausgebt …

BC Classic – Starker Start auch ohne Collector’s Edition

Als Burning Crusade Classic in der Nacht zum 2. Juni 2021 startete und das Dunkle Portal sich damit zum zweiten Mal öffnete, warteten tausende Spieler darauf, die Scherbenwelt erneut zu erkunden.

Der Start lief dabei erstaunlich reibungslos, selbst auf großen deutschen Servern. Die Server liefen stabil und nicht so wacklig wie vor 14 Jahren, die Gebiete selbst waren nicht so stark überrannt und dank Layering und dynamischen Respawns konnten selbst Quests schnell abgeschlossen werden. Lediglich einige Trolle haben den Spaß durch DDoS-Angriffe versaut.

Wenn ihr mehr zu BC Classic sehen möchtet, schaltet am Abend des 2. Juni bei Monsters and Explosions auf Twitch ein. Wir spielen hier die erste Erweiterung von WoW Classic live und ihr könnt dabei zusehen, wie wir erneut die Scherbenwelt unsicher machen:

WoW Burning Crusade Classic – Wir kehren in die Scherbenwelt zurück

Quelle(n):
  1. wowhead

Laut Gerücht: Vorbestellungen für Nintendo Switch Pro starten noch diese Woche

Nach einigen Gerüchten rund um die Nintendo Switch Pro, soll es bereits diese Woche soweit sein. Denn dann sollt ihr die Konsole bereits vorbestellen können.

Was ist passiert? Derzeit sind einige Gerüchte rund um die Nintendo Switch Pro im Umlauf, die auf großes Interesse in der Community stoßen (via reddit). Diese behaupten:

  • Die Nintendo Switch Pro werde offiziell am Donnerstag, dem 3. Juni vorgestellt
  • Am 4. Juni, also in dieser Woche am Freitag, könnt ihr die neue Konsole dann bereits vorbestellen

Nintendo selbst hatte sich bisher noch nicht dazu geäußert. Bisher gibt es neben der normalen Switch noch die Switch Lite im Handel zu kaufen. Zu einer möglichen Pro-Version schweigt Nintendo bisher. Ihr solltet die folgenden Gerüchte daher mit einer Portion Vorsicht genießen.

Leak soll amerikanischen Händler mit gelisteter Nintendo Switch Pro zeigen

Das zeigt der Leak: Der Nutzer „Centro Leaks“ hat auf Twitter verraten, dass er einen Screenshot bekommen habe, laut dem ein Händler ab dem 4. Juni ein Switch-Gerät listen solle. Centro Leaks nennt jedoch weder den Händler noch seine Quelle.

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In einem weiteren Post fügt er hinzu, dass es sich dabei um einen amerikanischen Händler handelt, der sein Produkt nicht in den USA listet. In den Kommentaren wird jetzt auf Walmart Canada oder Amazon Mexico getippt.

Denn das würde sich mit weiteren Gerüchten decken, die aktuell im Umlauf sind. Erst vor kurzem tauchte eben auf Amazon Mexico ein Listing für das Produkt „New Nintendo Switch Pro“ auf, welches später in eine andere Produkt-ID getauscht worden war.

Der Nintendo-Insider Shpeshal_Nick vermutete außerdem, dass die Switch Pro am Donnerstag, dem 3. Juni offiziell vorgestellt wird. Eine mögliche Vorbestellung einen Tag später wäre dann eine mögliche Schlussfolgerung.

Was ist das für ein Leaker? „Centro Leaks“ ist vor allem durch Pokemon-Leaks bekannt, die häufig zutreffend waren. So hatte er zum Beispiel ein Remake zu den Diamant- und Perl-Editionen der Pokémon-Spiele richtig voraus gesagt und zum neuen Mobile-Spiel “Pokémon Unite” einige Details veröffentlicht.

Die Nintendo Switch Pro könnte die gleichen „Probleme“ wie PS5 und Xbox Series X haben

Einige Gerüchte setzten darauf, dass die Konsole offiziell im Herbst 2021 erhältlich sein wird. Gleichzeitig gibt es die Befürchtung, dass die Switch Pro ebenfalls kaum verfügbar sein könnte. Denn die Halbleiter-Knappheit in der Industrie wirkt sich auch auf die Herstellung der portablen Konsole aus.

Schon die aktuelle Nintendo Switch ist stark nachgefragt und der Preis bleibt stabil bei rund 300 Euro für die normale Konsole. Bei einer Switch Pro, die mehr Leistung, einen besseren Monitor und zusätzliche Features bieten könnte, ist das Interesse entsprechend groß.

Wenn ihr eine PS5 kaufen wollt, dann schaut in unseren PS5-Ticker. Hier halten wir euch auf dem Laufenden, wo ihr eine PS5 kaufen könnt.

Was denkt ihr? Würdet ihr euch eine Nintendo Switch Pro bestellen oder reicht euch die „normale“ Switch?

Quelle(n):
  1. Gamerant.com

Spieler erwarten in Destiny 2 eine ruhige Woche, doch bekommen die beste Story seit langem

Destiny 2 überrascht die Spieler mit einer starken Story und einem neuen Video in Season 14. Für MeinMMO-Autor Philipp Hansen ist damit einer der größten Kritikpunkte des Action-MMOs endgültig Geschichte.

So überrascht die neue Destiny-Woche: Was in der echten Welt der Montag ist, ist in Destiny 2 der Weekly-Reset, der aber immer dienstags stattfindet. Die Hüter gehen ihrer Routine nach, Xur und die Trials verabschieden sich bis zum nächsten Wochenende, alle Uhren werden auf null zurückgedreht. Und beim Reset am 1. Juni schien es erst so, als würde eine ruhige Woche anstehen.

Doch was die Hüter dann im Spiel erwartete, ist wohl die beste Gesichte, die Destiny 2 seit einer gefühlten Ewigkeit erzählt. Es geht um einen “Nazi-Roboter”, einen drohenden Bürgerkrieg und eine neue Cutscene, die den gefeierten Helden der Menschheit als Mörder ganzer Völker abstempelt.

Spoiler-Warnung: Wer sich die Spannung nicht verderben lassen will, schaut sich das Ganze besser selbst in Destiny 2 an.

In Destiny 2 droht ein Bürgerkrieg und wir sind mitten drin

Diese Story wird erzählt: Gleich zu Beginn der Season 14 gewährte die Vorhut einer Alienrasse Zuflucht in den Mauern der Letzten Stadt der Menschheit. Die Gefallenen traten sonst als unsere Feinde auf und wurden aufs Bitterste bekämpft. Der Stamm des Lichts unter der Führung von Mithrax ist aber nun unser Verbündeter und hilft uns in der laufenden Season tatkräftig dabei, die fiesen Vex zu besiegen, die die Letzte Stadt bedrohen.

Dass wir den Aliens nun Zuflucht gewähren, statt sie wie sonst üblich gleich im Dutzend abzuschlachten, gefällt aber nicht allen im Turm. Wer während der Dialoge in den saisonalen Aktivitäten gut zuhört und sich auch mal im Flüchtlingscamp umschaut, erfährt, dass die Gefallenen hier in Angst vor uns Hütern leben und kurz vor der Auslöschung stehen.

  • Auf der einen Seite stehen die Vorhut-Bosse Zavala und vor allem Ikora sowie wir Spieler, die den Eliksni helfen wollen (so nennen sich die Aliens selbst).
  • Auf der anderen Seite steht Saint-14, der “größte Titan, der jemals lebte”, der die Gefallenen als Gefahr ansieht und möglichst bald loswerden will. Hier positioniert sich auch Lakshmi-2, die Anführerin des Kriegskults der Zukunft, die von einer noch größeren Gefahr spricht. Immer wieder hetzt sie unterschwellig gegen die Eliksni auf.
  • Ein Bürgerkrieg in der letzten Stadt bahnt sich an.
Mithrax, Saint-14 und Lakshmi-2 im Eliksni-Flüchlingslager

So eskaliert die Situation: Wer nun fleißig seine wöchentliche Override-Aktivität spielt, sich seinen Spitzenloot abholt und dann weitermachen will, bekommt ein ziemliches Brett vor den Kopf: Wir sollen das Gefallenen-Lager aufsuchen, denn hier wurde ein Anschlag verübt.

Dort angekommen sehen wir, wie Mithrax die Zerstörung beweint und sich fragt, wie er sein Volk ohne Vorräte durchbringen soll. Der mächtige Beschützer Saint meint schlicht, dass man keine Zeugen für die Verbrechen finden könne, während Lakshmi drohend anmerkt, die Gefallenen sollen froh sein, dass es nicht schlimmer war.

Dann wird die Situation immer unangenehmer anzuschauen:

  • Lakshmi verliert immer mehr die Zurückhaltung und lässt ihre wahre Gesinnung durchscheinen
  • Für sie sind alle Gefallenen gleich, “verstecken sich nur hinter politischen Gebilden”, nutzen die Menschen aus. Man habe “der Brut” Unterschlupf gewährt und die Gefallenen seien darüber noch undankbar und drehen ihre 4 Daumen faul umher.
  • Später vergleicht Lakshmi die Gefallenen mit einem “Fieber und einer Infektion, welche abgestoßen werden müssen” und meint, die Gefallenen sollen raus aus den Mauern der Stadt – “da wo sie ja hingehören”.
  • Es ist eindeutig, dass sie hinter den politischen Anschlägen steckt, um die Eliksni loszuwerden. Was sich in kleinen Audiodialogen andeutet, artet langsam zu waschechtem Alien-Rassismus aus.
Später versucht Lakshmi sich bei uns Hütern einzuschmeicheln – ob ihre Worte uns vergiften können?

Eines der stärksten Videos von Destiny ist jetzt live, das auch ohne Action auskommt

Das sollte jeder Hüter sich angucken: Weil die politischen Ränkeschmiede und der überkochende Hass nicht genug für eine Woche sind, haut Destiny 2 auch noch ein neues Cinematic raus. Das kommt ganz ohne Hollywood-reife Actionszenen und Hochglanzoptik aus, ist aber wohl eines der besten Videos, die Bungie je gemacht hat.

MeinMMO hat sich hier schon ausführlich mit dem Video beschäftigt, das Saint als Monster zeigt und uns ein richtig schlechtes Gewissen macht. Schaut euch hier den Clip auf Deutsch an:

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Destiny 2 erzählt seine Geschichte endlich so, wie es immer sein sollte

Philipp von MeinMMO meint dazu: Destiny erzählt die Story endlich so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Im Spiel selbst, mit meinem Hüter im Geschehen. Ich kann verstehen, wenn man einfach ballern will und einem die Space-Oper völlig egal ist. Den Kopf ausmachen und die coole Action genießen mache ich ja auch gerne.

Die Destiny-Devs haben, was saisonales Storytelling betrifft, aber viel dazugelernt, seit Ikora da in Season 8 wöchentlich an einem Portal werkelte. Ich habe nun richtig Lust zu erfahren, wie die Sache mit den Eliksni und dem drohenden Bürgerkrieg weitergeht. Die Story hat mich gerade ehrlich gesagt mehr am Haken, als es die saisonalen Aktivitäten tun. Klar, am Ende retten wir die Letzte Stadt sicherlich, doch der Weg dahin ist für mich spannend.

Aber wie Bungie hier die Geschichte erzählt, ist wirklich astrein. Es muss nicht immer um große “das ganze Universum ist in Gefahr”-Geschichten gehen, genau wegen sowas lasse ich schon viele Serien gegen Ende liegen. Und mit der Dunkelheit und Savathûns Auftauchen gibt es diese Blockbuster-Story ja zudem eh bereits am Horizont. Genau so muss die Story einer Season sein, gut gemacht Bungie!

Dieser Kritikpunkt ist endgültig Geschichte: Vorbei ist in meinen Augen die Kritik, dass Destiny keine Story habe, dass ich mir aus Lore-Fetzen von Items eine Story zusammenreimen muss – und das auch noch außerhalb des Spiels selbst.

Das Schöne: All das gibt es dennoch. Wer mag, kann sich die tiefgreifenden, coolen Hintergrund-Infos und Märchen der Vergangenheit noch selbst zusammen-puzzeln (oder bei den Historikern wie Byf aufbereitet anschauen). Wer auf coole Videos steht, der wird aber auch bedient. Jetzt gibt es zudem greifbare, emotionale Themen aus dem Hüter-Alltag. So erscheint mir die Welt, in der ich kämpfe, einfach glaubhafter, immersiver.

Habt ihr euch auch auf eine recht ereignisarme Destiny-Woche eingestellt und wurdet dann von der Story überrascht? Ist euch völlig egal, auf wen oder was ihr warum auch immer ballert oder findet ihr es cool, auf diesem Wege mehr über das Spiel und seine Welt zu erfahren?

Quelle(n):
  1. Forbes

Ich habe 80 Stunden Swords of Legends gespielt und sage: „Das MMORPG ist viel besser, als ihr denkt“

Swords of Legends Online ist ein MMORPG aus China, das im Sommer 2021 von Gameforge in den Westen gebracht wird. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat während der Alpha, Beta und in der Version aus Taiwan bereits über 80 Spielstunden verbracht und ist von dem MMORPG schwer überzeugt.

Was ist das für ein Spiel? Swords of Legends Online ist ein Buy-to-Play Themepark-MMORPG mit einer klassischen Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse. Im Fokus stehen die Schwertherzen, legendäre Kreaturen, die sich Auserwählte suchen, die dann für die gute Seite kämpfen sollen. Einen solchen Auserwählten spielt ihr.

Das MMORPG überzeugt vor allem mit seiner schönen Grafik, den vielen Cutscenes und dem actionreichen Kampfsystem. Zudem bietet es:

  • 6 verschiedene spielbare Klassen
  • Mehrere Dungeons und später Raids
  • 7 Life Skills wie Kopfgeldjagden, Handwerk und Angeln
  • Verschiedene PvP-Modi, darunter Arena-Kämpfe und eine große Karte, auf der sich zwei Fraktionen ständig bekämpfen
  • Spieler-Housing

Warum wird SOLO unterschätzt? Als das neue MMORPG angekündigt wurde, blieb der große Hype aus. Viele stempelten es schon allein wegen der Optik als stumpfen Asia-Grinder ab oder wurden durch den Publisher Gameforge verschreckt, den viele mit Pay-to-Win in Verbindung bringen. Eine weitere Hürde ist der langweilige Einstieg in das Spiel, der wenig Abwechslung bietet.

Doch ihr macht einen Fehler, wenn ihr Swords of Legends zu früh abschreibt.

Denn anders als bei vielen anderen Asia-MMORPGs der letzten Jahre hat SOLO hervorragende Grundlagen wie das spaßige Kampfsystem und die vielen Spiel-Inhalte für verschiedene Zielgruppen. Zudem sind gerade die Vorwürfe rund um Grind und Pay-to-Win hier fehl am Platz. Denn beides findet ihr zumindest zu Release nicht im Spiel.

Ein weiterer Pluspunkt sind die neuen Updates und Erweiterungen in China, die kostenlos zu uns in den Westen kommen sollen. Die zeigen, dass Swords of Legends dort bereits erfolgreich war und sorgen für ordentlich Content-Nachschub, wenn die ersten Inhalte dann durchgespielt wurden.

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Actionreiches Kampfsystem und wunderschöne Grafik machen Lust auf mehr

Swords of Legends Online konnte mich in den ersten 80 Stunden vor allem mit 4 Punkten überzeugen:

  • Das actionreiche Kampfsystem in Kombination mit den vielseitigen Klassen
  • Das faire Ausrüstungssystem
  • Den großen Umfang, den das Spiel schon jetzt hat
  • Die Grafik

Was ist besonders am Kampfsystem? Der Hauptpunkt, mit dem das MMORPG sofort bei mir punkten konnte, ist das Kampfsystem. Es setzt auf eine Mischung zwischen Action-Kämpfen und Tab-Targeting:

  • So muss ich für einige Fähigkeiten und Angriffe die Feinde direkt anvisieren, kann aktiv den stärksten Fähigkeiten der Gegner ausweichen und kann fast jede Fähigkeit in der Bewegung verwenden.
  • Gleichzeitig kann ich aber auch einen Feind fest ins Visier nehmen und zwischen mehreren Feinden mit der Tab-Taste durchwechseln. Zudem muss ich nicht perfekt auf die Feinde zielen. Für einige Fähigkeiten genügt es, wenn ich in die grobe Richtung schieße.

Besonders die weichen Übergänge zwischen den Animationen und das allgemein flüssige Gameplay haben mich überzeugt. In den PvP-Arenen hatte ich dadurch so viel Spaß in einem MMORPG wie schon seit Jahren nicht mehr.

Swords of Legends pvp
Im PvP geht es actionreich und in den Fraktionskämpfen auch mal sehr chaotisch zu.

Gerade im Punkt Animationen hat SOLO den direkten Konkurrenten wie TERA oder dem bald erscheinenden Elyon eine Menge voraus. Beide zwingen die Spieler oftmals lange still an einem Ort zu stehen und unterbrechen damit die actionreichen Kämpfe. Am ehesten würde ich das Kampfsystem von Swords of Legends als eine Mischung von Guild Wars 2 und ESO beschreiben.

Anders als Guild Wars 2 setzt Swords of Legends jedoch auf eine Holy-Trinity aus Tank, Heiler und DD. Dabei erfüllt fast jede Klasse zwei dieser Rollen, was mir sehr gut gefällt.

  • Durch das Spezialisierungs-System kann frei zwischen zwei Spielstilen hin und her gewechselt werden, ihr müsst euch lediglich außerhalb des Kampfes befinden
  • Auch die Ausrüstung ist mit einem Klick gewechselt

Der Todesbringer kann so die Rolle des DDs, aber auch eines Heilers annehmen. Der Speermeister hingegen kann als Tank oder DD gespielt werden. Lediglich der Schwertmagier ist fest an eine Rolle, die des Damage Dealers, gebunden.

Was macht das Ausrüstungssystem so gut? Wer an MMORPGs aus Asien denkt, dem werden wahrscheinlich direkt Dinge wie Grind oder ein nerviges Ausrüstungssystem in den Sinn kommen. Gerade Black Desert hat ein System etabliert, bei dem man nicht nur viel Farmen, sondern auch noch viel Glück haben muss.

Wer die beste Ausrüstung haben möchte, muss diese um viele Stufen aufwerten. Diese Aufwertungen können schiefgehen und sogar dazu führen, dass eure Ausrüstung wieder heruntergestuft wird. Auch das kommende MMORPG Elyon setzt auf ein solches System.

Swords of Legends hingegen geht einen spielerfreundlichen Weg. Die beste Ausrüstung bekommt ihr über das Crafting oder Dungeons, was das Grinden in Grenzen hält. Jede Ausrüstung lässt sich ohne Fehlschläge aufwerten und auch ein Herabstufen ist nicht möglich. Dazu gibt es ein Sockel-System, mit dem ihr die Ausrüstung nochmal nach euren Wünschen anpassen könnt.

Ebenfalls positiv sehe ich die Trennung zwischen PvE- und PvP-Ausrüstung. PvP-Ausrüstung verdient ihr euch nur über das PvP. Sie ist auch nur wirklich effektiv im Kampf gegen andere Spieler. Wer also kein Interesse am PvE oder PvP hat, kann die jeweilige Ausrüstung einfach ignorieren.

Was bietet SOLO alles zu Release? In Swords of Legends könnt ihr viele verschiedene Inhalte erleben, die jedem Spielertypen etwas bieten. Für viele dieser Inhalte wird jedoch das Max-Level Student 1 benötigt.

  • Es gibt 5 Dungeons mit zwei Schwierigkeitsgraden – Normal und Schwer – sowie einem kommenden dritten Schwierigkeitsgrad Episch
  • Ihr könnt 7 Life-Skills leveln, in denen ihr in mehreren Rängen aufsteigen und neue Belohnungen freizuschalten könnt
  • Es gibt 5 verschiedene PvP-Arenen, Open-World-PvP und eine reine PvP-Map, auf der zwei Fraktionen gegeneinander kämpfen
  • SOLO bietet verschiedene Ranglisten für die Spieler mit den meisten Erfolgspunkten, dem meisten Geld oder den besten Rängen im PvP
  • Ihr könnt euch im interessanten Housing-System austoben
  • Ihr habt Zugriff auf hunderte von Erfolgen
  • Es gibt einige Ingame-Minispiele, darunter eine Art Bomberman, Jumping Puzzle in der Origami-Welt und ein Kartenspiel

Zusätzlich wurden bereits neue Inhalte wie weitere Dungeons, Raids und ein 100v100 PvP-Modus angekündigt. Das macht insgesamt für ein neues MMORPG einen guten Eindruck und gerade PvP-Fans können sich hier wohlfühlen.

Swords of Legends Rangliste
In verschiedensten Ranglisten können sich Spieler und auch Allianzen miteinander messen.

Was ist mit der Grafik? SOLO gehört zu den MMORPGs mit der besten Grafik, die wir im Westen spielen können. Schon in den Trailern hat das Spiel damit auf sich aufmerksam gemacht und Ingame hält es, was die Videos versprachen.

Die Umgebungen, der Himmel und das Wasser sehen atemberaubend aus. Auch die Animationen im Spiel sind gelungen.

Lediglich die zu ähnlichen Gesichter, die alle Charaktere im Spiel haben, trüben den schönen Grafik-Aspekt des MMORPGs etwas.

Der langsame Start und Open-PvP könnten ein Problem werden

Wo liegen die Probleme von SOLO? Eines der größten Probleme von Swords of Legends ist der langweilige Einstieg. Denn dieser läuft linear und für jeden Charakter gleich ab:

  • Ihr beginnt mit einigen Quests in einer Art Tutorial
  • Nach dem Erreichen von Wolkenstieg könnt ihr dann die verschiedenen Klassen-Gebiete betreten, wo bis zum Max-Level etwa 10 unterschiedliche Quests pro Klasse auf euch warten
  • Ansonsten levelt ihr in den immer gleichen Gebieten mit den immer gleichen Quests. Und das sind in der Regel einfache “Töte X”- oder “Sammel X”-Aufgaben

Einzig das gute Kampfsystem macht das Leveln weiterer Charaktere erträglich. Allerdings graut es mir jetzt schon davor, alle Klassen im späteren Live-Spiel nochmal leveln zu müssen. Hier täte SOLO ein bisschen Abwechslung gut, wobei man den Level-Prozess in gut 10 bis 20 Stunden abschließen kann.

Das Open-World-PvP: Ein zweites Problem von Swords of Legends ist das Open-World-PvP. Das hatte ich Anfangs für optional gehalten, was jedoch nicht der Fall ist. Sobald ihr das Max-Level erreicht, bekommt ihr automatisch den Skill “Kampfrausch”.

Wenn ihr Kampfrausch aktiviert, dann könnt ihr andere Spieler attackieren, die ebenfalls Kampfrausch als Skill besitzen – also alle, die das Max-Level erreicht haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie die Fähigkeit aktiv haben oder nicht. Wer jedoch Spieler tötet, die keinen Kampfrausch aktiv haben, sammelt Stacks von Niedertracht:

  • Wer zu viel Niedertracht sammelt, landet ihr beim nächsten Tod im Gefängnis und das für etliche Ingame-Spielstunden.
  • Die Stunden im Gefängnis müsst ihr zudem mit Quests verbringen, um die Zeit zu reduzieren. Nach Erfahrungen in der Beta reichen bereits 2 Kills von anderen Spielern, um euch für 50 bis 300 Minuten wegzusperren, je nachdem wie ihr nebenbei im Gefängnis questet. Die Strafen sind also recht hoch.
  • Eine genaue Erklärung dazu haben wir hier erstellt: Spieler sind verwirrt vom PvP in Swords of Legends – Wir klären euch auf.

In der Beta bin ich bisher nur zwei Spielern begegnet, die mich in der offenen Welt attackiert haben. Ein Tod durch einen anderen Spieler hat zwar keine direkten Nachteile für mich – wie etwa der Verlust von Items – aber ist eben doch sehr nervig.

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Für mich hätte man das Open-PvP auf das Fraktionssystem beziehen können, das mit der Beta 2 eingeführt wurde. So könnt ihr euch einer von zwei Fraktionen anschließen, die sich bekämpfen:

  • Wer einer Fraktion angehört, kann Spieler der feindlichen Fraktion in der offenen Welt töten, ohne dafür Niedertracht zu bekommen.
  • Allerdings könnt ihr euch mit jedem Charakter neu entscheiden und sogar neutral bleiben und euch keiner Fraktion anschließen.
  • Trotzdem könnt ihr auch als neutraler Spieler durch den Kampfrausch getötet werden. Nur bekommt der Killer dafür dann negatives Qi.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass Kampfrausch an sich abgeschafft und durch offenes PvP zwischen den Fraktionen ersetzt wird. Wer Lust hat, kann sich dann mit einem oder mit allen Charakteren dem PvP in der offenen Welt anschließen und wer keine Lust hat, könnte für immer neutral bleiben.

Allerdings stehen die Chancen gut, dass Kills in der offenen Welt aufgrund der hohen Strafen eher unbeliebt sind.

Swords of Legends bekam in China schon große Updates

Wie sieht die Zukunft von SOLO aus? Swords of Legends startete 2017 mit einer ersten Beta in China und wurde dort 2019 offiziell veröffentlicht. Seitdem wurde es ständig erweitert.

Wer jetzt nach China schaut, wird viele Unterschiede zwischen ihrer und unserer Version des MMORPGs erkennen. Denn dort gab es bereits einige größere Updates mit Neuerungen, darunter:

  • 3 weiteren spielbare Klassen
  • Das neue Max-Level “Meister 1” (man levelt also wieder bis Student 36 und erledigt eine neue Aufstiegs-Quest)
  • Neue Gebiete
  • Neue Dungeons
  • PvP-Inhalte wie 100v100 und Gildenkämpfe

Für Content in den kommenden Monaten und Jahren sollte also gesorgt sein. Die neuen Inhalte sollen zudem komplett kostenlos veröffentlicht werden, wie der Publisher Gameforge versprach.

Ein starkes MMORPG, das sich in den Top 10 festsetzen wird

Pro
  • Actionreiches Kampfsystem
  • Faires Ausrüstungssystem
  • Guter Umfang an Spielinhalten
  • Viele abwechslungsreiche PvP-Inhalte
  • Starke Grafik
  • Kein Pay-to-Win
  • Guter Content-Nachschub in Aussicht
Contra
  • Sehr eintöniger Einstieg, der zudem immer gleich abläuft
  • Open-World-PvP gefällt nicht jedem
  • Keine deutsche Vertonung (nur Englisch oder Chinesisch)

Swords of Legends hat ein riesiges Potential, vor allem für Spieler, die sich gerne in Dungeons, ungewöhnlichen Life Skills wie Kopfgeldjagden und dem Kartenspiel oder dem PvP austoben möchten. Dabei punktet das MMORPG mit einem starken Kampfsystem, fairer Ausrüstung ohne stumpfen Grind, einer atemberaubenden Grafik und dem Verzicht auf Pay-to-Win. SOLO spricht dabei klar Fans von actionreichen Spielen wie Blade & Soul oder Black Desert an. Wer zudem noch einen Hang zum PvP hat, sollte sich in dem neuen MMORPG sofort wohlfühlen.

Allerdings müsst ihr zuerst das Max-Level erreichen, bevor ihr wirklich Spaß mit den Inhalten haben könnt. Das, und der Buy-to-Play-Aspekt, sorgen erstmal für eine große Einstiegshürde. Zudem sagt die asitatische Optik nicht jedem Spieler zu. Das wird die Spielerzahlen insgesamt etwas kleiner halten, wobei auch Final Fantasy XIV gezeigt hat, dass ein MMORPG aus Asien im Mainstream landen kann.

Nach den 80 Stunden bin ich mir sicher, dass uns Swords of Legends über viele Jahre begleiten könnte. Zwar vermute ich, dass es nicht für die Top 5 – WoW, FFXIV, ESO, GW2, BDO – reicht, aber irgendwo dahinter könnte sich SOLO fest etablieren.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Warum wird gerade ein Chicken McNugget auf eBay für 40.000 $ vertickt?

Kaum zu glauben, aber ein McDonald’s Kunde hat ein simples Chicken McNugget Online zum Verkauf angeboten und mittlerweile ist das Ding fast 40.000 US-Dollar wert. Das liegt daran, dass es aussieht wie ein Männchen aus Among us.

Was ist das für in Nugget? Ein McDonald’s-Kunde, der auf eBay unter dem Namen Polizna bekannt ist, hat sich ein BTS-Menü (Eine Promo-Aktion zu einer K-Pop-Band) bei der örtlichen Filiale bestellt. Im Menü waren auch ein paar Chicken Nuggets enthalten. Eines davon kam dem Kunden jedoch seltsam vor.

Das Stückchen paniertes Hähnchen-Formfleisch sah irgendwie anders aus. Es hatte zwei, an Beine erinnernde Fortsätze und war ansonsten recht simpel oval geformt. Schnell war Polizna klar, wo er diese Form schonmal gesehen hatte: In dem erfolgreichen Deduktions-Spiel Among us!

Among-us-Chicken Nugget ist fast 40.000 US-Dollar wert!

Was passierte als Nächstes? Wohl mehr als Spaß denn als ernstes Angebot stellte Polizna das Nugget bei eBay für 99 Cent online. Was dann passierte, hat er sich wohl nicht träumen lassen. Denn das kleine Stück Hühnerfleisch wurde mit über 150 Geboten belegt und hat seinen Wert um ein Vielfaches erweitert.

Von ehemals 0,99 Dollar ist es jetzt (Stand 2. Juni 2021) schon 40.100 US-Dollar wert! Und es ist kein Ende in Sicht, denn die Auktion wird erst am 3. Juni enden und hat daher noch gut einen Tag Laufzeit übrig. Gut möglich, dass bis dahin noch 50.000 oder noch mehr Dollar für das Nugget zusammenkommen.

chicken nugget
Seht ihr die Ähnlichkeit? Quelle: eBay

Was genau die Bieter mit dem Nugget machen wollen, ist unklar. Allerdings gibt Polizna in der Produktbeschreibung an, dass er das Ding noch vor dem Verfallsdatum verschicken werde. Außerdem werde er das Nugget vor dem Versand einfrieren und Vakuum-verpacken, damit die Frische und Genießbarkeit erhalten bleibe.

Soße gibt’s gratis dazu: Und da via Twitter noch darauf hingewiesen wurde, dass es für diesen Preis gefälligst mit Szechuan-Soße geliefert werden solle, hat Polizna noch angegeben, dass er auf Anfrage solche eine Tunke gratis beisteuern werden. Na dann Mahlzeit!

Ihr seid ein großer Fan von Among us und wollt das Spiel noch mehr genießen? Dann wartet nicht länger und seht euch unseren Artikel mit 2 besonders interessanten Mods an, die Among us zu noch mehr Spielspaß verhelfen. Darin kommen zwar keine Chicken Nuggets vor, aber dafür andere launige Dinge. Viel Spaß!

Quelle(n):
  1. Polygon

CoD Warzone & Cold War: Neue Pistole AMP63 ist live – So bekommt ihr sie schnell

Call of Duty: Warzone und Black Ops Cold War haben eine neue Waffe – die automatische Pistole AMP63. MeinMMO zeigt euch, wie ihr die Knarre schnell freispielt und gibt einen ersten Einblick, wie stark das Teil ist.

Mit einem kleinen Update kam am Abend des 01. Juni die AMP63 zu Black Ops Cold War und dem Battle Royale Warzone. Die automatische Pistole basiert wohl auf der polnischen Waffe PM-63, die sich als persönliche Verteidigungswaffe eignet. Solche Handfeuerwaffen sind eigentlich nicht Teil der infanteristischen Kämpfe, sondern werden von Versorgungseinheiten oder Fahrzeugbesatzungen getragen, die sich mit einer persönlichen Verteidigungswaffe wehren können, falls es notwendig wird (via Wikipedia).

In Call of Duty ist die automatische Pistole Teil der härtesten Kämpfe und muss auf dem Schlachtfeld an vorderster Linie bestehen. MeinMMO zeigt euch, wie ihr die neue Waffe bekommt und gibt euch dazu eine kurze Einordnung, wie stark die AMP63 in Warzone und Cold War ist.

CoD Cold War & Warzone: AMP63 freischalten – In 30 Minuten

Wie bekomme ich die Waffe am schnellsten? Ihr könnt euch die AMP63 auf verschiedene Wege besorgen, doch im Zombie-Modus von Cold War geht es mit Abstand am schnellsten.

  • Erreiche 400 kritische Abschüsse mit Pistolen im Zombie-Modus von Cold War

Packt eure Lieblings-Pistole in euer Loadout, startet eine normale Runde auf einer der Überlebens-Maps und grillt Zombies mit Headshots, bis ihr down geht. Wiederholt das ein paar mal und ihr könnt die Aufgabe in unter 30 Minuten erledigen. Kennt ihr euch im Zombie-Modus nicht so gut aus, kann es auch länger dauern. Doch selbst dann ist die Zombie-Variante immer noch schneller, als die anderen Gameplay-Wege zum Freischalten.

Mehr zum Thema
CoD Cold War: Einsteiger-Guide für Zombies – So gelingen eure ersten Runden
von Maik Schneider

Wie kann ich die Waffe noch holen? Habt ihr absolut keine Lust auf die Zombie-Lösung oder spielt nur Warzone, kommt ihr auch anders an die AMP63. Drei weitere Möglichkeiten sind:

  • Multiplayer von Cold War: Töte in 20 verschiedenen abgeschlossenen Spielen mit einer Pistole 5 Feinde.
  • Warzone: Töte in 20 verschiedenen Spielen mit einer Pistole 5 Feinde. (Am besten in Beutegeld)
  • Kaufbares Bundle: Holt euch das „Gammastrahlen“-Bundle im Shop für 1.000 CoD-Points (ca. 10,- €)

Beachtet dabei: Wollt ihr die Pistole im Multiplayer von Cold War freispielen, müsst ihr die Matches immer zu Ende spielen. Verlasst ihr die Runde vorher, zählen eure Pistolen-Kills nicht für den Fortschritt. Den Beutegeld-Modus von Warzone könnt ihr verlassen, sobald die Kills durch sind.

Kauft ihr das Bundle im Shop, levelt ihr die Waffe zwar schon, doch könnt die Aufsätze nicht verändern. Erst wenn ihr die AMP63 komplett freispielt, könnt ihr auch Modifikationen an der Waffe vornehmen.

AMP63 ist kein Überflieger in Cold War & Warzone

Wie macht sich die AMP63 in Warzone? Zwei Dinge vorweg:

Mit der AMP63 kommt die zweite automatische Pistole zu Warzone und einige Spieler hatten Angst (oder gehofft), dass die Waffe zum Start wieder so „overpowert“ (OP) ist wie die Sykov-Pistole. Die AMP63 ist durchaus stark, vergibt jedoch wenig und lässt sich dadurch schwer spielen. Zudem ist die Pistole nicht als Akimbo-Version nicht zu empfehlen – der Schaden mit Akimbo ist stark reduziert.

Das Problem mit der AMP63 ist ihre geringe Feuerrate zusammen mit den benötigten Brust-Treffern für einen Kill. Um die stark Time-to-Kill von 456 Millisekunden bei Brust-Treffern zu erreichen, müssen alle 7 Schüsse, die für den Kill nötig sind, auch in der Brust treffen. Landet auch nur eine Kugel eher im Bauch, dann geht die Time-to-Kill auf 532 Millisekunden nach oben. Aufgrund der geringen Feuerrate von 637 Schuss pro Minute, vergibt die Waffe außerdem keine Fehler und jede Kugel, die daneben geht, erhöht die Time-to-Kill bereits um knapp 10 Millisekunden.

Durch ihr niedriges Time-to-Kill-Potenzial machen die Werte der Waffe ordentlich was her. Doch die Nachteile überwiegen und es ist eher unwahrscheinlich, dass sich die Waffe bei den normalen Spielern durchsetzt. Eine erste Analyse der Waffe liefert der Warzone-Experte und CoD-YouTuber „JGOD“. Wir binden euch sein englisches Video hier ein:

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Wie macht sich die AMP63 in Cold War? Für den Multiplayer von Cold War lassen sich bisher keine tiefen Analysen der Werte finden. Schaut man sich ein wenig Gameplay an, wirkt die Waffe durchaus stark, leidet jedoch unter dem kleinen Magazin von maximal 25 Schuss. Die eher niedrige Feuerrate liegt sogar hinter der Salven-Pistole Diamatti.

Wollt ihr euch AMP63-Gamplay ansehen, binden wir euch ein Video des englischen YouTubers „Frizzeyes“ hier ein:

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Die AMP63 hat durchaus das Potenzial, einige Fans in Warzone und Cold War zu sammeln. Doch auf den ersten Blick wirkt die neue Pistole nicht wie ein echter Überflieger, sondern eher wie eine nette Ergänzung.

Wenn ihr immer auf der Suche nach eurer nächsten Lieblingswaffe seid, dann schaut in unserer Liste vorbei mit den 5 Waffen in CoD Warzone, die den höchsten Schaden verursachen. Hier findet ihr die automatischen Waffen mit dem meisten Schaden im Spiel und die Liste bietet sogar Überraschungen.

Ufos in Fortnite gesichtet – Spieler werden jetzt von Aliens entführt

In Fortnite: Battle Royale warten Spieler auf die Ankunft von Aliens im Spiel. Nun scheint das Warten ein Ende zu haben, denn die ersten Ufos wurden gesichtet und Spieler werden jetzt von Aliens entführt. Wir zeigen euch, wie das Ganze im Spiel aussieht.

Das ist gerade los in Fortnite: Das Ende von Season 6 nähert sich immer weiter und die ersten Hinweise zur nächsten Season wurden von Dataminern entdeckt. Die Leaker fanden dabei einige Infos, die auf eine Ankunft von Aliens in Fortnite deuten.

Ein Erscheinen von Außerirdischen wurde dann bestätigt, als der erste Kornkreis in Colossal Crops auftauchte und zeigte, dass die Aliens nicht mehr weit sein können. Nun scheint es so, als wären die Ufos aktiviert worden und diese machen jetzt Jagd auf Spieler. Das zeigen Clips auf Twitter, die von Spielern gepostet wurden.

So sieht es aus, wenn ihr von Aliens entführt werdet

So sieht es für den entführten Spieler aus: Der Spieler ExoticservicesX behauptet, der erste Spieler zu sein, der von Aliens entführt wurde. Er teilte einen Clip von seinem Erlebnis auf Twitter (via Twitter). Man konnte sehen, wie der Spieler von einem Lichtstrahl in Risky Reels verfolgt wird, bevor er in die Luft gehoben wurde und dann langsam verschwand. Man konnte jedoch leider nicht sehen, wie es danach weiterging, als er sich aufgelöst hatte.

In einem YouTube-Video zeigte jedoch ein Spieler, wie die ganze Entführung ablief. Auch hier startete die Entführung wieder bei Risky Reels mit einem Lichtstrahl. Doch hier konnte man sehen, dass der Spieler sich auflöste und dann in eine Art andere Dimension gesaugt wurde, bevor er auf einem anderen Teil der Map wieder aufwachte:

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Gameplay von der Alien-Entführung in Fortnite

Außerdem fällt noch auf, dass der Spieler vor der Entführung keine Schilde hatte, aber nachdem er wieder auf der Fortnite-Map aufwacht, volle Schilde besitzt. Eine Entführung von den Aliens kann also offenbar echt nützlich sein, um eure Lebenspunkte wieder aufzufüllen.

Wie kann man entführt werden? Bisher scheint es so, als würden die Aliens einfach zufällig einen Spieler auswählen und mitnehmen. Es ist nicht bekannt, ob es eine Methode gibt, um eine Entführung herbeizuführen, doch wie es aussieht, scheint Risky Reels ein guter Ort für einen Versuch zu sein.

Wenn ihr also selbst von den Aliens entführt werden möchtet, solltet ihr euer Glück bei Risky Reels probieren. Vielleicht werdet ihr dann auch Zeugen oder gar der Fokus einer Entführung. Es bleibt spannend, wie es mit den Ufos und Aliens weitergeht. Immerhin ist es nicht mehr lange, bis Season 6 zu Ende geht.

Alles, was wir zum Ende von Season 6 und dem Start von Season 7 wissen, findet ihr hier.

Pokémon GO startet bald Event mit neuer Galar-Form und Mega-Entwicklung

In Pokémon GO steht in Kürze das Event “Eine gemächliche Entdeckung” an. Das dreht sich um langsame Pokémon und stellt vor allem neue Formen von Flegmon in den Vordergrund.

Wann startet das Event? “Eine ganz langsame Entdeckung” beginnt am Dienstag, den 08. Juni 2021, um 10:00 Uhr und bleibt bis Sonntag, den 13. Juni 2021, um 20:00 Uhr aktiv.

Passend zum Namen wird das Event in erster Linie gemächliche Pokémon in den Vordergrund stellen – wobei es laut Ankündigung zusätzlich einige überaus aktive Pokémon geben wird. Der Star des Events ist allerdings Flegmon, das eine neue Form und Entwicklung spendiert bekommt.

Neue Galar- und Mega-Formen für Flegmon

Diese Formen kommen ins Spiel: Mit dem Event feiert die Galar-Variante von Flegmon ihr Debüt in Pokémon GO. Das Monster ist sehr gut an seiner bunten Färbung zu erkennen.

Gleichzeitig wird damit auch die Galar-Form von Lahmus verfügbar, eine der Entwicklungen von Flegmon. Dieses Monster bringt die Typen-Kombination aus Gift und Psycho mit, kann aber nur auf einem speziellen Wege entwickelt werden: Um es zu bekommen, müsst ihr 30 Pokémon vom Typ Gift fangen, während ihr Galar-Flegmon als euren Kumpel ausgewählt habt. Ähnliche Entwicklungs-Anforderungen hatten zuletzt auch Monster wie Pam-Pam oder die neue Evoli-Entwicklung Feelinara.

Eine weitere Form von Flegmon, Galar-Laschoking, wird derweil noch nicht verfügbar sein. Das wird offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel kommen.

Neue Mega-Entwicklung kommt: Die Galar-Formen von Flegmon sind nicht die einzige neue Variante des Monsters in Pokémon GO. Auch seine Mega-Entwicklung “Mega-Lahmus” wird während des Events erstmals verfügbar sein und in den Mega-Raids auftauchen. Mega-Energien für das Monster könnt ihr außerdem aus speziellen Feldforschungsaufgaben während des Events bekommen.

Diese Pokémon sind noch dabei: Neben Flegmon und Lahmus werden weitere Event-Spawns die “gemächliche Entdeckung” bestimmten. Dazu gehören:

  • Bummelz
  • Schluppuck
  • Sponk
  • Muntier

In Raids tauchen auf:

  • Galar-Flegmon
  • Alola-Sleima
  • Muschas
  • Sheinux
  • Praktibalk
  • Relaxo
  • Laschoking
  • Letarking
  • Toxiquak

Diese Boni gibt es: Neben den veränderten Spawns gibt es eine thematische Sammelherausforderung rund um Flegmon. Löst ihr die, bekommt ihr ein Flegmon-Shirt für euren Avatar, 30 Hyperbälle und 3.000 EP. Aus PokéStops könnt ihr Flegmon-Sticker bekommen.

Außerdem soll es im Shop eine kostenlose Box geben, die euch 20 Pokébälle, 10 Superbälle und einen King-Stein spendiert.

Das Flegmon-Event ist nur eines von vielen, die im neuen Monat anstehen. Ihr wollt wissen, was sonst in Pokémon GO los ist? Dann findet ihr hier alle Events in Pokémon GO im Juni.

Dead by Daylight: Ist es rassistisches Blackfacing, wenn ein Killer die Haut eines schwarzen Überlebenden trägt?

Kann ein Killer in Dead by Daylight rassistisch sein? Ja, finden einige Streamer – und machen sich damit zum Gespött der Community.

Dead by Daylight gehört eindeutig zu den Spielen, bei denen es immer wieder eher merkwürdige Diskussionen gibt. Allein die Gespräche um die eigentlich harmlose Pride-Flagge zeigen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der Leute sein können. Jetzt tauchte ein neuer Fall auf, bei dem vier Überlebende einem Killer Rassismus vorwarfen – einfach nur, weil er ein kosmetisches Item trug.

Was war das Problem? Der Kannibale, oft auch „Bubba“ genannt, ist einer der vielen Killer aus Dead by Daylight. Er ist der Killer aus dem berühmten „Texas Chainsaw Massacre“-Film. Als sinistrer Kannibale verspeist er nicht nur das Fleisch der Menschen, sondern baut sich auch Masken aus ihrer Gesichtshaut, die er ihnen vom Körper zieht – wie sich das eben für einen anständigen Horror-Killer so gehört.

In Dead by Daylight haben die Entwickler schon vor mehreren Jahren ein kleines Feature eingebaut. Wenn der Kannibale die ursprünglichen 4 Überlebenden (Dwight, Meg, Jake und Claudette) oft genug tötet, dann schaltet Leatherface die „Gesichter“ dieser Überlebenden frei. Er kann dann als Skin wortwörtlich die Haut dieser Überlebenden auftragen und benutzen.

Das geht demnach auch mit der Haut von Claudette, die eine schwarze Hautfarbe besitzt. Entsprechend kann sich Bubba die schwarze Haut von Claudette auch als Maske aufziehen.

Streamer ragequitten wegen “Rassismus-Bubba”: Manch ein Überlebender findet das offenbar rassistisch, denn das wäre eine Art von „Blackfacing“. Ein besonders prominentes Beispiel von vier Freunden, die ihre Runde gegen einen Leatherface mit Claudette-Gesicht streamten, machte gestern im Subreddit von Dead by Daylight die Runde. Kaum erkannten die Spieler, dass der Killer die schwarze Haut von Claudette verwendet, verließen sie das Spiel. Anschließend beleidigten sie den Killer im Endgame-Chat noch als „absichtlich und bewusst rassistisch“ und meldeten ihn über das Report-Feature.

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Der vollständige Chat-Dialog aus dem Endgame-Chat wurde ebenfalls festgehalten. Den könnt ihr euch auf Imgur durchlesen.

Community spottet – „Und jetzt stellt euch Auto-Bann vor“: Seit einigen Tagen wird das Thema „Auto-Bann“ im Subreddit von Dead by Daylight heiß diskutiert. Immerhin wollen die Entwickler einen automatischen Sanktions-Mechanismus, der Spieler nach einer bestimmten Anzahl an Meldungen sperrt. Beispiele wie diese sind dabei Wasser auf die Mühlen der Leute, die der festen Überzeugung sind, dass so ein Auto-Bann-Feature in DbD massiv von Gruppen ausgenutzt wird, um einzelne Spieler zu Unrecht zu bestrafen.

Entsprechend viele Memes tauchten dann anhand der Geschichte auf.

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Cortyn meint: Kannste dir nicht ausdenken.

Ich glaube, für relativ viel Verständnis zu haben, was das Verletzen von Gefühlen, Rassismus und Sexismus angeht. Aber in diesem Fall finde ich es nur albern. Ein Skin (im wahrsten Sinne), der zusammen mit drei weiteren besteht, kann einfach nicht rassistisch sein.

Aus meiner Sicht ist Bubba sogar ein wunderbar gelebtes Beispiel für Gleichberechtigung. Der isst, häutet und tötet nämlich alle gleichermaßen und nimmt dabei überhaupt keine Rücksicht auf Hautfarbe oder Geschlecht. Vermutlich sind das ohnehin Konzepte, die dieser Charakter gar nicht verstehen würde.

Wie ist eure Meinung zu dieser Thematik? Benehmen sich die Überlebenden hier ziemlich bescheuert? Oder haben sie durchaus gute Gründe?

Bescheuertes Video zeigt bedrückend gut, welche Probleme WoW BC Classic hat

Passend zum Release von WoW BC Classic hat ein bekannter YouTuber ein Video erstellt, welches den Pre-Patch und den Release-Abend zusammenfasst. Dabei trifft er die Situation so gut, dass es fast schon weh tut.

Das ist das Video: Der YouTuber Captain Grim hat heute, am 1. Juni gegen 16:00 Uhr deutscher Zeit ein neues Video hochgeladen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Machinima, ein animiertes Video, welches Modelle aus World of Warcraft verwendet.

Captain Grim ist bekannt dafür, immer wieder solche Machinimas zu produzieren, die oft Umstände in WoW parodieren. Auch dieses Mal hat er sich das Verhalten der Spieler oder Probleme im Spiel als Vorbild genommen.

Das neue Video beginnt mit der „Landung“ der Draenei auf Azeroth. Das neue Allianz-Volk stürzt nämlich mit einem Raumschiff ab – offenbar, weil ihr Chef, der Prophet Velen, keinen Führerschein hat…

Anschließend geht Captain Grim dazu über, die vergangenen zwei Wochen seit dem Pre-Patch am 19. Mai zu parodieren, aufgearbeitet mit Witz und Humor aber auch einer guten Portion Kritik – vor allem an den Spielern. Wir haben das Video hier für euch eingebunden:

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Das neue Video von Captain Grim.

„Ich liebe es, andere zu bezahlen, um für mich zu spielen!“

Was sind die Probleme? Das Video geht zwei Punkte an, die immer wieder in der Community diskutiert wurden – sogar schon vor Burning Crusade:

  • fehlende soziale Interaktion
  • und das sogenannte „Dungeon Boosting“

Bei Dungeon Boosts lassen sich Charaktere mit niedriger Stufe von höheren Spielern durch eine Instanz „ziehen“. Sie bleiben dabei im Regelfall am Eingang stehen, während der Booster – meist Magier – die Gegner im Dungeon zusammenzieht und tötet.

Dadurch erhalten die zu boostenden Charaktere Erfahrung fürs Nichts-Tun, die Booster nehmen in der Regel einen ordentlichen Batzen Geld dafür. Diese Methode ist zwar bequem und für Booster lukrativ, hat aber einige Nachteile:

  • Erfahrung mit der eigenen Klasse und Ausrüstung bleiben auf der Strecke
  • man „spielt“ nicht wirklich, sondern lässt andere für sich spielen
  • Spieler lassen sich lieber ziehen, als etwas mit anderen zu unternehmen

Darunter leidet schlussendlich auch die soziale Interaktion, wie Captain Grim im Video zeigt. Ein neuer Spieler versucht, Anschluss zu finden – aber der andere lässt sich lieber boosten. So kommen kaum neue Gruppen oder Bekanntschaften zustande.

Dazu kommen weitere Probleme, wie etwa das Töten von Questgebern (besonders auf PvP-Realms) oder der vermutlich überlaufene Release, die jedoch beide schon fast zur DNA von World of Warcraft gehören.

Woher kommt diese Einstellung? Der Pre-Patch wurde zwei Wochen vor dem Release von BC Classic aufgespielt und brachte schon die neuen Völker der Blutelfen und Draenei mit sich, wie auch die Möglichkeit, einen Charakter auf Stufe 58 zu boosten.

Dieser Boost funktioniert aber nicht auf die neuen Völker. Spieler, die Draenei oder Blutelfen spielen wollen, hatten also nur zwei Wochen Zeit, um die neuen Charaktere zu leveln. Dafür haben sie sich möglichst schnelle und bequeme Wege gesucht: Dungeon Boosts.

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3 Gründe, warum ihr das neue Feature in WoW BC Classic nicht nutzen solltet
von Benedict Grothaus

Wie sinnvoll die sind, sei dahingestellt – in jedem Fall hätte man es auch ohne solche Praktiken geschafft. Denn in Burning Crusade ist die benötigte Erfahrung für die Stufen 20-50 verringert und die erhaltene Erfahrung aus Quests ab Stufe 30 im Vergleich zu Classic verdoppelt.

Wer mit dem Pre-Patch angefangen und halbwegs „ernsthaft“ gelevelt hat, ist bis zum Release-Abend locker auf 58 angekommen, ohne dafür Gold an andere Spieler für Boosts zu zahlen. Und auf dem Weg dorthin hat er vielleicht sogar neue Bekanntschaften geknüpft, die ihn in Burning Crusade noch durch Dungeons begleiten, wenn die Booster ihm nicht mehr helfen können. Wenn ihr noch Anschluss sucht, schaut bei uns im Stream zum Release rein. Im Chat findet ihr sicherlich noch Mitspieler, die ebenfalls nach Gruppen suchen:

WoW Burning Crusade Classic – Wir kehren in die Scherbenwelt zurück