Der Twitch-Streamer Asmongold ist eigentlich für seine Streams zu World of Warcraft bekannt. Nun hat er aber auf das MMORPG Final Fantasy XIV gewechselt. Damit hat er Rekord-Werte auf Twitch erzielt und für einen Boom bei Final Fantasy XIV auf Steam gesorgt. Jetzt hat der Streamer mit den ausdrucksstarken Augenbrauen einen Tipp für Blizzard, welche 2 Features aus Final Fantasy XIV sein altes MMORPG besser machen würden.
Das ist ein Problem von WoW, das Asmongold sieht: In einem Interview mit Dexerto spricht der WoW-Experte Asmongold über einen großen Unterschied zwischen World of Warcraft und Final Fantasy XIV. Final Fantasy XIV hat die insgesamt bessere Community:
„Blizzard ist berüchtigt dafür, nicht mit miesen Leuten umgehen zu können. Das führt dazu, dass die normalen Spieler stinkig werden. Ganz normale, ausgeglichene, vernünftige Leute werden zu einer Community, die immer feindseliger zu Außenstehenden ist, auch zu Frauen.“
Feature 1: Neue Spieler klar markieren
Was könnte Blizzard dagegen tun? Asmongold sieht 2 Sachen, die Final Fantasy XIV richtig macht:
Zum einen gibt es bei Final Fantasy XIV ein kleines Zeichen neben dem Namen eines neuen Spielers, ein Blatt-Symbol:
„Ich denke, oft sind Leute einfach hart zu jemanden, von dem sie gar nicht wissen, dass er neu ist. Aber wenn sie es wissen, würden sie mehr Verständnis für ihn aufbringen.“
Das Blatt-Symbol in Final Fantasy XIV bleibt 168 Stunden bestehen oder bis man die Grundkampagne von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn abgeschlossen hat.
Feature 2: Lasst Spieler im Raid gleich vorm Boss respawnen
Zum anderen glaubt Asmongold, WoW bestraft das Scheitern in Raids bei Bossen zu hart:
„Die Strafe für eine Niederlage in einem Raid ist eine andere Sache. Wenn du in Final Fantasy XIV bei einem Boss stirbst, ist der Respawn normalerweise genau vorm Boss und du kannst eigentlich sofort da weitermachen und den Boss wieder pullen. In WoW musst du zurückrennen und eine Menge Zeit verschwenden und immer wenn man seine Zeit verschwendet, führt das zu einer viel toxischeren Beziehung“.
Laut Asmongold brauche Blizzard im Moment einfach ein paar neue Ideen für WoW. Seiner Ansicht nach wünschten sich das auch viele Spieler: Es gebe einfach zu wenig Innovation in WoW, die Entwickler wüssten nicht mehr, was die Spieler wollen.
Zur schlechten Stimmung trage der aktuelle Zustand von Shadowlands bei: Die Erweiterung biete einfach zu wenig Inhalte und verschwende die Zeit der Spieler. Die Story-Qualität habe im Laufe der Erweiterung stark nachgelassen. Laut Asmongold war die Story zu Beginn von Shadowlands am Höhepunkt, fiel während der Erweiterung dann aber auf einen Tiefpunkt.
Könnte das klappen, was Asmongold vorschlägt? Die zwei Änderungen, die Asmongold vorschlägt, wären sicher leicht und einfach umzusetzen.
Der kleine „Corpse Run“, den man nach jedem Wipe in WoW hinlegen muss, ist tatsächlich etwas, das heute nicht mehr zeitgemäß wirkt – und so, als bestraft man den Spieler für sein Versagen. Einige „Oldschool-Raider“ begrüßen diese Strafe sicher (“Raiden muss hart sein, damit man sich richtig über den Sieg freut”), doch Zeitverschwendung kann tatsächlich zu Frust beitragen.
In der Regel kommt es zu toxischem Verhalten in WoW aber vor allem, wenn man mit “Außenstehenden” zusammenspielt, wie Asmongold sagt: Da raidet man eher selten Progress und stirbt 50-mal an einem Abend.
Der Vorschlag mit dem “Neuen Spieler”-Symbol oder wenigstens ein “Zum ersten Mal in diesem Dungeon”-Symbol ist jedoch richtig gut. Gerade wenn dieses Symbol noch in Verbindung mit einem EXP-Bonus für die anderen in einer Gruppe steht, könnte das tatsächlich eine wichtige Änderung für WoW sein.
Auf niedrigen Leveln müssen neue Spieler in Final Fantasy XIV Ausrüstung tragen, die nicht gerade schick aussieht. Zudem hat sie oft die unpassendsten Farben. Wir erklären euch, was ihr dagegen tun könnt.
Das ist das Problem: Seien wir mal ehrlich: auf niedrigen Leveln sieht der Spieler-Charakter in FFXIV aus wie ein Clown und das ist nicht die Schuld der Spieler. Sie geben sich viel Mühe, um ihren Charakter im Creator so zu gestalten, dass er oder sie cool, hübsch oder niedlich aussieht.
Doch der Wille der Entwickler war es, dass die Ausrüstung auf niedrigen Leveln, die man beim NPC kaufen kann oder als Belohnung aus Quests bekommt, immer in die unterschiedlichsten Farben getaucht ist. So läuft man als Neuling auf Level 10 gerne mal in einem grünen Helm, einem roten Oberteil, einer gelben Hose und Schuhen durch die Gegend.
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Auf reddit erscheinen regelmäßig Screenshots von Neulingen, die mit dem bunten Gear unglücklich sind
Auch langjährige Spieler mussten da durch. Natürlich könnte man jetzt das Konto zücken und in dem Cash-Shop von FFXIV hübsche Outfits kaufen. Doch ihr könnt euch aufhübschen, ohne dafür richtiges Geld zahlen zu müssen. Wir haben hier einige Tipps für euch, wie ihr eurem Krieger des Lichts schon ab Level 15 richtig coole Klamotten verpassen könnt.
Farbe ändern
So könnt ihr eure Items färben: Die Möglichkeit bietet sich euch an, sobald ihr Level 15 erreicht habt. Durch eine Quest könnt ihr die Option freischalten, euren Outfits eine andere Farbe zu verpassen.
Die Quest dazu findet ihr an folgender Stelle:
Ort: Westliches Thanalan (X: 12,6 / Y: 14,3). Nicht weit weg von dem Eingang zum Sonnenwind.
Quest-Name: Farbenlehre
NPC: Swyrgeim
Der Quest-NPC ist schwer zu übersehen.
Spieler, die in der Stadt Ul’dah ihre Reise begonnen haben, können mit Level 15 direkt zum Quest-NPC in Westlichen Thanalan laufen und dort die Färbeoption freischalten. Spieler aus Gridania können es theoretisch auch tun, aber ihr Laufweg ist um einiges länger. Spieler aus Limsa Lominsa hingegen müssen erst die Level 15 Hauptszenario-Quest “Die Stimme des Meeres” absolvieren, um von der Insel zu anderen Städten reisen zu können.
Sobald ihr die Färb-Option freigeschaltet habt, könnt ihr auf eure Ausrüstung klicken und euch anschauen, wie es in verschiedenen Farben aussehen wird.
Um einen Ausrüstungsgegenstand färben zu können, müsst ihr die entsprechende Farbe im Inventar haben. Die könnt ihr bei NPC-Händlern in den drei Hauptstädten, am Marktbrett kaufen oder selbst herstellen, falls ihr das nötige Handwerker-Level und die Materialien habt. Ihr könnt die Farbe von euren Klamotten auch komplett entfernen, indem ihr das Terebinthe-Öl verwendet.
Grundsätzlich ist ein Großteil vom Gear in FFXIV fräbbar. Ob ein Item färbbar ist, sieht man an einem kleinen Kreis in der oberen Ecke des Item-Icons.
Projektionen, auch bekannt als Transmog
Unter “Transmog” verstehen viele MMORPG-Spieler ein System, das es ihnen ermöglicht, das Aussehen von Ausrüstungsstücken zu verändern. In Final Fantasy XIV heißt es “Projektion”. Es kann ebenfalls ab Level 15 freigeschaltet werden, und zwar beim selben NPC wie das Färben.
Ort: Westliches Thanalan (X: 12,6 / Y: 14,3). Nicht weit weg von dem Eingang zum Sonnenwind.
Quest-Name: Schöner Schein
NPC: Swyrgeim
Dieses Feature erlaubt euch, das Aussehen der unliebsamen und unpassenden Rüstungsstücke zu vertuschen, indem ihr anderes Aussehen “drüberprojiziert”. Auf diese Weise könnt ihr euch eigene coole Set-Kombinationen zusammenstellen und das schon recht früh im Spiel.
Links im Projektionsmenü befindet sich die Rüstung, die ihr aktuell angelegt habt. Rechts findet ihr Gegenstände, dessen Aussen ihr darauf projizieren könnt.
Das Projizieren funktioniert ausnahmslos mit allen Rüstungsgegenständen, solange sie von dem jeweiligen Job getragen werden können. Ihr könnt zum Beispiel einen Weißmagier nicht wie einen Paladin aussehen lassen. Das gilt auch für Handwerker- und Sammlerklassen.
Um das Aussehen eines Rüstungs-Items ändern zu können, benötigt ihr außerdem Projektionsprisma, das ihr bei NPCs oder am Marktbrett kaufen könnt. Alternativ könnt ihr sie gegen Staatstaler bei euren Staatlichen Gesellschaften eintauschen. Jede Projektion verbaucht ein Prisma.
Es gibt außerdem eine Reihe von Regeln, die beim Projezieren gelten:
Um ein Rüstungsstück in ein anderes verwandeln zu können, müsst ihr es in eurem Besitz haben. Das ist einer der großen Unterschiede zum Transmog-System von WoW. Sobald ihr ein Rüstungsstück nicht mehr besitzt, könnt ihr dessen Aussehen auch nicht mehr auf andere Sachen projizieren.
Die Gegenstandsstufe des Projektions-Items muss entweder gleichwertig mit eurem Gear sein oder drunter liegen.
Ihr könnt die projizierten Rüstungsstücke sowohl vor als auch nach der Projektion färben.
Die gespeicherten Projektions-Sets können auch außerhalb der Gästezimmer in Städten und Housing-Gebieten genutzt werden.
Damit ihr die Rüstungsteile, die ihr nur zum Projizieren nutzt, nicht immer mit euch rumschleppen müsst, gibt es in FFXIV die Projektionskommode mit 400 zusätzlichen Inventarplätzen. Sie steht in den Gästezimmern der verschiedenen Städte. Dort könnt ihr euren ganzen Krempel ablegen und auch mit einzelnen Kombinationen experimentieren, ohne, dass ihr dafür Prisma ausgeben müsst.
Die Kommode ermöglicht es euch außerdem, bis zu 15 verschiedene Sets zusammenzustellen und sie abzuspeichern. Dadurch könnt ihr frei mit den Sachen, die ihr habt, rumexperimentieren und sie so kombinieren wie ihr wollt (und wie die Regeln es zulassen).
Bei Bedarf können sie dann sofort über das aktuelle Gear projiziert werden, sofern alle Bedingungen dazu erfüllt sind (richiger Job, etc). Falls ihr die Items wieder braucht, könnt ihr sie ganz bequem wieder aus der Kommode rausnehmen.
Das bekommt ihr am Marktbrett: Die logische Anlaufstelle für neue Outfits ist natürlich das Marktbrett. Dort findet ihr viele Rüstungsgegenstände mit Level 1, die nur als Projektions-Items gedacht sind. Problem dabei ist aber, dass sie oft sündhaft teuer sind, vor allem, wenn man als neuer Spieler in FFXIV einsteigt.
Das bleibt aber nicht ewig so. Einige der Gegenstände sind schon seit vielen Jahren verfügbar und ihr Preis ist entsprechend stark gesunken. Ihr könnt euch also ruhig auf dem Marktbrett umschauen und nach solchen Schnäppchen suchen. Auf diese Weise könnt ihr euch schon früh im Spiel coole Projektions-Sets zusammenstellen, ohne dafür im Cash-Shop Geld ausgeben zu müssen.
Ein hübsches Level-1-Kleid, das nur 7.000 Gil kostet. Solche Items findet ihr immer wieder. Ihr könnt sie anprobieren und testweise ihre Farbe ändern.
Aber auch auf anderen Leveln im niedrigen Bereich finden sich hübsche Rüstungsteile wie etwa die Allagische Rüstungen auf Level 50. Stöbert also ruhig durch die Angebote und probiert alles an, was euch gefällt (und was ihr euch leisten könnt).
Den Spielern der kostenlosen Test-Version bleibt diese Möglichkeit allerdings verwehrt. Ihr selbst könnt mit dem Marktbrett nicht interagieren.
Das bekommt ihr im PvP: Wenn ihr gar kein Gil ausgeben wollt, dann könnt ihr euch im PvP von FFXIV umschauen. Durch tägliche Inhalte sowie normale Matches in den Arenen oder aus Schlachtfeldern sammelt ihr Wolfsmarken, die ihr gegen verschiedene kosmetische Items eintauschen könnt.
Neben Mounts, Begleitern und Frisuren sind auch mehrere coole Rüstungssets dabei, die ihr euch schnappen könnt. Viele dieser Sets sind ebenfalls Level 1 und können frei projiziert und gefärbt werden. Es hat außerdem den positiven Nebeneffekt, dass ihr über das Erledingen der PvP-Inhalte EXP für eure Klassen sammelt und beim Farmen nebenbei Leveln könnt.
Beispiele von Rüstungs-Sets, die ihr über PvP erspielen könnt. Es gibt noch eine ganze Reihe mehr. (Bildquelle: Eorzea Collection)
Das bekommt ihr aus Dungeons: In einigen Dungeons findet ihr außerdem auch schicke Klamotten, die obendrauf oft gute Statuswerte für das jeweilige Level bieten. So gibt es direkt in den ersten drei Dungeons einzelne schicke Teile für Magier und die verschiedenen Sets aus dem Dungeon Brüllvox’ Langrast auf Level 32 können sich ebenfalls sehen lassen.
Eine größere Auswahl bekommt ihr aber ab Level 50, wenn ihr neue Dungeons freischaltet. Diese bieten ebenfalls unterschiedliche Rüstungssets, von denen einige sehr schick aussehen. Um zu sehen, welche Dungeons für euch als Projektions-Quellen interessant sein könnten, könnt ihr die Seite Eorzea Collection benutzten. Wenn ihr dort in dem Menü oben auf “Gearsets” geht, könnt ihr euch die Vorschau aller Rüstungs-Sets aus FFXIV auf männlichen und weiblichen Charakteren angucken und rausfinden, wie ihr sie bekommt.
Rüstungs-Sets aus Level 50 Dungeon und Garlond-Gear, das ihr für Allagische Steine aus diesen Dungeons eintauschen könnt. (Bildquelle: Eorzea Collection)
Ihr könnt in den Level-50-Dungeons außerdem Allagische Steine der Poesie farmen, die ihr beim NPC Auriana in Mor Dhona (X: 22,7 / Y: 6,7) ebenfalls gegen Ausrüstung eintauschen könnt. Diese Rüstung sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch mit die beste, die ihr auf Level 50 haben könnt. Wenn ihr also eh ein bestimmtes Set aus einem Dungeon haben wollt, dann habt ihr den positiven Nebeneffekt, dass ihr dabei Allagische Steine farmt.
Wie sehen das die Veteranen-Spieler hier? Was sind eure Methoden, um auch auf niedrigen Leveln schick zu bleiben? Welche Tipps würdet ihr den Anfängern geben, die den Weg des wahren Endgames direkt von Level 1 beschreiten wollen? Schreibt es uns in die Kommentare.
Diese Woche wurde dominiert von Nachrichten rund um den Skandal von Activision Blizzard und damit zusammenhängenden Kündigungen. Dazu und weiteren Themen gibt es jetzt unseren News-Podcast.
Darum geht’s: Die Ereignisse um die Sexismus-Klage gegen Blizzard weiteten sich in der vergangenen Woche aus und resultierten in mehreren Änderungen innerhalb der Führungseben des Entwicklers. Der Präsident J. Allen Brack verließ die Firma, an seiner Stelle wurde die Leitung von zwei “Co-Leadern” übernommen: Jen Oneal und Mike Ybarra. Auch der Chef von Human Resources musste gehen.
In dem Investoren-Call erfuhr man außerdem, dass Blizzard-Spiele in dem vergangenen Quartal etwa 1 Million Spieler verloren haben und dass Diablo Immortal auf 2022 verschoben wird.
Außerhalb von Blizzard gab es eine Clown Fiesta bei einem großen LoL-Turnier und Ärger rund um Destiny.
Neben den News geben wir in dem Podcast auch unsere Experten-Meinungen zu den jeweiligen Themen ab und ihr könnt in den Kommentaren euren eigenen Senf dazugeben. Diskutiert mit uns mit!
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Neben den News bieten wir auch besondere Special-Episoden, in denen wir uns auf ein bestimmtes Thema innerhalb des Gamings konzentrieren. Mit dem Skandal um Acvitision Blizzard haben wir uns außerdem in einer Special-Folge des Podcasts beschäftigt und in dem Podcast unserer Kollegen von der GameStar.
Neben den News bieten wir auch besondere Special-Episoden, in denen wir uns auf ein bestimmtes Thema innerhalb des Gamings konzentrieren. Diese Woche haben wir uns ausführlich mit dem Skandal um Acvitision Blizzard beschäftigt.
Anregungen oder Kritik?
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!
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In Kürze startet die neue gemeinsame Season 5 von Call of Duty: Warzone und CoD: Black Ops Cold War. In Zuge zahlreicher Neuerungen und Änderungen bekommt dabei das Battle Royale erstmals komplett eigene Perks spendiert. Wir nehmen sie unter die Lupe.
Was hat es mit den neuen Perks auf sich?Perks sind ein wichtiger Bestandteil der Warzone-Erfahrung. Sie verleihen Spielern verschiedene Boni, die durchaus den Ausgang eines Matches entscheiden können. Doch seit Release des Battle Royale gab es dort bei den Perks im Gegensatz zu Waffen im Prinzip keine großen Änderungen.
Doch mit der neuen Season 5 ist nun auch die Perk-Meta an der Reihe, etwas durchgeschüttelt zu werden. In Kürze werden 2 neue Perks im Battle Royale eingeführt.
Was steckt hinter den 2 neuen Perks für die Warzone?
Die 2 neuen Perks heißen
Combat Scout
und Tempered
Das Besondere an den beiden: Es sind 2 komplett eigene Perks exklusiv für die Warzone. Diese sollen frischen Wind und neue Gameplay-Möglichkeiten für die Battle-Royale-Erfahrung von Call of Duty bringen.
Combat Scout liefert euch wichtige Infos über von euch verletzte Feinde
Das bringt euch Combat Scout
Dieser neue Perk bietet seinem Nutzer wertvolle Infos über den Feind in der Hitze des Gefechts. Combat Scout bewirkt, dass, wenn ihr Feinde mit euren Kugeln verletzt, sie durch einen Ping markiert werden und kurz auch – mit einem orangen Umriss markiert – durch Wände zu sehen sind.
Mit diesem Perk gewinnt man unter Umständen in entscheidenen Gefechten einen Vorteil, da man beispielsweise kurz sieht, wohin sich ein verletzter Feind zurückzieht, und man seinen Rush entsprechend planen und einen möglichen Konter besser vorhersehen kann.
In welcher Kategorie der Perk landen wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
Tempered hat wichtigen Einfluß auf eure Panzerung
Das bringt euch Tempered
Panzerung ist ein weiteres wichtiges Element des Battle Royale: Der neue Tempered-Perk nimmt signifikante Änderungen an den Rüstungswerten vor.
Mit Tempered wird eine Panzerplatte 75 anstatt der regulären 50 Schadenspunkte absorbieren können, bevor es euch an die Gesundheit geht. Kurzum: So benötigt ihr für volle 150 Punkte Rüstung nun noch 2 statt sonst 3 Rüstungs-Platten (ihr könnt dann maximal 2 Platten gleichzeitig verwenden, mehr als 150 Panzerung geht nicht).
Das bedeutet: Ihr werdet schneller wieder auf volle Rüstung kommen, kommt so schneller wieder in den Kampf zurück. Auch das kann in kritischen Augenblicken – gerade im Endgame – entscheidend für den Ausgang einer Partie sein.
Tempered ist ab Season 5 dann übrigens in der Kategorie Rot zu finden sein.
Was haltet ihr von den 2 neuen Perks? Ist irgend ein Must-Have für euch dabei? Wollt ihr das Ganze erstmal selbst im Spiel ausprobieren und dann euer Urteil fällen? Oder sagt ihr direkt “Das ist alles nix”? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch gerne in den Kommentaren wissen
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Die Managerin Frances Townsend gibt eine ihrer Positionen bei Activison Blizzard ab, bleibt aber in der Firma. 3000 Angestellte hatten in einem Brief ihren Rücktritt als „Executive Sponsor“ des Frauen-Netzwerks gefordert. Townsend spielte eine unglückliche Figur im Sexismus-Skandal um den WoW-Entwickler Blizzard.
Welche Position gibt Townsend ab? Frances Townsend war „Executive Sponsor” des Frauennetzwerks von Activision Blizzard. In der Funktion dient sie als eine Art Projektleiterin und verantwortete die Aktivitäten des Netzwerks gegenüber dem Vorstand. Wenn man es auf deutsche Verhältnisse überträgt, wäre sie wohl sowas wie die hochrangigste Gleichstellungsbeauftragte bei Activision Blizzard gewesen.
Von dieser Position tritt sie nun zurück.
Townsend bleibt aber bei Activision Blizzard. Dort bekleidet sie die Funktion eines Executive Vice President. Sie war erst im Januar 2021 zur Firma gekommen.
Internes Statement nach Sexismus-Klage sorgte für viel Kritik
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Blizzard ärgerten sich vor allem über eine interne E-Mail von Townsend. Sie hatte dort auf die Klage einer staatlichen Behörde gegen Blizzard reagiert. Diese interne E-Mail wurde öffentlich.
Townsend nannte in dieser E-Mail die Vorwürfe in der Klage „verzerrt“, „veraltet“ und „faktisch unkorrekt“: Activision Blizzard sei eine tolle Firma mit großartigen Werten. Das sagte sie in ihrer Funktion als Executive Sponsor des Frauennetzwerks und Chief Compliance Officer der Firma.
Activision Blizzard executive Fran Townsend, who was the Homeland Security Advisor to George W. Bush from 2004-2007 and joined Activision in March, sent out a very different kind of email that has some Blizzard employees fuming. pic.twitter.com/BxGeMTuRYF
Zudem gab es Ärger auf Twitter, als Townsend einen Beitrag teilte, der Kritik an „Whistlebowern“ übte. Für den Post wurde sie kritisiert. Doch ihre Reaktion wurde noch schärfer kritisiert: Sie blockierte Kritiker, darunter auch Blizzard-Angestellte, und löschte letztlich ihren Twitter-Kanal komplett.
Wie die Seite Kotaku mitteilt, habe sie das aus eigenen Stücken getan, die Firma hätte sie nicht dazu aufgefordert, ihren Twitter-Account zu löschen.
Das sagt Townsend nun: Sie sagt, mit ihrem Rücktritt tue sie das Richtige für das Netzwerk, sie werde aber weiterhin das Frauen-Netzwerk unterstützen, so gut wie sie könne.
Die Washington Post berichtet ferner, Townsend habe den Blizzard-Angestellten in einem Zoom-Meeting gesagt, bei ihrem ursprünglichen Statement habe sie auf einen Rechtsbeistand gehört, was die Sprache angeht. Daher hätte das am Ende nicht mehr so geklungen wie sie selbst.
Der Rücktritt von Townsend ist eine weitere Konsequenz des Skandals:
Destiny 2 führt in Season 15 ein neues Feature ein – separate Nahkampf-Aktionen. Dadurch sollt ihr dann besser kontrollieren, wann und wie ihr eure Nahkampf-Fähigkeiten einsetzt. Und so funktioniert’s.
Was hat es mit dem neuen Feature auf sich? Kennt ihr das? Ihr wollt ein Messer auf einen herannahenden, explodierenden Feind werfen, aber nach dem Drücken der Nahkampftaste prescht ihr stattdessen nach vorne, verpasst dem Gegner einen Schlag ins Gesicht und löst so ungewollt die Explosion aus? Oder ihr verschwendet total ungewollt die wertvolle Nahkampfladung für einen einsamen, mickrigen Gegner? Genau das soll schon bald durch ein neues “Quality of Life”-Feature der Vergangenheit angehören – durch separate Nahkampf-Aktionen.
Separate Nahkampf-Aktionen – So funktioniert’s
Das ist das Grundprinzip: Ab Season 15 können aufgeladene und nicht aufgeladene Nahkampf-Angriffe mit separaten Eingabebefehlen belegt werden. Dadurch soll man mehr Kontrolle darüber erhalten, wann man welche Nahkampffähigkeit einsetzen will. Bislang wird das über eine Taste automatisch geregelt, was jedoch nicht immer wie eigentlich so ausgeführt wird, wie der Spieler sich das gedacht hat.
Beim Ausführen des Nahkampfs habt ihr bald mehr Optionen
Diese Optionen stehen zur Verfügung: Dabei handelt es sich um ein “Opt-in”-Feature: Ihr müsst das Feature selbst aktivieren. Die neuen Aktionen sind standardmäßig nicht belegt. Euch werden dabei folgende Möglichkeiten zur Verfügung stehen:
Der neue Name für die bisherige Funktionsweise der Nahkampf-Aktion ist “Automatischer Nahkampf”. Hier hängt die Art des ausgeführten Nahkampf-Angriffs weiterhin von der Situation ab. Die Ausführung ändert sich dabei, je nachdem welche Fähigkeit ihr ausgerüstet habt und wie weit ihr von Feinden entfernt seid. Diese Option sollte größtenteils reibungslos funktionieren, kann jedoch manchmal von den eigentlichen Intentionen der Spieler abweichen .
Die erste neue Aktion wird “Aufgeladener Nahkampf-Angriff” heißen. Beim Auslösen der Taste wir hier eure aufgeladene Nahkampf-Fähigkeit aktiviert – unabhängig davon, wie weit ihr vom Feind entfernt seid. Drückt ihr die entsprechende Taste, während eure Nahkampf-Fähigkeit noch nicht vollständig aufgeladen ist, wird nichts passieren. Lediglich das Symbol der Nahkampf-Fähigkeit wird dann rot leuchten.
Die zweite neue Aktion nennt sich “Ungeladener Nahkampf-Angriff” und wird beim Auslösen stets einen nicht aufgeladenen Nahkampf-Angriff ausführen – selbst wenn eure Nahkampf-Fähigkeit vollständig aufgeladen ist.
Hier findet ihr die Einstellungsmöglichkeiten: Anpassen könnt ihr das neue Feature bei der Steuerung.
Spielt ihr mit Maus und Tastatur, dann öffnet das Einstellungen-Menü, klickt auf Tastatur/Maus, scrollt zu “Aufgeladener Nahkampf-Angriff” und “Ungeladener Nahkampf-Angriff” und weist ihnen dort eine entsprechende Taste zu.
Zockt ihr mit einem Controller, dann navigiert zum Einstellungen-Menü, geht dort auf Controller > Tastenbelegung > Individuell und scrollt hier zu “Aufgeladener Nahkampf-Angriff” und “Ungeladener Nahkampf-Angriff”. Jetzt könnt ihr den Aktionen entsprechende Tasten zuweisen.
Das müsst ihr noch beachten: Dieses neue Steuerungs-Feature ist an sich recht unkompliziert, doch laut Bungie gibt es dennoch die ein oder andere Sache, die man dabei beachten sollte:
Die Nahkampf-Angriffe werden beim Drücken der zugewiesenen Taste ausgelöst, nicht wenn man sie loslässt. Es wird nicht berücksichtigt, ob ihr die jeweilige Taste dabei eventuell gedrückt haltet. Das bedeutet: Es können keine der Nahkampf-Aktionen mit „Lange drücken einer Taste“ oder „Doppelt drücken einer Taste“ belegt werden.
Controller haben nur begrenzte Input-Möglichkeiten, deshalb werdet ihr beim Einstellen eurer Steuerung etwas kreativer sein müssen. Als Beispiel: Man kann den aufgeladenen Nahkampf auf RB/R2 und den unaufgeladenen Nahkampf auf einmaliges Drücken des rechten Sticks/R3 einstellen. Damit wären zwar die Belegungen für Finisher und unaufgeladenen Nahkampf identisch, das würde aber dazu führen, dass Feinde immer mit einem Finisher erledigt werden, statt einen Nahkampf zu kassieren, wenn sie kritisch verwundet sind.
Solltet ihr den aufgeladenen und unaufgeladenen Nahkampf mit der gleichen Taste belegen, wird der aufgeladene Nahkampf immer bevorzugt. Das ist das gegenteilige Verhalten vom Automatischen Nahkampf-Angriff.
Was haltet ihr von diesen neuen Steuerungs-Optionen? Ein nützliches “Quality of Life”-Feature oder für euch komplett belanglos? Habt ihr weitere Wünsche bezüglich der Steuerung in Destiny 2? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.
Der neue Koop-Shooter „Back 4 Blood“ (PC, PS5, Xbox) läuft gerade in einer Beta. Doch Spieler stoßen auf eine Voice-Line, die sie als rassistische Beleidigung hören. Das scheint nicht beabsichtigt zu sein, erschreckt einen schwarzen Twitch-Streamer aber dennoch.
Das ist die Situation:
Am 5. August startete die Early-Access-Beta für Vorbesteller des 4-Spieler-Koop-Titels Back 4 Blood auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X und dem PC (auf Epic und Steam).
In dem Spiel geben Zombies Grunz- und Stöhngeräusche ab, so wie es Naturgesetze von Zombies erfordern.
Die meiste Zeit sind die Voice-Lines unverständlich und wirken eher wie ein „Oh, da ist ein Zombie“-Signal, doch Spieler hören ein rassistisches Schimpfwort, das mit „N“ beginnt und das man auf keinen Fall sagen sollte.
„Wie hast du mich gerade genannt?“
Das ist die Szene: Der Twitch-Streamer HomBke streamt im Schnitt vor knapp 40 Leuten und zeigt seit Donnerstag auf seinem Kanal die neue Beta zu „Back 4 Blood“.
In einer Szene läuft er gerade durch die Gegend, lootet Dinge, schießt mit einem MG rum und tut Zombiejäger-Dinge, als er plötzlich dieses Schimpfwort hört. Er bleibt kurz irritiert stehen und fragt: „Wie hast du mich gerade genannt?“
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Offenbar ist HomBke nicht der einzige, dem das passiert. Ein anderer Twitter-Nutzer zeigte einen Clip, in dem ebenfalls klar das üble Schimpfwort zu hören ist.
So wird das diskutiert: Auf Twitter diskutiert man, ob der Zombie das Wort wirklich sagt oder ob das nur ein Grunzen oder Stöhnen ist, das man als Schimpfwort versteht.
Es gibt zudem eine augenzwinkendere Diskussion, welche Auswirkungen das Schimpfwort für den Zombie haben sollte: Den könne man ja nicht „canceln“ oder sonst irgendwie bestrafen – wie das sonst üblich ist. Denn der Zombie sei ja schon in einem schlimmstmöglichen Status.
Andere sagen: Wer austeilt, müsse auch einstecken können. Der Nutzer im zweiten Clip habe den Zombie ja auch einen „Big Fuck“ genannt.
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Man kann wohl davon ausgehen, dass diese spezielle Sound-Line die Beta von Back 4 Blood nicht überleben wird.
Das “N”-Wort und ob das Wort wirklich gesagt wurde oder nicht, ist immer wieder ein hitziger Grund für Diskussionen in Online-Rollenspielen und auf Twitch:
In der Woche vom 2. bis zum 8. August 2021 gab’s lange Gesichter bei Fans von New World, denn das Spiel wurde überraschend verschoben. Außerdem schlug der Blizzard-Skandal hohe Wellen. Alle wichtigen MMORPG-News der Woche findet ihr hier in unserer Zusammenfassung auf MeinMMO.
Pantheon: Rise of the Fallen bringt neue Infos zu Skills und Eigenschaften (via MassivelyOP)
Das waren die News der aktuellen Woche aus der weiten Welt der MMORPGs im Überblick. Was war dieses Mal euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche sonst noch etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.
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In GTA Online kann man als Spieler viele coole Erfahrungen sammeln. MeinMMO-Redakteur Patrick Freese spielt das Spiel seit Jahren und zeigt euch seine Top-5 der Dinge, die in GTA Online richtig nerven.
Wer spricht hier? Ich, Patrick Freese, habe in GTA Online schon etwa 1.000 Spielstunden gesammelt und dabei so meine Erfahrungen gesammelt. Dabei gibt es bestimmte Situationen, Spieler und Dinge, die einfach nur nerven. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendjemand etwas davon in GTA Online besonders mag.
In dieser Übersicht möchte ich euch eine erste Auswahl der Dinge zeigen, die ich bei GTA Online gar nicht ausstehen kann.
1. Fahrzeug im Nirgendwo schrotten, ohne Straße
Um was geht es da? Wir kennen das doch alle. Mit seinem Motorrad oder Auto ballert man abgelegenes Gelände wie den Mount Chiliad hoch. Und während man da so durchs Gelände bügelt, kann es schnell passieren, dass das Fahrzeug zerstört wird. Weil man zum Beispiel einen Hügel verpasst hat und mit Vollgas gegen einen soliden Felsen knallt.
Oder man fährt mit seinem Bike das Zeitrennen auf dem Chiliad, verliert unterwegs die Kontrolle und sieht dann zu, wie das Motorrad den restlichen Berg ohne Fahrer hinunterfährt.
Auf befahrenen Straßen ist das alles kein Problem, denn dann ordert man sich einfach ein neues Fahrzeug. Oder man klaut eins. Auf einem Berg ohne Straßen geht das aber nicht. Also bleibt einem fast nur das übrig, was in GTA Online richtig nervt: Weite Strecken zu Fuß hinter sich bringen. Das dauert und ist langweilig. Eine Situation, die mich jedes Mal aufs neue richtig nervt.
2. Viel zu langsame Fahrzeuge, um wertvolle Ware zu transportieren
Um was geht es da? Inzwischen dreht sich ein wesentlicher Teil des Geldverdienens in GTA Online darum, Rohmaterial zu beschaffen, das verarbeiten zu lassen und die Produkte daraus dann teuer zu verkaufen. Als Beispiel gibt es da mein Marihuana-Lager. Ich besorge mir Rohstoffe, lasse es von meinen Mitarbeitern heranwachsen und muss es dann nur noch verkaufen.
Doch gerade der letzte Schritt ist am nervigsten. “Besuche 15 Käufer und bringen ihnen ihre Pakete”. Das Ganze passiert natürlich mit Zeitdruck, weil Menschen, die Gras rauchen, ja vor allem für ihre Ungeduld bekannt sind. Oder so.
Jetzt denkt man sich: Gut, knall mir die Pakete in einen hochgezüchteten T4-Bus und ich mach die Lieferung in 5 Minuten fertig. Denkste.
Mit solch einem Gefährt soll ich unter Zeitdruck Gras verticken. Bildquelle: GTA-Fandom
Einen Müllwagen gibt es. Nicht getunt. Kaum geländefähig. Super untermotorisiert. Wenn ich damit die Serpentinen auf dem Weg zur Wüste hochklettere, überholen mich schon mal gern Fußgänger. Rückwärts.
Um was geht es da? Diese Situation erlebt wohl jeder Spieler in seinen ersten 15 Minuten von GTA Online. Fröhlich fährt man mit seinem oder einem geklauten Auto durch die Straßen von Los Santos. Genau rechnet man sich aus, wie man zwischen den Autos vor einem hindurchkommt, ohne sie zu rammen. Und genau dann passierts.
Der KI-Verkehr überlegt sich komplett grundlos, nach links oder rechts zu ziehen. Damit wird die Lücke, in der man überholen wollte, schlagartig geschlossen und es knallt. Na super. Am besten gehts dann dabei noch um den neuen Supersportwagen, den man gerade aus seiner Tuning-Werkstatt gefahren hat.
Oft sind es die unauffälligsten NPC-Autos, die einem den Tag vermiesen
Voller Kratzer, Beulen und Dellen kann man seinen Wagen nun also auf dem direkten Weg zurück in die Werkstatt oder Garage bringen, um ihn zu reparieren.
Ich kann gar nicht in Zahlen ausdrücken, wie oft ich mir schon meine Karren zu Schrott gefahren hab, weil der NPC-Verkehr einfach mal kurz wahnsinnig wurde. Wollt ihr es trotzdem wagen, dann habt ihr hier die Übersicht über die schnellsten Autos in GTA Online.
4. Mitspieler, die im Heist einfach leaven
Um was geht es da? Heists in GTA Online sind eine gute Möglichkeit, im Koop (oder auch Solo) viel Geld zu verdienen. Da geht es um Auszahlungen in Millionenhöhe. Klar, dass da jeder mal mitmachen will, um schnell sein Konto zu füllen.
Viele der Heists spielt man mit zwei bis vier Spielern. Die Mitspieler übernehmen verschiedene Rollen wie “Fahrer”, “Schütze”, “Hacker” oder ähnliches. So sind die Missionen dann auch für jeden Teilnehmer etwas anders. Und so ein Heist kann schon mal eine Stunde dauern, wenn es nicht auf Anhieb klappt.
Und so kommt es schon mal vor, dass man eine halbe Stunde lang spielt und dann jemand einen dummen Fehler macht, wodurch man beim letzten Checkpoint wieder erneut starten muss. Das frustriert die Mitspieler verständlicherweise. Dann gibt es Spieler, die sofort den Heist leaven.
Für den Rest der Truppe bedeutet das, wieder ganz von vorn anfangen. Neuen Mitspieler suchen, das Setup wieder einstellen und dann alles wieder neu erarbeiten. Wodurch die Arbeit mit der ersten Truppe quasi umsonst war.
Okay Leute, wir haben den Tresor ausgeräumt – jetzt einfach durchziehen und NICHT LEAVEN!
Dann gibt es andere, die sich für einen Heist viel zu wenig Zeit nehmen. Nach 15 Minuten sagen sie: “Ach übrigens, ich muss in 10 Minuten weg, dann gibt es Essen.” Und, je nach Strenge der Eltern, die das Essen gekocht haben, sind die Spieler dann auch sofort weg. Das kann auch kurz vorm Abschluss des Heists sein.
Dieses kurzfristige Verlassen des Heists ist für den Rest der Truppe super nervig und ließ mich schon oft in meinen Controller beißen. Das ist einfach richtig mies!
5. Cheater in den Sessions auf dem PC
Um was geht es da? Auf dem PC ist das Cheaten in GTA Online eine eigene Kultur. Selten sind die Cheater schon lange nicht mehr. Teilweise trifft man mehrere in nur einer Session und die versuchen sich dann, gegenseitig zu übertrumpfen.
Das kann lustig sein, wenn es mitten im Juli plötzlich schneit und man mit seinen Sportwagen um die engen Kurven von Los Santos driftet.
Das kann aber auch super nervig sein, wenn plötzlich mitten auf der Straße riesige Flugzeuge spawnen und den Weg blockieren.
Hier liegen einige Flieger auf dem Highway vorm Casino und blockieren die Straße – Modder spawnten sie
Doch um solche Flugzeugbarrikaden kommt man ja noch irgendwie herum. Ich hatte jedoch mal einen Cheat an mir “haften”. Wenn ich in ein Auto einstieg, verlor es plötzlich alle vier Räder. Das ging etwa eine Woche. Egal, wann ich mich einloggte, ob andere Spieler in der Session waren oder nicht. Ich stieg in ein Fahrzeug und konnte nicht damit fahren.
Ich bin mir sicher, dass das noch längst nicht alle Dinge sind, die Spieler in GTA Online hassen. Schreibt uns doch hier in die Kommentare, was ihr in GTA Online so gar nicht leiden könnt und warum euch das aufregt.
Das wird wohl nicht der letzte Artikel hier auf MeinMMO zu diesem Thema bleiben und ich würde gern eure Anregungen mit in den nächsten Artikel dazu nehmen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Der chinesische Publisher NetEase plant mit Project M einen neuen Shooter für iOS und Android. Das Spiel soll ein Team-Shooter mit Helden und Fähigkeiten werden, was schon vom Konzept her an Valorant erinnert. Doch der erste Trailer sieht vielmehr so aus, als wäre einfach das Spiel dreist kopiert worden.
Was ist Project M? Project M stammt vom chinesischen Publisher NetEase und soll ein taktischer 5vs5-Hero-Shooter werden. In einem ersten Trailer sieht man diverse Helden mit einzigartigen Fähigkeiten, die sich in futuristischen Maps gegenseitig umlegen und es ordentlich krachen lassen.
Woran erinnert Project M? Das ganze Gameplay, die Helden, die Maps sowie die Optik erinnern sehr stark an Valorant von Riot Games. So sieht man im Trailer diverse Dinge, die wie Elemente in Valorant anmuten:
Eine Map mit asiatischer Architektur
Die Optik der Korridore
Die Waffen und deren Sounds
Die Schriftart und deren Präsentation
Außerdem ähneln sich einige der Helden sehr. Man sieht ein klares Pendant zur Bomben-Expertin Raze (hier mit Helm) und der Bogenschütze Sova scheint hier eine Frau zu sein. Ebenso der finstere Omen, dessen Kapuzengewand wohl ebenfalls eine weibliche Silhouette umhüllt. Außerdem seht ihr nebelhafte Kugeln zur Deckung und eine Eiswand kann man ebenfalls beschwören.
https://youtu.be/nYYMO8Uw35g
„Wenn man die Hausaufgaben abschreibt und der Lehrer es merkt“
Wie kommt das Spiel bei der Community an? Unter den Kommentaren zum Trailer sind sich viele Zuschauer einig, dass es sich hier um einen rotzfrechen Klon von Valorant beziehungsweise dessen geplanter Mobile-Version handelt. Dazu gibt es freilich keine Beweise, doch die Ähnlichkeiten sind schon frappierend.
Viele wütende Fans von Valorant haben den Trailer daher schlecht bewertet und so kommt er auf 1,7k Downvotes, denen nur 905 Upvotes gegenüberstehen (Stand 7. August 2021).
In den Kommentaren schrieben die Spieler unter anderem:
Karlson Chee: „Die haben nicht mal versucht, es zu ändern. Sie haben einfach Valorant abgekupfert. Dieselben Fähigkeiten, selben Waffenkonzepte, selbe Soundeffekte usw.“
Chharithy Chea: „Haben die ernsthaft Ctrl+C und dann Crtl+V gemacht?“
James Vinluan: „Wenn man die Hausaufgaben abschreibt und der Lehrer es merkt.“
Wick3d Spookii: „Fun Fact: Das M steht für massive Klage“
Sebastian Rivera: „Wenn Riot Valorant Mobile macht, wird es dieses Spiel töten. Genauso wie Wildrift langsam Mobile Legends umbringt.“
Der letzte Kommentar spielt auf die geplante Mobile-Version von Valorant an. Die ist derzeit in Entwicklung und zumindest bei LoL wurde der Markt der Mobile MOBAs erst von asiatischen Spielen dominiert, bis Riot endlich sein eigenes Spiel Wildrift herausbrachte.
Das koreanische Action-MMORPG Bless Unleashed ist jüngst auf Steam gestartet. Wie schon in den Betas zuvor gingen die Spielerzahlen erneut durch die Decke und die Entwickler konnten den Ansturm erst gar nicht bändigen. Was getan wurde und wie die Stimmung zum Launch ist, erfahrt ihr hier
Was ist Bless Unleashed? Bless Unleashed ist ein neues Free2Play-MMORPG, das in der selben Welt wie das bereits gescheiterte Bless spielt. Mit dem Vorgänger haben die Spiele aber nur den Namen und die Welt gemein, das neue Game spielt sich sehr viel flotter.
Die besonderen Features des Spiels sind unter anderem:
Actionreiches Kampfsystem
Knackige Dungeon-Bosse, die schon von Beginn an erscheinen
Harte Weltbosse
Wie lief der Start? Bless Unleashed feierte schon in der Beta ordentliche Erfolge und lockte vom 13. bis zum 17. Mai über 44.000 Spieler auf die Server. Das wurde beim Release nochmal ordentlich überboten. Nicht einmal einen Tag nach Release (Stand 7. August 2021 um 13:50 Uhr) sind die Zahlen noch mächtiger: Laut Steam-DB sind aktuell stolze 56.083 Spieler auf den Servern
Zum Vergleich: Die anderen großen Steam-MMORPGs hatten im 24-Stunden-Zeitraum zur Zeit dieser News weniger Spieler:
ESO hatte 21.551 Spieler
FF14 liegt mit seinen 52.417 Spielern ebenfalls knapp hinter Bless Unleashed
Bei Black Desert Online gab es 22.833 Spieler
Das ist die Stimmung zum Release
Wie kommt das Spiel bei der Community an? Schaut man jedoch auf die Bewertungen des Spiels, so stehen diese in einem seltsamen Verhältnis zur Spielerzahl. Denn nur 46 Prozent der 916 jüngsten Rezensionen sind positiv.
Doch das liegt unter anderem auch daran, dass es zum Launch aufgrund des großen Ansturms Server-Probleme und Lags gab. Das versaute vielen Spielern den Spaß, immerhin kommt es im Spiel auf dynamische Action-Gefechte an.
Daher haben sich die Entwickler auch entschuldigt, neue Server online genommen und allen Spielern ein buntes Straußen-Mount und andere Goodies als Entschädigung angeboten.
Doch abseits der Kritik an den Server-Problemen gibt’s noch weitere negative Stimmen:
Der Ingame-Shop sei sehr teuer und man vermutet Pay2Win im Endgame, da einige Dinge laut den Spielern Vorteile im Spiel verschaffen.
Ausgerechnet das dynamische Gameplay wird von einigen Spielern kritisiert. Es fühle sich teils hakelig und umständlich an.
Auch das UI kommt bei diversen Kritiken nicht gut weg, da es zu sehr an den Konsolen orientiert sei
Andererseits loben viele Spieler die folgenden Aspekte des Spiels:
Die Grafik und der Stil des Spiels wird gelobt
Das dynamische Kampfsystem mit den Action-Elementen kommt bei vielen Spielern gut an
Die epischen Boss-Fights und Dungeons ernten ebenfalls viel Lob
Cheater und Hacker sind bei Call of Duty Warzone ein echtes Problem. Das hat auch TimTheTatman, einer der größten Twitch-Streamer, nun zu spüren bekommen. Ein Schummler hat ihn bei einer Partie des hauseigenen Battle Royale von CoD zur Weißglut gebracht.
Warzone hat ein dickes Problem: Selbst, wenn ihr nur noch sporadisch in CoD Warzone unterwegs seid, dürfte euch nicht entgangen sein: Fiese Cheater und Hacker verkörpern zurzeit wohl eines der größten, wenn nicht das größte Problem im hauseigenen Battle Royale von Call of Duty – selbst in Profi-Turnieren.
Zwar geht Activision immer wieder gegen die Verbreitung von Cheat- und Hacking-Software vor – lässt beispielsweise Anbieter-Seiten schließen und bannt immer wieder tausende Schummel-Accounts – doch es fühlt sich aktuell leider wirklich so an, als würde der Publisher den Kampf gegen die Betrüger verlieren oder zumindest immer weiter hinterherhängen.
Nun kochte auch beim bekannten Content Creator und Twitch-Streamer TimTheTatman der Frust wegen eines Hackers so richtig über.
Timothy John Betar, bekannt als TimTheTatman, ist einer der erfolgreichsten Streamer der letzten Jahre.
TimTheTatman rastet im Twitch-Stream aus
Wie genau kam es zu dem Ausraster? Nachdem TimTheTatman in einer Runde Solos schon recht früh ausgeschaltet wurde, blieb er noch in der Lobby und schaute eine Weile zu. Und es dauerte nicht lange, bis er einen Hacker entdeckte. Alleine das verdarb ihm schon sichtlich die Laune.
Level 8, neuer Account, das Spiel ist so beschissen… Erstes Spiel des Tages, buchstäblich erstes Spiel des Tages und ich schaue schon einem Cheater zu.
Nachdem er in 3 Spielen zugeschaut hatte, in denen jedes Mal Cheater dabei waren, regte sich der Streamer zunehmend auf. Der Hacker, der für Tim das Fass dann zum Überlaufen brachte, versuchte dann nicht mal, seine Cheats zu verbergen und begann, jeden Spieler, auf den er traf, mit chirurgischer Präzision wegzurasieren. Der Streamer fand schnell heraus, dass der Schummler bereits eine “stolze” KD von 85 aufwies und redete sich so langsam in Rage:
Wie kann das sein, dass es da kein automatisiertes System gibt? Dieser Typ hat ‘ne 85er KD und es passiert nichts. Es gibt keine kleine rote Flagge, die da signalisiert: hey, Jungs, der Typ hat eine KD von 85, vielleicht sollten wir uns den mal genauer anschauen…
So rastete TimTheTatman aus: Nachdem TimTheTatman das Spiel dieses Hackers bis zum Ende angeschaut hatte, folgte der emotionale Ausbruch und der Streamer richtete ein paar Worte an den Cheater:
“Hey, fick dich, WildPants! Hörst du mich, du kleiner Wichser? Ich weiß, dass du mich hören kannst, ich weiß das. Du bist so sauschlecht, es tut mir schon buchstäblich weh. Es tat mir weh, dir zuzusehen”, brüllte der Streamer. Dann holte er kurz Luft und es ging weiter: “Es tat wirklich weh, dich spielen zu sehen. Du kommst nicht mal eine Leiter hoch, hast aber ‘ne 100er KD! Schönes scheiss-automatisiertes System, Hundekacke! Du solltest dich selber schlecht fühlen. Ich würde ja sagen, nimm dein Geld zurück, aber es ist ein freies Spiel. Dieser Account wird bald gebannt, geh und mach dir ‘nen neuen…”
Doch schaut euch das Ganze am besten selbst an. Hier das Ganze als Clip von Twitch (fängt direkt beim Ausraster an):
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Nach dem Ausraster gestand der Streamer dann übrigens lachend ein, er fühle sich nun deutlich besser. Doch die gesamte Situation zeigt exemplarisch ziemlich gut auf, was viele Spieler aktuell an Warzone stört und ihnen dort den Spielspaß raubt.
Haben Hacker oder Cheater auch euch schon mal so weit getrieben, dass ihr genauso emotional geworden seid, wie TimTheTatman? Wie seht ihr aktuell die Cheat-Problematik im Battle Royale von Call of Duty? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO gerne in den Kommentaren wissen.
In MOBAs kann man schnell den Anschluss verlieren. Gerade deswegen liebt Cortyn das Spiel Heroes of the Storm so sehr, das schon seit Jahren quasi tot ist.
Fast 3 Jahre sind inzwischen vergangen, seit Blizzard Ende 2018 verkündet hat, dass im eigenen Moba Heroes of the Storm nicht mehr viel passieren sollte. Zwar weigerte man sich, das Spiel als „tot“ zu bezeichnen, doch die Entwicklung wurde drastisch heruntergeschraubt, eSports-Turniere eingestellt und das Team verkleinert. Für viele Spieler war klar: HotS ist tot, da passiert nichts mehr.
Doch genau der Umstand, dass Heroes of the Storm sich nahezu nicht mehr verändert, macht das Spiel für mich perfekt.
MOBAs wie SMITE oder League of Legends kann ich immer nur phasenweise spielen. Wenn in World of Warcraft oder Dead by Daylight gerade eine Flaute ist, wechsel ich gerne für ein bis zwei Wochen zu einem anderen Spiel und zocke das richtig intensiv. Früher war das oft SMITE.
Hogger war der letzte Held – danach kam jetzt seit 7 Monaten nichts mehr.
Doch das schaffe ich einfach nicht mehr. Die Spiele verändern sich so schnell, dass ich nur noch am Ball bleiben kann, wenn ich diese MOBAs zu meinem Hauptspiel machen würde. Das kann und will ich gar nicht, denn MOBAs reizen mich immer nur alle paar Monate für ein paar Wochen.
Genau hier hat Heroes of the Storm einen riesigen Vorteil. Es ist auch nach 6 Monaten noch immer das Spiel, das ich vor einem halben Jahr verlassen habe. Der letzte Held, Hogger, liegt nun über 7 Monate zurück. Zwar gibt es jeden Monat einen kleinen Balance-Patch, doch der ändert zumeist so wenige Details, dass das kaum Auswirkung auf mein Verständnis vom Spiel hat.
Ich glaube, die letzte große Änderung, die mir aufgefallen ist, war die Umbenennung des “Brawl”-Modus in “ARAM”, weil das ohnehin schon jeder so genannt hat.
Was von vielen Langzeit-Spielern als Schwäche angesehen wird, die mehr Content, neue Helden, Karten und Skins haben wollen, ist für mich genau die Stärke.
HotS funktioniert auch nach Jahren noch gleich – weil es eben kaum weiterentwickelt wird.
Wenn ich mich heute in SMITE einlogge, dann bin ich heillos überfordert. Es sind so viele Götter und Sagengestalten hinzugekommen, dass ich mich erst stundenlang durch die Menüs klicken müsste, um zumindest einen groben Eindruck davon zu haben, was die ganzen Neuzugänge eigentlich können, damit ich nicht wie der letzte Depp in ihre Fähigkeiten renne.
Oder anders gesagt: Um wirklich Spaß an den Spielen haben zu können, müsste ich erst richtig viel Zeit investieren, mich erneut in das Spiel einzuarbeiten. Kein sehr verlockender Gedanke.
Dadurch, dass Heroes of the Storm nur noch absolut notwendige Patches bekommt, muss ich das Spiel quasi nie neu lernen. Ich weiß auch in 6 Monaten noch, welcher Held gegen welchen anderen Helden gut klarkommt, wie das grundsätzliche Spiel abläuft, welche Talente sinnvoll in welchem Modus sind und was mir die Gegenspieler um die Ohren hauen können.
Ganz ehrlich gesagt: Das habe ich vermisst. Ich vermisse Spiele, die sich nicht mehr groß verändern. Ich vermisse etwa das alte Super Smash Bros. vom Nintendo 64, Multiplayer-Partien in den ersten Halo-Teilen oder Versus-Runden in Left4Dead2. Das waren Spiele, die einfach „fertig“ waren. Spiele, in denen ich nach Jahren wieder anfangen konnte und genau wusste, wie alles funktioniert.
Li-Ming im “ARAM”-Modus – fast immer ein Sieg.
Klar ist das nicht für alle Spiele-Genres gut oder sinnvoll. Ein MMORPG wie World of Warcraft würde ohne neue Inhalte doch irgendwann den Reiz verlieren. Doch gerade im Bereich der MOBAs würde ich mir wünschen, dass es einfach einen Schlusspunkt gibt, ab dem man als Entwickler sagt: „Hey, wir haben jetzt drölf Champions/Helden/Götter, ich glaube jetzt reicht es.“
Das geht natürlich nicht, weil neue Charaktere mehr Aufmerksamkeit auf das Spiel lenken und gleichzeitig die Verkäufe ankurbeln – das ist mir schon klar. Doch ein wenig träumen darf ich ja wohl noch.
Mehr Aktuelles aus der Welt der Spiele gibt’s hier:
Ich wünschte mir, mehr kompetitive Spiele wären wie Heroes of the Storm und hätten einen Zustand, ab dem sie weitestgehend „fertig“ sind. Denn auch wenn das bei Heroes of the Storm keine freiwillige Entscheidung der Entwickler oder Spieler war, hat es – aus meiner ganz persönlichen Sicht – dem Spiel ungemein gutgetan.
Nur deshalb kann ich es jetzt noch alle paar Wochen mal für ein paar Runden zocken.
Wie seht ihr das? Spielt ihr Heroes of the Storm noch gelegentlich? Oder habt ihr das Moba seit Jahren nicht mehr angerührt?
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FIFA 22 kommt immer näher und so langsam werden auch die ersten Infos zu den Modi veröffentlicht. Dabei überraschte ausgerechnet ein Modus mit Neuerungen, der in den vergangenen Jahren recht stiefmütterlich behandelt wurde. Zumindest für MeinMMO-Autor Max Handwerk könnte er nun interessant werden.
Die erste Variante lässt Spieler einen Club managen (dieses Jahr sogar einen selbsterstellten) und ist für mich so der klassische Go-To-Modus gewesen, wenn Ultimate Team mal keinen Bock macht.
Die Spieler-Karriere hab ich in den letzten Jahren hingegen weitestgehend ignoriert. Ich habe den Modus zwar ab und zu mal angespielt, kam aber immer relativ schnell zu dem Schluss: Hier fehlt was.
Der Modus fühlte sich einfach nicht wie eine richtige Karriere an. Zu undurchsichtig war das Fortschrittssystem, zu trocken wurden die Fortschritte behandelt. Jungspieler wurden entweder in die Startelf beordert oder direkt an den nächsten Verein verliehen – ein Zwischending. Sich über Leistung in die Startelf zu kämpfen, das gab es irgendwie nicht. Dabei ist das doch der Weg, den vielversprechende Talente im Profifußball oftmals gehen.
Die Spieler-Karriere fühlte sich über Jahre einfach wie eine leblose Ein-Mann-Simulation an und es änderte sich auch nicht wirklich viel. Dabei konnte FIFA Einzelspieler-Modi in der Vergangenheit durchaus Leben einhauchen, wie etwa im Story-Modus “The Journey” mit Alex Hunter, der in FIFA 17 begann und dann mit FIFA 19 endete. Da machte das Solo-Spielen richtig Spaß.
Dieses “Leben” fehlte mir lange in der Spielerkarriere. Doch in FIFA 22 besteht Hoffnung, dass der Modus vielleicht richtig interessant wird.
Was ist dieses Jahr besser?
Klar, ob der Modus wirklich “gut” wird, bleibt erstmal abzuwarten. Dennoch lassen die Ankündigungen zumindest darauf hoffen, dass die Spieler-Karriere in FIFA 22 sich deutlich lebendiger anfühlt.
Den Anfang macht dabei schonmal die Möglichkeit, als Spieler von der Bank eingewechselt zu werden. Eine klein anmutende Änderung, die dem Modus aber direkt eine Ladung Realismus und vor allem ein realistisches Ziel zum Start der Karriere gibt.
Dazu kommt der Punkt, dass man sich über verschiedene Spielziele das Vertrauen des Trainers erarbeiten muss. Kann man nicht überzeugen, wenn der Trainer einen von der Bank ruft, um noch das Spiel zu drehen – dann kann auch ganz schnell wieder Schicht sein. Je nach Manager-Rating kriegt man mehr Verantwortung im Team oder landet eben auf der Transferliste.
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Man muss bestimmte Ziele erreichen, um aufzusteigen
Hier wird außerdem unterschieden zwischen Top-Clubs und kleineren Vereinen. Beim FC Bayern etwa muss man als Neuling vermutlich etwas mehr ackern, als bei Shrewsbury Town in der dritten englischen Liga.
Das Gleiche gilt übrigens auch in der Nationalmannschaft: Hier muss man sich ebenfalls seinen Platz verdienen und wieder einen Trainer von sich überzeugen. Das klingt, als hätte man eine Menge Ziele vor sich.
Ein bisschen mehr Rollenspiel
Das ändert sich: In der überholten Spieler-Karriere levelt man seinen Spieler hoch, sammelt XP und Skill Punkte, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Das schöne: Der Skillbaum lässt uns Spieler genau so anpassen, wie man das möchte. Ich könnte also eine absolute Passmaschine bauen, die zwar nur 3 km/h schnell läuft, aber Zuspiele mit messerscharfer Präzision an den Mann bringt. Also, theoretisch.
Fakti ist: Wer gerne an Skillbäumen rumbastelt – so wie ich – dürfte an der Spieler-Karriere seine helle Freude haben.
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Das Ganze wird zudem durch ein neues Perk-System ergänzt. Bis zu drei Stück kann ich für meinen Spieler freischalten. Und es gibt eine ewig lange Liste an Perks. Hier ein paar Favoriten:
Distanzschütze – Erhöht deine Genauigkeit und Kraft bei Schüssen aus großer Entfernung. Gewährt dir die Eigenschaft Finesse-Schuss und die 5-Sterne-Fähigkeit Schwacher Fuß.
Clutch Finisher – Erhöht deine Schussattribute in den letzten 15 Minuten und der Verlängerung. Gewährt die Eigenschaften Finesse-Schuss und Power-Kopfball und erhöht deine Fähigkeit des schwachen Fußes.
Hot Streak – Schießattribute werden für kurze Zeit (15 Minuten) erhöht, nachdem du ein Tor erzielt hast. Gewährt dir die Eigenschaften Finesse-Schuss und Power-Kopfball und erhöht deine Fähigkeit des schwachen Fußes.
Letzter Verteidiger – Erhöht deine Verteidigungsattribute, wenn du als letzter Spieler vor dem Tor übrig bist.
Das ganze klingt vielleicht ein bisschen nach Arcade-Spaß, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Ganz im Gegenteil: Ich finde so kleinteilige Fähigkeiten super und freu mich darauf, sie auszuprobieren.
Party hart in der Kabine
Ein bisschen mehr Atmosphäre: Der letzte wichtige Punkt, warum die Spieler-Karriere spannender werden könnte: Grundsätzlich soll es mehr Stimmung im Modus gehen.
Dazu gehören etwa neue Cinematics, wenn man ein Spiel gewinnt, verliert, sich richtig blamiert oder eine Trophäe in die Höhe strecken darf. Dadurch fühlt man sich (hoffentlich) mehr wie ein echter Teil des Teams.
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Auch die Transferverhandlungen sollen lebendiger wirken und es gibt generell mehr Berichte zu Themen wie:
Vereinsrekorde eingestellt
Man startet in sein Vereinsdebüt
Man überzeugt extrem in der ersten Saison
Man gewinnt den Goldenen Schuh
Viele weitere Situationen sollen dabei sein. Dazu kommen dann noch – zumindest auf den NextGen-Konsolen – neue Intro-Cinematics. Da sieht man dann das Aufwärmen, das Begehen des Platzes, den Greenkeeper und mehr. Besonders wichtige Matches sollen insgesamt spannender vorbereitet werden – und wenn man die Zuschauer enttäuscht, hauen die einfach frühzeitig ab.
Es kann natürlich sein, dass all diese Cinematics relativ schnell repetitiv werden. Das Risiko besteht, wenn man mehrere Saisons mit ewig vielen Spieltagen zockt.
Doch insgesamt wirken die Verbesserungen wie eine dringend benötigte Spritze Leben, die den Spieler-Karriere-Modus auf ein neues Level heben. Ich werde ihm auf jeden Fall eine Chance geben. Bis zur Veröffentlichung ist es allerdings noch ein wenig hin. Alles zum FIFA 22 Release am 01. Oktober erfahrt ihr hier.
Wie seht ihr den überholten Modus? Freut ihr euch darauf oder schaut ihr euch lieber andere Modi an? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Deutsche WoW-Fans kennen sicherlich die Seite Vanion, auf der man stets aktuelle News und Guides zu World of Warcraft bekam. Doch der Betreiber der Seite will nicht mehr weitermachen, seine Leidenschaft sei dahin. Was es damit auf sich hat und was womöglich doch noch geht, erfahrt ihr hier.
Was ist Vanion? Die WoW-Fanseite Vanion.eu wurde 2010 von Patrick „Vanion“ Michalczak gegründet und wurde mit viel Leidenschaft und Ehrgeiz zu der größten WoW-Fanseite in Deutschland. Auch nach dem überraschenden Tod von Patrick Michalczak 2018 ging der Betrieb weiter und sein Geschäftspartner Andi führte die Seite seitdem fort.
Auf Vanion fandet ihr stets aktuelle News und Infos zu WoW und die Seite war so beliebt, dass Fans sogar ein Denkmal im Spiel für den verstorbenen Seitengründer forderten. Doch mit der Seite Vanion ist ab sofort Schluss.
„Es gibt einfach nichts Positives mehr zu berichten“
Warum wird der Betrieb eingestellt? In einem Videobeitrag auf YouTube erklärt der aktuelle Vanion-Betreiber Andreas, dass er die Seite Vanion nicht mehr weiter führen wird:
Die Seite bleibt zwar bestehen, wird aber nicht mehr mit News und anderen Inhalten aktualisiert
Auch die Reihe Azeroth-Adventures geht nicht mehr weiter
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Als Gründe nennt Andi, dass einfach die Leidenschaft, die für eine Fanseite so wichtig ist, raus sei. „Meine Leidenschaft für WoW ist auf einem noch nie dagewesenen Tiefpunkt.“, und es gäbe „nichts Positives mehr zu berichten“.
Das liegt nicht nur an dem aktuellen Skandal um Blizzard, sondern vielmehr daran, dass WoW und Blizzard laut Andi nicht mehr das WoW und Blizzard sind, das er damals geliebt hat. Vielmehr würden die Entwickler in seinem Empfinden einfach vor sich hinarbeiten und keinen Kontakt mehr zur Community suchen.
Daher sei die Qualität nach Legion auch stetig gesunken und selbst der Tiefpunkt Battle for Azeroth wurde aktuell noch unterboten.
Das alles habe dazu geführt, dass Andi einfach nicht mehr weiter Energie und Leidenschaft in das Projekt Vanion stecken kann und will.
Was kommt als Nächstes? Doch ganz mit WoW aufhören will Andreas laut eigener Aussage nicht. Sein alter Job als Programmierer reizt ihn nicht mehr und er hat nach wie vor viel Spaß als Content Creator auf YouTube.
Allerdings will er nicht nur über WoW berichten, sondern freut sich schon auf die neuen westlichen MMORPGs – darunter New World, Ashes of Creation, Palia, das kommende LoL-MMORPG und zuletzt das Action-MMO Core Punk.
Core Punk, das im August in die Beta starten soll, erinnert ihn übrigens stark an WildStar, das er sehr geliebt hatte. Was genau aber Andreas in Zukunft machen wird, erfahrt ihr in den kommenden Tagen auf seinem YouTube-Kanal.
Will man bei Destiny 2 die eisigen Stasis-Kräfte der Hüter nach Erhalt weiter verbessern, muss man sich aktuell durch langwierige, unübersichtliche Quest-Lines quälen. Hier will Bungie aber bald nachbessern.
Das ist Stasis: Bei Stasis handelt es sich um ein noch relativ junges Schadenselement, das mit der Destiny-2-Erweiterung Jenseits des Lichts (Beyond Light) eingeführt wurde. Dieses Element gibt es sowohl als Fokus der Hüter-Kräfte, als auch als Schadensart auf einigen Waffen im Spiel. Es verkörpert dabei Eis und Frost.
Was viele dabei nervt: Weitere Fragmente und Aspekte sind hinter langwierigen und sehr unübersichtlichen Aufgabenreihen versteckt. Man sieht zudem nie richtig, wie weit man in der Quest vorangeschritten ist, wie lange man noch für die jeweilige Verbesserung schuften muss. Auch ist es nicht wirklich übersichtlich dargestellt, welche Aspekte und Fragmente es überhaupt gibt – gerade für neue Spieler.
Die Stasis-Kräfte lassen sich umfangreich verbessern und anpassen
So will Bungie das Stasis-Erlebnis optimieren
Doch wie die Entwickler jüngst in ihrem “This Week at Bungie”-Blog erklärten, ist sich das Studio dieser Schwächen bewusst und will all das schon bald verbessern – schon in der kommenden Season 15, die am 24. August startet.
Folgendes soll sich dann ändern:
Die Fremde Exo auf Europa, der Ansprechpartner für Stasis, wird dann mehr Infos darüber bieten, wie man Aufgaben abschließt, die für den Erhalt von Stasis erforderlich sind
Hüter, die die „Jenseits des Lichts“-Kampagne durchgespielt haben und der Fremden Exo einen Besuch abstatten, werden den kompletten Pfad zum Freischalten der Aspekte und Fragmente sehen können
Zudem werden viele Voraussetzungen für den Erhalt und Abschluss der „In Dunkelheit geboren“-Questreihe einfacher oder gar komplett entfernt. Bislang mussten Hüter beispielsweise zahlreiche Quest-Reihen abschließen, um den exotischen Stasis-Granatenwerfer „Griff der Erlösung“ zu erhalten, bevor sie zusätzliche Stasis-Kräfte erhielten
Hüter, die mit der Kampagne von Beyond Light fertig sind, werden dann direkt auf die „In Dunkelheit geboren“-Questreihe bei der Fremden Exo auf Europa zugreifen können.
Die Fremde Exo zeigt dann auch jedes noch nicht erhaltene Fragment an – egal wie weit ihr in der „In Dunkelheit geboren“-Questreihe fortgeschritten seid. Somit erhaltet ihr eine Vorschau auf all die Kräfte, die ihr freischalten könnt.
So will Bungie sicherstellen, dass noch mehr Hüter die eisigen Kräfte freischalten werden.
Was haltet ihr von diesen Anpassungen? Und wie blickt ihr generell bisher auf die kommende Season 15 und den damit einhergehenden Änderungen? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.
Das erste Live-Konzert in Fortnite von Ariana Grande hat am Samstag, dem 7. August stattgefunden. Wir von MeinMMO, waren live beim Konzert dabei. Hier berichten wir euch, wie das Live-Konzert von Ariana Grande in Fortnite ablief und teilen euch mit, ob es sich gelohnt hat.
Wie lief das Konzert ab: Das erste Konzert startete am 7. August um 00:05 Uhr. Bevor das Event richtig los ging, spawnt ihr auf dem UFO, welches sich in der Mitte der Map befindet. Dort konnte man sich die Zeit mit anderen Spielern vertreiben.
Möglich waren Objektverwandlungen, die Projektion des eigenen Skins oder einfach auf dem UFO abhängen.
Abhängen auf dem UFO
Die Zeit bis zum Live-Konzert totschlagen
Vor dem Live-Konzert von Ariana Grande
Nach langer Wartezeit, startete endlich das lang ersehnte Live-Konzert von Ariana Grande mit dem Öffnen eines Riss-Portals, durch das der Zuschauer plötzlich hineingezogen wurde.
Nach einer Surfpartie mit anderen Spielern auf einer farbwechselnden Rutsche, folgte eine weiche Landung in ein Kuschelparadies.
Urplötzlich befand man sich dann auf einem X-4 Stormwing und kämpfte mit anderen Event-Teilnehmern gegen den Sturmkönig, während seine Zombies zur Musik tanzten.
Danach ist das Flugzeug abgestürzt. Im nächsten Moment, wurde man mit anderen Mitspielern wiederbelebt und konnte bestaunen, wie ein Stern auf einen Planeten landete. Der Stern entpuppte sich als die lang ersehnte Ariana Grande. Daraufhin begann sie ihre Songs zu performen.
Während der Performance durchlebte man verschiedene Umgebungen. Dazu gehörte eine Wolkenwelt, antike Tempel und eine Art Weltraum.
Hier könnt ihr euch nochmal das ganze Live-Konzert in voller Länge anschauen:
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Wie war das Ariana Grande Konzert im Vergleich zu den anderen Konzerten
Das Konzert von Ariana Grande war im Vergleich umfangreicher, als die vorherigen Konzerte von Travis Scott und Marshmello. Es wurde mehr Tiefe und Liebe zum Detail gegeben. Es gab viele Areale zu erkunden und die Übergänge waren gut gewählt. Außerdem passte die Musik im Hintergrund stets.
Das Gesamtpaket erfüllte den Zuschauer mit Gänsehaut und Neugierde mehr und mehr eintauchen zu wollen. Von der tierischen Wolkenstadt, bis hin zum erzürnten Sturmkönig, war alles dabei. Das alles hat verblüffend gut harmoniert.
Das Wettsurfen im Konzert
Kampf gegen den Sturmkönig auf einem X4-Stormwing
Ariana Grande ist gelandet
Performance in der antiken Umgebung
Während dem Live-Konzert von Ariana Grande
Da dieses Event nicht nur eine Show anbot, sondern auch Handeln erforderte, wie beim Kampf gegen den Sturmkönig, muss man zugeben, das dieses Konzert eines der bisher besten war.
Wenn dich mehr zu Fortniteinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Fazit: Alles in allem war das Live-Konzert definitiv empfehlenswert. Die Arbeit, die Epic Games da reingesteckt hat, verdient ein dickes Lob und ihr seid sicher genau so gespannt wie wir, was Epic Games als nächstes Event vorhat.
Was haltet ihr vom Konzert? Fandet ihr die Umsetzung cool und habt jede Minute genossen oder wolltet ihr nur den dazugehörigen Regenschirm abstauben? Oder sind euch solche Events grundsätzlich egal? Lasst es uns wissen!
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Am Montag, den 09. August 2021, startet in Pokémon GO die Meisterliga bei den PvP-Kämpfen. Wir haben uns angesehen, welche Monster am besten für den Einsatz geeignet sind und erklären euch, auf was ihr bei PvP-Kämpfen achten solltet.
Worum geht es? Neben dem Fangen von Pokémon, Interagieren mit Freunden und dem Kämpfen in Raids, gibt es in Pokémon GO für die Trainer noch eine weitere mögliche Beschäftigung: die PvP-Kämpfe. Bei diesen könnt ihr während jeder Saison in der Super-, Hyper- oder Meisterliga gegen andere Trainer antreten und kämpfen.
Natürlich erwarten euch bei einem Sieg auch entsprechende Belohnungen. Ab Montag findet in Pokémon GO die Meisterliga statt. Wir zeigen euch, welche Pokémon ihr am besten für eure Kämpfe einsetzen könnt und geben euch ein paar Tipps, die euch bei der Auswahl helfen sollen.
Wann läuft die Meisterliga? Die Meisterliga startet am Montag, den 09. August 2021, um 22:00 Uhr Ortszeit. Sie läuft dann bis zum 23. August 2021 um 22:00 Uhr.
Das sind die 5 besten Angreifer in der Meisterliga
Um in der Meisterliga spielen zu können, müsst ihr euch zuvor ein Team aus drei Pokémon zusammenstellen, die im Kampf gegen andere antreten. Dabei dürft ihr eure Wahl aus allen euren Pokémon treffen, ohne Beschränkung der WP. Deshalb ist es hilfreich, wenn ihr euch zuvor über folgende Dinge Gedanken macht, um die richtigen Monster für euer Team zu wählen:
Welche Monster sind perfekt für die PvP-Liga geeignet?
Habt ihr genügend Bonbons, um eure Monster hochzuleveln?
Haben eure ausgewählten Pokémon die erforderlichen Attacken bzw. könnt ihr ihnen diese erlernen?
Welche Pokémon werden häufig von anderen Trainern eingesetzt?
Mit Hilfe der Übersicht von PvPoke haben wir euch die 5 besten Angreifer in der Meisterliga zusammengefasst und stellen euch diese nachfolgend vor (via pvpoke.com):
Lugia
Das Pokémon vom Typ Psycho und Flug ist laut PvPoke am besten für den Einsatz in der Meisterliga geeignet. Es kann mit starken Werten in der Verteidigung und der Ausdauer überzeugen. Aufgrund seines Typs ist es schwach gegen Angriffe vom Typ Gestein, Unlicht, Elektro, Geist und Eis.
Um euer Lugia am besten in der PvP-Liga zu nutzen, solltet ihr folgende Attacken einsetzen:
Drachenrute
Himmelsfeger
Luftstoß*
*Bei der Lade-Attacke Luftstoß handelt es sich um eine Event-Attacke. Diese könnt ihr nur mit Hilfe einer Top-Lade-TM beibringen.
Lugia
Melmetal
Bei Melmetal handelt es sich um ein legendäres Pokémon vom Typ Stahl. Deshalb hat es Probleme mit Kampf-, Feuer- und Boden-Attacken. Im Gegensatz zu Lugia hat es besonders starke Werte in der Ausdauer und im Angriff. Aber auch die Verteidigung kann sich mehr als sehen lassen. Bei PvPoke belegt es den 2. Platz im Ranking.
Nutzt in der Meisterliga bei Melmetal am besten folgendes Moveset:
Donnerschock
Kraftkoloss
Steinhagel
Melmetal
Dialga
Das Drachen- und Stahl-Pokémon Dialga belegt im Ranking von PvPoke den 3. Platz. Dieses Monster hat einen ziemlich starken Angriff, kann aber auch in der Ausdauer und Verteidigung gute Werte aufweisen. Besonders anfällig ist es gegen Attacken vom Typ Kampf und Boden.
Das beste Moveset von Dialga in der Meisterliga ist folgendes:
Feuerodem
Eisenschädel
Draco Meteor
Dialga
Yveltal
Den 4. Platz im PvPoke-Ranking belegt das Unlicht- und Flug-Pokémon Yveltal. Auch bei diesem Pokémon sind die Angriffs- und Ausdauerwerte richtig gut. In der Verteidigung ist es dafür etwas schwächer. Aufgrund seines Typs ist es schwach gegen Angriffe vom Typ Gestein, Elektro, Eis und Fee.
Nutzt am besten folgende Attacken in der Meisterliga:
Standpauke
Finsteraura
Fokusstoß
Yveltal
Ho-Oh
Auch das Feuer- und Flug-Pokémon Ho-Oh kann laut der Liste von PvPoke in der Meisterliga überzeugen. Es ist von der Ausdauer etwas schlechter als die zuvor genannten, kann aber mit starken Werten in Angriff und Verteidigung punkten. Seine Schwäche sind Angriffe vom Typ Gestein sowie Wasser und Elektro.
Wenn ihr Ho-Oh in der Meisterliga nutzen wollt, dann solltet ihr folgendes Moveset einsetzen:
Einäschern
Sturzflug
Erdbeben*
*Bei der Lade-Attacke Erdbeben handelt es sich um eine spezielle Event-Attacke. Um diese zu bekommen, könnt ihr nur eine Top-Lade-TM verwenden.
Ho-Oh
Diese Pokémon werden von anderen Trainern genutzt
Wer regelmäßig in der PvP-Liga unterwegs ist, weiß dass die Teams der anderen Trainer nicht immer nur aus den besten Angreifern bestehen. So stellt der YouTuber Zyonik im nachfolgenden Video sein Lieblingsteam für die Meisterliga, bestehend aus Melmetal, Giratina (Urform) und Mewtu, vor.
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Auch die Community rund um The Silph Road hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und eine Übersicht zusammengestellt, welche Team-Konstellationen die Trainer bei ihren Gegnern beobachtet haben (via silph.gg). Dort wurden mit Stand vom 05.08.2021 insgesamt 31 verschiedene Teams gemeldet.
Mit Hilfe dieser Übersicht haben wir euch die am häufigsten eingesetzten Pokémon in der Meisterliga zusammengefasst:
Metagross wurde von den teilnehmenden Trainern in 10 der 31 Teams gesichtet
Giratina (Wandelform) und Mewtu wurden jeweils in 8 verschiedenen Teams eingesetzt
Dialga war in 7 Teams vertreten
Dragoran wurde von 6 Trainern eingesetzt
Kyogre und Togekiss wurden jeweils in 5 Teams gesichtet
Despotar und Knakrack tauchten in der Meisterliga jeweils 4-mal auf
Setzt ihr gegen diese Pokémon drei der besten Angreifer ein, dann könnten eure Gegner euch unter Umständen überlegen sein. Vor allem Lugia, Melmetal und Dialga haben mit den Attacken dieser Pokémon zu kämpfen.
Was ist The Silph Road? Bei The Silph Road handelt es sich um ein Netzwerk aus Trainern, Dataminern und Pokémon GO-Interessierten. Gemeinsam tauschen sie sich über das Spiel aus und versuchen es zu analysieren. Ihre Erkenntnisse stellen sie dann anderen Spielern zur Verfügung.
Diese Pokémon könnt ihr auch verwenden
Möchtet ihr euch lieber ein Team zusammenstellen, was auf die am häufigsten eingesetzten Monster abgestimmt ist, dann solltet ihr vor allem auf Pokémon mit Angriffen vom Typ Elektro, Eis, Unlicht und Kampf zurückgreifen. Damit deckt ihr bei einem Großteil der genannten Monster die entsprechenden Schwächen ab.
Laut dem Ranking von PvPoke könnten demnach auch folgende Pokémon, der zuvor genannten Typen, für euer Team interessant sein (via pvpoke.com):
Pokémon
Moveset
Mamutel
Pulverschnee + Lawine & Dampfwalze
(Crypto)-Arktos
Eissplitter + Eissturm & Orkan*
Glaziola
Eissplitter + Lawine & Eissturm
(Crypto)-Zapdos
Donnerschock* + Bohrschnabel & Donnerblitz
(Crypto)-Raikou
Voltwechsel + Stromstoß & Spukbal
(Crypto)-Magnezone
Funkensprung + Stromstoß & Spiegelsalve
(Crypto)-Machomei
Konter + Kreuzhieb & Steinhagel
Meistagrif
Konter + Wuchtschlag & Steinkante
Snibunna
Standpauke + Lawine & Fokusstoß
Bei Attacken, die mit einem (*) markiert sind, handelt es sich um Event-Attacken. Diese könnt ihr eurem Pokémon je nach Angriff nur mit Hilfe einer Top-Sofort-TM oder Top-Lade-TM beibringen.
Werdet ihr an der Meisterliga teilnehmen oder ist das gar nicht euer Ding? Und welche Pokémon kommen in eurem Team zum Einsatz? Schreibt uns eure Meinung dazu gern auf MeinMMO in die Kommentare!
Bei Destiny 2 kommt heute, am 6. August Xur zu Besuch. Wo steht der mysteriöse Händler mit dem Nudelgesicht diesmal und welche Exotics hat er für euch dabei? Alles zu Xurs Standort und Inventar sowie den Trials of Osiris an diesem Wochenende.
Was geht gerade bei Destiny 2? Im Hinblick auf Content aktuell leider nicht wirklich viel. Die auslaufende Season 14 befindet sich in ihren letzten Zügen, im Prinzip warten die Meisten auf den Beginn der Season 15. Diese wird am 24. August an den Start gehen, doch schon diese Woche gab es einige spannende Infos dazu, was Spieler in der neuen Saison und teils auch darüber hinaus erwartet. Hier haben wir die interessantesten Details für euch zusammengefasst:
Doch schon heute kommt Xur erneut zu Besuch und hat wieder einige Exotics im Gepäck. Lasst uns die alte Nudelbacke gemeinsam begrüßen und schauen, was er diesmal so alles dabei hat.
Alle Infos zu Xur am 6. August 2021 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Bis zur Umstellung auf Winterzeit ist und bleibt die Xur-Zeit immer freitags um 19:00 Uhr. Dann lässt er sich auf einem Planeten seiner Wahl nieder und bringt von dort aus seine exotischen Waren an die Hüter. Dort bleibt Xur übrigens durchgehend bis zum nächsten Weekly Reset am 10. August stehen.
Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende
Die Position von Xur: Ihr findet ihn auf Nessus. Schaut nach Xur im Gebiet “Wächtergrab” auf dem Baum:
Standort von Xur
Xurs Inventar vom 06.08. bis zum 10.08. – Alle Exotics im Überblick
Was hat Xur im Angebot? Das Nudelgesicht hat regelmäßig exotische Waffen und Rüstungen für alle 3 Hüter-Klassen im Gepäck. Jede Woche gibt es ein zufälliges Angebot, bei den Exo-Rüstungen werden dabei auch die Stats zufällig ausgewürfelt. Wir werfen nachfolgend einen Blick auf Xurs aktuelles Angebot und liefern die wichtigsten Daten zu den einzelnen Items, damit ihr keinen potenziellen Pflichtkauf verpasst.
Exotisch geht’s auch bei Nexxoss Gaming zu – hier alles zu Xur im Videoformat:
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Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) vom 06.08. – 10.08.
Welche Karte ist aktiv? Ihr prügelt euch auf der PvP-Map Bannerfall:
Das sind die aktuellen Trials-Belohnungen:
3 Siege und Endgame-Beutezug: Fluch des Exils (Fusionsgewehr)
5 Siege: Klassengegenstand aus dem Trials-Set
7 Siege: Igneous-Hammer (Handfeuerwaffe)
Makellos: Der Bote als Meister-Version (Impulsgewehr)
Wann laufen die Trials? Die Prüfungen von Osiris starten heute um 19:00 Uhr deutscher Zeit. Diese PvP-Spitzenaktivität kann dann bis Dienstag, den 10. August angegangen werden. Denkt aber daran, alle erspielten Token bei Saint-14 im Turmhangar einzutauschen.
Was haltet ihr eigentlich aktuell von Xur? Grast ihr den Exotic-Händler immer noch Woche für Woche nach gut gerollten Exotics ab oder stattet ihr dem Nudelgesicht schon lange keine Besuche mehr ab? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch gerne in den Kommentaren wissen.
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Twitch kündigt an, dass die Preise für Abos in Deutschland und anderen Ländern gesenkt werden. 1 € weniger müssen die Zuschauer nun für einen Level-1-Sub zahlen. Für Streamer macht es allerdings einen großen Unterschied, wie Gronkh es vorrechnet.
Die Situation in Kürze:
Am 5. August hat der Streaming-Dienst Twitch angekündigt, dass die Subscription-Preise für Level-1-Abos sinken werden, von den aktuell 4,99 € auf 3,99 €.
Die Preissenkung betrifft nicht nur Deutschland, sondern auch andere Regionen und fällt in anderen Ländern unterschiedlich stark aus.
Während die Preissenkung für Zuschauer vorteilhaft ist, erhalten die Streamer dadurch weniger Geld. Einige von ihnen müssen um ihren Job fürchten.
Der beliebte YouTuber und Streamer Gronkh hat nun vorgerechnet, wie hart die Senkung die Streamer treffen wird.
Weniger Geld für Streamer
Das sagt Gronkh: Auf Twitter äußerte sich der deutsche Streamer Gronkh zu der Ankündigung von Twitch. Er rechnete in einem Tweet vor, wie viel Verluste die Streamer mit der Preisänderung nun machen würden und wie viele neue Subs sie bräuchten, um diese Verluste auszugleichen.
Weil jetzt diskutiert wird, ob die neuen Preise gut oder schlecht für kleine oder große Streamer sind, hab ich hier mal was hingekritzelt.
Wie viele Neu-Subs braucht es wieder für den Status Quo?
Bei der Rechnung geht Gronkh von einer 50-%-Auszahlung als Standard aus. Es handelt sich dabei daher um eine Einschätzung, die bei großen Streamern anders ausfallen kann, da sie einen höheren Anteil erhalten. Man sieht in der Tabelle, dass die Verluste mit steigenden Abo-Zahlen linear ansteigen.
Wenn man berücksichtigt, dass ein großer Teil der Subs durch Amazon-Prime zustande kommen, gehen die Einnahmen noch weiter runter. Statt 2,50 € erhalten die Streamer pro Sub nun nur noch 2 €. Bei großen Streamern wie Knossi, Papaplatte oder MontanaBlack machen die Prime-Subs zum Teil mehr als 50 % aller ihrer Abos aus, wie man es der Statistikseite TwitchTracker.com entnehmen kann.
Prime-Subs machen die Hälfte aller Subscriptions von MontanaBlack aus
Das macht Twitch: Um die Verluste abzufedern, bietet Twitch einen Ausgleich: in den nächsten drei Monaten werden die Streamer die Einnahmen durch Subs zu 100 % erhalten. Der Streaming-Dienst verzichtet auf ihren Teil der Summe aber nur dann, wenn die Streamer mindestens 85 % ihrer normalen Zeit online sind.
Nach der Ankündigung meldeten sich verschiedene deutsche Streamer auf Twitter und äußerten ihrer Meinung dazu. Trotz des Ausgleichs durch Twitch sehen viele Streamer der Preisänderung nicht fröhlich entgegen. Kleinere Streamer fürchten, dass sie dadurch nicht mehr genug Einnahmen generieren können, um unabhängig zu bleiben, oder das fehlende Geld über andere Nebentätigkeiten reinholen müssen.
Auch ist der Preisunterschied zwischen verschiedenen Ländern problematisch. Auf eBay gibt es bereits Angebote für verschiedene Level an Twitch-Subs, die weniger kosten und teilweise in größeren Packs von 10 Stück verkauft werden. Die Streamerin Inzyania entdeckte ein solches Angebot bereits vor der Preisänderung.
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Wenn sich dieses “Business-Modell” als lukrativ herausstellen sollte, wird bei den Streamern am Ende noch weniger Geld ankommen, als es durch die Preissenkung ohnehin schon der Fall ist.
Wann kommt die Preissenkung? Twitch teilte auf Twitter mit, dass sie gerade dabei sind, die Preissenkung durchzusetzen. Die Änderungen sollten sich ab dieser Woche bemerkbar machen, so das Statement des offiziellen deutschen Twitch-Accounts.